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Periodical volume

Full text: PSB 24 aktuell Issue 64.2017,1

HEFT 1 / 2017

PSB24 aktuell
Mitgliedermagazin

Weil´s Spaß macht.
www.pro-sport-berlin24.de

AUF EINEN BLICK
Geschäftsbericht für 2016
3
Badminton: Jugend am Netz
4-5
Fußball: Sechs Spiele - sechs Punkte
6
Handball: Auf und Ab der Dritten
7
Judo: Vereinsmeisterschaft fortgesetzt
8
Boxen: Sportlich ein gutes Jahr
8
Leichtathletik: Von `16 nach `17
9
Rudern: Da ging noch was
10-11
Schwimmen: Es hat sich viel getan
12
Nikolausschwimmen 2016
13
Taekwondo: Marathon über 24 Stunden
14
Tauchen - Wilmersdorf: Für Hartgesottene 15
Tennis - Gatow: Kein Winterblues
16
Tennis - Lankwitz: Spielspaß im Advent
17
Tennis - Charlottenburg: Die „Neuen“
17
Segeln - Stößensee: Terminvorschau
17
Tischtennis: Hauptsache gesund!
18
Tanzen: Unser Trainer Mike
18
Unsere Sportpalette
19
Cheerleading: Cats erfolgreich gestartet
20

„Das bin ja ich!“

S

eit einiger Zeit unterschreiben neue
Vereinsmitglieder in ihrem Aufnahmeantrag folgenden Passus: „Der Vorstand
macht besondere Ereignisse des Vereinslebens, insbesondere die Durchführung von
Veranstaltungen und Ergebnisse von Wettkämpfen, öffentlich bekannt. Dabei können
personenbezogene Mitgliederdaten, Texte,
Bilder und Filme veröffentlicht werden.
Das einzelne Mitglied kann jedoch jederzeit gegenüber dem Vorstand schriftlich
Einwände gegen eine solche Veröffentlichung vorbringen. In diesem Fall unterbleibt in Bezug auf dieses Mitglied bis auf
Widerruf eine weitere Veröffentlichung.“
Der Hintergrund: Wiewohl mancher in den
sogenannten sozialen Medien durchaus
freizügig mit eigenen Daten und Fotos
umgeht, wollen sich andere eben nicht
einmal in der Vereinszeitung abgebildet

Bogenschießen:
Monika und Wolfgang Schicketanz

Kinder- und Jugendsport:
– Ballett:
Delia Kohlmann, Taiga Bedwin,
Malina Hoppe, Emilia Mandrella
– Kinderfußball:
Martín Lian Lemke
– Kinderschwimmen:
Federico Gianolio, Emmalie Walther,
Dominik Vozhzhov, Elina Kasprowicz,
Franz Filusch, Gentian Aliu, Tim Dzida,
Alina Dzida, Alvar Thiele, Nele Gottschol,
Charlotte Birkner, Jonathan Stoppel,
Jonah Völker, Maria Cálámar, Noam Mosseri,
Elisabeth Lorenz, Maja Weiler,
Jana und Hanna Shaalan, Helene Höner,
Zerya Elena Korkmaz
– Kinderturnen:
Megan Wagner, Maya Phillips, Ben Raddatz,
Ceren Ayga Cihangir, Milou Ferguson,
Cheja Gourane Meli Matanyinyi,
Fayola Sultane Tangang Meli,
Dominik Vozhzhov, Lena Senger,
Nina Farzadmanesh
– Kindervolleyball:
Elisa und Giuseppina Amato,
Johannes Pototzki
– Kreativer Tanz:
Amina Sahab, Linda Hein, Emilia Bachmann

Boxen:
Ran Piakot, Genia-Maria Huster,
Jonathan Janas

Segeln Stößensee:
Octavio Schmidt, Ireen Lorenzen,
Katharina Hirche, Anja Schnake, Jens Jäger

Cheerleading:
Sophie Falkenberg, Danielle Savion,
Sophie Rohde

Shotokan:
Elin Fendel, Robert Witte-Erbe,
Frieda Dessaules

Ultimate Frisbee:
Aurelien Leygues,

Sportgruppe Charlottenburg – Tennis:
Sergej Sergeev, Jörg Schulze,
Dr. Frank Keller, Stephanie Lehmann,
Martin Cors, Katrin Zickert

Wir begrüßen
unsere neuen
Mitglieder
American Football:
Henrik Lehmann, Lukas Dannek-Splinter,
Tului Güven, Lisa Häfker, Claudia Kopic,
Jill Dathan, Kimberly Stein,
Franziska Wallrabe, Joana Moiceanu,
Chantal-Diahnne Ostrawsky,
Lisa-Sophie Bobsin, Leon Röcken,
Hedy-Leon Sallem
Badminton:
Pierre Berbach, Jannik Fiebitz,
Jonah Pankau, Erlangga Udayana,
Stefan Künst, Zoé Schreiber, Liam Siebke,
Archie Miller, Paul Kirstan,
Nikodem Dziemidok, Kajetan Dziemidok,
Orlando Poensgen
Basketball:
Ilia Kurokhtin

Gymnastik:
Karl-Friedrich Freude, Fredy Speer
Handball:
Carlota Chille, Rosa Lemke,
Elena Rameken, Tabea Peukert
Karate:
Andrija Beloica, Tianyi Lukas Yu,
Phileas Czarnecki, Emil Wiese
Leichtathletik:
Jochen Klose
Schwimmen:
Matthias Köpke, Diana Ekkardt,
Anja Schmidt, Phillipp Schaeffer

Sportgruppe Köpenick – Segeln:
Emma Wilma Kloß
Sportgruppe Wendenschloß – Rudern:
Mike Eckardt
Sportgruppe Wendenschloß – Tauchen:
Martina Schön, Sven Lindemann
Taekwondo:
Jacob Lee Seeliger, Niclas Piontek,
Carla Pietsch, Sophie Däbel, Nele Sack
Tanzen:
Monika Schicketanz

sehen. Und das ist jedermanns gutes Recht.
Aber in einem Verein von 6500 Mitgliedern
ist es beispielsweise der Redaktion dieser
Zeitung unmöglich, vor der Fertigstellung
jeder Ausgabe alle Abgebildeten zu befragen, ob sie mit der Veröffentlichung ihrer
Fotos einverstanden sind. Um kostspieligen juristischen Auseinandersetzungen
aus dem Wege zu gehen, wurde daher der
zitierte Absatz in die Aufnahmeanträge
aufgenommen.
Was darin formuliert ist, gilt auch für
Mitglieder, die schon länger in unserem
Verein Sport treiben. Wer sich nicht in der
Zeitung oder auf der Homepage seiner
Abteilung erwähnt oder abgebildet sehen
möchte, möge das bitte kund tun und
gegebenenfalls zur Seite treten, wenn der
Fotograf aufruft: „Und jetzt noch ein Bild
für die Vereinszeitung!“ Die Feststellung
„Das bin ja ich!“, sollte besser Freude
als Empörung auslösen.
d-dp

Tischtennis:
Torsten Kohrt, Octavio Schmidt
Wasserball:
Jannes Sulitze, Leo Lagodka,
Tim Hungermann, Stephan Kohlgrüber,
Oliver Ostermann
Volleyball:
Amadea Boldt, Maximilian Hagn,
Luise Weichert, Benjamin Rouditser,
Dominique Mc Rae
Prosportstudio Charlottenburg:
Ursula Metscher, Peter Safian,
Ilona Scheffler, Aline Ruppin,
Gabriela Schwartz, Rainer Hoffmann
– vormittags:
Gabriele Beckmann, Michael Hannig,
Rudolf Hess, Aldor Wiebel,
Manfred Kammerer, Angelika Kammerer,
Edda Edelblut, Maria-Elisabeth Michalke,
Andreas Markus, Roland Schwartz
– Kurse:
Hong Mu, Volker Röhrs, Annette Wunderlich
Prosportstudio Köpenick:
Hilmar Ziegler, Caroline Splittgerber,
Sebastian Haß, Petra Baum,
Ralf Maehmel, Norman Seher,
Claire Weber, Stefan Hentschke,
Steffen Menzel
– vormittags:
Ursula Raddatz, Gabriele Heinrich,
Karina Braune, Rainer Henze,
Ilse Ignaszewski, Marco Tobe
– Kurse:
Jasmin Mielke, Sue-Ann Bauschmann,
Ursula Baumann, Karolin Pfeiffer,
Christine Amelang, Antje Richter,
Helga Rudeloff, Jelena Bachmann,
Renate Menzel
Prosportstudio Wilmersdorf
Dunja Schwerdtfeger, Nicole Hanke,
Margarita Steinhart; Marc Sievert,
– Kurse:
Agnieszka Jacobsgaard, Tanja Sipos,
Fridtjof Gramsch, Jochen Kunze
– vormittags:
Susanne Harnoß, Emel Linda Given,
Jean-Jacques Dodet, Susanne Grebe,
Maria Lulikjan

600 Mitgliedern, davon 220 Kinder,
nach der Fertigstellung eines weiteren Kursraumes ab Herbst 2016
die Shinbukai-Karateka integriert
hatten und ab Januar 2017 zusätzlich 70 neue Tennissportlerinnen
und -sportler begrüßen dürfen.
Leider verlief der Wechsel dieser Sportler von der Anlage der
Wasserfreunde Spandau im Olympiapark in die Glockenturmstraße
nicht geräuschlos, weil uns deren
Präsident unberechtigterweise
eine Abwerbung der Mitglieder
vorwarf. Bei allem Verständnis
für den Unmut über den Wechsel
von Mitgliedern ist es stillos,
einen anderen Verein ohne jede
Berechtigung bei LSB und Senatsverwaltung anzuschwärzen und
eine Rufschädigung zu versuchen.

Geschäftsbericht des Präsidenten für das Jahr 2016

PSB 24 gehört zu Motoren der
Berliner Sportentwicklung

Liebe Sportlerinnen
und Sportler,
sehr geehrte Damen
und Herren,

Weiter Warten auf
Hallenrückgabe
Leider ist in Berlin das eingetreten, was viele befürchtet hatten:
Während in anderen Städten die
Sporthallen bereits wieder von den
Vereinen genutzt werden, müssen
Flüchtlinge in Berlin zum großen
Teil weiter unter unzumutbaren
Umständen in Turnhallen leben.
Und die Vereine warten auf unbestimmte Zeit, um ihre Hallen
wieder nutzen zu können. Erneut
haben die Berliner Politik und die
Verwaltung versagt. Das führt zu
einem berechtigten Vertrauensverlust insbesondere bei Sportlerinnen
und Sportlern.
Auch unser Verein, der von
den beschlagnahmten Hallen
durch hohe Mitgliederverluste
gebeutelt war und bis heute den
Kosten für durch die plötzliche
Beschlagnahmung einer Halle
erforderliche Ersatzbeschaffung
von Volleyballnetzen und Bällen
hinterherläuft, muss an den Sonntagsreden der Politik zur Bedeutung
der Sportvereine zweifeln. Wir
haben leider erkennen müssen,
dass Zusagen und Beteuerungen
nichts wert sind. Wir wurden und
werden von der Politik und der
Berliner Sozialverwaltung wie
lästige Bittsteller behandelt.

Januar - Februar | 2017

Trotz dieser Umstände ist es für
uns selbstverständlich, dass wir
uns im Kinderturnen, im American Football und besonders
im Anfängerschwimmen um die
Flüchtlinge und deren Integration
bemühen. Wie aber sollen wir
unsere ehrenamtlichen Helfer
weiter motivieren, unter zum Teil
schwierigsten Umständen Sport
zu organisieren, wenn wir keine
verlässlichen Rahmenbedingungen
haben?
Umso wichtiger ist es, sich als ein
„Motor“ der Berliner Sportentwicklung in die Entscheidungsprozesse einbringen zu können.
Dies sieht eine Vielzahl anderer

Geht‘s nun auch in
Köpenick voran?

Aufschwung in der
Glockenturmstraße
Maßgeblichen Anteil an einer positiven Vereinsentwicklung hat die
Sportanlage Glockenturmstraße,
wo wir neben den vorhandenen

Foto: Jan Baldszuhn / www.oneeyeview.de

auch im Berichtsjahr 2016 hat
sich die erfreuliche Entwicklung
unseres Vereins fortgesetzt. Trotz
der Verluste aufgrund von Hallenbeschlagnahmungen haben wir
die Zahl der Mitglieder – nämlich
6500, davon die Hälfte Frauen und
Mädchen – halten können.

größerer Berliner Sportvereine
offensichtlich genau so, denn 15
Vereine haben sich Anfang September 2016 zum „Sportverbund
Berlin“ zusammengeschlossen.
Hauptziel ist es, Sitz und Stimme
im Landessportbund Berlin zu erhalten, um bei Entscheidungen im
organisierten Sport ein gewichtiges
Wort mitreden zu können. So gibt
es beispielsweise erhebliche Defizite bei der Dienstleistungsfunktion
des LSB, bei der Transparenz
der Fördermittelvergabe und der
Sportanlagenentwicklung. Dabei
treten wir nicht in Konkurrenz
zu Fachverbänden oder Bezirkssportbünden, sondern wollen die
praktische Arbeit konstruktiv mitgestalten. In den nächsten Monaten
gilt es, die anfangs ablehnende,
inzwischen vorsichtig konstruktive
Einstellung des LSB auszubauen
und die Vertreter der Verbände und
Bezirkssportbünde von unserem
Vorhaben zu überzeugen.

