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Periodical volume

Full text: Der Berliner Konjunkturbericht Issue 2015

Der Berliner Konjunkturbericht
Die wirtschaftliche Lage Berlins im Herbst 2015

Inhalt

GESAMTWIRTSCHAFT
Geschäftsklima 	

5

Geschäftslage und Geschäftserwartungen 	

6

Beschäftigungspläne 	

8

Investitionspläne	9
Exportentwicklung und -erwartungen	

10

BRANCHENBETRACHTUNG
Industrie	11
Handwerk	12
Bauindustrie	14
Handel	15
Dienstleistungsgewerbe 	

16

Gastgewerbe	17

Impressum	18

Hinweis: Die in der Broschüre verwendeten Zahlen errechnen sich aus den gewichteten Umfrageergebnissen von IHK Berlin und Handwerkskammer Berlin. Daher weichen
sie von den Werten in den Konjunkturberichten im Frühsommer und zum Jahresbeginn
ab. In diesen Berichten werden ausschließlich Werte der IHK-Organisation verwendet.

3

GESCHÄFTSKLIMA

Konjunkturstimmung ungetrübt
Die Berliner Konjunktur entwickelt sich im Spätsommer und im Herbst 2015 für weite Teile der
hauptstädtischen Wirtschaft günstig. Die Nachfrage wächst moderat auf bereits hohem Niveau,
von größeren ökonomischen Verwerfungen blieben die Unternehmen in den letzten Monaten verschont – auch am unmittelbaren Zukunftshorizont
deuten sich für die Berliner Wirtschaft keine krisenhaften Entwicklungen an.
Illustriert wird diese konjunkturelle Ausgeglichenheit sehr gut durch den Verlauf des Berliner
Geschäftsklimaindex. Der Index, welcher sich
aus Einschätzungen der Geschäftslage sowie der
Geschäftserwartungen berechnet, verändert sich
gegenüber der Vorumfrage nicht: Der im Frühjahr ermittelte Wert von 136 Zählern ist auch der
Wert des Herbstes. Diese stabile Stimmung lässt
sich vielleicht am aussagekräftigsten durch die
Feststellung kommentieren, dass „die Konjunktur
rund läuft“ – ohne Höhen und ohne Tiefen. Denn
die Monate von Mai bis September waren, in ökonomischer Hinsicht und mit Blick auf Berlin, eher
150

ereignisarm. Die im Rahmen weltwirtschaftlicher Betrachtungen immer stärker in den Fokus
rückenden Größen wie die offenbar gewordenen
Risiken des chinesischen Wachstumsmodells sind
für die Bewertung der laufenden Geschäfte und
der kurzfristigen Erwartungen in den meisten
Berliner Unternehmen eher unbedeutend. Zudem
sind die wichtigen, seit einigen Jahren wirkenden
Konjunkturstützen, wie niedrige Öl- und Rohstoffpreise, die Nullzins-Politik und der geringe Außenwert des Euro, weiterhin wirksam.
Das Geschäftsklima in der Hauptstadt bleibt daher
freundlich, und der Index, der diese Stimmung
abbildet, bewegt sich auf hohem Niveau seitwärts.

144

Der Geschäftsklimaindikator

140

ist das geometrische Mittel der

136
136

130

131

Salden aus Geschäftslage und
Geschäftserwartungen. Er er-

120

rechnet sich als Quadratwurzel

110

Wenn beide Salden gleich null

aus dem Produkt beider Salden.
sind, nimmt der Indikator den

100

neutralen Wert 100 an. Das
geometrische Mittel gilt als

90

„konservativer“ Durchschnitt,
weil stets der niedrigere Saldo

80

stärker gewichtet wird.

70
0

jeweils Werte für Frühjahr und
Herbst eines Jahres

Frühjahr
Herbst
2012

Frühjahr

Herbst
2013

Frühjahr
Herbst
2014

Frühjahr
Herbst
2015
5

GESCHÄFTSLAGE UND GESCHÄFTSERWARTUNGEN

Berliner Wirtschaft mit flotten Geschäften
Die Geschäfte der Berliner Wirtschaft laufen im Herbst 2015 flotter als im Frühjahr – die
Geschäftserwartungen sind allerdings nicht mehr
ganz so zuversichtlich wie noch vor vier Monaten. Da es jedoch im Sommer und während des
Befragungszeitraumes im September keine ausgeprägten wirtschaftlichen Verwerfungen gab, sind
die Bewegungen beider Zeitreihen als moderat
zu bezeichnen. Sie deuten weder auf eine deutlich dynamischere Konjunktur im zurückliegenden
Sommer hin, noch kündigen sie eine gebremste
Entwicklung in den kommenden Monaten an. So
gewinnt der Saldo der Geschäftslage – der sich
aus positiven und negativen Bewertungen ergibt –
im Vergleich zum Frühjahr sechs Punkte hinzu und
zählt 46 Zähler. Der Saldo der Geschäftserwartungen – der sich aus optimistischen und pessimistischen Prognosen ergibt – verliert fünf Punkte
und beläuft sich aktuell auf 27 Punkte.
Da der Einfluss konjunkturell wirksamer Faktoren
je nach wirtschaftlicher Struktur zu unterschiedlichen Effekten führen kann, dürfen die generell

