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Spielwiese Weltmeisterschaft

Full text: Baunetzwoche (Rights reserved) Ausgabe 608.2022 Spielwiese Weltmeisterschaft (Rights reserved)

608 Das Querformat für Architekten 17. November 2022 N E T T O G R FO T E AM SPIELWIESE WELTMEISTERSCHAFT von n e i f a ne gr Foto ed Badar am Moh 608 DIESE WOCHE Jobs Bild der Woche Aller Kritik zum Trotz bieten Sportgroßereignisse auch Chancen und Geld, um nachhaltige Bauten zu entwickeln und neue Ansätze in der Stadtentwicklung auszuprobieren. Was konnte im Fall der umstrittenen Fussball-WM in Katar erreicht werden? Dossier 6 3 Architekturwoche 4 News News Von Maximilian Hinz und Achim Reese 24 Jobs 2 Architekturwoche Spielwiese Weltmeisterschaft Katar und seine Stadien 33 Bild der Woche Titel: Stadion 974 von Fenwick Iribarren Architects mit schlaich bergermann partner. oben: Khalifa International Stadion von Dar Al-Handasah. Beide Fotos: Supreme Committee for Delivery & Legacy Inhalt Heinze GmbH | NL Berlin | BauNetz Geschäftsführer: Sven Hohmann Gesamtleitung: Stephan Westermann Chefredaktion: Friederike Meyer Redaktion dieser Ausgabe: Friederike Meyer Artdirektion: Natascha Schuler n mit pa sse et ter. r e v gabe e-Newsl h e Au s K e i n u n e t z w o c ie r e n ! n a n B o b m a de Jetzt News Dossier Jobs Bild der Woche 608 Architekturwoche 3 FREITAG Inhalt Bildnachweis: Carsten Krohn Herausragende Backsteinbauten zeichnete der Branchenverein Zweischalige Wand Marketing seit 2008 mit dem Fritz-Höger-Preis aus. Eine durch die Initiative beauftragte Studie des Historikers Thomas Großbölting belegt nun detailliert, dass der Architekt des Chilehauses nicht nur für das nationalsozialistische Regime tätig war, sondern schon zuvor völkische, rassistische und antisemitischen Positionen vertreten hatte. Deshalb teilte der Auslober kürzlich mit, den Preis fortan nach Erich Mendelsohn zu benennen. Als jüdischer Architekt musste dieser Berlin bereits 1933 verlassen, um sich nach Stationen in England und Palästina in den Vereinigten Staaten niederzulassen. Zu seinen prägnanten Ziegelbauten gehören unter anderem die 1923 errichtete Hutfabrik in Luckenwalde wie auch die 1954 fertiggestellte MountZion-Synagoge in Saint Paul, Minnesota. ar 608 NEWS BAUEN BEI ÜBER 40 GRAD BEST-OF ORGATEC 2022 BAUNETZ WISSEN BAUNETZ MELDUNGEN BAUNETZ ID Foto: Gustav Willeit / Pedevilla Architects, Bruneck Foto: Kéré Architecture Foto: Montana Ob am Meer oder in den Bergen: Beim Anblick loser Steine in größerer Menge beginnen die Menschen, sie übereinander zu stapeln. Ein solcher Steinstapel – in Südtirol als Mandl, also Männchen bezeichnet – diente Pedevilla Architects als Vorbild für ein Wohnhaus in Gossensaß. Es ist aus Dämmbeton an einem bis zu 50 Grad steilen Südhang errichtet. Die Etagen sind rückwärtig ins Erdreich gebettet und überragen die jeweils untere ein wenig. Das Walmdach mit anthrazitfarbener Deckung ähnelt einem Hut. Der Zugang erfolgt über eine ausgedehnte Betonscheibe auf oberster Ebene oder unten am Hang. Der vergangene Sommer in Deutschland war mal wieder der wärmste seit Beginn der Aufzeichnung. Dass die Folgen des Klimawandels selbst vor unserer Haustür längst spürbar sind, ist also nicht mehr zu ignorieren. Zu noch extremeren Bedingungen kann es angesichts dessen in den ohnehin heißen Regionen des Planeten kommen – wie im Austragungsort der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft Katar. Unser Themenpaket betrachtet neun Bauten in der ariden Klimazone und ihre architektonischen Strategien im Umgang mit besonders heißen Temperaturen. So imitiieren beispielsweise Kéré Architecture für ihren Startup Lions Campus in Kenia die Form und klimatischen Vorteile von Termitenhügeln. www.baunetz.de/meldungen Mit der Frage, wie hybrides Arbeiten gelingen kann, befassen sich derzeit Möbelhersteller und Innenarchitekt*innen. Übergänge zwischen Büro und Homeoffice sollen möglichst nahtlos gestaltet werden, Räume sollen flexibel nutzbar sein, Wohnlichkeit soll mit Ergonomie und Funktionalität verschmelzen. Wie wichtig der Wohlfühlfaktor in der heutigen Arbeitswelt ist, zeigen die Einrichtungskonzepte, die auf der Orgatec in Köln präsentiert wurden. Nach vier Jahren pandemiebedingter Pause hat sich mit dem Neustart der Büromöbelmesse etwas Entscheidendes verändert. Wellbeing, ein Begriff, den man bisher eher mit Urlaub oder Yogastudio in Verbindung gebracht hat, hält Einzug in die moderne Arbeitswelt. www.baunetz-id.de Inhalt Architekturwoche 4 News Dossier Jobs Bild der Woche STAPEL MIT HUT www.baunetzwissen.de/beton 608 Bild der Woche Gebäudeemissionen reduzieren – über den gesamten Lebenszyklus. Inhalt Architekturwoche 5 News Dossier Jobs Von Planung über Nutzung bis Rückbau: Wir denken Emissionen ganzheitlich. Die Baubranche kann einen großen Beitrag leisten, um Klimaschutzziele weltweit zu erreichen. Dafür muss der gesamte Lebenszyklus eines Gebäudes betrachtet werden. Mit unserem Produkt- und Beratungsangebot können Sie die ganzheitliche CO2-Bilanz Ihres Bauvorhabens verringern und tragen damit wirksam zur Reduktion der Emissionen im Gebäudesektor bei. schueco.de/nachhaltigkeit Architekturwoche 6 News Dossier Jobs KATAR UND SEINE STADIEN Bild der Woche Al Janoub Stadion von Zaha Hadid Architects gemeinsam mit AECOM und schlaich bergermann partner. Foto: Supreme Committee for Delivery & Legacy Inhalt 608 608 Inhalt Architekturwoche 7 News Dossier Jobs Bild der Woche Das Nationalstadion Khalifa International besteht seit 1976. Anlässlich der Weltmeisterschaft wurde es von Dar Al-Handasah gemeinsam mit AECOM modernisiert. Foto: Supreme Committee for Delivery & Legacy SPIELWIESE WELTMEISTERSCHAFT KATAR UND SEINE STADIEN VON MAXIMILIAN HINZ UND ACHIM REESE Mit dem Eröffnungsspiel, in dem die ecuadorianische Nationalmannschaft auf die Auswahl des Gastgebers Katar trifft, beginnt im Al-Bayt-Stadion nördlich von Doha am kommenden Sonntag die erste Fußballweltmeisterschaft auf der arabischen Halbinsel. Nicht nur dass allein sieben Stadien eigens für das Turnier errichtet wurden, war äußerst umstritten. Neben der Kritik, die sich an der fehlenden Nachhaltigkeit entzündete, waren es Korruptionsvorwürfe im Zusammenhang mit der Vergabe im Jahr 2010 sowie Berichte über schlechte Arbeitsbedingungen und zahlreiche Todesfälle auf den Stadien-Baustellen, die die Debatte befeuerten. Weitere Diskussionen, die um die Menschenrechtslage im Emirat kreisen, fanden vergangene Woche in den homophoben Aussagen des WM-Botschafters Khalid Salman ihren vorläufigen Höhepunkt. Während sich die nationalen Fußballverbände, allen voran der aus Norwegen, mit Kritik nicht zurückhielten, forderte FIFA-Präsident Gianni Infantino die Konzentration auf den Sport. Zugleich sind Stimmen laut geworden, die die vor allem aus westlichen Ländern geäußerten Einwände als Chauvinismus zurückweisen und die Einlassungen 608 Inhalt Architekturwoche 8 News Dossier Jobs Bild der Woche ren Architects (Madrid) und Knut Stockhusen, Partner des Ingenieurbüros schlaich bergermann partner (Stuttgart) – bereit waren, sich zum Thema zu äußern. Beiden Gesprächspartnern war ihre Vorsicht deutlich anzumerken. Angesichts der in Teilen harschen Berichterstattung zum Turnier kann das kaum verwundern. Dabei war es Fenwick und Stockhusen wichtig, die Architektur getrennt von allen politischen Zusammenhängen zu besprechen. Allerdings war auch das nur in Teilen möglich: Nicht zu allen Projekten, an denen sie gearbeitet haben, dürfen sich die Planungsbeteiligten im Detail äußern. der deutschen Regierung als bigott abtun. Spätestens damit wird deutlich, dass die Debatten über das Fußballturnier immer auch etwas über uns in Europa verraten. Uns stellte sich die Frage, wie wir als Architekturmagazin über die Großveranstaltung berichten sollten – zumal das Organisationskomitee selbst nur wenig preisgibt und sorgsam darüber wacht, welche Informationen an die Öffentlichkeit dringen. Nicht anders als bei der Weltmeisterschaft 2018 in Russland äußern sich auch die beteiligten Planungsbüros nur sehr zurückhaltend über ihre Mitwirkung. Unsere Entscheidung, die diesjährigen Arenen, wie schon in früheren WM-Ausgaben, dennoch zum Thema einer Baunetzwoche zu machen, liegt die Absicht zugrunde, zumindest die verfügbaren Informationen zusammenzutragen. Umso erfreulicher, dass zwei der Beteiligten – Mark Fenwick, Mitinhaber des Büros Fenwick Iribar- Das Education City Stadion (hier der Innenraum) gehört zu den drei Arenen, an denen Fenwick Iribarren Architects beteiligt waren. Hier in Zusammenarbeit mit Arup. Foto: Supreme Committee for Delivery & Legacy Links: Das einem Diamanten ähnelnde Stadion wird künftig den Universitäts-Campus in Doha ergänzen, zu dem bereits mehrere Sportanlagen gehören. So auch die riesige Golflandschaft direkt nebenan. Foto: Supreme Committee for Delivery & Legacy Inhalt Architekturwoche 9 News Dossier Jobs Bild der Woche 608 Anlässlich der Sportgroßveranstaltung wurden erhebliche Investitionen für die Verbesserung der Infrastruktur aufgewendet. Wie die meisten Spielstätten, ist auch das Al Thumama Stadion – nach Plänen von Arab Engineering Bureau gemeinsam mit Fenwick Iribarren Architects und sbp – von Autobahnen und Parkplätzen umgeben. Foto: Fenwick Iribarren Architects (FIA) 608 Mit einer an die typischen arabischen Nomadenzelte erinnernden Erscheinung nimmt das Al Bayt Stadion – entworfen von Dar Al-Handasah mit sbp – Bezug auf die beduinische Tradition. Foto: Supreme Committee for Delivery & Legacy Inhalt Architekturwoche 10 News Dossier Jobs Bild der Woche Unten: Im Innenraum (auf der nächsten Seite) haben sich sbp von den ebenfalls traditionellen Sadu-Webmustern, die oft auf lokalen Märkten feilgeboten werden, inspirieren lassen. Foto: Supreme Committee for Delivery & Legacy STADIEN MIT SYMBOLKRAFT „Expect Amazing“ lautet das offizielle Motto dieser FIFA-Weltmeisterschaft. Nicht anders als bei früheren Sportgroßveranstaltungen waren die Ausrichter bemüht, mittels spektakulärer Stadionbauten einprägsame Bilder zu schaffen. Wenngleich unsere beiden Gesprächspartner betonten, dass der symbolische Ausdruck in den Ausschreibungen nicht expliziert gefordert gewesen sei, sei die Bezugnahme auf regionalspezifische Bilder den Verantwortlichen dennoch äußerst wichtig gewesen. Schließlich sind die spektakulären Bilder nicht zuletzt dazu geeignet, den negativen Schlagzeilen etwas entgegenzusetzen. Inhalt Architekturwoche 11 News Dossier Jobs Bild der Woche 608 Im Innenraum des Al Bayt Stadions haben sbp die traditionellen Sadu-Muster in ein akustisches und luftdurchlässiges Membrangewebe aus PVC-beschichteten Polyesterfäden übersetzt. Foto: Supreme Committee for Delivery & Legacy Mit der Gestalt des Al-Janoub