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Periodical volume

Full text: PSB 24 aktuell Issue 64.2017,4

HEFT 4 / 2017

PSB24 aktuell
Mitgliedermagazin

Weil´s Spaß macht.
www.pro-sport-berlin24.de

Straßenfest in Westend

AUF EINEN BLICK

Das Prosportstudio Charlottenburg war mittendrin!

Sportanlage Köpenick:
Sommerfest an der Dahme

3

Badminton:
Vereins- und andere Meisterschaften

4-5

American Football:
Kobra Ladys sind nicht unschlagbar

4

Frauenfußball:
Saure-Gurken-Zeit für Kickerinnen

5

Schwimmen:
Junge Aktive auf dem Podest

6-7

Sportgruppe Gatow:
Tennis-Nachwuchs am Fleesensee
Aufstieg der Herren 65

8
9

Segeln Köpenick:
420er-Crew auf IDJM-Kurs

10

Leichtathletik:
Die schnellsten See-Umrunder

11

Rudern:
Zum Ritterschlag nach Mannheim

12

Segeln Stößensee:
Allerlei Regatten zwischen
Unterhavel und Ostsee
Tanzen:
Vom Hansa-Viertel zur
Spandauer Zitadelle

13-15

16-17

Tennis Lankwitz:
Turniere für Oldies und Jüngere

18

Unser Titelbild: Harter Kampf der Variantas
bei der 43. Regatta um das Goldene
Posthorn
Foto: Segelabteilung

Wir begrüßen
unsere neuen
Mitglieder
American Football:
Kian Araee, Carlo Hohnstädter, Tim Seckin,
Jonas Schlinkmann, Fabian Boesang
Badminton:
Sandra Lehmann, Leonard El-Ishmawi,
Julian Klein, Elena Akhmerova,
Peter Daniel Serfözö
Bogenschießen:
Lukas Pechstein
Boxen:
Manh Linh Pham, Sonia Krogmann,
JensTuch, Charleen Sauer, Claudio Zander
Cheerleading:
Joe Jamie Pagel, Mia Josefine Karle,
Emilia Klemm
Handball:
Amelie Gast, Anne-Katrin Dau
Schwimmen:
Luise Knischewski
Segeln Stößensee:
Florian Kleiß, Thorpen und Finja Schult,
Karsten Mallassa, Beatrix Andres,
Amelie Mallassa, Elena Reich,
Andreas Schmidt, Stella Dietze
Shinbukai-Karate:
Félix Schwarzenbach

A

uch dieses Jahr hatten wir wieder unseren
Stand auf dem Straßenfest „Frühling in
Westend“ in der Preußenallee aufgebaut. Neben Informationsangeboten über den Verein
wurden auch Fitness- und Gesundheitschecks
angeboten, die von unseren Mitgliedern im
Prosportstudio Charlottenburg regelmäßig
durchgeführt werden. Für die kleinen Gäste
gab es einen Geschicklichkeitsparcours,

den die Kinder mit großer Begeisterung
meisterten.
Das Studioteam durfte sich über zahlreiche
Besucher freuen, die sehr interessiert an dem
vielseitigen Sportangebot des Vereins waren.
Ein bisschen Regen konnte da niemandem
den Spaß am Frühlingsfest vermiesen.
Paul Kramer
Studioleiter Prosportstudio Charlottenburg

Shotokan:
Roman Geister, Lino Kiwitt, Luca Hilverling,
Antonin Adams, Shane Rossa,
Mara Lia Fröhmel, Preniqi Orbin,
Lirie und Kirjana Pllana

Prosportstudio Wilmersdorf
Anke Rückwarth,
– vormittags:
Motoki Kinoshita
– Kurse:
Ann Margret Reckleben, Vanna Sok,
Hans-Rudolf Schwabe

Kinder- und Jugendsport
– Ballett:
Carlotta Weiß, Mia Sophie Seeling
– Fußball:
Henry Shababi
– Kinderschwimmen:
Rudolf und Vervara Künster
– Kinderturnen:
Mia Dribinsky, Woyciech Cysdorf,
Keke Fjonn Pavokovic, Elia Noah Rauter,
Julia und Helena Ludyga, Emma Sembach,
Charlotte Granados Manchola,
Sherine Merai, Zoe Pretlove, Carolina Rainer
– Kreativer Tanz:
Matilda Günther
– Volleyball:
Husam Hasan Kheder
Prosportstudio Charlottenburg:
Silvia Schillig, Sidney Kühl, Joanna Brentle,
Andreas Merzdorf, Gabriela Merzdorf
– vormittags: Bärbel Bornemann,
Dr. Ute Altanis-Protzer, Katrin Sücker,
Barbara Woischnig, Ursula Gerhardt
– Kurse: Evelyn Golze, Stefanie Engel
Prosportstudio Köpenick:
Manja Lemke
– vormittags:
Bernd Schmalstich, Kurt Wienzek
– Kurse: Tatjana Künstler, Stephanie Tietze

Sportgruppe Charlottenburg – Tennis:
Julius Pohlmann, Leonard Becker,
Jorin Siekmann, Dr. Stefan Heinrich,
Dr. Joachim Homeister, Benedikt Benz,
Jens Rosenetzki, Carla Dohmen,
Felicia Grosch, Wojtek Sielicki,
Nelly Bugajski
Sportgruppe Gatow – Tennis:
Manja Meisheit, Lisa Stokowy, Maja Hecht
Sportgruppe Köpenick – Segeln:
Halvard Hachmann, Mathias Karsten,
Beatrix Steffien, Sven Meyer
Sportgruppe Tiefwerder – Beachvolleyball:
Jan-Christoph Lange
Sportgruppe Wendenschloß – Tauchen:
Antje Kroner
Taekwondo:
Jakob Uffhausen, Jasper Heidemann,
Piet Kramer
Tauchen:
Kathrin Goerth
Tennis Lankwitz:
Wolfram Stodtmeister, Jakob Stodtmeister,
Ali Sakr, Clemens Dittrich
Ultimate Frisbee:
Jonas Hoppe, Clara Pohl, Juliane Grätz

Sportanlage

Köpenick
Zum Schluss waren sich alle einig:
„Das Sommerfest war ja wieder
schön! Könnten wir eigentlich auch
mal bei Sonnenschein machen …“
Ein dickes Dankeschön von allen
Teilnehmern und Gästen an die Organisatoren und Helfer von Kanu,
Segeln, Fitness aus Köpenick und
der Schwimmgruppe!
Christian Duhr

Sommerfest an der Dahme
„Könnten wir auch mal bei Sonnenschein machen ...“

W

enn die Wassersportgruppe
Köpenick auch einen etwas
rumpeligen Start in die neue Saison
hatte (PSB 24 aktuell berichtete)
und das „Jahrhundert-Unwetter“
Sorgenfalten auch auf die Stirn
der Veranstalter zauberte: Wenn
das Sommerfest auf dem Kalender
steht, lassen sich weder Wassernoch Fitnesssportler in Köpenick
lange bitten! Es gibt ja notfalls
Pavillons und Regenjacken!
So war es wieder ein rundes
Programm, das Aktiven wie
Zuschauern am 1. Juli auf der
gemeinsamen Sportanlage an der
Dahme angeboten wurde.
Neben den traditionellen Wettkämpfen zu Wasser und zu Lande
(wetterbedingt zeitweise kein
allzu großer Unterschied), wie
dem Yoxy-Matchrace der Segler
und dem Triathlon der Kanuten,
gab es wieder viel zu sehen. Die
Sportfreunde vom Fitnessstudio
heizten gleich von Beginn an

Juli - August | 2017

allen, denen es noch nicht so recht
sommerlich erschien, mit Jumping
und anderen anspruchsvollen
„Aufwärmübungen“ ein. Auch für
die Kleineren und Kleinsten war
mit Hüpfburg, Kinderschminken,
Dosenwerfen und manch anderer
Aktivität für Kurzweil gesorgt.
Als besondere Gäste herzlich willkommen: Die PSB-24-Schwimmer,
die einen Schwimmwettkampf
mitgebracht hatten (und sehr gerne
wiederkommen dürfen!), sowie
Absolventen des „Schwimmkurses
für Geflüchtete“, einer erfolgreichen Integrationsinitiative des
PSB24. Vielleicht bleibt ja der
eine oder andere Neusportler bei
uns, beispielsweise als Interessent
für das Drachenboot?
Am Ende der Wettkämpfe ging
nicht nur jeder Sportler mit schönen
Erinnerungen und einem kleinen
Souvenir nach Hause, sondern für
die Sieger durften es auch größere
Souvenirs sein, die unsere Sponso-

PSB 24 aktuell
4

ren und viele Spender bereitgestellt
hatten. Danke dafür an alle!
Versteht sich, dass auch fürs
leibliche Wohl gesorgt war, von
selbstgebackenen Kuchen über
Knuspriges vom Grill bis zu exotischen Köstlichkeiten „mit und
ohne“ an der Cocktailbar. Nach
Kassensturz blieben fast 400 Euro
für den Jugendsport übrig.

Fotos (im Uhrzeigersinn): Der Muntermacher „Jumping to the beat“;
Bug an Bug um die Tonne;
Schnupperkanu: Wer traut sich?;
Clever: Hüpfburg mit Dach;
Schwimmstaffel mit großem Stab

3

Badminton

Gelungenes
Comeback für
Roswitha Greiner
und Angelika Bock

Vereinsmeisterschaften mit
beachtlichem Teilnehmerfeld

N

American
Football

Z

um Auftakt der leider nur
kurzen Bundesliga-Saison
2017 hatten die Berlin Kobra
Ladies am 13. Mai zu Hause noch
einen souveränen Sieg gegen die
Hamburg Pioneers Amazons erspielt: 38:12 hieß es am Ende der
vier Viertel, vor allem dank einer
starken zweiten Hälfte.
Im Rückspiel am 11. Juni zeigte
sich allerdings, dass auch die achtfachen Deutschen Meisterinnen
nicht unschlagbar sind. Erstmals
nach zwölf Jahren dominierten
die Hamburgerinnen die Gäste aus
der Hauptstadt wieder einmal auf

4

Teilnehmer der Vereinsmeisterschaft 2017

A

m sehr sonnigen Wochenende
17./18. Juni fand in der Güntzelstraße zusammen mit unserem
Spielpartner Zehlendorf (Z’88) die
Vereinsmeisterschaft der Erwachsenen statt. Gespielt wurde in allen
fünf Disziplinen. 18 Gemischte
Doppel, 13 Herrendoppel, 12
Herreneinzel, 5 Damendoppel und
3 Dameneinzel spielten die jeweiligen Vereinsmeister aus. Neben
der hohen Beteiligung vor allem
in den Doppeln ist die Teilnahme
unserer Jüngeren hervorzuheben.
Neele Zimmermann und Karina
Fiebig (Z’88), zwei unserer Nachwuchsspielerinnen, erreichten bei
ihrer ersten Teilnahme sogar gleich
einen Podestplatz!