für die Deutung der bundesweiten Konjunkturentwicklung in Anspruch genommenen Ansätze
nicht unreflektiert auf Berlin übertragen werden.
So ist die unmittelbare Wirkung industriewirksamer Konjunktureffekte natürlich auch in der
Hauptstadt spürbar. Dennoch werden Lage und
Erwartungen der Berliner Wirtschaft nicht von
diesen geprägt. Vielmehr ist in der Metropole an
Spree und Havel der zur Interpretation geeignetste
Fokus auf die Konjunktur jener aus der Perspektive
der Dienstleitungsbranche. Deren konjunkturelle
Rahmenbedingungen haben in den letzten Monaten keine Trübung erfahren: Die Binnenkaufkraft
der Metropole dürfte auch zuletzt weiter gestiegen sein, wofür die Entwicklung am Arbeitsmarkt
spricht. Die weiterhin deflationär verlaufende
Preisentwicklung für Energieträger müsste zudem
alternativ nutzbare Kaufkraft freigesetzt haben.
Zur intern generierten Nachfrage kommt in Berlin in erheblichem Maße auch die externe Kaufkraft hinzu, die durch Tourismus, Messen und
Kongresse in die Metropole strömt. Auch diese
hat in den vergangenen Monaten zugenommen.

Zudem darf man dem Effekt der aktuell minimalen Realverzinsung einen positiven Einfluss auf die
Konsumneigung zuschreiben. Diese unmittelbar
auf Handel, Gastgewerbe und zahlreiche Dienstleistungen wirkenden Faktoren dürften das leichte
Plus bei der Geschäftslagebeurteilung im Wesentlichen erklären. Hinzu kommt die weiterhin dynamische Entwicklung der Nachfrage nach Wohnund Gewerberaum, welche im Baugewerbe gut
laufende Geschäfte nach sich zieht. Diese Nachfrage gründet strukturell in der wachsenden Stadt
Berlin und natürlich auch in der aktuellen Kapitalmarktsituation, die Immobilieninvestitionen an
einem absehbar demographisch und ökonomisch
stabilen Standort lukrativ machen.
Niedrige Energiepreise und ein vergleichsweise
niedriger Außenwert des Euro stützen auch die
Geschäfte der Berliner Industriebetriebe – zumindest im ersten Halbjahr waren deren Umsätze
weiter gestiegen. Im Sommer scheint die Produktion allerdings keine Expansion erfahren zu haben,
wofür auch die zuletzt eher enttäuschende Entwicklung in den Schwellenländern verantwortlich
zeichnen dürfte. Im Berliner Handwerk haben die
Sommermonate einen kleinen Konjunkturboom
mit sich gebracht. Die Unternehmen beurteilen ihre

60
50

49

40

39

42

40

46

32

30

27

20

20

10

-10

negativen Einschätzungen
jeweils Werte für Frühjahr
und Herbst eines Jahres

6

-20
-30

Die geringfügige Eintrübung der Geschäftserwartungen erklärt sich aus den veränderten Aussichten in der Dienstleistungs- und Handelsbranche.*
In beiden Wirtschaftszweigen rechnen in der aktuellen Umfrage weniger Unternehmen als noch im
Frühjahr damit, dass sich ihre Geschäfte in den
kommenden Monaten weiter verbessern. Dafür
geben mehr Unternehmen an, eine Geschäftsentwicklung auf konstantem Niveau zu erwarten –
nicht gestiegen ist der seit mehreren Jahren
geringe Anteil, der mit schlechteren Geschäften
rechnet. Die etwas weniger optimistischen Erwartungen dürfen also nicht als zunehmende Skepsis
interpretiert werden. Vielmehr gehen viele Unternehmen, nachdem die Geschäfte in den vergangenen Monaten nochmals an Tempo zugelegt haben,
nicht davon aus, dass in nächster Zukunft eine
weitere Beschleunigung zu erwarten ist.

Frühjahr 2014

Herbst 2014

Frühjahr 2015

Herbst 2015

gut

57

53

52

55

befriedigend

35

36

35

36

schlecht

8

11

12

9

Saldo aus gut und schlecht

49

42

40

46

besser

47

34

40

36

gleichbleibend

46

53

51

56

schlechter

8

14

9

9

Saldo aus besser und schlechter

39

20

32

27

* Die Ereignisse um den Volkswagen-Konzern wurden erst
nach Abschluss der Befragung
in die Öffentlichkeit getragen
und schlagen sich daher nicht
in den Umfrageergebnissen
nieder.

Geschäftslage

Geschäftserwartungen

0
Saldo aus positiven und

Geschäftslage in der aktuellen Umfrage weit besser
als noch im Frühjahr.S.12

Abweichungen der Anteilssummen von 100 sind Rundungen
der Prozentangaben geschuldet.

