Publication:
2019
URN:
https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-1-15365132
Path:
HEFT 1 / 2019

PSB24 aktuell
Mitgliedermagazin

Weil´s Spaß macht.
www.pro-sport-berlin24.de

AUF EINEN BLICK
Geschäftsbericht des Präsidenten
– Wer macht mit im Expertenteam?
Badminton:
Erfolgsstory PSB-Turnier
Neele gewann DM-Bronze
Handball:
Zwei aus der PSB-24-Familie
bei der WM
Frauenfußball:
Schwarze Serie im Herbst
American Football:
Kobra Ladies unter den
Champions Berlin 2018
Leichtathletik:
Hauptsache Pfannkuchen
Abschied von Karlhans Schroer
Ikigai Karate-Do:
Neue Abteilung stellt sich vor
DM-Bronze für Juliane Stübe

3
3
4-5
6

8
8-9

9

10

11

Wir begrüßen
unsere neuen
Mitglieder
American Football:
Bruce Falke, Leo Grzesik, Elina Kosin,
Lisa Laqua, Lina Kaeding, Lisa Jacobs,
Florian Salomon, Kimberly Polley,
Simone Kruber, Stelle Compana,
Belinda Golze, Gianna Patricia Hunholz,
Victoria Annemarie Scholz, Sarah Völtz,
Antonia Wustrau, Stefanie Geist,
Franziska Voigt, Lena Johanna Burg,
Dominic Auerbach, Angela Emilia Klein
Badminton:
Jasper Radecke, Linus Jansen,
Maximilian Salein, Konstantin Banse,
Rasmus Lehmann, Augustine Tanguy,
Halaki Abou Ayoub, Valerie Glatzel,
Bianea Cristina Delfim Cordeiro Palma,
Beatriz Cristina Delfim Cordeiro Palma,
Elisa Sofia Guerreiro Palma, Tessa Ulke
Basketball:
Selim Bousselmi, Michael Postelnik,
Taygan Icer
Bogenschießen:
Derek Low
Cheerleading:
Amira Krienke, Leonie Winzer,
Charlotte Ayumi Fuhlberg
Handball:
Lea Bechly, Gina Blank,
Josepha Kramer
Ikigai Karate-do:
Julia Ludyga, Mara-Lea Lesimale,
Mayani-Noelle Lesimale, Bettina Lassen
Judo:
Juri Bengs, Johannes vom Blumröder
Karate:
Behera Bagmeet
Shotokan:
Jake Honeywill, Daniel Raising,
Bina Stolle, Jana Hogrefe

Judo:
Vereinsbeste ermittelt
Shinbukai-Karate:
10-Jahresfeier im Vereinsheim
Rudern:
Reiche Ernte 2018
Sportgruppe Wendenschloß:
Versammlung am 16. Februar
Segeln Stößensee:
Wachwechsel im Vorstand
Tanzen:
Abteilungsjubilare
„Schlauer gegen Klauer“
Tischtennis:
Es kann nur besser werden
Tennis Lankwitz:
Versammlung am 12. April
Kanu:
Neujahrsgruß aus Köpenick

Auf ein Neues
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14-15
15
16

Sind Sie alle gut angekommen im neuen
Jahr? Was wird es uns bringen? Wer
will das im Januar schon voraussagen!
Ähnlich unsicher ist übrigens der Redakteur und Gestalter dieser Zeitung, wenn
die Arbeit daran beginnt: Was kommt da
noch an Beiträgen und Fotos? Kann ich
die Seiten großzügig verteilen oder wird
der Platz am Ende so knapp, dass die
Entfernungstaste in Funktion treten muss?
Ungerechtigkeiten sind unvermeidlich,
aber Wiedergutmachung ist versprochen.

17-18
18
18
20

Kinder- und Jugendsport:
– Ballett: Doga Koc, Su Koc,
Amara Sargis, Sophia Boronowski,
Louisa Ketelsen, Lina Marie Bögner
– Kinderfußball:
Jonas Lewin, Luan Faik Can,
Cederic Pöhlmann
– Kinderschwimmen: Flora Schirmer,
Anna Rito Haase, Nikita Honeck,
Louis Zhao, Fiona Beer, Yara Sturm,
Marlene Borchardt, Madita Maciejwski,
Sophia Schulte Lopez, Lukas Kiesow,
Carl Louis Scholz, Finn Jasper Dörre,
Jonathan Kossev, Lisa Kutrüb
– Kinderturnen: Melina Möwe,
Faye Raddon, Maxine Giesdorf,
Mathilda Brose, Madita Maciejwski,
Aemilia Mueller von den Haegen,
Louisa Haastert, Amelie Lembke,
Valerie Henckel von Donnersmarck,
David Henckel von Donnersmarck,
Leonidas Zakytnianakis, Luis Puglisi,
Hannah Garbe, Zeliha Eliana Schwarz,
Felix Reske, Lucy Beyer, Joemi Plathe,
Leni Büttner, Mira Gerber, Laura Zahn,
Rabia Toksöz, Melina Lemke,
Caspar Dombek, Felix Schäfer,
Yannik Schäfer, Mathilde Petzet
– Kreativer Tanz: Melina Lemke,
Ella Sabasch
– Hip Hop & Streetdance: Eva Lemke,
Emma-Lou Ahrend, Kamga Yolanda,
Greta Mayer-Schuherd, Nisa Cangöz,
Ivy-Sol Aduhene, Jana Fröbisch
Schwimmen:
Zachary Brun, Ruben Spindeldreher,
Elisabeth Wettach, Matheus Rapello,
Milou van Hoegaerden, Adam Melhem,
Kinan Melhem, Johanna Fritzsch,
Arthur Stauch, Felix Stauch, Eren Yüce,
Jürgen Moepert, Hoang Khoi Nguyen,
Olivia Reque Panato, Edie Quietzsch,
Luise Romy Klein, Leopold Berger,
Giulia Catherine Torres Bueno
Taekwondo:
Emilie Bourdarot, Raphael Dleye

Unsere Titelfotos: Jakob Hinrichs beim
Badminton-Turnier des PSB 24 / Juliane
Stübe erkämpfte Bronze bei Deutschen
Meisterschaften / Erste Ausfahrt der
Köpenicker Kanuten / Ikigai-Karate-Do – eine
neue Abteilung im Verein

Prosportstudio Charlottenburg:
Michael Otaraky, Ralf Orzalkiewicz,
Edith Kohagen, Brigitte Lorenz,
Gregor Heyden, Nadia Fröbisch,
Bernhard Papke, Thomas Pohne,
Dr. Ursula Rehse, Stephan Weidner,
Dr. Hannelore Prange, Jie Peng,
Barbara Schmidt-Olufsen,
Margitta Sochowski
Prosportstudio Köpenick:
Nele Heutmann, Nadja Garmshausen,
Marco Böttcher, Frank Pompoes,
Manfred Böhland, Johanna Bergmann,
Helmut Rosemann, Gabriele Starke,
Petra Liesfeld, Torsten Funke,
Isabelle Henne, Sophie Hamann,
Petra Dietrich, Wolfgang Sprigode,
Patcharapan Sprigode, Ulrike Geist,
Sylvia Walter
Prosportstudio Wilmersdorf:
Roswitha Pilch, Kathrin Jost,
Alexandra Dessombes, Adis Bucman,
Roberto Böhlert, Reinhard Patzer,
Yvonne Bozkurt, Georg Strasser,
Silke Fricke-Bolle, Dr. Rainer Moltmann,
Margret Karge, Pierre Koladareh,
Gholamreza Koladraeh, Norbert Schelp,
Barbara Napral, Joachim Didrigkeit,
Kathrin Hatesaul, Antje Dörwaldt,
Lothar Clauß, Petra Eckner,
Elisabeth Möncke-Buchner,
Magda Anna Hennig, Evelin Genzel
Sportgruppe Charlottenburg / Tennis:
Andriy Soroka, Jonas Lewin,
Sportgruppe Gatow / Tennis:
Sylvester Seilen
Sportgruppe Wendenschloß / Tauchen:
Andreas Schübl, Juliane Schübl,
Tauchen:
Timmy Luong Tung Nguyen,
Tischtennis:
Dirk Misgaiski
Ultimate Frisbee:
Jessica Horne, Daniel Saparantzki,
Kevin Kopetz,
Volleyball:
Maik Drygala, Christian Ruppelt

Januar - Februar 2019

Geschäftsbericht des Präsidenten für das Jahr 2018

Gemeinschaftlich schaffen wir alles

Liebe Sportlerinnen
und Sportler,
sehr geehrte Damen
und Herren,

S

ehr schnell ist das zurückliegende Jahr verflogen und wie
immer ist über Höhen und Tiefen
in unserem Verein zu berichten:
Das Positive vorweg: Erneut ist
unsere Mitgliederzahl (Stand
Januar 2019) um rund 200 auf
6748 Sportlerinnen und Sportler
gestiegen. Der hohe Jugendanteil mit 39 Prozent und der im
Vergleich zu anderen Vereinen
herausragende Anteil weiblicher
Mitglieder (51 Prozent) zeigen,
dass wir mit unserem Angebot auf
einem guten Weg sind.
Leider macht uns der inzwischen
massive Mangel an Hallen- und
Sportplatzkapazitäten ernsthafte
Sorgen. In vielen Sportarten sind
die Trainingsmöglichkeiten so
stark eingeschränkt, dass interessierte Sportler abgewiesen oder
auf eine Warteliste gesetzt werden

müssen. Bleibt zu hoffen, dass die
Berlin-typischen Abstimmungsprobleme zwischen der Bildungsund der Sportverwaltung alsbald
der Vergangenheit angehören
und der organisierte Sport vom
Schulneubauprogramm zukünftig
auch profitieren wird.
Erfreulich ist es, dass wir uns mit
der Sportgruppe Köpenick einig
sind, neben der beabsichtigten
Neugestaltung der Vereinsgebäude weitere Nutzungsmöglichkeiten auf dem Grundstück zu
erschließen. Zwischenzeitlich hat
die Idee, eine Teilfläche mit einer
im Bezirk dringend benötigten
Kita zu bebauen, konkrete Formen angenommen. Vom Betrieb
einer bewegungsorientierten Kita
und einem gemeinsam genutzten
Bewegungsraum soll nicht nur
der Bezirk, sondern insbesondere
die Entwicklung unseres Vereinssports auf der Anlage profitieren.
In Sondierungsgesprächen mit
möglichen Kitaträgern hat sich
die Fröbelgruppe als geeigneter
Partner herauskristallisiert. In
einem nächsten Schritt wird ein
gemeinsam ausgewähltes Architekturbüro konkrete Planungen
und Kostenberechnungen vornehmen.
Vorangekommen sind wir mit der
Suche nach einer geeigneten Firma für den Bau des Mehrzweckraums für unsere Tennisspieler
auf der Sportanlage Glockenturmstraße. Hier sollen bereits
im März 2019 der Holzmodulbau
errichtet und der Innenausbau in
überwiegender Eigenarbeitsleistung der Mitglieder bis zum Saisonbeginn fertiggestellt werden.

Auch wenn der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf zwischenzeitlich zugesichert hat, den
Pachtvertrag für die Anlage Glockenturmstr. für weitere 25 Jahre
zu verlängern, liegt dem Verein
nach fast einem Jahr der Gespräche und Verhandlungen noch kein
prüffähiges Vertragsexemplar vor.
Als einer der wenigen Vereine
Berlins, der mit der Übernahme
einer in großen Teilen maroden
Anlage ein hohes Maß an Eigenverantwortung gezeigt hat und
mit großen Investitionssummen
ein hohes Risiko eingegangen ist,
erwarten wir endlich konkretes
Handeln, um dieses Vertragsvakuum zu beenden. Der hier von
uns einzubringende Zeitaufwand
und die erforderliche Mühewaltung würden wir gerne zusätzlich
in die Sportentwicklung für unseren Verein stecken. Wie erfolgreich die sportliche Entwicklung
in der Glockenturmstraße schon
jetzt verlaufen ist, dokumentiert die inzwischen erreichte
Mitgliederzahl von über 1000
Sportlerinnen und Sportlern in
den verschiedensten Sportarten.
Mit hohem Einsatz und großer
Freude hat sich unsere Schwimmabteilung auch im zurückliegenden Jahr im Rahmen des
Anfängerschwimmens wieder um
die Integration von Geflüchteten
bemüht und im Rahmen eines
Modellvorhabens einen Intensivschwimmkurs mit Schülerinnen
und Schülern der 3. Klassen in
den Herbstferien betreut, die im
normalen Schwimmunterricht
nicht in der Lage waren, die
Schwimmfähigkeit zu erlangen.