Stadions, das an geblähte Segel oder eine Muschel erinnert, lassen Zaha Hadid Architects (London) die Fernsehzuschauer*innen wissen, dass man sich in der Küstenstadt Al-Wakrah und damit in Meeresnähe befindet. Dazu passt, dass die ablesbare Rippenkonstruktion des Stadions, das gemeinsam mit sbp und AECOM (Dallas) geplant wurde, im Innern Ähnlichkeit mit dem Rumpf eines Dhow, des traditionellen Fischerbootes der Region, aufweist. Einen ähnlichen Ansatz lässt auch das Al-Bayt Stadion in der kleinen Stadt Al-Chaur, nördlich von Doha, erkennen, das auf einen Entwurf des Büros Dar Al-Handasah (Beirut) zurückgeht. Mit der Zeltkonstruktion, die die Ränge überspannt und dabei an die typischen arabischen Nomadenzelte, die Bayt al sha’ar, erinnert, wird eine Verbindung zur Beduinentradition hergestellt. Im Innenraum haben sbp die ebenfalls traditionellen Sadu-Webmuster in ein akustisches und luftdurchlässiges Membrangewebe aus PVC-beschichteten Polyesterfäden übersetzt. Ebenfalls expliziten Bezug auf regionale Traditionen haben Fenwick Iribarren und Arab Engineering Bureau (Doha) beim Entwurf des Stadions Al- Inhalt Architekturwoche 12 News Dossier Jobs Bild der Woche 608 Al Thumama Stadion von Arab Engineering Bureau und Fenwick Iribarren Architects in Zusammenarbeit mit sbp. Foto: Fenwick Iribarren Architects (FIA) Rechts oben: Al Janoub Stadion von Zaha Hadid Architects gemeinsam mit AECOM und sbp. Foto: Supreme Committee for Delivery & Legacy 608 Inhalt Architekturwoche 13 News Dossier Jobs Bild der Woche Thumama genommen. Hier diente die traditionelle Gahfiya, wie junge Männer sie als Kopfbedeckung tragen, als Vorbild für die kreisrunde und vielfach durchbrochene Gebäudehülle. Das Erscheinungsbild des von Foster + Partners (London) entworfenen Lusail Stadion, das einer metallenen Schüssel gleicht, soll hingegen an die arabische Handwerkskunst erinnern, während die Fassadenstruktur des Ahmad bin Ali Stadions – von BDP Pattern (London, Edinburgh, Lima) gemeinsam mit Ramboll (Kopenhagen) und sbp geplant – traditionelle katarische Muster aufgreift. Weniger ortsspezifisch aber nicht minder bildhaft nimmt sich das von Fenwick Iribarren und Arup (London) entworfene Education City Stadion aus, das einem geschliffenen Diamanten ähnelt. Beide: Lusail Stadion von Foster + Partners und Arup. Fotos: Nigel Young / Foster + Partners Inhalt Architekturwoche 14 News Dossier Jobs Bild der Woche 608 Ahmad Bin Ali Stadion von BDP Pattern mit Ramboll und sbp. Foto: Supreme Committee for Delivery & Legacy Der Verzicht auf ein symbolträchtiges Erscheinungsbild lässt das Stadion Khalifa International als Ausnahme erscheinen. Als einzige der acht Spielstätten nicht erst im Vorfeld des Turniers entstanden, ist das 1976 eröffnete Stadion in einen Trainingskomplex für Nachwuchstalente und Spitzensportler*innen eingebettet. Im Zuge der Modernisierung, die Plänen von Dar Al-Handasah und AECOM folgte, wurde die Arena um rund 10.500 Sitzplätze erweitert und erhielt die beiden charakteristischen Bogenkonstruktionen mit einer schattenspendenden Überdachung. Auch das Stadion 974 im Hafenbezirk Ras Abu Aboud sticht hervor. Ihm liegt ein Entwurf von Fenwick Iribarren und sbp zugrunde. Die dreistellige Zahl verweist nicht nur auf die katarische Landesvorwahl, sondern entspricht auch der Anzahl der Schiffscontainer, die beim Bau verwendet wurden. Obwohl sie jenseits einer bloßen Bildidee integraler Bestandsteil des Entwurfskonzepts sind, kann gerade das Stadion aus Seecontainern für das moderne Katar stehen, das seinen Aufstieg in erster Linie einer globalisierten Wirtschaft mit all ihren Vorzügen und Nachteilen verdankt. Inhalt Architekturwoche 15 News Dossier Jobs Bild der Woche 608 Das 1976 erbaute Khalifa International Stadion wurde als einziges nicht erst im Zuge der Weltmeisterschaft erbaut. Dar Al-Handasah modernisierten es gemeinsam mit AECOM. Foto: Supreme Committee for Delivery & Legacy 608 KLIMAGERECHTIGKEIT? Jobs Bild der Woche Es verwundert nicht, dass die diesjährige Ausgabe schon jetzt als teuerste Weltmeisterschaft aller Zeiten gilt. Hatte das Turnier in Brasilien vor acht Jahren rund 15 Milliarden US-Dollar verschlungen, gibt Katar nach eigenen Angaben 200 Milliarden aus, von denen der Großteil auf Infrastrukturprojekte entfällt. Das Versprechen, zugleich auch das nachhaltigste Turnier aller Zeiten auszurichten, konnte allerdings nicht erfüllt werden. So liegen die acht Stadien zwar so dicht beieinander, dass die Zuschauer*innen nicht von Spiel zu Spiel fliegen müssen, sondern per U-Bahn von Sportstätte zu Sportstätte reisen können. Zugleich aber wirft die Vielzahl riesiger Stadien, die nur wenige Kilometer voneinander entfernt entstanden sind, die Frage nach einer Nachnutzung auf. Inhalt Architekturwoche 16 News Dossier Wenngleich es nahezu unmöglich erscheint, internationale Sportgroßveranstaltungen wirklich nachhaltig zu gestalten, bieten sie doch immer auch Chancen für neue Ansätze. So eröffnen sie nicht nur die Möglichkeit, außergewöhnliche Lösungen zu entwickeln, sondern können intelligenten Konzepten auch zu internationaler Aufmerksamkeit verhelfen. Das Stadion 974 soll hier eine Antwort liefern: Bestehend aus Überseecontainern, in denen Verkaufsstände ebenso wie Sanitäreinrichtungen Platz finden und die von einer modularen Stahlrahmenstruktur getragen werden, kann das Stadion nach