Frühjahr
Herbst
2012
Lage

Frühjahr
Herbst
2013
Erwartungen

Frühjahr
Herbst
2014

Frühjahr
Herbst
2015
7

BESCHÄFTIGUNGSPLÄNE

INVESTITIONSPLÄNE

Expansive Planungen

Herbstlaune etwas eingetrübt

Berlin ist seit Februar 2012 unangefochten das
Bundesland, in dem am schnellsten sozialversicherungspflichtige Beschäftigung geschaffen wird.
Diese erfreuliche Dynamik spiegelt sich in den
Ergebnissen der Konjunkturumfragen von IHK Berlin und Handwerkskammer Berlin wider. So zeigte
der Indikator der Beschäftigungspläne zuletzt im
Herbst 2009 negative Personalplanungen an. Seitdem mäandert die Zeitreihe stets oberhalb der
Nulllinie, das heißt, der Saldo aus steigend und
abnehmend geplanter Beschäftigung ist positiv.
Bewirkt wird dies zum einen durch die immer wieder Tempo vorlegende Dienstleistungskonjunktur,
zum anderen durch den insgesamt erfreulich positiven Entwicklungspfad der Metropole. Berlin hat
sich im Verlauf der vergangenen Dekade zu einem
Habitat für Gründungen im Low- und HightechBereich entwickelt. In Verbindung mit der guten
Entwicklung der beschäftigungsintensiven Handels-, Gast- und Dienstleistungssektoren formte
sich so der Berliner Jobgenerator, der in den kommenden Monaten noch an Kraft zulegen könnte.

Darauf deutet der starke Anstieg des Saldos der
Personalpläne hin, der seit dem Frühjahr acht
Punkte hinzugewonnen hat und nun 15 Punkte
zählt. Der starke Anstieg ergibt sich insbesondere
aus den optimistischeren Planungen im Dienstleistungs- S. 16 und Gastgewerbe S. 17. Die Planungen
in vielen Industriebetrieben hingegen zeigen an,
dass die Mitarbeiterzahl vorerst konstant gehalten
werden soll.
Im Berliner Handwerk zeigt der Beschäftigungsindikator weiterhin expansive Planungen an. Der
Saldo beträgt elf Punkte und behält damit das
hohe, Zuversicht anzeigende Niveau bei, welches
er bereits bei der Frühjahrsumfrage innehatte.
Ebenfalls für eine optimistische Zukunftssicht
sprechen die Personalplanungen der befragten
Unternehmen des Handels; und so behält der
Saldo mit 14 Punkten das hohe Niveau der Vorumfrage im Frühjahr bei.

Die Investitionslaune in der Berliner Wirtschaft
ist im Herbst 2015 gut, aber von etwas größerer
Zurückhaltung geprägt als noch im Frühjahr oder
im Herbst des Vorjahres. Die Unterschiede zwischen den Branchen sind jedoch offenbar: So verbessern sich die Investitionsplanungen des Handwerks in der aktuellen Umfrage sogar deutlich im
Vergleich zur Vorumfrage. Der Saldo aus expansiv
sowie zurückgehend geplanten Investitionsausgaben gewinnt 15 Punkte hinzu und beträgt damit
fünf Zähler.
Im Dienstleistungsgewerbe hingegen bleiben die
Einschätzungen der Unternehmen hinter denen
des Frühjahrs zurück – allerdings findet der Rückgang des Saldos auf hohem Niveau statt, und
selbst nach dem Verlust von 13 Punkten zählt er
noch immer 31 Punkte. Damit wird deutlich, dass
die Berliner Dienstleister nicht von Investitionen
Abstand nehmen. Vielmehr gedenken mehr Unternehmen als noch vor vier Monaten mit konstanten Investitionsausgaben zu operieren. Ein Grund
dafür mag sich in der selteneren Nennung des

Investitionsmotives der Kapazitätsausweitung
erkennen lassen: Wurde dieses Motiv im vergangenen Jahr noch von etwa 40 Prozent der Befragten
genannt, sind es aktuell noch rund ein Drittel. Gut
möglich, dass ein zunehmender Anteil der Befragten nicht mit einer expansiven Nachfrage rechnet
bzw. davon ausgeht, einer steigenden Nachfrage
mit der aktuell vorhandenen Ausstattung gerecht
zu werden.
Rasant gestiegen ist der Investitionssaldo im Handel, allerdings dürfte dies vor allem auf expansive
Investitionsplanungen in den befragten Großunternehmen zurückzuführen sein – mehr dazu findet sich im Handelskapitel auf S. 15 dieser Publikation. In der Industrie deutet sich das gegenteilige
Bild an; hier sind es häufiger die mittleren und
kleinen der befragten Betriebe, die in den kommenden Monaten zu investieren planen.

