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Full text: BerlinStrategie / Hebes, Paul [Bearb.]

Legende für Strategiekarten in der Umschlagklappe

Zukunft

Karte Transformationsräume in der Umschlagklappe

Mit der BerlinStrategie | Stadtentwicklungskonzept Berlin 2030 liegt ein ressortübergreifendes Leitbild für die langfristige, zukunftsfähige Entwicklung der Hauptstadt vor. Die BerlinStrategie benennt mit Strategien, Zielen und Handlungsfeldern, wie sich die wachsende Stadt entwickeln soll. Sie zeigt Räume, in denen Berlin Schwerpunkte für die zukünftige Entwicklung setzt. Miteinander Stadt zu gestalten, ist dabei sowohl Kennzeichen des stadtgesellschaftlichen Dialogs, der den Erarbeitungsprozess zum Stadt­ ntwicklungskonzept Berlin 2030 begleitet hat, als e auch Anspruch für die Zukunft. Berlin 2030: Starke Stadt. Starke Zukunft.

Berlin Strategie
Stadtentwicklungskonzept Berlin 2030

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Am Köllnischen Park 3 10179 Berlin broschuerenstelle@senstadtum.berlin.de

BerlinStrategie Stadtentwicklungskonzept Berlin 2030

BerlinStrategie — Inhalt

Inhalt Vorwort Prozess Vision        4 6 8 16 24 58 70

Qualitäten Strategien Räume Ausblick

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Vorworte
Lassen Sie uns Berlin gemeinsam gestalten.
Berlin zieht Menschen und Unternehmen an. Unsere Stadt wächst und verändert sich. Angesichts dieses Wandels brauchen wir eine klare Vorstellung über unsere Zukunft und unsere Ziele. Mit der BerlinStrategie | Stadtentwicklungskonzept Berlin 2030 verfügt unsere Stadt erstmals seit der Wende über ein ressortübergreifendes Leitbild für die langfristige, zukunftsfähige Entwick­ lung der Hauptstadt. Wir haben in einem konzentrierten Prozess interdisziplinär gearbeitet und diskutiert. Die Öffent­ lichkeit und die institutionellen Akteure der Berliner Stadtgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik waren eingeladen, sich in die Zukunftsentwicklung einzubringen. Das hat in den Stadtforen und ihren Werkstätten eine große und lebhafte Resonanz erzeugt. Es freut mich, dass sich so viele aktiv eingebracht haben. Berlin, unsere Heimat, berührt uns alle. Dies zeigt sich in den täglichen Gesprächen vor Ort ebenso wie in den Debatten über die großen und langfristigen Themen, das Wohnen, das Klima, die Wirtschaft und die freien Räume. Allen Beteiligten danke ich herzlich für ihr vielfältiges, konstruktives und bereicherndes Engagement.
Michael Müller Regierender Bürgermeister

Die Zukunft in unserer wachsenden Stadt zu gestalten, ist eine Aufgabe, die nicht nur Politik und Verwaltung berührt. Dieser Auftrag bedarf weiterer Kräfte, sich mit ihren Institutionen und ihren Köpfen einzubringen. In diesem Sinne sind alle am Prozess Beteiligten und in Berlin Aktiven aufgefordert, sich weiter in die Zukunftsgestaltung Berlins und die Umsetzung der Berlin­ Strategie einzubringen. Ich freue mich auf Ihre Beiträge.

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BerlinStrategie — Vorworte

Berlin 2030: Starke Stadt. Starke Zukunft.
Das wachsende Berlin solidarisch und sozial zu gestalten, ist unsere Aufgabe und Verpflichtung gegenüber den Menschen, die heute in unserer Stadt leben, und den nächsten Generationen. Berlin hat einzigartige Qualitäten, die für unsere Zukunft eine gute Grundlage bilden. Wir werden die Kreativität, die Innovations- und Wandlungsfähigkeit sowie die Flächenpotenziale Berlins nutzen, um beispielgebende Lösungen für die Herausforderungen von Städten zu schaffen. Wir setzen hierbei auf die Stärken der europäischen Stadt mit ihren lebens- und liebenswerten Quar­ tieren, dem vielfältigen Grün, den kurzen Wegen, ihren engagierten Nachbarschaften, aktiven Netzwerken und Entfaltungsmöglichkeiten. Die BerlinStrategie benennt mit ihren acht Strategien, den Zielen und Handlungsfeldern, wie wir die wachsende Stadt entwickeln wollen. Hierbei ist die BerlinStrategie ebenso Richtschnur wie Motivation, sich für die Profilierung der Hauptstadt und das Leben in den Bezirken zu engagie­ ren. Stadtentwicklung übernimmt dafür Koordination und Management. Dies trägt dazu bei, dass Berlin als Anziehungsort attraktiv bleibt. Die Vision, die im Zuge des Arbeitsprozesses entstanden ist, zeigt, wo wir im Wandel der Metro­ pole Schwerpunkte setzen wollen. Unsere Stadt gewinnt, wenn wir die vielfältigen Zukunftsauf­ gaben gemeinsam aktiv gestalten. 2030 ist Berlin dadurch kraftvoll, smart und kreativ. Die Stadt ist urban, grün und mobil. Die Berlinerinnen und Berliner sind solidarisch, verantwortungsvoll und engagiert. Stadt ist Veränderung. Unser Berlin gewinnt und wächst durch Veränderung.
Andreas Geisel Senator für Stadtentwicklung und Umwelt

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Prozess
Berlin 2030: Miteinander Stadt gestalten Die BerlinStrategie | Stadtentwicklungskonzept Berlin 2030 beschreibt „Berlin heute“ und „Berlin morgen“. Der im Jahr 2013 veröffentlichte Statusbericht stellt die Ist-Analyse Berlins dar und bewertet stadtentwicklungs­ relevante Trends. Ausgehend von unterschiedlichen Politikfeldern außerhalb der unmittelbar raum- und planungs­ bezogenen Stadtentwicklung wurden Stärken und Schwächen der Stadt analysiert sowie Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung aufgezeigt. In die fundierte Analyse sind zahlreiche Konzepte, strategische Pläne und anstehende Planungen eingeflossen; damit bildet der Statusbericht die Grundlage für die strategische Entwicklung Berlins. Die BerlinStrategie nimmt die Zukunft der Stadt in den Fokus. Basierend auf den Stärken Berlins stellt sich die Metropole den anstehenden Herausforderungen, vereinbart Perspektiven für die Entwicklung und setzt Prioritäten für die Umsetzung. Sechs Qualitäten, verstanden als Alleinstellungsmerkmale, die Berlin klar profilieren, leisten einen wesentlichen Beitrag zur heutigen Lebensqualität und Wettbewerbsfähigkeit. Sie sind Orientierung für eine lebenswerte und attraktive Zukunft. Acht Strategien machen deutlich, wohin die Stadt strebt. Sie formulieren die grundlegenden Themen und zukünftigen Herausforderungen und umfassen Ziele und Handlungsfelder, die der Entwicklung Berlins eine mittel- bis langfristige Perspektive geben. Mit zehn Transformationsräumen werden räumliche Prioritäten gesetzt, die Strategien verortet und greifbar gemacht.

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BerlinStrategie — Prozess

Miteinander Stadt gestalten: diese Leitorientierung kennzeichnete den Erarbeitungs- und Betei­ ligungsprozess zum Stadtentwicklungskonzept Berlin 2030. Mittelpunkt des öffentlichen und stadtweiten Dialogs war das Stadtforum 2030. Diese Diskussi­ onsplattform nutzten rund 2.500 Berlinerinnen und Berliner, um sich vor Ort zu engagieren. Flankiert wurde das Stadtforum 2030 durch Werkstätten für Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Forschung und Zivilgesellschaft. So konnte fachöffentliche Expertise für das Stadt­ entwicklungskonzept Berlin 2030 gewonnen und gesichert werden. Der gesamte Partizipations­ prozess wurde durch analoge und digitale Kommunikationsinstrumente kreativ und kontinuier­ lich begleitet. Schriftliche Hinweise in Form von Berlintelegrammen an Arbeitsstationen, Litfaßsäulen oder per E-Mail und Brief, aktives Einmischen per Twitter und SMS in Veranstal­ tungsdebatten und die Online-Plattform zum Stadtentwicklungskonzept Berlin 2030 wurden rege und interessiert genutzt. Beim Internetauftritt www.berlin.de/2030 mit bis zu 75.000 Auf­ rufen im Monat wurden insbesondere die umfangreichen Informationsmöglichkeiten und Doku­ mentationen stark nachgefragt. In der Summe sind in den öffentlichen und fachöffentlichen Veranstaltungen zum Stadtforum 2030 und im Online-Dialog weit über 1.000 Meinungen und Anregungen zur BerlinStrategie eingegangen. Diese wurden unter intensiver Beteiligung der Senatsverwaltungen, der Bezirke und mit Unterstützung des wissenschaftlichen Beirates aus­ gewertet, diskutiert und in der BerlinStrategie berücksichtigt. Auch die Berlinerinnen und Berliner von morgen haben ihre Erwartungen und Ideen zur Zukunfts­ gestaltung ihrer Stadt in den Prozess eingebracht. Koordiniert durch die Kulturprojekte Berlin GmbH haben Schülerinnen und Schüler von drei Berliner Schulen, begleitet von Künstlerinnen und Künstlern, zentrale Fragen zur Entwicklung Berlins von heute und morgen kreativ bearbeitet.

