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Full text: Verbundbericht Issue 2009

Der Verbundbericht 2009

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STARK
FÜR ALLE
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Meine Ve

Vorwort des Aufsichtsratsvorsitzenden

Fahrgastfreundlicher und zukunftsorientierter
Nahverkehr: VVS 2009 mit neuem Fahrgastrekord

Inhalt

Vorwort des Aufsichtsratsvorsitzenden

Trotz der angespannten Wirtschaftslage ist das Fahrgastaufkommen

3

im VVS auf hohem Niveau geblieben. Den Verbundpartnern ist es

Bericht der Geschäftsführung

sogar gelungen, mit einem leistungsfähigen und umweltfreund-

4–5

lichen Angebot über eine halbe Million neuer Kunden für den ÖPNV

TicketPlus – da haben alle was davon

zu gewinnen. Angesichts vermehrter Kurzarbeit und steigender

6–7

Arbeitslosenzahlen sowie sinkender Schülerzahlen kann dies nicht

VVS setzt mit neuer Mobilitätsgarantie Maßstäbe

hoch genug eingeschätzt werden. Mit 326,4 Millionen Fahrgästen

8

hat der VVS 2009 einen neuen Rekord in der über 30-jährigen

Rechtzeitig zur Fahrradsaison: neue Funktionen beim Radroutenplaner

Verbundgeschichte verzeichnet.

9
Nach 30 Jahren geht ein Wunsch in Erfüllung: Die S-Bahn fährt nach Kirchheim/Teck

Mit der verbundweiten Einführung der Mobilitätsgarantie war der VVS

10 – 11

Vorreiter in Baden-Württemberg und hat die Weichen für einen fahr-

Eddy, das VVS-Känguru, zeigt Fahrgästen die Region	

gastfreundlichen und zukunftsorientierten Nahverkehr neu gestellt.

12 – 13

Auch die Entscheidung, die Tarife regelmäßig, aber moderat anzupas-

Partner im VVS sind gut gerüstet für Besucherandrang zum Messegelände

sen, hat sich als richtig erwiesen, da die Finanzkraft der öffentlichen

14

Hand ein höheres Engagement derzeit nicht zulässt. Die gestiegenen

Alle Nahverkehrspläne überarbeitet

Benzinpreise trugen ihren Teil dazu bei, den Bürgern den Kostenvorteil

15

von Bus und Bahn gegenüber dem Auto zu verdeutlichen.

Dr. Wolfgang Schuster
Oberbürgermeister
der Landeshauptstadt
Stuttgart,
Aufsichtsratsvorsitzender

Preisgünstige Spezial-Tickets
16 – 17

Die Verflechtungen innerhalb der Metropolregion Stuttgart nehmen zu und der Wunsch nach

Umsteigen und Klima schonen – mit dem Preis- und Umweltvergleichsrechner des VVS

einem attraktiven Nahverkehrsticket über die Verbundgrenzen hinweg wird immer lauter. Das neue

18

Anschluss-StudiTicket, eine Kooperation zwischen VVS und drei benachbarten Verkehrsverbünden,

Gutachten: S-Bahn nach Göppingen und Integration in den VVS-Tarif möglich

ist ein erster Schritt in Richtung MetropolTicket. Mit einer einzigen Fahrkarte können hoffentlich schon

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in naher Zukunft auch die übrigen Fahrgäste alle Bahnen und Busse im VVS und in den acht angren-

Aus dem Verbund/Partner im Verbund

zenden Verkehrsverbünden benutzen. Bus und Bahn lassen die Metropolregion zusammenwachsen,

20 – 23

unter konzeptioneller Federführung des VVS.

2009: Was sonst noch war
24 – 25

Viele Partner, ein Ziel: Gemeinsam werden der VVS, seine Verkehrsunternehmen und die öffentliche

Organe der Verbundgesellschaft

Hand auch künftig daran arbeiten, den Mobilitätsbedürfnissen der Menschen in der Region gerecht

26

zu werden.

3

Bericht der Geschäftsführung

VVS behauptet sich in schwierigem wirtschaftlichem
Umfeld – 326 Millionen Fahrgäste: so viele wie nie zuvor

Trotz anspruchsvoller Rahmenbedingungen in der Region Stuttgart hat

TicketPlus übertrifft die Erwartungen

sich der VVS im letzten Jahr gut behaupten können und sogar einen

Das neue TicketPlus, die übertragbare Jahreskarte – mit Vorteilen wie Mitnahme am Abend oder

neuen Fahrgastrekord erzielt. 326,4 Millionen Fahrten sind 2009 im VVS

Wochenende und netzweiter Gültigkeit an Wochenenden – hat sich bereits im ersten Jahr als

mit Bus und Bahn unternommen worden. Das sind 600 000 (0,2 Prozent)

Verkaufsschlager erwiesen. Insgesamt wurden knapp 13 000 TicketsPlus abgesetzt. Das hat die

mehr bezahlte Fahrten als 2008. Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit in der

Erwartungen des VVS um das Doppelte übertroffen. Beim JahresTicket ist mittlerweile jeder Fünfte

Region sind kräftig gestiegen, außerdem gab es 2009 weniger Fluggäste

mit dem Premium-Angebot des VVS unterwegs, beim 9-Uhr-UmweltTicket schon fast jeder Dritte.

und Messebesucher. Auch die Schülerzahlen waren weiter rückläufig.
Trotz sinkender Schülerzahlen weiterhin Zuwachs im Ausbildungsverkehr

VVS-Geschäftsführer
Thomas Hachenberger (li.) und
Horst Stammler (re.)

Auch bei den Fahrgeldeinnahmen konnte der VVS einen Zuwachs melden.

Obwohl die Schülerzahlen zurückgegangen sind, ist der Ausbildungsverkehr im VVS noch immer

Die Tarifeinnahmen sind 2009 um 2,4 Prozent gestiegen. Wenn auch der

ein Wachstumsmarkt: 1,2 Prozent Zuwachs bei den Fahrten (insgesamt 120,5 Millionen Fahrten)

Zuwachs nicht so hoch ausfiel wie in den vergangenen Jahren – immer-

und 4,2 Prozent mehr bei den Einnahmen, lautet hier die Bilanz. Insgesamt wurden im vergangenen

hin hat der VVS mithilfe seiner engagierten Verkehrsunternehmen und

Jahr gut 68 000 StudiTickets verkauft. Im Wintersemester 2009 nutzten 66,4 Prozent der Studenten

Aufgabenträger ein positives Ergebnis erwirtschaftet. Das konnten nicht

an den beteiligten Hochschulen im Verbundgebiet das StudiTicket (Vorjahr 64,1 Prozent).

viele Unternehmen im letzten Jahr vermelden. Vor allem in wirtschaftlich schlechten Zeiten
möchte jeder sparen. Viele haben erkannt, dass sie das tun, indem sie ihr Auto öfter mal stehen

SeniorenTicket rückläufig – Überarbeitung des Angebots notwendig

lassen. Wenn Menschen allerdings ihren Arbeitsplatz verlieren, brauchen sie oft kein Ticket mehr

Bei den SeniorenTickets verzeichnete der VVS mit 21,9 Millionen Fahrten einen weiteren Rückgang um

für regelmäßige Fahrten.

