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Periodical volume

Full text: PSB 24 aktuell Issue 2016, April/Mai = H.2

Ausgabe April-MAI 2016

PSB 24 aktuell

Ausgabe I – Januar 2014

Newsletter II
INHALT
Seite 2
	 Prosportstudios:
	 Problemzone Rücken
Seite 3
	 Badminton:
	 Knapp, aber geschafft
Seite 4
	 LEICHTATHLETIK:
	 Läufe in den Frühling
Seite 5:
	 Boxen: Feuerprobe 		
	 FuSSball: Tore!
Seite 6:
	 Schwimmen:
	 Herzklopfen für Junge 	
	 und Masters
Seite 7:
	Tanz-Bilanz
Seite 8:
	Winter ade in Gatow
Seite 9:
	 Köpenicker auf dem 		
	 Ku‘damm
	ANGERUDERT ist!
Pro Sport Berlin 24 e.V.
gegründet 1924 als
Postsportverein Berlin

Geschäftsstelle
Forckenbeckstr. 18
14199 Berlin
Tel. 	 82 30 98 44
Fax 	 82 30 98 45
info@pro-sport-berlin24.de
www.pro-sport-berlin24.de
Der Newsletter erscheint im
monatlichen Wechsel mit dem
Mitgliedermagazin
„PSB 24 aktuell“
Redaktion und Gestaltung:
Detlef D. Pries

zeitung@pro-sport-berlin24.de

Foto: Jan Baldszuhn (oneeyeview.de)
Mit dem Anrudern beim Friedrichshagener RV begann am 2. April offiziell die Sommersaison

Weil`s Spaß macht 				

Redaktionsschluss der nächsten
Druckausgabe: 5. Mai 2016

www.pro-sport-berlin24.de

Bevor‘s im Rücken zwackt

Prosportstudio

Charlottenburg

Was tun, um Beschwerden zu vermeiden?

J

eder kennt sie, keiner will sie – und doch
hat sie fast jeder: Rückenschmerzen!
Repräsentative bundesweite Befragungen haben
gezeigt, dass Rückenschmerzen immer mehr
zu einer Volkskrankheit werden oder es schon
sind. Demnach hatten nach Veröffentlichung
des Robert-Koch-Instituts zum Zeitpunkt der
Deutschen Rückenschmerzstudie lediglich 20
Prozent der Befragten keine Rückenschmerzen!
So haben 74 bis 85 Prozent aller Deutschen
mindestens einmal in ihrem Leben Rückenbeschwerden. Doch wieso klagen so viele
Menschen über Beschwerden im Nacken- und
Lendenbereich?
Groß angelegte Studien mit hoher Evidenzklasse konnten drei Hauptursachen finden, die zu
Schmerzen und Beschwerden im Nacken- und
Lendenwirbelbereich führen:
1. Eine schwache rumpfstabilisierende Muskulatur,
2. allgemeine mangelnde körperliche Fitness,
3. schwere körperliche Belastungen.
Die Hauptursachen lassen sich also relativ leicht
vermeiden oder reduzieren. Die rumpfstabilisierenden Muskeln bestehen hauptsächlich aus
der Bauchmuskulatur sowie der autochthonen
Rückenmuskulatur (Rückenstrecker).
Was sollte man also tun, damit Beschwerden
am Rücken erspart bleiben? Das Rezept ist
eigentlich ganz einfach: Ein regelmäßiges
Training der rumpfstabilisierenden Muskulatur, allgemein mehr körperliche Aktivität
und zu guter Letzt ein gesunder Umgang mit
dem eigenen Rücken (richtiges Heben und
Bücken, Tragen und Sitzen)!

Foto: nixki

Pro Sport Berlin 24 bietet seinen Mitgliedern
sogar extra Kurse zur Prävention von Rückenbeschwerden an. In jedem Prosportstudio
(Charlottenburg, Köpenick und Wilmersdorf)
findet mindestens dreimal wöchentlich eine
sogenannte Wirbelsäulengymnastik (auch
WSG genannt) statt. Und wer allgemein
etwas fitter werden möchte, hat die Qual der
Wahl – denn mit über 120 Kursen bieten die
Prosportstudios für jeden Geschmack etwas!

Fazit: Ob individuelles Training, Aerobic,
Wirbelsäulengymnastik (WSG) oder Jumping®
– das Resultat sind weniger Rückenschmerzen.
Langfristig empfehlen sich zwar immer eine
genaue Trainingsplanung und individuelles
Training, aber für den Einsteiger sind auch
Bewegungsangebote in Kursform bestens
geeignet, um dem Rücken etwas Gutes zu tun!
Till Strohmeyer

Pro Sport Berlin 24 e.V.
Einladung zur

Hauptversammlung 2016
Donnerstag, 12. Mai 2016, 18.00 Uhr
Segelabteilung am Stößensee, Siemenswerderweg 57, 13595 Berlin

Tagesordnung
	 1.	 Begrüßung und Eröffnung
	 2.	 Ehrungen
	 3.	 Berichte
		 3.1.		 Präsident
		 3.2.		 Schatzmeister
		 3.3.	 Kassenprüfer
	 4.	 Aussprache zu 3.

	 5.	
			
			
			
	 6.	
	 7.	

Genehmigung des
Jahresabschlusses 2015 und
Entlastung des Präsidiums
einschließlich des Schatzmeisters
Anträge
Mitteilungen und Anfragen

Hinweis: Anträge zu Punkt 6 müssen dem Präsidium acht Tage, Anträge zur Satzungsänderung sechs Wochen vor
der Versammlung in schriftlicher Form vorliegen.

