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Periodical volume

Full text: E-MAIL Issue 2011,1

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Vorwort

Inhalt
AUS DEM FORUM

Prof. Dr. rer. nat. Ulrich Buller
Vorstandsvorsitzender des Forum ElektroMobilität e.V.

3

Das Innovationsforum für Stromer

3

Technologietransfer zwischen
Forschung & Industrie

4

Innovationen im Verbund

5

Projektpartner „vor Ort“ erleben

MITGLIEDER
BATTERIETECHNOLOGIE

Begrenzte Ressourcen, Debatten über CO2-Emission, zunehmende Urbanisierung und Schutz
unserer Umwelt sind beherrschende Themen in der öffentlichen Diskussion. Mittlerweile ist
es Konsens, dass der effiziente Umgang mit Energie einer der Vordringlichsten Herausforderung der Zukunft darstellt.

6

Chemetall: Fluorfreies Leitsalz LiBOB macht
Batterien sicherer

Eine Zukunftstechnologie zur Lösung dieser Fragen kann die Elektromobilität sein. Aus heutiger Sicht sind hier jedoch noch intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeiten nötig, um
Deutschland als Leitmarkt und Leitanbieter international zu positionieren.

6

Süd-Chemie investiert über 60 Mio. Euro
in Produktionsanlage für LFP LIFEPower ®

7

BASF: Mit innovativer Chemie auf
der Überholspur

8

Dürr: Innovationen rund um den
elektrischen Antriebsstrang

8

NEXT ENERGY: Neue Einblicke in die
3D-Morphologie

Im Rahmen des BMBF Verbundprojektes Fraunhofer Systemforschung Elektromobilität wurde daher der Verein Forum ElektroMobilität e.V. gegründet, um die Schnittstelle zwischen
Wirtschaft und Wissenschaft zu institutionalisieren sowie den Experten einer Partnerplattform zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der Elektromobilität zu bieten.
Das Newsmagazin des Forum ElektroMobilität e.V. informiert Mitglieder und Interessenten
über aktuelle Entwicklungen und Trends rund um die Elektromobilität - in dieser Ausgabe
beispielsweise Batteriesicherheit, innovative 3D-Morphologiemessungen von Elektroden,
Fraunhofer Systemforschung Elektromobilität sowie WORKSHOPS und Unternehmensbesichtigungen des Forum ElektroMobilität e.V.

SICHERHEIT UND STANDARDISIERUNG
9

DIN: E-Mobility – Die Normung im Blick!

9

TÜV SÜD E-Car Cycle: Praxisnahe Angaben

Als Vorstand des Vereins und Vorstandsmitglied der Fraunhofer-Gesellschaft wünsche ich
Ihnen viel Spaß bei der Lektüre und freue mich auf interessante Fachgespräche mit Ihnen
im Rahmen unserer Arbeitskreise, ROADSHOWS oder der Fachveranstaltung KONGRESS
am 31. Mai und 1. Juni 2011.

sorgen für Akzeptanz
FORSCHUNG

Ihr
10 Fraunhofer Systemforschung Elektromobilität
Prof. Dr. rar. nat. Ulrich Buller
Vorstandsvorsitzender des Forum ElektroMobilität e.V.
Vorstandsmitglied der Fraunhofer-Gesellschaft

ELEKTRISCHER ANTRIEB
12 WITTENSTEIN:
Eins sein mit der Zukunft
13 E-MOTIVE – Netzwerkinitiative
Elektromobilität im VDMA
FAHRZEUGTECHNIK
14 GERMAN E-CARS: Vorreiter in Sachen
e-Mobilität

-Mail

01/2011

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Aus dem Forum

www.forum-elektromobilitaet.de

Das Innovationsforum für Stromer

naus nutzen Mitglieder und ausgewählte Koope-

Der Verein „Forum ElektroMobilität e.V.“ versteht sich als bundesweite Partnerplattform für Industrie, Forschung und Politik.

