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Full text: PSB 24 aktuell (Rights reserved) Issue66.2019,4 (Rights reserved)

HEFT 3 / 2019 PSB24 aktuell Mitgliedermagazin Weil´s Spaß macht. www.pro-sport-berlin24.de AUF EINEN BLICK Hauptversammlung 2019: Vereinsschiff hält Kurs Ehrentafel Badminton: Reiche Beute beim Heimturnier Bogensport: Im Grünen ins Gold Grand Prix d‘Europe Schwimmen: Masters in Spandau Sprintpokal in Senftenberg Judo: Wettkampfpremieren Tennis Gatow: Spiel und Spaß in Fleesensee 3 4 5 6-7 8-9 10 11 Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder American Football: Emilly Sonza Rodrigues, Jenny Breistroffer, Susanne Erdmann, Lazar Martin, Lenox Winter, Lino Tessendorf, Noah Steward, Markus Zang, Justus Cornely Badminton: Octavian-Corneliu Iarmulschi, Jolanda Sacher, Samy Cruz Keita, Elisa Heinrichs, Laszlo Menasse, Kevin Joshua Henze, Paul Philipp Holtfrerich, Ferik Yongko, Ella Strunk, Mara Schick, Ragnarsson Hjalmar, Noah Jäger, Lasse Berwing, Hanna Süring, Stefan Mahn, Wanda Kaminiczny, Carla Hawkins, Marvin Duderstaedt, Katarzyna Gmosinska Bogenschießen: Juliette Bigus Gaitan, Johanna Krane, Sol Jud, Mateo Watts-Wener, Christian Alkaya, Yasemin Alkaya, Lukas Alkaya Boxen: Luis Neumann, Carlo Ventur, Filippo Sarci, Silvio Kull, Alexander Dundua, Stefanie Schuster, Jacob Sasse, Jannis Kracht, Pakhrutdin Baimurzaev Cheerleading: Suri Djamali Beh, Hana Krznaric Freizeit Fußball: Tino Schulz Gymnastik: Rudolf Porsch Handball: Sarah Dittmann, Jennifer Melillo, Anika Buchwald Judo: Josy-Marleen Fallatik, Jimmy Merten Karate-Ikigai: Julia Anders, Oskar Krämer, Karla Wollny Karate-Shinbukai: Andreas Schulz, Aditya Borkar Leichtathletik: Florian Lang, David Gardner Schwimmen: Leander Marc Kissiov, Ima von Boetticher, Lilli Schulze, Moritz Müller, Walter Colmorgen, Oscar Colmorgen, Raya Ayata, Anouk und Raphael Weiden, Emma Abraham, Pepa Timmerberg, Maxine Spengler, Noah Trautmann, Rosa Ziemann, Rosa Schumacher, Ferdinand Schumacher, Mira Elsotohy, Moritz Kreibohm Segeln Stößensee: Stefan Möhring Shotokan: Mimi Peters, Romain Counet, Antonin Adams, Ryu Karhöfer 2 Leichtathletik: Die gelbe Frühlingslawine Frauenfußball: Moral ungebrochen Tischtennis: Eine fürchterliche Saison Rudern: Der DRV-Preis bleibt unser Segeln Stößensee: Klassik im Klub Training am Gardasee Tanzen: Besuch bei Gericht . Kanu Köpenick: Meistertitel für Vivien 12-13 14 15 15 16-17 Mitteilung der Geschäftsstelle über eine Beitragserhöhung im Bewegungsraum für Große in Köpenick, Lichterfelde, Tempelhof und Wilmersdorf Der Monatsbeitrag beträgt ab dem 1. Juli 2019 gemäß Vereinsratsbeschluss vom 27. September 2018 für das Kinderballett, den Kreativen Kindertanz und das Kinderschwimmen 18,- Euro. 18 20 Kinder- und Jugendsport – Ballett: Elli Ruth Bachmann, Luisa Jörn, Lea Bielinski, Emily Kolaschnik, Elif Sena Basay, Maryam Zaher, Pollyana Stern-Gottfried, Mila Julie Gerlach, Wilhelmine Budenberg, Carlotta Habeder, Tilda Ruwwe-Glüsenkamp, Alva Seiler, Marlena Herold, Charlotte Herold, Manuela Annabell Fridrich, Lene Eydinger, Loreley Feddersen, Jenny Wang – Hip Hop: Lara Seggelke, Maja Seggelke Maylin Nguyen, Lourdes Rebeca Rivera Birke, Sara Raquel Rivera Birke – Kinderfußball: Nico Kropf, Mats Hörmann, Benjamin Buchkremer, Marvin Sowathee, Karl Manzer, Bela Gaerdten – Kinderschwimmen: Mathilda Thissen, Solvej Dorl, Emilian Lubisch, Luise Gerlach, Vaschiharan Thilepan, Tilman Reinhardt, Ramona Reinsdorf, Luise Nürnberg, Mila Titius, Raphael Deimel, Mijo Kljaic, Mara Köhler, Anton Benedikt Luhmann, – Kinderturnen: Viviana Sophia Gierszewski, Bennet Kreps, Erik Schmidt, Philipp Ludwig, Benjamin Celeny, Jan Strecker, Nina Isi, Lieven von Kieseritzky, Nuri Tajbakhsh, Luisa Jörn, Clara Mainka, Carl Mainka, Leonie Schäfer, Clara Nerath, Emma Bonne, Jonas Hagmeister, Friedrich Weis, Amylia Welzel, Emirhan Kiyildi, Oskar Becker, Konstantin Bauer, Melin Dasdelen, Matthis Erxleben, Lasonas Sasse Spanidis, Levi Wechselmann, Filippa Gutbevlet, Kalina Kalinowska, Mia Sophie Voelker, Emma Garbers, Pia Zaiser-Schmitz, Lara und Tara Arsovic, Titus Lachmann, – Kreativer Tanz: Alea Grotsch, Zoe Menge, Luana Gawlytta, Emily Süß, Melia Wienecke Sportgruppe Charlottenburg - Tennis: Lennart Müller-Atzerodt, Claudia Pfannstiel, Parmida Ghasempour, Dennis Neuerburg, Ewa Sachse, Laurene Boulos, Dirk Redus, Hans Peter Neumann, Damir Matijevic, Christoph Schürmann, Florian Schuff, Gresa Ecker, Isabella Burgers, Bernd Frank, Beno Schürmann, Cezary Tomalczyk, Adam-Jan Halajczyk, Annemarie Reich Sportgruppe Gatow - Segeln: Jurica Borozan, Susanne Bohn-Borozan, Marina Borozan, Luka Borozan Sportgruppe Gatow - Tennis: Emilia Fischer, David Zhang, Amy Förster, Alla Boll, Matthias Boll, Justus Rethmann, Lina Olrogge, Emily Quindt, Udo Rogowsky, Anja Rogowsky, Viko Rogowsky, Leonel Hardy Sportgruppe Köpenick - Kanu: Frank Fricke, Petra Leuschner, Sportgruppe Köpenick - Segeln: Klaus und Angelika Anderssohn, Andreas und Karina Sage, Silke Fischer; Eva und Thomas Wolter Sportgruppe Tiefwerder - Beachvolleyball: Maximilian Stier, Marvin Rominger, Alberto Moro, Jörn Lemke, Tobias Schrader, Andrea Passamonti, Vincent Rominger, Ricardo Mosler Sportgruppe Tiefwerder - Jiu Jitsu: Alina-Patricia Strauß Sportgruppe Wendenschloß - Tauchen: Samira Leesch, Nils Aaron Behnke Taekwondo: Emil Uffhausen, Lyubov Vossen, Nikolaus Wehrmann, Levin Teke Tauchen: Madeleine Gollnow, Nils Julian Jäke, Frieda-Sophia Helmchen Tischtennis: Daniel Gockel, Piotr Zawadzki Ultimate Frisbee: Timo Dumke, Mirko Macke, Florian Schuster Volleyball: Sebastian Schönemann Prosportstudio Charlottenburg: Andreas Schulz, Gesa Ecker, Dagmar Bruns, Bettina Burtchen, Heike Herzsprung, Dr. Gabriele Riebensahm, Heidi Voigt, Martina Melville, Anja Meyer, Katrin Sahab, Iveta Willig Janicinovic, Ute Helmstetter, Anne Weidner-Tucholka, Kerstin Liebeke, Tatjana und Thorsten Cloidt, Bernd Frank, Barbara Dilcher, Petra Slopianka, Katja Späth, Clemens Thiel, Kerstin Schmidt Prosportstudio Köpenick: Sandra Merkel, Beata und Marek Kobs, Andrew James Pegram, Christiane Wolf, Justyna Martens, Dietmar Krätzner, Lisa und Robert Kaminski, Dr. Jörg Pätzold, Timo Drechsel, Gudrun Krüger, Antje Hellwig, Annette Lattke, Manuela Zacharias, Franziska Hauschke, Anika Schönert, Heidrun Schmutzer, Melanie Wolff, Marie-Luise Sklenar, Nataliya Kobzar Prosportstudio Wilmersdorf: Dietrich Müller, Monika Nilles, Stefanie Ochel, Lujing Su, Angelika Weber, Eva M. Teske, Dr. Dieter Muster, Manfred Mimus, Eberhard Mönch, Brigitte Kundt, Karin Brandt, Axel Becker, Ingo Rüttinger, Manfred Franke, Burkhardt Thiemann, Ralf Weingärtner, Anja Daumann, Julia Zollberg, Dagmar Heinze, Angelika Neumann, Jessica Schäfer, Sebastian Heinsberg, Susanne Strampp PSB 24 aktuell PSB 24 hält guten Kurs Hauptversammlung 2019 Das höchste Gremium des Vereins tagte am Stößensee Z um wiederholten Male tagte die Jahreshauptversammlung des Vereins im Klubhaus der Segelabteilung am Stößensee. Deren Vorsitzende Beate Naber-Wiesener hieß die Vereinsvertreter am 16. Mai willkommen und wünschte frohen Mut für die Veranstaltung. PSB-24-Präsident Klaus Eichstädt eröffnete die Versammlung und begrüßte als Gast Thomas Härtel. Der Präsident des Landessportbundes (LSB) hatte es übernommen, im Namen der Spielbank Berlin einen symbolischen Scheck über 3000 Euro zu überreichen, die der Ausstattung der Anlagen in der Glockenturmstraße mit Geräten für den Senioren- und Rehasport zugutekommen sollen. Klaus Eichstädt stellte die Beschlussfähigkeit des höchsten Vereinsgremiums fest: Anwesend waren Vertreter von Abteilungen und Gruppen sowie Präsidiumsmitglieder mit insgesamt 66 von 85 möglichen Stimmen. Mit einer Schweigeminute gedachte die Versammlung der im vergangenen Jahr verstorbenen Vereinsmitglieder. Im Wechsel mit seinen Stellvertretern Ingrid Lange und Uwe Herzog ehrte Klaus Eichstädt im Anschluss Vereinsjubilare und Mitglieder, die sich um ihre Abteilungen außerordentlich verdient gemacht oder besondere sportliche Leistungen vollbracht haben. Aufmerksamen Lesern dieser Zeitung sind manche Namen sicherlich vertraut, etwa die inzwischen elfmaligen Deutschen Meisterinnen im American Football, die Berlin Kobra Ladies. (Ehrentafel auf Seite 4) In Ergänzung seines Geschäftsberichts (Heft 1/2019: „Gemeinschaftlich schaffen wir alles“) stellte Klaus Eichstädt fest, dass das Vereinsschiff PSB 24 auf gutem Kurs ist. Die Mitgliederzahl nähere sich den 7000, darunter sind 51 Prozent Frauen, 40 Prozent sind Kinder und Jugendliche. Er hob erfreuliche Entwicklungen in der Sportgruppe Köpenick und in Bezug auf die Sportanlage Glockenturmstraße hervor. Erst am Vortag war dem Verein nach langen Verhandlungen die Verlän- Mai - Juni 2019 LSB.Präsident Thomas Härtel (Mitte) überreicht den Spielbank-Scheck über 3000 Euro an Klaus Eichstädt (r.) und Klaus Semmele (Tennis Charlottenburg) als Vertreter der Sportanlage gerung des Nutzungsvertrages für diese Anlage in Charlottenburg bis 2029 angekündigt worden, wodurch die Beantragung von Fördermitteln ermöglicht wird. Der Präsident berichtete über die Gründung eines Arbeitsausschusses Vereinsentwicklung und begründete – auch gegenüber dem anwesenden LSB-Präsidenten – noch einmal Ziel und Zweck der Bildung des Sportverbunds Berlin, der die Interessen von Großvereinen vertreten will. Ein Wermutstropfen ist die Auflösung der traditionsreichen Modellbahnabteilung wegen des ebenso unabwendbaren wie untragbaren Anstiegs der Mietkosten für deren Räumlichkeiten. Interessierte Mitglieder haben jedoch bei anderen Vereinen eine neue Heimat gefunden. Eichstädt würdigte in seinem Bericht noch einmal das Engagement von Ehrenamtlern wie auch die Arbeit der hauptamtlichen Vereinsmitarbeiter, die ihren Beruf als Berufung ansähen. In Vertretung von Schatzmeister Wolfgang Corsepius erläuterte Norbert Eberle den vorliegenden Jahresabschluss. Das Haushaltsjahr 2018 wurde mit einem Überschuss von etwa 29.500 Euro abgeschlossen. Die Liquidität des Vereins sei gesichert, Sparsam- keit natürlich weiterhin das Gebot. Im Namen der Kassenprüfer bestätigte Wolfgang Boehm die ordnungsgemäße Kassenführung und beantragte die Entlastung des Präsidiums und des Schatzmeisters für das Haushaltsjahr 2018. Die Versammlung folgte diesem Antrag einstimmig. Detlef D. Pries Pro Sport Berlin 24 e.V. sucht: Haus- und Platzwart/in für Sportanlage am Kladower Damm Für Pflege, Instandhaltung und Reinigung der Gebäude und Freiflächen suchen wir ab 1. Juli 2019 (ggf. auch später) eine/n einsatzfreudige/n und selbstständig arbeitende/n Allroundhandwerker/in in Vollzeit (40 Std). Erfahrungen aus dem Bereich Heizung/Sanitär und Tennisplatzpflege sind erwünscht. Bewerbungen senden Sie bitte per E-Mail mit einer Gehaltsvorstellung an twachtmann@pro-sport-berlin24.de. Fitnesstrainer/in (20 Stunden) ab sofort für das Prosportstudio Köpenick Pro Sport Berlin 24 e.V. sucht für sein gesundheitsorientiertes Fitnessstudio in Berlin Köpenick zuverlässige/n, engagierte/n und diensttleistungsorientierte/n Mitarbeiter/in für 20 Stunden/ Woche.Voraussetzung: ausreichende Berufserfahrung, Sportlehrer, Fitnesstrainer B-Lizenz, 2. Lizenzstufe (LSB/BTB) oder gleichwertige Fachausbildung. Ihre aussagefähige Bewerbung richten Sie bitte schriftlich unter Angabe einer Gehaltsvorstellung an Pro Sport Berlin 24 e.V. Frau Twachtmann, Forckenbeckstr. 