Januar – April 2013

Berlin heute STATUS

Mai 2013 – November 2014

Berlin morgen

DEBATTE

STRATEGIEN UND TRANSFORMATIONSRÄUME

BERLINSTRATEGIE

Phasen

Werkstatt 2030 Veranstaltungen Stadtforum 2030

Information und Beteiligung
berlin.de/ 2030 Leporello Berlintelegramm Diskussion vor Ort Schulprojekt 2030

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Vision
kraftvoll smart kreativ Wirtschaftskraft, Lebensqualität und Solidarität – dafür steht die Metropole Berlin im Jahr 2030. Berlin 2030 ist etabliert und führend in Wirtschaft, Wissenschaft und Arbeit, Bildung und Qualifizierung, kreativ und begeisterungsfähig in Kunst, Kultur, Tourismus und Sport, vielfältig und lebenswert als urbane Metropole mit grünen Freiräumen, erfolgreich und nachhaltig bei Klima und Energie, stadtverträglich und zukunftssicher in der Mobilität, sozial und engagiert im Zusammenleben sowie verantwortungsvoll und modern im gemeinsamen Handeln. Berlin 2030 setzt national und international Maßstäbe. Die legendäre Berliner Mischung ist die Basis für eine kraftvolle Stadt, die ihr Wachstum verantwortungsvoll, gerecht und gemeinsam gestaltet hat.
8 Berlin 2030 ist ein florierender, breit aufge­ stellter internationaler Wirtschaftsstandort, führende Smart City in Europa und eine der erfolgreichsten Wissenschafts- und For­ schungsregionen der Welt. Neue Technologi­ en und geistige Innovationen entstehen in Berlin. Die Technologieorientierung, das In­ vestitionsklima, das weltoffene Image der Stadt zieht Menschen und Unternehmen von überall her an, die damit weiter zur Attrakti­ vität der Metropole beitragen. Die Berlinerin­ nen und Berliner haben gute Arbeit und die Stadt ist weltweites Vorbild dafür, wie Bil­ dung und lebenslange Qualifizierung Vollbe­ schäftigung schaffen können. Die Bildungs­ angebote sind so international wie die Stadt: mehrsprachig, vielschichtig, bereichernd, In­ klusion wird gelebt. Berlin ist eine Stadt für alle – fördert und fordert – lebenslang und generationsübergreifend. Als kreatives Zent­ rum von Kunst und Kultur, als touristische Metropole und als Hochburg des Sports be­ weist die Stadt ihren Ruf als Weltmetropole eindrucksvoll. Berlin inspiriert Kreative aus aller Welt, bietet Netzwerke und Raum, um sich entfalten zu können. Berlin profitiert vom Schöpfergeist der Kreativen, denn Kunst, Kultur, Mode, Medien, Sport und Tourismus stiften Identität in der Vielfalt der Stadt, sie stehen für Lebensqualität und sind starke Wirtschaftszweige.

BerlinStrategie — Vision

urban grün mobil
Berlin 2030 steht für eine unvergleichliche Lebensqualität. Die städtebauliche Vielfalt ist gekennzeichnet durch ein Gleichgewicht von Tradition und Moderne. Das Berliner Marken­ zeichen ist die gelungene Mischung von bau­ kulturellem Erbe, experimentierfreudiger Ar­ chitektur und innovativem Städtebau. In Berlin sind Stadt und Grün gemeinsam ge­ wachsen. Die urbane Stadt zeichnet sich durch eine Dichte mit Augenmaß aus – das Wachstum nach innen und die Aktivierung von Flächen haben Freiraum erhalten. Berlin ist grün und hat großzügige Räume für Frei­ zeit und Erholung, Begegnung und Bewe­ gung. Berlin hat im Jahr 2030 große Fort­ schritte auf dem Weg zur klimaneutralen Metropole 2050 gemacht. Die erfolgreiche Klima- und Energiepolitik sichert durch ein engmaschiges Netz effizienter Technologien eine stabile Versorgung mit nachhaltig er­ zeugter Energie. Die Metropole und ihre Men­ schen schonen Umwelt, Klima und Ressour­ cen. Berlin ist eine Stadt mit kurzen Wegen und ständig in Bewegung. Die Stadt ist gut erreichbar, der Umweltverbund überzeugt und es gibt keine Mobilitätsbarrieren. Die Menschen können sich dank zukunftsfähiger Verkehrsnetze sicher und intelligent in der Stadt bewegen.

solidarisch verantwortungsvoll engagiert
In Berlin leben 2030 Berlinerinnen und Berli­ ner, die solidarisch denken und handeln. Die Kieze sind die Keimzelle eines verantwor­ tungsvollen Miteinanders. Berlin hat das Wachstum genutzt, um seine Kieze noch le­ benswerter zu machen und ihre Unverwech­ selbarkeit zu profilieren. Menschen finden in Berlin das Zuhause, das sie suchen – die Quartiere bieten vielfältige und bezahlbare Wohnungen in einem Umfeld mit einmaliger urbaner Lebensqualität. Menschen in allen sozialen Lagen leben Tür an Tür, denn Berlin ist Heimat für alle. Dies hat ein enges und vielgestaltiges Miteinander befördert. Zivil­ gesellschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Kultur und vor allen Dingen die Berlinerinnen und Berliner haben ihren Anteil am Werden und Wachsen der Stadt. Die Steuerung der Stadt liegt in den Händen einer leistungsfähi­ gen, kooperierenden und bürgernahen Ver­ waltung, die in der integrierten Stadtentwick­ lung zum internationalen Vorbild geworden ist. Berlin hat gelernt, mit Veränderungen umzugehen und es gibt einen breiten gesell­ schaftlichen Konsens, dass Wandel gemein­ sam im Interesse aller gestaltet werden kann. So werden in Berlin 2030 engagierte, kontro­ verse und konstruktive Debatten geführt, in denen gemeinsam getragene Lösungen ver­ einbart werden. Berlin profitiert von dieser starken Verantwortungsgemeinschaft und ist für die Zukunft gut gerüstet. Bei allem Wandel ist Berlin eines geblieben: eine tolerante Stadt mit sozial gemischten Quartieren, einem vielfältigen Freizeit- und Kulturangebot in lebendigen Kiezen. Das bleibt ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen europäischen Metropolen.

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BerlinStrategie — Vision

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BerlinStrategie — Vision

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Qualitäten
Was Berlin heute und in Zukunft auszeichnet Berlins Qualitäten resultieren aus den unverwechselbaren Stärken der Stadt. Sie betonen die Alleinstellungsmerkmale, die Berlin heute auszeichnen und mit denen sich die Stadt klar positioniert. Die spezifische Kombination der Qualitäten sichert heute und zukünftig die einzigartige Lebensqualität und Wettbewerbsfähigkeit Berlins.

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BerlinStrategie — Qualitäten

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BerlinStrategie — Qualitäten

Berlin – impulsgebende Hauptstadt mit internationaler Ausstrahlung
Politische und politiknahe Institutionen mit nationaler und globaler Reichweite prägen die Inter­ nationalität der Bundeshauptstadt; sie eröffnen besondere gesellschaftliche sowie wirtschaft­ liche Gestaltungsmöglichkeiten. Darüber hinaus liefert die Hauptstadtfunktion Berlins dauer­ haft symbolische und repräsentative Impulse, von denen die gesamte Metropolregion profitiert. Berlin nutzt seine Kompetenzen als Hauptstadt und gestaltet Trends und Orientierungen für eine zukunftsfähige Entwicklung Deutschlands und Europas. Damit übernimmt die Metropole verantwortungsvoll ihre Rolle als internationaler Referenzort für Herausforderungen und Fra­ gen, die Städte in aller Welt bewegen. Berlin ist das Schaufenster für die großen Zukunftsfragen in Ballungsräumen und bietet impulsgebende Lösungen an. Für die nationale und internationale Politik, die Medien sowie die zahlreichen privaten und öffentlichen Einrichtungen ist Berlin die Bühne, die weltweit ausstrahlt.

Berlin – innovativer Wirtschafts- und Wissensstandort
Die herausragenden Innovations- und Wissenspotenziale sind prägende Merkmale Berlins. Getragen wird der innovative Wirtschafts- und Wissensstandort von einem vielfältigen Bildungs­ angebot an der Basis, renommierten wissenschaftlichen Einrichtungen mit hochqualifizierten Forschenden und privater Forschung und Entwicklung. Darüber hinaus verstärkt die enge Koope­ ration zwischen Berlin und Brandenburg die internationale Ausstrahlung des Metropolen­ raums. Dieser kraftvolle Nährboden für Innovationen spiegelt sich in der vielfältigen Berliner Branchenstruktur mit einer starken Basis aus kleinen und mittleren Unternehmen wider. Die Stadt wirkt wie ein Magnet und zieht qualifizierte Arbeitskräfte, Unternehmen und Instituti­ onen aus aller Welt an. Berlin bietet sehr gute Möglichkeiten, damit Ideen und unternehmerische Visionen erfolgreich realisiert werden können. Darüber hinaus offeriert Berlin Unternehme­ rinnen und Unternehmern, die neue Betriebe gründen und mit ihren unternehmerischen Tätigkeiten wachsen wollen, erstklassige Rahmenbedingungen.

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BerlinStrategie — Qualitäten

Berlin – kreativer Entfaltungsort für alle Menschen
Berlin genießt weltweit den Ruf als „the place to be“. Das unverwechselbare Klima der Freiheit und Toleranz zieht Menschen aus aller Welt in die Stadt und macht Vielfalt zu einem Marken­ zeichen Berlins. Menschen von unterschiedlicher Herkunft und mit vielgestaltigen Lebensent­ würfen wollen in Berlin leben, arbeiten und ihre Ideen und Träume verwirklichen. Dabei ist die Stadt ein Experimentierfeld mit Freiräumen, Nischen und historischen Brüchen, die ein einzig­ artiges Umfeld für die Entfaltung von individuellen Lebensstilen und Talenten bieten. Dieses besondere Berliner Lebensgefühl findet unter anderem seinen Ausdruck im hohen Potenzial und der großen Breite der Berliner Kultur. Berlin befördert die Kreativität des Einzelnen wie die Ent­ faltung der Gemeinschaft. Untrennbar zu Berlin gehören die vielfältigen Möglichkeiten, öffent­ liche Räume zu nutzen und zu gestalten: die Menschen prägen und bestimmen die Zukunft ihrer Stadt. Dabei wirkt Kultur als Anlass und Katalysator für die erforderlichen gesellschaftlichen Debatten. Auch als Sportmetropole von Weltrang ist Berlin vor Ort und international präsent. Der Berliner Sport überzeugt in seiner Vielfalt und ermöglicht Entfaltungsräume für alle.

Berlin – soziale, integrative und solidarische Weltstadt
Als Ort mit reicher und prägender Geschichte hat Berlin überzeugende Erfahrung mit tiefgrei­ fenden Umbrüchen. Die Stadt und ihre Bewohnerinnen und Bewohner können mit einschnei­ denden Veränderungen umgehen und sind in vieler Hinsicht wandlungsfähig. Das Eintreten für Vielfalt und Chancengleichheit ist fest in der Stadtgesellschaft verankert und eine wesent­ liche Grundlage der Berliner Politik. Berlin bekennt sich zur uneingeschränkten Solidarität mit Menschen, die in Exklusion und Armut leben und leistet die notwendigen sozialen und gesundheitlichen Unterstützungen. Die gebündelten Anstrengungen Berlins ermöglichen ein fruchtbares und zukunftsfähiges Zusammenleben in einer vielfältigen Stadtgesellschaft, die durch unterschiedliche Kulturen und Religionen geprägt ist. Daraus erwachsen immer wieder neue Perspektiven für die Stadtbewohnerinnen und -bewohner. Berlin ist mit seiner ausge­ prägten Willkommenskultur und internationalen Atmosphäre eine Weltstadt, die offen ist für alle Menschen und Milieus. Hier hält die Stadtgesellschaft zusammen.

