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Periodical volume

Full text: PSB 24 aktuell Issue 64.2016,1

HEFT 1 / 2016

PSB24 aktuell
Mitgliedermagazin

TAG DES KANUSPORTS IN KÖPENICK

Trainingsrunde mit
Birgit Fischer

Weil´s Spaß macht.
www.pro-sport-berlin24.de

Damals in Berlin

AUF EINEN BLICK
Herausforderungen für den Sport

Seite 3

Kanu Köpenick:
Ein großer Tag in der Grünauer Straße Seiten 4-6
Tennis Gatow: Sportlicher Jahresabschluss

Seite 7

Leichtathletik:
Kampf um Standuhr und Maulwurf

Seite 8

Segeln Köpenick:
Fitnesstraining und Theorie im Winter

Seite 9

Judo: Der Nachwuchs maß seine Kräfte

Seite 10

Tennis Lankwitz:
Endspurt beim Nikolausturnier

Seite 11

Tanzen: Aufforderung zum Tango Argentino

Seite 12

Segeln Stößensee:
Feten, Filme, Trainingskurse

Seite 13

Schwimmen:
Meisterschaften und Premieren

Seiten 14-15

Rudern: Fazit der Saison 2015

Seiten 16-17

Fußball: War der Erfolg eine Eintagsfliege?

Seite 18

Tauchen Wilmersdorf:
Berufstaucher zu Besuch

Seite 20

Titelfotos:
Impressionen vom Tag des Köpenicker Kanusports im
November 2015.
Fotos: Detlef D. Pries

Wir begrüßen
unsere neuen
Mitglieder
American Football:
Tina Willomeit, Martin Gade,
Patrick Bergunde, Dennis Kassner,
Robert Clifford Mann, Gregor Mainzer,
Susanne Willburger, Louis Pütz,
Vincent Musch, Armin Kalabic,
Paul Gerhard
Badminton:
Christina Seliger, Liam Scherrmann,
Nele Hoppe, Alexandra Kirsch,
Konrad Schmidtsiefen, Mia Shrage,
Marc Hoppe, Laura Thiemann
Boxen:
Tahir Berat Tuzcu
Cheerleading:
Helin Zelal Akdemir, Julia Schnorr,
Alexandra Papadaki, Merle Heitmann,
Seyda Esmer, Gaia und Noya Israel,
Elena Landowsky, Melanie Lammert
Gymnastik:
Susanne Marquardt
Handball:
Carla Marie und Charlotte in der Beeck,
Gisela Emberger, Jessica Rautenberg,
Anja Mangelsdorf, Sinaya Bingöl,
Kathleen Schindler
Judo:
Maximilian Naumann, Philipp Tornow,
Toni Buchwald
Karate:
Traute Marken, Till Herrmann,
Lioba Poschmann, Tianyue Leon Yu
Modellbahn:
Heinz-Dieter Herrmann,
Heinz-Jürgen Ehrhardt

E

ine Winter-Ausgabe unserer
Vereinszeitschrift mit Fotos vom
Wassersport aufzumachen, der
gerade Zwangspause hat, ist zugegeben
ungewöhnlich. Aber unsere Hallensportler
scheinen derart mit ihrem Spielbetrieb
beschäftigt zu sein, dass ihnen keine Zeit
fürs Schreiben und Fotografieren bleibt.
Außerdem hat der Tag des Köpenicker
Kanusports die Aufmerksamkeit verdient:
Mit viel Engagement vorbereitet, hat er
sicherlich dazu beigetragen, Pro Sport
Berlin 24 im Wassersportbezirk TreptowKöpenick bekannter zu machen.
Die Namensgebung des traditionsreichen
Bootshauses in der Grünauer Straße,
das jetzt Horn-Hanisch-Haus heißt, war
auch Gelegenheit, sich an ein Ereignis zu
erinnern, das nun bald 80 Jahre zurück
liegt und 2016 sicherlich noch Anlass zu
mancherlei zwiespältigen Betrachtungen
sein wird: die Olympischen Spiele 1936 in
Berlin. Einerseits gingen sie durch hervorragende sportliche Leistungen – wie die
von Willi Horn und Erich Hanisch – in die
Geschichte ein, andererseits gehören sie

Kinder- und Jugendsport:
– Ballett:
Leah und Kiera Jung, Roni Zamstein,
Sophie Gomastai, Henriette Winiarski,
Elisa Richter, Florentine Sikder,
Zoe Hanna Düring
– Basketball:
Jimmy Höfler, Lino Tessendorff
– Kinderschwimmen:
Emma Pauline Carstensen,
Riona Kilian, Rilana Kilian,
Julian Trageheim, Emilia Schuldei,
Yannis Franck, Ryan Priller,
Jakob Wollschläger, Sebastian Deniau,
Finia Joline Reginka, Amelie Loges,
Robert Coutts, Mael Deniau,
Kris Franke, Diana und Samuel Ziemian
– Kinderturnen:
Finia Klingsporn, Laura Barei,
Luziana Frisch, Helena Strecker,
Potina Lesova, Anastasia Richter,
Zoé Hofer, Katja Dennstädt,
Miaelle Mehler; Alexander Behrend,
Halima Errami, Mia Laube,
Mats Follster, Marc Wolfram,
Lea Latos, Aaron Albrecht,
Au-Khan Jibriel, Nelly Prang,
Lena Steinlein, Milla Gräff,
Jari Schuberth, Neo und Nik Thamke,
Philemon Sell, Milla Sack
Prosportstudio Charlottenburg:
Sascha Golpon, Petra Ventzke,
Ralf Sembach, Gudrun Henningsen,
Hong Cam Zapf, Marcel Sembach
– vormittags: Michael Rösler,
Gerhard Geisen, Karin Büsch,
Anna Kernen, Marie-Louise Westphal
– Kurse:
Judit Bredebusch, Robert Bredebusch,
Regina Leupold, Barbara Matthali,
Katharina Hammerschmitt,
Ingrid Ziesemer

zu den empörendsten Beispielen für den
Missbrauch des Sports durch die Politik
– in diesem Fall durch das Nazi-Regime.
Wer mehr über die Atmosphäre bei diesen
Olympischen Spielen wissen möchte, dem
empfiehlt Dr. Bernd Drescher, Vorsitzender der Sportgruppe Köpenick, das Buch
„The boys in the boat“ (deutsch „Das
Wunder von Berlin“) von Daniel J. Brown.
Spannend beschreibt der Autor, wie die
Mannschaft des siegreichen Ruder-Achters
der USA ausgewählt und trainiert wurde,
wie sich starke Individuen zusammenraufen mussten. Brown schildert die Kunst
des Dahingleitens und das Geheimnis,
den „Swing zu finden“, als wäre es eine
Parabel auf das Leben. In dem Buch ist
die Rede auch von Köpenick und Grünau,
denn der Autor recherchierte im Grünauer
Wassersportmuseum und sprach mit dessen
Gründer Werner Philipp.
ddp

Prosportstudio Köpenick:
Soma Guchhait Sahu
– vormittags:
Mandy Baron, Ramona Pannwitt,
Brigitte und Michael Sobek, Peter Gizzi
– Kurse:
Carmen Drobniewski, Veronika Brauner,
Jörg Drobniewski
Prosportstudio Wilmersdorf
– Kurse:
Karoline Koppe, Romy Zscherper,
Manuel Harth, Monika Nießwandt,
Jutta Burmeister, Monika Hespe
– vormittags:
Gabriela und Bernd Fischer,
Renate Oppl-Senft
Schwimmen:
Quentin Behaghel, Helice Zipp,
Alouane Hocine, Elena Korte,
Helene Killmer-Rumpf,
Ben Blankenburg, Wolf Ankersmit,
Stefan Pfeifer, Maxime Balustre
Segeln Stößensee:
Magnus Gerlach
Shotokan:
Oskar Päffgen, Anna Hilpert,
Maya Tapia-Beuermann
Sportgruppe Gatow – Rudern:
Nicole Voll
Sportgruppe Köpenick – Kanu:
Vivien Pannwitt, Moritz Baumert
Sportgruppe Wendenschloß – Tauchen:
Katharina Hejl
Taekwondo:
Mohamed Aref, Viktor Schlichter,
Carlos Voß, Eliano Haserodt Castro,
Florian Cornelsen, Rafael Liebelt
Ultimate Frisbee:
Lukas Adam, Kester Weise

Geschäftsbericht des Präsidenten für das Jahr 2015

Integration von
Flüchtlingen nicht
gegen den Sport

Der organisierte Sport darf
nicht ins Hintertreffen geraten D

e

Liebe Sportlerinnen
und Sportler,
sehr geehrte Damen
und Herren,

in für Berlin turbulentes Jahr
liegt hinter uns. Die Olympiadiskussion, unsere permanent
wachsende Stadt und der Flüchtlingszustrom haben auch unseren
Verein intensiv beschäftigt und
verdeutlicht, dass wir uns nach
wie vor sportpolitisch engagieren
müssen.
Insbesondere nach der gescheiterten Olympiabewerbung ist es
jetzt erforderlich, vorhandene
Sportanlagen zu sanieren, neue
Sportstandorte zu erschließen
und zusätzliche Sportanlagen neu
zu bauen.
Bereits jetzt haben wir in den
Sportarten Kinderturnen, Kinderschwimmen, American Football,
Handball und Boxen de facto einen
Aufnahmestopp, weil Sportplätze
oder Hallenkapazitäten fehlen.
Viele Nachbarvereine haben die
gleichen Schwierigkeiten in anderen Sportarten. Das Problem
wird sich durch die Verdichtung
der Bevölkerung und die Aufgabe,
Flüchtlinge zu integrieren, weiter
verschärfen.
Auch wenn nun eine Erhöhung des
Sportanlagensanierungsprogramms
im Doppelhaushalt beschlossen
wurde, ist zu befürchten, dass
diese Mittel aufgrund des Personalmangels in den Bezirken
nicht „verbaut“ werden können.
Daher muss der organisierte Sport
bei der Sportanlagenentwicklung
jetzt seine Kampagnenfähigkeit
beweisen und seine Forderungen an
die Politik rechtzeitig artikulieren,
um nicht erneut ins Hintertreffen
zu geraten.
Das gilt insbesondere auch dann,
wenn es darum geht, die Beschlag-

nahme weiterer Sporthallen zur
Unterbringung von Flüchtlingen zu
verhindern, solange andere Standorte zur Verfügung stehen. Man
kann auf Dauer nicht eine soziale
Aufgabe, nämlich das Sporttreiben
breiter Bevölkerungsschichten,
zulasten einer anderen, als da ist
die Integration von Flüchtlingen,
vernachlässigen. Wo sollen die
Sportvereine die Flüchtlinge
betreuen, wenn insbesondere die
größeren Spielsporthallen, in denen
Mannschaftssportarten mit hohem
integrativem Charakter betrieben
werden, belegt sind?

Januar - Februar | 2016

PSB 24 aktuell

Keine „Krise des
Ehrenamts“ bei uns
Trotz des sich verschärfenden
Mangels an Sportanlagen lief das
zurückliegende „Sportjahr“ für
unseren Verein und die vielfältigen
Sportangebote in den Abteilungen
und Gruppen weitaus ruhiger ab.
Über die vielen sportlichen Erfolge
wird an anderer Stelle ausführlich
berichtet werden.
Nach wie vor können wir uns über
eine Vielzahl von ehrenamtlichen
Mitarbeitern und Helfern freuen.
Alle Vorstandsämter in den Abteilungen und Gruppen sind besetzt.
Von einer Krise des Ehrenamts
kann in unserem Verein keine Rede
sein. Das mag an der meist harmonischen Zusammenarbeit zwischen
Ehren- und Hauptamt aber auch an
der Arbeitsteilung liegen, bei der
die Verwaltungstätigkeit von den
hauptamtlich Beschäftigten und die
Organisation des Sportbetriebs von
den ehrenamtlichen Mitarbeitern
erledigt werden. Allen, die an der
erfolgreichen Arbeit mitgewirkt

haben, danke ich an dieser Stelle
recht herzlich für ihren Einsatz.
Erneut haben wir einen Anstieg der
Mitgliederzahlen zu vermelden, die
jetzt bei 6512 liegt. Unverändert
ist der über 50-prozentige Anteil
an weiblichen Mitgliedern und
eine stattliche Anzahl von 2500
Kindern und Jugendlichen unter
18 Jahren.
Mit der Herrichtung und Befestigung der Stellplatzfläche bei der
Segelabteilung am Stößensee sind
die vor einigen Jahren begonnen
Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen am Clubhaus weitgehend
abgeschlossen. Unser Dank gilt
hier den vielen „Bauhelfern“ aus
der Abteilung sowie der Senatssportverwaltung, die die Baukosten
bezuschusst hat.
Anders als im letzten Jahr bei
der Erhöhung der Übungsleiterzuschüsse war unser Vorstoß,
über den Bezirkssportbund
Charlottenburg-Wilmersdorf eine
deutliche Erhöhung des Vereinsentwicklungsprogramms beim
LSB Berlin zu erreichen, nicht
erfolgreich. Welchen Stellenwert
die Arbeit der Vereine dort genießt,
zeigt die Tatsache, dass zusätzlich
lediglich eine Summe von 10.000
Euro in den Haushaltsplan 2016
eingestellt wurde. Damit stehen
insgesamt bescheidene 110.000
Euro für sämtliche Berliner Sportvereine zur Förderung innovativer
Projekte zur Verfügung.

Fast 400 Neue in
einem Jahr
Wie erfolgreich dieses Programm
sein kann, zeigt die Tatsache, dass
in unserem Gesundheitssportstudio
in der Glockenturmstraße, für das
wir einen Zuschuss zur Beschaffung von Sportgeräten erhielten, in
einem Jahr fast 400 neue Mitglieder
gewonnen werden konnten. Unser
besonderer Dank gilt in diesem
Zusammenhang dem Bezirksamt
Charlottenburg-Wilmersdorf,
das versprochen hat, die noch
ausstehende Sanierung eines
weiteren großen Kursraumes bis
zum Sommer 2016 abzuschließen.
Für den Start in das neue Jahr
wünsche ich Ihnen alles Gute.
Ihr Klaus Eichstädt
Präsident

er Berliner Turn- und Freizeitsportbund (BTB) hat Eeine
Online-Petition angeregt, die sich
gegen die Zweckentfremdung von
Sporthallen für die Unterbringung
von Flüchtlingen wendet. Die
Autoren anerkennen, dass Berlin
angesichts der Zahl der vor Krieg
und Terror nach Deutschland
geflüchteten Menschen vor
enormen Herausforderungen
steht. Schon die Unterbringung
bereite große Schwierigkeiten,
und es stellten sich wesentlich
weiter reichende Anforderungen
zur Integration der Menschen.
Weiter heißt es:
„Sportvereine sind ein Rückhalt
unserer Stadtgesellschaft. Sie
leisten wichtige Beiträge zum
gesellschaftlichen Zusammenhalt
und zur Integration. Sie engagieren
sich auch seit langem für Flüchtlinge, bringen mit Sportangeboten
Abwechslung und Lebensfreude
in den oftmals tristen Alltag in
den Notunterkünften und eröffnen
wichtige Wege zur Integration.“
Das Engagement der Vereine sei
jedoch untrennbar mit der Nutzung
von Sporthallen verbunden. Daher nähmen der LSB Berlin und
seine Mitgliedsorganisationen
mit Sorge zur Kenntnis, dass eine
wachsende Zahl von Sporthallen
für die Unterbringung von Flüchtlingen zweckentfremdet wurde.
Vereinen werde auf diese Weise
der Boden für die Sportpraxis
entzogen, weit über 100 Berliner
Vereine seien betroffen. Sie klagten bereits über Kündigungen,
Beitragsausfälle und wirtschaftliche Probleme.
Die Petition fordert: „Augenmaß
bewahren, keine weiteren Sporthallen für die Unterbringung von
Flüchtlingen beschlagnahmen.“
Die Nutzung von Sporthallen
zur Unterbringung von Flüchtlingen könne nur eine zeitlich
begrenzte Notmaßnahme sein.
Alternativen seien ernsthaft und
mit Nachdruck zu prüfen. Es
gebe noch zahlreiche Objekte, die
herangezogen werden könnten.
Nur wenn der Berliner Sport nicht
überstrapaziert werde, könne er seinen solidarischen Beitrag leisten.
Die Petition, die am 15. Januar
rund 6600 Unterschriften trug,
kann unter http://sport-brauchtsporthallen.btfb.de/ unterzeichnet
werden.

