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Periodical volume

Full text: PSB 24 aktuell Issue 63.2015,5

HEFT 5 / 2015

PSB24 aktuell
Mitgliedermagazin

HAVELLAUF 2015

Dem Gewitter immer
einen Schritt voraus

Weil´s Spaß macht.
www.pro-sport-berlin24.de

AUF EINEN BLICK
American Football:
Mit EM-Bronze zurück im Bundesligakampf
Kobra Ladies im Finale der Deutschen
Meisterschaft
Seite 3

Rudern:
Und nächstes Jahr am Balaton?
Drei Altersklassensiege im
Winterwettbewerb 2014/2015
Seiten 12/13

Bogensport:
Compound-Mannschaften zweimal
meisterlich
Alex Kerth U14-Titelträger in der Halle
Seite 4

Taekwondo:
Training mit schönstem Alpenblick

In memoriam:
Erinnerungen an Gerhard Hinz
Sportgruppe Gatow:
Tenniskids im Trainingscamp

Seite 5

Seite 6

Leichtathletik:
Havellauf 2015 – dem Gewitter immer
einen Schritt voraus
Seite 7
BB-Meisterschaften über kurz oder lang
Seiten 8/9
Schwimmen:
Sportlicher Ferienspaß auf Mallorca

Seite 9

Sportgruppe Köpenick:
50 Jahre Kanusport in Köpenick
Seiten 10/11

Wir begrüßen
unsere neuen
Mitglieder

American Football:
Damian Dixon, Malte Lorenz,
Linus Karstädt
Badminton:
Edouard Berquet, Pauline Grangeat,
Meike Kathatrina Behrendt,
Eva Schramm, Richard Himmer
Bogensport:
Adriana Helena Ribeiro Hrzic,
Azura Frömming,
Birgit und Norbert Schröder,
Jochen Schneider,
Ana Josephine Kasten Hervas
Boxen:
Joey Milleck, Olja Bankova,
Pascal Starosta, Tim Banning
Faustball:
Klaus Sterna
Handball:
Anemone Jeutner, Aina Schneider,
Isabell Piaskowski
Judo:
Greta Luca Herzig,
Daniel Karol Kurantowicz
Karate:
André Lassen
Leichtathletik:
Audrey Nioucel
Schwimmen:
Anton Hartwich, Karl Schleifer, Lola Bell

Seite 14

Segeln Stößensee:
Zurück im Heimathafen
Piraten und Teenys bei Meisterschaften
Seiten 15/16
Tennis Lankwitz:
Mit Eifer und Spaß im Sommercamp
Und schon naht das Abspielturnier
Seite 17
Tischtennis:
Start in einer höheren Liga:
2. Mannschaft nachträglich aufgestiegen
Seite 18
Fußball:
Auf in die neue Saison!
Dank der Kicker aus dem Jagen

Seite 18

Punkte
Punkte entscheiden in vielen Sportarten
über Erfolg und Misserfolg, Sieg oder
Niederlage. Stolz oder sorgenvoll betrachten Fußballfans den Punktestand ihrer
Lieblingsmannschaft. Den Basketballern
um Dirk Nowitzki fehlte es bei der Europameisterschaft schmerzlich an Punkten.
Im Springreiten dagegen verzweifelt
mancher Aktive über zu viele Punkte.
Punkte aber zählen nicht nur im Sport.
Als Satzzeichen kennzeichnen drei Punkte
eine Auslassung – heutzutage sehr beliebt,
weil es offenbar einfacher ist, etwas
auszulassen, als es auszuschreiben. Es
reichen übrigens exakt drei Punkte, jeder
mehr ist einer zu viel! Ganz misslich
aber ist ein Punkt zu viel in einer EMail-Adresse. Früher oder später folgt
die Nachricht: „Mail delivery failed.“
Im vorliegenden Fall folgte sie spät,
was dazu führte, dass in diesem Heft
kein Bericht der Köpenicker Segler erscheint. Dafür beim nächsten Mal mehr ...

d-dp

Sportstudio Köpenick:
Sommerparty 2015
Letzte Umschlagseite

Shotokan:
Rafael Kaehler, Ava Ibing
KINDER- UND JUGENDSPORT:
– Basketball:
Anton Weißenborn
– Kreativer Kindertanz:
Mathilda Meißner,
– Kinderschwimmen:
Lennart und Ole Ahrens,
Thirushan Thilepan, Kiana Jung
– Kinderturnen:
Johanna Heidemann, Lilly Scheller,
Jolina Eggebrecht, Karl Lange,
Arthur von Breitenbuch,
Julián Mock Goncalves,
Anthony Radiopoulos, Benjamin Zapf
– Kinderlatino:
Antonia Lüder
Prosportstudio Charlottenburg:
Erdal Sahin, Robert Bölkow,
Paulina Pietrzak, Andreas Tessarek,
Robert Passler, Lukasz Borkowski
– vormittags: Christa Sixtus,
Bärbel Bonner-Spreine,
Christiane und Dieter Smolibocki,
Edeltraud Henneberg, Karin Rudzki
– Kurse: Nadine Schiffmann,
Dunja Tessarek, Juliane Goerdten,
Tea Markovska, Sabrina Dulk
Prosportstudio Köpenick:
Emely Krüger, Laura-Mareen Spitzke,
Sylvia Drossmann, Angela Brychzy,
Petra Raschke, Reinhard Koch
– vormittags: Dietrich Preuß
– Kurse: Radoslaw Grzyk,
Manuela Krüger, Monika Beschow

Prosportstudio Wilmersdorf
Marco Herden
– vormittags: Heike Dölling,
Margrit Taulin
– Kurse: Morgan-Lee Wagner,
Andreas Wornowski, Yvonne Grabatin,
Frank Schaumann
Sportgruppe Gatow – Tennis:
Kiyan Santino Kasemi
Sportgruppe Köpenick – Kanu:
Martin Gödeker, Elke Tilgner,
Ralf Tilgner, Oliver Reimer
Sportgruppe Köpenick – Segeln:
Simone Ruhe, Klaus Wohlgemuth,
Andrea Pani, Thomas Schulze,
Elisabeth Maria Petermichl,
Martin Loschwitz, Detlef Kowollik
Sportgruppe Tiefwerder – Jiu Jitsu:
David und Dominic Jousef
Taekwondo:
Florian Remmler, Cédric Schlenker,
Monja Lu
Tauchen:
Ben Hölscher, Sven Lindemann,
Peter Kühn
Tennis Lankwitz:
Alexandra Beyer
Ultimate Frisbee:
Maximilian Koch, Marvin Martin
Volleyball:
Stephanie Thalheim, Steffen Hilker,
Jana Matusek, Cindy Ebert,
Tatiana Schmidt
Wasserball:
Jacqueline Dietz, Arne Wüstenberg,
Louis Brönnimann

Mit EM-Bronze ins Finale der
Deutschen Meisterschaft
Kobra Ladies erreichten durch 45:20-Sieg gegen Crailsheim
Hurricanes das XXIV. Ladiesbowl im heimischen Stadion

W

enn dieses Heft erscheint,
ist das XXIV. Ladiesbowl,
das Finale der Deutschen Meisterschaft im Frauen-Football,
bereits Geschichte. Im heimischen
Stadion Wilmersdorf hatten die
Berlin Kobra Ladies Gelegenheit, Revanche für die vorjährige
Niederlage gegen die Mülheim
Shamrocks zu nehmen. Ob das
gelungen ist, stellte sich leider
erst nach Redaktionsschluss dieser
Ausgabe heraus.
An Motivation für das Finale
sollte es den Kobra Ladies nicht
gefehlt. Zehn von ihnen gehörten schließlich zum Kader der
Deutschen Nationalmannschaft,
die am 8. August durch einen
26:7-Sieg gegen Österreich die
Bronzemedaille der ersten FrauenEuropameisterschaft im American
Football erobert hatten. Nachdem
die deutschen Frauen bei den zwei
bisher ausgetragenen Weltmeis-

Vorläufiger
Höhepunkt
Seit fast 30 Jahren wird im American Football Verband Deutschland (AFVD) Frauen-Football
gespielt. Eine bundesweite Liga
gibt es seit 1990, offizielle Meisterschaften seit 1992. Damit ist
die deutsche Damenbundesliga
die älteste organisierte Liga im
American Football für Frauen
weltweit. Durch den Gewinn
der Bronzemedaille bei den
Europameisterschaften sehen
sich die Football spielenden
Damen auf dem (vorläufigen)
Höhepunkt eines langen Weges
angekommen.

terschaften jeweils vierte Plätze
belegt hatten, standen sie bei der
EM im spanischen Granada zum
ersten Mal auf dem Siegerpodest.

22. August warteten die Hamburg
Amazons auf die Tabellenführerinnen aus Berlin, die mit reduziertem
Kader und ohne Head Coach an
die Elbe reisten.
Doch bereits im ersten Quarter
fanden Suse Erdmann und Johanna
Braun je einmal den Weg in die
Endzone der Hamburgerinnen, so
dass es – auch dank einer gelungenen Two-Point-Conversion – 14:0
für die Kobra Ladies stand.

American Football
Endstands von 30:0 für die Kobra
Ladies – die Punkte besorgten –
Gini Mahlow, Jennifer Schupetta
und Suse Erdmann – vermisste
Tom Balkow „Konzentration und
in einigen Situationen die nötige
Cleverness.“ Besonders an den
Two-Point-Conversions, dem Versuch, nach einem Touchdown zwei
Zusatzpunkte zu erzielen, werde
man arbeiten müssen. „Wenn du 10
Punkte liegen lässt weil du keine
2-Point verwandelst, dann kannst
du als Trainer nicht zufrieden
sein.“ Die Crailsheim Hurricanes,
Gegner im Halbfinalspiel am 12.
September, seien ein Team, „das

Bekannt für ihre starken Läufe:
Susanne Erdmann – MVP im
Kleinen EM-Finale

Gegner Österreich hatte in der anderen Gruppe Gastgeber Spanien
besiegt, gegen Finnland aber den
Kürzeren gezogen. Im Kleinen
Finale war Kobra Lady Susanne
Erdmann mit zwei Touchdowns
und einer Conversion erfolgreichste
Punktejägerin und wurde anschließend als wertvollste Spielerin
(Most Valuable Player) nominiert.
Im Finale sicherten sich die
favorisierten Finninnen gegen
Großbritannien mit 50:12 souverän den Europameistertitel. Zum
Abschluss der EM wurden zwei
Kobra Ladies, Ariane Parusel und
Jessica Oehmke, in das All-StarTeam des Turniers gewählt.
Für Planung und Koordination
des deutschen Trainerstabs war
Tom Balkow verantwortlich. Der
Leistungssportdirektor für FrauenFootball im AFVD ist zugleich
Head Coach der Kobra Ladies.

Zurück im
Bundesliga-Alltag
Nach dem internationalen Erfolg
fiel es den Kobra-Damen zunächst
schwer, in das BundesligaGeschehen zurückzukehren. Am

Die AFVD-Auswahl hatte ihr
erstes Gruppenspiel gegen Großbritannien noch mit 6:17 verloren,
setzte sich anschließend jedoch
mit 22:12 gegen Schweden durch.
Als Gruppenzweite qualifizierten
sie sich für das Match um Bronze.

September - Oktober | 2015

Ins All-Star-Team der EM gewählt: Jessica Oehmke und Ariane
Parusel
Fotos: Jessica Wieczorek

Im zweiten Quarter erhöhte Suse
Erdmann zunächst auf 22:0 (2PC
durch Johanna Braun) und kurz
vor der Pause auf 30:0.
In der zweiten Spielhälfte kamen
die Amazons zwar zum AnschlussTouchdown, worauf Suse jedoch
mit einem starken Lauf reagierte
und den Endstand von 36:8 herstellte.
Bereits eine Woche später, am 29.
August, stand das letzte Gruppenspiel der Ladies auf dem Plan.
Gegner und Gastgeber waren die
Kiel Baltic Hurricanes. Das Spiel
verlief nach Augenzeugenberichten
„schnörkellos“ und ohne große
Höhepunkte. Erst in der zweiten
Hälfte strahlten die Berlinerinnen
Ruhe und Sicherheit aus. Trotz des

1. Damen-Bundesliga 2015 – Gruppe A
30.5.
6.6.
20.6.

Berlin Kobra Ladies
Mülheim Shamrocks
Berlin Kobra Ladies

– Hamburg Amazons
– Berlin Kobra Ladies
– Kiel Baltic Hurricanes

64:00
34:00
46:03

4.7.
22.8.
29.8.