rationspartner des Vereins auch die monatlichen
Werks-, Labor- und Unternehmensführungen für den gezielten Leistungsund Meinungsaustausch. Als besonderes Highlight bietet die jährlich statt-

Mit Blick auf die Herausforderungen im Technologiefeld Elektromobilität

findende Fachveranstaltung „KONGRESS“ eine exklusive Kommunikationsplattform. Hier sind Entscheider und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft,

hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Verbundprojektes „Fraunhofer Systemforschung Elektromobilität“ den Forum

Politik und Presse im engen Dialog über den aktuellen Stand der Technologien im Zielfeld Elektromobilität.

ElektroMobilität e.V. initiiert. Seither führt der Verein im kontinuierlichen,
branchenübergreifenden Dialog die relevanten Kompetenzen zusammen,
stößt Innovationskonzepte an und operationalisiert den produktorientierten

Über diese Aktivitäten hinaus präsentiert sich der Verein auch auf der Hannover Messe. Kommen Sie vorbei und besuchen Sie uns persönlich auf dem

Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Damit fördert
der Forum ElektroMobilität e.V. insbesondere den Aufbau von Systemkompetenz in Deutschland und treibt den wissenschaftlichen Diskurs zur Weiter-

Gemeinschaftsstand der Fraunhofer-Gesellschaft oder auf der MobiliTec
(VDMA-Gemeinschaftsstand) – Wir freuen uns auf Ihren Besuch:

entwicklung der Elektromobilität voran.

Hannover Messe 2011 –
Der Forum ElektroMobilität e.V. veranstaltet u.a. technologieorientierte
WORKSHOP-Reihen, bei denen auf Expertenebene z.B. Handlungs- und
Umsetzungskonzepte entwickelt oder Projekte initiiert werden. Darüber hi-

Brückenschlag zwischen Forschung und Industrie:
Halle 2, Stand D 22 / Halle 25, Stand L 13

www.forum-elektromobilitaet.de/kongress

Technologietransfer zwischen
Forschung & Industrie

Die jährlich stattfindende, exklusive Fachveranstaltung mit
begleitender Ausstellung gibt einen ganzheitlichen und
interdisziplinären Überblick der aktuellen technologischen
Möglichkeiten im Zielfeld Elektromobilität. In der parallelen Ausstellung präsentieren Mitglieder und Partner Ihre
Kompetenzen anhand von Exponaten, Demonstratoren, Komponenten
oder Fahrzeugen.

Im Rahmen des 2-tägigen Vortragsprogramms bilden rund 30 Referenten die Technologiewelt Elektromobilität ganzheitlich und interdisziplinär ab. Thematisiert werden u.a. die Bereiche Netzintegration, Batteriespeicher, Fahrzeuge und Komponenten, elektrischer Antriebsstrang,
Normung oder Bildung. Zu den hochkarätigen Gästen der Veranstaltung gehören z. B. Vertreter der Bundespolitik, Vorstände, Institutsleiter oder Experten aus relevanten Branchen und Forschungseinrichtungen der Elektromobilität.

KONGRESS 2010 im SpreePalais am Dom in Berlin (© Forum ElektroMobilität)

Damit bietet die Veranstaltung eine hervorragende Möglichkeit, um
Leistungen, Produkte oder Systemlösungen zu positionieren, das persönliche Netzwerk zu erweitern oder die individuelle Sicht der Elektromobilität in Video-Interviews zu dokumentierten.

Forum ElektroMobilität – KONGRESS 2011
31.05.–01.06.2011
SpreePalais am Dom, Berlin
Besuchen Sie uns im Internet und melden Sie sich als Teilnehmer an:
www.forum-elektromobilitaet.de/kongress.