Seit Jahren spielen sie meisterlich – die Berlin Kobra Ladies.

PSB 24 aktuell

Um die Anlage in der Glockenturmstraße auch im Winter für die
Tennisspieler attraktiv zu gestalten,
werden in der festen Halle eine
Infrarotstrahlheizung und eine
LED-Beleuchtung eingebaut.
Daneben wird ein Gemeinschaftsraum für die Tennisspieler gebaut
werden, da alle anderen Räume im
Clubhaus intensiv genutzt werden.
Beide Maßnahmen werden mit
Zuschüssen aus dem Vereinsinvestitionsprogramm des Senats
gefördert.
Nicht zielführend war bisher das
Wirken der Arbeitsgruppe zur
Entwicklung der Sportanlage
Köpenick, die ihre Arbeit zunächst
ruhen ließ, nachdem dem Präsidium
bekannt geworden war, dass ein
Verfahren zur Unterdenkmalschutzstellung des Bootshauses
initiiert wurde. Die Arbeit wurde
wieder aufgenommen, nachdem
das Verfahren aufgrund der nicht
denkmalwürdigen Bausubstanz
eingestellt worden war. Zu hoffen bleibt, dass die Zusage des
Vorsitzenden der Sportgruppe,
alle Ergebnisse der Arbeitsgruppe
mitzutragen und für ein zukunftsorientiertes Nutzungskonzept mit
entsprechenden baulichen Veränderungen bei den Mitgliedern zu
werben, eingehalten wird.
Abschließend wünsche ich Ihnen
allen einen guten Start ins neue
Jahr und bedanke mich herzlich bei
allen ehren- und hauptamtlichen
Mitarbeitern, bei allen Trainern,
Übungsleitern, Betreuern und
Eltern, die helfen den Sportbetrieb
zu meistern.
Ihr Klaus Eichstädt
Präsident

3

Badminton

A

m 19. und 20. November
standen die Landeseinzelmeisterschaften in Rathenow w (U 11,
U 15) bzw. in Berlin (U 13) auf
dem Programm. Los ging es am
Samstag in Rathenow, wo sich
unser kleines Team – bestehend
aus Jakob, Lilo, Neele und Mattis
– achtbar aus der Affäre zog.
Erstmals bei Meisterschaften am
Start, ereilte Mattis das Lospech
in Gestalt des an Nr. 3 gesetzten
Erstrundengegners Miro Lim
(SVBB). Trotz tapferer Gegenwehr
und guten Spiels musste sich Mattis
in zwei Sätzen geschlagen geben.
In der Trostrunde gelang ihm aber
ein Achtungserfolg, indem er den
an Nr. 6 gesetzten Bent Rübensam
(BSC) knapp in zwei Sätzen (22:20;
21:17) bezwang. Leider war danach
das Turnier für ihn beendet, da
weitere Spiele im Turniermodus
nicht vorgesehen waren.
Unser „echter“ U 15er Jakob
hatte sich durch die Qualifikation
seine Startberechtigung im Feld
der besten 24 erkämpft und im
Einzel durchaus die Möglichkeit,
die erste Runde gegen Rungthiwa
Truttmann (SVBB) zu überstehen.
Am Ende fehlte vielleicht eine
Portion Schlagsicherheit – knappe
Niederlage in drei Sätzen.
Im Doppel mit Alexander Fleddermann und im Mixed mit Elisabeth
Groß (jeweils Z´88) lief es besser.
In beiden Disziplinen gelangen
Erstrundensiege. Endstation war
im Viertelfinale gegen die späteren
Turniersieger Huß/Müller (SVBB)
und die Turnierzweiten Dessau/
Kanschik (Tempelhof/Potsdam).
Insgesamt eine solide Leistung
von Jakob, der beweist, dass man
mit regelmäßigem Training auch
gegen die Berlin-Brandenburger
Spitze mitspielen kann.
Noch in U 13 startberechtigt, hatte
sich Lilo Marinkovic souverän
qualifiziert. In der ersten Runde
des Einzels gab es keine Probleme
beim klaren Zweisatzerfolg gegen
ihre Trainingspartnerin Olivia
Pooch (SCS). Im Viertelfinale war
erwartungsgemäß Endstation gegen
Emely Weißenborn (BV Tröbitz).
Gemeinsam mit Olivia im Doppel
kam es nach einem Erstrundensieg
gegen ein Fürstenwalder Doppel im
Viertelfinale zum „internen“ Duell
gegen Neele Zimmermann/Karina

4

Lilo schnappt sich Mixed-Titel,
Alexander zieht im Doppel nach
Achtbare Erfolge bei Berlin-Brandenburger Meisterschaften

Auf dem Podest der Berlin-Brandenburger Landesmeisterschaften
U 13 im Mixed: Lilo Marinkovic (rechts mit Partner Philipp Schulz
und Neele Zimmermann (links) mit Linus Springer.

Fiebig (Z´88), das nicht unerwartet
verloren ging. Im Mixed mit Georg
Lackmann (SVBB) war die erste
Runde keine Hürde – knapper
21:19; 21:19-Erfolg gegen Alex
Fleddermann/Antonia Deckert
(Z´88). Im Viertelfinale folgten
die erwartete Niederlage gegen
Huß/Fiebig, aber auch ein knapp
gestalteter zweiter Satz (20:22).

Neele im Doppel
U 15 auf Platz 2
Neele war in allen Disziplinen mit
realistischen Medaillenchancen
angereist. Im Mixed mit Amadeus
Köhler (BCT) war das Erreichen
des Halbfinals kein Problem.
Dort allerdings gab es die nicht
unerwartete Niederlage gegen
die späteren Turniersieger Müller/
Marks (SVBB/SCS).
Im Einzel an Nr. 5 gesetzt, trat
Neele im Viertelfinale zum ewigen
Duell mit Karina Fiebig (Nr. 4) an.
Es war wie fast immer ein knappes
Spiel, das Neele im 1. Satz wie auch
über weite Strecken des 3. Satzes
dominierte. Am Ende gelang es
ihr gegen die kämpferisch starke
Karina nicht, die klaren Führungen im 3.Satz (11:3 und 20:15)
ins Ziel zu bringen. So verlor sie
den 3. Satz noch mit 20:22 und

bekam keinen Pokal. Den gab
es dafür gemeinsam mit Karina
im Doppel, wo beide eine starke
Leistung zeigten, im Halbfinale
die Tröbitzerinnen Weißenborn/
Berge knapp bezwangen und im
Finale gegen die klar favorisierten
Kanschik/Marks (Potsdam/SCS)
immerhin einen Satz gewannen.
Am Ende waren sie mit dem Vizemeistertitel zufrieden.
Nach einer kurzen Nacht ging es
am Sonntag für Lilo Marinkovic
und Neele Zimmermann in U 13
weiter – diesmal zum Glück nicht
mit einer zweistündigen Autofahrt
verbunden. Im Mixed spielten sich
beide mit ihren Partnern Philipp
Schulz (SCS) und Linus Springer
(Z´88) ins Finale, wo sich Lilo
und Philipp als die etwas durchschlagskräftigere Kombination
erwiesen. Nach einem sehr knappen zweiten Satz (22:20) konnte
sich Lilo erstmals den Titel einer
Berlin-Brandenburger-Meisterin
im Mixed sichern. Ein toller Erfolg
für unseren Verein!
Im Einzel war für Lilo im Viertelfinale gegen Marleen Schwabe
(EBT) Endstation – sicherlich
etwas enttäuschend aus Lilos
Sicht, aber die Gegnerin spielte
geschickt und wucherte mit ihrer
Laufstärke. Neele war im Einzel

PSB 24 aktuell

an Nr. 2 gesetzt und hatte bis zum
Halbfinale keine Schwierigkeiten.
Dort traf sie auf eine weitere
Dauerkonkurrentin: Hannah Berge
(Tröbitz) verlangte ihr alles ab,
aber am Ende stand ein knapper
Zweisatzerfolg (22:20; 21:17).
Leider zeigte die Turnierleitung
wenig Fingerspitzengefühl, und
so musste Neele nach gerade
einmal fünfminütiger Pause zum
Finale gegen Emely Weißenborn
antreten. Sichtlich noch nicht
wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte
war sie chancenlos. Schade, ein
spannenderes Finale wäre bei
entsprechender Erholung möglich
gewesen.
Im Doppel untermauerten Lilo und
Neele gemeinsam ihre Setzposition
2. Selbst im Halbfinale waren sie
gegen Schwabe/Metzke (EBT)
nicht gefährdet. so dass es zum
erwarteten Finale gegen Weißenborn/Berge kam. Dort gewannen
sie dank klugen Spiels den ersten
Satz, hatten aber gegen die immer
sicherer werdenden Gegnerinnen
im 2. und 3. Satz das Nachsehen.

Der Setzposition
gerecht geworden
Kurz vor Weihnachten galt es für
Alexander Marinkovic bei den
Meisterschaften U 17 und U 19 im
familieninternen Duell nachzuziehen. Das gelang im Doppel U 17
mit Yannick Stommel (SVBB), wo
beide ihrer Setzposition 1 gerecht
wurden und den Titel im Finale
gegen Valentin und Anton Groß
(Tempelhof/Mariendorf, Z´88)
souverän holten. Während es im
Einzel nicht gut lief – klare Viertelfinalniederlage gegen Kian-Yu Oei
(SVBB) –, waren die Ergebnisse
einen Tag später erfreulicher. Bei
den U 19-Meisterschaften gelangen dritte Plätze im Mixed mit
Tomke Hartmann (Potsdam) und
im Doppel wieder an der Seite von
Yannick Stommel. Insbesondere
das Ergebnis im Mixed überrascht,
spielte Alexander doch zum ersten
Mal mit Tomke und schaltete im
Viertelfinale mit Aaron Röhl/Sofia
Borst (SVBB/EBT) eine höher
gesetzte Kombination aus.
Ingo Zimmermann

Januar - Februar | 2017

Zehlendorfer Dominanz bei den
Vereinsmeisterschaften der Jugend
Den einzigen Titel für PSB 24 gewann Mattis Zimmermann

A

m 4. Dezember fand unser
mittlerweile als Jugendvereinsmeisterschaft etabliertes
Adventsturnier gemeinsam mit
Z´88 in der Schadowhalle statt. 54
Schüler und Jugendliche starteten
in sechs Spielklassen von U 9
bis U 19. Für ein gutes Gelingen
sorgten in bewährter Weise die
Turnierleitung in Gestalt von
Steffen und Julian, zahlreiche
Eltern und Angehörige mit ihren
Buffetbeiträgen und natürlich die
Spielerinnen und Spieler selbst.

Nachdem es in den letzten Jahren
eine halbwegs ausgeglichene
Bilanz zwischen beiden Vereinen
gegeben hatte, sicherten sich in
diesem Jahr in fünf von sechs
Spielklassen die Zehlendorfer
den Titel. Einzig in der Klasse
U 11 standen sich mit Mattis
Zimmermann und Mika Schall
zwei PSB-24-Sportler im Finale
gegenüber. Mattis entschied das
Endspiel knapp in drei Sätzen
(21:23; 21:18; 21:16) zu seinen
Gunsten.

Unter die besten Vier kamen Neele
Zimmermann (2. Platz nach knapper Finalniederlage gegen Karina
Fiebig bei den U 19er Mädchen),
Alexander Marinkovic (3. Platz
U 19 nach Sieg im kleinen Finale
gegen Vincent Stemmann) und
Jakob Hinrichs (4. Platz U 15 nach
einer knappen Dreisatzniederlage
gegen Kai Feskorn im Spiel um
Platz 3).
Neben zahlenmäßig starken Teilnehmerfeldern bei den Jungen
der Klassen U 13 bis U 19 gibt

Unsere Erste muss kämpfen
Auf einem Abstiegsplatz ging‘s in die Feiertagspause

I

n die Saison startete die erste
Mannschaft mit einigen neuen
Spielern. Die beiden Damen Corinna und Stella konnten nach einer
Saison ohne Einsatz wieder für
die Mannschaft aufspielen. Auch
bei den Herren gab es zwei neue
Gesichter: Max und Markus. Für
beide ist es die erste Saison in der
Berlin-Brandenburg-Liga (BBL).
Der Start war sehr erfolgreich:
Im ersten Spiel gelang ein Sieg
gegen die direkte Konkurrenz um
den Klassenerhalt – das erklärte
Saisonziel – aus Potsdam.
Das zweite Spiel gegen die langjährigen Konkurrenten vom BSC
ging leider verloren, auch weil

wir ohne Max und Paul antreten
mussten.
Im dritten Spiel konnte der nächste
Punktgewinn gefeiert werden, der
aber einen bitteren Beigeschmack
hatte. Leider verletzte sich Stella
und sollte bis zum Ende der Runde

Januar - Februar | 2017

PSB 24 aktuell

ausfallen. Wir hoffen, dass sie
uns in der Rückrunde wieder fit
unterstützen kann. Auch Markus
verletzte sich – Muskelfaserriss
– und fiel die folgenden drei Saisonspiele aus. Trotzdem schaffte
es die Mannschaft, einen weiteren

Tabelle der Berlin-Brandenburg-Liga am 17. Dezember
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.

