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Full text: PSB 24 aktuell (Rights reserved) Issue2019, April/Mai = H.2 (Rights reserved)

HEFT 2 / 2019 PSB24 aktuell Mitgliedermagazin Weil´s Spaß macht. www.pro-sport-berlin24.de AUF EINEN BLICK Sportbericht 2018: Trophäen, Titel und Talentproben 3-4 Aus dem Vereinsrat: Haushaltsplan 2019 beschlossen 4 Bogensport: Wir waren 2018 eine Macht 5 Badminton: Reise ins nahe Unbekannte 6 Aufstiegsticket für die 7. 7 Tennis Lankwitz: TV Rathenow zu Gast 7 Leichtathletik: Erfolgreicher Läuferwinter 8 Schwimmen: Gute Laune auch auf dem Trockenen 9 Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder American Football: Noel Quentin Gold, Tobias Niklas, Julian Bleß, Danny Geisler, Marius Müller, Kim Knaebel, Milan Taszman, Jean-Michel Rene Wessll, Leopold Starke, Fabienne Hübner, Salih Soemeru, Marvin Schwerzel, Marian Schwerzel, Mark Mattern, Nicole Thron, Sebastian May, Nico Stengel, Tilmann Höll, Alina Schubert, Yvonne Meier, Marius Mangler, Antonia Pietrusky, Laura-Elisa Biele, Jana-Lea Becker, Ryan Oppermann, Brian Simon Peath, Jan Baldszuhn, Surafel Claus, Markus Groth Badminton: Roman Georg Sereda, Janosch Buck, Boonyawich Ngernsalung, Albert Biskupski, Behla Ida Santucci, Paul Frederik Koch, Inessa Porte-Glamazdine, Jannik Gothe, Theline Diederichs dos Santos Basketball: Bent Stange. Guzak Hubert, Florian Guszewski, Yannis Labory Bogenschießen: Robert Wilke, Andrea Springer, Andreas Bischoff Boxen: Nina Labrana, Nino Nell, Caspar Trott, Mark Tom Falko Richert, Baldur Wettach, Leonard Jia, Felix Kröcher, Benjamin Mendel, Alexander Deryagin, Marleen Werner, Emil Mille, Pius Rieder, Alexander Ballreich, Nenad Brdarski, Alfonso Cassella, Alon Klaus Cheerleading: Karina Vitieva, Rosa Steiger, Lina Krieger Fitness-Gymnastik: Thomas Herbrich, Silvia Nimz Freizeit Tegel: Manuel Jonas Gymnastik: Norbert Fundeis Handball: Lale Nagel, Janine Gliewe-Kach, Noumi Wittich, Nicola Schiprowski, Sophie Wöller, Rosa Steffes-Holländer, Carla Miosga, Melina Glauch Judo: Christian Nabitz, Christelle Nabitz Karate-Shinbukai: Jean Frédéric Kamga, Vincent Engel, Stefanie Engel, Olaf Walter Taekwondo: Bela und Gabriel Bauer, Joelle Bayraktar, Josiane Bayraktar, Lilly Kamyk, Angad Singh, Friedrich Joppke 2 Judo: Tapfer gekämpft, nicht verloren 10 Tennis Gatow: Tolle Winterfreuden 11 Frauenfußball: Startschwierigkeiten nach der Hallenpause 11 Rudern: Geschafft – und das zum 20. Mal 12-13 Karate-Shinbukai: 14 Aktive mit neuen Gürtelfarben 14 Ikigai-Karate-Do: Triumph bei Berliner Meisterschaften 15 Segeln Stößensee: Regattatheorie und Funkschulung 16 Tanzen: Walzer „auf einem Bierdeckel“ Bella Italia Tischtennis: Es bleibt spannend Unsere Sportpalette Aufgewacht! Kinder- und Jugendsport – Ballett: Lara Gedan, Emelie-Marie Raichl, Eva Xavier Haase, Leni Mühlbach, Mila Polak, Johanna Frohne, Carla Frohne, Leni Schulze – Hip Hop: Nils Winkelmann – Kinderfußball: Boyan Feng, Philip Scheuer, Jonathan Konrad Termer, Jacob Dönhoff, Jona Meier, Janus Scheerer, Paul Schulz, Leonard Li, Niklas Metz, Filip Burg, Elias Weber – Kinderschwimmen: Minia Griebert, Emma Williams, Larah Reginka, Neo Toll, Klara Fiedler, Benjamin Kossev, Finja Martin, Lukas Luburic, August Andernach – Kinderturnen: Silja Bartz, Roni Zamstein, Shai Zamstein, Antonia Engel, Kilian Föge, Isabella Heptner, Ana Maria Herrero-Yraola, Caspar Moritz Patzer, Ava Patzer, Maja Grumann, Lior Shamayev, Oscar Hach, Melissa Hindrich, Charlotte Weiß, Mira Scholtes, Simon Stenzel, Nuri Schöler, Justus Fröhlich, Liam Engelmann, Dominik Jurczyk, Lorenz Mühlbach, Leyla Görüs, Elena Ana Maria Schäuble, Annabelle Wießmeier, Dominik Wießmeier, Anna und Mia Pabst, Anton Hildebrand, Christopher Klein, Philipp Grothe, Neele Marie Kober, Laura und Finja Neumann, Mathilda Stock, Friedrich Huang, Paul Ebel, Lina Schäfer, Camille Lassalle des Ligneris, Joshua Schlecht, Evelina Hörth, Emma König Filippa Vogel, Maxim Butz, Victoria Jozwiak, Paul Balbach, Amani Smolarek, Cosima Graf, Emilia Zippel, Carmen Rosener, Tom Gerke, Lydia Lipczynski, Laila Utpadel, David Milev, Theo Kuschfeldt, Jayden Bethwell, Tiberius Jensen, Henriette Kapferer, Vida Rothe, Ninon Förster, Maria Lange, Leonard Buchmann, Moritz Vonderstein, Sophia Schulte Lopez, Mats-Niklas Jegelski, Moritz Levi Tiburtius, Hugo Spahic, Lea Bielinski, Julius Sternberg, Lilou Horsch, Luna Vida Galarza Bello, Constantin Thieme, Leonard und Sofia Thiel, Hannah Gaiger, Christian Friedheim, Ferdinand Helms, Hanna und Lidia Badowska, Leif Seetzen, Nora Marlene Pansegrau , Benjamin Sachse, Leni Schulze, Flora Karlotta Schirmer, Maximilian Puffe, Frida Wien, Florian Glien, Greta Schultheiß, Finn Preuß, Paula Keller, Olivia Drewiacki, Arman Metin, Ben Fischer, Maria Rito Haase, Anna Rito Haase, Leonard Köppen, Ada und August von Arnim, Florian Berndt, Nikita Honeck, Lio Karl Hach – Kreativer Tanz: Isabelle Frohn Prosportstudio Charlottenburg: Georgiana Bailicenco, Christopher Bade, Barbara Müller-Ebert, Hans Engler, Klaus-Dieter Hagenberg, Susanne Asendorf, Veronika Fuchsmann, Michael Rusche, Oliver Möst, Benita Hartmann, Korinna Voß, Roland Hahne, Jürgen Lewerenz, Jacqueline Hunger, Michael Hartmann, Martina und Frank Weidemann, Marta Trzmiel, Stephan Mayer, Lennart Stalf, Martina Rosenke, Nicole Felten, Ursel Fuchs, Evelina Kada, Kerstin Friedheim Prosportstudio Köpenick: Ariane Nagel, Stefan Kalb, Christina Hartwig, Angelika Stickelmaier, Ronda Pieper, Carola Roschkowski, Janina Göpel, Aileen Grabowski, Simone Jeitner, Sonja König, Stefan König, Edith Bevermann, Bernhard Krüger, Nicole Franke, Wilfried Flohr, Sabine Rogge, Thorsten Reichelt, Angelika Schneider, Ulrich Strasse, Karin Strasse Prosportstudio Wilmersdorf: Magdalene Niggemeyer, Maria Oesman, Saburo Oesman, Stefan Wiemann, Christine Drews, Rainer Krause, Gudrun König, Claudia Steglich, Holde Pinnow, Rita Parma, Manfred Dahlke, Melisa Caroli, Carolin Ceyisakur, Marlie Schiller, Heike Przyrembel, Marion Klinge, Marion Neumann, Dr. Michael Burg, Kurt Walter, Ulf Kiessner, Gabriele Naumann, Christine Illmer, Christin Grohn-Menard, Anja Wenzke Schwimmen: Frank Glowitz, Konrad Benn, Julian Heinze, Paul Gussmann, Anna Wehage, Liam Freyberg, Julia Zschille, Tilda Charlotte Duken, Pepe Fuchssteiner, Benno Reinelt, Philipp Iwainsky Sportgruppe Charlottenburg-Tennis: Maddox Ruof Sportgruppe Gatow-Tennis: Pauline Obornik, Dominic Adelbert Sportgruppe Köpenick-Segeln: Frank Madlo, Jürgen Lehmann, Kathrin Sollandz Sportgruppe Tiefwerder-Beachvolleyball: Erik Batschkun Sportgruppe Wendenschloß Segeln: Julia Liehr und Danny Paul Rüdiger Riewoldt-Liehr Tauchen: Ivo Bublitz, Kai Gollnow Ultimate Frisbee: Robert Reichhold, Ann-Kristin Muhsmann, Daniel Mohs, Dirk Schlameus, Leander Marc Kissiov 17 18 18 19 20 Unsere Titelfotos: Die Bogensportler richteten im vergangenen Jahr ein neues Turnier aus – den DEVA-Herbstpokal / Erfolgreich war die Abteilung Ikigai-KarateDo bei den Berliner Meisterschaften 2019 / Ausfahrt der Ruderer zur Ehrung der Sieger des Jahres 2018 am 10. März PSB 24 aktuell PSB 24 – Rückblick auf die sportliche Bilanz des Jahres 2018 Trophäen, Titel und Talentproben Von Rekordmeisterinnen und Nachwuchserfolgen 4. Mannschaft wurde Tabellenerste der Stadtliga. JUDO Ihre Wettkampfpremiere erlebten vier junge Judokas beim DonAlfredo-Cup: Selim Bousselmi, Jacob Engebrecht, Daniel Kurantowicz und Antonia Christmann verließen die Matte mit Silberund Bronzemedaillen. Im Januar 2019 belegte Antonia Platz 3 der Berliner U15-Meisterschaft. IKIGAI-KARATE Juliane Stöbe gewann Bronze bei den Deutschen Meisterschaften Ü35 Kumite. LEICHTATHLETIK A uf „leisen Sohlen“ bewege sich unser Verein im Berliner Sportgeschehen, wurde unser früherer Vereinspräsident Lothar Jordan einst zitiert. Tatsächlich gehört Pro Sport Berlin 24 zu den größten, nicht aber zu den bekanntesten Berliner Sportvereinen. In den Hauptstadtmedien ist selten von uns zu hören und zu sehen. Was nicht heißt, dass wir erfolglos wären, auch wenn wir keine Weltmeistertitel und Olympiasiege vorzuweisen haben. Im vergangenen Jahr erfreuten wir uns unter anderem an diesen Ergebnissen: AMERICAN FOOTBALL Zum elften Mal seit 2007 erspielten die Berlin Kobra Ladies im September beim Ladies Bowl XXVII, dem Endspiel um die Deutsche Meisterschaft, den Championstitel. Gegnerinnen des Teams von Trainer Lukasz Kroll waren diesmal die Cowboy Ladies aus München. Als Rekordmeisterinnen kandidierten die Kobra Ladies zu Recht bei der Wahl der Mannschaft des Jahres in Berlin. Als „Randsportlerinnen“ vermochten sie gegen Füchse, Eisbären, Herthaner und andere Mainstreamsportler zwar wenig auszurichten, doch beleg- März - April 2019 ten die Ladies nach der Abstimmung einen ehrenvollen 8. Platz. Die männlichen Kobras indes verschwiegen ihre Ergebnisse im vergangenen Jahr. BADMINTON Neele Zimmermann krönte ihre Saison mit dem Gewinn der Bronzemedaille im Doppel bei der Deutschen U-15-Meisterschaft. Bei den Berlin-Brandenburger Meisterschaften erspielte sie Platz 