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Periodical volume

Full text: PSB 24 aktuell Issue 2017, Dezember = H.6

Ausgabe DEZEMBER 2017

PSB 24 aktuell

Ausgabe I – Januar 2014

Newsletter VI-17
INHALT

Auch für Kinder hat Pro Sport Berlin 24 attraktive Angebote. Aus den Abteilungen Badminton, Judo, Handball, Schwimmen und Tennis wird in dieser Ausgabe des Newsletters
berichtet, dass Mädchen und Jungen mit Spaß, Eifer und Erfolg bei der Sache sind.

Seite 2
BADMINTON:
Ein kleiner Ausflug in 		
die große Welt
Seite 3
TENNIS GATOW:
Erfreulicher
Saisonrückblick
Seite 4
SG KÖPENICK:
Neuer Vorstand im Amt
Seite 5
LEICHTATHLETIK:
Zittern vor dem Lauf
in Britz
Seite 6
SCHWIMMEN:
Minis und Alte Hasen
strahlten
Seite 7
HANDBALL:
E-Mädchen mit Spaß
und Erfolg
FRAUENFUSSBALL:
Sechs Punkte aus drei
Spielen
Seite 8
JUDO:
Vereinsmeisterschaften
Seite 9
PROSPORTSTUDIOS
Fit durch den Advent
Pro Sport Berlin 24 e.V.
gegründet 1924 als
Postsportverein Berlin

Geschäftsstelle
Forckenbeckstr. 18
Tel.
82 30 98 44
Fax
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www.pro-sport-berlin24.de
Der Newsletter erscheint
im Wechsel mit dem
Mitgliedermagazin
„PSB 24 aktuell“

Redaktion und Gestaltung:
Detlef D. Pries
Foto: Marcus Mehlich

Weil`s Spaß macht 				

zeitung@pro-sport-berlin24.de
Redaktionsschluss der nächsten
Druckausgabe: 5. Januar 2018

www.pro-sport-berlin24.de

Badminton

A

m letzten Novemberwochenende machte
sich der Autor bei herbstlichem Regenwetter mit Mattis und seinem Doppelpartner
Hans Huss (SV Berliner Brauereien) auf die
weite Fahrt ins fränkische Hersbruck. Dort
fand ein hervorragend organisiertes Turnier
der Altersklasse U 11 im Rahmen der „German
Masters“-Serie unter Beteiligung des größten
Teils der deutschen Spitze sowie einiger ausländischer Spieler statt.
Am Samstag traten 46 Jungen in 11 Vorrundengruppen zum Einzel an. Mattis Zimmermann
hatte eine ausgeglichene Gruppe mit den an
Nr. 11 und 12 gesetzten Spielern erwischt.
Mit Jonas Schmid (Baden-Württemberg)
wartete gleich der nominell stärkste Gegner
im Auftaktspiel auf ihn. Nachdem Mattis den
ertsen Satz gewonnen hatte, steigerte sich
Jonas, während sich bei Mattis zunehmend
leichte Fehler einschlichen. Am Ende stand
eine knappe Niederlage in vier Sätzen (11:8,
9:11, 3:11, 13:15). Ähnlich knapp verlief das
zweite Spiel gegen Adam Taha (Sachsen),
den Mattis drei Wochen zuvor in Sömmerda
noch besiegt hatte. Einige leichte Fehler zu
viel kosteten einen möglichen Sieg (10:12,
8:11, 11:5, 9:11). So ging es im letzten Spiel
darum, sich mit einem Sieg zu verabschieden,
da die K.-o.-Runde nicht mehr erreichbar war.
Gegen Valerian Eckert aus Bayern gelang
das – wiederum in vier Sätzen (11:8, 3:11,
11:2, 11:6). Insgesamt konnte Mattis in allen
drei Spielen nicht sein allerbestes Badminton
abrufen, sonst wäre eine Achtelfinalteilnahme
sicher möglich gewesen.
Gemeinsam mit dem zur deutschen Spitze
zählenden Hans Huss ging es am Sonntag in
die Doppelkonkurrenz. Beide ergänzten sich
gut und kamen zu klaren Siegen gegen Doppel
aus Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein.

