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Full text: Wegzug 60plus / Tellenbach, Aysel

ANALYSE WEGZUG 60PLUS
3/2014
Wegzugsgründe der 60-Jährigen und Älteren, Stadt Zürich

Präsidialdepartement

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	INHALT

	 	 	 	
	 	 	

	ZUSAMMENFASSUNG	 	SUMMARY	 1	EINLEITUNG	 2	METHODIK	
2.1	 2.2	 2.3	 Befragung	 Clustering	 Faktorenanalyse	

4 5 6 7 7 8 8 9 9 11 12 12 15 15 16 17 17 17 18 20 20 22 23 25 27 27 27 28 29 30

	
	
Herausgeberin, Redaktion 	 und Administration 	 Stadt Zürich 	 Präsidialdepartement Statistik Stadt Zürich

3	WEGZUGSGRÜNDE	
3.1	 3.2	 3.3	 3.4	 Persönliche Wegzugsgründe	 Wohnungsbezogene Wegzugsgründe	 Stadtbezogene Wegzugsgründe	 Faktorenanalyse der Wegzugsgründe	

	 Autoren
	

4	
4.1	 4.2	

KÜNDIGUNG UND WOHNUNGSSUCHE	
Kündigung	 Informationsquellen	

Aysel Tellenbach 	 Klemens Rosin Layout dreh gmbh

	

Fotos 	 dreh gmbh 	 Regula Ehrliholzer

5	WOHNUNGSMERKMALE	
5.1	 5.2	 5.3	 Zimmerzahl	 Miete und Eigentum	 Eigentumsart der Wohnung	

	 Auskunft
Klemens Rosin Telefon 044 412 08 04

	
	

6	WEGZUGSREGION	
6.1	 6.2	 6.3	 6.4	 Länder, Kantone, Gemeinden, Regionen	 Wegzugsgründe nach Wegzugsregion	 Kündigung und Wohnungssuche nach Wegzugsregion	 Wohnungsmerkmale nach Wegzugsregion	

Internet 	 www.stadt-zuerich.ch/ 	 statistik Preis 	 Einzelverkauf Fr. 20.– Artikel-Nr. 1 004 560 Reihe 	 Analysen ISSN 1660-6981 	

	

7	
7.1	 7.2	 7.3	 7.4	

AUSGEWÄHLTE ERGEBNISSE	
Keine Wohnungssuche in Zürich	 Wohneigentum ausserhalb von Zürich gekauft oder geerbt	 Personen, denen die Wohnung gekündigt wurde	 Wohnung als zu teuer eingeschätzt	

	 Bezugsquelle Statistik Stadt Zürich 	 Napfgasse 6, 8001 Zürich Telefon 044 412 08 00 Telefax 044 412 08 40

	

8	FAZIT	

Copyright Statistik Stadt Zürich, Zürich 2014 Abdruck – ausser für kommerzielle Nutzung – unter Quellenangabe gestattet 16. 12. 2014/tea Statistik Stadt Zürich ist der Charta der öffentlichen Statistik beigetreten und anerkennt die darin formulierten Grundprinzipien für die statistische Arbeit als verbindlich.

Zeichenerklärung Ein Strich ( – ) anstelle einer Zahl bedeutet, dass nichts vorkommt ( = Null ). Eine Null (0 oder 0,0) anstelle einer anderen Zahl bezeichnet eine Grösse, die kleiner ist als die Hälfte der kleinsten verwendeten Einheit. Drei Punkte ( ... ) anstelle einer Zahl bedeuten, dass diese nicht erhältlich ist oder dass sie weggelassen wurde, weil sie keine Aussagekraft hat. Eine Wellenlinie ( ~ ) zwischen zwei Jahreszahlen (z. B. 2009 ~ 2010) gibt an, dass es sich nicht um Kalender-, sondern um Schul- oder Geschäftsjahre, Spielsaisons usw. handelt. Papier «RecyStar», 100 % Recyclingpapier – aus Verantwortung für unsere Umwelt

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ANHANG A: FRAGEBOGEN	 ANHANG B: TABELLEN	

31 34 41 41

	GLOSSAR	 	QUELLEN	 	

VERZEICHNIS DER TABELLEN, GRAFIKEN UND KARTEN	 42
43

	DANK	

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ZUSAMMENFASSUNG
Im Jahr 2012 sind fast 2000 Personen, die 60-jährig oder älter waren, aus der Stadt Zürich weggezogen. In der gleichen Altersklasse sind aber deutlich weniger Menschen nach Zürich gezogen. Dieser negative Zuzugs-Wegzugs-Saldo bei 60-jährigen und älteren ­ Personen kann in der Stadt Zürich seit längerem beobachtet werden. Es war aber bisher unklar, aus welchen Gründen ältere Menschen aus Zürich wegziehen. Um dies herauszufinden, befragte Statistik Stadt Zürich die mindestens 60-Jährigen, die im Jahr 2012 aus Zürich weggezogen waren. Von 1244 Menschen war die Wegzugsadresse bekannt. 874 Personen antworteten, was einer Nettorücklaufquote von 70,3 Prozent entspricht. Von allen weggezogenen Personen der Alterskategorie 60plus waren fast zwei Drittel (63  in %) eine andere Schweizer Gemeinde und ein gutes Drittel (37  ins Ausland weggezogen. Von den in eine %) andere Schweizer Gemeinde Weggezogenen beantworteten 67,0 Prozent den Fragebogen; beim Wegzug ins Ausland waren es bloss 15,3 Prozent. Als Folge dieser Unterschiede in der Repräsentativität wurden in der vorliegenden Analyse die Auswertungen oft nach Wegzugsort getrennt durchgeführt. Somit weisen zumindest die Resultate für den Wegzug in eine andere Schweizer Gemeinde eine hohe Repräsentativität auf. Die Ergebnisse der Befragung zeigen die Gründe und Hintergründe des Wegzugs der mindestens 60-Jährigen aus der Stadt Zürich auf: Gut zwei Drittel der Befragten hatten ihre Wohnung in Zürich selbst gekündigt. Etwa jeder Zehnte hatte eine Kündigung erhalten: Die häufigsten Gründe dafür waren Renovation, Sanierung, Umbau oder Hausabbruch. Etwa zwei Drittel der Befragten suchten gar nicht erst in der Stadt Zürich nach einer neuen Wohnung. Persönliche und wohnungsbezogene Gründe wurden häufiger als Ursache für den Wegzug genannt als stadtbezogene Gründe. Dabei kamen oft der Wunsch nach Nähe zu Familie und Angehörigen, eine Erbschaft oder der Kauf von Wohneigentum zum Ausdruck. Als wohnungsbezogener Wegzugsgrund wurde besonders häufig genannt, die Wohnung sei zu teuer, zu laut oder nicht altersgerecht. Als hoch eingeschätzte Lebenshaltungskosten, Steuerbelastung sowie Verkehrs- und Lärmbelastung in Zürich waren für diejenigen, die in eine andere Schweizer Gemeinde gezogen waren, die drei wesentlichen stadtbezogenen Wegzugsgründe. Ins Ausland Gezogene nannten ebenfalls die Lebenshaltungskosten und die Steuerbelastung als wichtige Wegzugsgründe, jedoch nicht die Verkehrs- und Lärmbelastung. In den meisten Fällen ging der Wegzug aus der Stadt Zürich mit einer grösseren Wohnung und einem etwas tieferen Mietzins einher. Beim Anteil der Wegzüge in die Agglomeration und in die übrige Schweiz ist keine Altersabhängigkeit auszumachen. Es kann beispielsweise nicht gesagt werden, dass von den mindestens 80-Jährigen anteilmässig mehr in die Agglomeration wegzogen, als dies bei den 60- bis 69-Jährigen der Fall ist. Menschen, die nach dem Wegzug in der Agglomeration wohnten, gaben überdurchschnittlich häufig an, dass ihnen die Wohnung in Zürich zu teuer sei; zudem wurde die Steuerbelastung in der Stadt Zürich in dieser Gruppe als wichtiger Wegzugsgrund eingeschätzt. Beim Wegzug in eine andere Schweizer Gemeinde ausserhalb der Agglomeration war der Anteil an Wohneigentum am neuen Ort sehr hoch; etwa die Hälfte dieser Personengruppe besass nach dem Wegzug eine eigene Wohnung respektive ein eigenes Haus. Die Analysen haben ergeben, dass die Gründe für den Wegzug aus der Stadt Zürich bei den mindestens 60-Jährigen äusserst vielseitig sind. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass Faktoren, die zum Verlassen der Stadt Zürich beitragen – eine als zu teuer empfundene Wohnung beispielsweise –, ungefähr gleich häufig auftraten, wie solche, die auf die Attraktivität der neuen Wohnsituation hinweisen. So kehrten relativ viele Menschen auch innerhalb der Schweiz in ihre Herkunftsregion zurück.

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SUMMARY
In 2012, almost 2,000 people aged 60 or older moved away from the City of Zurich, and substantially fewer people of the same age group moved to Zurich. This negative migration balance in the 60-plus age group has been observed in the City of Zurich for more than a decade. Up to now, however, the reasons why older people move away were unclear. To find out why these people decided to bid Zurich farewell, the Statistical Office of the City of Zurich conducted a survey with former residents of at least 60 years of age who moved away in 2012. The new addresses of 1,244 movers were on record, of which 874 responded to the survey – a net return rate of 70.3 per cent. Of all the former Zurich residents in the 60-plus age group, almost two-thirds (63  had relocated %) to another Swiss community and slightly more than one-third (37  had moved abroad. Of the movers %) who remained in Switzerland, 67.0 per cent returned the questionnaires, but only 15.3 per cent of the former Zurich residents who moved to a different country responded. As a consequence of this discrepancy in representativeness, the replies were mostly analysed separately depending on where the former residents had moved to. Consequently, at least the results for those movers who remained in Switzerland are highly ­ epresentative. r The results of the survey identify motivations and root causes behind the decisions of the former 60-plus residents to move away from the City of Zurich. Slightly more than two-thirds of the respondents had voluntarily terminated their tenancy agreements, and one in ten had had their tenancy agreements terminated by the landlord. The principal reasons for such termination by the landlord were renovation, renewal, conversion or demolition p ­ rojects. Approximately two-thirds of the respondents made no attempt to find a new apartment in the City of Zurich. Personal and apartment-related reasons were more often specified than reasons relating to the City of Zurich itself. In many cases, respondents said they had moved to be closer to their relatives, or that they had inherited or purchased an apartment or house. Too expensive, too noisy and not senior-friendly were especially prevalent apartment-related reasons for moving away. The perceived cost of living, tax burden and traffic and noise exposure in Zurich were the three most prevalent city-related reasons for those former residents who moved to a different Swiss community. Former residents who had relocated abroad also specified Zurich's cost of living and tax burden as important reasons for their departure, whereas traffic and noise exposure was not a substantial factor. In most cases, the former residents moved to a bigger apartment and paid slightly less rent after their relocation. No age-related pattern was identified in the proportion of persons moving into the urban areas around Zurich and elsewhere in Switzerland. For example, it cannot be said that a higher proportion of persons aged 80 or older than of persons aged 60 to 69 relocated to the surrounding urban communities. An above-average number of respondents who moved to urban communities around Zurich stated that their apartment had been too expensive, and the tax burden in the City of Zurich was also mentioned by this group as a substantial reason for moving away. A large percentage of former residents relocating to a Swiss community beyond Zurich's urban agglomeration had purchased residential property there; roughly half of them moved into their own apartment or house. The survey results show that the reasons why persons in the 60-plus age group moved away from City of Zurich are extremely diverse. In summary, it can be concluded that Zurich-related issues contributing to the decision to move away – the apartment rent was declared as too high, for example – were essentially as important as the factors relating to the attractiveness of the new place of residence. And whether they opted for a new home abroad or within the Swiss borders, a relatively large number of movers decided to return to their native regions.

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EINLEITUNG
Die Stadt Zürich ist ein attraktiver Arbeits- und Wohnort. Das trifft besonders für Menschen im dritten und vierten Lebensalter zu (60- bis 79-Jährige, 80-Jährige und Ältere). Einerseits gibt es in Zürich zahlreiche Arbeitsplätze in verschiedenen Branchen sowie vielfältige Möglichkeiten zur Freizeit­ gestaltung. Anderseits besteht – unter anderem für Menschen im vierten Lebensalter – ein beträchtliches Angebot an altersgerechtem Wohnraum, Pfle­ geeinrichtungen, Alterszentren und Dienstleistungen wie ­ pitex. Mit über 2000 barrierefreien AltersS wohnungen, 25 städtischen Alterszentren, in denen 2000 Personen wohnen, und zehn städtischen Pflege­­ zentren mit 575  350 Pflegetagen im Jahr 2012 bietet die Stadt viele Möglichkeiten für das Wohnen im Alter. Dennoch liegt bei den 60-Jährigen und Älteren die Zahl der Wegzüge aus der Stadt Zürich deutlich höher als die der Zuzüge (G_1.1). Insbesondere bis zum 65. Altersjahr ziehen mehr Menschen weg als zu. Aber auch im vierten Lebensalter kann ein negativer Zuzugs-Wegzugs-Saldo beobachtet werden. Es war allerdings bisher nicht bekannt, welche Gründe ältere Menschen zu einem Wegzug aus Zürich bewegten. Mit einer Befragung wollte Statistik Stadt Zürich Daten zu Wegzugsgründen und Wohnsituation von 60-Jährigen und Älteren erheben, um die folgenden Fragen zu beantworten: •	 Welches sind die Hauptgründe für den Wegzug aus der Stadt Zürich? •	 Gibt es Unterschiede nach Alter, Stadtkreis und Wegzugsort? •	 Sind für den Wegzug eher ökonomische Faktoren wie Wohnungspreis und Steuerbelastung ausschlaggebend oder aber Faktoren wie die Nähe zu Familienangehörigen? •	 Wie verändert sich die Wohnsituation nach dem Wegzug im Vergleich zum früheren Wohnort in der Stadt Zürich?