18, 14199 Berlin. Mitarbeiter/in für Vereinsgeschäftsstelle auf Basis geringfügiger Beschäftigung (2 x 4 Stunden) Schwerpunkt Telefonberatung und Mitgliederverwaltung Bewerbungen senden Sie bitte an die Vereinsgeschäftsstelle, Forckenbeckstr. 18, 14199 Berlin, oder an twachtmann@pro-sportberlin24.de. 3 Für 50-jährige Mitgliedschaft in unserem Verein wurden geehrt Gerd Friedhelm Sonnenberg Lothar Brandt Joachim Prahl Doris Vogel Boxen Rudern Wendenschloß Rudern Wendenschloß Tennis Lankwitz Zur 25-jährigen Mitgliedschaft gratulieren wir Gudrun Macholdt Stefan Hoeth Ilka Kulka Peter Weißhuhn Jens-Uwe Langer Joachim Rudolf Torsten Stephan Ingo Ide Thomas Schroedter Anna-Lena Linke Felix Linke Badminton Boxen Gymnastik Schwimmen Segeln Stößensee Studio Wilmersdorf Tauchen Wendenschloß Tauchen Wilmersdorf Tauchen Wilmersdorf Tennis Gatow Tennis Gatow Präsidialer Glückwunsch für zwei „50-Jährige“: Boxer Gerd Friedhelm Sonnenberg (l.) und Ruderer Lothar Brandt (r.) Für besondere Verdienste um ihre Abteilungen wurden geehrt Susann Wunderlich Chantal Bienko Hans-Georg Heise Konrad Rieks Cheerleading Rudern Gatow Ehrungen für sportliche Leistungen American Football Berlin Kobra Ladies Cheerleading PeeWee Cats Young Cats Juior Cats Senior Cats Ikigai Karate-Do Juliane Stübe Leichtathletik Bärbel Rennung Ewald Klammer Manfred Kretschmer Rudern Gatow Hans-Dieter Portemeier Detlef Wedler Cheerleading-Trainerin Susann Wunderlich wurde für besondere Verdienste geehrt. Melissa Kleiß nahm die Auszeichnungen für erfolgreiche junge Seglerinnen entgegen. Rudern Wendenschloß Edith Lambrecht Detlef-Diethard Pries Thomas Schreiber Florentina Gerlach Jasmin Lang Felina Kleiß Melissa Kleiß Erfolgsverwöhntes Läufertrio: Manfred Kretschmer, Bärbel Rennung und Ewald Klammer (v.l.n.r.) Fotos: ddp Segeln Stößensee Ehrungen für erfolgreiche Cheerleading-Teams nahm deren sportlicher Leiter Lars Wunderlich von Ingrid Lange entgegen. 4 Meisterhafte Ikigai-Karateka: Juliane Stübe Verdient um die Ruderei in Gatow: Hans-Georg Heise PSB 24 aktuell Reiche Beute beim Heimturnier Badminton Podestplätze auch beim BB-Doppel-Ranglistenwettbewerb A m letzten Märzwochenende richteten wir zum wiederholten Male ein BVBB-Ranglistenturnier der Leistungsklasse I (höchste Kategorie) in der Güntzelstraße aus. Am Start war mit Ausnahme einiger Bundeskaderspieler alles, was in den Altersklassen U13 bis U19 Rang und Namen hat. Bei den Jüngsten bestätigte Mattis Zimmermann seinen Setzplatz (Nr. 2) im Jungeneinzel. In der Endrunde um die Plätze 1-4 im Modus „jeder gegen jeden“ unterlag er bei zwei Siegen nur dem topgesetzten Dominic Lopez de la Cruz (BSC) mit 17:21 und 16:21 und erhielt die Silbermedaille. Den 11. Platz belegte Emil Dörschner (Z‘88), der mit seinen acht Jahren noch einige Zeit in der U13 vor sich hat. Ein sehr gutes Turnier spielte auch die aus der Leistungsklasse II aufgestiegene Nicola Jülle (Z‘88). Sie überzeugte trotz einiger Defizite im läuferischen und technischen Bereich durch Kampfgeist, beachtliche Schlaghärte und Nervenstärke. Unerwartet erreichte sie Platz 6. Bei den Jungen U15 trafen unsere beiden Starter Mattis und Elias Ioakimidis gleich in der ersten Runde aufeinander. Mit dem etwas glücklichen Dreisatzerfolg hatte Mattis das bessere Ende für sich. Elias hatte sich offenbar vorgenommen, nur Dreisatzspiele zu absolvieren: Nach insgesamt zwölf gespielten Sätzen wurde er 14. und muss noch einmal in der LK II ran. Mattis scheiterte im Viertelfinale an Arun Malhotra (Brauereien) und belegte Platz 6. Jakob Hinrichs hatte im Jungeneinzel U17 erstmals die Chance, unter die besten Vier zu kommen, musste dafür aber im Viertelfinale mit Aditya Patil (SCS) einen dicken Brocken aus dem Weg räumen. Es entwickelte sich ein wahrer Krimi – nach einer Stunde Spielzeit leider mit dem unglücklichen Ende für Jakob (18:21, 24:22, 20:22). In der Runde um Platz 5-8 bewies Jakob, dass er mittlerweile auch konditionell auf der Höhe ist. Das interne Duell gegen Kai Feskorn (Z‘88) wie auch das Spiel gegen Ben Beyer (EBT) gewann er jeweils in zwei Sätzen. Dem folgte noch ein Marathonspiel gegen Amadeus Mai 6 - Juni 2019 Julius und Jakob: Sieger im Jungendoppel U17 Köhler (BC Tempelhof): Jakob behielt nach 52 Minuten mit 20:22, 22:20 und 21:19 die Oberhand und belegte einen sehr guten 5. Platz. Kai Feskorn wurde 8., Julius Kamps 11. und Mattis 15. Bei den Mädchen U17 vertraten uns ebenfalls vier Starterinnen. Allerdings bescherte uns das Los in den ersten beiden Runden zwei interne Duelle, die mit Siegen der favorisierten Karina Fiebig gegen Lilo Marinkovic und Neele Zimmermann gegen Felina Rathgeber endeten. Für Lilo sprang in der Folge nach zwei Siegen und einer Niederlage der 10. Platz heraus, Felina erreichte den 7. Platz. In der Platzierungsrunde 1-4 musste Karina im zweiten Spiel wegen eines zwickenden Oberschenkels aufgeben, schließlich stand eine Woche später ein Norddeutsches Ranglistenturnier auf dem Programm. Das hieß am Ende Platz 4. Neele lieferte sich ein Marathonmatch gegen Marleen Schwabe (EBT), das sie nach vielen Ballwechseln mit mehr als 20 Schlägen und einer Stunde Spielzeit in drei Sätzen gewann. Die dabei gelassenen Körner fehlten im Finale gegen Emily Marks (SCS – 19:21,19:21), so dass am Ende Platz 2 heraussprang. Tags zuvor hatte Jakob Hinrichs in der U19 bereits einen starken Auftritt hingelegt. Zunächst besiegte er Arun Malhotra (Brauereien) in zwei Sätzen, danach Felina und Lilo: 3. Platz im Mädchendoppel U17 stellte er seine Spielstärke gegen den späteren Turniersieger Paul Müller (Tempelhof-Mariendorf) unter Beweis, indem er ihm einen Satz abnahm. Mit dem 7. Platz hat er sich auch in der höheren Altersklasse unter den Besten etabliert. Unsere Starterinnen im Mädcheneinzel U19 standen sich in den Platzierungsrunden direkt gegenüber. Felina Rathgeber (10. Platz) behielt gegen Elisabeth Groß (11. Platz) die Oberhand, Neele (2. Platz) gewann gegen Karina (3. Platz). So sprangen für die Spielgemeinschaft vier Medaillen heraus: dreimal Silber und einmal Bronze. Großer Dank geht an das Organisationsteam um Milan und Steffen und die vielen Helfer. Inzwischen ist eine große Routine erkennbar, Turniere auf Berliner Ebene stellen organisatorisch kein Problem mehr dar. Sieben Medaillen bei der Doppelrangliste Am ersten Aprilwochenende fand das Berlin-Brandenburger Doppel- und Mixedranglistenturnier statt. Am gleichen Wochenende wurde eine Norddeutsche Rangliste ausgetragen, so dass viele Spitzenkräfte nicht teilnehmen konnten. Die Terminplanung ist sicherlich verbesserungswürdig. Der Nachwuchs der Spielgemeinschaft eroberte sieben Podest- plätze, darunter drei erste Ränge. Ganz oben standen Elisabeth Groß/Felina Rathgeber im Mädchendoppel U19, Kai Feskorn/ Felina Rathgeber im Mixed U17 und Jakob Hinrichs/Julius Kamps im Jungendoppel U17. Karina holte Bronze in Nordhorn An der Seite von Jeremy Dessau (Tempelhof -Mariendorf) gewann Karina Fiebig erstmals auf norddeutscher Ebene in Nordhorn eine Medaille. Im Mixed U17 spielten sie alle vier Spiele über die volle Distanz und unterlagen nur im Halbfinale der Refrather Kombination Nikolas Klauer/ Julie Marzoch. Das Spiel um Platz 3 wurde knapp mit 21:18, 19:21, 21:19 gegen die Nienburger Tarik Krukowski/ Lara Dietz gewonnen. Ein toller Erfolg für Karina! Gemeinsam mit Neele sprang im Doppel nach einer Niederlage und einem Sieg der geteilte 9. Platz heraus. Im Einzel zeigte Neele eine ordentliche Leistung. Nach einem Zweisatzsieg im Achtelfinale unterlag sie der späteren Turniersiegerin Selin Hübsch (Mülheim) im Viertelfinale deutlich. In der Platzierungsrunde 5-8 gelang gegen zwei weitere Spielerinnen aus NRW zwar ein Satzgewinn, aber kein Sieg – achter Platz. Ingo Zimmermann 5 Bogensport Aus der Halle raus ins Grüne Meistertitel für Iris Rosek zum Abschluss der Wintersaison I m März endete die Hallensaison der Bogenschützen mit beachtlichen Erfolgen. Bei der Meisterschaft des Deutschen Schützenbundes (DSB) am 8. März in Biberach gewannen ProSport-Compound-Schützen zwei Medaillen: Stefan Griem errang in der Masters-Klasse ebenso Bronze wie das Compound-Team mit Stefan Griem, Lars Klingner und Philipp Rosek. In der Endabrechnung lag die Mannschaft nur einen Ring hinter dem Silberrang. Bei den Compound-Herren erreichte Philipp sogar das Finale und kam am Ende mit Platz neun unter die deutschen Top Ten. Noch erfolgreicher waren ProSport-Schützen bei der vom 15. bis 17. März ausgetragenen Meisterschaft des Deutschen Bogensportverbands (DBSV). Das Compound-Team brachte einen kompletten Medaillensatz mit nach Berlin: Iris Rosek wurde Deutsche Hallenmeisterin der Saison 