Mattis´ Ausflug in die große
Badmintonwelt
Autogramm vom Serienmeister und ein Pokal

Mattis in Aktion 						

Spannend wurde es im letzten Gruppenspiel
gegen Boros/Dimitrijevic (Ungarn/Serbien).
Jeder Punkt wurde lautstark bejubelt, es gab
viele knappe Entscheidungen, aber am Ende
konnte ein verdienter Viersatzerfolg gefeiert
werden (15:13, 12:10, 5:11, 11:9).
Durch den Gruppensieg kamen die beiden
direkt ins Viertelfinale, das gegen ein sächsisches Doppel in drei Sätzen gewonnen
wurde. Im Halbfinale warteten die hohen
Turnierfavoriten Rafe Brach/Felix Ma (NRW/
Baden-Württemberg), die sich am Morgen
noch im Einzelfinale gegenüber gestanden
hatten. Mattis und Hans spielten hervorragend,

Foto: Marcus Mehlich

gewannen den ersten Satz und mussten sich
im vierten Satz nur denkbar knapp geschlagen
geben (11:8, 3:11, 7:11, 10:12). Es sollte der
einzige Satzverlust im gesamten Turnier für
die späteren Sieger bleiben. Nach der stimmungsvollen Pokalübergabe für den dritten
Platz holten sich beide noch ein Autogramm
vom ehemaligen deutschen Serienmeister
Oliver Pongratz, der seinen Sohn in der Halle
betreute.
Das Wochenende endete, wie es begann: Mit
Regenwetter auf der Autobahn, was aber der
guten Stimmung keinen Abbruch tat.
Ingo Zimmermann

A

llen Mitgliedern und Freunden von
			 Pro Sport Berlin 24
wünscht die Redaktion besinnliche
Feiertage und einen angenehmen
Jahresausklang. Auf ein Neues 2018!

PSB 24 News - 6/2017

2

Sportgruppe

Gatow

Ein Saisonrückblick,
der uns erfreut
„Mannschaften des Jahres“: Jungen U14 und Damen 50

S
Mittsommerfest
gerettet!
o schnell wie der Winter uns
einholt, so schnell ging der
Sommer wieder vorbei, doch wir
blicken mit Zufriedenheit auf die zwei
erfolgreichsten Tennismannschaften
unseres Pro Sport Berlin 24 Gatow
in der abgelaufenen Saison.
Die Jungs der U 14 bilden ein wahrhaft
unschlagbares Team, das als Verbandsmeister in die Bezirksoberliga
aufgestiegen ist! Da können wir nur
sagen: Weiter so Leo, Nikolas, David,
Lino, Luke !

Meister, besser natürlich Meisterinnen waren auch unsere
„Damen 50“, die eine unvergleichbare Saison erlebten
und nach ihrem Aufstieg in die Meisterschaftsklasse
Verbandsmeister 2017 geworden sind.
Mehr sollte allerdings diesmal nicht sein, denn die
Qualifikation für die Ostliga – heben sie sich für die
kommende Saison auf...
Jörg-Olaf Lemm

Tenniskids
auf der
Bowlingbahn

D

er Spaß, den wir hatten, war unüberhörbar. Es war laut und lustig.
Ehrgeiz und Eifer, sonst auf dem
Tennisplatz zu finden, übetrugen sich 1:1 auf die
Bowlingbahn. Es war unglaublich,
wie viele Strikes und Spares
erzielt wurden. Man lernt Begriffe wie Pins, Frame, Hook, Gutter,
Approach ... eine andere Welt, die einen in
ihren Bann zieht!
Ilona Messmer-Zepf