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Berlin – grüne Stadt der kurzen Wege
Berlins Baustruktur ist vielgestaltig. Sie reicht von gründerzeitlichen Quartieren über bauliche Zeugnisse des 20. Jahrhunderts bis zu herausragenden städtebaulichen und architektonischen Ensembles, die in den letzten Jahren entstanden sind. Zahlreiche städtische Zentren in den Bezirken bilden das Rückgrat der Stadt. Das Angebot des öffentlichen Verkehrs vernetzt Stadtteile und Quartiere wirkungsvoll miteinander. Seine polyzentrale Struktur macht Berlin zur Stadt der kurzen Wege: Versorgungsangebote und attraktive soziale Infrastrukturen sind wohnortnah verfügbar. Ausgedehnte Freiräume machen Berlin zu einer grünen Stadt. Das dichte Netz von Grünräumen und -verbindungen bietet Erholungsmöglichkeiten, die zu Fuß erreichbar sind. Die Grünräume haben viele Funktionen: Sie dienen der Erholung und körperlichen Betätigung, för­ dern die Gesundheit, verbessern das Stadtklima und sind so Garanten für ein nachhaltiges Leben in der Stadt. Breit getragene, dezentrale und für alle zugängliche Kulturangebote beleben die Quartiere und sind ein weiterer elementarer Bestandteil der Atmosphäre in der Stadt. Die Vielfalt der Betätigungsmöglichkeiten und die Breite an Angeboten für Betreuung, Beratung und Unter­ stützung machen Berlin zu einer kinder- und familienfreundlichen Stadt. Die Kombination all dieser Faktoren macht das Wohnen in Berlin attraktiv – und die Stadtquartiere mit ihren unter­ schiedlichen Charakteristika lebenswert.

Berlin – Metropole mit großen Flächenpotenzialen
Im Vergleich zu anderen europäischen Großstädten hat Berlin umfangreiche Flächenpotenziale in Stadt und Umland. Sie bieten – gerade mit Blick auf das prognostizierte Bevölkerungswachs­ tum bis 2030 – Gestaltungsmöglichkeiten, die je nach Ort für unterschiedliche Nutzungen ein­ gesetzt werden können: um neuen Wohnraum zu schaffen, Unternehmen anzusiedeln oder Freiräume für (Zwischen-)Nutzungen bereitzustellen und so neuen, auch unkonventionellen Ideen Handlungsspielräume zu eröffnen. Diese Flächenpotenziale, die auch ein Erbe der Teilung der Stadt sind, gilt es zu nutzen, um die Stadtstruktur weiterzuentwickeln, das Wachstum zu gestalten und seine positiven Wirkungen für die Metropolregion nutzbar zu machen.

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BerlinStrategie — Qualitäten

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Strategien
Wohin Berlin geht Die Berliner Strategien zeigen Perspektiven für die wesentlichen Herausforderungen der zukunftsfähigen Entwicklung der Stadt bis 2030 auf. Sie unterstützen die Lebensqualität für die Menschen in Berlin und stärken die Position der Stadt als wettbewerbsfähige und attraktive Metropole nach außen. Die Strategien basieren auf den Qualitäten Berlins und sollen diese bis zum Jahr 2030 erhalten, stärken und weiter entwickeln. Einzeln und im wechselseitigen Zusammenspiel ermöglichen die Strategien eine integrierte Stadtentwicklung mit klarer und zuverlässiger Orientierung: sie setzen dort an, wo es gilt, den Nutzen aus Stärken und Chancen zu optimieren und negative Entwicklungen aus Schwächen und Risiken zu minimieren. Die Strategien umfassen konkrete Ziele der Entwicklung, geeignete Handlungsfelder für die gemeinsame Arbeit und eine Vision, die pointiert formuliert, was Berlin 2030 erreicht hat. Kennzeichnend für eine integrierte Stadtentwicklung sind gewinnbringende Synergien zwischen unterschiedlichen Zielen und Handlungsfeldern. Nicht auszuschließen sind auch Zielkonflikte, die beim konkreten Planen und Handeln im Raum sichtbar werden. Hier sind die Berliner Stadtgesellschaft und Politik gefordert, einen gesellschaftlichen und politischen Diskurs über die Entwicklungsziele zu vereinbaren. Dieser umfasst die Fähigkeiten, Gemeinwohlinteresse und Transparenz in den Fokus zu stellen, eine konsequente partizipative Stadtentwicklung und eine kooperative Dialogkultur in der Verwaltung auszubauen sowie einen politischen Entscheidungswillen zu pflegen, der eine gemeinwohlorientierte Abwägung zwischen lokalen und gesamtstädtischen Interessen gewährleistet.
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BerlinStrategie — Strategien

Erreichbarkeit und stadtverträgliche Mobilität ausbauen

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Wirtschaft mit smartem Wissen stärken

1

Mit Kreativität Kräfte freisetzen

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Die Weichen zur klimagerechten Metropole stellen

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Gemeinsam Zukunft gestalten

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Bildung und Qualifizierung sichern Arbeit

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Wo Stadt und Grün gemeinsam wachsen

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Die Vielfalt der Quartiere stärken

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Wichtige Programme und Strategien im Kontext Masterplan Industriestadt Berlin (in Bearbeitung) Gemeinsame Innovationsstrategie der Länder Berlin und Brandenburg 2011 Gemeinsame Fachkräftestudie BerlinBrandenburg Aktionsprogramm Elektromobilität Berlin 2020 Stadtentwicklungsplan Industrie und Gewerbe Smart-City-Strategie (in Bearbeitung) Integriertes Wirtschaftsverkehrskonzept (in Bearbeitung)

Wirtschaft mit smartem Wissen stärken

Berlin setzt seinen stabilen Wachstumskurs konsequent fort. Schlüsselfaktor für die internatio­ nale Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft sind innovationsstarke Branchen und Unternehmen, die „Made in Berlin“ national und international zu einem Gütesiegel machen. Das erstarkte Wirtschaftswachstum befördert Berlin zur führenden Start-up Metropole Europas mit nachhal­ tigen und strukturwirksamen Gründungen. Von diesen Entwicklungen profitiert der Berliner Arbeitsmarkt in besonderem Maße: die Menschen haben Arbeit, die Integration in den regulären Arbeitsmarkt ist in den Fokus gerückt, und bisher benachteiligte Gruppen werden auf allen Kar­ rierestufen konsequent gefördert. Eine besondere Bereicherung erfährt der Wirtschaftsstandort Berlin 2030 durch die Zuwanderung von Talenten aus aller Welt, die als Fachkräfte und mit unternehmerischer Initiative die Innovationskraft stärken und die internationale Vernetzung befördern. Besonderes Merkmal Berlins ist die Bedeutung als führende Smart City in Europa. Dieser auf Zukunftsfähigkeit ausgerichtete Ansatz hat für die regionale Wirtschaft ökonomische Vorteile und erhöht gleichzeitig die Lebensqualität für Bürgerinnen und Bürger. Internationale Ausstrahlung besitzt Berlin zudem als Hochschul- und Forschungsstandort. Die Bedeutung und das Renommee der Berliner Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen sind etabliert, mit attraktiven und international geschätzten Rahmenbedingungen für Innovation, Forschung und Studium. Eine herausragende Stärke Berlins ist der erfolgreiche Technologietransfer, durch den Ideen aus der Forschung in Produkte und Arbeit umgesetzt werden. Dies gelingt durch die enge Verflechtung von Forschung, Wirtschaft und Verwaltung, die durch gemeinsam generierte Inno­ vationen zum Fortschritt und zur Wertschöpfung in der Region beitragen und damit mittelbar auch einen Beitrag zur Konsolidierung des Haushalts leisten.

Vision 2030 Smarte City Blühende Wirtschaft
„Die Stadt der Zukunft ist die intelligente, voll vernetzte Stadt, die entsprechend der Bedürfnisse der Bürger Leben und Arbeiten miteinander verbindet. Hierfür sind durch den Ausbau digitaler Infrastrukturen und den Einsatz innovativer Technologien zügig die Voraussetzungen zu schaffen.“
Cornelia Yzer, Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung

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BerlinStrategie — Strategien

INNOVATIVE POTENZIALE
Jedes dritte Unternehmen der Hauptstadtregion …

Die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg setzt auf Zukunft … ist in den fünf innovativen Clustern tätig Zusammen erwirtschaften sie über

•	Energietechnik: 6.223 •	Gesundheitswirtschaft: 20.732 •	 IKT, Medien und Kreativwirtschaft: 45.411 •	Optik: 1.541 •	 Verkehr, Mobilität und Logistik: 17.619 Umsatz, das entspricht fast 40% des Umsatzes der gesamten Wirtschaft der Hauptstadtregion.

ARBEITSMARKT
1.800.000

Berlins Erwerbstätige profitieren von der wachsenden Wirtschaft
+ 248.000

1.600.000 2005

1.700.000

2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

2014

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UMFANGREICHE HOCHSCHUL- UND FORSCHUNGSLANDSCHAFT Universitäten

Hochschulen
Kunsthochschulen, Fachhochschulen, Verwaltungsfachhochschulen Träger

staatlich

privat

kirchlich

außeruniversitäre Forschungseinrichtungen
Ohne wissenschaftliche Bibliotheken und Museen (mit Ausnahme der LeibnizEinrichtung Museum für Naturkunde) Träger Gemeinsam von Bund und Land geförderte Einrichtungen Forschungseinrichtungen des Bundes Sonstige öffentlich geförderte Forschungseinrichtungen

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BerlinStrategie — Strategien

In diesen Handlungsfeldern wird Berlin aktiv A
Wissens- und Technologietransfer intensivieren Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft werden mit Netzwerken und Messen als wirkungsvolle und effektive Plattformen für Austausch, Begegnung und Transfer verstetigt. Idee der Smart City Berlin konsequent umsetzen Berlin nutzt systematisch Informations- und Kommunikationstechnologien, um den Weg zu einer postfossilen, re-industrialisierten Gesellschaft zu gehen. Wissensinstitutionen stärker vernetzen Vernetzungen und Kooperationen werden über die Landesgrenzen hinaus intensiviert (insbesondere nach Brandenburg) sowie international ausgebaut und verstetigt. Innovationsstandorte (weiter-)entwickeln Eine kluge und vorausschauende Flächenpolitik schafft, gerade in den Zukunftsor­ ten, Räume für unternehmerische, auf Innovationen ausgerichtete Tätigkeiten. Bedeutende Industrie- und Gewerbestandorte sichern und weiterentwickeln Standorte für den produktionsgeprägten Bereich werden bestätigt und Flächen­ (potenziale) gesichert und weiterentwickelt. Start-ups fördern Zur weiteren Forcierung der Unternehmensentwicklung in Berlin werden die Rah­ menbedingungen für Start-ups verbessert (Service, Kontakte, Kapital, Räume). Impulse für Arbeit und Beschäftigung fördern Qualifizierungs- und Unterstützungsangebote befördern Beschäftigung und Grün­ dungstätigkeit, Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf werden geför­ dert und einzelne Dienstleistungsbranchen übernehmen eine besondere Bedeutung für bestimmte Qualifikationsniveaus und Bevölkerungsgruppen. Willkommenskultur etablieren Die unbürokratische Willkommenskultur für Menschen und Unternehmen wird ausge­ baut und gepflegt. Dies umfasst auch die Fremdsprachenkompetenz in Behörden.