Sieger und Platzierte
Gemischtes Doppel
1. Franz Leisner (Z’88) /
Christina Seliger
2. Kevin Hahnfeld / Stella Nolze
3. Markus Schnee /
Katharina Behrendt
Herrendoppel:
1. Robert Hoffmann /
Markus Schnee
2. Kiem-Nam Duong /
Fabian Anders
3. Franz Leisner (Z’88) /
Luke Schall
Herreneinzel:
1. Kevin Hahnfeld
2. Robert Hoffmann
3. Kiem-Nam Duong

Damendoppel:
1. Christina Seliger /
Mareike Ballerstedt
2. Stella Nolze /
Katharina Behrendt
3. Neele Zimmermann /
Karina Fiebig (Z’88)
Dameneinzel:
1. Stella Nolze
2. Christina Seliger
3. Katharina Behrendt

Ein besonderer Dank an unsere
Sportwarte Kati Behrendt und
Franz Leisner (Z‘88) sowie die
fleißigen Buffetspender für ein
wunderbares Wochenende!
Roland Zell

Niederlage in Hamburg, Sieg zu Hause
Kobra Ladies: Achtfache Meisterinnen sind nicht unschlagbar
dem Spielfeld. Auf makellosem
Kunstrasen nahmen sie Revanche
und siegten mit 40:12. Obgleich
die Kobra Ladies durch Alissa
Wein und Suse Erdmann nach
kurzer Zeit in Führung gegangen
waren, blieben die Gastgeberinnen
hartnäckig und erkämpften Punkt
für Punkt, während ihre Defense
keine weiteren für die Kobras
zuließ.
Die Ladies nahmen die Niederlage
jedoch als Gewinn an Erfahrung
und sahen ihren Kampfgeist
geweckt: Im zweiten und letzten
Heimspiel im Stadion Wilmersdorf,

dieses Mal gegen die Damen der
Kiel Baltic Hurricanes, war ein Sieg
erforderlich, um die Playoffs und
damit die Möglichkeit der Titelverteidigung nicht zu verpassen. Und
die Kobras lieferten bei sonnigem
Wetter ein deutliches 46:00 ab.
Das letzte Gruppenspiel, das
Rückspiel gegen die Kielerinnen,
ist für den 27. August angesetzt.
Vom Ausgang der Begegnung an
der Förde – und von den Spielen
zwischen Hamburg und Kiel – wird
abhängen, welche Ausgangsposition die Berlinerinnen im Kampf
um den Meistertitel einnehmen,

PSB 24 aktuell

Foto: Oneeyeview.de

ach überstandener Verletzungspause sind Roswitha
Greiner und Angelika („Maria“)
Bock wieder bei den Altersklassenmeisterschaften (O65) angetreten.
Die Berliner Meisterschaft fand am
25./26. Februar in Fürstenwalde
statt. Es war für Roswitha das erste
Turnier seit Anfang September
2016 und nach einer Hüftoperation.
Roswitha und Maria belegten
in Fürstenwalde den 3. Platz im
Damendoppel. Roswitha erspielte
zudem mit Heinz Fraulob (SV
Kabelwerk Oberspree) den 3.
Platz im Mixed.
Auch bei den Norddeutschen
Meisterschaften, die am 8./9. April
im mecklenburgischen Güstrow
stattfand, traten beide im Damendoppel an. Greiner/Bock konnten
dort den 3. Platz verteidigen. Zu
weiteren Podestplätzen reichte es
noch nicht wieder.
Für die eigentlich folgenden
Deutschen Meisterschaften der Altersklassen war der Fitnesszustand
einfach noch nicht ausreichend.
Wir gratulieren den beiden zur
Fortsetzung ihrer sportlichen
Erfolge!
Der Abteilungsvorstand

Juli - August | 2017

Klassengewinne in Fröndenberg

Badminton

Erstmals traten wir gemeinsam mit Aktiven des TSV Wedding an

A

uch dieses Jahr waren wir wieder beim Mannschaftsturnier
in Fröndenberg am Start, das am
13. und 14. Mai 2017 stattfand. Mit
drei Autos und 12 Spielerinnen und
Spielern ging es am Freitagabend
Richtung Dortmund. Erstmals
traten wir zusammen mit Aktiven
vom TSV Wedding an. Mit dabei
waren dieses Jahr bei den Damen
Claudia, Kati, Katharina (TSV
Wedding), Simona und Steph.
Bei den Herren waren Alexander,
Alexander (TSV Wedding), Daniel,
Michael (TSV Wedding), Roland,
Simon, Tai, Thorsten und Tobias
(lokaler Gastspieler) dabei.
Wie immer wurden zwei Mannschaftsspiele am Samstag und ein
Mannschaftsspiel am Sonntag
ausgetragen. Unsere beiden Mannschaften wurden in die Klassen
3 und 4 eingestuft und konnten
jeweils die Klasse gewinnen! Als
Sieger bekam man einen Kasten
Bier geschenkt – damit war ein
Vorrat für die bevorstehende
Vereinsmeisterschaft gesichert.
Auch die traditionelle Abendveranstaltung am Samstag konnte
sich wieder sehen lassen. Positiv
erschöpft und verletzungsfrei ging
es am Sonntag gegen 15 Uhr zurück
Richtung Berlin.

Oben: Katharina, Alex, Daniel, Thorsten, Tobi, Roland, Simon, Michael, Tai, Alex, Steph; unten:
Simona, Claudia, Kati

Ein besonderer Dank gilt Thorsten,
der nach der Organisation von 10
Fröndenberg-Fahrten den organisatorischen Staffelstab an Simon

übergibt, der ab 2018 die Fahrt
organisieren wird (danke auch
Dir, Simon). Die „Symbiose“
mit Wedding hat allen viel Spaß

Und es ist Sommer ...

gemacht, so dass auch für nächstes
Jahr daran gedacht ist. Kommendes
Jahr also wieder auf ein Neues!
Roland Zell

Frauenfußball

Saure-Gurken-Zeit für Fußballdamen und ihre Anhänger

S

chon Ende Mai war Schluss.
Schluss mit Fußball. Schluss
mit Matches. Schluss mit Niederlagen oder Siegen, mit Frust oder
Freude. Tschüss Fußball!
Bis Ende August ist es noch weit.
Wollen wir so lange warten? Geht
das überhaupt? Für mich jedenfalls

nicht. Und ich bin froh, dass es die
eine oder endere auch so sieht.
Leider fallen unsere Langzeitverletzten noch weiter aus und
werden für das Mittwochtraining
auf unbestimmte Zeit fehlen.
Es ist schwierig, wenigstens einen
Freizeitkick zu organisieren. Wir

werden es aber jede Woche aufs
Neue versuchen. Irgendwann
müssen ja wieder alle an Bord sein,
die Kranken wie die Urlauber. Und
dann geht´s wieder rund.
Übrigens, es ist auch schwierig,
etwas zu Papier zu bringen. Warum? Siehe oben ...

Wie versprochen, liefere ich
wenigstens noch die Abschlusstabelle der 7er Bezirksliga nach.
Es war eine schwierige, aber keine
schlechte Saison. Mir hat sie Spaß
gemacht, steckte sie doch voller
Überraschungen.
Nico Lange

Tabelle der 7er Bezirksliga
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.

BFC Preussen II
FC Nordost Berlin
SFC Stern 1900 III
1. FC Wacker Lankwitz II
Pro Sport Berlin
1. FC Marzahn II
THC Franziskaner FC
SG Empor Hohenschönhs. (zurückgez.)
SV Deportivo Latino II (zurückgezogen)
SSC Teutonia (ohne Wertung)

Juli - August | 2017

Tore

95:06
88:13
68:24
45:28
26:39
18:102
15:150
0:0
0:0
0:0

PSB 24 aktuell

Punkte

36
36
22
22
17
7
3
0
0
0

5

Schwimmen

A

m 13. Mai nahmen sechs
Aktive unserer Wettkampfmannschaft am 29. Sprint- und
Staffeltag des TSV Wittenau
im Stadtbad Märkisches Viertel
teil. Die Veranstalter zählten 442
Teilnehmer in 1499 Einzelstarts
und 157 Staffeln – die höchste
Teilnehmerzahl aller bisherigen
Staffeltage. Auch diesmal konnten
unsere Starter mit vielen Bestzeiten
(fett gedruckt) überzeugen. Anna
Schrader schaffte es gleich mehrfach aufs Treppchen und fasste den
Wettkampf für uns zusammen:
Ein toller Wettkampf liegt hinter
uns. Wir meisterten ihn wieder
mit viel Spaß und überraschenden
Ergebnissen. Auch unser Neuling
im Wettkampfteam, Hans (Spieler),
schlug sich gut! Wie auch bei
anderen Wettkämpfen trafen wir
auf viele starke Konkurrenten,
doch auch diese Hürde meisterten
wir. Dank unserer tollen Leistung
ernteten wir einige neidische
Blicke – und die fühlten sich wie
ein großes Lob an. Denen haben
wir mal gezeigt, was unser Verein
drauf hat.
Anna Schrader

Im Sprint
zu neuen
Bestzeiten
Ergebnisse
Miriam Herron (2003)
50 m F
39,39
50 m B
43,07
50 m R
50,50
Janina Pohl (2001)
50 m B
46,96
100 m L
1:31,31
Anna Schrader (2004)
50 m F
31,34
50 m B
42,55
50 m R
35,13
50 m S
26,00
Emilia Steinbächer (2003)
50 m B
43,42
100 m L
1:25,68
Steven Rook (2003)
50 m F
32,68
50 m R
36,37
50 m S
39,33
Phelan Schmidt (2008)
50 m B
56,83
50 m R
59,88
Hans Spieler (2005)
50 m F
1:01,02
50 m B
55,00
50 m R
1:00,51

(24.)
(8.)
(22.)
(7.)
(11.)
(1.)
(8.)
(1.)
(2.)
(10.)
(11.)
(20.)
(11.)
(21.)
(9.)
(22.)
(32.)
(23.)
(22.)

Anna und Miriam

Unser Kleinster ganz
oben auf dem Podest
Evan allein beim 20. Eberswalder
Spatzenschwimmen

A

uch in diesem Jahr konnten
wir zwei unserer kleinsten
Schwimmer, Evan und Olga, für
einen offenen Wettkampf, das 20.
Spatzenschwimmen des Eberswalder Schwimmvereins am 29. April
motivieren. Leider verletzte sich
Olga kurz vorher, so dass Evan
allein an den Start ging.
Und obwohl er fast einen Kopf
kleiner ist als die meisten seiner
gleichaltrigen Gegner, war Evan in
der Lage, den anderen zu zeigen,
wie es richtig geht. Insgesamt
schwamm er drei Mal. Dazu gehörten die 25 Meter Brust Beine
mit Brett, eigentlich nicht Evans
Stärke. Dennoch gab er sich unglaublich viel Mühe und schaffte
es, seine Bestzeit aus dem Vorjahr
um 9 Sekunden zu verbessern.
Besonders stolz waren Evans Papa
und auch ich über einen Platz 2

6

PSB 24 aktuell

über 25 m Rücken und Platz 1
über 25 m Kraul Beine mit Brett.
Evan schwamm über alle Strecken
absolute Bestzeiten und wurde
sogar noch mit zwei Medaillen
belohnt. Sehr gut gemacht!