PSB 24 News - 6/2017

3

Sportgruppe

Köpenick

M

it der Mitgliederversammlung am 17.
November endete für die Köpenicker
Wassersportler die Phase eines „amtierenden
Vorstands“, die durch den Rück- und Austritt
des alten Vorsitzenden im März 2017 erforderlich geworden war.
Bereits zum zweiten Mal innerhalb der letzten
zehn Jahre hatten sich am Thema der Zukunftsentwicklung der Sportanlage Köpenick
die Fronten zwischen der jeweiligen Leitung
der Wassersportgruppe und dem Gesamtverein
offenbar unauflösbar verhärtet.
Keine leichte Aufgabe für den danach amtierenden und durch zwei kooptierte Mitglieder
verstärkten Vorstand, die spürbar verunsicherte
Sportgruppe wieder zusammenzuführen, die
Wogen zu glätten, neues Vertrauen aufzubauen,
die losen Enden zwischen Sportgruppe und
Gesamtverein wieder zusammenzubinden
und… ja, und nebenbei noch ein sportlich
und gesellschaftlich erfolgreiches Sportjahr
zu gewährleisten.
Wie dies letztlich gelungen ist, konnte auch in
den Sportberichten der Köpenicker Kanuten
und Segler und dem Sommerfest-Artikel in
unserer Vereinszeitung nachvollzogen werden.

PSB 24 News - 6/2017

Quo vadis,
Sportanlage Köpenick?
Neuer Vorstand mit überzeugender Mehrheit gewählt
Erreicht wurde dies alles aber vor allem durch
den spürbaren Willen aller Mitglieder unserer Sportgruppe, sich auf die gemeinsamen
Interessen und die gemeinsamen Stärken zu
besinnen, offen und vertrauensvoll mit uns
und miteinander umzugehen und bereit zu
sein, „das Ganze vor seinen Teilen zu sehen“.
Gleiches wurde uns Köpenickern auch „aus
der Forckenbeckstraße“ zuteil, und so darf
konstatiert werden, dass das Kooperationsverhältnis auf allen Ebenen heute so gut und
vielversprechend ist wie wohl lange nicht mehr.
Dies scheint auch die Köpenicker Wassersportler überzeugt zu haben, denn wir wurden
am 17. November zunächst als amtierende
Vorstände entlastet und anschließend mit
einer überzeugenden Mehrheit der Wahlversammlung beauftragt, für die nächsten vier
Jahre die Geschicke der Sportgruppe in die
Hand zu nehmen und als nunmehr gewählter
Vorstand deren Interessen weiter zu vertreten.
Wofür der neue Vorstand steht und wofür nicht,
hatten wir zuvor mehrfach und deutlich klar
gemacht. Denn diese vier Jahre dürften in der
Tat „sportlich“ werden.
Die langgehegte Absicht des Vereins, die
Sportanlage Köpenick endlich „zukunftssiche-

rer“ zu gestalten, also für noch deutlich mehr
Sportler aus dem rapide wachsenden lokalen
Umfeld querschnittlich attraktiv zu machen,
ist ohne Erweiterung und Modernisierung der
gesamten Infrastruktur nicht denkbar.
Dafür eine Lösung zu finden, die dem langfristig
zu erwartenden Bedarf gerecht wird, dabei aber
den Charme der Anlage wo immer möglich zu
erhalten und dies alles in ein Finanzierungskonzept zu kleiden, das den hier seit langen
Jahren Aktiven die Möglichkeit gibt, ihren
Sport uneingeschränkt und zu vertretbaren
Konditionen weiter auszuüben… da haben
sich alle Beteiligten etwas vorgenommen!
Aber das war in den Geburtsjahren des Vereins
vor bald 100 Jahren vermutlich auch nicht
viel anders. Und da hat es schließlich auch
geklappt…
Also packen wir es an!
Es bedanken sich für das große Vertrauen und
für die guten Wünsche
Dr. Bertram Wieczorek
Christian Duhr
Klaus Wohlgemuth
Laslo Szukalla
Robert Winkler
Jochen Mertes

Vorsitzender
stellv. Vorsitzender
Finanzen
Segelsport
Kanusport
Hafenmeister

4

Leichtathletik

Britz 2017: Laufen oder Zittern
Drei PSB-24-Teams, zwei Neulinge, ein Tagessieg

Ganz viel gelbes Gewimmel am gestaffelten Teamstart – unsere Frauen freuen sich zu Recht, dass sie sich endlich warmlaufen dürfen.