SG Matchpoint/TiB I
Tempelhof/Friedenau I
Tempelhof-Mariendorf I
Berliner Sport-Club II
EBT III
SC Brandenburg I
BC Potsdam I
ProSport/Zehlendorf I

Punkte
19:1
15:5
9:9
8:10
7:11
6:12
5:13
5:13

Spiele Sätze
55:25 120:66
48:32 110:77
37:35 86:88
36:36 84:83
33:39 76:92
30:42 71:90
29:43 70:95
28:44 71:97

Badminton

es erhebliche Lücken bei den
Mädchen. Hier bestand das U 19er
Teilnehmerfeld mit einer Ausnahme aus Mädchen der Altersklassen
U 13 und U 15. Auch bei den
Kleinsten in der Altersklasse U 9
gab es mit vier Teilnehmern ein
überschaubares Turniertableau.
Der Vollständigkeit halber noch
die weiteren Vereinsmeister:
U 9: Elie Wenzel
U 13: Leon Küssner
U 15: Julius Kamps
U 19: Max Porté.
Ingo Zimmermann
Sieg zu erkämpfen, auch dank der
Ersatzspieler Franz und Kati, die
eine große Unterstützung waren.
Die letzten beiden Spiele der Hinrunde wurden leider sehr knapp
mit 3:5 verloren und so passierte
es leider doch: Die Mannschaft
rutschte auf einen Abstiegsplatz.
In die Rückrunde starteten alle
Aktiven noch einmal voll motiviert
für das Saisonziel Klassenerhalt.
Die Tabelle und die knappen Ergebnisse der Herbstrunde machten
Mut und gaben Hoffnung, das
Ruder doch noch herumreißen zu
können. Den dritten Platz und einen
Abstiegsplatz trennten immerhin
nur wenige Punkte.
Daher dürfen auch für die Rückrunde spannende Spiele erwartet
werden. Hoffentlich mit einem
erfolgreichen Ende für uns.
Markus Schnee

5

Fußball

N

achdem wir unseren ersten
Punkt durch ein Unentschieden bei Wacker Lankwitz
erkämpft hatten, wurde unsere
Geduld auf die Probe gestellt. Nach
planmäßigen spielfreien Wochenenden versetzte uns auch noch der
1. FC Marzahn und sorgte für eine
Verlängerung der ohnehin viel zu
langen Fußballpause. So erlangten
wir unseren ersten Sieg der Saison
am grünen Tisch.
Das nächste Spiel hatten wir bei
der SG Empor Hohenschönhausen zu absolvieren. Obwohl
der Gegner der Führung näher
war, konnten wir das Spiel in der
25. Minute auf den Kopf stellen.
Nach einer schönen Vorlage von
Babsie Brandt lief Alex Kock der
gegnerischen Hintermannschaft
auf und davon und netzte überlegt
zum 1:0 für uns ein.
Der Jubel war noch nicht verklungen, als wir uns im kollektiven
Tiefschlaf befanden. Niemand
hinderte die nach einer Ecke heranstürmende Gegnerin an einem
– zugegeben herrlichen – Kopfball
zum 1:1-Ausgleich.
In der zweiten Hälfte verlief das
Spiel zuerst ausgeglichen, bis der
schneller schaltende Gegner die
Abstimmungsschwierigkeiten
zwischen unserer Abwehr und
Ersatztorfrau Renate Witte zur
2:1-Führung nutzte. Fortan gerieten
wir auf die Verliererstraße und
konnten durch weitere Fehler nicht
verhindern, dass die Niederlage
mit 1:4 viel zu hoch ausfiel.

Der Pfosten spielte
für die Gegnerinnen
Auch im ersten Heimspiel gegen
den FC Nordost mussten wir
auf die verletzte Keeperin Katrin
Brülke verzichten. Dafür stellte
sich wieder Renate Witte ins Tor,
die in der ersten Hälfte nicht sonderlich vom Gegner geprüft wurde.
Leider hatten wir jedoch weitere
Ausfälle zu beklagen und deshalb
keine Einwechselspielerinnen zur
Verfügung. Dass kurz nach der
erholsamen Halbzeitpause das
„zufällige“ 1:0 für den Gegner
fiel, konnte man aber nicht dem
Kräfteverschleiß zuordnen. Ein in
der 35. Minute aus ca. 20 Metern
von halbrechts hereingebrachtes

6

Frauen holten aus sechs
Spielen sechs Punkte
„Grüner“ Sieg, verfrühter Jubel, eine unglückliche Niederlage,
geputzte Schusstiefel und zwei erwartbare Klatschen
flaches Zuspiel verfehlte Freund
und Feind. Der Ball sprang an
den hinteren Pfosten und von
dort ins Tor.
Nach kurzer Schockstarre rappelten
wir uns auf und drängten auf den
Ausgleich, ohne richtig torgefährlich zu werden. So kam es, wie
leider viel zu oft. In Duplizität
der Ereignisse aus der 35. Minute
segelte eine lange Bogenlampe
wieder an den besagten Pfosten,
der auch diesmal den Ball ins
PSB-Netz springen ließ. In den
verbleibenden zehn Minuten
vermochten wir das Blatt nicht
mehr zu wenden.

Preußen schossen
doch sehr schnell
Schon auf dem Weg zum BFC
Preußen war uns klar, dass dort
kein Blumentopf zu gewinnen war.
Doch wir wollten uns gegen den
seinerzeitigen Tabellenzweiten
so gut wie möglich verkaufen.
Allerdings mussten wir wieder
in einer neuen Formation antreten
und hatten keine Einwechsler.
Schon nach drei Minuten lagen
wir zurück. Zehn Minuten konnten wir das Ergebnis halten, dann
schlug es wieder ein. Und es ging
denkbar schlecht weiter. Bis zum
Pausentee mussten wir den Ball
nicht weniger als sechsmal aus
unserem Tor holen.
In der zweiten Hälfte hatten wir
uns endlich besser auf die Gegnerinnen eingestellt. Ganz ohne
weitere Gegentreffer kamen wir
zwar nicht davon, konnten jedoch

durch großen Kampfgeist bis zur
50. Minute unser Tor sauber halten.
Zwei Minuten später stand das
Ergebnis von 0:8 fest.
Eine gehörige Klatsche war das,
die es zu verdauen galt. Dennoch machte die zweite Halbzeit
Mut, denn trotz des eindeutigen
Spielstands wurde bis zur letzten
Minute gefightet, um wenigstens
ein zweistelliges Ergebnis zu
verhindern.
Im Heimspiel gegen den Tabellenletzten THC Franziskaner
FC galt es, das Match vom Vorsonntag zu vergessen. Bereits in
der ersten Minute ebnete uns die
gegnerische Torfrau mit einer
ungewollten „Vorlage“ an die
eigene Strafraumgrenze auf Alex
Kock den Weg zum Sieg. Dieses
Geschenk konnte sich Alex nicht
entgehen lassen und netzte cool
zur 1:0-Führung ein. Von Beginn
an war zu erkennen, dass wir uns
diesmal nur selbst schlagen konnten. Zu harmlos war der Gegner.
So konnten wir nach Herzenslust
stürmen. Bis zur Halbzeit erhöhten
Alex Kock und Petra Dittberner,
mit mustergültigen Pässen von
der Mannschaft bedient, auf 4:0.

Schwesterliche
Toreteilung
In der zweiten Hälfte ging der
Reigen weiter. Allerdings trafen
Alex und Petra jeweils „nur noch“
ein Mal und teilten sich damit
schwesterlich die Torausbeute
des 6:0-Sieges. Pech für Babsie
Brandt, die sich auch noch in die

Halbzeit-Tabelle

7er Frauen-Bezirksliga Staffel 2
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.

FC Nordost Berlin
BFC Preußen II
SFC Stern 1900 III
SG Empor Hohenschönhausen
1. FC Wacker Lankwitz II
Pro Sport Berlin 24
1. FC Marzahn II
THC Franziskaner FC

Spiele

7
7
7
7
7
7
7
7

Tore

40 : 6
41 : 4
46 : 7
43 : 20
16 : 16
14 : 21
7 : 60
0 : 73

Punkte

18
15
13
13
10
7
3
0

(Dem BFC Preußen wurden 3 Punkte als Matchstrafe aus der
Vorsaison abgezogen.)

PSB 24 aktuell

Torschützenliste eintragen wollte, als ihre freche Bogenlampe
aus 20 Metern von der starken
Franziskaner-Torfrau gerade noch
aus dem Winkel gefischt wurde.
Ein überlegener Sieg, an dem es
einzig zu kritisieren gibt, dass er
doppelt so hoch hätte ausfallen
müssen. Viel öfter sollte auch
vorm gegnerischen Tor miteinander gespielt werden – wenn die
Gelegenheiten da sind. Insgesamt
war es ein erfrischendes Spiel, das
gut tat, allerdings gegen einen
schwachen Tabellenletzten.

Keine Geschenke
von den Sternen
Das letzte Punktspiel der Hinrunde
kurz vorm Weihnachtsfest gegen
SFC Stern 1900 verlief so gar
nicht weihnachtlich. Das war
schon zu befürchten gewesen,
nachdem die Sterne zuvor unseren
letzten Gegner, die Franziskaner,
mit sage und schreibe 20:0 überfahren hatten. Leider konnten wir
ausgerechnet gegen diesen Gegner
nur mit sieben Spielerinnen, ohne
Einwechselspielerinnen, antreten.
Knappe zehn Minuten hielten wir
dem Ansturm stand, ehe es zum
ersten Mal bei uns einschlug.
Bereits nach 20 Minuten konnten
die Gegnerinnen erhöhen und
mit einem Doppelschlag kurz
vor Halbzeit das Ergebnis sogar
auf 4:0 schrauben. Zur zweiten
Hälfte stellten wir um und waren
nur noch auf Schadensbegrenzung
aus. Dadurch wurden wir in der Abwehr stabiler, brachten aber kaum
mehr nennenswerte Entlastung
nach vorn zustande und mussten
trotzdem schon nach drei Minuten
den nächsten Treffer hinnehmen.
Mit Hingabe wehrten wir uns
gegen gefühlte tausend Angriffe
der Sterne, konnten jedoch nicht
verhindern, dass der Gegner noch
einmal jubeln durfte.
Jetzt herrscht erst mal Winterpause.
Wieder los geht es erst Anfang
März. In der Zwischenzeit können
wir uns beim Training wieder topfit
machen, am besten topfitter als zur
Hinrunde...
Nico Lange

Januar - Februar | 2017

Das Auf und Ab der Dritten

Handball

Zwei Teams
im Urteil
des Trainers

D

Die 3. Frauenmannschaft mit Trainern (und „Neuankömmling“ Manuela Naumann – 1. Reihe links –
als „Leihgabe“ aus der Vierten)

Sommer 2016
Nach einer Sommerpause mit viel
Beachvolleyball und dem üblichen
Lauftraining freuten sich alle auf
den Saisonstart. Die Mannschaft
ist weitestgehend die gleiche wie
in den letzten beiden Spielzeiten
und der Mannschaftsgeist scheint
gefestigt. Es kann losgehen.

17. September – 1. Oktober
Der Start war super. Beim ersten
Sieg waren wir selbst von unserer
Souveränität überrascht. Doch auch
in den zwei folgenden Spielen
setzten wir uns erfolgreich durch.
Mit drei Siegen gegen CHC, VSG
Altglienicke und VfL Humboldt
konnte man sehr zufrieden sein
und die Stimmung war super.
Aber dann ...

6. November – 11. Dezember
Der graue November war auch für
uns sehr trüb. Aufgrund von Urlaub
und Verletzungen konnten wir nie
mit der kompletten Mannschaft
antreten. Gegen HSG Neukölln
und SG Rotation mussten wir
Niederlagen einstecken. Nach
einem Unentschieden gegen HS
Pankow verloren wir auch gegen
die Füchse Berlin Reinickendorf.
Nach diesem Spiel am Sonntag gab
es eine „Krisenansprache“ in der
Kabine, denn schon am Tag darauf
erwartete uns das Nachholspiel
gegen SG Narva.
Ohne die Hilfe der Spielerinnen aus
der 4. Mannschaft, die uns (wann

Januar - Februar | 2017

immer es die Regeln zuließen)
unterstützten, wären uns diese und
folgende Spiele noch schwerer
gefallen. Vielen, vielen Dank!

Das Jahr endete mit einem Sieg
gegen den Berliner TSC und die
Hinrunde mit dem versöhnlichen
5. Tabellenplatz.

12. – 18. Dezember

2017

Die Krisenansprache wirkte
(zumindest irgendwie). Am Montagabend hatten wir Muskelkater
vom Sonntag und waren frustriert
von den letzten Spielen. Trotzdem
war die Stimmung erstaunlich gut.
Wir beschlossen, dass uns dieser
Druck nicht liegt und wir einfach
wieder Spaß haben wollen. Wir
gaben unser Bestes, spielten als
Mannschaft und erkämpften tatsächlich ein Unentschieden gegen
den Tabellenzweiten.