Beide Projekte dokumentieren,
dass von den Vereinen selbstverständlich erwartet wird, immer
mehr Bereiche zu übernehmen,
aus denen sich der Staat oder
die Bildungsverwaltung dezent
zurückziehen. Der organisierte
Sport muss hellwach sein, nicht
als „Erfüllungsgehilfe“ für Defizite der öffentlichen Hand angesehen zu werden, auf der anderen
Seite aber mit seinen berechtigten
Anliegen, wie etwa der Kostenübernahme für den Regie- und
Verwaltungsaufwand oder der
ausreichenden Bereitstellung
von Schwimmzeiten auf „taube
Ohren“ zu stoßen.
Die Hervorhebung des Ehrenamts sowie der Dank an die
hauptamtlichen Mitarbeiter ist
keine wiederkehrende Floskel.
Es ist der Ausdruck meiner tiefen
Überzeugung nach über 50 Jahren
Vereinszugehörigkeit und rund
17 Jahren Tätigkeit in meiner
jetzigen Funktion. Es gibt ein
hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und Bereitschaft mit
anzupacken für die Belange des
Gemeinwohls. Dies wird in unserem Verein erfolgreich praktiziert
und steht damit in eklatantem Widerspruch zu allen Unkenrufen.
Die Schwarzseher und Meckerer
sollen einfach mitmachen, dann
strahlt alles in hellen Farben.
Allen Mitgliedern und Freunden
unseres Vereins wünsche ich einen guten Start in das Sportjahr
2019. Gleichzeitig bedanke mich
für das große Engagement der
ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter, aller Trainer, Übungsleiter, Betreuer und Eltern. Nur
mit Ihrer Unterstützung ist es
möglich die erfolgreiche Arbeit
weiterzuführen.
Ihr
Klaus Eichstädt
Präsident

Expertennetzwerk im PSB 24 e.V.
Wir haben mit Freude, teils auch mit Überraschung festgestellt, dass in unseren
Reihen viel Sachverstand zu verschiedenen Themen vorhanden ist. Dies haben
wir zufällig erfahren und zum Teil bereits
nutzen können. Wer Lust hat und sich
vielleicht bereits im Ruhestand befindet,
könnte unseren Verein in einem „Expertennetzwerk“ ehrenamtlich unterstützen.
Auf den vereinseigenen Anlagen fallen
eine Vielzahl von interessanten Betätigungsfeldern an, für die wir derzeit Experten aus folgenden Bereichen suchen:

PSB 24 aktuell

 Elektrotechnik,
ElektroinstallaƟon allgemein
 LED-Beleuchtung
 Photovoltaik
 Heizungstechnik; Steuerung von
Heizungsanlagen
 Netzwerktechnik,
Tefonanlagentechnik
 Wartung Slipanlagen für Boote,
Kranwartung Slipanlage Gatow

 Gewerbeküchen und
Profiküchengeräte
 Kopiererwartung
 JurisƟsche Beratung in
Beitragsmahnverfahren
Bei Interesse melden Sie sich bitte
bei unserem Geschäftsführer, Herrn
Michael Schenk, unter Tel. 89779712
oder schenk@pro-sport-berlin24.de.
Mit freundlichen Grüßen,
Klaus Eichstädt, Präsident
Ihr

3

Badminton

D

ie Vorbereitung für das PSBTurnier 2018 begann getreu
dem Motto „Nach dem Turnier
ist vor dem Turnier“ bereits im
Oktober 2017 nach dem letzten
PSB-Turnier. Wir hatten über
40 Punkte identifiziert, die wir
2018 besser machen wollten, und
setzten sie konsequent um. Das
reichte von kleineren Anschaffungen bis zu Verbesserungen beim
größten „Zeitfresser“, dem Linienkleben. Zu letzterem trafen wir
uns am 3. Oktober um 10.00 Uhr,
um die fehlenden acht Felder in
der Halle an einem Tag zu kleben.
Das war ein Novum, bisher hatten
wir mehrere Abende gebraucht!
Für Musik und Getränke sorgte
die Abteilung und mit tatkräftiger Unterstützung von bis zu 12
Helfern konnten wir nach fünf
Stunden zufrieden das Werk betrachten. Noch einmal sei allen
Helfern gedankt, die sich die Zeit
an einem Feiertag genommen
hatten und zum Teil auch mit
Familie in die Halle gekommen
waren. So konnten wir uns beruhigt in den folgenden zehn Tagen
auf die restlichen Vorbereitungen
konzentrieren.
Am Freitag vor dem Turnier
begann der Aufbau in der Halle.
Da noch andere Sportgruppen an
dem Abend trainierten, konnten

4

PSB-Turnier 2018: Fortsetzung
einer Erfolgsgeschichte
wir erst gegen 21.30 Uhr in vollem Umfang loslegen. Parallel
dazu trafen auch die Gäste ein.
Nahezu alle auswärtigen Gäste
mit Ausnahme des Teams MV kamen am Vorabend. Als Team MV
allerdings am Morgen eintraf,
war die obere Halle für die „ruhigeren“ Gäste bereits belegt, um
nicht zu sagen völlig überfüllt. In
der unteren Schlafhalle dröhnte
morgens um 9.00 Uhr bereits
die erste Musik. Dort hatten sich
einschlägig bekannte Mannschaften wie der Dorstener BC, das
IN-Team und die TSG Selbsthilfegruppe einquartiert. Als Folge
suchte sich das Team MV einen
alternativen Schlafplatz.
Am Samstag um 10.00 Uhr war
es so weit. Das 4. PSB-Turnier

wurde mit einer Ansprache eröffnet. Mit etwa 110 Spielern in 18
Teams waren die Vorjahreszahlen
um zwei Teams übertroffen worden. Besonders erfreulich war
auch, dass wir an das Jahr 2016
anknüpfen konnten und Gäste aus
sechs Bundesländern empfingen.
Die Anzahl der polnischen Mannschaften hatte sich verdoppelt und
mit Vasek und seiner Freundin
waren sogar tschechische Spieler
angereist.
Auch bei der Turnierdurchführung stellten wir fest, dass wir uns
in allen Belangen verbessert haben. Wir hatten ein hervorragend
aufgestelltes Buffetteam, das die
Gäste nicht nur mit Essen und
Trinken, sondern auch mit guter
Laune versorgte. Die Turnierlei-

tung verlief reibungs- und lautlos
und es gab keine Notwendigkeit,
einen Schiedsrichter einzusetzen. Steffen konnte zahlreiche
schöne Fotos von unseren Gästen
machen und die Tombola war in
diesem Jahr so erfolgreich, dass
die Lose am Ende nicht mehr
reichten. Zu guter Letzt wurde
auch das Angebot unserer „externen“ Helfer reichlich frequentiert,
so dass weder die Masseurinnen
noch Sven dazu kamen, viel von
dem Turnier zu sehen.
Die Playersnight begann gegen
19.30 Uhr im „Poseidon“, doch
diesmal waren wir auf den Ansturm der Gäste besser vorbereitet. Nach einer Stunde waren die
selbst gemachten Mitbringsel nahezu vollständig aufgegessen und

C-Klasse
1. #WinnerWinner
ChickenDinner
2. BG Z88 / PSB 24 II
3. Dorstener BC II

Januar - Februar 2019

B-Klasse
1. TSG Selbsthilfegruppe
2. IN-Team II
3. Badminton Smash
Cracks

auch das vom Wirt beigesteuerte
Buffet zeigte deutliche Spuren
der Plünderung. Aber kein Gast
blieb hungrig.
Ab 20.00 Uhr übertrugen wir
dann das Fußballspiel Deutschland gegen die Neiderlande, für
das sich leider kein so starkes
Interesse der Gäste einstellte.
Danach ging es aber los und die
Gäste feierten bis 1.30 Uhr. Allen
vorneweg die „Smashin BroSis“
aus Hamburg und „#winnerwinnerchickendinner“ aus Braunschweig. Gerüchten zufolge ging
nach dem Ende der Playersnight
im „Poseidon“ die Party an anderer Stelle weiter…
Am nächsten Morgen waren allen
Befürchtungen zum Trotz beide
Schlafhallen pünktlich um 10.00
Uhr geräumt. Auch alle aus der
unteren Halle in die obere Halle
getragenen Schlafmatten waren
wieder an ihrem Platz. Und so
konnte pünktlich das letzte Mannschaftsspiel starten.

PSB 24 aktuell

Gegen 15.00 Uhr begann die
Siegerehrung.
Abschließend danke ich im Namen des Orgateams noch einmal
herzlich allen unseren Helfern,
die vor, während oder nach dem
Turnier angepackt haben oder mit
Essensspenden zum Erfolg des
Buffets beitrugen. Vielen Dank!
Unter den vielen Helfern möchte
ich drei Personen besonders
erwähnen. Ralf und Willi waren

das erste Mal dabei und haben
am Freitagabend und am Sonntag
maßgeblich dazu beigetragen, die
Sporthalle vorzubereiten oder
ihren ursprünglichen Zustand
wieder herzustellen. Nur so war
es möglich, die Sporthalle bereits
um 17.00 Uhr, also anderthalb
Stunden nach der Siegerehrung,
vollständig zu räumen.
Ferner hat Ralf zahlreiche kleine
Filme beim Turnier gedreht, die

wir für 2019 zusammenschneiden
wollen.
Aber auch unsere jüngeren Vereinsmitglieder waren dabei. Vorneweg Jakob, der mithalf bis
die letzten Gegenstände aus der
Sporthalle zurück in Tais Keller
gebracht worden waren. Ich bin
optimistisch, dass wir bei einer
derartigen Unterstützung aus dem
Verein auch im nächsten Jahr
ein grandioses Turnier hinlegen
werden.
Nicht vergessen sei der Hauptverein, der uns diesmal eine zweite
Schlafhalle zur Verfügung stellen konnte und frühzeitig beim
Bezirksamt die Bestätigung der
Sporthallen für 2019 erwirkte. So
konnten wir schon beim Turnier
2018 auf unser fünfjähriges Jubiläum in diesem Jahr aufmerksam
machen. Es findet am 12./13.
Oktober 2019 statt und wir wollen
es „ein wenig krachen“ lassen.
Thorsten Zell
im Namen des Orgateams

A-Klasse
1. BG Z88 / PSB 24 I
(mit tschechischer
Unterstützung)
2. IN-Team I
3. Team MV

5

Badminton

B

ei den Deutschen Meisterschaften U 15-19 in Wesel
(Nordrhein-Westfalen) am ersten Adventswochenende 2018
gewann Neele Zimmermann
eine Medaille. Mit ihrer Doppelpartnerin Hannah Berge (BV
Tröbitz) gelang ihr der Sprung
auf das Podest durch Siege im
Achtel- und im Viertelfinale.
Besonders das Spiel in der Runde
der letzten Acht gegen Lea Dietz/
Pia Konow (Niedersachsen) war
äußerst spannend (17:21, 24:22,
21:17). Im Halbfinale gegen die
topgesetzten Michelle Kanschik/
Antonia Kuntz (BC Potsdam/
TV Refrath) ging nicht mehr viel
(9:21, 10:21) – trotzdem eine tolle
Leistung!
Im Einzel erreichte Neele das
Achtelfinale. Dort unterlag sie der
an Nr. 6 gesetzten Cara Siebrecht
(Mülheim) mit 24:22, 14:21,
14:21.
Qualifiziert hatte sich auch Anton
Groß (Einzel U 19) von unserem
Partnerverein Zehlendorf 88. Er
erreichte ebenfalls das Achtelfinale und verlor gegen den an
Nr. 4 gesetzten Chenyang Jiang
(Langenfeld) in zwei Sätzen.

Mattis im Turnier
der 32 Besten
Das Finalturnier der GermanMasters-Serie U11/U13 fand
beim SC Siemensstadt statt.

Neele holte im Doppel Bronze bei
Deutschen U 15-Meisterschaften
Durch die Achtelfinalteilnahme im Doppel mit Pele Patzek
(SC Siemensstadt) beim Forza
Future Cup U13 in Hamburg
hatte Mattis Zimmermann die
fehlenden Punkte gesammelt,
um sich für dieses Finale der 32
Besten zu qualifizieren. Auch im
Einzel wurde er als Nachrücker
zugelassen.
Das Turnier war ähnlich stark
besetzt wie eine Deutsche Meisterschaft, und so war klar, dass
das Erreichen der k.o.-Runde
schwierig werden würde. Im
Einzel gelang gleich im ersten
Gruppenspiel ein knapper Dreisatzerfolg gegen den an Nr.
12 gesetzten Saketh Gollapalli
(Hessen) mit 13:11, 12:10, 12:10.
Auch im Spiel gegen den späteren
Finalisten Lion Rulkötter (BadenWürttemberg, Nr. 5) konnte Mattis gut mithalten, unterlag aber in
drei Sätzen. Gegen Joshua Ulrich
(ebenfalls Baden-Württemberg)
hatte Mattis die Chance, das Achtelfinale zu erreichen, unterlag
aber nach 2:0-Satzführung knapp
in fünf Sätzen.
Im Doppel mit Ole Schroth (BC
Bonn-Beuel) gelang ein Vorrundensieg gegen Bartsch/Bergamos
(NRW/Hessen). In zwei weiteren
Spielen gab es nur knappe Niederlagen, darunter gegen das an
Nr. 5 gesetzte Doppel Asmuss/
Monsees (Niedersachsen) in
fünf engen Sätzen. Nur gegen

Neele bei der Deutschen Meisterschaft U15

die Gruppensieger Huß/Wilewald
(Berlin/Niedersachsen) gelang
trotz ordentlicher Leistung kein

Satzgewinn. Am Ende sprang in
der Fünfergruppe ein guter dritter
Platz heraus.

Spieler des Monats Fünfter Platz beim
U12-Mini-Cup
ermittelt

Spieler
des
Monats
(v.l.n.r.):
Jakob,
Neele,
Mattis

6

Bereits zum fünften Mal ermittelten wir am 16. November in
der Hannoverschen Straße in drei
Leistungsklassen den „Spieler des
Monats“. In die Siegerlisten trugen sich Kajetan (U 13), Jonah (U
19) und Neele (Masters) ein. Die
Beteiligung war mit 18 Kindern
in Ordnung, ist aber durchaus
ausbaufähig.
Die Bezeichnung „Spieler des
Monats“ ist etwas irreführend,
da das Turnier nur alle zwei bis
drei Monate ausgetragen wird.
Es ist aber für alle Kinder eine
gute Gelegenheit, Erfahrungen
zu sammeln, Spieler aus anderen
Hallen kennenzulernen und den
Leistungsstand zu überprüfen.