1,9 Prozent. Die Senioren sind die einzige Bevölkerungsgruppe, die zahlenmäßig wächst. Daher muss
sich der VVS in den nächsten Jahren verstärkt um diese Fahrgastgruppe kümmern. Ein „Relaunch“

Kurzstrecken- und 9-Uhr-UmweltTicket

des SeniorenTickets mit neuen Konditionen wird auf Basis einer Marktforschung angestrebt.

auch beim KurzstreckenTicket zum Signalpreis von einem Euro konnte der Verkaufserfolg im
vergangenen Jahr fortgeführt werden. Beide Angebote verzeichneten wie bereits 2008 die höchsten Zuwachsraten: Beim 9-Uhr-Umwelt-JahresTicket stiegen die Stückzahlen um 8,7 Prozent
(MonatsTicket 3,7 Prozent) und beim KurzstreckenTicket um 5,8 Prozent.

Berufsverkehr: Zuwachs vor allem bei Pendlern auf weiten Entfernungen
Bei den ZeitTickets des Berufsverkehrs gelang es, die Fahrtenzahl mit einem Zuwachs von 0,1
Prozent leicht zu steigern. Mit insgesamt knapp 96 Millionen Fahrten und fast 120 Millionen Euro
Einnahmen in 2009 ist der Berufsverkehr der wichtigste Teilmarkt im VVS. Fast jede dritte Fahrt
im VVS wird im Berufsverkehr unternommen.

4

Fahrgäste in Mio.

Der Trend zu preisgünstigen Tickets hat sich fortgesetzt. Sowohl beim 9-Uhr-UmweltTicket als
330
317,5

320
310
300

303,2

306,0

308,0

320,4

321,2

2006

2007

326,0

326,4

2008

2009

311,7

292,7

290
280
270

2000

2001

2002

2003

2004

2005

5

Für Fahrgäste mit JahresTicket gibt es seit Januar 2009
neben der persönlichen Jahreskarte ein neues, attraktives Angebot, das „TicketPlus“. Es entspricht dem
bisherigen übertragbaren JahresTicket, hat aber viele
weitere Vorteile. Wer ein JahresTicketPlus sein Eigen
nennt, kann montags bis freitags ab 19 Uhr sowie an
Wochenenden und Feiertagen den ganzen Tag über
kostenlos einen Erwachsenen und bis zu drei Kinder
oder alle eigenen Kinder (bis 17 Jahre) mitnehmen.
Außerdem gilt das TicketPlus am Wochenende und
an Feiertagen im gesamten VVS-Netz, auch wenn die
Wertmarke zum Beispiel nur für eine oder zwei Zonen
gekauft wurde.

Das JahresTicketPlus ist mit der neuen Mitnahmeregelung ideal für Berufspendler, die mit ihrer Familie
am Wochenende gemeinsam Ausflüge mit Bus und
Bahn planen. Auch der Landesfamilienrat hat das
neue Angebot als familienfreundlich gelobt. Nicht
zuletzt, weil es auch übertragbar ist. Neben der
Mitnahmeregelung und der netzweiten Gültigkeit profitieren TicketPlus-Kunden unter anderem auch von
der erweiterten Mobilitätsgarantie und Rabatten beim
Carsharing.

Bereits im ersten Jahr hat das JahresTicketPlus alle
Erwartungen übertroffen. Rund 13 000 Fahrgäste
haben sich 2009 für die neue Plus-Variante des
JahresTickets entschieden, gerechnet hatte der VVS
vor der Einführung nur mit der Hälfte. Kunden, die das
Ticket mit den vielen zusätzlichen Vorteilen nutzen,
sind damit rundum zufrieden und möchten es auch
künftig kaufen. Das hat eine Marktuntersuchung des
Instituts Infas ergeben, die der VVS in Auftrag gegeben
hatte. Auf einer Skala von 1 („sehr zufrieden“) bis 6
(„unzufrieden“) haben Fahrgäste das JahresTicketPlus
insgesamt mit 1,9 benotet. Die Zusatzleistungen bekamen die Note 2,0. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis
ist laut Fahrgästen mit 2,8 stimmig.

6

7

Tourenplaner

Mobilitätsgarantie

VVS setzt mit neuer Mobilitätsgarantie Maßstäbe

Rechtzeitig zur Fahrradsaison: Radroutenplaner
mit neuen Funktionen und verbundweit

Als erster Verbund in Baden-Württemberg hat der VVS Anfang 2009 eine

Fahrradfahrer können auf den VVS setzen und das nicht nur,

Mobilitätsgarantie eingeführt. Alle Fahrgäste mit Zeittickets (ausgenom-

weil sie in den Zügen ihre Räder kostenlos mitnehmen dür-

men Ausbildungsverkehr) haben die Möglichkeit, bei Verspätungen ab

fen. Der Radroutenplaner auf der VVS-Homepage macht die

einer halben Stunde mit dem Taxi weiterzufahren. Die Rechnung bis zu 35

Planung von kleinen und großen Touren ganz leicht. Ob für

Euro bezahlt der VVS. TicketPlus-Kunden profitieren von der erweiterten

den Weg zur Arbeit, zur Schule oder zu Freunden, für die

Mobilitätsgarantie und können Taxirechnungen bis zu 50 Euro einreichen.

sportliche Feierabendrunde oder die Wochenendtour mit der

Die Mobilitätsgarantie greift allerdings nur, wenn das Verkehrsunternehmen

ganzen Familie – mit dem VVS-Radroutenplaner lässt sich

dafür verantwortlich ist, dass sich ein Bus oder eine Bahn verspätet oder

schnell und einfach die passende Tour planen.

eine Fahrt ganz ausfällt.
2009 wurde der Radroutenplaner um einige praktische
Besonders angetan von dieser Entwicklung war das Land Baden-

Funktionen erweitert. Seitdem zeigt er nicht nur alltägliche

Württemberg. Es warb für eine landeseinheitliche Regelung und sprach

Wegstrecken und Pendlerrouten entlang des Straßennetzes

die Empfehlung an alle baden-württembergischen Verkehrsverbünde aus,

an, sondern hat auch „querfeldein“ attraktive Touren für

dem Vorbild des VVS zu folgen und landesweit einheitlich den Fahrgästen eine Mobilitätsgarantie

Freizeitradler parat. Damit die Planung noch leichter wird,

nach Stuttgarter Muster anzubieten. Diesem Vorschlag sind inzwischen alle anderen Verbünde im

können nun Zwischenstationen eingegeben werden. Auch Pausen und Aufenthaltszeiten an

Land gefolgt. Der VVS hat sie bei der Umsetzung mit seinen Erfahrungen unterstützt.

bestimmten Orten können mit dem überarbeiteten Radroutenplaner eingeplant werden. Der

Falls der Bus nicht kommt, zahlt
der VVS die Taxirechnung.

