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Full text: Wenn das Leben endet

Wenn das Leben endet …	
Die wichtigsten Informationen und Anlaufstellen zur Vorsorge und Unterstützung in Berlin im Überblick

Inhalt Wenn das Leben endet ... Möglichkeiten zur Vorsorge	 	Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung	 	 Weitere wichtige Vollmachten	

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Weitere Informationen und Download unter: www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/wenn-dasleben-endet

	 Informationen und Beratung zur Vorsorge in Berlin	 	 Finanzielle und organisatorische Vorsorge für die Bestattung	 	 Wie gelangen Ihre Vorsorge-Entscheidungen anderen Menschen zur Kenntnis?	 Pflege	 Palliative Care, Hospizarbeit und Sterbebegleitung	 Beratung für Patientinnen und Patienten mit speziellen Anliegen	 Checkliste: Was ist nach Eintritt des Todes zu tun?	 Trauerbegleitung	 Selbsthilfegruppen	 Informationskarte für den Notfall	

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Diese Broschüre wird von der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales im Rahmen des Aktionsprogramms Gesundheit finanziert.

Wenn das Leben endet …	
„Weil ich mit meinem Tod nicht sprechen kann, muss ich mit anderen Menschen über ihn sprechen, um mit ihm vertraut zu werden. Es ist gut, dass Eltern und im besten Falle die ganze Familie neun Monate die Geburt eines Menschen bedenken kann, bevor sie ihm begegnen.  Es ist gut, wenn im besten Fall eine ganze Familie (oder gute Freunde [Anmerkung Verf.]) weiß, dass es der Vorbereitung bedarf, damit ein Mensch in Würde seinem Tod begegnen kann.“
Jutta Kapp, Mitglied der IGSL-Hospizgruppe Seligenstadt

Zugegeben: Wer bedenkt und bespricht schon gern den eigenen Tod oder den seiner Liebsten? Auch wenn wir wissen, dass der Tod zum Leben gehört, so fällt es doch schwer, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Und gleichzeitig wünschen sich die meisten Menschen ein möglichst selbstbestimmtes Lebensende in Würde – gern auch zu Hause in gewohnter Umgebung. Dies kann nur gelingen, wenn wir mit uns nahe stehenden Menschen (Partnerin oder Partner, Mutter oder Vater, Tochter oder Sohn, Freundin oder Freund) über dieses Thema sprechen, um miteinander die uns wichtigen Fragen zu klären, unsere Wünsche mitzuteilen und die Wünsche unserer Lieben zu erfahren. Je klarer allen an diesem Prozess Beteiligten wird, was Sie wollen, desto eher wird es geschehen. Wir wünschen Ihnen den Mut, sich dieser Auseinandersetzung zu stellen – am besten schon in gesunden Tagen.
www.hospiz-verein-bergstrasse.de/TEX_TOD.HTM

Die Berliner Ärztin Annette Dieing (Onkologin) plädiert dafür, sich rechtzeitig und pragmatisch mit dem eigenen Sterben oder dem einer oder eines nahen Angehörigen auseinanderzusetzen: „Planen Sie, solange Sie dazu in der Lage sind. Und stellen Sie sich den Fragen: Wo will ich sein, wenn ich mich nicht mehr alleine versorgen kann? Eignet sich meine Wohnung? Welche professionelle Hilfe wird angeboten? Wie steht es mit finanzieller Unterstützung? Wer würde sich zur Hilfe bereit erklären? Wen will ich um mich haben? Ist vielleicht ein Hospiz das Richtige? Dann sehen Sie sich welche an! Als schwerkranker Mensch verlieren Sie Ihre Eigenständigkeit. Es ist bitter genug, sich nicht mehr alleine von A nach B bewegen und sich nicht mehr selbst

www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/sterbebegleitung-warum-man-die-letzten-tage-vor-dem-tod-planen-sollte-a-864922.html

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versorgen zu können. Aber wenn auch noch der Ablauf des Tages vollkommen fremdbestimmt ist und Sie in einer nicht vertrauten Umgebung auf fremde Hilfe angewiesen sind, ist das besonders schlimm. Machen Sie sich rechtzeitig Gedanken, dann bestimmen Sie mit.“ Um Ihnen die Auseinandersetzung mit diesem schwierigen Thema zu erleichtern, möchten wir mit dieser Broschüre einen Überblick geben über die wichtigsten Informationen und Anlaufstellen in Berlin zu den Themen: n    orsorgemaßnahmen, V n    flege-, Palliativ-Versorgung und Sterbe-BegleiP tung, n    u erledigende Formalien im Todesfall, z n    mgang mit Trauer. U Eine weiterführende Beschreibung der oben benannten sowie weiterer Themen (Umgang mit Sterben bei Krebs / Aids / Hochbetagten / Demenz; Versorgungssituation im Krankenhaus / Pflegeheim / Hospiz; Sterbebegleitung durch Angehörige; Familien mit sterbenden Kindern) sowie eine Adressliste mit Beratungsangeboten und Hospiz-, Palliativ- und Trauerangeboten finden Sie im Wegweiser „Wenn Ihr Arzt nicht mehr heilen kann“ (siehe Infokasten). „Wenn Ihr Arzt nicht mehr heilen kann …“ Informationen rund um die Themen Sterben, Tod und Trauer erhältlich über: Zentrale Anlaufstelle Hospiz Brabanter Straße 21 10713 Berlin Tel.: 030 / 40 71 11 13