dem Turnier demontiert und anderswo wiedererrichtet werden. Freilich gilt das nicht für die Gründungen; allerdings konnten die Fundamente durch eine Begrenzung der Baumassen (die etwa dadurch erreicht wurde, dass die Tribünenstufen nicht aus Beton, sondern aus gefaltetem Blech gefertigt sind) kleiner als üblich dimensioniert werden. Damit aber ist, dem verringerten Ressourcenaufwand entsprechend, auch von einer Reduktion der CO2-Emissionen auszugehen. Zudem muss das Stadion nicht zwangsläufig in der gleichen Form aufgebaut werden, die für den Standort am Hafen von Ras Abu Aboud gewählt wurde. Auch wenn Mark Fenwick und Knut Stockhusen sicher sind, dass das Stadion 974 nach Ende der Weltmeisterschaft wie vorgesehen demontiert und an anderer Stelle neu errichtet wird, ist bislang nicht bekannt gemacht worden, wo die Anlage nach dem Turnier als Ganzes oder in Teilen wiederaufgebaut werden könnte. Das Containerstadion 974 ist komplett rückbaubar und kann in verschiedenen Konstellationen neu errichtet werden. Grafik: schlaich bergermann partner Oben: Stadion 974 in Doha von Fenwick Iribarren Architects und sbp. Foto: Supreme Committee for Delivery & Legacy Andere Spielstätten sind zumindest in Teilen rückbaubar. Mit Ausnahme des Nationalstadions Al Khalifa sollen in sechs Sportstätten die Oberränge, die immerhin 20.000 bis 28.000 Sitzplätze fassen, demontiert und in Länder des Globalen Südens verschifft werden, um dort als Sportbauten wiedererrichtet zu werden. Um die Außenwirkung der Bauwerke nicht zu beeinträchtigen, werden die ikonischen Gebäudehüllen bestehen bleiben. Hinter den Fassaden aber sollen anstelle der Sitzschalen neue Nutzungen Platz finden. Die Geschäftsräume zweier Sportvereine sind ebenso darunter wie ein Einkaufszentrum oder gastronomische Angebote. Im Education City Stadion, das künftig den Universitäts-Campus von Doha erweitern soll, wird künftig ein Sportzentrum für Studierende und Lehrende unterkommen. In den Stadien Al-Bayt sowie Al-Thumama sollen neben sportmedizinischen Einrichtungen auch Luxushotels Platz finden, die Ausblicke auf den leeren Rasen bieten. Inhalt Architekturwoche 17 News Dossier Jobs Bild der Woche 608 Mittels der speziellen Geometrie und einer belüfteten Doppelhaut soll beim Education City Stadion das Einströmen heißer Winde verhindert werden. Rechts: Mechanische Klimaanlagen kühlen sowohl die Zuschauerränge als auch, wie hier zu sehen, das Spielfeld. Beide Fotos: Supreme Committee for Delivery & Legacy Angesichts der Erfahrungen, die bei vorhergehenden Großveranstaltungen in Südafrika, Brasilien und Russland gesammelt wurden, lässt sich bezweifeln, dass die kostenintensiven Bauprojekte über die Weltmeisterschaft hinaus eine Nutzung finden, die den enormen Ressourcenaufwand rechtfertigt. Die seit dem Ende des südafrikanischen Turniers nicht nachgenutzten Stadien sind als ‚weiße Elefanten‘ verschrien, während die Nahverkehrsmittel, die zur Weltmeisterschaft in Rio de Janeiro implementiert wurden – darunter die Verlängerung der U-Bahn und die Einrichtung einer neue Seilbahnstrecke – ihren Betrieb schon kurz nach Ende der Veranstaltung einstellten. Für die Olympischen Spiele 2016 in Brasilien hatten sbp für das Schwimmstadion, entworfen durch das Büro von Gerkan, Marg und Partner (Hamburg), ein modulares System entwickelt, das die Rückbaubarkeit gewährleisten sollte. Allerdings scheiterte die Demontage bislang an behördlichen Hürden, sodass die Sportstätte zusehends verfällt. Inhalt Architekturwoche 18 News Dossier Jobs Bild der Woche 608 Innenraum des Lusail Stadions von Foster + Partners. Foto: Supreme Committee for Delivery & Legacy 608 Inhalt Architekturwoche 19 News Dossier Jobs Bild der Woche Das Al Janoub Stadion von Zaha Hadid Architects haben sbp mit einem verfahrbaren Dach ausgestattet. Es kann innerhalb von 30 Minuten geschlossen werden. Foto: Supreme Committee for Delivery & Legacy Neben dem Bemühen, graue Energie zu sparen und Emissionen zu verringern, soll die klimaschädliche Wirkung der Sportstätten auch durch alternative Ansätze zur Klimatisierung verringert werden. Denn obwohl die WM im Winter bei durchschnittlichen Temperaturen von 18 bis 24 Grad stattfindet, sind in sieben der acht Stadien mechanische Klimaanlagen installiert, die sowohl die Zuschauerränge als auch das Spielfeld kühlen. Zur Umweltfreundlichkeit soll nicht nur der Betrieb der Klimaanlagen mit Solarstrom beitragen, sondern auch der Einsatz von Sonnenschutzsystemen. Während sbp für die Stadien Al-Janoub und Al-Bayt falt- beziehungsweise verfahrbare Dächer geplant haben, sollen eine belüftete Doppelhaut und die spezielle Geometrie die Einströmung heißer Winde ins Innere des Education City Stadions verhindern. Beim Lusail Stadion hingegen ist es eine Fassade aus Polytetrafluoroethylene (PTFE), die nicht nur für Schutz vor übermäßiger Wärme sorgt, sondern auch Beeinträchtigungen durch Wüstenstaub verhindern soll. Ganz ohne technischen Aufwand gelingt die Temperierung des Stadion 974: Direkt am Meer gelegen, sorgt allein die offene Konstruktion für die Kühlung des Innenbereichs. Entgegen dem Anspruch der FIFA wie auch des Organisationskomitees, erstmals eine klimaneutrale Weltmeisterschaft abzuhalten, legen die Zahlen und Einschätzun- gen unabhängiger Stellen nahe, dass dieses Ziel nicht zu erreichen ist. Im Gegenteil wird der CO2-Ausstoß mit 3,6 Millionen