Publication:
2019
URN:
https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-1-15365280
Path:
Ministerium für Infrastruktur
und Landesplanung

Rundbrief: Energetischer Umbau im Quartier

Nr. 15 | April 2019

Energiewende lokal gestalten:
Wärmenetze 4.0 – Innovative Mobilität – Sektorkopplung
Fachkonferenz von MIL und VKU am 13. Februar 2019
Liebe Leserinnen und Leser,
die zweite gemeinsame Fachkonferenz des
MIL mit dem Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) am 13. Februar 2019 in Potsdam
hat großes Interesse geweckt. Mit den Themen „Wärmenetze 4.0 – Innovative Mobilität
OLHJHQGHQ
.RQ]HSWH ¿QGHQ 6LH
– Sektorenkopplung“ wurden viele relevante
Facetten der aktuellen Debatte um die kommunale Energiewende aufgegriffen. Die
Beiträge haben gezeigt, dass diese neuen
Ansätze in den Kommunen, in Energieversorgungs- und Wohnungsunternehmen zum
Teil bereits als Potenzial für eine klimagerechtere und energieeffizientere Stadt erkannt
wurden.
Die Fachtagung hat deutlich gemacht,
wie eng die lokale Energiewende in ihren
Sektoren Wärme, Strom und Verkehr schon
OLHJHQGHQ
.RQ]HSWH
¿QGHQ 6LH
heute mit
der Digitalisierung
verknüpft ist.
Die Methoden und Möglichkeiten zur Datenerfassung, -auswertung und -verarbeitung
sind überwältigend. Auf der Verfügbarkeit von
Daten beruhen die entsprechenden
Geschäftsmodelle, auf dem Schutz sensibler
Daten aber die Akzeptanz durch die Bürger
und Bürgerinnen. Beides, die Verfügbarkeit
der Daten und ihr Schutz, sind notwendige
Voraussetzungen für das Gelingen der lokalen
Energiewende.

Mehr als 150 Konferenzteilnehmerinnen und
-teilnehmer aus Kommunen, von Stadtwerken,
Wohnungsunternehmen und aus Planungsbüros sind der Einladung des MIL und des VKU
zur zweiten gemeinsamen Fachtagung in das
Gebäude der Investitionsbank des Landes
Brandenburg (ILB) gefolgt und haben mit den
geladenen Expertinnen und Experten über neue
Konzepte der effizienten Energienutzung und
innovativen Mobilitätsentwicklung diskutiert und
praktische Erfahrungen ausgetauscht.
Zu Beginn der Veranstaltung machte
Ministerin Kathrin Schneider deutlich, dass
es bei der Energiewende nicht allein um eine
Stromwende geht. Vielmehr müsse die Strom-,
Wärme- und Verkehrswende gerade auf der lokalen
Ebene grundsätzlich zusammen gedacht werden.
Insbesondere in den Quartieren liege ein geeigneter Ansatz, um die hohe Komplexität der technischen, rechtlichen und verfahrensbezogenen
Anforderungen in einem handhabbaren Format
gestalten zu können. Sie machte aber auch
deutlich, dass die lokale Energiewende noch am

„Smart City oder die digitale
Stadt sollte nicht nur technisch
verstanden, sondern vielmehr
als Hilfe für ein attraktives Leben
gesehen werden.“
Harald Jahnke,
Vorsitzender des Vorstands der Landesgruppe
Berlin-Brandenburg des VKU [Foto: B.B.S.M.]

Anfang stehe. Um den Klimaschutzzielen näher
zu kommen, seien weitere Anstrengungen aller
Akteure erforderlich.
Harald Jahnke, Vorsitzender der Landesgruppe
Berlin-Brandenburg des VKU blickte in seiner
Einführung auf die bereits erreichten Etappen
auf dem Weg zu einer klimafreundlichen Wärmeversorgung zurück. Viele Kommunen und
Versorgungsträger stünden derzeit nicht allein
vor Entscheidungen hinsichtlich zukunftsfähiger
technischer Lösungen, sondern auch vor der
Frage nach dem besten Umsetzungszeitpunkt. Die
Wärmewende sei ein langfristiger Prozess, in dem
neue Technologien mit den bestehenden Versorgungsleistungen verknüpft werden müssten. Für
den Verband sei es daher wichtig, den Austausch
]HSWH]XU9HUEHVVHUXQJGHU(QHUJLHHI¿]LHQ]
zwischen den großen und kleinen Unternehmen,
aber auch mit den Städten kontinuierlich fortzuführen.

