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Full text: Wert. Qualität. Verantwortung.

WERT. QUALITÄT. VERANTWORTUNG.

NACHHALTIGER BESTANDSHALTER MIT QUALITÄTSANSPRUCH

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ie Deutsche Wohnen ist eines der füh­ renden börsennotierten Immobilien­ unternehmen in Europa mit Schwerpunkt Berlin. Mittelpunkt der operativen Ge­ schäftstätigkeit ist die nachhaltige Be­ irt­ w schaftung und Entwicklung des eigenen Wohnimmobilienbestands. Mit fokussier­ ten Zukäufen hat die Deutsche Wohnen in den letzten Jahren ihr Portfolio auf knapp 150.000 Wohneinheiten, davon ca. 100.000 im Großraum Berlin, aus­ ebaut. g Die Werthaltigkeit des Be­ stands bleibt dabei höchstes Ziel. Die Immobilien des Unternehmens kennzeichnet eine hohe Qualität und gute Lage: ca. 90 Prozent liegen in deutschen Wachstumsregionen, für die eine positive wirtschaftliche Ent­ wicklung prognostiziert wird.
VER ANT WORTUNGSVOLLES WACHSTUMSMODELL

Die Deutsche Wohnen entwickelt ihre Geschäftstätigkeit im Rahmen eines ver­ antwortungsvollen Wachstumsmodells und unter Berücksichtigung der aktu­ l­en el Herausforderungen: der hohen Nachfrage nach Wohnraum in Bal­ gebieten, lungs­ dem Klimawandel und der demografi­ schen Entwicklung. Dabei übernimmt die Gesellschaft durch nachhaltiges Handeln Verantwortung für ihre Immobilien, Mieter, Mitarbeiter, Ak­ tionäre, Gesellschaft und Umwelt.
QUALITÄT UND EFFIZIENZ BESTIMMEN DIE ARBEIT

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Unternehmen

Wilmersdorf, Berlin

In der täglichen Arbeit setzt die Deutsche Wohnen auf Qualität und Ef­ fi­ zienz in allen Bereichen des Unter­eh­ n mens. Mit ihrer starken wirtschaftlichen Position und klaren strategischen Aus­ richtung schafft sie so Mehrwert, stellt dauerhaften wirtschaftlichen Er­olg sicher f und setzt Standards in der Branche.

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FLEXIBEL UND ZUKUNFTSSICHER AUFGESTELLT

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ie Deutsche Wohnen Gruppe hat eine klassische Holdingstruktur, die eine flexible Anpassung an neue Herausforde­ rungen im Rahmen der Wachstumsstra­ tegie ermöglicht. In der Holding finden sich die übergeordneten Funktionen wie Finance, Human Resources, Corporate Communication oder Investor Relations.
DREI SÄULEN DER WERTSCHÖPFUNG

Die unmittelbare Wertschöpfungsebene ruht auf den drei Säulen Wohnungs­ bewirtschaftung, strategischer und ope­ ar tiver Verkauf sowie Pflege und Betreu­es t Wohnen (KATHARINENHOF Senioren­ wohn- und Pflegeanlage Betriebs-GmbH). Die operativen Gesellschaften des Bereichs Wohnungsbewirtschaftung verantworten mit der Bewirtschaftung und Entwicklung

der Bestände das Kerngeschäft der Gruppe. Der Bereich strategischer und operativer Verkauf ist eine weitere wich­ tige Säule der Deutsche Wohnen, er um­ fasst den wertschaffenden Verkauf ein­ zelner Wohnungen an Selbstnutzer und Kapitalanleger sowie den Verkauf von gan­ zen Gebäuden. Mit über 2.000 Wohn- und Pflegeplätzen für ältere Menschen gehört die KATHARINENHOF Seniorenwohn- und Pflegeanlage Betriebs-GmbH zu den füh­ renden Anbietern qualitativ hochwerti­ ger Wohn- und Pflegeangebote für ältere Menschen. Die Deutsche Wohnen AG ist als Aktiengesellschaft im MDAX der Deut­ schen Börse gelistet und wird zudem in den wesentlichen Indizes EPRA/NAREIT und GPR 100 geführt.