1 in den Einzeln U15 und U19. Bruder Mattis gewann bei den Landesmeisterschaften Bronze im Mixed U13. Mit Silber belohnte sich Lilo Marinkovic im Doppel U15, mit Bronze Bruder Alexander im Einzel U19. Schon in der Hallensaison hatten Mitglieder der Abteilung nicht weniger als 14 Landesmeistertitel errungen – von der Altersklasse U17 (Lukas Pechstein) bis zur Ü65 (Wilfried Hordzewitz). Dazu kamen Deutsche Meistertitel durch Iris Rosek (Ü50) und Wolfgang Schicketanz (Recurve Ü55). Deutsche Vizemeister mit der Mannschaft wurden die Compoundschützen Stefan Griem, Philipp Rosek und Lars Klingner, der in das Nationalteam berufen wurde. CHEERLEADER Eine der erfolgreichsten Abteilungen des Vereins ließ im vergangenen Jahr nichts von sich hören. BOGENSPORT FUSSBALL Von ihrer erfolgreichsten Saison berichteten die Bogenschützen des PSB 24. Deutsche Meisterin (DBSV) mit dem Compoundbogen wurde in ihrer Altersklasse Iris Rosek, Ostdeutsche Meister wurden Wilfried Hordzewitz und Uwe Prell, mit Landesmeistertiteln schmückten sich Yvonne Petz, Uwe Prell, Monika Schicketanz, Christian Bittner, Gerald Klein, Philipp Rosek und Claudia Wujecki. Die kickenden Damen belegten Platz 6 in Staffel 3 der 7er Bezirksliga. HANDBALL Die Handballerinnen verbuchten 2018 drei Klassensiege: Die 1. Mannschaft erkämpfte souverän die Berliner Meisterschaft und den Wiederaufstieg in die OstseeSpree-Liga. Die 2. Mannschaft ließ sich die Tabellenspitze der Landesliga nicht nehmen und die Manfred Kretschmer (M70) erlief ein weiteres Mal den Titel des Berlin-Brandenburger Meisters im Halbmarathon, Ruth Suhr (W60) belegte Platz 3 in ihrer Klasse. Und die Mannschaft mit Atsushi Itabashi, Steffen Goll und Frank Blankenfeld (M50/55) wurde Zweite. Ewald Klammer (M70) erlief den BB-Vizemeistertitel im Crosslauf, ebenso wie Fréderic Georges (M40), der auch die Jahreswertung des Berliner Läufercups in seiner Altersklasse gewann. Der traditionsreiche Havellauf erlebte seine 29. Auflage – leider ohne Berichterstattung. Aber die Anmeldung zum 30. Lauf läuft bereits. RUDERN Die Ruderer aus Gatow und Wendenschloß eroberten bereits zum 20. Mal den Blauen Wimpel, der seit 1950 dem aktivsten Wanderruderverein Berlins verliehen wird. Zum 22. Mal – in Folge – wurden sie mit einem Wanderruderpreis des Deutschen Ruderverbands (DRV) ausgezeichnet. Berliner Kilometermeister wurden im Sommer 2018 Edith Lambrecht (W 75+), Detlef D. Pries (M 61-75) und Thomas Schreiber (M 28-45). Vizemeistertitel erruderten Jutta Ottenburger (W 75+) und Marianne Krappatsch (W 61-75), einen dritten Platz belegte Ursula Rohr (W 75+). Fortsetzung Seite 4 3 TENNIS Gatow Trophäen, Titel ... Santa und Robert Strombach wurden – wie schon im letzten Jahr an dieser Stelle vermerkt – Berlin-Brandenburger Hallenmeister 2018. Zwei Mannschaften der Tennisgruppe erspielten den Aufstieg: die Herren 50 in die Verbandsliga, die Herren 65 in die Verbandsoberliga. Die Damen 40 belegten in der Varbandsoberliga den 3. Platz. In der Sommer-Mixed-Runde des Tennisverbands Berlin-Brandenburg belegte die PSB-24-Vertretung einen Gruppensieg. Fortsetzung von Seite 3 SCHWIMMEN Die Masters-Schwimmer waren bei der Berlin-Brandenburger Meisterschaft auf den langen Strecken vierfach erfolgreich: Meistertitel erschwammen Sybille Liepner (AK45) über 1500 m Freistil, Sofia Satori (AK 30) über 400 m Lagen, Nicole Schumann (AK25) über 200 m Rücken und Darrell Wilkins (AK45) über 400 m Lagen. TENNIS Lankwitz Die Mannschaft Damen 40 kämpfte sich auf Platz 1 der Bezirksliga, die Herren 70 belegten in der Verbandsoberliga den 2. Platz. SEGELN Köpenick Lisa-Marie Kühn gewann die 420er Regatta um den Seglerhauspreis des Vereins Seglerhaus am Wannsee. Winston Liesebach, zeitweiliger Gast der Köpenicker Seglergruppe aus dem fernen Neuseeland, wurde Berliner Vizemeister im Opti B. TISCHTENNIS Im Mittelfeld landeten die drei TT-Mannschaften in ihren Klassen am Ende der Saison 2017/18: Die erste auf Platz 4, die zweite auf Platz 6, die dritte auf Platz 7. * SEGELN Stößensee Felina und Melissa Weiß belegten den 2. Platz bei den Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaften der Piraten auf dem Steinhuder Meer, die JuniorenEuropameisterschaften auf dem Dümmer-See beendeten sie auf Platz 5. Berliner Jüngstenmeister wurden Jasmin Lang und Florentina Gerlach in der Teeny-Klasse. Die Segelabteilung, die ihr 90-jähriges Bestehen beging, richtete zum 44. Mal die Regatta ums Goldene Posthorn aus und will sie künftig auch für neuere Bootsklassen attraktiver machen. Anlass zu Freude oder gar Jubel gab es sicherlich auch in anderen Abteilungen und Gruppen – beispielsweise über bestandene Gürtelprüfungen in verschiedenen Kampfsportarten oder über gelungene Veranstaltungen. An dieser Stelle konnte nur zusammengefasst werden, worüber in vergangenen Ausgaben der Vereinszeitung berichtet wurde. Haushaltsplan und Jugendfonds 2019 verabschiedet Jahreshauptversammlung des Vereins wird am 16. Mai am Stößensee stattfinden D ie Abstimmung über den Haushaltsplan und den Jugendfonds für 2019 war wichtigster Punkt auf der Tagesordnung der ersten Vereinsratssitzung dieses Jahres am . Februar im Lothar-Jordan-Sportzentrum. PSB-24-Schatzmeister Wolfgang Corsepius erläuterte den vorliegenden Entwurf des Haushaltsplans und dessen wichtigste Posten. Insgesamt sind darin wie in den vergangenen Jahren Einnahmen und Ausgaben von jeweils gut 2 Millionen Euro geplant. Vorläufig weist der Plan einen Fehlbetrag von etwa 17.000 Euro aus. Der Verein ist jedoch lautb Wolfgang Corsepius „sehr gut aufgestellt“, so dass dieses 4 Defizit im Laufe des Jahres ausgeglichen werden sollte. Der Jugendfonds umfasst diesmal 12.000 Euro – etwa 5000 Euro weniger als im vergangenen Jahr. Abteilungen wie Badminton, Cheerleading, Handball, Segeln Stößensee und Tauchen Wilmersdorf erhalten daraus Mittel unter anderem für Trainingslager, neue Sportgeräte und Freizeitaktivitäten. Die Kürzung des Fonds wurde damit begründet, dass es in diesem Jahr weniger Anträge gab. Sollte es im Laufe des Jahres größeren Bedarf geben, seien Präsidium und Geschäftsführung jedoch gesprächsbereit. Der Haushaltsplan und der Vorschlag zur Verteilung des Jugend- fonds wurden vom Vereinsrat ohne Gegenstimmen genehmigt. Vertreter der Abteilungen Shinbukai-Karate und Segeln Stößensee hatten zuvor über Mitgliederentwicklungen und Probleme berichtet. Die Abteilungen Tennis Charlottenburg und die Sportgruppe Wendenschloß hatten Beitragserhöhungen beantragt, die vom Vereinsrat bestätigt wurden. Präsident Klaus Eichstädt berichtete von fortgesetzten Gesprächen mit dem Sportamt des Stadtbezirks über die Verlängerung des Vertrags für die Nutzung der Sportanlage Glockenturmstraße. Obwohl ein Vertrag noch nicht abgeschlossen wurde, habe die Senatssportverwaltung bereits einen Zuwendungsbescheid für den Bau eines Tennis-Mehrzwecksraums erteilt. Was den geplanten Bau einer sportbetonten Kindertagesstätte auf dem Gelände der Sportgruppe Köpenick angehe, habe man sich mit dem Kita-Träger – der FröbelGruppe – über die Beauftragung eines Architekturbüros geeinigt. Abschließend teilte der Präsident mit, dass die Jahreshauptversammlung von Pro Sport Berlin 24, die unter anderem über den Jahresabschluss 2018 abzustimmen haben wird, voraussichtlich am 16. Mai um 18 Uhr im Klubhaus der Segelabteilung am Stößensee stattfinden wird.. d-dp PSB 24 aktuell Unsere Bogensportabteilung war 2018 eine Macht Bogensport Meistertitel, deutsche Rekorde und ein neues Turnier E s war das sportlich bisher erfolgreichste Jahr der Bogensportabteilung. Neben dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft durch die Compoundschützin Iris Rosek gab es in der Herbst- und zu Beginn der Wintersaison weitere Turniererfolge. Nachdem im September 2018 Wilfried Hordzewitz und Uwe Prell in ihren Klassen Ostdeutsche Meister geworden waren, fand zum Abschluss der Outdoorsaison ein neues Turnier statt: der DEVA-Herbstpokal. Die PSB-24-Bogensportabteilung hob diesen Wettkampf gemeinsam mit dem Bogensportclub Wannsee aus der Taufe. Am 16. September ging er bei bestem Wetter erstmals auf dem DEVAGelände in Wannsee über die Bühne. Geschossen wurde die Olympische Runde mit zweimal 36 Pfeilen. Die regionale und überregionale Beteiligung war rege, das Echo durchweg gut. Die Organisation klappte reibungslos und die Chancen stehen gut, dass sich das Turnier im Wettbewerbskalender etabliert. Die Wintersaison begann für viele unserer Schützen mit dem traditionsreichen Hallenturnier in Salzwedel. Dieses Turnier steht auch deshalb hoch im Kurs, weil dort neben Pokalen und Medaillen Baumkuchen als Preise ausgelobt werden. Die Ernte war mit drei Podestplätzen beträchtlich. In der Landesliga auf Platz 3 (rechts): die 1. Mannschaft von PSB 24 Weitere Siege und Podestplätze errangen Mitglieder der Abteilung bei Turnieren in Torgau, Finsterwalde, Leipzig, Dessau und Lübbenau. Zu den größten Erfolgen des Jahres zählten schließlich zwei neue deutsche Rekorde der Compoundschützen Iris Rosek und Lars Klingner. Kaderschütze Lars, der bei der Neuauflage der Berlin Open bis ins Viertelfinale vordrang, schraubte die neue Bestmarke auf der 18-MeterDistanz auf 592 Ringe (von 600 möglichen). Iris erzielte ihren Rekord kurz vor Jahresende bei einem der schönsten Turniere. Am letzten Wochenende des Jahres werden in Lübbenau die Auf dem Podest in ihren Klassen Outdoor (36 Pfeile auf 50 Meter) Ostdeutsche Meisterschaft 2018 in Glindow Meister: Wilfried Hordzewitz, Uwe Prell selten ausgetragenen zweimal 25 Meter und tags darauf 25 und 18 Meter geschossen. Am zweiten Tag erzielte Iris mit 575 Ringen neuen deutschen Rekord. In den Wettkämpfen der Kreisund Landesmeisterschaften haben sich unsere Compoundschützen Iris Rosek, Stefan Griem, Lars Klingner und Philipp Rosek für die Hallenmeisterschaft des Deutschen Schützenbundes in Biberach (8.