2018/19, Philipp Rosek wurde Vizemeister und das durch Uwe Prell vervollständigte Trio errang im Teamwettbewerb die Bronzemedaille. Nach der erfolgreichen Teilnahme unserer Schützen an den Meisterschaften von DSB und DBSV beginnt für uns die Freiluftsaison. Am 23. März haben wir den Schießplatz in Wannsee aufgebaut und das Training auf- Iris Rosek (Mitte) wurde Deutsche Meisterin (DBSV) mit dem Compound-Bogen Damen Ü55. genommen. Nun hoffen wir auf schönes Wetter, wobei unsere Leistungsschützen auch das Bogenschießen bei Regen und Wind trainieren müssen. Turniere werden nur bei Sturm und Gewitter abgebrochen. Es ist daher ratsam, das Flugverhalten der Pfeile bei Regen und Wind zu testen. Im Sommer findet zum dritten Mal der Hyundai Archery World Cup in Berlin statt. Teilnehmen werden Spitzenschützen aus über 50 Nationen. Vom 1. bis 5. Juli finden Training und Qualifikationswettbewerbe (Einzel- und Mannschaft) auf dem Maifeld statt und können kostenfrei besucht werden. Die Finalwettkämpfe (6. Juli Compound, 7. Juli Recurve) werden wieder am Anhalter Bahnhof ausgetragen. Einen Monat später wird die Deutsche Meisterschaft der Bogendisziplinen olympischer Recurve und Compound in Berlin veranstaltet. Die Qualifikationswettbewerbe werden am 1. und 2. August auf dem Maifeld ausgetragen. Die Finals finden am 3. und 4. August im Rahmen der Veranstaltung „Die Finals – Berlin 2019“ statt. An diesem Wochenende werden die Meister in zehn Sportarten ermittelt. Wir wünschen unseren Schützen eine erfolgreiche Teilnahme an der Landesmeisterschaft und viele Qualifikationen für die Deutsche Meisterschaft! Horst Augner, Uwe Prell Auf dem Podest in ihren Klassen Deutsche Meisterschaft DSB 8.-10. März 2019 in Biberach 3. Platz: Stephan Griem (Compound Master) 3. Platz: Philipp Rosek, Lars Klingner, Stephan Griem (Compound-Team) Deutsche Meisterschaft DBSV 15.-17. März 2019 in Oberhausen Deutsche Meisterin: Iris Rosek (Damen Compound Ü55) 2 Platz: Philipp Rosek (Herren Compound) 3. Platz: Iris Rosek, Philipp Rosek, Uwe Prell (Compound-Team) Das Compound-Team auf Platz 3 der DBSV-Meisterschaften 6 PSB 24 aktuell5 Lars Klingner auf Platz 8 beim Europäischen Grand Prix Bogensport PSB-24-Nachwuchs Nachwuchs macht sich fit für Turniere L ars Klingner wurde vom Bundestrainer zur Teilnahme am European Grand Prix in Bukarest in der Klasse Compound Herren nominert. Die Qualifikation schloss Lars mit sehr guten 691 Ringen (von 720 möglichen) ab und erreichte das Finale der Besten 32. Lars besiegte seine Gegner bis ins Achtelfinale und erreichte das Viertelfinale. Dort war der Wettkampf für ihn mit 143 Ringen (sein Gegner schoss 145) zu Ende. Lars belegte als zweitbester der fünf deutschen Compoundschütze einen hervorragenden 8. Platz unter 82 Startern. Wie Lars berichtete, fand der Grand Prix unter schwierigen Bedingungen statt. Die Temperatur lag bei 10 bis 12 Grad und es regnete zum Teil längere Zeit. Einige Scheiben waren so marode, dass die Pfeile durchgeschossen wurden. Der Zeitplan des Turniers verzögerte sich dadurch, so dass etliche Finalwettkämpfe bei Dämmerung oder Dunkelheit ausgetragen wurden. Um so stärker ist Lars‘ Leistung einzuschätzen: Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg in der Saison – alle ins Gold! Am 20. April fand bei strahlendem Himmel unsere Vereinsmeisterschaft in Wannsee statt. Wir haben die Meisterschaft gemeinsam mit dem BSC Wann- Mai - Juni 2019 see durchgeführt. Die Teilnahme an der Vereinsmeisterschaft ist erforderlich, um an der Kreis- und Landesmeisterschaft teilnehmen zu können. Nach dem Wettkampf fand ein gemütlicher Ausklang beim Grillen statt. Das große Interesse am Bogensport führt zu vielen Anfragen nach Anfängerkursen. Wir haben seit langem wieder eine größere Kinder- und Jugendgruppe im Anfängerbereich. Nun heißt es für die Trainer, die Jugend für die Herbst- und Hallenturniere fit zu machen. Ein Ziel wird es sein, dass wir auch mit einer jungen Mannschaft in der Landesliga antreten können. Uwe Prell, Horst Augner Fotos von der Vereinsmeisterschaft am Wannsee 7 Schwimmen A uch in diesem Jahr nahmen wir mit unserer Wettkampfgruppe am Masters-Schwimmfest der Wasserfreunde Spandau am 9. März teil. Der Wettkampf im ForumBad auf dem Olympiagelände bietet eine schöne Atmosphäre, auch unterstützt durch die kleine Tribüne, die eine gute Partizipation am Geschehen ermöglicht. Der Wettkampf zeichnet sich durch ein sehr abwechslungsreiches Programm mit 32 Einzel- und Staffel-Wettkämpfen an einem Tag aus. Auch nicht alltägliche Disziplinen wie Streckentauchen, Kopfweitsprung und eine Juxstaffel standen auf dem Programm. Zusätzlich zu den Einzelwettkämpfen gab es eine Mehrkampfwertung, deren Gewinner mit einem kleinen Geschenk prämiert wurden. Diese Wertung konnten Nicole Schumann und Peter Weißhuhn, beide in der AK 30, für sich entscheiden. Mit unserer 6x50-m-Freistilstaffel (Uwe Albrecht, Nicole Schumann, Fabian Bruske, Göran Masters-Schwimmfest mit Mehrkampf und Jux-Staffel Nicole Schumann und Peter Weißhuhn Mehrkampfsieger Schöfer, Leonie Jung und Peter Weißhuhn) belegten wir in der starken offenen Klasse mit einer Zeit von 3:10,96, den 5. Platz. Und unsere 4x50-m-Juxstaffel mit Peter Weißhuhn, Göran Schöfer, Leonie Jung und Nicole Schumann erreichte einen tollen 3. Platz. Der fleißigste Aktive war Peter Weißhuhn mit acht Starts, von denen er vier auf dem ersten Platz beendete. Die jüngste Teilnehmerin unserer Mannschaft war Leonie Jung mit sechs Starts, darunter vier zweite Plätze. Unser ältester Teilnehmer war Göran Schöfer (AK 60) mit vier Starts und einem zweiten Platz als beste Platzierung. Weitere Pro-Sport-Teilnehmer waren Fabian Bruske mit zwei zweiten Plätzen über 100 m Brust und 100 m Freistil und Uwe Albrecht mit einem 1. Platz über 200 m Freistil als beste Platzierung. Insgesamt ein sehr erfolgreicher Tag für unser Team und eine gute Motivation für unsere gemeinsamen Trainingsstunden. Uwe Albrecht Uwe Albrecht, Göran Schöfer, Nicole Schumann, Leonie Jung, Peter Weißhuhn und Fabian Bruske (v.l.n.r.) Zeiten und Platzierungen Uwe Albrecht (AK 45) 200 F 2:45,42 (1.) 50 B 0:44,55 (4.) 50 S 0:37,78 (2.) Fabian Bruske (AK 30) 100 F 1:15,02 (2.) 100 B 1:35,94 (2.) Göran Schöfer (AK 60) 50 F 0:34,98 (4.) 50 B 0:43,58 (3.) 50 R 0:46,78 (4.) 50 S 0:38,88 (3.) 100 L 1:26,84 (2.) Leonie P. Jung (Jg. 2000) 50 F 0:32,32 (2.) 50 B 0:43,96 (3.) 50 R 0:38,03 (2.) 50 S 0:36,53 (2.) 100L 1:22,25 (2.) Peter Weißhuhn (AK 30) 50 F 0:27,36 (1.) 50 B 0:36,39 (3.) 50 R 0:33,15 (2.) 50 S 0:29,91 (1.) 100 L 1:09,69 (1.) Nicole Schumann (AK 30) 50 F 0:32,32 (2.) 50 B 0:44,87 (2.) 50 R 0:36,41 (1.) 50 S 0:34,86 (1.) 100 L 1:20,78 (1.) Nicole Schumann und Peter Weißhuhn belegten die ersten Plätze in der Mehrkampfwertung ihrer Altersklasse. Leonie Jung (Foto rechts) schwamm mit der 4x50-Meter-Jux-Staffel auf den 3. Platz. 8 PSB 24 aktuell Schwimmen Zwei Pokale und viele Bestzeiten in Senftenberg A m 23. März fand der 33. Lagen-Sprintpokal im Erlebnisbad Senftenberg statt. Zum ersten Mal nahmen wir als Mannschaft an diesem Wettbewerb teil und waren am Ende mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Neben zwei Pokalen gab es vor allem sehr viele neue Bestzeiten (unten fett markiert) für unsere Schwimmerinnen und Schwimmer. Da Senftenberg nicht gleich um die Ecke unserer Trainingshalle liegt, mussten wir uns gut organisieren und fuhren in unterschiedlichen Autos. Die Organisation klappte sehr gut, so dass fast alle schon sehr früh am Ort waren. Eine kleine Ausnahme bildete Stefan mit seinem Auto, der noch einen kleinen Umweg über Polen (aus Versehen) machte. Dieser Wettkampf ist besonders, da die Laufverteilung etwas anders gestaltet ist als sonst. So kam es beispielsweise dazu, dass gleich vier unserer Schwimmer (Stefan N., Stephan H., Steven und Justin) bei allen Starts nebeneinander schwammen. Eine weitere Besonderheit besteht in der Auswahl der Stecken und Disziplinen. Am Ende des Tages muss bei diesem Wettkampf jeder 25, 50, 75 und 100 Meter geschwommen sein. In welcher Disziplin (Schmetterling, Rücken, Brust oder Kraul) darf sich jeder selbst überlegen, wichtig ist nur, dass keine Disziplin doppelt geschwommen wird. Am Ende zählt die Gesamtzeit. Für die schnellste Zeit jeder Altersklassengruppe gab es einen Pokal. Solche Pokale sicherten sich von uns Anna Schrader (Jg. 2004) mit einer Gesamtzeit von 2:50,73 und Stephan Herting (66) mit 2:57,47. Sie setzten sich mit bequemem Abstand zu den Zweitplatzierten durch. Ebenso aufs Podest, auf Platz 3, schafften es Steven Rook (2:56,54) und Stefan Neumann (2:52,84). Nur ganz knapp verpassten Phelan, Justin und Leonie das Podest mit vierten Plätzen. In der Mannschaftswertung waren die Spitzenplätze stark umkämpft. Mit 55 Punkten gewann Aqua Berlin die Wertung. Platz 2 gab es für 34 Punkte und Platz 3 (doppelt belegt) für 33 Punkte. Mit 32 Punkten verpassten wir also nur knapp das Podium. Außergewöhnlich war auch die abschließende Lagen-Mixstaffel, bei der folgende Strecken besetzt werden mussten: 25 m R – 50 m B – 75 m D – 100 m K – 75 m D – 50 m B – 25m R. Am Ende eines Wettkampftages noch einmal solche Strecken hinter sich zu bringen war nicht einfach, doch die Mannschaft machte einen sehr guten Job und konnte sich in einer Zeit von 4:52,00 den 2. Platz erkämpfen. Erschöpft, aber überwiegend glücklich und zufrieden fuhren wir wieder nach Berlin. Wir hoffen auch im nächsten Jahr wieder so viele aus unserem Wettkampfteam für Senftenberg begeistern zu können und freuen uns aufs nächste Mal. Nicole Schumann Pokalgewinner: Anna Schrader und Stephan Herting Mai - Juni 2019 Zeiten und Platzierungen Sophie Kühnlenz (89) 25 S 0:17,24 50 B 0:48:43 75 R 1:07,16 100 K 1:20,04 Gesamt: 3:32,87 (7.) Justin Pohl (2001) 25 R 0:17,01 50 S 0:35,38 75 B 0:57,74 100 K 1:09,12 Gesamt: 2:59,25 (4.) Anna Schrader (2004) 25 B 0:17,54 50 S 0:33,60 75 R 0:53,63 100 K 1:05,96 Gesamt: 2:50,73 (1.) Corinnna Spieler (73) 25 S 0:21,97 50 R 0:58,29 75 B 1:13,94 100 K 1:44,66 Gesamt: 4:18,86 (6.) Jonas Riemer (1999) 25 S 0:13:61 50 B 0:38,22 75 R 0:51,63 100 K 1:01,54 Gesamt: 2:45,00 (9.) Leonie P. Jung (2000) 25 B 0:19,15 50 S 0:36,65 75 R 0:59,81 100 K 1:12,31 Gesamt: 3:07,92 (4.) Phelan Schmidt (08) 25 S 0:20,51 50 B 0:51,00 75 R 1:10,97 100 K 1:30,73 Gesamt: 3:53,21 (4.) Fabian Bruske (1987) 25 R 0:16,92 50 S 0:36,84 75 B 1:05,38 100 K 1:13,81 Gesamt: 3:12,95 (16.) Janina Pohl (2001) 25 S 0:18,05 50 B 0:45,96 75 R 1:05,79 100 K 1:16,08 Gesamt: 3:25,88 (9.) Hans Spieler (2005) 25 S 0:21,26 50 R 0:50,33 75 K 1:06,70 100 B 1:38,38 Gesamt: 3:56,67 (10.) Stefan Neumann (82) 25 B 0:17:59 50 S 0:31,14 75 R 0:56,80 100 K 1:06,31 Gesamt: 2:52,84 (3) Nicole Schumann (89) 25 B 0:20,01 50 S 0:34,53 75 R 0:57,09 100 K 1:10,57 Gesamt: 3:02,20 (5.) Steven Rook (2003) 25 B 0:19,31 50 S 0:33,33 75 R 0:55,73 100 K 1:08,17 Gesamt: 2:56,54 (3.) Stephan Herting (66) 25 B 0:17,44 50 S 0:33,62 75 R 0:57,60 100 K 1:08,81 Gesamt: 2:57,47 (1.) 