Ergebnisse
Evan Sapon (2010)
25 m R
25 m K-Beine
25 m B-Beine

27,15
28,42
39,43

(2.)
(1.)
(11.)

Habt ihr Lust bekommen, auch
an ein paar Wettkämpfen im Jahr
teilzunehmen? Dann meldet euch
bei unseren Trainern!

Juli - August | 2017

Wasser von oben wie von unten

Schwimmen

Beim Sportbad-Pokal der SG Neukölln gab‘s etwas zu viel davon

A

m Pfingstwochenende (3./4.
Juni) fand der 21. Internationale Sportbad-Pokal der SG
Neukölln Berlin im Sportbad
Britz statt. Und auch in diesem
Jahr fanden sich Aktive aus unserem Wettkampfteam, die sich
der Herausforderung stellten,
einen Wettkampf im Freibad zu
schwimmen. Hier Stimmen zum
Wettkampf:
Miriam Herron:

Ohne Wasser könnte es keine
Schwimmwettkämpfe geben,
aber zu viel davon ist auch nicht
gut. Leider hat es die ganze Zeit
geregnet und ausgerechnet, als
der Wettkampf zu Ende war, war
es draußen wieder schön. Obwohl
wir ein Zelt hatten, das wir unter
einen Baum stellen konnten,
wurden wir leider trotzdem nass.
Zum Glück gab es auch ein Haus,
in das wir zwischendurch gehen
konnten, um uns aufzuwärmen
oder etwas zu essen zu kaufen.
Gemeinsam mit Anna, Emilia und
Janina schwamm ich eine Staffel,
und obwohl wir disqualifiziert
wurden, hat es viel Spaß gemacht.
Ich freue mich schon aufs nächste
Mal. Dann hoffentlich ohne so
viel Regen.
Hans Spieler,
Phelan Schmidt:

Auch wenn das Wetter zwischendrin der Meinung war, im Becken
fehle Wasser, waren die zwei

Anna, Miriam, Emilia und Janina

Tage in Britz mit Freunden und
Familie erfolgreich.
Mit uns schwammen Dänen, Tschechen, Litauer, Polen und Schweizer,
auch viele andere Schwimmtalente
aus allen Ecken Deutschlands
waren da. Da die Wassersprache
während der Wettkämpfe bei allen
gleich ist, blubberten wir lustig
vor uns her. Zum Aufwärmen und
Warmhalten gab es dank unserer
Trainerin Peggy erste Lektionen im
Volleyball. Die Pausen vertrieben
wir uns mit Fangen, Tischtennis,
Schach und Pizza.

Wer jetzt neidisch auf diese Zeilen
blickt, ist nächstes Jahr herzlich
willkommen.
Peggy Henning, Trainerin:

Respekt für die sechs Schwimmerinnen und Schwimmer, die sich
getraut haben, bei den verbesserungswürdigen Wetterbedingungen anzutreten und den Verein
mit zwei dritten Plätzen von Anna
Schrader über 100 m Rücken
(1:18,39) und Miriam Herron
über 200 m Brust (3:53,08) und
einer neuen Bestzeit von Emilia Steinbächer über 50 Meter
Schmetterling (38,92) super
vertreten haben.
Auch der erste Staffelstart der
Mädchen (Anna, Janina, Emilia
und Miriam) hat Spaß gemacht
und das Team bereits beim Training
noch mehr zusammengeschweißt.

Großen Dank auch an die Eltern,
die uns super unterstützt haben
(als Startbegleiter, TrockeneSachen-Organisatoren, Verpflegungstrupp, Pausenanimateure
und Regenschirmhalter). Ganz
besonderen Dank an Anja, die
Mutti von Phelan, die zwei Tage
Regen durchgehalten und sich
um das ganze Team mit Sport,
Spiel, Schirm und Verpflegung
gekümmert hat.

Weitere Ergebnisse
Miriam Herron (2003)
50 m B
45,75

(12.)

Janina Pohl (2001)
50 m S
45,49

(12.)

Phelan Schmidt (2008)
50 m R
53,09 (16.)
50 m F
48,70 (17.)
50 m B
58,47 (14.)

Matthias Salz

D

ie Mitglieder der Schwimmabteilung sind unendlich traurig,
dass unser langjähriges Vereinsmitglied Matthias Salz im Alter
von nur 21 Jahren verstorben ist.
Matthias war ein sehr fleißiger
und zuverlässiger Sportler. Mit
seiner stets freundlichen und
höflichen Art wird er uns immer
in Erinnerung bleiben.
Lieber Matthias, deine Schwimmer
werden dich nie vergessen.

Hans und Phelan

Juli - August | 2017

PSB 24 aktuell

7

Sportgruppe

Gatow

D

Mit dem Tennis-Nachwuchs
am Fleesensee

ie „einmaligen“ Pfingstferien
haben wir optimal genutzt: Wir
sind mit unseren Tenniskids nach
Fleesensee gefahren und hatten
eine Menge Spaß.
Nach anstrengenden Tennisstunden freuten sich die Kids auf
das tolle Schwimmbad mit der
Riesenrutsche. Sogar die älteste
Teilnehmerin hat sich in die Rutsche geschmissen.
Es wurde viel gespielt, geschwommen, gelacht und gegessen – das
Buffet war reichhaltig und lecker.
Neele Hecht, Linda Strombach
(als Ersatz für den erkrankten
Oliver) und meine Wenigkeit
haben die Kinder auf und neben
dem Tennisplatz erfreut. Eine
Schiffsfahrt auf dem Fleesensee
rundete die Reise ab.
Mal schauen, ob die Kids nächstes
Jahr wieder nach Fleesensee fahren
möchten.
Ilona Messmer-Zepf

8

PSB 24 aktuell

Juli - August | 2017

Die bessere Rechte entschied
das Pfingst-Schleifchenturnier

A

Sportgruppe

Gatow

Hallen-Abos
2017/2018

m Pfingstmontag traten 28
hoch motivierte Mitglieder
der Tennisabteilung zum Schleifchenturnier 2017 an! Bei gutem
Wetter, gut vorbereiteter Organisation durch Dr. Andreas Linke
und der Aussicht auf ein späteres
leckeres Buffet von Nadine wurde
das Ringen um die zahlreichen
Schleifchen eröffnet.
Dass am Ende des Turniers vier
Schleifchen notwendig waren, um
Platz drei zu belegen, davon wusste
Monika Dölfel zu berichten, die im
spannenden Finale um Platz drei
Ballgefühl bewies. Das wurde nur
noch durch Thomas Diekmann und
Dr. Alexander Simeon „getoppt“,
die beide mit fünf Schleifchen
das Turnier beherrschten. Doch
wer am Ende zum Sieger erklärt
werden konnte, musste auch hier
durch Ballgefühl herausgefunden
werden. Was am Ende für den
Sieger Dr. Alexander Simeon
sprach, war die „bessere Rechte“!
Herzlichen Glückwunsch, Der
Titel ist dem Gewinner erst 2018
wieder zu nehmen.
Jörg-Olaf Lemm

A

uch für die kommende Hallentennissaison 2017/18 bietet
die Sportgruppe Gatow allen
interessierten Tennisfreunden ab
1. Juli2017 die Möglichkeit, in
unserer Tennishalle Winterabonnements 2017/18 zu buchen. Die
gute Nachricht: Erfreulicherweise
können wir die Preise der Abos
stabil halten – sie sind gegenüber
dem Vorjahr unverändert!
Weiterhin steht unser langjähriges
Clubmitglied Horst Freidank als
Ansprechpartner für alle Interessenten unter den Rufnummern:
030-3657630 oder 01773657630
zur Verfügung.
Vorstand der
Sportgruppe Gatow

Erfolgreich: Thomas Diekmann
(2.), Monika Dölfel (3.) und Dr.
Alexander Simeon (1.)

Es ist
geschafft …

W

ir freuen uns über einen
erfolgreichen Verlauf der
Verbandspiele 2017 unserer
Herren-65-Mannschaft! Mit dem
neuen Mannschaftsführer Detlef
Beier hat sich unser Team in einer
Spielgruppe von insgesamt sechs
Mannschaften mit nur einer Niederlage durchgesetzt und damit
den Aufstieg in die Verbandsliga
erreicht. Freude und Erleichterung
waren im Team deutlich zu spüren
und alle legen Wert darauf, einen
herzlichen Dank an ihre Zuschauer
und Unterstützer auszusprechen.
Thomas Diekmann,
Jörg-Olaf Lemm

Thomas Diekmann, Karl-Heinz
Lehmann, Hans-Jürgen Trautvetter, Detlef Beier und Dieter
Schaefer (von links)

Juli - August | 2017

PSB 24 aktuell

9

Sportgruppe

Köpenick

Lisa und Wilma auf IDJM-Kurs
Saison der Kinder- und Jugendgruppe ist voll im Gang

F

ür die 420er Crew Lisa-Marie
Kühn und Wilma Kloß fing die
Saison mit einem wunderschönen
Trainingslager in Izola (Slowenien) an. Zwischen Gewitter mit
Starkregen, schönstem Segelwind
und gleißendem Sonnenschein
konnten Lisa und Wilma in fünf
Tagen intensiven Trainings auf
dem Mittelmeer ihre Fähigkeiten
wieder auffrischen und viele Dinge
neu erlernen. Mit der Teilnahme
am Spring Cup in Izola und einem
10. Platz unter den weiblichen
Startern wurde ein weiterer
Grundstein zur Qualifikation
für die Internationale Deutsche
Jugendmeisterschaft (IDJM) im
Sommer in Travemünde gelegt.

Mal Starkwind,
mal zu wenig
Um die Qualifikation zu sichern,
nahmen Lisa und Wilma am
Wannseepokal und den Jugendwettfahrten auf dem Wannsee teil.
Beim Wannseepokal hatten es die
Mädchen mit Starkwind zu tun und
mussten leider die erste Wettfahrt
aufgrund einer Kenterung aufgeben. Dafür lief es in den weiteren
Wettfahrten besser und insgesamt
wurden sie 17.
Apropos Kentern… Das klappt
schon sehr gut. Und sieht – wie

das Foto unten zeigt – bei Sonnenuntergang auch echt toll aus!
Bei den Jugendwettfahrten des
Berliner Yachtclubs wehte leider kaum Wind. Bei 7 bis 8 Bft

erkämpften sich Lisa und Wilma
einen hervorragenden 8. Platz und
kamen damit ihrem Ziel IDJM ein
weiteres großes Stück näher. Auch
das Trainingsrevier Müggelsee

hatte für die 420er eine Regatta
zu bieten. Beim sehr gut besetzten
Rahnsdorfer 420er-Pokal konnte
Wilma leider nicht starten, daher
segelte Lisa mit Timon Braun (SC
Fraternitas). Das Duo belegte den
20. Platz in einem sehr etablierten
Starterfeld.