(Rechtliche) Vorsorge treffen …
… für den Fall, dass Sie eines Tages nicht mehr eigenund selbstständig bestimmen können. Wenn Sie grundsätzlich den Wunsch haben, selbst zu bestimmen, wie Sie Ihre letzte Lebensphase gestalten und in Würde sterben möchten, ist es ratsam, Ihre Wünsche auch in rechtlich verbindlicher Form frühzeitig festzulegen. Darüber hinaus sollten Sie die Menschen, die an Ihrem Lebensende für Sie die Verantwortung tragen sollen, mit einer entsprechenden Vollmacht ausstatten. Nach gültigem Recht haben nur Eltern gegenüber ihren minderjährigen Kindern ein umfassendes Sorgerecht und damit die Befugnis, diese in allen Angelegenheiten zu vertreten und Entscheidungen für sie zu treffen. Angehörige können für Sie nur in zwei Fällen Willenserklärungen abgeben und Entscheidungen treffen: entweder, wenn die Angehörigen durch eine Vorsorgevollmacht dazu ermächtigt wurden, oder wenn ein Betreuungsgericht die Angehörigen zum Betreuer bestellt hat. Ist beides nicht der Fall, dürfen auch Ihr Ehepartner oder Ihre Kinder Sie nicht gesetzlich vertreten. oder über: Broschürenstelle der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales Tel.: 030 / 90 28 28 26 E-Mail: broschuerenstelle@sengs.berlin.de Download unter: www.berlin.de/sen/gessoz/service/ publikationen unter dem Stichwort: „Sterben“

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Möglichkeiten zur Vorsorge
Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung:
Was? Informationen In einer Patientenverfügung regeln Sie Fragen der Betreuung und gesundheitlichen Behandlung in Ihrer letzten Lebensphase, insbesondere, ob und in welcher Form lebensverlängernde Maßnahmen ergriffen werden sollen. Die von Ihnen gemachten Vorgaben sind für Ihre Angehörigen / Bevollmächtigten / Betreuerinnen und Betreuer sowie für Ihre behandelnden Ärztinnen und Ärzte verbindlich. Bislang gibt es keine rechtlich verbindliche Formvorschrift, wohl aber einige Patientenverfügungs-Formulare, auf denen nur anzukreuzen ist, was einem sinnvoll erscheint. Diese sind laut Prof. C. Student, Leiter des Deutschen Instituts für Palliative Care, allerdings häufig zu pauschal formuliert, um wirksam werden zu können – besser ist es, eine individuelle, ganz persönliche Verfügung zu verfassen. Hilfestellung für entsprechende Schritte zur Erstellung finden Sie unter: http://christoph-student.homepage.t-online. de/41518/41793.html Die Patientenverfügung muss schriftlich verfasst und unterschrieben bzw. durch ein beglaubigtes Handzeichen von einem Notar / einer Notarin gekennzeichnet sein. Wo erhältlich? Formular unter: www.berlin.de/sen/justiz/ gerichte/kg/formularserver/ vorsorge.html oder unter: www.patientenverfuegung.de/ ankreuzformular-standardpatientenverfuegung oder in der Broschüre Patientenverfügung ­ des Bundesjustizministeriums: Download und zu bestellen unter: www.bmjv.de/DE/Service/ Broschueren/_node. html?gtp=4251352_list%253D1 Tel.: 030 / 18 272 272 1 (mit Hausarzt) Formular ausgefüllt

Patientenverfügung

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Was?

Informationen Mit der Vorsorgevollmacht bevollmächtigen Sie eine Person Ihres Vertrauens, für Sie zu handeln, wenn Sie selbst dazu nicht in der Lage sind. Sie können in der Vollmacht bestimmen, auf welche Weise und in welchen Angelegenheiten diese Person für Sie handeln soll, z. B. Gesundheitssorge / Pflegebedürftigkeit, Aufenthalt und Wohnungsangelegenheiten, Behörden, Vermögenssorge, Post- und Fernmeldeverkehr, Vertretung vor Gericht. Es gibt ein Musterformular vom Bundesjustizministerium, das unterschrieben sein muss und durch die zuständige Betreuungsbehörde im Bezirksamt beglaubigt werden kann (nicht muss).