3

Kanu Köpenick

Die Horn-Hanisch-Ehrung und
die olympische Erziehung

E

s war einmal ein Mädchen im
zarten Alter von 12 Jahren, das
entschloss sich, Weltmeisterin zu
werden. Sie hatte bereits mit 6
Jahren in einem Kanu gesessen
und war davon überzeugt, dass
das ein realistisches Ziel wäre. Sie
trainierte fleißig und erreichte das
Ziel 17 mal. Mit 18 Jahren gewann
sie ihr erstes Olympia-Gold.
Am 14. November 2015 war
sie, inzwischen 53 Jahre alt und
im Guinness-Buch der Rekorde
verzeichnet, bei uns in Köpenick
zu Gast: Birgit Fischer. Sie erzählte, dass sie immer mit dem
Ziel des Sieges zum Wettkampf
angetreten sei. Sechsmal nahm
sie an Olympischen Spielen teil,
einmal war sie Fahnenträgerin des
deutschen Teams.

Erfolge wollen hart
erarbeitet sein
Ihre Erfolge hat Birgit Fischer hart
erarbeitet. Und für die meisten Probleme des Lebens die Rezepte mitgenommen: Durchhaltevermögen,
Konzentration auf das Wesentliche,
eine gewisse Ausdauer natürlich,
Zielstrebigkeit, Kameradschaft und
auch Demut – im Sport kann man
all das lernen, was man später im
Beruf benötigt.
Begleitet wurde Birgit Fischer von
Josef Capoušek, ehemals Cheftrai-

Die Kanutinnen Yvonne Hamann und Claudia Güldenpfennig mit Birgit Fischer (v.l.n.r.)

ner des Deutschen Kanu-Verbands.
Er war für 17 Olympiasiege verantwortlich. Später arbeitete er in
China, Großbritannien und Italien.
Nun sah er sich bei uns zum Tag
des Köpenicker Kanusports um.
Auch der 1. Vizepräsident des
Landes-Kanu-Verbands Berlin,
Sigmar Konzack, ließ sich zum
wiederholten Male bei uns sehen.
Herzlich begrüßten wir den Köpenicker Bürgermeister Oliver Igel,
der aktiv am Bürgermeistersegeln

teilnimmt, deshalb über unsere
Sportgruppe gut Bescheid weiß
und unsere Aktivitäten lobte.
Robert Schaddach, Mitglied im
Berliner Abgeordnetenhaus und
Vorsitzender des Touristikvereins
Köpenick, bestätigte, dass Impulse
wie die unserer Sportgruppe dem
Bezirk gut tun. Der Bezirksstadtrat
für Schule und Sport, Michael
Vogel, sagte uns denn auch weitere
Unterstützung zu.

Wasserscheu
ins Faltboot?
Durch unser Programm führte
die bekannte RBB-Moderatorin
Petra Schwarz, die für eine dem
Anlass angemessene Leichtigkeit
sorgte. Schließlich waren etwa 200
Sportkameraden aus verschiedenen
Vereinen und Epochen gekommen,
um sich beim alten „Postsport“
umzusehen. Auch der Leiter des
Köpenicker Sportamts, Steffen
Senkbeil, freute sich über das große
Interesse an unserer Veranstaltung.
Beispielsweise erläuterte das
Team Ron Buschmann von der
DLRG-Station am Müggelsee
das Aufgabenfeld der Retter in
unseren Gewässern.
Der Sporthistoriker und Segelschiedsrichter Dr. Kurt Wernicke
und der Gründer des Grünauer
Die Gedenktafel ist enthüllt.
Trainer Robert Winler hilft.

4

PSB 24 aktuell

Wassersportmuseums Werner
Philipp erklärten, dass es wichtig
sei, Gebäude auch nach wichtigen
Persönlichkeiten der Sportgeschichte zu benennen.
Wir hatten Birgit Fischer nämlich gebeten, unser ehrwürdiges
Bootshaus auf den Namen HornHanisch-Haus zu taufen – nach
den ehemaligen Postsportlern
Willi Horn und Erich Hanisch.
Deren Angehörige (Tochter und
Söhne) waren sehr gerührt, dass
ihre Väter geehrt wurden. Wir wiederum freuten uns, dass sie bei der
Namensgebung anwesend waren.
Erich Hanisch und Willi Horn
kamen aus Arbeiterhaushalten und
hatten in ihrer frühen Kindheit
keine Beziehung zum Kanusport.
In seinem Tagebuch schrieb Erich
Hanisch: „Bei einem Schulausflug
zu den Müggelbergen war ich nur
mit Liebe und guten Worten zu bewegen, in das Fährboot zu steigen,
denn ich konnte mir nicht denken,
daß so ein Boot 30 Schulkinder
tragen konnte.“
Als Erichs Eltern nach Grünau
zogen und dort eine Wassertankstelle betrieben, entdeckte er jedoch
den Wassersport für sich. Mit 12
Jahren kaufte er sich sein erstes
Boot, mit 15 ein richtiges Faltboot
der Firma Klepper, später gab er
noch einmal 320 Reichsmark für
ein Amansisboot aus. Und mit der
Lust an Wettfahrten wuchs die
Erfahrung, dass Siege nur durch

Januar - Februar | 2016

Kanu Köpenick

Moderatorin Petra Schwarz im Gespräch mit Robert Winklers Jugendteam und Birgit Fischer

Training und nochmals Training
zu erringen sind.
Seinen langjährigen Sportkameraden Willi Horn kannte Hanisch
vom Telegraphenbauamt I Berlin.
Schon vorher waren sie mehrere
Jahre als Postbetriebsarbeiter beim
Postzeitungsamt Berlin tätig gewesen. Die beiden Jungen trainierten
im Postsportverein und wussten,
dass sie sich aufeinander verlassen
konnten. Das zahlte sich bei den
Deutschen Meisterschaften 1932
in Passau aus, als Horn mitten im
Rennen kurzzeitig Magenkrämpfe
bekam. Hanisch paddelte für zwei
und so holten sie sich den Sieg
trotzdem. Zum ersten Mal wurden
sie von der Presse fotografiert und
interviewt, sie wurden zu Stars,
blieben aber bescheiden im Auftreten und hartnäckig im Kampf
um weitere Erfolge.

hatte mehr Lust zum trainieren.
Mit Kamerad Horn war ich auch
nicht ganz einig. Und zu allem
Überfluß erklärte der Vorstand,
dass der Rennsport überflüssig
sei. Aber auch das ging vorüber,
auf Regen folgt Sonnenschein. Mit
Kamerad Horn wurde ich einig
und wir zogen wieder frisch und
fröhlich in den Kampf.“

Das spannendste
aller Rennen 1936

Im Postsportverein gab es jedoch
damals Querelen, wie auch wir sie
in jüngerer Zeit erlebt haben. Zitat
aus Hanischs Tagebuch von 1934:
„So schwer wie Gewitterwolken
am Himmel hängen, so schwer
hängen die Wolken über unserem
Sportbetrieb im Post-Sportverein
Kanu-Abteilung. Eine schwüle
drückende Stille. Der Trainer, Fritz
Flemming, ist wegen Meinungsverschiedenheiten aus dem Verein
gegangen. Auch hat er mehrere
Kameraden mitgenommen, in
dem Glauben, die Kanu-Abteilung
wird nun untergehen. Die Ratten
verlassen das Schiff, so kann man
es bei uns auch sagen. Keiner

Die beiden Sportler schätzten
Trainer Flemming sehr, hatte
er ihnen doch die Schliche und
Tricks erfolgreicher Rennkanuten
beigebracht. Darüber hinaus aber
auch das Prinzip der Fairness. Als
Hanisch bei einem Rennen auf
Grund einer Motorbootwelle seinen
Nachbarn behindert hatte, wurde er
vom Wettkampf ausgeschlossen.
Das ärgerte ihn sehr, wollte er doch
immer fair zu seinen Gegnern sein.
Bei der Langstreckenregatta auf
dem Tegeler See gab es als Preis
eine schöne Hansa-Kogge – ein
starker Antrieb für das Team HornHanisch. Noch heute schmückt die
Kogge unser Bootshaus.
Vor nun fast 80 Jahren, bei den
Olympischen Spielen 1936 in
Grünau, lieferten sich Horn/Hanisch im Zweier-Faltboot (FII) mit
ihren Rivalen den spannendsten
aller Kanu-Kämpfe. Aus einem
zeitgenössischen Bericht der
Sportpresse zitiert: „Wer bisher
noch der Meinung gewesen, daß
der Kanusport kein Kampfsport
ist, wird diese Ansicht sehr schnell
revidiert haben.“ (siehe auch den
Rennbericht auf der folgenden

Januar - Februar | 2016

PSB 24 aktuell

„Auf Regen folgt
Sonnenschein“

Seite). Das Originalboot dieses
Wettkampfs kann im Grünauer
Wassersportmuseum besichtigt
werden.
Wenige Wochen nach den perfekt
organisierten Spielen und der
kurzen Illusion einer toleranten
Gesellschaft wurde in Deutschland
die Jagd auf Andersdenkende und
die Vertreibung der Juden fortgesetzt. Auch die Familie Hanisch war
betroffen. Eine Schwester Erichs
emigrierte mit ihrem jüdischen
Mann nach Kanada. Der Kontakt
zur Familie riss ab.
Nach dem Zweiten Weltkrieg
nahmen Willi Horn und Erich
Hanisch die sportliche Betätigung
wieder auf. Hanisch hat seine
Erfolge zwischen 1930 und 1954
akribisch erfasst. Er zählte 58
erste, 22 zweite, 13 dritte und 2
fünfte Plätze. Er war 9 Mal Berliner Meister, 5 Mal Deutscher
Meister, einmal Europameister
und Olympia-Zweiter.

Trainer und Erzieher
junger Sportler
Während Willi Horn die DDRNationalmannschaft trainierte
und in Köpenick als Sportlehrer
arbeitete, war Erich Hanisch ab
1952 als Heimleiter und Trainer im
Bootshaus in der Grünauer Straße
193 tätig, das inzwischen von der
BSG Post (Betriebssportgemeinschaft) genutzt wurde. Horn und
Hanisch widmeten sich bis Ende
der 50er Jahre dem gesamtdeutschen Sport.
Als Trainer waren sie hart. Sie
gaben stilistische Anweisungen
bis ins Detail und begleiteten

die jungen Kanuten oft selbst im
Boot auf dem Wasser. Ein Prinzip
war, im Training mindestens das
Doppelte der Wettkampfstrecke
zu fahren. Bei einem Rennen über
42 km bedeutete das fast 90 km an
einem Tag: drei Runden DahmeSpree-Müggelsee-SeddinseeLanger See ... uff!
Die BSG Post würdigte Erich Hanisch dafür, dass er viele Leistungssportler zum Erfolg geführt und
dazu beigetragen hatte, die Sektion
Kanu zu einer führenden Sektion in
der DDR zu entwickeln. Er wurde
mit der Goldenen Ehrennadel der
BSG ausgezeichnet und 1976
bei Beendigung seiner Tätigkeit
zum Ehrenmitglied ernannt. 1981
siedelte er zu seiner Tochter nach
Lichtenrade in Westberlin um. Das
Bootshaus in Köpenick hat er nie
wieder betreten.
Zurück zu Olympia: 1953 bekamen Horn und Hanisch vom
Deutschen Kanuverband (damals
in Wuppertal) eine Urkunde und
die Silberne Olympianadel des
Nationalen Olympischen Komitees. Diese Nadel trugen sie stolz
und erzählten dem jugendlichen
Nachwuchs immer wieder von
ihren Wettkampferlebnissen.
Horn und Hanisch praktizierten die
olympische Erziehung, verstanden
als Lern- und Erziehungsprozess,
als dauerhafte Arbeit an der harmonischen Vervollkommnung der
Persönlichkeit. Es ist eine bestimmte Form der Charakterhaltung, die
sich hinter diesem Begriff verbirgt.
Die angestrebte Selbstvollendung
der Persönlichkeit ist am besten
durch ein Wort Pierre de Coubertins
zu beschreiben: „Das Wichtigste
im Leben ist nicht der Triumph,
es ist der Kampf; das Wesentliche
ist, nicht ‚gesiegt‘, sondern sich
wacker geschlagen zu haben. Diese
Regel weit verbreiten, heißt die
Menschheit tapferer und stärker
– und dennoch edelmütiger und
feinfühliger zu machen.“
Dr. Bernd Drescher
Der Autor dankt für die Bereitstellung
von Bildern und Material wie auch
für die Geduld, in Erinnerungen zu
kramen: Angelika Marx geb. Hanisch, Martin Horn, Werner Philipp,
Ernst Seifert, Manfred Wiese, Claus
Boelke, Reiner Wendt, Hans-Jürgen
Ullrich, Christoph Kreuziger, Erich
Prewitz, Ilse Täubner geb. Zager,
Ingrid Zahn, Ralph Drescher.

5

Kanu Köpenick

Bord-an-Bord-Kampf bis ins Ziel
Reportage vom Olympiarennen des Zweiers Horn-Hanisch

D

machen die Schweden Boden gut.
An der Bammelecke gibt es wieder
einen Spurt beider Mannschaften.
Die Schweden lassen nicht locker.
Inzwischen ist die abgesteckte
Regattastrecke erreicht. Noch 2 km
bis zum Ziel. Beide Mannschaften
versuchen das Letzte. Aber es
haben sich zwei gleichwertige
Gegner getroffen. Noch immer fahren die Schweden ihren schnellen
Schlag. Jetzt liegen beide Boote
auf gleicher Höhe. Die Führung,
soweit man überhaupt von einer
Führung sprechen kann, wechselt.
Beide Boote erhöhen jetzt nochmals die Schlagzahl. Die Schweden
setzen den ganzen Körper ein. Das
Boot schwankt nach rechts und
links. Das Geschrei der Zuschauer
spornt beide Mannschaften immer
stärker an. Es ist ein mörderischer
Kampf und als beide Boote das Ziel
passiert haben, herrscht plötzlich
tiefe Stille. Wer ist der Sieger?