9 Judo A m 4. Mai fand in Neukölln das Alfred-Knorr-Gedächtnisturnier, genannt Don Alfredo Cup, statt. Es zählte fast 300 Teilnehmer. Von uns waren acht gemeldet, nur fünf erschienen allerdings zu den Kämpfen. Kurz vor 10 Uhr waren Detlef und Thomas zur Stelle, um die Kämpfer zu betreuen. Zuerst war die Altersklasse U9 dran: Lara Schumann und Maximilian Galperin. Ab ging‘s zum Wiegen, und schon eine halbe Stunde später, nach der Begrüßung durch den Veranstalter, begannen die Kämpfe. Für unsere beiden Starter waren es Wettkampfpremieren. Max hatte den ersten Kampf, die Gegner in seiner Gruppe waren schwerer und größer, so dass nach seinen drei Kämpfen ein guter dritter Platz für ihn heraussprang. Lara hatte Anfangsprobleme und war durch die vielen an der Matte stehenden Beobachter abgelenkt. Doch im dritten und vierten Kampf zeigte sie sehr gute Leistungen und entschied die Duelle für sich. In der Endabrechnung belegte sie den ersten Platz. Um 13 Uhr waren die Kämpfer der U11 an die Reihe. Am Start waren auch Leonel Albner und Christian Nabitz – ebenfalls zum ersten Mal. Christian war zuerst dran und verlor gegen den späteren Sieger nur knapp. Von den beiden weiteren Kämpfen konnte er einen durch Ippon für sich entscheiden und belegte damit am Ende einen guten dritten Platz. Leonel Alber konnte sich in seinen Kämpfen trotz sehr guter Gegenwehr nicht gegen seine stärkeren Gegner durchsetzen. Wettkampfpremieren beim Don Alfredo Cup 2019 Sein dritter Platz ist dennoch respektabel. Um 16 Uhr starteten die letzten Altersklassen – U13 und U15. Jakob Engelbrecht beendete seinen ersten Kampf mit einem Sieg durch vollen Punkt (Ippon). Dadurch gestärkt, entschied Jakob auch die beiden nächsten Kämpfe durch Ippon für sich. Alle seine Kämpfe waren technisch hervorragend und sehr sehenswert. Im letzten Kampf musste er sich allerdings kurz vor Ende wegen Erschöpfung nach den Anstrengungen in den vorangegangenen drei Begegnungen geschlagen geben. Er belegte einen hervorragenden zweiten Platz. Da die Kämpfe oft zeitgleich auf verschiedenen Matten ausgetragen wurden, hatten auch Detlef und Thomas gut zu tun, Trotzdem hatten sie viel Freude an den Aktiven. Dank auch an die Eltern, die sich die Zeit für ihre Kinder und das Turnier genommen haben. Gürtelprüfung am 7. Juni Vor den Sommerferien findet am 7. Juni unsere Gürtelprüfung statt. Die Trainer werden die Judokas ansprechen, die an dieser Prüfung teilnehmen dürfen! Viel Glück! Vorstand bestätigt, Beitrag erhöht Bei der diesjährigen Versammlung der Judo-Abteilung wurde der alte Vorstand wiedergewählt. Herzlichen Glückwunsch! Leider muss der Beitrag für Jugendliche und Erwachsene um einen Euro angehoben werden. Grund dafür ist die Erhöhung der Grundgebühr des Judo-Verbandes Berlin um über 150 Euro. Wir freuen uns auf eure Teilnahme am Training. Also runter vom Sofa, rauf auf die Matte! Die Sommerfigur ruft! Thomas Weichert Unsere Aktiven: Lara Schumann und Maximilian Galperin; Leonel Alber und Christian Nabitz mit Betreuer Detlef; Jakob Engelbrecht 10 10 PSB 24 aktuell Technik, Spiel und Spaß in Fleesensee Tennis Gatow U nter diesem Motto fuhren zehn tennisbegeisterte Kinder und Jugendliche für vier Tage nach Fleesensee ins Dorfhotel, wo wir immer zu viert in einem Apartment wohnten. Mit von der Partie waren die beiden neuen Trainerinnen Heike Sommer und Christin Potsch sowie unsere Jugendwartin Ilona, die die ganze Reise bis ins kleinste Detail super organisiert hatte. Unser Sportgruppenvorsitzender Detlef Beier hatte sich dankenswerterweise spontan als zusätzlicher Fahrer bereit erklärt. Am Ankunftstag ging es gleich mit der ersten Tenniseinheit los – „Volleys“ standen auf dem Programm. Dabei stellten die ungewohnten Kunstrasenplätze und der starke Wind für alle eine große Herausforderung dar. Nach dem anstrengenden Training erholten wir uns erst einmal in der angrenzenden Wasserwelt. Insbesondere der Strömungskanal, die lange Rutsche (Kettenrutschen auf dem Bauch!) und das beheizte Außensolebecken fanden großen Anklang. Die nächsten Tage waren ebenfalls durch lehrreiche Trainingseinheiten gekennzeichnet – jeweils eine am Vor- und am Nachmittag. Alle drei Mahlzeiten wurden gemeinsam im Hotel eingenommen. Morgens und abends gab es Büffet und mittags immer ein warmes Gericht. Im Training fingen wir an, unsere Technik zu verbessern, und hatten Spaß beim „Meister“ spielen etc. Wir lernten miteinander in unterschiedlichen Spielstärken zu spielen. Motiviert wurden wir beim Training durch coole Musik. In der Wasserwelt nach dem Training wurde noch einmal kräftig als Gruppe getobt. Und abends spielten wir alle gemeinsam Werwolf und unterhielten uns. In den paar Tagen wurden wir eine super Gemeinschaft. Leider waren vier Tage etwas zu wenig und wir waren uns alle einig, dass wir die Tennisreise unbedingt wiederholen wollen. Auf der Rückfahrt hatten alle viel Spaß und wir spielten alle gemeinsam Werwolf. Am letzten Tag ließen die Kräfte allmählich nach, aber das schönste war: Wir setzten uns alle über unsere Grenzen hinweg und spielten als Team Schüler gegen Trainer und hatten eine unvergesslich schöne Zeit dort gemeinsam. Pauline Obornik Spannendes Finale der Mixed-Winterrunde W ie in den vergangenen Jahren endete auch dieses Jahr am 24. März unsere traditionelle Mixed-Winterrunde mit einem spannenden Finale. Nach einem sehr ausgeglichenen und hochklassigen Endspiel hatten Katja Götze und Dennis Pohlandt gegen Martina und Frank Weidemann knapp die Nase vorn. Zuvor konnten bereits Katharina und Ulli Schleicher das Spiel um den 3. Platz nach toller Leistung für sich entscheiden. Die zahlreichen Zuschauer waren begeistert und im Rahmen der Siegerehrung im Clubhaus hatten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Winterrunde die Gelegenheit, noch einmal die Erlebnisse der vergangenen Spiele Revue passieren zu lassen. Andreas Linke Die Finalisten, rechts das Siegerpaar Mai - Juni 2019 11 Leichtathletik Gelbe Frühlingslawine – und es bleibt spannend D er Frühling lässt sein Blaues Band wieder flattern, und unser Gelbes Trikot passt dazu ganz prächtig. Es leuchtete in den letzten Wochen auf einigen nationalen und Landesmeisterschaften, beim ersten Fünftel des Berliner Läufercups, bei Berliner Frühjahrsklassikern und unter der Trainingsjacke bei einem besonders denkwürdigen Lauf. Cliffhanger des letzten Leichtathletik-Berichts war Ewald Klammer, der sich gerade noch auf den allerletzten Drücker die Quali für die Deutschen Meisterschaften über 3000 m in der Halle (M70) erlaufen hatte. Passenderweise wurde die DM in Halle (Saale) ausgetragen, doch unpassenderweise kam ein Erkältungsinfekt angekrochen, der Ewald die Kraft aus den Beinen zog. Da half auch nicht, dass er Berliner Ärztemeister ist, denn die „Kleinen Blauen“ sind nicht seine Welt. Er lief durch, als 7. von sieben in diesem Endlauf, aber über eine Minute langsamer als beim Quali-Rennen, also eher im Halbmarathon-Schnitt. Nur eine Woche später stand schon die Deutsche Crossmeisterschaft in Ingolstadt an. Ewald hatte sich ganz meisterschaftstauglich frühzeitig ein Quartier fußläufig zum Wettkampfort gesichert, aber die Erholungszeit war zu kurz. In der leistungs- wie teilnehmerstarken M70 reichte es zu Platz 15, ganz sicher unter Wert. Auch Klammers Berliner Kontrahenten/Kameraden Kyborg (Siemensstadt) und Kollhammer (Marathonia) verpassten als 4. und 7. knapp das Podest. Frederic Georges im Höhenflug Die Saison der Straßenlaufmeisterschaften wurde in Berlin und Brandenburg wieder beim Lauf der Sympathie über 10 km von Falkensee nach Spandau eröffnet. Bis vor 30 Jahren kam in der linken Hälfte Berlins der Wind bekanntlich immer von Osten, jetzt ist er den Läufern besonders sympathisch, wenn er von Westen her schiebt. Beim 30. Lauf der Sympathie spielte der Wind aber keine große Rolle. Bei ganz regulären Bedingungen erliefen sich Anne Barber (LC Ron Hill; 12 12 Frederic Georges ist der Mann der Stunde: LäufercupGewinner, BerlinBrandenburger Landesmeister und VolkslaufAbräumer. lief im Sog von sechs Ostafrikanern in 62:10 auf Platz 7. Unsere Gelben standen weniger unter Erwartungsdruck, bewiesen aber Leistungsfreude. Allen voran Florian Thiel (M35) mit sehr starker Einteilung in 1:31:41. Als Meister des Tempogefühls erwies sich auch Karsten Papenbrock (M55) in hervorragenden 1:40:57. Alina Pempe (W35) war unsere schnellste Läuferin in 1:56:58. Andreas Krejci (in welcher Abteilung bist du eigentlich?) lief sehr gute 1:34:09. Gut ins Ziel kamen auch Rainer Falkenberg (M35) in 1:55:44, Steffen Goll (M50) in 1:58:52, und Atsushi Itabashi (M50) in 2:36:10. Volksläufe mit langer Tradition 36:40) und Mustapha EL Ouartassy (Fortuna Marzahn; 30:46) die Landesmeistertitel. Die gelbe Pro-Sport-Sonne glühte in den Altersklassenwertungen: Bärbel Rennung wiederholte in souveränen 51:04 ihren Vorjahressieg als Berlin-Brandenburgische Meisterin über 10 km der W60. Frederic Georges setzte seinen Höhenflug fort und gewann den M45-Meistertitel 36 Minuten und 14 Sekunden nach dem Start. Die dritte Medaille in Dunkelgelb, Bronze um genau zu sein, holte sich Günter Lewanzik in der M65 (43:28). Nicht minder bedeutend dahinter Karsten Papenbrock (45:34; 7. M55) als Hase für Alexander Oberthür (45:44; 6. M45), und Rainer Falkenberg (49:13; 10. M35) als Absicherung nach hinten, wo wir nicht sind. Taktisch verzichtet auf die 10-km-Meisterschaft hatte Manfred Kretschmer. Stattdessen hatte er trotz etwas dünner Trainingsdecke für die Deutsche Meisterschaft im 50-km-Straßen- lauf gemeldet. „Ich bin mir nicht sicher, ob ich durchkomme“, meinte er realistisch nach dem letzten Bahntraining, aber er kam durch. Wenn auch immer mühevoller. Der Meistertitel war dieses Jahr nicht drin, Platz zwei ging nach 37 km verloren und Medaillenplatz drei auf der letzten der zehn 5-km-Runden. 