PSB 24 News - 2/2016

2

Badminton

V

or der Saison 2015/16 musste die 1.
Mannschaft verschiedene Ausfälle kompensieren. Stella, Maxi und Robert standen
aus berechtigten Gründen nicht mehr zur
Verfügung. Bei Stella und Maxi stand oder
steht das 1. Staatsexamen in Jura an. Robert
wollte nach gefühlt 20 Jahren 1. Mannschaft
ein wenig tiefer spielen. Zudem wurde Corinna Schnee leider nicht fit und musste weiter
verletzungsbedingt passen. Mit Eva hatten
wir aber einen Glücksmoment!
Eva stieß kurz vor der Meldung zu uns und
passte wunderbar in die Mannschaft. Zudem
rückte Franz erstmals in die erste Mannschaft
auf. Komplettiert wurde die Truppe durch einen
alten, bereits ausgedienten Recken (meine
Wenigkeit). Wir wussten, dass diese Saison
in der Berlin-Brandenburg-Liga (BBL) eine
ganz, ganz harte werden würde.
Sie begann jedoch mit einer für uns glücklichen
Nachricht: Südring II hatte seine Mannschaft
zurückgezogen. Daher mussten wir „nur“ noch
Vorletzter werden, um nicht direkt abzusteigen. Das erste Saisonspiel verlief mit dem
4:4 gegen EBT III besser als erwartet. Der
erste Rückschlag kam mit dem 4:4 daheim
gegen Brauereien II. Das Unentschieden war
da zweitrangig – Eva hatte sich verletzt und
fiel für die restliche Saison aus! In der Zwischenzeit hatten wir mit Kati als feste Dame
neben Eva geplant.
Nun brauchten wir auch eine zweite Dame, die
Lust hatte und in den unteren Mannschaften
abkömmlich war. Wir waren froh, dass wir

PSB 24 News - 2/2016

Der Klassenerhalt gelang
mal wieder denkbar knapp
1. Mannschaft behauptet sich schon seit neun
Jahren in der Berlin-Brandenburg-Liga
Christina in die Mannschaft holen konnten.
Einen Dank an unsere 2. Mannschaft, für die
beide Damen spätestens ab der Rückrunde
nicht mehr zur Verfügung standen! Ein großes
Dankeschön auch an die weiteren eingesetzten
Ersatzspielerinnen und -spieler!
Im Laufe der Hinrunde kristallisierten sich
zwei Mannschaften für den letzten Platz heraus: wir und Brauereien II. So gingen viele
Spiele nicht besonders knapp verloren, aber
auch Brauereien II verlor Spiel um Spiel. Es
kam, wie es kommen musste, in der Rückrunde
zur Entscheidung (neudeutsch Showdown) bei
Brauereien II. Auch wenn sich beide Vereine
nur in der 5. Liga Deutschlands bewegen, war
es für beide ein ganz wichtiges Spiel. Wir hatten
Glück, dass sowohl Viola als auch Stephan
und Roland Kapps Zeit hatten und gerne für
uns spielten. So bauten wir die Mannschaft
für dieses Spiel um.
Mit der bestmöglichen Besetzung gingen wir
an den Start – und konnten das Spiel denkbar
knapp mit 5:3 für uns entscheiden. Der vorletzte
Platz war uns nun sicher.
Seit letzter Saison muss der Tabellensechste der
BBL in die Relegation gegen die Tabellenzweiten der tieferen Landesliga. Unsere Mannschaft
musste also nochmal gegen Potsdam I ran. Da
zeitgleich die Aufstiegsrunde für die Oberliga

stattfand und wir davon ausgingen, dass kein
Absteiger in die BBL kommt, war dieses
Relegationsspiel eigentlich nur statistischer
Natur. Dennoch nahmen wir die Begegnung
wieder ernst. Abermals unterstützten uns Viola,
Stephan und Roland Kapps (Dank dafür!). Wir
gewannen das Spiel 6:2. Letztendlich spielt
aber auch der Verlierer Potsdam I nächste
Saison in der BBL.
So haben wir die Klasse mit 4:20 Punkten
gehalten. Ich kann mich nur noch an die Saison
2010/11 erinnern, da hatten wir das Kunststück
mit 7:21 Punkten gemeistert.
Unsere 1. Mannschaft spielt nun schon seit
neun Jahren (seit der Saison 2007/08) in der
höchsten Spielklasse des Landesverbandes.
Aus der Aufstiegsmannschaft von damals ist
keiner mehr in der 1. Mannschaft aktiv (ich
nehme mich da mal raus). Toll, wie wir die
Mannschaft über die Jahre stetig verjüngen
konnten. Die vergangene Saison hat aber
gezeigt, dass es in der jetzigen Besetzung
immer sehr eng sein wird. Wir hoffen natürlich,
dass unsere Damen zurückkehren können.
Trotzdem könnte es tatsächlich mal – auch für
die scheinbar „Unabsteigbaren“ – zu einem
Abstieg kommen. Aber auch das wäre kein
Beinbruch.
Es bleibt spannend!
Roland Zell

3

Leichtathletik

D

er Frühling ist da und mit ihm nimmt die
Zahl der Laufwettbewerbe in Berlin und
Umland zu. Ob über die 10-km-Distanz, den
Halbmarathon oder den ganz langen Brocken
von 50 km – unsere Leichtathleten durften
natürlich nicht fehlen!
So berichtet Manfred Kretschmer: „Tja, bis
vor kurzem wusste ich nicht einmal, wie lang
50 km sind, aber sie sind kürzer als gedacht.
Als Ralf (Milke) kurz vor Weihnachten nach
dem Training bei einem Getränk von den
Deutschen 50-km-Meisterschaften auf dem
Olympia-Gelände erzählte, reifte in mir der
Wunsch, auch daran einmal teilzunehmen. Nach
einigen etwas längeren Test-Trainingsläufen
habe ich mich schließlich gemeldet, ohne zu
wissen, wie lang 50 km wirklich sind (nicht
einfach 8 km mehr als Marathon) ...“
Notgedrungen mussten die Veranstalter, die
Lauffreunde, die Meisterschaft kurzfristig in
den Plänterwald verlegen, aber Manfred fand,
dass sei „eine gute Wahl“ gewesen. Weiter
schreibt er: „Ich musste erst einmal feststellen,
dass es vor dem Start bei gutem Laufwetter
(5 Grad und trocken) viel entspannter als vor
anderen Volksläufen, Halb- oder Marathons
zuging. Auch nach dem Start ging es viel
ruhiger zu, da alle wussten, dass noch eine
lange Strecke vor ihnen liegt; kein Gedrängel,
kein Geschiebe, kein Hin- und Herspringen.
Die Anmeldung für den Havellauf
2016 ist freigeschaltet!
Der Lauf wird am 17. Juli 2016
zum 27. Mal stattfinden!
Alle Informationen unter:
www.havellauf-berlin.de