B

eim Mannschafts-Halbmarathon „Rund
um den Britzer Garten“ waren wir im
Spätherbst schon oft gut vertreten. Diesmal
hat es wieder zu drei Teams gereicht und sogar
zu einem Tagessieg für unsere Frauen. Oder,
um konkret zu werden: zu den kiloschweren
Keksdosen, die es zur Urkunde gibt. Unsere
beiden neuen Mitglieder Rainer Falkenberg
und Alina Pempe waren bei diesem Gruppenereignis zum ersten Mal dabei und berichten:
„Am 19. November 2017 waren zwei Ereignisse angekündigt: das endgültige Ergebnis
der Sondierungsgespräche der sogenannten
Schwampel-Koalition um 18.00 Uhr und
der 39. Mannschafts-Halbmarathon um den
Britzer Garten, Startzeit 10.00 Uhr, wobei
letzteres zweifelsfrei die dominierende Rolle
einnahm. Das ist bereits an der Uhrzeit erkennbar: Niemand würde wichtige Ergebnisse
zeitgleich mit dem Beginn der sonntäglichen
ARD-Sportschau verkünden.
Seitens des PSB 24 traten drei Mannschaften
an. Die PSB-Spitze bildeten Philipp Ullrich,
Frédéric Georges, Günter Lewanzik und
Klaus Hertel als Team „Schneller als die
Post“, das – logischerweise als letzte der drei

PSB 24 News - 6/2017

Mannschaften gestartet – auf der zweiten
Runde die anderen beiden Mannschaften in
lockerem Tempo überholte, um nach 1:39:18
im Ziel einzulaufen.
Ebenfalls auf der zweiten Runde wartete ein
weiteres freudiges Ereignis auf uns: Zu den
recht angenehmen Temperaturen von etwa 5
bis 6 Grad Celsius nebst kräftigen Windböen
begann es zu regnen. Es blieb glücklicherweise
bei einem Tröpfelregen, der zweckmäßig dafür
sorgen konnte, den aufgewirbelten Staub des
PSB-Spitzenteams zu binden.
Während wir uns bei diesen zwei Runden um
den Britzer Garten vergnügten, stand unser
Das PSB-24-Laufteam trainiert
mittwochs von 18 bis 20 Uhr im
Stadion Wilmersdorf. Trainingsgäste sind herzlich willkommen!

Weitere Informationen und spannende Laufberichte sind auf http://
www.psb24-laufteam.de zu
finden.

Trainer Ralf eisern und am Ende tiefgekühlt
am Stadion, um Beweisfotos zu knipsen.
Letztendlich erreichten selbstverständlich auch
die beiden weiteren Mannschaften das Ziel:
Das Team „Schneller als Thurn und Taxis“
mit Rainer Falkenberg, Steffen Goll, Christian
Auerbach und Manfred Kretschmer mit 1:51:10
und das Team „Schneller als DeHaEl“ mit
Alina Pempe, Sylvia Pfaff-Hofmann, Bärbel
Rennung und Sonja Thiele mit 1:52:11. Das
Damenteam erreichte damit den ersten Platz
der Damen-Gesamtwertung.
Es ist ebenfalls zu verkünden, dass keiner
der PSB-24-Teilnehmer mit dem berühmtberüchtigten Briefkasten (respektive dem
gegenüber liegenden Fahrradständer) „nähere
Bekanntschaft“ machte.“
Briefkasten und Fahrradständer sind legendär
seit einem Zwischenfall im Jahr 2004. Trotz
des Unfalls hatte unsere Mannschaft damals
den Lauf gewonnen. Den Bericht darüber,
wie ganz viele andere seit 17 Jahren, kann
man übrigens auf der Seite der LeichtathletikAbteilung im weltweiten Netz (siehe Kasten)
nachlesen.
Ralf Milke