Wo erhältlich? Formular unter: www.berlin.de/sen/justiz/ gerichte/kg/formularserver/ vorsorge.html oder unter: www.patientenverfuegung. de/vollmachtenformulare/ vollmacht-gesundheit oder in der Broschüre Betreuungsrecht des Bundesjustizministeriums: Download und zu bestellen unter: www.bmjv.de/DE/Service/ Broschueren/_node. html?gtp=4251352_list%253D1 Tel.: 030 / 18 272 272 1

Vorsorgevollmacht

Formular ausgefüllt

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Was?

Informationen Mit der Betreuungsverfügung bestimmen Sie die Person(en), die vom Betreuungsgericht zur Betreuung bestellt werden soll(en), wenn Sie nicht mehr selbst für sich sorgen können. Das Betreuungsgericht entscheidet nach individueller Situation, in welchen Angelegenheiten die bestellte(n) Betreuungsperson(en) Sie vertreten soll. Die Betreuungsverfügung ist bei einer vorliegenden Vorsorgevollmacht nicht notwendig.

Wo erhältlich? Formular unter: www.berlin.de/sen/justiz/ gerichte/kg/formularserver/ vorsorge.html oder unter: www.patientenverfuegung. de/vollmachtenformulare/ gesetzliche-betreuung oder in der Broschüre Betreuungsrecht ­ des Bundesjustizministeriums: Download und zu bestellen unter: www.bmjv.de/DE/Service/ Broschueren/_node. html?gtp=4251352_list%253D1 Tel.: 030 / 18 272 272 1

Betreuungsverfügung

	 	 	 	 	 	 	 	 	 	 	

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Weitere wichtige Vollmachten:
Was? Informationen Banken erkennen Vorsorgevollmachten (s.o.) häufig nicht an, sondern verwenden eigene Formulare. Diese muss notariell beglaubigt sein und bedarf einer Rechtsberatung durch einen Notar / eine Notarin. Wo? Bank Notar / Notarin

Bankvollmachten Vollmacht für Immobiliengeschäfte

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Informationen und Beratung zur Vorsorge in Berlin:
Was? Broschüre „Wege zur Vorsorge“ Leitfaden zur Vorsorge mit ausführlichem Formularteil und Adressen aller ­ Berliner Betreuungsbehörden und Berliner Betreuungsvereine Kostenlose Beratung zur Vorsorge Von wem? Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz Wo? Download unter: www.berlin.de/sen/justiz/ gerichte/kg/formularserver/ vorsorge.html Adressen, Telefonnummern unter: www.berlinerbetreuungsvereine.de/ index.php Rudolfstraße 9 10245 Berlin Tel.: 030 / 21 30 7-11 1 E-Mail: engagementzentrum@asbberlin.de www.asb-berlin.de Brabanter Straße 21 10713 Berlin Tel.: 030 / 40 71 11 13 E-Mail: post@hospiz-aktuell.de www.hospiz-aktuell.de Wallstraße 65 10179 Berlin Tel.: 030 / 61 30 04-11 Mo., Di., Do., Fr. 10.00 – 17.00 Uhr E-Mail: mail@patientenverfuegung.de www.patientenverfuegung.de

Berliner Betreuungsvereine betreuen ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer und beraten kostenlos Menschen mit Bedarf individuell in allen Fragen der Vorsorge. Arbeitersamariterbund Berlin

Kostenlose Beratung zur Patientenverfügung oder Vermittlung an weitere Stellen (Hospizdienste und Pflegestützpunkte) mit ­ entsprechendem Beratungsangebot Beratung und z. T. kostenlose Infomaterialien

UNIONHILFSWERK Zentrale Anlaufstelle Hospiz

Bundeszentralstelle Patientenverfügung Humanistischer Verband Deutschlands

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Finanzielle und organisatorische Vorsorge für die Bestattung
In der Regel haben die Erben die Kosten für die Beerdigung des oder der Verstorbenen zu tragen. Haben sie nichts geerbt oder das Erbe ausgeschlagen, haften die nächsten Angehörigen aufgrund ihrer Unterhaltsverpflichtung. Sind diese dazu nicht in der Lage, kommt das Sozialamt für die Kosten auf. Die Bedingungen für die Beantragung einer Sozialbestattung und Adressen der zuständigen Behörden in Berlin finden Sie unter: http://service.berlin.de/dienstleistung/324527 Wenn Sie nicht möchten, dass Ihre Angehörigen für Ihre Beerdigung aufkommen müssen, können Sie auch selbst Vorsorge treffen. Sie sollten sich gut beraten lassen, was wirklich sinnvoll für Sie ist. Einen Überblick über die möglichen Kosten einer Bestattung bietet der Link: www.todesfall-checkliste.de Nähere Informationen zu unterschiedlichen Arten der Vorsorge (Bestattungsvorsorge, Sterbegeld, Bestattungsverfügung, …) finden Sie unter: www.bestattungen.de/ratgeber/bestattung/ bestattungsvorsorge.html