Tonnen noch einmal deutlich höher ausfallen als während der Weltmeisterschaft in Russland, in deren Zuge 2,7 Millionen Tonnen freigesetzt wurden. Zwar werden die Mannschaften im nahen Umkreis der Spielstät- ten logieren, die Fans aber müssen zum Teil auf Unterkünfte in den Nachbarländern ausweichen. So musste auch der offizielle DFB-Fanclub in Dubai Quartier nehmen. Somit dürfte es trotz der Nähe zwischen den einzelnen Stadien der Transport sein, der den Großteil der Emissionen ausmacht – wohingegen bei der Errichtung der Stadionbauten und Infrastrukturanlagen laut FIFA nicht mehr 0,9 Millionen Tonnen CO2 freigesetzt wurden. Wenn diese Angaben gleichwohl mit Vorsicht zu genießen sind, liegt das nach Einschätzungen des Umweltökonomen Gilles Dufrasne daran, dass die Verantwortlichen die beim Stadienbau freigesetzten Klimagase nicht auf die vierwöchige Turnierdauer umlegen, um stattdessen eine Lebensspanne von 60 zu veranschlagen. Die Emissionen werden also sehr viel höher sein als angegeben. Von ökologischer Bedeutung ist zudem auch der Wasserbedarf der Rasenplätze, deren Zahl sich samt der Trainingsanlagen auf stolze 144 Anlagen beläuft. Sollen die Plätze auch künftig genutzt werden, erfordern sie etwa 3,3 Milliarden Liter Wasser pro Jahr. Das entspricht dem jährlichen Verbrauch einer deutschen Stadt mit 75.000 Einwohner*innen. Weil Katar aber über keine Süßwasserressourcen verfügt, muss das Meerwasser in Entsalzungsanlagen aufbereitet werden. Hierbei entstehen zusätzliche CO2Emissionen. Inhalt Architekturwoche 20 News Dossier Jobs Bild der Woche 608 Zur neuen Infrastruktur gehört auch die Verbindung der Spielstätten mit einem unterirdischen Bahn-Netz. Foto: Supreme Committee for Delivery & Legacy Inhalt Architekturwoche 21 News Dossier Jobs Bild der Woche 608 Als ökologischer Faktor nicht zu unterschätzen ist unter anderem der Wasserverbrauch für die Rasenflächen der Trainingsanlagen oder auch den Golfplatz neben dem Education City Stadion. Foto: Supreme Committee for Delivery & Legacy 608 Ob mit Blick auf die soziale Nachhaltigkeit speziell diese Weltmeisterschaft den so oft proklamierten Struktur- und Wertewandel einläuten kann, darf bezweifelt werden. Auch geben die vergangenen Turniere wenig Anlass zur Hoffnung. Dass der Zuschlag für die Ausrichtung einer Weltmeisterschaft nur gegen Bezahlung erteilt wird, ist keine Ausnahme, sondern scheint die Regel zu sein. Im Zusammenhang mit dem sogenannten „Sommermärchen“ 2006 sowie den nachfolgenden Turnieren in Südafrika, Brasilien und Russland waren ebenso Korruptionsvorwürfe laut geworden. Zudem ist seit langem bekannt, dass Unsummen katarischen Geldes in den europäischen Spitzenfußball fließen: Während Paris St. Germain durch die Investorengruppe Qatar Sports Investments aufgekauft wurde, lässt sich der FC Bayern München von der staatlichen Fluglinie Qatar Airways sponsern und fliegt jedes Jahr ins Trainingslager nach Doha. Deutlich umstrittener ist die Zahl der Todesfälle, die sich auf den katarischen Baustellen ereignet haben. Während die Londoner Tageszeitung The Guardian über rund 6.500 tote Gastarbeiter*innen aus fünf südostasiatischen Ländern in den Jahren 2010 bis 2020 berichtete, behauptete FIFA-Präsident Gianni Infantino, dass auf den WMBaustellen drei Menschen zu Tode gekommen sein. Darüber hinaus, so konstatierte das Organisationskomitees, seien 37 weitere Tote zu beklagen gewesen, die zwar auf den Baustellen gearbeitet hätten, nicht aber infolge eines Arbeitsunfalls verstorben wären. Mark Fenwick erklärte, dass auf den drei Baustellen, die in seiner Mitverantwortung lagen, niemand ums Leben gekommen sei. Vielmehr seien die Sicherheitsbedingungen auf den katarischen Baustellen die besten gewesen, die er je erlebt habe. Entsprechend wird der Kritik an der vorherrschenden Menschenrechtslage und insbesondere der Situation der Gastarbeiter*innen durch den Hinweis begegnet, wonach sich die Umstände schon allein durch die erhöhte Aufmerksamkeit verbessert hätten, die Katar im Vorfeld des Turniers zuteilgeworden ist – während Menschenrechtsorganisationen monieren, dass weiterhin enormer Verbesserungsbedarf bestehe. Inhalt Architekturwoche 22 News Dossier Jobs Bild der Woche POLITIK UND MORAL Diese und nächste Seite: Innenraum des Containerstadions 974 von Fenwick Iribarren Architects und sbp. Foto: Supreme Committee for Delivery & Legacy Dass die deutsche Regierung, zuletzt in Person von Bundesinnenministerin Nancy Faeser, Kritik an der Ausrichtung der Weltmeisterschaft in Katar übte, tat der katarische Außenminister Mohammed bin Abdulrahman Al Thani nicht ganz zu Unrecht als Bigotterie ab: Nach Beginn des Kriegs in der Ukraine auf der Suche nach neuen Gaslieferanten, war Bundeswirtschaftsminister Habeck im März öffentlichkeitswirksam nach Katar gereist, um mit dem Emirat eine „Energiepartnerschaft“ einzugehen. Bei allem Anlass zur Kritik, so wird deutlich, steht es den Europäer*innen und gerade den Deutschen nicht zu, mit dem Finger auf Katar zu zeigen, sind sie doch Teil des Problems. Inhalt Architekturwoche 23 News Dossier Jobs Bild der Woche 608 Teile des Textes beruhen auf Zahlen und Fakten, die aus der investigativen Arbeit anerkannter deutscher Medien stammen. In der folgenden Liste sind die entsprechenden Dokumentationen, Artikel und Podcasts aufgeführt. Die kleine Weltmacht (Die Zeit) Podcast: Geld