Schnell und einfach
Radtouren planen:
www.vvs.de/radroutenplaner

Radfahrer kann auswählen, welche Art der Route er nehmen möchte – die attraktive, schnellste
Der VVS gehörte Anfang 2009 auch bundesweit zu den ersten Verkehrsverbünden, die ihren

oder sportliche Route. Neu eingeführt wurde auch das interaktive Höhenprofil. Auf der Ergebnisseite

Kunden eine verbundweit einheitliche Mobilitätsgarantie angeboten haben. Vorreiter war übrigens

wird die gefundene Route angezeigt, inklusive Übersichtskarte, Kartenausschnitt, detaillierter

die Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB), die schon seit 2000 ihren Fahrgästen eine Servicegarantie

Wegebeschreibung sowie als GPS-Track zum Downloaden für Navigationsgeräte.

anbietet. Ist die SSB für eine Verspätung ihrer Bahnen und Busse verantwortlich, kann der Fahrgast
auf ein Taxi umsteigen und sich die Kosten bis zu 35 Euro erstatten lassen. Weil eine verbundweit

2009 hat der VVS damit begonnen, seinen Radroutenplaner, der ursprünglich gemeinsam mit der

einheitliche Regelung gefehlt hat, hat der VVS ergänzend zur Servicegarantie der SSB eine verbund-

Landeshauptstadt Stuttgart entwickelt wurde, auf das gesamte Verbundnetz auszudehnen. Hierzu

weite Mobilitätsgarantie eingeführt, an die sich nun alle Verkehrsunternehmen im Verbund halten.

war eine intensive Zusammenarbeit mit dem Verband Region Stuttgart, den Verbundlandkreisen
und allen 141 Gemeinden im Verbundgebiet erforderlich. Zur CMT konnte der neue Radroutenplaner
Anfang 2010 vorgestellt werden.

Ich wünsche mir vom VVS ...

„... dass unsere Fans auch künftig auf dem Weg ins
Stadion ihre Nerven schonen und die Emotionen für die
Spiele in der Mercedes-Benz Arena aufsparen.“
Erwin Staudt, Präsident des VfB Stuttgart

8

Ich wünsche mir vom VVS ...

„... dass er unsere Besucher weiterhin zuverlässig und komfortabel ins Kunstmuseum bringt und ein aktiver Partner bei der
(Be-)Förderung des kulturellen Angebots dieser Stadt bleibt.“
Dr. Ulrike Groos, Geschäftsführerin Kunstmuseum Stuttgart

9

S-Bahn Kirchheim/Teck

S-Bahn Kirchheim/Teck

Nach 30 Jahren geht ein Wunsch in Erfüllung:
Die S-Bahn fährt nach Kirchheim/Teck

Trotz Kälte und Schneeregen gab es am 12. Dezember in Kirchheim nur

Die komplette Strecke zwischen Plochingen und Kirchheim/Teck wurde für die S-Bahn fit gemacht.

lachende Gesichter. Nach 30 Jahren Planung fuhr die erste S-Bahn am

Damit die S-Bahn-Züge überhaupt fahren können, musste der Abschnitt zwischen Wendlingen und

Bahnhof ein. Ganz ohne Umsteigen können nun rund 130 000 Bewohner

Kirchheim/Teck mit 15 000 Volt 16 2/3 Hertz Wechselspannung elektrifiziert werden. Außerdem wur-

im Einzugsgebiet des neuen Streckenabschnitts nach Stuttgart fahren. In

den die Bahnhöfe für den S-Bahn-Betrieb ausgebaut. Besonders umfangreich war der Umbau des

weniger als einer Dreiviertelstunde erreichen sie die Stuttgarter Innenstadt.

Bahnhofs Kirchheim/Teck zum S-Bahn-Endbahnhof mit Abstellanlage und Verknüpfung zur Teckbahn.

Die S-Bahn-Linie S1 fährt täglich alle 30 Minuten Richtung Stuttgart.

Der Bahnhof Wendlingen wurde zum Kreuzungsbahnhof umgebaut, weil sich dort die S-Bahnzüge
nach Stuttgart und Kirchheim begegnen.

Der fahrplanmäßige Start der S-Bahn war zwar erst am 13. Dezember,
bereits einen Tag früher wurde die S-Bahn aber schon mit einem großen

Rund dreißig Jahre haben die Planungen und Verhandlungen für die S-Bahn-Verlängerung gedauert.

Fest gefeiert. An den neuen Haltestellen Wernau, Wendlingen, Ötlingen

Umso schneller ging es nach dem ersten Spatenstich voran: Im Juli 2008 wurde mit den Bauarbeiten

und Kirchheim wurde der erste Zug von Tausenden Schaulustigen und den

begonnen. Damit wurde nicht nur die geplante Bauzeit eingehalten, auch die Kosten blieben im veran-

Bürgermeistern der Anliegergemeinden willkommen geheißen. Zur Feier

schlagten Rahmen. Die Verlängerung um knapp 13 Kilometer und der barrierefreie Ausbau der neuen

des Tages konnten Neugierige den ganzen Tag kostenlos mit der S-Bahn

S-Bahnhöfe haben rund 32,5 Millionen Euro gekostet. 16,4 Millionen übernahm das Land aus Mitteln

fahren und sie testen. Auch der VVS war mit einem Infostand dabei. Viele

des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes, 3,2 Millionen wurden vom Land bzw. der Deutschen

Interessierte nutzten diese Gelegenheit, um sich über die neue Verbindung

Bahn getragen. Die restlichen 12,8 Millionen wurden vom Verband Region Stuttgart, dem Landkreis

und über die weiteren Änderungen, die sich durch den S-Bahn-Anschluss

Esslingen und den Kommunen im Einzugsgebiet gezahlt.

ergeben haben, zu informieren.
Mit 71,5 Kilometern Länge ist die S1 von Herrenberg nach

Die S1 fährt seit 13. Dezember
2009 bis unter die Teck.

Damit nicht nur die Menschen etwas von der S-Bahn haben, die unmittelbar

Kirchheim/Teck die längste S-Bahn-Strecke im Verbundgebiet.

in ihrem Einzugsbereich wohnen, wurde das Busangebot in der gesamten

Nach 2001, als die S2 nach Filderstadt verlängert wurde, war

Raumschaft an die neue S-Bahn angepasst. Auch die „kleine Teckbahn“

das die erste Erweiterung des S-Bahn-Netzes im VVS-Gebiet.

von Kirchheim bis Oberlenningen wurde auf die S-Bahn abgestimmt. Im

Sie wird nicht die letzte bleiben: für die Tangentialverbindungen

Lenninger Tal wurde ein Bus-/Schienenkonzept realisiert, sodass tagsüber

der S60 von Böblingen nach Renningen und der S4 von

jede S-Bahn entweder mit dem Bus oder der Bahn einen Anschluss hat. Um

Marbach nach Backnang wurden die Bauarbeiten bereits

die Bürger über die neuen Verbindungen und die günstigen Tarife zu infor-

aufgenommen. Der erste Abschnitt der S60 bis Maichingen

mieren, hat der VVS 60 000 Infopakete an alle Haushalte im Einzugsgebiet

wurde Mitte 2010 in Betrieb genommen.

VVS-Känguru Eddy sagt
„Hallo!“ zur S1.

verschickt.
Ich wünsche mir vom VVS ...

„... dass sich unsere Passagiere schon bei der
Anfahrt entspannen können und auch unsere
Mitarbeiter stressfrei zum Flughafen kommen.“
Prof. Georg Fundel, Geschäftsführer der Flughafen Stuttgart GmbH

10

Ich wünsche mir vom VVS ...