„Fertig machen zum Rennen 2,
Faltbootzweier“, ertönt die Stimme
des Vorstandes und 13 Mannschaften, die um den olympischen Sieg
kämpfen wollen, begeben sich in
ihren Booten an den Startsteg,
der von Pionieren am Ende des
Seddinsees ausgelegt worden ist.
Bunt leuchten die Trikots der verschiedenen Ländermannschaften.
Aber jede Farbe ist nur einmal
vertreten, da jedes Land nur eine
Mannschaft stellen darf. Dreizehn
Nationen, Luxemburg, Großbritannien, Ungarn, Schweden, Belgien,
Schweiz; Canada, Deutschland,
Jugoslavien, Holland, U.S.A.,
Tschechoslowakei und Oesterreich
stellen sich dem Starter. Die deutsche Mannschaft hat Startnummer
8, liegt also mitten im Feld.

In Höllentempo
übern Seddinsee
Inzwischen sind die Boote ausgerichtet worden. „Meine Herren
sind Sie fertig?“ „Los“ klingt das
Kommando des Starters. Die rote
Startflagge saust nach unten. Und in
einem Höllentempo gehen 13 Boote
auf die 10 km lange Reise. Jeder ist
bestrebt schnell an die Spitze und
vom Rudel los zu kommen, denn
der Kurs führt vom Seddinwall
halbrechts zur Seddinsee-Ecke.
Den günstigsten Startplatz haben
die Oesterreicher erwischt, die auf
der rechten Außenbahn liegen.
Neben dem deutschen Boot liegen
Jugoslavien und Canada, die ein
Anfangstempo wie zu einem 1000
m Rennen vorgelegt haben.
Der Schiedsrichter muß häufig
eingreifen, um Behinderungen der
Boote, die alle nach rechts drängen,
zu vermeiden. Aber alles geht klar.
Die deutsche Mannschaft muß
kräftig spurten um klar Wasser
zwischen sich und ihre beiden
Nachbarn zu bringen und geraden
Kurs auf die Seddinsee-Ecke halten
zu können. Jugoslavien hält längere
Zeit das Tempo und macht es unserer Mannschaft schwer, vom Felde

6

Foto: Archiv PSB

en Verlauf des olympischen
Rennens, das Willi Horn und
Erich Hanisch am 7. August 1936
im Faltbootzweier über 10.000
Meter bestritten, beschrieb der
damalige „Propagandawart“ der
Kanu-Abteilung, Kam. Wittenberg, in Nr. 6/1936 der „PSBNachrichten“:

los zu kommen. Die schwedische
Mannschaft hat es leichter. Ihre
Nachbarn sind dem Tempo nicht
gewachsen und fallen bald zurück,
so daß die schwedische Mannschaft
ohne viel Kraftvergeudung zur
Spitze gelangt.
Endlich ist auch die deutsche
Mannschaft frei und erreicht an
der Seddinsee-Ecke, wo bereits
das Schiedsrichterboot liegt und
darauf achtet, daß kein Boot auf
die Boje gedrängt wird, die Spitzengruppe. Es führen Oesterreich
und Schweden mit einer sehr
hohen Schlagzahl. Links von der
schwedischen Mannschaft gehen
jetzt Horn-Hanisch mit einem Zwischenspurt an das führende Feld
heran. Doch Schweden und Oesterreich erkennen die Gefahr und
legen gleichfalls einen gewaltigen
Zwischenspurt ein. Schwer muß
unsere Mannschaft kämpfen, um
aufrücken zu können. Nach etwa
3 1/2 km liegen sie mit Schweden
auf gleicher Höhe. Oesterreich ist
etwas zurückgefallen und kann
das wahnsinnige Tempo nicht
halten. Inzwischen ist Holland
aufgerückt und nimmt sofort mit
den Oesterreichern den Kampf um
den dritten Platz auf. Zwischen den
ersten 4 Booten und dem übrigen
Feld liegt bereits ein Raum von
etwa 150 Metern.
Horn-Hanisch, die sich inzwischen
von ihren vielen Spurts, die sie
einlegen mußten, um vom Feld

frei und an die Spitze zu kommen,
erholt haben, gehen erneut zum
Angriff über. Sie verschärfen
plötzlich das Tempo und können
sich etwa eine Länge von Schweden frei machen. Diese sind sich
jedoch bewußt, daß nur zwischen
Deutschland und Schweden die
Entscheidung liegen kann, und
beantworten den Angriff unserer
Leute ihrerseits mit einem Spurt,
der sie wieder an das deutsche
Boot heranbringt. 7 bis 8 m neben
Horn-Hanisch liegend, kämpfen sie
sich heran, so daß der Vorsprung
unseres Boots nur noch 1 bis 2 m
beträgt. Beide Boote fallen auf
Streckentempo zurück. Die Schweden mit schnellem hohen Schlag,
die Deutschen mit längerem, flacheren Schlag. Beide Boote haben
dasselbe Tempo. Vom Begleitboot
läßt sich nicht unterscheiden,
welches Boot in Führung liegt.
Man sieht nur an der sich immer
wieder erhöhenden Schlagzahl, daß
beide Boote, immer im gleichen
Abstand nebeneinander liegend,
um die Führung kämpfen.

Spurts und
Gegenspurts
Nach kurzer Zeit versucht die
deutsche Mannschaft nochmals die
Gegner abzuschütteln. Wieder wird
der Spurt mit einem Gegenspurt
beantwortet und nichts ändert sich
im Ergebnis. Zentimeterweise

PSB 24 aktuell

Das härteste
Rennen des Tages
Da ertönt der Lautsprecher. „Sieger Schweden mit 3/10 Sekunden
Vorsprung vor Deutschland.“ Das
härteste Rennen des Tages ist entschieden. Beinahe 3 Minuten besser
ist die Zeit unserer Mannschaft
(als) bei den deutschen Meisterschaften auf der gleichen Strecke,
die auch im Bord-an-Bord-Kampf
ausgetragen wurde.
Ganz knapp mußte sich unsere
Mannschaft geschlagen geben, die
durch ihren schlechten Startplatz
gezwungen war, vom Startkommando bis zum Ziel Spurt an
Spurt zu reihen. Sie haben Großes
geleistet, und nur das Körnchen
Glück, das nun mal zu jedem
Sieg erforderlich ist, war diesmal
beim Gegner.
Wir sind stolz auf unsere Kameraden, die das letzte gegeben und
für Deutschland die Silbermedaille
erkämpft haben, und wir sind
besonders stolz darauf, daß beide
Kameraden aus unserer Mitte
aufgewachsen sind und alle die
Jahre hindurch fest zu uns hielten,
als Anfänger, Junioren, Senioren,
deutsche Meister, Europameister
und als Olympia-Sieger.“
(Titel und Zwischentitel von der
Redaktion. Die Schreibweise des
Originals wurde beibehalten.)

Januar - Februar | 2016

Sportlicher Jahresabschluss

Tennis

Gatow

Auf der Bowlingbahn und in der Tennishalle

U

nsere Tenniskids hatten einen
wunderbaren Bowling-Event,
mit tollen Ergebnissen, leckeren
Pommes und erfrischenden Getränken.

Die Erwachsenen hatten sehr
viel Spaß bei unserem SilvesterSchleifchenturnier. Martina und
Frank Weidemann organisierten
ein tolles Turnier mit 16 Teilneh-

mern, die viel gespielt und noch
mehr gelacht haben. Euch beiden
vielen Dank!
Zum Jahreswechsel wurde lecker
gegessen, viel getrunken und

Neue T-Shirts liegen bereit

noch mehr getanzt. Niemand saß
mehr am Tisch – die Kids haben
geböllert, die Eltern aufgepasst
und geschwoft. Prosit Neujahr!
Ilona Messmer-Zepf

Boxen

Abteilungsversammlung mit Vorstandswahl am 5. April

I

n unserem Trainingsraum sind
zwei neue Schränke für Sportgeräte aufgestellt worden. Jörg
und Uwe haben sie dankenswerterweise aufgebaut.
Jetzt sind auch für unsere Abteilung 60 neue T-Shirts mit dem
PSB-24-Logo eingetroffen.
Herzliche Glückwünsche zum
Geburtstag gehen diesmal an
Jürgen Koch und Klaus-Peter
Vergens.
Manfred Weger

Januar - Februar | 2016

U

nsere diesjährige Abteilungsversammlung findet
am 5. April 2016 um 19 Uhr
im Schachraum der Franz-MettSporthalle statt (über den Hof).
Tagesordnung
1. Begrüßung durch den
Vorsitzenden
2. Feststellung der
Stimmberechtigung
3. Bestätigung der
Niederschrift der
Versammlung vom
5. Mai 2015

PSB 24 aktuell

4. Bericht des Vorsitzenden
5. Bericht des Kassenwarts
6. Aussprache zu den
Berichten
7. Entlastung des Vorstands
8. Wahl des Wahlleiters
9. Wahl des neuen
Abteilungsvorstands
10. Haushaltsplan 2016
11. Anträge
12. Verschiedenes
Anträge sind satzungsgemäß
acht Tage vorher schriftlich
beim Vorstand einzureichen.

7

Leichtathletik

I

n der ersten Ausgabe 2016 wollen
wir auf die letzten zwei Monate
des vergangenen Jahres zurückschauen! Neben internen Läufen
stand der Tübinger Nikolaus-Lauf
über die Halbmarathon-Distanz
auf dem Programm.

Wer schätzt sich
am besten ein?
Wer kann am genauesten angeben,
wie lange er für 5 Kilometer benötigt? Bei diesem abteilungsinternen
Wettkampf gewinnt nicht der
Schnellste, sondern derjenige, der
am besten schätzt! Die Taktiken
sind sehr unterschiedlich: Mancher
schwört darauf, die Strecke so
schnell wie möglich zu bewältigen, weil er sein Limit einfacher
schätzen zu können glaubt als eine
x-beliebige Zeit. Andere lassen es
ruhiger angehen und versuchen,
einen bestimmten Kilometerschnitt
zu treffen. Egal wie: Am Ende
zählt nur die möglichst geringe
Differenz zwischen gelaufener
und angegebener Zeit.
Dieser Wettkampf wird traditionell
am letzten Novembermittwoch
ausgetragen und bei der Weihnachtsfeier zwei Tage später ausgewertet, 2015 bereits zum 16. Mal.
Teilgenommen haben 23 PSBler
– aber nur einer kann gewinnen!
Diesmal war es Heiko Klimek,
der sich zum zweiten Mal den
Standuhr-Wanderpokal sicherte.
Ihm gelang es tatsächlich, auf die
Sekunde genau auf der Ziellinie zu
landen. Bemerkenswert aber auch
die Leistungen auf den Plätzen
zwei und drei: Antonia Maecker
lief mit nur zwei Sekunden und
Martin Götze bei seiner ersten
Teilnahme mit nur drei Sekunden

Kampf um Standuhr und Maulwurf
Heiko Klimek sagte seine Zeit sekundengenau voraus
Differenz ganz knapp am Sieger- ist die spannende Ergebnisvertreppchen vorbei.
kündung, die Andrea mit vielen
Der heiß umkämpfte Maulwurf kleinen Anekdoten zu ergänzen
für den Sportler mit der größten weiß. Bei heiterer Stimmung
Zeitdifferenz unterhalb von zwei erfährt man interessante Dinge
Minuten ging diesmal an Michael über seine Laufkameraden und
Betsch mit einer Zeitdifferenz von meist weiß Andrea am besten,
98 Sekunden. Für Unterschiede warum es in diesem Jahr so gar
zwischen geschätzter und gelau- nichts werden konnte mit dem
fener Zeit von mehr als zwei Mi- erfolgreichen Schätzen. Andrea und
nuten gibt es eine Sonderregelung: Werner, was wäre der Schätzlauf
Teilnehmern, die sich um mehr als ohne euer Engagement!
zwei Minuten „verschätzen“, wird
unterstellt, dass sie gern den kleinen Maulwurf ergattern würden.
Diesmal fielen zwei Teilnehmer
aus der Wertung: Ariane Papke Manfred Kretschmer berichtet:
und Simon Rothmeier. Beide waren „Auch in diesem Jahr starteten
mehr als zwei Minuten schneller wieder einige Mitglieder, zum Teil
als gedacht und konnten sich am mit Partner, Richtung Tübingen.
Ende trotzdem über
eine sehr viel bessere
Schätzlauf 2015 (5 km)
Form als erwartet freuGeschätzt Gelaufen Diff.
en. Ein absichtliches
Maulwurf-Ergattern
1. Heiko Klimek
23:58 23:58
0
würde ihnen als Neu2. Antonia Maecker
20:25 20:27
2
lingen wohl niemand
3. Martin Götze
20:30 20:27
-3
4. Heinz Junkes
25:00 24:53
-7
unterstellen. Ariane
4. Alexander Oberthür 20:39 20:32 -7
freute sich über eine
6. Gregor Wünsch
17:48 17:36 -12
tolle neue Bestzeit von
7. Reinhold Happersberger 21.40 21:55 15
22:52 Minuten und
8. Christian Auerbach
20:50 21:06 16
rechnete sich schon aus,
8. Frédéric Georges
18:45 19:01 16
welche Zeiten über 10 10. Justus Habigsberg
21:20 21:01 -19
26:40 27:03 23
km und Halbmarathon 11. Frank Blankenfeld
28:30 27:59 -31
wohl 2016 drin sein 12. Nicole Stahlmach
13. Steffen Goll
22:30 21:57 -33
könnten.

40. Nikolauslauf in
Tübingen

Ganz besonders danke
ich im Namen aller
Andrea und Werner
Ruck für die liebevolle
Ausgestaltung und Auswertung dieses Laufevents! In jedem Jahr
wieder ein Highlight
der Weihnachtsfeier

Andrea Ruck verkündete die Schätzlauf-Ergebnisse

8

14.
14.
14.
17.
18.
19.
20.
21.