Aus dem Forum

4

Einblicke in die WORKSHOP-Reihen „Batterieentwicklung, Batteriesicherheit und Batteriesystemtechnik“ (© Forum ElektroMobilität)

workshop-reihen

www.forum-elektromobilitaet.de/workshops

-Transfer

Innovationen im Verbund
Nutzen Sie unsere WORKSHOPS als Innovationsschmiede
In Zusammenarbeit mit den Mitgliedern und Partnern des Vereins, ins-

Folgende WORKSHOP-Reihen wurden bereits initiiert:

besondere in Abstimmung mit den Vorständen und Fachbeiräten, werden Schwerpunktthemen abgeleitet, zu denen konkrete WORKSHOP-

x Batterieentwicklung
x Elektromobilität im ÖPNV

Reihen initiiert werden. Diese können z. B. einen Forschungsbereich
oder eine bestimmte Branche betreffen, sind aber in der Regel Schnitt-

x Netzintegration und Ladeinfrastruktur
x Testen und Prüfen

stellen übergreifend ausgerichtet. Die WORKSHOPS verfolgen das Ziel,
Themen und Bedarfe zu konkretisieren und den Technologietransfer
durch die Initiierung von Kooperationsprojekten zu operationalisieren.

x Batteriesicherheit
x Batteriesystemtechnik

Die nächsten WORKSHOP-Termine im Überblick:

Zukünftig werden zusätzlich u. a. folgende Inhalte motorisiert:
x Bildung

03. Mai 2011

x Fahrzeugtechnik

Bildung und Qualifizierung

x Wirtschaftsverkehr
x IKT und Elektromobilität
x Normung und Standardisierung

Juni 2011
IKT für Elektromobilität

20. Juli 2011
Fahrzeugkonzepte und Antriebsvarianten

Gäste partizipieren, Mitglieder gestalten.
Kommen Sie dazu.

-Mail

01/2011

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Roadshow
Forum

www.forum-elektromobilitaet.de/roadshow

-Motion

Im Rahmen von monatlich stattfindenden
Werks-, Labor und Unternehmensführungen
oder Vortragsreihen haben Mitglieder und ausgewählte Kooperationspartner die Gelegenheit
für einen gezielten Leistungs- und Meinungsaustausch. Direkt am Ort der Entwicklung
werden so z. B. neue Impulse zur Projekt- oder
Produktentwicklung gewonnen.

Projektpartner
„vor Ort“ erleben

Der Startschuss der ROADSHOW fiel Mitte 2010 in Berlin beim DIN –
Deutsches Institut für Normung e.V. Weitere Veranstaltungsorte waren
die TÜV SÜD SENTON GmbH (Elektromagnetische Verträglichkeit), das

Die nächsten ROADSHOW-Termine im Überblick:

Fraunhofer-Institut für Chemische Technologien ICT, die WITTENSTEIN
AG oder das Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelemen-

Akasol Engineering GmbH (Darmstadt)

tetechnologie IISB (Leistungselektronik).

05. Mai 2011

Auch in 2011 wird im monatlichen Wechsel jeweils ein Industrieunternehmen bzw. eine Forschungseinrichtung besichtigt. Der ersten ROADSHOW
2011 beim Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF folgt das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM und die Akasol Engineering GmbH.
Nach dem SOP der Recyclinganlage der Chemetall GmbH im Herbst 2011
veranstaltet der Forum ElektroMobilität e.V. auch hier eine ausführliche
Besichtigung.

13. April 2011

Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und
Konstruktionstechnik IPK (Berlin)

16. Juni 2011
German – E-Cars GmbH (Grebenstein)

Sie sind in bester Gesellschaft – Kommen Sie dazu und profitieren Sie von einem dynamisch wachsenden Netzwerk aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.