Berlin Kobra Ladies
Hamburg Amazons
Kiel Baltic Hurricanes

– Mülheim Shamrocks
– Berlin Kobra Ladies
– Berlin Kobra Ladies

34:00
08:36
00:30

PSB 24 aktuell

solche Nachlässigkeit sofort bestraft“, warnte der Coach. Aber
auch die Crailsheimerinnen, die
den Kobras im Ladiesbowl 2013
erst in den letzten zwei Minuten
unterlegen waren, stellten sich „auf
ein unangenehmes Halbfinale in
Berlin“ ein.

Das Zwischenziel
wurde erreicht
Das sollte sich für sie bestätigen.
Nach einer relativ ausgeglichenen
ersten Spielhälfte stand es 26:20 für
die Berlinerinnen. Ariane Parusel,
Suse Erdmann und Jule Hollerbaum
hatten für die Kobra-Punkte gesorgt. In der zweiten Hälfte ließen
die Kobras ihre Gegnerinnen nicht
mehr zur Entfaltung kommen:
Suse Erdmann, Christina Schmidt
und Jenny Breistroffer erhöhten
bis zum Schlusspfiff auf 45:20,
womit sich Cheftrainer Tom Balkow „außerordentlich zufrieden“
zeigte. Schließlich wollte er mit
seinem Team das Finale zu Hause
unbedingt erreichen. Zumindest
das war gelungen. PSB-News

3

Bogensport

M

eisterschaften
im Bogenschießen werden durch die
Landesverbände des Deutschen Schützenbundes (DSB) und des Deutschen
Bogensport-Verbandes (DBSV)
ausgerichtet. In diesem Sommer
haben sich wieder einige unserer
Schützen mit dem olympischen
Recurvebogen und dem Compoundbogen zu den Deutschen
Meisterschaften (DM) qualifiziert.
Zur DM des DSB in Raubling
traten unsere Compound-Herren
Lars Klingner, Stefan Griem und
Philipp Rosek an und belegten
in der Mannschaftswertung den
1. Platz. Lest bitte den nebenstehenden Turnierbericht von Stefan.
Die Deutsche Meisterschaft des
DBSV fand an drei Terminen und
verschiedenen Austragungsorten
statt. Die Altersklassenmeisterschaft wurde am 29./30. August in Hohegeiß durchgeführt.
In der Klasse Ü65 Recurve belegt
Wilfried Hordzewitz Rang 10.
Unsere Compoundschützen Rainer
Voss und Uwe Prell erkämpften
die Ränge 3 und 4 bei den Herren
Ü55. Iris Rosek startete in der
Damenklasse Ü50 Compound und
erreichte den 3. Rang.
Das gemischte Compoundteam mit
Iris, Rainer und Uwe war in der
Mannschaftwertung erfolgreich
und belegte den 1. Platz.

Boxen

I

n der vorangegangenen
Ausgabe unserer Zeitung
erschien kein
Artikel über
unsere Boxabteilung. Zwar habe ich ihn rechtzeitig abgeschickt, bedingt durch den
Poststreik kam er aber erst nach
Redaktionsschluss an und erschien
daher nur im folgenden Newsletter.
Hier nochmal in Kürze für alle, die
keinen Internetanschluss haben:
Der Ring in unserer Trainingshalle hat einen neuen Unterboden

4

Compound-Mannschaften
zweimal meisterlich
Turniersaison im Freien geht zu Ende, Hallentraining beginnt
Iris und Rainer fuhren im August
zum Internationalen Sternturnier
des TuS Barop in Dortmund und
belegten in der Compound-Masterklasse jeweils den 2. Rang. Es
waren 4 x 36 Pfeile auf die Entfernungen 70, 60, 50 und 30 Meter
zu schießen. Iris stellte in ihrem
Wettkampf auf die 40-m-Distanz
mit 345 (von 360 möglichen)
Ringen einen deutschen Rekord
im DSB auf. Der Rekord wurde
beim Verband angemeldet.
Das ist nur ein kurzer Abriss
der Turniersaison im Freien. Als
Highlight der Hallensaison 2014 /
2015 ist der Deutsche Meistertitel
des DBSV von Alex Kerth in der
Klasse U14 nachzutragen. Auch
in der Hallensaison waren mehrere
unserer Schützen bei Turnieren des
DSB und des DBSV mit guten Leistungen und Ergebnissen am Start.
Herzlichen Glückwunsch! Wir
gratulieren all unseren Schützen,
die an Meisterschaften und Turnieren teilgenommen haben, zu
den Platzierungen.
Über die Ergebnisse der weiteren
Meisterschaften im DBSV und
dem für uns wohl letzten Freiluftturnier in Glindow werden wir
berichten. Nach der Ostdeutschen
Meisterschaft in Glindow beginnen
wir mit dem Hallentraining und
bereiten uns auf die Wettkämpfe
der Wintersaison vor.
Horst Augner

Bei den DSB-Meisterschaften im bayrischen Raubling erfolgreich:
die Compound-Mannschaft des PSB 24.

D

ie gute Nachricht zuerst: Die
Sportmannschaft (Compound)
der Bogensparte des PSB24 ist
Deutscher Meister (DSB) geworden!
Wie wird man Deutscher Meister
bei den Bogenschützen? Jeder
Verein schießt eine Vereinsmeisterschaft, auf dieser qualifiziert man
sich für die Kreismeisterschaft, dort
wiederum für die Landesmeisterschaften, und die besten Schützen
der Landesmeisterschaft fahren
zur Deutschen Meisterschaft.
Eine Mannschaft besteht aus drei
Schützen, in unserem Fall waren

Freizeitsportler im Seilquadrat
Ring der Trainingshalle erhielt neuen Unterboden
bekommen. Das war auch nötig,
denn die Zahl unserer Sportler ist
wieder so gestiegen, dass zur Zeit
Aufnahmestopp für Freizeitsportler
besteht.
Vom 24. bis 26. Juli fuhren acht
unserer Sportfreunde als Zuschauer
zum Chemiepokal nach Halle.
GRATULATION. Geburtstagsglückwünsche – auch nachträglich – gehen an Volker Seeger,
Wolfgang Motschke, Ernst
Heydemann, Klaus Fahl, Sonja
Heyde, Uwe Harm und Kurt
Heyde.
Manfred Weger

Michael Schulz
m 16. Juni 2015 verstarb im
A
Alter von 57 Jahren unser
Sportkamerad Michael Schulz.
Micha war seit 1992 Mitglied
unseres Vereins. Trotz seiner
schweren Krankheit war er lange
Jahre im Vorstand unserer Abteilung tätig, was für ihn ein Teil
seines Lebens war.
Wir werden sein Andenken in
Ehren halten!

PSB 24 aktuell

das Philipp Rosek, Lars Klingner
und Stefan Griem.
Wir hatten uns mit einem recht
guten Ergebnis bei der Berliner
Meisterschaft als beste Mannschaft
zur DM qualifiziert. Neben uns
waren zwölf weitere Mannschaften
und rund 60 Schützen zugelassen.
Der Wettkampf fand ganz im
Süden Deutschlands, in Raubling
bei Rosenheim, am 21. August
statt. Das bedeutete für uns aus
Berlin eine lange Anreise. Das
Wettkampffeld und das Wetter
waren gut, allerdings hatte jeder
von uns dreien zu Beginn des
Wettkampfs so seine Schwierigkeiten. Es lief nicht richtig rund
und so standen wir (nach einem
Viertel des Wettkampfes) nach
der ersten Wertung gerade mal
auf dem sechsten Platz.
Aber während des Wettkampfes
stabilisierte sich unsere Form und
wir kletterten Platz für Platz nach
oben und endeten schließlich mit
2042 Ringen als Deutsche Meister
in der Mannschaft vor dem BSC
Garbsen (2035) und dem Hammer
SC 08 (2023).
An dieser Stelle auch besonderen
Dank an alle Vereinsmitglieder
der Bogensparte, die uns direkt
oder indirekt unterstützt und so zu
diesem Erfolg beigetragen haben.
Stefan Griem

September - Oktober | 2015

Wichtige Mitteilung der Geschäftsstelle
An alle über 18 Jahre
alten Schüler,
Studenten und
Auszubildenden
Anträge auf Beitragsermäßigung
für 2016 müssen bis 15. Dezember
in der Geschäftsstelle eingereicht
werden. Andernfalls wird für das
Jahr der volle Erwachsenenbeitrag
erhoben.
Senden Sie uns bitte Ihren Antrag,
für den Sie nebenstehenden
Vordruck verwenden können.
Als Anhang fügen Sie eine
entsprechende Bescheinigung
bei. Eine während des Jahres
eingereichte Bescheinigung gilt
automatisch bis zum Ablauf des
laufenden Kalenderjahres.
Zu spät eingereichte Unterlagen
gelten erst ab dem folgenden
Quartal. Eine rückwirkende
Beitragsermäßigung wird nicht
gewährt.

Antrag auf Beitragsermäßigung für Schüler,
Studenten und Auszubildende
Name	

Vorname

Straße	

Wohnort

Mitgliedsnummer
Eine entsprechende Bescheinigung liegt bei. Mir ist bekannt, dass ich alle
Veränderungen, die diese Beitragsermäßigung begründen, sofort schriftlich
der Geschäftsstelle mitzuteilen habe.

Datum	

Unterschrift

Adresse: Pro Sport Berlin 24 e.V.
Forckenbeckstr. 18, 14199 Berlin
(Nach Vollendung des 27. Lebensjahres ist grundsätzlich keine
Beitragsermäßigung möglich.)

Ehrenmitglied Gerhard Hinz verstorben
Er hat das Vereinsleben jahrzehntelang mitgestaltet

A

m 28. Juli
2015 verstarb unser langjähriges Mitglied
Gerhard Hinz im
91. Lebensjahr.
Als er sich Anfang
1987 aus dem
Vereinsvorstand
verabschiedete,
blickte Gerd Hinz
bereits auf ein
Vierteljahrhundert
zurück, in dem er
die Geschichte
des Berliner Postsports maßgeblich
mitgestaltet hatte.
Zunächst als Beisitzer, später als
Hauptsportwart
und zuletzt als
Ressortleiter für
Familien- und Breitensport tätig,
vollzogen sich unter seiner Mitwirkung einschneidende Veränderungen im Sportangebot. Die

„Sportschau“, eine traditionelle
gemeinsame Veranstaltung aller
im Verein beheimateten Sportarten,
wurde durch einen gemeinsamen

September - Oktober | 2015

PSB 24 aktuell

Wandertag ersetzt. Die enge Verbindung von Postlern und dem
Postsportverein wurde stetig weiter
entwickelt und mündete in einer

Vielzahl von Betriebssport- und
Gymnastikgruppen, von denen
einige immer noch bestehen.
Diese Gruppen bildeten die Basis
für unser heutiges Freizeit- und
Gesundheitssportangebot.
Neben seinem Engagement für den
„Hauptverein“ war Gerd Hinz über
fünf Jahrzehnte die Säule unserer
Tischtennisabteilung. Bereits ein
Jahr nach seinem Vereinseintritt
im Jahr 1950 übernahm er die
Funktion des Abteilungsvorsitzenden, die er bis 2001 innehatte.
Trotz einer zum Teil mangelhaften
Sportstättensituation ist es Gerd
immer gelungen, einen von „Spaß
am Sport“ und von Kameradschaft geprägten Trainings- und
Wettkampfbetrieb sicherzustellen.
Der Verein verliert mit Gerd Hinz
einen aufrichtigen und freundlichen
Sportkameraden. Sein Andenken
werden wir in Ehren halten.
Klaus Eichstädt
Präsident
Das Foto zeigt den Hauptvorstand des PostSV im Jahre 1964.
Ganz links Hauptsportwart Gerhard Hinz. 1. Vorsitzender war
seinerzeit Fritz Jenkel

Foto aus der Festschrift
40 Jahre Post-Sportverein Berlin

5

Sportgruppe

Gatow

U

nsere Tenniskids kamen während
des Tenniscamps
bei Armand und
Oliver ordentlich
ins Schwitzen. Das war natürlich
den anstrengenden Trainerstunden
geschuldet, aber auch den Temperaturen über 30 °C. Zum Glück
konnte man sich in den Pausen in
den kühlen Fluten der Havel erfrischen. Die Leckereien von Andy
haben auch allen gut geschmeckt,
so dass die Kids gestärkt in den
Nachmittag starten konnten. Am
Dienstag feierte Bennet seinen
Geburtstag.
Das obligatorische Zeltlager wurde
von allen herbeigesehnt und nach
dem Training und einer kleinen
Pause halfen die Eltern beim
„Zeltaufbau“. Unser Wirt stellte
eine Gulaschkanone bereit, die
auf großes Interesse stieß. Darin
wurde ein sehr, sehr leckeres Chili
con Carne zubereitet – Nachschlag
inclusive. Der Abend wurde lustig
und lang und um 23 Uhr verordnete Armand Zeltruhe, die sogar
eingehalten wurde, weil es doch
tatsächlich zu regnen anfing.
Die Kids schliefen geschützt in den
Zelten und am nächsten Morgen
war der Regenspuk vorbei, das
Abschlussturnier konnte beginnen: Auf allen fünf Plätzen wurde
gespielt, gelacht und gefightet.
Die Platzierungen
jüngere Gruppe ältere Gruppe
1. Nikki Görlitz
1. Kilian Schnoor
2. Luke Draheim 2. Laurenz Siehe
3. Moritz Rüdiger 3. Lilly Draheim