Die 5-km-Runde musste 10 mal gelaufen
werden und nach jeder Runde konnte man
Getränke und auch etwas Obst zu sich nehmen. Die Asse hatten dafür natürlich wenig
Zeit: Paul Schmidt (2:49 h), Marco Bscheidl
(3:00) und Niels Bubel (3:04) belegten die
ersten drei Plätze bei den Männern. Bei den
Frauen siegte Nele Adler (3:20) vor Patricia
Rolle (3:53) und Antje Krause (3:54).
Bei meinem ersten Lauf in der Altersklasse M70
gab es nur zwei Alternativen: ankommen und
Erster oder Zweiter werden (mehr Teilnehmer
gab es nicht). Ich ging also die ersten Runden
vorsichtig an – mit einem Tempo von knapp
unter 5 Minuten pro Kilometer – und hoffte,
dies bis Kilometer 40 halten zu können. Und
es klappte fast sehr gut: Ich hatte es geschafft
,bis Kilometer 35 über 2 Minuten unter dem
5-Minuten-Schnitt zu bleiben. Die letzten drei
Runden wurden zwar immer schwerer, aber
was mich am meisten verwunderte: Es gab
keinen Einbruch, keine Gehpausen, keinen
Gedanken daran, dass ich es nicht schaffe.
Im Gegenteil: Da ich im Internet gelesen
hatte, dass die Bestzeit in Deutschland in

PSB 24 News - 2/2016

Lange und ganz lange
Läufe in den Frühling
Manfred Kretschmer startete erfolgreich bei
Deutschen Meisterschaften über 50 Kilometer
meiner Altersklasse bei 4:10:35 liegt, nutzte
ich auch diese Zeit als Ansporn, um darunter
zu bleiben. Und ich habe es auch geschafft:
Mit 4:09:46 war ich mehr als zufrieden und
glücklich darüber, zumal ich meinen direkten
Konkurrenten zweimal überrundet hatte.
Fazit: Es lohnt sich, einen Ausflug auf längere
Distanzen zu unternehmen, allerdings muss
man auch die Zeit haben, um etwas längere
Trainingsläufe zu machen.“

Sorgen um eine Brücke beim
Lauf der Sympathie
Bärbel Rennung berichtet von ihrem Rennen
von Falkensee nach Spandau und den Erfolgen
der Vereinskameraden:
„Seit 26 Jahren veranstalten der TSV Falkensee
und der VfV Spandau gemeinsam den Lauf
der Sympathie. Wenige Wochen vor dem Start
der diesjährigen Veranstaltung befürchtete
die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
allerdings, dass bei der Carl-Schurz-Brücke
‚läuferinduzierte Schwingungen‘ entstehen
könnten, so dass akute Gefahr im Verzug
sei. Die Veranstalter konnte die Forderung
nach einem Gutachtens, das ca. 5000 Euro
gekostet hätte, gerade noch abwehren. Um
den Wettbewerb nicht abblasen zu müssen,
erklärten sie sich bereit, auf der Brücke einen
Helfer zu stationieren. Der wartete darauf, dass
er irgendwelche Schwingungen spürt. Wenn
ihn irgendein Zittern, Beben oder Zucken
durchfahren wäre, hätte er sofort aktiv werden
müssen. Und er musste auch dafür sorgen,
dass nicht mehr als 15 Läufer gleichzeitig
über die Brücke liefen.
Von diesem Problem bemerkten die Läufer
und Läuferinnen allerdings nichts. Die Veranstaltung wurde wie in den Jahren zuvor
professionell durchgeführt, einschließlich
lautstarker Trommler im Startbereich und
Kleidertransport in den Zielbereich.
Das Thermometer zeigte am Morgen in Wilmersdorf frische 5 Grad und die Windprognose
lautete „Nordost“. Auch wenn „Nordwest“ aus
Läufersicht günstiger gewesen wäre, konnten
sich die zehn teilnehmenden PSBler gut im
Starterfeld behaupten.
Bis auf Sylvia Pfaff-Hofmann, die noch nicht
im Besitz eines Startpasses ist, stellten sich
die ‚Gelbhemden‘ auch wieder der Ermittlung der Berlin-Brandenburgischen 10-km
Straßenlaufmeister.
Den Titel ‚Berliner Meisterin im 10-kmStraßenlauf‘ erliefen in ihren jeweiligen
Altersklassen Antonia Maecker und Bärbel
Rennung, Ewald Klammer erfuhr die Ehrung
in Form der Bronzemedaille.“

PSB-24-Ergebnisse (Gesamtwertung)
	

Nettozeit	 Altersklassenplatz

Antonia Maecker	
41:35	
Audrey Nioucel	
42:09	
Stefanie Meul 	
43:20	
Sylvia Pfaff-Hofmann	47:21	
Bärbel Rennung	
48:08	
Gregor Wünsch	
Günter Lewanzik 	
Steffen Goll	
Alexander Oberthür	
Ewald Klammer	

35:44	
41:11	
43:35	
44:33	
45:47	

1 	von 70 	
4 	von 53 	
8 	von 61 	
6 	von 70 	
1 	von 25 	

(W 45)
(W 40)
(W 30)
(W 45)
(W 60)

9 	von 114 	(M 35)
5 	von 40 	 (M 60)
38 	von 182 (M 50)
35 	von 104 (M 40)
4 	von 31 	 (M 65)

Als Quartett beim Cup-Lauf
Manfred Kretschmer berichtet vom dritten
Berlin-Cup-Lauf: „Beim 30. BirkenwäldchenLauf – gleichzeitig 3. Cup-Lauf – war ein
Quartett von Gelbhemden dabei und sehr
erfolgreich. Bei leicht feuchtem Wetter und
5 Grad Celsius starteten 189 Läuferinnen und
Läufer über 10 km. Das bedeutete drei Runden
auf zum Teil recht verwurzelten Wegen. Für
das erste Sprießen der Pflanzen hatte man
einfach keinen Blick, so sehr musste man auf
die Strecke achten.
Am schnellsten war Oliver Bolm (LTC) in
34:16 Minuten, schnellste Frau war Lilly
Ließner (39:52). Unsere Antonia (Maecker)
siegte in ihrer Altersklasse M40 in 41:46.
Eine knappe Minute später wurde Günter
Lewanzik in 42:40 Zweiter der M60. Steffen
Goll, lange Zeit wegen seiner Beschwerden
außer Gefecht, schaffte die Strecke immerhin
schon in 43:57 und belegte in M50 den 11.
Platz. Das lässt auf weitere gute Läufe hoffen.
Als Letzter unseres Quartetts lief ich in 46:00
durchs Ziel (1. M70).“