D  EUTSCHE WOHNEN AG

WOHNEN

PFLEGE

Deutsche Wohnen Management GmbH

KATARINENHOF® Seniorenwohn- und Pflegeanlage Betriebs-GmbH

Deutsche Wohnen Immobilien Management GmbH

Deutsche Wohnen Construction and Facilities GmbH

Deutsche Wohnen Corporate Real Estate GmbH

GESELLSCHAFTEN

(z. B. GEHAG, GSW, BauBeCon)

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Geschäftsmodell

Prenzlauer Berg, Berlin

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PORTFOLIO MIT QUALITÄT UND PERSPEKTIVE

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as Immobilienportfolio der Deutsche Wohnen umfasst knapp 150.000 Einheiten. In ihrer Portfoliostrategie legt die Deutsche Wohnen ihren Fokus auf den Erwerb und die Bewirtschaftung at­ traktiver Wohnimmobilien in Metropol- und Wachstumsregionen. Das sind wirtschaftlich bedeutende, urbane Ballungsräume mit positiver Bevölkerungsprognose. Diese dynamischen Regionen sind gekennzeichnet durch stetige Zuwanderung, wachsen­ de Haushaltszahlen und für diese Megatrends nicht ausrei­ chende Neubauaktivitäten. Eine sehr starke Nachfrage nach Mietwohnungen kennzeichnet die Metropolregionen, in denen der absolut überwiegende Teil des Portfolios liegt.

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Portfolio

Ringsiedlung Siemensstadt, Berlin

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CLUSTERUNG DES PORTFOLIOS
Prozentuale Aufteilung nach Wohneinheiten

Kiel Lübeck

CORE +
86,7 % Dynamischste Märkte mit starkem Mietwachstum Gesamt – 86,7 % 2,5 % 10,8 % 72,7 % Großraum Berlin 6,0 % Rhein-Main 3,3 % Mannheim/ Ludwigshafen

Hannover Braunschweig Magdeburg

Potsdam

Berlin

3,2 % Rheinland 1,5 % Dresden

CORE
Märkte mit moderat anziehenden Mieten Düsseldorf Halle Leipzig Dresden Erfurt Bonn Gesamt – 10,8 % 6,1 % Hannover/ Braunschweig 1,4 % Magdeburg 1,4 % Kiel/Lübeck Koblenz Mainz Wiesbaden Frankfurt am Main Mannheim Kaiserslautern 1,1 % Halle/Leipzig 0,4 % Erfurt 0,4 % Sonstige

GROSSE BANDBREITE VERSCHIEDENER BAUT YPEN

Das Portfolio umfasst eine große Bandbreite unterschiedli­ cher Bautypen und -altersklassen – von denkmalgeschützten, historischen Siedlungen der Klassischen Moderne bis zu mo­ dernen Wohnhochhäusern. Der Großteil der Bestände zeichnet sich durch eine hohe Qualität und gute Lage aus. Durch zielge­ richtete Investitionen in die Kernbestände, fokussierte Zukäufe in Wachstums- und Ballungsräumen und portfoliooptimierende Verkäufe hat die Deutsche Wohnen den Wert ihres Portfolios in den letzten Jahren auf rund EUR 9 Mrd. (Stand: Januar 2015) deut­ lich erhöht.
ERSCHLIESSUNG NEUER MÄRK TE

Köln

Seit 2010 hat die Deutsche Wohnen ihren Bestand durch wert­ steigernde Zukäufe deutlich gestärkt und ausgebaut und dabei neue attraktive und wachstumsstarke Märkte, z.  . in Potsdam, B Düsseldorf und Dresden, erschlossen. Die Kernregionen des Unternehmens befinden sich heute insbesondere im Großraum Berlin, im Rhein-Main-Gebiet, im Rheinland, in Dresden, in Hanno­ ver sowie in mittelgroßen deutschen Städten wie Braun­ chweig s und Magdeburg. Durch die eindrucksvolle Wachstums­ istorie der h letzten Jahre, die belastbaren Strukturen und die hohe Qualität der Arbeitsprozesse können neue Bestände zügig und professio­ nell in das Portfolio integriert und in die eigene Bewirtschaftung übernommen werden.