5

Schwimmen

Medaillenregen für unsere
Mannschaft in Charlottenburg

„Minis“ uns „Alte Hasen“ glänzten beim Ilse-Moratz-Wettkampf mit Bestzeiten

A

m 15. Oktober rief der SC Charlottenburg schon zum 12.
Mal zum Kräftemessen beim Ilse-Moratz-GedächtnisPokal auf. Die Wettkampfmannschaft des PSB 24 nahm,
wie schon in den letzten Jahren, die Herausforderung an
und machte sich auf den Weg ins Stadtbad Charlottenburg.
In diesem Jahr hatten sich die Gastgeber etwas Besonderes einfallen lassen, sie hatten einen kindgerechten
in den normalen Wettkampf integriert. Das nahmen wir
zum Anlass, auch unseren gut ausgebildeten Nachwuchs,
unsere „Minis“, zum Wettkampf einzuladen. Gemeinsam
mit den „Großen“ bekamen sie die Chance, ihr Können vor
Publikum und im direkten Vergleich mit anderen Kindern
unter Beweis zu stellen. So zogen 13 Kinder und Jugendliche aus unserem Verein los und traten gemeinsam mit
256 Kindern und Jugendlichen aus anderen Vereinen an.
Unsere Minis Evan, Matteo, Aymeric, Oda, Olga, Charlotte
und Filippa schafften es bei 17 Starts gleich 13 Mal aufs
Podest. Mit ihrer Zeit von 31,61 Sekunden über 25 m
Brust-Beine holte sich Oda als einzige den 1.Platz. Doch
auch alle anderen Minis glänzten mit tollen Bestzeiten und
erschwammen insgesamt sechsmal den 2. und sechsmal
den 3. Platz. In unseren Augen zählen jedoch nicht nur
die Medaillen, sondern viel mehr die tollen Bestzeiten,
der tolle Zusammenhalt und das große Engagement, mit
dem sich alle beteiligt haben.
Auch unsere „alten Hasen“ – die Großen – kämpften mit
Löwenherz im Vierkampf um neue Bestzeiten und Medaillen. An den Start gingen Jonas, Leonie, Anna, Samira,
Sofia und Phelan.
Die Bemühungen zahlten sich aus. Angefeuert von unseren
Minis, erreichten sie zweimal den 1., fünfmal den 2. und
dreimal den 3. Platz auf den Einzelstrecken. Einen beson-

PSB 24 News - 6/2017

Die Großen schwammen im
Mehrkampf zu Gold, Silber und
Bronze.

Die „Minis“ schafften es bei 17
Starts 13 Mal aufs Podest.

deren 2. Platz erschwamm Sofia (2008), die
zum ersten Mal über 50 m Schmetterling bei
einem Wettkampf antrat und uns mit ihrer Zeit
von 55,51 Sekunden beeindruckte.
Auch in der Mehrkampfwertung waren wir
durch Anna (1. Platz, Jg 2004), Leonie (3.
Platz Jg. 2000) und Jonas (3. Platz, Jg. 1999)
auf dem Podest vertreten. Dazu
schafften es Anna und Jonas auch
noch in der Wertung „Punktbeste
Einzelleistung“ jeweils über 50 m
Freistil (Anna in 30,81, Jonas in
26,62) auf Platz 3. Ebenso seien
Samira und Phelan erwähnt, die
nicht nur tolle Platzierungen
erreichten, sondern uns auch
mit neuen Bestzeiten und ihrem
Ehrgeiz begeisterten.
Für uns Trainer war es ein toller
Tag! Trotz straff organisiertem
Wettkampf zeigte unser Team
wunderbare Leistungen, hielt gut
zusammen und unterstützte sich
gegenseitig. Ein besonderer Dank
geht auch an Anja, die Mutti von
Phelan, die uns wie so oft tatkräftig
unterstützte.
Unser Fazit: Es ist immer wieder
das Schönste für uns Trainer, wenn
wir in strahlende Augen sehen
können, wenn sich die Kinder
über die tollen Ergebnisse ihres
wöchentlichen Trainings freuen.
Nicole Schumann &
Peggy Henning