Stefanie Meul
Karsten Papenbrock
Bärbel Rennung
Werner Feist
Horst Matznick
Günther Zabel
Günter Lewanzik
Michael Betsch
Außer Wertung
Ariane Papke
Simon Rothmeier

21:36
21:45
26:02
33:07
26:45
22:30
23:00
33:30

21:01
22:20
25:27
33:54
25:51
21:31
21:56
35:08

-35
35
-35
47
-54
-59
-64
98

25:00 22:52 -128
25:10 21:51 -199

Und der 40. Nikolauslauf war auch
wirklich am 6. Dezember, genauso
wie der 1. Nikolauslauf 1975.
Über 2700 Teilnehmer (Rekord)
waren dabei, um einen Halbmarathon bergauf und bergab zu
bewältigen. Die äußeren Umstände
waren bei sonnigen und trockenen
8 Grad sehr gut. Die Organisation
des PostSV Tübingen war, wie
immer, hervorragend ...
Die Anmeldung für den Havellauf 2016 ist freigeschaltet!
Der Lauf findet am 17. Juli
2016 zum 27. Mal statt!
Alle Informationen unter:
www.havellauf-berlin.de

Bei den Männern gewann in
einer für diese Strecke hervorragenden Zeit von 1:10:57 h Jens
Ziganke, nur 3 Minuten über dem
Streckenrekord. Bei den Frauen
gewann Anais Sabié in 1:21:29,
auch eine Superzeit. Was diese
Zeiten bedeuten, wissen alle, die
dort schon einmal gelaufen sind.
Auch unsere Teilnehmer schlugen
sich wacker und absolvierten die
Strecke ungefähr in der Zeit, die Patrik (Marschalik) ihnen am Abend
zuvor bei einem Bier vorgegeben
hatte: Audrey (Nioucel), unsere
einzige Starterin, belegte in ihrer
Altersklasse W35 den hervorragenden 3. Platz. Patrik, fast ohne
Training, lief mit Audrey fast die
ganze Zeit zusammen und erreichte
mit 1:39 auch seine angepeilte Zeit.
Günter (Lewanzik), das ganze Jahr
mit Problemen behaftet, erreichte
mit Ende 1:40 eine Zeit, die ihn
zwar befriedigte, aber sicher bei

Sieger war diesmal Heiko Klimek

PSB 24 aktuell

Januar - Februar | 2016

Bastelspaß, Fitnesstraining und
Segeltheorie im Winter
Nachlese 2015 und Vorbereitung auf die Segelsaison 2016

Geehrt bei der „Boot & Fun“: Lennard Wendler und Lisa-Marie Kühn mit ihrem Trainer

W

ie erwartet, wurde LisaMarie Kühn bei der „Boot
& Fun“ auf der Bühne des Berliner Seglerverbandes geehrt.
Sie gehörte zu den zehn besten
Berliner Optiseglern und war als
Achtplatzierte bestes Berliner
Mädchen 2015. Lennard Wendler
aus ihrer Trainingsgruppe gewann

die Opti-B-Wertung als bester
Nachwuchssegler 2015. Damit
ging für die vom PSB 24 geführte
Optitrainingsgruppe das bisher
erfolgreichste Jahr zu Ende.
Auch in diesem Winter wird wieder gebastelt und Sport getrieben.
Nachdem die Optianfänger mit
Trainer Jan Boelke und ihren

Eltern die Boote kontrolliert hatten, wurden Ruderanlagen und
Schwerter geschliffen, lackiert
und ordentlich eingelagert. Auch
Trainer Christian Kühn lud zum
Bastelspaß für Jung und Alt ein.
Diesmal wurden Riggs und Segel
überprüft. Diverse Niederholer, Affenschaukeln und Bändsel wurden

Das neue Laufjahr kann kommen
Trainingsläufen ohne Probleme
besser gewesen wäre. Heinz
(Junkes), ein alter Hase auf dieser
Strecke, erreichte seine Wunschzeit
von unter zwei Stunden in sehr
guten 1:57. Kann man nicht meckern. Friedhelm (Holz), Neuling
auf dieser Strecke, benötigte nur
wenig mehr, nämlich 1:58, und
war mit diesem Einstand zufrieden. Auch ich war mit meiner Zeit
Ende 1:40 sehr zufrieden, war sie
doch 2 Minuten schneller als im
Jahr zuvor und brachte mir den 1.
Platz in der M65.
Nicht laufen konnte leider Ralf
(Milke), dem seine Fußprobleme
zwar eine lockere Trainingsrunde
gestatteten, aber an ein Rennen war
nicht zu denken. Dafür hat er uns,

die gelaufen sind, auf der Strecke
motivierend unterstützt. Danke!
Fazit: Es war wieder eine gelungene Sportreise mit guter Organisation von Patrik und Ralf, mit
gutem Essen in Tübingen, gutem
Bier und guter Unterkunft (...) Ich
denke, für das nächste Jahr sind
Wiederholungstäter willkommen
und Einsteiger ebenso.“

Januar - Februar | 2016

PSB 24 aktuell

Pfannkuchenlauf
im Grunewald
Zwischen Weihnachten und Neujahr ist unsere Halle in Wilmersdorf
geschlossen. Ein guter Zeitpunkt,
mal wieder gemeinsam in der
Natur zu laufen. Und so bildet
der abteilungsinterne Pfannku-

chenlauf durch den Grunewald
den läuferischen Jahresabschluss
für viele von uns. Er findet traditionsgemäß am 30. Dezember
statt. 2014 war der Grunewald
tief verschneit, diesmal war es
fast frühlingshaft. Gelaufen wird
etwa eine Stunde in gemäßigtem
Tempo, alle zusammen oder in
mehreren Grüppchen – natürlich
ohne jegliche Wettkampfambitionen. Im Anschluss treffen sich
alle am Mommsenstadion zum
Pfannkuchen-Essen mit Glühwein,
Kaffee, Sekt oder was man sonst
noch zum Jahresausklang braucht.
Ein gelungener Abschluss eines für
viele sehr erfolgreichen Laufjahres.
An einem der offiziellen Berliner
Silvesterläufe nahm Steffen Goll

Segeln

Köpenick

ersetzt. Dabei lernten die Eltern,
wie gespleißt wird, und wendeten
das Gelernte auch gleich an.
Auch 420er- und Lasersegler lagerten ihre Boote ordnungsgemäß
ein und werden zu Beginn dieses
Jahres einige Reparatur- und
Überholungsarbeiten leisten.
Die Mitglieder der Kinder- und
Jugendsportgruppe beteiligen sich
in den segelfreien Monaten am
Sport- und Fitnesstraining in der
Halle. In verschiedenen Gruppen
wird an Kondition, Kraft und Koordination gearbeitet. Im Februar
kommen die Nachwuchssegler
zum Athletikpokal des Berliner
Seglerverbandes zusammen. Dort
wird die Fitness überprüft.
Auch Theorie steht im Winterprogramm. Regelmäßig werden die
jungen Segler mit den theoretischen
Grundlagen des Segelns vertraut
gemacht und die Probleme der
letzten Saison aufgearbeitet. Im
Sommer wenden sie das Erlernte
hoffentlich auf dem Wasser an.
Natürlich kommt der Spaß nicht
zu kurz. Die Weihnachtsfeiern
waren sehr gut besucht. Die OptiA-Gruppe brüllte sich beim 1. FC
Union die Seele aus dem Leib und
versuchte beim anschließenden
Bowling, alle Pins zu treffen. Auch
420er-, Laser- und Optianfängersegler beendeten das Jahr mit einem
gemeinsamen Bowlingabend. Alle
Kinder und auch die Eltern hatten
viel Spaß.
Christian Kühn

Das PSB24-Laufteam
trainiert mittwochs von 18
bis 20 Uhr im Stadion Wilmersdorf. Trainingsgäste
sind herzlich willkommen!

Weitere Informationen,
Laufberichte und die
vollständigen Ergebnisse
der PSBler auf http://www.
psb24-laufteam.de.
teil. Beim 40. Berliner Silvesterlauf des SCC absolvierte er die
anspruchsvolle, knapp 10 km
lange Strecke rund um den Teufelsberg in guten 46:29 Minuten
und wurde damit 133. und 20. in
seiner Altersklasse M45.
So, nun kann das neue Laufjahr
kommen – Alles Gute und viel
Erfolg für 2016!
Sophie Oberländer-Hayn

9

Judo

Neue Herausforderungen warten
Zum Jahresabschluss maß der Nachwuchs seine Kräfte

S

chon liegt ein Monat des neuen
Jahres hinter uns, und die einen
trainieren für die nächste Prüfung
oder den nächsten Wettkampf, andere nur für eine bessere Kondition
oder um den Weihnachtsspeck
loszuwerden.
Zu den letzten Aktivitäten 2015:
Die Kids feierten ihre Weihnachtsfeier mit Judo und Spielen in
unserem Dojo. Wie in jedem Jahr
gab es gut gefüllte Weihnachtstüten
mit vielen Süßigkeiten.
Zur Oldie-Weihnachtsfeier trafen
sich 10 Vereinsmitglieder am 4.
Dezember im Moa-Bogen-Center
am größten asiatischen Buffet
„Zhous Five“. Es gab mongolisches, chinesisches, thailändisches,
vietnamesisches und japanisches
Essen. Alle kamen bei freundschaftlicher Unterhaltung auf
ihre Kosten.

Jahresversammlung
am 15. April

D

ie Jahresversammlung der
Judo-Abteilung findet am
Freitag, dem 15. April 2016, um
19.45 Uhr in der Prinzregentenstr.
60 (untere Turnhalle) statt. An
diesem Tag fällt das ErwachsenenTraining aus.
Tagesordnung

Wieder eine
Gürtelprüfung

A

m 11. Dezember fand die
zweite Gürtelprüfung des
Jahres statt. 13 Prüflinge standen
pünktlich, aber leicht nervös, zur
Prüfung auf der Matte. Und dank
guter Vorbereitung verließen alle
nach fast zwei Stunden dieTatami mit einem neuen Kyu-Grad.
Herzlichen Glückwunsch!

8. Kyu (weiß-gelb):
Greta Herzig, Charlotte Fuchs,
Daniel Kurantowicz,
Shawn Kunz, Yara Strecker,
Lilly Fillies
7. Kyu (gelb):
Maurilio Fleck, Kai Grzesik,
Miriam Fuchs, Robert Praks
6. Kyu (orange-gelb):
Mine Filles, Josef Wittstock
5. Kyu (orange):
Gloria Guizetti

1. Eröffnung
2. Genehmigung der Tagesordnung
3. Genehmigung des Protokolls der
Mitgliederversammlung 2015
4. Bericht des Abteilungsvorstands
5. Bericht des Kassenwarts
6. Anträge
7. Verschiedenes

Um rege Teilnahme wird gebeten.
Schriftliche Anträge sind bis 31.
März 2016 an den Verein Pro
Sport Berlin 24, Judo-Abteilung,
zu richten.

Spannende Vereinswettkämpfe

U

Sportlerin und
Sportler des Jahres

D

ie Sportlerin und der Sportler
des Jahres 2015 wurden durch
ein Punktesystem ermittelt. Punkte
wurden für die Teilnahme am
Training, an Gürtelprüfungen, und
Wettkämpfen, für Pünktlichkeit,
Mattenauf- und -abbau, Benehmen
und das Üben mit verschiedenen
Partnern vergeben.
Bei den Mädchen gewann Miriam
Fuchs knapp mit zwei Punkten
Vorsprung vor Gloria Guizetti.
Auf Platz 3 folgte Yara Strecker.
Bei den Jungen siegte ebenfalls
knapp Josef Wittstock vor Selim
Bouselemi und Maurilio Fleck.
Herzlichen Glückwunsch!

10

nsere Vereinswettkämpfe
wurden wegen der großen
Teilnehmerzahl an zwei Tagen
ausgetragen: am 10. und am 13.
November, jeweils ab 18.00 Uhr.
Für jeden Teilnehmen gab es eine
Urkunde und für die Finalisten
ebenso wie für die jeweils zwei
Drittplatzierten Medaillen.
Wir begannen mit der Gruppe der
B-Jungen, die gut besetzt war. Jeder
musste gegen jeden kämpfen, so
dass jeder drei Kämpfe bestritt.
Daniel Kurantowicz gewann alle

seine Kämpfe und belegte den 1.
Platz. Zweiter wurde überraschend
Robert Praks, mit den dritten Plätzen mussten sich Kai und Selim
zufrieden geben.
In drei Kämpfen mussten sich
unsere A-Jungen Josef Wittstock
und Maurilio Fleck (Foto rechts)
beweisen. Nach zwei Duellen stand
es unentschieden, so dass ein dritter
Kampf über Platz 1 entscheiden
sollte. Beide gaben wirklich alles,
bis sich Josef kurz vor Schluss so
schwer verletzte, dass er aufgeben

Die B-Jungen: Selim, Kai. Daniel und Robert

PSB 24 aktuell

musste und Maurilio den Sieg für
sich verbuchen konnte.
Die neun C-Jungen – als größte
Gruppe – kämpften in doppelter K.-o.-Runde. So hatte jeder
mindestens zwei Kämpfe zu
absolvieren. Die Neulinge Maximilian und Phillip zeigten sehr
gute Leistungen, mussten sich aber
knapp den erfahrenen Kämpfern
geschlagen geben. Im Halbfinale
verlor Shawn knapp gegen Selim,
Phillip unterlag Burak. Doch vor
dem Finale zwischen Selim und
Burak wurden die Drittplatzierten
ermittelt. Jose kämpfte gegen

Januar - Februar | 2016

Jahresendspurt Nikolausturnier

E

in Highlight zum Jahresende
2015 war das Nikolausturnier
am 5. Dezember in der SHW-Halle.
28 Mitglieder und Gäste kamen
gut gelaunt und voller Spieldrang.
Zur besonderen Freude des
Abteilungsvostands waren auch
Kinder und Jugendliche dabei.
Selbst die kleine Mia von Esther
und Boris Hildebrand (Foto) war
dabei, wenn sie auch noch nicht
richtig spielbereit ist. Nachwuchs
kann unsere Abteilung immer
gebrauchen.
So sahen sich alle nach dem
Sommer auf der Clubanlage noch
einmal zum aktiven und gemütli-

chen Beisammensein. Fast jeder
brachte zu Essen und zu Trinken
mit, sodass die Teilnehmer ein
reichhaltiges und schmackhaftes
Büfett in den Spielpausen genießen konnten. Erstmalig haben wir
nicht im Turniermodus gespielt,
sondern nur zum Spaß. Dadurch
gab es nur gute Stimmung und
keine enttäuschten Gesichter. Zum
Abschluss wurden die Siegerpreise
verlost.
Dank geht an die Turnierleitung
von Dana und Gabi, die die Aufgabe bestens gemeistert haben. Es
war ein schöner Abend, der allen
Teilnehmern Spaß gemacht hat.

Tennis

Lankwitz

Ich hoffe, ihr alle habt die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel gut gemeistert und seid
gesund und zufrieden in das neue
Jahr gestartet.
MELDUNGEN BEIM TVBB:
Unsere Abteilung hat für die
Sommersaison beim TVBB folgende Mannschaften gemeldet:
Damen 60+, Herren 60+, Herren
65+, Herren 70+.
VERANSTALTUNGEN 2016:
In der nächsten Druckausgabe oder
per E-Mail werden die Termine
für 2016 veröffentlicht.
Peter Eberlein

Neun C-Jungen stellten sich zum Kampf, Selim siegte.

Shawn, Connor gegen Phillip.
Beide Kämpfe gingen über die
volle Distanz, die dritten Plätze
gingen an Shawn und Phillip.
Im Finale schenkten sich Selim und
Burak nichts. Nach drei Minuten
stand es unentschieden, so dass
nach kurzer Pause weiter gekämpft
werden sollte. Nach weiteren drei
Minuten ausgeglichenen Kampfes
musste die Begegnung abgebrochen werden, weil beide Judoka am
Ende ihrer Kräfte waren. Kampfund Seitenrichter entschieden sehr
knapp zugunsten Selims.

Auch bei der weiblichen C-Jugend
gab es überraschende Resultate.
Yara Strecker erkämpfte sich den
Sieg vor Mine Fillies und Miriam
Fuchs (Foto rechts).
Die weibliche A-Jugend war
so gut besetzt, dass wir 15 gute
Kämpfe sahen. Auch hier haben
die Neulinge Antonia und Toni
ihren Gegnerinnen gute Kämpfe
geliefert und unglücklich verloren.
Die Favoritinnen setzten sich
letztlich durch: Auf Platz 5 landete
Antonia, die dritten Plätze gingen
an Toni und Gloria, auf Platz zwei

Januar - Februar | 2016

PSB 24 aktuell

kam Lilly, den Sieg erkämpfte
Greta Herzig (Foto oben).
Allen Kämpferinnen und Kämpfern
Dank für interessante Kämpfe!