Wir werden gemeinsam mit der Brandenburger Kontaktstelle für den energetischen
Umbau im Quartier weiterhin Informationen,
fachlichen Input, konkrete Vor-Ort-Beratung
„Der erfolgreiche Umbau unserer
sowie Veranstaltungen anbieten, um das The-ƒ +RFKHI¿]LHQWH.UDIW:lUPH.RSSOXQJV
Städte hin zu mehr Klimaverträglichma im Land Brandenburg zu befördern. Die
keit ist nur durch das Zusammenlokale Energiewende steht noch ganz am Anwirken lokaler Partner wie Kommunalƒ
fang. Sprechen Sie uns an, wenn wir Sie dabei
verwaltungen,Wohnungsunternehmen
]HSWH]XU9HUEHVVHUXQJGHU(QHUJLHHI¿]LHQ] Dies betonte auch Ministerin Schneider.
unterstützen können.
und Energieversorgern möglich.
Das Ministerium werde die lokalen Akteure
ƒ +RFKHI¿]LHQWH.UDIW:lUPH.RSSOXQJV
ƒ (QHUJLHHI¿]LHQWH)HUQZlUPHXQG)HUQNlOWH
weiterhin beim energetischen Umbau in den StädWo bleibt die Stadt, die mir ihr erstes
ƒ
Freundliche Grüße
ƒ
ten und Quartieren unterstützen. Das gemeinsame
klimaneutrales Quartier im Bestand
Ziel von MIL und VKU bleibe die Vernetzung der
ankündigt?“
ƒ (QHUJLHHI¿]LHQWH)HUQZlUPHXQG)HUQNlOWH
Akteure, um gute Erfahrungen für alle Brandenƒ
Kathrin Schneider,
Frank Segebade
Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung
burger Städte und Gemeinden nutzbar zu machen
Leiter des Referats 22 – Stadtentwicklung
des Landes Brandenburg [Foto: B.B.S.M.]
und so den Klimaschutz im Land voranzutreiben.

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Rundbrief: Energetischer Umbau im Quartier

„Kommunale Wärmewende –
was ist wünschenswert und machbar?“
Was können und müssen die Städte dazu beitragen, dass Brandenburg die Klimaziele erreicht?
Es sind ambitionierte Ziele, mit denen sich
die Bundesrepublik auf den Weg zum Erreichen der Pariser Klimaschutzvereinbarungen macht. Doch es zeichnet sich
ab, dass man diese Ziele, bezogen auf
das Jahr 2030, verfehlen werde, sagte
Dr. Martin Pehnt, wissenschaftlicher
Geschäftsführer des Instituts für Energieund Umweltforschung in Heidelberg (ifeu).
Dies würde aber nicht nur dem Klimaschutz
schaden, sondern ebenso beträchtliche
volkswirtschaftliche Schäden verursachen.
Was insbesondere auf der lokalen Ebene erreicht werden kann, erläuterte Dr. Pehnt in
seinem Vortrag. Die Handlungsansätze der
Kommunen im Klimaschutz seien vielfältig.
So könnten Kommunen beispielsweise bei
der Festsetzung von Gebäudestandards und
dem Ausbau erneuerbarer Energien vorangehen. Sie könnten ebenso zusammen mit den
Stadtwerken eigene Anlagen wie Blockheizkraftwerke bauen und so Wärme aus Quellen
vor Ort beziehen. Wichtig sei es dabei, die
Stoffkreisläufe zu schließen und die Abwärme
aus Industrieanlagen oder Abwässern stärker
einzubeziehen.
Beträchtliches Ausbaupotenzial bestehe nach
Einschätzung von Dr. Pehnt insbesondere
bei sogenannten „innovativen Wärmenetzen“. Der Begriff bezieht sich nicht nur auf
die Netze, sondern auch auf die Erzeugung,
Speicherung und Nutzung beim Endkunden.
Die neue Generation der Wärmeinfrastruk-

Elemente einer klimaschonenden Wärmenetz-Versorgung

turen basiere auf Wärmenetzen mit niedrigen
Temperaturen und einem überwiegenden
Anteil von Wärme aus erneuerbaren Energien
oder Abwärme. Derzeit stagniere der Anteil
erneuerbarer Energien bei der Wärmeerzeugung in Deutschland bei nur 13 Prozent und
sei damit erheblich niedriger als im Bereich
der Stromerzeugung.
Fünf gute Gründe für lokale Wärmenetze:
■ Geschwindigkeit der Wärmewende
steigern: Wärmenetze als zentrale
Plattform
■ Wärmenetze ermöglichen die
Erschließung von Abwärme und
erneuerbaren Energien
■ Wärmenetze erlauben neue
Ansätze der Sektorkopplung
■ Städte und Gemeinden haben
große Potenziale für Wärmenetze zum Kundennutzen
■ Wärmenetze stützen die
lokale Wertschöpfung
Grundsätzlich schätzte Dr. Pehnt die technische und innovative Treibkraft beim
Ausbau der erneuerbaren Energien und
von innovativen Wärmenetzen in den
Städten und Gemeinden als hoch ein.
Dennoch bestünden viele Hemmnisse für
eine Beschleunigung der Wärmewende.
Daher brauche es auch übergeordnete