Der Ostsee
immer näher
Um auch andere Gewässer im
420er kennenzulernen, zog es Lisa
und Wilma zum Eurawasserpokal
nach Rostock auf die Unterwarnow.
Diese Regatta war Lisa bereits im
Opti B gesegelt. Zum Abschluss
des Rostocker Wochenendes
stand für Lisa und Wilma ein 4.
Platz in der Ergebnisliste – und
der Qualifikation zur IDJM nicht
mehr viel im Weg.
Da die beiden Mädchen vor der
Deutschen Meisterschaft einmal
auf der Ostsee segeln wollen, werden sie bei der 80. Warnemünder
Woche an den Start gehen.
Des weiteren trainieren die anderen
Kinder der Jugendgruppe weiter
fleißig im Verein, um mit ihren
Booten vertrauter zu werden.
Christian Kühn

10

PSB 24 aktuell

Juli - August | 2017

Die schnellsten See-Umrunder

Leichtathletik

„Wenn sie kommen, haben sie keine Gegner“

M

ai, Juni, Juli – das steht
bei uns für unsere drei
Laufveranstaltungen: „Meister
aller Klassen“, Spendenlauf der
Kinderrheuma-Stiftung und als
Höhepunkt der Havellauf. Nach
Abschluss der ersten beiden Läufe
schickten sich sechs Teilnehmer
an, die Dreifachwertung zu absolvieren. Das Ergebnis kommt
im nächsten Newsletter. Unsere
Läufe sind von Teilnehmer- wie
von Helferseite her stabil. Wir
setzen auf weiterhin lebensfrohes
Engagement unserer Läufer für
die anderen Läufer, die ja sonst
mit uns laufen.

Die Zehntel
entschieden
Beim „Meister aller Klassen“ gab
es (alterbereinigte Zeiten) eine
Zehntelsekundenentscheidung
zwischen dem Sieger Lothar Bathe
(Hennigsdorf) und Klaus Butgereit
(Potsdam). Beide liefen unter 30
Minuten und nur um drei Sekunden
entfernt von Klaus Goldammers
Veranstaltungsrekord.
Bei den Frauen zertrümmerte Marion Sarasa (Berlin) die vorjährige
Rekordzeit und holte sich in 34:02
den Veranstaltungsrekord zurück.
Das ist großer und beeindruckender
Sport. 25 Teilnehmer. Wir sind stolz
darauf, beim Bahnlauf über 10.000
Meter den kleinsten Volkslauf
Berlins im elften Jahr mit Sponsor
und Preisen auf höchstem Niveau
anbieten zu können.

Prominente
Schirmherrschaften
Beim Spendenlauf der Kinderrheuma-Stiftung ging es auch um die
Werbung von Spendengeldern an
die Kinderrheuma-Abteilung der
Charité. Ruth Suhr ist die Motorin
hinter diesem Lauf und hat mit
Einsatz von Familie, Lauffreunden und Vereinskameraden eine
perfekte Veranstaltung hingelegt.
Die personelle Beteiligung aus
unserer Abteilung hätte ruhig
etwas größer ausfallen dürfen.
Aber nicht nur bei den beiden
Schirmherren und -damen der
Veranstaltung, Rosi Mittermaier
und Christian Neureuther, die
beide die 10-Kilometer-Strecke

Juli - August | 2017

Die Siegerstaffel beim Tollenseesee-Marathon: Patrik Marschalik, Fréderic Georges, Gregor Wünsch,
Philipp Ullrich (v.l.n.r.)

durch den Grunewald mitliefen,
blieb unter dem Strich sehr viel
Freude über den wunderbaren Tag.

Beim „Härtesten
im Norden“
Die Lichtenrader Meile, die etwa
so lang ist wie die Hübi-Meile
beim Havellauf, brachte uns ein
Comeback in der gelben Laufgruppe. Sonja Thiele meldete sich aus
ihrer Kinderpause zurück. Philipp
Ullrich kam aus derselben Kinderpause zurück auf die Trainingsbahn
in Wilmersdorf, und es sah für den
Trainer nicht aus wie fünf Jahre
Unterbrechung, sondern wie gerade
mal eine Woche.
Beide starteten in Staffelteams
auch beim Tollensesee-Marathon
in Neubrandenburg, dem „Härtesten im Norden“, wo wir ja in der
Vergangenheit schon öfter unsere
Spuren hinterlassen haben. Der
Veranstaltungsleiter kommentierte
es bei der Siegerehrung ungefähr
mit den Worten „Wenn sie kommen, haben sie keine Gegner.“ Das
ist vielleicht etwas übertrieben,
aber an diesem Tag war es so.
Unsere Staffel mit Gregor Wünsch,

PSB 24 aktuell

Fréderic Georges, Philipp Ullrich
und Patrik Marschalik gewann mit
einer Viertelstunde Vorsprung. Die
zweite Mannschaft belegte als
Mixed-Team mit Sonja Thiele, Justus Habigsberg, Günter Lewanzik
und Manfred Kretschmer Platz fünf
nur knapp nach dem Bronzerang.
Vor allem hatten wir wieder einen
tollen Vereinsausflug.

Marathon nahe
am Polarkreis
Jetzt zurück zu Ruth. Nach ungefähr einem Jahrzehnt, in dem
immer etwas anderes gerade
anstand, ist sie jetzt tatsächlich
beim Rovaniemi-Marathon in der
finnischen Lappmark gestartet,
auf den sie kurz nach der Jahrtausendwende aufmerksam geworden
war. Wenn man die Anmeldeseite
öffnet, findet man sehr schöne
Worte wie „Ohjeita juokssijoille“,
„Kävoiden kokemuksia“, oder
„Ilmoittautuminen“. Was auch
immer die bedeuten. „Ja“ heißt
auf Finnisch „Kyllä“, und ganz
anders als im Deutschen spricht
man doppelte Konsonanten auch
doppelt oder eher zweieinhalbmal

so lang. Also: „Läufst du den Marathon?“ – „Kyllllllä.“ Ansonsten
bedeutet jeder Buchstabe immer
denselben Laut. Auch wenn man
Finnisch nicht versteht, kann man
es passabel vorlesen.
Die Streckenmarkierung als
finnischer Finisher muss man
hingegen ganz allmählich erlernen.
Ruths Marathon war nach ersten
Telefonmeldungen wohl etwa 48
Kilometer lang, aber sie war als
versierte Ultramarathonistin im
Zeitlimit im Ziel. Von ihr lassen wir
uns gern anführen. Wer Lappland
kann, packt auch Wilmersdorf.
Ralf Milke

Das PSB24-Laufteam
trainiert mittwochs von
18 bis 20 Uhr im Stadion
Wilmersdorf. Trainingsgäste sind herzlich
willkommen!

Weitere Informationen
und spannende Laufberichte sind auf http://
www.psb24-laufteam.
de zu finden.

11

Rudern

E

Zum „Ritterschlag“ nach Mannheim
Wanderruderpreis des DRV geht erneut an PSB 24

s ist wieder geschafft: Die
Ruderinnen und Ruderer
von Pro Sport Berlin haben den
Wanderruderpreis des DRV in der
Gruppe B (Vereine mit 31 bis 80
aktiven Mitgliedern) für das Jahr
2016 gewonnen. Das ist der 21.
Preisgewinn in Folge! Auch in den
anderen drei Gruppen behaupteten
sich die Vorjahrssieger: die Albis
Colonia RG Meißen bei den
„ganz Kleinen“, der Ruderclub
Kleinmachnow-Stahnsdorf-Teltow
bei den Größeren und der Bonner
RV bei den „ganz Großen“. Lediglich in der Gruppe der Schülerruderriegen gab es einen Wechsel
an der Spitze: Diesmal gewann
die Ruderriege des Gymnasiums
Carolinum Osnabrück.

Bemerkenswert ist, dass die Aktiven aus Gatow und Wendenschloß
die absolut höchste Punktzahl
sämtlicher Vereine – unabhängig
von der Aktivenzahl – erreichte.
Sind andere Vereine womöglich
versucht, sich deshalb in eine
andere Gruppe zu manipulieren?
Aber das ist nur ein Verdacht.
In der Gruppe B (61 Vereine)
brachten wir jedenfalls sowohl
die meisten Träger des Fahrtenabzeichens als auch die meisten
Mannschaftskilometer in die
Wertung. Das lässt hoffen, dass
wir auch bei alterungsbedingtem
Nachlassen der Aktivität nicht
ohne Chancen bleiben. Vielleicht
fühlt sich auch der leider spärliche
Nachwuchs herausgefordert.

Christa Riemann
80 Jahre alt

Ruderer-Hochzeit
am Ufer der Havel

E

I

nsgesamt brachte sie es auf fast
63.000 Kilometer im Ruderboot.
Den Äquatorpreis nahm sie bereits
1998 in Rastatt in Empfang. 50
Mal erfüllte sie die Bedingungen
des Fahrtenwettbewerbs. Damit
gehört sie immer noch zu den Top
30 im Deutschen Ruderverband
– obwohl man Christa Riemann
seit drei Jahren leider nicht mehr
im Ruderboot sieht. Mit ihrem
Mann, dem unvergessenen Rudi
Riemann, zu Beginn der 90er Jahre
in den damaligen Postsportverein
übergetreten, wirkte sie jahrelang
als Quartierwartin in Wendenschloß
und machte sich um den Verein
verdient. Nicht zuletzt verdanken
wir ihr den vielgeruderten Dreier
„Borgsdorf“. Inzwischen kommt
Christa fast nur noch zum Preisskat
ins Bootshaus, wo sie stets willkommen ist. Wir gratulieren zum
80. und wünschen ihr anhaltende
Reiselust und -fähigkeit.
ddp

12

ine „vereinsübergreifende“
Hochzeit erlebte die Berliner
Rudergemeinde am 24. Juni in
Kladow am Ufer der Havel: Julia
Joachim vom Berliner Ruderklub
Brandenburgia und Gerrit Lipinski,
gerade erst zum Vorsitzende der
PSB-24-Rudergruppe in Gatow
gewählt, gaben sich das Ja-Wort.
Vielfarbig war das Skull-Spalier,
das die frisch Vermählten nach
der Trauung in
der Kladower
Dorfkirche
durchschreiten mussten
– oder durften: rot-weiß
die Blätter der
Brandenburgia, blau-gelb
die des PSB
24, dazu das
Grün-Weiß der
Dresdenia ...
Und ein Flossenspalier gab
es überdies.
Das junge Paar
ist eben in
vielen Sätteln
– besser: auf
vielen Rollsitzen – gerecht.
Erst im Mai
beispielsweise
absolvierten
sie eine dem

Spitzenfeld der Gruppe B Vereine mit 31- 80 aktiven Ruderern
Aktive FA

1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.