Anzahl Zuzüge und Wegzüge von über 50-Jährigen pro Jahr ▹ nach Alter, Durchschnitt der Jahre 2000 bis 2012
Zu- und Wegzüge 300
Zuzug Wegzug

G_1.1

250 200 150 100 50 0 50 Alter 55 60 65 70 75 80 85 90 95 100

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METHODIK

2.1	Befragung
Von Juni bis August 2013 wurde eine schriftliche Befragung durchgeführt. Der Fragebogen umfasste 16 Fragen (siehe Anhang A) und war wie folgt ge­ gliedert: •	 Persönliche Wegzugsgründe •	 Wohnungsbezogene Wegzugsgründe •	 Stadtbezogene Wegzugsgründe •	 Angaben zu eventueller Kündigung, Wohnungssuche, Wohnsituation vor und nach dem Wegzug •	 Demographische Merkmale Grundsätzlich war beabsichtigt, alle weggezogenen 60-Jährigen und Älteren zu befragen. Im Jahr 2012 waren in dieser Altersklasse 1957 Personen aus Zürich weggezogen, doch nur von 1244 Personen war die neue Adresse bekannt. Letzteren wurde der Fragebogen zugeschickt; davon beantworteten 874 Personen die Umfrage. In dieser Publikation werden diese 874 Personen als Befragte bezeichnet. Umzüge innerhalb der Stadt Zürich werden in dieser Veröffentlichung nicht betrachtet. Die Nettorücklaufquote beträgt 70,3 Prozent die Bruttorücklaufquote 44,7 Prozent (T_2.1). Die Rücklaufquote ist insgesamt hoch. Personen mit Wegzugsort Ausland werden jedoch vor allem aufgrund fehlender Adressangaben deutlich schlechter erfasst als diejenigen, die in eine andere Schweizer Gemeinde gezogen sind. Die Resultate für WegzugsBestand, Weggezogene, Angeschriebene und Befragte ▹ 2012
Bestand 60plus 1 83 115 18 007 16 000 25 295 23 813 – 48 541 34 574 – Weggezogene 60plus Angeschrie­bene 1 957 1 244 765 500 378 314 – 961 996 – 494 310 231 145 64 568 612 64 Befragte 874 344 218 165 106 41 414 419 41 Netto-Rücklaufquote 2 70,3 69,6 70,3 71,4 73,1 64,1 72,9 68,5 64,1

ort Schweiz können als repräsentativ betrachtet werden (Bruttorücklaufquote: 67,0 %), die Ergebnisse für Wegzugsort Ausland dagegen nicht (Bruttorücklaufquote: 15,3 %). Daher werden die Auswertungen dieser Publikation oft nach Wegzugsort unterschieden. 85 Prozent der mindestens 60-Jährigen, die in eine andere Schweizer Gemeinde zogen, waren Schweizerinnen und Schweizer. Beim Wegzugsort Ausland machten die Ausländerinnen und Ausländer 66 Prozent aus. Weder für Wegzugsort «andere Schweizer Gemeinde» noch Wegzugsort «Ausland» waren Rücklaufunterschiede nach Nationalität festzustellen. Bei der Datenanalyse wurden grundsätzlich Informationen des Fragebogens und nicht die Registerdaten verwendet; letztere wurden bloss bei der Zuordnung von Wegzugsort und Stadtkreis bei­ gezogen. Die Befragung wurde vor allem nach Personen ausgewertet. Miete sowie Zimmerzahl betreffen jedoch den gesamten Haushalt und lassen sich nicht Einzelpersonen zuordnen. Darum wurden die Auswertungen zu Miete und Zimmerzahl pro Haushalt durchgeführt. Die 874 Befragten wohnten in 716 Haushalten; 449 Personen lebten alleine.

T_2.1
Brutto-Rücklaufquote 3 44,7 45,0 43,6 43,7 33,8 – 43,1 42,1 –

Total Alter 4 60 – 64 65 – 69 70 – 79 80 und älter keine Angabe Geschlecht weiblich männlich keine Angabe Wegzugsort 5 Andere Schweizer Gemeinde Ausland Unbekannt
1	 2	 3	 4	 5	

– – –

1 166 609 182

977 267 –

781 93 –

79,9 34,8 –

67,0 15,3 –

Endjahresbestand 2011, Altersjahre 59plus Befragte dividiert durch Angeschriebene Befragte dividiert durch Weggezogene Altersjahre gemäss Alter im Jahr 2012 Insbesondere beim Wegzug ins Ausland waren Adressen teilweise unvollständig (z.B. fehlende Strasse). Oder Adressen waren zum Zeitpunkt der Befragung (Sommer 2013) nicht mehr gültig (z.B. weiterer Umzug oder Todesfall)

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2.2	Clustering
In Kapitel 3 werden unter anderem räumliche Unterschiede der Wegzugsgründe analysiert. Damit nicht zu kleine Fallzahlen auftreten, wurden aus den zwölf Stadtkreisen drei Stadtkreis-Cluster gebildet. Die Zusammenfassung erfolgte mittels hierarchischem Clustering (complete linkage), basierend auf den Variablen Kinderanteil, Altersquotient, Anteil AusländerInnen, Median-Vermögen und prozentualer Veränderung des Bevölkerungsbestands von 2002 bis 2012. Es resultierten drei Stadtkreis-Cluster: •	 Cluster 1: Stadtkreise 9, 11, 12 •	 Cluster 2: Stadtkreise 3, 4, 5 •	 Cluster 3: Stadtkreise 1, 2, 6, 7, 8, 10 Die Befragten teilten sich wie folgt auf die Cluster auf: 271 Befragte (Cluster 1), 123 Befragte (Cluster 2), 439 Befragte (Cluster 3). Aufgrund ihrer Angaben auf dem Fragebogen konnten 41 Befragte keinem Stadtkreis und damit auch keinem Cluster zugeordnet werden.

2.3	Faktorenanalyse
Mit einer Faktorenanalyse wurden die 25 abgefragten Wegzugsgründe auf wenige Faktoren reduziert. Dafür wurden zuerst die Korrelationen zwischen einzelnen Wegzugsgründen analysiert. Dadurch reduzierte sich der Datensatz auf 15 relevante Variablen. Das Kaiser-Meyer-Olkin-Kriterium (KMO) wurde verwendet, um die Angemessenheit der vorliegenden Umfragedaten für eine Faktorenanalyse zu prüfen. Mit einem KMO-Wert von 0,8 wurde der vorliegende Datensatz als geeignet eingeschätzt. Die Durchführung der Rotation erfolgte mit dem orthogonalen Verfahren Varimax. Wegzugsgründe mit einer Faktorladung von mindestens 0,5 wurden dem entsprechenden Faktor zugeordnet. Die Faktorenanalyse wurde nur für den Wegzugsort «andere Schweizer Gemeinde» durchgeführt; für den Wegzugsort «Ausland» waren die Fallzahlen zu gering.

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WEGZUGSGRÜNDE
In der Befragung wurde die Wichtigkeit persönlicher, wohnungsbezogener und stadtbezogener Wegzugsgründe erfragt. Grundsätzlich wurden die persönlichen Gründe am häufigsten angegeben. Die Übersichtstabelle T_3.1 listet pro Kategorie diejenigen Wegzugsgründe auf, bei denen mindestens 25 Prozent der Befragten mit «trifft sehr zu» oder «trifft eher zu» geantwortet haben. Im folgenden Kapitel werden die einzelnen Wegzugsgründe genauer betrachtet.

Häufigste Wegzugsgründe pro Wegzugsgrund-Kategorie ▹Zustimmung in Prozent 1 nach Wegzugsort, 2012
Kategorie Persönliche Gründe Wegzugsort andere Schweizer Gemeinde Preisgünstigere Umgebung (34 %) Wohneigentum ausserhalb von Zürich gekauft/geerbt (31 %) Nähe zu Angehörigen (31 %) Wohnung zu teuer (30 %) Lebenshaltungskosten in Zürich (27 %) Wegzugsort Ausland Rückkehr in Herkunftsregion (57 %) Nähe zu Angehörigen (45 %)

T_3.1

Wohnungsbezogene Gründe Stadtbezogene Gründe

Wohnung zu teuer (28 %) Lebenshaltungskosten in Zürich (37 %)

1	 Prozent, wie viele Befragte mit «trifft sehr zu» oder «trifft eher zu» geantwortet haben. Es werden bloss die häufigsten Antworten gezeigt (Zustimmung von mindestens 25 %).

3.1	

Persönliche Wegzugsgründe
Die Auswertung der Wegzugsgründe wurde nach Wegzugsort getrennt durchgeführt. Grafik G_3.1 zeigt die persönlichen Wegzugsgründe der Menschen, die in eine andere Schweizer Gemeinde gezogen sind. Ein Drittel der Befragten wollte in einer preisgünstigeren Umgebung leben. Für je ein knappes Drittel waren die Nähe zur Familie und zu den Angehörigen sowie eine Erbschaft beziehungsweise der Kauf von Wohneigentum wichtige Wegzugsgründe. Die Rückkehr in die Herkunftsregion wird von 16 Prozent der Befragten als Grund angegeben. Die Wichtigkeit einzelner Gründe unterscheidet sich nach dem Alter. Detaillierte Ergebnisse nach Altersklasse sind in Tabelle B.1 zu finden (Anhang B). Für die 60- bis 69-Jährigen waren der Kauf oder die Erbschaft von Wohneigentum sowie der Wunsch, in einer preisgünstigeren Umgebung zu leben, die

Persönliche Wegzugsgründe ▹ der in eine andere Schweizer Gemeinde Weggezogenen, 2012
Neue Partnerschaft
Trifft sehr zu Trifft eher zu Trifft eher nicht zu Trifft gar nicht zu Keine Angabe

G_3.1

Auflösung Partnerschaft Wohneigentum ausserhalb von Zürich gekauft/geerbt Nähe zu Angehörigen Nähe zu Freunden Umzug in Alters-/Pflegeheim ausserhalb von Zürich Rückkehr in Herkunftsregion Wärmeres Klima Preisgünstigere Umgebung Wegzug aus Wohngemeinschaft in Zürich Zusammenzug in Hausgemeinschaft ausserhalb von Zürich %0 25 50 75 100

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zwei wichtigsten persönlichen Gründe. Bei den 70bis 79-Jährigen wurden die Nähe zur Familie und die preisgünstigere Umgebung als zutreffend eingeschätzt. Für Personen ab 80 Jahren waren die Nähe zur Familie sowie der Wechsel in ein Altersoder Pflegeheim ausserhalb der Stadt Zürich wichtige Wegzugsgründe. Detaillierte Resultate zu Wegzugsgründen nach Stadtkreis-Cluster sind in Tabelle B.2 abgebildet (Anhang B). Für Personen, die aus dem Cluster 1 (Kreise 9, 11, 12) wegzogen, waren die Nähe zur Familie sowie eine preisgünstigere Umgebung wichtig. Befragte, die im Stadtkreis-Cluster 2 (Kreise 3, 4, 5) gewohnt hatten, nannten den Kauf oder die Erbschaft von Wohneigentum sowie die Nähe zur Fami-

lie als wichtige Wegzugsgründe. Befragte aus Cluster 3 (restliche Stadtkreise) gaben neben dem Kauf oder der Erbschaft von Wohneigentum häufig die preisgünstigere Umgebung als Grund an. Für Personen, die Zürich in Richtung Ausland verlassen hatten, waren folgende Gründe wichtig (G_3.2): Für gut die Hälfte war die Rückkehr in die Herkunftsregion von grosser Bedeutung. Den Wechsel in die Nähe der Familie gaben 45 Prozent als Grund an, was ihn zum zweitwichtigsten Wegzugsgrund machte. Ein Viertel nannte die preisgünstigere Umgebung und ein knappes Viertel das wärmere Klima in der neuen Heimat.

Persönliche Wegzugsgründe ▹ der ins Ausland Weggezogenen, 2012
Neue Partnerschaft Auflösung Partnerschaft Wohneigentum ausserhalb von Zürich gekauft/geerbt Nähe zu Angehörigen Nähe zu Freunden Umzug in Alters-/Pflegeheim ausserhalb von Zürich Rückkehr in Herkunftsregion Wärmeres Klima Preisgünstigere Umgebung Wegzug aus Wohngemeinschaft in Zürich Zusammenzug in Hausgemeinschaft ausserhalb von Zürich %0 25 50

G_3.2

Trifft sehr zu Trifft eher zu Trifft eher nicht zu Trifft gar nicht zu Keine Angabe

75

100

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3.2	

Wohnungsbezogene Wegzugsgründe
Beinahe ein Drittel der Befragten, die in eine andere Schweizer Gemeinde gezogen waren, fand die Wohnung in der Stadt Zürich zu teuer (G_3.3). Fast jede vierte Person bezeichnete die Wohnung in Zürich als nicht altersgerecht, jede fünfte als zu laut. Offensichtlich verändern sich die Bedürfnisse mit steigendem Alter: Während den 60- bis 69-Jährigen die Wohnungen vor allem zu teuer und zu laut waren, wurden diese von den 70- bis 79-Jährigen als nicht altersgerecht erachtet (T_B1, Anhang B). Für die 80-Jährigen und Älteren waren die Wohnungen vor allem nicht altersgerecht und zu weit von Einkaufsmöglichkeiten entfernt. In den Stadtkreis-Clustern 1 und 2 (Kreise 9, 10, 11 und 3, 4, 5) waren dieselben zwei wohnungsbezogenen Gründe ausschlaggebend, nämlich zu teure und zu laute Wohnungen (T_B2). Dagegen waren Personen, die im Stadtkreis-Cluster 3 (restliche Kreise) gewohnt hatten, vor allem wegen zu teuren und nicht altersgerechten Wohnungen aus Zürich weggezogen. Von den ins Ausland Weggezogenen fand fast ein Drittel die Wohnung in Zürich zu teuer. Für 11 Prozent war die Wohnung in Zürich nicht altersgerecht. Ein Zehntel empfand die Wohnung in Zürich als zu lärmig.