Das Camp war doch total cool…

Cara Rolfs spielte
„international“

Parallel zu unserem Sommercamp
wurde die 1. Internationale Spandauer Meisterschaft für Jugendliche
beim TC BG Siemensstadt gespielt.
Da uns die Ausschreibung in den
Sommerferien überraschte, konnten wir nur wenige „anwesende“
Tenniskids melden. Umso größer
ist die Freude über die Vizemeisterschaft von Cara Rolfs. Sie hat ihren
Titel erfolgreich „international“
verteidigt – wir gratulieren ganz
herzlich.
Cara Rolfs – Internationale
Spandauer Vizemeisterin

6

Es war mal wieder richtig Sommer
Schweißtreibende Trainingsstunden für die Tenniskids

Nach dem Abschlussturnier

Clubmeisterschaften
11. – 27. September

Während wir diesen Artikel
schreiben, sind unsere Clubmeisterschaften noch im Gang. Über
den Ausgang und das Treiben
während dieser sicherlich wieder
sehr spannenden Spiele werden wir
im nächsten Newsletter berichten.
Unseren Organisatoren Thomas
Diekmann, Christian Brodowski
und Andreas Linke gilt vorab schon
unser herzlicher Dank.

Schleifchenturnier
am 4. Oktober

Am Sonntag, den 4.Oktober, laden
wir zu einem Schleifchenturnier
ein. Beginnen wollen wir um 11.00
Uhr. Unser Organisator Andreas

Linke wird Teilnehmerlisten
aushängen, in die ihr euch wie
immer eintragen könnt. Anmeldungen bitte bis zum 3. Oktober!
Wer dabei sein möchte, sollte viel
Spaß und gute Laune mitbringen
und Tennis an diesem Tag nicht
ganz so ernst sehen.

Mixed-Hallenrunde
Oktober – März

Im Gegensatz zum Schleifchenturnier kann man bei der MixedHallenrunde groß rauskommen,
denn da geht es zur Sache. Horst
Freidank hat sich dankenswerterweise wieder um den Winter
gekümmert und dafür gesorgt, dass
ihr nicht einrostet. Zwei Gruppen à
sieben Mixedpaare sind ausgelost
und spielen den Winterchampion
aus. Wer wird es diesmal? Wer
kommt ins Finale?
Doch auch hier ist Dabeisein alles.
Spieltermine und -regeln findet ihr
im Internet und in unserer Halle
als Aushang.

Oktoberfest
am 10.10.2015

Ja, es ist schon wieder so weit,
man glaubt es kaum, aber „O‘zapft
is!“ Auch dieses Jahr wollen wir
es alle zusammen richtig krachen
lassen. Die Kosten für Eintritt und
Bier sind, auch das glaubt man
kaum, gleichgeblieben. Haxen
gibt es reichlich und für Musik
ist auch gesorgt.

PSB 24 aktuell

Um besser planen zu können,
werden wir dieses Jahr Eintrittskarten verkaufen. Ihr könnt sie
bis 8. Oktober für 19 Euro pro
Person beim Wirt erwerben. Wir
würden uns über viele Teilnehmer
freuen. Ansprechpartner sind Birgit
Janiszewski und Andre Woyna.

Zur Renovierung
des Gastraums

Natürlich werden wir gefragt, was
mit der Umlage für die Renovierung des Gastraums geschehen ist
und wann denn etwas passiert. Das
sind gute und berechtigte Fragen.
Wir sind derzeit noch in der Abstimmung, um einen möglichst
guten Zeitraum für die Arbeiten zu
finden. Bitte habt etwas Geduld, wir
halten euch auf dem Laufenden.
Ilona Messmer-Zepf
und Klaus Grätz

September - Oktober | 2015

Havellauf 2015 – dem Gewitter
immer einen Schritt voraus
Sieg im Zweikampf – gutes Vorzeichen für die neue Ära

Leichtathletik
Alle drei kamen deutlich unter
einer Stunde ins Ziel. Eine tolle
Leistung über 13,7 nicht ganz
einfache Kilometer und mit wohl
eher spärlichem Lauftraining. Was
da mit etwas mehr Training wohl
möglich wäre? Fitson Haile löste
mit seinem 8. Platz und dem Sieg
in der Männer-Hauptklasse schon
einen Freistart fürs kommende Jahr.
Hoffentlich werden wir ihn, die
anderen beiden und vielleicht noch
ein paar laufbegeisterte Mitstreiter
dann wieder am Start sehen.
Ein weiteres Highlight war die
Tombola, bei der es tolle Preise
zu gewinnen gab. Neben ISTAF-,
Alba- und Theaterkarten, Handtüchern und weiteren Sachpreisen,
wechselten auch zwei Tom-TomUhren ihren Besitzer.

Der spätere Sieger Niels Bubel (vorn) und der Zweitplatzierte Marc Schulze beim Havellauf

I

m Newsletter 4/2015 wurde
bereits kurz von der gelungenen
Veranstaltung berichtet und den
vielen Helfern gedankt. Tolle Fotos
(viele mehr auf unserer Internetseite) verdanken wir Alexander
Oberthür. Im Folgenden sollen
diejenigen hervorgehoben werden,
die den 19. Juli 2015 sportlich zu
einem Höhepunkt gemacht haben!
Besser als Ralf Milke auf unserer
Internetseite kann ich das nicht
zusammenfassen: „Die Schnellsten
des Tages waren Niels Bubel (Die
Laufpartner) in locker nach Hause
gelaufenen 44:34 Minuten und
Julia Kind (SCC Berlin) in 54:53
Minuten. Die schnellsten Mithelfer/Läufer in Gelb waren Audrey
Nioucel und Gregor Wünsch. An
der Spitze hatte Niels Konkurrenz
durch Marc Schulze (jkrunning)
und Christian Krannich (NSF), die
beide die 10 Kilometer in 31 Minuten laufen können. Niels konnte
sich aber darauf beschränken, den
einmal erlaufenen Vorsprung ins
Ziel zu tragen. Die schnellsten
Frauen trugen eine Art von SCCinternem Generationenwettstreit
aus, den Julia Kind am Ende gegen
die ebenso überzeugende (und
23 Jahre ältere) Karsta Parsiegla
gewann.“

Fotos: Alexander Oberthür

Nicht weniger hoch einzuschätzen
sind die Leistungen von Heinz
Wutzke und Rigo Gebhardt, die
bei allen bisherigen HavellaufAuflagen am Start waren und auch
bei der 26. nicht fehlten! Nach
erfolgreicher Zielankunft gab es
nicht nur die Teilnehmermedaille,
sondern dazu eine Ehrenurkunde

und ein Fläschchen Prosecco. Na
dann prost! Und auf ein 27. Mal
im Jahre 2016.
Und dann waren da noch drei
junge Asylbewerber aus Eritrea.
Die „Weltraumjogger“ hatten
einen Freistart für die Männer
erbeten und gegen eine kleine
Tombolaspende auch bekommen.

Siegerehrung der Frauen: Julia Kind gewann vor Karsta Parsiegla
(beide SCC) und Dorina Schmidt (Die Laufpartner).

September - Oktober | 2015

PSB 24 aktuell

Zum 26. Mal auf der Strecke:
Heinz Wutzke

Und noch ein Rennen haben wir
gewonnen – das gegen die Gewitterfront, wie es Ralf in seinem
Bericht treffend benannte: „Es
war eine Entscheidung Brust an
Brust. Der Regen schmiss alles,
was er hatte, in die Endphase
unserer Tombola, aber da hatte
er schon verloren, und auch die
zweite Tom-Tom-Uhr ging unter
den Bäumen noch ganz zahm an
die Gewinnerin. Erst danach ging
die Welt unter, aber da wurden nur
noch einige beim Abbauen nass.
Der Havellauf hatte schon immer
Glück mit dem Wetter. Unser Sieg
in diesem Zweikampf ist ein gutes
Vorzeichen für die neue Ära!“
Mit diesen Worten möchte ich
stellvertretend für unsere Abteilung
jetzt schon herzlich einladen zum
Havellauf im kommenden Jahr: Er
wird am 17. Juli 2016 stattfinden!

7

Leichtathletik

E

ine kleine,
aber wichtige Korrektur
zu Beginn: In
der vergangenen Ausgabe
habe ich sträflicherweise zwei Erfolge unseres
Vereinsmitglieds Hans-Werner
Auerbach unterschlagen. Bei der
Lichtenrader Meile am 31. Mai
gewann er die Altersklasse M80.
Für die 7,5 km lange Strecke
benötigte er 54:43 Minuten – Hut
ab vor dieser Leistung! Eine Woche später war er zusammen mit
Sohn Christian über 5,7 km beim
Hohenschönhausener Gartenlauf
am Start. In 40:13 Minuten wurde
er Zweiter der M80. Herzlichen
Glückwunsch und eine aufrichtige
Bitte um Entschuldigung für mein
Versäumis.

Ewald Klammer in
Jüterbog vorn dabei

BB-Meisterschaften mal auf
kürzerer, mal auf längerer Strecke
Zwischen 800 m, Viertel- und Halbmarathon
Sprinter, die 200 Meter in 32 bis
35 Sekunden absolvieren.
Für mich ist der erste Wettkampftag (bei leichtem Nieselregen)
prima gelaufen. 800 m unter drei
Minuten – ich komme so langsam
in die Strecke rein. Der zweite
Tag war extrem heiß, bis 35 Grad
auf der Bahn. Ich habe mich um
die Mittagszeit über die 5000 m
richtig gequält, zwei gute Läufer
haben abgebrochen. Vier Stunden
Pause bis zum 1500-m-Start, kalt
geduscht, im Schatten ein bisschen
geschlafen, wieder bewegt, Muskeln und Gelenke bearbeitet, kurz
vor dem Start Franzbranntwein
einmassiert. Plötzlich lief alles
wieder so gut, habe Köhnke nach
500 m überholt, der mich beim
5000er abgehängt und keinen 800er
vom Vortag in den Beinen hatte.
Und fast hätte ich noch Engert
einkassiert – Vizemeister!“
Herzlichen Glückwunsch, Ewald!