Jeder kennt sie – die guten Vorsätze
für das neue Jahr. Für uns wäre
wohl eine Kontinuitätssteigerung
in der Spielleistung und der Trainingsbeteiligung angebracht. Mal
sehen, wie lange unsere Vorsätze
halten.
Auf jeden Fall hoffen wir, dass es
uns gelingt, die wiedergewonnene
Spielfreunde mit ins neue Jahr zu
nehmen und den guten Hinrundenstart zu wiederholen.
Rike Fuchs

Ein Neuankömmling sagt Danke!

M

an soll ja den Abend nicht
vor dem Morgen loben –
aber um es mit einem Tag zu
vergleichen: Der Morgen ist
prima, warum soll das nicht den
ganzen Tag so toll bleiben? Seit
dieser Saison spiele ich bei PSB
24 in der 4. Frauenmannschaft
am Kreis – und endlich wieder
den Handball, der Spaß macht!
Und das war für mich der Grund,
den Verein nun doch nochmal zu
wechseln. Obwohl man nach mehr
als 30 Jahren Handballsport auch
aufhören könnte, statt sich eine
neue Spielwiese zu suchen. Kann
man – will frau aber nicht! Und so

PSB 24 aktuell

bin ich froh, in diesem Haufen von
spielfreudigen und lieben Mädels
angekommen zu sein. Geführt von
einem engagierten Dreigespann
an Trainern, die uns, die Frauen
der 3. und 4. Mannschaft, immer
wieder fordern – zu Recht!
Die erste Saisonhälfte haben beide
Mannschaften gut absolviert, aber
wie die Trainer sagen würden:
„Da ist noch Luft nach oben!“ Da
wir doch in beiden Mannschaften
gezeigt haben, dass wir kämpfen
können, auch wenn es schwer ist.
Der Mannschaftszusammenhalt
hat sehr zum Punktegewinn beigetragen.

ie Hälfte der Saison ist geschafft. Und obwohl beide
Mannschaften mit personellen
Problemen zu kämpfen hatten
(Verletzungen, Studien- und
Weltreisen usw.) und auch die
Trainingsbeteiligung nicht
immer den Vorstellungen eines
Trainers entsprach, haben sie
sich gute Mittelplätze erarbeitet. Die 3. Frauenmannschaft
erspielte sich nach neun Spieltagen mit 10:8 Punkten den 5,
Platz in der Landesliga, die
Vierte belegt mit 9:9 Punkten
Platz 4 in der Stadtliga.
Erwähnenswert ist das tolle Miteinander beider Mannschaften,
die in Selbstorganisation viele
Probleme lösen und füreinander
einstehen. Neue Spielerinnen
wurden gut aufgenommen,
super integriert und schafften
es schnell, Teil ihres Teams
zu werden.
Wir Trainer würden uns wünschen, dass die angebotenen
Trainingszeiten besser genutzt
werden, damit wir in der
Rückrunde die Platzierungen
verbessern oder wenigstens
halten können. Allen verletzten
Spielerinnen wünschen wir
baldige Genesung und ein tolles
Jahr 2017.
Reinhard Hermenau

Ich freue mich auf eine tolle
Rückrunde, obwohl mich eine
kleine Verletzung vom letzten
Hinrundenspiel zum Zuschauen
zwingt. Leider bin ich damit nicht
alleine – gute Besserung auch an
alle Mädels, die verletzt auf der
Tribüne mitfiebern werden.
Dank an alle, die diesen Sport,
unsere Trainings- und Spielzeiten
möglich machen und uns die Hand
halten, wenn es schmerzt, oder
einfach immer wieder da sind und
uns als Team unterstützen. Danke,
dass ihr alle da seid – danke, dass
ich ein Teil davon sein darf! Jetzt
kann der Abend kommen!
Eure Manü
(Manuela Naumann)

7

Judo

D

er erste Monat des neuen
Jahres ist schon wieder um
und es wird wieder kräftg trainiert.
Natürlich gibt es noch einiges vom
Ende des letzten Jahres zu erzählen.
Die Weihnachtsfeier der Jugend
wurde mit leichtem Training und
ein paar Spielen in unserer Halle
begangen und am Ende gab es die
jährliche kleine Weihnachtstüte
mit Mandarinen, Äpfeln, Bananen,
Nüssen und Weihnachtsgebäck.
Die Erwachsenen trafen sich zu
ihrer Weihnachtsfeier in der Berliner Straße beim „Jugoslawen“. Bei
gutem Essen und Trinken waren
alle erwachsenen Mitglieder zum
Plaudern erschienen und hatten
fast vier Stunden ausgiebigen
Spaß. Bis zum nächsten Jahr beim
Weihnachtsbraten!

Herren/Jungen B
Mit zehn Teilnehmern war diese
Altersklasse sehr stark besetzt. Es
wurde alles gegeben und wir sahen
starke Kämpfe. Favorit Daniel
musste sich dem späteren Zweiten
Selim knapp geschlagen geben.
Daniel war nach einer Erkältung
und verletzungsbedingt leider
nicht im Vollbesitz seiner Kräfte.
Im anderen Pool kämpfte sich Kai
unangefochten ins Finale. In den
Trostrunden gewannen Daniel,
Maximilian und Jakob die dritten
Plätze. Im Finale kämpfte Selim
gegen Kai. Die vier vorangegangenen Kämpfe hatten beide viel

Boxen

D

as alte Jahr war in sportlicher
Hinsicht ein sehr gutes für
unsere Abteilung: Wir holten einen
Pokal. Balthasar Hoffmann bestritt
im letzten Jahr sieben Kämpfe und
konnte alle gewinnen. Bei den
Weihnachtskämpfen bei Lichtenberg 47 gab es für unsere Aktiven
leider keine Gegner. Nun hoffen
wir, dass 2017 genauso erfolgreich
wird wie das letzte Jahr.
Unsere Bowling-Veranstaltung
zum Jahresende wurde leider nicht
gut besucht – es kamen lediglich
sechs Sportfreunde. Daher wird
es auch in diesem Jahr keine
Weihnachtsfeier geben.

8

Burak Kara zeigte einen
der schönsten Würfe
Fortsetzung der Vereinsmeisterschaften 2016
gewonnen wurde. Auch der Preis
für die beste Technik oder den
besten Wurf ging an Burak Kara.
Herzlichen Glückwunsch!

Gürtelprüfung
bestanden

Kraft gekostet und so fiel die Entscheidung im Finale leider durch
Kampfrichterentscheid. Sieger
wurde sehr knapp Kai Grzesik.
Weiter so!

Herren/Minis C
Die mit sechs Teilnehmern besetzte Gruppe unserer jüngsten
männlichen Judokas kam erst
in der zweiten Runde richtig in
Fahrt. So mancher Wettkämpfer
bemerkte erst, nachdem er den
ersten Kampf verloren hatte, dass
man eine Medaille nur gewinnen
kann, wenn man von Anfang an
alles gibt.

Shawn kämpfte von Anfang an voll
konzentriert, musste sich aber im
Kampf um den Einzug ins Finale
sehr knapp Jose geschlagen geben.
Im anderen Pool kämpfte sich
Burack ins Finale. In der Trostrunde belegten Shawn, Samy und
Can die dritten Plätze.
Im Finale standen sich Jose und
Burak gegenüber – ein völlig
offener Kampf. Keiner der beiden
Freunde gab auch nur eine Sekunde
nach. Es wurde ein starker, ausgeglichener Kampf, der erst kurz
vor Ende mit einem der schönsten
Würfe des Turniers von Burak

Sportlich war 2016 für uns
ein sehr gutes Jahr
Jörg Schmidt hat seine TrainerLizenz A gemacht, das ist die
höchste Leistungsklasse. Dazu
herzlichen Glückwunsch!
Glückwünsche zum Geburtstag
gehen an Jürgen Koch und KlausPeter Vergens.
Manfred Weger

Die

Jahresversammlung

der Boxabteilung findet
am Dienstag,
dem 7. März 2017,
um 19.00 Uhr
im Schachraum der
Franz-Mett-Halle,
Gormannstraße 13,
10119 Berlin-Mitte,
statt.

PSB 24 aktuell

Am 16. Dezember fand die letzte
Gürtelprüfung des Jahres 2016 in
unserer Halle statt. Gut vorbereitet
nahmen fünf Prüflinge sich vor,
den 8. Kyu zu erreichen. Auch
alle anderen anwesenden Judokas
musten währenddessen ihr Können
auf der Matte beweisen. Alle zeigten gute Leistungen, besonders die
Prüflinge konnten und bestanden
alle die Prüfung.
Die Prüfung zum 8. Kyu erfolgreich
absolviert:
Emma Sachtleber
Paula Fuchs
Samy Cruz-Keita
Malak Aattar
Tarik Aattar
Herzlichen Glückwunsch!

Sportlerin und
Sportler des Jahres

B

eim vorletzten Training 2016
war es endlich so weit: Die
Titel „Sportlerin und Sportler des
Jahres“ der Judo-Abteilung waren
zu vergeben.
Nach einem festgelegten Punkteschlüssel, der unter anderem Anwesenheit, Gürtelprüfung, Kämpfe,
Mattenauf- und abbau, Benehmen
ud Pünktlichkeit berücksichtigte,
wurden die Titelträger ermittelt.
Sportlerin des Jahres wurde Toni
Buchwald ganz knapp vor Antonia Christmann, Sportler des
Jahres wurde mit einem Punkt
Unterschied Selim Bousselmi vor
Daniel Kurantowicz. Herzlichen
Glückwunsch!
Für das neue Jahr viel Spaß beim
Judo wünschen euch Ilona, Detlef,
Sven und Thomas.

Judonachwuchs
Herzlichen Glückwunsch unserem
langjährigen Mitglied, Kämpfer
und Trainer Sebastian Gaa zu seinem jüngsten Nachwuchs. Glück
und Gesundheit!
Thomas Weichert

Januar - Februar | 2017

Leichtathletik

Von
`16
nach
`17
Gemütlicher
Jahresausklang

V

on einem Mannschafts-Halbmarathon ist zu berichten, bei
dem wir – sehr erfreulich – zwei
Teams am Start und im Ziel hatten.
Außerdem von einer Landesmeisterschaft. Und vom Höhepunkt
des Jahres.

Im Quartett um
den Britzer Garten
Ich beginne mit dem Mannschaftslauf über die HalbmarathonDistanz rund um den Britzer
Garten. Der wird mittlerweile in
Viererteams ausgetragen. Früher
waren es Sechserteams, und einer konnte sich auf der zweiten
Runde abseilen. Leider ist diese
interessante Komponente verloren
gegangen. Schon vorher war klar,
dass eine Zielzeit von 1:35 für
die schnellere Mannschaft hartes
Brot werden würde, aber auch die
1:38:47, die es letztlich für Audrey,
Gregor, Alexander und Günter
geworden sind, die können sich
sehen lassen. Damit lagen sie am
Ende auf Platz 6. Fast noch mit
Anschluss an sie liefen Justus,
Christian, Reinhold und Wilfried
in 1:44:27 auf Rang 8 ins Ziel.
Wir haben zwar keine Teams im
Angebot, die wie früher um 1:20
rennen, aber zwei flotte Mannschaften im Ziel – das ist stark.
Der Lauf gibt Anlass, über die
Entwicklung der Laufszene zu
reflektieren. Die großen Events
funktionieren ja wie geschmiert.
Der Berlin-Marathon kann bei
einer Inflationsrate von unter einem
Prozent seine Anmeldegebühr
um 10 Prozent heraufsetzen. Die
Nachfrage bestimmt das Angebot.

Januar - Februar | 2017

Die kleinen Volksläufe haben es
schwerer, und vor allem wohl die
Kombination von Volkslauf und
dem Mannschaftsgedanken. Die
moderne urbane Läuferin (dies
ist gender-neutral zu lesen) läuft
lieber für sich allein. In der Masse
zwar, aber frei von Bindungen. Für
Vereine, wie wir einer sind, ist es
da nicht leicht.
Sportlich ist festzuhalten, dass am
Britzer Garten ganze 18 ViererTeams ins Ziel gekommen sind
und der Sieg bei den Männern mit
einer 1:26 wegging. Die Siegerzeit
der Frauen ist mit 1:36 sehr gut.
Platz 1 und 2 bei den Männern und
Platz 1 bei den Frauen gingen an die
Claus Runners, also die Läuferinnen und Läufer im SCC, die Claus
Wilutzky an den Start gebracht
hat. Ein absolut teamorientierter
Organisator, der ja auch für die 10
x 10.000-Wettbewerbe steht. Was
machen wir ohne solche Köpfe?
Die Veranstalter beim SC Stolpertruppe haben bereits reagiert und bieten jetzt auch eine
Viertelmarathon-Staffel an. Die
Siegerzeiten sind nicht berichtenswert. Insgesamt liegt die Zahl der
teilnehmenden Mannschaften in
Summe beider Wettbewerbe trotz
der herabgesetzten Anforderungen
nicht über dem Teilnehmerminimum früherer Jahre. Wie oft wird
man wohl noch um den Britzer
Garten herumlaufen?