Noch eine Nummer zu groß war
die Endrunde des Babolat-U12Mini-Cups für unsere Mannschaft. Gegen Brauereien, EBT,
BSC und Spandau 1860 gab es
vier Niederlagen. Trotzdem ist
der fünfte Platz unter 22 gestarteten Mannschaften aller Ehren
wert. Da alle auch im nächsten
Jahr noch spielen dürfen, sind die
Perspektiven erfreulich.
Für die Spielgemeinschaft traten
an: Emil Dörschner, Elie Wenzel,
Theis Rathgeber und Luke Jiang.
Ingo Zimmermann

Januar - Februar 2019

Jugendmannschaft beendete
die Saison wieder mal auf Platz 4

N

achdem unsere Schülerund Jugendmannschaften
in den letzten Jahren mehrmals
k.o.-Spiele denkbar knapp verloren hatten, waren alle voller
Hoffnung, diesmal ganz bestimmt
auf das Podest zu kommen. Die
Zwischenrunde der besten acht
Mannschaften bestärkte uns in
dieser Hoffnung, gelang doch
neben ungefährdeten Siegen
gegen den BC Potsdam und SV
Brauereien II auch ein unerwarteter Sieg gegen EBT Berlin, einen
der Meisterschaftsfavoriten.
So wartete einen Tag später im
Halbfinale mit dem TSV Tempelhof-Mariendorf ein auf dem
Papier schlagbarer Gegner. In eigener Halle vor stimmungsvoller
Kulisse hing bereits viel vom 1.
Herrendoppel ab. Alexander Marinkovic und Anton Groß trafen
auf Paul Müller/Jeremy Dessau.
Obwohl unser Doppel favorisiert
in die Begegnung gegangen war,
wurde schnell klar, dass es eine
ganz schwere Aufgabe werden
würde. Alex und Anton agierten
zu fehlerhaft und kamen immer wieder von ihrer Linie ab.
Selbst der gewonnene zweite
Satz brachte keine dauerhafte
Sicherheit und so unterlagen die
beiden in drei Sätzen.

Unser Damendoppel Karina
Fiebig/Neele Zimmermann ließ
dagegen nichts anbrennen und
holte den Punkt zum 1:1.
Das 2. Herrendoppel Jakob Hinrichs/Benjamin Bert schaffte keine Überraschung und unterlag in
zwei Sätzen. Dann jedoch sorgte
Anton Groß im 1. Herreneinzel
für den schwer erkämpften Ausgleich: Er rang Paul Müller im
wahrsten Sinn des Wortes in drei
Sätzen (23:21, 18:21, 21:17) nieder. Parallel dazu hatte es Neele
im Dameneinzel mit Sonia He zu
tun. Auch hier ging es über drei
enge Sätze, Neele schien Mitte
des zweiten Satzes schon klar
auf der Siegerstraße zu sein, ehe
die etwas größere Erfahrung den
Ausschlag zugunsten der Gegnerin gab (21:17, 18:21, 18:21).
Alexander gewann das 2. Einzel
nach Problemen im ersten Satz
deutlich in den Sätzen zwei und
drei zum Zwischenstand von 3:3.
In den beiden letzten Spielen
rechneten wir uns keine großen
Chancen aus, und so kam es auch:
Jakob unterlag im 3. Einzel deutlich in zwei Sätzen, das Mixed
Benny/Karina konnte den ersten
Satz ausgeglichen gestalten,
musste dann aber die Überlegenheit der Gegner anerkennen. So

Unsere Jugendmannschaft bei der Endrunde

verpassten wir durch das 3:5 den
durchaus möglichen Finaleinzug.
Im Spiel um Platz 3 ging es
wieder gegen EBT, das sich
gegenüber der Zwischenrunde
auf der Herrenseite durch Brian
Holtschke (dreifacher deutscher
Vizemeister U19) verstärkt hatte.
Dagegen fiel auf der Damenseite
Lucie Wagner krankheitsbedingt
aus. Wir entschieden uns für
eine unorthodoxe Aufstellung,
bei der es vorhersehbar auf ein
4:4 hinauslaufen würde. So kam
es denn auch: Da alle Spiele in
zwei Sätzen endeten, lautete das

Adventsturnier in Zehlendorf

B

ereits am 8. Dezember stand
in der Zehlendorfer Schadow-Halle unser traditionelles
Adventsturnier auf dem Programm. In fünf Leistungsklassen
stritten insgesamt 49 Jungen und
Mädchen von Pro Sport Berlin

24 und Zehlendorf 88 um den
inoffiziellen Titel des Jugendvereinsmeisters.
In der Leistungsklasse E starteten die Jüngsten und mussten,
bevor es im Halbfeldeinzel um
Sieg und Niederlage ging, einen

Badminton

Satzverhältnis 8:8. Die Spielpunkte mussten entscheiden, und
wie so oft in den letzten Jahren
war das Glück nicht auf unserer
Seite: 13 Punkte weniger als EBT
– bei 16 gespielten Sätzen ein
Wimpernschlag – bedeuteten am
Ende wieder den undankbaren 4.
Platz. Insbesondere für Alexander
war es traurig, da es sein letzter
Wettkampf in der Jugendmannschaft war.
Neben den erwähnten Spielern
wurden auch Felina Rathgeber
und Alexander Fleddermann
eingesetzt.

Ergebnisse
Geschicklichkeitsparcours und
einen Aufschlag- und „Schneller
Schläger“-Wettbewerb bestreiten.
Dank der zahlreichen Büffetbeiträge brauchte niemand zu
hungern.
Ingo Zimmermann

Leistungsklasse E:
1. Lasse Dörschner
2. Thirushan Thilepan
3. Johanna Kinski
LK D:
1. Emil Dörschner
2. Julian Barth
3. Luke Jiang
LK C:
1. Jakob Kunze
2. Nicolas Hilger
3. Kajtek Dziemidok
LK B:
1. Elias Ioakimidis
2. Kjell Aschenbroich
3. Jonas Eichhorst
LK A:
1. Neele Zimmermann
2. Benjamin Bert
3. Jakob Hinrichs

Die Spielklassen A und B vor
dem Turnier

PSB 24 aktuell

7

Handball

Zwei aus der Pro-Sport-Familie
bei der Handball-WM der Männer

Vom 10. bis 27. Januar 2019 fand in Deutschland und Dänemark
die Handball-Weltmeisterschaft der Männer statt. Das Ergebnis
war bei Redaktionsschluss längst noch nicht bekannt, doch für
zwei aus der Handball-Familie sollte die WM unabhängig von
ihrem Ausgang zu einem Höhepunkt ihrer Laufbahn werden.

Z

um Ende der HandballBundesligasaison 2018 erhielten wir auf einmal eine Mail
vom Handballverband mit der
Anfrage, ob wir als Zeitnehmer/
Sekretär für die Handball-WM
2019 zur Verfügung stünden.
Unsere Überraschung war riesengroß, hatten wir doch mit einer
Nominierung nicht gerechnet.
Andre Plischek und ich, Ellen
Mieth, unseres Zeichens Kampfgericht in der 1. und 2. HandballBundesliga, waren uns einig: Wir
möchten Teil der WM und live
dabei sein, wenn Deutschland im
eigenen Land an den Start geht.
Also war unser Verein bei der
Handball-WM vertreten!

Regional, national,
international
Wie kommt es dazu, dass man zur
WM nominiert wird?
Es war ein langer Prozess. Angefangen haben wir in den Jahren 2011 bis 2016 in Berlin/
Brandenburg in der Oberliga
Ostsee-Spree, wo wir mit guter
und korrekter Arbeit am Tisch

Frauenfußball

aufgefallen sind. 2016 kam der
Schiedsrichterausschuss Berlin
auf uns zu und fragte an, ob wir
uns vorstellen könnten, auch in
der Bundesliga aktiv zu werden.
Wir haben uns das genau überlegt, da es doch ein gewaltiger
Schritt ist, und haben zugesagt.
So sind wir im gleichen Jahr zu
einem Lehrgang gefahren, wo
wir einen Regeltest absolvieren
mussten und in dem damals neu
eingeführten System SIS geschult
wurden.
In den folgenden Jahren wurden
wir zuerst in der 2. Bundesliga
Männer in Berlin-Brandenburg
und der 1. Bundesliga Frauen
eingesetzt. Hinzu kamen Einsätze
zu Jugend-NationalmannschaftsSpielen und Länderspielen. Wir
wurden sukzessive an das Niveau
der Bundesliga herangeführt.
Dann folgten die ersten Einsätze
in der 1. Bundesliga. Unsere
Aufregung kann bestimmt jeder
nachvollziehen, der auch regional
im Kampfgericht tätig ist. Ich
habe so sehr gezittert bei meinem
ersten Einsatz, dass ich die Maus

am Laptop nicht festhalten konnte
und die Arme verschränken musste, damit man das nicht sieht.
Wir haben unsere Arbeit trotz
anfänglicher Schwierigkeiten mit
dem System SIS gut gemeistert
und hatten seitdem viele Einsätze,
auch international. Zwischenzeitlich ist wieder ein neues System
bei der Bundesliga eingeführt
worden (EMR), womit wir derzeit
alle Einsätze in der Bundeliga
begleiten.

Vor dem krönenden
Höhepunkt
Unsere Höhepunkte waren Einsätze bei Champions-LeagueSpielen, vielen EHF-Cup-Spielen bis hin zum Final Four des
EHF-Cups in Berlin, für das wir
zweimal nominiert wurden. Beim
ersten Mal haben wir sogar das
Finale als Kampfgericht begleiten
dürfen, im zweiten Jahr das Spiel
um Platz 3. Das war allerdings
das Jahr, als die Füchse den EHFCup gewinnen konnten.
Der bis dato krönende Höhepunkt sollte der Einsatz bei der
Handball-WM werden.
Was passierte vor diesen WMEinsätzen?
Nach der Nominierung ging das
Organisatorische los. Man musste

seine Personalien und ein Foto
abgeben, damit die Akkreditierung erstellt werden konnte. Ohne
dieses Dokument wäre uns der
Zugang zur Sporthalle verwehrt
geblieben.
Danach wurden Kleidergrößen
abgefragt, da eine Einkleidung
erfolgen sollte. Vielleicht können
wir nach der Weltmeisterschaft
noch einen Bericht schreiben,
um zu erläutern, wie alles abgelaufen ist.
Es sollte noch eine Schulung
zum neuen System folgen, das
bei der WM eingesetzt wurde.
Alle Neuerungen wurden noch
einmal detailliert erläutert, damit
wirklich alle Beteiligten ordentlich arbeiten konnten.
Schließlich wurden auch die
Einsatzpläne für die WM bekannt
gegeben, so dass wir endlich
erfuhren, wann wir in der Halle
aktiv werden sollten.
So starteten zwei aus der ProSport-Familie in die HandballWM. Wir freuten uns auf interessante und spannende Spiele.
Ellen Mieth und
Andre Plischek
Die Handballabteilung von Pro
Sport Berlin 24 wünschte den
beiden viel Erfolg.
Reinhard Hermenau

Schwarze Serie in der Herbstrunde
Die letzten vier Spiele des alten Jahres gingen verloren

G

ebeutelt von Ausfällen,
mussten wir in den letzten
vier Spielen der Hinrunde empfindliche Niederlagen einstecken.
Gegen den SC Charlottenburg
II konnten wir nur mit sechs
Spielerinnen antreten. Der Tabellenzweite, der mit elf Fußballerinnen in den Grunewald kam,
entschloss sich spontan, ebenfalls
nicht mehr als sechs Kickerinnen
aufs Feld zu schicken. Eine sehr
faire Geste, die nicht selbstverständlich ist.
Eine Halbzeit konnten wir mit
viel Kampf, Glück und mit einer
stark parierenden Chris Schultz
im Tor unseren Kasten sauber
halten, obwohl der Ball in der
22. Minute eventuell hinter der

8

sogenannten Torlinie war. Doch
es gibt auf unserem grauen Schotterplatz selbige nicht und der gute
Schiedsrichter hatte keine Möglichkeit einer genauen Prüfung.
Kurz nach Wiederanpfiff machte
der Gegner viel Druck. Nach zwei
Pfosten- und einem Lattenschuss
ließ der erste Treffer nicht lange
auf sich warten. Die Charlottenburgerinnen wollten nachlegen,
doch wir stemmten uns dagegen. Nach einem abgewehrten
Freistoß, starteten wir in der 54.
Minute einen schnellen Konter
über Katja Kleiner, die Alex Kock
bediente. Der Ausgleich währte
leider nur vier Minuten, bis der
Gegner den alten Abstand wieder
herstellte. Der SCC wechselte

fleißig durch, uns schwanden auf
Grund der fehlenden Einwechselspielerinnen die Kräfte und
so hatte das 1:2 bis zum Abpfiff
Bestand.
Beim Tabellenletzten THC Franziskaner FC hatten wir berechtigte Hoffnung auf wenigstens
einen Punkt. Leider waren wir mit
den Gedanken überhaupt noch
nicht auf dem Platz, als Chris
den Ball zum ersten Mal aus den
Maschen holen musste. Zuvor
waren sich in einer harmlosen
Situation Abwehrspielerin und
Torfrau nicht einig, so dass die
schneller reagierende gegnerische
Stürmerin bereits in der zweiten
Minute, den Ball über die Linie
schieben konnte.

