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Periodical volume

Full text: PSB 24 aktuell Issue 65.2018,2

HEFT 2 / 2018

PSB24 aktuell
Mitgliedermagazin

Weil´s Spaß macht.
www.pro-sport-berlin24.de

AUF EINEN BLICK
Rückblick auf 2017 3-4
Aus dem Vereinsrat
4
Handball:
Auf der Zielgeraden
5
Badminton:
Junge Talente
zu Gast in Berlin
6
Judo:
Vor nächster Prüfung 7
Leichtathletik:
Wilmersdorf
gletscherfrei
8
Frauenfußball:
Wo blieb der Schnee? 8
Schwimmen:
Vier Titel für Masters
9
Rudern:
Blauer Wimpel
zum 19.Mal
10-11
Segeln Stößensee:
Saisonpräparationen 12

Pro Sport Berlin 24 e.V.

Sportgruppe Köpenick:
Wechselzeit
13
Jubilare
Verdienstvoll
14
Tanzsport:
Tänze aus der
„guten alten Zeit“
15
Sportgruppe Gatow:
Kooperation von
Schule und Verein
16
Tischtennis:
Saison voller Genuss 17
Tennis Lankwitz:
Familienturnier
18
PSB-Sportpalette
19
Tauchen Wendenschloß:
Letzte Eiszeit
20
Titelfoto: Theresa Brose am
Ball (im Spiel der 1. Frauenmannschaft gegen BVG 49)

Wir begrüßen
unsere neuen
Mitglieder
Kinder- und Jugendsport
– Ballett: Aruna Johnson, Jale Elitas,
Aleyna Akkoyun, Emilia Halilovic,
Anica Maria Freese Antunes,
Jeanette Seidel, Sophia Malou Zilius,
Nika Beese, Jenna John, Mara Staufer,
Luise Charlotte Kühne, Stascha Matejic,
Hannah Koziolek, Dalia Elitas,
Klara Fanny Bernhard, Mathilda Reiß
– Basketball: Wim Baujard
– Fußball: Xaver Burghauser,
Noah Brix, Lars von Lübtow, Mads Sauer
– Schwimmen: Marlene Hahn,
Enya Urbansky, Maria Gauckler,
Lukas Gauckler, Navid Haghmoradi,
Jonathan Kaspar de Gier, Mats Werth,
Mariella Werth, Pheline Walther,
Rafael Sanan, Claudius Klevenhagen,
Khiem Nguyen, Lara Schumann
– Turnen: Nitzan Lahad, Niri Lahad,
Lisa Skrok, Tim Rabe, Luan Hertel,
Maximilian Wahsner, Emma Brose,
Jacob Oelze, Leontine Rumpelhardt,
Cácilie Rumpelhardt, Marie Möwe,
Luise Funk, Luisa Hinz, Thuma Enno,
Celina Rosenbach, Leon Keller,
Anton Glantz, Amira-Lilya Sada,
Petar Erkic, Mattis Lützen,
Hugo Schermall, Tamara Kyriakopoulou,
Paul Kober, Karina Nowak, Mara Staufer
Jonathan Mirre, Charlotte Dewitz,
Jakob Levi Melzer, Hanna Vonderstein,
Nilon Simon, Moritz Kuschnik,
Julius Aaron Klein, Lotte Karberg,
Emily Engel, Mia Schönberger,
Bella Schönberger, Noemi Knaak,
Hevin Dasdelen, Joshua Beillieu,
Clara Ludszuweit, Charlotte Mund,
Philipp Wenzel, Klara Rügen
– Kreativer Tanz: Nevia Lindner,
Julia Wrana, Laura Behrendt

Einladung zur Hauptversammlung 2018
Dienstag, den 8. Mai 2018, 18.00 Uhr
Sportgruppe Köpenick, Grünauer Str. 193, 12557 Berlin
Tagesordnung
1.
2.
3.

Begrüßung und Eröffnung
Ehrungen
Berichte
3.1. Präsident
3.2. Schatzmeister
3.3. Kassenprüfer
4.
Aussprache zu 3.
5.
Genehmigung des Jahresabschlusses 2017 und Entlastung
des Präsidiums einschließlich des Schatzmeisters
6.
Anträge
7.
Mitteilungen und Anfragen
Anträge zu 6. müssen dem Präsidium acht Tage vor der Versammlung
in schriftlicher Form vorliegen.

American Football: Jessica Wieczorek,
Kelly Bünte, Mikka Jaroni, Enri Tetteh,
Marleen Landgraf, Janine Liebmann,
Tania Ditthardt, Leonie Heyde,
Stefanie Ulrich, Kerstin Ulrich, Ivan Saridzha
Badminton: Verena Lauber, Lin Yu Teng,
Friederike Mesenhöller, Franziska Leidig,
Muhammad Andre Helda, Henri Bröckers,
Aaryan Barve, Michael Grub, Gustav Wiese,
Johanna Kinski, Christina Kufer,
Martin Legant, Patrick Koselleck Ribeiro
Bogenschießen: Max Johann Beiersdorf,
Asja Harder, Dirk und Andrea Lampe
Boxen: Sophia Foukis, Viktor Pfander,
Fox Rausch, Paul Ottmann, Carl Trott,
Fabian Potschka, Yvonne Quirmbach,
Lucas Meremianov, Victor Schraga,
Leda Bourgogne, Matteo Scalabrino,
Yasemin Isabelle Eckert, Julien Leipold,
Robert Thümer, Julia Wandelt,
Federico Lai, Ananda Araujo Lima Costa
Cheerleading: Rebecca German,
Maria Krienk
Fußball: Steve Zeplien,
Sebastian Debray, Alexander Mitrea
Handball: Tim Cramm, Gabriele Stamms,
Sophie Michelle Möller
Karate: Patrik Malai
Leichtathletik: Patrick Krause
Schwimmen: Thomas Lennard Altekrüger,
Tore Striezel, Julia Keller, Amelia Szafek,
Elena El-Ahmad, Dilcan Türhan,
Lina Runzheimer, Carrie Hampel,
Ulrike Spangenberg, Ben Rehers,
Rafael William Torres Bueno,
Luis Garcia-Naranjo, Konstantin Akinci,
Kristoffer Frick, Ariane Vogt,
Patrick Simm, Leo Zimmermann,
Arnout Gillain, Holly Campbell,
Lea Becker, Elias Prager, Mila Meier
Shinbukai-Karate: Yade Icer,
Lucas La Cognata
Shotokan: Johanna Bock, Tamino Siewert,
Benjamin Haak, Lora Kucab,
Emma Pfisterer, Yona Gräfer,
Marla Prib, Louis Scholz, Tinka Folz,
André Alcocer Prieto, Abel Alcocer Prieto,
Nina Engelhardt, Nazar Mateiciuc,
Hannes Mathias Radtke

Sportgruppe Gatow – Tennis:
Pia Burnicki, Daniel Schwarz
Sportgruppe Köpenick – Kanu:
Stefanie Winkler, Josephine Pannwitt
Sportgr. Wendenschloß – Tauchen:
Maja Schock
Taekwondo: Oskar Heyne, Juri Heyne,
Jonas Thomas Rettig, Julia Rettig
Tauchen: Finn Oster, Jonathan Held
Tischtennis: Gerhard Detlef Mahlendorf
Ultimate Frisbee: Anna Franziska
Volleyball: David Reußner, Oscar Glinicke
Prosportstudio Charlottenburg:
Ralf Struwe, Constanze Gratz,
Marion Jürgens, Cornelia Schütze,
Marvin Strehl, Lina Mirre,
Manuela Glowka, Ingrid d´Heureuse
– vormittags: Gary Whaley,
Karin Schindelhauer, Ingrid Fischer,
Uta Rentel, Hartmut Rentel
– Kurse: Constanze Frohn, Linda Peter,
Thomas Goerke, Christina Kleßmann,
Claudia Decker, Tina Sembach
Prosportstudio Köpenick:
Matthias Kopp, Björn Zimmermann,
Michael Schneider, Jeannine Fiebig,
Helge Borrmann, Lutz Mentschke,
André Mertke, Andrea Mentschke
– vormittags: Hans-Werner Mies,
Sabine Schröter, Steffen Deutscher,
Ernst Seifert, Susanne Bünger,
Karl-Heinz Missel, Günter Klappstein
– Kurse: Antje Schnelke, Birgit Mettin
Prosportstudio Wilmersdorf:
Birgit Labrenz, Roselynda Reinders,
Anna Zawadzka, Katharina Schulz,
Christian Himmighoffen, Kristian Lehmann
– vormittags: Erich Bucher, Jürgen Frei,
Jürgen Gühlke, Eva Engler-Jendretzki,
Barbara Hering-Schlüter, Yesim Tiryaki,
Michaela Markgraf, Jutta Zahn,
Dilmini Dissanayake, Jenny-Marie Andres
– Kurse: Holger Gaede, Thomas Peine,
Nancy Weygoldt, Julie Wegner,
Andrea Schorsch, Meilin Paschke,
Catrin Krüger-Thiemann

PSB 24 – Rückblick auf die sportliche Bilanz des Jahres 2017

Von Wilmersdorf bis Takasaki

in seiner Gewochtsklasse, Marcello Burkhard gewann beim 38.
Gesundbrunnenturnier.

Freizeitsportler auf nationalem und internationalem Parkett

FUSSBALL
Die kickenden Damen belegten
Platz 5 in der 7er Bezirksliga.

W

inter-Olympia und -Paralympia 2018 sind Geschichte. Sieger und Medaillengewinner wurden gebührend
gefeiert, Niederlagen sind fast
vergessen. Nicht vergessen
wollen wir die Erfolge der
Freizeitsportler von Pro Sport
Berlin 24 im Jahre 2017. Wiewohl von sehr viel bescheidenerem Niveau als die eingangs
erwähnten, riefen sie ebenso
Jubel, berechtigte Freude und
Genugtuung hevor.
*

HANDBALL
Die 1. Frauenmannschaft musste
zwar im vergangenen Jahr in den
sauren Apfel des Abstiegs aus
der Ostsee-Spree-Liga beißen,
befindet sich inzwischen jedoch
wieder auf dem „aufsteigenden
Ast“.

LEICHTATHLETIK
Läuferin Bärbel Rennung (W60)
ergänzte ihre Sammlung durch die
Titel der Berlin-Brandenburger
Meisterin im Halbmarathon, über
10.000 Meter auf der Bahn und
auf der Straße. Ewald Klammers
(M70) größter Erfolg war der 3.
Platz bei den Deutschen CrossMeisterschaften. Medaillen erlief
er auch bei den Landes-Hallenmeisterschaften über 800, 1500
und 3000 Meter. Den Berliner
Läufercup in seiner Altersklasse
(M40) gewann Fréderic Georges.
Und die Organisatoren des 28.
Havellaufs verwiesen bei 530
Meldungen wieder auf steigende
Resonanz des traditionsreichen
Wettbewerbs.

CHEERLEADER
Auf internationalem Parkett
bewährten sich im vergangenen
Jahr die Cheerleader unseres
Vereins. Die Senior Cats reisten
als „Team Germany“ bis nach
Takasaki in Japan und belegten
bei der Weltmeisterschaft einen
ehrenwerten fünften Platz, nachdem sie zuvor die Deutsche Meisterschaft gewonnen und in Zagreb
den Europameistertitel erkämpft
hatten. Vizeeuropameister waren
die C-Unit als Groupstunt und das
Partnerstunt-Duo Susann Fichte/
Lars Wunderlich geworden, die
„Brudis“ Chantal & Alina belegten in Zagreb den 3. Platz in der
Kategorie Double Dance.
Der Cheerleader-Nachwuchs
– Junior Cats und PeeWees –
erkämpfte dritte Plätze bei der
Berlin-Brandenburgischen Landesmeisterschaft.