Halbmarathon durch die
Berliner Innenstadt
Am ersten April-Sonntag fand der Berliner
Halbmarathon statt. Auch 11 PSBler machten
sich auf die 21,0975 km. Schnellster PSBler
war Gregor Wünsch, der nach nur 1:19:43 das
Ziel erreichte. Die Leistungen der anderen
Vereinsteilnehmer sind nicht weniger bemerkenswert. Um die Spannung noch ein wenig
zu steigern, erscheint der ausführliche Bericht
in der nächsten Zeitungsausgabe.
Sophie Oberländer-Hayn
Das PSB24-Laufteam trainiert mittwochs von 18 bis 20 Uhr im Stadion
Wilmersdorf. Trainingsgäste sind
herzlich willkommen!

Weitere Informationen und Laufberichte
sowie die vollständigen Ergebnisse der
PSBler auf http://www.psb24-laufteam.de.

4

Boxen

G

rau, teurer Freund, ist alle Theorie.“
Dieses immer noch gern verwendete
Goethe-Zitat trifft in besonderem Maße auch
auf den Boxsport zu. Warum? Ganz einfach:
Ein Sandsack schlägt nicht zurück und auch
der Trainingspartner wird im Zweifel immer
Rücksicht nehmen. Vom Wettkampfgegner ist
das nicht zu erwarten und folglich zeigt sich
erst dann, im Ring, ob man dem Sport wirklich
gewachsen ist. Aus diesem Grund ist der erste
Kampf für Boxer stets besonders wichtig. Bei
der Berliner Meisterschaft am 12. und 13. März
in Spandau wagten zwei junge Sportler der
PSB-24-Boxabteilung diesen Schritt.
Besonders schwierig war die Premiere für
Marcello, der in der Altersklasse bis 17 Jahre
antrat und einem Boxer gegenüberstand, der
bereits 7 Kämpfe absolviert hatte. Von einem
harten Körpertreffer in der ersten Runde sichtlich beeindruckt, begegnete er seinem Gegner
in den folgenden Runden mit Vorsicht und
vielleicht ein wenig zu zaghaft. Dabei muss
man Marcello aber hoch anrechnen, dass er
sich trotz der Dominanz seines Gegenübers
nie aufgab und sich bis in die dritte Runde
durchbiss. So war es ein würdiger Einstieg,
auch wenn er mit einer Niederlage endete.

Frauenfußball

N

ur sieben Spielerinnen unserer Mannschaft
kamen zum Spiel gegen die Spandauer
Kickers zusammen. Diesmal war Renate Witte
bereit, sich zwischen die Pfosten zu stellen.
Keine guten Voraussetzungen, lieferten wir uns
doch gerade mit diesem Gegner schon viele
enge Matches, die nicht immer zu unseren
Gunsten ausgingen. Doch die Gegnerinnen
hatten noch größere Besetzungsschwierigkeiten und mussten mit nur sechs Spielerinnen
auskommen.

Bomber Katja
Der Torreigen begann schon in der 6. Minute
durch Katja Kleiner, die in diesem Spiel
allein fünf Tore erzielte. Am 8:0-Torreigen
beteiligten sich mit jeweils einem Treffer
außerdem Kathleen Gamp, Babsie Brandt und
Steffi Krog. Eine mannschaftlich geschlossene
Leistung war an diesem Tag nicht gefordert,
zu schwach trat der Gegner auf. Durch diesen
hohen Sieg machten wir einen Sprung auf einen
Nichtabstiegsplatz und tauschten durch das
bessere Torverhältnis mit SpaKi die Ränge.
Dass unser nächstes Auswärtsspiel bei BlauWeiß Mahlsdorf/Waldesruh nicht so gemütlich verlaufen würde, war zu ahnen. Mahlsdorf
hatte sich durch gute Ergebnisse bereits aus

PSB 24 News - 2/2015

Feuerprobe für zwei junge
PSB-24-Boxer
Würdiger Einstand trotz schmerzlicher Niederlagen

Marcello im Spandauer Ring

Das galt auch für den zweiten Kampf, zu
dem Rudi am zweiten Meisterschaftstag in
der Alterklasse U15 antrat. Anders als Marcellos Bezwinger hatte sein Gegner von den
Neuköllner Sportfreunden bis dahin nur einen
Kampf bestritten. Aber auch Rudi merkte

man die Aufregung und den Respekt vor dem
Gegner an, und so gelang es ihm nicht, seine
Trainingsleistungen im Ring entsprechend
umzusetzen. Nach drei regulären Runden
unterlag er deshalb nach Punkten.
Martin Herold

Tore, Tore, Tore!
Leider fielen die meisten gegen uns: Wie wir vom
strahlenden Sieger zur Schießbude wurden
der Abstiegszone verabschiedet und dabei
viele Tore geschossen. Mit neun Spielerinnen
begaben wir uns auf die lange Anfahrt. Auf
dem schönen Vereinsgelände spielten wir auf
einer für uns ungewohnten „Wiese“.
Der Gegner legte sofort los und drängte uns
von Beginn an in die Defensive. Bereits nach
zehn Minute lagen wir 0:1 zurück. Beim
Abwehrversuch verletzte sich Torfrau Katrin
Brülke, spielte aber „leicht behindert“ weiter.
Zu allem Überfluss knickte Katrin Og auf
dem unebenen Geläuf so heftig um, dass für
sie das Spiel nach 20 Minuten beendet war.
Noch vor der Pause erzielte Mahldorf zwei
weitere Treffer und erhöhte auf 3:0.
Auch für Filis Ghesquier, die ihr erstes Spiel
für uns bestritt, ging es wegen einer Zerrung
im zweiten Durchgang nicht weiter. Wahrlich
ein unglücklicher Einstand. Damit hatten wir
keine Wechselmöglichkeiten mehr und kassierten bis zur 45. Minute zwei weitere Treffer,
konnten unser Tor in der Schlussviertelstunde
aber sauber halten. Durch die 0:5-Niederlage
rutschten wir wieder in die Abstiegsränge.

