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Periodical volume

Full text: PSB 24 aktuell Issue 2018, Februar = H.1

Ausgabe FEBRUAR 2018

PSB 24 aktuell

Ausgabe I – Januar 2014

Newsletter I-18

Ende des 						
Winterschlafs
					 ist nahe

INHALT
Seite 2
Vereinsrat
beschloss Haushalt
und Jugendfonds
Versammlungen
von Boxern und Läufern
Seite 3
BADMINTON
Schüler und Jugend im
	Mannschaftswettbeweb
Seite 4
TENNIS GATOW
Nachträge aus dem
alten Jahr
FRAUENFUSSBALL
	wo ist der Schnee?
Seite 5
SEGELN GATOW
Slipanlage erneuert
	TANZSPORT
	Glückwunsch an Jubilare
Seite 6
	TANZSPORT
	Tänze aus „guter 		
alter Zeit“, bewundert
auch von einer Läuferin
Seite 7
	RUDERN
Winterfreuden
auf dem Wasser
Pro Sport Berlin 24 e.V.
gegründet 1924 als
Postsportverein Berlin

Geschäftsstelle
Forckenbeckstr. 18
Tel.
82 30 98 44
Fax
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Der Newsletter erscheint
im Wechsel mit dem
Mitgliedermagazin
„PSB 24 aktuell“

Redaktion und Gestaltung:
Detlef D. Pries

zeitung@pro-sport-berlin24.de
Redaktionsschluss der nächsten
Druckausgabe: 5. März 2018

Weil`s Spaß macht 				

www.pro-sport-berlin24.de

Vereinsrat beschloss Haushaltsplan und Jugendfonds
Jahreshauptversammlung des Vereins am 8. Mai bei der Sportgruppe Köpenick

W

ichtigster Punkt auf der Tagesordnung
der ersten Vereinsratssitzung dieses
Jahres – am 30. Januar im Lothar-JordanSportzentrum – war die Genehmigung des
Haushaltsplans und des Jugendfonds für 2018.
Schatzmeister Wolfgang Corsepius erläuterte
den vorliegenden Entwurf des Haushaltsplans
und dessen wichtigste Posten. Insgesamt sind
Einnahmen und Ausgaben von jeweils mehr
als 2 Millionen Euro geplant. Vorläufig weist
der Plan einen Fehlbbetrag von 29.000 Euro
aus, den Corsepius angesichts der Finanzlage
des Vereins jedoch „nicht bedenklich“ nannte.
Der Jugendfonds umfasst wie im Vorjahr etwa
17.000 Euro. Neun Abteilungen mit größerem
Jugendanteil erhalten daraus Mittel, unter
anderem für Trainingslager, neue Sportgeräte,

den Aufbau neuer Kinder- und Jugendmannschaften sowie Freizeitaktivitäten. Bedacht
wurden die Abteilungen Segeln Stößensee,
Badminton, American Football, Schwimmen,
Handball, Kanu Köpenick, Tauchen Wilmersdorf sowie die Tennisabteilungen in Gatow
und Charlottenburg.
Der Haushaltsplan und der Vorschlag zur
Verteilung des Jugendfonds wurden vom
Vereinsrat ohne Gegenstimmen genehmigt.
Thema der Versammlung war überdies die
Sportanlagenentwicklung im Verein. Präsident Klaus Eichstädt berichtete von einer
außerordentlichen Mitgliederversammlung
der Sportgruppe Köpenick, die beschlossen
hat, dass die Planungen zur Neugestaltung der
baulichen Anlagen fortgeführt werden. Eine