AMERICAN FOOTBALL
In einem spannenden Ladies
Bowl, dem Endspiel um die
Deutsche Meisterschaft, gewannen die Berlin Kobra Ladies unter ihrem neuen Trainer
Lukasz Kroll gegen die Mainz
Golden Eagles ihren zehnten
Meistertitel. Die Kobra Ladies
sind damit das bisher titelreichste
deutsche Damen-Football-Team.
Susanne Erdmann, Top-Spielerin
der Mannschaft, wurde überdies
mit dem deutschen Nationalteam
Vizeeuropameisterin im Flagfootball in Las Rozas (Spanien).
Auch das Männerteam der Berlin
Kobras verabschiedete sich versöhnlich von der ersten Saison in

PSB 24 aktuell

RUDERN

Europameister in der kroatischen Hauptstadt Zagreb: Die Senior
Cats.

der Oberliga Ost. Zwar kamen die
Männer als Aufsteiger zwischenzeitlich etwas ins Trudeln, doch
am Ende der Saison standen eine
ausgeglichene Punktebilanz und
der Verbleib in der vierten Liga,
woran Spielertrainer Alexander
Philipp besonderen Anteil hatte.

BADMINTON
In Spielgemeinschaft mit dem
Verein Z88 nimmt die Abteilung
mit acht Mannschaften an den
Verbandsspielen teil. Zu den beiden Aufsteiger-Teams des Jahres
zählte die 2. Mannschaft, die
sich in die Berlin-BrandenburgLiga kämpfte. Drei Mannschaften konnten einen Abstieg nicht
verhindern.

Die Seniorinnen Roswitha Greiner und Angelika Bock erspielten
Platz 3 im Damendoppel der
Norddeutschen Meisterschaften.,
ebenso Neele Zimmermann im
Doppel U13 und Alexander Marinkovic im Doppel U17. Bei den
Berlin-Brandenburgischen Landesmeisterschaften gab es dritte
Plätze für Mattis Zimmermann
(U11) und Neele Zimmermann
(U15 – Doppel und Mixed, U17
Einzel und Doppel)
Das zum zweiten Mal veranstaltete PSB-24-Turnier zog mehr als
100 Spieler an.

BOXEN
Faustkämpfer Balthasar Hoffmann wurde Berliner Vizemeister

Die Ruderer aus Gatow und Wendenschloß eroberten zum 19. Mal
den Blauen Wimpel des Berliner
Landesruderverbands für den
aktivsten Wanderruderverein und
wurden bereits zum 21. Mal mit
dem Wanderruderpreis des DRV
ausgezeichnet.
Berliner Kilometermeister wurden im Sommer 2017 Edith Lambrecht (F 75+), Jürgen Muß (M
75+), Detlef D. Pries (M 61-75)
und Thomas Schreiber (M 28-45).
Vizemeistertitel erruderten Jutta
Ottenburger (75+) und Marianne
Krappatsch (61-75), einen dritten Platz belegte Waltraud Pelz
(75+).

SCHWIMMEN
Berliner Masters-Meisterinnen
auf der Kurzbahn wurden Sofia
Satori (AK 30) über 100 m Rücken und Nicole Schumann (AK
25) über 50 und 100 m Rücken.
Unter den jüngeren Schwimmerinnen glänzte Anna Schrader mit
mehreren Wettkampfsiegen.

3

Von Wilmersdorf
bis Takasaki
Fortsetzung von S. 3

Segeln Köpenick
Die Teilnahme an der Deutschen
Meisterschaft vor Travemünde
war nach dem Umstieg vom
Opti in die 420er-Klasse der
Saisonhöhepunkt für Lisa-Marie
Kühn und Wilma Kloß. Bei der
Warnemünder Woche hatten sie
Platz 14 unter 30 Booten belegt.

Segeln Stößensee
Jasmin Lang (Jahrgang 2005)
und Florentina Gerlach (2003)
erreichten bei der Internationalen Deutschen Jüngsten- und
Jugendmeisterschaft im Rahmen
der Travemünder Woche 2017
den 6. Platz in der Teeny-Klasse
und waren damit das beste Berliner Team. Zwei Pirat-Crews nahmen an der Europameisterschaft
auf der Müritz teil und sammelten
Erfahrungen im internationalen
Feld.
Bei der Traditionsregatta ums
Goldene Posthorn starteten auf
der Unterhavel 30 Boote in drei
Klassen.

TAEKWONDO
Einen höheren Meistergrad – den
3. Dan – erwarb Andreas von
Wehren.

TENNIS CHARLOTTENBURG
Vorzeigeteam der neuen Abteilung ist die Mannschaft Da-

Zum 10. Mal Deutsche Meisterinnen: die Berlin Kobra Ladies

men 40, die den Aufstieg in die
nächsthöhere Klasse erspielte.
International erfolgreich war
Wojtek Sielicki, der die Herren50-Konkurrenz beim 2. ITF Berlin Senior Open gewann.

TENNIS GATOW
Die Mannschaft der Herren 65
stieg in die Verbandsliga auf,
die U50-Damen wurden nach
vorjährigen Aufstieg in die Meisterklasse Verbandsmeister.
Die Jugendmannschaft U14 kletterte ebenfalls als Verbandsmeister in die Bezirksoberliga. In den

Einzelkonkurrenzen von Damen
und Herren wurden Santa und
Robert Strombach schon im
neuen Jahr Berlin-Brandenburger
Hallenmeister.

Tischtennis
Für wachsenden Anklang spricht
die Tatsache, dass die Abteilung
jetzt mit drei Mannschaften am
Spielbetrieb vertreten ist.
*
In dieser Aufzählung sind gewiss
nicht alle sportlichen Erfolge von
PSB-24-Aktiven erfasst. Andere

Foto: Jan Baldszuhn /Oneeyeview

Abteilungen und Gruppen –
Bogensportler oder Kanuten
beispielsweise – hätten sicherlich
auch einiges zu vermelden gehabt, hielten ihre Aktivitäten aber
leider vor der Vereinsöffentlichkeit geheim. Schön wäre es, wenn
in den kommenden Ausgaben
dieser Zeitschrift mehr auch von
ihnen zu lesen wäre.
Allen Genannten und Ungenannten wünschen wir für die Zukunft
alles Gute.
Zusammengestellt von
Detlef D. Pries

Vereinsrat beschloss Haushaltsplan und Jugendfonds
Jahreshauptversammlung des Vereins am 8. Mai bei der Sportgruppe Köpenick

W

ichtigster Punkt auf der
Tagesordnung der ersten
Vereinsratssitzung dieses Jahres – am 30. Januar im LotharJordan-Sportzentrum – war die
Genehmigung des Haushaltsplans
und des Jugendfonds für 2018.
PSB-24-Schatzmeister Wolfgang Corsepius erläuterte den
vorliegenden Entwurf des Haushaltsplans und dessen wichtigste
Posten. Insgesamt sind darin
Einnahmen und Ausgaben von
jeweils mehr als 2 Millionen Euro
geplant. Vorläufig weist der Plan
einen Fehlbetrag von 29.000 Euro
aus, den Corsepius angesichts der
Finanzlage des Vereins jedoch
„nicht bedenklich“ nannte.

4

Der Jugendfonds umfasst wie
im Vorjahr etwa 17.000 Euro.
Neun Abteilungen mit größerem
Jugendanteil erhalten daraus
Mittel, unter anderem für Trainingslager, neue Sportgeräte, den
Aufbau neuer Kinder- und Jugendmannschaften sowie Freizeitaktivitäten. Bedacht wurden die
Abteilungen Segeln Stößensee,
Badminton, American Football,
Schwimmen, Handball, Kanu
Köpenick, Tauchen Wilmersdorf
sowie die Tennisabteilungen in
Gatow und Charlottenburg.
Der Haushaltsplan und der Vorschlag zur Verteilung des Jugendfonds wurden vom Vereinsrat
ohne Gegenstimmen genehmigt.

Thema der Versammlung war
überdies die Sportanlagenentwicklung im Verein. Präsident
Klaus Eichstädt berichtete von
einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der Sportgruppe
Köpenick, die beschlossen hat,
dass die Planungen zur Neugestaltung der baulichen Anlagen
fortgeführt werden. Eine Arbeitsgruppe soll dazu noch in diesem
Jahr verschiedene Modelle vorlegen.
Peter Kroll von der Abteilung
Karate-Shinbukai kündigte an,
dass seine Abteilung – derzeit
rund 60 Mitglieder – Ende dieses
Jahres ihr zehnjähriges Bestehen
begehen wird.

Als neue Vorsitzende der Abteilung American Football stellte
sich Babette Schrankenmüller
vor.
Klaus Eichstädt informierte über
die Entwicklung des Sportverbunds Berlin, dem inzwischen
auch der Berliner Ruderclub beigetreten ist. Abschließend teilte
der Präsident mit, dass die Jahreshauptversammlung von Pro Sport
Berlin 24, die unter anderem
über den Jahresabschluss 2017
abzustimmen haben wird, am
8. Mai um 18 Uhr im Klubhaus
der Sportgruppe Köpenick in der
Grünauer Straße stattfinden wird
(Tagesordnung siehe Seite 2).
d-dp

März - April 2018

Auf die Zielgerade eingebogen

Handball

PSB-Handballerinnen auf dem Weg zur Meisterschaft

V

ier Spieltage vor Saisonschluss sind die Damen der
1. Mannschaft in der Berliner
Verbandsliga auf gutem Weg.
Über die beiden vorangegangenen Spiele schrieb Stephan
Schulze:
Die Ergebnisse sprechen für sich:
eindeutiger Heimsieg gegen die
SG Rotation Prenzlauer Berg
(32:18) und ein etwas verkrampfter, aber letztlich verdienter Auswärtssieg (18:14) beim zwischenzeitlichen Tabellenzweiten SG
FES. Während die Leistung im
Spiel gegen die Prenzlbergerinnen noch Luft nach oben ließ,
steigerte sich die Mannschaft
gegen die SG FES zumindest im
Defensivbereich erheblich.
Was gegen Rotation jedoch noch
gut funktionierte, nämlich die
Chancenverwertung, klappte im
Spiel bei der SG FES überhaupt
nicht. Mit 18 Toren war man auf
PSB-24-Seite natürlich nicht zufrieden. Der erste Treffer gelang
erst nach 9 Minuten, als Alina
Zugmantel vom Siebenmeterpunkt zum 1:2 erfolgreich war.
Bis dahin waren sage und schreibe sieben klare Chancen, teilweise inklusive Nachwurf, vergeben
worden. Vor allem der Deckung,
die mit Stephanie Röder dahinter
wieder einmal sicheren Rückhalt
hatte, war zu verdanken, dass der
Rückstand in diesem Moment
nicht schon hoch war.
Jetzt ging es jedoch ganz schnell.
Als wäre der Knoten geplatzt,
stellten Laura Conrad und Annika

PSB 24 aktuell

Frost innerhalb von zwei Minuten
auf 3:2. Die Euphorie hielt aber
nicht an. Die Führung wurde zwar
zwar bis zum 6:4 gehalten, doch
war das Spiel zähflüssig und die
Qualität der sich bietenden Chancen ließ nach. Beim Stand von 7:6
für PSB 24 wurden beide Teams
von der Halbzeitsirene geweckt
und zum Tee gebeten.
Mehr Tempo, mehr Emotionen, mehr Leidenschaft und
mehr Konsequenz mussten her.
Doch das schien an diesem Tag
nicht so richtig zu funktionieren.
Zwar konnte die Mannschaft
diese Tugenden in der Defensive

Antonia Wecke greift an.

Die Tabelle vier Spieltage
vor Saisonschluss
Spiele Punkte

1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.