„... dass er weiterhin ein starkes, vorbildliches ‚Stück
Stuttgart ‘repräsentiert, damit pünktliches und sicheres
Ankommen beispielhafte, schwäbische Tugenden bleiben.“
Werner Klauß, Dinkelacker-Festwirt

11

Eddy, das VVS-Känguru,
zeigt Fahrgästen die
Region
50 Prozent aller Wege werden in der Freizeit zurückgelegt. Während im Berufsverkehr Bus und Bahn
gut ausgelastet sind, gibt es tagsüber und am
Wochenende durchaus noch Platz. Um seinen Anteil
im Freizeitverkehr zu erhöhen, hat der VVS 2009 eine
Freizeitoffensive gestartet: Die „Orangen Seiten“, das
Freizeitportal des VVS, bekamen ein neues Gesicht.
In jedem Landkreis wurde eine Buslinie mit einer
speziellen Freizeitkarte beworben, die an schönen
Ausflugszielen vorbeifährt. Eine Karte widmet sich
dem gesamten Verbundgebiet und listet interessante Wanderrouten und Sehenswürdigkeiten auf. Und
nicht zuletzt hat der VVS seit Frühjahr 2009 einen
neuen Mitarbeiter: ein Rei‘g‘schmeckter – „Eddy“,
das Känguru aus Australien, immer gut gelaunt, ganz
schön sprunghaft, mit langen Ohren, schwarzen Augen
und weichem Fell. Eddy steht im VVS für Freizeit und
zeigt den Fahrgästen, was die Region Schönes zu bieten hat. Mittlerweile ist er im ganzen Verbundgebiet
auf Messen und Veranstaltungen herumgekommen.
Am meisten haben es ihm aber die Besen rund um
Stuttgart angetan, die er bei der traditionellen VVSBesentour im Frühjahr und Herbst kennengelernt hat.

12

13

Nahverkehrspläne

Messeverkehr

Partner im VVS sind gut gerüstet für Besucherandrang
zum Messegelände

Auch bei großen Messen können
Besucher auf Bus und Bahn zählen.

Alle Nahverkehrspläne überarbeitet

Die Verkehrsanbindung war eines der wichtigsten Kriterien bei der

Ende 2009 hat der VVS die Aktualisierung der Nahverkehrspläne für alle Verbundlandkreise

Standortentscheidung für die neue Messe. Dabei spielte insbesonde-

erfolgreich abgeschlossen. Am 3. Dezember verabschiedete der Gemeinderat schließlich den

re die direkte Anbindung an das S-Bahn-Netz eine große Rolle. Wegen

Nahverkehrsplan für die Landeshauptstadt Stuttgart. Inhaltlich wurden die insgesamt fünf

des enormen Besucherandrangs bei den Publikumsmessen ist ein leis-

Nahverkehrspläne im Verbundgebiet mit der Neuauflage weitgehend untereinander angeglichen.

tungsfähiges Schienenverkehrsmittel unverzichtbar. Allerdings zeigte

Die Grenzwerte für das Mindest-Verkehrsangebot wurden so weit wie möglich verbundweit verein-

sich bei den ersten ganz großen Messeereignissen nach der Eröffnung,

heitlicht. Dabei wurde erstmalig auch das Wochenendangebot einbezogen. Weiterhin enthalten nun

dass bei der S-Bahn noch Optimierungsbedarf bestand. Der Anteil der

alle Pläne auch Qualitätsanforderungen an Fahrzeug- und

Messebesucher, die mit Bus und Bahn anreisten, war deutlich höher als

Haltestellenausstattung, Kundenservice und unternehmens-

im ursprünglichen Messegutachten prognostiziert. Ohne Eingriffe in die

übergreifende Zusammenarbeit zum Nutzen der Fahrgäste.

S-Bahn-Signalsteuerung waren zunächst lediglich vier Zugpaare pro Stunde

Die fortgeschriebenen Nahverkehrspläne bilden damit eine

möglich. Die Nachfragespitze in der morgendlichen Anreisephase wurde

gute Grundlage für die Weiterentwicklung des Nahverkehrs

damit nur mit Mühe bewältigt. Alle Beteiligten waren sich einig, dass die

in den kommenden Jahren.

betriebliche Abwicklung verbessert werden musste.
Die Überarbeitung der Nahverkehrspläne hat rund ein Jahr
Dank der finanziellen Unterstützung durch das Land Baden-Württemberg konnte der

länger gedauert als geplant. Die Gesamtverkehrsdaten

Streckenabschnitt kurzfristig für eine dichtere Zugfolge ausgebaut werden. Seine Feuertaufe

zu aktualisieren, Projekte auf ihre Umweltverträglichkeit zu prüfen, die Nahverkehrspläne durch

bestand dieses Konzept beim Messeherbst 2008. Der VVS begleitete die Umstellung mit

Linienbündelungskonzepte zu ergänzen und sehr umfangreiche Beteiligungsverfahren stellten für

einer Informationskampagne und Verkehrserhebungen. Dabei stellte sich heraus, dass der

den VVS eine große Herausforderung dar. Insbesondere in der Landeshauptstadt Stuttgart wurden,

Fahrzeugeinsatz weiter optimiert werden könnte. Die S-Bahn Stuttgart ging daraufhin zum

über die gesetzlichen Vorgaben hinaus, alle Stadtbezirke sowie Interessenverbände in die Anhörung

Messeherbst 2009 mit einem nochmals überarbeiteten Konzept an den Start. Erneute Zählungen

einbezogen. Allein für den Nahverkehrsplan Stuttgart waren über 70 Stellungnahmen mit rund

des VVS bestätigten den Erfolg und die Zweckmäßigkeit der Änderungen. Mit diesem optimier-

440 Einzelanregungen zu verarbeiten. Gleichwohl konnten nicht alle Wünsche in die Planwerke

ten Betriebskonzept sind S-Bahn und VVS somit für künftige Großveranstaltungen der Messe

aufgenommen werden, da die Zielsetzungen der Aufgabenträger auch von der aktuellen Finanzlage

Stuttgart gut gerüstet. Für den Transport der Messebesucher stehen nunmehr großzügig bemes-

der öffentlichen Haushalte geprägt waren. Dennoch haben sich alle Aufgabenträger zum weiteren

sene Kapazitäten zur Verfügung. Das KombiTicket, das die Anreise mit Bus und Bahn vereinfacht

Ausbau des ÖPNV bekannt. Erfreulicherweise konnte zudem in vielen Siedlungsbereichen im

und unverzichtbar ist, wird nach den jüngsten Verhandlungen zwischen VVS und Messegesellschaft

Vergleich zu den früheren Nahverkehrsplänen ein deutlich verbessertes Angebot festgestellt wer-

auch in den kommenden Jahren weitergeführt.

den. Die Aufgabenträger hatten dort bereits Maßnahmen aus den bisherigen Plänen umgesetzt.

Ich wünsche mir vom VVS ...

„... dass die Fahrkartenkontrolleure durch die Kandidatinnen von ‚Germany‘s next Topmodel ‘ ausgetauscht
werden.“
Christoph Sonntag, Kabarettist

14

Ich wünsche mir vom VVS ...

„... weiterhin einen fairen Tarif, der allen Menschen im
Verbund Mobilität sichert und gleichzeitig Straßen und
Umwelt entlastet.“
Jeannette Wopperer, Regionaldirektorin des Verbands Region Stuttgart

15

Preisgünstige
Spezial-Tickets
Mit drei verschiedenen „Spezial-Tickets“ hat der VVS
seinen Fahrgästen das Jahr 2009 versüßt. Das Motto
hieß immer: Einen Tag zahlen und mehrere Tage fahren. Beim OsterSpezial, für den der starke Tigerhase
stand (Bild rechts), galt das GruppenTagesTicket über
ganz Ostern, sprich vier Tage lang. Sparpotenzial für
Fahrgäste: bis zu 75 Prozent. Der VVS erhielt nach

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Ostern Hunderte Zuschriften, die voll des Lobes
waren, gespickt mit Ausflugsberichten. Einige waren
so begeistert vom VVS-Tigerhasen, dass sie ihn als
Poster für die Wohnung haben wollten.