Judo-Baby ist da!
Unsere Trainerin Julie Ryba hat
Anfang Januar eine kleine Emily
zur Welt gebracht. Herzlichen
Glückwunsch an die Eltern. Beide haben früher Judo bei uns im
Verein betrieben.
Ilona Sommer, Thomas Weichert

11

Tanzen

Aufforderung zum Tango Argentino
Vier anstrengende Stunden für 14 lernfreudige Tanzpaare

Rückblick
und Ausblick

D

er Vorstand wünscht allen
Tanzsportfreunden ein sportliches und gesundes neues Jahr,
damit ihr auch in diesem Jahr
wieder eine flotte Sohle aufs Parkett
legen könnt.
Ein kleiner Rückblick auf unsere
Weihnachtsfeier 2015 sei gestattet,
verbunden mit einem herzlichen
Dank an die Organisatoren.

Weihnachtsfeier

von Werner Flemming

Die halbe Menschheit ist entzückt,
alles ist so schön geschmückt.
Kerzen brennen, Lieder klingen,
stimmungsvoll viel Münder singen.
Jürgen stand dem Chore vor,
dass‘s taktvoll jedem kommt zu Ohr.
Von Heinz Erhard trug der Jogibär
ein Verslein vor und manches mehr.
Auch Christel und Yvonn
wussten einen Spruch davon.
Der Dieter hatte eingeführt,
was heute ist und was passiert.
Siegrid und Reiner brachten dann,
wie man als Rentner leben kann.
Begleitet durchs Gesangsquintett,
klang es für alle Hörer nett.
Und plötzlich kam, das ist das
Schöne,
die Gänsebrust und Gänsebeene.
Der Julklapp später brachte dann
die vielen schönen Gaben an.
Die Wünsche nun in Reime fassen,
ließe Schiller, Goethe selbst
erblassen.
Damit man Schwung und Freude
habe,
gab’s einen Tanz zur Übergabe.
Der schönste Spruch aus
Wolfgangs Munde:
„Der Vorstand gibt `ne Gratisrunde.“
Das hat uns freudig überrascht
und wurde mit Genuss vernascht.
Man tauschte aus, was jeder hat,
man war zufrieden und war satt.
Nun klingt der Abend langsam aus
und geh’n wir später dann nach
Haus,
wünscht man jedem recht viel Spaß,
bewahre,
und allen schöne Feiertage!

12

Z

ur Abrundung unseres Standard- und Lateintanzprogramms organisierte unser Abteilungsvorstand einen TangoArgentino-Workshop unter der
Leitung von Tanzlehrerin Katarina,
die uns bereits 2009 unter ihre
Fittiche genommen hatte.
14 Tanzpaare fanden sich an einem Samstag ein, dieses Angebot
wahrzunehmen. Viel von dem 2009
Gelernten war bei den meisten
nicht übrig geblieben – und neue
Paare waren auch zu versorgen;
also fingen wir wieder ganz von
vorn an.
Mit dem typischen Haltungs- und
Gehstil des Argentino begann die
erste von vier Stunden. Vorwärts
gehen, rückwärts gehen, Seitschritt
neben dem Partner, Schritt doppeln.
Und dann das Ganze mit Musik.
Wie exakt muss der Mann führen
und wie feinfühlig muss die Partnerin die „Befehle“ annehmen?
Also noch mal: Auftaktschritte,
rückseit, vor, kreuz +++.
Die erste Stunde war erfolgreich
bestanden. Schnell einen Kaffee
und einen Keks, schon waren die
zehn Minuten Pause um.
2. Stunde unter dem Motto: occho
– acht. Occho vorwärts, occho
rückwärts, an der Stange üben.
Die ersten Verhakelungen zeigten
sich, aber Katarina „mischte“ sich
bei den einzelnen Paaren ein. Die
Korrekturen wurden dankend
angenommen.
Und jetzt kam der „Joker“ ins
Spiel! In unserer Mitte befand

sich Natalia – unsere Latino-Fee!
Katarina und Natalia zeigten, wie
Tango Argentino getanzt wird und
wirkt. Natalia lebt in diesem Tanz.
Wirklich schön anzusehen, und
Katarina konnte immer wieder
präzise jeden Schritt und jede
Drehung zeigen und erklären. Da
blieb auch bei uns vieles besser
hängen.

Jürgen Luckmann wurde 80

L

ieber Jürgen, lange Zeit warst
du aktiver Turner, bis es dich
im Jahr 2000 in die Tanzabteilung
verschlagen hat. Und aktiv warst du
auch hier, sowohl beim Training in
Standard und Latein wie auch in der
Formation „Alte Tänze“. Nebenbei
hast du eine Zeitlang im Vorstand
der Tanzsportabteilung mitgewirkt,
hast uns zum Fasching so manch
eine Büttenrede gehalten oder für
uns bei Feierlichkeiten musiziert.
Zu deinem 80. Geburtstag wünscht
dir die Tanzabteilung alles Gute,
vor allen Dingen aber Gesundheit.
Der Vorstand

Dann die inzwischen von vielen
ersehnte 10-Minuten-Pause. Kaffee
und Kekse oder Kuchen.
Die dritte Stunde war geprägt
von occhos vorwärts, rückwärts,
Sandwichschritt. Für mich war das
mehr Gymnastik als ausdrucksvoller Tanz.
Nun das Ganze mit Musik – und
natürlich alles von Anfang an.
Wer hat nur den Uhrzeiger an
der Wanduhr festgehalten? Noch
zwanzig Minuten!
Die vierte und letzte Stunde gehörte
den Wiederholungen, Katarinas
und Natalias Demonstrationen und
der Video-Dokumentation.
Die Aufnahmefähigkeit ließ doch
merklich nach, denn der Umfang
des Vermittelten war enorm.
Ich glaube behaupten zu können,
dass es für alle Beteiligten ein
gewonnener Tag war. Danke
Katarina, Danke Natalia, Danke
Beate (für die Filmdokumentation)
und Danke für die 14 Aktivpaare.
W. Vahl

Foto: Archiv der TSA

PSB 24 aktuell

Januar - Februar | 2016

Filme,
Feten,
Trainingskurse

Segeln

Stößensee

Jahresversammlung
am 17. März 2016

H

iermit lade ich die Mitglieder
der Segelabteilung Stößensee
zur Jahresversammlung 2016 ein.
Datum: Donnerstag, 17. März 2016
Ort: Klubhaus am Stößensee
Beginn: 19 Uhr

Auch im Winter
ist am Stößensee
was los

D

as Jahr hat hoffentlich für
alle gut begonnen und fröhlich sehen wir dem Termin des
Abslippens entgegen. Die Tage
werden wieder länger, die Halbzeit
der Wintersaison liegt hinter uns.
Bis dahin ist trotzdem einiges los
in unserem Vereinshaus. Die Termine für Schulungen und andere
Veranstaltungen findet ihr in der
Terminliste.
Besonders hinzuweisen ist auf
die Jahresversammlung am 17.
März. Bitte beachtet, dass dies
ein Donnerstag ist.
Auch um die Jahreswende gab
es einige Veranstaltungen in unserem Verein. Oft waren sie auch
von unseren Nachbarn besucht:
Mitgliedern des SC Fridjof, der
Spandauer Jollensegler und des
Segelclubs Oberhavel.
Im November zeigte Heinz Bartels
einen sehr professionell gemachten
Film von seiner Atlantiküberquerung ARC auf der Albatros, einer
Swan 62, mit einem der versiertesten deutschen Hochseeskipper,
Manfred Kerstan (PYC Berlin).
Ein toller Film!
Im Dezember las Bernd Wagner aus
Chemnitz aus seinem Reisebericht

Tagesordnung

„Aus Träumen wurden Meilen“,
einer Geschichte, die erzählt,
wie der Vortragende auf einer
Charteryacht mit wechselnden
Mannschaften vier Monate die
gesamte Ostsee besegelte. Sehr
spannend!
Wie immer wunderschön und
sehr besinnlich war unsere Weihnachtsfeier. Es wurde geplaudert,
gesungen, geschmaust und schöne
Geschichten wurden vorgetragen.
Am 2. Weihnachtstag verwöhnte
Herr Wadowska mit einem 3-GangMenü, alle waren begeistert. Dem
folgte der Neujahrsbrunch, sehr
gut besucht – ein guter Start ins
Neue Jahr.
Im Januar ging es weiter mit unserem Vereinskollegen Dr. Jens
Uwe Langer, der uns gemeinsam
mit einem Ausbilder der Feuerwehr
in „Erster Hilfe auf See“ unterrichtete. Nach einer theoretischen
Einführung konnte an einer Puppe
mit und ohne Defibrillator geübt
werden. Eindrucksvoll und sehr
hilfreich!
Die Schulungen Sportbootführerschein See und Fachkundenachweis für Notsignale waren sehr
gut besucht und fanden großen

Anklang. Auch der Funkkurs im
Januar war voll.
Allen Seglern, die auf die Meere
gehen, legen wir besonders den
von Erhard Zimmermann geleiteten
Kurs Seenotrettungstraining ISAF
ans Herz. Er findet am 12. und 13.
März statt. Zum einen werden theoretische Kenntnisse vermittelt und
Gefahrensituationen durchgespielt,
zusätzlich findet im Schwimmbad
ein praktischer Teil statt, bei
dem unter anderem geübt wird,
in Kleidung zu schwimmen und
in eine Rettungsinsel zu steigen.
Außerdem gehören Löschübungen
verschiedenster Stoffe dazu. Ein
tolles Seminar! Details dazu lest
bitte auf unserer Homepage.
Am 6. März, kurz vor Beginn der
Regattasaison, veranstaltet Claudia
ein theoretisches Regattatraining in
unseren Räumen. Der praktische
Teil folgt, wenn die Boote im
Wasser sind. Macht euch fit für
unseren FunCup 2016, für „Rund
Bornholm“ und andere Regatten!
Danach dauert es gar nicht mehr
lange, bis unsere Boote zu Wasser
gelassen werden und wir mit
einer Ansegelfete am 22. April
schwungvoll unsere Saison eröffnen werden!
Beate Naber

Do.17.3. 19 Uhr
Jahresversammlung
Sa. 12./So. 13.3. 10-18.30 Uhr
Seenotrettungstraining ISAF
mit Erhard Zimmermann
Anmeldung auf der Homepage
April
Fr. 1.4. 8 Uhr Slippen Tiefwerder
Sa. 2.4. 8 Uhr Slippen
Siemenswerderweg und
Gatow (Wiese)
Fr. 8.4. 19 Uhr
Ralf Bender (YC Frithjof)
zeigt einen Film von einem
Norwegentörn
Sa. 9.4. Slippen
Gatow (Trailerboote)

Fr. 22.4. Ansegelfete mit dem
Duo Rossiano
Sa. 23.4. 10 Uhr
Ansegelfeier bei uns, danach
im Potsdamer YC
Juni
Sa./So. 11./12.6.
Goldenes Posthorn
September
Sa. 10.9. Sommerfest mit Pyronale
Oktober
Sa. 15.10. Slippen Tiefwerder
Sa. 22.10. Slippen Gatow (Trailer)
Sa. 29.10. Slippen Siemenswerderweg und Gatow (Wiese)
Dezember
So. 4.12. 15 Uhr Weihnachtsfeier

Termine 2016
Februar
Fr. 12.2. 19 Uhr
Andreas Kyanowski
(YC Frithjof) zeigt einen Film
über seine kleine Atlantikrunde
(Berlin-Azoren-Berlin) 1993
Fr. 19.2. 19 Uhr Spieleabend
(Doppelkopf, Skat, Phase 10)
So. 21.2. 16 Uhr
Klassiktrio mit Jan
März
Fr. 4.3.
19 Uhr
Marco Schürmann berichtet
vom Wally Maxi Cup 2015
So. 6.3. Regattatraining mit
Claudia: Start, Startkreuz,
Flaggen, Strategie...

Januar - Februar | 2016

PSB 24 aktuell

1. Eröffnung der Sitzung
2. Genehmigung der
Tagesordnung
3. Genehmigung des Protokolls
der Mitgliederversammlung
vom 21.3.2015
4. Berichte des
Abteilungsvorstands
5. Bericht des Schatzmeisters
6. Bericht der Kassenprüfer
7. Abstimmung über die
Entlastung des Schatzmeisters
und des Vorstands
8. Wahl eines Wahlleiters/-leiterin
9. Wahl des Vorstands
10. Wahl der Jugendwartin auf
Vorschlag der
Jugendversammlung
11. Wahl der Kassenprüfer
12. Genehmigung des
Haushaltsplans 2016
13. Anträge
14. Verschiedenes

Anträge müssen satzungsgemäß
zur Beschlussfassung acht Tage
vor der Versammlung schriftlich
eingereicht werden.
Berlin, den 11. Januar 2016
Uwe Herzog
Abteilungsvorsitzender

GLÜCKWÜNSCHE. Wir gratulieren allen Abteilungsmitgliedern,
die im Januar und Februar Geburtstag hatten bzw. haben. Zum
besonderen Geburtstag gratulieren
wir unserem Hafenmeister Wolfgang Bigesse und Ursula Rückert.
GASTRONOMIE. Die Gastronomie ist im Februar immer sonntags geöffnet, ab März Samstag
und Sonntag und zu besonderen
Veranstaltungen. Auch im Winter
wird die Speisekarte angekündigt.
Solltet ihr eine Veranstaltung oder
ein privates Essen planen wollen,
wendet euch bitte an Roland Wadowska (01776271980 )und bezüglich der Raumvergabe an Beate
Naber-Wiesener (01727219409).

13

Schwimmen

Starke Konkurrenz beim Herbstpokal
Unsere Aktiven ließen deutliche Fortschritte erkennen

Masters ermittelten
Kurzbahnmeister

A

m 22. November 2015 fanden
die Berliner Kurzbahnmeisterschaften der Masters erstmals
in der Schwimmhalle Holzmarktstraße statt. 73 Schwimmerinnen
und Schwimmer waren am Start.
Leider fielen zwei unserer Aktiven
aus gesundheitlichen Gründen aus.
So vertraten Sybille Liepner, Rachel Bandelin und Uwe Albrecht,
unseren Verein – und wurden ihrer
Aufgabe mit neuen Bestzeiten und
fünf Medaillen gerecht.
Ein besonderer Glückwunsch gilt
Sybille Liepner (AK40), die in
2:47,84 min (Bestzeit) Berliner
Masters-Meisterin über 200 m
Freistil wurde. Dazu kamen zweite
Plätze über 50 m Brust (43,37
s) und 100 m Freistil (1:14,58 –
Bestzeit). Für die 100 m Lagen
benötigte sie 1:27,47 (Platz 3).
Rachel Bandelin (AK 35) sicherte
sich Platz 2 über 100 m Lagen
(1:27,99) und wurde 5. über 100
m Rücken (1:25,47 – Bestzeit).
Uwe Albrecht (AK45) benötigte
38,27 s für 50 m Schmetterling
(Platz 7). Über 100 m Schmetterling belegte er Platz 4 in 1:31,21.
Allen unseren Masters herzlichen
Glückwunsch! Dazu der Wunsch,
dass sich 2016 mehr Aktive finden, die mit uns an Wettkämpfen
teilnehmen. Nicole Schumann

A

m 21. und 22. November fand
in der SSE der Internationale
Weddinger Herbstpokal statt. Daran
nahmen nicht nur Vereine aus ganz
Deutschland teil, sondern auch
Aktive aus den USA, der Ukraine
und Polen.
Insgesamt 666 Teilnehmerinnen
und Teilnehmer sorgten für einen
großen Wettkampf mit starker
Konkurrenz, dem sich 12 unserer
Aktiven stellten. Sie ließen sich von
der Leistungsstärke der Konkurrenz
nicht beeindrucken und schwammen viele neue Bestzeiten. Es ist
toll, stetig Fortschritte erkennen zu
können, was natürlich nur durch
Engagement und regelmäßiges
Training zu erreichen ist. Wir
wissen, dass es nicht immer einfach
ist sich zu motivieren, doch macht
weiter so; dann werden sich eure
Leistungen auch künftig so toll
verbessern! Wir gratulieren zu
euren Zeiten und Platzierungen.
Albrecht, Lennart (Jg. 2005):

50 m R - 54,72 (53.)