„Wärmenetze sind ein wesentliches
Element der Wärmewende. Sie
eröffnen viel Spielraum für eine
kreative Ausgestaltung, denn die
Wärmewende muss auch Spaß
machen.“
Dr. Martin Pehnt, wiss. Geschäftsführer
des Instituts für Energie- und Umweltforschung
in Heidelberg (ifeu) [Foto: B.B.S.M.]

politische Instrumente wie bspw. eine
CO2-Bepreisung für fossile Brennstoffe oder
eine bessere Förderung für Wärmenetze
mit einem hohen Anteil an erneuerbaren
Energien.
Neben den politischen Rahmenbedingungen der Wärmewende brauche es, so
Dr. Pehnt abschließend, vor allem begeisterte
und engagierte Unternehmen, Kommunen,
Bürgerinnen und Bürger.

[Quelle: eigene Darstellung B.B.S.M. nach ifeu]

Nr. 15 | April 2019

„Auf dem Weg zur smart city: Energieversorger als Energiemanager“

Handlungsfelder des Klimaschutzes in Schwäbisch Hall
[Quelle: Stadt Schwäbisch Hall]

Innovative kommunale Energiewirtschaft – intelligentes Siedlungsmanagement für urbane Quartiere

Kommunale
Unternehmen
wie
Energieversorger, Verkehrsbetriebe oder
Wohnungsunternehmen übernehmen durch
die Umsetzung innovativer Projekte im
Klimaschutz
oft
eine
Vorbildfunktion
in den Städten. Wie ein Stadtwerk
gemeinsam
mit
weiteren
Partnern
lokale Lösungen für eine digitale Energieund Wärmewende entwickelt hat, stellte
Achim Südmeier, Vertriebsvorstand der
RheinEnergie AG aus Köln vor.
Er erläuterte, dass der energetische
Umbau im Quartier und auch die energetischen Quartierskonzepte immer mehr darauf
abzielten,
Themen
wie
nachhaltige
Mobilität, Energieeffizienz von Gebäuden
oder intelligente technische Infrastrukturen
zu bündeln und in einem Gesamtkonzept
zusammenfließen zu lassen. Eine wesentliche Schlüsselstelle für Effizienzgewinne sei
dabei der Austausch und die Verknüpfung
von Daten der verschiedenen Projekte. Mit
dem Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien eröffneten sich neue
Gestaltungsoptionen, die auch auf die
Bedürfnisse der im Quartier lebenden
Menschen reagieren würden.
Erfahrungen im Hinblick auf eine solche
nachhaltige Stadtentwicklung habe die
RheinEnergie in der Stegerwaldsiedlung in
Köln sammeln können, einem Quartier mit 16
Wohnblöcken und über 1.000 Bewohnern und
Bewohnerinnen, wo ein cloudbasiertes Siedlungsmanagement und ein virtuelles Kraft-

werk entwickelt wurden. Unterstützung erfuhr
die RheinEnergie dabei durch das europaweit
initiierte Projekt „GrowSmarter“. Das
Siedlungsmanagement sei im Rahmen
der
energetischen
Sanierung
installiert worden und liefere permanent
Konsum- und Produktionsdaten aus dem
Stromund
Wärmekreislauf.
Selbstlernende Algorithmen würden Bedarfe und Überschüsse erkennen und für
entsprechende Nachsteuerung bei den
Systemanlagen wie Stromspeicher oder
Wärmepumpen sorgen. Dadurch könne der
lokal erzeugte Strom auch meist vor Ort
verbraucht werden. Im Quartier seien zudem
sogenannte Mobilitätshubs errichtet worden,
die den Bewohnerinnen und Bewohnern
verschiedene Formen der E-Mobilität zur
Verfügung stellen.
Grundsätzlich hätten die Mitnahme der
Bevölkerung und die Sicherstellung der
„Den klassischen Energieversorger
wie man ihn bisher kennt, wird es in
Zukunft nicht mehr geben. Vielmehr
bedarf es vernetzter Power und
kompletter Leistungsangebote
aus einer Hand, um nachhaltige
Quartierslösungen und die Smart
City von morgen auf den Weg zu
bringen.“
Achim Südmeier, Vertriebsvorstand
der RheinEnergie AG [Foto: B.B.S.M.]