Wohnungsbezogene Wegzugsgründe ▹ der in eine andere Schweizer Gemeinde Weggezogenen, 2012
Wohnung zu gross Wohnung zu klein Wohnung zu teuer Wohnung zu lärmig Wohnung nicht altersgerecht Entfernung von Einkaufsmöglichkeiten Entfernung von medizinischen Einrichtungen Probleme mit Nachbarn %0 25 50 75

G_3.3

Trifft sehr zu Trifft eher zu Trifft eher nicht zu Trifft gar nicht zu Keine Angabe

100

Wohnungsbezogene Wegzugsgründe ▹ der ins Ausland Weggezogenen, 2012
Wohnung zu gross Wohnung zu klein Wohnung zu teuer Wohnung zu lärmig Wohnung nicht altersgerecht Entfernung von Einkaufsmöglichkeiten Entfernung von medizinischen Einrichtungen Probleme mit Nachbarn %0 25 50 75

G_3.4

Trifft sehr zu Trifft eher zu Trifft eher nicht zu Trifft gar nicht zu Keine Angabe

100

11

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3.3	

Stadtbezogene Wegzugsgründe
Als wichtigste stadtbezogene Wegzugsgründe nann­en diejenigen, die in eine andere Schweizer t Gemeinde weggezogen waren, die Lebenshaltungskosten (27 %), die Steuerbelastung (24 %) und die Verkehrs- und Lärmbelastung (23 %; G_3.5). Die 60- bis 64-Jährigen nannten die Verkehrsund Lärmbelastung sowie die Lebenshaltungskosten in Zürich als wesentliche stadtbezogene Wegzugsgründe (Tabelle T_B1, Anhang B). Dies gilt auch für die 65- bis 69-Jährigen. Die 70- bis 79-Jährigen gaben neben den Lebenshaltungskosten die Steuerbelastung und das allgemeine politische Klima in Zürich als wichtige Gründe für ihren Wegzug an. 37 Prozent der ins Ausland Weggezogenen gaben die Lebenshaltungskosten als wichtigen Wegzugsgrund an, ein Viertel nannte die Steuerbelastung (G_3.6). Somit stand für diese Personen der finanzielle Aspekt eher im Vordergrund als für diejenigen, die in eine andere Schweizer Gemeinde weggezogen waren.

Stadtbezogene Wegzugsgründe ▹ der in eine andere Schweizer Gemeinde Weggezogenen, 2012
Kriminalität Verkehrs- und Lärmbelastung Sauberkeit und Ordnung Steuerbelastung Allgemeines politisches Klima Lebenshaltungskosten %0 25 50 75

G_3.5

Trifft sehr zu Trifft eher zu Trifft eher nicht zu Trifft gar nicht zu Keine Angabe

100

Stadtbezogene Wegzugsgründe ▹ der ins Ausland Weggezogenen, 2012
Kriminalität Verkehrs- und Lärmbelastung Sauberkeit und Ordnung Steuerbelastung Allgemeines politisches Klima Lebenshaltungskosten %0 25 50 75

G_3.6

Trifft sehr zu Trifft eher zu Trifft eher nicht zu Trifft gar nicht zu Keine Angabe

100

3.4	

Faktorenanalyse der Wegzugsgründe
Mit einer Faktorenanalyse wurden einzelne Wegzugsgründe auf wenige Faktoren reduziert. Die Faktorenanalyse ergab fünf Faktoren (T_3.2). Diese werden als Stadt-, Wohnungs-, Lärm-, Familien- und Kosten-Faktor bezeichnet. In G_3.7 sind Mittelwerte der fünf Faktoren pro Altersklasse dargestellt. Die Faktorwerte basieren auf den einzelnen Wegzugsgründen. Ein grosser Faktor-Mittelwert bedeutet eine hohe Zustimmung zu einem Wegzugsgrund. In der Grafik ist ersichtlich, dass der WohnungsFaktor mit zunehmendem Alter als wichtiger eingeschätzt wurde. Altersgerechte Wohnungen, geringe Distanzen zu Einkaufsmöglichkeiten oder medizinischen Einrichtungen wurden insbesondere von 80-Jährigen und Älteren als besonders relevant erachtet. Der Kosten-Faktor ist dagegen vor allem für 60- bis 64-Jährige von Bedeutung. Der Vergleich nach Stadtkreis-Cluster zeigte die Bedeutung des Lärmfaktors vor allem für den Cluster

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1 (Stadtkreise 9, 11, 12). Kosten-Faktor und WohnungsFaktor waren ebenfalls beim Cluster 1 am höchsten. Hingegen war der Stadt-Faktor – er deckt Kriminalität, Sauberkeit, Steuerbelastung und Lebens­ haltungskosten ab – für Menschen des Clusters 2

(Stadtkreise 3, 4, 5) besonders wichtig. Der FamilienFaktor, der die Wichtigkeit von Freunden und Angehörigen sowie der Rückkehr in die Herkunftsregion beinhaltet, war vor allem für die aus den Stadt­ kreisen 3, 4 und 5 Weggezogenen besonders ­relevant.

Wegzugsgründe und Faktorladungen ▹ 2012
WegzugsgrundFaktoren Stadt Einzelne Wegzugsgründe Kriminalität in Zürich Sauberkeit und Ordnung in Zürich Steuerbelastung in Zürich Allgemeines politisches Klima in Zürich Lebenshaltungskosten in Zürich Wohnung nicht altersgerecht Entfernung von Einkaufsmöglichkeiten Entfernung von medizinischen Einrichtungen Wohnung zu lärmig Verkehrs- und Lärmbelastung in Zürich Nähe zu Angehörigen Nähe zu Freunden Rückkehr in Herkunftsregion Preisgünstigere Umgebung Wohnung zu teuer Lebenshaltungskosten in Zürich

T_3.2

Wohnung

Lärm Familie

Kosten

Faktorladungen 0,77 0,75 0,72 0,83 0,60 0,51 0,89 0,89 0,86 0,74 0,67 0,76 0,76 0,83 0,79 0,56

Mittelwerte der Wegzugsgrund-Faktoren ▹ nach Altersklasse, 2012
Mittelwert 0,8
Altersklasse 60 – 64 65 – 69 70 – 74 80plus

G_3.7

0,6 0,4 0,2 0,0 ‒ 0,2 ‒ 0,4 ‒ 0,6 ‒ 0,8 Stadt Wohnung Kosten Lärm Familie

Mittelwerte der Wegzugsgrund-Faktoren ▹ nach Stadtkreis-Cluster, 2012
Mittelwert 0,3
Stadtkreis-Cluster 1 Stadtkreis-Cluster 2 Stadtkreis-Cluster 3

G_3.8

0,2 0,1 0,0 ‒ 0,1 ‒ 0,2 ‒ 0,3 Stadt Wohnung Kosten Lärm Familie

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4	

KÜNDIGUNG UND WOHNUNGSSUCHE

4.1	Kündigung
Von den 781 Befragten, die in eine andere Schweizer Gemeinde weggezogen sind, haben knapp 71 Prozent selbst gekündigt. Bei 10 Prozent wurde die Kündigung durch die Vermietenden ausgesprochen. Für sieben Prozent gab es weder eine Kündigung durch die Vermietenden noch durch die Mieterin oder den Mieter; dieser Fall lag beispielsweise dann vor, wenn die befragte Person in Zürich in der eigenen Wohnung oder in einer Wohngemeinschaft lebte. Zwölf Prozent haben diese Frage nicht beantwortet. Bei den 93 Personen, die ins Ausland weggezogen sind, zeigt sich grundsätzlich ein ähnliches Bild: Mehr als drei Viertel der Personen haben selbst gekündigt; nur knapp über fünf Prozent haben dagegen eine Kündigung erhalten. Die Kündigungsgründe wurden mit einer offenen Frage erhoben. Beim Wegzug in eine andere Schweizer Gemeinde waren Renovation respektive Umbau der häufigste Kündigungsgrund (31 Nennungen), gefolgt von Hausabbruch mit 18 Nennungen. Je neunmal wurden Hausverkauf und Eigenbedarf als Grund angegeben. Sechs Personen wurde gekündigt, weil sie die Mietvoraussetzungen nicht mehr erfüllten. Bei den ins Ausland Weggezogenen waren die Kündigungsgründe ähnlich; die meisten Kündigungen wurden ebenfalls wegen Wohnungsumbau ausgesprochen. Der Umfrage zufolge suchten von den 781 Personen, die in eine andere Schweizer Gemeinde wegzogen, nur 106 Personen in Zürich eine Wohnung. Dabei sind Unterschiede festzustellen, je nachdem, ob selbst gekündigt wurde oder die Weggezogenen die Kündigung erhielten (G_4.1). Von ersteren suchte über ein Siebtel, von letzteren nur knapp ein Viertel in Zürich eine Wohnung. Von den ins Ausland Weggezogenen suchte kaum jemand in Zürich nach einer Wohnung (G_4.2).

Wohnungssuche und Kündigung ▹ der in eine andere Schweizer Gemeinde Weggezogenen, 2012
Kündigung erhalten Selbst gekündigt Weder – Noch Keine Angabe 0 Nennungen 100 200 300 400 500

G_4.1

Wohnungssuche Nicht in Zürich gesucht In Zürich gesucht Warteliste­ Altersheim oder -wohnung Keine Angabe

600

Wohnungssuche und Kündigung ▹ der ins Ausland Weggezogenen, 2012
Kündigung erhalten Selbst gekündigt Weder – Noch Keine Angabe 0 10 Nennungen 20 30 40 50 60 70

G_4.2

Wohnungssuche Nicht in Zürich gesucht In Zürich gesucht Warteliste­ Altersheim oder -wohnung Keine Angabe

80

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4.2	Informationsquellen
Die Suche nach einer neuen Wohnung fand grösstenteils über das Internet oder über Familie und Bekannte statt: Von allen Befragten, die in eine andere Schweizer Gemeinde wegzogen, fanden 278 Personen über das Internet und 276 Personen über Familie und Bekannte ihre neue Wohnung. Es ist nicht bekannt, mit welchen Hilfsmitteln letztere nach Wohnungen suchten. ­ eitungen dienten Z nur für 51 Befragte als Informationsquelle. Andere Quellen wie Wohnungsvermittlungsbüros oder Ar­ beit­ eber waren weniger bedeutend (36 Nennung gen). Es ist zu beachten, dass Mehrfachantworten ­möglich waren. Das Internet wurde eher von den unter 70-Jährigen benutzt (T_4.1). Je älter die Person, desto geringer war die Internetnutzung. Bei den über 80-Jährigen hatte das Internet kaum Bedeutung. Für die über 70-Jährigen waren Familie und Bekannte die hauptsächlichen Informationsquellen. Zeitungen waren in allen Altersklassen nur zweitrangig; bei Jüngeren war das Internet, bei Älteren waren Familie und Bekannte wichtiger. Von den ins Ausland Weggezogenen gaben 37 Personen an, über Familie und Bekannte nach Wohnungen gesucht zu haben (T_4.2). Im Internet recherchierten bloss sieben Personen nach einer Wohnung. Zeitungen und andere Quellen wurden sehr selten genutzt. Familie und Bekannte stellten bei älteren Menschen, die ins Ausland wegzogen, die wichtigsten Informationsquellen dar – unabhängig vom Alter.

Genutzte Informationsquellen der in eine andere Schweizer Gemeinde Weggezogenen ▹ Anzahl Nennungen nach Altersklasse, 2012
Total 60 – 64 Jahre 65 – 69 Jahre 70 – 79 Jahre 276 90 59 60 278 130 80 52 51 19 14 16 36 20 4 8

T_4.1
80 Jahre und älter 67 16 2 4

Familie/Bekannte Internet Zeitung Andere

Genutzte Informationsquellen der ins Ausland Weggezogenen ▹ Anzahl Nennungen nach Altersklasse, 2012
Total 60 – 64 Jahre 65 – 69 Jahre 70 – 79 Jahre 33 8 15 9 7 3 2 2 1 – 1 – 2 1 1 –

T_4.2
80 Jahre und älter 1 – – –

Familie/Bekannte Internet Zeitung Andere

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5	

WOHNUNGSMERKMALE

5.1	Zimmerzahl
Leben Menschen nach dem Wegzug aus der Stadt Zürich in Wohnungen mit ähnlicher Zimmerzahl? Die Analysen dieses Kapitels wurden nicht pro Person, sondern pro Haushalt durchgeführt. Der Fragebogen beinhaltete bloss die Zimmerzahl und nicht die Wohnungsfläche. Der Zusammenhang der beiden Messgrössen ist je nach Wohnungstyp unterschiedlich; in dieser Publikation wird wegen der Datenlage aber nur auf die Zimmerzahl eingegangen. Grundsätzlich lässt sich beim Wegzug in eine andere Schweizer Gemeinde Folgendes beobachten: Bei Menschen, die in Zürich in Wohnungen mit vielen Zimmern gewohnt haben, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie auch nach dem Wegzug in grossen Wohnungen leben, relativ hoch (G_5.1). Beispielsweise lebte von denjenigen, die in Zürich fünf Zimmer bewohnten, nach dem Wegzug ungefähr ein Drittel der Haushalte immer noch in mindestens fünf Zimmern. Von den Haushalten, die in Zürich eine 3-Zimmer-Wohnung hatten, verfügten nach dem Wegzug nur knapp 15 Prozent über eine Wohnung mit fünf oder mehr Zimmern. Einerseits hängt die Wahrscheinlichkeit, nach dem Wegzug in grossen Wohnungen zu leben, davon ab, ob man schon in Zürich in einer ähnlich grosszügigen Wohnung gewohnt hat ( je mehr Zimmer vor dem Wegzug, desto mehr Zimmer danach). Andererseits ist durch den Wegzug eine ausgleichende Wirkung zu beobachten: Von den 1-ZimmerHaushalten in Zürich verfügten nach dem Wegzug fast drei Viertel über eine Wohnung mit mehr Zimmern; von denjenigen, die in Zürich eine 5-ZimmerWohnung hatten, lebte mehr als die Hälfte nachher in einer Wohnung mit geringerer Zimmerzahl. Beim Wegzug ins Ausland konnten die gleichen zwei Trends beobachtet werden: Erstens war die Wahrscheinlichkeit, nach dem Wegzug in einer grossen Wohnung zu leben, höher, wenn man schon in Zürich in einer solchen Wohnung gelebt hatte. Und zweitens hatte der Wegzug eine ausgleichende Wirkung: Haushalte, die zuvor in kleinen Wohnungen gelebt hatten, wohnten nachher oft in grösseren Wohnungen; umgekehrt verfügten Haushalte mit grossen Wohnungen nach dem Wegzug oft über kleinere Wohnungen. Die Fallzahlen sind allerdings beim Wegzug ins Ausland gering. Detaillierte Tabellen finden sich im Anhang (T_B7, T_B8).