Ewald Klammer berichtet über die
Norddeutschen und Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften am
Durch den Berliner
27. und 28. Juni in Jüterbog, wo
man ihm insgesamt sechs Urkunden Südwesten
für drei Wettbewerbe in die Hand Mitte August erstrahlte die Steglitgedrückt hat: zweimal als Berlin- zer Schlossstraße wieder ganz
Brandenburgischer Vizemeister in Orange. Beim SportScheckund einmal als Dritter der M 65. Stadtlauf nahmen sieben PSBler
Gleichzeitig wurde er mit 2:59:18 am Halb- bzw. Viertelmarathon
Minuten über 800 m am ersten teil. Bei ihrem ersten „Halben“
sowie mit 22:19:07 Minuten über erreichte Stefanie Meul das Ziel
5000 m und 6:08,35 Minuten über in toller Zeit! Lassen wir sie
1500 m am zweiten Wettkampftag selbst berichten: „Bei perfektem
zweimal Vierter und einmal Fünfter Laufwetter fand am 23. August der
der Norddeutschen Meisterschaf- 7. SportScheck-Stadtlauf durch
ten. Damit kann Ewald eine er- Steglitz, Wilmersdorf und Zehlenfolgreiche Saison abschließen und dorf statt, bei dem ich mich das
ist zugleich gut vorbereitet für die erste Mal auf die HalbmarathonCross-Meisterschaften im Herbst. Distanz wagte. Dafür musste die
Seine Eindrücke aus Jüterbog: „Die 10,5-km-Runde zweimal absolviert
Laufwettbewerbe, technischen werden, was manch einer/einem
Disziplinen und Ehrungen sind wie vielleicht nicht so schmeckt, aber
ein perfektes Uhrwerk abgelaufen. ich als Neuling (besonders für
Eine permanente Moderation hat die Psyche!) ganz gut fand. Nach
stets dafür gesorgt,
dass man immer
7. SportScheck-Stadtlauf
auf dem LaufenName
AK Nettozeit
Platzierung
den gewesen ist.
(h)
Ges.(m/w) AK
Die Wartezeit zwiHalbmarathon
schen den VeranStefanie Meul
W30 1:38:03
23
12
staltungen habe
Lisa Fauck
WH 2:09:08
520 142
ich mit wildfremErik Weick
MH
1:26:29
52
15
den Sportlerinnen
Karsten Papenbrock M50 1:40:12
442
45
und Sportlern anTom Hühns
M40 1:43:10
556
85
Günther Becke
M75 2:10:11
1656
3
geregt verplaudert.
Viertelmarathon
Beeindruckt haben
Ariane Papke
WH 1:02:05
383 107
mich 80-jährige

8

Klaus Goldammer (OSC), Wilfried Jackisch (LC Marathonia) und
Reinhold Happersberger (PSB 24) bei der Ehrung der Altersklasse
M60 bei den Berlin-Brandenburgischen Halbmarathon-Meisterschaften

schlechten Erfahrungen mit Gedränge auf den ersten Kilometern,
platzierte ich mich relativ weit
vorne im Startblock und konnte so
von Anfang an mein Tempo laufen.
Durch die zahlreichen Zuschauer
und die Musikgruppen war auch
Abwechslung geboten, was die
Streckenführung meiner Meinung
nach nicht unbedingt hergab. Der
Spaß am Laufen hielt bis Kilometer
18, als die Beine richtig schwer
wurden. Aber nach 1:38:03 hatte
ich es ins Ziel geschafft und durfte
mich über Platz 12 in meiner
Altersklasse freuen.“
Bei den Männern war Erik Weick
in 1:26:19 der schnellste PSBler.
Weitere Ergebnisse sind der Tabelle
zu entnehmen.
Am gleichen August-Sonntag fand
der Kreuzberger Viertelmarathon
statt. Frederic Georges brillierte
als 16. im Gesamtklassement und
Dritter der Altersklasse M40 in
tollen 39:16 Minuten. Christian
Auerbach belegte in 46:34 Minuten
den 103. Platz (Platz 19 M50).

PSB 24 fünfmal in
den Medaillenrängen

Alljährlich im August werden
im Rahmen des Mercedes-BenzHalbmarathons in Reinickendorf

PSB 24 aktuell

die Berlin-Brandenburgischen
Halbmarathon-Meisterschaften
ausgetragen. In diesem Jahr war
es wieder ganz schön warm! Temperaturen von knapp unter 30°C
bremsten unsere Läufer vor allem
auf der zweiten Runde.
Einen Bericht hat Ralf Milke
geschrieben: „Der Ausgang der
Meisterschaft liest sich wie der
Havellauf: Bei den Frauen gewinnt Julia Kind knapp vor Karsta
Parsiegla, bei den Männern Niels
Bubel unangefochten. Das zeigt
uns, wie hoch der Stellenwert
des Havellaufs in der Berliner
Laufszene einzuschätzen ist. Das
soll auch im kommenden Jahr so
bleiben.
In der Meisterschaftswertung
klickte es für PSB 24 fünfmal
in den Medaillenrängen. Seiner
Titelsammlung fügte Manfred
Kretschmer Gold in der M65 hinzu
(1:39:48). Silber gab es für Ruth
Suhr in der W60 (2:05:08). Dreimal Bronze für Audrey Nioucel
in der W35 (1:41:27), Fréderic
Georges in der M40 (1:24:50)
und Reinhold Happersberger in
der M60 (1:36:21). Knapp hinter
den Medaillenrängen blieben
Alexander Oberthür (1:37:37) und
Heinz Junkes (2:05:06).

September - Oktober | 2015

Regina Vollbrecht und Ralf Milke in der Juni-Ausgabe des „Spiridon“

Grandios besetzt war das Siegerpodium der M60 mit Goldammer,
Jackisch, Happersberger. Überragende Siegerleistungen mit jeweils
über 20 Minuten Vorsprung gab es
durch Ursula von Knobloch in der
W60 (1:44:50) und Lothar Bathe
in der M75 (1:46:24).
Ich habe auch mal einen Medaillenspiegel gemacht. Der SCC
mit 15 Medaillen ist natürlich
eine Nummer für sich. Aber danach folgen gleichauf in BerlinBrandenburg OSC Berlin und
PSB24 mit je fünf Medaillen bei
der Landesmeisterschaft. Ihr seid
eine starke Truppe!“
Alle genannten Zeiten sind Bruttozeiten, sodass die tatsächlichen
Leistungen noch schneller waren!

Tolle Leistungen
auch über 10 km

Weitere Leistungen ohne Meisterschaftswertung lassen sich
hinzufügen. Ariane Papke lief
über die Halbmarathon-Distanz
beachtliche 2:15:21. Ihr Verlobter
Martin Götze, seit Kurzem auch
Mitglied unseres Vereins, benötigte
für die gleiche Distanz 1:47:16.
Leider musste er auf den letzten
Kilometern der Hitze Tribut zollen, sonst wäre, gemessen an den
Trainingsleistungen, sicher eine
noch schnellere Zeit drin gewesen.
Günter Lewanzik legte nach einer
verletzungsreichen Saison eine

tolle Zeit von 1:49:12 hin. Gute
Besserung und viel Erfolg für
kommende Wettkämpfe!
Manfred Kretschmer berichtet zudem von tollen Leistungen über die
10-km-Distanz: „Antonia Maecker
gewann ihre Altersklasse in sehr
guten 41:51 Minuten. Christian
Auerbach war nach dem Lauf nicht
sehr gut drauf und sicherlich hat
seine Zeit von 45:16 Minuten dazu
beigetragen. Aber wo Schatten ist,
ist auch Licht. Steffen Goll, seit
zwei Jahren aus gesundheitlichen
Gründen nicht mehr wettkampfmäßig unterwegs, erreichte 47:06
Minuten und war damit mehr als
zufrieden.“ Hinzuzufügen bleibt
Günther Becke, der in einer tollen
Zeit von 58:30 Minuten über die 10
km die Altersklasse M75 gewann.
Herzlichen Glückwunsch allen
frisch gebackenen Meisterinnen
und Meistern und den übrigen
Teilnehmern unserer Abteilung!
Sophie Oberländer-Hayn

September - Oktober | 2015

Das PSB-24-Laufteam
trainiert mittwochs von 18
bis 20 Uhr im Stadion Wilmersdorf. Trainingsgäste
sind herzlich willkommen!

Weitere Informationen und
spannende Laufberichte sind
auf der Webseite http://www.
psb24-laufteam.de zu finden.

PSB 24 aktuell

Schwimmspaß
in den Ferien

L

eonie Paulina Jung war mit
Familie in den Sommerferien
auf der spanischen Ferieninsel
Mallorca zur Erholung. Dort fiel
ihr jedoch die Ausschreibung
zur III. Stadtmeisterschaft im
Schwimmen in Alcudia auf. für
den 25. Juli für die 2-km-Strecke
auf. Leonie meldete sich in der
jüngsten Kategorie für Pro Sport
Berlin 24 an. Auf Seite 3 der Meldeliste ist sie als einzige deutsche
Sportlerin vertreten.

Schwimmen
Einschreibung
war Pflicht und
bis zum 24. Juli
möglich – Preis
10 Euro. Eine
Stunde vor Startbeginn um 9.15 Uhr hatten sich
die Teilnehmer einzufinden. Start
war am Hafenstrand beim Rettungsschwimmerstützpunkt. Die
Teilnehmerzahl war begrenzt, die
Benutzung von Schwimmflossen
verboten. Die Strecke war durch
Bojen markiert und
durch die Wasserwacht abgesichert.
Die ersten Drei jeder
Kategorie bzw. Altersklasse erhielten
Pokale. Leonie (Jg.
2000) erschwamm
sich in ihrer Altersgruppe Platz
2 in der Zeit von
34 Minunten und
31 Sekunden. Das
bedeutete Platz 28
von insgesamt 110
Teilnehmern.
Herzlichen Glückwunsch, Leonie,
und weiterhin viel
Freude!
Jürgen und
Rita Neumann

9

Sportgruppe

Köpenick

D

90 Jahre Kanusport in Köpenick
Ein frohgestimmter Rück- und Vorausblick

ie ungewöhnliche
Fracht, die Kanufahrer vor
3000 Jahren mit
an Bord hatten,
als sie in der Südsee von Insel
zu Insel paddelten, liefert uns
heute Einblicke in die Besiedlungsgeschichte Ozeaniens. Sie
nahmen nämlich die Polynesische
Ratte (rattus exulans) als wohlschmeckende Speise auf ihren
Doppelrumpfkanus mit. Die heute
dort lebenden Ratten spiegeln die
Reihenfolge der menschlichen
Besiedlung der Südseeinseln
hervorragend wider. So weit zum
Kanufahren vor 3000 Jahren.

Die Gründung
Viel jünger ist die Besiedlung durch
Kanufahrer in Köpenick. Ausgelöst
wurde sie als neue soziale Bewegung in der reformbewegten Zeit
zu Ende des 19. Jahrhunderts. Die
Verbindung der Dynamik von Athlet und Boot mit den Einflüssen der
natürlichen Umgebung – Wasser,
Wind und Sonne – hatte große Anziehungskraft. Diese Kombination
macht auch heute noch den Reiz
des Kanusports aus.
Mit der technischen Lösung des
Baus von Faltbooten im Jahre
1907 breitete sich der Kanusport
hauptsächlich in Nord- und Mitteldeutschland aus. Auch Ruderer
wechselten auf ein Kanu, denn man
benötigte weniger Platz auf den

Übergabe des neu gestalteten Sattelplatzes am 7. Juli

Flüssen und keine Mannschaft.
Eine Kampfspiel-Regatta in
Berlin-Grünau am 11. Juni 1922
löste unerwartete Begeisterung für
den Kanusport in Berlin aus. Da
war es nur zwingend, dass auch
im damaligen Postsportverein eine
Kanuabteilung gegründet wurde:
„Am 30. Juni 1925 fanden sich
zehn Mitglieder mit fünf Booten
zu einer kleinen Gemeinschaft
der Kanuabteilung zusammen.“
(Gründungsprotokoll). Am Ende
des Gründungsjahres zählte die
Kanuabteilung stolze 54 Mitglieder
und 20 Boote.

Das Bootshaus
Als das Bootshaus bezogen wurde, beschrieb man es als eines
der schönsten Bootshäuser für
Kanuten in Deutschland. Zitat aus
der Zeitschrift Kanu-Sport, 1940:
„In Berlin-Köpenick, hart an der
Grünauer Grenze, Grünauer Str.
193, hat die Kanu-Abteilung des
Postsportvereins Berlin ein neues
Heim erhalten. Um es vorweg
zu sagen, es ist das größte und
schönste Kanuheim, das eine
Kanutenfamilie in Deutschland
ihr eigen nennt. Zweigeschossig

gliedert sich das Bootshaus, dem
vom Wasser aus gesehen ein Garten
mit Tanzfläche vorgelagert ist.
Tiefhängende Weiden und Hecken
geben dem Ganzen gärtnerischen
Schmuck.
Ein Empfangsraum mit einer Garderobe und einer großen Gaststättenküche füllen das Untergeschoss.
Hinzukommt ein großer Gesellschaftsraum und eine Schifferstube.
Im ersten Stock befinden sich die
Wohnung des Bewirtschafters,
zwei Geschäftszimmer, ein großes
Sitzungszimmer, ein Spielzimmer
mit Billard, ein Damenzimmer und
eine Reihe von Zimmern für Trainingsmannschaften. Alle Räume
sind wohnlich, freundlich, intim
und zweckmäßig mit gediegenem
Geschmack ausgestattet.“
Dieses schöne Bootshaus ist
heute im renovierten Zustand voll
funktionsfähig. Räume und Flure
leuchten im schmucken Weiß. Die
Decke zum Dachboden ist komplett
frisch wärmeisoliert. Besonderen
Einsatz zeigte unser Hausmeister
Thomas Niemann bei der Wiederherstellung der Wohnung im ersten
Stock. Allein das Damenzimmer
teilt sein Schicksal mit dem berühmten Bernsteinzimmer: Wir
wissen nicht, wo es ist.