[Quelle: RheinEnergie]

Versorgung bei solchen Open-Data-Projekten
oberste Priorität, denn „auch der moderne
Energiemanager muss neben den Zahlen
die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden
mitbedenken“,
so
Achim
Südmeier.
Erkennbar sei aber auch auf Seiten der
Mieterschaft ein wachsendes Interesse im
Bereich Smart Home/Smart Living, was man
bspw. an der Anwendung von Apps zum
aktuellen Energieverbrauch sehe.
In seinem Fazit stellte er fest, dass
solche Quartierslösungen wie in der
Stegerwaldsiedlung nur möglich seien,
wenn alle Akteure an einem Strang
ziehen. In den wenigsten Fällen seien die
verschiedenen Bereiche wie Energiedienstleistung, Telekommunikationsmedien oder
auch Mobilitätslösungen in einem Unternehmen verortet. Deswegen sei es wichtig,
Partnerschaften zu bilden und dabei auch
quartiersübergreifend zu denken.

3

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Rundbrief: Energetischer Umbau im Quartier

Themenblock 1: Energieeffizient vom
Wärmenetz bis zum Gebäude
Ein zentrales Merkmal vieler neuartiger Ansätze der Energiewende ist es, die Perspektive von einzelner Erzeugung oder Verbrauch
auf den gesamten Systemverbund zu richten.

Neben Erzeugung und Verbrauch gewinnen
dabei auch Speicherung und Transformation
von Energieformen zunehmend an Bedeutung. Entsprechende Ansätze für effizientere

Gesamtsysteme werden inzwischen sowohl
für den Wärme- als auch für den Stromsektor
entwickelt. Im ersten, von Dr. Heike Liebmann
von der Kontaktstelle für den energetischen
Umbau im Quartier moderierten Themenblock
wurden drei ganz unterschiedliche Systemlösungen vorgestellt. Gemeinsam war allen Projekten, dass neue Technologien und Akteure
einbezogen wurden, um Altbekanntes wie die
Fernwärme, Solarstromerzeugung oder Heizkostenabrechnungen zukunftsweisend weiterzuentwickeln.
Referenten des ersten Themenblocks von links
Moderatorin Dr. Heike Liebmann (B.B.S.M.),
Thomas Bethke (Stadtwerke Hennigsdorf),
Andreas Irmer (Berliner Stadtwerke),
Harald Sauter (Stadtwerke Stralsund) [Fotos: B.B.S.M.]

Ein Beispiel für die Wärmewende: Hennigsdorfer „Wärmedrehscheibe“
Die Industriestadt Hennigsdorf will innerhalb
von fünf Jahren den klimaneutral erzeugten
Anteil der Wärme in ihrem Fernwärmenetz
auf 80 Prozent ausbauen. Wie dies gelingen kann, erläuterte der Geschäftsführer der
Stadtwerke Hennigsdorf, Thomas Bethke.
Die Stadt Hennigsdorf verfügt über ein schon
zu DDR-Zeiten gut ausgebautes Fernwärmenetz mit 57 Kilometer Trassenlänge, an
das etwa 80 Prozent der Wohnungen und
70 Prozent der Industrie- und Gewerbebetriebe angeschlossen sind. Von den sechs
Heiz(kraft)werken arbeiten bereits zwei auf
Basis erneuerbarer Energien. Mit einem im
Jahr 2014 erstellten Klimaschutz-Rahmenkonzept sei die Vision einer „vollautomatisierten, CO 2-freien Smart-City“ bis 2050
formuliert worden, so Thomas Bethke. Dabei

Teilprojekte der „Wärmedrehscheibe“ Hennigsdorf

sei eine weitgehend auf erneuerbaren Quellen basierende Wärmeversorgung die wichtigste Stellschraube.
Mit dem Begriff der „Wärmedrehscheibe“
werde der Ansatz verbunden, Wärme aus
verschiedenen Quellen zu sammeln, zwischenzuspeichern sowie bedarfsgerecht und
effizient zu verteilen. Dementsprechend setzt
sich die Wärmedrehscheibe aus verschiedenen Teilprojekten zusammen. In diesem
Zusammenhang naheliegend war die Idee,
Abwärme aus Abgasen des Hennigsdorfer
Stahlwerks in die Fernwärme einzuspeisen.
Bis zu 30.000 Megawattstunden jährlich
könnten so als Heizenergie für die Stadt
gewonnen werden. Weitere Teilprojekte
sind zwei neue Wärmespeicher, Solarthermie auf einer Flächen von bis zu 20.000

Quadratmetern, eine intelligente Steuerung
des Lastmanagements im Gesamtsystem
und die geplante Nutzung von überschüssiger Windenergie über die Power-to-heatTechnologie. Das komplexe und technisch
anspruchsvolle Projekt der Wärmedrehscheibe wird über die Forschungsförderung des
Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie unterstützt.
„Wichtig war die Etablierung eines
stabilen Partnernetzwerkes über das
lokale Klima-Kompetenzzentrum.
Der regelmäßige Austausch mit
den ortsansässigen Unternehmen
erzeugt das nötige Vertrauen.“
Thomas Bethke, Geschäftsführer
der Stadtwerke Hennigsdorf

[Quelle: Stadtwerke Hennigsdorf]