4:48:51 nach 50 Kilometern und DM-Platz 4 sind trotzdem eine hervorragende Leistung. Manfreds Deutscher Rekord in der M70 aus dem Jahr 2016 (4:09:46) blieb unangetastet. Der größte Frühjahrslauf Berlins ist der SCC-Halbmarathon, der auch im Kalender des weltweiten Profizirkus eine wichtige Rolle spielt. Sifan Hassan (Niederlande) erlief sich einen Streckenrekord für die Läuferinnen, aber der angepeilte Angriff auf den Weltrekord ging um 54 Sekunden daneben. Bei den Männern startete der badische Kenianer Richard Ringer vom Bodensee zu seinem ersten Halbmarathon und Uns als nichtkommerziellem Laufveranstalter ist die traditionelle Volkslaufszene immer sehr nah, zu der auch der 34. Straßenlauf durch Frohnau gehört. Der 10-km-Lauf ist dort über die eckigen und oft uneben gepflasterten Trottoirs ganz bestenlistenfrei 10.340 m lang. In Nordberlin erfreut sich der Lauf auch ohne meisterschaftstaugliche Strecke ungebrochener Beliebtheit. Frederic Georges merkte schon kurz nach dem Start, dass er an diesem Aprilsonntag das Heft selbst in die Hand nehmen sollte. Ein Hauptklasse-Läufer blieb als einziger dran, konnte aber im langen Finish, in dem die Ausdauer über die Schnelligkeit gewinnt, nicht gegenhalten: Gesamtsieg für Frederic in 38:15! Wenig später lief Kati Kiele in 48:06 auf Platz 3 der Läuferinnen, was gleichzeitig den Sieg in der W30 bedeutete. Da freute sich die Sonne beim Blick auf Reinickendorf. Mit diesem Schub ging Frederic in die Berlin-Brandenburgische Meisterschaften über 10.000 m, die als Reinickendorfer Heimspiel im Stadion Finsterwalder Straße ausgetragen wurden. Nur drei Läufer der jüngeren Altersklassen lagen vor Frederic, der in 36:28 souverän die nächste Goldmedaille der Landesmeisterschaften abholte. Mon dieu! Die Champions-League der Berliner Volksläufe ist der Läufercup, in dem einer der diesjährigen (Fortsetzung S. 13) PSB 24 aktuell Platz ist in der kleinsten Hütte Leichtathletik A m 10. April standen einige Justizbusse im Stau zwischen Tegel und Brandenburger Tor, den die Berliner Taxifahrer im Kampf gegen die Konkurrenz von Uber erzeugt hatten. Was hatten die Knackis damit zu tun? Na ja, jetzt waren sie mal draußen, und dann standen sie im Stau auf der Stadtautobahn. Herzlich willkommen in der kleinen Freiheit! In der JVA Plötzensee fand zum fünften Mal der Lauf für Gefangene der Berliner Vollzugsanstalten über 10 km statt. Diesen Lauf hat unser Vereinskamerad und JVA-Mitarbeiter Reinhard Röcher erfunden, der auch die Gefängnis-Laufgruppe gegründet hat, und der mit dem Fahrrad voranfuhr. Die Idee wurde von der alten Kerntruppe des BerlinMarathons um Horst Milde und John Kunkeler unterstützt, und sie sorgen dafür, dass der Lauf lebt und Sponsoren hat für Äpfel, Bananen und Müsli-Riegel. Ich wurde eingelassen, es war mein drittes Mal, und dann traf ich die Mitläuferin Olga, die sich von früher an mein Gesicht erinnerte, und erfreut fragte sie mich: „Biste immer noch im Knast?“ Nun ja, immer wieder gern. Ich weiß ja, dass ich wieder gehen kann, ohne die schmucken Stacheldrahtrollen überwinden zu müssen. Meine Rolle war Getränkestand, zusammen mit Oda und Dagmar vom SCC. Haben wir gut hingekriegt. Mit etwa 40 Inhaftierten liefen rund 40 Externe, das ist die Idee des Laufs. Ich widme mich erst mal den schnellen Jungs, damit die abgehakt sind. Namen werden nicht genannt, denn die Schnellen sind alle Einheimische vom Jugendvollzug und werden bald wieder draußen sein. Das Rennen Die Siegerin (Mitte) wird unter 50 Minuten gezogen wie früher Haile G. beim Berlin-Marathon. war interessant, der erste Kilometer in 3:30. Viel zu schnell, aber vorne waren zwei, denen zwei weitere folgten, und einer ziemlich locker mit Rückstand. Dann gab es vorne Runde um Runde Kampf um die Platzierungen, und der von hintendran war nach 9 km eingangs der Zielrunde ganz plötzlich in Schlagweite und im Ziel klar vorne in 40:06. Sehr gut gemacht! Die Schnellen waren alle jung und talentiert, für Platz 4 musste man schon eine 41er-Zeit laufen. Wann trainiert ihr, fragte jemand den Sieger, und er antwortete: am Samstag. So viel zum möglichen Entwicklungspotential in der Laufszene. Mein Interesse galt mehr den Läuferinnen. Die waren nur drei. Man sollte das im Justizvollzug mal quotieren, kann doch nicht sein, dass immer nur die Jungs straffällig werden! Olga wurde Dritte. Laura war als Jugendliche mal Schwimmerin, danach studierte sie an meiner Uni, „war aber nie in den Vorlesungen“, und dann musste sie umziehen in die JVA für Frauen. Jetzt weiß ich, wo ich nicht sein will, sagt sie, und freut sich über ihre baldige Freiheit und die neue Einschreibung an der Uni. Das freut auch mich. Der Sieg ging wieder an die Seriensiegerin. Sie wurde von einer Armada junger Frauen eines FU-Projekts auf eine 49er-Zeit geführt, wie wir es beim Berlin-Marathon nur von Haile Gebrselassie kannten. Ihr 47er-Streckenrekord auf der 1-km-Runde in den Mauern von Plötzensee fiel zwar nicht, aber sub-50 war schon ziemlich gut, Gelbe Frühlingslawine ... 15 Wertungsläufe auch unser Havellauf im Juli ist. Die besten acht Resultate zählen. Die ersten drei Rennen wurden bereits gerannt, und einige der Verdächtigen haben sich schon eine gute Startposition gesichert. Günter Lewanzik stieg mit zwei Top-Wertungen von je 20 Punkten im Britzer Garten und beim Birkenwäldchenlauf in Treptow Mai - Juni 2019 ein. Frederic Georges nahm beim Lauf Nr. 3, dem Pankower Frühlingslauf, den Wettbewerb auf – natürlich mit Platz 1 und 20 Punkten. Spannung verspricht dieses Jahr die W35, denn die 19- und 20-Punkte-Wertungen verteilen sich auf vier Läuferinnen in wechselnder Reihenfolge. Alina Pempe mit 39 Punkten aus zwei Starts ist dick dabei. Schon vor dem 30. Havellauf mussten wir uns als Organisatoren ins Zeug legen, denn der 13. „Meister aller Klassen“ über 10.000 m auf der Bahn mit alterskorrigierter Wertung am 8. Mai und der 6. Spendenlauf für rheumakranke Kinder durch den Grunewald am 1. Juni verlangten von uns gewohnte Perfektion. Die haben wir auch beim Lauf über und hinterher war Party, und dann Einsammeln von Bananen, Äpfeln und Müsli-Riegeln, die kann man ja auch weiterverteilen. Es ist eine sehr besondere Atmosphäre, untermalt von einer Live-Band, die John Kunkeler mitbringt. Manche Gesichter kennt man über die Jahre, und dann lässt sich der Gedanke nicht wegschieben: Was muss man getan haben für so lange Kost & Logis? Aber im nächsten Moment verflüchtigt sich der Gedanke schon wieder, denn wir begegnen uns als Sportler wie draußen beim Havellauf, und dort weiß ich ja auch nicht, ob ich nicht gerade den Zieleinlauf eines Millionenbetrügers bejuble. An diesem Tag in der JVA begegnen wir uns auf Augenhöhe, gereinigt durch Schweiß. R.M. 10 km für Gefangene in der JVA Plötzensee beweisen müssen. Dazu ein kleiner Extrabericht. Und haben wir auch wieder einen Cliffhanger? Na klar! Wer wird Meister aller Klassen? Kehrt der Rekordsieger Klaus Goldammer aufs Bahnoval zurück? Wird Lothar Bathe die alterskorrigierte 30-Minuten-Marke knacken? Erlebt der Klassiker Bärbel Rennung vs. Antonia Maecker eine Neuauflage? Der Vorhang zu, und alle Fragen offen. Ralf Milke 13 Frauenfußball Aber die Moral ist ungebrochen Schwere Zeiten für Fußballfrauen: Niederlagen in Serie A n einem sehr frühen Sonntag „reisten” wir nach Spandau zum SSC Teutonia 99. Die Anstoßzeit von 9.30 Uhr war äußerst gewöhnungsbedürftig. Ob es daran lag, dass wir dem Gegner Ball und Raum überließen, mag Spekulation sein. „I hope we have a little bit lucky.” Lothar Matthäus Nach bereits acht Minuten lagen wir durch einen verdeckten Flachschuss, der mehrere gelbe Beine passierte, mit 0:1 zurück. Den zweiten Streich gab es schon sieben Minuten später, als ein hoher Flatterball den Weg in unseren Kasten fand. Zum Glück kriegten wir die Kurve und schlugen beherzt zurück. Nach hartnäckiger Vorarbeit von Katja Kleiner behielt Katrin Brülke die Nerven und schob den Ball durch die Beine der gegnerischen Torfrau ins Netz. Der Anschlusstreffer noch vor dem Pausentee gab uns Mut für den nächsten Durchgang. Der aber begann schlecht. Schon nach vier Minuten bekamen wir den nächsten Nackenschlag. Mit einem Sonntagsschuss aus etwa 22 Metern stellte Teutonia den alten Abstand wieder her. Zwar versuchten wir verzweifelt, wenigstens noch einen Punkt mitzunehmen, doch der Gegner ließ sich nicht mehr vom Weg abbringen, erhöhte in der 44. Minute sogar auf 4:1 und setzte mit dem 5:1 in der 52. Minute den Schlusspunkt. Im nächsten Spiel empfingen wir den THC Franziskaner FC, der zu diesem Zeitpunkt den Tabellenplatz hinter uns bekleidete. Die Kreuzbergerinnen erwiesen sich als sehr laufstark. Trotzdem konnten wir das Spiel ausgeglichen gestalten und gingen nach dreißig Minuten torlos in die Kabinen. Wieder auf dem Platz, überließen wir dem Gegner das gesamte Spielgeschehen. Nach nur fünf Minuten, ergab sich durch ein 14 14 dilettantisch ausgeführtes Einrollen des Balles (Nico) ein Gegenstoß des THC, dem der Rest der Mannschaft widerstandslos zusah, bis der Ball im eigenen Netz untergebracht war. In den folgenden Minuten, fanden wir zwar wieder zurück ins Match, verspielten aber in nur sieben Minuten alles. Nach einer Ecke des Gegners köpfte Kathrin Og ein klassisches Eigentor und vier Minuten