Der Sattelplatz
Der Sattelplatz der Kanuten
hatte jahrelang eher das Flair
einer altrömischen Siedlung als
das eines Vorbereitungsplatzes
für Kanusportler. Wir hatten mit

Die jungen Kanuten nahmen den Platz sofort in Besitz

10

PSB 24 aktuell

September - Oktober | 2015

Einladung zum

Tag des
Köpenicker Kanusports
am 14. November 2015 ab 14 Uhr
Bootshaus PSB 24
Grünauer Str. 193, 12557 Berlin
Der Faltboot-Zweier Horn-Hanisch, Silbermedaillen-Gewinner der
Olympischen Spiele 1936
Foto: PSB-Archiv

den Baumaßnahmen im Sommer
begonnen, um die verrottete Betonfläche in einen kinderfreundlichen
Sportplatz zu verwandeln. Nach
sorgsamer Abwägung entschieden
wir uns für eine umweltfreundliche Bautechnik, indem wir die
Fläche nicht wieder mit Beton,
Asphalt oder Pflaster versiegeln
wollten, sondern elastische und
wasserdurchlässige Platten aus
Altgummi der Firma WARCO
auflegten.
Beim Aushub des Altbodens unterstützte uns die Firma Dressler
mit Transporten von Material
und Maschinen. Die Hauptakteure, unser Hausmeister Thomas
Niemann und die Helfer Holger
Rossau, Torsten Dahlke und einige Mitglieder, brachten alle ihre
bautechnischen Kenntnisse ein,
damit ein ordentlicher Sportplatz
entstehen konnte. Das Ergebnis
kann sich sehen lassen.
Am 7. Juli 2015 wurde der Sattelplatz vom Vorstand für Technik und
Liegenschaften an die Sportgruppe
unter Leitung von Robert Winkler
übergeben. Die jungen Sportler sind
glücklich; kleine Stürze werden
jetzt unblutig ablaufen, und ein
fallendes Boot wird sanft vom
elastischen Belag aufgefangen.

Das Sommerfest
Fast auf den Tag genau 90 Jahre
später, am 27. Juni, feierten wir die
Gründung unserer Sportgruppe mit
einem Sommerfest als gemeinsame Veranstaltung der Segler-, der
Fitness- und der Kanu-Gruppe.
Als Gäste begrüßten wir den 1.
Vizepräsidenten des Landes-KanuVerbandes Berlin (gegr. 1914),
Sigmar Konzack, den Leiter der
Dienststelle der Wasserschutzpolizei Ost in Baumschulenweg (seit
1937 in Betrieb), Hauptkommissar Braun, eine Delegation der
DLRG vom 1927 gegründeten

Standort Müggelsee (Leiter Ron
Buschmann). Weiterhin erfreute
sich Matthias Schmidt, MdB und
Mitglied im Sportausschuss des
Bundestags, an den Feierlichkeiten.
Und natürlich waren unsere PSB24-Sportfreunde aus Wendenschloß
zahlreich erschienen. Nach einer
kurzen Ansprache des Autors in
Vertretung des Sportgruppenvorsitzenden zur Geschichte der
Kanugruppe, des Bootshauses und
herausragender Persönlichkeiten
des Postsportvereins, würdigten wir
die Geburtsstunde der Sportgruppe
mit einem Glas Sekt.
Der traditionelle Triathlon eröffnete
die sportlichen Aktivitäten des
Sommerfestes. In einer lehrreichen
und unterhaltsamen Vorführung
im Wasser wurde gezeigt, welche
Techniken ein Kanute beherrschen
muss, wenn er Erfolg haben und
Medaillen einheimsen will.
Im Fluss lateinamerikanisch geprägter Musik wurde das Spektrum
vitaler Bewegungsarten von Aerobic dargestellt. Das vorgeführte

Versammlung
am 6. November
Wir laden alle Mitglieder der
Sportgruppe (Segeln/Kanu)
zur Herbstversammlung am
6. November 2015 um
18.00 Uhr im Bootshaus
Grünauer Straße ein

Tagesordnung
1.
2.
3.
4.

Bericht des Vorstands
Kassensturz
Diskussion
Wahl des neuen
Vorstands
Wir bitten um vollständiges
Erscheinen aller unseren
aktiven Mitglieder.
Der Vorstand

September - Oktober | 2015

PSB 24 aktuell

Tag der Offenen Tür
- Besichtigung und Information
- Birgit Fischer* würdigt
herausragende Kanuten
- Feierliche Namensgebung
des Bootshauses**
- Empfang der geladenen Gäste***
- Trainingsrunde der Kanu-Jugend mit
Birgit Fischer
- Es spielen die Blasmusikfreunde
Köpenick e.V.
* erfolgreichste Kanutin aller Zeiten
(27-fache Weltmeisterin, achtmal Olympiasiegerin,
zweimal Europameisterin)
** mit Unterstützung des Wassersportmuseums
*** zu Ehren „90 Jahre Kanusport in Köpenick“

Zumba-Ganzkörpertraining inspirierte begeisterte Anwesende zum
spontanen Mitmachen und wirkte
als stimmungsvolle Einlage.
Zu einem Fest am Wasser gehören
natürlich auch die Neptuntaufe der
Jüngsten, Bratwurst vom Rost,
das Drachenboot-Tauziehen und
Gespräche an der Bar bei phantasievoll gemixten Getränken
über den Windchill-Faktor oder
Seegurken-Rezepte.

Unsere Vorbilder
Noch einmal zurück in die 90-jährige Geschichte. Im Jahre 1929 traten
zwei zwanzigjährige Telegraphenarbeiter in den Postsportverein ein,
die schon kurz danach auffallend
erfolgreich waren. Die beiden,
Erich Hanisch und Willi Horn,
wurden ab 1932 fünfmal Deutsche
Meister im Zweier-Faltboot-Kajak
(F2) und setzten diese Erfolge
zehn Jahre lang fort, unter anderem mit dem Europameistertitel
und einer Silbermedaille bei den
Olympischen Spielen 1936 in
Berlin-Grünau. Diese beiden herausragenden Sportler des Berliner

Postsportvereins wollen wir am
Tag des Köpenicker Kanusports
ehren. Auch an die herausragenden Sportler André Wohllebe (3 x
Weltmeister, 2 x Olympia-Bronze,
1 x Olympia-Gold, gest. 2014)
und unser Ehrenmitglied Norman
Bröckl (2 x Weltmeister, 1 x Europameister, Bronze bei Olympia),
die aus unserer Sportgruppe hervorgingen, wollen wir erinnern.
Mit dem Tag des Köpenicker Kanusports am 14. November 2015
werden wir das Jubiläumsjahr
feierlich beschließen. Wir bereiten
einen Tag der Offenen Tür vor.
Birgit Fischer wird die Ehrung der
beiden oben erwähnten Sportler
vornehmen. Birgit Fischer wurde
27-mal Weltmeisterin, achtmal
Olympiasiegerin und zweimal
Europameisterin im Kanusport.
Für unsere jungen Kanuten wird es
sicher spannend, eine Trainingsrunde mit einem sportlichen Vorbild
1. Klasse zu absolvieren. Und wir
freuen uns, wenn wir noch mehr
leistungsorientierte junge Sportler
gewinnen können.
Dr. Bernd L. Drescher

11

Rudern

U

nd nächstes Jahr am
Balaton“ hieß
ein DEFA-Film
aus dem Jahre
1980. Das „ungarische Meer“, wie Mitteleuropas
größter Binnensee auch genannt
wird, gehörte zu den beliebtesten
Ferienzielen der DDR-Bürger. „Da
kann man nicht rudern“, warnte ein
Vereinskamerad in Erinnerung an
einstige Urlaubstage und deutete
mit der Hand an seiner Hüfte an,
wie hoch die Wellen dort schlagen.
„Balaton? Wo ist das?“, fragte
dagegen eine Ruderin aus Wien,
gar nicht so fern von besagtem
Gewässer. Erst mit dem „Plattensee“ wusste sie etwas anzufangen.
Als Balaton-Kenner kann Andreas
Frank vom Dresdner Ruderverein
(DRV) gelten. Seit vielen Jahren
im Besitz eines bescheidenen
Feriendomizils in Balatonlelle,
organisierte er in diesem Jahr
bereits die dritte Wanderfahrt auf
dem See, der es – 77 Kilometer
lang – auf 195 Kilometer Uferlinie bringt. Sechs Teilnehmer aus
Dresden und Berlin bildeten die
Besatzung zweier C-Gig-Zweier
mit Steuermann, als Landdienst
begleitete uns der Budapester
Denes Szabo.
Erwartungsfroh riggerten wir eines
heißen Juli-Tages die beiden Boote
aus Dresden auf. Eine kurze Probefahrt ließ uns zuversichtlich auf das

Abendstimmung am Plattensee

12

Und nächstes Jahr am Balaton?
Auch auf dem Plattensee kann man rudern – wenn er‘s zulässt
bevorstehende Abenteuer blicken.
Natürlich hätten wir gerne gleich
den ganzen See umrundet, doch
da Andreas bei vorangegangenen
Fahrten bereits den westlichen
Teil zwischen Keszthely und der
Halbinsel Tihany erkundet hatte,
stand diesmal der Ostteil auf seinem Programm. Gut 100 Kilometer
hatte er für sechs Rudertage geplant
– genug Zeit, um auf wechselnde
Wind- und Wetterbedingungen
reagieren zu können.

Das erwies sich schon am nächsten
Tag als notwendig: Die Sturmwarnanlagen warfen ihre Blitze
schneller als im Sekundentakt
über den See: Rudern untersagt!
Statt unserer Boote bestiegen wir
daher ein Motorschiff, das uns
quer über den Balaton nach Badacsony brachte, an den Fuß des
gleichnamigen Berges, der – 440
Meter hoch – unmittelbar am Ufer
aufragt und mit seinen Basaltfelsen
ein weithin sichtbares Wahrzeichen
der Gegend bildet. Auf halber
Höhe probierten wir uns in „Imres
Borpince“ (Weinkeller) durch die
Weine von umliegenden Hängen:

Welschriesling, Blaustengler,
Grauer Mönch, Muskateller …
Wenn nicht Mut, so tranken wir
uns wenigstens Optimismus für die
Rudertour an. Zumal die Blitzfre-

quenz der Signalanlagen gesunken
war. Bei 45 Blitzen pro Minute
ist ein Befahren des Sees erlaubt,
sofern man sich nicht weiter als
500 Meter vom Ufer entfernt. Und
das hatten wir ohnehin nicht vor.
So nahmen wir am nächsten Morgen gleich zwei der ursprünglich
geplanten Etappen in Angriff und
ruderten von Balatonlelle, am
Südufer etwa in der Mitte des
langgestreckten Sees gelegen,
gen Osten. Nach vorangegangener Hitze hatte es sich abgekühlt,
zeitweise regnete es sogar und die
Steuerleute begannen zu bibbern.
Beim Wassersportclub in Balatonföldvar legten wir deshalb eine
Picknick-Pause ein und warteten
aufs Ende des Regens, bevor wir
die Fahrt nach Siofok fortsetzten.
Das waren für den ersten Tag ganze
28 Kilometer. Mit dem Landdienstfahrzeug fuhren wir anschließend
in unser Quartier, eine Pension in
Balatonkenese, die uns für zwei
Nächte beherbergte. Die Boote
hatten wir nahe einer Gaststätte
abgelegt, mit deren Wirt sich Andreas lange zuvor verständigt hatte,
denn die Lagerung will rechtzeitig
abgesprochen sein: Viele Uferabschnitte sind Privatgelände und in
den Segelhäfen sind Ruderer nur
als zahlende Gäste willkommen.
Zwar gibt es am Balaton Tausende
Segelboote, Wanderruderboote
aber – in Ungarn „Kielboote“
genannt – sind wahre Exoten.
Am nächsten Morgen zurück in
Siofok, ruderten wir zunächst in
den Hafen der Stadt, wo wir die
Schleuse zum Sio-Kanal erkunden

PSB 24 aktuell

wollten. Der 120 Kilometer langen
Verbindung zwischen dem Balaton
und der Donau mangelte es jahrelang an genügend Wasser. Wäre
eine Passage inzwischen wieder
möglich? Im Hafen sahen wir zwar
das Wehr, die Schleuseneinfahrt
aber entdeckten wir erst später
auf „Google Earth“.
Also weiter – ostwärts. Bei glattem
Wasser ruderten wir am flachen
Südufer entlang, an Hotels, Badestränden und Wochenendgrundstücken vorbei, bevor die Uferlinie in
weitem Bogen nordwärts schwenkt.
Dort wird der See, der hier seine
größte Breite von 14 Kilometern
erreicht, von einem bis zu 80 Meter
hohen Steilufer begrenzt. Dessen
Wände scheinen in der Abendsonne
gelb zu leuchten. Am Nachmittag,
nach 24 Kilometern, erreichten wir
unser Quartier in Balatonkenese.
Rechtzeitig, um noch ein Bad im
See zu nehmen.
Anderntags wehte der Wind aus
Nordost, für uns ablandig, solange
wir den nördlichsten Zipfel des
Sees bei Balatonfüzfö ansteuerten,
der in einen weiteren Jachthafen
mündet. Von dort führte unser Kurs
am Nordufer entlang jedoch nach
Südwesten, in Wellenrichtung.
Nahe an einem dichten Schilfgürtel ruderten wir vorsichtig nach
Alsoörs. Den programmgemäßen
Etappenort erreichten wir schon
zur Mittagszeit. Und da sich der
Wind während unserer Pause
legte, beschlossen wir angesichts
unsicherer Wetterprognosen, gleich
weiter zu rudern nach Tihany. Auf
der Halbinsel, die mehr als 5 Kilometer weit in den See hineinragt,
hatte uns Andreas ohnehin für
zwei Nächte eine Ferienwohnung
gemietet. Die lag an einer Touristenmeile unweit der barocken

September - Oktober | 2015

Rudern

Morgendlicher Aufbruch in Siofok

Abteikirche, die über dem Ort
thront. Den Abend verbrachten
wir jedoch nicht im überlaufenen
Tihany, sondern auf dem Festland
– in einem Weinlokal mit herrlicher
Aussicht über den See.
Da wir wieder zwei Etappen zu
einer 32 Kilometer langen Tour
zusammengefasst hatten, durften wir uns über einen Ruhetag
freuen. Den nutzten wir für eine
Landpartie nach Keszthely, ans
Westende des Sees, wo wir neben
dem Schlosspark ein Marzipanmuseum besuchten. Den Abend
verbummelten wir dagegen in
Balatonfüred, dem ältesten und
größten Kur- und Badeort am
Plattensee.