Pro Sport Berlin 24
TPSK Köln 1925
Berliner RK Brandenburgia
WSV Rinteln
RG Niederkassel von 1978
Volkstüml. Wassersport Mannheim
RV Collegia Berlin 1895
Dormagener RG Bayer
Berliner RC Hevella
Märkischer Wassersport Berlin

46
36
32
70
65
40
69
63
50
38

33
19
15
29
30
18
15
20
14
13

M-km

Punkte

54.947
18.508
14.974
24.053
19.770
8.245
25.141
13.933
11.638
6.892

856.924
271.336
219.346
142.354
140.379
92.756
79.209
70.209
65.173
62.047

FA = Zahl der Fahrtenabzeichen; M-km = Mannschaftskilometer

Überreicht werden die Auszeichnungen während des Wanderrudertreffens im September.
Schauplatz der Ehrung ist übrigens

Vernehmen nach abenteuerliche
Rudertour in Litauen. Wer nun
allerdings aufmerksam die Tabelle
ganz oben auf dieser Seite studiert,
fragt sich möglicherweise, welcher
ihrer Vereine von der Ruderhochzeit profitiert. Wir hoffen doch
– beide. Und wünschen für den
weiteren Lebenslauf Riemen- und
Dollenbruch! Die Ruderer aus
Gatow und Wendenschloß

PSB 24 aktuell

der Rittersaal des Mannheimer
Schlosses. Ist es da vermessen,
von der Ehrung als von einem
Ritterschlag zu sprechen?

Erster Sieg im
Ganztagsrudern

Z

um fünften Mal trat Thomas
Schreiber am 8./9. Juli zum
24-Stunden-Rudern des BRC
Hevella an. Bei den ersten vier
Versuchen hatte er sich – in unterschiedlichen Zweier-Besetzungen
– mit zweiten und dritten Plätzen
begnügen müssen. Diesmal fand
sich ein besonders starkes Trio:
Gemeinsam mit Thomas ruderten
Vorjahressieger und 24-StundenErgometer-Rekordler Stefan Verhoeven (Clever Ruder-Club) und
Zbigniew Hendrysiak (Ruderklub
am Wannsee). So viel geballte Kraft
schreckte offenbar die Konkurrenz:
Nur vier weitere Boote stellten sich
der Herausforderung: ein Männner- und ein Frauenboot vom USV
Dresden, eine gemischte Besatzung
vom Märkischen Ruderverein und
eine Frauen-Renngemeinschaft aus
Andernach, Berlin und Bremen.
Am 9. Juli um 8.33 Uhr tippte
Thomas ins Smartphone: „Der
Wanderpokal steht dieses Jahr bei
Pro Sport.“ Mit 240 Kilometern
blieb das Trio zwar 24 Kilometer
hinter dem Ergebnis der Vorjahressieger und 28 Kilometer hinter
dem Veranstaltungsrekord zurück,
doch der Sieg war wichtiger. Wie es
ihm während des Rennens ergangen
ist, konnte der Gewinner am Tag
danach noch nicht beschreiben:
die Hände! Deshalb hier nur der
Beitrag eines Unbeteiligten, aber
in der Sache nicht Unerfahrenen.
Herzlichen Glückwunsch!
ddp

Juli - August | 2017

Abwechslungsreiche Saison

Segeln

Stößensee

FunCup zwischen Stößensee, Großer Breite und Scharfer Lanke

E

s wurde bis jetzt kräftig gesegelt auf Regatten in Berlin und
auf der Ostsee und natürlich zum
Spaß in Berlin, auf der Ostsee und
im Mittelmeer.
Unsere Jugend trainiert auf Teenys und Piraten für die Deutsche
Jugendmeisterschaft, die in Travemünde stattfindet. Sie startete
überdies bei etlichen Regatten,
auch auf den Optimisten.
Aber auch unsere ambitionierten
erwachsenen Regattasegler haben
viel und erfolgreich unsere Fahne
hochgehalten. Darüber berichtet
Sven Hansen.
Die „Fun-Regattierer“ unserer
Abteilung waren aber ebenfalls
sehr aktiv. An den bisherigen drei
Wettfahrten nahmen insgesamt 20
Boote teil. Das sind fast 50 Prozent
unserer Segelboote. Das kann sich
doch sehen lassen, oder?
Der zweite FunCup fand bei mäßigem und unbeständigem Wind mit
vielen Windlöchern statt, machte
aber den Beteiligten trotzdem viel
Spaß. Am Start waren 18 Boote.
Gestartet wurde wie immer im
Kängurustart im Stößensee. Gesegelt wurde bis hoch zur Großen
Breite, zurück in die Scharfe Lanke
um die „Prosit“ herum und wieder in den Stößensee. Die Boote
brauchten zwischen 2:15 und
3:46 Stunden. Nach berechneter
Zeit belegten den 1. Platz Paul
Naber, Michael Wiesener und
Beate Naber-Wiesener auf ihrer
Emka 36. Auf Platz 2 segelten

Letzte Ehre für
Jochen Pfeiffer

W

ie bereits berichtet, ist unser
Ehrenvorsitzender Jochen
Pfeiffer verstorben. Anfang Juni
wurde er beigesetzt und anschließend hatte die Abteilung zu einem
Gedenkkaffee in unsere Räume
geladen. Über 40 Mitglieder waren
der Einladung gefolgt, vor allem
Freunde und Kameraden, die ihn
als Vorsitzenden erlebt hatten.
Uwe Herzog hielt eine Rede, in
der er Jochens große Verdienste
und seine Persönlichkeit würdigte.
Mit einem dreifachen „Godewind
ahoi“ verabschiedeten wir uns von
ihm. Und dann wurde erzählt aus
alten Zeiten, getrauert, gelacht und
die Gemeinschaft genossen. Kein
schöner Anlass, aber trotzdem ein
schöner Nachmittag.
B.N.

Juli - August | 2017

30 Boote
segelten ums
Posthorn
Ranglistenregatta für
Korsare und Variantas

U
Variantas im Kampf um das 43. Goldene Posthorn

Elke Kersten und Robert Lorra
mit ihrer First 310 und auf Platz 3
Heinz Bartels und Klaus Schrader
mit der Bianca 27.
Die dritte Wettfahrt segelten leider
nur 10 Boote mit, einige andere
waren schon auf dem Weg zur
Ostsee. Bei gutem Wind von West
bis Nordwest, bedecktem Himmel
und leichtem kurzen Regen am
Ende wurde um die besten Plätze
gesegelt! Der Kurs führte dieses
Mal vom Start zur Tonne 3 und
dann zwei Runden um Tonne 14
und Tonne 4 zurück zum Ziel.
Die C’est si bon als schnellstes
Boot schaffte die Strecke in 2:10
Stunden. Gefolgt wurde sie von
Grete (2:38) und Seagull (2:27)
– beide auf Platz 2 gesetzt. Die
Boote Matilda Blau, Trude, Eilun
und Zugvogel 3 folgten dicht auf-

einander im Abstand von ein bis
zwei Minuten! Manly, Espresso
und Main Coon kamen nach etwas
über drei Stunden ins Ziel. Wie
meinte unser Sportwart Michael:
„Alle sind Sieger ... nur manche
etwas eher.“ Es war eine lange und
spannende Wettfahrt, wie immer
mit viel Spaß und Engagement.
Heinz und Joe in der Eilun waren
so im Segelfieber, dass sie eine
Tonne weiter segelten als erforderlich, das wäre sonst sicher Platz
2 geworden.
Nach drei Wettfahrten führen Elke
und Robert auf C’est si bon, gefolgt
von Lars mit Till auf der Grete und
Beate, Michael und Paul auf der
Seagull. Nach den Sommerferien
folgen noch zwei Wettfahrten, es
geht also spannend weiter.
Beate Naber

Terminvorschau
September
Sa.
2.9.
So.
3.9.
So. 17.9.
Oktober
So. 1.10.
Fr. 13.10.
Sa. 14.10.
Sa. 14.10.
Sa. 21.10.
Sa. 28.10.
November
Sa. 11.11.
Dezember
So. 10.12.

Sommerfest mit Pyronale
FunCup 2017, 4. Wettfahrt
15.00 Opti-Jux mit Grillen
FunCup 2017, 5. Wettfahrt und Siegerehrung
19.00 Absegelfete mit Tanz / Oktoberfest
10.00 Absegelfeier, danach im SVUH
Slippen in Tiefwerder
9.00 Slippen Trailerboote Gatow
Slippen Gatow Wiese
Slippen Stößensee
15.00 Weihnachtsfeier

Sliptermine 2018
24.3.
7.4.
20.10.
3.11.

Abslippen Stößensee und Gatow
Abslippen Tiefwerder
Aufslippen Tiefwerder
Aufslippen Stößensee und Gatow

PSB 24 aktuell

nser großes sportliches
Jahres-Event, die 43. Regatta
ums Goldene Posthorn, ist sehr
gut gelaufen. Insgesamt haben
sich daran 30 Boote mit 50 Teilnehmern in den Klassen Korsar,
O-Jolle und Varianta beteiligt. Das
Wetter spielte wunderbar mit: Es
waren zwei sonnige, heiße Tage
mit gutem Segelwind von 2-3 Bft.
Es konnte in drei Klassen mit vier
Wettfahrten, bei Korsaren und
Variantas mit Ranglistenwertung,
gesegelt werden.
Zum Höhepunkt unserer Veranstaltung gab es nach den Wettfahrten
am Samstag wie immer Freibier,
gestiftet von Herrn Wadowska,
sowie alkoholfreie Getränke mit
einer guten Portion Chili con carne.
Bis in die Nacht wurde auf der
Terrasse gefeiert und sogar getanzt
und zu guter Letzt sprangen einige
Männer um Mitternacht auch noch
beherzt ins Wasser.
Unsere Gäste waren wie immer
sehr zufrieden. Herzlichen Dank
allen Helfern, ohne die eine solche
Veranstaltung nicht möglich wäre!
B.N.
GLÜCKWÜNSCHE. Wir gratulieren allen Abteilungsmitgliedern,
die im Juli und August Geburtstag
hatten oder haben. Zum besonderen Geburtstag beglückwünschen
wir Helmut Pasewaldt und Dieter
Fritsche (Goldi).
GASTRONOMIE. Die Vereinsgastronomie ist Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 13 bis 20
Uhr geöffnet, samstags von 11 bis
20 Uhr und sonntags von 11 bis 18
Uhr. Das Essen wird wöchentlich
per Internet angekündigt.
Sonderwünsche sind jederzeit
möglich und mit Herrn Wadowska
zu besprechen. Selbstverständlich
kann der Raum auch für private
Feiern genutzt werden. Bitte wendet Euch zur Terminabsprache an
Beate Naber 0172/7219409.

13

Segeln

Stößensee

A

uf Unterhavel und Wannsee
gibt es seit 1998 den „Berliner
Yardstick-Cup“ für Kielboote
unterschiedlichen Typs. Es sind
bis zu 16 Regatten im Jahr: mal
einfache Wettfahrten an einem
Sonn- oder Feiertag, mal eine
ganze Serie von Dreiecksregatten
an einem Wochenende oder eine
einzelne Langstreckenwettfahrt
(etwa Spandau-Potsdam und zurück) oder sogar eine Nachtregatta.
Das Teilnehmerfeld ist gemischt:
Es gibt erfahrene Crews auf
modernen Sportbooten, mit Anfängern ergänzte Besatzungen auf
Vereinsbooten, Liebhaberboote aus
vergangenen Zeiten, Fahrtensegler,
die sich mal messen wollen, oder
Segler kleiner, zum Teil exotischer
Bootsklassen, denen Konkurrenz
aus der eigenen Klasse fehlt.