!

indung
Meine Verb

Weil das OsterSpezial so gut eingeschlagen hat,
legte der VVS in den Sommerferien mit einem
bärenstarken Angebot nach. Für 35 Euro gab es das
SommerferienSpezial. Ein GruppenTagesTicket, das
an den insgesamt sieben Wochenenden in den Sommerferien galt. Das Ticket, zu dem ein Plakat mit
einem Bären und Schwimmflügeln gehörte, sollte
Daheimgebliebene vom Sofa holen. Deshalb war es
auch mit dem Sommersuchspiel verknüpft, für das
Regio Marketing und VVS zusammen
Ausflugstipps gesammelt und eine Art
Schnitzeljagd ausgearbeitet hatten.

Mit dem AdventSpezial, für das
der Nussknacker warb, schloss
der VVS die Sparaktionen für
Fahrgäste. Einen Tag zahlen und
zwei Tage fahren war hier die
Devise. Jedes TagesTicket, das
an einem Adventssamstag gekauft
wurde, galt automatisch auch
am folgenden Adventssonntag. Die
Fahrgäste nutzen es rege: samstags
shoppen, Sonntag Besuch auf einem
Weihnachtsmarkt.
16

17

Verbunderweiterung

Preisvergleichs- und CO -Rechner
2

Umsteigen und Klima schonen – mit dem Preis- und
Umweltvergleichsrechner des VVS

Gutachten: S-Bahn nach Göppingen und Integration in
den VVS-Tarif möglich

Während Ende 2009 in Kopenhagen bei der Welt-Klimakonferenz die Nationen darüber berieten, wie

Der Landkreis Göppingen ist Teil der Region Stuttgart. Er ist aber der einzige Landkreis, der bis-

sie die Weichen für den internationalen Klimaschutz stellen könnten, hat der VVS die Menschen im

lang weder über einen S-Bahn-Anschluss verfügt noch in das Tarifsystem des VVS eingebun-

Verbundgebiet zu konkreten Taten aufgerufen. „Prima fürs Klima: Bus und Bahn fahren“, lautete die

den ist. Beides könnte sich ändern. 2009 wurde ein Gutachten vorgestellt, das den Anschluss

Überschrift einer Kampagne. „Wer mit Bus und Bahn unterwegs ist, tut etwas – für das Klima und

des Landkreises Göppingen an die S-Bahn untersucht hat. Das Ergebnis: Aus technischen und

für die Umwelt“, hieß es weiter. Vorgestellt wurde der neue Preis- und Umweltvergleichsrechner,

betrieblichen Gesichtspunkten ist es grundsätzlich möglich, die S-Bahn auf der bestehenden

der kurz zuvor auf den Seiten www.vvs.de online geschaltet worden war.

Schienenstrecke bis nach Geislingen/Steige fahren zu lassen. Bis es so weit ist, müssen in den
nächsten Jahren allerdings zahlreiche Fragen geklärt werden. Auf die Integration des VVS-Tarifs

Der Rechner ist für VVS-Fahrgäste gedacht und für solche, die es noch werden möchten, damit

müsste der Landkreis dagegen nicht so lange warten. Der VVS hat im Auftrag des Landkreises

sie genau wissen, wie stark sie die Umwelt entlasten, wenn sie ihr Auto stehen lassen. Ganz

Göppingen, des Verbandes Region Stuttgart und der IHK Region Stuttgart eine Studie erstellt,

unkompliziert müssen dort nur Start- und Zielpunkt eingegeben werden. Auf einen Klick wird

unter welchen Bedingungen eine Tarifintegration möglich wäre.

angezeigt, wie viele CO2-Emissionen Bus- und Bahnfahren einspart. Gleichzeitig kann man sich
einen Überblick verschaffen, wie viel Geld man sparen kann, wenn das Auto in der Garage bleibt.

Ein erster Schritt wird die Gründung eines Verkehrsverbunds für den Landkreis Göppingen

Um die Autokosten so genau wie möglich zu berechnen, kann der Nutzer eingeben, ob er einen

Anfang 2011 sein, in dem der Gemeinschaftstarif der Verkehrsgemeinschaft Stauferkreis

Kleinwagen, einen Mittelklassewagen oder einen Wagen der oberen Mittelklasse fährt. Der

Göppingen (VGS) gilt. Damit wird der letzte „weiße Fleck“ in der Verbundlandschaft des

Fahrer eines Mittelklassewagens würde beispielsweise auf der Strecke zwischen Plochingen und

Landes Baden-Württemberg getilgt. Als Nächstes könnte der VVS-Tarif auf der Schiene

Stuttgart-Hauptbahnhof jährlich insgesamt 1 227 Kilogramm weniger Kohlendioxid verbrauchen,

bis Geislingen/Steige für den ein- und ausbrechenden Verkehr ausgeweitet werden. Dort

wenn er mit Bus und Bahn fahren würde.

würde unter anderem das VVS-StudiTicket gelten, auf das die Studenten in Göppingen und
Geislingen so sehnsüchtig warten. Auch könnten Fahrgäste aus dem Kreis Göppingen, die in
Wussten Sie übrigens: Seit Gründung des Verkehrs-

Stuttgart umsteigen, ohne Mehrkosten Stadtbahn und Busse nutzen. Für Fahrten innerhalb

und Tarifverbunds Stuttgart vor mehr als 30 Jahren

des Landkreises Göppingen würde aber zunächst weiterhin der VGS-Tarif gelten. Langfristiges

sind 6,3 Milliarden Autofahrten vermieden worden.

Ziel: Spätestens mit Beginn des S-Bahn-Betriebs wäre die volle Integration des Landkreises

Damit haben VVS-Fahrgäste fast neun Millionen

Göppingen in den VVS zu realisieren. Den Weg dazu hat der Aufsichtsrat des VVS frei

Tonnen weniger Kohlendioxid produziert, als wenn

gemacht. Mit einem Beschluss zur Beteiligung von neuen Partnern an den Grundlasten der

sie mit dem Auto gefahren wären.

Verkehrsbedienung wurde das bisher als prohibitiv eingeschätzte „Eintrittsgeld“ in den VVS
ersetzt.

Ich wünsche mir vom VVS ...

„... dass er auch in Zukunft mit attraktiven Angeboten
eine gute Ergänzung zum Auto darstellt und damit
dazu beiträgt, die Verkehrsströme besser zu verteilen.“
Astrid von Soosten, Geschäftsführerin ADAC Württemberg

18

Ich wünsche mir vom VVS ...