Nur noch eine Etappe stand uns
bevor, es sollte die aufregendste
werden. Denn um wieder in
Balatonlelle zu landen, mussten
wir den See überqueren. Das ist
nur an seiner schmalsten Stelle
möglich, zwischen Tihany und
Szantod, parallel zu den Fähren,
die in kurzen Abständen zwischen
den Ufern pendeln.
Am Morgen herrschte noch Flaute.
Als wir gegen 10 Uhr den Jachthafen verließen, kam etwas Wind
auf und die Warnanlage wurde
in Betrieb gesetzt: Stufe 1, nicht
weiter als 500 Meter vom Ufer
entfernen! Da die Molenköpfe
der Fähranleger nur einen Kilometer voneinander entfernt liegen,

sollte das kein Problem sein. Und
tatsächlich querten wir den See
ohne Probleme.
Am anderen Ufer angekommen,
sahen wir auch, dass die Signalanlagen ihren Betrieb eingestellt
hatten. Die letzten etwa 20 Kilometer versprachen zum Kinderspiel
zu werden. Doch der Wind quer
über den See frischte wieder
auf. Vor dem flachen Südufer
begannen sich respektgebietende
Wellen zu brechen, ohne dass die
Warnanlagen irgendein Signal
von sich gegeben hätten. Da die
Ufer auf langen Strecken durch
Steinschüttungen befestigt sind,
schien es uns sicherer, in den
nächsten Hafen einzulaufen. Das

gelang der Besatzung des ersten
Bootes, die allerdings von einem
Wachmann prompt mit der strengen
Warnung „Privat!“ abgewiesen
wurde. Erst durch den Verweis
auf eine Notsituation ließ er sich
besänftigen. Das zweite Boot war
nämlich inzwischen unsanft an den
Steinen der Hafenmole gestrandet.
Die Mannschaft blieb ohne Schaden, das Boot leider nicht.
Für drei von uns war die Fahrt
daher ganze sieben Kilometer vor
dem Ziel beendet. Als Mensch und
Material geborgen waren, hatte
sich der See schon wieder beruhigt
und das erste Boot legte wenig
später ungefährdet in Balatonlelle
an. Fazit: Man kann durchaus auf
dem Balaton rudern – wenn der
See es zulässt.
Trotz des etwas unglücklichen
Endes war es eine hervorragend
organisierte Fahrt, die nach dem
Verladen der Boote am Abend
beim Weinfest in Balatonlelle und
anderntags mit einem Marktbesuch
in Fonyod und einem Grillabend
abgerundet wurde.
Detlef D. Pries

Termine
SG Wendenschloß
Segeln
18. Oktober

Aufslippen der Boote

Alle Gruppen
21. November
9.00 Uhr
Herbstputz in Haus und Garten

Drei Altersklassensiege im Winterwettbewerb 2014/15
Thomas Schreiber, Ulla Rohr und Wolfgang Boehm auf Spitzenplätzen
bwohl der vergangene Winter
O
kaum seinen Namen verdiente
– ein Winterwettbewerb des Lan-

desruderverbands wurde natürlich
trotzdem ausgetragen. Eigenartigerweise war die Resonanz jedoch
geringer als im vorangegangenen
Jahr. Das lag aber vor allem am Berliner Ruderclub (BRC): Im Winter
2013/14 noch mit 152 Aktiven am
Wettbewerb beteiligt, meldeten
die Club-Ruderer vom Kleinen
Wannsee diesmal gar nicht. Auch
deshalb sank die Teilnehmerzahl
von 972 auf 747.
An der Spitze der 35 teilnehmenden Vereine liegt der Ruderklub
am Wannsee (RaW) mit 101
Teilnehmer. Der PSB 24 rangiert
sich mit 24 Aktiven auf Platz 10

ein. Im Vorjahr lagen wir mit 25
Teilnehmern auf dem 12. Platz.
Dafür erruderten die Besten aus
Gatow und Wendenschloß gleich
drei Altersklassensiege: Thomas
Schreiber verteidigte seinen Sieg
bei den Männern B (Jg. 19691986), Ulla Rohr und Wolfgang
Boehm gewannen erstmals in der
Wertung bei Seniorinnen und Senioren (Jg. 1953 und älter). Edith
Lambrecht wurde Dritte bei den
Frauen D.
Insgesamt ruderten die Wettbewerbsteilnehmer zwischen dem 1.
November 2014 und dem 31. März
2015 runde 275.875 Kilometer,
wegen der gesunkenen Resonanz
fast 90.000 km weniger als im
Winter zuvor.

September - Oktober | 2015

PSB 24 aktuell

67. Winterwettbewerb
des LRV Berlin
2014-15
Frauen D 64 Teilnehmerinnen
1. Ursula Rohr (PSB 24)
1292
2. Bente Kjoeller (Hevella)
1134
3. Edith Lambrecht (PSB 24)1089
4. Waltraud Pelz
989
11. Marianne Krappatsch
546
30. Jutta Ottenburger
288
37. Hannel. Lehmann (BRG) 238

Männer B

56 Teilnehmer

1. Thomas Schreiber (PSB 24) 1699
2. Peter Wagner (RC Narva) 1048
3. C.-H. Kurpan (Hellas-Titania) 911
5. Dominic Stock
579
13. Gerrit Lipinski
398

(Kursiv = förderndes Mitglied)

Männer D

196 Teilnehmer

1. Wolfgang Boehm (PSB) 2185
2. Horst Bölsdorf (RC Narva) 1816
3. Knuth Draeger (RV Empor) 1684
4. H.-Dieter Portemeier
1680
7. Detlef D. Pries
1372
8. Jürgen Wagner
1289
11. Jürgen Muß
1245
25. Konrad Rieks
866
52. Gert Lehmann (BRG)
480
62. Peter Keul
433
76. Klaus Haberland
386
85. Jörn Seezen
358
88. Uwe Bzowka
345
95. Klaus Grasme
325
110. Jürgen Pelz
294
116. Detlef Wedler
275
127. Lothar Brandt
253
161. Johann Russ
190
180. Heinz Ulbricht
173

13

Taekwondo

B

ereits zum
zweiten Mal
fand nahe Prien
am wunderschönen Chiemsee
in Bayern der
jährliche Zen- und TaekwondoLehrgang statt.
Von unserer Abteilung unternahmen sieben Mitglieder die 660
Kilometer weite Reise vom 16. bis
19. August und genossen das harte
Training. Wir begannen am Sonntagnachmittag mit konditionellen
Ausschweifungen und setzten sie
planmäßig nach dem Abendessen
mit einer umfassenden Einheit fort.
Schlaf und Nachtruhe wurden wie
beim letzten Mal 2014 nur kurz
gewährt: von 22 bis 6 Uhr. Der
Montag und der Dienstag schlossen
sich mit jeweils vier Einheiten an
– lediglich unterbrochen von drei
Mahlzeiten. Die Ausrichter stellten
mit fortschreitender Lehrgangsdauer die Wirkung auf die Teilnehmer
fest: Mancher ersetzte die Atmung
teilweise durch gedehntes Gähnen
und die Glieder schienen schwerer
und schwerer zu werden. Alle
trainierten dennoch unnachgiebig,
fleißig und mit bester Laune – es
fehlte an Heiterkeit keineswegs;
mit dem Rest-Atem wurde munter
gescherzt und gelacht! Am Mittwoch machte sich eine geradezu
„entspannte Erschöpfung“ breit
und die Teilnehmer konnten nach
einer letzten Einheit verdient
ihre Preise entgegennehmen. Als
„Chiemsee-Sieger 2015“ und
Pokalgewinner wurde Sven Rofall
(1. Dan Taekwondo) gekürt.
Insgesamt wurden an vier Tagen in 11 Einheiten 18 Stunden
Taekwondo ausgeführt, wobei
jeder Teilnehmer seine Grenzen
erfahren durfte. Es war ein erhebendes Gefühl, auf der Wiese
unmittelbar am Chiemsee mit
Alpenblick trainieren zu können.
Die Teilnehmer quittierten das
mit einem abschließenden Sprung
in den See in Trainingskleidung.
Mit einem großen Glücksgefühl,
Stolz und Erleichterung fuhren
wir nach Verlängerungstagen zur
Entspannung am See und in der
Umgebung zurück nach Berlin. Wir
freuen uns auf den Lehrgang 2016!
Text und Fotos:
Marcel Meinecke

14

Marathon-Training mit bester
Aussicht in den Alpen
Jeder Lehrgangsteilnehmer durfte seine Grenzen erfahren

Johannes, Steffen, Sven, Wolf, Konstantin, Marcel (v.l.n.r.); erste Reihe: Levi und Finn

Drei Jahrzehnte
beim Taekwondo
nser ältestes und dienstältestes
U
Mitglied, Lutz Hänisch (2.
Dan Taekwondo), begann im Februar 1985 mit dem Training. Zu
diesem nun 30-jährigen Jubiläum
gratulieren wir ganz herzlich! Er
ist der Erste unserer Abteilung,
der sich drei volle Dekaden mit
Fleiß und Eifer der koreanischen
Kampfkunst gewidmet hat. Wir
Danträger überreichten ihm hierfür
den verdienten Pokal zur Erinnerung.
Marcel Meinecke

Einzelsprung

Marcel, Sven und Steffen auf dem Weg in den Chiemsee

PSB 24 aktuell

September - Oktober | 2015

Zurück im heimatlichen Hafen

Segeln

Stößensee

Ostsee-Segler berichten von extremen Bedingungen

E

in schöner
Sommer
geht zu Ende.
Für die in Berlin
Gebliebenen war
er sehr heiß. Die
Fahrtensegler an der Ostsee hatten
es da besser: immer Temperaturen
zwischen 20 und 25 Grad. Aber
oft so viel Wind und Wellen,
dass Hafentage angesagt waren,
und wer es nicht rechtzeitig in
den schützenden Hafen schaffte,
berichtete später über extreme
Bedingungen. Aber Mensch und
Material blieben unversehrt.
Immer wieder traf man Vereinskollegen in den Häfen – in Polen,
auf Bornholm, Usedom, Rügen und
entlang der Ostseeküste bis nach
Travemünde und Lübeck. Fast
alle waren Ende August zurück im
heimatlichen Hafen in Berlin, wo
auf unserer Terrasse die Erlebnisse
des Sommers ausgetauscht wurden.
Jetzt geht es weiter am Stößensee,
Herbst und Winter werden geplant
mit kulinarischen Ereignissen,
Film- und Vortragsabenden,
Kursen für den See- und Funkschein, Seenotrettungstraining,
Regattatraining und einiges mehr.
Termine dazu findet ihr auf der

Homepage, natürlich informieren
wir auch per Mail.