Boxen

März

6

Dienstag

Arbeitsgruppe soll dazu noch in diesem Jahr
verschiedene Modelle vorlegen.
Peter Kroll von der Abteilung Karate-Shinbukai
kündigte an, dass seine Abteilung – derzeit
rund 60 Mitglieder – Ende dieses Jahres ihr
zehnjähriges Bestehen begehen wird.
Klaus Eichstädt informierte über die Entwicklung des Sportverbunds Berlin, dem inzwischen
auch der Berliner Ruderclub beigetreten ist.
Abschließend teilte der Präsident mit, dass die
Jahreshauptversammlung von Pro Sport Berlin
24, die unter anderem über den Jahresabschluss
2017 abzustimmen haben wird, am 8. Mai um
18 Uhr im Klubhaus der Sportgruppe Köpenick
in der Grünauer Straße stattfinden wird.
				
ddp

Leichtathletik

März

20
Dienstag

Wir laden ein zur Versammlung der Abteilung Boxen
am 6. März 2018 in der Franz-Mett-Sporthalle,
Gormannstraße 13 – Schachraum. Beginn 19.00 Uhr

Wir laden ein zur Jahresversammlung der Abteilung
Leichtathletik am 20. März 2018 um 18.30 Uhr
im Vereinsheim Forckenbeckstr.18, 14199 Berlin

TAGESORDNUNG

TAGESORDNUNG

1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.

Begrüßung durch den Abteilungsvorsitzenden
Bestätigung der Niederschrift vom 7. März 2017
Bericht des Abteilungsvorsitzenden
Bericht des Kassenwarts
Aussprache zu den Berichten
Entlastung des Abteilungvorstands
Haushaltsplan 2018
Anträge
Verschiedenes

Über zahlreiche Teilnahme würden wir uns freuen, da es um
eine entscheidende und grundsätzliche Versammlung und Abstimmung geht. Jede Stimme zählt.
Anträge sind spätestens acht Tage vor der Versammlung schriftlich beim Abteilungsvorstand einzureichen.
An diesem Tag findet kein Erwachsenen-Training statt, das
Jugendtraining endet 15 Minuten früher.
Jörg Schmidt
Abteilungsvorsitzender Boxen

PSB 24 News 1-2018

1. Begrüßung
2. Berichte zur Abteilung und zum Sport
3. Kassenbericht
4. Entlastung des Vorstands
5. Wahl des Vorsitzenden
6. Wahl des Stellvertreters
7. Wahl des Sportwarts
8. Wahl des Kassenwarts
9. Wahl des Pressewarts
10. MAK-Lauf
11. Spendenlauf der Deutschen Kinderrheumastiftung
12. 29. Havellauf
13. Sportreise
14. Verschiedenes
					
Ruth Suhr
Vorsitzende

2

Badminton

Unsere beiden Schülermannschaften vor dem direkten Duell.

Für ganz oben reichte es leider (noch) nicht
Schülermannschaften auf den Plätzen 5 und 8, Jugend an Position 6

D

er Januar ist der Monat der Mannschaftsendrunden. Bei den Schülern (U15) gelang
es unseren beiden Mannschaften, unter die
besten acht (von 18) vorzustoßen. Erwartungsgemäß war für die zweite Mannschaft in ihrer
Zwischenrundengruppe nichts zu holen: Nach
Niederlagen gegen Berliner Brauereien II,
SC Siemensstadt und Tempelhof-Mariendorf
blieb nur der letzte Platz der Zwischenrundengruppe 2.
Die erste Mannschaft startete mit deutlich
höheren Erwartungen. Gleich das erste Spiel
gegen EBT hatten die Betreuer als das Schlüsselspiel für Platz 2 in der Gruppe identifiziert.
Der Spielverlauf war ein einziges Auf und Ab,
am Ende hieß es 4:4 und 9:9 nach Sätzen.
Gegen Brauereien I hatten wir uns auf Grund
der Stärke der gegnerischen Jungen keine
Siegchancen ausgerechnet – und so kam es
auch: Alle Mädchenpunkte einschließlich
Mixed holten wir, die Spiele der Jungen gingen
an den Gegner, so dass es am Ende 3:5 hieß.