Antonia Maeckers
meisterlicher Cross
Bevor wir aber in Depression verfallen, wenden wir uns
den Landesmeisterschaften im

PSB 24 aktuell

Crosslauf zu, bei denen Antonia
Mäcker und Ewald Klammer ihre
Alterskollegen herausforderten.
Der Lauf wurde auf dem Maifeld
ausgetragen, weshalb man sich
nicht über frühlingshafte Temperaturen Ende November wunderte.
Antonia spielte über 4400 Meter
souverän ihre Schnelligkeit aus,
die sie sich auf der Bahn erworben
hat, und wurde mit 20 Sekunden
Vorsprung auf Antje Ungewickell
Berlin-Brandenburgische Meisterin
der W45. Ewald hatte über 6600
Meter in der M65 das gewohnt
starke Feld um sich, aber seine
Trumpfkarte waren die zusätzlichen
Grundlagenkilometer der letzten
Monate. So lief er auf den Bronzerang – und lief die Lauflegende
Wilfried Köhnke trotz eines starken
Auftritts aus den Medaillenplätzen
hinaus. Chapeau!
Inzwischen in langer Tradition haben wir jedes Jahr eine Delegation
am Start des Nikolaus-Halbmarathons in Tübingen, Deutschlands
heimlicher Lauf-Hauptstadt. Ruth
Suhr lief auf der bekanntermaßen
sehr anspruchsvollen Strecke
zum ersten Mal mit und lieferte
in 2:10:45 (10. W60) ein starkes
Resultat zum Jahresabschluss.
Der schnellste Gelbe war Patrik
Marschalik, der auf der schnelleren
zweiten Runde seinen Heimvorteil
ausspielte (1:37:46), vor dem
wie immer grundsoliden Günter
Lewanzik (1:41:09; 8. Platz M60).
Manfred Kretschmer hatte in seiner
Altersklasse zwei Deutsche Meister
in der Konkurrenz und belegte
nach 1:47:47 Platz 4 in der M70.
In der alterskorrigierten Wertung,
die der Post SV Tübingen vor-

nimmt, hat er damit 98,5 Prozent
des Teilnehmerfelds hinter sich
gelassen. Das muss man wissen,
um die Leistung richtig bewerten
zu können.

Schätzlauf-Beste
Stefanie Meul
Der Höhepunkt des Jahres ist der
Schätzlauf über 5000 m. Vorher
Zeit ansagen, und die dann ohne
Uhr punktgenau treffen! An der
Spitze gab es fast ein totes Rennen, auch nach Mittellung der
Stoppuhrenzeiten, denn Stefanie
Meul und Ruth Suhr lagen beide
um 7 Sekunden neben der Ansage.
Aber dann kommt Regel b zum
Tragen: Im Zweifelsfall ist zu
schnell besser als zu langsam.
Steffi hat damit den Wanderpokal
bis zum nächsten Jahr bei sich.
Den zweiten ersten Preis (für die
größte Abweichung, aber unter
zwei Minuten!) gewann Horst
Matznick, dem die Füße einfach
immer zu schnell davonlaufen. Aus
Versehen mit 76 Jahren 25:51 zu
laufen ist nicht vielen vergönnt und
wurde mit dem Maulwurfskuchen
adventlich belohnt.
Zum Jahresausklang am 30. Dezember fanden sich 30 Aktive am
Mommsenstadion zur traditionellen
gemütlichen Grunewaldrunde ein.
Hauptsächlich ging es natürlich
darum, die übers Jahr verlorenen
Elektrolyte kurz vor Toresschluss
wieder aufzufüllen. Durch die
enorme Energiedichte von Pfannkuchen, Sekt und Glühwein gelang
dies auch perfekt. Das Laufjahr
2017 darf kommen!
Ralf Milke

9

Rudern

Fotos: ddp

Da ging doch noch was
Frei nach Heike Drechsler: Omas und Opas leben noch richtig
A
m Brandenburger Tor starteten
am 1. Januar 4538 Aktive
zum traditionellen Neujahrslauf.
Zwischen Grünau und Treptow
waren derweil nicht ganz so viele
Ruderer unterwegs, aber ein gutes
Dutzend Boote sah man auf Dahme
und Spree durchaus. Wer wusste
schon, wie bald die „Eiszeit“
einsetzen würde? Besser, man
hat den Winterwettbewerb schon
in der Tasche.
Verrückte Winterruderer gab es
auch früher schon. Frage: Wer
ruderte am 1. Januar 1967, vor 50
Jahren also, die ersten Kilometer
vom Bootshaus Wendenschloß?
Kleine Hilfe: Der, von dem die
Rede ist, rudert auch heute noch
– nur nicht am 1. Januar.
Überhaupt muss der Winter
1966/67 ein sehr milder gewesen
sein. Artur Thieß, damals Sektionsleiter der BSG Post Berlin, brachte
es zwischen 1. November und 31.
März laut Fahrtenbuch auf 914
Kilometer – im C-Einer, überwiegend auf der Strecke bis Krampe
Ende. Als die Große Krampe im
Januar kurze Zeit zugefroren war,
wich Artur auf den Seddinsee aus.
Und das alles, ohne dass es einen
Winterwettbewerb gegeben hätte!
Im Fahrtenwettbewerb des DRSV
sind für Artur Thieß im Jahre 1966
1458 km verbucht. Rechnet man,
wie heute üblich, die zwischen Ja-

10

nuar und März und im November/
Dezember geruderten Kilometer
dazu, kommt man auf 2198 Kilometer. Und da Artur nicht nur in
besagtem Winter, sondern auch
in anderen Jahren außerhalb der
Wettbewerbssaison ruderte, hätte
er längst auch den Äquatorpreis
verdient gehabt.
Aber zurück zur jüngeren Vergangenheit, also zum gerade beendeten
Wettbewerbsjahr 2016. Es begann
– und es endete – für manche mit
fatalen Stürzen, wiederholten
Operationen und anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen.
Dennoch lassen sich die Ergebnisse
der Ruderinnen und Ruderer aus
Gatow und Wendenschloß sehen.
Insgesamt ruderten 46 aktive (im

Sinne der DRV-Bedingungen)
Mitglieder 69.014 Kilometer,
wovon 54.947 als Wanderruderkilometer zählen (Fahrten über
30 Kilometer). Die 33 Aktiven,
die das DRV-Fahrtenabzeichen
erwarben (drei weniger als im
Jahr zuvor) kamen insgesamt
auf 65.859 Kilometer. Für den
Wanderruderwettbewerb um den
Georg-Winsauer-Preis lässt sich
daraus eine Punktzahl von 856.924
errechnen. Zum Vergleich: 2015
hatten wir den Preis mit 880.318
Punkten gewonnen, wogegen die in
unserer Gruppe B zweitplatzierten
Telekom- und Postsportler aus Köln
194.667 Punkte erreicht hatten. So
dürfen wir zuversichtlich sein, die
Tabellenspitze behauptet zu haben.

Steuerte zum 55. Fahrtenabzeichen: Reiner Dammenhayn

PSB 24 aktuell

Ähnliches gilt für den Wettbewerb um den Blauen Wimpel des
Berliner Landesruderverbandes.
Unsere Wertungszahl 2016 wäre
2901,0 (gegenüber 3133,8 im
Jahr zuvor). Der Spandauer RC
Friesen auf Platz 2 hatte es 2015
auf 2056,5 Kilometer gebracht. Da
sollte noch genügend Luft sein.
In Wendenschloß wurden zwar
nicht so viele Kilometer gerudert
wie 2015 und 2014, aber mehr als
in den drei Jahren davor. Da Rolf
Riedl nach einjähriger Zwangspause wieder in den Wettbewerb
einsteigen konnte, wurde der
Rückzug von Margot und Klaus
Stöck aus der Ruderei fast ausgeglichen, zumal auch die zeitweilig
gesundheitlich beeinträchtigten
Sportfreunde ihr Wettbewerbsziel
noch erreicht haben. So dürfen
wir Reiner Dammenhayn zum
Goldenen 55. Fahrtenabzeichen
(mit Lorbeerkranz) gratulieren.
Weitere Wettbewerbsjubilare in
Gatow und Wendenschloß sind:
mit 30 Fahrtenabzeichen
Marianne Krappatsch
mit 25 Fahrtenabzeichen
Klaus-Peter Smasal
mit 20 Fahrtenabzeichen
Waltraud Pelz
Gunter Burow
mit 15 Fahrtenabzeichen
Jürgen Pelz
mit 10 Fahrtenabzeichen
Uwe Bzowka
mit 5 Fahrtenabzeichen
Konrad Rieks
Thomas Schreiber

Januar - Februar | 2017

SG Wendenschloß

DRV-Wettbewerb 2016

1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
18.
19.
20.
21.
22.
23.
24.
25.
26.
27.

Kilometer Jahre
erfüllt

Thomas Schreiber
Detlef D. Pries
Marianne Krappatsch
Jürgen Muß
Edith Lambrecht
Waltraud Pelz
Jutta Ottenburger
Johann Russ
Klaus Grasme
Jörn Seezen
Lothar Brandt
Beate Röhl
Manfred Röhl
Heidi Dammenhayn
Jürgen Pelz
Klaus Haberland
Klaus-Peter Smasal
Joachim Prahl
Heinz Ulbricht
Reiner Dammenhayn
Gerda Grzybowsky
Rolf Riedl
Gunter Burow
Rosi Russ
Rolf Dicke
Bernd Walther
Fabian Grasme

Glückwunsch ihnen und allen
anderen Erfüllern des Fahrtenwettbewerbs!
Dass Jürgen Muß im April die
zweite Äquatorrunde vollendete,
wurde bereits berichtet. Beim
Wanderrudertreffen in Mannheim
im September könnte er sich das
silberne Abzeichen abholen. Drei
weiteren unserer Aktiven fehlen
weniger als 4000 an den 80.154
Kilometern zweier Erdumfänge.
Und „Willy“ Lothar Brandt fehlt
nur noch ein Wettbewerbsjahr am
60. Fahrtenabzeichen.
Aufgeben gibt‘s bei uns nicht. Frei
nach Weitsprung-Olympiasiegerin
Heike Drechsler, die ihre jüngere
Konkurrenz einst im „fortgeschrittenen Alter“ von 37 Jahren warnte:
„Die sollen vorsichtig sein, mich
einfach abzuhaken und in die
Schublade zu stecken. Die Oma
lebt noch richtig und die kann
noch richtig Leistung bringen.“
Da war sie zwar im Vergleich zu
den meisten unter uns noch geradezu jugendlich, aber auch wir
können der Konkurrenz zurufen:
„Die Omas und Opas leben noch
richtig. Da geht noch was!“
Detlef D. Pries

Januar - Februar | 2017

6543
6533
5121
4637
4386
3688
3517
1656
1615
1557
1320
1134
1106
1007
943
917
862
784
639
635
632
614
613
337
235
149
15

5
41
30
23
37
20
53
42
26
32
59
42
41
39
15
53
25
22
53
55
22
21
20
(6)
(27)
(32)
–

SG Gatow

Gesamtkm

29.094
103.508
63.752
83.923
99.652
76.346
153.325
68.782
43.737
43.867
105.528
47.948
49.675
59.940
28.902
131.887
23.090
20.848
131.714
110.182
38.071
29.166
15.780
(4.433)
(29.175)
(48.841)
–

Kilometer Jahre
erfüllt

DRV-Wettbewerb 2016

2Ä
Ä
2Ä
2Ä
Ä
3Ä
Ä
Ä
Ä
2Ä
Ä
Ä
Ä
3Ä

3Ä
2Ä

1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
18.
19.