später verursachte Petra Dittberner unglücklich einen 9-Meter gegen unsere Farben. In der Folgezeit mühten wir uns unermüdlich um den Ausgleich, der dafür nötige Treffer sollte uns jedoch bis zum Abpfiff nicht mehr gelingen. Die nächsten zwei Wochen sollten es in sich haben, mussten wir doch bei beiden Erstplatzierten antreten. Der Tabellenzweite SC Charlottenburg II konnte personell aus dem Vollen schöpften, wir wiederum nicht, hatten wir doch auch diesmal keine Einwechselspielerinnen dabei. Tor herhalten musste, um das Erwartete einzuleiten. Irgendwie rutschte der Ball durch Kathrins Beine, so dass Chris ihn nicht mehr abwehren konnte. Mit schwindenden Kräften ließen wir immer mehr Torschüsse zu und so gelang es dem SCC, einen ungefährdeten 3:0-Sieg einzufahren. Beim Tabellenersten, dem SV Blau-Gelb Berlin III, stand uns der größte Härtetest bevor. Bis zu diesem Tag hatten die BlauGelben keinen Punkt abgegeben und mit einem Torverhältnis von 127:7 in achtzehn Spielen eine beeindruckende Bilanz. Da passte es überhaupt nicht, dass wir ausgerechnet in diesem Spiel auf unsere Torfrau und einen Teil der Abwehr verzichten mussten. Dass Ersatzkeeperin Katrin Brülke aber bereits in der ERSTEN Spielminute den Ball aus dem eigenen Kasten holen musste, war so nicht gedacht... Die Notformation in der Abwehr fand überhaupt nicht zusammen und Katrin konnte einem leidtun. So ging es Schlag auf Schlag, in- „Dann war jeder Treffer ein Tor“ Damit war das Spiel gelaufen und der THC erhöhte sogar noch zum Endergebnis von 4:0. Das Spiel gegen Cono Sur wurde auf Bitten des Gegners in die Woche verlegt. Während der Gegner mit elf Spielerinnen erschien, hatten wir kurzfristig empfindliche Ausfälle zu beklagen und mussten ohne Ersatzspielerinnen antreten. Diesmal waren wir aber von Beginn an konzentriert und lieferten ein engagiertes Spiel. Jedoch verließ uns die gute Konzentration kurz vor dem Halbzeitpfiff und wir fingen uns innerhalb von zwei Minuten einen Doppelschlag zum 0:2 ein. In der zweiten Halbzeit kamen wir immer besser ins Spiel und wurden in der 47. Minute durch den Anschlusstreffer von Annet Kaiser belohnt, die sich nicht vom Ball trennen ließ und den selben vehement ins Tor drosch. Zum Erstaunen aller Beteiligten machte der SCC zwar das Spiel, blieb aber diverse Male in unserer Abwehr hängen und scheiterte letztendlich an einer unüberwindlichen Chris Schultz in unserem Tor. Mit 0:0 ging es in die Kabinen. Für den SCC war dieser Zwischenstand aber nicht standesgemäß, und so mussten wir uns im „Zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu.“ Uwe Wegmann Verlauf des Spiels immer mehr auf die Defensive konzentrieren. Kein Wunder, dass bei diesem Druck wieder einmal ein „blödes“ Michael Preetz dem bis zur Halbzeit sechs Treffer gegen uns erzielt wurden. Zwar wollten wir ein zweistelliges Ergebnis vermeiden, doch ohne Einwechselspielerinnen erlahmten im zweiten Abschnitt bald die Kräfte und wir mussten bis zum ersehnten Schlusspfiff insgesamt 11 Gegentreffer hinnehmen. Das Gute an diesem Spiel war, dass wir trotz allem eine super Moral bewiesen hatten, obwohl wir so dezimiert gegen diesen Riesen antreten mussten. Andere Vereine, wie zum Beispiel der TUS Makkabi, zogen die Mannschaft zurück, weil es „Personalengpässe“ gab. Das ist nicht gut für die Tabelle, den Frauenfußball und schon gar nicht für uns, die wir dadurch die Rote Laterne erhielten. Nico Lange PSB 24 aktuell Eine fürchterliche Saison! Tischtennis Der Schlussspurt führte leider nicht ans Ziel D ie beste Platzierung der drei Mannschaften erreichte unsere Dritte mit einem 6. Platz! Klasse Leistung für die kurze Zugehörigkeit im Verband. Herausragend Uli Wacker mit einem tollen 13. Platz (von 82 Spielern) in der Einzel-Bilanz. Im Doppel schafften Aaron und Matze den Platz 7 von 155 Doppelpaarungen, Glückwunsch! Die 2. Mannschaft ist nach einer stärkeren Rückrunde doch leider abgestiegen und muss sich in der nächsten Saison wieder am Kampf um den Aufstieg beteiligen. Der Schlussspurt kam leider zu spät. Die 1. Mannschaft ist tatsächlich auch noch abgestiegen. Und das alles wegen eines einzigen Spiels im Spielverhältnis. Nach insgesamt 16 Partien mit 198 Spielen ist das besonders bitter. Aber auch hier wird es weiter gehen und vielleicht kann die Mannschaft wegen des extrem knappen Abstiegs doch noch einen Platz in der alten Spielklasse erhalten. Wir werden sehen. Herausheben möchte ich noch unsere Nr. 1, Torsten, mit einem tollen 4. Platz von 75 Spielern in der Einzelabrechnung der Saison. Neu in die Mannschaft kamen zur Rückrunde auch Dirk und ein alter Bekannter, Daniel. Beim Deutschlandturnier Beide werden sicherlich auch die erhofften Verstärkungen in der kommenden Saison. So, genug Trübsinn geblasen, Mund abwischen und den Blick nach vorn richten! Vorher aber noch ein kurzer Blick zurück auf unser alljährliches Deutschlandturnier mit insgesamt 12 Mannschaften. Wir waren wieder mit drei tollen Teams am Start. Die 1. Mannschaft schaffte es bis ins Halbfinale und die Plätze 4, 5 und 9 sprangen am Ende dabei heraus. Wieder ein gelungenes Turnier mit klasse Sport, leckeren Getränken und einem tollen Abschluss im Bootshaus des Rudervereins Preußen Saffonia. Schließen möchte ich mit einer Bitte: Nutzt die Trainingstage für regelmäßiges Training und Der DRV-Preis Rastlos auch mit 80 noch bleibt unser Glückwunsch für Jutta Ottenburger Elektronische Nachricht aus Hannover: „Lieber Herr Pries, herzlichen Glückwunsch! Ihr Verein, Pro Sport Berlin 24 e.V., hat auch für das Meldejahr 2018 beim Wettbewerb um den Wanderruderpreis des Deutschen Ruderverbandes in der Gruppe B den 1. Platz mit 639.594 Punkten erreicht ...“ Auch die sogenannte Idiotenliste ist veröffentlicht. Unter den 78 Aktiven, die 2018 mehr als 4000 Kilometer gemeldet haben, sind vier PSB-24-Vertreter: Marianne Krappatsch auf Platz 19, Thomas Schreiber auf Platz 21, Detlef Pries auf Platz 35 und Wolfgang Boehm auf Platz 50. Mai - Juni 2019 er da meint, die Reihe der Achtzigjährigen unter den Ruderern sei bereits abgeschlossen, der irrt gründlich. In der zweiten Aprilhälfte war „Krümel“ dran, mit bürgerlichem Namen Jutta Ottenburger. Unter ihrem Spitznamen ist sie in der Wanderruderfamilie landesweit bekannt: als Fahrtenleiterin und Organisatorin zahlreicher Touren. Seit 55 Jahren Vereinsmitglied, hat sie ebenso oft das Fahrtenabzeichen des Ruderverbands erworben, und das nächste ist ihr bereits sicher. Kein Wunder also, dass Krümel die „ewige“ Bestenliste in Wendenschloß seemeilenweit anführt und der „Kilometerschrubber“ ihretwe- W kommt zahlreich! Es wäre schade, wenn die Hallen an den Trainingstagen nicht voll ausgelastet wären. In letzter Zeit waren sie nicht gerade wegen Überfüllung geschlossen… Vielleicht erreichen wir dann nächstes Jahr bessere Ergebnisse. Es grüßen euch wie immer mit Netz – Kante el Capitano Micha und Ulli Wobbermin Rudern gen verlängert werden musste. Wenn diese Zeilen erscheinen, hat sie sicherlich bereits die vierte Erdumrundung vollendet. Aber nicht nur im Boot, sondern auch auf dem Fahrrad und zu Fuß ist sie gut unterwegs. Andere stecken Fähnchen auf eine Weltkarte, um zu markieren, wo sie überall waren. Krümel – obwohl sonst nicht auf die „Berliner Schnauze“ gefallen – macht um ihre Reisen dagegen wenig Aufhebens, Dabei ist sie schon auf den Kilimandscharo und den Ararat gekraxelt. Mögen ihr die Neugier erhalten bleiben und weitere Abenteuer (altersgemäß, versteht sich) beschieden sein. ddp 15 Segeln Stößensee Wieder Klassik am Stößensee Segler sind auch auf den Geschmack am Tanzen gekommen Regattaergebnisse (bis 5. Mai) H-Boot 27./28.4. Frühlingswettfahrten, wannsee: 12 Boote 8. Sven Hansen/Dirk Hammer (SVE)/Thorpen Schult O-Jolle 6./7.4. Klaus-Harte-Gedächtnispokal, Tegeler See: 18 Boote 8. Dieter Fritsche 13./14.4. Goldenes Osterrei, Eutiner See: 10 Boote 4. Dieter Fritsche 27./28.4. Einhandpokal, Langer See: 24 Boote 13. Dieter Fritsche Pirat 19.-21.4. Preis der Malche, Tegeler See: 30 Boote 25. Melissa Kleiss/Stelle Dietze Teeny 14./15.4. Rupenhorner Teeny-Start, Scharfe Lanke Unterhavel: 16 Boote 1. Jasmin Lang/Antonia Köther 15. Theresa Köther/ Emma Seufert (KAR) Yardstick 20.4. Boot & Fun Yardstick-Auftakt, Unterhavel: 31 Boote 20. Sven Hansen/Thorpen Schult im H-Boot 1.5. Round the Island – Spring, Unterhavel: 53 Boote 13. Sven Hansen/Thorpen Schult/ Jasmin Lang im H-Boot Terminvorschau Juni 15./16.6. 45. Goldenes Posthorn 23.6. 11.00 Uhr 3. FunCup August 31.8. Sommerfest mit Pyronale und Optijux-Regatta September 1.9. 11.00 Uhr 4. FunCup 28./29.9. Freundschaftsregatta im VSJ Oktober 13.10. 11.00 Uhr 5. FunCup 18.10. ab 19.00 Uhr Absegelfete als Oktoberfest 19.10. 10 Uhr Absegelfeier bei uns, danach beim DSC (Dt. Seglerclub) 19.10. Aufslippen Tiefwerder 26.10. Aufslippen trailerbare Boote Gatow November 2.11. 8.00 Uhr Aufslippen Stößensee und Gatow Dezember 8.12. 15 Uhr Weihnachtsfeier 16 I m März war es wieder so weit. Zum vierten Mal organisierte unser Abteilungsmitglied Jan van Schaik, selbst Mitglied im Deutschen Symphonieorchester Berlin, einen Klassiknachmittag in unseren Räumen. Er hielt sein Versprechen: „Wenn wir das dreimal gespielt haben, dann ist das eine liebgewonnene Tradition, die wir aufrecht erhalten werden.