Einblicke in die ROADSHOWS beim DIN e.V. in Berlin, TÜV SÜD SENTON GmbH in Straubing, Fraunhofer IISB in Erlangen und dem Fraunhofer LBF in Darmstadt
(© Forum ElektroMobilität)

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Batterietechnologie

www.basf-fb.de

Mit innovativer Chemie

auf der Überholspur
Wenn leistungsfähige Materialien und Konzepte Elektromobilität
auf die Überholspur bringen, ist das Chemie, die verbindet.

In der Innovations-Allianz HE-Lion
(High Energy Lithium Ion Battery),
im Forschungsnetzwerk Batterien

Wenn die Chemie stimmt, kann ein Elektroauto richtig Gas geben. Eine
Schlüsselfunktion hat die Batterie eines solchen Fahrzeugs, da diese im

und Elektrochemie sowie dem
gemeinsamen Labor mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
oder in der Zusammenarbeit mit Sion Power, Tucson/Arizona, stellen

Wesentlichen die Eigenschaften des Autos bestimmt – etwa die Reichweite oder die Kosten.

wir uns gemeinsam mit unseren Partnern den Herausforderungen bei
der Entwicklung von Batterien. Wir arbeiten zusammen an der Lösung

Neue innovative Materialien und funktionale Komponenten werden sichere, leistungsfähige und günstige Elektromobilität möglich machen.
Die BASF arbeitet sowohl an Batterie-Materialien der nächsten Generation als auch an zukünftigen Technologien von Lithiumbatterien.

grundlegender Aufgaben, um Batterie-Produkte schneller auf den
Markt zu bringen.
In Elyria, Ohio, entsteht unsere neue Anlage zur Herstellung von innovativen Kathodenmaterialien. Nach der geplanten Inbetriebnahme im

Gemeinsam mit Partnern und Kunden entwickelt die BASF innovative Produkte und Lösungen für die Elektromobilität. Ein Schwerpunkt
der Forschung liegt auf der Weiterentwicklung der Materialien für die
nächste Generation von Lithium-Ionenbatterien sowie neuen BatterieKonzepten auf der Basis der sog. Post-Lithium-Ionen-Technologie wie

Jahr 2012 wird sie voraussichtlich die modernste Produktionsanlage für
Kathoden-Materialien in Nordamerika sein.

Lithium-Schwefel oder Lithium-Luft. Diese neuen Technologien versprechen deutlich höhere Energiedichten und haben das Potenzial, Gewicht und Kosten der Batterie deutlich zu reduzieren.

spielen Kunststoffe für Leichtbau und Dämmstoffe sowie IR-reflektierende
Lacke für ein besseres Wärmemanagement eine wichtige Rolle. Hier bietet
die BASF schon heute viele Lösungen an.

(© BASF)

Unsere innovativen Materialien für Lithium-basierte Batterien werden
heute weltweit von Batterieherstellern nachgefragt. Neben den Batterien

Mitglieder

8

Batterietechnologie

Layout einer Fertigungsstätte zum Zusammenbau von Batterien (© Dürr)

Mit dem Nano-CT lässt sich die Beschichtung einer Elektrode
in 3D-Strukturauflösung detailliert analysieren. (© NEXT ENERGY)

www.www.durr.com

Innovationen rund um
den elektrischen Antriebsstrang

Als international führender Anbieter von Lackierund Produktionstechnik für die Automobilindustrie beschäftigt sich Dürr auch intensiv mit Fertigungstechnologien im Bereich E-Mobilität.

Dürr ist ein Maschinen- und Anlagenbaukonzern, der in seinen Tätigkeitsfeldern führende Positionen im Weltmarkt einnimmt. Gut 80 Prozent
des Umsatzes werden im Geschäft mit der Automobilindustrie erzielt.
Darüber hinaus beliefert Dürr die Flugzeugindustrie, den Maschinenbau
sowie die Chemie- und Pharmaindustrie mit innovativer Produktions- und
Umwelttechnik. Die Dürr-Gruppe agiert mit drei Unternehmensbereichen
am Markt: Paint and Assembly Systems bietet Produktions- und Lackiertechnik, vor allem für Automobilkarosserien. Maschinen und Systeme
von Measuring and Process Systems kommen unter anderem im Motoren- und Getriebebau und in der Fahrzeugendmontage zum Einsatz. Der
dritte Unternehmensbereich Clean Technology Systems beschäftigt sich
mit Verfahren zur Verbesserung der Energieeffizienz und der Abluftrei-