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Wie gelangen Ihre Vorsorge-Entscheidungen anderen Menschen zur Kenntnis?
Was? Notfallmappe Inhalt? Zum Aufbewahren aller notwendigen und hilfreichen Unterlagen für den Fall, dass Sie selbst nicht mehr handlungsfähig sind und andere Menschen für Sie handeln müssen. Wo erhältlich? Im Buchhandel oder unter: www.notfallmappe-ol.de/ ?id=13

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PDF-Dateien im Internet, Im Internet gibt es Notfallmappen als PDF-Dateien, die z.B. unter: heruntergeladen, ausgedruckt und dann handschriftlich www.vbe-nds.de/downloads/ oder auch direkt am Rechner ausgefüllt werden können. Senioren/2012_VBE_ DokuMappe.pdf Notfall-Karte für die Brieftasche Mit Kontaktdaten der Person, die im Fall Ihrer Hilflosigkeit zu benachrichtigen ist und Zugang zu Ihren Original-Unterlagen (evtl. in einer Notfallmappe) hat. Diese Person kann auch die von Ihnen bevollmächtigte Person sein. Sie finden am Ende dieser Broschüre ein solches Kärtchen zum Ausschneiden und Einlegen in Ihre Brieftasche.

 Z.B. am Ende der Broschüre Betreuungsrecht des Bundesjustizministeriums (siehe S. 5, Karte nur in Druckversion verfügbar).
Zu bestellen unter: Tel.: 030 / 18 27 22 72 1

Zentrales Vorsorgeregister

Zur kostenpflichtigen Registrierung Ihrer Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung. Betreuungsgerichte können dort per Anfrage erfahren, ob in Ihrem Fall eine Vollmacht oder Betreuungsverfügung vorliegt. Damit wird vermieden, dass ein anderer Betreuer nur deshalb bestellt wird, weil das Gericht von Ihren Vollmachten nichts wusste.

Bei der Bundesnotarkammer unter: www.vorsorgeregister.de

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Pflege
Beratung und Informationen rund um das Thema Pflege – auch am Lebensende – finden Sie bei / unter: Wer? Was? Wo? In jedem Berliner Bezirk Kostenlose Service-Nummer: 0800 59 500 59 Mo. – Fr. 9.00 – 18.00 Uhr www.pflegestuetzpunkteberlin.de Menüpunkt: Informationsblätter A bis Z 12 Kontaktstellen in Berlin, jeweils eine pro Bezirk Adressen unter: www.pflegeunterstuetzung-berlin.de ­ Pflegestützpunkte Berlin Individuelle Beratung durch 28 neutrale und kostenlose Beratungsstellen für Pflegebedürftige und von Pflegebedürftigkeit bedrohte Menschen sowie deren Angehörige. Informationsblätter zu Themen der Pflege, auch in Arabisch, Bosnisch, Englisch, Polnisch, Russisch, Türkisch, Vietnamesisch und in leichter Sprache. ­ Kontaktstellen Pflege­ Engagement Beraten und vermitteln unterstützende Kontakte für betreuungs- und pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige, u. a. durch: n    hrenamtlicher Besuchsdienst, E n    nformationen zu Hilfsangeboten im Bezirk, I n    esprächsgruppen für pflegende Angehörige, G n    nterstützung nachbarschaftlicher Hilfenetze, U n    nfo-Veranstaltungen zu Themen rund um Alter I und Pflege.

Internetauftritt „Pflege und Rehabilitation“ des Landes Berlin­

Der Internetauftritt bietet: www.berlin.de/sen/soziales/themen/ n    bersicht zu relevanten Themen der Pflege, Ü pflege-und-rehabilitation n    berblick über die im Land Berlin vorhandenen Ü Unterstützungsangebote für pflegebedürftige Menschen, n    eratungsangebote rund um Pflege und B Betreuung – auch für besondere Patientengruppen und Pflege-Probleme. Die Broschüre bietet eine ausführliche Beschreibung Download unter: der Hilfsmöglichkeiten in der ambulanten Pflege. www.berlin.de/sen/gessoz/service/ publikationen Unter dem Stichwort: „Was ist, wenn …“

Broschüre: „Was ist, wenn …? 22 Fragen zur häuslichen Pflege“

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Palliative Care, Hospizarbeit und Sterbebegleitung
Palliative Care (Versorgung) und Hospizarbeit umfassen alle Bereiche der Versorgung unheilbar schwerkranker und sterbender Menschen im ambulanten und im stationären Bereich. Palliative Care akzeptiert die Endlichkeit des Lebens. So steht bei der Pflege und Begleitung sowie dem ärztlichen Handeln in dieser Lebensphase nicht mehr die Heilung und Lebensverlängerung im Vordergrund, sondern der bestmögliche Erhalt der Lebensqualität durch ganzheitliche (psychische, soziale und seelsorgerische) Zuwendung und die Linderung von Schmerzen sowie anderen Symptomen. Es stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: der ambulante Hospizdienst (Beratung durch Koordinatorinnen und Koordinatoren, Begleitung durch Ehrenamtliche), die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (ärztliche und pflegerische Palliativbetreuung), stationäre Hospize, Palliativstationen und Pflegeheime mit Kompetenz in palliativer Versorgung und Hospizarbeit.