-10. März) qualifiziert. In der Landesliga sind wir mit drei Mannschaften gestartet. Unsere erste Mannschaft belegte nach vier Wettkämpfen den 3. Rang. Damit hat die Mannschaft den Bronzeplatz aus der Vorjahrssaison verteidigt! Der zweiten XXVIII. Jeetzepokal Salzwedel 1. Iris Rosek, Compoundteam Pro Sport Berlin 24 (Iris Rosek, Rainer Voss, Uwe Prell) 2. Rainer Voss 1. DEVA Pokal 1. Lars Klingner, Iris Rosek 2. Philipp Rosek, Monika Schicketanz, Wolfgang Schicketanz, Rainer Voss, Claudia Wujecki 3. Christian Bittner, Wilfried Hordzewitz, Yvonne Petz, Uwe Prell 26. Leipziger Hallenturnier 1. Wilfried Hordzewitz, Uwe Prell 2. Christian Bittner Indoor 1. Hallenrunde Lübbenau (60 Pfeile auf 25 Meter) 1. Antje Just, Falk Just, Rainer Voss 2. Iris Rosek, Uwe Prell (wenn nicht anders benannt 60 Pfeile auf 18 m) Hallenrunde Torgau 1. Wilfried Hordzewitz, Rainer Voss 3. Michael Bolm Hallenrunde Finsterwalde 1. Michael Bolm März - April 2019 Dessauer Hallenpokal 1. René Jaeger, Uwe Prell, Wolfgang Schicketanz 3. Monika Schicketanz 2. Hallenrunde Lübbenau (je 30 Pfeile auf 18 und 25 m) 1. Antje Just, Falk Just, Iris Rosek (mit deutschem Rekord), Uwe Prell 2. Rainer Voss Mannschaft gelang es, sich im 3. Wettkampf um einen Platz auf Rang 4 zu verbessern. Schließlich blieb es im 4. Wettbewerb bei Platz 5 mit hauchdünnem Abstand auf die Mannschaft des 4. Rangs. Das ist Ansporn für die kommende Ligasaison. Unsere dritte Mannschaft haben wir überwiegend aus Schützen rekrutiert, die noch nicht so lange aktiv sind. Beim ersten Wettkampferlebnis belegte die Mannschaft den 7. Platz. Am 19. Januar ging es zum 2. Wettkampf ins Sportforum Hohenschönhausen. Die Leistungen aus dem Training konnten wie so oft unter Wettkampfbedingungen nicht umfassend abgerufen werden. Zwei Matches gingen mit geringer Ringdifferenz unglücklich verloren. Am Ende belegte die Mannschaft nur den letzten Platz. Im Vordergrund stand hier, das Wettkampfgeschehen und -schießen kennen zu lernen und Spaß mit der Mannschaft sowie den Schützen anderer Vereine zu haben. In der Sommersaison werden die Schützen ihre Technik verbessern und mit diesen Erfahrungen motiviert wieder in der Hallensaison antreten. Zahlreiche Podestplätze, mehrere Meistertitel und zwei deutsche Rekorde – die ProSport-Abteilung war 2018 im Bogensport eine Macht. Horst Augner, Uwe Prell 5 Badminton Eine Reise ins Unbekannte Zu zweit auf Erkundungstour im polnischen Szczecin B ereits zwei Mal waren wir von den polnischen Gästen unseres PSB-Turniers (von Badmintonowo) zu Spielen in Szczecin (Stettin) eingeladen worden. Bisher hatte es nicht geklappt, doch in diesem Jahr wollten Tai und ich unbedingt teilnehmen. Wir trafen uns am 16. Februar um 6.30 Uhr im Norden Berlins. In einer zweistündigen Fahrt ging es nach Stettin. Die Reise verlief bis auf eine spontane Kontrolle durch die deutsche Polizei auf einer polnischen Landstraße inklusive Abgleich unserer Personalien mit der Fahndungsliste ereignislos. Gegen 9.00 Uhr trafen wir pünktlich zur Ansprache ein, von der wir allerdings kein Wort verstanden. Nur das Wort „Berlina“ mit dem anschließenden Applaus für auswärtige Gäste ergab Sinn. Jetzt weiß ich, wie sich die polnischen Gäste während der Ansprache beim PSB-Turnier fühlen. Danach begannen die Einzel. Mixed sollte ab Mittag gespielt werden, Doppel sogar erst am späten Nachmittag. Dazu muss man wissen, dass es in Polen keine Mannschaftssaison gibt und dass sich die Spieler bei solchen Ranglistenturnieren für die regionalen Ranglisten qualifizieren. Daher wird in der Regel nicht nach Leistungsklassen, sondern nach Altersklassen bis O70 gespielt. Tai und ich waren für Einzel und Doppel gemeldet – in Anbetracht der Ansetzungen nicht die klügste Wahl. Die Einzel begannen mit einer Stunde Verzug im Vergleich zur Ansetzung. Tai erspielte sich im ersten Einzel eine Niederlage und gewann sein zweites Duell denkbar knapp in drei Sätzen. Das dritte Einzel gewann er, weil der Gegner nicht erschienen war. Von meinen drei Spielen verlor ich zwei und gewann das dritte kampflos, da auch dieser Gegner nicht antrat. Aufgrund der Niederlage hatten wir aber beide den Einzug in die Runde der letzten vier verpasst und mussten auf die Doppel warten. Bemerkenswert fand ich die Fairness der Polen. Wenn ein Ball nahe der Linie herunterfiel, guckte der Spieler sicherheitshalber zu seinem Gegner, um sicherzustellen, dass er der gleichen Meinung 66 Tai (2.v.l.) und Thorsten (4.v.l.), umrahmt von polnischen Mitspielern war. Üblich war zudem, den Gegner bei einem guten Schlag zu loben. Auch hörte man keine Flüche oder andere Kraftausdrücke während des Turniers. Es lief alles sehr gesittet ab. Gegen 14.30 Uhr gingen wir zum Mittagessen. Die Turnierleitung hatte es organisiert, es gab Huhn mit Kartoffelbrei und Salat. Danach hieß es wieder warten. Aber das fiel nicht so schwer, da einige interessante Spiele liefen, die man von der sehr steilen Tribüne gut beobachten konnte. Nur die Farbe des Hallenbodens war gewöhnungsbedürftig. Am Start waren auch etliche deutsche Spieler aus Anklam, Greifswald, Potsdam und vom SV Glienicke. Unter anderem trafen wir auf Lars und auf die eingangs erwähnten Polen von Badmintonowo. Die Wartezeit nutzte ich außerdem, um Werbung für das PSBTurnier zu machen. Ich hatte die Turnierleitung mit Flyern versorgt und sie um ihre Erlaubnis zum Verteilen gebeten. Als die Organisatoren zugestimmt hatten, ging ich weiter und war recht überrascht, wie die Polen auf einmal auf mich zukamen und den Flyer haben wollten. Ich dachte, es würde einfach an einer anderen Mentalität liegen. Später klärte man mich darüber auf, dass es eine Ansage der Turnierleitung auf Polnisch gegeben hatte, wonach ein großer Deutscher Flyer verteilen würde. Es gab trotz der polnischen Version des Flyers einige Rückfragen, die ich in gebrochenem Englisch und mit Hilfe der BadmintonowoSpieler beantworten konnte. Die Turnierleitung wollte sogar noch Flyer zum Verteilen für den nächsten Tag haben, an dem ein weiteres Badmintonturnier gespielt wurde. Badmintonowo kündigte ein Turnier in ihrer Heimatstadt an: „Turniej Stolotka“. Man zeigte uns ein Video von der ersten Auflage des Turniers im vergangenen Dezember. Verschiedene Spielszenen waren zusammengeschnitten, mit rockiger Musik unterlegt und auf Facebook veröffentlicht worden. Interessant war, dass sie wahrscheinlich eine KameraDrohne eingesetzt hatten, einige Aufnahmen wären anders kaum möglich gewesen. Sie werden uns die Turnierdaten zukommen lassen, sobald der Termin feststeht. In der Mittagszeit fand zudem die Auslosung einer Tombola statt. Tai und ich hatten viel Losglück und gewannen jeweils ein Babolat-Handtuch und eine Babolat-Tasse. Unser erstes und einziges Doppel begann um 19.40 Uhr. Wir kämpften und versuchten alles, waren aber nicht gut genug. Da wieder ein gegnerisches Doppel nicht antrat, war die Gruppenphase beendet und wir waren ausgeschieden. Ziemlich erschöpft machten wir uns auf den Weg und trafen kurz vor Mitternacht müde zu Hause ein. Wir hatten einen schönen Tag in Polen verbracht, der auch dadurch nicht getrübt wurde, dass wir relativ wenige Spiele absolvierten. Muskelkater hatte ich auch so. Die Polen waren sehr aufmerksame Gastgeber, die sich sogar für die geringe Spielezahl entschuldigten, auch wenn das nicht an der Turnierleitung lag. Wer sich selbst ein Bild machen möchte, kann noch in diesem Jahr das Turnier von Badmintonowo besuchen oder im nächsten Jahr nach Szczecin fahren. In größerer Gruppe ist beides sicherlich noch schöner. Und es gab auch noch ein kleines Nachspiel: Die Turnierleiterin Sabina machte uns das Angebot, auf ihrer Homepage einen Link zu unserem PSB-Turnier (12./13.10.2019) zu setzen und weitere Informationen zu veröffentlichen. Wir werden es sicherlich annehmen. Thorsten Zell PSB 24 aktuell Freundschaftsspiel der Senioren im Sangerhauser Weg Tennis Lankwitz A m 12. Februar war es wieder so weit: Die Senioren des Tennisvereins Rathenow – diesmal in Begleitung ihrer Frauen – trafen mit den Spielern unserer „Donnerstagsrunde“ zusammen. Zwei Stunden wurde in der FVT-Tennisanlage Sangerhauser Weg eifrig Tennis gespielt, dann machten es sich alle im Restaurant „Zum Netzroller“ bei Jörgs berühmt-berüchtigtem Gänsebraten gemütlich. Allseits herrscht großes Bedauern darüber, dass er die Gastronomie ab Sommer nicht weiterführen wird. Judith Kuttler Termine 12. April 18.30 Uhr 1. Abteilungsversammlung 2019 28. April 9.30 Uhr Anspielturnier für Jung und Alt Die 7. Mannschaft hat das Aufstiegsticket gebucht Badminton Die „Neuen“ wurden allen Erwartungen gerecht D ie 7. Mannschaft hat sich ganz souverän ein Aufstiegsticket erspielt. Als Tabellenzweite konnten wir uns aus der F-Klasse verabschieden. Eine ganz neue Erfahrung, nachdem wir vor drei Jahren als neu gebildetes Team stets um den Klassenerhalt bangen mussten. In dieser Saison war vieles anders als sonst – leider nicht nur im angenehmen Sinne. Aber der Reihe nach. Noch vor Saisonbeginn ereilte uns leider die Nachricht, dass unser Mannschaftskapitän einen schweren Unfall erlitten hatte und das Team folglich auf Dauer nicht unterstützen kann. Das war ein großer Schock für uns alle und natürlich für seine Angehörigen. Für den bestmöglichen Therapieerfolg drücken wir fest die Daumen! Diese und diverse andere Unpässlichkeiten sorgten jedenfalls dafür, dass wir das erste Spiel der Saison fast ausschließlich mit Ersatzspielern bestreiten duften. Trotz allem gingen wir als Sieger vom Platz. Das verlieh dem zu Saisonbeginn ausgegebenen Ziel, März - April 2019 den Aufstieg klar zu machen, noch einmal gehörigen Nachdruck. Schließlich hatten wir uns mit zwei Herren aus der C-Klasse verstärken können. Im Verlauf der Saison ist es uns zudem gelungen, talentierte Jugendspieler in das Team einzubinden. Unsere Erwartungen an die „Neuen“ wurden, auch dank der hervorragenden Jugendarbeit des Vereins, in allen Belangen übererfüllt. Ein weiteres Zeichen gelungener Integration war schließlich die aus der C-Klasse überlieferte Tradition des „Siegersektes“ aus dem sportiven gelb-schwarzen Z88-Karton! Für die kommende Saison wünschen wir uns weniger Verletzungspech, weiterhin einen guten Teamspirit und einen Platz im oberen Bereich der Tabelle. Gerne würden wir zur Vorbereitung auf die nächste Saison ein Match gegen unsere diesjährigen „Klassenkameraden“ der Spielgemeinschaft aus der Staffel 1 organisieren. Also, falls ihr diese Zeilen lest und interessiert seid, meldet euch! Die eingesetzten Spielerinnen und Spieler der Saison 2018/2019 waren: Kira Ecke, Karina Fiebig, Elisabeth Groß, Desiree Mittelstädt, Matthias Bange, Thomas Fiebig, Alex Fleddermann, Mario Heinemann, Roland Jonscher, Ralph Müller, Dirk Schwingler, Stefan Siebler. Mario Heinemann Ein Teil der 7. Mannschaft (von links nach rechts): Alex Fleddermann, Desiree Mittelstädt, Roland Jonscher, Thomas und Karina Fiebig, Dirk Schwingler 7 Leichtathletik Erfolgreicher Läuferwinter draußen wie drinnen Zweimal Bronze bei BB-Meisterschaften in der Halle D er Winter geht zu Ende. Nachzutragen ist eine Meisterschaft zu dessen Beginn: Die offene Berlin-Brandenburgische Meisterschaft im Crosslauf wurde wieder einmal auf der golfplatzartigen Wiese am Olympiastadion ausgetragen. Dabei kann der SCC Berlin doch auch Bespaßung in der Döberitzer Heide. Geht‘s nicht mal wieder dazwischen, ein richtiger Crosslauf? Cross und quer durchs Reiterstadion Bei der Meisterschaft über 6600 Meter quer durchs Reiterstadion waren unsere Läufer sehr erfolgreich. Der vielfache Landesmeister Manfred Kretschmer musste als Vierter in der M70 dem hochkonzentrierten Ewald Klammer den Vorrang lassen, der hinter dem Deutschen Meister Kyborg Vizemeister wurde. Frederic Georges startete im letzten Jahr der M40 erstmals bei der Crossmeisterschaft und holte gleich Silber hinter einem vier Jahre Jüngeren. Ein starker Auftritt beider zum Jahresausklang! Winterwettkämpfe zu Jahresbeginn sind in Berlin und Umland dünn gesät. Eine große Tradition hat die Winterserie des BSV 92, mit dem wir ja nicht nur das Heimatstadion teilen. Auf der Anmeldeseite ist der Kommentar von Achim Achilles verlinkt, den er mal auf Spiegel online publiziert hatte. Nicht lange vorher hatte der prominente Schreiber, der sich wohl gerne auf dem Oberring des Stadions Wilmersdorf herumtreibt, bei Spiegel online über unser Bahntraining geschrieben. Unsere B. geriet ihm damals durch seinen Feldstecher und durch seinen analytischen Durchblick aufgrund ihres Kurzhaarschnitts zu einer Lesben-Emanze. So viel zum Thema Spiegel. Nun aber zum Sport: Sechs Teilnehmer von Pro Sport Berlin 24 waren bei den drei Läufen über 10, 15 und 21,1 Kilometer insgesamt dabei, davon fünf aus 8 Die „drei großen K“ bei der Siegerehrung der BerlinBrandenburger Meisterschaften: Kollhammer, Kyborg, Klammer (von links). unserer Leichtathletik-Abteilung, von denen vier die Serie komplettierten. Alexander Oberthür (5. M45), Rainer Falkenberg (6. M35) und Patrick Krause (18. MH) zeigten ansprechende Januarform und über alle Läufe hinweg konstante Leistungen. Steffen Goll trat nur zum Halbmarathon an und war dabei der tagesschnellste Gelbe (1:43:25). Besonders erfolgreich startete Alina Pempe ins Jahr 2019 mit zweiten Plätzen der W35 in den Einzelläufen, die ihr in dieser Klasse auch Platz zwei in der Serienwertung einbrachten. Starke Konkurrenz über 3000 Meter Den ganzen Winter über wurde montags in der Rudolf-HarbigHalle trainiert. Traditionell laufen wir so lange auf der Hallenbahn, bis Mitte März mit dem Lauf der Sympathie von Falkensee nach Spandau die Straßenlaufsaison als eröffnet gilt. Zur BerlinBrandenburgischen Hallenmeisterschaft der Senioren ging Mitte Februar das Training also schon in die letzte Phase. In der vertrauten Halle stellten sich Frederic Georges und Ewald Klammer wieder einer harten Konkurrenz über 3000 Meter. In der M45 war der Deutsche Meister Solomon Böhme vorne unantastbar. Frederic Georges holte sich in guten 10:22,49 erfreulicherweise die Bronzemedaille. In dem unübersichtlichen Rennen, für das mehrere Altersklassen zusammengefasst waren, hatte er nicht erkannt, dass der Läufer direkt vor ihm der Konkurrent um Platz zwei war. Sonst hätte er mit seiner Fähigkeit zum „Knautschen“ vielleicht die 2-Sekunden-Lücke noch schließen können, zumal er der deutlich ausdauerstärkere der beiden war. Ewald Klammer hatte in der M70 in Horst Kyborg und Dieter Kollhammer gleich zwei Deutsche Meister der letzten Jahre vor sich, aber auch er war hochzufrieden mit Platz drei, Medaille und Treppchen. Dabei stand die Platzierung gar nicht so sehr im Vordergrund: In letzter Minute galt es, die Qualifikationsnorm für die Deutsche Meisterschaft von 13:30 zu unterbieten. Diese Aufgabe meisterte Ewald mit 13:20,71 ganz souverän. Da konnte die Halle in Halle (Saale) am 1. März kommen! Mehr dazu Ralf Milke im nächsten Heft. PSB 24 aktuell Gute Laune auf Bahnen abseits des Beckenrands F ast 30 Schwimmerinnen und Schwimmer aus unserer Abteilung waren der Einladung zu einem netten Bowlingabend im Bowlingcenter am Alexanderplatz gefolgt. Eingeladen waren alle Mitglieder ab 18 Jahren. Vertreten waren Aktive, Trainer und Trainerinnen aus allen unseren unterschiedlichen Trainingsgruppen und gemeinsam hatten wir eine Menge Spaß. Auf insgesamt fünf Bahnen ließen wir die Bowlingkugeln – Bälle genannt – rollen und brachten die Pins zu Fall. Es gelang uns sogar, eines der vielen Bowlingspiele zu gewinnen. Es war zwar das erste, doch sicherlich nicht das letzte Mal, dass wir uns auf anderen als den Vorschau aufs Trainingslager im Oktober Schwimmen gewohnten Bahnen versuchten. Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Treffen und hoffen, dass sich noch mehr von euch beim nächsten Termin die Zeit nehmen und unserer Einladung folgen. Nicole Schumann Liebe Kinder, liebe Eltern, wie schon im Oktober 2018 wollen wir auch 2019 ein Trainingslager anbieten. Wieder werden wir in der ersten Ferienwoche nach Walcz (Polen) fahren. Ihr könnt euch den Termin schon einmal vormerken. Wer einen kleinen Eindruck davon bekommen möchte, wie es dort aussieht oder was angeboten wird, kann sich an unsere Trainerinnen und Trainer wenden oder sich unser kleines Fotobuch in der Schwimmhalle anschauen. Auch in diesem Fall: Sprecht uns einfach an! Kurz und knapp: Save the date Was? Wo? Wann? Wer? März - April 2019 Trainingslager Walcz, Polen 1. Ferienwoche Oktober 2019 Unsere Kinder ab Jahrgang 2010 9 Judo Erkältung bremste Antonia bei Meisterschaften in Frankfurt W ie im vorangegangenen Newsletter berichtet, hatte sich Antonia Christmann Ende Januar bei den Berliner Meisterschaften U15 für die Nordostdeutschen Meisterschaften ihrer Altersklasse qualifiziert. Diese Meisterschaften fanden am 17. Februar in Frankfurt an der Oder statt. Rückblende: Bei den Berliner Titelkämpfen war Antonia im ersten Kampf auf eine Gegnerin getroffen, die zwei Kyu-Grade höher rangierte und sofort nach Kampfbeginn zu einem Körperwurf ansetzte. Doch Antonia konterte geschickt mit einem Fußwurf, so dass ihre Kontrahentin auf dem Rücken landete. Nach nur 15 Sekunden war der Kampf durch Ippon entschieden. Ihren zweiten Kampf verlor Antonia durch einen Hüftwurf ihrer gut 10 Kilogramm schwereren und erfahreneren BlaugurtGegnerin. Und auch der dritte und letzte Kampf ging mangels Wettkampferfahrung verloren. Dennoch belegte Antonia einen ausgezeichneten 3. Platz und war damit für die Nordostdeutschen Meisterschaften startberechtigt. Auf nach Frankfurt: Früh um 6 Uhr machten wir uns also auf den Weg, um kurz vor 8 Uhr in der Grenzstadt aufzuschlagen und pünktlich zum Wiegen an der Waage zu stehen. Nach gut anderthalb Stunden Wartezeit hatte Antonia ihren ersten Kampf. Obwohl leider stark erkältet, wollte sie den Versuch wagen. Tatsächlich hatte sie ihre Gegnerin – eine Grüngurtträgerin – gut unter Kontrolle: Bis 3 Minuten vor Ende des Kampfes hatte keine der beiden eine Wertung erzielt. Nun ging es zum „golden score“. Dabei wird so lange gekämpft, bis einer gewinnt. Doch nach über fünf Minuten hatte Antonia wegen ihrer Erkältung keine Luft mehr, sie musste den Kampf aus gesundheitlichen Gründen abbrechen und das Turnier beenden. Gut gekämpft, nicht verloren, schade und „Gute Besserung“ Antonia! 