Basierend auf der Kompetenz und Erfahrung in der Endmontagetechnik,
Klebetechnik, Prüfstands- und Befülltechnik sowie Automation legt Dürr
einen Schwerpunkt auf die Entwicklung von Produktionsanlagen rund um
die Fahrzeugbatterie: Sowohl für den Einbau der Batterie ins Fahrzeug als
auch für den Zusammenbau einzelner Batterien werden neue Konzepte
entwickelt. Neben den Produktionsanlagen erstellt Dürr auch Batteriewechselstationen, die einen vollautomatischen Batterieaustausch am Fahrzeug in kürzester Zeit gewährleisten.

nigung. Weltweit verfügt Dürr über 48 Standorte in 21 Ländern. Im Geschäftsjahr 2010 erzielte der Konzern mit rund 5.900 Mitarbeitern einen
Umsatz von 1,26 Mrd. Euro.

aus dem Lackiergeschäft zurück. Aktuell bietet Dürr Montagelinien für
komplette Batterien an und hat erste Referenzaufträge aus der Automobilindustrie erhalten.

Ein weiteres interessantes Tätigkeitsfeld für Dürr sind die zur Herstellung einer Batterie benötigten Zellen. Hier sieht Dürr Synergien bei der
Beschichtung der Elektroden und greift auf seine langjährige Erfahrung

www.next-energy.de

Nano-Computertomograph (Nano-CT)
Erfolge in der Weiterentwicklung
hochwertiger Batteriezellen hän-

Neue Einblicke in die 3D-Morphologie

gen maßgeblich von der Optimierung der Zellherstellung und der
Untersuchung ihrer Alterungseigenschaften ab. Für die entsprechende

Elektrode, deren Struktur Aufschluss über die Verteilung der Poren und die

Charakterisierung stehen dem EWE-Forschungszentrum für Energietech-

Vernetzung zwischen Ableiter und Beschichtung gibt. Diese Informationen

nologie NEXT ENERGY umfangreiche Möglichkeiten zur Verfügung: Eine
detaillierte Abbildung der äußeren Oberfläche erhalten die Forscher u. a.
mit dem Rasterelektronenmikroskop (REM) oder der Konfokalmikroskopie.

können für Dienstleistungen zur Qualitätssicherung, zur Optimierung von
Fertigungsprozessen und zur Untersuchung der Alterung genutzt werden.

Aufschluss über die innere Oberfläche der Elektroden geben zudem Physisorptionsgeräte (BET) oder Hg-Porosimeter.

Das Nano-CT basiert auf dem Prinzip der material- und dichteabhängigen
Absorption von Röntgenstrahlung einer Probe. Diese Röntgenaufnahmen
werden, während die Probe um ihre Achse rotiert, für kleine Winkelschrit-

Um zusätzlich auch räumliche Strukturinformationen für die Charakterisierung nutzen zu können, steht den NEXT ENERGY-Forschern darüber hin-

te wiederholt und über einen mathematischen Algorithmus zusammengesetzt. Dadurch entsteht ein 3D-Bild der Morphologie der Elektrode mit

aus ein Nano-Computertomograph (Nano-CT) zur Verfügung. Das Gerät
gewährt detaillierte Einblicke in die 3D-Morphologie der Aktivschicht einer

einer Strukturauflösung von bis zu wenigen 100 nm.