NON-CORE
Wohnungsbestände zum Verkauf Gesamt – 2,5 %

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Portfolio

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INVESTITIONEN IN INSTANDHALTUNG UND MODERNISIERUNG Angaben in Millionen Euro

163 1

86,2

NEUBAU

Um dem wachsenden Bedarf nach Wohnraum in deut­ schen Metropolen zu begegnen, hat die Deutsche Wohnen als Bestandshalter mit langjähriger Erfahrung in der Bestands­ entwicklung und -verdichtung wieder mit dem Wohnungsneubau begonnen. Ein erstes Neubauprojekt wird in Potsdam, im Ein­ zugs­ ebiet Berlins, realisiert. g
MODERNE UND EFFIZIENTE BEWIRTSCHAFTUNG

67,9

Als nachhaltiger Bestandshalter mit langfristiger Perspektive und profundem wohnungswirtschaftlichem Know-how be­ wirtschaftet das Unternehmen seine Bestände nahezu aus­ schließlich selbst. Bei der Entwicklung des Portfolios wird ein Bestandswachstum nach dem Gießkannenprinzip vermieden. Die Deutsche Wohnen setzt in ihren Kernregionen auf geografisch zusammenliegende Bestände mit ausreichender Mindestgröße. So können Skalenvorteile genutzt und die Immobilien effizient und kostengünstig bewirtschaftet werden. Die Verwaltung der Wohnungen erfolgt nach dem Prinzip der Dezentralität, d.  . die Mieter erreichen ihre jeweiligen An­ h sprech­ artner vor Ort in den sogenannten Service Points. Bei p der Bewirtschaftung der Liegenschaften arbeitet die Deutsche Wohnen mit bundesweit aufgestellten Systemanbietern zusam­ men. Diese Kooperationsmodelle führen zu effizienten Strukturen und optimierten Nebenkosten für die Mieter.
NACHHALTIGE INVESTITIONEN IN DEN BESTAND

2012 2

2013 3

2014 4

vorläufige Schätzung (Stand: Januar 2015) bei rund 83.000 Einheiten 3 bei rund 91.000 Einheiten 4 bei rund 150.000 Einheiten
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Die Deutsche Wohnen übernimmt Verantwortung für ihre Wohnungsbestände und investiert nachhaltig und im Branchen­ vergleich überdurchschnittlich in die Qualität ihres Bestandes. 2014 flossen rund EUR 163 Mio. in die Instandhaltung und Moder­ nisierung des Portfolios. In den nächsten vier Jahren hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, weitere rund EUR 280 Mio. in die Modernisierung ausgewählter Immobilien zu investieren. Diese hohe Investitionstätigkeit führt zu einer weiteren Wertsteigerung des Portfolios. Neben der laufenden Instandhaltung will die Deutsche Wohnen die Energieeffzienz der Bestände verbessern und damit einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten.
10 Portfolio

Hufeisensiedlung, Berlin

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DIE DEUTSCHE WOHNEN AM KAPITALMARKT

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ie Deutsche Wohnen genießt hohes Vertrauen am Kapital­ arkt, weil sie m in den vergangenen Jahren ihre Progno­ sen erfüllt oder sogar übererfüllt und ihre Versprechen gehalten hat. In der Kommunikation mit dem Kapitalmarkt wird der gleiche Grundsatz wie im Dialog mit anderen Stakeholdern eingehalten: Transparenz und Glaubwürdigkeit. Dieser gelebte Grundsatz im Umgang mit den Akteuren des Kapitalmarkts bildet die Grundlage für die hohe Reputation des Unternehmens und letztlich für seine Fähigkeit, jederzeit im notwendigen Maße Eigen- und Fremdkapital für den weiteren Wachstumskurs zu akquirieren.
INTERNATIONALE AK TIONÄRSSTRUK TUR