PSB 24
Narva Berlin
SG FES
Blau-Weiß Berlin
SV BVB 49
Rotation Prenzl.Bg.
Preussen II
VfV Spandau II
Hellersdorf
SG Hermsdorf

14
14
14
14
14
14
14
14
14
14

26: 2
19: 9
17:11
17:11
17:11
14:14
12:16
12:16
6:22
0:28

vollständig in die Waagschale
werfen. Lediglich die gegnerische Linkshänderin war immer
wieder eine Herausforderung.
Im Angriffsspiel aber zeigten
unsere Damen nur in der Phase
vom 10:10 bis zum 15:10, was
sie drauf haben. Diese 5-ToreSerie brachte letztlich auch den
Erfolg. Binnen acht Minuten war
das Spiel entschieden. Zweimal
Theresa Brose, Annika Frost mit
herrlichem Dreher und zweimal
Alina Zugmantel per Gegenstoß
und vom Strafwurfpunkt sorgten
für den beruhigenden Vorsprung.
Die Gegnerinnen verkürzten
zwar nochmals auf 16:14, doch
war das kein Grund zur Beunruhigung. Alina Zugmantel und
Nora Peschke sorgten für den
18:14-Endstand.
Trotz des Sieges merkte man,
dass die ProSportlerinnen immer
noch dabei waren, ihren Spielrhythmus nach der langen Pause
aufzunehmen.
Am 18. März – nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe – empfing

die Mannschaft die Zweitvertretung des VfV Spandau in
eigener Halle. Bei sieben Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten war die Bedeutung
dieses Spiels klar: Im Falle eines
Sieges wäre, bei drei danach
noch ausstehenden Spielen, die
Verbandsliga-Meisterschaft perfekt und das Saisonziel erreicht.
Die Mannschaft befand sich also
schon mit beiden Beinen auf der
Zielgeraden. Die Spandauerinnen
allerdings kämpften noch um den
Klassenerhalt und konnten jeden
Punkt gut gebrauchen.
Vor diese Pflicht hatte der Handballgott jedoch die Kür gesetzt,
denn zuvor – am 11. März – stand
erst einmal das HVB-PokalViertelfinale an. Gegner in der
heimischen Halle war der OstseeSpree-Ligist HSG Neukölln, der
schwer in die Saison gestartet
war, den Klassenerhalt in der
Oberliga aber noch aus eigener
Kraft schaffen kann. Frei von
jeglichem Ergebnis- und Leistungsstress im Ligabetrieb war
die HSG gewillt, eine gute Partie
Handball abzuliefern.
Die PSB-24-Frauen dagegen,
wiewohl in der Außenseiterrolle,
hofften mit diesem Spiel in Regionen vorzudringen, in denen sie
sich selbst im kommenden Jahr –
nach dem Abstieg in der vorigen
Saison – wieder bewegen wollen.
Immerhin war die Mannschaft im
Vorjahr erst im Halbfinale an den
späteren Pokalgewinnern, den
Spreefüchsinnen, gescheitert. An
Motivation, die Überraschung zu
wiederholen, sollte es also nicht
gefehlt haben.
Aber leider: Das Pokalspiel ging
mit 17:22 verloren. Damit war
die erhoffte Teilnahme am „Final Four“, der Pokal-Endrunde,
verpasst.
Mannschaftsaufstellung gegen die
SG Rotation Prenzlauer Berg:
Gisela Emberger, Stephanie Röder (beide Tor) – Annika Frost (2), Carolina Heyer
(6), Anne Holtmeier, Julia Bromberg,
Tuula Moritz, Nora Peschke (2), BellaElisa Funke, Alina Zugmantel (9/4), Anne
Burau (5), Laura Conrad (1), Madlen
Paulenz (4), Theresa Brose (3)
– gegen die SG FES:
Gisela Emberger, Stephanie Röder
(beide Tor) – Annika Frost (3), Carolina
Heyer (2), Julia Bromberg, Tuula Moritz,
Nora Peschke (2), Bella-Elisa Funke,
Alina Zugmantel (5/3), Anne Burau, Laura
Conrad (3), Madlen Paulenz, Theresa
Brose (3)

5

Badminton

Junge Talente zu Gast in Berlin
Der 4. Babolat Berlin Cup war ein voller Erfolg

B

ereits zum vierten Mal richtete die Badmintonabteilung
am ersten Februarwochenende
den Babolat Berlin Cup aus.
Dieses Turnier ist Bestandteil der
German Masters-Serie für Jungen
und Mädchen der Altersklasse U
11 mit Turnieren in ganz Deutschland und einem Finale der jeweils
16 Besten im März in Mühlheim.
Bei den Jungen meldeten 35 Spieler, darunter drei aus den Top 10
der Rangliste. Bei den Mädchen
war das Feld noch erlesener:
Unter den 30 Spielerinnen war die
komplette Top 5 vertreten!

Standortbestimmung für
Mattis im Einzel
Unser Verein wurde durch Mattis Zimmermann vertreten, für
den das Turnier als eine weitere
Standortbestimmung gedacht
war. In seiner Vorrundengruppe
hatte er es gleich mit zwei gesetzten Spielern zu tun: Sowohl gegen

Felix Schütt (Nr. 11, 8:11, 7:11)
als auch gegen Alexander Zhang
(Nr. 6, 5:11, 6:11) spielte er gut
mit, musste aber jeweils in zwei
Sätzen die Segel streichen.
Zum Trost gelang ihm im letzten
Spiel gegen den ebenfalls ungesetzten Phil Hantusch mit 11:6,
11:1 ein klarer Sieg. Trotzdem
war die K.-o.-Runde damit verpasst.
Turniersieger wurde der Spieler
mit der weitesten Anreise: Milan
Mesterhazy aus Ungarn pflügte
ohne Satzverlust durch das Turnier und gewann auch das Finale
gegen Mattis Gutsche aus Hamburg deutlich (11:7, 15:13, 11:3).
Bei den Mädchen gewann die Seriensiegerin Eva Stommel (Berliner Brauereien) noch souveräner:
Ebenfalls ohne Satzverlust ins
Finale gelangt, war die Gegnerin
Melissa Schmidt aus BadenWürttemberg dort chancenlos:
11:5, 11:5, 11:4.

Spätere Sieger setzten
das Stoppzeichen
Für das am Sonntag ausgetragene Doppelturnier rechnete sich
Mattis mit seinem Partner Milan
Zeisig (EBT Berlin) durchaus
Chancen auf den Einzug in die
K.-o.-Runde aus. Und tatsächlich
gelangen dem Duo zwei Siege in
der Vorrundengruppe gegen eine
sächsische und eine sächsischhessische Kombination. Gegen
die an Nr. 3 gesetzten Josse Krabbenhöft und Moritz Kühne (BW
Wittorf, Schleswig-Holstein)
entwickelte sich ein spannendes
Spiel, das Mattis und Milan
trotz zweimaliger Satzführung
am Ende in fünf Sätzen verloren
(11:7, 5:11, 11:7, 7:11, 4:11).
Damit warteten im Viertelfinale
die Ungarn Mesterhazy/Boros,
gegen die trotz ordentlichen
Spiels kein Kraut gewachsen war:
4:11, 6:11, 2:11.

Für ganz oben reichte es leider nicht
Schülerteams auf den Plätzen 5 und 8, Jugend an Position 6

D

er Januar war der Monat der
Mannschaftsendrunden. Bei
den Schülern (U15) gelang es
unseren beiden Mannschaften,
unter die besten acht (von 18)
vorzustoßen. Erwartungsgemäß
war für die zweite Mannschaft
in ihrer Zwischenrundengruppe
nichts zu holen: Nach Niederlagen gegen Berliner Brauereien II,
SC Siemensstadt und TempelhofMariendorf blieb nur der letzte
Platz der Gruppe 2.
Die erste Mannschaft startete mit
deutlich höheren Erwartungen.
Gleich das erste Spiel gegen
EBT hatten die Betreuer als das
Schlüsselspiel für Platz 2 in der
Gruppe identifiziert. Der Spielverlauf war ein einziges Auf und
Ab, am Ende hieß es 4:4 und 9:9
nach Sätzen. Gegen Brauereien
I hatten wir uns auf Grund der
Stärke der gegnerischen Jungen
keine Siegchancen ausgerechnet
– und so kam es auch: Alle Mädchenpunkte einschließlich Mixed
holten wir, die Spiele der Jungen
gingen an den Gegner, so dass
es am Ende 3:5 hieß. Da in der

6

Unsere beiden Schülermannschaften vor dem direkten Duell.

letzten Runde EBT überraschend
Brauereien schlug, nutzte der
7:1-Sieg gegen den Staffelletzten
BSC nichts mehr. Wir beendeten
die Zwischenrundengruppe mit
langen Gesichtern auf dem 3.
Platz und verpassten die Endrunde um die Plätze 1 bis 4.
Am nächsten Tag gab es das interne Duell: Die 1. Mannschaft besiegte die Zweite „standesgemäß“

mit 8:0 und kam anschließend
nach einem weiteren Sieg gegen
den BSC auf Platz 5, während
die 2. Mannschaft auch ihr letztes
Spiel verlor und Platz 8 belegte.
Für die zweite Mannschaft waren
von Pro Sport Lilo, Luis, Mingan
und für die erste Mannschaft Neele und Jakob im Einsatz.
Zwei Wochen nach den Schülern
war die Jugendmannschaft (U19)

Kleiner Trost: Auch den nächsten
Gegnern gelang kein Satzgewinn
gegen die Ungarn und damit
ging auch das Jungendoppel an
die Gäste.
Das Mädchendoppel war eine
klare Angelegenheit für Eva
Stommel/Aurelia Wulandoko
(TSV 1846 Nürnberg).
Insgesamt war das Turnier ein
voller Erfolg, auch dank einer
langfristigen und zeitlich aufwändigen Vorbereitung mit vielen
Helfern. Neben der guten Organisation (Dank an das Team um
Milan, Steffen und Linus sowie
den Landestrainer Kay Witt) und
einer üppig bestückten Cafeteria
kann auch ein nicht unerheblicher
finanzieller Gewinn verbucht
werden.
Gegenwärtig laufen die Planungen für das nächste Jahr, dann
vielleicht auch mit der zusätzlichen Altersklasse U 13.
Ingo Zimmermann
an der Reihe. Da mit Anton
Groß einer der Leistungsträger
fehlte, waren die Erwartungen
auf eine Platzierung unter den
besten vier gering. Für alle überraschend wurde es doch eine Millimeterentscheidung: Nach dem
Rückzug der Mannschaft von
Tempelhof-Mariendorf ging es
zwischen Brauereien I, dem BSC
und unserer Mannschaft um zwei
Plätze in der Endrunde. Brauereien setzte sich mit zwei Siegen auf
Rang 1, zwischen dem BSC und
uns gab es ein 4:4 bei 8:8 Sätzen.
Durch die höhere Niederlage
gegen Brauereien blieb uns am
Ende der undankbare dritte Platz
in der Gruppe.
Am nächsten Tag gab es noch
einen Sieg gegen Rathenow und
eine Niederlage gegen den BC
Potsdam, was in der Endabrechnung den 6. Platz unter 19 gestarteten Mannschaften bedeutete. Es
spielten Alexander, Benjamin und
aus der Schülermanschaft Neele
und Jakob.
Berlin-Brandenburger Mannschaftsmeister wurden übrigens
bei den Schülern der SC Siemensstadt und bei der Jugend die SG
EBT Berlin.
I.Z.

März - April 2018

Vor intensivem Training für die
nächste Gürtelprüfung

D

er Monat Februar hatte viele
von uns mit einer saftigen
Erkältung niedergestreckt. Ich
hoffe, dass inzwischen alle wieder
fit sind und regelmäßig am Training teilnehmen können.
Wir fangen jetzt wieder an, intensiver für die nächste Gürtelprüfung zu üben. Die Teilnahme am
Training ist also wichtig!
Leider hat sich in der letzten
Ausgabe der Vereinszeitschrift
der Fehlerteufel eingeschlichen.
Daniel Kurantowicz wurde versehentlich als Sportler des Jahres
dargestellt, stattdessen wurde er
bei den Vereinswettkämpfen als
bester Techniker ausgezeichnet.
Auch dazu herzlichen Glückwunsch!
Als Sportlerinnen und Sportler
des Jahres 2017 wurden geehrt:
Damen
1. Antonia Christmann
2. Emma Sachtleber
3. Greta Herzig
Herren
1. Selim Bousselmi
2. Jacob Engelbrecht
3. Max ???
Allen einen herzlichen Glückwunsch!
Th. W.