B C D E F G

H

„Die Herausforderungen der wachsenden Stadt Berlin lassen sich nur mit einer starken Wirt­ schaft gestalten. Voraussetzungen zu schaffen für mehr Investitionen, Innovationen und neue Arbeitsplätze ist deshalb die wichtigste Aufgabe der BerlinStrategie“
Christian Amsinck, Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände

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Wichtige Programme und Strategien im Kontext Kreativwirtschaftsbericht 2005, 2008, 2014 Kulturförderbericht 2011 Kultur- und Kreativwirtschaftsindex 2011 und 2013 Rahmenkonzept Kulturelle Bildung 2008 Gesamtkonzept zur Erinnerung an die Berliner Mauer 2006 Tourismuskonzept Berlin. Handlungs­ rahmen 2011+ Leitbild für die Sportmetropole Berlin Sportwirtschaftsbericht Berlin

Mit Kreativität Kräfte freisetzen

Berlin hat sich bis zum Jahr 2030 international als Zentrum der Kreativität profiliert. Die dyna­ mischen Entwicklungen in Kunst, Kultur, Tourismus und Sport haben die Anziehungskraft der Stadt weiter gestärkt und begründen Berlins Ruf als Weltmetropole. Kennzeichnend ist die Rolle Berlins als bedeutsamer Standort für Kunst- und Kulturproduktionen. Hochkultur, freie Szene, Off-Kultur und Avantgarde produzieren in Berlin und exportieren in alle Welt. Befördert wird das kreative Milieu durch gute Rahmenbedingungen und ausreichende Freiräume; Innova­ tionen ergänzen das Etablierte. Die internationale Spitzenstellung Berlins wird untermauert mit herausragenden Events wie Kunst-, Mode- und Musikmessen und sportlichen Großereignissen. Hier positioniert sich Berlin im internationalen Maßstab als Metropole. Dies hat zur Konsequenz, dass Berlin als Kultur- und Tourismusziel noch stärker gefragt ist. Die erfolgreichen und attrak­ tiven Angebote strahlen in die internationalen Zielmärkte und ziehen Gäste aus aller Welt in die Stadt. Darüber hinaus ist die Kultur zu einem elementaren Lebenselixier für Berlinerinnen und Berliner geworden. Das qualitätsvolle und reichhaltige Kulturangebot aller Sparten, Genres und Formate prägt die Lebensqualität in Berlin. Diese wird auch durch das positive Miteinander von Stadtgesellschaft und Kultur sowie die besondere Integrationsfunktion des Sports gestärkt. Die gesteigerte Wertschöpfungskraft und zusammenwachsende Wertschöpfungsketten von der Kreativ­wirtschaft über die Kultur und den Sport bis zum Tourismus wirken in den produzierenden Sektor hinein und tragen damit zum wirtschaftlichen Wachstum und vielfältigen Arten von ­Innovation bei. Möglichkeiten und Räume zur Entfaltung, Entwicklung und Innovation stehen in Berlin zur Verfügung und werden durch die Stadt im Rahmen des finanziell Machbaren gefördert. So bleibt die Balance zwischen Kreativität und Kommerz gewahrt.

Vision 2030 Kreatives Berlin Gefragte Stadt
„Ein wichtiges Ziel für 2030 betrifft die Freiräume für Kreative und Kulturschaffende und ihr Erhalt jenseits von kommerziellen Verwertungsinteressen. Wie können wir diese erhalten? Nicht nur räumlich, sondern auch geistig und politisch?“
Moritz van Dülmen, Geschäftsführer der Kulturprojekte Berlin GmbH

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BerlinStrategie — Strategien

BERLIN IST KREATIV

Die Stadt hat sich seit der Wiedervereinigung zu einer weltoffenen, toleranten und kulturell vielfältigen Metropole entwickelt, die Kreative und junge Talente aus aller Welt anzieht. Kreativität gehört heute zu Berlins wichtigsten Markenzeichen. Ob Kunst, Mode oder Design, Film, Musik oder Theater, Medien oder Games – die Stadt ist zu einem Hotspot der kreativen Szene geworden.

ca. neue Jobs sind in der Berliner Kreativwirtschaft seit 2009 entstanden.

der kreativen Unternehmen sind in der inneren Stadt angesiedelt.

Die Umsätze der Berliner Kreativwirtschaft wuchsen seit 2009 um:

Berlin Deutschland

In Berlin ist mindestens ein Viertel des Beschäftigungswachstums der letzten Jahre auf die Zunahme der Beschäftigung in Kreativberufen zurückzuführen. Zum Vergleich: In ganz Deutschland war es ein Achtel.

Beschäftigungswachstum in Kreativberufen seit 2009

Jeder Berliner Erwerbstätige geht einer Beschäftigung in einem Unternehmen der Kreativbranche nach.

11.

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bringt immer mehr Touristen in die Stadt

BERLINS RUF

28.688.700
Übernachtungen insgesamt im Jahr 2014

davon Übernachtungen ausländischer Gäste

BERLIN HÄLT FIT

Mehr als 2.000 Sportanlagen und 94 Bäder sind die Hardware für Training und Wettkampf in der Hauptstadt des Sports.

94
Mehr als 40 nationale und internationale sportliche Großveranstaltungen finden jährlich in Berlin statt.

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BerlinStrategie — Strategien

In diesen Handlungsfeldern wird Berlin aktiv A
Standorte und Räumlichkeiten für Kunstschaffende, Kreative, Kultur- und Kreativunternehmen halten und entwickeln Die Liegenschaftspolitik sichert und entwickelt, mit Unterstützung des bau­­ planungs­ ­ rechtlichen Instrumentariums, Standorte unter Abwägung diverser Nutzungsansprüche. Zwischennutzungen ermöglichen Um Zwischennutzungen von freien Flächen oder Räumen möglich zu machen, gibt es die Idee, eine öffentlich-private Börse aufzubauen. Unternehmerische Kompetenzen von Kulturschaffenden und Kreativen stärken Ausbildungs- und Coaching-Angebote helfen, Unternehmerinnen und Unternehmer aus unterschiedlichen Milieus am wachsenden Markt zu etablieren. Teilhabe am öffentlich geförderten kulturellen Angebot verbreitern Kultur ist auch Bildung, daher werden wohnortnahe Angebote gesichert, Hemm­ schwellen abgebaut, niederschwellige Präsentationsorte angeboten sowie die Ver­ netzungen und Kooperationen zwischen Institutionen und der freien Szene befördert. Räumliche Diversifizierung der Tourismusnachfrage unterstützen Von der gestiegenen Tourismusnachfrage profitiert auch die äußere Stadt, indem Kulturorte zu Kristallisationspunkten und Katalysatoren für eine behutsame Quar­ tiersentwicklung werden. Große Events ausrichten Nationale und internationale Kultur- und Sportevents werden auch künftig akqui­ riert und dazu genutzt, Infrastrukturen zu erhalten, um diese für Spitzenleistungen und eine breite Teilhabe zur Verfügung zu stellen.

B C D

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F

„Die Sportmetropole Berlin hat international eine Spitzenstellung inne. Nicht nur, dass ganz Berlin ein Sportraum ist und man nahezu jeden Sport hier betreiben kann. Auch die gesamt­ wirtschliche Bedeutung ist immens, wird mit Olympischen Spielen weiter steigen und wichtige Impulse für die Stadtentwicklung setzen.“
Andreas Statzkowski, Staatssekretär für Inneres und Sport

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Wichtige Programme und Strategien im Kontext Bildung in Berlin und Brandenburg, Bildungsbericht 2010 Gemeinsame Fachkräftestudie BerlinBrandenburg 2010 Zukunftsprogramm Berlin-Brandenburg Demografiekonzept BerlinArbeit Programm Bibliotheken im Stadtteil (BIST I / BIST II) Berliner Masterplan Qualifizierung Schulentwicklungsplan

Bildung und Qualifizierung sichern Arbeit

Berlin ist im Jahr 2030 national und international zu einem Vorbild für Bildung und Qualifizie­ rung geworden. Sie sind die Schlüsselelemente für Arbeit, Integration, Wohlstand und gleichbe­ rechtigte Teilhabe. Wer in Berlin lebt, hat alle Möglichkeiten, sich zu verwirklichen. Dieses Ver­ sprechen wird durch den gleichberechtigten Zugang aller Bevölkerungsgruppen Berlins zu Bildungsangeboten eingelöst. Die Bildungseinrichtungen orientieren sich in ihrer Angebotsaus­ gestaltung und mit hohen Qualitätsstandards an den Bildungsbiografien der Menschen. Alle Berlinerinnen und Berliner haben gleichberechtigten Zugang zu Bildung, unabhängig von sozialer Lage, Alter, Geschlecht, Herkunft, Religion, Behinderung oder sexueller Orientierung. Berliner Bildungseinrichtungen leben Inklusion. Qualifizierung und lebenslanges Lernen sind in Berlin selbstverständlich geworden und in der Gesellschaft etabliert. In den Berliner Bezirken gibt es ein breites Angebotsspektrum öffentlicher und privater Träger, das auch niederschwellige Angebote umfasst und flexibel auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes reagieren kann. Davon profitiert der Berliner Arbeitsmarkt, der über ausreichend Fachkräfte verfügt. Zum Arbeiten ist die Stadt für Berlinerinnen und Berliner und insbesondere für Fach- und Führungskräfte aus dem Bundesgebiet und dem Ausland ausgesprochen attraktiv. Berlin hat es geschafft, den Fach­ kräftebedarf in der Stadt und in der Metropolregion zu decken. Hier nehmen auch die Arbeitge­ berinnen und Arbeitgeber ihre Verantwortung wahr, wenn es darum geht, das Fachkräfteange­ bot zu sichern und zu entwickeln und Menschen mit schlechteren Ausgangsbedingungen in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

Vision 2030 Alle sind qualifiziert Alle haben Arbeit
„Arbeitsplätze sind wichtig, um Menschen zu integrieren. Es ist nicht nur eine Aufgabe der Wirtschaft, sondern auch eine Frage der Voraussetzungen, die wir schaffen, um die wirtschaftliche Prosperität mitentwickeln zu können. Dazu gehören die Familien- und Kinderfreundlichkeit sowie das Leitbild einer seniorengerechten Stadt. Nur so bleibt B ­ erlin tolerant, integrativ, weltoffen und demokratisch.“
Thomas Härtel, Vorsitzender des Berliner Beirats für Familienfragen

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BerlinStrategie — Strategien

BILDUNG SCHAFFT CHANCEN
Die allgemeine Hochschulreife nimmt zu
50 Schulabschluss Mittlerer Schulabschluss Allgemeine Hochschulreife (Erweiterter) Hauptschulabschluss Ohne Abschluss 30 0 1994 10 20 40

2000

2005

2012

Schulentlassene der allgemeinbildenden Schulen in Berlin 1994 bis 2012* nach Abschluss in %. *Doppelter Abiturjahrgang 2012.