Auch beim 2:0 halfen wir kräftig
mit, indem wir den Ball selbst
vor den eigenen Strafraum spielten und den Gegner auch in
der nächsten Situation nicht
richtig hinderten. Ein Gemeinschaftsgeschenk, das noch vorm
Pausenpfiff das Spiel entschied.
Zwar spielten wir in der zweiten
Hälfte wesentlich konzentrierter,
doch reichte es nicht mehr, die
Franziskanerinnen in Bedrängnis
zu bringen.
Beim SC Berliner Amateure
mussten wir auf Torfrau Chris
verzichten. Als Ersatz stellte sich
Katrin Brülke zur Verfügung. Bereits in der dritten Minute konnte
sie mit einer Glanztat den ersten
Gegentreffer verhindern. Doch

Januar - Februar 2019

Champions Berlin 2018:
Kobra Ladies auf Platz 8

American
Football

E

nde Oktober 2018 erhielten
die Kobra Ladies die Nachricht, dass sie als Mannschaft
für den Preis „Champions 2018
– Berlins Sportler des Jahres“
nominiert wurden. Welch große
Ehre! Standen neben ihnen doch
gestandene Berliner Profiteams
wie Hertha BSC, Alba Berlin
oder die Eisbären Berlin. Auch
als Außenseiter wollten sie alles geben und um jede Stimme
kämpfen, denn dieser Preis wird
nicht nur durch eine Jury, sondern
zur Hälfte auch in einem OnlineVoting vom Publikum vergeben.
Die Ladies drehten sogar eigens
ein Video, das sie über SocialMedia-Kanäle verbreiteten und
darin zur Stimmabgabe aufriefen.
Am 8. Dezember 2018 dann die
40. Verleihung der ChampionsPreise im Estrel Hotel Berlin statt.
Neben 2000 weiteren Gästen
präsentierte sich auch eine kleine
Kobra-Ladies-Delegation aus
neun Spielerinnen sowie Headcoach Lukasz Kroll. Alle hatten
sich dem Anlass entsprechend in
Schale geworfen – einzige Maßgabe: Es musste navy-blau sein.
Getreu dem Motto „Navy is not a
colour, navy is an attitude!“
Es war ein unterhaltsamer Abend,
gerahmt von der Auszeichnung
der besten Einzelsportler, Teams
und Trainer.

Die Kobra Ladies wurden letztendlich mit dem 8. Platz in der
Mannschaftswertung belohnt.
Mit stolzen 7,77 Prozent lagen
sie ganz knapp hinter Hertha BSC
(7,99 Prozent).
Die Ladies gratulieren den besten
Teams der Hauptstadt: Alba Berlin, Eisbären Berlin sowie Füchse
Berlin und werden im kommen-

den Jahr wieder angreifen, um
solch einen Erfolg vielleicht
sogar zu übertrumpfen.
Wir sind stolz und freuen uns
immer noch sehr, dass wir mit
der Nominierung 2018 unseren
geliebten Sport, American Football, bei dieser Veranstaltung
vertreten durften. Großer Dank
geht an alle, die für uns gestimmt

und uns damit unterstützt haben,
die Aufmerksamkeit auf die
Football-Szene Berlins sowie auf
den Frauenfootball zu richten.
Der erfolgreiche Abend wurde
auf der anschließenden Party im
Estrel zusammen mit all den anderen Sportlern verschiedenster
Sportarten gebührend gefeiert.
Constanze Klatt

drei Minuten später fielen wir in
kollektiven Schlaf. Waren wir uns
zu sicher, dass Katrin ihre Parade
wiederholen könnten würde? Auf
jeden Fall lagen wir nach sechs
Minuten mit 0:1 zurück. Und es
dauerte nicht lange, bis Kathrin

Og mit einem Handspiel im Strafraum für
den nächsten Aussetzer
sorgte. Der fällige Strafstoß sauste unhaltbar
ins Netz. Das 3:0 glich
einer Kopie des ersten
Tores und noch in der
ersten Halbzeit demütigte uns der Gegner mit
einer Bogenlampe hinweg über Katrin ins Tor.
Sollte das so weitergehen? Zur zweiten
Hälfte besannen wir
uns wenigstens unserer
Kampfesstärke. Zwar
war das Spiel schon
längst entschieden, doch wollten
wir uns keine zu arge Klatsche
abholen, ließen aber zu schnell
den nächsten Treffer zu. Auch
der war wieder ein Geschenk an
den Gegner. Zum Glück konnten
wir die restliche Zeit noch mit

Anstand und ohne weiteres Gegentor überstehen.
Zum letzten Spiel des Jahres
empfingen wir den SV Blau-Gelb
Berlin III an einem dunklen und
kalten Mittwoch. Der unangefochtene Spitzenreiter, der vorher
in zehn Spielen bereits 70 Tore
geschossen und nur 5 Gegentore
zugelassen hatte, war von Beginn
an eine Nummer zu groß für uns.
Da gaben wir uns keiner Illusion
hin, zumal auch Spielerinnen
der ersten Mannschaften aufliefen. Doch wir wollten es den
Blau-Gelben wenigstens schwer
machen. Aber nach drei Minuten
war der Traum schon angekratzt.
Trotzdem stemmten wir uns
gegen eine höheren Niederlage,
konnten den Halbzeitstand von
0:2 jedoch nicht verhindern,
hatten aber sogar selbst zwei sehr
gute Möglichkeiten.

In der zweiten Hälfte spielte
Blau-Gelb noch zielstrebiger. Am
Ende stand ein 0:6 zu Buche. Wir
konnten trotzdem zufrieden sein:
Andere Mannschaften waren
zweistellig überrannt worden.
Und Grund zum Feiern bestand
nach dem Spiel auch. Geburtstagskind Katja Kleiner hatte mit
Butterbrezeln und Getränken für
jeden Geschmack vorgesorgt,
so dass der letzte Spieltag noch
in bester Stimmung ausklingen
konnte.
In der Zwischenzeit hatten alle
hoffentlich eine schöne Weihnachtszeit und sind gut ins neue
Jahr gekommen. Das dürfte aus
sportlicher Sicht gerne erfolgreicher ausfallen. Also packen wir es
an – mit viel Spaß bei schweißtreibendem Hallentraining, denn
ohne Fleiß kein Preis ...
Nico Lange

PSB 24 aktuell

9

Leichtathletik

Hauptsache Pfannkuchen
Unser „Silvesterlauf“ fand schon am 30. Dezember statt

D

as Jahr 2018 ging groß zu
Ende. Wie immer beendeten wir es an der unter den
Läufer*innen Berlins berühmtesten Ecke, am Mommsenstadion,
Ecke Waldschulallee/Harbigstraße. Schon Generationen von
Laufsportler*innen sind dort
aufgebrochen und angekommen.
Und Sternchen? Lasst uns darüber lachen!
Für den Silvesterlauf am 30. Dezember sorgte wieder Manfred
„Manne“ Kretschmer. Viele kamen, die meisten liefen auch, und
die anderen gingen sportlich. Bei
Glühwein, Pfannkuchen und Sekt
waren alle Erste im Ziel.
In der Ergebnisliste des Silvesterlaufs am Teufelsberg, einen Tag
danach am selben Ort, erschien
diesmal niemand von Pro Sport
Berlin 24. Der Lauf ist wohl nicht
mehr Herausforderung genug,
anders als früher, als es noch
vier Runden oben rüber ging.
Inzwischen motivieren uns die
Pfannkuchen.

Beliebt war immer auch der
Silvesterlauf im Plänterwald,
aber nach 41 Austragungen war
dieses Jahr Schluss. Das gealterte
und immer dünner gewordene
Helferteam konnte den Lauf nicht
mehr stemmen. Ein Bild, das sich
vielerorts in der nichtkommerziellen Laufszene bietet.

Dank des Klimas bleibt das Mittwochswetter mild und der Trainingstermin auf der Bahn stabil.
Romantische Herzen denken ja an
Schnee und Eis, klirrende Kälte,
in tiefer Nacht funkelnde Eiskristalle, aber zum Glück bleibt uns
das erspart. Vor allem denjenigen,
die mit dem Fahrrad heimfahren!

Schon im Februar geht es voll
zur Sache. Am 17. hat die Wettkampfsaison mit den BerlinBrandenburgischen Meisterschaften in der Halle ihren ersten
Höhepunkt. Bis dahin gehen noch
ein paar Pfannkuchen.
Ralf Milke

Abschied von einem, der stets aufrecht war

W

ir Läufer sind Traditionalisten, nicht zu verwechseln mit konservativ. Wir
erinnern uns gerne daran, was
einmal war, und verschließen
uns dennoch keinesfalls dem
sich ständig ändernden Zeitgeist.

10

Zeiten kommen und gehen. Zeiten in der Rückschau bewegen
stets, oft sogar sentimental, denn
was vergangen ist, kommt nicht
wieder. Wir alle wissen das, denn
Vergänglichkeit erfahren wir und
die Endlichkeit wird uns bewusst,
je älter wir werden.
So erreichte uns die Nachricht,
dass Karlhans Schroer am 3.
Dezember 2018, nur fünf Tage
vor Vollendung seines 87. Lebensjahres, gestorben ist. Briefe,
Telefonate und Mails kursierten
und jeder Adressat hielt ob der
Nachricht inne. Karlhans war
nicht irgendwer, er war einer von
uns, den Marathon- und Langstreckenläufern des ehemaligen PostSV, heute Pro Sport Berlin 24.
Zwölf Jahre – von März 1989 bis
2001 – galt seine Stimme als Abteilungsvorsitzender Leichtathletik im Verein. Dass er dieses Ehrenamt mit Akribie, Verlässlichkeit und Einfühlungsvermögen
versah, entsprach voll und ganz
seiner Herkunft als Ingenieur der
Elektrotechnik im Hause Post/
Telekom, in dem er bis zum Erreichen der Altersgrenze (1999)
als Abteilungsleiter Vermittlungsund Entstörungstechnik tätig war.

Trotz Verantwortung und Belastung im Job war Karlhans Schroer
ebenso ein Mensch wie etliche
andere, die mit Leidenschaft
Dinge tun, die Freude machen
und unvermeidbar auch mit Anstrengungen verbunden sind. Der
Langstreckenlauf ist eine Passion,
die, einmal richtig begonnen,
einen nicht mehr loslässt. 1981
lief er mit 50 Jahren in Berlin
den allerersten richtigen Straßenmarathon quer durch (damals
noch West-)Berlin: Start auf der
Wiese vor dem Reichstag, Ziel
kurz vor der Gedächtniskirche auf
dem Kurfürstendamm. Nach zehn
erfolgreich gelaufenen Berliner
Marathon-Rennen erhielt er vom
Jubilee-Club die grüne Start-Nr.
228 auf Lebenszeit.
New York, Hawaii, Paris, Budapest und einmal sogar der
dicke Hund, nämlich Rennsteig
mit damals gut 70 Kilometern,
waren Herausforderungen und
Erlebnisse besonderer Art. Mit
3:13:10 Stunden ist seine Bestzeit
verbucht, 4:36 Minuten pro Kilometer, und das als Hobby-Sportler
über Fünfzig!
„Sport ist Mord“, über diesen
dümmlichen Spruch Winston

Churchills haben sich Karlhans
und seine Frau Hildegard Schroer
nur amüsieren können. Sie, die
beide Sport als Lebenselexier
und sozialen Kontaktkreis im
Verein angesehen haben, lagen
damit genau richtig. So manche
Krankheit wurde weggesteckt
und der jahrzehntelange Diabetes
in Grenzen gehalten. Niemals
gab es Resignationen, weil mit
wachsendem Alter alles nicht
mehr so ging wie einstmals.
Gewiss gab das schöne Haus in
Berlin-Biesdorf den angemessenen Lebensabend-Rahmen.
Karlhans Schroer, den wir als
Menschen, Kollegen und Sportler
sehr geschätzt haben, verdient
viel mehr als diesen kurzen Nachruf: Alle Mitglieder der Leichtathletik-Abteilung trauern mit
Hildegard Schroer, ihren Kindern
und Enkelkindern, und es wird so
sein wie bei den Karlhans bereits
vorausgegangenen Verstorbenen
des Vereins. Wir ehren sie, gedenken ihrer, bewahren die Erinnerung und sind dankbar für die
Zeit mit ihnen. Danke Karlhans!
Horst Matznick für alle aus
der Leichtathletik-Abteilung
von Pro Sport Berlin 24

Januar - Februar 2019

Erfolg bei
Deutscher
Meisterschaft

Ikigai Karate-Do
musste, wurde der Kampf immer
hektischer. Nach einer unkontrolliert ausgeführten Technik Richtung Kopf der Gegnerin wurde
Jule leider disqualifiziert und
vergab dadurch beste Chancen,
das Finale zu erreichen.
Aber der 3. Platz war ihr nicht
mehr zu nehmen. Dieser Erfolg
war umso erfreulicher, da sie
sich wenige Wochen vor dem
Wettkampf eine Knieverletzung
zugezogen hatte, wodurch die
Wettkampfvorbereitung nicht
optimal gestaltet werden konnte.
Bei bestmöglicher Vorbereitung
kann sich Jule im nächsten Jahr
wieder gute Chancen auf einen
Podestplatz ausrechnen, wenn
sie nicht gar ein entscheidendes
Wörtchen im Kampf um den Titel
mitspricht.
Herzlichen Glückwunsch Jule!
André Lassen