Nr. 15 | April 2019

Mieterstrommodelle in Kooperation von Stadtwerken und Wohnungsunternehmen
„Der wirtschaftliche Erfolg von
Mieterstrommodellen ist abhängig
davon, wie es gelingt, die Mieter und
Mieterinnen im konkreten Objekt
mitzunehmen.“
Andreas Irmer,

Geschäftsführer Berliner Stadtwerke

werden, PV-Potenzialbewertungen durch
und schließen standardisierte Pachtverträge für geeignete Dachflächen ab.
Planung, Bau und Betrieb erfolgten durch
die Berliner Stadtwerke im Auftrag der
Wohnungsbaugesellschaft. Es seien verschiedene Pacht-, Betriebs- und Liefermodelle denkbar. Grundsätzlich werde jedoch
die Nutzung vor Ort favorisiert, nicht die
Einspeisung ins Netz, denn diese werde
wegen der rückläufigen EEG-Einspeisevergütung immer weniger attraktiv.
Organisation des Mieterstrommodells der Berliner Stadtwerke

Vor fünf Jahren wurden die Berliner Stadtwerke
(BSW)
als
hundertprozentige
Tochter der landeseigenen Berliner Wasserbetriebe neu gegründet. Laut Geschäftsführer
Andreas Irmer besteht der Auftrag des
Unternehmens in einer verbraucherfreundlichen, effizienten, sozial- und klimaverträglichen Energieversorgung. Den klimaschutzpolitischen Zielkorridor gebe das Berliner
Energie- und Klimaschutzprogramm 2030
(BEK 2030) vor. Um die darin formulierten Ziele
zu erreichen, müsse die Nutzung erneuerbarer
Energien deutlich gesteigert werden, etwa bei

[Quelle: Berliner Stadtwerke]

der Photovoltaik. Von 2015 bis 2017 seien
jährlich im Schnitt 18,6 Megawatt Spitzenleistung neu geschaffen worden. Um die
Ziele des BEK 2030 zu erreichen, wären
jedoch rund 100 Megawatt notwendig gewesen.
Die Berliner Stadtwerke wollen daher künftig
die großen Potenziale der Berliner Dachlandschaft besser für Photovoltaik nutzen. Dazu
bauen sie in Kooperation mit den sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften die
„Mieterstromplattform Berlin“ auf. Die Berliner Stadtwerke führen für Objekte, die von
den Wohnungsunternehmen vorgeschlagen

Über eine individuell zugeschnittene Kommunikations- und Vermarktungsstrategie würden die Mieterinnen und Mieter frühzeitig
eingebunden, um diese als Kundschaft zu
gewinnen. Die unternehmerischen Unsicherheiten dieser Projekte könnten
durch eine Risikoaufteilung zwischen den
Beteiligten begrenzt werden. Seit 2017 konnten so mit den landeseigenen Wohnungsunternehmen, interessierten Genossenschaften
und
Eigentümergemeinschaften
neun
Projekte für Mieterstrom im Umfang von
etwa 2,1 Megawatt Spitzenleistung für
3.257 Haushalte umgesetzt werden.

Von der Heizkostenverteilrechnung zum Smart Home?
Zum Einstieg in seinen Beitrag zeigte
Harald Sauter, Prokurist der Stadtwerke
Stralsund Energie GmbH (SWS Energie),
die Umbruchsituation vieler Geschäftsfelder
der Stadtwerke und die daraus zu ziehenden
Konsequenzen auf.
Er stellte zwei Trends heraus, die das Verhältnis von
Versorgungsunternehmen und Kundschaft neu
ausrichten würden. Zum einen wandele sich der
„Consumer“, der nur Energie verbraucht, zum
„Prosumer“, der gleichzeitig auch als Energieerzeuger auftrete, wie etwa beim Berliner
Mieterstrommodell. Zum anderen erzeuge
die Digitalisierung und Vernetzung von
energetischen und anderen wohnungsnahen
Dienstleistungen vollkommen neue Geschäftsfelder. Stichworte seien etwa leistungsfähige
Telekommunikationsnetze, E-Mobilität, Car
Sharing, intelligente Verbrauchsmessdienstleistungen/Heizkostenverteilrechnung, Smart
Home/Smart Living, Energiemanagement oder
integrierte Quartiersversorgungslösungen. In all
diesen Bereichen seien Stadtwerke potenzielle
Know How-Träger, hätten über die Haushalte

und Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümer bereits gute Kontakte zur Kundschaft und
könnten vernetzte Infrastrukturlösungen anbieten. Am Beispiel einer Routineaufgabe, der
Heizkostenabrechnung, zeigte Harald Sauter,
welche Innovationschancen hier liegen können.
Digitale, softwaregesteuerte und per Funkfernablese übermittelte Verbrauchsdatenmessungen seien schneller, kostengünstiger sowie
mit geringerem Organisationsaufwand verbunden und darüber hinaus genauer als manuelle

Lösungen. Dieses Verfahren lohne sich betriebswirtschaftlich für die Unternehmen und
wegen der höheren Effizienz auch für die Verbraucher und Verbraucherinnen.
„Das entscheidende Geschäftsfeld
der Zukunft sind nicht die einzelnen
Lösungen, sondern ihre intelligente
Vernetzung.“
Harald Sauter, Prokurist der
Stadtwerke Stralsund Energie GmbH

Potenzielle Anknüpfungspunkte für Dienstleistungen der Stadtwerke im „Smart Home“ [eigene Darstellung B.B.S.M.]