36
21
5
10
39
19
11
19
6
–
6
–
(5)
(1)
(6)
–
–
–
(10)

86.927 2 Ä
69.912 Ä
10.230
16.986
78.041 Ä
77.905 Ä
13.574
24.272
6.221
–
3.093
–
(3.631)
(664)
(10.834)
–
–
–
(10.866)

Erfüller des DRV-Wettbewerbs
Jahr

Ä

4281
2439
1813
1665
1093
1015
945
925
688
614
536
397
298
286
273
267
187
73
24

Wolfgang Boehm
Ursula Rohr
Konrad Rieks
Uwe Bzowka
H.-Dieter Portemeier
Gerrit Lipinski
Peter Keul
Detlef Wedler
Wolfgang Guthnick
Katrin Brunner
Klaus Eichstädt
Kirsten Dietrich
Hans-Georg Heise
Werner Steinemann
Dominic Stock
Nicole Voll
Florian Klein
Heike Schmitt-Schmelz
Roger Gebhard

Gesamtkm

2011
2012
2013
2014
2015
2016

Gatow
Erfüller km
17
13
14
14
12
10

27.823
21.552
26.502
31.951
22.910
15.400

Wendenschloß
Erfüller
km
30
29
26
25
24
23

44.394
45.368
43.975
53.204
53.681
50.459

Gesamt PSB 24
Erfüller km
47
42
40
39
36
33

72.191
66.920
70.477
85.155
76.591
65.859

Gratulation zweien unserer Senioren
Friedl Krüger und Gunter Burow feierten Jubiläen

O

riginalton Friedl Krüger am
Tag nach ihrem 95. Geburtstag
am 26. Dezember: „Nee, det hab
ick mir nich vorjestellt, det ick so
alt werde!“ Ja nun, das Leben folgt
gar oft nicht unseren Vorstellungen.
Friedl ist Ehrenmitglied nicht nur
unseres Vereins, sondern auch
des Landesruderverbands. Eine
Aufzählung ihrer Verdienste um
das Wanderrudern in Ost und
West würde ein Buch füllen.
Mit 14 Jahren das erste Mal ins

PSB 24 aktuell

Boot gestiegen, mit 54 in unseren
Verein – die damalige BSG Post –
übergetreten, ruderte und steuerte
sie noch bis ins 90. Lebensjahr.
„Rudern ist mein Leben“, bekannte
Friedl bereits vor langer Zeit.
Leider ist es ihr inzwischen nicht
mehr möglich, „ihren“ Sport zu
betreiben. Was bleibt, sind die
Erinnerungen an ungezählte gemeinsame Fahrten auf Flüssen und
Seen in Nah und Fern. Ungebrochen ist auch die Dankbarkeit vieler
Wanderruderer, die der Jubilarin
gratulierten und ihr Stehvermögen
in doppeltem Sinne wünschen.
Im gleichen Jahr wie Friedl –
1976 – wurde Gunter Burow, wie
Hansi Russ und Klaus Schill aus
Birkenwerder kommend, Mitglied
der damaligen Sektion Rudern
bei „Post“. Seinerzeit noch nicht
40, beging er im vergangenen
Dezember seinen 80. Geburtstag.
Ein „Kilometerfresser“ war Gunter
nie, er steht im Ruf, die Dinge
bedächtig anzugehen, zeichnet
sich aber durch Gründlichkeit
und Beständigkeit aus. Obwohl

nicht mehr so flott auf den Beinen,
erfüllte er 2016 zum 20. Mal die
Bedingungen des Fahrtenwettbewerbs, ohne den Rabatt für sein
Handicap in Anspruch zu nehmen.
Dank und Anerkennung hat sich
Gunter auch für die Konstruktion
und den Bau der Achter-Wagen
verdient, um die wir von manchem
Gastruderer beneidet werden.
Ihm und uns wünschen wir noch
möglichst viele gemeinsame Jahre
im Boot.
ddp

11

Schwimmen

M

it diesem Beitrag möchte ich
einen kleinen Jahresrückblick
geben. 2016 hat sich in unserer
Abteilung Schwimmen viel getan,
und das möchte ich an dieser Stelle
hervorheben. Zu den Highlights
des Jahres gehörten Wettkämpfe
für unsere Jüngsten, unsere „großen“ Wettkämpfer sowie das tolle
Engagement unserer Trainerinnen
und Trainer.

Enagiertes
Trainer-Team
2016 bestand unser Trainer-Team
aus Peggy, Heike, Daniela, Zoe
W., Zoé, Nicole, Katja, Franziska,
Samir, Emil, Ulla und Stefan. Alle
engagieren sich in ihrer Freizeit
als ehrenamtliche Trainerinnen
und Trainer. Für die vielen Trainingsgruppen, die wir inzwischen
haben, geben wir unser Bestes, um
für euch, für alle unsere Mitglieder,
ein tolles Training zu gestalten und
um euch zu unterstützen. Vielen
Dank dafür!
Auch im Jahr 2016 fanden unsere traditionellen Wettkämpfe
– das Frühlings- und Nikolausschwimmen – statt. An beiden
Wettkämpfen nahmen viele von
unseren jungen Schwimmerinnen
und Schwimmern teil, um erste
Wettkampferfahrungen zu sammeln. Sehr erfolgreich konnten
alle zeigen, was sie bei uns im
Training gelernt, geübt und ver-

Es hat sich viel getan in
unserer Schwimmabteilung
bessert haben. Alle Trainer sind
sehr stolz, in den Wettkämpfen
zu sehen, wie viele Fortschritte
gemacht wurden.
Nicht nur unsere Jüngsten haben
fleißig trainiert, sondern auch unsere „Großen“. Auch 2016 haben
unsere lizensierten Schwimmerinnen und Schwimmer an zahlreichen
Wettkämpfen und Meisterschaften
teilgenommen. Neben einigen
Titeln bei den Berliner Meisterschaften, einigen Medaillen und
vielen Urkunden konnten wir
vor allem zahlreiche Bestzeiten
verbuchen. Regelmäßiges Training
zahlt sich aus! Weiter so!

Bereicherung des
Vereinslebens
Wir freuen uns über die vielen
Erfolge, aber mindestens genau
so sehr freuen wir uns über all
diejenigen, die auch ohne häufige
Wettkampfteilnahme, regelmäßig
zum Training kommen und unseren
Verein und das Vereinsleben bereichern. Für einige ist das Training
nicht nur sportliche Betätigung,
sondern auch die Gelegenheit,
Freunde zu treffen, gemeinsam
etwas Tolles zu erleben und die
Freizeit zu gestalten. Das ist etwas
ganz Besonderes und wir hoffen
eine solch tolle Atmosphäre auch
2017 beibehalten zu können.
Danke für ein tolles Jahr 2016!
Nicole Schumann

Impessionen vom Trainingslager in Kienbaum

Masters-Sieger beim Kreuzberger „Badewannencup“:
Nicole Schumann, Jorge Leandro und Sofia Satori (v.l.n.r.)

12

PSB 24 aktuell

Januar - Februar | 2017

Unseren herzlichen Glückwunsch noch einmal an alle Teilnehmer: Richard, Oda, Olga, Charlotte, Matteo, Davide, Paul, Damian, Silas,
Valentin, Svenja, Saskia, Sofia, Luise, Pelle, Elias, Max, Lennart, Emmelina, Emilia, Johan, Miriam, Tonis, Yona, Ella, Floyd, Guyen. Ihr
alle habt tolle Leistungen gezeigt und könnt stolz auf euch sein.

Nikolausschwimmen 2016
Hoch motivierte Kinder zeigten tolle Leistungen
W
ie „alle Jahre wieder“ luden
am 10. Dezember2016
die Schwimmvereine Ausbau,
Humboldt-Universität, Blau-Weiß,
Rotation und Pro Sport Berlin
24 zum traditionellen Nikolausschwimmen in die Schwimmhalle
Holzmarktstraße ein. Trotz einer
längeren erzwungenen Trainingspause wegen eines Rohrbruchs
in der Gartenstraße fanden sich
wieder viele unserer Mitglieder
mit Vorfreude und ihren Eltern
an der Hand am Samstagmorgen
pünktlich um 8 Uhr zum Wettkampfstart in der Schwimmhalle
ein. Ruck-zuck wurden die vom
Trainer- und Helfer-Team zuvor
entlang des Beckenrandes aufgestellten Stühle und Bänke von
Kindern, Eltern, Geschwistern,
Omas und Opas, Taschen, Ordnern,
Trinkflaschen, Trainerinnen und
Trainern okkupiert. Aufgeregtes
Umhergewusel, freudiges Begrüßen, fröhliches Gelächter, aber
auch noch etwas müde Gesichter
waren zu beobachten.
Es folgte die Eröffnungsrede und
dann konnten die Wettkämpfe
endlich beginnen.

Während die Motivation für die
einen Wettkampfteilnehmer darin
lag, sich mit anderen Kindern
messen zu können, kamen andere,
weil das Schwimmen ihnen einfach
Spaß macht.
Im Resultat haben alle unsere
kleinen Schwimmerinnen und
Schwimmer tolle Leistungen
gezeigt, die häufig auch mit super
Platzierungen belohnt wurden.
Insgesamt boten 22 Wettkämpfe
die Möglichkeit, das Beste aus
sich herauszuholen und miteinander zu konkurrieren. Kinder aus
unserem Verein starteten bei 20
Wettkämpfen und errangen wieder
zahlreiche Erfolge.
Unabhängig von den Platzierungen
haben wir uns besonders darüber
gefreut, mit welcher Freude, Motivation und meist auch enormer
Eleganz unsere kleinen Wasserratten und Meerjungfrauen durchs
Becken gejagt sind.
An dieser Stelle muss noch einmal
den vielen tollen Helfern und Organisatoren gedankt werden, die es
immer wieder möglich machen, in
ungezwungener Atmosphäre den

Januar - Februar | 2017

PSB 24 aktuell

Kitzel eines kleinen sportlichen
Wettkampfes kennenzulernen.
Es war schön zu sehen, wie jeder
mit angepackt hat und wie man
sich gegenseitig unterstützte und
anfeuerte.
Und weil es so schön war, sei
hier gleich auf den nächsten
Termin hingewiesen: das Frühjahrsschwimmen im April, das ab
diesem Jahr in der neu eröffneten
Schwimmhalle in der Thomas-

Schwimmen
Mann-Straße (Prenzlauer Berg)
stattfinden wird und wozu wir
jetzt schon alle kleinen und großen
Schwimmbegeisterten herzlich
einladen.
Zum Schluss bedanken wir uns
noch einmal ganz lieb bei den beiden Eltern Birgit und Henning, die
uns mit viel Geduld tatkräftig bei
der Zeitnahme unterstützt haben.
Katja Hirsch und
Stefan Neumann

Offenbar zufriedene Trainer

13

Taekwondo

A

ls unser Trainer Marcel Meinecke uns von seinem Vorhaben
berichtete, hielt ich das für eine
– gelinde gesagt – fragwürdige
Idee. Wie sollte man denn bitte
24 Stunden am Stück trainieren
können? Selbst lockeres Training
mit regelmäßigen Pausen kann
man doch nicht so lange aushalten!
Aber jetzt wollten wir es wissen!
Und so trafen wir uns am 19.
November um 10 Uhr im ProSportstudio in der Glockenturmstraße
(Großes Dankeschön dafür, dass
uns die Räume zur Verfügung
gestellt wurden – sie waren
hervorragend für unsere Zwecke
geeignet!). 20 Mutige im Alter
von 12 bis 20 Jahren begannen
ihren Marathon!

Taekwondo-Marathon
über 24 Stunden
Eine außergewöhnliche Herausforderung

Für die Jüngeren war
um 22 Uhr Schluss
Die ersten Stunden vergingen wie
im Flug, alle waren noch energiegeladen. Wir trainierten in den
verschiedensten Disziplinen des
Taekwondo. Aber langsam bemerkten wir eine gewisse Erschöpfung,
und so waren wir sehr froh, als es
gegen 19 Uhr Abendessen gab und
wir neue Kräfte tanken konnten.

Während für die Jüngeren „nur“
ein Halbmarathon geplant war,
den sie alle um 22 Uhr erfolgreich

absolviert hatten, fing die wahre
Herausforderung für den Rest erst
jetzt an! Selbst diejenigen unter

Halbzeit um 22 Uhr: Der Halbmarathon ist geschafft.

uns, die es gewohnt waren, lange
wach zu bleiben, begannen um 2
Uhr morgens, nach 16 Stunden
Training, Zweifel zu hegen.

Notfall-Schlafsäcke
blieben unbenutzt

Zur Abwechslung Hanteltraining gegen 2.30 Uhr

14

Fotos: Marcel Meinecke

PSB 24 aktuell

Einige hatten für den Notfall
Schlafsäcke dabei, die anderen
brachten sich diese Versuchung
gar nicht erst mit. Und es wurde
immer härter. Jede Übung war
anstrengender als die vorherige,
weil unsere erschöpften Körper
nur noch schlafen wollten. Aber
wir machten weiter. Der Sonnenaufgang kurz vor 8 Uhr war
in jeder Hinsicht ein Lichtblick.
Gemeinsam überstanden wir auch
die letzten Stunden und waren am
Ende unfassbar stolz darauf, dass
wir durchgehalten hatten.
Und nun blicken wir mit freudigängstlicher Erwartung in die Zukunft – zum nächsten 24-StundenTaekwondo-Marathon!
Johannes Kurandt

Januar - Februar | 2017

Tauchen

Wilmersdorf

Adventstauchen
ist etwas für
Hartgesottene

D

er 18. Dezember, ein nasskalter 4. Adventstag, an dem
wir uns an den Glienicker See
begaben, um unser mittlerweile
obligatorisches Adventstauchen
abzuhalten.
Sechs Taucher trauten sich, fünf
aus der Abteilung und ein Gast
aus Sachsen-Anhalt.
Rainer K. und ich machten die
Invaliden-Kurz-Runde, da wir bei
unseren verletzten Füßen nicht
wussten, wie lange wir es im
Wasser aushalten würden. Nachher waren es aber nicht die Füße,
sondern die Kälte, die uns nach
knappen 15 Minuten (ab dieser Zeit

gilt der Tauchgang als Tauchgang)
auftauchen ließen. Brrrrr! Ich habe
kaum meine Flossen ausgezogen
bekommen.
Den großen Hecht haben Rainer
und ich leider nicht gesehen. Aber
immerhin waren wir 2016 noch
mal im Wasser!
Glücklicherweise gab es anschließend von Ilka und Steffen
zubereitete, wunderbar wärmende
Gulaschsuppe. Noch einmal vielen
Dank dafür!
Wir wünschen allen Mitgliedern
ein frohes, gesundes und friedliches
neues Jahr 2017!
Alenka Kreideweiß