100 m L - 1:51,20 (30.)
200 m B - 4:14,76 (24.)

Fuentes-Hare, Felix (2002):

50 m B - 49,40 (23.)

200 m F - 2:57,55 (23.)
100 m F - 1:24,30 (36.)

Fuentes-Hare, Elsa (2000):

100 m L - 1:26,16 (32.)
200 m B - 3:21,99 (13.)
200 m F - 2:48,46 (23.)
100 m B - 1:33,55 (10.)
100 m F - 1:15,84 (30.)

Harder, Zoe (1998):

100 m L - 1:19,95 (9.)

200 m B - 3:10,42 (3.)

Pohl, Janina (2001):

100 m L - 1:35,69 (39.)
100 m R - 1:37,99 (30.)
100 m B - 1:43,45 (20.)
100 m F - 1:23,04 (41.)
Pohl, Justin (2001):

U

14

Das Ergebnis entmutigte nicht.
Sofia ging mit großer Lust an den
Start in ihrer Lieblingsdisziplin:
Die 25 m Rücken schwamm sie
in 25,11 Sekunden und belegte
den 2.Platz. Nach der Siegereh-

50 m R - 41,79 (17.)
100 m L - 1:28,80 (30.)
50 m F - 34,99 (31.)
200 m B - 3:33,38 (16.)
50 m B - 43,43 (21.)
100 m B - 1:35,62 (16.)
50 m S - 39,99 (20.)
100 m F - 1:26,48 (32.)

Sterngast, Amalia (2005):

100 m L - 1:34,27 (30.)
100 m R - 1:35,36 (21.)
100 m B - 1:37,55 (14.)

100 m L - 1:43,86 (33.)
50 m F - 42,27 (46.)

Rook, Steven (2003):

Toro Yassine, Carlota (2006):

50 m R - 43,27 (31.)
50 m F - 37,53 (33.)

Schmelzer, Keanu (2004):

50 m R - 51,59 (50.)

50 m F - 42,66 (51.)
200 m B - 4:20,31 (25.)

Sofias erfolgreiche Wettkampfpremiere
nzählige Stunden hatte Sofia Toro Yassine bereits als
Zuschauerin auf der Tribüne des
SSE verbracht. Endlich war es so
weit: Der Jahrgang 2008 durfte
beim Sichtungsschwimmen am
26. September 2015 ins Wasser!
Begleitet wurde Sofia durch ihre
wettkampferfahrene Schwester
Carlota, die durch ihre Gelassenheit in dieser besonderen Halle
Sicherheit vermittelte und Sofia die
erste Aufregung nehmen konnte.
Schließlich hatten wir hier auch
schon die Weltspitze bei Deutschen
Meisterschaften starten sehen!
Nach dem Einschwimmen blieb
nicht viel Zeit: Sofia startete zum
ersten Wettkampf – Kraulbeine.
Die Konkurrenz war sehr stark –
ein Mädchen schlug ganze sieben
Sekunden vor Sofia an.

Steinbächer, Emilia (2003):

rung funkelten Sofias Augen: Sie
spürte, dass eventuell noch mehr
möglich ist.
Konzentriert ging sie auf die
25-m-Brust-Strecke. Laut Meldeergebnis standen die Chancen
gut, und tatsächlich erreichte sie
in 27,83 Sekunden sogar den 1.
Platz. In der letzten Disziplin, 25
m Kraul, gab Sofia noch einmal
ihr Bestes und schwamm in 23,78
Sekunden auf den 2. Platz.
Für die Mehrkampfwertung durfte
sie sogar noch einmal aufs Podest:
Sie hatte den 3. Platz erobert,
denn durch fabelhafte Zeiten in
Brust, Kraul und Rücken konnte
sie ihre morgendliche schwache
Kraulbein-Zeit ausgleichen.
Herzlichen Glückwunsch!
Landestrainer Reinhard Kautz, der
die Urkunden überreichte, fragte

PSB 24 aktuell

50 m R - 52,40 (26.)
50 m F - 47,55 (28.)
100 m R - 1:50,84 (14.)
100 m F - 1:40,23 (14.)

Welling, Annemarie (2005):
50 m B - 55,40 (23.)

Sofia, wer sie trainiere. „Daniela!“,
antwortete sie stolz und glücklich.
Kraulbeine
32,14 - 13.Platz
Rücken
25,11 - 2.Platz
Brust
27,83 - 1.Platz
Kraul
23,78 - 2.Platz
Mehrkampf 1:48,86 - 3.Platz

Nur zwei Monate später, am 28.
November, stand eine weitere
Sichtung auf dem Programm.
Sofia steigerte sich in den einzelnen Disziplinen um bis zu
zwei Sekunden. Nur der Start für
die 25 m Brust gelang leider gar
nicht. Als Sofia auftauchte, lag
sie an letzter Position. Stück für
Stück holte sie auf und erreichte
schließlich doch noch den 2. Platz.
In der Gesamtwertung steigerte
sie sich binnen zwei Monaten
um ganze 4,52 Sekunden. Bravo
Sofia! Bravo Daniela!
Kraulbeine
Rücken
Brust
Kraul
Mehrkampf

30,15 - 13. Platz
24,27 - 2. Platz
27,86 - 2. Platz
22,06 - 2. Platz
1:44,34 - 4. Platz

Januar - Februar | 2016

Jahrausklang mit dem Nikolausschwimmen
A
m 12. Dezember 2015 beendeten wir in fröhlicher Tradition das
Jahr mit dem Nikolausschwimmfest. Neben PSB 24 beteiligten sich
daran der SC Humboldt Universität, die SG Blau-Weiß-Team Berlin, der
SSV Rotation Berlin und die TSV Ausbau Berlin. Die Schwimmhalle
in der Holzmarktstraße war entsprechend sehr gut gefüllt.
Für viele Kinder war es der erste Wettkampf, die Aufregung bei ihnen
und den (Groß)Eltern war groß. Über 25 Meter gaben die Jüngsten und
über 50 Meter die etwas Älteren ihr Bestes. Belohnt wurde jedes Kind

Zeiten und Plätze
Jahrgang 2010
Olga Burkhard:
25 Brust Beine - 55,33 (2.)
25 Brust - 1:01,88 (1.)
25 Rücken Beine - 1:16,34 (1.)
Jahrgang 2009
Ela Eblin Atala:
25 Brust Beine - 56,96 (5.)
25 Brust - 46,79 (4.)
25 Rücken Beine - 1:09,56 (3.)
25 Rücken - 40,88 (3.)
Charlotte Berger:
25 Brust - 56,80 (9.)
Dalia Ehlbeck:
25 Brust Beine - 39,34 (2.)
25 Brust - 58,83 (12.)
25 Rücken Beine - 47,11 (1.)
25 Freistil - 45,83 (2.)
25 Freistil Beine - 56,92 (1.)
25 Rücken - 49,77 (4.)
Tonis Kollewe:
25 Brust Beine - 57,99 (1.)
25 Brust - 41,67 (3.)
25 Rücken Beine - 1:19,84 (1.)
25 Rücken - 55,52 (1.)
Kathinka Krauß:
25 Brust - 58,78 (11.)
Clara Nielser:
25 Brust - 56,84 (10.)
Nell Talma-Sutt:
25 Brust Beine - 47,35 (3.)
25 Brust - 40,76 (2.)
25 Rücken - 35,21 (2.)
Paul Winterberg:
25 Brust - 36,34 (1.)
Jahrgang 2008
Lola Bell:
25 Brust Beine - 40,42 (8.)
25 Rücken - 30,70 (3.)
Damian Fink:
25 Brust - 29,92 (4.)
25 Freistil - 30,41 (1.)
25 Rücken - 34,45 (5.)

Nola Hiller:
25 Brust Beine - 56,76 (5.)
25 Beine - 45,29 (9.)
25 Rücken Beine - 52,94 (4.)
25 Freistil Beine - 44,33 (1.)
Louisa Knauth:
25 Brust Beine - 34,82 (3.)
25 Beine - 30,52 (4.)
25 Rücken Beine - 44,96 (4.)
25 Freistil - 31,62 (2.)
25 Freistil Beine - 48,77 (2.)
25 Rücken - 31,85 (4.)
Linn Kophal:
25 Brust Beine - 32,83 (1.)
25 Brust - 27,80 (2.)
25 Rücken Beine - 32,07 (1.)
25 Rücken - 27,38 (2.)
Saskia Rach:
25 Brust Beine - 33,82 (2.)
25 Rücken - 33,13 (5.)
Leonard Schütt:
25 Brust Beine - 1:07,05 (4.)
25 Brust - 48,02 (13.)
25 Rücken Beine - 50,45 (3.)
25 Freistil Beine - 50,75 (3.)
25 Rücken - 42,11 (11.)
Edmond Stascheit:
25 Brust Beine - 35,89 (2.)
25 Brust - 35,60 (7.)
25 Rücken Beine - 57,49 (5.)
25 Rücken - 41,54 (9.)
Ousman Tonak:
25 Brust Beine - 41,13 (3.)
25 Brust - 38,87 (8.)
25 Rücken Beine - 49,96 (2.)
Sofia Toro Yassine:
25 Brust - 27,27 (1.)
25 Rücken Beine - 33,66 (2.)
25 Freistil - 22,03 (1.)
25 Rücken - 25,24 (1.)
Jahrgang 2007
Bo Pelle Behrendt:
25 Brust - 29,69 (8.)
25 Rücken - 24,28 (2.)

Januar - Februar | 2016

mit einer Medaille. Denn bei diesem Wettkampf, das ist das Besondere, sollen die Kinder vor allem Freude am Wettkampfschwimmen
entwickeln – Disqualifikationen gibt es nicht.
Nach gut dreieinhalb Stunden waren alle Starts und Siegerehrungen
absolviert. Dank der vielen fleißigen Helfer und Trainer konnte die
Halle in kürzester Zeit wieder in ihren Ursprungszustand verwandelt
werden. Wir danken auch den (Groß-)Eltern herzlich für ihre Unterstützung und freuen uns auf ein Wiedersehen im Frühjahr!

Ella Grünberg:
25 Brust - 32,80 (5.)
25 Freistil - 31,07 (2.)
Sophie Krauß:
25 Brust - 48,03 (8.)
Silas Krämer:
25 Brust - 30,23 (9.)
25 Rücken - 29,29 (8.)
Artur Moskvitin:
25 Brust - 32,55 (14.)
25 Freistil - 25,73 (3.)
25 Rücken - 25,72 (3.)
Leopold Nahm:
25 Brust - 27,66 (2.)
25 Freistil - 31,27 (5.)
25 Rücken - 31,27 (9.)
Valentin Nahm:
25 Brust - 28,78 (5.)
25 Freistil - 27,31 (4.)
25 Rücken - 27,84 (5.)
Conrad Speiser:
25 Brust - 30,73 (11.)
25 Rücken - 32,82 (10.)
Johan Steinbächer:
25 Brust - 38,06 (16.)
25 Freistil Beine - 36,82 (1.)
25 Rücken - 32,99 (11.)
Johan Talma-Sutt:
25 Brust - 28,03 (4.)
25 Rücken - 27,91 (6.)
Sofia Tosi:
25 Brust - 33,47 (7.)
Luise Vogt:
25 Brust - 27,48 (3.)
25 Freistil - 26,49 (1.)
Jahrgang 2006
Ben Blankenburg:
25 Brust - 28,52 (6.)
25 Rücken - 31,84 (6.)
Daniel Ehlbeck:
25 Brust - 24,81 (1.)
25 Freistil - 25,96 (5.)
25 Rücken - 29,47 (3.)
25 Schmetterling - 29,98 (1.)
Fabia Lawrenz:
25 Brust - 24,73 (1.)
25 Freistil - 21,59 (1.)
25 Rücken - 23,31 (1.)

PSB 24 aktuell

Elisa Müller:
25 Brust - 28,24 (6.)
25 Freistil - 27,34 (6.)
25 Rücken - 26,77 (4.)
Sofia Schöndube:
25 Brust - 31,98 (8.)
Floyd Wichert:
25 Brust - 25,81 (2.)
25 Freistil - 20,84 (2.)
25 Rücken - 29,71 (4.)
Carlota Toro Yassine:
25 Brust - 26,26 (3.)
25 Freistil - 22,06 (2.)
25 Rücken - 25,82 (2.)
25 Schmetterling - 28,41 (1.)
Jahrgang 2005
Lennart Albrecht:
50 Brust - 52,16 (2.)
50 Rücken - 56,21 (2.)
50 Freistil - 48,22 (2.)
Sarah Jörgensen:
50 Brust - 56,07 (6.)
50 Freistil - 42,24 (2.)
50 Schmetterling - 1:02,16 (2.)
Johanna Schütt:
50 Brust - 50,87 (2.)
50 Rücken - 51,52 (2.)
50 Freistil - 45,18 (3.)
Amalia Sterngast:
50 Brust - 52,85 (3.)
50 Freistil - 42,01 (1.)
50 Schmetterling - 58,63 (1.)
Hans Spieler:
50 Brust – 1:02,65 (5.)
Aliou Tonak:
50 Brust - 53,56 (3.)
50 Rücken - 1:00,81 (3.)
Isabelle Würtenberg:
50 Rücken - 53,93 (4.)
Jahrgang 2004
August Fischinger:
50 Brust - 56,58 (3.)
50 Rücken - 1:09,09 (6.)
Keanu Schmelzer:
50 Brust - 52,23 (1.)
50 Rücken - 51,89 (1.)
50 Freistil - 41,99 (1.)

Daniel Speranski:
50 Brust - 1:06,11 (6.)
50 Freistil - 1:06,18 (6.)
Jahrgang 2003
Jan Deupmann:
50 Brust -1:02,72 (6.)
50 Freistil - 58,45 (6.)
David Ehlbeck:
50 Brust - 53,99 (2.)
50 Rücken - 55,13 (3.)
50 Freistil - 49,75 (3.)
50 Schmetterling - 1:00,28 (2.)
Steven Rook:
50 Rücken - 42,66 (1.)
50 Freistil - 39,14 (1.)
50 Schmetterling - 51,40 (1.)
Emilia Steinbächer:
50 Brust - 44,10 (1.)
50 Rücken - 44,44 (1.)
50 Freistil - 36,32 (1.)
50 Schmetterling - 42,91 (1.)
Jahrgang 2002
Felix Fuentes-Hare:
50 Brust - 50,05 (2.)
50 Rücken - 42,97 (1.)
50 Freistil - 33,58 (1.)
50 Schmetterling - 44,72 (1.)
Jahrgang 2001
Janina Pohl:
50 Brust - 47,16 (2.)
50 Rücken - 43,40 (1.)
50 Freistil - 37,17 (1.)
50 Schmetterling - 45,62 (1.)
Justin Pohl:
50 Brust - 43,93 (1.)
50 Rücken - 53,18 (1.)
50 Freistil - 35,88 (1.)
Jahrgang 2000
Elsa Fuentes-Hare:
50 Brust - 44,16 (1.)
50 Rücken - 43,95 (2.)
50 Freistil - 32,13 (1.)
50 Schmetterling - 42,59 (2.)
Leonie Paulina Jung:
50 Brust - 45,94 (2.)
50 Rücken - 39,56 (1.)
50 Freistil - 35,28 (2.)
50 Schmetterling - 40,56 (1.)