FINANZIERUNGSSTÄRKE

Über 90 % der Deutsche Wohnen Aktien werden von internationalen Investoren gehalten. Nach Ländern entfallen auf die USA und Großbritannien jeweils etwa ⅓ der Aktien. Norwegen und die Niederlande folgen mit 11  bzw. 7  Anteil. Etwa die % % Hälfte der Aktien werden von 20 namhaften internationalen Kapitalsammelstellen ge­ halten. Der hohe Streubesitz von über 90 % mit einer Free-Float-Marktkapitalisierung von rund EUR 6 Mrd. (Stand Januar 2015) unterstreicht die gute Investierbarkeit der Aktie.
12 Finanzmarkt

Langenfeld bei Düsseldorf

Die Deutsche Wohnen ist herausragend positioniert, um am Kapitalmarkt flexibel und günstig agieren zu können. Auf Basis der nachhaltig angelegten Wachstums- und Investitionsstrategie mit Fokus auf Core+Märkte hat sich die Deutsche Wohnen eine starke Position am Kapitalmarkt erarbei­ tet. Die Finanzierungsstrategie zeichnet sich insbesondere durch eine nachhaltige Finanzierungsstruktur mit überdurch­ schnittlich langen Darlehenslaufzeiten (durchschnittlich neun Jahre) und einem gestaffelten Fälligkeitenprofil aus. Im Jahr 2014 wurde das attraktive Um­ feld genutzt und die Finanzierungsstruktur und das Cashflow-Profil nachhaltig op­ timiert. So konnte der durchschnittliche Zinssatz von 3,4  auf 2,5  gesenkt wer­ % % den. Im Ergebnis hat die Deutsche Wohnen im deutschen Branchenvergleich die güns­igsten Finanzierungskosten in Kom­ t bi­ a­ion mit einer überdurchschnittlichen n t Restlaufzeit.

K
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Unterliederbach, Frankfurt

INTERNATIONALES R ATING ERWEITERT FINANZIERUNGSPALETTE

Ende 2014 hat die Deutsche Wohnen sowohl von Moody’s als auch von Standard & Poors ein langfristiges Rating erhalten, welches die Qualität des Geschäftsmodells unterstreicht. Mit den beiden Ratings Baa1 von Moody’s und BBB+ von Standard & Poors ordnet sich die Deutsche Wohnen in der Spitzengruppe der europäischen Immobilienunternehmen ein und erhielt die beste Bewertung unter den deutschen Im­ o­ ilienunternehmen. Die Ratings ha­ m b ben die Flexibilität erhöht, indem die Fi­ na­n­zie­rungs­quellen diversifiziert werden können und der potenzielle Investorenkreis erweitert wurde.
LT V VON 50 % ANGESTREBT



Der Loan to Value, d. . der Ver­ h schul­ungs­rad, von knapp 55  (Stand d g % 30. . 014) ist für ein deutsches Wohn­ 92 immo­bilien­unter­nehmen mit einem Core+Portfolioanteil von fast 90 % bereits ein sehr solides Niveau. Aber das Unternehmen setzt sich weiterreichende Ziele: Um sich ergebende Wachstumsmöglichkeiten in zyklischen Marktschwankungen besser nutzen zu können, soll der LTV bis Ende 2015 durch eine positive Wertentwicklung des Immobilienportfolios, die reguläre Schuldentilgung und Kreditrückführungen durch Immobilienverkäufe auf 50  ge­ % senkt werden. Die Deutsche Wohnen sieht sich bes­ tens aufgestellt, um auch dann extern zu wachsen, wenn die Zinsen wieder steigen. Das Geschäftsmodell und die nachhaltige Finanzierung machen das Unternehmen weniger abhängig von einem niedrigen Zinsumfeld.