Macht Katar (Die Zeit und ARD) Story im Ersten: WM der Lügen (ARD) Katar Inside: So tickt der WM-Gastgeber (ARD) Katar – WM der Schande (WDR) Geheimsache Katar (ZDF) Die Opfer der Weltmeisterschaft (SZ) Vom Fußballfest in den tödlichen Drogenkrieg (SZ) Inhalt Architekturwoche 24 News Dossier Jobs Bild der Woche 608 BauNetz Jobs BUNDESANSTALT FÜR IMMOBILIENAUFGABEN (BIMA) | Berlin Verantwortliche Elektrofachkraft (w/m/d) #57328 POSTLEITZAHLGEBIET 0 ERNST² ARCHITEKTEN AG | Berlin Architekt*in, Bauingenieur*in, Bautechniker*in #57369 FABIAN FREYTAG STUDIO | Berlin Studio für Innenarchitektur sucht 3D-Artist:innen #57301 FABIAN FREYTAG STUDIO | Berlin Architekt:innen & 3D-Artist:innen gesucht #57300 HEINLEWISCHER | Berlin Architekt (w/m/d) #57110 HEINLEWISCHER | Berlin Architekten oder Bauingenieure (w/m/d) #57111 HEINLEWISCHER | Dresden Architekt*in#57336 POSTLEITZAHLGEBIET 1 ALTEN ARCHITEKTEN | Berlin Architekt*in#57361 ANDERHALTEN ARCHITEKTEN GMBH | Berlin Projektleiter*in#57296 ARCHIGON ARCHITEKTEN GMBH | Berlin Architekt*in#57043 BLOCHER PARTNERS | Berlin Architekt*in#56368 IOO ELWARDT + LATTERMANN GESELLSCHAFT VON ARCHITEKTEN MBH | Berlin Architekt*in#56573 BLOCHER PARTNERS | Berlin Wohnungsbauerfahrene/r Projektleiter*in #56789 LXK ARCHITEKTEN | Berlin Bauleiter*in und Ausführungsplaner*in mit Arbeitserfahrung #57325 BMI GROUP | Frankfurt an der Oder, Prenzlau ARCHITEKTENBERATER*IN (m/w/d) #57109 MLA+ | Berlin Senior Architekt*in Ausführungplanung #57333 BMI GROUP | Schwerin ARCHITEKTENBERATER*IN (m/w/d) #57137 MLA+ | Berlin Architekt*in#57334 BUNDESANSTALT FÜR IMMOBILIENAUFGABEN | Berlin Projektverantwortlicher (w/m/d) #57299 NEO.STUDIO NEUMANN SCHNEIDER ARCHITEKTEN PARTG MBB | Berlin Planer*in für die LPH 5-7 #57313 Inhalt Architekturwoche 25 News Dossier Jobs Bild der Woche 608 PD - BERATER DER ÖFFENTLICHEN HAND GMBH | Berlin Ingenieur*in#56680 CASPAR.SCHMITZMORKRAMER GMBH | Hamburg (Se­ni­or) Pro­jekt-Ar­chi­tekt (m/w/d) LPH 3-5 SCHULTES FRANK ARCHITEKTEN PARTMBB | Berlin ARCHITEKT*INNEN (M/W/D) für die Leistungsphase 5 DEUTSCHE RENTENVERSICHERUNG NORD | Hamburg Hamburg#57307 SENATSVERWALTUNG FÜR STADTENTWICKLUNG, BAUEN UND WOHNEN | Berlin Projektleiter*in Wohnungsneubau #56623 DOHSE UND PARTNER ARCHITEKTEN | Hamburg Architekt*in#57360 #57311 SSP RÜTHNICK ARCHITEKTEN GMBH | Berlin Architekt*in#56595 SSP RÜTHNICK ARCHITEKTEN GMBH | Berlin Bauzeichner*in#56594 THOMAS MÜLLER IVAN REIMANN ARCHITEKTEN | Berlin Architekt*in#55361 TRUCKS ARCHITEKTEN | Berlin Architekt:in mit mindestens 4 Jahren Berufserfahrung VAN GEISTEN.MARFELS ARCHITEKTEN GBR | Potsdam Architekt*in für die LPH 6-9 VON EY ARCHITEKTUR PARTG MBB | Berlin Architekt:innen (m/w/d) ED. ZÜBLIN AG | Hamburg Architekt:in#57310 HANSESTADT STADE | Stade Ingenieur*in Fachrichtung Verkehrswesen #57330 LEUPHANA UNIVERSITÄT LÜNEBURG | Lüneburg Architekt*in / Ingenieur*in Gebäudemanagemen #57319 MO ARCHITEKTEN INGENIEURE | Hamburg Architekt*in / Bauingenieur*in #56721 PROF. MOTHS ARCHITEKTEN | Hamburg Architekt*in mit Erfahrung in allen Leistungsphasen #57318 #57364 #57348 RAUMPLUS BESITZ- UND ENTWICKLUNGS-GMBH & CO. KG | Bremen Innenarchitekt*in#57331 #57352 SENATORIN FÜR KLIMASCHUTZ, UMWELT, MOBILITÄT, STADTENTWICKLUNG UND WOHNUNGSBAU | Bremen Stadtplaner*in#57357 POSTLEITZAHLGEBIET 2 ABJ. ARCHITEKTEN GMBH | Hamburg Assistent*in der Bauleitung #57202 #57341 BAURCONSULT ARCHITEKTEN INGENIEURE | Bremen Systemplaner*in#55517 608 Inhalt Architekturwoche 26 News Dossier Jobs Bild der Woche POSTLEITZAHLGEBIET 3 LUDES ARCHITEKTEN - INGENIEURE GMBH | Düsseldorf Projektleiter*in#57342 NIEDERSÄCHSISCHES LANDESAMT FÜR BAU UND LIEGENSCHAFTEN (NLBL) | Hannover Ingenieur*in für die baufachliche Beratung #57368 PBR ARCHITEKTEN INGENIEURE | Osnabrück Projektleiter:in#56501 PBR PLANUNGSBÜRO ROHLING AG | Braunschweig Projektleiter:in für Büroleitung #56629 PBR PLANUNGSBÜRO ROHLING AG | Osnabrück Projektleitung Architektur #56955 PBR PLANUNGSBÜRO ROHLING AG | Magdeburg Architekt*in#56504 PURPLERHINO CONSTRUCTION GMBH | Dortmund Ingenieur*in#57358 POSTLEITZAHLGEBIET 4 SSP AG | Bochum Architekt*in für die LPH 6-7 ARCHITEKTEN BDA RDS PARTNER | Hattingen Architekt*innen, BIM Expert*innen für die LPH 2-5 #52791 ARCHITEKTEN BDA RDS PARTNER | Hattingen Architekt*in#52790 GEISELHART & MUSCH | Düsseldorf Architekt/in#57346 GEWO MBH | Nordhorn Ingenieur*in#57178 LANDESHAPTSTADT DÜSSELDORF | Düsseldorf Architekt*in, Bauingenieur*in #57309 LUDES ARCHITEKTEN - INGENIEURE GMBH | Düsseldorf Architekt*in#57344 LUDES ARCHITEKTEN - INGENIEURE GMBH | Düsseldorf Architekt*in, Bauingenieur*in #57343 #54382 SSP AG | Bochum Architekt*in#54383 SSP AG | Bochum Architekt*in für BIM #54380 SSP AG | Bochum Architekt*in für die LPH 1-8 #54379 SSP AG | Bochum Bauleiter*in#54373 SSP AG | Bochum Architekt*in für die LPH 5 #54372 SSP AG | Bochum Architekt*in#54384 STUDIO KASPAR STÖBE | Düsseldorf Architekt:innen / Projektleitung/ Bauleiter:innen gesucht #57327 608 POSTLEITZAHLGEBIET 5 Inhalt Architekturwoche 27 News Dossier Jobs Bild der Woche BAUWERKSTADT ARCHITEKTEN | Bonn Architekt*in für die LPH 1-5 SSP AG | Aachen Architekt*in#54463 #57104 BUNDESANSTALT FÜR IMMOBILIENAUFGABEN | Köln Baumanager*in#57354 CASPAR.SCHMITZMORKRAMER GMBH | Köln Ar­chi­tekt (m/w/d) Pro­jekt­lei­tung mit Schwer­punkt LPH 2-5 in #57200 SSP AG | Aachen Architekt*in für die LPH 1-8 #54461 