Entspannter als
Ranglistenregatten
Yardstick-Regatten sind vom
Ambiente und Setting her viel
entspannter als etwa Ranglistenregatten von Einheitsklassen. Wer
zum Beispiel keinen Spinnaker
hat, obwohl er bei der Bootsklasse
vorgesehen ist, oder etwa das Spinnakersegeln noch nicht beherrscht,
meldet ohne Spinnaker und erhält
eine Vergütung. So habe ich zum
Beispiel einmal mit meiner damals
neunjährigen Tochter erstmals an
einer Regatta des Yardstick-Cups
teilgenommen, ein andernmal mit
einer unbedarften Segelanfängerin.
Beim Cup werden nach dem
Yardstick-Verfahren des Deutschen

Berliner Yardstick-Cup
Empfehlung für Einsteiger und Fahrtensegler
Segler Verbandes (DSV) ersegelte
Zeiten in berechnete Platzierungen
verwandelt. Das Verfahren, das wir
auch beim FunCup unserer Abteilung anwenden, ermöglicht, dass
konstruktionsbedingt langsamere
gegen schnellere Boote, größere
gegen kleinere oder Zweimanncrews gegen etwa zehnköpfige
Mannschaften antreten können.

Vergleichbarkeit
dank Faktor
Der Yardstick-Faktor, den jedes
Boot nach einer Liste des DSV
erhält, schafft Ausgleich und
Vergleichbarkeit. So sind die
berechneten Platzierungen oft nur
eine Minute oder manchmal sogar
nur wenige Sekunden auseinander,
obwohl sich die jeweiligen Boote
seit dem Start kaum noch gesehen
haben und im Ziel eine halbe
Stunde auseinander lagen.
Der Faktor ist ein Mittelwert
langjähriger Erfahrungen. Bei für
ihren Bootstyp besonders günstigen
Bedingungen haben die entsprechenden Boote Vorteile, andere
profitieren von jeweils anderen
Umständen. Da in die Wertung
des Yardstick-Cups pro Boot bis
zu sechs Regatten eingehen, gleicht
sich das halbwegs aus.
Ohnehin geht es bei dem ursprünglich für vereinsinterne Regatten
geschaffenen Yardstick-Verfahren
um eine grobe Vergleichbarkeit.
Wer es hundertprozentig genau
wissen will, segelt besser Wettfahrten in einer Einheitsklasse.
Trotzdem zeigt der Yardstick-Cup,

wer schnell segeln kann. Ebenso
sind Lernfortschritte ablesbar. Und
wie immer entscheidet auch eine
Portion Glück über den Erfolg,
denn wir wissen, wie schwierig
die Windbedingungen auf unserem
Revier sein können.
2016 nahmen am Yardstick-Cup
244 Boote teil, d.h. sie waren bei
mindestens einer der 14 ausgetragenen Regatten dabei. An maximal
sechs gewerteten Regatten oder
mehr nahm nur ein harter Kern
von 19 Booten teil. Die Plätze ab
65 belegen nur noch Boote mit ein
oder zwei Teilnahmen. Das beste
Boot mit nur einer Teilnahme kam
noch auf Rang 49, das beste Boot
mit zwei Teilnahmen auf Rang 37
und das beste mit drei auf Rang 16.

Auf den Geschmack
gekommen?
Regatten des Yardstick-Cups sind
denen zu empfehlen, die bei unserem FunCup auf den Geschmack
gekommen sind. Der Unterschied
besteht darin, dass es keinen sogenannten Kängurustart mit eigener
Zeitnahme gibt, sondern ein von
regulären Regatten her bekanntes
fünfminütiges Startverfahren.
Meine Highlights sind die jährliche
Nachtregatta Mitte Juni mit mehr
als 40 Booten (www.60seemeilen.
de), der Ringelnatz-Cup als
Teamwettbewerb der Vereine am
3. Oktober mit bis zu 100 Booten
und die Langstreckenwettfahrten
zum Beispiel um die Pfaueninsel.
Sven Hansen
yardstick-berlin.de/bycup

Offshore-Race auf der Ostsee
Moody von Uli Thies bestand ihre Prüfung in der Lübecker Bucht

M

al wieder war ein Team aus
unserer Abteilung bei einer
Offshore-Regatta dabei! Denn
unser Vizevorsitzender Uli Thies
wollte seine Moody 45 DS seglerisch auf den Prüfstand stellen und
meldete mit Crew zum NeustadtCup in der Lübecker Bucht. Knapp
60 Schiffe hatten gemeldet, gesegelt wurde in fünf Gruppen nach
Yardstickfaktor. Die Moody kam
in die schnellste Gruppe mit einem
Yardstickfaktor bis 90 und wurde
mit der Yardstickzahl 86 gewertet.
Am Steuer war Timo, Ulis und
Jyrinas Sohn, der souverän an

14

einer sehr kurz gelegten Startlinie startete. Von Beginn bis zum
Ende segelte die Moody innerhalb
der ersten drei Plätze. Insgesamt
mussten 22 Meilen bei strahlendem Sonnenschein und 4 bis 5
Windstärken, in Böen 6, gesegelt
werden.
Die Moody und ihre Besatzung
(Uli, Jyrina und Timo Thies,
Wolfgang Koglin, Beate Naber
und Michael Wiesener) legten
sich ins Zeug auf allen Kursen.
Mit knapp 11 Knoten auf dem
Raumschotskurs unter Gennaker
ließ sie X-Yachten, Solaris 46 und

viele andere hinter sich und ging
schnittig und offensichtlich spektakulär aussehend durch die Ostsee.
Am Ende erreichte die Moody den
2. Platz in der 1. Gruppe und Platz
8 über alle Klassen.
Das war ein Segelvergnügen der
besonderen Art: Die Herausforderung war groß, die gut eingespielte Crew hatte viel Spaß, alle
Manöver funktionierten perfekt!
Man war sich einig: Das war ein
voller Erfolg! Und so knallten am
Abend dann auch die Korken und
Uli strahlte ob des Ergebnisses.
Beate Naber

PSB 24 aktuell

Regattaergebnisse
(16. Mai - 2. Juli 2017)
H-Boot

20.-21.5. Dr.-Günther-SparrGedächtnis-Preis
Wannsee: 16 Boote
3. Sven Hansen//Thorpen Schult/
Finja Schult

O-Jolle

10.-11.6. Goldenes Posthorn
Unterhavel: 9 Boote
4. Dieter Fritsche
17.-18.6. Geldner-Preis
Dahme: 26 Boote
7. Dieter Fritsche

Optimist

1.-2.7. Kokosnuss-Cup
Wannsee / Fortgeschrittene: 31 Boote
23. Antonia Köther
24. Helena Köther
26. Theresa Köther
Anfänger: 55 Boote
11. Max Breidert
38. Lara Seggelke
43. Maja Seggelke

Pirat

17.-18.6. Sea Cup North
(Berliner Meisterschaft)
Tegeler See: 17 Boote
14. Paul Naber/Finja Schult
17. Simon Karschner/Brisa Böhring
(KAR)
Jugendwertung: 6 Boote
3. Paul Naber/Finja Schult
6. Simon Karschner/Brisa Böhring
24.-25.6.Vier-Klassen-Wettfahrt
Unterhavel: 3 Boote
1. Claudia Schurr/Finja Schult

Teeny

13.-14.5. Hamburger Jugendseglertreffen
Außenalster: 11 Boote
10. Emilia Rohner (VSJ)/Allegra Pflüger
26.-28.5. Kellersee Trophy
Kellersee: 33 Boote
6. Jasmin Lang/Florentina Gerlach
24. Johan Rohner (VSJ)/Antonia Köther
30. Emilia Rohner (VSJ)/Allegra Pflüger
10.-11.6. Preis von Lindwerder
Unterhavel: 11 Boote
2. Jasmin Lang/Florentina Gerlach
7. Johan Rohner (VSJ)/Antonia Köther

Wally-Class

30.5.-3.6. Loro Piana Cup
Mittelmeer vor Sardinien (It.): 10 Boote
6. Marco Schürmann im Team
der britischen „Open Season“

Yardstick

5.6. Max-Oertz-Preis
Unterhavel: 35 Boote
1. Sven Hansen/Thorpen Schult
im H-Boot
31. Elke Kersten/Robert Lorra/
Paul Naber/Simon Karschner
in einer Beneteau First 310
16.-17.6. 60 Seemeilen von Berlin
Unterhavel: 42 Boote
6. Sven Hansen/Thorpen Schult/
Daniela Leupelt
23.-24.6. Challenge Cup
Wannsee und Unterhavel bis
Jungfernsee:
Vereinswertung: 10 Vereine
6. PSB 24
Einzelwertung: 45 Boote
2. Sven Hansen/Thorpen Schult
im H-Boot
29. Klaus-Peter Meier/Dieter Fritsche/
Uwe Herzog in einer Sprinta Sport
33. Elke Kersten/Robert Lorra/
Paul Naber/Simon Karschner/
Heinz Bartels in einer
Beneteau First 310

Juli - August | 2017

Anfänger und Fortgeschrittene bei der
Kellersee-Trophy für Teenys

Segeln

Stößensee

Jasmin Lang und Florentina Gerlach segelten auf Platz 6

I

m Regattakalender der Jüngstenbootsklasse Teeny spielt die
Kellersee Trophy im holsteinischen
Malente eine besondere Rolle.
Denn bei dieser Regatta kommen
mit Ausnahme der Deutschen
Jüngstenmeisterschaft stets die
meisten Boote zusammen. Das liegt
zum einen am Termin am langen
Himmelfahrtswochenende, zum
anderen an der Kombination mit
einem vorgeschalteten Training.
Fortgeschrittene verfeinern dabei ihre Technik, Anfänger üben
Manöver und Bootsbeherrschung.
Oft reisen ganze Familie an den
Kellersee und verbringen die
freien Tage dort an Land wie auf
dem Wasser.
Neben Optis und Piraten ist der
Teeny – offizielle ZweimannJüngstenklasse des Deutschen
Segler Verbandes – die dritte
Bootsklasse, in der in unserer
Abteilung Kinder und Jugendliche das Segeln erlernen und an
das Regattasegeln herangeführt
werden. Dabei üben sie im Alter
zwischen 9 und 15 Jahren bereits
den Umgang mit Spinnaker und
Trapez und anders als im Opti auch
das Verhalten im Team.
In diesem Jahr kamen 33 Mannschaften an den Kellersee, darunter

Juli - August | 2017

vier Seglerinnen unserer Abteilung,
verteilt auf drei Boote. Allegra Pflüger und Antonia Köther trainieren
erst seit kurzem als Vorschoterinnen in der Anfängertrainingsgruppe im benachbarten Verein
Spandauer Jollensegler (VSJ) mit
Steuerleuten von dort. Jasmin Lang

PSB 24 aktuell

und Florentina Gerlach segeln
dagegen schon seit der zweiten
Jahreshälfte 2015 zusammen auf
dem Teeny. Sie trainieren in der
Fortgeschrittenengruppe beim
Klub am Rupenhorn (KAR) und
sind in diesem Jahr auf dem Weg
in die Spitzengruppe.