Zimmerzahl der Haushalte vor und nach Wegzug ▹ der in eine andere Schweizer Gemeinde Weggezogenen, 2012
Zimmerzahl vor Wegzug
Zimmerzahl nach Wegzug 1 Zimmer 2 Zimmer 3 Zimmer 4 Zimmer 5 Zimmer 6 und mehr Zimmer Keine Angabe

G_5.1

1 Zimmer 2 Zimmer 3 Zimmer 4 Zimmer 5 Zimmer 6 und mehr Keine Angabe % 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100

5.2	

Miete und Eigentum
In diesem Kapitel werden Bruttomietzins (inkl. Nebenkosten) pro Haushalt sowie Wohneigentum vor und nach dem Wegzug betrachtet. Wie verändert sich der Mietpreis mit dem Wegzug aus der Stadt Zürich? Wer hat am neuen Ort Eigentum erworben? Der Anteil der Eigentümerinnen und Eigentümer war nach dem Wegzug grundsätzlich höher, je mehr Miete in Zürich bezahlt wurde (G_5.2): In der Kategorie «2001 bis 2500 Franken pro Monat» erwarben fast 60 Prozent der Haushalte nach dem Wegzug

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Wohneigentum; in der Klasse «bis 1000 Franken» waren es bloss rund 20 Prozent. Von den Haushalten, die in Zürich weniger als 1000 Franken Miete bezahlt hatten, zahlten über vierzig Prozent nach dem Wegzug eine höhere Miete. Am meisten Weggezogene gehörten zur Kategorie «1001 bis 1500 Franken» (113 Haushalte). Von diesen zahlten 26 Prozent der Haushalte einen höheren, 22 Prozent einen ungefähr gleich hohen und 12 Prozent einen geringeren Mietpreis. In der nächsthöheren Kategorie («1501 bis 2000 Franken») bezahlten nach dem Wegzug bloss 11 Prozent der Haus-

halte mehr Miete. Von billigeren Bruttomietpreisen nach dem Wegzug profitierten demzufolge primär diejenigen Haushalte, die in Zürich hohe Mietpreise bezahlten. Beim Wegzug ins Ausland spielte der Erwerb von Wohneigentum eine wichtige Rolle, und zwar fast unabhängig davon, wie viel Miete in Zürich bezahlt wurde. Wer kein Eigentum erwarb, bezahlte dafür einen geringen Mietpreis, der bei den befragten Haushalten oft unter 1000 Franken pro Monat lag.

Bruttomiete der Haushalte vor und nach Wegzug ▹ der in eine andere Schweizer Gemeinde Weggezogenen, 2012
Bruttomiete vor Wegzug
Bruttomiete nach Wegzug Bis 1000 Franken 1001 – 1500 Franken 1501 – 2000 Franken 2001 – 2500 Franken Mehr als 2500 ­Franken Wohneigentum Keine Angabe

G_5.2

Wohneigentum Mehr als 2500 Franken 2001 – 2500 Franken 1501 – 2000 Franken 1001 – 1500 Franken Bis 1000 Franken Keine Angabe %0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100

5.3	

Eigentumsart der Wohnung
Von den in eine andere Schweizer Gemeinde Weggezogenen wohnten fast vier Fünftel in Zürich in einer Mietwohnung – 66 Prozent in einer privaten, 13 Prozent in einer gemeinnützigen. Bloss 14 Prozent verfügten über Wohneigentum; 7 Prozent machten keine Angabe. Nach dem Wegzug lebten fast vierzig Prozent in ihrer eigenen Wohnung. Von denjenigen, die schon in Zürich Wohneigentümerin oder Wohneigentümer waren, besass etwa die Hälfte nach dem Wegzug wiederum eine eigene Wohnung (G_5.3). Der Wohneigentumsanteil am neuen Ort war bei Personen, die in Zürich eine Mietwohnung hatten, mit vierzig Prozent etwas geringer. Am neuen Wohnort lebten nur wenige Menschen in einer gemeinnützigen Mietwohnung. Über die Hälfte der Personen, die ins Ausland weggezogen waren, besassen nach ihrem Wegzug Wohneigentum; vor dem Wegzug waren es weniger als zehn Prozent.

Eigentumsart vor und nach Wegzug ▹ der in eine andere Schweizer Gemeinde Weggezogenen, 2012
Eigentumsart vor Wegzug
Eigentumsart nach Wegzug Mietwohnung privat Mietwohnung gemeinnützig Wohneigentum Keine Angabe

G_5.3

Wohneigentum Mietwohnung gemeinnützig Mietwohnung privat Keine Angabe % 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100

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6	
6.1	
1	 Befragte dividiert durch Weggezogene.

WEGZUGSREGION
Länder, Kantone, Gemeinden, Regionen
Von den 60-Jährigen und Älteren, die im Jahr 2012 aus der Stadt Zürich wegzogen, haben ungefähr 60 Prozent einen neuen Wohnort in der Schweiz und etwa 30 Prozent im Ausland gefunden; von den ­ estlichen 10 Prozent war der Wegzugsort nicht r bekannt. Zwei Drittel der ins Ausland Weggezogenen blieben in Europa. Bloss etwas mehr als jeder Zehnte zog nach Amerika beziehungsweise nach Asien. Die Länder mit den meisten Wegzügen aus der Stadt Zürich waren Deutschland (11 % der Wegzüge ins Ausland), Italien (10 %), Spanien (7 %) und Serbien (7 %). Beim Wegzug ins Ausland fiel die durchschnittliche Bruttorücklaufquote  des Fragebogens sehr 1 niedrig aus (15,3 %), und dies nicht nur beim Wegzug nach Amerika oder Asien, sondern auch innerhalb

Gemeinden der Agglomeration ▹ nach Wegzugsregion
Stadt Zürich Region I: Agglomerationsgürtel 1 und 2 Region II: Agglomerationsgürtel 3 bis 6 Region III: übrige Schweiz Gemeinden Kantone
OWE KAI GLA WEA STD NEE NWE EHR SEI REB BOP OTE NEU KIL REM SPR DIT BEL FIS BRE ZUF HES ROT EGW WID BED URD RUD BER OWL ULU OLU JON OTT HED ARN BIR ZOL AES ISL BON STL ADL WET KIB RÜS THA AFF LAN ORI KÜS ERL HER MEI UET MÄN HOG MET KNO WÄD RIC FRE FEU STÄ HOM EGG OES ZUM MAU MÖN GOS GRÜ BUB SEE UST UIT WÜR HÜT DÄN OEL GER BUC DÄL WEI UEN SIE OEN ZÜR DÜB SER FÄL GRE WAL WAN RUS VOL FEH RED RÜM SÖF STE DID NHA KLO OPF DIL NÜR BAS ILL LIN KYB NGL WIN HOC HÖR ROR BÜL BAC EMB FRT

K _6.1

0

2,5

5

10 km
WIL HÜN EGL RAF

WAS

TG SH

ZH

AG

OGL

LUF BRÜ

AEU

OBF

ZG LU

WOL

SZ

20

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2	 Aktuellste Agglomerationsdefinition gemäss Volkszählung 2000.

Europas (20,8  Dabei war der Rücklauf aus ver%). schiedenen europäischen Ländern niedrig ­ (Italien: 13  Spanien 16  Wegen des geringen Rück­aufs % %). l waren Ländervergleiche nicht möglich. Über die Hälfte der in eine andere Schweizer Gemeinde Gezogenen wohnte nach dem Wegzug aus der Stadt Zürich immer noch im Kanton Zürich (56 %). Auf dem zweiten Rang folgt der Kanton Aargau; dorthin zogen aber lediglich sechs Prozent der 60-Jährigen und Älteren. Auf den nächsten ­ lätzen P folgen die Kantone St. Gallen, Graubünden und Thurgau. Die an den Kanton Zürich angrenzenden Kantone Schwyz (4 %) und Zug (1 %) sowie das klima-

tisch milde Tessin (3  wurden bloss von wenigen %) als neuer Wohnort gewählt. Innerhalb des Kantons Zürich verteilten sich die 647 Weggezogenen auf 108 Gemeinden. Am häufigsten wurden Zollikon, Adliswil, Dübendorf und Uster gewählt (34, 31, 28 und 24 Weggezogene). Aufgrund der geringen Fallzahlen werden die Gemeinden in dieser Analyse anhand der Agglomerationsgürtel 2 in drei Regionen unterteilt (K_6.1): •	 Region I: Agglomerationsgürtel 1 und 2 •	 Region II: Agglomerationsgürtel 3 bis 6 •	 Region III: Gemeinden der restlichen Schweiz.

CODE Gemeindename ADL AES AEU AFF ARN BAC BAS BEL BED BER BIR BON BOP BRE BRÜ BUB BUC BÜL DÄL DÄN DID DIT DIL DÜB EGG EGW EGL EHR EMB ERL FÄL FEH FEU FIS FRE FRT GER GLA GOS GRE GRÜ HED HES HER HOC HOM HOG HÖR HÜN HÜT ILL ISL JON Adliswil Aesch b. Birmensdorf Aeugst a.A. Affoltern a.A. Arni AG Bachenbülach Bassersdorf Bellikon AG Bergdietikon AG Berikon AG Birmensdorf Bonstetten Boppelsen Bremgarten AG Brütten Bubikon Buchs Bülach Dällikon Dänikon Dielsdorf Dietikon Dietlikon Dübendorf Egg Eggenwil AG Eglisau Ehrendingen AG Embrach Erlenbach Fällanden Fehraltorf Feusisberg SZ Fischbach-Göslikon AG Freienbach SZ Freienstein-Teufen Geroldswil Glattfelden Gossau Greifensee Grüningen Hedingen Hermetschwil-Staffeln AG Herrliberg Hochfelden Hombrechtikon Horgen Höri Hüntwangen Hüttikon Illnau-Effretikon Islisberg AG Jonen AG

Aggl. Region Gürtel 1 2 5 5 4 4 2 6 3 3 2 2 4 6 5 6 2 4 2 4 4 1 2 2 4 5 6 6 4 2 2 5 6 6 6 5 2 5 6 3 6 5 6 2 4 6 4 4 6 5 3 4 5

CODE Gemeindename KAI KIB KIL KLO KNO KÜS KYB LAN LIN LUF MÄN MAU MEI MET MÖN NEE NEU NGL NHA NWE NÜR OEN OGL OLU ORI OWE OWL OBF OES OEL OPF OTE OTT RAF REB RED REM RIC ROR ROT RUD RÜM RÜS RUS SEI SIE SÖF SER SEE SPR STD STÄ STL Kaiserstuhl AG Kilchberg Killwangen AG Kloten Knonau Küsnacht Kyburg Langnau a.A. Lindau Lufingen Männedorf Maur Meilen Mettmenstetten Mönchaltorf Neerach Neuenhof AG Niederglatt Niederhasli Niederweningen Nürensdorf Oberengstringen Oberglatt Oberlunkhofen AG Oberrieden Oberweningen Oberwil-Lieli AG Obfelden Oetwil am See Oetwil a.d. Limmat Opfikon Otelfingen Ottenbach Rafz Regensberg Regensdorf Remetschwil AG Richterswil Rorbas Rottenschwil AG Rudolfstetten-Friedlisberg AG Rümlang Rüschlikon Russikon Schleinikon Schlieren Schöfflisdorf Schwerzenbach Seegräben Spreitenbach AG Stadel Stäfa Stallikon

Aggl. Region Gürtel 6 1 4 2 6 1 6 1 6 4 4 2 4 5 5 4 6 3 3 6 4 1 3 5 2 4 4 6 6 2 1 5 5 6 4 2 6 4 5 6 3 2 1 5 6 1 4 2 6 3 6 4 2

CODE Gemeindename STE THA UET UIT UEN ULU URD UST VOL WÄD WAL WAN WAS WEA WEI WET WID WIL WIN WOL WÜR ZOL ZUF ZUM ZÜR Steinmaur Thalwil Uetikon am See Uitikon Unterengstringen Unterlunkhofen AG Urdorf Uster Volketswil Wädenswil Wallisellen Wangen-Brüttisellen Wasterkingen Weiach Weiningen Wettswil a.A. Widen AG Wil ZH Winkel Wollerau SZ Würenlos AG Zollikon Zufikon AG Zumikon Zürich

Aggl. Region Gürtel 4 2 4 1 1 5 1 5 3 4 1 2 6 6 2 2 3 6 4 4 5 1 4 2 0

I I II II II II I II II II I I II II II II I II I II II I I I II II II II II I I II II II II II I II II II II II II I II II II II II II II II II

II I II I II I II I II II II I II II II II II II II II II I II II I II II II II I I II II II II I II II II II II I I II II I II I II II II II I

II I II I I II I II II II I I II II I I II II II II II I II I Stadt

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Etwa 31 Prozent der 60-Jährigen und Älteren mit Wegzugsort «andere Schweizer Gemeinde» zogen in die Region I, 22 Prozent in die Region II und 47 Prozent in die Region III. Die Bruttorücklaufquote betrug in allen Regionen mindestens 64 Prozent; die Resultate werden als repräsentativ eingeschätzt. Bei der Teilmenge der 80-Jährigen und Älteren war der Rücklauf geringer, doch gab es keine Unterschiede zwischen den drei Regionen. Ziehen die über 85-Jährigen bloss in Nachbargemeinden der Stadt Zürich, während Jüngere nach

dem Wegzug weiter weg wohnen? Grafik G_6.1 zeigt, dass dem nicht so ist: In der Altersklasse der mindestens 85-Jährigen zieht etwa ein Drittel in die Region I. Dieser Anteil ist etwa gleich gross, wie bei den 60bis 64-Jährigen und den 70- bis 74-Jährigen. Von der höchsten Altersklasse zogen aber im Vergleich mit den jüngeren Weggezogenen etwas weniger in die Region  (übrige Schweiz: 41  die Unterschiede III %), zwischen den Altersklassen sind jedoch gering.