Juliane Stübe
erkämpfte Bronze

A

m 11. November 2018 fanden die Deutschen Meisterschaften der Mastersklasse im
Karate in Ilsenburg/Harz statt.
Dabei konnte die neugegründete
Karateabteilung Ikigai Karate-Do
im PSB 24 gleich mit einem tollen
3. Platz durch Juliane Stübe (Kumite Ü35) einen beachtenswerten
Erfolg einfahren.
Hochmotiviert überzeugte Jule
in den Vorrunden durch starke
kämpferische Leistungen. Im
Kampf um den Finaleinzug stand
Jule bereits mit einem Bein im
Endkampf. Gegen die Vorjahrestitelträgerin ging sie schnell mit
2:0 in Führung. Leider wich sie,
mit der Führung im Rücken, von
der taktischen Linie ab. Da ihre
Gegnerin nun Punkte sammeln

Foto: Juliane Stübe mit
Trainer André Lassen und
Bettina Lassen

Eine neue Karateabteilung im PSB 24 stellt sich vor
angeschlossen. Unsere Gürtelprüfungen werden nach dem
Programm und den offiziellen
Richtlinien des BKV und des
DKV abgenommen.
Folgende Trainingsgruppen werden angeboten:

IKIGAI ist eine in Japan ver-

wurzelte Lebensphilosophie,
bedeutet „Lebenssinn“ und heißt
frei übersetzt „wofür es sich zu
leben lohnt“ oder „die Freude
und das Lebensziel“.
Wir bieten neben Breitensporttraining für alle Altersklassen
ein systematisch aufgebautes
Karate-Leistungstraining und ein
Kampfkunsttraining mit den auf
Okinawa entwickelten Bauernwaffen (Kobudo), insbesondere
dem Bō (ein 182 Zentimeter
langer Stab) und dem Tonfa an.
Bei der Gestaltung des Trainings
berücksichtigen wir die unterschiedliche Leistungsfähigkeit
des Einzelnen, beachten gesundheitsorientierte Aspekte sowie die
altersspezifischen Bedürfnisse
von Kindern und Jugendlichen.

PSB 24 aktuell

Jede Altersklasse, zwischen drei
und 60 Jahren ist bei uns vertreten und wird nach individuellen
Bedürfnissen trainiert.
Neben dem bereits etablierten
Minitraining (ab 5 Jahren) bieten
wir ab Januar 2019 regelmäßig
ein Minitraining ab 3 Jahren
an. Dabei steht die Aneignung
vielfältiger Bewegungsformen
und Bewegungskombinationen
auf spielerischer Basis im Vordergrund, sowie das freudvolle
Heranführen ans Karate und das
von Spaß geprägte Training.
Wir lehren eine der großen vier
Karatestilrichtungen – Wado
Ryu – als Hauptstilrichtung.
Unsere Karateabteilung ist dem
Berliner Karate Verband und
dem Deutschen Karate Verband,
dem Dachverband für Karate,

Minitraining ab 3-4 Jahre (Neu!)
Minitraining ab 5 Jahre
Anfängertraining
Fortgeschrittenentraining
Wettkampftraining
Kobudo
Spezielle Selbstverteidigung

Neben dem Kurstraining stehen
bei uns Veranstaltungen wie Wettkampfturniere, Karatelehrgänge,
gemeinsame Unternehmungen
u.ä. auf dem Programm.
Trainingszeiten und -orte finden
Sie auf der Homepage von Pro
Sport Berlin 24 (http://pro-sportberlin24.de/sportarten/ikigaikarate-do/).
Trainer der Abteilung ist André
Lassen, der 1980 beim S.C.
Banzai mit dem Karate begann.
S.C. Banzai, einer der erfolgreichsten Vereine Deutschlands,
brachte viele erfolgreiche Karatekämpfer hervor und errang
ungezählte nationale und interna-

tionale Titel (Deutsche, Europaund Weltmeister).
André Lassen, jahrelang Mitglied
der deutschen Nationalmannschaft im Karate (DKV), gewann
viele Titel als Landesmeister
und Deutscher Meister und errang einen 3. Platz bei Europameisterschaften. Neben seinen
Trainerlizenzen (Karatetrainer
B-Lizenz-Leistungssport DKV
und Gesundheitstrainer B-Lizenz
LSB/DOSB) ist er hauptberuflich
Polizeibeamter und kann seine
langjährige Erfahrung als Trainer
für Polizeibeamte auch im Rahmen der Selbstverteidigung ins
Karatetraining einfließen lassen.
Unser Training wird durch weitere erfahrene Karatekas unterstützt.
Wir freuen uns auf neue Mitglieder und sind sicher, dass Sie sich
in unserer harmonischen Gemeinschaft sehr wohl fühlen und Gutes
für ihre Gesundheit tun.
Ansprechpartner:
André Lassen
mobil 0177-237 64 72
andre.lassen@online.de
oder über PSB 24

11

Judo

Gürtelprüfung bestanden!
Alle Kandidaten zeigten sich gut vorbereitet

Versammlung
am 3. Mai
Am Freitag, dem 3. Mai 2019,
um 19.45 Uhr wird die Jahresversammlung der JudoAbteilung stattfinden.
Ort: Nelson-Mandela-Schule
(untere Turnhalle),
Prinzregentenstr. 60,
10715 Berlin

Tagesordnung
1. Eröffnung
2. Genehmigung der
Tagesordnung
3. Genehmigung der
Protokolle von 2018
4. Bericht des Vorstands
5. Bericht des Kassenwarts
6. Neuwahlen des Vorstands
7. Anträge
8. Verschiedenes
Über zahlreiche Teilnahme
würden wir uns freuen.
Der Vorstand

D

as neue Jahr hat längst begonnen und wir sind wieder
voll im Judo-Modus. Ich wünsche allen ein sportlich aktives
Judo-Jahr und natürlich auch
privat alles Gute! Doch auch vom
vergangenen Jahr gibt es noch
einiges zu berichten.

Bestenermittlung
Unsere Vereinsmeisterschaften
eröffnete die am stärksten besetzte Klasse – die männliche
Jugend A mit 15 Teilnehmern.
Mindestens sechs Kämpfe waren
zu gewinnen, um ganz oben aufs
Treppchen zu gelangen. Es waren
die besten Vereinswettkämpfe seit
Jahren. Alle gaben ihr Bestes und
wollten Edelmetall gewinnen.
Shawn Kunz kämpfte sich bis
ins Viertelfinale und ließ die
Favoriten zittern. Auch Anthony
Cruz-Keita, der sich im zweiten
Viertelfinale knapp gegen Jakob
Engelbrecht geschlagen geben
musste, kämpfte richtig gut.
Das Finale bestritten Jakob und
Christian – die beiden stärksten
Kämpfer des Jahres. Doch Jakob
entschied den Kampf schon vor
Ende der ersten Minute wegen
einer kleinen Unaufmerksamkeit
seines Gegners für sich.
Bei der männlichen B-Jugend
belegte Felix Schramm mit sehr

12

Stolze Prüflinge

Nach über zwei Stunden quälender Prüferei hatten denn auch alle
den nächsten Kyu-Grad geschafft.

schönen Kämpfen den ersten
Platz vor Can Littmann (2.) und
Max Galperin (3.).
Platz 1 bei den Minis sicherte sich
Lara Schumann mit drei schnell
gewonnenen Kämpfen.
Bei den A-Mädchen siegte Antonia Christmann.
Den Preis für den besten Techniker 2018, also für die technisch

8. Kyu (weiß-gelber Gürtel)
Felix Schramm
Nikita Ergochine
Juri Bengs
7. Kyu (gelber Gürtel)
Maximilian Galperin
Lara Schumann
5. Kyu (orange Gürtel)
Antonia Christmann
Selim Bousselmi
Jakob Engelbrecht
Shawn Kunz

Weihnachtsfeiern
Mini-Siegerin Lara Schumann

am besten ausgeführten Würfe
im Wettkampf, errang Anthony Schwarz mit Hiza-guruma
(Knierad). Diesen Wurf hatte
Anthony mehrmals angesetzt und
perfekt geworfen. Alle drei JuryMitglieder waren einstimmig
dieser Meinung.

Tag der Wahrheit

Anthony Schwarz (vorn) wurde
als bester Techniker geehrt.

Der 14. Dezember, der Tag der
Gürtelprüfung, nahte rasend
schnell, so wie Weihnachten
plötzlich vor der Tür steht. Alle
Prüflinge waren jedoch gut vorbereitet und pünktlich zur Stelle.

Der Weihnachtsmann lud die
Erwachsenen wieder „nach Kroatien“ ein. Bei gutem Essen und
Getränken wurden die neuesten
Geschichten erzählt. Bis auf
zwei entschuldigte Judoka waren
alle anwesend. Erwähnt sei, dass
unser jüngstes erwachsenes Mitglied nach einem Jahr wieder aus
Neuseeland zurück ist.
Am 7. Dezember brachte der
Nikolaus den Judo-Kids die
jährliche Weihnachtstüte. Wir
hoffen, dass für jeden etwas dabei
war. Allen Mitgliedern, Erwachsenen und Kindern, deren Eltern
und Geschwistern, wünschen wir
ein gesundes, zufriedenes neues
Jahr 2019!
Thomas Weichert

Januar - Februar 2019

10 Jahre Shinbukai-Karate Berlin

Shinbukai-Karate

Jubiläumsveranstaltung in der Forckenbeckstraße

G

anz unter unserem Motto
„Shinbu-Kai-Karate-Do ist
Schulung von Körper, Geist
und mentaler Kraft“ fand unsere
10-Jahresfeier in tollen PSBRäumlichkeiten in der Forckenbeckstraße 18 statt. Zum Auftakt
unserer Jubiläumsfeier mit zahlreichen Gästen auch aus unserem
Stammhaus in Süddeutschland
berichtete unser Berliner Cheftrainer Piet Kroll, wie er 2006 im
Japanhaus in Ettenheim Joachim
Wursthorn (6. Dan – Japan &
DKV) kennenlernte, woraus
eine Freundschaft entstand, wie
er seine Leidenschaft für Karate
entdeckte und wie daraus 2008
die Gründung von Shinbukai

Berlin erwuchs. Jetzt trägt unser
Piet auch schon den 3. Dan, ist
lizenzierter Karatetrainer, Karateprüfer (SOK), Vorsitzender
der Karateabteilung Shinbukai
im PSB 24, Mitglied in der DanAkademie im DKV und leitet das
Training in Berlin mit viel Herz in
verschiedenen Stilrichtungen wie
Wado Ryu und Shito Ryu.
Ein zweitägiges Programm sorgte
anschließend für gute Unterhaltung. Gestartet wurde das Fest
mit einer Sound-Karateshow,
seit Wochen einstudiert und von
unseren Jüngsten mit viel Lampenfieber sicher vorgetragen.
Joachim Wursthorn und Holger

Sportler des Jahres beim
Wettkampf in Falkensee

U

nsere Sportlerin und der
Sportler des Jahres 2018
wurden Antonia Christmann und
Selim Bousselmi. Sie erreichten
die höchste Punktzahl durch
die Teilnahme am Training, an
Wettkämpfen, Kyu-Prüfungen
und andere Kriterien. Beide hatten am 25. November am 23.
Pokalwettkampf in Falkensee
teilgenommen: für uns das erste
Turnier außerhalb Berlins seit
Langem.
Neueste Elektronik hatte Einzug
gehalten: Nicht analoge Anzeigetafeln, sondern Bildschirme
zeigten Kampfzeit, Wertungen

PSB 24 aktuell

und Strafen an.
Die Wettkampfpaarungen wurden
mit Beamern an die
Wände projiziert.
Aber Mattenrichter
gab es noch!
Selim startete am
Vormittag in der
U11. Den ersten
Kampf verlor er
trotz sehr guter
Leistung gegen
den späteren Turniersieger. Den
zweiten entschied
er nach nur 15 Se-

Obergföll (4. Dan) brachten ihre
Blau- und Braungurte zur Unterstützung mit und wir lernten
die Kata Gekisa Dai Ichi und
Seienchin kennen. Dazu gab
es jede Menge Anwendungen.
Joachim zeigte uns auf den dicken Matten Falltechniken und
praktische Selbstverteidigung.
Das Sport-Casino von PSB 24
und Herr Rudolf versorgten uns
super mit leckeren Flammkuchen,
so dass die Mutigen unter uns am
Nachmittag noch eine Einführung
in den Bo-Stockkampf erfahren
konnten.
Nach einem sehr erfolgreichen
Jahr bei den Berliner Meister-

schaften im März, zahlreichen
Medaillen bei den Berliner Jugendmeisterschaften im April und
dem internationalen Wado-Cup
im Juni war die Jubiläumsfeier der gelungene Höhepunkt.
Nicht zu vergessen ist das tolle
Sommercamp am Oberrhein, das
bereits zum 11. Mal stattfand.
Bei der Jahrhunderthitze des
vergangenen Jahres haben wir
bei Stock- und Messerkampf,
Selbstverteidigung und neuer
spannender Kata geschwitzt. Gott
sei Dank gab es auch Aquakarate
und Badespaß.
Auch 2018 legten wieder viele
Schüler von Shinbukai Berlin
ihre Kyu-Prüfungen ab und freuten sich über neue Gürtelfarben.
Besonders stolz sind wir auf
unsere neuen Karateka, die jetzt
mit Weiß-gelb- oder sogar schon
Gelb-Gurt starten.
Zum Abschluss unserer Feier gab
es am zweiten Tag einen Lehrgang mit Joachim und Holger für
die Kata Pachu im Shito Ryo Stil
und die Bo-Kata Shodan no Kon.
Wir danken Joachim, Holger, Piet
und Team ganz herzlich für die
gute Laune und das zweitägige
Karate-Erlebnis.
Ursula La Cognata
Wir freuen uns über jeden,
der zum Probetraining kommen möchte – immer montags in der Glockenturmstr.
20 um 18 Uhr in Kurssaal 1
und donnerstags in der Forckenbeckstr. 20 in Segment 1.