40

20

33

15

15

31

30

13

29

10
20

9
7

5

10
0
Saldo aus positiven und
negativen Einschätzungen

10
Saldo aus positiven und

0

-5

negativen Einschätzungen

jeweils Werte für Frühjahr
und Herbst eines Jahres

8

jeweils Werte für Frühjahr

-10

Frühjahr
Herbst
2012

Frühjahr
Herbst
2013

Frühjahr
Herbst
2014

Frühjahr

Herbst
2015

-10

und Herbst eines Jahres

Frühjahr

Herbst
2014

Frühjahr

Herbst
2015
9

EXPORTENTWICKLUNG UND -ERWARTUNGEN

INDUSTRIE

Das Tempo steigt

Berlins Industrie zuversichtlich

Die Exportkonjunktur hat in den vergangenen
Monaten wieder an Tempo zugelegt. Hatte die
Ausfuhrdynamik im Frühjahr noch deutliche
Bremsspuren gezeigt, gewann sie im Verlauf des
Sommers erneut an Fahrt.
Von den befragten Industrieunternehmen mit
Exportbeziehungen geben 43 Prozent an, dass
sie mehr Waren ins Ausland verkauft haben als
zu Beginn des laufenden Jahres. Diesen steht ein
Anteil von 19 Prozent gegenüber, welcher von
rückläufigen Exporten berichtet. Damit hat sich
das Verhältnis im Vergleich zum Frühjahr umgekehrt: Damals hatten sich die Ausfuhren nur bei
23 Prozent der befragten Exporteure positiv, bei
29 Prozent hingegen negativ entwickelt. Somit
dürfte der Export im Sommer weiter seiner Rolle
als eine wichtige Stütze des Umsatzes der Berliner
Industrie gerecht worden sein.

Monaten besser entwickelt als noch im ersten
Halbjahr 2015. Entsprechend gestiegen ist auch
der Indikator der Exporterwartungen: Der Saldo,
welcher sich aus optimistischen und pessimistischen Exporterwartungen ergibt, beträgt aktuell
29 Punkte nach elf Punkten im Frühjahr. Dafür
verantwortlich zeichnen dürfte die stabile USKonjunktur und die zuletzt wieder etwas bessere
ökonomische Entwicklung in vielen Ländern der
Eurozone.
Dessen ungeachtet bleiben natürlich Risikopotenziale vorhanden, die den Export beeinträchtigen
können. Doch werden diese von den befragten
Unternehmen im Herbst 2015 als nicht oder nur
wenig effektiv betrachtet.

Diese Bedeutung könnte in nächster Zeit sogar
noch weiter zunehmen. So haben sich die Auftragseingänge aus dem Ausland in den zurückliegenden
40

kapazitätserweiternd wirken werden. Viele Unternehmen sehen daher, trotz besserer Auftragslage, vorerst keinen Grund zur Erweiterung der
Belegschaft – zumal die Unternehmen bereits im
Frühsommer eine expansive Personalentwicklung
für den Sommer angekündigt hatten.
In der aktuellen Umfrage lohnt insbesondere der
Blick auf die Größenklassenstruktur der Berliner
Industrie: Auffällig ist, dass an den Rändern der
Größenklassenverteilung – also bei Klein- und
Großunternehmen – eher zurückhaltende Personalplanungen vorherrschen. Mittelgroße Unternehmen beabsichtigen dagegen häufiger, zusätzliche Stellen zu schaffen. Etwas weniger ausgeprägt
ist dieses Muster im Falle der Investitionsplanungen: Die befragten Großunternehmen neigen im
Herbst 2015 eher dazu, Investitionsausgaben konstant zu halten. Es sind vor allem KMUs, die mehr
zu investieren beabsichtigen.

60

36

35

Berlins Industrieunternehmen blicken zuversichtlicher in die Zukunft als noch im Frühsommer
– der Saldo aus optimistischen und pessimistischen Erwartungen steigt um 13 Zähler auf den
Wert von 30 Punkten. Jedoch wollen die Befragten deutlich weniger Beschäftigung aufbauen als
vor vier Monaten. Dieser scheinbare Widerspruch
springt sofort ins Auge, wenn man einen Blick
auf die Grafik wirft. Doch löst sich diese Inkongruenz rasch auf, sobald man die Werte hinter
den Zeitreihen in die Betrachtung einbezieht. So
berichten einige der befragten Industrieunternehmen in der aktuellen Konjunkturumfrage, dass
die Kapazitätsauslastung der Produktionsanlagen
zurückgegangen sei. Darauf hatten bereits die im
Frühsommer eher verhalten eingeschätzten Auftragseingänge hingedeutet. Nun bessert sich die
Auftragslage zwar deutlich: Fast 40 Prozent der
Unternehmen verzeichneten steigende Auftragseingänge, im Frühsommer war es nur wenig mehr
als ein Fünftel. Jedoch ist damit zu rechnen, dass
diese zusätzlichen Aufträge die Auslastung vorhandener Kapazitäten zwar erhöhen, aber nicht

50

30

29

29

40

25
20

* Die Frage nach den
33
31
27

30

15
10
Saldo aus positiven und
negativen Einschätzungen der
Exporterwartungen
jeweils Werte für Frühjahr
und Herbst eines Jahres

10

11

5

20

im Herbst 2014 modifiziert.
Die Zeitreihe beginnt daher
zu diesem Zeitpunkt.