Rundbrief: Energetischer Umbau im Quartier

Themenblock 2: Kommunale Möglichkeiten
für eine innovative Mobilität
Eine klimaschonende Mobilität bleibt die Großbausteile der urbanen Energiewende, wie
Sebastian Kunze, Referatsleiter beim
Städte- und Gemeindebund Brandenburg und
Moderator des Themenblocks, anhand aktueller
Zahlen zeigte. Dabei wurde deutlich, dass die
Dominanz des motorisierten Individualverkehrs
nach wie vor stark ist. Obwohl die Deutschen im
Durchschnitt ca. 120 Stunden im Jahr im Stau
stehen, werden immer noch 57 Prozent der
Wege als Fahrer oder Mitfahrer im Kraftfahrzeug zurückgelegt. Ob das Elektroauto hier das
alleinige Allheilmittel ist, sei fraglich so
Sebastian Kunze.
Für eine wirklich nachhaltige Mobilität seien nicht
nur geringe CO2-Emissionen und Treibstoffverbräuche nötig, sondern auch grundlegende
Veränderungen im Nutzerverhalten. In den drei
vorgestellten Beispielen stand deshalb nicht
allein der klimaschonende Elektroantrieb im
Zentrum, vielmehr wurden technische Innovationen mit Fragen zur Neuorganisation von
Mobilität insgesamt verknüpft.

Vortragende des zweiten Themenblocks von links Guido Gerlach (Stadtwerke Neuruppin), Oliver Glaser (ViP Potsdam),
Moderator Sebastian Kunze (Städte und Gemeindebund), Saskia Schatow (Barnimer Energiebeteiligungsgesellschaft)
[Fotos: B.B.S.M.]

Elektrobus-Konzept und autonom fahrende Straßenbahn in Potsdam
Straßenbahnen sind ein Beispiel für über
hundert Jahre Elektromobilität im Stadtverkehr. Sie werden schon jetzt häufig mit
regenerativem Strom betrieben und nutzen
Bremskräfte zur Energierückgewinnung. Der
nächste Entwicklungsschritt könnte – in Verbindung mit Digitalisierung und Automatisierung – die autonom fahrende Straßenbahn
sein. Oliver Glaser, technischer Geschäftsführer des ViP Verkehrsbetrieb in Potsdam
GmbH, stellte die ersten Erfahrungen vor, die
aus einem gemeinsamen Forschungsprojekt
der Partner ViP, Siemens und dem Karlsruher
Institut für Technologie gewonnen wurden.

Eine mit Laserscanner, Radar, Kameras und
Bordcomputer ausgestattete Straßenbahn
wurde auf einer 3 Kilometer langen Route
im Stadtverkehr eingesetzt. Der Forschungsprototyp meisterte dabei alle wesentlichen
Fahraufgaben wie Haltestellenanfahrt, Signalsteuerung und Reaktionen auf kreuzende
Fußgänger und Fahrzeuge ohne menschliche
Eingriffe.
Aufgrund der hohen Komplexität des Stadtverkehrs sieht Oliver Glaser jedoch noch
auf lange Zeit hin keine vollständig autonom
fahrende Straßenbahn im Linienbetrieb.

Realistische Einsatzbereiche bestünden auf
dem Betriebshof und zur Unterstützung der
Fahrer und Fahrerinnen. Auch so ließen
sich Kosten, Sicherheit, Komfort und
Effizienz in den Betriebsabläufen bereits
erheblich verbessern.
„Wenn wir nachts auf dem
Betriebshof bald 54 ElektroBusse laden wollen, müssen
wir sicherstellen, dass es in der
Nachbarschaft in Babelsberg
nicht dunkel wird. Solche
infrastrukturellen Auswirkungen
werden oftmals vergessen.“
Oliver Glaser,
technischer Geschäftsführer des ViP Potsdam

Signalanfahrt

Haltestellenanfahrt

Kreuzende Fußgänger

Die Potsdamer Teststrecke der autonom fahrenden Straßenbahn

Kreuzende Fahrzeuge

[Quelle: ViP Potsdam]