Jahresabschluss auf dem Eis
I

n diesem Winter verbrachten
die Kinder und Jugendlichen
der Tauchabteilung Wilmersdorf
die Weihnachtsfeier nicht wie im
vergangenen Jahr im Wasser, sondern darauf. Dazu trafen wir uns
am zweiten Adventswochenende
auf der Schlittschuhbahn. Bevor
wir zwei Stunden Zeit auf dem Eis
hatten, liehen sich manche von uns
Schlittschuhe aus. Während einige
schon gleich losdüsten, wagten
andere die ersten wackeligen
Schritte. Es dauerte jedoch nicht
lange, dann konnten auch schon
alle fahren. Es war nicht wichtig,
ob man tolle Kunststücke konnte
oder langsam im Kreis fuhr. Es
war für alle sehr schön.
Danach gingen wir ins Restaurant
„Poseidon“. Wir saßen alle an
einem langen Tisch beisammen,
und es gab für jeden eine kleine
Nikolausüberraschung. Zur Stärkung nach dem Schlittschuhlaufen
bekamen wir alle Chicken Nuggets
mit Pommes und von Karin selbst
gebackene Weihnachtskekse. Dazu
sahen wir uns die Fotos vieler schöner Erlebnisse der vergangenen
Jahre auf einer großen Leinwand
an. Wir hatten alle sehr viel Spaß!
Sophie und Nanna Lindner

Januar - Februar | 2017

PSB 24 aktuell

Abadh Peter Kühn

Nicht die Jahre unseres
Lebens zählen, sondern das
Leben in unseren Jahren.
A. Ewing Stevenson

Wir nehmen Abschied von Abadh
Peter Kühn, geboren am 14. Januar 1957.
Am 5. Dezember 2016 ging er
leider sehr plötzlich von uns.
Abadh war ein Mensch, der sich
nicht aufhalten ließ. Die bei einem
Unfall ausgelöste Angst vor dem
Ertrinken überwand er, wurde
Taucher und bei uns Mitglied.
Wir wünschen dir eine gute Reise,
Abadh!
A. Kreideweiß und B. Schulz

15

Tennis

Gatow

O

Unsere Jugend kennt
keinen „Winterblues“

bwohl wir uns über unsere
tolle Tennishalle sehr freuen,
hält „Hallentennis“ keinem Vergleich mit dem Spiel auf unseren
Sandplätzen im Sommer stand. Um
die Wintersaison etwas abwechslungsreicher zu gestalten, haben
wir vor vier Jahren begonnen,
im November Bowlen zu gehen.
Das ist jetzt schon zur Tradition
geworden – und macht allen

(auch den Trainern und mir) sehr
großen Spaß.
Auch dem Schleifchenturnier im
Dezember (Nikolaus-Weihnachtsoder Neujahrsturnier) wird immer
schon entgegengefiebert, da allen
Teilnehmern von den „Nikolaustrainern“ Armand und Ronny
süße Päckchen überreicht werden
(gepackt von Kristine Strombach)

und zu Weihnachten Kakao und
Lebkuchen in gemütlicher Runde
winken.
Das erste Mal haben wir „zwischen den Jahren“ ein Tenniscamp in der Halle angeboten.
Die Resonanz war sehr gut und
die Stimmung noch viel besser.
Oliver konnte Corinna Graff als
„helfende Kraft“ gewinnen und

Nachdenken über Perspektiven
2017 stehen Neuwahlen auf dem Programm der Sportgruppe

A

uch von mir alles Gute, vor
allem Gesundheit und ein
hoffentlich friedvolles neues Jahr!
Nach dem Müßiggang zum Jahresende mit gutem Essen und vielen
Feiern müssen wir uns darüber
Gedanken machen, wie wir das
nächste Jahr gestalten. Dazu haben
wir uns in einer kleinen Arbeitsgruppe Mitte Januar getroffen
und die möglichen Perspektiven
diskutiert. Zum Zeitpunkt des
Redaktionsschlusses dieser Zeitung können wir noch nicht über
Ergebnisse berichten. Ihr werdet
aber noch vor dem Erscheinen der
Zeitung eine Mail erhalten, in der
wir folgende Punkte mitteilen:
– Perspektiven 2017
– Termin und Programm
der Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen
– Veranstaltungskalender
Zum Thema Neuwahlen gibt es
bisher nur zu berichten, dass die
Bereitschaft unserer Mitglieder,
im Bereich Tennis Funktionen

16

im Vorstand zu übernehmen,
sehr bescheiden ist. Und das ist
noch übertrieben. Ganz wenige
(einzelne) senden vorsichtige
Signale und geben mir etwas
Hoffnung. Ein klares Bekenntnis
liegt derzeit aber noch nicht vor.
Ich bin weiterhin ansprechbereit.
In unseren Sportbereichen Segeln

und Rudern haben sich dankenswerterweise bereits Mitglieder
gefunden, die bereit sind, nach
dem Ausscheiden von Wolfgang
Boehm und Jürgen Karnatz Verantwortung zu übernehmen und
sich zur Jahreshauptversammlung
zur Wahl zu stellen.
Klaus Grätz

Die Powerfrau
im Vorstandsamt

K

laus, bitte ruf mal zurück, ich
hab da eine Idee!“ – „Geht
nicht, gibt`s nicht. – Wenn es uns
nicht gelingt, Jugendliche für uns
zu begeistern, wer macht dann mal
im Club das Licht aus? – Es gibt
für alles eine Lösung, man muss
daran glauben und dafür arbeiten.“
Ja, so läuft das, wenn man Ilona
als Jugendsportwartin Tennis im
Vorstand hat. Da wird gepowert
und geklotzt. 68 Jugendliche haben
wir mittlerweile wieder in unserer
Abteilung, jedes dritte Mitglied

PSB 24 aktuell

die Kids haben viel gelernt und
der Spaß kam dabei auch nicht
zu kurz.
Vielen Dank an alle Trainer und
„Helfer/innen“.
Einen guten Start ins neue Jahr
wünscht euch allen mit sportlichen Grüßen
Ilona Messmer-Zepf
ist unter 18 Jahre alt, eine schöne
Bilanz, und Ilona hat einen großen
Anteil daran. Werbung in den Schulen, Kooperation mit dem HansCarossa-Gymnasium, Gespräche
mit Eltern von tennisinteressierten
Kids, Tennistrainingsfahrten nach
Fleesensee und Tenniscamps auf
unserer Anlage, abgestimmt mit
unseren Trainern, Bowlingabende
und vieles mehr.
Also ein „Hans Dampf in allen
Gassen“. Das ist nicht immer
ganz leicht für alle die mit ihr
zusammenarbeiten, da ist es nichts
mit „sich hängen lassen“, Ilona ist
schon da, und ab geht es mit dem
nächsten Projekt. Fordern und
Einmischen, wenn man Dinge
vorantreiben kann, gehören zu
ihrem Verständnis von Vereinsarbeit, aber auch Freundlichkeit
und Integrationskraft.
Und das Wichtigste: Eltern, Jugendliche und Trainer schätzen sie.
Vielen Dank, Ilona, für die gute
Zusammenarbeit mit Dir. Schön,
dass Du dem Vorstand noch länger
erhalten bleibst, denn von ehrenamtlich arbeitenden Menschen wie
Dir leben unsere Vereine. K.G.

Januar - Februar | 2017

Bevor die
Saison beginnt

Segeln

Stößensee

Terminvorschau 2017
Februar
Termin folgt

Tennis

Spielspaß
beim Nikolausturnier
Lankwitz

Jahresabschluss in kleinerem Kreis

D

as Tennisjahr 2016 ging für
uns wieder mit dem Nikolausturnier zu Ende. Diesmal war
der Kreis der Teilnehmer etwas
kleiner, nichtsdestoweniger gut
gelaunt und voller Spieldrang ging
es wieder auf die Plätze.
Und es blieb nicht beim Spielen.
Alle Teilnehmer hatten reichlich
leckere Speisen und Getränke
mitgebracht, die in den Spielpausen

und nach Ende des Turniers gerne
verzehrt wurden. Es war wieder
ein schöner Abend, der allen
Teilnehmerinnen und Teilnehmern
Spaß gemacht hat.
Ich hoffe, ihr alle habt inzwischen
die Weihnachtsfeiertage und den
Jahreswechsel gut gemeistert und
seid gesund und zufrieden in das
nicht mehr ganz neue Jahr gestartet.
Peter Eberlein

Veranstaltungskalender 2017
18. Feb.
22. April
12. Mai
26. Mai
4. Juni
1. Juli
15. Juli

15-19 Uhr
10.00 Uhr
18.00 Uhr
18.30 Uhr
10.00 Uhr

Familienturnier
Anspielturnier
Preisskat / Damen-Spielabend Clubhaus
1. Abteilungsversammlung
Pfingstturnier
Start der Clubmeisterschaft
11.00 Uhr Endspiele Clubmeisterschaft
und Sommerfest
21.-25. Aug.
Sommercamp für Kinder u. Jugendliche
10. Sept. 10.00 Uhr Chaos-Tennistag
18. Sept. 10.00 Uhr Endspiele der Meisterschaft und Feier
23. Sept. 18.30 Uhr 2. Abteilungsversammlung
29. Sept. 18.00 Uhr Preisskat / Damen-Spielabend Clubhaus
8. Okt. 9.30 Uhr Abspielturnier
19. Nov. 12.00 Uhr Spaziergang im Britzer Garten
14.00 Uhr Gänsebratenessen im „Netzroller“
2. Dez. 17.30 Uhr Nikolausturnier auf der Anlage SHW
11. Dez.
Spaziergang oder Fahrt
zu einem Weihnachtsmarkt
Im Juni, Juli, August und September jeden Sonntag ab 15.00 Uhr
„Come together Tennis” – alle Spielstärken, alle Altersklassen
während der Saison freitags alle 14 Tage 18.00 Uhr
offenes Gruppentraining mit der Ballmaschine

Januar - Februar | 2017

PSB 24 aktuell

Klassik am Stößensee
Jan van Schaik und sein Trio spielen für uns
Sa. 18.2. 19.00 Birge und Michael Casper:
Segeln im westlichen Mittelmeer
So. 25.2. 16.00 Filmnachmittag mit Heinz Bartels:
Flussfahrt mit Huhn - Der Kinderfilm-Klassiker,
der auch für Erwachsene ein Vergnügen ist
Im Anschluss Burger-Essen, Anmeldung erbeten
März
Sa. 4.3. 17.00 Michael Wiesener:
Einführung in die elektronische Navigation
So. 12.3. 16.00 Spielenachmittag für Jung und Alte
Skat, Kniffeln, Doppelkopf, Brettspiele
Fr. 17.3. 19.00 Jahreshauptversammlung
Sa. 25.3.
Slippen Tiefwerder
April
Sa. 1.4.
Slippen Stößensee und Gatow
Sa. 8.4. 9.00 Slippen Trailerboote Gatow
Fr. 21.4. 19.00 Ansegelfete mit Livemusik und Tanz
Sa. 22.4. 10.00 Ansegeln bei uns, danach im BYC und im VSAW
Juni
10./11.6.
Goldenes Posthorn
September
Sa. 2.9.
Sommerfest mit Pyronale
Oktober
Sa. 14.10.
Slippen in Tiefwerder
Sa. 21.10. 9.00 Slippen Trailerboote Gatow
Sa. 28.10.
Slippen Gatow Wiese
November
Sa. 11.11.
Slippen Stößensee
Dezember
So. 10.12. 15.00 Weihnachtsfeier

GASTRONOMIE. Bis zum
Wochenende 25/26. März ist die
Vereinsgastronomie samstags
und sonntags von 11 Uhr bis 18
Uhr geöffnet. Danach wieder von
Mittwoch bis Sonntag zwischen 11
und 18 Uhr, freitags und samstags
bis 20 Uhr.
Sonderwünsche sind jederzeit
möglich und mit Herrn Wadowska
zu besprechen. Selbstverständlich

Die neue Abteilung
(ver)sammelt sich

kann der Raum auch für private
Feiern genutzt werden. Bitte
wendet euch zur Terminabsprache
an Beate Naber 0172-7219409.
GLÜCKWÜNSCHE. Wir gratulieren allen Abteilungsmitgliedern, die im Januar und Februar
Geburtstag hatten oder haben. Zum
besonderen Geburtstag beglückwünschen wir Michael Casper.
Beate Naber

Tennis

Charlottenburg

A

llen Mitglieder der neuen Abteilung „Tennis Charlottenburg“ im PSB 24 ein erfolgreiches und gesundes
neues Jahr! Unsere erste Mitgliederversammlung findet
am 15. Februar 2017 statt. Eine entsprechende Einladung
wurde bereits per E-Mail versandt.
Torsten Rosenke

17

Hauptsache
gesund bleiben!