PSB 24 News 1-2018

Da in der letzten Runde EBT überraschend
Brauereien schlug, nutzte der 7:1-Sieg gegen
den Staffelletzten BSC nichts mehr. Wir beendeten die Zwischenrundengruppe mit langen
Gesichtern auf dem 3. Platz und verpassten
die Endrunde um die Plätze 1 bis 4.
Am nächsten Tag gab es das interne Duell: Die
1. Mannschaft besiegte die Zweite „standesgemäß“ mit 8:0 und kam anschließend nach
einem weiteren Sieg gegen den BSC auf Platz
5, während die 2. Mannschaft auch ihr letztes
Spiel verlor und Platz 8 belegte. Für die zweite
Mannschaft waren von Pro Sport Lilo, Luis,
Mingan und für die erste Mannschaft Neele
und Jakob im Einsatz.

Nicht gar zu große Erwartungen
Zwei Wochen nach den Schülern war die
Jugendmannschaft (U19) an der Reihe. Da
mit Anton Groß einer der Leistungsträger
fehlte, waren die Erwartungen auf eine
Platzierung unter den besten vier gering.

Für alle überraschend wurde es doch eine
Millimeterentscheidung: Nach dem Rückzug
der Mannschaft von Tempelhof-Mariendorf
ging es zwischen Brauereien I, dem BSC und
unserer Mannschaft um zwei Plätze in der
Endrunde. Brauereien setzte sich mit zwei
Siegen auf Rang 1, zwischen dem BSC und
uns gab es ein 4:4 bei 8:8 Sätzen. Durch die
höhere Niederlage gegen Brauereien blieb
uns am Ende der undankbare dritte Platz in
der Gruppe.
Am nächsten Tag gab es noch einen Sieg
gegen Rathenow und eine Niederlage gegen
den BC Potsdam, was in der Endabrechnung
den 6. Platz unter 19 gestarteten Mannschaften
bedeutete. Es spielten Alexander, Benjamin und
aus der Schülermanschaft Neele und Jakob.
Berlin-Brandenburger Mannschaftsmeister
wurden übrigens bei den Schülern der SC
Siemensstadt und bei der Jugend die SG
EBT Berlin.
Ingo Zimmermann

3

Sportgruppe

Gatow

Tennisturnier in Partylaune
Beste Empfehlung für die Sommersaison

S

o haben die Freizeitspielerinnen und
-spieler das Jahr 2017 mit sportlichem
Ehrgeiz und großer Spielfreude ausklingen
lassen. Den Organisatorinnen Gudrun Gornowicz und Julia Krajewski gelang es, acht
Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den
Sportgruppen Charlottenburg und Gatow
sowie dem SC Rehberge am 30. Dezember
in unserer Tennishalle zu begeistern.
Die spannenden und mitunter großartigen
Ballwechsel machten natürlich auch durstig
und so wurde in den kurzen Pausen die Zeit
genutzt, miteinander anzustoßen!
Ob Gewinner oder Verlierer – alle hatten viel
Spaß und ihr Lächeln nahmen sie zusammen
mit ihrem kleinen Geschenk mit in die Umkleidekabine, um sich im Anschluss von Nadine,
unserer Gastronomin, mit einem tollen Buffet
verwöhnen zu lassen.
So verabschiedet man gern ein sportlich erfolgreiches Tennisjahr. Die beste Empfehlung für
die Sommersaison, erneut zum Tennisturnier
einzuladen.
Julia Krajewski