15

War‘s das?

Rudern

Ein Resümee der Rudersaison 2015: Wir dürfen hoffen

E

in Jahr noch am Riemen (oder
lieber an den Skulls) reißen und
den inneren Schweinehund überwinden ... und danach nur noch,
wenn es wirklich Spaß macht?“
So war‘s vor einem Jahr an dieser Stelle zu lesen. Ein Aufruf,
der die Ruderer aus Gatow und
Wendenschloß motivieren sollte,
2015 zum 20. Mal den Wanderruderpreis des Deutschen Ruderverbands zu erringen. (Ein Verein
vom Berliner Stadtrand übrigens
nennt sich auf Facebook den erfolgreichsten Wanderruderverein
Deutschlands: Er hat den Preis in
einer anderen Gruppe gerade sechs
Mal gewonnen!)
In Wendenschloß wurden im vergangenen Jahr 24 Fahrtenabzeichen
erworben, eines weniger als 2014.
Und trotzdem wurden über 400
Kilometer mehr gerudert als im
Vorjahr. 12 der 24 Ruderinnen
und Ruderer haben ihr VorjahrserSG Wendenschloß

DRV-Wettbewerb 2015

1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
18.
19.
20.
21.
22.
23.
24.
25.
26.
27.
28.
29.
30.

16

Thomas Schreiber
Detlef D. Pries
Jürgen Muß
Waltraud Pelz
Edith Lambrecht
Jutta Ottenburger
Marianne Krappatsch
Klaus Haberland
Johann Russ
Klaus Grasme
Jörn Seezen
Jürgen Pelz
Klaus-Peter Smasal
Reiner Dammenhayn
Gerda Grzybowsky
Manfred Röhl
Beate Röhl
Heidi Dammenhayn
Lothar Brandt
Gunter Burow
Joachim Prahl
Heinz Ulbricht
Klaus Stöck
Margot Stöck
Bernd Walther
Rosi Russ
Klaus Schill
Rolf Riedl
Fabian Grasme
Marita Schill

gebnis teils erheblich übertroffen.
„Nachwuchsruderer“ Thomas
Schreiber hat sein Vorjahrsergebnis
noch einmal gesteigert, gefolgt
von weiteren vier Ruderinnen
und Ruderern, die mit mehr als
4000 Kilometern ebenfalls in die
„Idiotenliste“ 2015 eingehen werden. Hochachtung aber auch vor
denen, die trotz gesundheitlicher
und anderer Handicaps zum guten
Gesamtergebnis beigetragen haben.
Das gilt natürlich in gleicher
Weise für die Aktiven in Gatow.
Zwar wurden dort vorwiegend
aus gesundheitlichen Gründen
das Ergebnis des Vorjahres nicht
erreicht. Immerhin sind aber an
der Unterhavel auch wieder zwei
4000-Kilometer-Ruderer zu Hause.
Wolfgang Boehm, einer der beiden,
hat 2015 sogar als erster Gatower
die zweite symbolische Erdumrundung vollendet und wird dafür mit
der silbernen Äquatorpreisnadel

Kilometer Jahre
erfüllt

7070
5622
4812
4467
4325
3615
3577
2072
2033
1836
1665
1506
1340
1183
1074
981
955
926
923
913
834
655
654
643
462
194
37
32
16
15

4
40
22
19
36
52
29
52
41
26
31
14
24
54
21
40
41
38
58
19
21
52
53
52
(32)
(6)
(20)
(20)
–
(9)

ausgezeichnet. Zugleich hat er
zum 35. Mal die Bedingungen
des Fahrtenabzeichens erfüllt.
Herzlichen Glückwunsch!
Damit ist er jedoch nicht der
einzige Jubilar. Goldene FahrtenSG Gatow

Gesamtkm

22.551
96.975
79.286
72.658
95.266
149.835
58.631
130.970
67.126
42.122
42.310
27.959
22.228
110.182
37.439
48.569
46.814
58.933
104.208
15.167
20.097
131.075
56.993
53.472
(48.841)
(4.433)
(17.857)
28.552
–
(7.480)

Wolfgang Boehm: „Zweimal um
die ganze Welt“

DRV-Wettbewerb 2014

2Ä
Ä
Ä
2Ä
3Ä
Ä
3Ä
Ä
Ä
Ä

2Ä
Ä
Ä
Ä
2Ä

3Ä
Ä
Ä
Ä

abzeichen, die nach jeweils fünf
Wettbewerbsteilnahmen vergeben
werden, erruderten außerdem:
für das 40. Mal
Manfred Röhl
Detlef D. Pries
für das 20. Mal
Ursula Rohr
für das 10. Mal
Peter Keul
für das 5. Mal
Klaus Eichstädt
Hans-Georg Heise
Alles in allem haben von 51 aktiven
Ruderinnen und Ruderern 36 das
Fahrtenabzeichen 2015 errungen
und insgesamt 76.591 Kilometer
zurückgelegt, von denen 63.603
als Wanderruderkilometer (Fahrten über 30 km) in die Wertung
eingehen.
Was auf den ersten Blick paradox
anmutet: Obwohl wird drei Fahrtenabzeichen (FA) weniger als
im Jahr zuvor verbuchen und die

Kilometer Jahre
erfüllt

4667
4403
2617
2332
2130
1491
1100
1060
1001
954
645
591
510
363
326
209
202
202
163
112
50

1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.

Wolfgang Boehm
Ursula Rohr
H.-Dieter Portemeier
Konrad Rieks
Uwe Bzowka
Dominic Stock
Jürgen Wagner
Peter Keul
Gerrit Lipinski
Detlef Wedler
Hans-Georg Heise
Wolfgang Guthnick
Klaus Eichstädt
Katrin Brunner
Florian Klein
Werner Steinemann
Sabine Eichstädt
Roger Gebhard
19. Kirsten Dietrich
20. Günther Bodenstein +
21. Gisela Hegmanns

35
20
38
4
9
6
16
10
18
18
5
(5)
5
–
–
(1)
–
(10)
–
–
(18)

Gesamtkm

82.646 2Ä
67.473 Ä
76.945 Ä
8.417
15.321
10.834
31.441
12.629
76.890 Ä
23.347
3.631
(5.533)
2.557
–
–
(664)
–
(10.866)
–
–
(19.597)

Erfüller des DRV-Wettbewerbs
Jahr

2011
2012
2013
2014
2015

Gatow

Erfüller

km

17
13
14
14
12

27.823
21.552
26.502
31.951
22.910

PSB 24 aktuell

Wendenschloß
Erfüller

km

30
29
26
25
24

44.394
45.368
43.975
53.204
53.681

Gesamt PSB 24

Erfüller Kilometer

47
42
40
39
36

72.191
66.920
70.477
85.155
76.591

Januar - Februar | 2016

Rudern

Lothar Brandt (vorn) hat das Fahrtenabzeichen zum 58. Mal erworben, Manfred Röhl zum 40. Mal.

Summe der Wanderruderkilometer
um 10.302 gesunken ist, steigt
unsere Punktezahl, die über Sieg
und Platzierung im DRV-Wanderruderwettbewerb entscheidet, von
856.806 auf 880.318.
Erklärbar ist das durch die Wettbewerbsformel:
FA x Wanderruderkilometer x 1000
Quadrat der Zahl der Aktiven

Da die Zahl unserer Aktiven
leider von 58 auf 51 gesunken
ist, verringert sich der Divisor
in dieser Formel derart, dass der
Quotient – die Punktezahl – trotz
des kleineren Dividenden wächst.
(Für Leser, die sich noch an ihren
Mathematik-Unterricht erinnern.)
War‘s das also? Haben wir unseren
Spitzenplatz im Wanderruderwettbewerb behauptet? Das erfahren
wir erst im Sommer, aber Hoffnungen sind durchaus berechtigt.
Die Feststellung „Das war‘s“ hat

allerdings einen doppelten Sinn.
Könnte ja auch heißen, dass wir
Riemen und Skulls ab sofort in
die Ecke stellen und der Konkurrenz nach dem eventuellen 20.
Preisgewinn das Feld – also die
Gewässer – kampflos überlassen.
Tatsächlich hat sich der eine oder
die andere inzwischen von der
aktiven in die „aktiv fördernde“
Mitgliedschaft umgemeldet. Wer
schon mehr als 50 Jahre auf dem
Rollsitz hinter sich hat, wird sich
den Ruhesitz wohl auch verdient
haben. Profiradfahrer Udo Bölts
forderte einst von seinem Mannschaftskollegen Jan Ullrich: „Quäl
dich, du Sau!“ Aber das ist weder
unser Stil noch unser Anliegen.
Trotzdem: Das kann‘s noch nicht
gewesen sein! Auch ein zweiter
oder dritter Platz im DRV-Wettbewerb wäre ehrenvoll. Schaun
mer mal, was da noch geht. Wer
die Tabellen aufmerksam studiert,

Termine Wendenschloß
6. März 11.00 Uhr
LRV-Siegerehrung
BRC Welle-Poseidon
17.März 18.30 Uhr
Wahlversammlung
der SG Wendenschloß

(Rudern/Segeln/Tauchen)
19. März ab 9.00 Uhr
Frühjahrsputz
24.-28.
Osterrudern
März nach Wetterlage

2. April

9.00 Uhr
Anrudern zum
Friedrichshagener RV
15.-17. April
„Expeditionsfahrt“
ans Ende des
Kersdorfer Sees
Bitte Aushang im Bootshaus
beachten!

Nichts geht mehr am 6. Januar

„Eierfahrt“ am 1. Januar 2016

Januar - Februar | 2016

wird feststellen, dass es noch drei
bis vier Anwärter auf den zweiten
Äquatorpreis gibt. Jürgen Muß
fehlen dazu nicht einmal mehr 900
Kilometer. 100.000 Kilometer im
Ruderleben wäre auch ein reizvolles Ziel. „Willy“ würde gerne
noch das 60. Fahrtenabzeichen
erwerben, er wäre im Erfolgsfall
erst 84 Jahre alt! „Dammi“ könnte
schon im laufenden Jahr das 55.
errudern – notfalls ersteuern. Das
30. steht Marianne Krappatsch
bevor, das 10. Uwe Bzowka. Kurz:
Da geht noch was!
Ganz in diesem Sinne saßen am
1. Januar 2016 im Wendenschloß
wieder sechs Aktive im Boot. Der
Lange See schien im Nebel nicht
nur lang, sondern auch unendlich
breit zu sein. Denn die Sicht war
auf knapp 250 Meter begrenzt.
Schemenhaft zeichneten sich am
Ufer kahle Baumskelette ab. Das
Vereinslokal des WSV von 1921

war ebenso geschlossen wie das
China-Restaurant in Schmöckwitz.
Doch am „Kaffeekahn“ hatten wir
Glück. Unsere beredsamste Vertreterin vermochte der Serviererin
sogar überzeugend zu erklären, was
es mit der Tradition der Eierfahrten
auf sich hat – und die freundliche
junge Frau ließ sich tatsächlich zu
einer Eierlikörspende überreden.
Es dämmerte schon, als wir wieder in Wendenschloß anlegten,
die Fahrt bei Kaffee und Stollen
abschlossen – und uns darin einig
waren, dass es doch wieder schön
war. Das kann also noch nicht alles
gewesen sein – auch wenn die Stege
zwischenzeitlich eingefroren sind.
Eine Ruderpause ist schließlich
auch mal ganz schön.
Detlef D. Pries

PSB 24 aktuell

17

Frauenfußball

War der Erfolg eine Eintagsfliege?
Erstem Saisonsieg folgte schmerzhafte Niederlagenserie

N

ach holprigem Saisonstart
gelang uns gegen DJK FFC
Britz eine erkennbare Leistungssteigerung, obwohl auch
dieses Spiel überhaupt nicht
wunschgemäß begann. Bereits
nach sechs Minuten senkte sich
eine Bogenlampe über Keeperin
Janin Scharte, die in dieser Szene
etwas weit vor dem Tor stand und
den Ball nicht mehr erreichte, in
unseren Kasten. Doch wir spürten,
dass der Gegner zu packen war,
und ließen nicht locker, um den
Rückstand aufzuholen. Dabei entstandene Lücken führten zwangsläufig zu gefährlichen Kontern der
Britzerinnen, bei denen sich Janin
mehrfach auszeichnete. Auf den
eigenen Torerfolg mussten wir
aber bis zur zweiten Hälfte warten:
Kathleen Gamp gelang sofort nach
Anstoß der Ausgleich. Es folgten
Möglichkeiten auf beiden Seiten,
wobei ein Unentschieden in der
Luft zu liegen schien. Leider genügte eine Unentschlossenheit in
der Abwehr, um den Gegnerinnen
den Weg in unseren Strafraum frei
zu machen. Vier Minuten vor dem
Abpfiff nutzte Britz diesen schwachen Moment zum 2:1-Siegtreffer.

Folgenschwerer
Schlag ans Gehäuse
Im nächsten Heimspiel gegen
SV Deportivo Latino mussten
unbedingt drei Punkte her, fanden
wir uns doch nach der vorangegangenen Niederlage auf dem dritten
Abstiegsplatz in der Tabelle wieder.
Doch Deportivo machte uns mit
starken Offensivspielerinnen das
Leben schwer. Zu allem Überfluss
hatte sich Janin im Spiel zuvor
die Hand gebrochen, als sie sich
vor Ärger wegen ihres Stellungsfehlers mit einem Schlag gegen
das Torgehäuse Luft machte. Als
„Belohnung“ gibt es nun eine
längere Pause für sie im Tor. Dafür
ging Katrin Brülke in den Kasten.
Doch lange sah es nicht nach einem
Erfolg für unsere Farben aus, mit
0:0 ging es in die Halbzeitpause.
Dabei hatten wir Glück, dass
Deportivo in entscheidenden
Momenten schlecht schoss oder
zu verspielt agierte.
In der ersten Minute der zweiten
Hälfte machten wir sofort Druck,
trafen aber das gegnerische Gehäuse nicht. Erst eine Ecke von

18

Kathleen, die vom Gegner ins
eigene Tor geköpft wurde, brach
den Bann. In der Folgezeit startete
Deportivo ansehnliche Angriffe,
blieb aber in unserer konzentriert
spielenden Abwehr hängen. Auf der
anderen Seite war uns das Glück
hold, als Sina Lemke den Ball zu
Babsie Brandt passte, die ihn mit
geschickter Drehung ins lange Eck
schoss. Endlich der erste Sieg!