Tischtennis

N

ach einem turbulenten Jahr mit
abschließendem Weihnachtstur-nier und leckerem Gänsebraten
in der Heidelbeere ist mal wieder
Zeit für einen Rückblick 2016 sowie die Vorschau für das neue Jahr.
Der Punktspielbetrieb lief für unsere beiden Mannschaften bisher
unterschiedlich. Die 2. Mannschaft
kämpft in der Rückrunde noch
mit um den Aufstieg und die 1.
Mannschaft hat gute Chancen ,
die Klasse zu halten. In Michas
Mannschaft gab es leider verletzungsbedingt viele Spiele nicht in
der Stammformation. Handbruch,

Kreuzband gerissen, Meniskus
gerissen, Muskelfaserriss und
und und… Aber Gott sei Dank
kam immer die bestmögliche
Unterstützung durch Ersatz aus der
2. Mannschaft. Egal ob Paul, Uzi,
Thomas, Jürgen, Uwe, Ulli – alle
haben sich als gleichwertiger Ersatz
bewiesen und zur Punkteausbeute
beigetragen.
Ullis Mannschaft hatte eine
schwere Liga erwischt, ist aber
trotzdem im Rennen um einen
Aufstiegsplatz noch dabei, Hut ab!
Besonders erfreulich ist noch die
Tatsache, dass wir mehrere neue

Training in Tegel

Mitglieder begrüßen und davon
sogar drei neue Spieler für die
Mannschaft nachmelden konnten.
In diesem Sinne läuft das neue
Jahr gut an und wir wünschen
allen aktiven Spielern und Frei-

Tanzen

Jahresversammlung am 1. April

E

s ist wieder so weit: Die
Satzung sieht vor, dass alle
vier Jahre ein neuer Abteilungsvorstand zu wählen ist. Macht
euch also Gedanken, wer in
den nächsten vier Jahren die
Abteilung leiten soll, was zu
verbessern wäre und was sonst
noch für unsere Tanzabteilung
wichtig sein sollte. Eingeladen
sind wie immer auch unsere
fördernden Mitglieder, um sich
an der Diskussion zu beteiligen.

40 Jahre
Mitglied in
der Abteilung
Richters fahren eine
„Doppelschicht“

18

Fotos: Archiv der TSA

M

an glaubt es kaum, aber Christel und Helmut Richter sind
im Februar 1977 zur Tanzsportabteilung gekommen und von Stunde
an eifrige Tänzer. Sie gehören zu
denen, die eine „Doppelschicht“
fahren: Dienstag Standard / Latein,
am Mittwoch Formation. Und das
schon viele Jahre lang. Plagt auch
das eine oder andere Zipperlein,
wenn es um die Formation „Alte
Tänze“ geht, sind sie immer dabei. Noch heute schwärmen sie
von ihren Turniererfolgen in den
90er Jahren, Bad Gandersheim,
Rothenühle und Vorsfelde. Ja,
es ist lange her, aber schön war
es doch, dabei gewesen zu sein.
Heute nimmt die Formation zwar
nicht mehr an Turnieren teil, aber
es gibt doch schon hin und wieder
einen Auftritt im privaten oder
öffentlichen Rahmen.
Die Tanzsportabteilung gratuliert
herzlich und wünscht euch noch
viele weite Jahre Kraft und Freude
am Tanzen.
Der Vorstand

zeitsportlern ein gesundes neues
Jahr und ein glückliches Händchen
mit der Kelle, und wie immer mit
„ Netz-Kante“
El Capitano Micha und
Ulli Wobbermin

Termin: 1. April 2017
Einlass: 16.00 Uhr
Beginn: 16.30 Uhr
Ort:
Restaurant Reisel
12309 Berlin,
Alt-Lichtenrade 83

Im Anschluss, ab 18.30 Uhr,
ist ein Abendessen geplant und

danach wollen wir noch ein
wenig zusammensitzen und über
neue und alte Zeiten plaudern.
Tagesordnung
1. Eröffnung
2. Bericht des Vorstands über
das Geschäftsjahr 2016
3. Bericht des Kassenwarts
Geschäftsjahr 2016
4. Bericht der Kassenprüfung
5. Kassenvoranschlag 2017
6. Diskussion und
Beschlussfassung
7. Entlastung Kassenwart
8. Entlastung Vorstand
9. Vorstandswahl
Abteilungsvorsitzende/-r
Stellvertreter/in
Schriftwart/in
Kassenwart/in
zwei Kassenprüfer/innen

Der Vorstand

Unser Trainer – ein Techniker unter den Tänzern

M

ike Schmiedel trainiert unsere
beiden Tanzsportgruppen seit
Februar 2011. In dieser Zeit hat
er uns eine Menge beigebracht.
Mike ist ein Techniker unter den
Tänzern und erklärt genau, warum
diese Drehung so ausgeführt, der
Kopf so gehalten und die Füße so
gesetzt werden müssen. Weiterbildung wird auch bei ihm groß
geschrieben. Inzwischen hat er
eine Lizenz als Tanzsporttrainer
erworben. Er hat sie über den
Deutschen Tanzsportverband
erfolgreich abgeschlossen.

Nicht nur auf der Tanzfläche, auch
am Rand kann man ihn finden. Als
Wertungsrichter A bei Turnieren ist
er an manch einem Wochenende
im Einsatz. In den Wintermonaten brauchen wir hin und wieder
auch mal eine Vertretung, da er
dann gerne in den Bergen als
Regional-Skilehrer (Deutscher
Skilehrerverband) tätig ist. Na ja,
und eine gültige Fitnesslizenz für
Jumping und Zumba (Stufe 2) hat
er auch noch. Da kann man sagen,
ein sportlicher Ingenieur.
Wolfgang Kujawski

PSB 24 aktuell

Januar - Februar | 2017

Unsere Sportpalette
AMERICAN FOOTBALL

JIU-JITSU
0152-542 108 82

Babette Schrankenmüller
BADMINTON

TAEKWONDO
0176-63 11 58 01

Marcel Davidsohn
JUDO

Claudia Skowronek

info@badminton-berlin.de

BOXEN
BOGENSCHIESSEN

854 65 74

Thomas Weichert

76 80 62 72

CHEERLEADING

77 32 71 32

Robert Winkler

0176-84 05 44 84

LEICHTATHLETIK - MARATHON
0151-544 063 49

Robert Golz

FAUSTBALL / PRELLBALL
FREIZEIT- und GESUNDHEITSSPORT
82 30 98 44

Annette Twachtmann
FRAUENFUSSBALL

Gatow

813 83 03

Wolfgang Boehm

Wendenschloß Detlef D. Pries

96 20 80 56

SEGELN
366 71 72

Ingrid Lange
FREIZEITFUSSBALL

03075706673

Ewald Prinz
GYMNASTIK

82 30 98 44

HANDBALL

Stößensee Uwe Herzog
033232-388 65
Gatow
Jürgen Karnatz
363 99 44
Köpenick Dr. Bernd Drescher 0172-951 24 27

282 63 29

Denis Marquardt

281 45 61

Gatow

Klaus Grätz

Lankwitz

Erik Thomann

0176 707 35 082
0151-26 90 90 98

Charlottenburg Torsten Rosenke 37 48 96 08
TISCHTENNIS
821 51 71

Ulrich Wobbermin

0157-529 314 13

Jens Buchmann
VOLLEYBALL

82 30 98 44

Geschäftsstelle
BEACHVOLLEYBALL

55 66 92 59

Stefan Neumann
SHOTOKAN

Reinhard Hermenau

Wilmersdorf

ULTIMATE FRISBEE

SCHWIMMEN

Geschäftsstelle

Wendenschloß Jan Steppe 0172-328 34 00

TENNIS
414 42 43

Manfred Kretschmer
RUDERN

82 30 98 44

Geschäftsstelle

0171-785 43 39

Arno Georges
TAUCHEN

Oliver Matthes
KANU

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0163-483 07 66

TANZSPORT

KARATE
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335 95 17

Wolfgang Behrens
WASSERBALL

478 35 87

René Schinck

Oliver Ostermann

0176-84 41 63 81

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Tel.: 65 88 07 09

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Tel.: 89 77 97 15

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Pro Sport Berlin 24 e.V. (PSB 24)

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gegründet als Postsportverein Berlin am 26. September 1924

vormals ››Berliner Postsport‹‹

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Mitgliedermagazin des Vereins
Pro Sport Berlin 24 e.V.
64. Jahrgang – Heft 1 / 2017

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Impressum

Präsident:

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Vizepräsident:

Uwe Herzog
Freytagstr. 24, 14656 Brieselang

 p: 033232-388 65

Vizepräsident:

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 p: 791 64 08

Vizepräsidentin:

Ingrid Lange

 p: 366 71 72

Schatzmeister:

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 p: 305 78 78

Geschäftsführer: 82 30 98 44
Michael Schenk

Sportmanagerin:
Annette Twachtmann

 p: 811 49 16

Satzung, Beitragsordnung, Finanzordnung, Geschäftsordnung, Jugendordnung, Ehrungsordnung und
Versammlungsordnung können bei Bedarf in der Geschäftsstelle angefordert werden.
Auch bei Fragen zu Beiträgen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle.

Sportanlagen:

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Beachvolleyball Spandau
Kanu/Segeln Köpenick
Segeln Stößensee
Tennis/Segeln/Rudern Gatow
Tennis Lankwitz

Wendenschloßstraße 420,12557 Berlin
Tiefwerderweg 18, 13597 Berlin
Grünauer Straße 193, 12557 Berlin
Siemenswerderweg 57, 13595 Berlin
Kladower Damm 45, 14089 Berlin
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Herausgeber und Verlag:
Pro Sport Berlin 24 e.V.
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Erscheinungsweise: 6 mal jährlich
Redaktionsschluss der nächsten Druckausgabe
5. März 2017
Namentlich gezeichnete Artikel drücken nicht unbedingt die Meinung des Vereins aus. Für unaufgefordert
eingesandte Manuskripte übernimmt die Redaktion
keine Haftung. Sinnwahrende Kürzungen und Bearbeitung behalten wir uns vor. Nachdruck aller Beiträge
mit Quellenangabe erwünscht.
Der Bezugspreis ist durch den Mitgliedsbeitrag
abgegolten.

Fotos: Tom Lorenz

Senior Cats starteten erfolgreich in die neue Saison

S

chon im Dezember vergangenen Jahres begann die Meisterschaftssaison des Seniorteams
der Cats Cheerleader mit der
„German All Level Championship Nord“. Die meisten Sportler
machten sich schon einen Tag
vor dem Wettkampf auf den Weg
nach Hamburg, um dort noch ein
wenig Zeit auf dem Weihnachtsmarkt zu genießen.
In dieser Saison haben sich die
Cats nicht nur hohe Ziele gesteckt, sie strahlen auch, im
wahrsten Sinne des Wortes, in
neuem Glanz. Mit 15 Aktiven auf
der Matte wollten sie sich gegen
die anderen Teams durchsetzen.
Um 16 Uhr steckten alle in ihren
neuen Kostümen und es ging
langsam los – vom Fototermin
einige Minuten später zum Warm
Up. Gelenke und Körper wurden
darauf vorbereitet, Höchstleistung zu zeigen. Eine gewisse
Anspannung lag über den Sportlern, denn nach krankheitsbedingt
holpriger Vorbereitung wollten
sie alles geben und Pyramiden,
Stunts und Tumblingelemente
fehlerfrei präsentieren.
Das „Einstunten“ verlief hektisch, denn vom Veranstalter
kam plötzlich die Information, es
gebe statt zehn nur drei Minuten

Zeit. Bei einem Programm von
zweieinhalb Minuten ist das
schwierig. Die Aktiven behielten
jedoch die Nerven und vertrauten
auf ihr Können.
Schließlich war Gelegenheit, das
Programm hinter der Auftrittsfläche ein letztes Mal durchzuproben, bevor es vors Publikum
ging. Die Trainer Susi und Lars,
die selbst aktiv auf der Matte mitwirken, beschlossen, einen „Full
Out“ zu machen: Das Programm
wird komplett so durchgezogen,
wie es im Wettkampf gezeigt
werden soll. Leider erwies sich

an vielen Fehlern und Wacklern,
dass die Nerven doch nicht mehr
so stark zu sein schienen wie
vermutet. Auch den Trainern sah
man die Anspannung an.
Ein letzter Motivationskreis und
aufmunternde Worte, dann ging
es los. Die Cats betraten die
Wettkampffläche – und lagen
sich nach zweieinhalb Minuten in
den Armen. Nur ein Fehler hatte
sich am Ende eingeschlichen,
sonst hatte alles gestanden. Mit
so einem fast perfekten Auftritt
hatte niemand mehr gerechnet,
umso glücklicher waren nun alle.

Eine Stunde später die Siegerehrung unserer Kategorie: Platz
drei? Nein. Platz zwei – auch
nicht. Mit 6,43 von 10 Punkten
hatten die Cats alle Gegner hinter
sich gelassen.
Sie haben bewiesen, dass sich
Ehrgeiz und Teamgeist auszahlen.
Lassen wir uns überraschen, was
in dieser Saison noch passiert.
Das war erst der Anfang, denn
schon am 12. März stehen wir
erneut auf der Wettkampffläche
und kämpfen um die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft.
Susann Fichte
        
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