6

Handball

L

ange haben wir fleißig trainiert und den
Platz in der A-Staffel, der stärksten Staffel
in Berlin, wollten wir eigentlich gar nicht
einnehmen, da es immer schwierig ist, dort
neue Spieleinnen mit Spielanteilen zu beteiligen. Aber nun sind wir dort gelandet und
versuchen uns durchzubeißen. Das gelingt
uns von Spieltag zu Spieltag besser und auch
unsere Neuen bekommen ihre Spielzeiten.
Wenn es vor einem Jahr in der Torschützenliste
fast ausschließlich Farelle gab, gesellen sich
zwischenzeitlich neue Namen wie Chamelle,
Klara, Carla, Pauline, Milena und andere
hinzu. Eine für unsere Mannschaft tolle, neue

Frauenfußball

E

ine Rechnung offen hatte der SC SchwarzWeiß Spandau mit uns, waren wir doch für
die Spandauerinnen Endstation im Pokal. Sie
verließen den Grunewald mit „netten“ Worten
im Groll. So begannen sie hochmotiviert und
mit viel Druck, manche Situation konnten wir
erst im letzten Moment entschärfen. Aber
auch uns gelangen einige Vorstöße. Als Melli
Schultze einen Ball aus linker Abwehrposition
spielte, konnte die Spandauer Torfrau den
weiten Flugball nur abklatschen. Geistesgegenwärtig nahm Alex Kock den Ball mit dem
Kopf und versenkte ihn im gegnerischen Tor.
Es waren gerade mal 15 Minuten gespielt.
Die Spandauerinnen schienen geschockt,
uns beflügelte die Führung. So hatten wir in
der Folgezeit noch einige Möglichkeiten, die
jedoch nichts einbrachten.
In der zweiten Hälfte hätten wir unsere Führung gerne ausgebaut, doch Spandau wurde
von Minute zu Minute stärker und drängte
auf den Ausgleich. Da zeigte die gesamte
Mannschaft größten Kampfgeist, brachte
immer wieder ein Bein dazwischen und spätestens Keeperin Chris Schultz entschärfte
jeden gefährlich werdenden Rest mit klasse
Paraden. So hielten wir unseren Kasten bis
zum Abpfiff sauber und entführten mit dem
1:0 drei Punkte aus Spandau.

PSB 24 News - 6/2017

E-Mädchen mit Spaß am
und Erfolg im Spiel
Erfahrung. Wir sind eine Mannschaft, die
gelernt hat, miteinander Handball zu spielen,
die Mitspielerin zu sehen, das Team in den
Vordergrund zu stellen und den Zuschauern
Freude zu bereiten. So war es auch an einem
Sonntag im Spätherbst. Beim Spiel 3 gegen
3 gelang gegen Spandau ein 5:2-Sieg. Dann
kam ein Unentschieden gegen Hermsdorf und
im 6 gegen 6 folgten zwei Siege gegen die SG
Narva (10:7) und gegen OSF (8:5). Vielen
Dank für den gelungenen Spieltag.
Reinhard Hermenau

Neben unseren E-Mädchen sind auch
schon unsere Minis in der Spur. Leider
können wir aus personellen Gründen mit
dieser Gruppe nur spontan an Spielen
teilnehmen. Darum auf diesem Weg die
Frage: Wer hat vielleicht Zeit und Lust, mit
uns den Jüngsten des Vereins (Jahrgang
2011-2009) den Handballsport ein wenig
näher zu bringen? Informationen zu uns
sind unter http://pro-sport-berlin24.de/
sportarten/handball/ zu finden.