Judo

Versammlung
am 25. Mai
Wir laden ein zur Jahresversammlung der Judo-Abteilung
am Freitag, den 25. Mai
2018, um 19.45 Uhr.

Tagesordnung
1. Eröffnung
2. Genehmigung
der Tagesordnung
3. Genehmigung des Protokolls
der Versammlung von 2017
4. Bericht des Vorstands
5. Bericht des Kassenwarts
6. Anträge
7. Verschiedenes

Sportler des Jahres

Max wird in einem Mune gatame
gehalten.

Ehemaligentreffen
zum Zweiten

D

ieses Treffen findet ja üblicherweise zu einem späteren
Zeitpunkt im Jahr statt, nämlich
am letzten Mittwoch im August.
Das schien einigen jedoch zu
langfristig. So entschied man sich
kurz entschlossen für ein zweites
Treffen am letzten Mittwoch im
Februar.
Um 18 Uhr des letzten Februartages trafen dann auch die ersten
Verdächtigen ein, so dass wir
später zwölf ehemalige Judoka
waren.
Es gibt doch immer wieder etwas
Neues zu erzählen. Außerdem
kommen ja auch immer wieder
andere Ehemalige zusammen.
Also bis August! Und – Danke
Heinz!
Thomas Weichert

PSB 24 aktuell

7

Leichtathletik

Gletscherfreies Wilmersdorf
Alina Pempe Klassensiegerin der BSV-92-Winterlaufserie

E

xperiment: Ich habe auf
Google „Winter“ eingetippt,
und mir die zugehörigen Bilder
angeschaut. Ich musste bis Einhundertsiebenundfünfig zählen
(in Zahlen: 157), bis das erste
ohne Schnee kam. Dünnes Eis,
okay. Aber kein Schnee. Das 157.
war das erste, das den Berliner
Winter 2017/18 symbolhaft vertreten konnte.
Bei Schnee und Eis laufen wir ja
sonst im Winter statt auf der Bahn
im Stadion Wilmersdorf auf einer
Straßenrunde nach Zehlendorf
und Dahlem, die nach ihrem südlichsten Punkt an der Sundgauer
Straße die „Sundgauer Runde“
heißt. Aber dieses Jahr mussten
wir nicht ein einziges Mal die
Kunststoffbahn verlassen. Man
muss sich schon sorgen, ob der
originale Streckenverlauf der
Sundgauer Runde (und die kleinen Tricks zum Eckenabkürzen)
nicht im Gruppengedächtnis
in Vergessenheit geraten, aber
wahrscheinlich kommt es – schon
mal im Kalender vormerken! –
nächstes Jahr ganz knüppeldick.

Frauenfußball

Die traditionelle Winterlaufserie
über 10-15-21,1 Kilometer des
BSV 92 findet so regelmäßig statt
wie unser Havellauf, nur halt bei
etwas frischeren Temperaturen
als Mitte Juli. Und wir haben eine
Siegerin im Gelben Trikot. Alina
Pempe gewann die Serie der W35
in der Zeit von 3:52:03. Eine alte
Faustregel besagt, dass die unter
widrigen Bedingungen erlaufene
Serienzeit die antrainierte Marathonzeit der kommenden Saison
ist. Alina! Das sind nur 5:30 pro
Kilometer. Das ist doch machbar!
Einige unvollständige Serienstarter hatten wir auch noch. Auffällig
vor allem Philipp Ullrich, der
aus dem Umfangstraining heraus
den Halbmarathon in 1:21:12 (2.
M40) gelaufen ist. Außerdem
Alexander Oberthür, Rainer Falkenberg und im Halbmarathon
Werner Feist, der im nächsten
Jahr in der nächsten Altersklasse
die Szene aufrollen wird.
Weil der Februar in Berlin eigentlich der Eismonat ist, waren die
Laufwettbewerbe wieder auf die
Hallenbahn-Saison beschränkt.

Ewald Klammer hatte auf die
Deutschen in Erfurt gesetzt und
betrieb bei den Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften über
800, 1500 und 3000 Meter in kurzer Folge Wettkampf-ist-das-beste-Training. Das war ein perfektes
Timing. Gegen die Schnief-Welle
im Februar war aber nichts zu machen, und er musste seinen Start
bei den Deutschen Meisterschaften der M70 in Erfurt absagen.
Zwei Trainingskollegen, Dieter
Kollhammer (LC Marathonia)
und Horst Kyborg (SC Siemensstadt), immerhin hielten sich mit
Gold und Bronze schadlos. Ewald
bleibt als Trostpreis eine Silberne
und eine Bronzene von den Landesmeisterschaften.
Kalt wurde es in Berlin erst
zum Beginn des sogenannten
Meteorologischen Frühlings. Da
hatten die Winterlinge schon fünf
Wochen lang ihre gelben Blüten
in Richtung Sonne gestreckt.
Na, die paar Tage gehen jetzt
auch noch, dachten die sich,
genau wie unsere 9 Starter beim
Auftaktlauf des Berlin-Cups bei

den 10 Kilometern durch den
Britzer Garten. Wie bei unserem
Havellauf im Sommer war es die
29. Austragung. Philipp Ullrich
zeigte als Sieger der M40 in
36:06 sehr gute Trainingsform,
und Günter Lewanzik stieg in
43:28 als Zweiter der M65 ebenfalls aufs Treppchen. Schon am
Tag darauf – wie Ornithologen
berichten – begannen die kleinen
gelben Girlitze in Berlin-Mitte
ihren scheppernden Gesang von
Baum- und Antennenspitzen. Die
Saison ist eröffnet!
Ralf Milke
Das PSB24-Laufteam
trainiert mittwochs von
18 bis 20 Uhr im Stadion
Wilmersdorf. Trainingsgäste sind herzlich
willkommen!

Weitere Informationen
und spannende Laufberichte sind auf http://
www.psb24-laufteam.
de zu finden.

Winter – aber wo blieb der Schnee?
Schweißtreibendes Hallentraining vor Beginn der Rückrunde

W

ie in jedem Jahr fand der
Fußball in der kältesten
Jahreszeit meist in den vier Wänden statt. Das ist zwar auch sehr
schweißtreibend, aber das Spiel
ist doch ein ganz anderes. Schon
der „kuschelige“ Hallenball muss
erst zum Freund werden. Und die
Tore sind mächtig geschrumpft.
Gespielt wird auf zwei aufgestellte Kästen. Wer aber denkt,
dass in der Halle nur geknödelt
wird, der irrt. Voller Motivation
spielten wir eineinhalb Stunden
fast nonstop. Ein Auf und Ab und
Hin und Zurück in der Halle. Das
gab auf jeden Fall wieder Kondition. Schade, dass nicht alle dabei
sein konnten. Es ist euch etwas
entgangen! Viel Spaß hatten wir
in diesen Tagen.
Kurz nach Redaktionsschluss
wird die Rückrunde begonnen
haben – wenn das Wetter mitspielt. Der erste Spieltag wurde

8

vom Berliner Fußball-Verband
abgesagt, da man die Gesundheit
der Spielerinnen wegen des hartgefrorenen Bodens gefährdet sah.
Wir sollten, hoffentlich auf angenehmerem Geläuf, mit einem
Heimspiel gegen unseren unmittelbaren Tabellennachbarn FSV

Berolina Stralau starten und
wollten versuchen, den hauchdünnen Vorsprung auf den 7.
Platz zu vergrößern.
Vor diesem ersten Punktspiel
wollten wir aber wenigstens eine
Trainingseinheit unter freiem
Himmel auf unserem Platz im

Jagen absolvieren. Ob Frau Holle
dabei mitgespielt hat? Dann wäre
es vielleicht sogar zum ersehnten
Schneetraining gekommen. Nein,
das ist keine verrückte Idee! Das
ist Spaß pur!
Nico Lange

Halbzeittabelle 7er Bezirksliga Staffel 3
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.

SV Askania Coepenick II
BFC Dynamo
TSV Mariendorf 1897 II
DFC Kreuzberg II
Türkiyemspor III
Pro Sport Berlin 24
FSV Berolina Stralau
SC SW Spandau
CONO SUR
BFC Preussen II

Tore

Punkte

55 : 11
49 : 12
28 : 20
12 : 18
21 : 25
10 : 26
18 : 20
17 : 20
9 : 36
7 : 38

27
24
16
16
10
10
9
9
7
2

März - April 2018

Nachwuchs behauptete sich
gegen zahlreiche Konkurrenz

A

m 18. Februar fand das 36.
Nationale Kinderschwimmfest des SC Poseidon im ForumBad statt. An diesem Wettkampf
nahmen aus unserem Verein
Anna, Amalia, Phelan und Hans
sowie unser neuer Nachwuchs
in der Wettkampfmannschaft,
Davide und Matteo, teil.
Dieser Tag war nicht nur besonders, weil es der erste Wettkampf
im neuen Jahr war, sondern auch
weil Davide und Matteo Geburtstag hatten. Anna schwamm ihrer
Konkurrenz davon und Hans
durfte seine erste Medaille bei einem großen Wettkampf verdient
mit nach Hause nehme.
Um 9.00 Uhr trafen wir uns als
Mannschaft vor der Schwimmhalle. Mit großen Erwartungen
und voller Vorfreude begann
der Wettkampftag. Bereits beim
Warten auf den Einlass sahen
wir, dass sich wieder reichlich
Konkurrenz mit uns messen
wollte – insgesamt hatten acht
Berliner Schwimmvereine 228
Schwimmerinnen und Schwimmer gemeldet. Alles in allem
wurden 772 Starts absolviert.

Von der zahlreichen Konkurrenz
hat sich unser Team jedoch nicht
unterkriegen lassen. Motiviert
und gut durch das Training vorbereitet, begeisterten unsere Aktiven mit vielen neuen Bestzeiten
(fett gedruckt).
Unsere Geburtstagskinder Davide und Matteo wurden von den

Eltern und ihrer Schwester Sofia
angefeuert. Beide schwammen
zum ersten Mal alle möglichen
50-m-Strecken in einem Wettkampf. Auch wenn es noch nicht
für die vordersten Ränge reichte,
waren alle mit den Leistungen der
beiden zufrieden. Sie sind persönliche Bestzeiten geschwommen
und hatten viel Spaß dabei.
Ähnlich ging es Hans bei vorangegangen Wettkämpfen. Doch
dieses Mal wurde seine neue
Bestzeit über 100 m Brust mit
einer Bronzemedaille belohnt.
Auch Anna überzeugte mit ihren

Wettkampfaufruf
Am 21. April findet das traditionelle Frühlingsschwimmfest in der Schwimmhalle
Thomas-Mann-Straße statt.
Bitte haltet euch den Tag frei.
Einladungen werden kurz
vorher von den Trainern an
euch verteilt.
Wir freuen uns auf eure
Teilnahme.
Hans auf dem Podest

Schwimmen

Leistungen. Ihr regelmäßiges und
fleißiges Training wurde mit dem
Sieg in der Mehrkampfwertung
und mit einem Pokal belohnt.
Herzlichen Glückwunsch an
unsere Nachwuchsschwimmer!

Zeiten und Plätze
Anna Schrader (2004)
100 F
1:06,44 (1.)
100 B
1:30,57 (4.)
100 R
1:13,43 (1.)
100 S
1:23,54 (1.)
Amalia Sterngast (2005)
50 F
37,43 (12.)
50 B
47,05 (11.)
Phelan Schmidt (2008)
50 F
46,26 (18.)
50 B
56,79 (17.)
50 R
49,42 (14.)
Hans Spieler (2005)
50 F
48,16 (12.)
50 B
50,20 (5.)
100 B
1:43,92 (3.)
Davide Tosi (2010)
50 F
1:00,32 (19.)
50 B
1:06,80 (25.)
50 R
1:01,24 (22.)
Matteo Tosi (2010)
50 F
1:14,47 (27.)
50 B
1:09,02 (27.)
50 R
59,65 (18.)