BIBLIOTHEKEN
Über 60 Bibliotheken mit einem Medienbestand von 2,7 Millionen Titeln stehen den Berlinerinnen und Berlinern im gesamten Stadtgebiet zur Verfügung.
Stadtteilbibliotheken, Bezirkszentralbibliotheken, Mittelpunktsbibliotheken, Musikbibliotheken

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BELIEBTER STUDIENORT
200 Berlin

Studienanfängerinnen und -anfänger 2005 – 2013 (Index 2005 = 100)
Brandenburg (Kunsthochschulen bei Universitäten) Deutschland

80 2005

100

120

140

160

180

2010

2013

2005

2010

2013

2005

2010

2013

Studienanfänger nach Hochschulart Universitäten Kunsthochschulen Fachhochschulen

GUTES BETREUUNGSANGEBOT FÜR KINDER

Bedarfsgerechte Betreuungsmöglichkeiten für Kinder verbessern zum einen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Zum anderen wird der Besuch vorschulischer Bildungseinrichtungen – und hier vor allem der Erwerb von Sprachkompetenz – als Voraussetzung für einen erfolgreichen Schulstart angesehen. Die Förderung von Kindern im Rahmen von bedarfsgerechten Angeboten ist ein wichtiger Beitrag zur Chancengerechtigkeit und zur Integration von Kindern mit Migrationshintergrund. Alter

Betreuungsquote

Zuwachs seit 2006 Vergleich Deutschland

95% 40%
+ 8%
93,6 %

3 bis 5 Jahre

0 bis 2 Jahre

+ 6%
32,3%

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BerlinStrategie — Strategien

In diesen Handlungsfeldern wird Berlin aktiv A
Eine qualitativ hochwertige Bildungsinfrastruktur bereitstellen Investitionen in Bildung haben Vorrang: die Vielfalt an Bildungsangeboten wird gewährleistet, Qualitätsoffensiven und klare Maßstäbe tragen dazu bei, Infrastruk­ turen und Kapazitäten hauptstadt- und wachstumsgerecht auszubauen. Kitas und Schulen als zentrale Anker der Bildungslandschaft entwickeln Die Vernetzung und Kooperation zwischen Schulen und Stadtteilen sowie außer­ schulischen Lernorten wird gefördert; die Entwicklungsflächen für schulische (Lern-) Orte werden langfristig gesichert. Bildungsniveau erhöhen Die individuelle Frühförderung von Kindern wird forciert, Bildungs- und Integrati­ onsprogramme werden evaluiert und angepasst. Zudem ermöglicht eine breite Angebotspalette die Fort- und Weiterbildung von Jugendlichen und Erwachsenen. Gute Arbeit sichern Die systematische Qualifizierung für den regulären Arbeitsmarkt steht im Mittel­ punkt. Sie gelingt mit dem Einsatz vielfältiger Instrumente, auch in enger Zusam­ menarbeit von Bund und Land. Eine gezielte betriebliche Aus- und Weiterbildung stärken Die Berliner Wirtschaftsförderung setzt einen Schwerpunkt auf Bildung und Qualifi­ zierung und unterstützt insbesondere kleine und mittlere Unternehmen. Orte der außerschulischen Bildung sichern und stärken Kultureinrichtungen, Grün- und Freiflächen sowie Spiel- und Sportplätze sind Orte der außerschulischen Bildung und als solche wichtige Anlaufpunkte einer sich stets weiterbildenden Stadtgesellschafft. Bibliotheken als außerschulische Lernorte und Bildungspartner profilieren Die Bibliotheken sind strategische Partner der Bildung, bieten nicht-kommerzielle Räume für Austausch und Gruppenarbeit und kooperieren mit Akteuren aus Stadt­ entwicklung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Bildungseinrichtungen zu inklusiven Einrichtungen umbauen Bildungseinrichtungen werden barrierefrei und nach inklusiven Standards (um-) gebaut; das pädagogische Personal wird aus- und weitergebildet.

B

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„Schlau wäre ein schlüssiges Bildungsangebot für lebenslanges Lernen. Wer in Bildung investiert, investiert in dreierlei. Vor allem in sozialen Zusammenhalt, denn wer mehr weiß und aufnehmen kann, hat eine stärkere soziale Anbindung an sein Gemeinwesen. Er investiert aber auch in die Wirtschaft, und er hält eine lebendige und kritikfähige Demokratie aufrecht.“
Sabine Süß, Stiftungsverbund Lernen vor Ort, Leiterin der Geschäftsstelle

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Wichtige Programme und Strategien im Kontext Städtebauförderung Wohnraumförderung Stadtentwicklungsplan Wohnen Stadtentwicklungsplan Zentren 3 Stadtentwicklungsplan Verkehr Nahverkehrsplan, Rad- und Fußverkehrs­ strategie Luftreinhaltekonzept, Lärmaktionsplan 2013 – 2018 Rahmenstrategie Soziale Stadtent­ wicklung Analyse zur Umweltgerechtigkeit ZIS – Zukunftsinitiative Stadtteil Schul- und Sportstättensanierungs­ programm Infrastrukturprogramm Stadtteilzentren Familienbericht 2011 Familienzentren-Programm Programm Bibliotheken im Stadtteil (BIST I / BIST II) Leitlinien der Berliner Seniorenpolitik 2013 Landespflegeplan

Die Vielfalt der Quartiere stärken

Berlin wird bis zum Jahr 2030 weiter wachsen. Für die Stadtentwicklung bedeutet dies Chance und Herausforderung gleichermaßen, denn auch für die Zukunft gilt: die Berliner Mischung mit ihrer besonderen Lebensqualität bleibt in der wachsenden Stadt ein unverwechselbares Merk­ mal. Eine besonders hohe Anziehungskraft üben die lebenswerten Berliner Stadtquartiere aus. Bewohnerinnen und Bewohner, Gäste und Unternehmen schätzen die charakteristischen Eigen­ heiten und fühlen sich wohl in ihrem Kiez. Berlins Quartiere sind Heimat für alle, hier leben Menschen in allen sozialen Lagen miteinander Tür an Tür. Kennzeichnend für Berlins Quartiere ist die einzigartige soziale, ethnische und funktionale Mischung. Wohnen, Kultur, Freizeit und Versorgung haben in den Quartieren einen sicheren Platz und sind konfliktarm mit innovativen Konzepten und smarten Technologien organisiert. So werden der soziale Zusammenhalt und die gesellschaftliche Vielfalt vor Ort gestärkt. In den Berliner Quartieren gibt es ausreichend Wohnraum für unterschiedliche Bedürfnisse. Flächenpotenziale sind aktiviert und in den Kiezen sind eine breite Palette an Wohnformen, Preissegmenten und Wohnstandorten für unterschied­ lichste Bedürfnisse der Menschen realisiert. Auch der Wohnungsbestand ist bedarfsgerecht sa­ niert. Durch einen niederschwelligen Zugang zum Wohnungsmarkt wird die Verdrängung aus Quartieren vermieden. Darüber hinaus bleibt die Polyzentralität ein wesentliches Kennzeichen der Berliner Stadtentwicklung. Die starken bezirklichen Zentren sind Identitätsorte, in denen die Nahversorgung in besonderem Maße entwickelt und unterstützt wird. Durch die räumliche, zeitliche und qualitative Anpassung der sozialen, gesundheitlichen und der technischen Infra­ struktur sowie der öffentlichen Dienstleistungen rund um das Wohnen gestaltet Berlin den de­ mografischen Wandel in den Quartieren aktiv.

Vision 2030 Stadt der Kieze – Heimat für alle
„Auch 2030 brauchen wir eine sozial durchmischte Stadt. Es ist wichtig, dass es geschützte Marktsegmente und Wohnformen für alle Bevölkerungsgruppen in den Stadtquartieren weiterhin gibt und dass dieses heute mitgedacht wird.“
Mario Czaja, Senator für Gesundheit und Soziales

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BerlinStrategie — Strategien

ENTWICKLUNG EINWOHNER
3.500.000

,6 tter = 1 weiss fe

Berlin ist im Jahr 2014 um 44.700 Einwohner gewachsen und hatte am 31. Dez. 2014 eine Einwohnerzahl von 3,562 Mio. Damit hat sich die Einwohnerzahl in den Jahren 2011 bis 2014 um 175.000 Personen erhöht. Dies entspricht in etwa der 1,1-fachen Einwohnerzahl Potsdams.
2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014

3.300.000

3.400.000

BERLIN IST EINE MIETERSTADT

100%

ca. 1,9 Mio. Wohnungen insgesamt
Die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften und Wohnungsgenossenschaften bewirtschaften zusammen etwa ein Viertel aller Berliner Wohnungen: ≈ 15% landeseigene Wohnungen (≈ 285.000 Wohnungen) und ≈ 10% Genossenschaftswohnungen (≈ 188.000 Wohnungen). Der überwiegende Anteil an Wohnungen befindet sich in Mehrfamilienhäusern: ≈ 87% Wohnungen in Mehrfamilien­ häusern (≈ 1,639 Mio. Wohnungen), ≈ 10% Wohnungen in Ein- und Zwei­ familienhäusern (≈ 196.000 Wohnungen)

in Wohn- und Nichtwohngebäuden, einschließlich Wohnheime

85% 15%
Eigentumswohnungen

Mietwohnungen

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GROSSE WOHNUNGSNEUBAUSTANDORTE

Basierend auf dem Stadtentwicklungsplan Wohnen 2025 bieten 25 größere Wohnungs­­neubaustandorte die Möglichkeit rund 50.000 Wohnungen zu erstellen. Weitere größere und mittlere Standorte bieten ein zusätzliches Potenzial für ca. 70.000 Wohnungen. Darüber hinaus sind bis zum Jahr 2025 ca. 30.000 Wohnungen in kleineren Standorten realisierbar.
> 2.000 Wohneinheiten