Zwei Siege und eine
eingeplante Niederlage
Frauen sammeln in drei Spielen sechs Punkte
Bis dahin wechselten sich in dieser Saison
Sieg und Niederlage regelmäßig ab. Mit
Cono Sur empfingen wir den zur Zeit des
Spiels Tabellenvorletzten. Wir taten uns mit
den schnellen Spielerinnen von Beginn an
schwer. In einer hektischen Partie gelang
uns nur in der Anfangsphase ein ordentliches
Zusammenspiel. Eine unserer Möglichkeiten
nutzte Katja Kleiner nach feinem Zuspiel
von Annett Kaiser zur bis dahin verdienten
Führung. Wer jetzt dachte, dass der Bann
gebrochen sei, wurde zwei Minuten später
enttäuscht. Aus heiterem Himmel entwischte
die schnelle Stürmerin von Cono Sur unseren
drei(!) Abwehrspielerinnen und lief auf unsere
Torfrau zu, die den Torschuss starr vor Schreck
über sich ergehen ließ.
Nach der Pause wollten wir wieder den „gebührenden“ Abstand herstellen. Doch der
Gegner wusste auch zu fighten. Als in der
42. Minute Katja ein Handspiel im eigenen
Strafraum unterlief, zeigte der Schiedsrichter
auf den Punkt. Chris parierte den scharf aber
nicht platziert geschossenen Neunmeter reaktionsschnell und so überstanden wir auch
diese brenzlige Situation. Drei Minuten später
konnten wir die Gegnerinnen sogar noch mehr
schocken, als sich Katja ein Herz fasste und
aus 15 Metern einfach mal ins lange Eck

abzog. Das Spiel stand auf Messers Schneide
und wir hatten alle Füße voll zu tun, um den
Vorsprung zu halten. Fast mit dem Schlusspfiff
fiel die Entscheidung. Katja setzte sich nach
einem Steilpass auf der linken Seite durch und
passte quer zur mitgelaufenen Petra Dittberner,
die keine Mühe hatte, das 3:1 zu markieren.
Beim überragenden Spitzenreiter SV Askania
Coepenick II konnten wir zum abendlichen
Nachholspiel nur mit sieben Spielerinnen
aufwarten. Schon den Platz und die Umkleidemöglichkeiten zu finden, war ein dunkles
Abenteuer „An der Wuhlheide“. In neun
Spielen hatten die Köpenickerinnen bereits 55
Tore geschossen. Wir wussten also, was uns
erwartete. Der Gegner wirbelte uns von Beginn
an heftig durcheinander, so dass Chris im Tor
jede Menge zu tun bekam. Bereits nach fünf
Minuten klingelte es zum ersten Mal. Aber wir
stellten uns nach den Anfangsschwierigkeiten
besser ein und fingen uns bis zur Halbzeit nur
noch ein Tor ein. In der zweiten Hälfte konnten
wir dem Druck nicht mehr standhalten, da die
Kräfte schwanden, und kassierten Tor auf Tor.
Insgesamt „sammelten“ wir an diesem Abend
acht Gegentore ein, haben aber aus den letzten drei Spielen sechs Punkte geholt, bei nur
einem Heimspiel. Das ist so schlecht nicht...
Nico Lange

7

Judo

N

Sehenswerte Kämpfe um die
Vereinsmeisterschaft

ach den Ferien begannen die restlichen
Vereinswettkämpfe, an denen fast alle
jugendlichen Mitglieder teilnahmen.