-Mail

01/2011

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Sicherheit und Standardisierung

www.elektromobilitaet.din.de

E-Mobility – Die Normung im Blick!
Die im Jahr 2009 eingerichtete Geschäftsstelle Elektromobilität im DIN
hat bereits einen wertvollen Beitrag zum Vorankommen im Bereich der

Um dies zu erreichen, werden verschiedene

Wege beschritten. Ein wichtiger Bestandteil soll
eine für September/Oktober 2011 geplante Normungskonferenz mit internationaler Ausrichtung sein, zu der zeitnah auf unserer Website (www.

Normung geleistet. So dient sie als zentrale Auskunftsstelle zu Fragen
der Normung und Elektromobilität und hat sich aktiv an der Erarbeitung

elektromobilitaet.din.de) informiert wird.

der deutschen „Normungs-Roadmap Elektromobilität“ beteiligt. Deren
Forschreibung wurde bereits beschlossen. Anregungen hierzu sind willkommen und können direkt an die Geschäftsstelle gerichtet werden.

Wenn Sie direkt mit uns in Kontakt treten möchten, können Sie uns gern
auf der Hannover Messe besuchen. Am 5. April 2011 wird Elektromobilität
auf dem Stand des DIN (Halle 2, Stand D 63) ein Thema sein. Zwischen

Die Erfahrung der ersten Monate hat gezeigt, dass die Geschäftsstelle ihr

15:30 und 16:30 Uhr werden wir in kurzen Vorträgen über aktuelle Entwicklungen in der Normung informieren und Einblicke in das vom DIN be-

Engagement nicht auf Deutschland und Europa begrenzen darf, sondern
zügig auf die Etablierung internationaler Kooperationen hinarbeiten muss.

gleitete Aachener Modellprojekt „Smart Wheels“ geben.

www.tuev-sued.de

Neuer Reichweitenstandardauf der Basis von TSECC

TÜV SÜD E-Car Cycle: Praxisnahe
Angaben sorgen für Akzeptanz

München. Die Reichweite entscheidet mit
über den Erfolg der E-Mobilität. Stromfahrer müssen sich auf Herstellerangaben
verlassen können. Dazu braucht es Messungen, die der realen Nutzung so nah wie
möglich kommen. Der TÜV SÜD E-Car Cycle
(TSECC) ist der erste Standard zur Reichweitenermittlung, der Parameter wie Außentemperatur und den Einsatz von Stromverbrauchern einbezieht. Das Ergebnis: realistische Reichweitenangaben
– das Interesse der Autobauer ist enorm.
Der Winter ist einHärtetest für Batterien. Der Innenwiderstand wächst, weil
der Elektrolyt bei Minusgraden zähflüssiger wird und elektrochemische
Prozesse langsamer ablaufen. Dazu kommt ein höherer Energiebedarf, weil
Heizung, Klimaanlage und andere elektrische Abnehmer verstärkt im Ein-

Die digitalisierten Teststrecken werden auf dem klimatisierten Prüfstand
unter reproduzierbaren Bedingungen ausgefahren –bei 23 Grad Celsius,
bei minus sieben Grad Celsius und mit zusätzlichenVerbrauchern.
Ergebnis: Bei einem Vergleichstest, durchgeführt vomFachmagazin automotor und sport, lagen die Reichweiten vomgesetzlich vorgeschriebenen
Neuen Europäischen Fahrzyklus NEFZ und TSECCdeutlich auseinander. Beispiel: Der Radius eines Mitsubishi i-MIEV beträgt bei 23 Grad Celsius laut
NEFZ 133 Kilometer und laut TSECC 113 Kilometer. Wird der TSECC bei

satz sind. Um realistische Aussagen über die Reichweite von batteriebetriebenen Fahrzeugen machen zu können, müssen Hersteller diese Faktoren
exakt berechnen. „Mit dem TSECC haben wir einen Mess-Zyklus geschaf-

minus sieben Grad und zugeschalteten Stromverbrauchern ausgefahren,
schrumpft der Aktionsradius auf 64 Kilometer.

fen, der solche Parameter einbezieht und damit sehr nah an der Praxis ist“,
sagt Dr. Ralf Giere, Geschäftsführer der TÜV SÜD Automotive GmbH.