Informationen und Beratung zur Palliativen Versorgung und Sterbebegleitung finden Sie bei / unter: Wer? Home Care Berlin e.V. Brabanter Straße 21 10713 Berlin Was? Beratung zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) Seit 2007 haben Schwerstkranke und Sterbende einen rechtlichen Anspruch auf eine palliative Versorgung. Die Kosten werden (teilweise) auf Antrag von der Krankenkasse übernommen. Beratung zur Pflege und Betreuung von Menschen am Lebensende: n    elefonisch und per Mail t n    ersönlich (nach Vereinbarung) p n    nformationen im Internet I Stationäre Hospize Ambulante Hospizdienste Begleitung sterbender und schwerkranker Menschen und Unterstützung für Angehörige in der Zeit der Krankheit, des Abschiednehmens und der Trauer. Kontakt? Infos? Service-Telefon: 030 / 45 34 34 8 Mo. – Do. 9.00 – 15.00 Uhr E-Mail: info@homecareberlin.de www.homecareberlin.de

Zentrale Anlaufstelle Hospiz Brabanter Straße 21 10713 Berlin Hospiz- und PalliativVerband Berlin e.V. Brabanter Straße 21 10713 Berlin

Beratungstelefon: 030 / 40 71 11 13 (mit AB) Mo., Di., Fr. 9.00 – 13.00 Uhr www.hospiz-aktuell.de Tel.: 030 / 41 20 28 75 Fax: 030 / 41 20 28 76 E-Mail: hpv@hospiz-berlin.de Adressen von Einrichtungen unter: www.hospiz-berlin.de/index.php?id=6

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Netzwerk Palliative Geriatrie Berlin c / o Kompetenzzentrum Palliative Geriatrie – KPG UNIONHILFSWERK Richard-SorgeStraße 21 A 10249 Berlin Broschüre „Zu Hause sterben – Hilfen für Betroffene und Angehörige“

Netzwerk von Berliner Altenpflegeheimen mit Kompetenz in palliativer Versorgung und Hospizarbeit.

Tel.: 030 / 42 26 58 33 E-Mail: npg@palliative-geriatrie.de Adressen von Einrichtungen unter: www.palliative-geriatrie.de/netzwerke/npgberlin/netzwerkpartner.html

Prof. Dr. C. Student, Leiter des Deutschen Instituts für Palliative Care, gibt in dieser Broschüre viele hilfreiche Anregungen für die Sterbebegleitung im häuslichen Bereich.

Download unter: www.christoph-student.homepage.t-online. de/Zu%20Hause%20sterben%2009. pdf?foo=0.6762176101188486

Beratung für Patient/innen mit speziellen Anliegen
Informationen und Beratung finden Sie bei / unter: Wer? Was? Krebskranke und deren Angehörige Berliner Krebsgesellschaft e.V. Kaiserin-Friedrich-Haus Robert-Koch-Platz 7 10115 Berlin Krebsberatungsstelle Cranachstraße 59 12157 Berlin Bietet Krebskranken, Angehörigen und Interessierten aus dem Berliner Raum kostenlos medizinische Informationen und psychosoziale Beratung an. Die Beratung findet telefonisch, persönlich, schriftlich und auf Wunsch auch anonym statt. Die „Psychosoziale Beratungsstelle für Krebskranke und Angehörige Selbsthilfe Krebs e.V.“ bietet persönliche Beratung und angeleitete Gruppen an oder vermittelt an Selbsthilfegruppen. Besonderheit: Die Mitarbeitenden haben alle persönliche Erfahrungen mit Krebs – entweder als Betroffene oder als Angehörige. Kontakt? Infos? Terminvereinbarung unter: Tel.: 030 / 28 32 40 0 Mo. – Fr. 8.30 – 17.00 Uhr www.berliner-krebsgesellschaft.de

Beratungstelefon für: Betroffene: 030 / 89 40 90 41 Angehörige: 030 / 89 40 90 42 Mo. – Fr. 10.00 – 13.00 Uhr außer Mi. 14.00 – 17.00 Uhr www.krebsberatung-berlin.de