Mädchen B
Die Gruppe war mit sechs Aktiven gut besetzt,
wurde aber nicht im Poolsystem ausgekämpft,
sondern im Kampf jeder gegen jede, so dass
jede Judoka fünf Kämpfe bestritt. Es gab gute
Kämpfe, aber die Ausdauer ließ ein wenig zu
wünschen übrig. Am Ende behauptete sich
die Vorjahrsgewinnerin. Yara entschied alle
fünf Kämpfe für sich, die Begegnung gegen
die Zweitplatzierte Paula allerdings nur durch
Kampfrichterentscheid.
1. Yara Strecker
2. Paula Fuchs
3. Malak Aattar und Lara
5. Kimberly
6. Joline Buchwald

Jungen A
Diese Gruppe war leider nur schwach besetzt. Der Sieger Kai entschied drei von fünf
Kämpfen für sich, aber auch hier wären bei
besserer Kondition mehr Siege drin gewesen.
So ergab sich die Rangfolge:
1. Kai Grzesik
2. Josef Wittstock
3. Robert Parks und Maurilio Fleck

Siegerehrung für
die B-Mädchen

Mädchen A
Acht hoch motivierte Teilnehmerinnen bildeten die bestbesetzte Gruppe und zeigten
sehenswerte Kämpfe. Fünf Kämpfe waren
notwendig, um ins Finale einzuziehen.
Im ersten Halbfinale verteidigte sich Lilly
lange gegen die überlegene Antonia und
musste sich erst kurz vor Ende geschlagen
geben. Im anderen Halbfinale kämpfte die
erkältungsgeschwächte Greta gegen Charlotte,
die sich letztlich durchsetzte.
Hervorragende Kämpfe waren im kleinen Finale
um die dritten Plätze zu sehen: Emma gegen
Lilly und Toni gegen Greta. Lilly verletzte
sich und verlor durch dieses Handicap knapp.
Greta setzte sich in ihrem letzten Kampf durch.

Im Finalkampf gegen Antonia kam Charlotte
nach zwei spannenden Minuten durch einen
O-goshi in einen Haltegriff. Antonia wurde
zur Siegerin erklärt. Die Platzierungen:
1. Antonia Christmann
2. Charlotte Fuchs
3. Greta Herzig und Emma Sachtleber
5. Lilly Fillies
6. Toni Buchwald
7. Miriam Fuchs
8. Yara Strecker (gesetzt wegen des
1. Platzes bei den B-Mädchen)
Allen Teilnehmern vielen Dank für die schönen
Kämpfe und Würfe. Dank auch an die tüchtigen Helfer – Kampfrichter, Zeitnehmer und
Listenführer – Josef, Antonia und Maurilio.

Mädchen A

Glückwunsch zum 80.

M

anfred Ebert ist seit vielen Jahre beim
Judo dabei, früher auch als Wettkämpfer,
heute noch immer regelmäßig auf der Matte
beim Training. Wir alle,Trainer, Vorstand
und Trainingspartner, wünschen dir, lieber
Manfred, zum 80. Geburtstag alles Gute und
Gesundheit.

PSB 24 News - 6/2017

Weihnachtsfeier. Die Feier fand dies-

mal mit fast allen erwachsenen Mitgliedern
am Bundesplatz im Athener Grill statt. Es war
wieder sehr nett, Danke fürs Kommen! Bis
zum nächsten Jahr!
Die Weihnachtstüten für die Jugend gab es
am 1. Dezember. Bestückt waren sie wie ein
Adventskalender mit 24 Kleinigkeiten. Jeden
Tag einmal reingreifen, nicht gleich alles essen!

Zur Wahl des Sportlers des Jahres gibt es
Näheres in der gedruckten Ausgabe. Und
auch über „Neuanschaffungen“ lest in der
nächsten Ausgabe.
Allen ni=mmermüden Judokids, deren Eltern,
unseren Erwachsenen Judokas und allen Helfern
wünschen wir ein schönes Weihnachtsfest und
ein gesundes neues Jahr 2018.
Thomas Weichert

8

PSB 24 News - 5/2017
        
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