Masters erschwammen vier Landesmeistertitel

E

ine Woche nach der Jugendmannschaft zeigten auch
unsere Masters, was sie können.
Am 24. und 25. Februar nahmen
Sybille, Sofia, Nicole, André
und Darrell an den Landesmeisterschaften der Masters BerlinBrandenburg „Lange Strecken“
teil. Die langen Strecken sind
jedes Jahr eine Herausforderung
und erfordern eine gute Vorbereitung. Dementsprechend wurden
die Umfänge im Training erhöht,
Pausen verkürzt und der Ton
im Training härter. Dass sich
das auszahlt, zeigte allen voran
Sybille Liepner (AK 45). Sie
schaffte es, die 1500 Meter Freistil fast wie ein Uhrwerk mit einer
konstanten Durchgangszeit von
1:30 zu schwimmen und wurde
in 23:34,59 Berliner und Brandenburger Masters-Meisterin in
ihrer Alters
Dem schlossen sich Nicole Schumann (AK 25), Sofia Satori (AK
30) und Darrell Wilkins (AK 45)
an. Auch sie – Nicole über 200
m Rücken, Sofia und Darrell

PSB 24 aktuell

über 400 m Lagen – können sich
Berlin-Brandenburger MastersMeister nennen.
Auch André Findeisen trat über
400 m Lagen an und schwamm
eine super Zeit, wurde jedoch
aufgrund eines Wendefehlers
disqualifiziert. Obwohl Ärger und
Enttäuschung groß waren, ließ er
sich nicht unterkriegen, trat am
zweiten Tag über 800 m Freistil
an und schwamm in 14:08,35 auf
den dritten Platz.
Alle fünf haben eine Medaille mit
nach Hause nehmen dürfen und
können mit ihren Leistungen sehr
zufrieden sein.
Nicole Schumann

Meister-Zeiten
Sybille Liepner (AK 45)
1500 m F 23:34,59
Sofia Satori (AK30)
400 m L
7:04,84
Nicole Schumann (AK25)
200 m R
2:55,83
Darrell Wilkins (AK45)
400 m L
7:16,57

(1.)
(1.)
(1.)
(1.)

Freude bei Sybille, André, Sofia und Darrell

9

Rudern

14 PSB-Ruderer holten den Blauen Wimpel in Schmöckwitz wieder ab.

Z

uletzt schlug der Winter
doch noch zu: Ende Februar,
Anfang März bildete sich ein
dicker Eispanzer um die Ruderstege – nicht nur in Gatow und
Wendenschloß. Dabei hatten die
Wanderruder-Verantwortlichen
des LRV die Preisverleihung
für die Berliner Wettbewerbe
des Jahres 2017 eigens um eine
Stunde verschoben. Man wollte
den Aktiven genügend Zeit geben, den Ort der Siegerehrung
im Südosten Berlins zünftig im
Boot anzusteuern. Doch daraus
wurde nichts. Die Hoffnung, dass
die frühlingshaften Temperaturen kurz vor dem 11. März das
Eis vom Langen See vertreiben
würden, war vergebens. Eine Erkundungstour per Fahrrad ergab:

Zitat: „Ein Jahr müssen wir noch!“
Blauer Wimpel und vier Meistertitel wieder in unserem Besitz
Spätestens an der Bammelecke
war für Ruderboote kein Durchkommen. So musste das Bootshaus des Eisenbahnsportvereins
Schmöckwitz auf dem Landweg
angesteuert werden, was die
Teilnahmefreude der Berliner
Rudergemeinde aber nicht trübte.
Der Saal war gut besetzt.
601 Ruderinnen und Ruderer (16
weniger als 2016), Vertreter von
36 Berliner Vereinen, hatten 2017
die Bedingungen des Sommerwettbewerbs erfüllt – die Jüngste
gerade 12 Jahre alt, die älteste 93.

Die Medaillen für die jeweils drei
Besten ihrer Altersgruppe verteilten sich auf 16 Vereine. Darunter
war die Ruderunion Arkona mit
77 Teilnehmern und 11 „Edel“Medaillengewinnern wieder am
erfolgreichsten. Gleich danach
reiht sich aber – zumindest was
die Zahl der Sieger betrifft – Pro
Sport Berlin 24 ein. Von unseren 28 Wettbewerbsteilnehmern
(Platz 5) wurden gleich vier
als Berliner Kilometermeister
geehrt, dazu eroberten wir noch
zwei Vizemeistertitel und eine
Bronzemedaille.

In der höchsten Damen-Altersklasse E (75+) kamen alle drei
Erstplatzierten aus Wendenschloß, und zwar in exakt der
gleichen Reihenfolge wie ein
Jahr zuvor: Edith Lambrecht
siegte vor Jutta Ottenburger und
Waltraud Pelz.
Bei den etwas jüngeren Damen (60+) musste Marianne
Krappatsch in diesem Jahr der
Vorjahrszweiten Magda Loose
vom RV Collegia den Titel überlassen und sich ihrerseits mit
Silber begnügen.

Wo Spree und Dahme zusammenfließen

S

eit 1990 hatte der Kölner
Bildhauer und Ruderer Willi
Neffgen die Medaillen des Berliner Fahrten- und Wanderruderwettbewerbs entworfen. Als er
mitteilte, diese Arbeit aus gesund-

10

heitlichen Gründen künftig nicht
weiterführen zu können, suchte
der Landesruderverband, nach
einem neuen Medaillengestalter.
Ganz einfach war das nicht, aber
ich erinnerte mich der künstlerischen Talente unseres ehemaligen
Mitglieds Ludwig Mollwo. Der
hatte zwar wenig Erfahrung in
der Münz- und Medaillengestaltung und kannte Neffgens
Arbeiten nicht, da er nie am
Wettbewerb teilgenommen hatte.
Doch offenbar reizte ihn die Herausforderung. Da das Bootshaus
seines jetzigen Vereins, des SV
Energie, unmittelbar gegenüber

der Köpenicker Altstadt liegt, bot
sich deren Silhouette mit Rathaus
und St. Laurentius-Kirche als
Medaillenmotiv an. Erste Entwürfe entstanden, Korrekturen
und Feinzeichnungen folgten,
Ludwig konsultierte sich mit
einem Fachmann und mit der
Herstellerfirma.
Das Ergebnis sahen Teilnehmer
des Sommerwettbewerbs 2017
am 11. März: Die ersten Medaillen nach einem Mollwo-Entwurf.
Und nebenbei hat Ludwig selbst
erstmals die Wettbewerbsbedingungen erfüllt. Zum großen
Teil übrigens durch Fahrten mit

und bei uns in Wendenschloß.
Inzwischen ist er überdies auf der
Suche nach Medaillenmotiven für
kommenden Jahre.
d-dp

März - April 2018

Siegerehrung Gruppe E: Jürgen Muß, flankiert von Edith
Lambrecht, Waltraud Pelz (3. u. 2. v.r.) und den Damen des LRV

Gruppe D: Silber für Marianne Krappatsch (2.v.r.), Gold für Detlef
Fotos: Hans-Georg Heise
D. Pries (rechts)

Dafür gelang es zwei andere
PSB-24-Ruderer, den Spieß
umzudrehen: Sowohl Jürgen
Muß (75+) als auch Detlef D.
Pries (60+) waren 2016 Zweite
geworden. Diesmal eroberten
sie den Titel. Das gelang zum
wiederholten Mal auch Thomas
Schreiber (Männer B), der sich
seine Medaille aber nicht persönlich abholen wollte.
Jubel brandete auf, als die Sieger
im Wettbewerb um den Blauen
Wimpel für den aktivsten Wanderruderverein Berlins verkündet
wurden. Da wurde zuerst die
Ruderunion Arkona auf Platz 3

dass danach an unserem Tisch
geraunt wurde: „Ein Jahr müssen
wir noch.“ Es wäre der 20. Sieg,
allerdings nicht in Folge, denn
zweimal wurde die Siegesserie
unterbrochen. Und leicht wird
es auf keinen Fall, auch wenn
einige Vereine (besonders von
der Spree) den Blauen Wimpel
schlicht ignorieren. Wie sonst ist
zu erklären, dass 36 Vereine am
Sommerwettbewerb teilnehmen,
aber nur 22 ihre Ergebnisse in der
Wimpelwertung melden.
Alles in allem ruderten die Teilnehmer des Berliner Fahrten- und
Wanderruderwettbewerbs im

mit 1559 Kilometern im Durchschnitt aufgerufen. Die Arkonen
hatten sich damit gegenüber dem
Vorjahr immerhin um 5 Plätze
verbessert und den mitgliederstarken Ruderklub am Wannsee
vom Podest verdrängt.
Auf Platz 2 rangierte wie 2016
der Spandauer Ruderclub Friesen mit 1771 Kilometern. Damit
war klar: Sieger konnte nur PSB
24 sein, schließlich kannten wir
unseren Kilometerdurchschnitt
– 2646,5. Mit fast 900 Kilometern Vorsprung gewannen wir
also den Blauen Wimpel zum
insgesamt 19. Mal. Kein Wunder,

Ergebnisspiegel
Frauen E – (Jg. 1941 und älter)
km
1. Edith Lambrecht (PSB 24)
3443
2. Jutta Ottenburger (PSB 24)
2509
3. Waltraud Pelz (PSB 24)
2101
5. Ursula Rohr
1728
16. Gerda Grzybowsky
658
24. Beate Röhl
606
26 Teilnehmerinnen
Frauen D – (Jg. 1956 – 42)
km
1. Magda Loose (RV Collegia 1895)
4196
2. Marianne Krappatsch (PSB 24)
3756
3. Barbara Dunker (Märk. RV))
2021
29. Heidi Dammenhayn
876
39. Hannelore Lehmann (BRG)
734
50 Teilnehmerinnen
Männer B – (Jg. 1988 – 71)
km
1. Thomas Schreiber (PSB 24)
4224
2. Frederik Winter (RaW)
2437
3. Helge Kubath (TiB)
2296
27 Teilnehmer
Männer C – (Jg. 1970 – 56)
km
1. Stefan Schulze (Collegia)
4362
2. Uwe Dünze (TV Waidmannslust)
3730
3. Jörg Baumgärtl (Pichelsberger RG) 3441
86. Mike Eckardt
835
97 Teilnehmer

PSB 24 aktuell

Männer D – (Jg. 1956 – 42)
1. Detlef D. Pries (PSB 24)
5030
2. Axel Göritz (RK am Wannsee)
4858
3. Axel Loose (RV Collegia 1895)
3939
8. Wolfgang Boehm
2549
22. Uwe Bzowka
1595
1179
42. Ludwig Mollwo (Energie)
970
57. Klaus-Peter Smasal
61. H.-Dieter Portemeier
908
90. Konrad Rieks
718
105. Manfred Röhl
605
105 Teilnehmer
Männer E – (Jg. 1941 und älter)
1. Jürgen Muß (PSB 24)
3659
1. Fritz Reich (RaW)
3400
3. Hans-Georg Regenbrecht (Brabu) 2953
15. Klaus Grasme
1362
19. Jörn Seezen
1092
20. Johann Russ
1044
23. Lothar Brandt
1005
24. Reiner Dammenhayn
1000
33. Peter Keul
854
40. Rolf Riedl
785
42. Gert Lehmann (BRG)
780
46. Joachim Prahl
761
734
48. Gunter Burow
50. Jürgen Pelz
719
70 Teilnehmer

vergangenen Sommer 697.819
Kilometer, das waren etwa 2000
weniger als 2016. Vielleicht lag‘s
an den bisweilen recht heftigen
Winden.
Am 1. April beginnt übrigens ein
neuer Wettbewerb.
Alle Platzierungen unserer Teilnehmer 2017 sind dem Ergebnisspiegel zu entnehmen. Darin
sind auch die Ergebnisse unserer
fördernden Mitglieder (kursiv)
aufgeführt, die in diesem Jahr
wieder zu unseren Aktiven zählen. Herzlich willkommen!
Detlef D. Pries

Blauer Wimpel 2017
(Vorjahr)
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
18.
19.
20.
21.
22.