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Beratung für Patient/innen mit speziellen Anliegen Personen mit HIV und AIDS Berliner Aids-Hilfe e.V. Bietet zu allen Fragen rund um HIV und AIDS: Kurfürstenstraße 130 n    ehrsprachige persönliche Beratung in m 10785 Berlin Krankenhäusern, im häuslichen Umfeld, in JVAs n    nonyme Telefonberatung a n    nline Beratung o n    ermittlung ehrenamtlicher Emotionaler V Beraterinnen / Berater Pluspunkt Wilhelmstraße 115 10963 Berlin Bietet diverse Beratungsangebote und Vermittlung ehrenamtlicher Begleitung an. Tel.: 030 / 88 56 40 - 0 Fax: 030 / 88 56 40 - 25 E-Mail: email@berlin-aidshilfe.de www.berlin-aidshilfe.de

Tel.: 030 / 44 66 88 - 0 E-Mail: info@pluspunktberlin.de Fax: 030 / 44 66 88 - 89 www.pluspunktberlin.de Tel.: 030 / 47 00 45 00 Fax: 030 / 47 00 58 68 E-Mail: hospiztauwerk@aol.com www.hospiztauwerk.de Tel.: 030 / 61 39 04 - 87 9/ - 87 0 Mo. – Fr. 9.00 – 15.00 Uhr Fax: 030 / 61 39 04-91 E-Mail: info@menschenkind-berlin.de www.menschenkind-berlin.de Kontakt Pflegestützpunkte: Service-Nummer: 0800 59 500 59 www.pflegestuetzpunkte berlin.de Es gibt fünf Kinderhospizdienste und ein stationäres Kinderhospiz, ab Januar 2015 ein weiteres Kindertages- und Nachthospiz. Siehe unter: www.hospiz-aktuell.de Stichwort Kinderhospiz

Hospizdienst Tauwerk e.V. Mühlenstraße 45 / II 13187 Berlin

Unterstützt und begleitet schwerkranke und sterbende Menschen mit AIDS und deren Angehörige, Freundinnen und Freunde.

Familien mit schwerkranken Kindern Dieser Fachstelle obliegt die MenschenKind Fachstelle für die n    dentifizierung, berlinweite Vernetzung und I Versorgung von Qualifizierung von Akteuren chronisch kranken und n    ündelung, Aufbereitung und Weitergabe von B pflegebedürftigen Kindern Informationen n    ufarbeitung von strukturellen A Wallstraße 61-65 Versorgungsengpässen, Beteiligung an 10179 Berlin Präzedenzfällen. Mit Ausnahme der Präzedenzfälle erfolgt die Beratung durch qualifizierte Beraterinnen und Berater der Pflegestützpunkte (siehe S. 11). Ambulante Kinderhospizdienste und stationäre Kinderhospize Angeboten werden: Information, Beratung zu und Vermittlung von Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten, Begleitung der Familien ab der Diagnosestellung, praktische und emotionale Unterstützung im Alltag.

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Demenzkranke und deren Angehörige Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Friedrichstraße 236 10969 Berlin Setzt sich für die Verbesserung der Situation von Demenzkranken und ihren Familien ein. Empfehlungen zur Begleitung Demenzkranker in der Sterbephase unter: www.deutsche-alzheimer.de/fileadmin/alz/pdf/ empfehlungen/empfehlungen_sterbephase.pdf Berät kostenlos und anonym sowohl telefonisch als auch persönlich zum Krankheitsbild, zur Diagnostik, zum Umgang mit dem / der Erkrankten sowie zu Hilfs- und Entlastungsangeboten – sowohl für Betroffene als auch Angehörige. Bietet Selbsthilfegruppen für Angehörige von Demenzkranken in verschiedenen Bezirken Berlins an. Vermittlung von Ehrenamtlichen zur stundenweisen Entlastung (Betreuungsbörse). Pflegende Angehörige werden persönlich per Telefon, in der Beratungssprechstunde, im häuslichen Umfeld und via Internet beraten. Alzheimer-Telefon: Beratung, ggf. Terminvereinbarung 030 / 25 93 79 51 4 01803 / 17 10 17* (*9ct / min) Mo. – Do. 9.00 – 18.00 Uhr Fr. 9.00 – 15.00 Uhr Information und Beratung unter: Tel: 030 / 89 09 43 57 Di. 14.00 – 18.00 Uhr Mi., Do. 10.00 – 15.00 Uhr E-Mail: info@alzheimer-berlin.de www.alzheimer-berlin.de

Alzheimer-Gesellschaft Berlin e.V. Friedrichstraße 236 10969 Berlin

Alzheimer AngehörigenInitiative e.V. Reinickendorfer Straße 61 13347 Berlin

Information und Beratung unter: Tel.: 030 / 47 37 89 95 Mo. – Do. 10.00 – 15.00 Uhr E-Mail: AAI@alzheimerforum.de www.alzheimerforum.de Allgemeine Sprechzeiten: (Türkisch, Deutsch) Tel.: 030 / 85 62 96 57 Di. 9.00 – 12.00 Uhr, Do. 13.00 – 15.00 Uhr E-Mail: idem@vdk.de www.idem-berlin.de Beratungstelefon: 030 / 40 71 11 13 Mo., Di., Fr. 9.00 – 13.00 Uhr www.hospiz-aktuell.de