SSP AG | Aachen Architekt*in für die LPH 5 #54460 SSP AG | Aachen Architekt*in für die LPH 1-5 #54464 CASPAR.SCHMITZMORKRAMER GMBH | Köln (Se­ni­or) Pro­jekt-Ar­chi­tekt (m/w/d) LPH 3-5 #57201 POSTLEITZAHLGEBIET 6 CASPAR.SCHMITZMORKRAMER GMBH | Köln Spezialist (m/w/d) für nachhaltiges Planen und Bauen #57320 ADS ARCHITEKTEN | Speyer Architekt*in LP 6-9 #57367 CASPAR.SCHMITZMORKRAMER GMBH | Köln Architekt*in#57315 BLOCHER PARTNERS | Mannheim Architekt*in#53137 CROSS ARCHITECTURE | Aachen Architekt*Innen#57338 BLOCHER PARTNERS | Mannheim Bauleiter*in#55961 ED. ZÜBLIN AG | Köln Projektleiter:in (m/w/d) Architektur LPH 5 #57321 BLUMENSTEIN +ARCHITEKTEN GMBH | Darmstadt Architekt*in#57305 REINHARD ANGELIS PLANUNG ARCHITEKTUR GESTALTUNG | Köln Architekt/in mit Berufserfahrung und Absolvent*in #56855 HSP.ARCHITEKTEN PLANUNGSGESELLSCHAFT MBH | Bad Homburg Architekt*in für LPH 3-5 #56934 RES D DESIGN UND ARCHITEKTUR GMBH | Köln Architekt*in#57306 KLEINUNDARCHITEKTEN GMBH | Frankfurt am Main Architekt*in#56738 SSP AG | Aachen Architekt*in#55779 MAX DUDLER GMBH | Frankfurt am Main erfahrene Architekt*innen zur Umsetzung herausragender Bauten #57322 608 Inhalt Architekturwoche 28 News Dossier Jobs Bild der Woche NETZWERKARCHITEKTEN | Darmstadt Architekt*in oder Innenarchitekt*in ARCHITEKTUR GRAZIADEI | Künzelsau Architekt*in LPH 5-8 #57332 PBR PLANUNGSBÜRO ROHLING AG | Frankfurt am Main Architekt*in#56903 BLOCHER PARTNERS | Stuttgart Erfahrene/r Architekt*in / Projektleiter*in #56915 PD - BERATER DER ÖFFENTLICHEN HAND GMBH | Frankfurt am Main, Wiesbaden (Senior-) Consultant*in #56800 BLOCHER PARTNERS | Stuttgart Architekt*in#56489 #56297 STADT FRANKFURT AM MAIN | Frankfurt Projektleiter*in#57370 STADT FRANKFURT AM MAIN | Frankfurt am Main Sachbearbeiter*in#57339 STADT WIESLOCH | Wiesloch Bauverständige*r#57288 VOLK . ARCHITEKT | Darmstadt Architekt/in alle LPH | Perspektive Partnerschaft/Büroübernahme VOLK . ARCHITEKT | Darmstadt Architekt/in LPH 1-5 zur Teamverstärkung in Darmstadt WÖRNER TRAXLER RICHTER PLANUNGSGESELLSCHAFT MBH | Frankfurt am Main Architekt*in Werk- und Detailplanung BLOCHER PARTNERS | Stuttgart Projektleiter*in Innenarchitektur #53423 DIAKONIE STETTEN E.V. | Kernen im Remstal Architekt*in#57345 JEDAMZIK + PARTNER LANDSCHAFTSARCHITEKTEN | Stuttgart Landschaftsarchitekt*in#57353 LANDESHAUPTSTADT STUTTGART | Stuttgart Leiter*in der Abteilung, Schulbauten #57350 #55696 LANDESHAUPTSTADT STUTTGART | Stuttgart Baukontrolleur*in#57340 #55695 #56975 PETERSENARCHITEKTEN | Stuttgart Architekt*in im Praktikum #57351 SCD ARCHITEKTEN & INGENIEURE GMBH | Stuttgart Architekt, Bauingenieur, Projektleitung, Empfangskraft (m/w/d) #57316 POSTLEITZAHLGEBIET 7 ALLMANNWAPPNER GMBH | Stuttgart Architekt*in#57349 SCHMELZLE+PARTNER MBB ARCHITEKTEN BDA | Hallwangen Projektleiter*in#56671 SCHMELZLE+PARTNER MBB ARCHITEKTEN BDA | Hallwangen ARCHITEKT AIP (m/w/d) #56741 WENZEL + WENZEL GMBH | Karlsruhe Architekt / Bauingenieur (m/w/d) #57323 SSP AG | Karlsruhe Architekt*in für die LPH 6-7 #54457 WENZEL + WENZEL GMBH | Stuttgart Architekt / Bauingenieur (m/w/d) Objektüberwachung #57324 SSP AG | Karlsruhe Architekt*in für die LPH 1-8 #54455 WHITE ARKITEKTER | Stuttgart Architekt*in mit Berufserfahrung #57372 #54449 WHITE ARKITEKTER | Stuttgart Kaufmännische*r Leiter*in #57371 Jobs SSP AG | Karlsruhe Bauleiter*in#54451 WULF ARCHITEKTEN | Stuttgart Mitarbeiter*in für PR #57335 SSP AG | Karlsruhe Architekt*in für die LPH 1-5 #54468 WULF ARCHITEKTEN | Stuttgart Projektleiter*in#57337 SSP AG | Karlsruhe Architekt*in für die LPH 5 #54450 Inhalt Architekturwoche 29 News Bild der Woche SCHMELZLE+PARTNER MBB ARCHITEKTEN BDA | Hallwangen Architekt*in#56643 Dossier 608 SSP AG | Karlsruhe Architekt*in für die LPH 3-5 POSTLEITZAHLGEBIET 8 SSP AG | Karlsruhe Architekt*in#54459 SSP AG | Karlsruhe Architekt*in#54458 STADT PFORZHEIM | Pforzheim Ingenieur*in#57362 STADTVERWALTUNG FILDERSTADT | Filderstadt Architekten*in#57308 STADTVERWALTUNG LAHR | Lahr/Schwarzwald Architekt*in, Ingenieur*in Hochbau #57356 BO INNENARCHITEKTUR / FERRIER INTERIORS | München Innenarchitekt*in#57162 DIETRICH UNTERTRIFALLER ARCHITEKTEN GMBH | München Projektleiter (m/w/d) #57317 GWG STÄDTISCHE WOHNUNGSGESELLSCHAFT MÜNCHEN MBH | München Projektleiter*in Hochbau #57312 LANDAU + KINDELBACHER ARCHITEKTEN INNENARCHITEKTEN GMBH | München Architekt*in mit Kenntnissen in BWL #57355 608 WENZEL + WENZEL GMBH | München Projektleitung (m/w/d) #57359 BAURCONSULT ARCHITEKTEN INGENIEURE | Haßfurt Stadtplaner, Regionalplaner und Geografen (m/w/d) BAUPLANUNG PLAUEN GMBH | Plauen, Berlin Ingenieur*in#57100 #55773 BAURCONSULT ARCHITEKTEN INGENIEURE | Haßfurt Landschaftsarchitekt*in#54619 BAURCONSULT ARCHITEKTEN INGENIEURE | Haßfurt, Stuttgart, Frankfurt am Main Architekt*in LPH 1-5 #54621 DÖMGES ARCHITEKTEN AG | Regensburg Architekt*in, Controller*in #56025 BAURCONSULT ARCHITEKTEN INGENIEURE | Haßfurt, Stuttgart, Frankfurt am Main Architekt*in#54620 HILPERT + KOLLEGEN ARCHITEKTEN BDA | Fürth Architekt*in LPH 1-5 #57365 BMI GROUP | Baden-Württemberg Lehrverleger*in (m/w/d) #57298 LANDKREIS MAIN-SPESSART | Karlstadt Ingenieur*in#57366 BMI GROUP | Hamburg, Berlin, München Architekt*in#57297 S+P GESELLSCHAFT VON ARCHITEKTEN MBH | Nürnberg Architekt*in für die LPH 1-5 BUNDESANSTALT FÜR IMMOBILIENAUFGABEN (BIMA) | Köln, Bonn Fachgebietsleitung Technik (w/m/d) #57373 CODEMA INTERNATIONAL GMBH | Offenbach am Main oder Dessau ARCHITEKT (W/M/D) in Offenbach am Main oder Dessau #57326 Architekturwoche #52750 DEUTSCHLANDWEIT Inhalt 30 News Dossier Jobs Bild der Woche POSTLEITZAHLGEBIET 9 BAUPLANUNG PLAUEN GMBH | Plauen, Berlin Statiker*in#57099 BAUPLANUNG PLAUEN GMBH | Plauen, Berlin Ingenieur*in#57101 BAUPLANUNG PLAUEN GMBH | Plauen, Berlin Architekt*in LPH 6-7 #57097 ELLER + ELLER ARCHITEKTEN | Berlin, Düsseldorf PR-Manager*in#56717 BAUPLANUNG PLAUEN GMBH | Plauen, Berlin Architekt*in LPH 1-5 #57096 ELLER + ELLER ARCHITEKTEN | Düsseldorf, Berlin Pr#57158 KADAWITTFELDARCHITEKTUR GBR | Berlin, Aachen Assistent*in im Projektteam #57184 608 PD - BERATER DER ÖFFENTLICHEN HAND GMBH | Berllin, Düsseldorf, Frankfurt am Main Consultant (w/m/d) #55890 PETERSENARCHITEKTEN | Stuttgart, Berlin, Köln PROJEKTLEITER:INNEN | ARCHITEKT:INNEN IN STUTTGART #57363 PLANQUADRAT ELFERS GESKES KRÄMER PARTG MBB | Darmstadt, Berlin, Frankfurt am Main Architekt*in#51497 SCOPIO / NETHING GENERALPLANER GMBH | Neu-Ulm, Berlin Projektleiter*in#57347 AUSLAND ALLESWIRDGUT ARCHITEKTUR ZT GMBH | Wien Projektleiter*in#57304 CUKROWICZ NACHBAUR ARCHITEKTEN ZT GMBH | Bregenz Architekt*in#57179 JOP ARCHITEKTEN | Frankfurt am Main, Zürich Projektleiter*in#57314 RÜSSLI ARCHITEKTEN AG | Luzern Architekt*in#57303 STAND: 15.11.2022 Alle Jobs finden sie unter www.baunetz.de/jobs Lusail Stadion von Foster + Partners und Arup. Foto: Nigel Young / Foster + Partners Inhalt Architekturwoche 31 News Dossier Jobs Bild der Woche PD - BERATER DER ÖFFENTLICHEN HAND GMBH | Berlin, Düsseldorf, München Manager*in#55889 Inhalt Architekturwoche 32 News Dossier Jobs Bild der Woche 608 Die GEWO mbH (kommunale Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Nordhorn) ist mit rd. 1.580 eigenen und rd. 960 für Dritte verwalteten Wohn- und Gewerbeeinheiten das größte Wohnungsunternehmen des Landkreises Grafschaft Bentheim. Mit der wertorientierten Entwicklung des eigenen Wohnungsbestandes, der ständigen Verbesserung unserer Dienstleistungsqualität sowie dem Aufbau neuer Geschäftsfelder rund um das Wohnen trägt die GEWO mbH wesentlich zu einer positiven Stadtentwicklung bei. Wir decken das gesamte immobilienwirtschaftliche Spektrum ab. Dazu gehören Inhalte wie Maklertätigkeit, Baulanderschließung, Bauplanung/-betreuung, Bestandsverwaltung, Eigentumsverwaltung für Dritte. Zur Unterstützung unseres Teams suchen wir in Vollzeit eine*n: Dipl.-Ingenieur*in (FH) (m/w/d), Fachrichtung Architektur/ Bauingenieurwesen oder vergleichbare Qualifizierung Ihr Aufgabenbereich umfasst u. a.: // Strategische sowie operative Leitung der technischen Abteilung mit 8 Mitarbeitern. // Akquisition, Entwicklung und Steuerung von Bauprojekten von der Erschlie// ßung bis zum Hochbau. // Eigenverantwortliche Planung der Projekte unter Berücksichtigung von Qualität, Kosten und Terminen in allen Leistungsphasen der HOAI 1 - 9. // Projektsteuerungsaufgaben und Koordination von externen Architekten, Fachingenieuren und ausführenden Firmen. // Technische Betreuung und Unterhaltung der eigenen sowie der fremdverwalteten Immobilien. // Verkehrssicherung. // Planung der technischen Maßnahmen in den einzelnen Teilbereichen für den Wirtschaftsplan des kommenden Jahres. Wir erwarten: // Abgeschlossenes fachspezifisches Studium. // Mehrjährige Berufserfahrung in der Projektsteuerung, Planung und Bauleitung, insbesondere im Bereich Wohnungsbau. // Ein Gespür für städtebauliche und architektonische Qualitäten. // Gute Kenntnisse im öffentlichen und privaten Baurecht, der HOAI, der VOB sowie CAD-Kenntnisse. // Verhandlungs-, Vergabe- und Vertragssicherheit sowie ein ausgeprägtes betriebswirtschaftliches Verständnis. // Kommunikationsstärke und Teamgeist. Unser Angebot: // // // // // Vergütung in Anlehnung an den TVÖD, Entgeltgruppe 14. Prokura. Flexibles Arbeitszeitmodell zur Vereinbarung von Beruf und Familie. Betriebliche Altersversorgung. Steuerfreie Sachzuwendung, wahlweise zusätzliche betriebliche Krankenversicherung oder qualitrain. // Modernes Arbeitsumfeld. // Angenehmes Betriebsklima mit flachen Hierarchien. Da die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern ein personalwirtschaftliches Ziel unserer Gesellschaft ist, möchten wir ausdrücklich Frauen auffordern, sich zu bewerben. Die Stelle ist grundsätzlich teilbar. Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte unter Angabe des möglichen Eintrittstermins bis zum 01.12.2022 an die GEWO Gesellschaft für Wohnen und Bauen mbH, z. H. Herrn Geschäftsführer Reno Schütt, Stadtring 31, 48527 Nordhorn, oder per Mail: bewerbung@gewo-nordhorn.de. Inhalt Architekturwoche 33 News Dossier Jobs Bild der Woche 608 FORGOTTEN TEAM Tausende Arbeitsmigrant*innen haben die Stadien, Hotels und Verkehrswege für die WM in Katar gebaut. Mit seiner Arbeit „Forgotten Team“ beleuchtet Mohamed Badarne ihren Alltag und so auch die miserablen Arbeits- und Lebensbedingungen, denen sie ausgesetzt sind. Der Fotograf und Künstler war zwischen 2017 und 2022 mehrmals in Katar und Nepal und traf auch Familien der ums Leben gekommenen Arbeiter*innen. Die von Salah Saouli kuratierte Ausstellung ist ab dem Wochenende unter anderem in Berlin bei Tante Käthe, in Köln im Sportmuseum und in Jena zu sehen. fm // Fotos: Mohamed Badarne
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