Gelungener
Jahresabschluss

U

nser Jugend-Tenniscamp zwischen
Weihnachten und Neujahr fand großen
Anklang. Am 30. Dezember wurde zuerst ein
Silvesterschleifchenturnier für unsere Kids
angeboten, gleich danach eines für unsere
sehr motivierten Tennis-Anfänger und die
fortgeschrittenen Anfänger.
Das Kidsturnier mit Ronny und Philipp hat
allen viel Spaß gemacht. Die meisten Schleifchen ergatterten David Weise und Fabian
Thal. Jannis Stöwer war ihnen dicht auf den
Fersen und Luke Draheim und Mika Kadel
belegten den 3. Platz.
In der Mädchengruppe erkämpften Linda
Brausewetter den 1. und Emma Knopf den
2. Platz. Herzlichen Glückwunsch!
Es war eine muntere Truppe, die gekämpft
und gelacht hat. Im Anschluss an das Turnier
gab es noch Kakao und Kuchen bei Nadine.
Ilona Messmer-Zepf

Frauenfußball

Winterpause - aber wo ist der Schnee?
Schweißtreibendes Konditionstraining in der Halle

W

ie jedes Jahr findet der Fußball um diese
Zeit nur in den vier Wänden statt. Das
ist zwar auch sehr schweißtreibend, aber
das Spiel ist doch ein ganz anderes. Schon
der „kuschelige“ Hallenball muss erst zum
Freund werden. Und die Tore sind mächtig
geschrumpft. Gespielt wird auf aufgestellte
Kästen. Wer aber denkt, dass in der Halle nur

PSB 24 News 1-2018

geknödelt wird, der irrt. Voller Motivation
spielen wir eineinhalb Stunden fast nonstop.
Ein Auf und Ab und Hin und Zurück in der
Halle. Das gibt auf jeden Fall wieder Kondition nach den faulen Tagen des letzten Jahres.
Schade, dass nicht alle dabei sein können. Es
entgeht euch etwas! Viel Spaß haben wir in
diesen Tagen.

Unterbrochen wird das Hallentraining nur
von den Ferien. Vielleicht werden wir dafür
eine Einheit im Freien verbringen. Es kommt
auf Wetter und Beteiligung an. Mit Schnee
ist leider nicht zu rechnen. Nur, was ist ein
Winter ohne Schneetraining? Nein, das ist
keine verrückte Idee! Das ist Spaß pur!
Nico Lange

4

Sportgruppe

Gatow

Es ist geschafft
Die Bootsslipanlage in Gatow wurde erneuert

D

ie Gatower Segler, die Segler vom Stößensee und aus Tiefwerder können aufatmen:
Die Bootsslipanlage auf dem Areal der Sportgruppe Gatow ist erneuert und funktioniert!
Schon in den letzten Jahren hatte sich angekündigt, was unser Hafenmeister vermutete:
Der Zahn der Zeit nagte an Schienen und
Fundament der Slipanlage. Gewissheit brachte
uns ein „Abtauchen“ – besser gesagt mehrere
Tauchgänge in den zurückliegenden Jahren.
Unsere Taucher aus Wendenschloß – Dieter
Langenhahn sei Dank – brachten Gewissheit. Da
half auf lange Sicht auch keine Schweißarbeit
mehr, es musste mehr passieren!
Ausgehend vom Know-how passionierter Segler
und eines kompetenten Exhafenmeisters sowie
der Auftragnehmer und guter Unterstützung
durch unsere Geschäftsstelle wurde der Weg
bereitet, im Spätherbst 2017 mit der Firma
Buchardi zu starten.
Mit den notwendigen Eigenmitteln der beteiligten Mitglieder sowie deren Bürgschaften
konnten Zuschüsse des Landes und ein
Landeskredit letztlich die fünfstellige Auftragssumme decken.
Gemeinsam haben wir dies nun auch geschafft
und so konnten wir nach abschließender

Tanzsport

S

ins nasse Element finden können. Besonderen Dank sagen wir unserem „Projektleiter“
Jürgen Karnatz, dessen Anteil am Erfolg des
Vorhabens erheblich war!
Jörg-Olaf Lemm