Migrantinnen und Migranten IdeM Das Informations- und Beratungsspektrum des Rubensstraße 84 Informationszentrums für demenziell und psychisch 12157 Berlin erkrankte sowie geistig behinderte Migrantinnen und Migranten (IdeM) reicht von allgemeinen Auskünften über spezielle Beratungen bis hin zu individueller Unterstützung, auch für Angehörige. Zentrale Anlaufstelle Hospiz Brabanter Straße 21 10713 Berlin Über diese Stelle können auch Adressen von Einrichtungen mit besonderer Kompetenz in der Betreuung von Menschen mit Migrationshintergrund in Erfahrung gebracht werden.

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Unterstützung für alleinstehende Menschen Ehrenamtliche Die Besuchsdienste vermitteln Freiwillige, die mit Besuchsdienste einsamen Menschen Zeit verbringen – zu Hause, im Krankenhaus, im Pflegeheim und in Hospizen. Inwieweit diese Ehrenamtlichen bei der Klärung von existentiellen Fragen unterstützen können und wollen, gilt es individuell abzuklären. Weitere Hilfe bieten auch hier die ambulanten Hospizdienste an.

Überblick über Besuchsdienste unter: http://berlin-besucht.de/ besuchsdienste Broschüre zum Herunterladen: http://download.berlin-besucht.de/ berlinbesucht.pdf

Checkliste: Was ist nach Eintritt des Todes zu tun?
Mit dieser Checkliste möchten wir vor allem einen Überblick darüber geben, welche Formalitäten im Todesfall auf die Angehörigen bzw. andere betreuende Personen zukommen (können). Je nach individueller Situation sind Umfang und Reihenfolge dessen, was organisiert werden muss, verschieden. Wir erheben daher keinen Anspruch auf Voll­ tän­ igkeit. s d Tipp: Die benötigten Unterlagen und Adressen am besten frühzeitig in der Notfallmappe ablegen! Dann kann im Ernstfall sofort auf die Un­ er­ agen zugegriffen werden. t l Totenschein ausstellen lassen:

	  ausarzt oder -ärztin verständigen, um den Tod offiziell zu bestätigen (Totenschein wird ausgestellt) H
– am Wochenende ärztlichen Bereitschaftsdienst verständigen. D 	  er oder die Verstorbene muss erst innerhalb von 36 Stunden in eine Leichenhalle überführt werden. Somit kann im häuslichen Bereich, wenn gewünscht, in Ruhe Abschied genommen werden.

Todesfall bekannt geben:

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F  amilie, Freunde, Bekannte G  gf. Arbeitgeber K  rankenversicherung R  entenversicherung L  ebens- und Unfallversicherung Weiterführende Informationen unter: w  ww.vorsorge-verantwortung.de www.todesfall-checkliste.de

Sterbeurkunde beantragen: Innerhalb von 3 Werktagen muss der Todesfall beim zuständigen Standesamt gemeldet werden. Benötigte Unterlagen:

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T  otenschein P  ersonalausweis / Reisepass des oder der Verstorbenen F  amilienbuch mit Geburts- und Heiratsurkunde S  terbeurkunde des Ehepartners oder der Ehepartnerin bei Verwitweten R  echtskräftiges Scheidungsurteil bei Geschiedenen

Bestattung organisieren: Kosten der Bestattung:

	  estattungsvorsorge (zweckgebunden) vorhanden? B 	  terbegeldversicherung vorhanden? S 	  ann / muss eine Sozialbestattung beantragt werden? Wie? K
Siehe: http://service.berlin.de/dienstleistung/324527 T  ransport des Leichnams W  ahl der Bestattungsart, Sarg, Blumen, Traueranzeige, Versendung von Trauerbriefen G  rabstätte: Grabkarte / Stellenbezeichnung bei vorhandener Grabstelle O  rganisation der Beisetzung und der Trauerfeier G  ottesdienst – Absprache mit dem Pfarrer oder der Pfarrerin E  rbschaftsangelegenheiten regeln: Testament vorhanden? B  ankangelegenheiten regeln: Welche Konten und Depots gibt es? Bankvollmacht vorhanden? V  ersicherungen kündigen: Welche gibt es? Haftpflicht-, Hausrat-, KFZ-Versicherungen V  erträge kündigen: Welche gibt es? Strom / Gas, Telefon, Rundfunk, Zeitungen, Wohnung – Unterlagen? Bestattungsunternehmen hilft bei:

	 	 	 	 	 	 	 	 	