Einen weiteren Beitrag hin zu einer klimafreundlichen Mobilität wird der Verkehrsbetrieb durch eine Umstellung seiner Busflotte
leisten, so Oliver Glaser. Dadurch könnten
über 2 Millionen Liter Dieselkraftstoff eingespart werden. Allerdings konkurrierten derzeit noch verschiedene, teilweise technisch
nicht voll ausgereifte Systeme wie Hybrid-,
Wasserstoff- und Biokraftstoffantrieb oder
Akku- und leitungsgebundene Antriebe miteinander. Noch könnten daher keine preisgünstigen Fahrzeuge „von der Stange“ eingesetzt werden. Kritisch an einem rein elektrisch
betriebenen Fuhrpark wäre derzeit zudem die
Sicherstellung der Stromversorgung.

Nr. 15 | April 2019
E-Mobilität als neues Geschäftsfeld in Neuruppin
Die
Stadtwerke
Neuruppin
arbeiten
bereits seit einigen Jahren daran, das Thema
Elektromobilität
voranzubringen.
Dass
daraus inzwischen ein neues Geschäftsfeld
für die Stadtwerke Neuruppin erwachsen ist,
erläuterte Guido Gerlach, Leiter Vertrieb
der Stadtwerke. Ziel sei es, über Modelle
der Sektorkopplung neue Vertriebswege und
Kundenpotenziale für den selbst erzeugten
Strom der Stadtwerke zu erschließen.
Mit dem Thema beschäftigten sich die
Stadtwerke Neuruppin bereits seit dem Jahr
2011. Im Jahr 2016 sei dann ein Arbeitskreis
„Mobilität im Freiraum Ruppiner Land“
gegründet worden, in dem sich neben den
Stadtwerken eine Vielzahl von Akteuren
von der Stadt über den Landkreis bis hin zu
sozialen Einrichtungen und Wirtschaftsunternehmen engagieren. Die Stadtwerke
Neuruppin haben im selben Jahr ein
Kompetenzteam „E-Mobilität“ gebildet, erläuterte Guido Gerlach.
Erste Aufgaben des Kompetenzteams
seien eine intensive Marktanalyse und
die Priorisierung möglicher Standorte für
die Ladeinfrastruktur gewesen. Darauf
aufbauend sei systematisch ein neues

Dienstleistungsangebot im Bereich der
Ladeinfrastruktur entwickelt worden. Die
Stadtwerke treten dabei als Bauherr und
Träger der Ladeinfrastruktur auf. Sie
kümmerten sich um Planung, Genehmigungen,
Fördermittelakquise,
Errichtung,
Versorgung
mit
Ökostrom
sowie den Betrieb einschließlich der
Abrechnung
mit
den
Nutzern
und
Nutzerinnen.
Die
Vertragsparteien seien Kommunen, Wohnungsunternehmen oder Gewerbebetriebe. Sie
würden mit den Stadtwerken einen
Betriebsservicevertrag über sechs bzw.
zehn Jahre abschließen und profitierten
von
Kostensynergien
gegenüber einer eigenen Ladeinfrastruktur.
Inzwischen seien die Stadtwerke nicht
nur in der Stadt Neuruppin, sondern
nahezu im gesamten Landkreis Ostprignitz-Ruppin aktiv. In seinem Fazit
stellte Guido Gerlach fest, dass der Aufbau
der
E-Ladeinfrastruktur
ein
gelungenes Beispiel einer interkommunalen
Kooperation sei. Es ermögliche die Nutzung
von Kostensynergien und schaffe damit
Win-win-Situationen für alle beteiligten
Akteure.

Das geplante Ladesäulen-Netz in Neuruppin und
Umgebung [Quelle: Stadtwerke Neuruppin]

„Unser Geschäftsmodell eines
Dienstleisters für erneuerbare
E-Mobilität entwickeln wir
regional und finden zunehmend
interessierte Partner in Kommunen
und in der Wirtschaft.“
Guido Gerlach,
Leiter Vertrieb der Stadtwerke Neuruppin

BARshare – ein Mobilitätsangebot für den Landkreis Barnim
Das Projekt „BARshare“, ein neues Mobilitätsangebot, das derzeit im Landkreis Barnim
aufgebaut wird, stellte Saskia Schartow von
der Barnimer Energiebeteiligungsgesellschaft
mbH vor. Sie erläuterte, dass mit dem Projekt ein Beitrag zur Umsetzung der 2008 vom
Landkreis Barnim verabschiedeten Null-Emissions-Strategie geleistet werden soll. Danach
sei es das langfristige Ziel, die komplette
Energieversorgung des Landkreises Barnim
durch erneuerbare Energien abzudecken.

und 4 Lastenräder der Betrieb aufgenommen
werden. Gleichzeitig wird die Ladeinfrastruktur mitgedacht und die Kreiswerke Barnim
investieren in der ersten Ausbaustufe an 19
öffentlichen Ladepunkten. Ausstrahlend von
zentralen Orten soll das BARshare-Angebot
auch den Bewohnerinnen und Bewohnern
ländlicher Gemeinden zur Verfügung stehen
können.