14

Finanzmarkt

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G EHAG (Berlin) Gründung

Beginn moderner Siedlungsbau

G
1998

2006

2007

1924 1925

1999

2010

Deutsche Wohnen (Frankfurt a. M.) Aufnahme operative Geschäftstätigkeit Börsengang Zusammenschluss Aufstieg in den MDA X Erwerb der BauBeCon Bestände Übernahme GSW Immobilien AG (Berlin) Beendigung Beherrschungs­ vertrag Deutsche Bank Erwerb EisenbahnSiedlungs-Gesellschaft und Fortimo GmbH

Privatisierung

GEBAUTE GESCHICHTE

D

GEHAG

DEUTSCHE WOHNEN

GSW

eutschland ist das Mieterland Europas. Insbesondere in den Ballungsgebieten und in den Großstädten wohnt die Mehrzahl der Einwohner nicht in einer eigenen Woh­ nung oder einem eigenen Haus, sondern in angemieteten Wohnungen. Auch in den Krisenzeiten der letzten Jahre hat dieser große und stabile Mietwohnungsmarkt Fehlentwicklungen im deutschen Im­ o­ i­ m b lien­sektor verhindert. Die Geschichte der Deutsche Wohnen AG und ihrer einzelnen Gesellschaften ist historisch und architektonisch eng mit der Entwicklung eines ausgereiften und diver­ sifizierten Mietwohnungsmarkts – insbe­ sondere in der Hauptstadt Deutschlands – verbunden.
16 Geschichte

Die GEHAG GmbH wurde 1924 als Gemeinnützige Heimstätten-, Spar- und Bau-Aktiengesellschaft gegründet. Die in den 20er Jahren von der GEHAG in Berlin er­ richteten Siedlungen und Wohnungen sind noch heute in Architektur und Stadtplanung richtungsweisend. Um die starke Nach­ frage nach Wohnraum zu befriedigen, gründete Berlin nach dem 1.  Weltkrieg Woh­nungs­bau­gesell­schaf­ten und startete ein beispielloses Neubauprogramm. Rund um das gründerzeitliche Zentrum der Stadt entstanden neue Siedlungen in mo­ derner Architektur und Formensprache. Die Klassische Berliner Moderne wurde geboren. Der Architekt Bruno Taut baute für die GEHAG hochwertige und auch heu­

te noch extrem beliebte Siedlungen wie z.  . die Wohnstadt Carl Legien in BerlinB Prenzlauer Berg oder die Hufeisensiedlung in Berlin-Neukölln. Die GEHAG GmbH – als wesentlicher Nukleus der Deutsche Wohnen AG – besitzt somit über 90 Jahre Erfahrung in der Bewirtschaftung von Wohnimmobilien, ihr Fokus lag dabei im­ mer auf der Bestandswahrung und –pflege der Immobilien.

Die Deutsche Wohnen AG ist in ihrer derzeitigen Form 2007 aus dem Zu­am­ s menschluss der beiden Unter­ men neh­ Deutsche Wohnen AG, Frankfurt und der Berliner GEHAG GmbH entstanden. Die Deutsche Wohnen AG wurde 1998 als Tochtergesellschaft der Deutschen Bank gegründet, sie besitzt größtenteils Woh­ nungs­ bestände im Rhein-Main-Gebiet und Rheinland-Pfalz. Seit 1999 ist die Deutsche Wohnen AG börsennotiert. Nach ersten Akquisitionen ab 2010 übernahm die Deutsche Wohnen 2012 das 24.000 Wohneinheiten umfassende BauBeConPortfolio und erschloss sich damit neue Kernregionen in Niedersachsen und Mitteldeutschland.