Chancenlos beim Spitzenreiter
Dass wir diese Region beim nächsten Spiel
nicht verlassen würden, war uns schon vor

Anpfiff des Spiels gegen Tabellenführer 1. FC
Schöneberg klar. Da ging es nur um Schadensbegrenzung. Hatten wir mit Kathrin und Filis
schon zwei Verletzte aus dem Mahlsdorf-Spiel
zu beklagen, fehlte zur Überraschung aller
auch noch Abwehrchefin Sina Lemke. Gegen
den Favoriten zauberten wir eine Notabwehr
auf den Platz und mussten wieder einmal ohne
Wechselspielerinnen auskommen. Dass das
nicht gutgehen konnte, war zu befürchten.
Bereits in der 6. Minute ging das Dilemma
los. Bis zum Pausentee legte Schöneberg vier
Tore nach. In der zweiten Hälfte schwanden
unsere Kräfte mehr und mehr, so dass am
Ende eine schmerzliche 0:11-Niederlage zu
beklagen war.

Wo ist das rettende Ufer?
Ein schwacher Trost nur, dass dies für Schöneberg der 15. Sieg im 15. Spiel war, mit einer
sagenhaften Ausbeute von 77:6 Toren. Für uns
bedeutete die hohe Niederlage aber, dass wir
uns weiter vom rettenden Ufer entfernten.
Jetzt heißt es Punkte zu sammeln und darauf
zu hoffen, dass Schöneberg im Toreschießen
nicht nachlässt.
Nico Lange

5

Schwimmen

Herzklopfen auf dem Startblock
Beim Karl-Wittenberg-Gedächtnisschwimmen

D

er Wettbewerb war am Sonntag, dem 14.
Februar, in der Charlottenburger HannsBraun-Straße direkt neben dem Olympiastadion.
Beginn war um 9.30 Uhr, die meisten waren
aber schon vorher da. Im Einschwimmbecken
war es sehr voll, deshalb habe ich mich nicht
eingeschwommen, sondern am Beckenrand
warm gemacht. Das Zuschauerinteresse war
groß, die Ränge waren voll besetzt – einige
mussten sogar auf der Treppe Platz nehmen.
Um 10.00 Uhr fiel endlich der Startschuss für
die ersten Wettkämpfe. Je näher der eigene
Wettkampf kam, desto höher stieg die Aufregung. Nach dem sechsten Wettkampf gab
es eine kleine Pause, die einer Siegerehrung
für die Schwimmer diente, die ihren ersten
Wettkampf schon hinter sich hatten.
Irgendwann war auch das eigene Rennen
dran. Auf dem Startblock klopfte einem das
Herz noch bis zum Hals, aber sobald man im
Wasser war, konzentrierte man sich auf das
Rennen. Die Kampfrichter waren aufmerksam
und kontrollierten streng, einige Schwimmer
wurden sogar disqualifiziert. Lustig war zu
sehen, auf wie viele unterschiedliche Arten
die Trainer ihre Wettkämpfer anfeuerten: Sie
pfiffen, sie schnalzten oder sie riefen laut.
Erst am späten Nachmittag waren alle Rennen
durch. Dank der tollen Verpflegung durch viele
freiwillige Eltern des Gastgebervereins haben
Schwimmer und Zuschauer diesen langen
Wettkampftag aber sehr gut überstanden.
Auf die Frage, wie es für die Zuschauer war,
antwortete eine Besucherin: „Die Stimmung
war super – alle fieberten dem Wettkampf
ihres eigenen Kindes entgegen und feuerten
es lautstark an. Zwischendurch musste man
raus an die frische Luft, da es dort oben auf
der Tribüne vor Spannung und Hitze kaum
auszuhalten war!“
Annemarie Welling

Das Trainerteam gratuliert noch einmal unseren Schwimmerinnen und Schwimmern zu vielen neuen Bestzeiten. Auch der 2. Platz von Emilia Steinbächer muss bei der insgesamt sehr
starken Konkurrenz unbedingt noch mal hervorgehoben werden. Glückwunsch euch allen!
Rook, Steven (2003):
	 50 D – 00:43,27 (5.)
	 100 F – 1:27,52 (13.)
	 50 R – 00:42,18 (5.)
Steinbächer, Emilia (2003):
	 50 D – 00:41,10 (8.)
	 100 F – 1:22,01 (16.)
	 50 R – 00:42,88 (10.)
	 100 B – 1:36,51 (8.)
	 50 B – 00:42,53 (2.)
	 50 K – 00:35,35 (9.)
Breidert, Max (2006):
	 50 R – 00:49,77 (9.)
	 50 B – 1:01,22 (31.)
	 50 K – 00:52,84 (35.)

Albrecht, Lennart (2005):
	 50 R – 00:55,17 (28.)
	 50 B – disqualifiziert
	 50 K – 00:46,84 (25.)
Toro Yassine, Sofia (2008):
	 50 R – 00:55,33 (13.)
	 50 B – disqualifiziert
	 50 K – 00:55,98 (20.)
Lawrenz, Fabia (2006):
	 50 R – 00:49,68 (14.)
	 50 B – 00:54,20 (19.)
	 50 K – 00:51,89 (34.)
Toro Yassine, Carlota (2006):
	 50 R – 00:50,33 (16.)
	 50 K – 00:47,63 (28.)