„Die Idee für BARshare war im
Prinzip schon alt. Die größte
Herausforderung ist die Organisation
der Schnittstellen zwischen
verschiedenen beteiligten Akteuren.“
Saskia Schartow, Projektleiterin
Barnimer Energiebeteiligungsgesellschaft

Das Projekt „BARshare“ wolle Bürgerinnen und
Bürger zum Verzicht auf das eigene Auto motivieren und durch Sharing-Modelle dennoch
eine bedarfsgerechte Mobilität ermöglichen.
Des Weiteren solle der öffentliche Fuhrpark
des Landkreises auf Elektrofahrzeuge umgestellt werden. Das Projekt BARshare verknüpft
die dienstliche mit der privaten Nutzung. Man
gehe davon aus, dass Fuhrparks mit bisher
begrenzten Nutzungszeiträumen auf diese
Weise wesentlich besser ausgelastet werden
könnten. Zudem werden die Leihfahrzeuge im
Sinne der Barnimer Null-Emissions-Strategie
mit klimaneutralem Antrieb angeboten.
Im Mai 2019 soll an 5 Standorten im Landkreis Barnim mit insgesamt 23 E-Fahrzeugen

Ziele des Projekts BARshare

[Quelle: Kreiswerke Barnim]





Rundbrief: Energetischer Umbau im Quartier

Nr. 15 | April 2019

Förderaufruf des BMU zu kommunalen Klimaschutz-Modellprojekten
Um Kommunen bei der Nutzung der Potenziale
zur Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz sowie zur Einsparung von Treibhausgasen zu unterstützen, fördert das Bundesumweltministerium kommunale KlimaschutzModellprojekte. Ziel ist es, die Umsetzung
wegweisender investiver Modellprojekte im
kommunalen Klimaschutz zu ermöglichen.
Die geförderten Projekte sollen durch ihre
direkten Treibhausgasminderungen einen
wesentlichen Beitrag zur schrittweisen
Erreichung der Treibhausgasneutralität von
Kommunen leisten und durch ihre bundesweite Sichtbarkeit zur Nachahmung und Umsetzung weiterer Klimaschutzprojekte anregen.

Modellvorhaben sollen sich
auszeichnen durch:
■ hohe Treibhausgasminderung im
Verhältnis zur Fördersumme;
■ einen besonderen und innovativen
konzeptionellen Qualitätsanspruch;
■ den Einsatz bester verfügbarer Techniken
und Methoden;

Projektskizzen können vom 1. August 2019
bis zum 31. Oktober 2019 sowie vom
1. August 2020 bis 31. Oktober 2020 eingereicht werden. Aus den eingereichten Projektskizzen werden die besten Projekte ausgewählt und zur Antragstellung aufgefordert.
Weitere Informationen unter: https://www.ptj.
de/klimaschutzinitiative/modellprojekte.

■ die Übertragbarkeit beziehungsweise
Replizierbarkeit des Ansatzes sowie
■ eine überregionale Bedeutung
und deutliche Sichtbarkeit mit
bundesweiter Ausstrahlung.

Ankündigung: Sechste gemeinsame Fachveranstaltung für Klimaschutz-,
Sanierungs- und Energiemanager und -managerinnen
Das Vernetzungstreffen für kommunale und
regionale Manager und Managerinnen im
Klimaschutz- und Energiebereich geht in
die sechste Runde. Gemeinsam getragen
vom MIL, dem MLUL und der WFBB laden
die Partner für den 15. Mai 2019 in die

Räumlichkeiten der ILB, Babelsberger
Straße 21, 14473 Potsdam ein. Berichte
aus der Praxis, aktuelle Informationen über
Aktivitäten des Bundes und im Land
Brandenburg und viele Gelegenheiten zum
Gespräch mit den Fachkolleginnen und

-kollegen aus anderen Städten und Regionen
bilden das Programm.
Anmeldemöglichkeiten und weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der WFBB
www.wfbb.de/de/Aktuelles/Termine

Impressionen der Konferenz

[Fotos: B.B.S.M.]

Brandenburger Kontaktstelle für den
energetischen Umbau im Quartier
Ihre Ansprechpartner/-innen:
Dr. Heike Liebmann, Lutz Wüllner
B.B.S.M. Brandenburgische Beratungsgesellschaft für
Stadterneuerung und Modernisierung mbH
0331 - 289 970
kontaktstelle-energie@bbsm-brandenburg.de

Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg
Britta Bieschke
Referat 22 – Stadtentwicklung
0331 - 866 8204
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Redaktion: B.B.S.M. mbH
Auflage: 500
                            
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