“ Gesagt, getan: Jan stellte uns ein wunderbares Programm zusammen. Special Guest war Bernhard Hartog, der 35 Jahre lang 1. Konzertmeister des Deutschen Symphonieorchesters war und außerdem Jans Lehrer. Er spielte mit seiner Frau, der Pianistin Sevim Elibay, eine Violinsonate von Mozart, so schön, dass man sich einer Gänsehaut nicht erwehren konnte – einfach beglückend. Vorher gaben Julia Daiger und Jans Sohn Jacob van Schaik als Duo ein Hornkonzert. Sie spielten Bearbeitungen von Bachs Violinsonaten, wunderschön und sehr außergewöhnlich. Zum Schluss musizierten Jan van Schaik, Bernhard Hartog und Sevim Elibay als Trio mit zwei Violinen und Klavier fünf Stücke von Dmitri Schostakowitsch. Andächtige Stille ob der wunderschön dargebotenen Musik ging über in einen nicht enden wollenden Applaus für alle Beteiligten. Lieber Jan: Danke und bitte bleib bei deinem Versprechen! Was gab es noch? Alle Boote schwimmen wieder und kaum waren sie im Wasser, gab es, dieses Jahr sehr früh, die Ansegelfete, auf der ausgelassen in die Saison getanzt wurde, die am nächsten Morgen am Flaggenmast eröffnet wurde. Die Regattasegler sind schon wieder unterwegs, und auch unser 1. Funcup hat bereits stattgefunden: mit 10 Booten, viel Fun und Matilda Blau mit Patrik Becher als Einhandsegler als Sieger. Vor uns liegt das „Goldene Posthorn“ mit hoffentlich mehr Teilnehmern in den einzelnen Feldern, damit wieder als Rangliste gesegelt werden kann. Neben Korsaren, O-Jollen und Variantas bieten wir diesmal ein Yardstickfeld an, um die Regatta attraktiv halten zu können. Wir sind gespannt und freuen uns auf unsere Gäste. Und Segler können nicht nur segeln! Durch Vermittlung unserer Tanzsportabteilung konnten wir eine Tanzlehrerin gewinnen, die uns ins Standardtanzen einführte. Über 20 Interessenten waren gekommen und fast alle wollen weitermachen. Nach dem Segeln im Sommer kommt im Winter vielleicht also das Tanzen… eine schöne Perspektive. Aber vorher geht es für viele von uns in andere Reviere an Müritz und Ostsee. Wir hoffen, dass die zur Zeit geschlossenen Wasserwege – wegen Bombenfunden und Schleusensperrungen – bis dahin wieder geöffnet sind. Wir wünschen allen einen schönen Segelsommer, erfolgreiche Regatten, wunderbare Erlebnisse auf den Reisen und freuen uns schon jetzt auf spannende Geschichten. Glückwünsche Wir gratulieren allen Abteilungsmitgliedern, die im Mai und Juni Geburtstag haben oder hatten. Zum besonderen Geburtstag beglückwünschen wir Hans Rensland, Christiane Bigesse, Gisela Schrinner, Klaus-Peter Meier, Jürgen Blachwitz, Jyrina Thies, Jörg Maushacke und Renalis Dietrich. Lasst es euch gut gehen! Beate Naber PSB 24 aktuell Teeny-Training am Gardasee Samstag, 13. April: Nach einer gemütlichen und gefühlt endlosen Autofahrt erreichten wir endlich die schöne Kleinstadt Torbole am Gardasee. Nachdem auch der Rest unserer TeenyTrainingsgruppe (hauptsächlich von unserem benachbarten Klub am Rupenhorn – KAR) eingetroffen war, luden wir die Boote ab und begannen mit dem Aufbau. Anschließend gönnten wir uns alle ein riesiges Eis, und somit war das Trainingslager eröffnet! Sonntag, 14. April: Ring, Ring! 7.30 Uhr, Frühstückszeit! Schnell Brötchen schmieren, Sachen zusammenraufen und ab zum Boot. Abdecken, aufbauen, auf Toilette gehen und umziehen, jetzt ist es 9.30 Uhr, geschafft, wir sind pünktlich. Nachdem auch die letzte Crew eingetroffen ist, beginnt die Besprechung mit unseren Trainern Christian Swatosch und Christian Spoelgen. Jetzt geht’s los! Okay, STOPP STOPP STOPP, es ist Flaute, egal, wir machen das Beste draus. Nach einem sehr eleganten und nassen Ablegemanöver legten wir eine schöne, aber dennoch windbedingt leider nur kurze Trainingseinheit ein. Darauf folgte eine lange auf Wind hoffende Mittagspause. Leider erfüllte sich unser Wunsch nicht, und noch deprimierender waren die Regenwolken, die langsam aber unaufhaltsam aufzogen. Trotz der schlechten Bedingungen widmeten wir uns der Challenge von Neuem, mit Erfolg. Wir legten dabei den Schwerpunkt auf Rollwenden. Manches gelang uns auf Anhieb, anderes bedurfte wirklich noch des Trainings. Montag, 15. April: Nachdem wir erneut gut in den Tag gestartet Mai - Juni 2019 und zügig auf dem Wasser waren, wurden wir zunächst enttäuscht: kein Wind. Genau als wir eine kleine Pause auf dem Wasser nahe eines Kletterfelsens beendet hatten, kam erneut die Flaute. Unmotiviert trieben wir weiter ... Aber gegen 12 Uhr setzte die Thermik ein, der Wind nahm rasend schnell zu. Wir konnten mit schönem Speed in den Hafen fahren, denn wir wussten, dass der Wind nicht allzu lange anhalten würde. So kam es auch. Kurz nachdem alle Teams im Hafen waren, verließ er uns wieder. Nach dem sehr leckeren Essen (es gab Wraps) legten wir eine kurze Pause ein, takelten anschließend unsere Boote wieder auf und gingen erneut aufs Wasser. Leider war schon wieder kaum Wind, gerade mal so, dass sich die Schottin in der größten Bö mit auf die Kante setzen konnte. So blieb der Wind die ganze Zeit. Nach dem Training liehen wir uns Fahrräder aus und fuhren in die Nachbarstadt Riva. Wir besichtigten die Altstadt und betrachteten erstaunt die vielen Optis, von denen rund 1000 für das anstehende Lake Garda Meeting, die größte Kinderregatta der Welt, schon auf Uferwiesen und Kaimauern lagen. Wirklich jeder Platz wurde dafür ausgenutzt. Nach einem weiteren Eis beendeten wir unsere Tour und huschten dann auch ganz schnell ins Bett. Dienstag 16. April: Der enttäuschend flaue Wind am Morgen hielt uns nicht lange auf dem Wasser. Wir beschlossen, unsere Pause den Wind- und Wetterbedingungen anzupassen und erst mit Einsetzen der Thermik wieder auszulaufen. Das war nach 1,5 Stunden der Fall. Bald fegte der Wind mit 5 Beaufort und einer schönen Welle über den Gardasee. Jetzt hieß es, alles aus dem Boot und uns selbst rauszuholen und optimal zu fahren. Toni (meine Vorschoterin Antonia Köther) war nur am Trapezen und wir gingen richtig ab – yeah! Wir kamen sogar kurz ins Gleiten. Nach einigen Stunden fuhren wir aber rein, denn einige Teams waren kräftemäßig schon sehr an ihre Grenzen gestoßen. Nach der Nachbesprechung und einer kurzen Pause beschlossen wir, noch mal hinauszufahren. Diesmal aber alle zusammen mit dem Motorboot, denn wir wollten das schöne Wetter nutzen und in der sogenannten Schweinebucht einen Wasserfall besichtigen. Nach langem Planschen und Baden in unseren Neopren- und Trockenanzügen wurde es uns allmählich zu kühl und wir eilten schnell unter die heiße Dusche. Mittwoch, 17. April: Das Aufstehen fiel uns sehr schwer, denn in dieser Nacht war es das erste Mal schön warm und kuschelig im Zelt gewesen. Nach einigen Aufrappelversuchen schafften wir es endlich, bauten unser Boot auf, erledigten den Rest der morgendlichen Aufgaben und fuhren mit schönem Wind aufs Wasser. Diesmal aber ohne den Trainer Christian Swatosch. Denn der betreute eine Trainingsgruppe von Piraten-Seglern. Vor dem Wind fuhren wir aus dem kleinen Hafen raus, zogen den Spi und ab ging es. Das war echt geil! Gegen Mittag setzte wieder Flaute ein und wir wurden in den Hafen geschleppt. Wieder auf dem Wasser ging es richtig los. Wir fokussierten uns Segeln Stößensee auf das Kreuzen und Trapezen und kamen dabei zum Gleiten. Aber nach ein paar Stunden kamen auch wir an die Grenzen unserer Kräfte. Um meinem Papa, der noch nie am Gardasee gesegelt hatte, einen „Wunsch“ zu erfüllen, wechselte er vom Trainerboot mit meiner erschöpften Vorschoterin Antonia und wir segelten zusammen im Teeny halbwinds unter Spi in den Hafen und surften dabei die Wellen runter. Das war echt lustig. Gegen 18 Uhr waren wir mal wieder in Riva, denn da fand die Eröffnungsflaggenparade der Opti-Segler aus 30 Nationen statt. Donnerstag, 18. April: Mit 40 Minuten Verspätung fuhren wir raus. Es war totale Flaute, der See war komplett leer. Gegen 10 Uhr kam aber ein stabiles Lüftchen auf. Wir legten unseren Schwerpunkt auf Rollwenden und das Spifahren. Da aber der Wind sich lange in Grenzen hielt, beschlossen wir, unsere Mittagspause vorzuziehen. Papa hatte heute für alle gekocht, es gab Reis und eine große Gemüsepfanne, optional noch etwas Fleisch. Gegen Mittag liefen wir wieder aus. Der Wind spielte mit und wehte mit 4-5 Windstärken. Wir kreuzten hoch in die Schweinebucht und fuhren dann halbwinds unter Spinnaker in den Hafen – Das war sooo coool! Alle waren am Gleiten und hatten richtig Spaß. Diese Einheit war aber nur kurz, weil es unser letzter Segeltag war. Eigentlich sollte man da nochmal richtig reinhauen, aber aus Zeitgründen war das leider nicht möglich. Wir mussten nämlich noch unsere Boote aufladen und packen. Jasmin Lang (13) 17 Tanzen Vor Gericht und auf hoher See... Besuch in einem berühmt-berüchtigten Gebäude in Moabit ir haben es freiwillig getan: Wir haben das Kriminalgericht in Berlin-Moabit, Turmstraße, besucht. Das eindrucksvolle Gebäude wurde in den Jahren 1902 bis 1906 im Neobarockstil errichtet und galt damals als das weltweit modernste Gerichtsgebäude mit elektrischer Beleuchtung, Aufzügen, Zentralheizung, Telefonanlagen und anderem. Da man den Bereich für die Untersuchungshäftlinge baulich durch eigene Flure, Treppenhäuser und Aufenthaltsräume vom übrigen Teil getrennt hat, sind quasi zwei Häuser in einem Gebäude entstanden, das entsprechend verwinkelt ist. In den Jahren sind noch mehrere Erweiterungsbauten errichtet worden, so dass ein Gebäudekomplex entstand, der für ca. 2000 Menschen Arbeitsplatz ist und im Schnitt 1300 „Übernachtungsgäste“ beherbergt. Die Eingangshalle beeindruckt durch eine imposante, aber auch erdrückende, bewusst erniedrigende Architektur – wie man es auch in anderen Gerichtsgebäuden in unserer Stadt findet. Die Halle ist so groß, dass man darin problemlos das Brandenburger Tor unterbringen könnte. Segeln Stößensee 74 Mitglieder, mehr als die Hälfte der Erwachsenen unserer Abteilung, nahmen am 15. März an der Jahreshauptversammlung teil. „Unserer Abteilung geht es gut, der Hafen ist voll, die Anlage super in Schuss und wir haben eine große Nachfrage nach Neumitgliedern“, lautete die Bilanz der Vorsitzenden Beate Naber-Wiesener. Sie stellte neue Mitglieder vor, würdigte den verstorbenen Gerhard Führ und dankte seiner Familie dafür, dass sie anlässlich seiner Beerdigung zu Spenden für unsere Jugendabteilung aufgerufen hatte. Dieter Borchers, Dieter „Goldi“ Fritsche, Klaus-Peter Engelhard und Claudia Schurr wurden für ihre Verdienste um den Verein geehrt. Beispielhaft sei auf unsere 18 18 Im Kriminalgericht finden täglich bis zu 300 Verhandlungen statt; vom Bußgeld bis zum Mord. So mussten sich hier beispielsweise der „Hauptmann von Köpenick“, Kaufhauserpresser „Dagobert“ oder die DDR-Größen Erich Honecker und Erich Mielke verantworten. Kuriosum am Rande: Bei der Sicherheitskontrolle