Weggezogene Personen ▹ nach Altersklasse und Region, 2012
Alter
Region I Region II Region III

G_6.1

60 – 64 65 – 69 70 – 74 75 – 79 80 – 84 85plus % 0 20 40 60 80 100

6.2	
3	 Faktoren, die auf die Attraktivität des Zielortes hinweisen (pull: ziehen) 4	 Faktoren, die zum Verlassen des Quellortes beitragen (push: drücken)

Wegzugsgründe nach Wegzugsregion
Bei den persönlichen Gründen sind Unterschiede nach Wegzugsregion festzustellen. So ist die Nähe zu Familie und Angehörigen vor allem für jene Menschen wichtig, die in die Region III ziehen; über 25 Prozent gaben an, dass für sie dieser Wegzugsgrund sehr zutrifft (G_6.2). Bei Region  waren es I bloss 13 Prozent. Ähnliche Unterschiede wurden bei der Frage zum Wegzug in die Herkunftsregion festgestellt: Die Rückkehr in ihre Heimat war für die in die übrige Schweiz Gezogenen relevanter als für diejenigen, die in die Agglomerationsgürtel gezogen waren. Wer in die Agglomeration zog, kehrte kaum in seine Herkunftsregion zurück; ausschlaggebend für den Wegzug waren oft andere Gründe. Die Pull-Faktoren  wie Familiennähe oder Rück3 kehr in die Heimat wurden beim Wegzug in die Region III im Vergleich mit den Regionen I und II als wichtiger eingeschätzt. Bei Push-Faktoren  wie als 4 nicht altersgerecht empfundenem Wohnen oder hoher Steuerbelastung oder hoher Steuerbelastung ist die regionale Verteilung genau umgekehrt; diese Faktoren sind vor allem beim Wegzug in die Region I von Bedeutung. Von den in die Region  Weggezogenen gaben I relativ viele die nicht altersgerechte Wohnung als wichtigen Wegzugsgrund an (G_6.4); über 30 Prozent fanden, dass dieser Grund eher zutrifft oder sehr zutrifft. Die Zustimmung lag damit in Region I ungefähr ein Drittel höher als in den Regionen II und III. Für 80-Jährige und Ältere ist das altersgerechte Wohnen ein häufigerer Wegzugsgrund als für Jüngere; dabei sind aber kaum Unterschiede zwischen den Wegzugsregionen auszumachen. Bei mehreren Fragen zeigte sich, dass die Unzufriedenheit mit der Wohnung in Zürich beim Wegzug in die Regionen I und II höher war als bei Region III. Bei den Regionen I und II fanden mehr Weggezogene ihre Wohnung zu klein oder zu gross als bei Region III. Für den Wegzug in die Region III sind oft andere Gründe wichtiger als die Unzufriedenheit mit der Wohnung in Zürich. Die Steuerbelastung in der Stadt Zürich war für Menschen, die in die ersten beiden Agglomerationsgürtel zogen, ein wichtigerer Wegzugsgrund als für jene, die nach dem Umzug in der übrigen Schweiz wohnten (G_6.5). Die geringen Fallzahlen lassen jedoch keine detaillierten Auswertungen nach Gemeinde zu.

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Wegzugsgrund «Nähe Familie und Angehörige» ▹ nach Wegzugsregion, 2012
Region I Region II Region III % 0 20 40 60 80

G_6.2

Trifft sehr zu Trifft eher zu Trifft eher nicht zu Trifft gar nicht zu Keine Angabe

100

Wegzugsgrund «Rückkehr in Herkunftsregion» ▹ nach Wegzugsregion, 2012
Region I Region II Region III % 0 20 40 60 80

G_6.3

Trifft sehr zu Trifft eher zu Trifft eher nicht zu Trifft gar nicht zu Keine Angabe

100

Wegzugsgrund «keine altersgerechte Wohnung in Zürich» ▹ nach Wegzugsregion, 2012

G_6.4

Trifft sehr zu Trifft eher zu Trifft eher nicht zu Trifft gar nicht zu Keine Angabe

Region I Region II Region III % 0 20 40 60 80 100

Wegzugsgrund «Steuerbelastung in Zürich» ▹ nach Wegzugsregion, 2012
Region I Region II Region III % 0 20 40 60 80

G_6.5

Trifft sehr zu Trifft eher zu Trifft eher nicht zu Trifft gar nicht zu Keine Angabe

100

6.3	

Kündigung und Wohnungssuche nach Wegzugsregion
Der Anteil der Personen, denen die Wohnung gekündigt wurde, unterscheidet sich nach Wegzugsregion: Bei Region I ist er mit 14 Prozent etwas höher als bei den Regionen II und III (11 und 8 %). Ähnliche Regionen-Unterschiede zeigen sich bei den anderen drei Themenbereichen in Grafik G_6.6. Dabei sind kaum Unterschiede nach Altersklasse festzustellen. In den drei Wegzugsregionen befinden sich anteilmässig etwa gleich viele Personen auf einer Warteliste für eine Alterswohnung oder einen Altersheimplatz. Bei der Wohnungssuche gab es beträchtliche Differenzen zwischen den Regionen: Bei der Wegzugs-Region III haben bloss neun Prozent in der Stadt Zürich nach einer Wohnung gesucht; bei der Region I lag der Anteil mit 19 Prozent mehr als doppelt so hoch. Bei der Wohnungssuche sind Freunde und Bekannte für mindestens 80-Jährige wichtiger als

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für 60- bis 69-Jährige. Umgekehrt benützen Jüngere das Internet häufiger als Ältere (siehe Kapitel 4). Doch gibt es Unterschiede nach Wegzugsregion? Bei fast 40 Prozent der in die Region I weggezogenen 60- bis 69-Jährigen haben Freunde und Bekannte geholfen, eine Wohnung zu finden (G_6.7). Bei Wegzügen in die Region II waren die Distanzen grösser; offensichtlich spielten dort Bekannte und Freunde eine geringere Rolle bei der Wohnungssuche. Bei der Region III fand dagegen oft eine Rück-

wanderung in die Herkunftsregion statt; dort waren teilweise noch Freunde und Bekannte vorhanden, die bei der Wohnungssuche helfen konnten. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den 70- bis 79-Jährigen. Bei den mindestens 80-Jährigen spielen die Freunde und Bekannten bei allen drei Wegzugsregionen eine zentrale Rolle.

Angaben zu Kündigung und Wohnungssuche ▹ nach Wegzugsregion, 2012
Kündigung erhalten Wohnung in Zürich zu teuer Preiswerte Wohnung ausserhalb der Stadt Zürich gefunden In Zürich gesucht % 0 5 10 15

G_6.6

Region I Region II Region III

20

Wie wurde die neue Wohnung gefunden? ▹ Anteil 1 nach Wegzugsregion, 2012
Altersklasse 60 – 69 Region I Region II Region III Altersklasse 70 – 79 Region I
Freunde, Bekannte Internet Zeitung Weitere

G_6.7

Region II Region III Altersklasse 80plus Region I Region II Region III %0 10 20 30 40 50 60 70 80 90

1	 Pro Hilfsmittel/Hilfestellung: Anteil der Befragten, die diese Hilfestellung nannten. Mehrfachnennungen möglich. Alle Werte beruhen auf mindestens 20 Antworten.

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6.4	

Wohnungsmerkmale nach Wegzugsregion
Gibt es bei den Wohnungsmerkmalen Unterschiede nach Wegzugsregion? Damit die Fallzahlen pro Klasse nicht zu klein ausfielen, wurden bei den Auswertungen zu Zimmerzahlen und Mietpreisen nur wenige Klassen gebildet. Einerseits gilt für jede Wegzugsregion, dass die Zimmerzahlen vor und nach dem Wegzug relativ ähnlich sind (G_6.8). Anderseits ist in allen Regionen der in Kapitel 5 beschriebene ausgleichende Effekt zu beobachten: Nach dem Wegzug haben Haushalte mit wenigen Zimmern oft mehr, solche mit vielen dagegen weniger Zimmer. In der Region III bewohnten fast drei Viertel der Haushalte, die in Zürich eine Wohnung mit mindestens vier Zimmern hatten, nach dem Wegzug immer noch eine grosse Wohnung. Das bedeutet, dass bei Region  nur etwa ein Viertel nach dem Wegzug III in einer kleineren Wohnung lebte; bei den anderen beiden Regionen zogen fast 40 Prozent in eine Wohnung mit geringerer Zimmerzahl. Nach dem Wegzug in die Region II lebten 47 Prozent der Haushalte, die zuvor in einer Wohnung mit höchstens zwei Zimmern gewohnt hatten, in einer etwa gleich kleinen Wohnung. Bei den Wegzugs-

Zimmerzahl vor und nach dem Wegzug ▹ Anteil in Prozent 1, 2012
keine Antwort keine Antwort
4 und mehr 4 und mehr
100 Prozent

G_6.8

vorher 1–2

1–2

0 Prozent

1–2

50 Prozent

4 und mehr

keine Antwort

nachher 1–2 3 4 und mehr keine Angabe

3

3

Region I

Region II

Region III

Miete vor und nach dem Wegzug ▹ Anteil in Prozent 1, 2012
Wohneigentum Wohneigentum keine Antwort keine Antwort keine Antwort
100 Prozent

3

G_6.9

vorher bis 1500

bis 1500

0 Prozent

bis 1500

50 Prozent

Wohneigentum

2001 und mehr

2001 und mehr

2001 und mehr

1501 bis 2000

1501 bis 2000

1501 bis 2000

nachher bis 1500 1501 bis 2000 2001 und mehr Wohneigentum keine Angabe

Region I

Region II

Region III

Eigentumsart vor und nach dem Wegzug ▹ Anteil in Prozent 1, 2012
vorher Mietwhg privat Mietwhg gemeinnützig Wohneigentum Mietwhg privat Mietwhg gemeinnützig Wohneigentum keine Antwort keine Antwort keine Antwort
100 Prozent 50 Prozent 0 Prozent

G_6.10

Mietwhg privat Mietwhg gemeinnützig Wohneigentum

nachher Mietwohnung privat Mietwohnung gemeinnützig Wohneigentum keine Angabe

Region I

Region II

Region III

1 	 Anteil in Spaltenprozent: Summe über Spalten ergibt 100 Prozent. Zimmer­ ahlen und Miet­ reise sind pro Haushalt und nicht pro Person be­ echnet worden. z p r Die Auswer­ un­ en basieren auf mindestens 14 Werten pro Kategorie. t g 25

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regionen II und III sind die Anteile der Haushalte, die nach dem Wegzug wiederum in kleinen Wohnungen leben, mit 38 respektive 33 Prozent geringer. Bei den Mietpreisen fällt auf, dass bei den Wegzugsregionen II und III nach dem Wegzug oft eine günstige Wohnung gemietet oder gleich Wohneigentum erworben wurde (G_6.9). Von Haushalten, die in Zürich höchstens 1500 Franken Miete gezahlt hatten und in die Region  weggezogen waren, III zogen über 40 Prozent in eine ähnlich günstige Wohnung; ungefähr gleich viele Haushalte erwarben Wohneigentum. Bezüglich dem Erwerb von Wohneigentum gibt es beträchtliche Unterschiede zwischen den Wegzugsregionen (G_6.10). Werden die Wohnverhältnisse in Zürich betrachtet, bestehen nur geringe Unterschiede zwischen den Regionen, in die die Menschen

weggezogen sind (G_6.11). So liegt der Anteil der Personen in gemeinnützigen Mietwohnungen bei Region I etwas höher als bei den Regionen II und III. Nach dem Wegzug zeigen die Wohnverhältnisse eine deutliche Abhängigkeit von der Wegzugsregion (G_6.12): In Region  leben immer noch ungefähr I 60 Prozent der Menschen in einer privaten Mietwohnung. Der Anteil des Wohneigentums ist auf Kosten der gemeinnützigen Mietwohnungen angestiegen. In Region  wohnen nach dem Wegzug nur noch III 36 Prozent in privaten Mietwohnungen. Dafür ist der Wohneigentumsanteil mit 49 Prozent deutlich höher als in den anderen beiden Regionen.

Miete und Wohneigentum vor dem Wegzug ▹ nach Wegzugsregion, 2012
Region I Region II Region III % 0 20 40 60 80

G_6.11

Mietwohnung privat Mietwohnung gemeinnützig Wohneigentum Keine Angabe

100

Miete und Wohneigentum nach dem Wegzug ▹ nach Wegzugsregion, 2012
Region I Region II Region III % 0 20 40 60 80

G_6.12

Mietwohnung privat Mietwohnung gemeinnützig Wohneigentum Keine Angabe

100

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7	

AUSGEWÄHLTE ERGEBNISSE
In den bisherigen Kapiteln wurden Ergebnisse der Befragung nach einzelnen Merkmalen respektive bei der Faktorenanalyse nach Merkmalsgruppen ausgewertet. In diesem Kapitel wurden die Befragungsangaben ausgewählter Personengruppen detaillierter, das heisst nach mehreren Variablen, untersucht. Die folgenden Gruppen wurden näher betrachtet: •	 Personen, die nicht in der Stadt Zürich nach einer Wohnung suchten •	 Personen, die ausserhalb von Zürich eine Wohnung kauften oder erbten •	 Personen, denen die Wohnung gekündigt wurde •	 Personen, die ihre Wohnung als zu teuer einschätzten

7.1	

Keine Wohnungssuche in Zürich
Es ist erstaunlich, dass nur wenige Personen vor ihrem Wegzug eine Wohnung in Zürich suchten. Dabei fällt auf, dass 77 Prozent der ins Ausland Weggezogenen nicht in Zürich Wohnraum suchten (G_7.1). Dieser Wert war auch beim Wegzug in eine andere Schweizer Gemeinde bemerkenswert hoch: Fast zwei Drittel suchten nicht in der Stadt Zürich nach einer neuen Wohnung. Je älter die Personen, desto eher suchten sie innerhalb der Stadt nach einer neuen Bleibe. Bezüglich Bildung, Einkommen und Erwerbsstatus gab es kaum Unterschiede zwischen Personen, die in der Stadt suchten, und denen, die dies nicht taten. Der Anteil der Menschen auf einer Warteliste für eine Alterswohnung oder ein ­ lterszentrum war beim Wegzug in eine andere A S ­ chweizer Gemeinde deutlich höher als beim Wegzug ins ­ usland. A Für Personen, die gar nicht erst in der Stadt eine Wohnung suchten, war die Nähe zu Freunden oder Bekannten ein wichtiger Wegzugsgrund. Bei einem Drittel der Menschen, die nicht in Zürich suchten, war das ein wichtiger Grund (Antwort «trifft zu» oder «trifft sehr zu»; Wegzug in eine andere Schweizer Gemeinde); bei denjenigen die in der Stadt Zürich eine Wohnung suchten, war das bloss für knapp ein Sechstel der Befragten wichtig. Die steuerliche Belastung in Zürich wurde von Menschen, die nicht in der Stadt Zürich eine Wohnung suchten, häufig als Wegzugsgrund angegeben.