„... dass die Informationen auf den Fahrkartenautomaten auch für
Abo-Besitzer wie unsereins verständlicher werden. Sonst kann man
das Fremden, die das sowieso nicht verstehen, nicht erklären.“
Joe Bauer, Kolumnist der Stuttgarter Nachrichten und Vorleser im „Flaneursalon“

19

Aus dem Verbund

Partner im Verbund

Killesberg: Jetzt
ohne Messe, aber mit
KombiTicket

Subjektive Sicherheit und
Gewaltprävention: Partner
ziehen an einem Strang

Eine Familie minus Auto =
die VVS-Umsteigerfamilie

Der VVS ist bundesweit Vorreiter in Sachen Kombi-

Als Familie Bucksch aus Ludwigsburg-Poppenweiler

Ticket. Nach dem Vertragsabschluss für den Neckar-

auf der Bühne am Stuttgarter Schlossplatz ihren Preis

Park 2008 ist das obligatorische KombiTicket für den

– ein JahresTicketPlus und einen Reisegutschein –

Killesberg ein weiterer Meilenstein im Freizeitverkehr.

entgegengenommen hat, waren die anfänglichen

Außer dem Lichterfest können Besucher nun auch die

Zweifel vergessen. Zu Beginn der vier autofreien

Open-Air-Konzerte auf der Freilichtbühne und das tra-

Wochen hatten die vier schon ein mulmiges Gefühl.

ditionelle Tennisturnier auf dem Weißenhof mit dem

Aber alles hat geklappt, ohne Probleme. Selbst beim

VVS-KombiTicket umweltfreundlich und nervenscho-

Einkaufen im Supermarkt wünschte sich keiner das

Im Auftrag der Landkreise Böblingen, Esslingen, Lud-

nend erreichen. Neben den Besuchern freuen sich

Wer in Bus und Bahn unterwegs ist, soll sich wohlfüh-

Auto her, denn es ging genauso fix wie immer. Die

wigsburg und des Rems-Murr-Kreises hat der VVS Vor-

auch die Anwohner des Killesbergs über die Entwick-

len. Dabei spielt das persönliche Sicherheitsempfinden

Eltern sind sich nach dem Experiment einig: „Künftig

schläge erarbeitet, wie die bestehenden Buslinien in

lung. Durch den Rückbau des Messegeländes und

eine entscheidende Rolle. „Objektiv ist der Nahver-

fahren wir statt der bisher üblichen 9 500 Kilometer

Linienbündeln zusammengefasst werden könnten. Der

den Abriss des Parkhauses gab es Befürchtungen,

kehr im VVS sicher, gemeinsam müssen wir aber alle

pro Jahr nur noch 7 000 Kilometer.“ Ähnlich erging es

Hintergrund: Liniengenehmigungen werden derzeit

dass Besucher künftig die benachbarten Wohngebie-

Anstrengungen unternehmen, dass es auch so bleibt“,

der Familie Schöllhorn aus Filderstadt. Auch sie hat

nur für einzelne Buslinien vergeben. Die Ende 2009

te zuparken könnten.

sagt VVS-Geschäftsführer Thomas Hachenberger. Die

den Alltag ohne Auto prima gemeistert.

in Kraft getretene EU-Verordnung 1370/2007 erfordert

Sicherheitspartnerschaften zwischen VVS und den

künftig unter bestimmten Bedingungen Vergabever-

„Mit dem KombiTicket zum Killesberg haben wir ei-

Landkreisen haben sich bereits bewährt. Auch beim

VVS und Ludwigsburger Kreiszeitung hatten gemein-

fahren für Verkehrsleistungen im öffentlichen Perso-

nen weiteren Schritt zu einem fast flächendeckenden

runden Tisch in Stuttgart, zu dem sich im September

sam die Umsteigerfamilie gesucht und darüber berich-

nennahverkehr. Um hierfür gerüstet zu sein, haben die

KombiTicket-Angebot für die großen Veranstaltungs-

auf Anregung des VVS erstmals Vertreter von SSB, DB,

tet, wie die Familie einen Monat lang gut mit Bus und

vier Landkreise als Aufgabenträger 2008 beschlossen,

orte in Stuttgart gemacht“, freute sich VVS-Ge-

Stadt Stuttgart, Verband Region Stuttgart sowie Land-

Bahn zurechtkommt. Die Aktion kam so gut an, dass

ihre Liniennetze in Bündel zusammenzufassen, da

schäftsführer Thomas Hachenberger, als er im April

des- und Bundespolizei getroffen haben, geht es um

sich etwas später auch die Zusammenarbeit mit der

Vergabeverfahren für Einzellinien kaum handzuhaben

2009 die Kooperation

subjektive Sicherheit, Zivilcourage und Gewaltprä-

Filder-Zeitung ergab, bei der sich die Schöllhorns

wären. Das Konzept umfasst insgesamt 50 Bündel mit

zwischen VVS und

vention. Zusammen wird diskutiert, wie bestehende

gemeldet haben.

einem Gesamt-Leistungsumfang von rund 41 Millionen

in.stuttgart sowie den

Aktivitäten der einzelnen Partner besser abgestimmt,

Jahreskilometern. Dabei wurde auf die Situation der

Veranstaltern der Frei-

verzahnt und auf einer gemeinsamen Plattform prä-

mittelständischen Unternehmen Rücksicht genommen

lichtbühne und des

sentiert werden können. Parallel dazu haben sich SSB

und die gewachsene Struktur des Verkehrsangebots

MercedesCups

und VVS mit einem Projekt zur Gewaltprävention an

bei der Linienbündelung berücksichtigt. Betriebliche

verkündete.

Schulen in Stuttgart und Umgebung gewandt. Zusam-

Zusammenhänge sollten bestmöglich erhalten blei-

men mit österreichischen Musikern und Sozialpädago-

ben und gegebenenfalls sogar zusätzliche Synergien

gen wurden bei „KlassikKlassik“ mit Pop-, Rock- und

entstehen. Die Landkreise Böblingen, Ludwigsburg

klassischer Musik die Themen Gewalt, Krieg oder Tod

und Rems-Murr-Kreis haben ihre Konzepte bereits be-

aufgearbeitet. Zu den drei Konzerten in der Liederhalle

schlossen. Im Landkreis Esslingen steht die endgültige

kamen mehr als 2 000 Schüler und ihre Lehrer.

Verabschiedung durch den Kreistag noch aus.

Endlich mit dem VVSKombiTicket zum
Tennis-Cup, darüber freut sich
auch WeißenhofGewinner Juan
Martín del Potro.

20

VVS erstellt Konzept
für Linienbündel

21

Freizeit

Marktforschung

Kundenbarometer VVS:
Fahrgäste sind so zufrieden wie nie zuvor

Imagestudie 2009:
„VVS kompetent und
vertrauenswürdig“

Der VVS hat sein Ansehen bei den Fahrgästen im Ver-

Seit 2003 führt der VVS regelmäßig alle drei Jahre

„Wozu in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so

gleich zum Vorjahr weiter steigern können. Die Global-

eine Imagestudie durch. Das Ziel dieser Marktstudie

nah?“ – es muss nicht die teure Auslandsreise sein, denn

zufriedenheit verbesserte sich erneut, und zwar auf

ist, herauszufinden, wie der VVS als Marke wahrge-

eine Vielzahl attraktiver Ausflugsziele in und um Stuttgart

den Wert 2,73. Das hat das jährliche Kundenbarometer

nommen wird und wie seine Werbung, Prospekte

herum warten darauf, entdeckt zu werden. In Zusammen-

ergeben. Der VVS liegt damit besser als der bundes-

und Veröffentlichungen ankommen. Die aktuelle Stu-

arbeit mit der Regio Stuttgart Marketing- und Tourismus

weite Branchenschnitt mit 2,78. Bei neun Leistungs-

die wurde im März telefonisch durchgeführt. Befragt

GmbH erarbeitete der VVS Touren durch die gesamte Re-

merkmalen, die das Meinungsforschungsinstitut tns

wurden 1 000 Personen ab 16 Jahren, die per Zufalls-

gion. Alle Ausflugsziele, in Broschüren zusammengefasst

infratest bei Fahrgästen im Verbundgebiet abgefragt

verfahren ausgewählt worden sind.