am Eingang mussten Fotoapparate und Kameras abgegeben werden, Handys und Smartphones, mit denen man ja auch schöne Bilder machen kann, durfte man mitnehmen. Erklärung auf Nachfrage: ratloses Schulterzucken. Wir haben zum Schluss noch die Kantine besucht und getestet. Übrigens: Der Berichterstatter hätte gerne auch etwas Sportliches berichtet, aber außer dass dem Vernehmen nach das Tanztraining problemlos läuft und die Formation für den nächsten Auftritt übt, ist nur zu konstatieren, dass wir aufgrund des Taxifahrerstreiks und des dadurch verursachten Ausfalls der BVGBusse erheblich mehr laufen mussten, um an U- oder S-Bahn zu kommen – auch eine sportliche Leistung, insbesondere für die „Fußkranken“. Axel Noack Foto: Archiv der TSA W Gute Stimmung bei der Jahresversammlung seit 20 Jahren amtierende Jugendleiterin Claudia Schurr verwiesen. Sie arbeitet seit 34 Jahre im Vorstand mit, ist als Wettfahrtleiterin tätig, auf Bezirks- und Landesebene aktiv und hat schon vielen Kindern und Jugendlichen das Segeln im Optimisten, Teeny oder Pirat beigebracht. Claudia verwies in ihrem Bericht auf jüngste Regattaerfolge der Abteilung, stellvertretend seien unsere Deutschen Vizejugendmeisterinnen Melissa und Felina Kleiß im Piraten genannt. Dank Claudia war es auch mit Zuschüssen des Senats und des Vereins gelungen, ein neues Trainingsmotorboot anzuschaffen, mit dem die Jugendlichen bei auswärtigen Regatten betreut werden können. Haus- und Hafenmeister Wolfgang Bigesse verwies auf den mit 62 Booten ausgelasteten Hafen. Vorerst können weder Boote weiterer Mitglieder noch größere Boote bisheriger Mitglieder einen Liegeplatz bekommen. 813 Arbeitsstunden hatten unsere Mitglieder geleistet und Wolfgang stellte anstehende Reparaturen und Wartungsarbeiten vor. Die für die Gastronomie zuständige Irene Flintrop verwies auf die neue Kaffeemaschine und andere Neuerungen. Leider bekam die Aufbruchsstimmung inzwischen einen herben Dämpfer, weil den neuen Gastronomen nach Verfehlungen gekündigt werden musste. Sportwart Michael Wiesener berichtete von unserer jährlichen Regatta ums „Goldene Posthorn“, die 2018 unter geringen Teilnehmerzahlen litt. Sie wird deshalb in diesem Jahr zusätzlich für Yardstick ausgeschrieben. Auch 2019 wird wieder mindestens eine Yacht von Vereinsmitgliedern für die Hochseewettfahrt „Rund Bornholm“ gechartert. Eine weitere Neuerung ist die Möglichkeit zur Teilnahme an den Donnerstags-Feierabendregatten des Bezirks Unterhavel im Yardstick-Format. Zwei der Wettfahrten wird unsere Abteilung selbst ausrichten. Schatzmeister Dieter Muster blickte auf ein fast ausgeglichenes Haushaltsjahr 2018 zurück. Insbesondere fielen erfreulich hohe Spenden von 12.700 Euro auf. Die Kassenprüferinnen Hans Rensland und Birge Casper stellten keine Unregelmäßigkeiten fest und attestierten Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit. Für 2019 hat Dieter einen gegenüber dem Vorjahr um ein Fünftel geringeren Etat kalkuliert, der bei weiterem Schuldenabbau eine schwarze Null vorsieht. Die Versammlung entlastete den Vorstand einstimmig. Sven Hansen PSB 24 aktuell Unsere Sportpalette JIU-JITSU AMERICAN FOOTBALL Siegfried Spohn 0174 1945908 BADMINTON SCHWIMMEN Rudolf Stäps 0163 5950666 JUDO Claudia Skowronek info@badminton-berlin.de BOXEN Thomas Weichert siehe Geschäftsstelle 01578 4287989 BOGENSCHIESSEN 76 80 62 70 CHEERLEADING Robert Golz Oliver Matthes 77 32 71 32 Peter Kroll 0160 4046724 IKIGAI KARATE-DO info@cats-cheerleader.de FAUSTBALL / PRELLBALL Geschäftsstelle FREIZEIT- und GESUNDHEITSSPORT Annette Twachtmann André Lassen 0177 2376472 KANU 82 30 98 44 82 30 98 44 366 71 72 0176 84054484 LEICHTATHLETIK - MARATHON Ruth Suhr 861 34 73 Gerhard Preiß 0178-5504605 RUDERN FREIZEITFUSSBALL Ewald Prinz 030 75706673 GYMNASTIK Geschäftsstelle 82 30 98 44 HANDBALL Reinhard Hermenau 282 63 29 Marcel Meinecke 0163 4830766 Arno Georges 0171 7854339 TAUCHEN Wendenschloß Jan Steppe 0172 3283400 Wilmersdorf Denis Marquardt 0160 7963270 TENNIS Robert Winkler MOTORJACHTSPORT TIEFWERDER FRAUENFUSSBALL Ingrid Lange 692 099 360 TANZSPORT KARATE SHINBUKAI Horst Augner 0179-9541318 SHOTOKAN René Schinck TAEKWONDO KARATE Jörg Schmidt Stefan Neumann Gatow Dr. Andreas Linke 0151-1426 06 96 Lankwitz Erik Thomann 0152-2548 94 26 Charlottenburg Torsten Rosenke 37 48 96 08 TISCHTENNIS Ulrich Wobbermin 821 51 71 ULTIMATE FRISBEE Gatow Gerrit Lipinski 0170 4633872 Wendenschloß Detlef D. Pries 96 20 80 56 SEGELN Jens Buchmann 0157-529 314 13 VOLLEYBALL Geschäftsstelle Stößensee Beate Naber-Wiesener 0172 7219409 Gatow Jürgen Reisch 0151 18764825 Köpenick Dr. Bertram Wieczorek 0173 8047129 82 30 98 44 BEACHVOLLEYBALL Jürgen Schier 0175-9806967 Prosportstudio Charlottenburg Prosportstudio Köpenick Prosportstudio Wilmersdorf 14053 Berlin Tel.: 36 43 47 80 12557 Berlin Tel.: 65 88 07 09 14199 Berlin Tel.: 89 77 97 15 Glockenturmstr. 21 Grünauer Str. 193 Forckenbeckstr. 18 Pro Sport Berlin 24 e.V. (PSB 24) PSB 24 aktuell gegründet als Postsportverein Berlin am 26. September 1924 vormals ››Berliner Postsport‹‹ Geschäftsstelle: Forckenbeckstraße 18, 14199 Berlin Mitgliedermagazin des Vereins Pro Sport Berlin 24 e.V. 66. Jahrgang – Heft 3 / 2019 Internet: www.pro-sport-berlin24.de E-mail: info@pro-sport-berlin24.de Tel.: 82 30 98 44, Mo Di Do Fr 9-13 Uhr, Mi 12 - 18 Uhr  Fax 82 30 98 45 Vereinskonto Postbank Berlin: IBAN DE97 1001 0010 0054 6001 06  BIC: PBNKDEFFXXX Präsident: Klaus Eichstädt Neuruppiner Str. 165, 14165 Berlin Vizepräsident: Uwe Herzog Freytagstr. 24, 14656 Brieselang  p: 033232-388 65 Vizepräsident: Joachim Rudolf  p: 791 64 08 Vizepräsidentin: Ingrid Lange  p: 366 71 72 Schatzmeister: Wolfgang Corsepius Heerstraße 243/247, 13595 Berlin  p: 305 78 78 Geschäftsführer: 82 30 98 44 Michael Schenk Sportmanagerin: Annette Twachtmann  p: 811 49 16 Impressum Herausgeber und Verlag: Pro Sport Berlin 24 e.V. Forckenbeckstraße 18, 14199 Berlin Redaktionsleitung (V.i.S.d.P.): Detlef-Diethard Pries Barther Straße 80, 13051 Berlin   96 20 80 56 Fax 96 20 84 48 Anschrift für Text- und Bildbeiträge: Doris Antonides-Heidelmeyer Usedomer Straße 31, 13355 Berlin   55 14 42 81 E-Mail: zeitung@pro-sport-berlin24.de Herstellung: USE gGmbH, PrintingHouse Genter Straße 8, 13353 Berlin   030 / 46 90 570-16 Satzung, Beitragsordnung, Finanzordnung, Geschäftsordnung, Jugendordnung, Ehrungsordnung und Versammlungsordnung können bei Bedarf in der Geschäftsstelle angefordert werden. Auch bei Fragen zu Beiträgen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle. Erscheinungsweise: 6 mal jährlich Redaktionsschluss der nächsten Druckausgabe 5. Juli 2019 Sportanlagen: Namentlich gezeichnete Artikel drücken nicht unbedingt die Meinung des Vereins aus. Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte übernimmt die Redaktion keine Haftung. Sinnwahrende Kürzungen und Bearbeitung behalten wir uns vor. Nachdruck aller Beiträge mit Quellenangabe erwünscht. Der Bezugspreis ist durch den Mitgliedsbeitrag abgegolten. Rudern/Segeln/Tauchen Dahme Beachvolleyball Spandau Kanu/Segeln Köpenick Segeln Stößensee Tennis/Segeln/Rudern Gatow Tennis Lankwitz Mai - Juni 2019 Wendenschloßstraße 420,12557 Berlin Tiefwerderweg 18, 13597 Berlin Grünauer Straße 193, 12557 Berlin Siemenswerderweg 57, 13595 Berlin Kladower Damm 45, 14089 Berlin Seydlitzstraße 73,12249 Berlin  651 49 10  0177-3728837  65 88 09 69  361 18 71  361 18 55  775 39 14 19 Kanu Köpenick m 6. und 7. April konnten an der Slalomstrecke des Landeskanuverbandes Berlin nach zwei Jahren Ausfall – mangels Teilnehmern oder mangels Wassers – endlich wieder Sportler um die Wette paddeln. Rund 80 Aktive aus 10 Vereinen Nordund Ostdeutschlands hatten den Weg an die Spandauer Zitadelle gefunden. Neben Sportlern aus Meißen, Gera, Lüneburg, Bremen und Hildesheim warfen sich auch vier mutige Pro-Sportler aus Köpenick dem Wehr zwischen der Festung auf der einen und der hinter Bäumen versteckten Freilichtbühne auf der anderen Seite entgegen. Am ersten Tag nutzten unsere Aktiven den Berliner Frühjahrsslalom noch einmal intensiv, um sich mit Strecke und Strömung auseinanderzusetzen. Zwar waren wir Anfang März zweimal zum Training in Spandau, doch von einem Heimvorteil konnte keine Rede sein. Für drei der vier Teilnehmer war es der erste Wettkampf am Zitadellenwehr. A Vivien Pannwitt wurde Berliner Slalom-Meisterin Luca brachte es auf sage und schreibe zehn Starts in K1, C1, C2 und C2-mixed plus Mannschaftsrennen. Dank sehr guten Wintertrainings konnte er zeigen, dass er den Anschluss an die Sportschüler aus Sachsen geschafft hat und zur echten Konkurrenz für sie geworden ist. Auch für Jonas, der erst in der vergangenen Saison mit dem Slalom-Wettkampfsport begann, war der Tag erfolgreich. Er meisterte fast problemlos sämtliche Tore, die der Streckengestalter an scheinbar unmögliche Stellen gehängt hatte. Am Folgetag ging es um Berliner Meistertitel. Luca hielt den Anschluss trotz der hohen Belastung in vielen Bootsklassen und blieb in Lauerstellung. Bur vier Sekunden trennten ihn von den Podestplätzen. Auch Jonas verbesserte sein Ergebnis vom Vortag. Überrascht wurden unsere Trainer Jan und Robert vom zweiten Lauf unserer Vivien. Im ersten Vivien und Luca am Wehr Lauf noch mit einer 50-Sekunden-Strafe belegt, löste Vivien die Bremse, ließ kein Tor aus und kämpfte sich vom fünften auf den dritten Platz vor. Da die vor ihr Platzierten keine Berliner waren, hieß das: Berliner Meisterin der weiblichen Schüler (12- und 13-Jährige)! Herzlichen Glückwunsch, Vivien! Es war also ein sehr gelungenes Wochenende mit einer super Vor- bereitung auf die Norddeutschen Meisterschaften in Hildesheim. Besonderer Dank gilt unseren Sportfreunden Claudi und Benny, die im Hintergrund der Regatta bei der Ergebniserstellung und der Auswertung im Büro halfen, und natürlich den fleißigen Muttis, die so kurzfristig dem Aufruf gefolgt waren und noch einen Kuchen für das Cateringzelt gebacken hatten. Robert Winkler
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