10
Saldo aus positiven und

0

negativen Einschätzungen

0

-5
-10

Investitionsplanungen wurde

0
jeweils Werte für Frühjahr

Frühjahr
Herbst
2012

Frühjahr
Herbst
2013

Frühjahr
Herbst
2014

Frühjahr
Herbst
2015

-10

und Herbst eines Jahres

Frühjahr
Herbst
2012
Lage

Frühjahr
Herbst
2013

Erwartungen

Frühjahr
Herbst
2014

Beschäftigungspläne

Frühjahr
Herbst
2015
Investitionspläne*

11

HANDWERK

Das Handwerk überrascht
Das Handwerk hat seit dem Frühjahr einen Konjunkturschub erlebt. Die Auftragslage bzw. Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen der
Unternehmen ist in den letzten Monaten stärker
gewachsen als erwartet. Infolgedessen gewinnt
der Geschäftsklimaindex des Berliner Handwerks,
der als Stimmungsbarometer sowohl die aktuellen Einschätzungen der Geschäftsergebnisse der
letzten sechs Monate als auch die Erwartungen
der Betriebe für die kommenden sechs Monate
einschließt, gegenüber dem Frühjahrswert fünf
Zähler und steht nun bei 115 Punkten. Man muss
bis zurück in die Ergebnisse der Herbstumfrage
von 1992 schauen, um einen höheren Indexwert
zu finden. Zu diesem Anstieg haben sowohl die
Bewertung der Handwerker zu ihren aktuellen
Geschäftsergebnissen als auch ihre Prognosen zur
Entwicklung in den nächsten Monaten beigetragen.
In sämtlichen Handwerksbranchen ist die Stimmung gut; alle knacken wieder die 100-PunkteMarke beim Stimmungsbarometer. Am besten
schneidet das Handwerk für den gewerblichen

Bedarf ab. Hier verbessert sich der Indikator im
Vergleich zum Vorjahr um 14 auf 125 Punkte. Den
niedrigsten Wert erreichen die Gesundheitshandwerke. Der Indexwert liegt hier nur bei 102 Punkten. Damit verliert er gegenüber dem Vorjahr zwar
fünf Zähler, jedoch konnten die Verluste aus dem
Frühjahr – als er um 14 Prozentpunkte fiel – nun
fast halbiert werden. Zum Zeitpunkt der Frühjahrsumfrage ist die Stimmung von den Unternehmen
aus der Gruppe der Handwerke für personenbezogene Dienstleistungen am schlechtesten beurteilt
worden. Seitdem hat sie sich jedoch spürbar verbessert. Innerhalb des Berliner Handwerks erreicht
diese Gruppe mit 13 Zählern die größte Verbesserung beim Geschäftsklimaindex.
Im Herbst 2015 beurteilen 40 Prozent der Berliner
Handwerksbetriebe ihre aktuellen Geschäftsergebnisse als gut, 48 Prozent als befriedigend und
12 Prozent als schlecht. Folglich liegt der Saldo
aus guten und schlechten Urteilen mit 28 Punkten im Plus. In keiner Frühjahrs- bzw. Herbstumfrage seit 1991 ist ein so positiver Wert zu finden.

30

28

25
20
15
11

10

5

5

3

0
-5
Saldo aus positiven und

12

Hintergrund dieser sehr guten Stimmungslage ist
die sehr viel bessere Entwicklung der Auftragslage
bzw. der Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen der Berliner Handwerksunternehmen.
Im produzierenden Bereich des Handwerks sind
die Auftragsbücher besser gefüllt als noch aus der
Sicht der Frühjahrsumfrage der Betriebe erwartet
werden konnte. Demzufolge sind sie zurzeit in der
Lage, ihre Produktionskapazitäten gut auszulasten. Die Umfrage ergab einen Auslastungsgrad von
86,5 Prozent über alle Unternehmen aus diesem
Bereich gerechnet. Selten erreicht im Handwerk
der Saldo zur Beurteilung des Auftragsbestandes
einen positiven Saldo. Im Frühjahr 2015 war er
noch bei minus sieben Punkten, nun verbessert er
sich um 13 Zähler. Zum letzten Mal im Plus war
er im Herbst 2012. Die dienstleistungsorientierten Handwerksbranchen erfreuen sich ebenfalls
einer gestiegenen Nachfrage. Der Saldo wandelt
sich von einem Minussaldo von fünf Punkten im
Frühjahr zu einem Positivsaldo von vier Punkten
im Herbst 2015.
Dieser Konjunkturschub hat dazu geführt, dass
insgesamt mehr Betriebe Personal einstellten als
abbauten. Der Saldo ist mit 14 Punkten im Plus.
Er gewinnt im Vergleich zum Frühjahr sagenhafte
19  Zähler. Vor einem halben Jahr berichteten
19 Prozent der Betriebe, dass ihre Beschäftigungspläne expansiv ausgerichtet sind. Nun ergab die
aktuelle Umfrage: 23 Prozent der Betriebe haben
ihre Belegschaft vergrößert, lediglich neun Prozent berichteten vom Gegenteil. Und die Beschäftigungspläne der Betriebe bleiben auch weiterhin
expansiv ausgerichtet. Der Prognosesaldo ist mit