Welling, Annemarie (2006):
	 50 R – 00:54,50 (22.)
	 50 B – 00:54,83 (24.)
Joergensen, Sarah (2005):
	 50 B – 00:57,62 (28.)
	 50 K – 00:48,09 (30.)
Sterngast, Amalia (2005):
	 50 B – 00:52,04 (13.)
	 50 K – 00:42,31 (14.)
4x50 K (10.):
	 Carlotta Toro Yassine (46,98),
	 Sofia Toro Yassine (54,83),
	 Lennart Albrecht (48,50),
	 Max Breidert (53,58)
4x50 L – disqualifiziert

Masters-Team neu formiert

N

von oben links nach unten rechts: Samir, Peter, Nicole, Zoé,
Sylvia, Ariane, Stephan und Alexander

PSB 24 News - 2/2016

achdem es in der Leitung und
im Trainerteam der Abteilung
neue Gesichter gibt, hat sich jetzt
auch eine neue Masters-Mannschaft
geformt. Obwohl der letzte Wettkampf für Ariana, Sylvia, Stephan
und Alexander zum Teil mehrere
Jahrzehnte zurück lag, konnten
wir sie für das Team gewinnen.
Dank einer Sonderwertung für
Junioren (18 bis 19 Jahre) bereicherte Zoé unser Team. Auch für
die wettkampferfahrenen Nicole
und Peter war das Schwimmfest der
Wasserfreunde Spandau 04 neu. Am
5. März maßen sich unsere sieben
Aktiven im Forum-Hallenbad (6 x
25-m-Stahlbecken) im Olympiapark

mit 191 weiteren Teilnehmenden.
Begleitet und moralisch unterstützt
wurden wir durch Samir.
Besondere Aufmerksamkeit galt
den Staffeln. Über 4 x 50 m Lagen
belegten unsere Damen in der Altersklasse 120 bis 159 Jahre einen
ordentlichen 2. Platz in 2:39,57.
In der Mix-Staffel über 6 x 50 m
Freistil holten wir in der Besetzung
Alexander (31,99), Ariana (41,78),
Zoé (33,06), Nicole (32,45), Stephan
(30,33) und Peter (27,58) in 3:17,19
den 5. Platz. Leider gab es in dieser
Staffel keine Altersklassenwertung.
Die Plätze 1 bis 4 belegten Mannschaften mit deutlich geringerem
Durchschnittsalter!
→

6

Abteilungsversammlung zog Bilanz

Tanzen

D

ie Versammlung wurde vom
Abteilungsvorsitzenden
Arno Georges eröffnete, der als
Gast unseren Vizepräsidenten
Joachim Rudolf begrüßen konnte.
Gegen die Tagesordnung gab es
keine Einwände und so konnte
die Sitzung ihren Lauf nehmen.
Darauf ehrte der Vizepräsident die
Paare Munk und Mleczkowski für
25-jährige Mitgliedschaft im Verein. Den Rechenschaftsbericht hielt
in bewährter Art Dieter Rüggen.
Einige Höhepunkte im vergangenen Jahr waren Workshops, die wir

Vorstand legte Rechenschaft ab und wurde entlastet
auf Grund von Vertretungen für
unseren Trainer Mike Schmiedel
anbieten konnten. So haben wir
wieder hochrangige Trainer engagieren können, wie Anastasia
Bodnar und Pascal Misgaiski,
sowie von Tanzschulen Katharina
Eden-Schley und Monika Keller.
Diese Trainingsstunden waren sehr
begehrt, besonders im Bezug zu
Tango Argentino.
Auch in der Formation „Alte
Tänze“ hat sich Erfreuliches getan.
Durch Krankheit von Mitgliedern war die Zahl der Paare arg

gesunken, aber im Januar 2015
gab es gleich drei neue Paare.
Und so trainiert die Formation
mit neuem Elan. Das wurde schon
belohnt, indem die Formation im
Juni einen Auftritt aus Anlass des
30-jährigen Bestehens des Britzer
Gartens und des 60. Jahrestages
des Landestanzsportverbandes
Berlin hatte. Es folgten zwei
weitere Aufführengen.
Kassenwart Martin Altmann legte
Rechenschaft über den Verbleib
unserer Gelder ab und stellte den
Plan für 2016 vor. Nach Bericht

der Kassenprüfung wurde der
Vorstand einstimmig entlastet.
Es wurde festgestellt, dass unsere
Finanzen für dieses Jahr gesichert
sind. Es ist aber durchaus möglich,
dass die Beiträge im nächsten Jahr
abhängig von der Mitgliederentwicklung, erhöht werden müssen.
Der Vorstand dankte allen Mitgliedern für die Unterstützung im
vergangenen Jahr, ohne die ein
Vereinsleben nicht möglich ist.
Erinnert sei daran, dass der Abteilungsvorstand im nächsten Jahr
neu gewählt wird.
Wolfgang Kujawski

Herzliche Glückwünsche unseren Jubilaren

v.l.n.r. Waltraud Flemming, Ingrid Neuendorf, Erika Schwaab und Martin Altmann				

I

m schönen Monat Mai feiern gleich vier Jubilare einen runden
Geburtstag. Da ist Martin Altmann als jüngster, dann Ingrid Neuendorf und Erika Schwaab, sowie unsere Gertrud Flemming, liebevoll
Traudl genannt, als älteste. Zusammen bringen sie immerhin 320 Jahre
auf die Waagschale des Lebens. Aktive Tänzer sind leider nur noch
Martin und Erika. Ingrid und Traudl können aus gesundheitlichen

Gründen nicht mehr am aktiven Sport teilnehmen, sind uns aber als
fördernde Mitglieder treu geblieben und nehmen weiterhin rege am
Vereinsleben bei Stammtisch und Kulturtreff teil. Wir wünschen den
Aktiven weiterhin viel Freude beim Tanzen und allen zusammen
beste Gesundheit.
Der Vorstand
m Lagen geschwommen waren. In
der Mannschaftswertung belegten
wir Platz 6.
Peter Weißhuhn

Schwimmen

Zeiten und Plätze
Eine Besonderheit neben Kopfweitsprung und 25 m Streckentauchen (das Nicole als schnellste
Frau beendete) war zum Abschluss
des Wettkampfs eine 6 x 50 m
Jux-Staffel, bei der die Starter
unter anderem mit Badelatschen
schwimmen mussten. Nicht einfach, aber lustig. Peter, Stephan,
Nicole und Zoé belegten in 5:00,47
Platz 3.	
Auch auf den üblichen Strecken
sammelten wir wertvolle Wettkampferfahrung. Bei insgesamt
34 Starts belegten wir 24 mal erste

oder zweite Plätze. Medaillen
gewannen wir für unsere LagenStaffel und die Mehrkampfsiege
von Nicole und Peter (Foto), die
alle 50-m-Strecken sowie die 100

PSB 24 News - 2/2016

Fotos: Archiv der TSA

Zoé Harder (Jg. 1998)
	 100 m B	
1:30,60	 (1.)
	 50 m R
disqualifiziert
	 200 m F	
2:40,77	 (2.) 		
(100 m 1:15,44)
		
	 100 m La	
1:23,60 	 (1.)
	 50 m B	
41,35 	 (1.)
	 100 m F	
1:11,96 	 (2.)
	 50 m F	
33,13 	 (2.)
	 200 m B	
3:12,67 	 (1.) 		
(100 m 1:32,02)
		
Ariana Jayasuriya (1965)
	 50 m R	
47,73	 (6.)
	 50 m S	
47,83	 (3.)
Nicole Schumann (1989)
	 50 m R	
35,79	 (1.)
	 100 m La	
1:21,17	 (1.)