Rettungstat wurde
mit Spende belohnt
Wir, Uwe und Brigitte mit Katheen,
Michael und Beate mit Paul und
Tom auf „Käpt’n Blaubär“, lagen
im Hafen von Kühlungsborn, als
direkt hinter unseren Booten eine
Bavaria34 die Anlegeleine in
die Schraube bekam und damit
manövrierunfähig im Hafenbecken trieb. Die Besatzung war
fassungslos, dass nach fast 40
Jahren Ostseesegeln ein solches
Malheur passierte.
Beherzt sprangen Uwe und Paul
von Bord und halfen, das Boot
quer hinter die Boote in den Boxen zu ziehen und zu befestigen.
Damit nicht genug, boten sie sich
an zu tauchen, um die Schraube
wieder frei zu machen. Gesagt,
getan, die Taucherbrillen wurden
aufgesetzt und beherzt ging´s
ins Hafenbecken, bewaffnet mit
einem scharfen Messer. Nicht
allzuviel später war die Schraube wieder frei. Uwe nahm erst
mal einen ordentlichen Schluck
aus der Schnapsflasche, um den
Hafengeschmack los zu werden.

Die beglückten Eigner spendeten
50 Euro in die Jugendkasse und
luden uns alle zu Currywurst und
Bier ein.

Sommerfest mit
Pyronale
Traditionell wurde wieder gefeiert
bei uns: Sommerfest am Stößensee
mit Pyronale. Über 70 Mitglieder
und Freunde waren der Einladung
gefolgt, auch die Jugend war zahlreich vertreten. Ab 18 Uhr füllten
sich Terrasse und Messe und es war
ein ausgelassener Abend bei Kerzenschein, kulinarischen Genüssen,
schöner Musik und wunderbarer
Pyronale. Auch das Wetter spielte
mit – anders als vorhergesagt. Bis
zum Schluss konnten wir auch
draußen sitzen und einen schönen
Spätsommerabend genießen.

4. FunCup bei
Regen und Wind
Die vierte Wettfahrt wurde bei
Regen und 4 bis 5 Windstärken
gesegelt, trotzdem waren acht
Boote am Start und segelten mit
viel Fun. Die Havel war dafür sehr
schön leer. Schönes Segeln, mit
Regenwasser im Gesicht erreichten
alle wieder fröhlich den Hafen und

wärmten sich bei einer Suppe von
Herrn Wadowska wieder auf.
Claudia Schurr/Paul Naber auf
dem Pirat und Jan van Schaik/Silja
Muster auf dem Folkeboot belegten
den 1. Platz. Nach vier Wettfahrten
führt Claudia Schurr vor Siggi
Gumz und Jan van Schaik.
Insgesamt haben bisher 28 Boote
an den Wettfahrten teilgenommen.
Detaillierte Ergebnisse auf www.
psb24-Stoessensee.de.
GLÜCKWÜNSCHE. Wir gratulieren allen Abteilungsmitgliedern,
die im August, September und
Oktober Geburtstag hatten oder
haben. Zum runden und halbrunden Geburtstag gratulieren wir
Christiane Tilse und Ingrid Meier.
GASTRONOMIE. Bis eine Woche nach dem Slippen bleibt die
Gastronomie geöffnet von Mittwoch bis Sonntag, danach an den
Wochenenden und zu besonderen
Veranstaltungen. Auch im Winter
wird die Speisekarte angekündigt.
Solltet ihr eine Veranstaltung oder
ein privates Essen planen wollen,
wendet euch bitte an Roland Wadowska unter 01776271980 und
bezüglich der Raumvergabe an
Beate Naber unter 01727219409.

Nach der lang erwarteten Prüfung

Taekwondo

D

ie koreanische Kampfkunst
Taekwondo wurde am 11.
April1955 in Seoul (Südkorea) ins
Leben gerufen. 60 Jahre und eine
Woche später, fast pünktlich zum
Jubiläum, fand am 18. April 2015
bei Dortmund eine Prüfung für
Teilnehmer ab dem 4. Dan statt.
Den Vorsitz führte der Präsident
des deutschen ITF-Verbandes,
Olaf Brämer. Dabei war auch
unser Abteilungsvorsitzender
und Meister Marcel Meinecke.
Wir gratulieren zur erfolgreich
abgelegten Prüfung zum 5. Dan
im ITF-Taekwon-Do!
Auf dem Foto (v.l.n.r.): Oliver
Drexler (2. Prüfer), Olaf Brämer
(Prüfungsvorsitzender), Marcel
Meinecke (Prüfling), Olcay Yardim (Prüfling), Michael Kugele
(3. Prüfer)
Text und Foto: Sven Rofall

September - Oktober | 2015

PSB 24 aktuell

15

Segeln

Stößensee

Unterwegs
in vielen
Revieren

D

er Sommer begann wie jedes
Jahr mit dem Segelcamp,
diesmal für Optis und Teenys beim
SVST, ausgerichtet von Claudia
für die Vereine an der Unterhavel.
34 Kinder aus sieben Vereinen
nahmen teil, davon zehn aus
unserem Verein. Erstmals waren
Paul Naber, Jonathan Knopka,
Simon Karschner und Katharina
Tharra als Assistenztrainer mit
Verantwortung dabei, und es hat
allen viel Spaß gemacht.
Sowohl die Jugend als auch unsere
nicht mehr ganz jugendlichen
Segler haben unsere Abteilung
bei Sommerregatten gut vertreten.
Die beiden Pirat-Jugendmannschaften Paul Naber/Katharina
Tharra und Victor Pflüger/Celina
Noack hatten sich für die Deutsche
Jugendmeisterschaft am Rursee
qualifiziert. Das war in jeder Hinsicht eine Herausforderung. Das
Wetter drehte Kapriolen, es wehte
täglich mit 5 bis 7 Windstärken.
Zwölf Wettfahrten mussten auf
dem sehr schwierigen Revier mit
vielen Fallwinden gesegelt werden.

Jugendliche Piraten auf dem Rursee

Unsere Manschaften haben durchgehalten, immer wieder Kentern
„geübt“ und am Ende waren sie
stolz, die Herausforderung bestanden zu haben. In der U17-Wertung
erreichten Victor Pflüger/Celina
Noack Platz 3 und Paul Naber/
Katharina Tharra Platz 4. Sie
wurden wunderbar versorgt vom
Aachener Segelverein und statt
elektronischer Medien wurden am
Abend die Spielkarten herausgeholt. Claudia hat unsere Kinder
begleitet, gecoacht und war sehr
stolz auf ihre Piraten-Jugendlichen.
Danach ging es für Claudia gleich
zur nächsten Deutschen Jüngstenmeisterschaft, diesmal der Teenys,
an den Dümmer, wo ebenfalls
zwei Mannschaften von uns am
Start waren: Zalina Sanchez/
Anna Surburg und Till Ladwig/
Jasmin Lang. Extreme Hitze und

wenig Wind mit bis zu 9 Stunden
Wasserzeiten waren für die Kinder
eine wahre Strapaze. Erst durch
Intervention bei der Wettfahrtleitung erreichten die Trainer eine
Änderung im Sinne der Jüngsten.
Unsere Mannschaften haben sich
tapfer geschlagen und viel gelernt.
Jasmin Langwar mit neun Jahren
die jüngste Teilnehmerin.
Für Claudia waren es zwei spannende, aber anstrengende Wochen
– herzlichen Dank dafür!
Beim Asterix Cup, der Berliner
Jugendmeisterschaft der Piraten,
leider mitten in den Ferien, starteten drei gemischte Mannschaften
PSB24/YCST. Julian Schult
(YCST) mit Zalina Sánchez (PSB
24) wurden Berliner JugendVizemeister.
Goldi war wieder viel für unsere
Abteilung unterwegs, unter anderem bei der Deutschen Meisterschaft der O-Jollen, und auch
Sven Hansen segelte eifrig auf
unterschiedlichen Regatten immer
im vorderen Drittel großer Felder.
Beate Naber

Termine

Oktober
Sa. 3.10. Oktoberfest
Fr. 9.10. Letztes Grillen vor dem
Absegeln
Sa. 10.10. Absegeln
10 Uhr am Flaggenmast,
danach im SC Gothia
Sa. 17.10. Slippen Tiefwerder
Sa. 24.10. Trailerboote Gatow
Sa. 31.10. Slippen Siemenswerderweg
November
Sa. 7.11. Slippen Gatow Wiese
Sa. 21.11. 17 Uhr Jugendversammlung
Sa. 21.11. 18 Uhr Gänseessen und
Jugendweihnachtsfeier
Dezember
So 6.12. 15 Uhr Weihnachtsfeier
Sa 26.12. 13 Uhr Weihnachtsmenü
Frühjahr 2016
Sa
2.4. Slippen Siemenswerderweg
und Gatow Wiese
Sa
9.4. Slippen Gatow Trailerboote
Termin Tiefwerder noch offen

16

PSB 24 aktuell

Regattaergebnisse
(Mitte Juni – August 2015)

O-Jolle
Dieter Fritsche (Goldi)
20./ Geldner-Preis, Dahme
21.6. 25 Boote
Platz 17
24.– Int. Deutsche Meisterschaft,
27.8. Dümmer See, 43 Boote Platz 25
Optimist
27.– Kokosnuss-Cup, Wannsee
28.6. Fortgeschr. Anfänger, 34 Boote
4. Jasmin Langer
5. Florentina Gerlach
33. Allegra Pflüger
Pirat
25.– Internat. Deutsche Jugend30.7 meisterschaft, Rursee, 29 Boote
22. Victor Pflüger/Celina Noack
24. Paul Naber/Katharina Tharra
U17 Wertung, 5 Boote
3. Victor Pflüger/Celina Noack
4. Paul Naber/Katharina Tharra
15./ Berliner Jugendmeisterschaft/
16.8. Asterix-Cup, Gr: Breite, 12 Boote
7. Julian Schult (YCSt)/
Zalina Sanchez
10. Katharina Tharra/
Finja Levke Schult (YCSt)
12. Stella Diete (YCSt)/
Simon Karschner
29./ Landesjugendmeisterschaft
30.8. Schleswig Holstein, Kiel, 14 Boote
6. Paul Naber/
Finja Levke Schult (YCSt)
10. Stella Dietze (YCSt)/
Zalina Sanchez
13. Victor Pflüger/
Julian Schult (YCSt)
14. Jonathan Knopka/
Simon Karschner
Teeny
3.– Internationale Deutsche
7.8. Jüngstenmeisterschaft,
Dümmer See, 32 Boote
24. Zalina Sanchez/
Anna Surburg
30. Till Ladwig/Jasmin Langer
U14 Wertung, 14 Boote
12. Till Ladwig/Jasmin Langer
Yardstick (H-Boot)
1.8. August-Tobias-Preis,
Große Breite, 15 Boote
5. Sven Hansen/Antje Schneider
16.8. Krampnitz-Wettfahrt,
Unterhavel/Gr. Breite, 21 Boote
7. Sven Hansen/Jasmin Langer
Zusammengestellt von Sven Hansen

September - Oktober | 2015

Tennis

Lankwitz

Mit Eifer und
Spaß beim
Sommercamp
2015

U

nser diesjähriges
Sommercamp für Kinder und Jugendliche war
wieder ein voller Erfolg.
19 Mädchen und Jungen
nahmen unter der Leitung
von Gabi Läbe und den
Trainern Erik und Rüdiger
daran teil. Es wurde gelernt,
geübt und genossen. Dank
des Top-Wetters und der

Unterstützung durch viele
freiwillige Helfer waren die
Kids mit Freude, Eifer und
Spaß dabei. Den Helfern
erging es wohl ebenso.
Allen freiwilligen Helfern
danke ich im Namen des
Vorstands für ihr besonderes Engagement zugunsten
der Kinder und Jugendlichen.
P.E.