elf Punkten im Plus. Jeder fünfte Betrieb beabsichtigt Personal einzustellen, nur neun Prozent
werden möglicherweise Personal abbauen. Wie
optimistisch die Berliner Handwerksunternehmen
in die Zukunft blicken, zeigt sich auch daran, dass
der Saldo vor einem Jahr gerademal mit einem
einzigen Punkt im Plus war. Saisonbedingt rechnen lediglich die Unternehmen aus dem Bauhauptgewerbe mit einem Rückgang der Zahl der
Beschäftigten. Knapp 30 Prozent aller Handwerksunternehmen hatten im September offene Stellen,
insbesondere für Gesellen und Auszubildende.
Die Umsatzzahlen waren im Frühjahr nicht so wie
erwartet. Insgesamt berichteten mehr Betriebe
von Umsatzeinbußen als von -steigerungen. Allerdings herrschte große Zuversicht, dass sich die
Umsätze im Laufe des Jahres zufriedenstellender
entwickeln könnten. Mit Ausnahme des Kraftfahrzeuggewerbes hat sich dies auch für alle anderen
Handwerksbranchen erfüllt. Der Saldo gewinnt im
Vergleich zum Frühjahr hervorragende 21 Prozentpunkte. Der Erwartungssaldo ist ebenfalls wieder
im Plus mit vier Punkten. Vor einem Jahr war er mit
vier Punkten im Minus.
Fazit: Das Handwerk zeigt sich in Bestform und
schaut auch sehr optimistisch in die Zukunft.

-10

negativen Einschätzungen

-15

jeweils Werte für Frühjahr

-20

und Herbst eines Jahres

-25

Frühjahr
Herbst
2012
Lage

Frühjahr
Herbst
2013

Erwartungen

Frühjahr
Herbst
2014

Beschäftigungspläne

Frühjahr
Herbst
2015
Investitionspläne

13

BAUINDUSTRIE

HANDEL

Es wird weiter gebaut

Handel mit guten Erwartungen

Berlins Attraktivität, Bevölkerung und Wirtschaftskraft wachsen – und in einer wachsenden Stadt
wird gebaut. Die Umfrageergebnisse der Berliner
Bauindustrie im Herbst 2015 zeigen daher, dass es
um die Berliner Baukonjunktur erwartungsgemäß
gut bestellt ist: Nur zwei Prozent der Befragten
bewerten ihre Geschäfte als schlecht, die übrigen Betriebe als gut oder zufriedenstellend. Die
Gewinnlage scheint in den meisten der befragten
Betriebe der Bauindustrie ebenfalls zufriedenstellend zu sein, wenn auch – wie in vielen anderen
Branchen – die befragten Großbetriebe häufiger
von Gewinnsteigerungen berichten als mittlere und
kleine Betriebe. Auch die Auftragseingänge haben
sich nach dem schwachen Jahresbeginn deutlich
besser entwickelt und dürften ein Pfeiler sein, auf
dem die aktuell optimistischen Erwartungen vieler
befragter Unternehmen der Branche ruhen: Auf
31 Punkte ist der Erwartungsindikator gestiegen,
sieben Zähler mehr als im Frühjahr. Mit Blick auf
die Entwicklung der übrigen Wirtschaftszweige
stimmt zuversichtlich, dass es vor allem Aufträge
im gewerblichen Bau sind, welche zur besseren

Auftragslage beitragen. Nicht zuletzt darin dürfte
sich ein Grund für die hohe Investitionsbereitschaft der befragten Unternehmen finden. So
geben in der aktuellen Umfrage 77 Prozent der
Betriebe an, dass sie in den kommenden Monaten
zu investieren planen, in der Umfrage im Frühjahr
war es nur etwas mehr als die Hälfte. Zugenommen hat jedoch der Anteil jener, die gedenken ihre
Investitionsausgaben zu senken – daher verringert
sich der Investitionssaldo auf elf Punkte.
Für die Saison zufriedenstellend zeigen sich die
Personalplanungen der Branche. Der Saldo aus
zunehmend und abnehmend geplanter Personalentwicklung beträgt neun Punkte, mehr als in den
meisten Herbstumfragen der vergangenen Jahre.
Hinter dem Wert des Frühjahrs bleibt der aktuelle
Saldo zurück, doch dürfte der Einfluss von Saisoneffekten für die Diskrepanz maßgeblich sein.