(1.)
(2.)
(8.)
(3.)
(4.)
(6.)
(5.)
(7.)
(14.)
(10.)
(18.)
(–.)
(12.)
(13.)
(11.)
(9.)
(17.)
(16.)
(15.)
(19.)
(21.)
(20.)

Pro Sport Berlin 24
Spandauer RC Friesen
RU Arkona Berlin
RK am Wannsee
RV Collegia 1895
RC Turbine Grünau
RG Grünau
BRK Brandenburgia
SV Dresdenia
RC Tegel 1886
Berliner RC Hevella
Märkischer Wassersport
RR der TiB 1848
RC Tegelort
ESV Schmöckwitz
BRC Welle Poseidon
Rvgg. Hellas-Titania
Märkischer RV Berlin
RV Berlin 1878
Frauen-RC Wannsee
Akadem. RG zu Berlin
Berliner RG

km
2646,5
1771,0
1559,0
1522,8
1456,4
1320,6
1290,9
1252,0
1248,0
1217,5
1216,9
1204,8
1175,5
1098,6
1289,6
1039,3
959,0
953,1
945,0
928,1
545,7
482,6

T
19
37
59
88
28
27
31
16
14
72
20
18
28
31
28
32
28
32
34
31
13
15

T = Zahl der zur Berechnung herangezogenen
Teilnehmer (10 + 20 % aller Aktiven)

11

Segeln
Stößensee

Ansegeln ist nicht mehr weit
Etliche Schulungen dienten der Vorbereitung auf die Saison

O

bwohl es doch noch einmal richtig Winter wurde
und der Stößensee zugefroren
war! Zweifel kamen auf, ob
wir die Sliptermine tatsächlich
halten können, denn in den zugefrorenen See lässt sich nicht
gut abslippen. Aber meistens
klappt es dann ja doch, in den
letzten 20 Jahren mussten wir
nur einmal verschieben. Einige
mutige Schlittschuhläufer aus
den gegenüber liegenden Vereinen tummelten sich auf dem
Stößensee, leider nicht ganz ungefährlich auf Grund der eisfreien
Hafenanlagen. Aber schön anzuschauen war es trotzdem.
Und viel los war an den letzen
Wochenenden bei uns. Es gab einige Schulungen, die uns auf die
nächste Saison vorbereiten sollen.
Die Wochenendveranstaltungen
zur Vorbereitung auf die Funkscheine UBI (Binnenfunk) und
SRC (Seefunk) und den Sportbootführerschein See (SBF-See)
waren sehr gut besucht und einige
der Teilnehmer haben schon ihre
Führerscheine in der Hand. Für
die Schulungen konnten wir Robert Kettler von der Segelschule
Wannsee gewinnen, der die Seminare interessant und mit viel
Erfahrung gestaltete.
Parallel gab es einen Spleißkurs
mit modernem Tauwerk, wie
es beispielsweise Dynama ist.
Mehr als 20 Teilnehmer aller
Altersgruppen folgten gebannt
Florian Kleiß und hatten die Gelegenheit, selber Softschekel und
Tauwerk herzustellen. Eine tolle
Veranstaltung!
Am Wochenende darauf klärte
uns Claudia Schurr über Wetterkunde und den Einfluss auf das
Segeln auf. Hochspannend an den
Wolken den Wind zu erkennnen,

Glückwünsche: Wir gratulieren allen Abteilungsmitgliedern,
die im März und April Geburtstag
haben oder hatten. Zum besonderen Geburtstag beglückwünschen
wir Ingeborg Engelhardt, Brigitte
Uhlemann und Ingrid Martin.
Lasst es euch gut gehen!

Vereinsgastronomie
Die Gastronomie ist während
der Sommermonate mittwochs
bis freitags von 13 bis 20 Uhr

12

Beim Spleißkurs mit Florian Kleiß

sowohl für Regattasegler als auch
für unsere Seesegler. Danach
ging es um Vorfahrtsregeln und
Verhalten bei Wettfahrten, da
gab es den einen oder anderen
Aha-Effekt und viele Diskussionsbeiträge. Es hat großen Spaß
gemacht.
Nach dem Abslippen, für die
meisten von uns vor Ostern,
kommt dann ganz schnell am
Freitag, den 13. April ab 19 Uhr
unsere Ansegelfete, bei der auch
in diesem Jahr das Duo Rossiano
für Stimmung sorgen und uns in
die Saison tanzen lassen wird.
Am nächsten Morgen um 10 Uhr
folgt die offizielle Eröffnung der
Segelsaison, endlich!

Die FunCups sind geplant und
auch unser Goldenes Posthorn,
bei dem wieder viele helfende
Hände gebraucht werden. Fehlt

Terminvorschau
April
Fr. 13.4.
Sa. 14.4.
So. 22.4.
Mai
So. 27.5.
Juni
9./10.6.
So. 24.6.

11.00

Ansegelfete mit Tanz und Duo Rossiano
Ansegelfeier unterm Flaggenmast,
danach beim SC Gothia
1. Funcup

11.00

2. Funcup

11.00

44. Goldenes Posthorn
3. Funcup

10.00

September
Sa. 1.9.
So. 2.9.

geöffnet, samstags von 11 bis 20
Uhr und sonntags von 11 bis 18
Uhr. Das Essen wird wöchentlich
per Internet angekündigt.
Sonderwünsche sind jederzeit
möglich und mit Herrn Wadowska zu besprechen. Selbstverständlich kann der Raum
auch für private Feiern genutzt
werden. Bitte wendet euch zur
Terminabsprache an Beate Naber
0172/7219409.

noch guter Wind und schöner
Sonnenschein.
In diesem Sinne: auf ein Neues!
Beate Naber

Sommerfest mit Pyronale
ab 14 Uhr Optijuxregatta
11.00

22./23.9.
Oktober
So. 7.10.
Fr. 12.10. 19.00
So. 13.10. 10.00
Sa. 20.10.
November
Sa. 3.11.
Dezember
So. 9.12. 15.00

4. Funcup
Freundschaftsregatta
(von uns ausgerichtet)
5. Funcup mit Siegerehrung
Absegelfete mit Tanz (Oktoberfest)
Absegelfeier am Flaggenmast
und im VWG
Aufslippen Tiefwerder
Aufslippen Stößensee und Gatow
Weihnachtsfeier

März - April 2018

Sportgruppe

Köpenick

Winterzeit, Wartezeit?
Wechselzeit!

E

ingepackte Boote an Land,
gähnende Leere auf den Stegen… ein ganz normaler Winter
in der Sportgruppe Köpenick.
Könnte man meinen.
Wenn da nicht kurz nach Neujahr fleißige Helfer die Vereinsgaststätte „Schifferstube“
leerräumen würden, Mobiliar und
Traditionseinrichtung wetterfest

PSB 24 aktuell

einlagerten, Kücheneinrichtungen und sonstige Ausstattungen,
die ihr Leben gelebt haben, der
Obhut der BSR übergäben…
und damit Platz machten für
das Engagement eines neues
„Schifferstuben“-Teams!
So schnell konnte man gar nicht
zusehen, wie danach gefühlt an
allen Ecken und Enden gleichzei-

tig gesäubert, geschliffen, gebaut
und gestrichen wurde! Knapp vier
Wochen später trafen sich erneut
fleißige Helfer und es hieß schon:
„Alles rétour!“
Seit Februar freuen wir uns nun
über frischen Wind in unserer
stimmungsvollen Sportlergaststätte „Schifferstube“!
Vieles anders, vieles neu, alles
sehr lecker… Und doch ist und
bleibt es immer noch die gute alte
„Schifferstube“, was nicht nur uns
Köpenicker Wasser- und Fitnesssportler freut, sondern auch die
vielen Freunde aus Nah und Fern.

Auf diesem Wege sagen wir noch
einmal ein Dankeschön an die
alte Bewirtschaftung für viele
gemeinsame Jahre. Gleichzeitig
sagen wir „Herzlich willkommen
und von Herzen viel Erfolg!“ für
„unsere“ Sandra Piehl und ihr
sympathisches „Schifferstuben“Team. Ein ebenso herzliches
„Willkommen“ gilt natürlich allen Sportfreunden des PSB24, die
sich bei uns in der Grünauer Straße selbst mal ein Bild oder eine
schöne Zeit machen möchten.
Christian Duhr
www.restaurant-schifferstube.de

13

Otmar Richter
wurde 80

Sportgruppe

Wendenschloß

Lieber Otmar,
wir wünschen Dir zu Deinem
Geburtstag alles Gute und
gratulieren aufs Herzlichste! 80
Jahre wird man nur einmal im
Leben! Wir nehmen dieses Jubiläum zum Anlass, Dir für alles
zu danken, was Du für unseren
Verein getan hast, sei es als
Gründungsmitglied, langjähriger Vereinsvorsitzender, Tauchlehrer, Präsidiumsmitglied des
Verbandes, Redaktionsmitglied
der „Flossenblätter“, Initiator
des „Alten Karpfen“-Treffens
und natürlich als „Museumsdirektor“. Danke, dass Du dem
Tauchsportklub Adlershof so
lange die Treue gehalten hast.
Ohne Dich wären wir nicht da,
wo wir heute sind. Wir wünschen Dir ein langes Leben bei
allerbester Gesundheit. Prost!
Die Taucher des
Tauchsportklubs Adlershof
im Verein Pro Sport Berlin 24

Jahresversammlung
am 19. April
Wir laden ein zur Jahresversammlung der Sportgruppe Wendenschloß
(Rudern/Segeln/Tauchen)
am Donnerstag, den 19. April,
um 18.30 Uhr im Bootshaus
Wendenschloßstr. 420.

Tagesordnung
1. Eröffnung
2. Genehmigung
der Tagesordnung
3. Bericht des Vorstands
4. Bericht der Kassenwartin
5. Aussprache zu den Berichten
6. Entlastung des Vorstands
für das Haushaltsjahr 2017
7. Anträge
8. Verschiedenes

Tanzen

20 Jahre mit Spaß und
Fleiß dabei
die Idee kam, Square-Dance zu
probieren, waren Annette und
Dieter mit Eifer dabei. Während
das eine Paar gern Polka tanzt,
hat das andere seine Leidenschaft
für Tango entdeckt. So sind beide
beim Training mit Fleiß und Spaß
dabei.
Und dann wäre noch zu erwähnen, dass beide Familien sich
immer aktiv ins Vereinsleben
eingemischt haben. Das führte
unweigerlich dazu, dass Arno

und Dieter 2009 als Vorsitzender
und Stellvertreter in den Vorstand
der Tanzsportabteilung gewählt
wurden. Aber was wäre ein Männervorstand ohne die Frauen? So
sind Annette und Beate mit Rat
und Tat immer dabei, wenn es um
die Vereinsarbeit geht.
Die Tanzabteilung gratuliert herzlich zum Jubiläum.
Wolfgang Kujawski
Fotos: Archiv der TSA

Zwei runde
Geburtstage

I

B

eate und Arno Georges (Foto
oben) sowie Annette und
Dieter Rüggen (Foto rechts) sind
nun schon 20 Jahre Mitglied in
unserer Tanzabteilung. Beate
und Arno tanzen neben Standard
und Latein auch noch gerne in
der Formation „Alte Tänze“.
Und als eines Tages Beate auf

14

m April feiert Gotthard Munk
seinen 90. Geburtstag. Trotz
seines hohen Alters hält er der
Tanzabteilung als förderndes
Mitglied immer noch die Treue.
Lieber Gotthard, wir wünschen
dir zu deinem Fest vor allen Dingen Gesundheit!
Ebenfalls im April feiert Ulrike
Einhorn-Stoll ihren 60. Geburtstag. Die Tanzabteilung gratuliert
herzlich.
Der Vorstand

März - April 2018

Tänze aus „guter alter Zeit“

Tanzen

Der Landessportbund Berlin hatte eingeladen

D

as Deutsche Sportabzeichen
erwerben jährlich rund eine
Million Menschen. Einige erringen es 30, 40 Jahre lang in Folge.
Es gab sogar einen Sportler, der
hatte es 60 Mal geschafft, Hut ab!
Der Landessportbund Berlin lud
diese Sportler zu einer festlichen
Veranstaltung ein, um ihnen die
DOSB-Ehrengabe zu überreichen. Für das Rahmenprogramm
hatte sich der Veranstalter auch
an die Tanzsportabteilung des
PSB 24 gewandt. Obwohl die
Anfrage sehr kurzfristig an uns
herangetragen wurde, sagten wir
sofort zu.
So kam es, dass wir am 26. Januar
im Haus des Sports am Olympiastadion erstmals nach langer Zeit
wieder mit unserer Formation
„Alte Tänze“ einen öffentlichen
Auftritt hatten.
Während der Veranstaltung stellte
der Präsident des Landestanzsportverbands Berlin Thorsten
Süfke den Anwesenden das Deutsche Tanzsportabzeichen vor.
Seine Ausführungen untermalten
die Paare Altmann und Georges
aus unserer Abteilung, indem sie
Schrittfolgen in verschiedenen
Standard- und Lateintänzen zeigten, die für die jeweilige Stufe
zum Erwerb des Abzeichens
notwendig sind. Am Ende der
Auszeichnungsrunde hatte unsere
Formation ihren großen Auftritt.