1.000 – 2.000 Wohneinheiten

< 1.000 Wohneinheiten

ZENTRENHIERARCHIE

weiss

Die Zentren und Geschäftsstraßen sind die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Identifikationsorte Berlins. Ihre Qualität ist ihre Mischung aus Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleistungen, Freizeit- und Kulturangeboten. Die wohnortnahen Einzelhandelsangebote fetter = 1,2 ermöglichen es den Berlinerinnen und Berlinern, den alltäglichen Bedarf zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erledigen.
Zentrumsbereich Zentrumsbereichskern Hauptzentrum Stadtteilzentrum Ortsteilzentrum

weiss fette

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BerlinStrategie — Strategien

In diesen Handlungsfeldern wird Berlin aktiv A
Quartiersentwicklung unterstützen Zur Sicherung der sozialen Mischung und zur Förderung der differenzierten Qualitä­ ten der Stadtteile werden die Kräfte gebündelt. Ziele und Maßnahmen werden part­ nerschaftlich vor Ort vereinbart und umgesetzt. Neben der Stärkung von quartiers­ bezogenen Kultur-, Bildungs-, Sport- und Integrationsangeboten geht es auch um den Erhalt von Gelegenheiten und Räumen für soziale Begegnungen sowie Sicher­ heit und Sauberkeit. Soziale Stadt weiterentwickeln Die Entwicklung und soziale Veränderung von Quartieren wird regelmäßig analy­ siert und bewertet. Auf Verschiebungen der Sozialstruktur wird mit erforderlichen Anpassungen reagiert. Wohnraum schaffen Die Wohnungs- und Liegenschaftspolitik wird konsequent darauf ausgerichtet, preis­ günstigen Wohnraum zu erhalten und neue bezahlbare Wohnungen zu schaffen. Hier werden auch Vereinbarungen mit der privaten Wohnungswirtschaft getroffen. Wohnungsbestand sichern und weiterentwickeln Der Wohnungsbestand als Grundlage für vielfältige und lebenswerte Quartiere wird u. a. durch die Zweckentfremdungsverbotsverordnung gesichert. Bezahlbare Mieten für kleine und mittlere Einkommen und ein gedämpfter Mietenanstieg stehen im Mittelpunkt öffentlicher Maßnahmen. Mehr Umweltgerechtigkeit und Gesundheit durch reduzierte Umweltbelastungen Die Wohnqualität, das Wohnumfeld und die Gesundheit der Menschen im Quartier werden verbessert. Besonders in den Fokus rückt, Mehrfachbelastungen zu vermin­ dern sowie Grünflächen und öffentliche Räume als Begegnungs- und Bewegungs­ räume weiterzuentwickeln. Gute Versorgung am Wohnort sichern Die quartiers- und zentrenverträgliche (Nah-) Versorgung im Einzelhandel sowie die soziale, kulturelle und verkehrliche Infrastruktur werden passgenau und ressour­ censchonend, abgestimmt auf die Anforderungen der Bevölkerungsentwicklung, weiterentwickelt. Die Versorgungs- und Stadtinfrastruktur nachhaltig erneuern Durch eine stärkere Koordination und Kombination der Netze (Gas, Wasser, Strom) entsteht eine moderne, effiziente und umweltfreundliche Versorgungsinfrastruktur. Die Einrichtung eines Erhaltungsmanagements berücksichtigt nachhaltige und smarte Technologien. Grün- und Freiflächen qualifizieren und weiterentwickeln Grün- und Freiflächen werden als Erholungsflächen und klimatische Ausgleichsflä­ chen erhalten und weiter qualifiziert. Besonders berücksichtigt wird die wohnort­ nahe Grünversorgung.

B

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„Einer der großen Vorteile Ber­ lins ist das gute und preiswer­ te Wohnen. Das wird uns auch immer wieder von Zuziehen­ den und an Berlin Interessier­ ten vermittelt. Bezahlbares Wohnen und günstige Lebens­ haltung insgesamt sollten wir erhalten und das auch konkret als Ziel benennen.“
Maren Kern, Vorstand BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungs­ unternehmen e.V.

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Wichtige Programme und Strategien im Kontext Leitbild Hauptstadtregion BerlinBrandenburg Landschafts- und Artenschutzprogramm Stadtentwicklungsplan Klima Strategie Stadtlandschaft Berlin Berliner Strategie zur Biologischen Vielfalt Leitbild und Maßnahmenkatalog für einen fachgerechten Bodenschutz Planwerk innere Stadt LEP B-B

Wo Stadt und Grün gemeinsam wachsen

Berlin ist 2030 qualitätsvoll gewachsen und hat seine städtebauliche Vielfalt bewahrt. Tradition und Wandel sind im Stadtraum sichtbar und spürbar, denn das städtebauliche Bild Berlins steht in der Tradition der europäischen Stadt. Öffentlich zugängliche identitätsstiftende Orte reprä­ sentieren die Geschichte und das kulturelle Erbe Berlins und machen Stadtgeschichte erlebbar. Gleichzeitig kennzeichnen anspruchsvoller Städtebau und Architektur das Bild der Stadt und spiegeln in besonderem Maße die Dynamik und Internationalität der Stadt wider. Baukulturelle Vielfalt, die auch Strukturen abseits des Mainstreams zulässt, machen Berlin noch attraktiver. Qualitätsvolles Wachstum ist gelungen, weil Berlin eine qualifizierte Innenentwicklung und Ver­ dichtung mit Augenmaß verfolgt und damit den Verbrauch der Ressource Boden eingeschränkt hat. Die Stadt hat einen Orientierungsrahmen für die bauliche Dichte formuliert, der nach In­ nen- und Außenstadt differenziert. Auch die Berliner Grünräume, Freiräume und öffentlichen Räume sind mit hoher Qualität weiterentwickelt, gut vernetzt und für alle erreichbar. Hier hat das Berliner Umland mit seinen besonderen Freiräumen eine wichtige Rolle eingenommen. Ber­ lin hat es geschafft, die natürlichen Lebensgrundlagen langfristig und nachhaltig zu sichern. Boden-, Luft-, und Wasserqualität sind ein wesentliches Kriterium für die Entwicklung der Stadt und die Gesundheit der Menschen. In Berlin erfolgt das quantitative Wachstum im Einklang mit dem Erhalt der biologischen Vielfalt.

Vision 2030 Von Natur aus städtisch
„Viele europäische Metropolen beneiden Berlin um die räumlichen Potenziale. Sie sind wichtig, um Berlin als internationale Hauptstadt zu profilieren, aber auch um Wohnraum zu schaffen. Die Kunst besteht darin, neue urbane Qualitäten einer wachsenden Stadt mit den Brüchen und Freiräumen so zu verbinden, dass kreative Milieus und intelligente Vernetzungen entstehen. Die besondere Berliner Mischung, die viele von außen an Berlin so lieben, gilt es zu erhalten.“
Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Staatssekretär Bauen und Wohnen

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BerlinStrategie — Strategien

BERLIN IST EINE DER GRÜNSTEN METROPOLEN
Heute liegt die nächste Grünfläche für 2,2 Millionen Berlinerinnen und Berliner höchstens

500 m
von ihrer eigenen Wohnung entfernt – und ist damit bequem zu Fuß zu erreichen. Fast 44% des Stadtgebietes sind Wald, Landwirtschaft, Gewässer, Kleingärten, Parkanlagen oder Sportflächen.

STADTBÄUME FÜR BERLIN

Durchschnittlich stehen heute an jedem Kilometer Stadtstraße rund 82 Bäume, das ergibt einen Gesamt­­­bestand von rund 440.000 Straßenbäumen. Ziel der Kampagne „Stadtbäume für Berlin“ ist es, mit Hilfe der Berlinerinnen und Berliner bis Ende 2017 bis zu 10.000 neue Straßenbäume zu pflanzen, zusätzlich zu den rund 3.300 Bäumen, die jährlich in Berlin nachgepflanzt werden.

1 km 82 Bäume
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FLÄCHENVERSIEGELUNG

33%
11%
bebaute versiegelte Fläche (Gebäude aller Art)

der gesamten Stadtfläche sind versiegelt

22%

unbebaute versiegelte Fläche (Straßen usw.)

WOHNUNGSBAU IM FOKUS

Inanspruchnahme von Bauflächen 1991 – 2010

43%
Wohnen 1% 6% 9% 14% 10% Insgesamt 2.544 ha 17%
Parlament und Regierung Gewerbe Gemeinbedarf Dienstleistungen

In den zwei Jahrzehnten seit der Wiedervereinigung 1990 wurde der größte Teil an Bauflächen in Berlin für den Wohnungsbau genutzt.

Verkehr, Technische Infrastruktur

Großflächiger Einzelhandel

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BerlinStrategie — Strategien

In diesen Handlungsfeldern wird Berlin aktiv A
Den Stadtkörper sorgfältig weiterentwickeln Orientiert an der Berliner Bautypologie, an der Geschichte der Stadt und ihrer Identität ­ werden durch innovative und experimentelle Ansätze sowie durch anspruchsvolle Architektur sichtbare baukulturelle Akzente gesetzt. Dies gilt auch für die Integration ­­ von (Verkehrs)Infrastrukturen in den urbanen Kontext. Qualitätsvolle Innenentwicklung vorantreiben Berlin setzt im Rahmen des Wachstums auf eine Verdichtung des vorhandenen Stadtkörpers mit Um- und Nachnutzung und ermöglicht so quartiersverträgliche neue urbane Qualitäten und Identitäten. Stadteingänge aufwerten Die bedeutenden Eingänge zur Stadtregion, die Hauptstraßen und die Umfelder der großen Bahnhöfe werden, unter Berücksichtigung prägender Elemente im Land­ schaftsbild, qualitätsvoll aufgewertet. Die Freiräume vernetzen und aufwerten Siedlungsschwerpunkte und Freiräume der Stadt werden durch geeignete Elemente, insbesondere durch ein attraktives grünes Wegenetz, noch besser miteinander ver­ netzt. Im Fokus stehen die 20 grünen Hauptwege®, die über die Stadt hinaus ins Umland weiterentwickelt werden. Die ökologischen Qualitäten sichern und verbessern Der Schutz der natürlichen Ressourcen Boden, Grün, Wasser, Klima und Luft ist Grundlage für Konzepte und Planungen. Dies bedeutet in der Konsequenz eine Redu­ zierung des Flächenverbrauchs und eine Minimierung von Schadstoffeinträgen. Wasserhaushalt nachhaltig managen Die Minimierung der Bodenversiegelung ist der Maßstab für die weitere Entwicklung. Das Wasserhaushaltsmanagement sowie das Grundwasser- und Regenwasser­ management werden durch innovative Lösungen weiter verbessert.