Ende 2013 übernahm die Deutsche Wohnen das ebenfalls 1924 gegründete, börsennotierte Berliner Woh­nungs­unter­ nehmen GSW Immobilien AG mit seinen rund 60.000 Wohneinheiten. In den 30er Jahren war die GSW mit einem Bestand von über 37.000 Wohnungen das größte Wohnungsunternehmen der Stadt. In den 60er und 70er Jahren realisierte die kom­ munale GSW im Westteil der Stadt eine große Anzahl von Neubauprojekten. Nach der Wiedervereinigung erhielt die GSW die 1948 verlorenen Bestände im Osten Berlins zurück. Das Land Berlin privatisierte 1998 (GEHAG) und 2004 (GSW) die beiden ehe­ mals kommunalen Gesellschaften. Die

heutige Deutsche Wohnen Gruppe zeigt eindrucksvoll, dass bei Ein­ haltung al­ ler Verpflichtungen der Pri­va­ti­sie­rungs­ auflagen ein nachhaltiges Wachs­ tum sowohl hinsichtlich Wohnungs­be­stand, Mitarbeiteranzahl als auch am Kapital­ markt möglich ist. An seinen großen Stand­ orten – insbesondere in Berlin – ist das Unter­ ehmen für Politik und Öffentlichkeit n ein verlässlicher Ansprechpartner für alle Fragen der Quartiersentwicklung.

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2015

2013

2012

BLEIBENDE WERTE – STOLZ UND VERANTWORTUNG

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ie Deutsche Wohnen ist der größte Eigentümer von unter Denkmalschutz stehenden Wohngebäuden in Deutschland. Kein Immobilienunternehmen in Deutsch­ land verfügt über einen so wertvollen historischen Bestand in hervorragenden Lagen wie das Unternehmen mit Haupt­ itz s in Berlin. Von den knapp 150.000 Wohn­ in­ e heiten stehen gut 30.000 Einheiten unter Denkmalschutz. Die Pflege dieses ein­ a­ m li­ en Bestands ist Ansporn und Ver­ flich­ g p tung für die Deutsche Wohnen.
UNESCO-WELTERBE

für die Bedürfnisse der Bewohner geplant und trugen entscheidend zur Verbesserung der Wohn- und Lebensverhältnisse brei­ ter Bevölkerungsschichten bei. Bis heu­ te stehen sie für eine Architektur, die Nachbarschaft und Gemeinsinn fördert. Die denkmalgeschützten Siedlungen sind in der Vermietung sehr stark nachgefragt.
WERTSTEIGERNDE INVESTITIONEN

Im Jahr 2008 wurden sechs Berliner Siedlungen der Klassischen Moderne in die Welterbeliste der UNECSO eingetragen und damit unter besonderen Schutz ge­ stellt. Der Deutsche Wohnen gehören vier dieser Siedlungen: die Hufeisensiedlung in Britz, die Weiße Stadt in Reinickendorf, die Siemensstadt in Charlottenburg und die Siedlung Carl Legien in Prenzlauer Berg. Weiterhin zählen zu den denkmalgeschütz­ ten Beständen die Waldsiedlung Zehlendorf in Berlin, die Werkssiedlung Piesteritz in Wittenberg, die Eisenbahnersiedlung in Elstal bei Berlin sowie ein Großteil der Siedlung Cracau in Magdeburg.
GEFR AGTE SPEZIALISTEN

Hohe Investitionen in den Bestand kennzeichnet die Strategie der Deutsche Wohnen AG: In den denkmalgeschützten Bestand investierte das Unternehmen 2014 insgesamt EUR 37 Mio. Die Deutsche Wohnen ist langfristig und nachhaltig der Pflege und Weiterentwicklung des Bestands verpflichtet und investiert des­ halb bereits seit Jahren überdurchschnitt­ lich und damit wertsteigernd.

Die Deutsche Wohnen ist stolz auf die­ se Bestände, das Unternehmen versteht Architektur und Baukultur als zentralen Bestandteil der Unternehmenskultur. Die Mitarbeiter des Unternehmens verfügen über spezifische technische und immobi­ lienwirtschaftliche Kenntnisse, um die­ se Immobilien zu erhalten und adäquat weiterzuentwickeln. Sie sind gefragte Spezialisten für das Sanieren und Wohnen im Denkmal. Zugleich stehen diese – meist als Arbeitersiedlungen in den 1920er Jahren entstandenen – Wohnanlagen für echtes soziales Engagement: Sie wurden von Architekten wie Bruno Taut oder Otto Rudolf Salvisberg mit besonderem Blick
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Werte & Verantwortung