Langjährige Mitglieder der Tanzabteilung
Wir wünschen den Jubilaren Gesundheit und Freude
sehr selten, das ein Mensch so lange einem
Verein angehört. Ingrid kann sich ja als „FastGründungsmitglied“ betrachten – sie hat alle
Höhen und Tiefen unserer Abteilung erlebt.
Ein weiteres „kleines“, aber für uns wichtiges
Jubiläum feiern Claus und Brigitte Ziemann.
Sie sind 15 Jahre dabei, haben Standard und

Latein getanzt und auch in der Formation „Alte
Tänze“ mitgemacht, bis es die Gesundheit
nicht mehr erlaubte. Claus hat eine Zeitlang
die Geschicke der Abteilung im Vorstand mitbestimmt. Wir alle wünschen beste Gesundheit
und viel Freude bei Treffen im Kulturkreis
und am Stammtisch.
Der Vorstand

Fotos: Archiv der TSA

eit 55 Jahren ist Ingrid Neuendorf nun
schon mit der Tanzabteilung verbunden.
Nach der Beendigung ihrer aktiven Mitgliedschaft ist sie uns als förderndes Mitglied treu
geblieben und nimmt, soweit es die Gesundheit
zulässt, rege am Vereinsleben wie Stammtisch und Kulturtreff teil. Es ist heute schon

Begutachtung der ausgeführten Arbeiten
mit großer Zufriedenheit die Fertigstellung
feststellen, so dass schon Ende März dieses
Jahres der Betrieb der Anlage gewährleistet
ist, damit gut vier Dutzend Schiffe ihren Weg

PSB 24 News 1-2018

5

Foto: Archiv der TSA

Tanzsport

D

as Deutsche Sportabzeichen erwerben
jährlich rund eine Million Menschen.
Einige erringen es 30, 40 Jahre lang in Folge.
Es gab sogar einen Sportler, der hatte es 60mal
geschafft, Hut ab!
Der Landessportbund Berlin lud diese Sportler zu einer festlichen Veranstaltung ein, um
ihnen die DOSB-Ehrengabe zu überreichen.
Für das Rahmenprogramm hatte sich der
Veranstalter auch an die Tanzsportabteilung
des PSB 24 gewandt. Obwohl die Anfrage
sehr kurzfristig an uns herangetragen wurde,
sagten wir sofort zu.
So kam es, dass wir am 26. Januar im Haus
des Sports am Olympiastadion erstmals nach
langer Zeit mit unserer Formation „Alte Tänze“ wieder einen öffentlichen Auftritt hatten.
Im Rahmen der Veranstaltung stellte der Präsident des Landestanzsportverbandes Berlin
Thorsten Süfke den Anwesenden das Deutsche
Tanzsportabzeichen vor. Seine Ausführungen
untermalten die Paare Altmann und Georges
aus unserer Abteilung, indem sie Schrittfolgen
in verschiedenen Standard- und Lateintänzen
zeigten, die für die jeweilige Stufe zum Erwerb
des Abzeichens notwendig sind. Am Ende der
Auszeichnungsrunde hatte unsere Formation
ihren großen Auftritt.
Wer den Ballettsaal in der Forckenbeckstraße
kennt, wo viel Platz für das Training ist, kann
sich vielleicht vorstellen, was es bedeutet, eine
Formation mit sechs Paaren auf einer Bühne
zu tanzen, die gerade mal 4 mal 7 Meter groß
ist. Und das, ohne die Bühne vorher gesehen
oder darauf geübt zu haben. Wir hatten Respekt
vor dieser Tanzfläche. Aber das Publikum
machte uns Mut, wir wurden mit viel Beifall

PSB 24 News 1-2018

Tänze aus „guter alter Zeit“
Der Landessportbund Berlin hatte eingeladen
empfangen. Die Musik erklang und alle Ängste
waren vergessen. Mit Polka, Mazurka, Walzer,
Rheinländer und Galopp drehten wir unsere
Runden und begeisterten das Publikum.
Eine Zugabe war fällig, wir ließen uns nicht
lange bitten, hatten wir doch auch unseren
Spaß dabei. So verabschiedeten wir uns mit
einem Schieber unter lautstarkem Applaus.