Wohnungssuche in Zürich ▹ nach Wegzugsort , Anteile, 2012
% 100
Wegzug in eine andere Schweizer Gemeinde Wegzug ins Ausland

G_7.1

90 80 70 60 50 40 30 20 10 0 Gesucht Warteliste Nicht gesucht Keine Angabe

7.2	

Wohneigentum ausserhalb von Zürich gekauft oder geerbt
Nur selten verliessen Menschen Zürich in Richtung Ausland, weil sie dort eine Wohnung gekauft oder geerbt hatten; weniger als zehn Prozent fanden, dieser Grund treffe sehr zu. Beim Wegzug in eine andere Schweizer Gemeinde waren Kauf oder Erbschaft einer Wohnung als Wegzugsgrund deutlich wichtiger; über dreissig Prozent beurteilten dieses Argument als sehr ­ utreffend. z Je älter eine Person war, desto unwahrscheinlicher war es, dass sie Wohneigentum ausserhalb

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von Zürich kaufte oder erbte (G_7.2). Die Personen, die ausserhalb von Zürich eine Wohnung gekauft oder geerbt hatten, gaben – im Vergleich mit den anderen Weggezogenen – häufiger an, dass ihnen die Wohnung in Zürich zu klein gewesen sei und sie zu Familie und Angehörigen hätten ziehen wollen.

Es gab kaum Unterschiede bezüglich Bildung und Erwerbsstatus zwischen Menschen, die eine Wohnung gekauft respektive geerbt hatten, und jenen, bei denen dies nicht der Fall war.

Wohneigentum ausserhalb von Zürich gekauft oder geerbt ▹ nach Alter, Wegzug in eine andere Schweizer Gemeinde, 2012
% 100 90 80 70 60 50 40 30 20 10 0 kein Kauf/Erbe Kauf/Erbe

G_7.2

Altersklasse 60 – 69 70 – 79 80plus

keine Angabe

7.3	

Personen, denen die Wohnung gekündigt wurde
Die Anzahl der Personen, die wegen einer Kündigung durch die Vermietenden die Stadt Zürich verliessen, war relativ gering (10 % bei Wegzug in andere Schweizer Gemeinde; knapp über 5 % bei Wegzug ins Ausland; vergleiche Kapitel 4). Personen zwischen 75 und 79 Jahren waren im Vergleich mit anderen Altersklassen häufiger von einer Kündigung betroffen (G_7.3). Der Anteil ausländischer Personen unterschied sich, je nachdem, ob die Kündigung selbst ausgesprochen wurde oder nicht: Unter den Personen, denen gekündigt worden war, betrug der Anteil ausländischer Personen 24 Prozent; bei den Befragten, die selbst kündigten, lag der entsprechende Wert bei 16 Prozent. Wurde nur der Wegzug in eine andere Schweizer Gemeinde betrachtet, sank der Anteil ausländischer Personen bei Kündigenden auf 9 Prozent (G_7.4); bei denjenigen, die die Kündigung erhielten, lag er bei 25 Prozent. Fazit: Ausländerinnen und Ausländern wurde überproportional häufig gekündigt. 56 Prozent der Personen, denen die Wohnung gekündigt wurde, suchten nicht in der Stadt Zürich

Kündigungsanteile nach Alter ▹ Wegzug in eine andere Schweizer Gemeinde, 2012
% 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0 60 – 64 65 – 69 Altersklasse 70 – 74 75 – 79 80 – 84

G_7.3

85plus

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nach einer anderen Wohnung. Bei denjenigen, die selbst kündigten, suchten über zwei Drittel nicht in der Stadt (69 %). Menschen, denen die Wohnung gekündigt wurde, nannten kaum andere Gründe für ihren Wegzug als die Kündigung. Es gab wenig

Zustimmung zu persönlichen, wohnungsbezogenen oder stadtbezogenen Wegzugsgründen. Die Kündigung war mit anderen Worten oft der einzige Grund, warum diese Menschen aus der Stadt Zürich wegzogen.

Herkunft der Personen, die selbst gekündigt respektive die Kündigung erhalten hatten ▹ Wegzug in eine andere Schweizer Gemeinde, 2012
Selber gekündigt 9% 25 %
Herkunft Schweiz Herkunft Ausland

G_7.4

Kündigung erhalten

75 % 91 %

7.4	

Wohnung als zu teuer eingeschätzt
Das Einkommen spielte bei der Einschätzung, ob eine Wohnung zu teuer sei, nur eine untergeordnete Rolle: In allen Einkommensgruppen empfanden etwa 30 Prozent der Menschen ihre Wohnung in Zürich als zu teuer. Die Personen, die ihren Wohnungspreis als zu hoch ansahen, waren eher jünger; die Hälfte war unter 65 Jahre alt. Personen, die ihre Wohnung als zu teuer einschätzten, beurteilten auch andere Aspekte wie Steuern, Verkehr oder Lärm negativ. Menschen, die ihre Wohnung nicht als zu teuer empfanden, störten sich weniger an anderem. Insbesondere bei der Einschätzung der Lebenshaltungskosten gab es beträchtliche Unterschiede zwischen Personen, die ihre Wohnung zu teuer fanden, und anderen, die dies nicht taten (G_7.5).

Unterschiede zwischen Personen denen die Wohnung zu teuer1 respektive nicht zu teuer war ▹ Wegzug in eine andere Schweizer Gemeinde, 2012
Wohnung selbst gekündigt Kündigung erhalten Wegzugsgrund Lebenshaltungskosten Wegzugsgrund Steuerbelastung Wegzugsgrund Lärmbelastung Wohnung zu klein Wohnung zu gross Wohnung nicht altersgerecht % 0 10 20 30 40 50 60 70 80

G_7.5

Zu teuer Nicht zu teuer

90

1	 Die Antwortkategorien «trifft sehr zu» und «trifft zu» hinsichtlich der Frage, ob die Wohnung zu teuer sei, wurden zusammengefasst.

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8	

FAZIT
Die vorliegende Studie zeigt anhand der verschiedenen Wegzugsgründe, dass ältere Menschen in Bezug auf Lebensform und Wohnraumbedürfnisse eine heterogene Bevölkerungsgruppe darstellen. Die Hauptgründe für den Wegzug aus der Stadt Zürich sind vor allem persönlicher, aber auch wohnungsbezogener Natur. Zu den persönlichen Gründen zählen einerseits die preisgünstigere neue Umgebung, die Nähe zu Familie und Angehörigen, Erbschaft oder Kauf von Wohneigentum sowie die Rückkehr in die Herkunftsregion. Wohnungsbezogene Gründe waren vor allem die als zu teuer, zu laut oder nicht altersgerecht eingeschätzten Wohnungen. Es verliessen nur wenige 60-jährige und ältere Menschen die Stadt Zürich weil ihnen die Wohnung gekündigt wurde. Stadtbezogene Wegzugsgründe wie Lebenshaltungskosten, Steuerbelastung sowie Verkehrsund Lärmbelastung in Zürich wurden zwar ebenfalls genannt, allerdings deutlich seltener als persönliche und wohnungsbezogene Wegzugsgründe. Die Faktorenanalyse zeigte beim Wohnungs- sowie beim Kostenfaktor eine deutliche Altersabhängigkeit auf; der Wohnungsfaktor war für 80-Jährige und Ältere, der Kostenfaktor für 60- bis 64-Jährige am ­wichtigsten. Die Auswertungen haben aufgezeigt, dass die Wegzugsgründe vielfältig sind. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Push-Faktoren, die zum Verlassen der Stadt Zürich beitragen – eine als zu teuer empfundene Wohnung beispielsweise –, etwa gleich häufig auftraten, wie Pull-Faktoren, die auf die Attraktivität der neuen Wohnsituation hinweisen. Dazu gehört, dass auch innerhalb der Schweiz viele Menschen in ihre Herkunftsregion zurückkehren oder dass ein hoher Anteil der Weggezogenen am neuen Ort Wohneigentum erworben hat.

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ANHANG A: FRAGEBOGEN

Fragebogen Wegzug aus der Stadt Zürich

Nr.

Die Nummerierung der Fragebogen dient der Adresserfassung für die Verlosung. Ihre Angaben werden nur in anonymisierter Form analysiert. Aus den Resultaten können keine Rückschlüsse auf Einzelpersonen gemacht werden. Ihre Angaben werden nicht an andere Stellen weitergegeben. Vielen Dank für Ihre Mitarbeit! Statistik Stadt Zürich 1 Wie sehr treffen folgende persönliche Gründe für Ihren Wegzug aus Zürich zu?
trifft gar nicht zu trifft eher trifft nicht zu eher zu trifft sehr zu

┌

┐

Neue Partnerschaft (Zusammenzug) Auflösung Partnerschaft (Scheidung / Todesfall) Wohnung / Haus ausserhalb Zürich gekauft oder geerbt Wechsel in die Nähe Familie / Angehörige Wechsel in die Nähe Freunde / Bekannte Wechsel in Altersheim / Pflegeheim ausserhalb Zürich Rückkehr in Herkunftsregion / Herkunftsland Wollte in einem wärmeren Klima leben Wollte in einer preisgünstigeren Umgebung leben Wegzug aus Wohngemeinschaft in der Stadt Zürich Zusammenzug in Hausgemeinschaft ausserhalb von Zürich

          

          

          

          

2

Wie sehr treffen folgende wohnungsbezogene Gründe für Ihren Wegzug zu?
trifft gar trifft eher nicht zu nicht zu trifft eher zu trifft sehr zu

Wohnung in Zürich war zu gross Wohnung in Zürich war zu klein Wohnung in Zürich war zu teuer Wohnung in Zürich war zu lärmig Wohnung in Zürich war nicht altersgerecht Wohnung war zu weit weg von Einkaufsmöglichkeiten Wohnung war zu weit weg von medizinischen Einrichtungen Probleme / Konflikte mit Nachbarn Habe die Wohnung in Zürich selber gekündigt Wohnung in Zürich wurde mir gekündigt Falls «Ja», bitte Kündigungsgrund angeben:
└

       

         

       

       

Nein Nein

Ja  Ja 
┘

1

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┌

3

Wie sehr treffen folgende stadtbezogene Gründe für Ihren Wegzug zu?
trifft gar nicht zu trifft eher nicht zu trifft eher zu trifft sehr zu

┐

Kriminalität in Zürich Verkehrs- und Lärmbelastung in Zürich Sauberkeit / Ordnung in Zürich Steuerbelastung in Zürich Allgemeines politisches Klima in Zürich Lebenshaltungskosten in Zürich

     

     

     

     

4

Wie haben Sie Ihre jetzige (Alters-)Wohnung/Haus bzw. Altersheimplatz gefunden?
Zeitung  Freunde / Bekannte  Arbeitgeber  Wohnungsvermittlungsbüro  Internet (online)  Tausch 

Sonstiges:

5
Ja

Haben Sie versucht in der Stadt Zürich eine (Alters)Wohnung/Haus bzw. einen Altersheimplatz zu finden? Falls «Nein», fahren Sie bitte mit Frage 7 fort.
 War auf Warteliste für Alterswohnung/Altersheimplatz 

Nein 

6

Falls «Ja» oder falls Sie auf einer «Warteliste» waren, wieso haben Sie keine (Alters)Wohnung/Haus bzw. Altersheimplatz in Zürich gefunden?
trifft gar trifft eher trifft trifft nicht zu nicht zu eher zu sehr zu

Sie waren nicht altersgerecht Sie waren zu teuer Sie waren zu weit weg von Einkaufsmöglichkeiten Sie waren zu weit weg von medizinischen Einrichtungen Sie waren zu weit weg von Familie/Freunde Alterswohnung/-heim in Zürich hatte zu lange Wartezeiten Altersgerechte (Alters-)Wohnung/Haus ausserhalb gefunden Preiswerte (Alters-)Wohnung/Haus ausserhalb gefunden

       

       

       

       

7

Welche Art von Haushalt haben Sie jetzt und welche hatten Sie in Zürich?
Einpersonenhaushalt Paar Familie Hausgemeinschaft Alterswohnung/-heim

Haushalt in Zürich
└

 

 

 

 

 
┘

Haushalt jetzt

2

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┌

8

Jetzige und frühere Wohnsituation in Zürich
Anzahl Zimmer Mietzins inkl. Nebenkosten ohne Garage Mietwohnung Genossenschaftswohnung Wohn/Hauseigentum

┐

Haushalt in Zürich Haushalt jetzt

 

 

 

9

Jetziger Erwerbsstatus
Auf Stellensuche  Nicht erwerbstätig (z.B. pensioniert) 

Erwerbstätig 

10 Jahrgang 11 Geschlecht 12 Nationalität

_________ Weiblich  Schweiz  Männlich  Ausland  Doppelbürger/-in ohne Schweiz 

13 Was ist die höchste Schul- bzw. Berufsbildung, die Sie abgeschlossen haben?
Kein Abschluss Obligatorische Schule Berufslehre oder Vollzeit-Berufsschule Maturitätsschule, Lehrerausbildung
   

Höhere Fach- und Berufsausbildung (Meisterdiplom, höhere Fachprüfung, eidg. Fachausweis) Höhere Fachschule (HTL, HSW, HKG, HSA) Universität, ETH, Hochschule Andere:

  



14 Welches Haushaltseinkommen (brutto im Jahr) steht Ihnen jetzt zur Verfügung?
Unter 30‘000.30‘000.- bis 59‘999. 

60’000.- bis 89‘999.90‘000.- bis 119‘999.-

 

120‘000.- bis 149‘999.150‘000.- und mehr

 

15 Hatten Sie noch weitere Gründe für Ihren Wegzug aus Zürich, die im Fragebogen nicht angesprochen wurden? Hier haben Sie die Gelegenheit, uns dies mitzuteilen.

└

16 Möchten Sie an der Verlosung der SBB-Gutscheine teilnehmen? Ja  Nein 

Herzlichen Dank für Ihre Mitarbeit!