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„Das 21. Jahrhundert ist das Jahrhundert der Städte und damit auch des Grüns in der Stadt. Alle wichtigen Zukunftsfragen, vom demografischen Wandel bis zur Klimaanpassung, können maßgeblich durch die Qualifizierung des öffentlichen Raums beantwortet werden. Stadt und Bezirke haben es hier als Eigentümer dieser Flächen in der Hand, die BerlinStrategie umzusetzen und schon mit machbarem Aufwand großen Nutzen für ein lebenswertes Berlin 2030 zu erzielen.“
Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur

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6
Wichtige Programme und Strategien im Kontext Machbarkeitsstudie klimaneutrales Berlin 2050 Energie- und Klimaschutzkonzept (in Bearbeitung) Masterplan CO2-neutrale Verwaltung (in Bearbeitung) Stadtentwicklungsplan Klima Strategie Stadtlandschaft Gemeinsames Raumordnungskonzept Energie und Klima für Berlin und Brandenburg Landschafts- und Artenschutzprogramm Mischwaldprogramm der Berliner Forsten Stadtentwicklungsplan Verkehr Nahverkehrsplan 2014 – 2018 LEP B-B

Die Weichen zur klimagerechten Metropole stellen

Berlin ist erfolgreich auf dem Weg zur klimaneutralen Stadt, denn die Stadt leistet konsequent spürbare Beiträge zum Klimaschutz und hat bis 2030 wichtige Zwischenziele erreicht. In einem übergreifenden Energie- und Klimaschutzkonzept sind Strategien und Maßnahmen vereinbart, die die energiebedingten Treibhausgasemissionen weiter reduzieren und den Klimawandel mit seinen Folgen eindämmt. Gleichzeitig wird in der Stadt ein nachhaltiger Lebensstil der Berline­ rinnen und Berliner in besonderem Maße ermöglicht und unterstützt. Auch der energetischen Gebäudesanierung kommt eine hohe Bedeutung zu. Die Energieeffizienz aller Gebäude ist mar­ kant erhöht und das Land geht mit seinem Gebäudebestand – soweit finanziell realisierbar – als Vorbild voran. Berlin verfügt über eine sichere und klimaverträgliche Energieversorgung. Der Umstieg auf regenerative Energien ist, auch in enger Zusammenarbeit von Berlin und Branden­ burg, weitgehend erfolgt. Die stabile Energieversorgung gewährleistet hohe Versorgungssicher­ heit. Wegweisend dafür ist ein Netz energieeffizienter und weitgehend auf erneuerbaren Ener­ gien basierender Technologien. Berlin verfügt über ein Instrumentenportfolio, um den Einfluss des Klimawandels festzustellen und zu prognostizieren und nutzt die Erkenntnisse systema­ tisch in der Stadt- und Gebäudeplanung. Damit erhöhen sich die Klimaresilienz der Stadt sowie der gesundheitliche Schutz der Menschen. Und auch in der ressourcenschonenden Mobilität gibt es spürbare und sichtbare Veränderungen, denn der Modal Split ist deutlich in Richtung Umweltverbund (Fuß-, Rad- und öffentlicher Verkehr) verschoben. Zudem sind neue Mobilitäts­ konzepte und die Elektromobilität wirkungsvoll vorangekommen.

Vision 2030 Volle Energie für Umwelt und Klima
„Das Vorhaben, Berlin zu einer modernen Metropole mit einem klimaverträglichen CO2Fußabdruck zu entwickeln, ist sehr ambitioniert, aber es lohnt sich. Allein der anvisierte Umbau des Energiesystems wird Investitionen erfordern, die die Berliner Wirtschaft erheblich stärken können.“
Prof. Dr. Bernd Hirschl, Institut für ökologische Wirtschaftsforschung

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BerlinStrategie — Strategien

ERNEUERBARE ENERGIEN – AUSBAUBAR

Berlin konnte seit 1990 seinen Energieverbrauch senken. Davon wird nach wie vor ein Großteil durch fossile Energieträger wie Kohle, Öl oder Erdgas bereitgestellt. Knapp 3 % dieses Primärenergieverbrauchs* stammten 2011 aus erneuerbaren Energien, vorrangig aus Biomasse, aber auch aus Solarenergie und aus Windenergie, von einem Berliner Windrad erzeugt. Allerdings hat sich bei den erneuerbaren Energien in den letzten Jahren eine dynamische Wachstumsentwicklung gezeigt.
Primärenergieverbrauch nach Energieträgern im Jahr 2011 Zunahme der Erneuerbaren Energien (Primäenergieverbrauch)
10 Terajoule

* 	Primärenergie: Diejenige Energie, die mit den ursprünglich vorkommenden Energieformen oder Energiequellen zur Verfügung steht, etwa als Brennstoff (z.B. Kohle oder Erdgas), aber auch durch Energieträger wie Sonne, Wind oder Kernbrennstoffe.

3,3%

Erneuerbare Energien 1,3% 5,3%
Andere Strom 8

18,3%
Kohle Gase

6

38,9%

4

33,0%

2

Mineralöle

0 1990 2005 2010

AUF DEM WEG ZUR KLIMANEUTRALITÄT
CO2-Emissionen (Verursacherbilanz)

CO2
1990 2011

– 33%

In den letzten Jahren hat es Berlin auch geschafft, seine CO2-Emissionen von 29,3 Mio. Tonnen im Jahr 1990 auf 19,8 Mio. im Jahr 2011 zu senken. Rund 6 Tonnen CO2 emittierte jede Berlinerin und jeder Berliner im Jahr 2011.

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KLIMAWANDEL

Großstädte sind Wärmeinseln. Bauten und versiegelte Flächen speichern die Hitze des Tages bis in die Nacht hinein. Zudem wird in Städten besonders viel Wärme erzeugt – durch Industrie und Gewerbe, Heizungen und den Verkehr. Das heizt die Stadt weiter auf. Deshalb liegt in Städten die Temperatur stets um ein bis drei Grad Celsius über den Werten im Umland oder auf großen innerstädtischen Grünflächen. In der Nacht kann dieser Unterschied sogar bis zu 12 Grad betragen. In der Region BerlinBrandenburg stieg die mittlere Jahres­ emperatur zwischen Beginn und Ende des 20. Jahrhunderts t bereits um ein Grad Celsius an. Auch die Zahl der Tropennächte (> 20°C) hat in Berlin gerade in der Innenstadt während der letzten Jahre zugenommen.
Mittlere Zahl der Tropennächte pro Jahr am Alexanderplatz
8 7

7,1 3,6
1975 1980 1985 1990

5

6

4,7

2

3

4

2,1
1965 1970

0

1

1965

2000

2005

2010

Temperaturdifferenz Umland – Stadt / Tag – Nacht

bis

+ 3 °C

Umland
bis

Stadt

+ 12 °C

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BerlinStrategie — Strategien

In diesen Handlungsfeldern wird Berlin aktiv A
Bestandserneuerung und Neubau energieeffizient ausrichten Orientiert am Ziel der Klimaneutralität bis 2050 werden ergänzend zu den heuti­ gen Richtlinien und Anstrengungen Fördermöglichkeiten und innovative Lösungen für öffentliche und private Eigentümer und Mieter offensiv kommuniziert und angewendet. Den Anteil erneuerbarer Energien steigern Berlin nutzt seine Potenziale bei den erneuerbaren Energieträgern für eine sichere und klimaverträgliche Energieversorgung im regionalen Übertragungs- und Vertei­ lungsnetz der Stadt. Grün- und Freiflächen auf die Anforderungen des Klimawandels ausrichten Grün- und Freiflächen werden qualifiziert und weiterentwickelt. Die räumliche Maß­ stabsebene reicht vom Quartier bis zur Gesamtstadt. Die Berliner Wälder werden umgebaut. Integrierte Siedlungs- und Verkehrsentwicklung fortsetzen Die Siedlungsstrukturen werden an den Anforderungen einer wachsenden und zugleich kompakten Stadt der kurzen Wege ausgerichtet. Siedlungsflächenentwick­ lung und Nachverdichtungen orientieren sich dabei an der Tragfähigkeit des beste­ henden Verkehrsnetzes und des öffentliches Nahverkehrsnetzes. Urbane Technologien ansiedeln Berlin wird in besonderem Maße die Ansiedlung von Clean-Tech-Industries und Urban Technologies unterstützen. Ein wichtiger Standort ist das Areal des Flughafens Tegel, dessen Flächen für die Entwicklung dieser Technologien gesichert werden. Quartiersbezogenes Handeln für Klimaschutz und -anpassung anstoßen und fördern Lokale Initiativen sowie das Klima- und Quartiersmanagement werden aktiviert, um Menschen vor Ort zu sensibilisieren und die Klimaeffizienz auf Quartiersebene umzu­ setzen. Gleichzeitig wird der Schutz der Bevölkerung vor klimabedingten Gesundheits­ risiken, vor allen Dingen in den mehrfach belasteten Gebieten, verstärkt.

B

C

D

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F

„Berlin hat heute drei große Stärken, um in Zukunft eine klimaneutrale Stadt zu werden: Die vielen Grün- und Dachflächen, die polyzentrische Stadtstruktur und seine Kreativität.“
Dr. Fritz Reusswig, Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK)

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Wichtige Programme und Strategien im Kontext Stadtentwicklungsplan Verkehr Nahverkehrsplan, Rad- und Fußverkehrs­ strategie Aktion- und Maßnahmenplan Barriere­ freiheit Verkehrssicherheitsprogramm Integriertes Wirtschaftsverkehrskonzept (in Bearbeitung) Lärmaktionsplan 2013 – 2018 Luftreinhalteplan Berlin 2011 – 2017 LEP B-B

Erreichbarkeit und stadtverträgliche Mobilität ausbauen
Berlin ist mobil und gut erreichbar. Die polyzentrische Stadt verfügt über ein dichtes Verkehrs­ netz. Leistungsfähige Verkehrs-Hubs, Hauptverkehrsknotenpunkte wie der Hauptstadtflugha­ fen BER und der Berliner Hauptbahnhof, verbinden Berlin mit der Welt und nehmen als Dreh­ scheiben maßgebliche Funktionen für die Wirtschaft und die Bevölkerung wahr. Dabei kann sich ihre Leistungsfähigkeit mit den Hubs anderer europäischer Metropolen messen. Zudem ist Ber­ lin im Personen- und Wirtschaftsverkehr optimal ins nationale und internationale Straßen- und Schienennetz eingebunden; hier profitiert vor allen Dingen der Tourismus von guten Verbin­ dungen nach Berlin. In Berlin ist das Leitbild der Stadt der kurzen Wege weitgehend umgesetzt und als Prämisse für alle städtebaulichen Planungen erfolgreich etabliert. Bezahlbare, barriere­ freie und sichere Mobilität ist für alle Bevölkerungsgruppen sichergestellt. Die Veränderungen und Entwicklungen im Berliner Verkehrssystem orientieren sich an der wachsenden Bevölke­ rung und haben dabei den quantitativen Bedarf und die qualitativen Anforderungen der Men­ schen im Blick. Der wachsende Wirtschaftsverkehr in Berlin ist stadtverträglich – unter Nutzung der Berliner Häfen – weiterentwickelt. Befördert durch die Anstrengungen im Klimaschutz, die Innovationen zur Smart City und intelligente Mobilitäts- und Verkehrsmanagementkonzepte ist Mobilität in Berlin postfossil.