Judo
kunden durch einen perfekten
Ashi-waza (Fußwurf) für sich.
Den letzten Vorrundenkampf
verlor er nur sehr knapp, schied
damit aber aus.
Am Nachmittag startete Antonia
Christmann in der weiblichen
U15. Mit zwei guten Kämpfen
eroberte sie den ersten Platz.
Antonias Punktzahl reichte sogar
für Platz 3 in der Vereinswertung.
Für unsere nächsten Judowettkämpfe haben wir übrigens zwei
neue rote Wettkampfgürtel mit
der Bestickung „Pro Sport Berlin
24“ angeschafft.
Th.W.

13

Rudern am „Drei-Königstag“: Zum Neujahrsempfang mit der Band „Checkpoint Five“ beim SV Energie am Köpenicker Becken.

Rudern

Reiche Ernte eines Ruderjahres
Ehrentafel der Äquatorpreisträger kann wieder ergänzt werden

D

er Jahresbeginn 2019 verlief
für die Ruderer etwas holprig: Inzwischen an milde Winter
gewöhnt, wollten einige zünftig
schon am Neujahrstag zur ersten
Fahrt aufs Wasser gehen. Doch
Wind und Regen überm Köriser
See ließen sie von dem Vorhaben
Abstand nehmen. Aber am 2. und
3. Januar gab´s kein Halten mehr.
Schließlich wartete der Winterwettbewerb auf seine Erfüllung.
Hier geht´s allerdings zunächst
um den DRV-Fahrten- und Wanderruderwettbewerb des vergangenen Jahres. Die Ergebnisse sind
… erfolgversprechend. Etwas
Zahlensalat gefällig?
2018 ruderten 47 Aktive aus
Gatow und Wendenschloß insgesamt 62.689 Kilometer. Das
waren zwei Aktive und 126 Kilometer mehr als im Jahr zuvor!
32 Aktive erfüllten die Bedingungen des Fahrtenwettbewerbs,
auch das waren zwei mehr als
2017 – dank dreier „Wiedereinsteiger“ in Gatow und der Rückkehr dreier „verlorener Söhne und
Töchter“ nach Wendenschloß. So
gelang es, die krankheits- und
arbeitsbedingten „Auszeiten“
auszugleichen, die andere von uns
leider nehmen mussten.

14

Und dennoch sank unsere Punktzahl im Wettbewerb um den
Wanderruderpreis des DRV von
706.474 auf 639.594!
Warum das? Für die Berechnung
dieser Punktzahl wird nicht die
Summe aller Kilometer, sondern
nur die Summe der Wanderruderkilometer herangezogen – also
aller Fahrten über 30 und mehr
Kilometer. Und die verminderte
sich in unserem Fall von 47.687
auf 44.152, also um rund 3500.
War‘s die Hitze, die uns hin und
wieder kürzer treten ließ? Wie
dem auch sei: Auf die erfolgreiche Verteidigung des WinsauerPreises dürfen wir trotzdem
hoffen. Denn der zweitplatzierte
Verein in unserer Gruppe brachte
es im vergangenen Jahr nicht einmal auf 200.000 Punkte.
Ähnlich sieht es im Wettbewerb
um den Blauen Wimpel des
Berliner Landesruderverbands
aus. Brachten wir im Jahre 2017
noch 2646,6 Kilometer im Durchschnitt der besten 19 Aktiven in
die Wertung, so waren es 2018
„nur“ noch 2582,8. Aber auch
die sollten erfahrungsgemäß zur
Wimpelverteidigung reichen.
Während die genannten Punktund Kilometerwerte noch inof-

fiziell sind, können wir andere
schon für bare Münze nehmen:
Waltraud Pelz und Dieter Portemeier hatten bereits im Laufe
des Jahres ihre Äquatorpreise
„versilbert“, also die zweite Erdumrundung vollendet. Thomas
Schreiber dagegen kämpfte bis
zum Jahresende um den ersten
Äquatorpreis, nachdem er zunächst etwas geschwächelt hatte
– für seine Verhältnisse. Schließlich aber hat er seine symbolische
Runde um den Erdball in ganzen
sieben Ruderjahren absolviert, in
derart kurzer Zeit wie keiner von
uns zuvor.

Auch Wettbewerbsjubilare sind
wieder zu feiern: Ihr 55. Fahrtenabzeichen erwarben Jutta
Ottenburger (in Ruderkreisen nur
als „Krümel“ bekannt) und Klaus
Haberland. Beide behaupteten
sich damit in der Spitzengruppe
der Wettbewerbsteilnehmer.
Das 25. Fahrtenabzeichen erruderte Jürgen Muß, das 20. erhält
Detlef Wedler, nachdem er es im
Vorjahr nur knapp verpasst hatte.
Glückwunsch gebührt auch allen
anderen, die sich dem Wettbewerb gestellt haben. Und wer es
2018 – warum auch immer – nicht

Drei ruderten fünfmal um die Welt

Waltraud Pelz (2), Dieter Portemeier (2) und Thomas Schreiber (1)

Januar - Februar 2019

SG Gatow

Kilometer Jahre
erfüllt

DRV-Wettbewerb 2018

1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
18.
19.

Wolfgang Boehm
Ursula Rohr
H.-Dieter Portemeier
Peter Keul
Konrad Rieks
Detlef Wedler
Uwe Bzowka
Wolfgang Guthnick
Klaus Eichstädt
Gerrit Lipinski
Hans-Georg Heise
Katrin Brunner
Kirsten Dietrich
Werner Steinemann
Lisa Peters
Florian Klein
Merlind Knaisch
Gabi Peters
Heike Schmitt-Schmelz

4358
3121
1137
1054
1044
954
855
667
523
503
310
269
223
166
161
127
104
97
7

Gesamtkm

38
23
41
13
7
20
12
7
7
(20)
(5)
–
–
(1)
–
–
–
–
–

95.331 2 Ä
75.370 Ä
80.588 2 Ä
15.562
12.163
25.226
19.578
6.888
3.616
(78.740)
(3.631)
–
–
(664)
–
–
–
–
–

Fünfjahresvergleich Fahrtenabzeichen
Jahr
2014
2015
2016
2017
2018

Gatow
Erfüller km
14
12
10
7
9

31.951
22.910
15.400
12.188
13.713

Wendenschloß
Erfüller
km
25
24
23
23
23

geschafft hat, sieht sich vielleicht
2019 herausgefordert. Aber natürlich soll bei uns jeder rudern,
so viel und so oft es ihm Spaß
macht. Mancher sieht durch einen
Wettbewerb seinen Ehrgeiz angespornt, andere brauchen solchen
Ansporn nicht und freuen sich
allein an der seltenen Gelegenheit
zur Bewegung in freier Natur.
Zwangsläufig stellt sich die Frage, wie lange wir angesichts
unserer Altersstruktur noch in
der Erfolgsspur rudern können.

53.204
53.681
50.459
46.865
45.630

Gesamt PSB 24
Erfüller km
39
36
33
30
32

85.155
76.591
65.859
59.053
59.343

Gerade am Beginn dieses Jahres
ereilten uns mehrere schlechte
Nachrichten. Zu hoffen ist, dass
sich das Befinden der Betroffenen
bald bessert. Denn dass einige
von uns noch gewisse Ziele im
Visier haben, ist kein Geheimnis
mehr. Was ich beispielsweise
bisher an dieser Stelle nie anzudeuten wagte: Unser ältestes
Mitglied (94 Jahre) ist derzeit
von allen unseren Aktiven dem
Äquatorpreis am nächsten!
Detlef D. Pries

SG Wendenschloss
DRV-Wettbewerb 2018

1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
18.
19.
20.
21.
22.
23.
24.
25.
26.
27.
28.

Kilometer Jahre
erfüllt

Marianne Krappatsch
Thomas Schreiber
Detlef D. Pries
Edith Lambrecht
Jürgen Muß
Waltraud Pelz
Jutta Ottenburger
Johann Russ
Klaus Grasme
Lothar Brandt
Jörn Seezen
Ludwig Mollwo
Reiner Dammenhayn
Klaus Haberland
Jürgen Pelz
Gert Lehmann
Hannelore Lehmann
Rolf Riedl
Gerda Grzybowsky
Heidi Dammenhayn
Joachim Prahl
Klaus-Peter Smasal
Gunter Burow
Mike Eckardt
Beate Röhl
Rosi Russ
Manfred Röhl
Sibylla Hartmann

Termine
10. März LRV-Siegerehrung
Spandauer RC Friesen
6. April Anrudern zum
Friedrichshagener RV
anschl. Ruderwoche mit Gästen
in Wendenschloß
(tageweise Teilnahme
möglich)
18. Mai „Tag des manuellen
Wassersports“
Stadtdurchfahrt geplant
21.-23. Juni
WRT in Brandenburg

55 + 55 + 25 + 20 – die Jubilare des Fahrtenwettbewerbs

5494
5451
4848
3885
3312
3148
3009
1716
1377
1352
1347
1275
1103
1043
1006
891
881
805
789
781
754
728
635
566
365
221
167
60

32
7
43
39
25
22
55
44
29
61
34
3
57
55
17
52
44
23
24
41
24
27
22
(1)
(43)
(6)
(42)
–

Gesamtkm

73.904
40.100
114.628
107.755
91.709
82.870
159.384
71.706
46.670
108.013
46.552
3.227
112.920
133.702
30.692
147.695
90.037
30.756
39.584
61.597
22.450
24.701
117.192
(1.040)
(48.704)
(4.433)
(50.430)
–

Ä
Ä
2Ä
2Ä
2Ä
2Ä
3Ä
Ä
Ä
2Ä
Ä
2Ä
3Ä
3Ä
2Ä

Ä

Ä
Ä

Sportgruppe

Wendenschloß

Versammlung
am 16. Februar

Z

ur diesjährigen Vollversammlung der Sportgruppe Wendenschloß (Rudern
- Segeln - Tauchen) laden wir
am Sonnabend, den 16. Februar 2019, um 10.30 Uhr ins
Bootshaus Wendenschloß ein.

Tagesordnung
1. Begrüßung
2. Berichte des Vorstands
3. Kassenbericht
4. Diskussion zu den
Berichten
5. Beschlussfassung und
Entlastung des Vorstands
6. Mitteilungen und Anfragen

Über zahlreiches Erscheinen
würden wir uns freuen.
Der Vorstand
Jutta Ottenburger, Klaus Haberland, Jürgen Muß und Detlef Wedler (v.l.n.r.)

PSB 24 aktuell

15

Segeln
Stößensee

U

nsere Abteilungsversammlung im November lag einige Tage nach dem Redaktionsschluss der Zeitung, deshalb erst
jetzt ein Bericht:
Uwe Herzog ist nach über elf
Jahren, kurz vor seinem 75. Geburtstag, von seinem Amt als Vorsitzender zurückgetreten. In die
Position der Vorsitzenden wurde
Beate Naber gewählt, in das Amt
der Gastronomiebeauftragten Irene Flintrop. An die Seite unseres
Hafenmeisters Wolfgang Bigesse
trat Hervé Larroque, die beiden
teilen sich jetzt die Aufgaben.
Der Vorstand in seiner
neuen ZUsammensetzung:
Vorsitzende
Beate Naber
Stellvertreter
Uli Thies
Schatzmeister
Dieter Muster
1. Hafenmeister Wolfgang Bigesse
2. Hafenmeister
Hervé Larroque
Kantine/Messe
Irene Flintrop
Schriftführer
Kim-Patrick Sabla
Jugendwartin/Trainerin
Claudia Schurr
Sportwart/Web Michael Wiesener

Auf unserer Internetseite findet
ihr Fotos, E-Mail-Adressen und
Telefonnummern, unter denen
wir erreichbar sind.

Jahresversammlung
am 15. März
Am 15. März 2019 um 19 Uhr
lädt der Vorstand zur Jahresversammlung ein. Die Tagesordnung
folgt fristgerecht per Mail, außerdem als Aushang im Verein.

GLÜCKWÜNSCHE. Wir gratulieren allen Mitgliedern, die im
Januar und Februar Geburtstag haben oder hatten. Besondere Glückwünsche gehen an
Hans-Jürgen Dreyer und Rolf
Klaussner.
DIE GASTRONOMIE ist im Winter
samstags von 11 bis 20 Uhr und
sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Sonderwünsche sind mit
dem Gatronomen zu besprechen.
Zur Absprache von Terminen für
private Feiern wendet euch an
Irene Flintrop (01723843827).
Regattaergebnisse
Pirat
1.-2.12.