Im Berliner Handel ist man zuversichtlich. Darauf
deuten die Investitionsplanungen hin, die in der
aktuellen Umfrage deutlich expansiver ausfallen
als noch im Frühsommer. Mehr als 60 Prozent der
befragten Unternehmen planen in den kommenden
Monaten zu investieren – besonders häufig hegen
größere Unternehmen Investitionspläne. Von diesen
plant die überwiegende Mehrzahl, die Investitionsaushaben zu erhöhen, so dass sich für den Saldo
aus steigend und abnehmend geplanten Investitionsausgaben der Wert von 46 Punkten ergibt – weit
mehr als noch vor vier Monaten. Es überwiegt der
Anteil der Unternehmen, die mit steigenden Umsätzen rechnen, jenen, welcher sinkende Umsätze
erwartet. Doch sind diese Erwartungen abhängig von der Größe des befragten Unternehmens:
Aktuell sind es vor allem die größeren Einzel- und
Großhändler, die mit weiter wachsenden Umsätzen
rechnen. Dieses Bild lässt sich auch auf die Einschätzung der aktuellen Gewinnlage anwenden.
Diese entwickelt sich bei größeren Händlern deutlich
freundlicher als in kleineren Unternehmen. Der Einschätzung des Gewinns folgt auch die Geschäfts-

lage: Mit einem Saldo von 43 Punkten aus guten
und schlechten Einschätzungen verbessert sich
der Indikator für die laufenden Geschäfte um fünf
Zähler im Vergleich zur Umfrage im Frühsommer.
Wiederum sind es überwiegend die größeren der
befragten Handelsunternehmen, die von guten
Geschäften berichten.
Der Eindruck einer nach Unternehmensgrößen
geteilten Handelskonjunktur verstärkt sich beim
Blick auf die Personalplanungen weiter. So beträgt
der Saldo aus expansiv und rückgängig geplanter
Mitarbeiterzahl 14 Punkte – ebenso viel wie im
Frühjahr. Doch ohne den Einfluss der großen Handelsunternehmen beliefe sich der Wert auf lediglich
fünf Punkte. Dieses Muster zeigt sich im Einzel-, und
stärker noch im Großhandel. Und so lässt sich der
Schluss, dass auch in der aktuell guten Konjunktur
die kleineren Händler nur wenige Wachstumsmöglichkeiten sehen, nicht völlig von der Hand weisen.

60

80
71

70

50

46

60
* Die Frage nach den
Investitionsplanungen wurde
im Herbst 2014 modifiziert.
Die Zeitreihe beginnt daher
zu diesem Zeitpunkt.

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Investitionsplanungen wurde

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negativen Einschätzungen
jeweils Werte für Frühjahr
und Herbst eines Jahres

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im Herbst 2014 modifiziert.
24

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9

14

10

Saldo aus positiven und

0

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negativen Einschätzungen

0

-10

Die Zeitreihe beginnt daher
zu diesem Zeitpunkt.

20

20
10

Saldo aus positiven und

* Die Frage nach den

jeweils Werte für Frühjahr

Frühjahr
Herbst
2012
Lage

Frühjahr
Herbst
2013

Erwartungen

Frühjahr
Herbst
2014

Beschäftigungspläne

Frühjahr
Herbst
2015
Investitionspläne*

-10

und Herbst eines Jahres

Frühjahr
Herbst
2012
Lage

Frühjahr
Herbst
2013

Erwartungen

Frühjahr
Herbst
2014

Beschäftigungspläne

Frühjahr
Herbst
2015
Investitionspläne*

15

DIENSTLEISTUNGSGEWERBE

GASTGEWERBE

Dienstleistungsbranche positiv gestimmt

Personalbedarf weiter steigend

In Berlin gilt auch im Herbst 2015: Die Konjunktur
des Dienstleistungsgewerbes ist weitestgehend
die Berliner Konjunktur. Umso erfreulicher ist es,
dass die befragten Unternehmen der heterogenen Branche von noch besseren Geschäften als
im Frühjahr berichten. Damit gehen überwiegend
positiv bewertete Umsatzzahlen und eine ebenfalls in vielen Unternehmen als günstig eingeschätzte Gewinnentwicklung einher. Doch auch
in dieser Branche, die mehr noch als andere Wirtschaftszweige durch einen hohen Anteil kleiner
und kleinster Unternehmen gekennzeichnet ist,
deuten die Umfrageergebnisse eher darauf hin,
dass die Gewinne in den größeren Dienstleistungsunternehmen zugenommen haben. Und auch die
Investitionsplanungen für die kommenden Monate
sind vor allem in größeren Unternehmen expansiv
ausgerichtet, während die befragten Mittel- und
Kleinunternehmen ihre Investitionsausgaben konstant zu halten gedenken – oder nicht investieren
wollen. Dennoch zeichnet sich im Dienstleistungsgewerbe keine so scharfe konjunkturelle Teilung
zwischen großen sowie mittleren und kleinen