Das diesjährige Training und die
Wettfahrten bei sonnigem Wetter von Leichtwind bis zu fünf
Windstärken (für Anfänger eine
große Herausforderung) bot die
ganze Bandbreite von hilfreichen
Übungsregatten bis zu spannenden
Wettkämpfen. In Abstimmung
mit den Teilnehmenden folgte bei
der Regatta dem jeweils letzten
Boot ein Trainer, der das Team
mit Tipps versorgen durfte. In
diesen Genuss kamen einmal auch
Emilia Rohner (VSJ) und Allegra
Pflüger. Sie wurden insgesamt 30.,
schafften aber auch zweimal ganz
ohne Hilfe Platzierungen in den
vorderen Zwanzigern.
Für Antonia Köther, die mit Johan Rohner (VSJ) segelte, waren
einzelne Wettfahrten mit mehr
Wind noch zu viel. Glücklicherweise fand sich für sie ein Ersatz.
Doch auch für sie dürfte sich der
Einsatz gelohnt haben. Ihr Team
errang Platz 24 und schaffte die
Qualifikation für die Deutsche
Jüngstenmeisterschaft.
Das in dem jungen Alter die saisonalen Lernfortschritte groß sind,
zeigten Jasmin Lang und Florentina
Gerlach. Sie fuhren oft vorn mit
und wurden insgesamt Sechste.
Sven Hansen

15

Tanzen

D

en meisten Berlinern ist das am
Rande des Tiergartens gelegene Wohngebiet wohl bekannt. Für
Architekturtouristen aus aller Welt
ist es eine der ersten Adressen. Wer
aber war schon einmal selbst dort?
Im Mai machten sich 15 Mitglieder
der Tanzabteilung auf den Weg, um
auf einem zweieinhalbstündigen
Spaziergang – begleitet von Herrn
Bauer, dem sachkundigen Guide
des Bürgervereins – mehr über das
Wohnquartier zu erfahren.
Das neue Hansaviertel wurde
im Rahmen der Internationalen
Bauausstellung „Interbau“ in den
fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts errichtet. Vorher gab es
auf dem Gelände bereits ein Wohnviertel für wohlhabende Bürger,
das zwischen 1872 und 1908 in der
üblichen Blockrandbebauung mit
meist dreigeschossigen Gebäuden
in historisierender Fassadengestaltung besetzt wurde. 1910 lebten
in dem Stadtviertel etwa 15.000
Menschen. Im November 1944
zerstörten Brandbomben nahezu
alle Häuser in dem unweit vom
Regierungssitz gelegenen Quartier.
Nur vereinzelte Gebäude waren
noch bewohnbar. Obwohl die
unterirdische Infrastruktur noch
intakt war, schien der Wiederaufbau des Gründerzeitquartiers als
Ganzes kaum möglich.

Wiederaufbaupläne
in Ost und West
Unmittelbar nach Kriegsende
gab es zunächst noch einen vom
Stadtrat für Bauwesen, Hans
Scharoun, initiierten einheitlichen
Wiederaufbauplan für Ost- und
West-Berlin, der eine moderne
Neustrukturierung der Stadt mit
Schnellstraßen zum Ziel hatte.
Nach der Berlin-Blockade von
1948/49 planten die nun getrennten
Verwaltungen unterschiedliche
Entwicklungen der beiden Stadthälften. Die Neugestaltung der
Stadt war politisch belastet und
führte auch zu einem architektonischen Wettbewerb. Ab 1951
begann in Ost-Berlin der Aufbau
des Zentrums nach dem Generalaufbauplan. In bewusster Abkehr
vom Stil der Moderne wurden
an der damaligen Stalinallee die
kriegszerstörten Altbauten abge-

16

Das Hansaviertel – eine Ikone
der Nachkriegsmoderne
Eine erste Adresse für Architekturtouristen

rissen und in Blockrandbauweise
sozialistische „Arbeiterpaläste“
mit Wohnungen gebaut, deren
Architekturelemente dem nationalen Klassizismus entstammten.
Der Westen reagierte mit einer
Planung für das neue Hansaviertel.
In Anlehnung an die Architektur
der Moderne der 20er Jahre sollte
im Sinne Scharouns eine Stadtlandschaft entstehen: ein funktionales
Wohnquartier mit guter Anbindung
an Schnellstraßen und Nahverkehr,
mit einer Durchdringung von
Stadt und Natur und geringer
Bebauungsdichte. 1953 wurde
ein Wettbewerb für die Bebauung
des Geländes ausgeschrieben und
der Siegerentwurf als Masterplan
ausgewählt. Für die gewünschte
städtebauliche Veränderung
war eine neue Bodenordnung
notwendig. Die Reste der Gründerzeitbauten wurden abgerissen
und die bestehende kleinflächige
Parzellierung aufgehoben. Auf den
neuen Großparzellen entstanden
im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus in lockerer großzügiger
Anordnung Solitärbauten. Die
Planung sah kein orthogonales
Grundraster mehr vor.

Namhafte
Architekten
Auf Einladung reichten 53 namhafte Architekten aus 13 Ländern
(darunter Oscar Niemeyer, Walter

Gropius, Arne Jacobsen, Alvar
Aalto und Egon Eiermann) moderne Gebäudeentwürfe ein. Von
48 geplanten Gebäuden wurden
39 Bauten realisiert. Es entstanden
sehr unterschiedlich konzipierte
Punkt- und Scheibenhochhäuser
mit bis zu 17 Geschossen, viergeschossige Zeilenhäuser und in der
sogenannten „Teppichsiedlung“
eingeschossige Einfamilienhäuser,
die für 30.000 Mark angeboten
wurden (was einer Kaufkraft von
etwa sieben VW-Käfern entsprach).
Neben den Wohngebäuden wurden
noch eine evangelische und eine
katholische Kirche, eine Schule,
eine Bibliothek und eine Ladenzone
mit Kino und U-Bahn-Station gebaut. Der Neubau der Akademie der
Künste am Ostrand des Quartiers
wurde erst 1960 fertiggestellt.

Publikumsmagnet
„Interbau“
Der Masterplan sah zwischen den
Grundstücksgrenzen und dem
angrenzenden Tiergarten keine
Abtrennungen vor. Für die Grünflächenplanung des Hansaviertels
waren zehn internationale Landschaftsarchitekten verantwortlich,
deren ursprüngliche Pflanzkonzepte und Blickachsen heute durch
zugewachsene Grünflächen kaum
mehr erkennbar sind.
Als Leistungsschau westlicher
Architektur wurde das neue Han-

PSB 24 aktuell

saviertel 1957 auf der „Interbau“
dem internationalen Publikum
präsentiert. Etwa ein Million Besucher informierten sich auf der
IBA über moderne Architektur
und in Musterwohnungen konnten
die neuen Inneneinrichtungsstile
bestaunt werden.

Seit 1995 unter
Denkmalschutz
Seit 1995 steht das Hansaviertel
als Gesamtanlage unter Denkmalschutz. Manche Ideen der
Architekten wirken auch nach 60
Jahren noch sehr modern, wenn
auch einige davon (beispielsweise
die Nutzung von Gemeinschaftsräumen oder die Veränderung von
Wohnungsgrundrissen) von den
Bewohnern nie angenommen
wurden.
Ab Mitte der 80er Jahre wurden
die Mietwohnungen in Eigentumswohnungen umgewandelt. Trotz
des mitunter hohen Aufwands für
notwendige Instandhaltungs- und
Modernisierungsmaßnahmen unter
Denkmalschutzauflagen ist das
Hansaviertel als hochwertiges
Wohngebiet immer noch sehr
beliebt.
Wer demnächst einen Spaziergang
durch den Tiergarten plant, sollte
einmal einen Abstecher in Erwägung ziehen.
Manfred Winkler

Juli - August | 2017

Quelle: Wikipedia / www.zeno.org

Stich von Caspar Merian: Spandau mit Zitadelle um 1633

Hinter dicken Festungsmauern

Tanzsportabteilung besuchte die Spandauer Zitadelle

A

ls Spandau (früher Spandow)
1232 die Stadtrechte erhielt,
befand sich an der Stelle der
heutigen Zitadelle eine slawische
Burganlage.
Nachdem Markgraf Albrecht
1157 das Gebiet westlich der
Havel in Besitz genommen hatte,
ließ er an dieser strategischen
Stelle, am Zusammenfluss von
Spree und Havel, zur Sicherung
seines Herrschaftsbereiches eine
Kreuzbefestigung errichten. Sie
lag an der Fernhandelsstraße von
Magdeburg nach Polen.
Bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts war die Burg Spandau eine
Wohn- und Regierungsstätte der
brandenburgischen Markgrafen
und Kurfürsten.
Kurfürst Friedrich II. (1413-1471)
verlegte den Regierungssitz Mitte
des 15. Jahrhunderts nach Berlin.
Die zu einem Schloss umgebaute Burg Spandau wurde zum
Witwensitz brandenburgischer
Kurfürstinnen.
Neue Angriffswaffen machten den
Um- oder Neubau der Wehranlagen erforderlich. So wurden zur
Stabilisierung des Untergrundes 3
bis 20 Meter lange Eichenstämme
in den Boden eingebracht.
Im 16. Jahrhundert wurde die
Anlage unter dem baufreudigen
Kurfürsten Joachim II. (15051571) unter Einbeziehung der
alten Spandauer Burg mit Palas
und Juliusturm zu einem Festungsbauwerk erweitert.
Die Grundform der vollständig von
Wasser umgebenen Festung ist ein
fast gleichseitiges Viereck. Die vier

Juli - August | 2017

Torhaus und Juliusturm 		

Ecken nennt man Bastionen. Es
sind: die Bastion König, die Bastion
Königin, die Bastion Brandenburg
und die Bastion Kronprinz. Die
Abstände von Bastionsspitze zu
Bastionsspitze betragen rund 300
Meter. Die Festungsmauern sind bis
zu 3,5 Meter stark und waren zur
damaligen Zeit nicht einnehmbar.
Die Zitadelle betritt man aus
südlicher Richtung durch das
Torhaus, das dem Kommandantenhaus vorgelagert ist. Auf dem
Weg zum Torhaus hat man einen
wunderschöner Blick auf den
Juliusturm, der sich im Festungsgraben spiegelt.
Weitere Gebäude auf dem Gelände
der Zitadelle sind der Palas, der
Kavalier- oder Kanonenturm,
die frühere Kaserne, das frühere
Magazin, der frühere Exerzierschuppen, das Zeughaus – jetzt
ein stadtgeschichtliches Museum Spandaus – und das frühere
Offiziantenhaus. In westlicher

PSB 24 aktuell

Foto: Avda / www.avda-foto.de

Richtung ist der Ravelin (genannt
Schweinekopf) vorgelagert.
Unser Besuch beschränkte sich aus
zeitlichen Gründen auf den Südteil
der Zitadelle. In der Bastion König
wurden ausführlich die Kasematten
besichtigt. Danach ging es vorbei
am Palas zum Juliusturm. Wer sich

Tanzen
fit fühlte, durfte die über 100 Stufen
auf den Turm bezwingen. Oben
angekommen, konnten wir bei
gutem Wetter und klarer Weitsicht
den schönen Ausblick genießen.
Der Juliusturm diente 1874 bis
1918 als Hort für einen Teil der
nach dem deutsch-französischen
Krieg (1870/71) von Frankreich zu
zahlenden Kriegsentschädigung.
Dieser „Reichskriegsschatz“ belief
sich auf 120 Millionen Goldmark.
Ein „Juliusturm“ ist daher für
Finanzpolitiker noch heute Synonym für einen Überschuss in den
Staatskassen.
Anschließend ging es vorbei am
früheren Zeughaus zur Bastion
Königin. Dort besichtigten wir
das Gefängnis und warfen einen
Blick in die Kasematten.
Wir waren von der Geschichte
der Zitadelle beeindruckt und
nahmen viele neue Eindrücke mit
nach Hause.
Heinz Thieme

Glückwunsch zum 80.