Wohnstadt Carl Legien, Berlin

PROFUNDE EXPERTISE IN DER IMMOBILIENWIRTSCHAFT

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as Management der Deutsche Wohnen Gruppe verfügt über profunde Exper­i­ t se in der Immobilienwirtschaft. Direkt dem Vorstand unterstellt sind Managing Directors, Geschäftsführer und Directors, die ebenfalls über jahrelan­ ge Erfahrung in der Immobilienbranche verfügen. Die Deutsche Wohnen Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb und kann deshalb regelmäßig für die unter­ schiedlichsten Positionen junge qualifi­ zierte Mitarbeiter gewinnen. Auf Grund der offenen Unternehmenskultur erhalten motivierte Mitarbeiter sehr gute berufli­ che Perspektiven, Talente werden so im Unternehmen gehalten.

ANDREA S SEGAL

Andreas Segal, ein Banker und Jurist, Jahrgang 1969, ist nach der Übernahme der GSW Immobilien AG durch die Deutsche Wohnen im Januar 2014 zum Chief Financial Officer (CFO) der Gruppe beru­ fen worden. Nach verschiedenen auch internationa­ Stationen im Banken len und Im­mo­bi­lien­bereich trat er 2006 in führender Position bei der GSW Immobilien AG ein, 2008 wurde er Mitglied der Geschäftsführung. Nach Um­and­ w lung der GSW in eine Aktien­ gesellschaft im Jahr 2010 war er als CFO Mitglied des Vorstandes. Von August 2013 bis Januar 2014 war er Co-CEO der GSW Immobilien AG.

MICHAEL Z AHN

Der Chief Executive Officer (CEO) der Deutsche Wohnen AG, Michael Zahn, Jahrgang 1963, ist Diplom-Volkswirt und verfügt zusätzlich über einen Abschluss der European Business School in Oestrich-Winkel als Corporate Real Estate Manager und Chartered Surveyor. Ab 1997 war er in verschie­ denen Geschäftsführungspositionen für die GEHAG tätig. Im Zuge des Zusammenschlusses der Deutsche Wohnen AG und der GEHAG Gruppe wurde er 2007 zu­ nächst zum Sprecher und 2008 zum Vorsitzenden des Vorstandes ernannt. In seiner Position als CEO verantwortet Michael Zahn die strategische Ausrichtung der Deutsche Wohnen Gruppe.

L ARS WITTAN

Lars Wittan, Jahrgang 1977, Betriebswirt und Wirt­ schafts­ rüfer, ist seit 2007 in p führenden Positionen für die Deutsche Wohnen Gruppe tätig. Zuvor war er bei Arthur Andersen und als Prokurist bei Ernst & Young tätig. Im Oktober 2011 wurde er zum Vorstand der Deutsche Wohnen bestellt, er verantwortet als Chief Investment Officer (CIO) u. a. das Asset Management und das Corporate Planning und Accounting. Er ist zusätzlich zu diesem Mandat seit Januar 2015 Chief Executive Officer (CEO) der GSW Immobilien AG.

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Management

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KONTAK T

Manuela Damianakis Director Corporate Communication & Public Affairs Telefon 030 897 86 5401 Büro Berlin Deutsche Wohnen AG Mecklenburgische Straße 57 14197 Berlin

IMPRESSUM

Herausgeber Deutsche Wohnen AG, Frankfurt am Main Beratung und Design kleiner und bold GmbH, Berlin Konzept und Text Deutsche Wohnen AG, Frankfurt am Main Bildnachweis Fotografien aus dem Bestand der Deutsche Wohnen AG, Frankfurt am Main

Ringsiedlung Siemensstadt, Berlin

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Impressum

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DEUTSCHE WOHNEN AG

Firmensitz Pfaffenwiese 300 65929 Frankfurt am Main Hauptniederlassung Berlin Mecklenburgische Straße 57 14197 Berlin Telefon 030 897 86 0 Telefax 030 897 86 1000 info@deutsche-wohnen.com www.deutsche-wohnen.com
        
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