Auch die Sportler anderer Disziplinen hatten
ihre Freude an dieser Darbietung, denn viele
sprachen uns ihre Anerkennung aus. Selbst
der Veranstalter bedankte sich noch einmal
ausdrücklich. Der Auftritt spornt uns an, unsere
Formation „Alte Tänze“ am Leben zu erhalten,
wenn es auch immer schwieriger wird, da es
an Nachwuchs fehlt. Wolfgang Kujawski

Der Dank einer Leichtathletin

E

ine Leichtathletin des PSB 24 meldet sich
bei der PSB-Tanzabteilung zu Wort, weil
sie das Bedürfnis hat, sich für die großartige
Präsentation des Tanzsports zu bedanken.
Der Landessportbund Berlin lädt im Januar
jeden Jahres zur Ehrung von Absolventen
des Deutschen Sportabzeichens ein. Nach
Ablegung des 25. Sportabzeichens werden
die Sportler alle fünf Jahre zur besonderen
Ehrung eingeladen. Ich war am 26. Januar eine
der 133 Sportlerinnen und Sportler, denen die
Ehrennadel überreicht werden sollte.
Dieser Abend wird von den Damen des Landessportbundes professionell und liebevoll
vorbereitet. Die eigentliche Ehrung wird durch
ein kleines sportliches Rahmenprogramm
aufgelockert. Plötzlich vernahm die Läuferin
von der Moderatorin des Abends völlig überraschend die Worte „PSB 24“, was natürlich
ihre Aufmerksamkeit erregte.
Zwei Tanzpaare unseres Vereins betraten die
Bühne. Zunächst wurde erläutert, dass auch
Tanzen eine Disziplin des Sportabzeichens
darstellt, was vermutlich wenig bekannt ist.

Anschließend wurde das Publikum Zeuge, wie
viel Freude der Tanzsport bereiten kann, wie
jung Tanzen hält und dass Tanzen zu Recht
Einzug in das Sportabzeichen gehalten hat.
Es kam aber noch besser. Eine große Gruppe
PSB-Tänzer versetzte die Zuschauer zurück
in die „gute alte Berliner Zeit“, in der elegant
gekleidete Herren die ebenso elegant gekleideten Damen zum Tanz ausführten. Die Herren
mit Zylinder und Frack führten die Damen in
ihren eleganten Kleidern schwungvoll und
mitreißend zu alter Berliner Musik über den
Tanzboden der „Ehrungsbühne“.
Diese unverhofft erlebte Präsentation von
Vereinskameradinnen und -kameraden trug
maßgeblich zum Gelingen des Abends bei.
Dafür vielen Dank!
PS: Das Schreiben dieser Zeilen erfolgt aus
eigenen Stücken und ohne jegliche Absprache
mit der Tanzgruppe des PSB. Die „Marathonläuferin“ findet es beeindruckend, dass sich
Mitglieder unseres Vereins bereit erklärt hatten,
das Rahmenprogramm mit zu gestalten.
Bärbel Rennung

6

Unverzagte Winterruderer in Gatow ...			

... und Wendenschloß

Winterfreuden auf dem Wasser

Rudern

Verheißungsvoller Auftakt zur neuen Rudersaison

E

s hat etwas für sich, ohne störende Motorbootwellen auf fast spiegelglattem Wasser
dahinzugleiten. Das Boot scheint geradezu zu
schweben. Man erlebt das allerdings fast nur
im Winter, bei Windstille, mit etwas Glück
sogar bei Sonnenschein. Da vergisst man
selbst die kalten Zehen.
Manchmal findet man sich freilich plötzlich
inmitten eines Flockenwirbels. Wiederum gar
zu glatt darf das Wasser auch nicht anmuten.
In diesem Fall könnte es nämlich von dünnem
Eis bedeckt sein, das furchterregend knirscht,
wenn‘s unterm Kiel zersplittert. Dem Boot tut
das nicht gut.
Die „Winterharten“ aus Gatow und Wendenschloß waren in diesem Jahr dank der günstigen
Witterung jedenfalls ziemlich häufig auf dem
Wasser. Wer jedoch meinte, noch nie sei im
Januar so viel gerudert worden wie 2018,
muss sich durch „efa“ belehren lassen: 2015
waren es noch mehr Ruderer, die noch mehr
Kilometer im Januar zurücklegten. Aber gleich
danach folgt in der Statistik der diesjährige
Neujahrsmonat.
Jahr