	 50 m B	
44,71	 (2.)
	 25 m Tauchen	 16,39	 (1.)
	 Kopfweitsprung 	18,50 m (1.)
	 50 m F	
33,55	 (2.)
	 100 m R	
1:20,03	 (1.)
	 50 m S	
38,01	 (3.)
	 Mehrkampf 	 3:53,23	 (1.)
Peter Weißhuhn (1987)
	 50 m R	
33,10	 (2.)
	 100 m La	
1:10,58	 (2.)
	 50 m B	
37,25	 (1.)
	 50 m F	
27,11	 (3.)
	 50 m S	
29,00	 (3.)
	 Mehrkampf	 3:17,04	 (1.)
Alexander Hannemann (1979)
	 200 m F	
2:52,97	 (1.)
	 100 m F	
1:12,49	 (2.)
	 50 m F	
31,05	 (4.)
Stephan Herting (1966)
	 100 m La	
1:17,62	 (3.)
	 100 m R	
1:17,31	 (1.)
Sylvia Hinrichs (1967)
	 50 m B	
44,92	 (2.)

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Sportgruppe

Gatow

Spannender Winterabschluss
Hochklassiges Finale des Mixed-Turniers

E

s herrschte Endspielzeitstimmung, als
am 20. März die besten Mixed-Teams
unseres Winterturniers gegeneinander antraten. Die vielen Zuschauer sorgten für
eine gute Atmosphäre und sahen drei hochspannende Spiele um die Plätze 1, 3 und 5.
Platz 5 belegten Anne und Traudl gegen Gabi
und Micki, die leider wegen Mickis muskulärer
Probleme aufgeben mussten.
Äußerst spannend und hochklassig war das
Spiel um Platz 3. In einem ständigen Schlagabtausch siegten Katja und Thomas gegen
Moni und Karl-Heinz.
Zum Höhepunkt kam es beim Spiel um den
Gesamtsieg. Claudia und Rainer waren den
Weidemanns punktemäßig schon weit enteilt.
Das Publikum sah ein attraktives, aber zu diesem Zeitpunkt nicht sehr spannendes Match.
Doch nach einer famosen Aufholjagd stand es
kurz vor Schluss 9:9. Der letzte Punkt ging
dann aber doch an Claudia und Rainer. Toll
der aufopferungsvolle Kampf von Martina
und Frank! Glückwunsch den beiden Siegern!
Die Siegerehrung wurde in der gemütlichen
Atmosphäre unseres neuen Clubraums von
Andreas übernommen. Er überreichte den
Winterrunden-Wanderpokal. Einstimmig
bekräftigten alle Anwesenden die Attraktivität
des Turniers. Also
nächstes Jahr wieder.
Ein paar Bilder hätten dem Bericht gut getan.
Nun muss der Verfasser zu seiner Schande
gestehen, dass die von ihm geschossenen
Fotos, aus welchem Grund auch immer, nicht
verwertbar waren. Sorry.

PSB 24 News - 2/2016

Viel Spaß beim Osterjugendcamp

E

s muss nicht immer Fleesensee sein.
Viel Spaß hatten unsere Jugendlichen
wieder beim diesjährigen Frühlingscamp in
den Osterferien zur Vorbereitung auf die Verbandsspielsaison. Betreut wurde das Camp in
vertrauter Art und Weise von Armand und seiner
Familie. Es wurde trainiert und trainiert und
trainiert. Konditionstraining und Taktik standen
im Vordergrund, aber auch das Spielen kam
nicht zu kurz und in der Mittagspause konnte

sogar schon draußen gegessen werden. Der
Samstag war dem Abschlussturnier gewidmet.
Sieger wurden:
	 Gruppe 1: 	 David Weise
	 Gruppe 2: 	 Peter Vogt
Beide sind seit kurzem neue Mitglieder in
unserem Club.
Ilona Messmer-Zepf
und Klaus Grätz

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Sportgruppe

Köpenick

D

iese Sehnsucht hätte uns Petrus beinahe
ausgetrieben, da er bei dem Wort „Wassersport“ wohl irgendetwas missverstanden
hatte. Das Wasser kam von oben … und Wind
war zum Segeln auch zu wenig.
Trotzdem traf sich am Sonntag, dem 6.
März, wieder eine beachtliche Schar von 28
unverwüstlichen Köpenicker Wassersportlern
zum nun schon traditionellen winterlichen
Stadtspaziergang.
Ziel diesmal die „City West“, dieser interessante
Teil Berlins rund um die Kaiser-WilhelmGedächtniskirche, der im 19. Jahrhundert
aufwuchs, die „Goldenen Zwanziger“ intensiv
erlebte, sich nach der fast kompletten Zerstörung
im Zweiten Weltkrieg und dem Mauerbau als
Zentrum West-Berlins wiederfand, nach dem
Mauerfall etwas in einen Dornröschenschlaf
fiel, aus dem er heute aber sichtlich erwacht ist.
Renoviertes, Umgebautes, Neugebautes und
noch neu zu Bauendes, wohin das Auge blickt!
Ditt iss eben ooch Balin: Immer werdend,
nie seiend.
Da war es für die wackere Gruppe der Spaziergänger schon fast beruhigend, das KaDeWe, das Europa-Center, den „hohlen Zahn“,
„Lippenstift und Puderdose“ und natürlich den
Ku’damm noch wiedererkannt zu haben. Aber
auch das „Bikini-Haus“, der „Zoo-Palast“,
„Zoofenster“, „Upper West“ und natürlich die
Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche selbst haben