I

m August feiert unsere ChristaMaria Zimmermann den 80.
Geburtstag. Da wird die Formation
„Alte Tänze“ wohl wieder einiges
zu tun bekommen. Schließlich
warst du mit deinem Udo auch
einmal Mitglied dieser Formation
und hast viele Auftritte gemeinsam
mit den anderen Paaren mit großer
Freude absolviert. Auf deinem
Geburtstag werden nun andere
Paare für dich tanzen. Lass dich
überraschen. Die Tanzabteilung
wünsche dir alles Gute bei bester
Gesundheit.
Der Vorstand

17

Tennis

Lankwitz

Versammlung am
22. September
Wir laden alle Mitglieder zur 2.
Abteilungsversammlung 2017
am 22. September um 18.30 Uhr
im Clubhaus Lankwitz ein. Bitte
beachten Sie die Terminänderung.

Tagesordnung
1. Begrüßung
2. Feststellung der
Anwesenheit
3. Genehmigung der
Tagesordnung
4. Verlesung und
Genehmigung des
Protokolls der letzten
Abteilungsversammlung
5. Berichte der
Vorstandsmitglieder
6. Anträge

Das Oldie-Turnier – schöne Tradition
Die Jüngeren durften sich zu Pfingsten vergnügen

A

m 28. Juni trafen sich zwölf
spielfreudige Senioren zum
Oldie-Turnier. Nachdem die
Spielpartner am Vorabend per Los
bestimmt und die Plätze und Spielzeiten festgesetzt worden waren,
konnte das Turnier nach einem
stärkenden Frühstück pünktlich
um 11 Uhr bei herrlichem Sonnenschein beginnen. Nach einer
Siegerehrung mit sehr schönen
Preisen klang der Tag bei Kaffee
und Kuchen und einem kleinen
Quizz aus.
Ein herzliches Dankeschön an
Martin und Tissi für die Organisation, an Haggi für die Regie
und an Jeanette und Stenna für die
erstklassige Bewirtung! Allen hat
es sehr gefallen, sie wünschen sich
mehr davon.
Rund zwanzig Sportler aller
Altersgruppen trafen sich am

4. Juni zum Pfingstturnier. Unsere
Jüngsten konnten eine halbe Stunde
spielen, bis der Dauerregen dem
Ganzen ein Ende setzte. Statt buntenTreibens auf den Plätzen gab es
ein geselliges Beisammensein mit
reichhaltigem Brunch im Clubhaus.
All jene, die für die Pfingstferien
keine Reisepläne hatten, lockte
Ergebnisse
TVBB-Mannschaftsspiele
(Stand Juli 2017)
gew. Remis verl. offen

U12 (Spielgem.
mit TL 77)
Damen 40
Damen 60
Herren 65
Herren 70 I
Herren 70 II

2
5
2
1
1
-

3
1
-

3
2
3
2

1
1
2
1
1
2

(Bitte reichen Sie Anträge acht
Tage vorher schriftlich beim
Vorstand ein.)

Termine
10. September
10.00 Uhr
Chaos-Tennis-Tag
22. September
18.30 Uhr
2. Abteilungsversammlung
Achtung: Terminänderung
29. September
18.00 Uhr
Preisskat / Spieleabend
8. Oktober
9.30 Uhr
Abspielturnier
19. November
12.00 Uhr
Spaziergang Britzer Garten
14.00 Uhr
Gänsebraten im Netzroller
2. Dezember
17.30 Uhr
Nikolausturnier SHW
11. Dezember
Spaziergang oder Besuch
eines Weihnachtsmarkts

7. Verschiedenes

Werner Gediga
Unser ehemaliges Mitglied
Werner Gediga ist in der Nacht
vom 24. auf den 25. Juni 2017
im 96. Lebensjahr verstorben.
Werner Gediga war vom 15. Mai
1981 bis zum 14. Oktober 1983
Sportwart unserer Abteilung.
Danach führte er gemeinsam mit
einer Mitarbeiterin von 1983 bis
1986 unsere Kantine.

18

am 5. Juni das Familienturnier.
Kinder zwischen drei und zwölf
Jahren und ihre Eltern vergnügten
sich bei strahlendem Sonnenschein
stundenlang auf den Plätzen.
Unsere U12-Mannschaft hat nach
einem schweren Start in der zweiten und dritten Begegnung einzelne
Matches gewinnen können und
durfte bei der vierten und fünften
Begegnung den Mannschaftssieg
nach Hause tragen. Wir sind
gespannt auf das letzte Spiel im
September!
Inzwischen haben auch die Clubmeisterschaften begonnen: Im
Mixed treten zehn Paare an, die
in zwei Fünfer-Gruppen – jeder
gegen jeden – spielen.
Judith Kuttler

PSB 24 aktuell

Juli - August | 2017

Unsere Sportpalette
AMERICAN FOOTBALL

JIU-JITSU

TAEKWONDO

0174-194 59 08

Marcel Davidsohn

info@badminton-berlin.de

Thomas Weichert

Siegfried Spohn
BADMINTON

0176-63 11 58 01

Marcel Meinecke

0151-42 21 77 82

Arno Georges

JUDO

Claudia Skowronek
BOXEN

TANZSPORT

KARATE
01578-428 79 89

Jörg Schmidt
BOGENSCHIESSEN

76 80 62 70

CHEERLEADING

0160-404 67 24

Peter Kroll
KANU

0151-544 063 49

Robert Golz

FAUSTBALL / PRELLBALL
FREIZEIT- und GESUNDHEITSSPORT
82 30 98 44

Annette Twachtmann
FRAUENFUSSBALL

366 71 72

Ingrid Lange
FREIZEITFUSSBALL

03075706673

Ewald Prinz
GYMNASTIK

861 34 73

Ruth Suhr
RUDERN

82 30 98 44

HANDBALL

Gatow
Gerrit Lipinski 0170-4633 872
Wendenschloß Detlef D. Pries 96 20 80 56
SEGELN
Stößensee Uwe Herzog
033232-388 65
Gatow
Jürgen Karnatz
363 99 44
Köpenick Dr. Bertram Wieczorek 0173-804 7129

Wilmersdorf Denis Marquardt 0160-796 32 70

Gatow

Jörg-Olaf Lemm

Lankwitz

Erik Thomann

365 14 71
0152-25 48 94 26

Charlottenburg Torsten Rosenke 37 48 96 08
821 51 71

Ulrich Wobbermin
ULTIMATE FRISBEE

0157-529 314 13

Jens Buchmann
VOLLEYBALL

82 30 98 44

Geschäftsstelle
BEACHVOLLEYBALL

0179-9541318

Stefan Neumann
SHOTOKAN

282 63 29

Reinhard Hermenau

0172-328 34 00

TISCHTENNIS

SCHWIMMEN

Geschäftsstelle

Wendenschloß Jan Steppe

TENNIS
0176-84 05 44 84

Robert Winkler

LEICHTATHLETIK - MARATHON
82 30 98 44

Geschäftsstelle

0171-785 43 39

TAUCHEN
77 32 71 32

Oliver Matthes
KARATE SHINBUKAI

Horst Augner

0163-483 07 66

335 95 17

Wolfgang Behrens
WASSERBALL

692 099 360

René Schinck

Oliver Ostermann

0151-110 328 55

Prosportstudio Charlottenburg

Prosportstudio Köpenick

Prosportstudio Wilmersdorf

14053 Berlin
Tel.: 36 43 47 80

12557 Berlin
Tel.: 65 88 07 09

14199 Berlin
Tel.: 89 77 97 15

Glockenturmstr. 21

Grünauer Str. 193

Pro Sport Berlin 24 e.V. (PSB 24)

Forckenbeckstr. 18

PSB 24 aktuell

gegründet als Postsportverein Berlin am 26. September 1924

vormals ››Berliner Postsport‹‹

Geschäftsstelle: Forckenbeckstraße 18, 14199 Berlin

Mitgliedermagazin des Vereins
Pro Sport Berlin 24 e.V.
64. Jahrgang – Heft 4 / 2017

Internet: www.pro-sport-berlin24.de  E-mail: info@pro-sport-berlin24.de
Tel.: 82 30 98 44, Mo Di Do Fr 9-13 Uhr, Mi 12 - 18 Uhr  Fax 82 30 98 45
Vereinskonto Postbank Berlin: IBAN DE97 1001 0010 0054 6001 06  BIC: PBNKDEFFXXX

Impressum

Präsident:

Klaus Eichstädt
Neuruppiner Str. 165, 14165 Berlin

Vizepräsident:

Uwe Herzog
Freytagstr. 24, 14656 Brieselang

 p: 033232-388 65

Vizepräsident:

Joachim Rudolf

 p: 791 64 08

Vizepräsidentin:

Ingrid Lange

 p: 366 71 72

Schatzmeister:

Wolfgang Corsepius
Heerstraße 243/247, 13595 Berlin

 p: 305 78 78

Geschäftsführer: 82 30 98 44
Michael Schenk

Sportmanagerin:
Annette Twachtmann

 p: 811 49 16

Satzung, Beitragsordnung, Finanzordnung, Geschäftsordnung, Jugendordnung, Ehrungsordnung und
Versammlungsordnung können bei Bedarf in der Geschäftsstelle angefordert werden.
Auch bei Fragen zu Beiträgen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle.

Sportanlagen:

Rudern/Segeln/Tauchen Dahme
Beachvolleyball Spandau
Kanu/Segeln Köpenick
Segeln Stößensee
Tennis/Segeln/Rudern Gatow
Tennis Lankwitz

Wendenschloßstraße 420,12557 Berlin
Tiefwerderweg 18, 13597 Berlin
Grünauer Straße 193, 12557 Berlin
Siemenswerderweg 57, 13595 Berlin
Kladower Damm 45, 14089 Berlin
Seydlitzstraße 73,12249 Berlin

 651 49 10
 0177-3728837
 65 88 09 69
 361 18 71
 361 18 55
 775 39 14

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Redaktionsleitung (V.i.S.d.P.):
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Erscheinungsweise: 6 mal jährlich
Redaktionsschluss der nächsten Druckausgabe
5. September 2017
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eingesandte Manuskripte übernimmt die Redaktion
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