PSB 24 aktuell

Wer den Ballettsaal in der Forckenbeckstraße kennt, wo viel
Platz für das Training ist, kann
sich vielleicht vorstellen, was
es bedeutet, eine Formation mit
sechs Paaren auf einer Bühne
zu tanzen, die gerade mal 4 mal
7 Meter groß ist. Und das, ohne
die Bühne vorher gesehen oder
darauf geübt zu haben. Wir hatten
Respekt vor dieser Tanzfläche.
Aber das Publikum machte uns

Mut, wir wurden mit viel Beifall
empfangen. Die Musik erklang
und alle Ängste waren vergessen.
Mit Polka, Mazurka, Walzer,
Rheinländer und Galopp drehten
wir unsere Runden und begeisterten das Publikum.
Um eine Zugabe ließen wir uns
nicht lange bitten, hatten wir
doch auch unseren Spaß dabei.
So verabschiedeten wir uns unter Applaus mit einem Schieber.

Auch die Sportler anderer Disziplinen hatten ihre Freude an
unserer Darbietung, denn viele
sprachen uns ihre Anerkennung
aus. Selbst der Veranstalter bedankte sich noch einmal ausdrücklich. Der Auftritt spornt
uns an, unsere Formation „Alte
Tänze“ am Leben zu erhalten,
wenn es auch immer schwieriger
wird, da es an Nachwuchs fehlt.
Wolfgang Kujawski

Eine Leichtathletin sagt Dank

E

ine Leichtathletin des PSB
24 meldet sich bei der PSBTanzabteilung zu Wort, weil sie
das Bedürfnis hat, sich für die
großartige Präsentation des Tanzsports zu bedanken.
Der Landessportbund Berlin
lädt im Januar jeden Jahres zur
Ehrung von Absolventen des
Deutschen Sportabzeichens ein.
Nach Ablegung des 25. Sportabzeichens werden die Sportler alle
fünf Jahre zur besonderen Ehrung
eingeladen. Ich war am 26. Januar
eine der 133 Sportlerinnen und
Sportler, denen die Ehrennadel
überreicht werden sollte.
Dieser Abend wird von den
Damen des Landessportbundes
professionell und liebevoll vorbereitet. Die eigentliche Ehrung
wird durch ein kleines sportliches

Rahmenprogramm aufgelockert.
Plötzlich vernahm die Läuferin
von der Moderatorin des Abends
völlig überraschend die Worte
„PSB 24“, was natürlich ihre
Aufmerksamkeit erregte.
Zwei Tanzpaare unseres Vereins
betraten die Bühne. Zunächst
wurde erläutert, dass auch Tanzen
eine Disziplin des Sportabzeichens darstellt, was vermutlich
wenig bekannt ist. Anschließend
wurde das Publikum Zeuge, wie
viel Freude der Tanzsport bereiten
kann, wie jung Tanzen hält und
dass Tanzen zu Recht Einzug in
das Sportabzeichen gehalten hat.
Es kam aber noch besser. Eine
große Gruppe PSB-Tänzer versetzte die Zuschauer zurück in
die „gute alte Berliner Zeit“, in
der elegant gekleidete Herren

die ebenso elegant gekleideten
Damen zum Tanz ausführten.
Die Herren mit Zylinder und
Frack führten die Damen in ihren
eleganten Kleidern schwungvoll
und mitreißend zu alter Berliner
Musik über den Tanzboden der
„Ehrungsbühne“.
Diese unverhofft erlebte Präsentation von Vereinskameradinnen
und -kameraden trug maßgeblich
zum Gelingen des Abends bei.
Dafür vielen Dank!
PS: Ich habe dies ohne jegliche
Absprache mit der Tanzgruppe
geschrieben. Die „Marathonläuferin“ findet es beeindruckend,
dass sich Mitglieder unseres Vereins bereit erklärt hatten, das Rahmenprogramm mit zu gestalten.
Bärbel Rennung

15

Sportgruppe

Gatow

Versammlung
am 20. April
Liebe Mitglieder der
Sportgruppe Gatow,
wir laden Sie ein zur Jahresversammlung am Freitag, den
20. April 2018, um 19.00 Uhr
in unserem Clubhaus, 14089
Berlin, Kladower Damm 45.

Tagesordnung
1. Eröffnung und
Anwesenheitsfeststellung
2. Genehmigung der
Tagesordnung
2.1. Ehrungen
3. Bericht des Vorsitzenden
4. Jahresabschluss 2017 –
Haushaltsplan 2018 und
Erläuterungen durch den
Vorsitzenden und
die Kassenwartin
5. Bericht zu den Themen
Jugendarbeit, Rudern,
Segeln und Tennis
6. Wahl eines Versammlungsleiters zur Entlastung
des Sportgruppenvorstands
7. Entlastung des Vorstands
8. Wahl des Jugendwarts der
Sportgruppe auf Vorschlag
der Jugendversammlung
8. Anträge des Vorstands
(Finanzen; Beiträge;
Kostenumlagen)
9. Aussprache zu den Anträgen
10. Abstimmung der
Versammlung zu TOP 9
11. Anträge der Mitglieder
(schriftliche Einreichung
beim Vorsitzenden)
12. Verschiedenes (u.a. Projekt:
„Meet & Greet“)

Der Sportgruppenvorstand

Ein erfolgreiches Modell:
Kooperation Schule – Verein

S

eit acht Jahren pflegt das
Hans-Carossa-Gymnasium
(HCG) eine erfolgreiche Kooperation mit dem Tennisverein
Pro Sport Berlin 24 – Gatow.
Am Anfang stand der Wunsch
von Frau Dresp, Lehrerin am
HCG und Vereinsmitglied, den
Grundkurs Tennis auf unserem
Gatower Gelände stattfinden zu
lassen. Seither können die Schüler zwischen April und Oktober
montags auf zwei Plätzen lernen
und trainieren.
Auf Initiative von Henry Freidank, damals PSB-24-Trainer
und Referendar am HCG, fanden

die Berliner Tennis-Schulmeisterschaften zum ersten Mal im
Jahr 2015 bei Pro Sport Berlin 24
Gatow statt und die Mannschaft
des HCG belegte den 1. Platz.
In der Folge finden sämtliche
Heimspiele der HCG-Schulmannschaft auf den schön gelegenen Ascheplätzen unseres Vereins
in Gatow statt.
2016 wurde für die Sommerferien
ein neues Konzept für ein Tenniscamp der Schüler erarbeitet.
Auf Grund des Erfolges bieten
wir dieses Camp nun schon zum
dritten Mal an, um den Schülern

TVBB-Hallenmeister 2018: Santa und Robert Strombach

I

n der Familie“ blieben die
Titel bei den Hallenmeisterschaften des Tennisverbands
Berlin-Brandenburg, die am 17.
und 18. Februar in der Seeburger Havellandhalle ausgetragen
wurden. In den Finalspielen
der Elite setzten sich Santa und
Robert Strombach durch. Santa
gewann ihr Match gegen Nadja
Meier (GW Nikolassee) mit 6:3
und 6:1, Robert brauchte gegen
Lenard Soha einen Satz mehr:
6:2;2:6;6:1.
Gratulation an beide vom Sportgruppenvorstand!

16

die Freude am Tennisspiel zu
vermitteln und ihnen das Vereinsleben näher zu bringen.
Ilona Messmer-Zepf

Jugendversammlung
am 11. April
Wir laden die Vereinsjugend
der Sportgruppe Gatow (alle
Mitglieder vom achten bis zum
vollendeten 25. Lebensjahr)
zur 1. Jugendversammlung am
11. April 2018 um 19.00 Uhr
im Clubhaus, 14089 Berlin,
Kladower Damm 45, ein.

Tagesordnung
1. Eröffnung und
Anwesenheitsfeststellung
2. Genehmigung der
Tagesordnung
3. Vorschläge zur Wahl eines
Jugendwarts
(wählbar sind jugendliche
Mitglieder, die das 14.
Lebensjahr vollendet haben,
oder ordentliche Mitglieder)
4. Wahl des Jugendwarts
5. Tennissport und
-veranstaltungen
(Reise; Tenniscamp;
Verbandsspiele u.a.)
6. Wassersport
(Segeln; Rudern;
Stand-Up-Paddling u.a.)
7. Anträge
8. Verschiedenes

Der Sportgruppenvorstand

März - April 2018

Tischtennis

Versammlung
am 17. Mai
Liebe Mitglieder der Abteilung
Tischtennis,
hiermit laden wir zu unserer
Jahresversammlung am 17.
Mai 2018 ein.
Zeit: 19.30 Uhr
Ort: Sporthalle der
Carl-Orff-Schule
Berkaer Str. 9-10
(Wilmersdorf)
Folgende Tagesordnung wird
vorgeschlagen:

Training für die Punktspiele in Tegel

Die laufende Punktspielsaison
ist ein wahrer Genuss

U

nsere neuformierte und erstmalig im Ligabetrieb spielende 3. Mannschaft schlägt sich
nach einer Vorrunde, in der man
im Lernmodus die Liga kennen
lernen musste, in der Rückrunde
hervorragend. Die Ergebnisse
werden knapper und der ein oder
andere Sieg konnte eingefahren
werden.
Für uns ältere und erfahrene Spieler, die zum Teil bereits seit mehr
als 40 Jahren im Verein spielen,
ist es ein Genuss, die Entwicklung der jüngeren Generation
anzusehen. Was Aaron, Torsten,
Erping, Ulli 2, Matze und alle
anderen an der Platte zeigen, lässt
uns Ältere noch mal den Ehrgeiz
auspacken. Und damit wird das
Niveau natürlich insgesamt besser. Und dass unser „Präsi“ Ulli
die 3. Mannschaft verstärkt macht
sich auch vorteilhaft bemerkbar.
Tja, die Mischung macht es eben!
Für unsere 2. Mannschaft war der
Klassenerhalt nach dem Aufstieg
das erklärte Ziel – und das ist
bereits zum jetzigen Zeitpunkt erreicht. Herzlichen Glückwunsch!
Nachdem Micha den Platz in der
ersten Mannschaft für Uzi freigemacht hat, spielt er jetzt in der
2. Mannschaft und kann mit Ulli
wieder das berühmt-berüchtigte
Traumdoppel bilden. Auch Uwe
ist mit seiner unerschütterlichen
Moral und Kampfkraft ein Garant
für Erfolg. Paul fehlt uns leider
des Öfteren wegen Verletzung,