Dazu Giere: „Die Autobauer wissen: Je mehr sich die Fahrer auf die „Tankanzeige“ verlassen können, desto größer wird der Erfolg des Elektroautos
sein. automotor und sport wird jedes neue E-Fahrzeug nach TSECC testen.“

Eckdaten des TSECC: 60 Stundenkilometer, 60 Minuten, 60 Kilometer in
der Kombination Land- und Schnellstraße, Autobahn und Stadtverkehr.

Normen treiben an (© DIN)

Prüfung eines Elektrofahrzeugs (© TÜV SÜD)

Mitglieder

Elektrischer Antrieb

12

Elektrischer Antriebsstrang

www.wittenstein.de

WITTENSTEIN AG –

Eins sein mit der Zukunft
High-Tech-Produkte von WITTENSTEIN fliegen ins Weltall und gewinnen
Formel-1-Rennen. Rund 1.400 Mitarbeiter entwickeln, produzieren und
vertreiben intelligente Antriebssysteme – vom kleinsten HochleistungsServoantrieb der Welt bis hin zu Hochtechnologie in der Medizintechnik.
Mit Begeisterung und Leidenschaft setzt die WITTENSETIN AG Maßstäbe
– jeden Tag – weltweit.

sind integrierte Systeme aus Motor, Getriebe und Leistungselektronik, die
höchstmögliche Wirkungsgrade erreichen. Sie entstehen aus einem modularen Baukasten, d.h. verschiedene Antriebsmodule für unterschiedliche
Fahrzeugtypen und e-mobile Leistungsklassen werden aus gleichen Komponenten aufgebaut. Diese modulare Konzeption lässt auch völlig neue
Antriebs-Architekturen und mechatronische High-End-Antriebslösungen
mit extrem hohen Leistungsdichten entstehen.

WITTENSTEIN AG: Eins sein mit der Zukunft
Die WITTENSTEIN AG steht national und international für Innovation, Prä-

WITTENSTEIN stellt neues High Performance-Linearsystem und

zision und Exzellenz in der Welt der mechatronischen Antriebstechnik. Die
Unternehmensgruppe umfasst acht innovative Geschäftsfelder mit jeweils

e-mobile Antriebslösungen vor
Der Antriebsspezialist WITTENSTEIN fokussiert sich dieses Jahr auf Sys-

eigenen Tochtergesellschaften: Servogetriebe, Servoantriebssysteme, Medizintechnik, Miniatur-Servoeinheiten, innovative Verzahnungstechnologie, rotative und lineare Aktuatorsysteme, Elektronik- und Softwarekom-

temlösungen und ganzheitliche Antriebskonzepte. Deutlich wird dies am
Messe-Highlight, dem neuen Linearsystem samt neuem Getriebe von WITTENSTEIN alpha sowie an Motoren in drei Baugrößen für elektromobile

ponenten für die Antriebstechnik sowie Stellmotoren für die hochpräzise
Positionierung im Nanobereich. WITTENSTEIN ist zudem mit seinen elektrischen Antriebssystemen neuer Partner für effiziente Elektromobilität. Das

Fahrzeuge unterschiedlicher Segmente und Leistungsklassen.