Rudern
Und dräut der Winter noch so sehr
Mit trotzigen Gebärden,
Und streut er Eis und Schnee umher,
Es muß doch Frühling werden.
o dichtete Emanuel Geibel (1815-84)
und gab seinem Werk den Titel „Hoffnung“. Er lebte eben doch in einem anderen
Jahrhundert. Oder kann sich jemand noch an
einen „dräuenden“ Winter in den letzten Jahren
erinnern? Meist ging der Spätherbst letzthin
fast nahtlos in den Vorfrühling über. So auch
in diesem „Winter“. Was unter anderem zur
Folge hat, dass viele Ruderer keine Pause
mehr einlegen.
Zwischen November und März – dem
Wertungszeitraum des Winterwettbewerbs
im Berliner Landesruderverband – wurden
jedenfalls wieder Kilometerzahlen gemeldet,
für die manch anderer ein ganzes Jahr braucht.
Inzwischen fand aber auch das offizielle
Anrudern statt, beim Friedrichshagener Ruderverein zählte man zeitweilig wohl an die
500 Gäste. Auch in Wendenschloß wurden

S

PSB 24 News - 2/2016

„Ick hab’ so Sehnsucht nach
dem Kurfürstendamm…“
Wassersportler auf Spaziergang in der City-West
mit neuen Eindrücken und Informationen das
Bild von der heutigen City-West erweitert.
Und auf der „Uhr der fließenden Zeit“ im
Europa-Center können wir Köpenicker jetzt
auch präzise ablesen, wie spät es ungefähr ist …
Nach so viel „Landgang“ heißt es allerdings

jetzt erst einmal wieder für die kommende
Saison „Leinen los, volle Fahrt, Santiano!“
Das Ziel für den nächsten Stadtspaziergang
2017 ist aber schon ausgemacht: Der Prenzlauer Berg ruft!
Christian Duhr

Der Winter dräute gar nicht sehr
wieder einmal alle verfügbaren Vierer zu
Wasser gebracht – dank der Gäste vom RC
Tegel und dem BRK Brandenburgia. Und einige
Teilnehmer der anschließenden, traditionell
von Jutta Ottenburger organisierten Woche
für Ruderer und vor allem Ruderinnen aus
der näheren und ferneren Umgebung schienen
schon im April ihren DRV-Fahrtenwettbewerb
abhaken zu wollen.
Nun sollten auch die bisher ruderabstinenten
Mitglieder – soweit sie nicht durch gesundheitliche Schäden daran gehindert sind – wieder öfter den Weg in unsere Bootshäuser in
Gatow und Wendenschloß finden. Man muss
es ja nicht gleich übertreiben. Neue Rekorde
werden nicht erwartet.
Auf dem Plan stehen Fahrten nach Dolgenbrodt, Beeskow und Bredereiche, die „Alten
Herren“ aus Gatow wollen nach Schwedt an
der Oder rudern und einige zieht es weiter –
an die Elbe, die Donau und die Themse, den
Geburtsfluss des sportlichen Ruderns. Und
das Wanderrudertreffen findet dieses Jahr in
Bernburg an der Saale statt. Wünschen wir
uns Riemen- und Dollenbruch!
d-dp

LRV-Winterwettbewerb 2015/16
Die Bedingungen erfüllten
Thomas Schreiber 	
Detlef D. Pries	
Wolfgang Boehm 	
Waltraud Pelz 	
Jürgen Muß	
Edith Lambrecht	
Marianne Krappatsch 	
Konrad Rieks	
Ursula Rohr	
Jutta Ottenburger 	
Lothar Brandt	
Uwe Bzowka	
H.-Dieter Portemeier 	
Beate Röhl	
Manfred Röhl	
Jürgen Pelz 	
Jörn Seezen 	
Klaus Grasme	
Detlef Wedler	
Peter Keul 	
Gerrit Lipinski	

Kilometer aller 22 Erfüller:	
Vorjahr (24 Erfüller): 	

2153 km
1535 km
1383 km
1139 km
1026 km
975 km
773 km
629 km
624 km
462 km
444 km
441 km
438 km
392 km
392 km
354 km
302 km
299 km
247 km
229 km
191 km

14.636
18.549

9

Tauchen
Wendenschloß

Das Sporttaucher-Museum des Tauchsportklubs Adlershof im PSB 24 lädt ein zum

Familientag
am 22. Mai 2016,
dem Internationalen Tag des Museums.

W

asser bestimmt seit Urzeiten unseren Bezirk TreptowKöpenick. Ihr kennt Müggel-, Dämeritz- und Seddinsee, ihr
kennt Neu-Venedig und die Regattastrecke Grünau, ihr kennt die
Dahme und die Spree, und und …

Wasser bestimmt unser Handeln in Vergangenheit und Gegenwart
auch als Sporttaucher.
Kennt ihr die Geräte, mit denen sich unsere Tauchväter mutig unter
die Wasseroberfläche wagten? Mit selbst gebauten Tauchgeräten,
mit Unterwasserfoto- und -filmkameras sind sie hinabgestiegen in
das Dunkel von Poseidons Reich, um unsere Welt ein wenig besser
zu verstehen. Wir versuchen zu bewahren, wozu menschlicher
Erfindergeist und handwerkliches Geschick fähig sind, wenn man
eine Vision hat! Visionen und Abenteuer sind bei uns erlebbar,
Technik (an)fassbar – für Jung und Alt.
Auf Wunsch stehen die unterschiedlichsten Filme zur Auswahl:
kurz und etwas länger, ernst und heiter, auf die Technik bezogen
und berichtend vom Tauchvergnügen in fernen Ländern und in
unseren Gewässern. Für jeden ist etwas dabei.
Wir freuen uns auf euren Besuch zum Familientag in der Wendenschloßstraße 420 in 12557 Berlin-Köpenick, geöffnet an diesem
Tag von 10.00 bis 20.00 Uhr. Der Eintritt ist frei!
Otmar Richter, Uwe Scholz

Mit Foto- und Filmkamera
versuchten unsere
Tauchväter – die „Alten
Karpfen“ von heute – die
Wunder der Tiefe allen
zugänglich zu machen.

Mit Sauerstoff und ...

... Pressluft in die Tiefe
        
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