Nikolausregatta
Templiner See: 39 Boote
23. Melissa und Felina Kleiß
31. Stella Dietze und
Brisa Böhning (KAR)

Wachwechsel auf der
Vorstandsbrücke

Hervé
Larroque,
Beate Naber,
Uwe Herzog
und Irene
Flintrop
(v.l.n.r.)

Großer Dank an Uwe Herzog
Lieber Uwe!
„Annie ist schuld!“
Du bist ein spät berufener Segler
und kamst am 1.10.2004 mit Deiner Brigitte und Deinem neuen
Boot „Annie“ zu uns, um nach
erfolgreichem Berufsleben im
Bundestag Deinen Ruhestand
dem Segeln zu widmen. Aus dem
Ruhestand wurde ganz schnell
ein Unruhestand, denn bereits
im November 2007 wurdest Du,
nachdem Du bereits Stellvertreter
warst, zum Vorsitzenden unserer
Abteilung ernannt, als der damalige Vorsitzende zurückgetreten
war.
Du löstest Deinen Vorgänger ab in
schwieriger Situation. Wir standen
damals an einem für unsere Zukunft sehr entscheidenden Punkt:
Investition in die Zukunft und
damit Bau eines neuen modernen
Hauses oder weiter so machen?
Es gab für beide Lager viele Stimmen und Du hast es geschafft, alle
davon zu überzeugen, dass ohne
Neubau keine Zukunft möglich
sein wird. Es ging um viel Geld,
auch von den Mitgliedern. Du hast
alle überzeugt. Und 2011 konnten

Terminvorschau
März 2019
15.3. 19.00 Uhr
Jahresversammlung
23.3. 8.00 Uhr
Abslippen Tiefwerder
30.3. 8.00 Uhr
Abslippen Stößensee
und Gatow
April
5.4. ab 19 Uhr Ansegelfete
mit Buffet und Tanz
6.4. 10 Uhr Ansegelfeier
unterm Flaggenmast,
danach im SC Oberspree

wir dieses Haus feierlich eröffnen.
Als Du angetreten bist, hatten
wir viele freie Bootsliegeplätze.
Du und Dein Team haben es
geschafft, dass wir heute wieder
einen vollen Hafen mit Warteliste
haben. Wir haben uns sehr verjüngt und vereinen Senioren und
Kinder gleichermaßen.
Die meisten in Deinem Vorstandsteam sind viele Jahre an Deiner
Seite. Wir haben regelmäßig
getagt und uns konstruktiv mit den
Problemen, aber auch der Zukunft
der Abteilung auseinandergesetzt
Wenn ich Dein Handeln mit wenigen Worten beschreiben würde,
dann sind es mit Sicherheit die
folgenden:
– Modernisierung
– „alte Zöpfe abschneiden und
trotzdem wertstabil handeln“
– immer die Mitglieder in den
Mittelpunkt stellen
– gerecht sein
– ausgleichend handeln
Wir waren im Vorstand immer ein
gutes Team, hatten auch in kontroversen Diskussionen am Ende
eine gemeinsame Lösung, immer
die Mitglieder im Blick. Keine Vor6.4.
28.4.
Mai
26.5.
Juni
15./16.6.
23.6.
August
31.8.

8.00
Abslippen trailerbare
Boote Gatow
11 Uhr
1. FunCup
11 Uhr

2. FunCup

45. Goldenes Posthorn
11 Uhr
3. FunCup

Sommerfest mit Pyronale
und Optijux-Regatta
September
1.9. 11 Uhr
4. FunCup
28./29.9. Freundschaftsregatta
im VSJ

teile für irgend jemanden war Dir
wichtig, demokratischer Umgang
und Bescheidenheit.
Jetzt willst Du segeln und keine
Verantwortung mehr tragen. Du
wolltest eigentlich schon vor zweieinhalb Jahren Dein Amt niederlegen, hast dann aber auf unser
Drängen doch weitergemacht.
Dafür möchten wir Danke sagen!
Mehr als zehn Jahre Vorsitzender
und seit Mai 2013, also schon seit
fünf Jahren, Vizepräsident des
Vereins mit immerhin über 6000
Mitgliedern zu sein, das ist eine
stramme Leistung..
In Ehrenamt stecken zwei Worte:
Ehre und Amt. Ehre ist es, ein Amt
zu bekleiden, aber es ist eben
auch ein Amt, was Verantwortung
und oft viel Arbeit bedeutet.
Wir wünschen Dir, dass du ohne
Deine Vorstandsarbeit, derentwegen Du oft auch verzichtet hast,
Dein Segeln noch mehr genießen
kannst, und wünschen uns, dass
Du auch in Zukunft unsere PSBFlagge immer hochhalten und
weiter so ausgelassen mit uns
feiern und tanzen wirst wie auf
unserem letzten Fest.
„Uwe halt unsere Fahne weiter
hoch“
Beate Naber
Oktober
13.10. 11 Uhr
5. FunCup
18.10. ab 19 Uhr
Absegelfete als
Oktoberfest
19.10. 10 Uhr Absegelfeier
bei uns, danach beim
DSC (Dt. Seglerclub)
19.10. Aufslippen Tiefwerder
26.10. Aufslippen trailerbare
Boote Gatow
November
2.11. 8.00 Uhr Aufslippen
Stößensee und Gatow
Dezember
8.12. 15 Uhr Weihnachtsfeier

Siehe auch S. 20

16

Januar - Februar 2019

Tanzen ist Flemmings Leben

55

Jahre ist es her, dass ihr
euch entschieden habt,
der Tanzabteilung beizutreten.
Damals hieß die noch TurnierTanz-Club Blau/Gelb. Gertrud
und Werner Flemming waren ein
leidenschaftliches Tanzpaar.
Leider könnt ihr heute aus gesundheitlichen Gründen nicht
mehr am aktiven Sportgeschehen
teilnehmen. Früher aber wart ihr
eifrige Tänzer im Verein und darüber hinaus. Selbst auf Teneriffa,
wo ihr viele Jahre euren Urlaub
verbracht habt, kannte man euch
als Tanzpaar.
Ihr nahmt an vielen Veranstaltungen teil und bereichertet diverse
Aufführungen unserer Formation.
Die Tänze der Jahrhundertwende
lagen euch besonders am Herzen.
Werner mit Lorgnon und Traudl
mit gerafftem Rock und kessem
Hütchen waren Hingucker bei
jedem Auftritt. Die Gäste amüsierten sich und waren traurig,
wenn ihr bei einem Ball mal nicht
dabei wart.
Natürlich habt ihr auch beim
Breitensportwettbewerb in Rothemühle mitgetanzt, als unsere

Abteilung eine wundervolle Standardformation hinlegte und den 3.
Platz errang – als einzige Berliner
Mannschaft. Viele Tanzsportabzeichen habt ihr erkämpft. Und
bis vor kurzem noch, obwohl die
Gesundheit schon an den Gliedern zupfte, hielt es euch nicht
mehr auf dem Platz, wenn die
richtige Musik erklang, Ihr tanztet
wie eh und je in einer Haltung,
von der sich mancher von uns
etwas abschauen könnte. Bravo!
Wir hatten immer viel Spaß mit
Flemmings. Witze, von Werner
vorgetragen, kommen heute noch
gut an. Auch ist er unser Vereinspoet, seine Verse setzen noch
immer den Schlusspunkt jeder
Vereinsveranstaltung. Und obwohl du das schon Jahre machst,
ein Blatt Papier hast du nie dabei.
Da kommt es schon mal vor, dass
du die Verse auf Servietten oder
Toilettenpapier schreibst.
Nicht zu vergessen, warst du auch
stellvertretender Vorsitzender
und Schriftführer der Abteilung.
Geselligkeit wurde bei euch groß
geschrieben, so wundert es nicht,
dass Werner 1972 die Herbstfahrten ins Leben rief. Wir lernten

Seit 30 Jahren dabei

Tanzen

Versammlung
am 30. März
Datum: 30. März 2019
Einlass: 16.00 Uhr
Beginn: 16.30 Uhr
Ort: Sportrestaurant des
SFC Stern 1900 e.V.
Kreuznacher Straße 29
14197 Berlin

Tagesordnung

dadurch viele schöne Gegenden
Deutschlands kennen, und immer
war deine „Südseite“ mit dabei.
Ihr habt die Geschicke der Abteilung über lange Jahre mit gestaltet. Dafür danken die Mitglieder
der Tanzabteilung herzlich und
wünschen vor allen Dingen Gesundheit.
Der Vorstand

1. Eröffnung
2. Bericht des Vorstands über
das Geschäftsjahr 2018
3. Bericht des Kassenwarts
Geschäftsjahr 2018
4. Bericht der Kassenprüfung
5. Kassenvoranschlag 2019
6. Diskussion und
Beschlussfassung
7. Entlastung Kassenwart
8. Entlastung Vorstand
9. Sonstiges

Ab 18.00 Uhr ist ein Abendessen geplant und danach wollen
wir wie immer noch ein wenig
zusammensitzen und über
neue und alte Zeiten plaudern.
Der Vorstand

„Schlauer gegen Klauer“

Immer noch Aktivposten: Ilona und Axel Noack Die Kriminalpolizei warnt – und rät

U

E

r hat seine ersten Tanzschritte auf dem Fußballplatz
gelernt, sie übte schon einmal
grazile Bewegungsabläufe in
der Gymnastikgruppe. Wie die
beiden auf die Idee kamen, in die
Tanzabteilung des Postsportvereins zu wechseln, das weiß der
Verfasser leider nicht. Aber es
wäre ein großer Verlust gewesen,
hätten Ilona und Axel Noack sich
nicht für unsere Tanzabteilung
interessiert.
Beide haben sich aktiv in die
Vereinsarbeit eingebracht, was
dazu führte, dass Axel 1998 zum
Abteilungsvorsitzenden gewählt
wurde und diese Funktion mit
sehr viel Leben ausfüllte. Und
natürlich hing auch viel Arbeit
dran. Es war die Zeit, in der wir
eine Bundesliga-Formation in
unserem Team hatten.
Nachdem Axel 2007 den Vorsitz
abgegeben hatte und inzwischen
auch nicht mehr am aktiven Sport

PSB 24 aktuell

teilnehmen kann, heißt das aber
lange noch nicht, dass hier nichts
mehr für den Verein getan wird.
Beide sind selbstverständlich
fördernde Mitglieder und besonders ohne Ilona würde es unseren
Kulturstammtisch wahrscheinlich
nicht mehr geben. Mit viel Fleiß
organisiert sie die regelmäßigen
Treffs unserer „Oldies“.
Die Tanzabteilung gratuliert
herzlich zu diesem Jubiläum und
dankt für den unermüdlichen
Einsatz.
Der Vorstand
Fotos: Archiv der TSA

nter dem Motto „Schlauer
gegen Klauer“ stand eine
Informationsveranstaltung, die
unser Kulturkreis für den 27.
November 2018 in unserem Vereinsheim organisiert hatte. Ein
Beamter der Berliner Kriminalpolizei schilderte uns engagiert
und eindringlich, aber auch mit
Humor, an vielen Beispielen die
Gefahren, denen wir als überwiegend ältere Menschen im
täglichen Leben ausgesetzt sind.
Es erstaunte uns, dass die immer
größer werdende Gruppe der
Senioren statistisch noch immer
die von Eigentumsdelikten am
geringsten betroffene ist. Dabei
lassen sich die Leute, die an unser
Geld kommen wollen, allerhand
einfallen.
Stichwort Taschendiebstahl: Die
Empfehlung war, nur das Notwendigste an Geld, Scheckkarten
und persönlichen Unterlagen mitzuführen. Vom Personalausweis
sollte man nur eine Kopie und

auch nur die Vorderseite dabei
haben, damit bei einem Verlust
der Handtasche, bei dem in der
Regel ja auch die Hausschlüssel
erbeutet werden, dem Täter nicht
die Wohnungsanschrift „geliefert“ wird. Wir haben festgestellt,
dass wir leider viele Unterlagen
mit uns führen, auf denen unsere
Anschrift vermerkt ist: Organspenderausweis, Impfpass und
anderes – zu spät bemerkt ...
Wertsachen sollte man stets
körpernah in verschließbaren Taschen tragen. Das auf dem Tisch
liegende Smartphone ist eine
sehr beliebte und recht leichte
Beute. So wurde Manfred zum
Opfer; er bemerkte es erst, als er
sein Handy vom Vortragenden
zurückerhielt.
Zahlungskartenbetrug war ein
weiteres Stichwort – es war
beeindruckend, aufgezählt zu
bekommen, was mit der Scheckkarte alles passieren kann, wenn
sie gestohlen wurde. Und was
Fortsetzung S. 18

17

Tischtennis

Es kann
nur besser
werden…
Durchwachsene
Hinrundenbilanz
unserer drei
Mannschaften

D

ie Hinrunde ist vorbei und
es gibt eigentlich nur für die
3. Mannschaft Grund zur Freude.
Mit dem derzeitigen 4. Platz liegt
sie über den Erwartungen und ist
im Spielbetrieb endgültig angekommen.
Für die 1. Mannschaft sieht es
trotz 7 Punkten noch eng aus,
das Abstiegsgespenst sollte aber
in der Rückrunde vertrieben
werden können, zumal es eine
weitere Verstärkung durch Dirk
aus Heiligensee gibt.
Für die 2. Mannschaft wird es mit
gerademal 2 Punkten und dem
derzeitigen letzten Platz nach der
Hinrunde in der Staffel verdammt

Tanzen

schwer. Um den Klassenerhalt
wie im letzten Jahr zu sichern,
muss eine bärenstarke Rückrunde
gespielt werden.
Es wäre zu wünschen, dass es
dann weniger Ausfälle zu beklagen gibt als in der zurückliegenden Halbserie. Durch krankheitsbedingte Ausfälle sowie
wohlverdienten Urlaub konnten
wir wochenlang nicht auf Ulli,
Micha, Uwe und Paul zurückgreifen. Jürgen Woyt und Thomas waren eine Bank und einen
besonderen Dank möchte ich an

„Schlauer
gegen Klauer“

Fortsetzung von S. 17
bereits vor einem Diebstahl von
den Tätern angestellt wird, um
an die PIN zu gelangen! Auch
hier wieder der Hinweis auf seine
Sachen gut aufzupassen – und ist
es dann doch passiert, sofort den
Sperr-Notruf 116 116 anzurufen
und den Diebstahl der Polizei zu
melden, damit die Karte für das
Lastschriftverfahren gesperrt
werden kann.
Einen längeren Zeitraum nahm
die Telefonkriminalität in Anspruch, da hier auch viele Trickdiebstähle versucht werden. Der
„Enkeltrick“ ist allgemein bekannt und funktioniert trotzdem
noch, wie uns an mehreren Beispielen geschildert wurde. Wie
der Zufall so will: Unser Werner
hatte am Morgen dieses Tages
einen solchen Anruf erhalten...