Januar-km

2010
2011
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018

28
887
2020
899
1682
3205
550
294
2737

beteiligte
Ruderer

1
13
23
18
20
25
16
9
23

Indes ist das ja nur die Ouvertüre zum Ruderjahr. Am 11. März erst wird der Sommerwettbewerb der vergangenen Saison ausgewertet.
Einige von uns haben schon die Einladung
zur Wanderruder-Preisverleihung des Landesruderverbands und daher die Gewissheit,
„einen der ersten drei Plätze erreicht“ zu haben.

PSB 24 News 1-2018

Welchen, das bleibt vorerst geheim. Sofern
das Wetter es zulässt, werden wir den ESV
Schmöckwitz natürlich rudernd ansteuern.
Treffpunkt: Sonntag, den 11. März, 10.00 Uhr
in Wendenschloß.
Das offizielle Anrudern findet diesmal erst nach
Ostern, am 7. April (Sonnabend), statt. Das heißt
aber nicht, dass Ostern nicht gerudert werden
dürfte. Wie stets werden wir Sternfahrten vom
Bootshaus aus unternehmen. Und nach dem
Anrudern beginnt die von „Krümel“ seit Jahren
organisierte Ruderwoche mit Gästen aus Nah
und Fern, an der selbstverständlich auch Aktive
aus dem eigenen Verein teilnehmen können,
wann immer sie wollen. Beachtet bitte die
Aushänge im Bootshaus!

Termine Wendenschloß
11.3. LRV-Preisverleihung beim
ESV Schmöckwitz
24.3. Frühjahrsputz Ruderer
30.3. – 2.4.
Osterrudern
7.4. Anrudern zum Friedrichshagener RV;
zuvor Ehrung im Bootshaus
8.4. – 14.4.
Ruderwoche mit Gästen
14.4. Abslippen Segler
Frühjahrsputz Taucher
19.4. Jahresversammlung der Sportgruppe
21.4. Frühjahrsputz Segler

Vom Rollsitz auf die Bowlingbahn

Margot Stöck zum Geburtstag

S

eit 58 Jahren ist sie Mitglied unseres
Vereins, den Äquatorpreis für die Erdumrundung im Ruderboot erhielt sie 1999,
im Jahr 2015 erwarb sie ihr 52. Fahrtenabzeichen. Danach wurde ihr der Rollsitz zwar
bedauerlicherweise zu hart, aber – wiewohl
„förderndes“ Mitglied – gehört sie nach wie vor
zu den „Aktiven“ in Wendenschloß vor allem
im Winter: als Cheforganisatorin des montäglichen Bowlingspiels, als Chef de cuisine
beim Preisskat der Ruderer und als „weit- und
klarsichtige“ Uno-Spielerin am Mittwochabend.
Die Rede ist – Eingeweihte wissen das längst
– von Margot Stöck, die im Februar ihren
80. Geburtstag beging. Darf man das überhaupt verraten? Man darf, glaube ich, denn
schließlich befindet sie sich in unserer Runde
diesbezüglich in guter Gesellschaft. Dass dies
noch lange so ist, dass Margot gesund bleibt
und zusammen mit Klaus unser Vereinsleben
bereichert, wünschen wir ihr – und nicht ganz
uneigennützig auch uns. Herzlichen Glückwunsch!				
ddp

7
        
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