und ausführlich beschrieben, waren selbstverständlich

Auf Entdeckungstour im VVS

mit Bus und Bahn erreichbar. Vor Ort erwartete VVS-Fahr-

hat, hat sich der VVS im Vergleich zu 2008 verbessert.
Bei der Bewertung der einzelnen Leistungsmerkmale

Die Bekanntheit der Marke VVS hat seit 2003 um

gäste, wenn sie ihr Ticket vorzeigten, stets eine kleine

liegt die „Schnelligkeit der Beförderung“ mit 2,49 an

11,5 Prozent zugenommen. Über 80 Prozent der Be-

Überraschung. Außerdem gab es einen VVS-Tourpass,

der Spitze. In der Gunst der Fahrgäste liegen „Inter-

fragten fallen zum VVS spontan positive oder neutrale

mit dem beim Besuch der Kooperationspartner Punkte

netauftritt“ (2,52) und „Sicherheit im Fahrzeug tags-

Assoziationen ein. Vor allem Pünktlichkeit, Zuverläs-

gesammelt werden konnten, um an einem Gewinnspiel

über“ (2,53) auf Platz zwei und drei, gefolgt von den

sigkeit sowie die Qualität von Verbindungen, Takt,

teilzunehmen. Das Konzept hat sich bewährt: Neben dem

Merkmalen „Sicherheit an der Haltestelle tagsüber“

Service und Netz werden gut bewertet. Erstmalig

„Sommersuchspiel“ gab es 2009 auch die „VVS-Oster-

(2,61) und „Linien- und Streckennetz“ (2,64). Auch die

sind auch Preis und Tarif unter den positiven Nennun-

Tour“, die „VVS-WeihnachtsmarktTour“, die „BesenTour“

Meinung der Fahrgäste über das Preis-Leistungs-Ver-

gen. Der VVS wird vor allem als wichtig, vertrauens-

in Kooperation mit regionalen Besenwirtschaften und die

hältnis hat sich erfreulicherweise leicht verbessert. Bei

würdig und kompetent beurteilt. Knapp die Hälfte (48

der repräsentativen Umfrage wurden insgesamt 1 000

Prozent) erinnert sich an VVS-Werbung. Rasant ist die

Personen im Verbundgebiet telefonisch befragt. Die

Entwicklung des VVS-Internetangebots. Aktuell klic-

Befragten bewerteten die Merkmale auf einer Skala

ken fast 50 Prozent der Befragten gelegentlich oder

Speziell für Schulklassen hat der VVS zusammen mit der Akademie für Natur- und Umweltschutz

von 1 (vollkommen zufrieden) bis 5 (unzufrieden):

sogar regelmäßig auf die VVS-Homepage.

die „NahTour“ entwickelt. Ihre Aufgabe: Sie sollten Tagestouren in der Region Stuttgart ausarbei-

Bei der VVS-NahTour tüftelten Schüler
Klassenausflüge in der RegionStuttgart aus.

„KulTour“, die zusammen mit regionalen Schauspielhäusern auf die Beine gestellt wurde.

ten, die sich auch als Klassenausflüge eignen. Die Bedingung: Die Ausflugsziele werden umwelt2,73

Globalzufriedenheit
Schnelligkeit Beförderung

2,49

Internetaufrtitt

2,52

Sicherheit Fahrzeug tagsüber 2,53

22

Die Imagestudie 2009 zeigt, dass der VVS auf dem

freundlich – also mit Bus und Bahn – erreicht. Unter dem Motto „Entdecker gesucht“ konnten

richtigen Weg ist und in der Region einen guten Ruf

Kinder und Jugendliche in diesem Jahr ihre Ideen an den VVS schicken. Umweltakademie und

hat. Die Gesamtbeurteilung des VVS ist über die Jah-

VVS wählten unter den eingereichten „Expeditionen“ die Gewinner aus. Mit dem Wettbewerb

re hinweg unverändert gut geblieben. 2009 hat der

setzten Umweltakademie und VVS ganz bewusst auf die junge Generation, um dieser einen ver-

VVS für sein Image die Gesamtnote 2,57 bekommen.

antwortungsvollen Umgang mit der Natur zu vermitteln. Alle prämierten Schulausflüge wurden in
das VVS-Freizeitportal www.orange-seiten.de aufgenommen.

Sicherheit Haltestellen tagsüber

2,61

Linien- und Streckennetz

2,64

23

Jahresrückblick in Kürze

2009: Was sonst noch war

Ex-VVS-Geschäftsführer Dr. Witgar Weber beim
„Buspulling“ auf dem Schlossplatz.

24

Mit dem Limesbus auf zwei Linien quer durch den
Schwäbischen Wald.

Thomas Hachenberger (r.) überreicht Klaus
Lindemann die „Goldene Orange“ des VVS.

Studenten sind ab 2010 noch günstiger in der
Metropolregion unterwegs.

Januar bis März

April bis Juni

Juli bis September

Oktober bis Dezember

1. Januar: Die Tariflücke zwischen naldo und VVS wird

22. April: Das Känguru, das beim VVS für den Freizeit-

3. Juli: Auf Initiative des VVS treffen sich Vertreter

1. November: Unter dem Motto „Du reist nicht al-

geschlossen. Fahrgäste auf der Strecke Tübingen–

verkehr steht, wird in der Wilhelma vorgestellt.

von Verkehrsunternehmen, Stadt Stuttgart, Verband

lein“ startet die Bahnhofmission einen Begleitdienst

Stuttgart müssen künftig für den Abschnitt zwischen

25./26. April: Der VVS präsentiert sich auf der Messe

Region Stuttgart sowie Landes- und Bundespolizei

für alle, die nicht alleine in Bus und Bahn reisen kön-

Metzingen und Bempflingen keine DB-Karte mehr kau-

„Abenteuer Region“ in der Fellbacher Kelter und stellt

und gründen einen „Runden Tisch Sicherheit“.

nen. Unterstützt wird die „mobile Bahnhofsmission“

fen, sondern können mit Verbundtickets fahren.

seine neue Freizeitoffensive vor.

14. Juli: Der scheidende Touristikdirektor Klaus Linde-

von der DB, vom Verband Region Stuttgart und vom

31. Januar: Nach sieben Jahren verlässt Geschäfts-

1. Mai: Der Limesbus macht seine Jungfernfahrt und

mann wird vom VVS mit der „Goldenen Orange“ für

VVS.

führer Dr. Witgar Weber den VVS und wechselt zum

bringt Fahrgäste bis Oktober auf zwei Linien zu den

seine Verdienste um einen umweltfreundlichen Tou-

November: Zusammen mit den Verkehrsverbünden

Verband Baden-Württembergischer Omnibusunterneh-

schönsten Zielen im Schwäbischen Wald.

rismus in der Region Stuttgart ausgezeichnet.