10 10 Antonia Christmann (2. von rechts) auf dem Podest der Berliner Meisterschaften Ehemalige trafen sich wieder 65 Jahre Mitglied der Abteilung A A m letztem Mittwoch im Februar fand wieder unser traditionelles halbjährliches Treffen der ehemaligen Judoka statt, organisiert erneut von unserem Sportkameraden Heinz Wutzke. Um 18 Uhr trafen die meisten in der Forckenbeckstraße in unserem Vereinsrestaurant ein. Über drei Stunden wurde wie immer Neues und Altes ausgetauscht. Es war ein gelungener Abend, Danke Heinz! Das nächste Treffen findet am letzten Mittwoch im August statt. Bis dann – und bringt bitte alle beim nächsten Mal Bilder von früher mit. Thomas Weichert m 1. Februar 1954 trat Heinz Wutzke in die Judo-Abteilung des damaligen Postsportvereins Berlin ein – vor nunmehr 65 Jahren. Schon Heinz‘ Vater war unter anderem Trainer in unserer Abteilung. Wir wünschen Dir, lieber Heinz, und uns noch viele gemeinsame Jahre in der JudoAbteilung. Und da wir schon mal bei Jubiläen sind: Im Jahre 2025 wird unsere Judo-Abteilung übrigens 100 Jahre alt! Bitte vormerken! Heinz Wutzke (links) beim 28. Havellauf 2017 an der Seite von Volker Schlöndorff. PSB 24 aktuell Tolle Winterfreuden für die Tennisjugend Sportgruppe Gatow Höhepunkt war unser erstes Mädchenturnier U nsere Wintersaison hatte für die Tennisjugend einige tolle Angebote: Ein Schleifchenturnier am Silvestertag wurde von Ronny organisiert und unsere Tennisjungs lieferten sich tolle Matches. Armand Strombach hatte während der Winterferien ein Tenniscamp veranstaltet, an dem viele Jugendliche mit viel Spaß teilgenommen haben. Die Krönung war jedoch unser erstes Mädchenturnier, das am 6. Januar ausgetragen wurde: Noch nie zuvor konnten wir ein reines Mädchenturnier anbieten. Die Zeiten haben sich geändert und wir können uns über einen beträchtlichen „Mädchenzuwachs” freuen. Dieses Turnier mit unserem Trainer Philipp war mein persönliches Highlight. Emma, Laura, Lina, Amy, Rania, Salima, und unser neuestes Mitglied Pauline waren mit viel guter Laune und Spaß bei der Sache. Pauline erspielte sogar am meisten „Schleifchen“ und ging als „Siegerin“ vom Platz. Herzliche Gratulation und „Willkommen im Club!“ Wir können uns auf eine tolle Sommersaison mit neuen Mädchenmannschaften freuen. Ilona Messmer-Zepf Startschwierigkeiten nach der Hallenzeit mit eigenartigem Ball Erstes Spiel der Rückrunde ging unglücklich 1:2 verloren W ie jedes Jahr begannen wir im Januar mit dem Hallentraining. Doch diesmal sah der Ball so schön bunt aus, er war zwar etwas kleiner, aber was war das denn? Das Ding sprang gar nicht richtig. Nico, wo ist die Pumpe? Aber weit gefehlt. Das „Ding“ war aufgepumpt. Es war ein springreduzierter Futsal-Ball und er verhielt sich genau so, wie von ihm verlangt wird. Nicht lange dauerte es, und wir hatten uns an das neue Spielgerät gewöhnt und schnell unseren Spaß damit. Zwar spielten wir nicht nach Futsal-Regeln, das wäre viel zu kompliziert gewesen, März - April 2019 aber der Ball fördert wunderbar das Ballgefühl. Und davon können wir einfach nicht genug bekommen... Doch jede Hallenzeit hat ein Ende. Vor dem ersten Rückrundenspiel fanden wir uns wieder unter freiem Himmel ein, um uns an die veränderten Verhältnisse zu gewöhnen. Indes im Heimspiel gegen den SC Berliner Amateure legten wir einen totalen Fehlstart hin. Bereits nach fünf Minuten lagen wir 0:1 zurück, als nach einem Tohuwabohu im eigenen Strafraum der Ball ausgerechnet den Gegnerinnen vor die Füße prallte und unhaltbar für Keeperin Chris Schultz ins Netz sauste. Die Amateure waren in der Folge die spielbestimmende Mannschaft. Wir taten gut daran, uns vorerst in die Halbzeitpause zu retten. In der zweiten Hälfte packten wir endlich unseren Kampfgeist aus und es entwickelte sich ein ganz anderes Spiel. Zwar erspielten wir uns nicht die ganz großen Möglichkeiten, dafür fehlten uns an diesem Tag die Stürmerinnen. Dafür ließen wir die Amateure aber nicht mehr so stark zur Entfaltung kommen. Und das wurde belohnt. Nach einem Fehlpass der SC-Torfrau gelangte der Ball zur völlig freistehenden Babsie Brandt, die das Frauenfußball Spielobjekt nervenstark aus ca. 20 Metern ins leere Tor zirkelte. In den verbleibenden zehn Minuten verteidigten wir den greifbaren Punktgewinn mit Hingabe. Doch das Glück war wieder nicht auf unserer Seite. In der 58. Minute ließ sich die Gegnerin auf unserer rechten Abwehrseite nicht aufhalten und schlenzte den Ball vom Strafraumeck stark unter die Latte. Er schien nicht ganz unhaltbar zu sein, aber vielleicht war er auch einfach nur gekonnt geschossen... In der restlichen Zeit war keine Ergebnisverbesserung mehr möglich. Wieder einmal ein Fehlstart, wir kennen das schon... Nico Lange 11 Rudern E in Jahr müssen wir noch“, hieß es vor Jahresfrist an dieser Stelle. Das Zitat nahm darauf Bezug, dass wir 2017 zum 19. Mal den Blauen Wimpel für den aktivsten Wanderruderverein Berlins gewonnen hatten. Um es kurz zu machen: Es hat geklappt: Auch 2018 heißt der Sieger des Vereinswettbewerbs Pro Sport Berlin 24 – zum insgesamt 20. Mal. Zwar lag unsere Wertungszahl um gut 60 Kilometer niedriger als im Jahr zuvor, aber die Konkurrenz hatte ebenfalls Federn gelassen, so dass ein gehöriger Abstand zum zweitplatzierten Spandauer Ruderclub „Friesen“ gewahrt Geschafft – und das zum 20. Mal! Blauer Wimpel und drei Berliner Meistertitel 2018 für PSB 24 blieb. Den dritten Platz, den 2017 die Ruderunion Arkona errudert hatte, eroberte der Ruderklub am Wannsee zurück. Insgesamt hatten 21 Vereine für diesen Wettbewerb gemeldet. Große Verschiebungen in der Rangfolge gab es nicht, wenn man davon absieht, dass der Ruderverein Collegia von 5 auf 15 zurückgefallen ist, während die Treptower Rudergemeinschaft, die im Vorjahr gar nicht teilgenommen hatte, auf Platz 5 rückte. Verkündet wurde dieses Ergebnis bei der Auszeichnungsveranstaltung des Landesruderverbands am 10. März. Gastgeber des Aktes war der Spandauer RC Friesen an der Havel unterhalb der Freybrücke – ein ideales Fahrtenziel, wenn man am Gatower Bootshaus startet. So machten sich denn auch drei PSB-24-Boote trotz durchwachsenen Wetters auf den Weg nach Spandau. Sieben Ruderinnen und Ruderer unseres Vereins hatten persönli- che Einladungen erhalten – weil sie „einen der ersten drei Plätze“ ihrer jeweiligen Altersgruppe erreicht hatten. Die Frage blieb: Welchen? Die Antwort: Drei unserer Berliner Sommer-Kilometermeister haben ihren Titel verteidigt. Edith Lambrecht gewann wieder in der höchsten Altersklasse (75plus). Auch die Plätze 2, 3 und 4 in dieser Gruppe gingen, fast schon gewohnheitsgemäß, an uns. Nämlich an Jutta Ottenburger, Ursula Auf der Höhe über den Havelwellen B is zuletzt hatte Ludwig Mollwo ein Geheimnis daraus gemacht, welches Berliner Bauwerk auf den Medaillen des Sommerwettbewerbs 2018 dargestellt sein würde. Das Rätsel wurde erst am Tag der Preisverleihung gelöst. Ludwigs Wahl war dies- 12 12 mal auf Nikolskoe gefallen, das Gebäudeensemble gegenüber der Pfaueninsel, das der Urberliner gern „Nikolsköh“ nennt – mit Betonung auf dem „ö“. Wer des Russischen mächtig ist, sagt dagegen Nikolskoje, betont auf dem ersten „o“. Denn benannt ist die Anlage nach Großfürst Nikolai, dem späteren russischen Zaren, der 1817 die preußischen Königstochter Charlotte geheiratet hatte. Charlottes Vater, Preußenkönig Friedrich Wilhelm III., ließ auf der Höhe über der Havel zunächst ein Blockhaus im Stil eines russischen Bauernhauses erbauen. 