Sonstiges (kann teilweise auch dem Bestattungsunternehmen übertragen werden):

	  itteilung an Vereine und Verbände – Welche? M 	  ohnungsauflösung: Adresse des Vermieters? W 	  gf. Witwen- oder Witwerrente beantragen G

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Trauerbegleitung
Der Verlust eines geliebten Menschen erschüttert jeden von uns und kann zu einer schweren Lebenskrise führen. Es gilt den Verlust zu betrauern und zu verarbeiten sowie allmählich in ein Leben ohne diesen Menschen zu finden. Trauerarbeit ist sehr individuell – es gibt keine allgemeingültigen Regeln, weder was die Zeit noch was die Art der Trauerverarbeitung anbelangt. Wichtig sind Gespräche mit einfühlsamen Menschen, die fähig Wer? Adresse? Zentrale Anlaufstelle Hospiz Brabanter Straße 21 10713 Berlin Was? sowie bereit sind, geduldig und verständnisvoll zuzuhören und unsere Tränen zulassen können. Dies gelingt mitunter mit Menschen, die Erfahrung mit Trauer und Trauerarbeit haben, besser als mit Menschen unseres Umfeldes, die vielleicht selbst mit belastenden Gefühlen zu kämpfen haben und uns deshalb in unserer Trauer nicht so begleiten können, wie wir es brauchen – auch wenn sie es noch so gern möchten. Kontakt? Infos?

Bietet auf ihrer Internetseite ein Verzeichnis Liste von Trauerangeboten unter: von Berliner Trauerangeboten mit www.hospiz-aktuell.de/index.php?id=234 Suchfunktion nach Stadtbezirken an. Nähere Informationen zu den vielfältigen Zu beachten: Hilfsangeboten unter: Manche Anbieter sind auf bestimmte Tel.: 030 / 40 71 11 13 Zielgruppen spezialisiert oder bieten diverse Mo., Di., Fr. 9.00 – 13.00 Uhr Angebote für unterschiedliche Zielgruppen an.

Selbsthilfegruppen
In Selbsthilfegruppen finden Sie Menschen mit gleichen oder ähnlichen Erfahrungen hinsichtlich belastender Lebenssituationen (wie z.B. eine lebensbedrohliche Erkrankung, Sterben, Tod und Trauer). Die gegenseitige Information über TheraWer? Adresse? SEKIS Bismarckstraße 101 10625 Berlin pien, Betreuungs- und Unterstützungsmöglichkeiten sowie der Erfahrungsaustausch können Ihnen Hilfestellung für die Alltagsbewältigung und emotionale ­ Unterstützung geben. Kontakt? Infos? Recherche unter: www.sekis-berlin.de

Was? SEKIS ist die zentrale Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstelle in Berlin. Über eine Suchfunktion können passende Selbsthilfegruppen gesucht werden.

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Impressum
Herausgeber: Gesundheit Berlin-Brandenburg e. V. Friedrichstraße 231, 10969 Berlin Tel.: (030) 44319060 www.gesundheitbb.de Redaktion: Regine Suchantke, Anika Hemme, Jennifer Dirks, Andrea Möllmann-Bardak (V.i.S.d.P.) Informationen. Satz und Layout: Connye Wolff, www.connye.com Druck: Laserline Bildnachweise: DavidQ, www.photocase.de Stand: November 2014

Die Broschüre „Wenn das Leben endet...“ erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit der aufgeführten Informationen.

Diese Broschüre wird von der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales finanziert und im Rahmen des Aktionsprogramms Gesundheit durchgeführt.

Informationskarte für den NOTFALL
Wir tragen viele Karten in unserer Brieftasche mit uns herum – ist auch eine dabei, die darüber informiert, wer im Falle eines Unfalles und bei andauernder Hilflosigkeit von uns benachrichtigt werden soll? Welche Person weiß darüber Bescheid, was Sie sich in Situationen wünschen, in denen Sie nicht mehr selbständig handeln können? Und welche Person darf dann Entscheidungen für Sie treffen? Sorgen Sie für sich! Füllen Sie nachfolgende Karte (doppelseitig) aus und legen Sie diese in Ihre Brieftasche.
(Zutreffendes bitte ankreuzen)

NOTFALL-KARTE
Vorname, Name: Ort:

Straße:

Tel.:

Ich habe eine

 Vorsorgevollmacht  Betreuungsverfügung  Patientenverfügung

IM NOTFALL ZU BENACHRICHTIGEN:
Vorname, Name oder Institution:

bei andauernder Hilflosigkeit von mir zu benachrichtigen: (Zutreffendes bitte ankreuzen)

 Die benannte Person / Institution hat Zugang zu den Originalen meiner
Vorsorgevollmacht / Patientenverfügung.

Straße:

Ort:

 Die benannte Person ist meine bevollmächtigte Person.

Tel.:
        
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