Heilbronn, naldo und Pforzheim-Enzkreis bringt der

mer (WBO).

22. Mai: Stadtbahn und Stadtbus in Remseck wer-

August/September: Der VVS ehrt zum fünften Mal

VVS das Anschluss-Semesterticket auf den Weg. Ab

Februar: Der VVS-Newsletter hat ein neues Design.

den 10 Jahre alt. Kurz darauf begrüßt Bürgermeister

die „Busfahrer des Jahres“ in der Landeshauptstadt

Sommersemester 2010 fahren damit Studenten güns-

Mit vielen Fotos und Informationen informiert er meh-

Karl-Heinz Balzer den zehnmillionsten Fahrgast im

und allen Verbundlandkreisen.

tig durch die Metropolregion.

rere Tausend Fahrgäste über aktuelle Entwicklungen

Stadtbus.

1. September: Horst Stammler tritt seinen Posten

13. Dezember: Die S-Bahnen fahren am Wochenende

im VVS.

als Geschäftsführer beim VVS an. Zuvor war er beim

und vor Feiertagen nachts eine Stunde länger.

März: Nach mehr als 20 Jahren hat sich das VVS-Kun-

größten deutschen Verkehrsverbund in Berlin tätig

Dezember: Im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft

denmagazin NEVVS vom A5-Format verabschiedet.

und war Mitbegründer des Karlsruher Verkehrsver-

mit dem Rems-Murr-Kreis werden konkrete Maßnah-

Jetzt präsentiert der VVS seinen Fahrgästen aktuelle

bunds.

men beschlossen: Kameras in Bussen, Bandansa-

Themen im Zeitungslayout im Format A3.

28. September: Das Känguru wird bei der VVS-Ho-

gen gegen Zigaretten- und Alkoholkonsum und mehr

cketse auf dem Cannstatter Volksfest auf den Namen

Schwerpunktkontrollen auf den Nachtbuslinien.

„Eddy“ getauft.

25

Organe der Verbundgesellschaft

Gesellschafter

Geschäftsführung
	 Dipl.-Betriebswirt (FH) Thomas Hachenberger,

	 Stuttgarter Straßenbahnen AG, Stuttgart
n	 DB Regio AG, Frankfurt am Main/Berlin
n	 Gesellschaft bürgerlichen Rechts der 	

	Vaihingen/Enz

	 Kooperationspartner des VRS, Stuttgart

n

	 Verband Region Stuttgart (VRS)
n	 Land Baden-Württemberg
n	 Landeshauptstadt Stuttgart
n	 Landkreis Böblingen, Landkreis Esslingen,
	 Landkreis Ludwigsburg, Rems-Murr-Kreis

	 (bis 31. Januar 2009)

n

n

n

	 Kaufmännischer Geschäftsführer

n

	 Dr. iur Witgar Weber, Göppingen
	 Horst Stammler, Stuttgart

	 (seit 1. September 2009)
	 Technischer Geschäftsführer

Aufsichtsrat
n
n

	 Dr. Wolfgang Schuster, Oberbürgermeister, Landeshauptstadt Stuttgart, Vorsitzender
	 Andreas Moschinski-Wald, Vorsitzender der Regionalleitung Baden-Württemberg, DB Regio AG,

	 Dipl.-Volkswirt (FH), Dipl.-Betriebswirt (FH), 1. Stellvertretender Vorsitzender
n

Wolfgang Arnold, Technischer Vorstand, Stuttgarter Straßenbahnen AG, Dipl.-Ingenieur

n

Thomas Asmus, Stellvertretender Vorsitzender des Betriebsrates, Stuttgarter Straßenbahnen AG, Busfahrer
Ronald Bäuerle, Gesellschaft bürgerlichen Rechts der Kooperationspartner des VRS, Geschäftsführer

n
n

	 Reinhold Bauer, Arbeitsdirektor, Stuttgarter Straßenbahnen AG, Dipl.-Volkswirt

n	

Roland Bernhard, Landrat, Landkreis Böblingen

	 Heinz Eininger, Landrat, Landkreis Esslingen
n	 Dieter Eschenauer, Betriebsrat, Stuttgarter Straßenbahnen AG, Verkehrsmeister
n	 Klaus Felsmann, Vorsitzender des Betriebsrates, Stuttgarter Straßenbahnen AG, Busfahrer
n	 Johannes Fuchs, Landrat, Rems-Murr-Kreis
n

n	

Rainer Ganske, Mitglied der Regionalversammlung, Geschäftsführer

	 Dr. Rainer Haas, Landrat, Landkreis Ludwigsburg
n	 Gisbert Hesse, Vorsitzender des Betriebsrates Regionalbereich Württemberg, Deutsche Bahn AG,
n

	Dipl.-Verwaltungsbetriebswirt	

	 Dr. Peter Höflinger, Kaufmännischer Vorstand, Stuttgarter Straßenbahnen AG, Dipl.-Kaufmann
	 Manfred Hovenjürgen, Geschäftsführer, Regional Bus Stuttgart GmbH, RBS, Dipl.-Ingenieur
n	 Bernd Klingel, Ltd. Ministerialrat, Innenministerium, Baden-Württemberg (seit 1. September 2009)
n	 Hans-Albrecht Krause, Mitglied der Regionalleitung Baden-Württemberg, DB Regio AG, Betriebswirt
n	 Elke Kreiser, Mitglied der Regionalversammlung, Industriekauffrau (bis 15. September 2009)
n	 Professor Dr. Rainer Kußmaul, Mitglied des Gemeinderates Landeshauptstadt Stuttgart, Mathematikprofessor
n
n

	 (bis 16. September 2009)

	 Thomas Leipnitz, Mitglied der Regionalversammlung, Geschäftsführer
	 Bernhard Maier, Landrat a. D., Mitglied der Regionalversammlung (seit 16. September 2009)
n	 Volkhard Malik, Ministerialrat, Innenministerium Baden-Württemberg (bis 3. Juli 2009)
n	 Eva Mannhardt, Mitglied der Regionalversammlung, Dipl.-Biologin (seit 16. September 2009)
n	 Professor Dr. Jürgen Pätzold, Ministerialdirigent, Innenministerium Baden-Württemberg
n	 Dr. Joachim Pfeiffer, MdB, Mitglied der Regionalversammlung, Dipl.-Kaufmann
n	 Jürgen Sauer, Mitglied des Gemeinderates, Landeshauptstadt Stuttgart, Wissenschaftlicher Referent

n
n

	 (seit 17. September 2009)
n	

Ralf Urban, Kaufmännischer Leiter des Verkehrsbetriebs Württemberg und Mitglied der Regionalleitung Baden-		

	 Württemberg der DB Regio AG
n

26

	 Werner Wölfle, Mitglied des Gemeinderates Landeshauptstadt Stuttgart, Jugendhilfeplaner

Impressum
Herausgeber
Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart GmbH (VVS)
Rotebühlstraße 121, 70178 Stuttgart
Telefon 0711 6606-0, Fax 0711 6606-2000
www.vvs.de
Verantwortlich: Ulrike Weißinger
Gestaltung: Oliver Kern
Druck: frechdruck GmbH, Stuttgart
Ausgabe 2009

www.vvs.de

Verkehrs- und Tarifverbund
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Tel.: 0711 6606-0
Fax: 0711 6606-2400
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