1837 wurde nach Ent- würfen Friedrich August Stülers unter Leitung des Baumeisters Albert Dietrich Schadow ganz in der Nähe die Kirche St. Peter und Paul errichtet. Den Bauplatz – so heißt es – habe der König höchstselbst von einem Boot aus bestimmt. Fahnenträger hätten den Ort auf der Höhe markiert. Auch die Medaille zeigt ein auf den Havelwellen schaukelndes Boot. Aber das ist nicht etwa der königliche Nachen, sondern es soll Ludwigs Lieblingsboot symbolisieren – den E-Dreier „Borgsdorf“. Unsere Christa Riemann hat das Boot, das 1981 auf der Pirsch-Werft gebaut wur- de, vor einem Jahrzehnt von der Ruderunion Arkona erworben und unserem Verein überlassen. Besten Dank – an Christa für das Boot und an Ludwig für den gelungenen Medaillenentwurf. PSB 24 aktuell Zweimal Bronze, einmal Gold: Jürgen Muß, Ulla Rohr und Edith Lambrecht. Silbergewinnerin Jutta Ottenburger fehlte. Frauenpower: Doris Himmelsbach, Marianne Krappatsch und Kristina Uhde (von links) – mit männlicher Staffage: Detlef Pries Rohr und Waltraud Pelz. Nur Ulla und Waltraud haben die Plätze getauscht. Ebenso „gewohnheitsgemäß“ siegte Thomas Schreiber in der Gruppe der 28- bis 45-Jährigen. Über 2000 Kilometer lag er vor dem Zweitplatzierten. Zur eigenen Überraschung verteidigte auch Detlef Pries den Titel in der Gruppe D (61 bis 75 Jahre). Überraschend war‘s deshalb, weil ihm im Vergleich zum Vorjahr mehr als 1000 Kilometer fehlten. Dagegen packte Marianne Krappatsch über 600 Kilometer drauf – und gewann doch wieder „nur“ Silber, denn in ihre Gruppe war die unschlagbare Doris Himmelsbach (SRC Friesen) gerutscht. Schließlich belegte Jürgen Muß – im Jahr zuvor noch goldge- Thomas Schreiber (links) distanzierte seine Gegner um mehr als Fotos: Hans-Georg Heise, Norbert Fisch, ddp Luftkastenlänge. Ergebnisspiegel schmückt – den Bronzeplatz bei den „alten Herren“. Von Platz 8 auf Platz 1 hatte sich der passionierte Einerfahrer Thomas Obst (RC Tegelort) gerudert. Sieben Medaillen in „Edelmetall“ sind jedenfalls eine respektable Ausbeute für unsere Seniorentruppe. Ebenso viele gewann die mitgliederstarke Ruderunion Arkona vorwiegend im Jugendbereich. Insgesamt zählte der Sommerwettbewerb 617 Teilnehmer aus 37 Vereinen, Ruderer aus 14 Vereinen eroberten Podestplätze. Die „normalen“ Medaillen waren übrigens am Tag der Siegerehrung noch Mangelware: Maschinenausfall bei der Produktionsfirma. Zum Anrudern am 6. April sollen aber alle Plaketten zur Verfügung stehen. ddp Frauen E – (Jg. 1942 und älter) km 1. Edith Lambrecht (PSB 24) 3025 2. Jutta Ottenburger (PSB 24) 2733 3. Ursula Rohr (PSB 24) 2235 4. Waltraud Pelz 1984 16. Gerda Grzybowsky 661 24 Teilnehmerinnen Männer E – (Jg. 1942 und älter) 1. Thomas Obst (RC Tegelort) 3624 2. Fritz Reich (RK am Wannsee) 2725 3. Jürgen Muß (PSB 24) 2610 9. Johann Russ 1585 19. Klaus Grasme 1173 21. Jörn Seezen 1119 23. Reiner Dammenhayn 1103 26. Lothar Brandt 1024 34. Jürgen Pelz 916 36. Klaus Haberland 896 38. Gert Lehmann 836 42. Peter Keul 800 46. Rolf Riedl 783 59. Joachim Prahl 683 69. Gunter Burow 588 76. Klaus Eichstädt 523 76 Teilnehmer März - April 2019 Blauer Wimpel 2018 (ohne Vereinsbezeichnung – PSB 24) Frauen D – (Jg. 1957 – 43) km 1. Doris Himmelsbach (SRCF) 6000 2. Marianne Krappatsch (PSB 24) 4440 3. Kristina Uhde (RC Tegel) 2458 6. Marion Jendroßek 1623 36. Hannelore Lehmann 836 39. Heidi Dammenhayn 781 57 Teilnehmerinnen Männer B – (Jg. 1990 – 73) km 1. Thomas Schreiber (PSB 24) 4226 3. Rene Rochow (TV Waidmannslust) 2000 3. Frederik Winter (RK am Wannsee) 1953 22 Teilnehmer Männer D – (Jg. 1957 – 43) 1. Detlef D. Pries (PSB 24) 3848 2. Udo Frieske (TiB) 3153 3. Heinz Lindecke (RC Turbine Grünau) 3139 4. Wolfgang Boehm 3032 1056 55. Ludwig Mollwo 74. Uwe Bzowka 855 87. Konrad Rieks 741 89. Klaus-Peter Smasal 728 91. Detlef Wedler 717 94. H.-Dieter Portemeier 712 112 Teilnehmer (Vorjahr) 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. (1.) (2.) (4.) (3.) (–) (6.) (7.) (8.) (10.) (9.) (11.) (14.) (15.) (17.) (5.) (20.) (13.) (18.) (19.) (21.) (22.) Pro Sport Berlin 24 Spandauer RC Friesen RK am Wannsee RU Arkona Berlin Treptower RG RC Turbine Grünau RG Grünau BRK Brandenburgia RC Tegel 1886 SV Dresdenia Berliner RC Hevella RC Tegelort ESV Schmöckwitz Rvgg. Hellas-Titania RV Collegia 1895 Frauen-RC Wannsee RR der TiB 1848 Märkischer RV Berlin RV Berlin 1878 Akadem. RG zu Berlin Berliner RG km Tn. 2582,8 1722,5 1470,9 1328,9 1308,6 1289,4 1288,5 1267,3 1248,1 1204,4 1163,6 1153,7 1120,3 1048,0 1005,8 999,0 964,2 964,2 917,5 690,3 373,8 19 38 86 67 45 29 32 18 71 14 20 30 29 27 29 30 28 31 34 13 13 Tn. = Zahl der zur Berechnung herangezogenen Teilnehmer (10 + 20 % aller Aktiven) 13 Shinbukai-Karate 14 mal neue Gürtelfarbe Nach bestandener Prüfung glückliche Gesichter K urz vor den Winterferien war es wieder so weit. 14 Karateka wollten zeigen, was sie in den vergangenen Monaten gelernt haben, und stellten sich den offiziellen SOK Kyu-Prüfungen für eine neue Gürtelfarbe. Der Berliner Cheftrainer Piet Kroll (3. Dan, Vorsitzender der Karateabteilung Shinbukai im PSB 24, Mitglied der DANAkademie im DKV) begrüßte alle Rudern Wendenschloß E s „achtzigert“ in diesem Jahr in Wendenschloß. Kaum ist eine Feier vorbei, kündigt sich bereits eine weitere an. Zuletzt traf es Klaus Schill, genannt „Schilli“, einen aus der „BirkenwerderBande“, der 1976 – gleichzeitig mit Gunter Burow – offiziell der BSG Post beitrat. Etwa um diese Zeit wird das nebenstehende Foto entstanden sein. Wer den rauschebärtigen jungen Mann mit Lockenpracht darauf nicht er- 14 14 Teilnehmer von jung (Jüngster 8 Jahre) bis alt (älteste Teilnehmerin 50 Jahre) mit motivierenden Worten, lobte Fleiß und Einsatz bei den Prüfungsvorbereitungen und freute sich über die Zuschauer, die zur moralischen Unterstützung erschienen waren. Gestartet wurde mit den Prüfungen zum Gelb- und Orange-Gurt. Nach erfolgreich vorgeführter Grundschule legte sich die erste Aufregung und die Katas Tai Kiko Shodan, Pinan Nidan und Pinan Shodan wurden fehlerfrei absolviert. Die dazu passenden Kampf- und SelbstverteidigungsVorführungen waren danach kein Problem mehr. In den folgenden Prüfungen wurde es nochmal anspruchsvoller. Dreimal wurde der erste Blaugurt (5. Kyu) und sogar fünfmal der 4. Kyu-Grad abgelegt. Am Ende gab es jede Menge glückliche Gesichter und viel Applaus für das umfangreiche Programm. Piet überreichte jedem mit persönlichen Worten eine Urkunde und den gestempelten und unterschriebenen Karatepass des Deutschen Karate Verbands. Die nächsten Kyu-Prüfungen finden am 16. Juni 2019 statt. Ursula La Cognata www.shinbukai.berlin Noch ein Achtziger Glückwunsch für Klaus Schill kennt, dem sollte zumindest eine entfernte Ähnlichkeit mit dem skatspielenden älteren Herrn ganz rechts nicht entgehen. Klaus hat dem Rollsitz nach 20-maliger Erfüllung des Fahrtenwettbewerbs 2012 ade gesagt und „fördert“ uns seither unter anderem durch die (meistens) erfolgreiche Teilnahme am winterlichen Preisskat. Wir wünschen nicht nur gute Karten, sondern vor allem für die Zukunft gute Gesundheit! ddp PSB 24 aktuell Erfolge bei den Berliner Karate-Meisterschaften 2019 Ikigai Karate-Do Zwei Masters-Titel und gute Auftritte unseres Nachwuchses G ut vorbereitet traten wir am 3. März mit einer kleinen Gruppe von neun Teilnehmern bei den Berliner Meisterschaften 2019 für alle Altersklassen in der Schöneberger Sporthalle am Sachsendamm an. Die letzten Wochen des Trainings waren darauf gerichtet, dass sich unsere Aktiven mit bester Leistung bei diesen Meisterschaften vorstellen. Louie, Nima, Avalon, Jakoby, Lukas, Oliver und Taygan traten in den Altersklassen U10 bis U14 in Kumite und Kata an. Die Mannschaft wurde durch unsere Masters Jule Stübe und Trainer André Lassen mit der Teilnahme im Kumite vervollständigt. Unterstützung gab es durch eine große Zahl von Eltern, die bei jedem unserer Starts mitfieberten. Los ging es mit der Kata. Dabei werden Einzeltechniken nach einem definierten Ablauf ausgeführt. Unsere Jungs waren verständlicherweise noch sehr nervös. Es ist doch etwas ungewohnt, sich in einer voll besetzten Sporthalle mit so vielen „Spezialisten“ zu präsentieren. Der richtige Stand mit der entsprechenden Technik wurde von allen sehr gut umgesetzt. Unsere Aktiven gewannen einige Wertungen der Kampfrichter. Höhepunkt war der 3. Platz von Taygan in seiner Altersklasse. Beim Kumite wurden erste Erfahrungen gesammelt. Unser Trainer war begeistert von Nimas und Louies Kämpfen gegen Gegner mit mehr Erfahrung. Auch hier zeigte Taygan seine Klasse und holte noch einen 3. Platz. Jetzt mussten unsere Masters ihre Kampferfahrungen zeigen. Jule holte in der Klasse +18 bis 68 Kilogramm nach spannendem Kampf und knapper 4:5-Niederlage den 3. Platz. In der Mastersklasse +35 wurde sie Berliner Meisterin. Gratulation Jule! Im Endkampf um die Berliner Meisterschaft der Masters +45 zeigte unser Trainer André seine exzellenten Erfahrungen und ein großes Spektrum an Techniken, so dass der Kampf vor Ablauf der Kampfzeit mit 8:0 beendet wurde und wir einen weiteren Berliner Meistertitel für unsere Karateabteilung verbuchen konnten. Nach der erfolgreichen Wettbewerbsteilnahme freuen sich alle auf die nächsten Auftritte beim Internationalen Wado Ryu Cup in Eckernförde. Jörg Lassen Nima bei einem Mawashi Geri, einem Halbkreisfußtritt März - April 2019 Titelträger André Lassen (Kumite Ü45 bis 80 kg) und Juliane Stübe (Kumite Ü35 + 60 kg) Taygan (auf dem Podest 2. von rechts) belegte zweimal – in Kata und Kumite – den 3. Platz. 15 Segeln Stößensee Regattatheorie und Funkschulung „Trockentraining“ in der segelfreien Zeit Terminvorschau April 13.4. 