┘

3

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ANHANG B: TABELLEN
Wegzugsgründe der in eine andere Schweizer Gemeinde Weggezogenen ▹ Mittelwerte nach Altersklasse, 2012
Wegzugsgründe      Altersklasse 60 – 64 65 – 69 70 – 79

T_B1

80 Jahre und älter 1,1 1,5 1,5 2,8 1,5 2,6 1,4 1,1 1,5 1,1 1,5 1,6 1,1 1,5 1,3 2,4 1,6 1,5 1,2 1,5 1,4 1,3 1,5 1,5 1,5

Persönliche Gründe Neue Partnerschaft Auflösung Partnerschaft Wohneigentum ausserhalb Zürich gekauft/ geerbt Nähe zu Angehörigen Nähe zu Freunden Umzug in Alters-/Pflegeheim ausserhalb Zürich Rückkehr in Herkunftsregion Wärmeres Klima Preisgünstigere Umgebung Wegzug aus Wohngemeinschaft in Zürich Zusammenzug in Hausgemeinschaft ausserhalb Zürich Wohnungsbezogene Gründe Wohnung zu gross Wohnung zu klein Wohnung zu teuer Wohnung zu lärmig Wohnung nicht altersgerecht Entfernung von Einkaufsmöglichkeiten Entfernung von medizinischen Einrichtungen Probleme mit Nachbarn Stadtbezogene Gründe Kriminalität in Zürich Verkehrs- und Lärmbelastung in Zürich Sauberkeit und Ordnung in Zürich Steuerbelastung in Zürich Allgemeines politisches Klima in Zürich Lebenshaltungskosten in Zürich

1,3 1,2 2,3 1,9 1,6 1,0 1,7 1,2 2,3 1,1 1,2 1,4 1,7 2,2 1,9 1,7 1,2 1,2 1,2 1,6 2,0 1,5 1,8 1,7 2,0

1,3 1,3 2,2 1,8 1,6 1,1 1,5 1,1 2,3 1,1 1,2 1,4 1,5 2,1 1,7 1,7 1,2 1,2 1,3 1,7 1,9 1,7 2,0 1,8 2,0

1,2 1,3 2,0 2,3 1,5 1,2 1,4 1,2 2,0 1,1 1,2 1,6 1,3 1,8 1,6 2,0 1,4 1,3 1,3 1,7 1,6 1,6 1,8 1,8 1,9

Daten für Mittelwert-Berechnung: 4 = Trifft sehr zu, 3 = Trifft eher zu , 2 = Trifft eher nicht zu, 1 = Trift gar nicht zu.

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Wegzugsgründe der in eine andere Schweizer Gemeinde Weggezogenen ▹ Mittelwerte nach Stadtkreis-Cluster, 2012
Wegzugsgründe Persönliche Gründe Neue Partnerschaft Auflösung Partnerschaft Wohneigentum ausserhalb Zürich gekauft/geerbt Nähe zu Angehörigen Nähe zu Freunden Umzug in Alters-/Pflegeheim ausserhalb Zürich Rückkehr in Herkunftsregion Wärmeres Klima Preisgünstigere Umgebung Wegzug aus Wohngemeinschaft in Zürich Zusammenzug in Hausgemeinschaft ­ausserhalb Zürich Wohnungsbezogene Gründe Wohnung zu gross Wohnung zu klein Wohnung zu teuer Wohnung zu lärmig Wohnung nicht altersgerecht Entfernung von Einkaufsmöglichkeiten Entfernung von medizinischen Einrichtungen Probleme mit Nachbarn Stadtbezogene Gründe Kriminalität in Zürich Verkehrs- und Lärmbelastung in Zürich Sauberkeit und Ordnung in Zürich Steuerbelastung in Zürich Allgemeines politisches Klima in Zürich Lebenshaltungskosten in Zürich       Stadtkreis-Cluster 1 2 1,2 1,4 2,1 2,3 1,6 1,2 1,5 1,1 2,3 1,1 1,3 1,5 1,7 2,1 2,0 1,9 1,3 1,3 1,3 1,9 2,0 1,7 1,9 1,7 2,0 1,3 1,2 2,2 2,2 1,6 1,3 1,6 1,2 2,0 1,1 1,3 1,3 1,4 1,8 1,8 1,6 1,1 1,2 1,1 1,7 2,0 1,7 1,8 1,7 1,8

T_B2

3 1,3 1,2 2,1 1,9 1,5 1,3 1,6 1,1 2,1 1,1 1,2 1,5 1,4 2,0 1,5 1,9 1,3 1,2 1,3 1,5 1,7 1,4 1,7 1,7 1,9

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Wegzugsgründe der ins Ausland Weggezogenen ▹ Mittelwerte nach Altersklasse, 2012
Wegzugsgründe      Altersklasse 60 – 64 65 – 69 70 – 79

T_B3

80 Jahre und älter (4,0) – – (4,0) – – (4,0) – – – – (1,0) (1,0) (1,0) (1,0) (1,0) (1,0) (1,0) (1,0) (1,0) (1,0) (1,0) (1,0) (1,0) (1,0)

Persönliche Gründe Neue Partnerschaft Auflösung Partnerschaft Wohneigentum ausserhalb Zürich gekauft/geerbt Nähe zu Angehörigen Nähe zu Freunden Umzug in Alters-/Pflegeheim ausserhalb Zürich Rückkehr in Herkunftsregion Wärmeres Klima Preisgünstigere Umgebung Wegzug aus Wohngemeinschaft in Zürich Zusammenzug in Hausgemeinschaft ­ausserhalb Zürich Wohnungsbezogene Gründe Wohnung zu gross Wohnung zu klein Wohnung zu teuer Wohnung zu lärmig Wohnung nicht altersgerecht Entfernung von Einkaufsmöglichkeiten Entfernung von medizinischen Einrichtungen Probleme mit Nachbarn Stadtbezogene Gründe Kriminalität in Zürich Verkehrs- und Lärmbelastung in Zürich Sauberkeit und Ordnung in Zürich Steuerbelastung in Zürich Allgemeines politisches Klima in Zürich Lebenshaltungskosten in Zürich

1,0 1,0 1,0 2,6 1,6 1,0 3,3 1,2 1,8 1,1 1,3 1,2 1,2 2,0 1,4 1,3 1,2 1,1 1,2 1,3 1,4 1,2 1,8 1,2 2,0

1,5 1,5 1,7 2,5 1,8 1,1 2,8 2,4 2,3 1,4 1,8 1,6 1,5 2,2 1,6 1,5 1,2 1,2 1,2 1,4 1,3 1,2 1,8 1,5 2,4

1,3 1,0 1,9 2,1 1,7 1,1 2,4 2,8 2,5 1,0 1,0 1,2 1,0 2,2 1,2 1,4 1,1 1,1 1,2 1,6 1,2 1,1 2,1 1,8 2,5

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Wegzugsgründe der ins Ausland Weggezogenen ▹ Mittelwerte nach Stadtkreis-Cluster, 2012
Wegzugsgründe Persönliche Gründe Neue Partnerschaft Auflösung Partnerschaft Wohneigentum ausserhalb Zürich gekauft/geerbt Nähe zu Angehörigen Nähe zu Freunden Umzug in Alters-/Pflegeheim ausserhalb Zürich Rückkehr in Herkunftsregion Wärmeres Klima Preisgünstigere Umgebung Wegzug aus Wohngemeinschaft in Zürich Zusammenzug in Hausgemeinschaft ­ausserhalb Zürich Wohnungsbezogene Gründe Wohnung zu gross Wohnung zu klein Wohnung zu teuer Wohnung zu lärmig Wohnung nicht altersgerecht Entfernung von Einkaufsmöglichkeiten Entfernung von medizinischen Einrichtungen Probleme mit Nachbarn Stadtbezogene Gründe Kriminalität in Zürich Verkehrs- und Lärmbelastung in Zürich Sauberkeit und Ordnung in Zürich Steuerbelastung in Zürich Allgemeines politisches Klima in Zürich Lebenshaltungskosten in Zürich       Stadtkreis-Cluster 1 2 1,2 1,0 1,5 2,8 1,8 1,1 2,8 2,3 2,2 1,3 1,5 1,3 1,4 2,3 1,5 1,4 1,1 1,1 1,1 1,4 1,3 1,2 2,0 1,5 2,3 1,7 1,3 1,1 2,0 1,3 1,0 2,9 1,7 1,8 1,0 1,9 1,3 1,1 1,8 1,3 1,4 1,0 1,0 1,0 1,2 1,4 1,0 1,5 1,2 2,1

T_B4

3 1,0 1,3 1,4 2,4 1,8 1,1 3,3 1,5 2,0 1,1 1,2 1,4 1,2 2,0 1,4 1,4 1,2 1,2 1,4 1,5 1,4 1,2 1,8 1,4 2,2

Wohndaten der in eine andere Schweizer Gemeinde Weggezogenen ▹ Mittelwerte nach Stadtkreis-Cluster, Haushalte, 2012
Wohndaten vorher und nachher     Stadtkreis-Cluster 1 2 3,0 3,2 2,3 2,3 2,9 3,4 2,6 2,6

T_B5

3 3,3 3,5 3,1 2,8

Zimmerzahl vor Wegzug Zimmerzahl nach Wegzug Bruttomiete vor Wegzug Bruttomiete nach Wegzug

Wohndaten der ins Ausland Weggezogenen ▹ Mittelwerte nach Stadtkreis-Cluster, Haushalte, 2012
Wohndaten vorher und nachher     Stadtkreis-Cluster 1 2 2,1 3,2 2,3 1,0 2,4 3,9 2,1 (1,0)

T_B6

3 2,6 4,4 2,8 2,8

Zimmerzahl vor Wegzug Zimmerzahl nach Wegzug Bruttomiete vor Wegzug Bruttomiete nach Wegzug

37

S TAT I S T I K S TA D T Z Ü R I C H

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Zimmerzahl vor und nach Wegzug der in eine andere Schweizer Gemeinde T_B7 Weggezogenen ▹ Anzahl Nennungen, Haushalte, 2012
Zimmerzahl vor Wegzug Zimmerzahl nach Wegzug 1 2 12 7 15 6 1 – 4 11 26 21 10 3 1 –

3 13 20 60 24 4 10 1

4 6 15 32 45 11 9 1

5 7 9 13 17 10 4 –

6 und mehr 2 6 9 8 2 6 –

Keine Angabe 5 7 13 5 4 1 141

1 2 3 4 5 6 und mehr Keine Angabe

Zimmerzahl vor und nach Wegzug der ins Ausland Weggezogenen ▹ Anzahl Nennungen, Haushalte, 2012
Zimmerzahl vor Wegzug Zimmerzahl nach Wegzug 1 2 1 1 – – – – 3 2 5 1 – –

T_B8

3 3 3 5 – 2 –

4 3 – 3 1 – –

5 2 2 2 1 1 –

6 und mehr 4 3 2 1 1 1

Keine Angabe – 1 3 1 – 21

1 2 3 4 5 Keine Angabe

Bruttomiete vor und nach Wegzug der in eine andere Schweizer Gemeinde T_B9 Weggezogenen ▹ Anzahl Nennungen, Haushalte, 2012
Bruttomiete vor Wegzug (Franken) Bruttomiete nach Wegzug (Franken) 1001 –  1501 –  2001 –  Bis 1500 2000 2500 1000 17 13 10 – 3 1 2 13 25 15 2 7 – 2 8 17 16 3 10 3 2 2 9 4 4 3 2 1

>2500 2 3 7 1 16 5 1

Wohn­ eigentum 13 39 41 14 20 37 80

Keine Angabe 6 7 7 – 1 27 116

Bis 1000 1001 – 1500 1501 – 2000 2001 – 2500 >2500 Wohneigentum Keine Angabe

Bruttomiete vor und nach Wegzug der ins Ausland Weggezogenen ▹ Anzahl Nennungen, Haushalte, 2012
Bruttomiete vor Wegzug (Franken) Bruttomiete nach Wegzug (Franken) 1001 –  1501 –  2001 –  Bis 1500 2000 2500 1000 1 6 3 – 1 – – – – – – – – – – – – 1 – – 1 – – – – – 1 –

T_B10

>2500 – – – – – – –

Wohn­ eigentum 7 7 5 3 2 2 16

Keine Angabe – 1 1 – – 3 18

Bis 1000 1001 – 1500 1501 – 2000 2001 – 2500 >2500 Wohneigentum Keine Angabe

38

S TAT I S T I K S TA D T Z Ü R I C H

W E G Z U G 6 0 P LU S

Eigentumsart vor und nach Wegzug der in eine andere Schweizer Gemeinde Weggezogenen ▹ Anzahl Nennungen, 2012
Eigentumsart vor Wegzug Eigentumsart nach Wegzug Miet­ Mietwohnung wohnung privat gemeinnützig 260 48 48 7 10 8 2 – Wohn­ eigentum 199 36 54 18

T_B11

Keine Angabe 43 9 5 34

Mietwohnung privat Mietwohnung gemeinnützig Wohneigentum Keine Angabe

Eigentumsart vor und nach Wegzug der ins Ausland Weggezogenen ▹ Anzahl Nennungen, 2012
Eigentumsart vor Wegzug Eigentumsart nach Wegzug Miet­ Mietwohnung wohnung privat gemeinnützig 17 3 5 2 – – – – Wohn­ eigentum 38 4 3 3

T_B12

Keine Angabe 8 2 1 7

Mietwohnung privat Mietwohnung gemeinnützig Wohneigentum Keine Angabe

Persönliche Wegzugsgründe der in eine andere Schweizer Gemeinde Weggezogenen ▹ Anzahl Nennungen, 2012
Trifft sehr zu 46 44 219 156 44 48 84 10 112 10 33 Trifft Trifft eher eher zu nicht zu 8 2 15 4 22 84 84 8 42 20 158 10 14 3 21 43 7 9 13 37 11 12 Trifft gar nicht zu 544 522 391 361 420 541 473 532 314 548 525

T_B13
Keine Angabe 181 196 146 159 190 177 173 206 160 202 197

Neue Partnerschaft Auflösung Partnerschaft Wohneigentum ausserhalb von Zürich gekauft/geerbt Nähe zu Angehörigen Nähe zu Freunden Umzug in Alters-/Pflegeheim ausserhalb von Zürich Rückkehr in Herkunftsregion Wärmeres Klima Preisgünstigere Umgebung Wegzug aus Wohngemeinschaft in Zürich Zusammenzug in Hausgemeinschaft ausserhalb von Zürich