Und schon naht das Abspielturnier
Clubmeisterschaften hätten regere Beteiligung verdient

D

ie TVBB-Rundenspiele
sind erfolgreich für unsere
Abteilung abgeschlossen worden.
Im Anschluss starteten wir in die
Clubmeisterschaft. Innerhalb einer
Woche fanden bei schönstem Sommerwetter alle Spiele statt. Leider
war die Beteiligung nicht sehr hoch.
Hier die Sieger und ihre Finalgegner:

Die Sommersaison nähert sich
inzwischen ihrem Ende. Am 11.
Oktober um 9.30 Uhr findet das
Abspielturnier auf unserer Anlage

statt. Für viele Mitglieder beginnt
damit auch der Start in die Hallensaison. Viel Spaß!
Peter Eberlein

Termine

9. Oktober 18.00 Uhr
Eva-Stern-Gedächtnis-Preisskat/Damen-Doppelkopfrunde
11. Oktober 9.30 Uhr
Abspielturnier
22. November 12.00 Uhr
Spaziergang im Britzer Garten
14.00 Uhr Gänsebratenessen
im „Netzroller“

Damen – 40
Gabriele Läbe – Ilse Bläske
Herren – 60
Achim Stahlkopf
– Manfred Stelter
Herren – 70
Detlef Bahn – Martin Mewes
(wegen Verletzung nicht
angetreten)
Damen-Doppel
Ilse Bläske/Renate Rother
– Angelika Hartlieb/Gabriele Läbe
Herren-Doppel
Kurt Seeliger/Rolf Warnecke
– Rudolf Redel/Achim Stahlkopf
Mixed
Katja Läbe/Rüdiger Dahme
– Ilse Bläske/Dieter Krüger

September - Oktober | 2015

PSB 24 aktuell

17

Tischtennis

Start in einer höheren Liga
2. Mannschaft stieg nachträglich in die 3. Kreisklasse auf

M

it einer
großen
Überraschung
begann die Bekanntmachung
der Ligeneinteilung für die neue Spielsaison
der Berliner Kreisligen.
Wir hatten die Enttäuschung über
den verpatzten Aufstieg in die
3. Kreisklasse noch nicht ganz
verdaut, da wurde unsere zweite
Mannschaft doch plötzlich in einer
vorläufigen Liste in der ersehnten
Spielklasse aufgeführt. Nach
anfänglicher Skepsis und dann
doch aufflammender Hoffnung
kam nach endlos erschienener
Zeit die Bestätigung mit der nun
endgültigen Ligeneinteilung: Die
neue Saison beginnt mit einem
nachträglichem Aufstieg!
Durch den Rückzug etlicher Mannschaften aus höheren Spielklassen
wurden in den unteren Klassen
wieder Nachrückplätze frei und
somit aus einem undankbaren
3. Platz doch noch ein Aufstieg
für uns.

Fußball

Jürgen und Micha im Doppel

Zur Krönung wurde auch unserem
Wunsch entsprochen, wieder in
westlichen Staffeln zu spielen –
bei beiden Mannschaften.

Bei so vielen erfreulichen Ereignissen sollte der Start in die neue
Saison nicht schwer fallen und
mit viel Motivation und Spiel-

freude an den Platten erfolgen –
natürlich wie immer mit NetzKante.
Ulli Wobbermin

Auf in die neue Saison!
Für bessere Zusammenarbeit der Sportgruppen im Grunewald

N

ach viermonatiger
Sommerpause
starteten wir
am 13. September in die neue
Fußballsaison.
Beim Schreiben dieses Beitrags
lag der Termin noch vor uns, bei
Erscheinen der Vereinszeitung sind
die ersten Punkte bereits vergeben.
War es ein guter Start? Konnten
wir uns bereits über erste Siege
freuen? Können wir überhaupt
wieder eine so erfolgreiche Saison
hinlegen wie 2014/15? Fragen,
die vor Redaktionsschluss keine
Antwort fanden.

Nur gemeinsam
sind wir stark
Die Vorbereitungszeit stand leider
unter keinem glücklichen Stern.
Durch den kleinen Kader fielen
Urlaubsreisen so ins Gewicht,
dass ein zielgerichtetes Training
unmöglich wurde. Hinzu kommt,

18

dass sich nicht jede Spielerin verpflichtet fühlt, ihren Beitrag zur
Gemeinschaft zu leisten.
Die Wenigen, die sich mittwochs
einfanden, hatten aber wie immer
ungebrochenen Spaß und bereuten
nie, ihrem Hobby Fußball zu frönen. Langsam steigt sogar wieder
die Teilnehmerzahl. Das macht
Hoffnung.

Alte Bekannte und
unbekannte Gegner
Unser erstes Spiel haben wir beim
alten Bekannten SC Westend
auszutragen, ehe wir eine Woche
später den Bezirksliga-Aufsteiger
Sp.Vg. Blau-Weiß 1890 II empfangen. Nachfolgende Gegner
sind Verbandsliga-Absteiger
DJK FFC Britz, die weiteren
Bezirksliga-Aufsteiger BW
Mahlsdorf Waldesruh, Cimbria
Trabzonspor, BSC Kickers, 1. FC
Schöneberg sowie die verbliebenen
Landesliga-Vertreter Blau-Weiß
Friedrichshain, FSV Spandauer

Kickers II, Türkiyemspor III und
Deportivo Latino.
Hoffen wir auf eine erfolgreiche
Saison, die mindesten so viel Spaß
machen sollte wie die alte! Alte
und neue Spielführerinnen sind
Nico Lange, Renate Witte und
Babsie Brandt.
Nico Lange

Dank der Kicker
aus dem Jagen
Hallo Fußballerinnen und Jagenkicker, herzlichen Dank für euer
zahlreiches Erscheinen, die Salate
und die gute Laune bei unserem
Sommerfest 2015!
Eine fröhliche Mischung aus
Männermannschaft, „SpielerFrauen“ und diesmal auch der
Frauenmannschaft unseres Vereins
Pro Sport Berlin 24 feierte nach
dem Training gemeinsam vor
unserem Vereinsraum im Grunewald. Das Wetter war gut und die
Verpflegung ebenso.

PSB 24 aktuell

Nachdem das Sportamt das vormals privat verpachtete „Casino
im Jagen“ für alle Sportlerinnen
und Sportler unentgeltlich (!) zur
Verfügung gestellt hat, gab es unter
den Aktiven große Zustimmung für
diese Entscheidung und natürlich
Pläne für die künftige gemeinsame
Nutzung.
Wir wollen die Zusammenarbeit
der Sportgruppen verbessern und
uns gemeinsam um den Nachwuchs
kümmern.
Der Vereinsraum wird die Attraktivität unseres Sports erhöhen
– gerade nach dem Fußball sitzt
man gern noch beisammen und
wertet Spiel und Training aus. Die
Möglichkeit, den Raum zu nutzen,
wird nun allen Sportgruppen, die
im Jagen trainieren, zur Verfügung
stehen.
Wir danken dem Sportamt, der
Geschäftsstelle, dem Vorstand
des PSB 24 und allen, die diese
Entscheidung herbeigeführt haben.
I. A. Indi

September - Oktober | 2015

Unsere Sportpalette
AMERICAN FOOTBALL
Jürgen Baruth

822 69 29

JIU-JITSU
Marcel Davidsohn

0176-63 11 58 01

BADMINTON
Bernd Lührsen info@badminton-berlin.de

JUDO
Thomas Weichert

854 65 74

BOXEN
Jörg Schmidt

KARATE
Oliver Matthes

77 32 71 32

KANU
Robert Winkler

0176-84 05 44 84

01578-428 79 89

BOGENSCHIESSEN
Horst Augner

76 80 62 72

CHEERLEADING
Susanne Mantei

821 59 30

FAUST-/PRELLBALL
Geschäftsstelle

82 30 98 44

FREIZEIT- UND GESUNDHEITSPORT
Annette Twachtmann
82 30 98 44
FRAUENFUSSBALL
Ingrid Lange

366 71 72

FREIZEITFUSSBALL
Ewald Prinz

03075706673

GYMNASTIK
Geschäftsstelle

82 30 98 44

HANDBALL
Reinhard Hermenau

282 63 29

Prosportstudio Charlottenburg
14053 Berlin
Tel.: 36 43 47 80

Glockenturmstr. 21

LEICHTATHLETIK/MARATHON
Manfred Kretschmer
414 42 43
RUDERN
Gatow
Wolfgang Boehm
Wendenschloß
Detlef D. Pries

813 83 03
96 20 80 56

SEGELN
Stößensee
Uwe Herzog
Gatow
Jürgen Karnatz
Köpenick
Wolfgang Sebastian

033232-388 65
363 99 44
928 43 53

SCHWIMMEN
Stefan Neumann

55 66 92 59

SHOTOKAN
René Schinck

478 35 87

Prosportstudio Köpenick
12557 Berlin
Tel.: 65 88 07 09

Grünauer Str. 193

Pro Sport Berlin 24 e.V. (PSB 24)
gegründet als Postsportverein Berlin am 26. September 1924
Geschäftsstelle: Forckenbeckstraße 18, 14199 Berlin

Internet: www.pro-sport-berlin24.de  E-mail: info@pro-sport-berlin24.de
Tel.: 82 30 98 44, Mo Di Do Fr 9-13 Uhr, Mi 12 - 18 Uhr  Fax 82 30 98 45
Vereinskonto Postbank Berlin: IBAN DE97 1001 0010 0054 6001 06  BIC: PBNKDEFFXXX

Präsident:

Klaus Eichstädt
Neuruppiner Str. 165, 14165 Berlin

Vizepräsident:

Uwe Herzog
Freytagstr. 24, 14656 Brieselang

 p: 033232-388 65

Vizepräsident:

Joachim Rudolf

 p: 791 64 08

Vizepräsidentin:

Ingrid Lange

 p: 366 71 72

Schatzmeister:

Wolfgang Corsepius
Heerstraße 243/247, 13595 Berlin

 p: 305 78 78

Geschäftsführer: 82 30 98 44
Michael Schenk

Sportmanagerin:
Annette Twachtmann

 p: 811 49 16

TAEKWONDO
Marcel Meinecke

0163-483 07 66

TANZSPORT
Arno Georges

0171-785 43 39

TAUCHEN
Wendenschloß
Jan Steppe
Wilmersdorf
Denis Marquardt
TENNIS
Gatow
Klaus Grätz
Lankwitz
Michael Grahl

67 77 71 94
0172-328 34 00
281 45 61

0176 707 35 082
743 53 17

TISCHTENNIS
Ulrich Wobbermin

821 51 71

ULTIMATE FRISBEE
Jens Buchmann

0157-529 314 13

VOLLEYBALL
Geschäftsstelle

82 30 98 44

BEACHVOLLEYBALL
Wolfgang Behrens
WASSERBALL
Oliver Ostermann

335 95 17
0176-84 41 63 81

Prosportstudio Wilmersdorf
14199 Berlin
Tel.: 89 77 97 15

Forckenbeckstr. 18

PSB 24 aktuell
vormals ››Berliner Postsport‹‹
Mitgliedermagazin des Vereins
Pro Sport Berlin 24 e.V.
63. Jahrgang – Heft 5 / 2015

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Sportanlagen:

Erscheinungsweise: 6 mal jährlich
Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe:
5. November 2015

Fitness-Studio
Fitness-Studio
Fitness-Studio
Rudern/Segeln/Tauchen Dahme
Beachvolleyball Spandau
Kanu/Segeln Köpenick
Segeln Stößensee
Tennis/Segeln/Rudern Gatow
Tennis Lankwitz

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Prosportstudio Köpenick

Jumping® Fitness
jetzt auch in Köpenick
angekommen

A

m 5. September hatte das Prosportstudio Köpenick zu
einer sportlichen Sommerparty eingeladen. In diesem
Jahr standen dabei vor allem die Fitnesskurse im Fokus.
Neben dem bereits bekannten Angebot von Spinning und
Zumba® wurden erstmalig auch Jumping® und Drums
Alive® vorgestellt.
Vor allem der in Deutschland noch relativ neue Kurs Jumping® Fitness weckte bei vielen Mitgliedern die Neugier.
Bei diesem Kurs handelt es sich um ein hochdynamisches
Fitnesstraining auf speziell dafür entwickelten Trampolinen. Gesprungen wird dabei in kleinen Gruppen – jeder auf
seinem eigenen Gerät – zum Beat der Musik. Schritte und
Übungen sind choreografisch einfach zu erlernen, weshalb
auch Einsteiger leicht mitmachen können. Ein weiterer
Vorteil: Da es beim Jumping Fitness nicht darum geht, durch
die Decke zu springen, sondern die Energie nach unten, in
das Trampolin geleitet wird, ist die Belastung für Wirbelsäule und Gelenke sehr gering.
Dementsprechend begeistert waren die Mitglieder mit
dem Start in diesen neuen Kurs. Und auch die Teilnehmer
der anderen Kurse waren nach gut zwei Stunden nicht nur
ausgepowert und geschafft, sondern in erster Linie glücklich
und zufrieden.
Ebenfalls gemeinsam hatten die Teilnehmer nach dem Sport
ihren großen Hunger. Verständlich nach so vielen verbrannten Kalorien. Und so versammelte man sich im Anschluss
zu Musik, Speis und Trank im Außenbereich des Studios
und verbrachte noch einige gemeinsame Stunden.
Wir danken allen Helfern und Teilnehmern für einen schönen Tag und freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr.
Marlon Fischer
Studioleiter Prosportstudio Köpenick
        
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