8.00 Uhr Abslippen trailerbare Boote Gatow geändert! 22.4. ab 11 Uhr Osterbrunch am Ostermontag 30.4. Tanz in den Mai Mai 5.5. 11.00 Uhr 1. FunCup geändert! 12.5. Spargelessen am Muttertag für Mütter und alle anderen Genießer 26.5. 11 Uhr 2. FunCup 30.5. ab 17 Uhr Grillen zum Himmelfahrts- und Vatertag Juni 15./16.6. 45. Goldenes Posthorn 23.6. 11.00 Uhr 3. FunCup August 31.8. Sommerfest mit Pyronale und Optijux-Regatta September 1.9. 11.00 Uhr 4. FunCup 28./29.9. Freundschaftsregatta im VSJ Oktober 13.10. 11.00 Uhr 5. FunCup 18.10. ab 19.00 Uhr Absegelfete als Oktoberfest 19.10. 10 Uhr Absegelfeier bei uns, danach beim DSC (Dt. Seglerclub) 19.10. Aufslippen Tiefwerder 26.10. Aufslippen trailerbare Boote Gatow November 2.11. 8.00 Uhr Aufslippen Stößensee und Gatow Dezember 8.12. 15 Uhr Weihnachtsfeier D er segelfreie Winter ist die klassische Zeit für Theorie und Schulungen. So hat Nachwuchstrainerin Melissa Kleiss für unsere derzeit vier TeenySeglerinnen Ende Januar einen Regattaworkshop durchgeführt. Woran ist das begünstigte Ende der Startlinie zu erkennen? Wie funktioniert die sichere Leestellung? Wie dreht der Wind unter eine Wolke? Solche und andere Fragen wurden mit dem Nachwuchs erörtert und dabei auch Tips und Tricks vermittelt. Im Februar gab es für Erwachsene dann an jeweils zwei Wochenenden Kurse zum Erwerb der Funkscheine SRC (See) und UBI (Binnen). Während der praktischen Übungen drangen immer wieder etwas chaotische „Mayday! Mayday! Mayday!“Rufe aus dem Jugendraum, in dem der von Segellehrer Robert Kettler durchgeführte Kurs stattfand. Die Schulung stieß auch bei Mitgliedern der Nachbarvereine auf Interesse. Sven Hansen Glückwünsche Wir gratulieren allen Abteilungsmitgliedern, die im März und April Geburtstag haben oder hatten. Zum besonderen Geburtstag gratulieren wir Klaus Uhlemann. Lasst es euch allen gut gehen! Neues zur Gastronomie S eit Anfang März haben wir eine neue Bewirtschaftung unserer Gastronomie. Unsere neuen Gastronomen sind Anika Beuttner und Benjamin Stange. Sie haben im letzten Jahr in Österreich gearbeitet, Herr Stange als Koch, Frau Beuttner im Service. Beide freuen sich sehr auf ihre neue Aufgabe bei uns im Verein, auf euch und eure Gäste. Sie haben viele tolle Ideen, es gibt eine feste Karte und saisonal wechselnde Gerichte an den Wochenenden. Sonderwünsche sind jederzeit möglich und mit den Wirtsleuten zu besprechen. Gerhard Führ mit fast 90 Jahren verstorben N 18.7.1929 – 12.1.2019 16 ach kurzer Krankheit verstarb Gerhard am 12. Januar 2019. Er gehörte zu den ganz frühen Mitgliedern unserer wiedergegründeten Abteilung. Er trat ihr 1955 bei und wirkte maßgeblich an deren Aufbau mit. Ein schweres Schicksal hatte Gerhard Führ im Krieg ereilt: Als 16-Jährigem wurden ihm beide Unterarme durch eine Mine abgerissen. Er ließ sich davon nicht entmutigen und versuchte, selbstständig sein Leben zu leben. Sein Credo war: „Ich kann alles, nur keine Schnürsenkel binden.“Gerhard ist gesegelt, er war gesellig, liebte das Skatspiel, seine Werkstatt und selbstverständlich seine Familie, seine Frau Barbara, den Sohn Stephan, seine Schwiegertochter Danni und seine Enkelin Kira. Und, so sagte es mir Barbara: „Er liebte seinen Verein.“ Er wird uns fehlen auf unserer Terrasse und auf unseren Festen. Wir sind dankbar, dass er so lange bei uns war. „Abschied nehmen heißt loslassen, nicht vergessen.“ Das werden wir beherzigen und in Gedanken sind wir bei ihm und seiner Familie. Für den Vorstand Beate Naber Zu erreichen sind sie unter: Benjamin Stange 0163-4660364 derbenjaminstange@web.de Anika Beuttner 0159-06038105 anika_beuttner@web.de Selbstverständlich kann der Raum auch für private Feiern und Firmenevents genutzt werden. Bitte wendet euch zur Terminabsprache an Irene Flintrop unter 01723843827 oder gastro- nomie@psb24-stoessensee.de. Öffnungszeiten ab April: Montag / Dienstag geschlossen Mittwoch 15 – 22 Uhr Donnerstag 15 – 22 Uhr Freitag 14 – 22 Uhr Samstag 11 – 22 Uhr Sonntag 11 – 20 Uhr (und nach Bedarf) Es wird also künftig möglich sein, unsere wunderbare Terrasse auch am Abend bei einem Glas Wein und gutem Essen zu genießen! PSB 24 aktuell Walzer „auf einem Bierdeckel“ Tanzen Ein Workshop über das Tanzen auf begrenztem Raum F ür den 23. Februar hatte der Vorstand der Tanzabteilung einen Workshop organisiert und dafür Frau Keller, die Seniorchefin der Tanzschule Dieter Keller, als Tanzlehrerin gewonnen. Um 11 Uhr trafen die Paare, beladen mit Kuchen, Obst und Keksen fürs Pausen-Buffet, im Saal der Evangelischen Lindenkirchengemeinde ein. Das Buffet war schnell aufgebaut. Und nachdem alle ihre Tanzschuhe angezogen hatten, waren es zehn Paare, die sich Frau Keller vorstellten. Auch das ging recht zügig, war doch die Lehrerin durch frühere Workshops für viele Tänzer keine Unbekannte. Von Frau Keller erfuhren wir auch das Thema des Workshops. Es sollte um „balltaugliches Tanzen“ gehen, also um „Tanzen auf begrenztem Raum“. Die Idee dazu war wohl einigen Mitgliedern der Abteilung gerade erst kürzlich auf dem „gut besuchten“ Spandauer Sportlerball gekommen. So begannen wir zunächst mit dem Walzer, dem ADTV-Tanz des Jahres 2019. Im langsamen Walzer lernten wir mit Wischern, Schleifen und Twist-Drehung nicht nur Platz zu sparen, sondern auch auf der Stelle zu tanzen und sich dadurch einen Überblick der Lage verschaffen zu können. Damit ging die erste Einheit von einer guten Stunde schnell vorbei und alle freuten sich über die Pause, in der es viel zu erzählen gab – nicht nur, aber auch übers Tanzen. In der zweiten Einheit widmeten wir uns dem schnellen Walzer. Als kleinen „Ausflug“, weil nicht wirklich platzsparend, wiederholten wir zunächst das Rechts- und Linksdrehen und eine offene Passage und bekamen wichtige Tipps, um insbesondere bei der Linksdrehung einfacher herumzukommen. Aber schnell waren wir wieder beim eigentlichen Thema und lernten den sogenannten DiscoWalzer. Der stellte sich als besonders auf begrenztem Platz gut tanzbar heraus. Er bietet darüber hinaus aber auch die Möglichkeit März - April 2019 Trainingstag zu verschnaufen, wenn’s allzu schnell rundherum ging oder einem trieselig geworden sein sollte. Nach einer weiteren Pause mit Erfrischungen vom Buffet ging es in die letzte Einheit des Tages, in der wir lernten, dass der Foxtrott viel weniger raumgreifend ist als der Quickstepp und der Boogie bei schnellen Rhythmen viel weniger anstrengend als der sonst getanzte Jive, was in langen Ballnächten sehr hilfreich sein kann. Wie begonnen, so beendeten wir den Workshop mit einem Walzer. Diesmal aber mit einem Sankt Bernhard-Walzer, einem Gruppentanz, bei dem nach wenigen Fotos: Archiv der TSA Ein Extra-Training das ist fein, dazu lud uns Arno mit Frau Keller ein. Es fand statt im Lindenkirchengemeindesaal. Dort wo wir uns trafen schon einige Mal. Langsamer Walzer, es freute uns sehr. Bei den Schleifen drehten wir die Dame hin und her. Die Herren hat es hart getroffen, Bei Fersendrehung im Impetus offen. Beim Wischer war neu die dreifache Form, Wischer links und rechts, Wischer rückwärts ist jetzt die Norm. Da kann man sich drehen hin und her. mehr Wischer gibt es nun nicht mehr. Zum Wiener Walzer wurde uns erzählt, dass Takt, Tanzhaltung und Fußarbeit nicht fehlt. Wiener Walzer links herum, da schaust du dumm, ohne Pinguin-Schritt kommst du nicht herum. Im offenen Walzer haben es die Damen schwer, aber im Innenkreis erfreut es sie sehr. Offen vorwärts und rückwärts so soll es sein, dann finden es alle Paare wieder fein. Disco-Walzer zu tanzen ist jetzt Pflicht, sonst gehst du auf die Tanzfläche nicht. Pendelschritt, Engelchen, Jive und Tor, dies kommt alles bei diesem Walzer vor. Zum Schluss, dies war allen klar, Training bei Frau Keller ist wunderbar. Heinz Thieme Takten die Dame zum nächsten Herrn wechselt, so dass zum Abschluss des Workshops noch einmal jede Dame mit jedem Herrn ein paar Schritte tanzte. Es war schon dreiviertel Vier, als wir den Saal verließen, und wenn die knapp fünf Stunden auch wie im Flug vergangen waren, spürten unsere Füße doch recht deutlich, dass wir dreidreiviertel Stunden auf ihnen getanzt hatten. So waren wir froh, als wir uns im „Berliner Hof“ an dem für uns reservierten Tisch wiedertrafen. Bei Matjes, Schnitzel oder Blutwurst ließen wir den Tag in der Überzeugung ausklingen, dass wir für den nächsten Ball bestens gerüstet sind und auch noch auf einem Bierdeckel tanzen könnten. Dem Vorstand einen ganz herzlichen Dank für die Organisation des Workshops und Frau Keller dafür, dass sie uns all die neuen Schritte mit Können und Geduld beigebracht hat. Vicco von Bülow 17 Tischtennis Versammlung am 23. Mai Es bleibt spannend Liebe Mitglieder der Abteilung Tischtennis, hiermit laden wir zu unserer Jahresversammlung am 23. Mai 2019 ein. W ährend die 3. Mannschaft sich auf einem hervorragenden 4. Tabellenplatz behaupten konnte, kämpfen die 1. und die 2. Mannschaft nach wie vor um den Klassenerhalt. Mit den bei Redaktionsschluss noch ausstehenden je vier