18

Dass man Telefonnummern kaufen kann, um sie für kriminelle
Handlungen zu benutzen, war
den meisten nicht bekannt. So
kann es passieren, dass man unter
der Nummer 110 einen Anruf
erhält, in dem man aufgefordert
wird, wegen Gefahr im Verzug
einem „Polizisten“, der in Kürze
an der Tür klingeln werde, seine
Wertsachen zu übergeben. Unser
Dozent betonte, dass die Polizei
nie unter der Nummer 110 anrufen und niemanden auffordern
wird, am Telefon Auskünfte über
Vermögensverhältnisse oder die
Aufbewahrung von Wertsachen
zu geben!
Übrigens kommen diese Anrufe
in der Regel aus dem Ausland
und können daher nicht zurückverfolgt werden.

die Spieler der 2. Mannschaft
richten. Was Aaron, Ulli 2, Matze,
Roland und Kalle beisteuerten,
um die Verletzten zu ersetzen, war
einfach nur toll.
Aaron und Ulli 2 schafften es sogar, an einem Spieltag um 14.00
Uhr für die 3. und um 18.00 Uhr
für die 2. Mannschaft zu spielen.
Hut ab!
Nach ein paar Stunden Tischtennis (Danke für das von Roland
gesponserte Fässchen Bier) vor
einer tollen Weihnachtsfeier mit

Und da sind wir bei einem weiteren Schwerpunkt: das Verhalten
an der Wohnungstür. Es gibt
Trickbetrüger, die versuchen in
die Wohnung zu gelangen, den
Inhaber abzulenken und Wertsachen zu rauben. Vor den meisten
Taten kann man sich schützen,
wenn man den Türspion benutzt,
die Tür nur mit vorgelegter Kette
oder anderen Sicherungsmitteln
öffnet, sich den Ausweis zeigen
lässt und ihn auch genau liest!
Grundsätzlich sollten wir unangemeldete Fremde nicht in die
Wohnung lassen, auch keine
„Handwerker“. In Zweifelsfällen
ist stets der Notruf 110 zu nutzen.
Es war ein sehr informativer
Nachmittag. Fast jeder Teilnehmer wird bei sich Dinge gefunden
haben, die er oder sie unbedingt
abstellen muss. Falls Interesse
für eine ähnliche Veranstaltung
geweckt wurde: Die Zentralstelle
für Prävention des LKA Berlin ist
unter der Telefonnummer 4664
979222 erreichbar. Axel Noack

Gänsebraten in der „Heidelbeere“
bereiteten wir uns voller Zuversicht auf die Rückrunde vor.
Durch notwendige Umstellungen
in den Mannschaften bekommen
wir vielleicht doch noch die
Kurve und beenden die Saison
hoffentlich noch erfolgreich?
Ihr wisst, die Hoffnung stirbt
zuletzt…
Ein gesundes neues Jahr wünschen euch
natürlich mit Netz – Kante
Ulli Wobbermin und
el Capitano Micha

Tennis
Lankwitz

Versammlung
am 12. April
L

iebe Mitglieder, wir laden Sie
herzlich zur 1. Abteilungsversammlung am 12. April 2019 um
18.30 Uhr im Clubhaus ein.

Tagesordnung
1. Begrüßung
2. Feststellung der Anwesenheit
3. Genehmigung der
Tagesordnung
4. Genehmigung des Protokolls
der letzten Versammlung
5. Berichte des Vorstands
6. Beitragssenkungen für neue
Mitglieder
7. Nachwahlen für den Vorstand
(Sport, Eventmanagement)
8. Anträge (bitte acht Tage
vorher schriftlich einreichen)
9. Verschiedenes
Auf zahlreiches Kommen freut
sich
Ihr Vorstand

Januar - Februar 2019

Unsere Sportpalette
AMERICAN FOOTBALL

JIU-JITSU

Siegfried Spohn

0174-194 59 08

BADMINTON

SHOTOKAN

Rudolf Stäps

0163 59 50 666

JUDO

Claudia Skowronek

info@badminton-berlin.de

BOXEN
01578-428 79 89

BOGENSCHIESSEN

Thomas Weichert

siehe Geschäftsstelle

76 80 62 70

CHEERLEADING
Robert Golz

0177 2376472

FAUSTBALL / PRELLBALL
Geschäftsstelle

77 32 71 32

FREIZEIT- und GESUNDHEITSSPORT
Annette Twachtmann

Peter Kroll

82 30 98 44

FRAUENFUSSBALL

Ewald Prinz

Robert Winkler

0176-84 05 44 84

861 34 73

Erik Thomann

TISCHTENNIS

03075706673

Jens Buchmann

SCHWIMMEN
282 63 29

0151-1426 06 96
0152-2548 94 26

Charlottenburg Torsten Rosenke 37 48 96 08

SEGELN
Stößensee Beate Naber-Wiesener 0172-72 194 09
Gatow
Jürgen Reisch
0151-1876 48 25
Köpenick Dr. Bertram Wieczorek 0173-804 7129

HANDBALL
Reinhard Hermenau

Dr. Andreas Linke

Lankwitz

LEICHTATHLETIK - MARATHON
Ruth Suhr

Gatow

Gatow
Gerrit Lipinski 0170-4633 872
Wendenschloß Detlef D. Pries 96 20 80 56

82 30 98 44

0172-328 34 00

TENNIS

366 71 72

GYMNASTIK
Geschäftsstelle

Wendenschloß Jan Steppe

Ulrich Wobbermin

FREIZEITFUSSBALL

0171-785 43 39

Wilmersdorf Denis Marquardt 0160-796 32 70

RUDERN

Ingrid Lange

Arno Georges

0160-404 67 24

KANU
82 30 98 44

0163-483 07 66

TAUCHEN

Oliver Matthes
KARATE SHINBUKAI

info@cats-cheerleader.de

Marcel Meinecke
TANZSPORT

André Lassen
KARATE

Horst Augner

692 099 360

TAEKWONDO

IKIGAI KARATE-DO

Jörg Schmidt

René Schinck

821 51 71

ULTIMATE FRISBEE
0157-529 314 13

VOLLEYBALL
Geschäftsstelle

82 30 98 44

BEACHVOLLEYBALL

Stefan Neumann

0179-9541318

Wolfgang Behrens

335 95 17

Prosportstudio Charlottenburg

Prosportstudio Köpenick

Prosportstudio Wilmersdorf

14053 Berlin
Tel.: 36 43 47 80

12557 Berlin
Tel.: 65 88 07 09

14199 Berlin
Tel.: 89 77 97 15

Glockenturmstr. 21

Grünauer Str. 193

Forckenbeckstr. 18

Pro Sport Berlin 24 e.V. (PSB 24)

PSB 24 aktuell

gegründet als Postsportverein Berlin am 26. September 1924

vormals ››Berliner Postsport‹‹

Geschäftsstelle: Forckenbeckstraße 18, 14199 Berlin

Mitgliedermagazin des Vereins
Pro Sport Berlin 24 e.V.
66. Jahrgang – Heft 1 / 2019

Internet: www.pro-sport-berlin24.de E-mail: info@pro-sport-berlin24.de
Tel.: 82 30 98 44, Mo Di Do Fr 9-13 Uhr, Mi 12 - 18 Uhr  Fax 82 30 98 45
Vereinskonto Postbank Berlin: IBAN DE97 1001 0010 0054 6001 06  BIC: PBNKDEFFXXX

Präsident:

Klaus Eichstädt
Neuruppiner Str. 165, 14165 Berlin

Vizepräsident:

Uwe Herzog
Freytagstr. 24, 14656 Brieselang

 p: 033232-388 65

Vizepräsident:

Joachim Rudolf

 p: 791 64 08

Vizepräsidentin:

Ingrid Lange

 p: 366 71 72

Schatzmeister:

Wolfgang Corsepius
Heerstraße 243/247, 13595 Berlin

 p: 305 78 78

Geschäftsführer: 82 30 98 44
Michael Schenk

Sportmanagerin:
Annette Twachtmann

 p: 811 49 16

Impressum
Herausgeber und Verlag:
Pro Sport Berlin 24 e.V.
Forckenbeckstraße 18, 14199 Berlin
Redaktionsleitung (V.i.S.d.P.):
Detlef-Diethard Pries
Barther Straße 80, 13051 Berlin

 96 20 80 56
Fax 96 20 84 48
Anschrift für Text- und Bildbeiträge:
Doris Antonides-Heidelmeyer
Usedomer Straße 31, 13355 Berlin

 55 14 42 81
E-Mail:

zeitung@pro-sport-berlin24.de

Herstellung: USE gGmbH, PrintingHouse
Genter Straße 8, 13353 Berlin

 030 / 46 90 570-16

Satzung, Beitragsordnung, Finanzordnung, Geschäftsordnung, Jugendordnung, Ehrungsordnung und
Versammlungsordnung können bei Bedarf in der Geschäftsstelle angefordert werden.
Auch bei Fragen zu Beiträgen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle.

Erscheinungsweise: 6 mal jährlich
Redaktionsschluss der nächsten Druckausgabe
5. März 2019

Sportanlagen:

Namentlich gezeichnete Artikel drücken nicht unbedingt die Meinung des Vereins aus. Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte übernimmt die
Redaktion keine Haftung. Sinnwahrende Kürzungen
und Bearbeitung behalten wir uns vor. Nachdruck
aller Beiträge mit Quellenangabe erwünscht.

Rudern/Segeln/Tauchen Dahme
Beachvolleyball Spandau
Kanu/Segeln Köpenick
Segeln Stößensee
Tennis/Segeln/Rudern Gatow
Tennis Lankwitz

PSB 24 aktuell

Wendenschloßstraße 420,12557 Berlin
Tiefwerderweg 18, 13597 Berlin
Grünauer Straße 193, 12557 Berlin
Siemenswerderweg 57, 13595 Berlin
Kladower Damm 45, 14089 Berlin
Seydlitzstraße 73,12249 Berlin

 651 49 10
 0177-3728837
 65 88 09 69
 361 18 71
 361 18 55
 775 39 14

Der Bezugspreis ist durch den Mitgliedsbeitrag
abgegolten.

19

Sportgruppe

Köpenick

Neujahrsgruß
der Kanuten
aus Köpenick

A

m 6. Januar 2019 trafen
sich die Kanuten der Sportgruppe Köpenick, um das neue
Jahr auch sportlich zu begrüßen.
Nachdem sich alle warm eingepackt hatten, holten wir das
Drachenboot aus der Bootshalle
und führten unseren „Fuchur“
für ein Stündchen aus. Es ging
die Dahme hinunter, vorbei am
Schloss Köpenick bis zum Luisenhain, rechts um die Baumgarteninsel herum, die Spree
hinauf bis zur Allendebrücke und
wieder zurück ins Bootshaus.
Bei herrlichstem Sonnenschein
und frischen 3°C läuteten so 22
Paddler die neue Saison 2019 ein.
Im Anschluss gab es im Bootshaus frisch gekochte Kartoffelsuppe und Glühwein, für unsere

Nachwuchssportler
natürlich alkoholfreien Punsch.
Wir hatten alle sehr
viel Spaß und wer
weiß, vielleicht entwickelt sich daraus ja
eine neue Tradition.
Die Kanuten der
Sportgruppe Köpenick wünschen allen
Pro-Sportlern ein
gesundes und erfolgreiches neues Jahr!
Robert Winkler

Segeln
Stößensee

Musik
zum Fest

E

ine besondere Weihnachtsfeier erlebten die Segler am
Stößensee. Über 75 Teilnehmer
aller Altersklassen genossen den
Nachmittag an festlich gedeckter Tafel. Es gab viele Beiträge
in Form von Geschichten und
Gedichten, es wurde gesungen
und geklönt. Die Jugend sorgte
für musikalische Beiträge, Malina und Andrew am Klavier und
Antonia an der Harfe. Herzlichen
Dank dafür!

Außerdem gab es am 2. Weihnachtsfeiertag ein Essen mit 27
Mitgliedern an großer Tafel: eine
nette Gemeinschaft, kurzweilig
mit viel Geschnatter und Spaß.
Beate Naber
                            
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