Das Metro-Dach war
diesmal zu hoch
Beim alten Bekannten Blau-Weiß
Friedrichshain trafen wir auf dem
Dach der Metro am Ostbahnhof
auf einen hochmotivierten Gegner.
Hatten wir doch den Blau-Weißen
mit zwei Unentschieden in der
Vorsaison den Aufstieg in die
Verbandsliga vermasselt. Wieder
hütete Feldspielerin Katrin Brülke
das Tor. Diesmal wollte sich der
Gegner nicht wieder die Zähne
an unserer defensiven Taktik ausbeißen und legte von Beginn an
strammes Tempo vor. Bis zur 11.
Minute konnten wir Friedrichshain
vom Tor fernhalten. Erst ein Fernschuss aus zwölf Metern brachte
uns ins Hintertreffen, als Katrin
den Ball im rechten Eck nur noch
mit den Fingerspitzen erreichen,
aber nicht mehr parieren konnte.
Zwar glaubten wir in der Pause
noch an die Chance, wenigstens
einen Punkt entführen zu können,
doch wurden wir durch offensiveres
Spiel in der zweiten Hälfte anfälliger für Gegentore. So erkämpften
wir uns zwar Möglichkeiten zum
Ausgleich, aber im Gegenzug
zeigten die Blau-Weißen, dass
sie aus früheren Spielen gelernt
hatten, hielten das Tempo hoch
und belohnten sich in der 48.
Minute mit einem erfolgreichen
Konter zum 2:0.
Gegen den Tabellenletzten BlauWeiß Mahlsdorf Waldesruh
mussten drei Punkte her, um nicht
in Abstiegsnöte zu geraten. Das
Spiel fand auf Bitten des Gegners
in der Woche statt und bereits in
der 11. Minute versenkte Kathleen
Gamp eine mustergültige Flanke
von Steffi Krog zum 1:0. Der Vorsprung war verdient und wir hatten
alles im Griff, als der Schiedsrichter
ein für uns unverständliches Handspiel pfiff. Der fällige Freistoß,
der im Kleinfeld immer indirekt

ist, wurde von einem Abwehrbein
geblockt, obwohl er ungehindert
ins Tor gegangen wäre, wonach es
nur einen Abstoß für uns gegeben
hätte. So aber sprang der Ball
unglücklich vor die Füße einer
Gegnerin, die nicht lange fackelte
und zum Ausgleich einschoss. Wir
reagierten verunsichert, nichts
lief mehr zusammen. Mahlsdorf
steigerte sich mehr und mehr und
legte in der 27. Minute sogar noch
zum 2:1 nach.
Nach Wiederanpfiff schienen wir
gedanklich noch in der Kabine
zu sein und wurden schon nach
zwei Minuten überrumpelt. Das
1:3 schien die Entscheidung zu
sein. Doch bereits drei Minuten
später keimte neue Hoffnung auf,
als Nico Lange mit einem Pass
Petra Dittberner freispielte, die
sich durchsetzte und mit einem
strammen Schuss den Anschluss
schaffte. Jetzt drängten wir auf
den Ausgleich, doch Mahlsdorf
blieb gefährlich schnell. Als Janin Scharte im Zweikampf ohne
Schuld des Gegners zu Fall kam,
war der Weg für die gegnerische
Stürmerin frei, die in der 51. Minute zum 4:2 verwandelte. Noch
einmal kamen wir nach einer Ecke
von Kathleen Gamp zurück, da
die gegnerische Torfrau den Ball
noch über die Linie hüpfen ließ.
Doch in den verbleibenden drei
Minuten konnten wir das Blatt
nicht mehr wenden und verloren
unglücklich mit 3:4.

Katrin Brülke wieder aus den Armen und der völlig frei stehenden
Stürmerin vor die Füße, die sich
die zweite Chance nicht entgehen
ließ. In den verbleibenden Minuten
konnten wir spielerisch nicht mehr
an die erste Halbzeit anknüpfen.
Zu kopflos waren unsere Versuche,
das Ergebnis umzukehren. Fast
mit dem Schlusspfiff gelang dem
Gegner noch das 2:0. Ein fatales
Ergebnis, ist SpaKi doch als direkter Gegner im Abstiegskampf
zu werten.

Abendspaß trotz
klarer Niederlage

Trotz der empfindlichen Niederlage
hätte uns das Spiel Selbstvertrauen
geben dürfen, hatten wir doch drei
Tore geschossen. Andererseits
rutschten wir dadurch auf den
vorletzten Abstiegsplatz. Bei den
Spandauer Kickers bekamen wir
unsere zweite Chance, wenigstens
den Kontakt zum rettenden Ufer
zu wahren. Und wir schienen auf
einem guten Weg, unser Spiel
war gefährlicher. Doch SpaKi
wehrte sich und es ging torlos in
die Kabinen.
Die zweite Hälfte begann mit
einem Paukenschlag. Ein langer
Ball reichte, um unsere noch
schläfrige Abwehr zu übertölpeln.
Der folgende nicht sehr gefährliche
Schuss sprang Ersatzkeeperin

Wegen Unterbesetzung baten wir
den 1.FC Schöneberg um eine
Spielverlegung. Doch leider ließ
sich kein idealer Zeitpunkt finden
und wir mussten ausgerechnet
beim Tabellenführer unvollständig
antreten. Ohne Torwart und angestammte Abwehr keine dankbare
Aufgabe. Mit nur sechs Spielerinnen (Katrin Brülke, Steffi Krog,
Janin Scharte, Renate Witte, Babsie
Brandt, Nico Lange) stellten wir
uns der schier unüberwindlichen
Hürde. Ganze vier Minuten konnten wir die Lücke schließen, die
eine fehlende Spielerin verursacht,
dann zappelte der Ball zum ersten
Mal in unserem Netz. Danach ging
es Schlag auf Schlag: 7. Minute, 13.
Minute (Eigentor Janin Scharte),
24. Minute. Sechs Minuten blieben
bis zum Pausenpfiff, man musste
Schlimmstes befürchten.
In der zweiten Hälfte konnten
wir mit Katja Kleiner als siebter
Spielerin wenigstens vollzählig
weiterspielen, um zu verhindern,
was zu verhindern war. Jetzt lief
es beim Gegner nicht mehr ganz
so flüssig. Am Ende stand eine
0:6-Niederlage für uns, aber auch
der Stolz, mutig gewesen und
nicht untergegangen zu sein. Man
mag es kaum glauben: Wir hatten
trotzdem Spaß an diesem Abend.
In der Rückrunde, die erst Anfang
März beginnt, wollen wir gegen
Türkiyemspor anfangen, die Abstiegsplätze wieder zu verlassen.
Das wird eine schwere Aufgabe,
denn zum rettenden Ufer sind fünf
Punkte aufzuholen und es muss am
Torverhältnis gefeilt werden. Dafür
können wir beim Hallentraining
die Grundlagen legen.
Nico Lange

PSB 24 aktuell

Januar - Februar | 2016

Fatales 0:2 bei
Spandauer Kickers

Unsere Sportpalette
AMERICAN FOOTBALL
Thorsten Friese

692 01 51 40

JIU-JITSU
Marcel Davidsohn

0176-63 11 58 01

BADMINTON
Bernd Lührsen info@badminton-berlin.de

JUDO
Thomas Weichert

854 65 74

BOXEN
Jörg Schmidt

KARATE
Oliver Matthes

77 32 71 32

KANU
Robert Winkler

0176-84 05 44 84

01578-428 79 89

BOGENSCHIESSEN
Horst Augner

76 80 62 72

CHEERLEADING
Susanne Mantei

821 59 30

FAUST-/PRELLBALL
Geschäftsstelle

82 30 98 44

FREIZEIT- UND GESUNDHEITSPORT
Annette Twachtmann
82 30 98 44
FRAUENFUSSBALL
Ingrid Lange

366 71 72

FREIZEITFUSSBALL
Ewald Prinz

03075706673

GYMNASTIK
Geschäftsstelle

82 30 98 44

HANDBALL
Reinhard Hermenau

282 63 29

Prosportstudio Charlottenburg
14053 Berlin
Tel.: 36 43 47 80

Glockenturmstr. 21

LEICHTATHLETIK/MARATHON
Manfred Kretschmer
414 42 43
RUDERN
Gatow
Wolfgang Boehm
Wendenschloß
Detlef D. Pries

813 83 03
96 20 80 56

SEGELN
Stößensee
Uwe Herzog
Gatow
Jürgen Karnatz
Köpenick
Dr. Bernd Drescher

033232-388 65
363 99 44
0172-951 24 27

SCHWIMMEN
Stefan Neumann

55 66 92 59

SHOTOKAN
René Schinck

478 35 87

Prosportstudio Köpenick
12557 Berlin
Tel.: 65 88 07 09

Grünauer Str. 193

Pro Sport Berlin 24 e.V. (PSB 24)
gegründet als Postsportverein Berlin am 26. September 1924
Geschäftsstelle: Forckenbeckstraße 18, 14199 Berlin

Internet: www.pro-sport-berlin24.de  E-mail: info@pro-sport-berlin24.de
Tel.: 82 30 98 44, Mo Di Do Fr 9-13 Uhr, Mi 12 - 18 Uhr  Fax 82 30 98 45
Vereinskonto Postbank Berlin: IBAN DE97 1001 0010 0054 6001 06  BIC: PBNKDEFFXXX

Präsident:

Klaus Eichstädt
Neuruppiner Str. 165, 14165 Berlin

Vizepräsident:

Uwe Herzog
Freytagstr. 24, 14656 Brieselang

 p: 033232-388 65

Vizepräsident:

Joachim Rudolf

 p: 791 64 08

Vizepräsidentin:

Ingrid Lange

 p: 366 71 72

Schatzmeister:

Wolfgang Corsepius
Heerstraße 243/247, 13595 Berlin

 p: 305 78 78

Geschäftsführer: 82 30 98 44
Michael Schenk

Sportmanagerin:
Annette Twachtmann

 p: 811 49 16

TAEKWONDO
Marcel Meinecke

0163-483 07 66

TANZSPORT
Arno Georges

0171-785 43 39

TAUCHEN
Wendenschloß
Jan Steppe
Wilmersdorf
Denis Marquardt
TENNIS
Gatow
Klaus Grätz
Lankwitz
Michael Grahl

67 77 71 94
0172-328 34 00
281 45 61

0176 707 35 082
743 53 17

TISCHTENNIS
Ulrich Wobbermin

821 51 71

ULTIMATE FRISBEE
Jens Buchmann

0157-529 314 13

VOLLEYBALL
Geschäftsstelle

82 30 98 44

BEACHVOLLEYBALL
Wolfgang Behrens
WASSERBALL
Oliver Ostermann

335 95 17
0176-84 41 63 81

Prosportstudio Wilmersdorf
14199 Berlin
Tel.: 89 77 97 15

Forckenbeckstr. 18

PSB 24 aktuell
vormals ››Berliner Postsport‹‹
Mitgliedermagazin des Vereins
Pro Sport Berlin 24 e.V.
64. Jahrgang – Heft 1 / 2016

Impressum

Herausgeber und Verlag:
Pro Sport Berlin 24 e.V.
Forckenbeckstraße 18, 14199 Berlin
Redaktionsleitung (V.i.S.d.P.):
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Anschrift für Text- und Bildbeiträge:
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 55 14 42 81
E-Mail: zeitung@pro-sport-berlin24.de

Satzung, Beitragsordnung, Finanzordnung, Geschäftsordnung, Jugendordnung, Ehrungsordnung
und Versammlungsordnung können bei Bedarf in der Geschäftsstelle angefordert werden.
Auch bei Fragen zu Beiträgen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle.

Herstellung:
USE gGmbH, PrintingHouse
Genter Straße 8, 13353 Berlin
 030 / 46 90 570-16

Sportanlagen:

Erscheinungsweise: 6 mal jährlich
Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe:
5. März 2016

Fitness-Studio
Fitness-Studio
Fitness-Studio
Rudern/Segeln/Tauchen Dahme
Beachvolleyball Spandau
Kanu/Segeln Köpenick
Segeln Stößensee
Tennis/Segeln/Rudern Gatow
Tennis Lankwitz

Forckenbeckstraße 18, 14199 Berlin
Glockenturmstraße 21 14053 Berlin
Grünauer Straße 193, 12557 Berlin
Wendenschloßstraße 420,12557 Berlin
Tiefwerderweg 18, 13597 Berlin
Grünauer Straße 193, 12557 Berlin
Siemenswerderweg 57, 13595 Berlin
Kladower Damm 45, 14089 Berlin
Seydlitzstraße 73,12249 Berlin

 89 77 97 15
 36 43 47 80
 65 88 07 09
 651 49 10
 0177-3728837
 65 88 09 69
 361 18 71
 361 18 55
 775 39 14

Namentlich gezeichnete Artikel drücken nicht unbedingt die Meinung des Vereins aus. Für unaufgefordert
eingesandte Manuskripte übernimmt die Redaktion
keine Haftung. Sinnwahrende Kürzungen und Bearbeitung behalten wir uns vor. Nachdruck aller Beiträge
mit Quellenangabe erwünscht.
Der Bezugspreis ist durch den Mitgliedsbeitrag
abgegolten.

Tauchen

Wilmersdorf

A

Berufstaucher zu Besuch
Gäste machten dem Nachwuchs „schwere“ Taucherei schmackhaft

m 7. November 2015 konnten wir Berufstaucher in unserer Jugendabteilung
begrüßen. Wir wollten uns ein Bild über
das Tauchen als Beruf machen und hatten uns
echte Berufstaucher eingeladen. Manfred
Greve tauchte bereits in den 70er Jahren
bei der Marine der DDR. Er testete neue
Tauchausrüstungen – vorwiegend schwere.
Vinko Schedlich arbeitet beim Wasser- und
Schifffahrtsamt in Berlin und kontrolliert
wasserbauliche Anlagen in Berlin und Brandenburg. André Zeymer, wie auch Manfred,
kommt vom Helmtaucherverein Ostsee, der sich
um die Pflege historischer Tauchausrüstungen
kümmert und die Helmtaucherei lebendig hält.
Die drei Männer haben uns von ihrer Tätigkeit berichtet. Manfred hatte seine alten
Fotos herausgesucht und erzählte von seinen
Einsätzen in der Ostsee. Vinko berichtete
von seiner Arbeit in Kanälen und Schleusen.
André schilderte begeistert Unternehmungen
des Helmtauchervereins Rostock und machte
uns die „schwere“ Taucherei schmackhaft.
Jeder muss sich auf jeden verlassen können.
Ein schweres Tauchgerät wiegt mindestens 80
Kilogramm, nicht selten mehr. Es garantiert,
dass man bei der Arbeit unten bleibt. In der
Regel ist der Taucher allein unter Wasser und
erledigt seinen Job. Oben auf dem Schiff oder
an Land sind jedoch die nicht weniger wichtigen Leute, die für die Sicherheit des Tauchers
sorgen. Immer dabei: ein Sicherungstaucher
mit DTG und Flossen.
Vinko ist Mitglied im Tauchsportverein
Berlin-Wittenau. Dort hat er sich lange auch
um die Jugendarbeit gekümmert. Er hatte uns
originale Helme, Taucherschuhe (aus Stahl)
und Tauchermesser mitgebracht. So konnte
jeder probieren, wie sich das anfühlt.

Gemeinsamkeiten
und Unterschiede
Es gibt viele Gemeinsamkeiten mit der Sporttaucherei, und doch ist es ganz unterschiedlich.
Auf jeden Fall spannend! Auch wenn wir
vielleicht keine Berufstaucher werden, beim
Helmtaucherverein Ostsee könnten auch
Sporttaucher das Abtauchen mit schwerem
Gerät probieren. Also aufpassen, wenn der
Verein so etwas anbietet! Er war bereits
zwei Mal beim Tauchsportklub Adlershof in
Wendenschloß zu Besuch
Danke an André, Manfred und Vinko!
Karin Maaß
        
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