Unternehmen ist mit rund 60 Tochtergesellschaften und Vertretungen in
etwa 40 Ländern in allen wichtigen Technologie- und Absatzmärkten der
Welt vertreten.
E-mobile Antriebstechnik von WITTENSTEIN: Systemkompetenz
bedeutet auch Wettbewerbsfähigkeit
Auf der Leitmesse „MobiliTec“ im Rahmen der Hannover Messe 2011

Hannover Messe 2011
WITTENSTEIN
Halle 15, Stand F 08 und auf dem
VDMA-Gemeinschaftsstand „MobiliTec“
Halle 25, Stand L 13/09

emissionsfreien und hochdynamischen Antrieben in drei Baugrößen für
Kleinwagen, Mittelklassewagen und Rennsportanwendungen sowie das

Pressegespräch
Dienstag, 05. April 2011
15:15–15:45 Uhr

Nutzfahrzeugsegment. Integration und Modularität kennzeichnen die Kon-

Halle 15, Stand F 08

liegt der Fokus von WITTENSTEIN in diesem Jahr auf der Vorstellung von

zeption der Antriebstechnologien von WITTENSTEIN. E-mobile Antriebe

-Mail

01/2011

www.e-motive.net

E-MOTIVE – Netzwerkinitiative
Elektromobilität im VDMA
E-MOTIVE bringt Industrieexperten und Wissenschaftler zusammen, um
einen Beitrag dazu zu leisten, Deutschland international als Leitanbieter im
Bereich der Elektromobilität zu positionieren. Hierzu nutzt E-MOTIVE die
Forschungsnetzwerke der VDMA-Forschungsvereinigungen Antriebstechnik (FVA) und Verbrennungskraftmaschinen (FVV), die gemeinsam 3.000

E-MOTIVE ist eine Plattform, die auch über die Koordination von Forschungsprojekten hinaus die deutschlandweite Zusammenarbeit im Bereich der Elektromobilität aktiv
fördert. Beispiele hierfür sind offene Foren, bei denen der
Know-how-Austausch von Entwicklern aus der Industrie
im Mittelpunkt stehen, wie das Expertenforum „Elektrische Fahrzeugantriebe“, das am 07./08.09.2011 in Aachen angeboten wird. Die Vernetzung mit Initiativen wie dem Forum Elektromobilität und der aktiven
Mitarbeit in den Arbeitsgruppen der Nationalen Plattform Elektromobilität ist ein wichtiges Anliegen. Der VDMA ist daher Mitglied im Forum

Industrieexperten aus über 400 Unternehmen und 600 Wissenschaftler
aus 100 Forschungseinrichtungen zusammenbringen. Die vorwettbewerbliche Forschungskooperation erfolgt in Projektausschüssen. In diesen arbei-

Elketromobilität.

ten Experten aus Maschinenbau, Automotive-Industrie und Elektrotechnik
entlang der Wertschöpfungskette eng zusammen und können auf diese
Weise Synergieeffekte ausschöpfen. Der Forschungsfokus liegt dabei auf

se MobiliTec vom 4. bis 8. April 2011 in Hannover. E-MOTIVE ist dort
mit einem Firmengemeinschaftsstand und einem Fachforum mit Themen rund um elektrische Antriebsstränge, Batterie- und Ladetechniken

den Bereichen Energiespeicher und Ladetechnologie, E-Traktion (E-Motor

aktiv dabei. Das Forum Elektromobilität ist mit Stand und Vortrag in

und Getriebe), Systemsteuerung mit Leistungselektronik und Sensorik, hybridoptimierte Verbrennungsmotoren/Range Extender.

diesen Aktivitäten eingebunden.

Hochkompakte Leistungselektronik von WITTENSTEIN

Aktuell sind VDMA und FVA ideelle Träger der internationalen Leitmes-

WITTENSTEIN talent arena (Bilder: © WITTENSTEIN AG)

ökologie liebt ökonomie
Autos sind leichter und dadurch sparsamer im Verbrauch, wenn
Bauteile aus BASF-Kunststoffen statt aus Metall gefertigt werden.
Das bedeutet weniger Abgase, weniger Kraftstoffbedarf und so mehr
Geld im Portemonnaie. Die Umwelt schützen und zugleich Geld
sparen – das ist Chemie, die verbindet. Von BASF.
www.basf.com/chemistry
        
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