Persönliche Wegzugsgründe der ins Ausland Weggezogenen ▹ Anzahl Nennungen, 2012
Trifft sehr zu 5 3 6 30 8 – 48 19 21 2 7 Trifft Trifft eher eher zu nicht zu – 1 – 1 2 12 11 – 5 3 2 1 2 4 2 4 4 1 3 10 4 2 Trifft gar nicht zu 66 68 61 33 47 67 27 48 43 64 60

T_B14
Keine Angabe 21 21 20 16 23 22 12 20 17 22 22

Neue Partnerschaft Auflösung Partnerschaft Wohneigentum ausserhalb von Zürich gekauft/geerbt Nähe zu Angehörigen Nähe zu Freunden Umzug in Alters-/Pflegeheim ausserhalb von Zürich Rückkehr in Herkunftsregion Wärmeres Klima Preisgünstigere Umgebung Wegzug aus Wohngemeinschaft in Zürich Zusammenzug in Hausgemeinschaft ausserhalb von Zürich

39

S TAT I S T I K S TA D T Z Ü R I C H

W E G Z U G 6 0 P LU S

Wohnungsbezogene Wegzugsgründe der in eine andere Schweizer Gemeinde Weggezogenen ▹ Anzahl Nennungen, 2012
Trifft sehr zu 53 42 129 69 94 12 5 20 Trifft Trifft eher eher zu nicht zu 44 37 64 26 102 60 77 75 84 72 32 29 22 66 57 36 Trifft gar nicht zu 467 467 344 385 378 489 502 517

T_B15
Keine Angabe 180 182 146 175 153 182 188 186

Wohnung zu gross Wohnung zu klein Wohnung zu teuer Wohnung zu lärmig Wohnung nicht altersgerecht Entfernung von Einkaufsmöglichkeiten Entfernung von medizinischen Einrichtungen Probleme mit Nachbarn

Wohnungsbezogene Wegzugsgründe der ins Ausland Weggezogenen ▹ Anzahl Nennungen, 2012
Trifft sehr zu 3 2 16 2 3 – – 1 Trifft Trifft eher eher zu nicht zu 4 4 4 7 10 11 7 10 7 2 – 1 4 10 5 1 Trifft gar nicht zu 63 62 40 57 62 62 67 67

T_B16
Keine Angabe 19 18 16 17 19 21 20 20

Wohnung zu gross Wohnung zu klein Wohnung zu teuer Wohnung zu lärmig Wohnung nicht altersgerecht Entfernung von Einkaufsmöglichkeiten Entfernung von medizinischen Einrichtungen Probleme mit Nachbarn

Stadtbezogene Wegzugsgründe der in eine andere Schweizer Gemeinde Weggezogenen ▹ Anzahl Nennungen, 2012
Trifft sehr zu 39 70 42 48 72 65 Trifft Trifft eher eher zu nicht zu 87 129 112 72 137 74 149 111 92 120 100 120 Trifft gar nicht zu 404 374 451 354 416 342

T_B17
Keine Angabe 122 114 124 122 119 105

Kriminalität in Zürich Verkehrs- und Lärmbelastung in Zürich Sauberkeit und Ordnung in Zürich Steuerbelastung in Zürich Allgemeines politisches Klima in Zürich Lebenshaltungskosten in Zürich

Stadtbezogene Wegzugsgründe der ins Ausland Weggezogenen ▹ Anzahl Nennungen, 2012
Trifft sehr zu 1 – 3 10 3 20 Trifft Trifft eher eher zu nicht zu 8 11 5 2 13 7 14 15 6 11 8 15 Trifft gar nicht zu 63 63 72 50 63 39

T_B18
Keine Angabe 10 10 10 9 12 5

Kriminalität in Zürich Verkehrs- und Lärmbelastung in Zürich Sauberkeit und Ordnung in Zürich Steuerbelastung in Zürich Allgemeines politisches Klima in Zürich Lebenshaltungskosten in Zürich

40

S TAT I S T I K S TA D T Z Ü R I C H

W E G Z U G 6 0 P LU S

	GLOSSAR
Brutto-Rücklaufquote  Anzahl befragte dividiert durch Anzahl weggezogene Personen. Netto-Rücklaufquote  Anzahl befragte dividiert durch Anzahl angeschriebene Personen. Pull-Faktoren  Faktoren, die auf die Attraktivität des Zielortes hinweisen (pull: ziehen). Push-Faktoren  Faktoren, die zum Verlassen des Quellortes beitragen (push: drücken). Umzug  Umzüge sind Wohnstandortswechsel innerhalb der Stadt Zürich. Wegzug  Wegzüge sind Wohnortswechsel von Personen mit Wohnsitz in der Stadt Zürich in eine andere Gemeinde der Schweiz oder ins Ausland. Wohnbevölkerung  Die Wohnbevölkerung umfasst alle Personen, die in der Stadt Zürich gemeldet sind, in der Stadt wohnen und die städtischen Infrastrukturen beanspruchen. Die Wohnbevölkerung umfasst auch Wochenaufenthalter/-innen, Asylsuchende, Flüchtlinge mit vorläufiger Aufnahme sowie kurzfristige Aufenthalter/-innen und wird auch als wirtschaftliche Wohnbevölkerung bezeichnet. Zuzug  Zuzüge sind Wohnortswechsel von Personen mit Wohnsitz ausserhalb der Stadt Zürich oder im Ausland in die Stadt Zürich.

	QUELLEN
Daten Bevölkerungsregister, 2012. Personenmeldeamt Zürich Erhebung zu den Wegzugsgründen 2012. Statistik Stadt Zürich Tabellen
T_2.1

Bevölkerungsregister, 2012. Personenmeldeamt Zürich Erhebung zu den Wegzugsgründen 2012. Statistik Stadt Zürich
T_3.1, T_3.2, T_4.1, T_4.2, T_B1 – T_B18

Erhebung zu den Wegzugsgründen 2012. Statistik Stadt Zürich Grafiken
G_1.1

Bevölkerungsregister, 2012. Personenmeldeamt Zürich
G_3.1 – G_3.8, G_4.1, G_4.2, G_5.1 – G_5.3, G_6.1 – G_6.12, G_7.1 – G_7.5

Erhebung zu den Wegzugsgründen 2012. Statistik Stadt Zürich

41

S TAT I S T I K S TA D T Z Ü R I C H

W E G Z U G 6 0 P LU S

	
T_2.1 T_3.1 T_3.2 T_4.1 T_4.2 T_B1 T_B2 T_B3 T_B4 T_B5 T_B6 T_B7 T_B8 T_B9 T_B10 T_B11 T_B12 T_B13 T_B14 T_B15 T_B16 T_B17 T_B18

VERZEICHNIS DER TABELLEN, GRAFIKEN UND KARTEN
Tabellen Bestand, Weggezogene, Angeschriebene und Befragte – 2012	 Wegzugsgründe und Faktorladungen – 2012	 Anzahl Nennungen nach Altersklasse, 2012	 Wegzugsgründe der in eine andere Schweizer Gemeinde Weggezogenen – Mittelwerte nach Altersklasse, 2012	 Wegzugsgründe der in eine andere Schweizer Gemeinde Weggezogenen – Mittelwerte nach Stadtkreis-Cluster, 2012	 Wegzugsgründe der ins Ausland Weggezogenen – Mittelwerte nach Altersklasse, 2012	 Wegzugsgründe der ins Ausland Weggezogenen – Mittelwerte nach Stadtkreis-Cluster, 2012	 35 36 37 37 37 38 38 39 38 39 39 39 39 40 40 40 40 7 9 13 16 Häufigste Wegzugsgründe pro Wegzugsgrund-Kategorie – Zustimmung in Prozent nach Wegzugsort, 2012	 Genutzte Informationsquellen der in eine andere Schweizer Gemeinde Weggezogenen – Genutzte Informationsquellen der ins Ausland Weggezogenen – Anzahl Nennungen nach Altersklasse, 2012	 16 34

Wohndaten der in eine andere Schweizer Gemeinde Weggezogenen – Mittelwerte nach Stadtkreis-Cluster, Haushalte, 2012	 Wohndaten der ins Ausland Weggezogenen – Mittelwerte nach Stadtkreis-Cluster, Haushalte, 2012	 Zimmerzahl vor und nach Wegzug der in eine andere Schweizer Gemeinde Weggezogenen – zahl Nennungen, Haushalte, 2012	 Zimmerzahl vor und nach Wegzug der ins Ausland Weggezogenen – Anzahl Nennungen, Haushalte, 2012	 Bruttomiete vor und nach Wegzug der in eine andere Schweizer Gemeinde Weggezogenen – Anzahl Nennungen, Haushalte, 2012	 Bruttomiete vor und nach Wegzug der ins Ausland Weggezogenen – Anzahl Nennungen, Haushalte, 2012	 Eigentumsart vor und nach Wegzug der in eine andere Schweizer Gemeinde Weggezogenen – Anzahl Nennungen, 2012	 Eigentumsart vor und nach Wegzug der ins Ausland Weggezogenen – Anzahl Nennungen, 2012	 2012	 Persönliche Wegzugsgründe der ins Ausland Weggezogenen – Anzahl Nennungen, 2012	 Anzahl Nennungen, 2012	 Wohnungsbezogene Wegzugsgründe der ins Ausland Weggezogenen – Anzahl Nennungen, 2012	 Stadtbezogene Wegzugsgründe der in eine andere Schweizer Gemeinde Weggezogenen – Anzahl Nennungen, 2012	 Stadtbezogene Wegzugsgründe der ins Ausland Weggezogenen – Anzahl Nennungen, 2012	 Grafiken Wohnungsbezogene Wegzugsgründe der in eine andere Schweizer Gemeinde Weggezogenen – Persönliche Wegzugsgründe der in eine andere Schweizer Gemeinde Weggezogenen – Anzahl Nennungen,

G_1.1 G_3.1 G_3.2 G_3.3 G_3.4 G_3.5 G_3.6 G_3.7 G_3.8 G_4.1 G_4.2 G_5.1 G_5.2 G_5.3

Anzahl Zuzüge und Wegzüge von über 50-Jährigen pro Jahr – nach Alter, Durchschnitt der Jahre 2000 bis 20126 Persönliche Wegzugsgründe Persönliche Wegzugsgründe

– der in eine andere Schweizer Gemeinde Weggezogenen, 2012 – der ins Ausland Weggezogenen, 2012 Wohnungsbezogene Wegzugsgründe – der in eine andere Schweizer Gemeinde Weggezogenen, 2012 Wohnungsbezogene Wegzugsgründe – der ins Ausland Weggezogenen, 2012 Stadtbezogene Wegzugsgründe – der in eine andere Schweizer Gemeinde Weggezogenen, 2012 Stadtbezogene Wegzugsgründe – der ins Ausland Weggezogenen, 2012 Mittelwerte der Wegzugsgrund-Faktoren – nach Altersklasse, 2012 Mittelwerte der Wegzugsgrund-Faktoren – nach Stadtkreis-Cluster, 2012 Wohnungssuche und Kündigung – der in eine andere Schweizer Gemeinde Weggezogenen, 2012 Wohnungssuche und Kündigung – der ins Ausland Weggezogenen, 2012 Zimmerzahl der Haushalte vor und nach Wegzug – der in eine andere
Bruttomiete der Haushalte vor und nach Wegzug

9 10 11 11 12 12 13 13 15 15 17

Schweizer Gemeinde Weggezogenen, 2012

– der in eine andere
18 18

Schweizer Gemeinde Weggezogenen, 2012 Eigentumsart vor und nach Wegzug

– der in eine andere Schweizer Gemeinde Weggezogenen, 2012

42

S TAT I S T I K S TA D T Z Ü R I C H

W E G Z U G 6 0 P LU S

G_6.1 G_6.2 G_6.3 G_6.4 G_6.5 G_6.6 G_6.7 G_6.8 G_6.9 G_6.10 G_6.11 G_6.12 G_7.1 G_7.2 G_7.3 G_7.4 G_7.5

Wegzugsgrund «Rückkehr in Herkunftsregion» – nach Wegzugsregion, 2012 Wegzugsgrund «Steuerbelastung in Zürich» – nach Wegzugsregion, 2012

Wegzugsgrund «Nähe Familie und Angehörige» – nach Wegzugsregion, 2012

Weggezogene Personen – nach Altersklasse und Region, 2012

22 23 23 23 23 24 24 25 25 25 26 26 27 28 28 29 29

Wegzugsgrund «keine altersgerechte Wohnung in Zürich» – nach Wegzugsregion, 2012 Angaben zu Kündigung und Wohnungssuche – nach Wegzugsregion, 2012 Wie wurde die neue Wohnung gefunden? Zimmerzahl vor und nach dem Wegzug – Anteil in Prozent, 2012 Miete vor und nach dem Wegzug – Anteil in Prozent , 2012

– Anteil 1 nach Wegzugsregion, 2012

Eigentumsart vor und nach dem Wegzug – Anteil in Prozent, 2012

Miete und Wohneigentum vor dem Wegzug – nach Wegzugsregion, 2012 Wohnungssuche in Zürich – nach Wegzugsort , Anteile, 2012  Wegzug in eine andere Schweizer Gemeinde, 2012 

Miete und Wohneigentum nach dem Wegzug – nach Wegzugsregion, 2012 Wohneigentum ausserhalb von Zürich gekauft oder geerbt – nach Alter, Kündigungsanteile nach Alter – Wegzug in eine andere Schweizer Gemeinde, 2012 Wegzug in eine andere Schweizer Gemeinde, 2012 Unterschiede zwischen Personen denen die Wohnung zu teuer respektive nicht zu teuer war – Wegzug in eine andere Schweizer Gemeinde, 2012

Herkunft der Personen, die selbst gekündigt respektive die Kündigung erhalten hatten –

Karten
K_6.1

Gemeinden der Agglomeration – nach Wegzugsregion

20

	DANK
Wir bedanken uns bestens bei den Mitgliedern der Projektbegleitgruppe aus dem Gesundheits- und Umweltdepartement der Stadt Zürich, bei der Stadtentwicklung Zürich sowie bei der Universität Zürich für die hilfreichen fachbezogenen Hinweise.

43

S TAT I S T I K S TA D T Z Ü R I C H

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