Begegnungen wären genügend Punkte für einen Verbleib in den bisherigen Ligen möglich, aber die Gegner werden alles daransetzen, nicht selbst in den Abstiegsstrudel zu geraten. Wie eng die Rangfolge mittlerweile ist, zeigt sich an den Punkteständen in der 2. und 3. Kreisklasse: Vier beziehungs- Tanzen Bella Italia W ieder hatte sich eine Gruppe aktiver und passiver Tänzer zusammengefunden, um ein attraktives Gebäude zu erkunden, in das man ohne Anmeldung nicht hineinkommt: die italienische Botschaft in der Tiergartenstraße im „Diplomatenviertel“. Eine sehr kundige Führerin begleitete uns durch den repräsentativen Teil des Gebäudes und hatte viel zu erzählen, nicht ohne uns einen Einblick in einen Grundkurs „Italienisch für Anfänger“ zu bieten. Vor dem Rundgang erfuhren wir den geschichtlichen Hintergrund des Gebäudes: Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte Italiens Botschaft ihren Sitz in Tiergarten nahe dem Kemperplatz. Weil dort aber Baulichkeiten für Hitlers „Welthauptstadt Germania“ geplant waren – das Grundstück lag genau auf der „Siegesallee des Dritten Reiches“ (heute „Straße des 17. Juni“) –, erhielt der itali- 18 18 Zeit: 19.30 Uhr Ort: Sporthalle der Carl-Orff-Schule Berkaer Str. 9-10 (Wilmersdorf) Folgende Tagesordnung wird vorgeschlagen: weise fünf Mannschaften liegen gerade einmal bis zu 6 Punkte auseinander, da kann noch einiges durcheinander gewirbelt werden. Entsprechend knapp sind auch die einzelnen Spielergebnisse, und wenn es gelingt, dem Spitzenreiter ein 7:7-Unentschieden abzuringen, wie beispielsweise beim letzten Heimspiel der 1. Mannschaft in Tegel, gibt das wieder neue Hoffnung. Der Kampfgeist ist immer dabei und natürlich mit Netz-Kante Ulli Wobbermin enische Verbündete einen Ersatzbau im neuen Botschaftsviertel. Der Berliner Architekt Friedrich Hetzelt, der in der Behörde von Hitlers „Leibarchitekten“ Albert Speer angesiedelt war, erhielt den Planungsauftrag, und so entstand von 1939 bis 1941 in deutsch-italienischer Zusammenarbeit das neue Gebäude, dessen Hauptachse genau zum Mittelpunkt der geplanten „Großen Halle“ im Spreebogen zeigt. Auch die benachbarte Botschaft des ebenfalls als „Achsenmacht“ geltenden Japan wurde nach diesem Grundsatz errichtet. Die Gebäudefront im Renaissancestil hat eine Verkleidung aus römischem Travertin. Der Vorbau mit seinen sechs Säulen und das davor angeordnete Portal mit vier Säulen und schmiedeeiserner Brüstung geben dem Haus seinen markanten Charakter. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs stark zerstört und nur notdürftig instand gesetzt, wurde das Gebäude kaum noch gebraucht, da nun Bonn die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland war. Lediglich der Westflügel wurde als Konsulat genutzt. Und nach der Anerkennung der DDR im Jahr 1973 bezog die dortige italienische Botschaft ein Gebäude in der Straße „Unter den Linden“. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands und der Verlegung der Hauptstadt nach Berlin gab Italien seine Botschaft im Osten auf und ließ zwischen 1999 und 2003 das Gebäude in der Tiergartenstraße restaurieren. Es ist seitdem auch die Residenz des Botschafters und steht unter Denkmalschutz. Nach der Einführung wurden wir ins 1. Obergeschoss geführt. Da die repräsentativen Treppenaufgänge keine Geländer haben und wir die Aufzüge nicht benutzen durften, war das für einige von uns recht beschwerlich. Aber wir wurden entschädigt, konnten wir doch eine Neapolitanische Krippe bewundern, die noch nicht abgebaut worden war. In den festlichen Räumen, in denen diplomatische Empfänge, 1. Begrüßung und Feststellung der Anwesenheit 2. Berichte zur Abteilung 3. Bericht des Kassenwarts 4. Bericht des Sportwarts 5. Entlastung des Vorstands 6. Verschiedenes regelmäßig aber auch kulturelle Veranstaltungen stattfinden, sind diverse Kunstwerke zu bestaunen. So erhielten wir auch einen Schnellkurs im „Bilderdeuten“. Wir waren beeindruckt und fanden es schön, dass man auch Normalbürgern Gelegenheit gibt, die Räumlichkeiten kennenzulernen. Leider gibt es nahe der Botschaft kein fußläufig erreichbares Restaurant, so dass wir unsere Eindrücke nicht noch bei einem Getränk austauschen konnten. Wer weitere Details über das Gebäude erfahren will, der gehe auf Wikipedia oder auf die Homepage der Botschaft, die auch einen virtuellen Rundgang durch die Räume anbietet. Axel Noack PSB 24 aktuell Unsere Sportpalette JIU-JITSU AMERICAN FOOTBALL Siegfried Spohn 0174 1945908 BADMINTON SCHWIMMEN Rudolf Stäps 0163 5950666 JUDO Claudia Skowronek info@badminton-berlin.de BOXEN Thomas Weichert siehe Geschäftsstelle 01578 4287989 BOGENSCHIESSEN 76 80 62 70 CHEERLEADING Robert Golz Oliver Matthes 77 32 71 32 Peter Kroll 0160 4046724 IKIGAI KARATE-DO info@cats-cheerleader.de FAUSTBALL / PRELLBALL Geschäftsstelle FREIZEIT- und GESUNDHEITSSPORT Annette Twachtmann André Lassen 0177 2376472 KANU 82 30 98 44 82 30 98 44 366 71 72 0176 84054484 LEICHTATHLETIK - MARATHON Ruth Suhr 861 34 73 Gerhard Preiß 0178-5504605 RUDERN FREIZEITFUSSBALL Ewald Prinz 030 75706673 GYMNASTIK Geschäftsstelle 82 30 98 44 HANDBALL Reinhard Hermenau 282 63 29 Marcel Meinecke 0163 4830766 Arno Georges 0171 7854339 TAUCHEN Wendenschloß Jan Steppe 0172 3283400 Wilmersdorf Denis Marquardt 0160 7963270 TENNIS Robert Winkler MOTORJACHTSPORT TIEFWERDER FRAUENFUSSBALL Ingrid Lange 692 099 360 TANZSPORT KARATE SHINBUKAI Horst Augner 0179-9541318 SHOTOKAN René Schinck TAEKWONDO KARATE Jörg Schmidt Stefan Neumann Gatow Dr. Andreas Linke 0151-1426 06 96 Lankwitz Erik Thomann 0152-2548 94 26 Charlottenburg Torsten Rosenke 37 48 96 08 TISCHTENNIS Ulrich Wobbermin 821 51 71 ULTIMATE FRISBEE Gatow Gerrit Lipinski 0170 4633872 Wendenschloß Detlef D. Pries 96 20 80 56 SEGELN Jens Buchmann 0157-529 314 13 VOLLEYBALL Geschäftsstelle Stößensee Beate Naber-Wiesener 0172 7219409 Gatow Jürgen Reisch 0151 18764825 Köpenick Dr. Bertram Wieczorek 0173 8047129 82 30 98 44 BEACHVOLLEYBALL Jürgen Schier 0175-9806967 Prosportstudio Charlottenburg Prosportstudio Köpenick Prosportstudio Wilmersdorf 14053 Berlin Tel.: 36 43 47 80 12557 Berlin Tel.: 65 88 07 09 14199 Berlin Tel.: 89 77 97 15 Glockenturmstr. 21 Grünauer Str. 193 Forckenbeckstr. 18 Pro Sport Berlin 24 e.V. (PSB 24) PSB 24 aktuell gegründet als Postsportverein Berlin am 26. September 1924 vormals ››Berliner Postsport‹‹ Geschäftsstelle: Forckenbeckstraße 18, 14199 Berlin Mitgliedermagazin des Vereins Pro Sport Berlin 24 e.V. 66. Jahrgang – Heft 2 / 2019 Internet: www.pro-sport-berlin24.de E-mail: info@pro-sport-berlin24.de Tel.: 82 30 98 44, Mo Di Do Fr 9-13 Uhr, Mi 12 - 18 Uhr  Fax 82 30 98 45 Vereinskonto Postbank Berlin: IBAN DE97 1001 0010 0054 6001 06  BIC: PBNKDEFFXXX Präsident: Klaus Eichstädt Neuruppiner Str. 165, 14165 Berlin Vizepräsident: Uwe Herzog Freytagstr. 24, 14656 Brieselang  p: 033232-388 65 Vizepräsident: Joachim Rudolf  p: 791 64 08 Vizepräsidentin: Ingrid Lange  p: 366 71 72 Schatzmeister: Wolfgang Corsepius Heerstraße 243/247, 13595 Berlin  p: 305 78 78 Geschäftsführer: 82 30 98 44 Michael Schenk Sportmanagerin: Annette Twachtmann  p: 811 49 16 Impressum Herausgeber und Verlag: Pro Sport Berlin 24 e.V. Forckenbeckstraße 18, 14199 Berlin Redaktionsleitung (V.i.S.d.P.): Detlef-Diethard Pries Barther Straße 80, 13051 Berlin   96 20 80 56 Fax 96 20 84 48 Anschrift für Text- und Bildbeiträge: Doris Antonides-Heidelmeyer Usedomer Straße 31, 13355 Berlin   55 14 42 81 E-Mail: zeitung@pro-sport-berlin24.de Herstellung: USE gGmbH, PrintingHouse Genter Straße 8, 13353 Berlin   030 / 46 90 570-16 Satzung, Beitragsordnung, Finanzordnung, Geschäftsordnung, Jugendordnung, Ehrungsordnung und Versammlungsordnung können bei Bedarf in der Geschäftsstelle angefordert werden. Auch bei Fragen zu Beiträgen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle. Erscheinungsweise: 6 mal jährlich Redaktionsschluss der nächsten Druckausgabe 5. Mai 2019 Sportanlagen: Namentlich gezeichnete Artikel drücken nicht unbedingt die Meinung des Vereins aus. Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte übernimmt die Redaktion keine Haftung. Sinnwahrende Kürzungen und Bearbeitung behalten wir uns vor. Nachdruck aller Beiträge mit Quellenangabe erwünscht. Der Bezugspreis ist durch den Mitgliedsbeitrag abgegolten. Rudern/Segeln/Tauchen Dahme Beachvolleyball Spandau Kanu/Segeln Köpenick Segeln Stößensee Tennis/Segeln/Rudern Gatow Tennis Lankwitz März - April 2019 Wendenschloßstraße 420,12557 Berlin Tiefwerderweg 18, 13597 Berlin Grünauer Straße 193, 12557 Berlin Siemenswerderweg 57, 13595 Berlin Kladower Damm 45, 14089 Berlin Seydlitzstraße 73,12249 Berlin  651 49 10  0177-3728837  65 88 09 69  361 18 71  361 18 55  775 39 14 19 Aufgewacht! Zumindest äußerlich schienen die Segler und ihre Boote in Gatow an der Unterhavel und am Stößensee im März noch die Winterruhe zu pflegen. Doch angesichts höheren Sonnenstands und steigender Temperaturen möchte man Ihnen zurufen: „Aufwachen! Der Winterschlaf ist zu Ende!“
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