Unternehmen ab wie im Handel S.15 oder in der
Industrie S.11. So sind die Unternehmen, unabhängig von ihrer Belegschafts- oder Umsatzgröße,
optimistisch gestimmt und erwarten mehrheitlich
bessere oder gleich gut laufende Geschäfte. Die
optimistischen Personalplanungen werden sogar
eher von den kleineren Dienstleistungsunternehmen getragen: Es sind vor allem diese, welche weitere Stellen aufbauen wollen, und mit dazu beitragen, dass der Saldo von drei Punkten im Frühjahr
auf aktuell 18 Zähler steigt.
Einen nicht unerheblichen Impuls dafür liefert die
Berliner IT-Wirtschaft, deren Personalplanungen
deutlich expansiver ausfallen als noch im vergangenen Herbst und die vor allem von den kleineren
der befragten Unternehmen getragen werden. Gut
möglich, dass sich darunter zahlreiche der für Berlin typischen IT-Gründungen in der Wachstums­
phase finden lassen.

70

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* Die Frage nach den

50

Investitionsplanungen wurde
40
33

40

Die Zeitreihe beginnt daher
zu diesem Zeitpunkt.

Die Ergebnisse der aktuellen Umfrage legen jedenfalls den Schluss nahe, dass die kräftig gewachsenen
Umsatzzahlen eher auf die größeren Gastgewerbeunternehmen zurückzuführen sind: So beläuft
sich der Saldo aus gestiegenen und gesunkenen
Umsätzen bei den befragten Unternehmen auf
77 Punkte – vernachlässigt man den Einfluss großer Unternehmen auf den Indikator, sind es nur
58 Punkte. Auch dieser Wert zeigt eine sehr gute
Entwicklung an, aber die Differenz macht deutlich,
dass die größeren der befragten Gastgewerbeunternehmen weit häufiger mit steigenden Umsätzen
operieren als mittlere und kleine Betriebe.

80

Investitionsplanungen wurde
im Herbst 2014 modifiziert.

33 Punkte. Ein ganz ähnliches Muster offenbaren
die Investitionspläne. Hier zeigt sich, dass es vor
allem die größeren Gastgewerbeunternehmen sind,
die in Produkt- und Prozessinnovationen zu investieren planen. Die Zahlen lassen fragen, wie und in
welchem Maße mittlere und kleine Gastgewerbetreibende Strategien verfolgen, um ihren Anteil am
boomenden Berliner Tourismussektor zu erhöhen.

90

60

* Die Frage nach den

Im Herbst 2015 übertrifft bei den Personalplanungen keine andere Branche das Gastgewerbe: Der
Indikator aus zu- und abnehmend geplanter Personalentwicklung schießt im Vergleich zum Frühjahr rasant um 35 Zähler empor und beträgt damit
33 Punkte. Auch die Erwartungen verraten nahezu
ungetrübte Zukunftsaussichten bei den meisten der
befragten Unternehmen: Der Erwartungsindikator,
der sich aus optimistischen und pessimistischen
Einschätzungen berechnet, beträgt 40 Punkte,
drei Zähler mehr als im Frühjahr. Damit befindet
sich der Indikator seit mehreren Umfragen in Folge
im Steigflug. Dieser ausgeprägte Optimismus mag
in den immer weiter wachsenden Besucherzahlen
eine Basis finden, doch gilt im Gastgewerbe wie
auch im Handel und in der Industrie, dass es vor
allem die größeren der befragten Unternehmen
sind, die voller Zuversicht auf die kommenden
Monate blicken. Vernachlässigt man den Einfluss
der Großunternehmen auf den Wert des Beschäftigungsindikators, ergibt sich für diesen ein Saldo
von 20 Punkten – ein noch immer sehr guter Wert,
doch deutlich unterhalb der oben genannten

31
30

30

30

negativen Einschätzungen

20

18

10

jeweils Werte für Frühjahr
und Herbst eines Jahres

16

0

Frühjahr
Herbst
2012
Lage

Frühjahr
Herbst
2013

Erwartungen

Frühjahr
Herbst
2014

Beschäftigungspläne

Frühjahr
Herbst
2015
Investitionspläne*

Die Zeitreihe beginnt daher
zu diesem Zeitpunkt.

20
Saldo aus positiven und

im Herbst 2014 modifiziert.

19

10

Saldo aus positiven und

0

negativen Einschätzungen

-10

jeweils Werte für Frühjahr

-20

und Herbst eines Jahres

Frühjahr
Herbst
2012
Lage

Frühjahr
Herbst
2013

Erwartungen

Frühjahr
Herbst
2014

Beschäftigungspläne

Frühjahr
Herbst
2015
Investitionspläne*

17

Impressum

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Titelbild
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Druck
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Redaktionsschluss
14. Oktober 2015

18

Die gemeinsamen Indikatoren für Geschäftsklima, Geschäftslage und -erwartungen sowie Personalpläne
errechnen sich aus den Ergebnissen der Konjunkturumfragen der IHK Berlin und der Handwerkskammer
Berlin.
        
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