PSB 24 aktuell

dafür helfen Thomas und Jürgen
mit tollem Einsatz die notwendigen Punkte zu holen. Das Doppel
schwächelt in der Rückrunde
etwas, sollte aber auf Dauer auch
wieder zur alten Stärke zurück
finden.
Die 1. Mannschaft hält sich auf
einem hervorragenden 3. Platz
mit der Option auf den Aufstieg.
In der Staffel ist noch alles drin.
Durch die Verstärkung von Uzi
läuft es noch einen Tick besser.
Torsten ist wie immer eine Bank
und Jürgen und Ingo sind eh
schwer zu bezwingen. Mal sehen, was am Ende der Saison bei

unseren Mannschaften auf der
Habenseite steht.
Im April findet wieder das beliebte Deutschlandturnier in Berlin
statt und wir hoffen, auch dort mit
drei Mannschaften antreten zu
können. Noch stehen die Mannschaften nicht; aber wir basteln
an tollen Teams.
Hier noch ein paar Informationen:
Hans Moser möchte wieder das
Doppelturnier ausrichten und
schlägt die Termine 3.5. oder
24.5. oder 31.5. 2018 vor. Bitte
meldet euch rechtzeitig an. Die
Abteilungsversammlung findet

1. Begrüßung und Feststellung der Anwesenheit
2. Berichte zur Abteilung
3. Bericht des Kassenwarts
4. Bericht des Sportwarts
5. Entlastung des Vorstands
6. Verschiedenes

am 17. Mai um 19.30 Uhr in der
Berkaer Straße statt. Um rege
Teilnahme wird gebeten. Ein
Punkt wird in jedem Fall die
Diskussion um den Spielbetrieb
mit den neuen Plastikbällen
sein, die ab 2019 Pflicht für alle
Vereine sind. Und natürlich gibt
es weitere interessante Themen.
Wie immer: Es lohnt sich dabei
zu sein.
In diesem Sinne verbleiben wir
wieder mit:
Netz – Kante
el Capitano Micha

Heimspiel der 3. Mannschaft mit dem Team des ebenfalls in der Sporthalle der Carl-Orff-Schule
ansässigen Vereins BSV92

17

Tennis
Lankwitz

D

Vergnügliches Familienturnier
am Sangerhauser Weg

rei Generationen trafen sich
am 17. Februar zum Familienturnier in der FVT-Tennisanlage Sangerhauser Weg. Nachdem
Damensportwartin Gabi Läbe
geschickt erste Paarungen aus
einem Erwachsenen und einem
Kind oder Jugendlichen zusammengestellt und gleich starke
Gegner ausgeguckt hatte, verteilten sich die Spieler auf drei Plätze, wo sie sich zu- und ausspielen,
zählen und verzählen, freuen und
auch ein bisschen ärgern durften.
Nach einer halben Stunde wurde
neu gemischt, und weiter ging‘s.
In den Spielpausen zog es alle
ans Büffet, zu dem jeder eine Leckerei beigetragen hatte, und die
Jüngeren – unermüdlich auf den
Beinen – nutzten die Weite der
Halle, um Verstecken zu spielen.
Und wer wurde Sieger? Natürlich
alle. Und die beiden jüngsten
Teilnehmer, Tamino (3) und Benjamin (7), gingen nicht nur mit
neuen Spielerfahrungen, sondern
auch mit Schokolade nach Hause.
Danke, Gabi, für die Organisation
dieser vergnüglichen Stunden im
grauen Februar! Wir freuen uns
schon aufs nächste Jahr!

Termine
13. April

18.30 Uhr
Abteilungsversammlung
22. April
9.30 Uhr
Anspielturnier für Jung und Alt
21. Mai
10.00 Uhr
Pfingstturnier für Jung und Alt
25. Mai
18.00 Uhr
Preisskat/Spieleabend

Gratulation zum 90. Geburtstag!

A

m 13. März vollendete unser
ältestes Mitglied Winrich
Ziegenhagen sein 90. Lebensjahr.
Über sein Alter wundert er sich
selbst ein wenig.
Nachdem ihm, einem pensionierten Postbeamten, in seinem
aktiven Berufsleben der Beitritt
zum damaligen Postsportverein
verwehrt wurde, nutzte Winrich
Ziegenhagen im Ruhestand seine
Chance: Als für die Verbandsmannschaft der Herren 65 ein
Spieler gesucht wurde, trat er in
den Neunzigern dem Verein und
der Mannschaft bei. Den Ball bekam er irgendwie übers Netz, aber
das reichte ihm nicht: In Trai-

18

ningsstunden und Tennisurlauben
wurde an der Technik gearbeitet
– und das Spiel der Profis analysiert. Roger Federer zuzuschauen
sei ein Genuss, sagt er.
Den Vorschlag, mit dem Tennisspiel anzufangen, hielt er zunächst für abwegig: Eine Arthrose
im Knie machte ihm zu schaffen
– doch die bekam er in den Griff.
Fit ist Winrich Ziegenhagen wie
wohl kaum ein anderer nicht
nur seines Alters: Acht Treppen
steigt er täglich bis zu seiner
Wohnung – zugegeben mit einem
Verschnaufpäuschen nach sechs
Etagen. Einzig eine Augentrübung verleidet ihm ein wenig

das Tennisspiel und auch seinen
liebsten Schlag, den Aufschlag.
Aber dann wäre da ja noch seine
gefürchtete Vorhand longline.
Früher habe er gespielt, um zu
gewinnen, sagt Winrich Ziegenhagen, heute möchte er einfach
nur spielen. Tennis sei für ihn
„der Sport zum Überleben“: Es
bringt Spaß, hält körperlich fit
und geistig rege.
Seine Pläne für die kommende
Sommersaison? Zweimal wöchentlich wird er auf dem Platz
stehen.
Lieber Winrich, wir gratulieren
von Herzen und wünschen alles
Gute!
Judith Kuttler

März - April 2018

Unsere Sportpalette
AMERICAN FOOTBALL
Babette Schrankenmüller

JIU-JITSU
0152 542 108 82

BADMINTON

TAEKWONDO

Rudolf Stäps

0163 59 50 666

JUDO

Claudia Skowronek

info@badminton-berlin.de

BOXEN
01578-428 79 89

BOGENSCHIESSEN

Thomas Weichert

siehe Geschäftsstelle

76 80 62 70

CHEERLEADING

77 32 71 32

Peter Kroll

0151-544 063 49

FAUSTBALL / PRELLBALL
Geschäftsstelle

FREIZEIT- und GESUNDHEITSSPORT
Annette Twachtmann

82 30 98 44

FRAUENFUSSBALL
Ingrid Lange

366 71 72

FREIZEITFUSSBALL
Ewald Prinz

03075706673

GYMNASTIK
82 30 98 44

HANDBALL

0176-84 05 44 84

Ruth Suhr

282 63 29

Gatow

Dr. Andreas Linke

Lankwitz
861 34 73

RUDERN

Erik Thomann

0151-1426 06 96
0152-2548 94 26

Charlottenburg Torsten Rosenke 37 48 96 08
TISCHTENNIS

Gatow
Gerrit Lipinski 0170-4633 872
Wendenschloß Detlef D. Pries 96 20 80 56
SEGELN

Ulrich Wobbermin

821 51 71

ULTIMATE FRISBEE
Jens Buchmann

Stößensee Uwe Herzog
033232-388 65
Gatow
Jürgen Reisch
0151-1876 48 25
Köpenick Dr. Bertram Wieczorek 0173-804 7129

0157-529 314 13

VOLLEYBALL
Geschäftsstelle

82 30 98 44

BEACHVOLLEYBALL

Stefan Neumann

0179-9541318

SHOTOKAN

Reinhard Hermenau

0172-328 34 00

TENNIS

Robert Winkler

SCHWIMMEN

Geschäftsstelle

Wendenschloß Jan Steppe

Wilmersdorf Denis Marquardt 0160-796 32 70

LEICHTATHLETIK - MARATHON
82 30 98 44

0171-785 43 39

0160-404 67 24

KANU

Robert Golz

Arno Georges
TAUCHEN

Oliver Matthes
KARATE SHINBUKAI

Horst Augner

0163-483 07 66

TANZSPORT

KARATE

Jörg Schmidt

Marcel Meinecke

Wolfgang Behrens

335 95 17

WASSERBALL

René Schinck

692 099 360

Oliver Ostermann

0151-110 328 55

Prosportstudio Charlottenburg

Prosportstudio Köpenick

Prosportstudio Wilmersdorf

14053 Berlin
Tel.: 36 43 47 80

12557 Berlin
Tel.: 65 88 07 09

14199 Berlin
Tel.: 89 77 97 15

Glockenturmstr. 21

Grünauer Str. 193

Forckenbeckstr. 18

Pro Sport Berlin 24 e.V. (PSB 24)

PSB 24 aktuell

gegründet als Postsportverein Berlin am 26. September 1924

vormals ››Berliner Postsport‹‹

Geschäftsstelle: Forckenbeckstraße 18, 14199 Berlin

Mitgliedermagazin des Vereins
Pro Sport Berlin 24 e.V.
65. Jahrgang – Heft 2 / 2018

Internet: www.pro-sport-berlin24.de E-mail: info@pro-sport-berlin24.de
Tel.: 82 30 98 44, Mo Di Do Fr 9-13 Uhr, Mi 12 - 18 Uhr  Fax 82 30 98 45
Vereinskonto Postbank Berlin: IBAN DE97 1001 0010 0054 6001 06  BIC: PBNKDEFFXXX

Präsident:

Klaus Eichstädt
Neuruppiner Str. 165, 14165 Berlin

Vizepräsident:

Uwe Herzog
Freytagstr. 24, 14656 Brieselang

 p: 033232-388 65

Vizepräsident:

Joachim Rudolf

 p: 791 64 08

Vizepräsidentin:

Ingrid Lange

 p: 366 71 72

Schatzmeister:

Wolfgang Corsepius
Heerstraße 243/247, 13595 Berlin

 p: 305 78 78

Geschäftsführer: 82 30 98 44
Michael Schenk

Sportmanagerin:
Annette Twachtmann

 p: 811 49 16

Impressum
Herausgeber und Verlag:
Pro Sport Berlin 24 e.V.
Forckenbeckstraße 18, 14199 Berlin
Redaktionsleitung (V.i.S.d.P.):
Detlef-Diethard Pries
Barther Straße 80, 13051 Berlin

 96 20 80 56
Fax 96 20 84 48
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Redaktionsschluss der nächsten Druckausgabe
6. Mai 2018

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19

Tauchen
Wendenschloß

A

m 4. März 2018 versammelten sich bei
herrlichem Sonnenschein ein halbes Dutzend
Adlershofer Taucher am
Ufer des Werbellinsees
zum Eistauchen. Der Märzanfang hatte einen Wetterrekord der ungewöhnlichen
Art gebracht: Seit Beginn
der ständigen Wettermessungen kam der Dauerfrost
noch nie so spät wie in
diesem Winter. Eisige Temperaturen von bis zu – 17°
C haben die Seen zufrieren
lassen.
Am See angekommen wurde ein großes, dreieckiges
Einstiegsloch ins Eis gesägt. Dann hieß es Umziehen und ins Eisloch eintauchen. Weshalb tun wir uns
diese Zitterpartie eigentlich
an? Weil es Spaß macht.
Das gedämpfte Licht und
der Umstand, dass der
Weg zur Oberfläche durch
eine dicke Eisschicht
verwehrt ist, üben einen
besonderen Reiz aus. Die
ausgeatmeten Luftblasen

Letzte Eiszeit:
Eistauchen im März
bleiben unter dem Eis
gefangen. Wie Quecksilber
ändern sie ständig ihre
Form und suchen sich den
Weg zum Eisloch. Alles ist
stiller als sonst. Nur manchmal wird die Stille durch
ein Knacken der Eisfläche
unterbrochen. Da das
Eis sehr klar war und die
Sonne schien, bildeten sich
sehr schöne Lichtspiele
unter der Eisdecke.
Ein großes Danke an den
Sicherungsmann Marco,
der mit der Sicherungsleine am Eisloch stand und
die Rückkehr der Taucher
an die Oberfläche überwachte. Ich fühlte mich ein
wenig wie ein Walross als
ich mich aus dem Eisloch
wälzte. Danach wärmten
wir uns bei Glühwein auf
und ließen den schönen
Tauchtag zu Ende gehen.
Die nächste Eiszeit kommt
bestimmt…aber nicht mehr
in diesem Winter.
Roger Blum
        
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