Vision 2030 Berlin mobil – die Stadt auf kurzem Wege
„Berlin belegt Platz eins im aktuellen „Bundesländerindex Mobilität“ und ist schon heute Vorreiter in Sachen nachhaltiger Mobilität! Mit der BerlinStrategie werden wir gemeinsam für einen noch leistungsfähigeren und umweltschonenderen Nahverkehr in der wachsenden Stadt sorgen. Das Angebot im ÖPNV wird aktiv ausgebaut, grüne, multimodale Mobilität g ­ estärkt. So wird Berlin 2030 noch lebenswerter sein.“
Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, Vorstandsvorsitzende der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)

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BerlinStrategie — Strategien

20 km 70 min
legt jede/r Berlinerin und Berliner durchschnittlich zurück ist jede/r Berlinerin und Berliner durchschnittlich unterwegs

TÄGLICH

WER BESITZT WAS

3 von 10 Berlinerinnen und Berlinern besitzen ein eigenes Auto

7 von 10 Berlinerinnen und Berlinern besitzen ein eigenes Fahrrad

SO BEWEGT SICH BERLIN

13%
Fahrrad

27%

Fußgänger

27%

Öffentlicher Verkehr

7%

25%

MIV-Mitfahrer

MIV-Fahrer

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HERVORRAGENDES NAHVERKEHRSNETZ
Regionalbahn, S-Bahn, U-Bahn, Straßenbahn und Bus haben eine Netzlänge von rund 1.900 km. An über 3.100 Haltestellen können die Menschen ein- und aussteigen.

Berlin
800

1.900 km

Moskau

Die Fahrgastzahlen steigen kontinuierlich an. 2013 nutzten 947 Mio. Fahrgäste die Berliner Verkehrsbetriebe BVG und 402 Mio. Fahrgäste die S-Bahn.
Fahrgäste in Mio. BVG S-Bahn Regionalverkehr

0 1995

200

400

600

1997

1999

2001

2003

2005

2007

2009

2011

2013

VORFAHRT FÜR FAHRRÄDER

2004

2012

+ 40%
Fahrradverkehr in Berlin

Immer mehr Berlinerinnen und Berliner nutzen das Rad, um in der Stadt voranzukommen. Gemessen an mehreren Pegelpunkten in der Stadt, sind 2012 durchschnittlich 40 % mehr Fahrräder unterwegs als 2004. Ihnen stehen weit über 1.000 km Radverkehrsanlagen zur Verfügung. Davon sind 662 km bauliche Radwege und 174 km Radfahrstreifen auf der Fahrbahn.
52

BerlinStrategie — Strategien

In diesen Handlungsfeldern wird Berlin aktiv A
Die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs steigern Das Angebot des öffentlichen Verkehrs wird, auch orientiert an der gleichberechtig­ ten Teilhabe aller am gesellschaftlichen Leben, konsequent weiterentwickelt. Dazu gehören der nachfragegerechte Ausbau, die Erhöhung der Zuverlässigkeit, die Pflege der Infrastruktur und Fahrzeuge, die Barrierefreiheit sowie die Bezahlbarkeit. Den Rad- und Fußverkehr stärken Berlin implementiert seine Rad- und Fußverkehrsstrategie und macht damit den Umweltverbund attraktiver. Die Erleichterung der Multimodalität steht dabei im Mittelpunkt. Verkehrsinfrastruktur für die wachsende Stadt ausbauen und qualifizieren Neben den erforderlichen Erweiterungen des öffentlichen Verkehrsnetzes und den Angeboten für den nicht-motorisierten Verkehr wird auch das Straßennetz behut­ sam ergänzt. Nachhaltige und postfossile Mobilitätsformen voranbringen Berlin unterstützt mit unterschiedlichsten Maßnahmen vielfältige und leicht zu kombinierende Mobilitätsangebote, die dazu beitragen, negative Verkehrsfolgen für Menschen und Klima zu reduzieren. Integriertes Wirtschaftsverkehrskonzept entwickeln Das Integrierte Wirtschaftsverkehrskonzept wird überarbeitet. Unter Berücksichti­ gung einer Stärkung der nachhaltigen Entwicklung der wachsenden Stadt werden insbesondere Maßnahmen zur Stärkung der E-City-Logistik, zur Verbesserung der Multimodalität und zur vermehrten Kooperation im Wirtschaftsverkehr Eingang in das Konzept finden. Internationale Anbindung stärken Die gute verkehrsräumliche Anbindung der Hauptstadtregion im transeuro­ äischen p Verkehrskernnetz wird weiterentwickelt. Dabei kommt der Schienenanbindung Rich­ tung Osten eine besondere Bedeutung zu. Auch interkontinentale Flugverbindungen werden weiter etabliert.

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C

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„Wer heute in Berlin mobil sein will, findet eine tolle Angebotsvielfalt vor. Eine besondere Herausforderung wird sein, das konstruktive Miteinander, das diese Vielfalt möglich macht, künftig weiterzuführen. Denn die Dynamik in Berlin ist beträchtlich und die Anforderungen an den Verkehr verändern sich weiter. Die BerlinStrategie ist hier ein hervorragendes Funda­ ment, um im Dialog die weitere Entwicklung zu gestalten.
Prof. Dr. Barbara Lenz, Direktorin des Instituts für Verkehrsforschung, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

53

8

Gemeinsam Zukunft gestalten

Berlin ist im Jahr 2030 eine solidarische, partizipative und engagierte Stadt und ein internatio­ nales Vorbild für integrierte und verantwortungsvolle Stadtentwicklung. Die Konsolidierung des Haushaltes hat den Gestaltungsspielraum des Landes vergrößert, den Politik und Verwaltung konsequent zum Wohle der gemeinsamen Zukunftsentwicklung nutzen. Politik gestaltet Stadt im Diskurs mit der Wirtschaft, der Zivilgesellschaft und damit der gesamten Berliner Stadtge­ sellschaft. Eine offene Partizipationskultur wird hierbei genauso gelebt, wie eine klare und ver­ bindliche Kommunikation. Die Leistungsfähigkeit einer modernen und bürgernahen Verwaltung ist gesichert; sie kann vielfältig gestalten und schnell reagieren. Zudem ist durch die Installation eines strategischen und effizienten Flächenmanagements, das auf dem Konzept der transparen­ ten Liegenschaftspolitik basiert, der landeseigene Flächen- und Gebäudebestand an die jeweili­ gen städtischen Nutzungsbedürfnisse angepasst. Senats- und Bezirksverwaltungen arbeiten als Partner an der Gestaltung Berlins. Die Zusammenarbeit bei den großen Herausforderungen, eine klare Aufgabenabgrenzung sowie der zielgerichtete horizontale und vertikale Austausch ermög­ lichen schnelle, koordinierte und wirkungsvolle Lösungen für die Stadt. In Berlin hat sich eine transparente Planungskultur etabliert, in der strategische Debatten zur Entwicklung der Stadt sowie konkrete Planungsprozesse aktiv und kooperativ wahrgenommen werden. Damit leisten alle einen wertvollen Beitrag zur gemeinwohlorientierten gesamtstädtischen Entwicklung Ber­ lins. Auch die Pflege der Kooperationen mit Brandenburg als Partner der Metropolregion ist gestärkt und wird im Alltag gelebt. Auf der Grundlage der Prämisse, dass Zukunft nur gemeinsam gestaltet werden kann, ist Berlin in der Lage, als weltoffene Stadt seine Erfahrungen in den in­ ternationalen Diskurs um die Zukunftsfähigkeit von Metropolen einzubringen. Gleichzeitig ist Berlin offen für Impulse von außen, lernt von guten Beispielen aus anderen Metropolen und nutzt die Expertise und das Engagement der Menschen aus aller Welt, die in Berlin leben und arbeiten.

Vision 2030 Berlin solidarisch – Alle machen Stadt
„Berlin hat riesige Potenziale, aber im Moment nicht die Möglichkeit, alle zu fördern. Deshalb gilt es, sich zu fokussieren und gemeinsam Prioritäten zu setzen. Dort, wo wir für die Entwick­ lung der Stadt die besten Möglichkeiten sehen, muss dann auch das Geld konzentriert werden.“
Prof. Dr. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender Campus Charité Mitte

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BerlinStrategie — Strategien

ZUSAMMENARBEIT AUF ALLEN EBENEN

Über vier Millionen Menschen auf fast 4.000 km² Fläche leben in Berlin und Umland und sind Teil der Metropolregion Berlin-Brandenburg. Nicht nur das Leitbild der Hauptstadtregion im Zentrum Europas ist das Ergebnis eines breiten gesellschaftlichen Dialogs, auch an der Erarbeitung der BerlinStrategie | Stadtentwicklungskonzept Berlin 2030 haben sich neben zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern sowie Vertreterinnen und Vertretern des Senats und der Bezirke über 100 Verbände und Institutionen der Stadt und Region aktiv beteiligt.

Berlin und Umland

4.437.187
Menschen

3.743 km²
Fläche
Land Berlin Berliner Umland

An der Erarbeitung der BerlinStrategie | Stadtentwicklungskonzept Berlin 2030 haben mitgewirkt: ADAC Berlin-Brandenburg e. V., ADFC Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Berlin e.V., Adlershof Projekt GmbH, Arbeitsgemeinschaft der Berliner Volkshochschuldirektorinnen und -direktoren, Akademie der Künste, Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin des Türkischen Bundes in Berlin-Brandenburg, Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin e.V., Architektenkammer Berlin, BBB Bürgschaftsbank zu Berlin-Brandenburg GmbH, BBB Management GmbH Campus Berlin-Buch, BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V., Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH, Berlin Tourismus & Kongress GmbH, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berliner Bäder-Betriebe AöR, Berliner Beirat für Familienfragen, Berliner Energieagentur GmbH, Berliner Fahrgastverband IGEB, Berliner Mieterverein e.V., Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) AöR, Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) AöR, Berliner Wasserbetriebe, Berlinerinnen und Berliner, Berlinische Galerie, berufsverband bildender künstler berlin e. V., Beuth Hochschule für Technik Berlin, Bund Deutscher Landschaftsarchitekten bdla, BUND Landesverband Berlin e.V., Bundesagentur für Arbeit – Regionaldirektion Berlin-Brandenburg, Bundesarchitektenkammer (BAK), Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Bundesstiftung Baukultur, Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V., Center for Metropolitan Studies, Charité – Universitätsmedizin Berlin, CM Best Retail Properties GmbH, DASL Landesgruppe Berlin-Brandenburg, ddn-Regionalnetzwerk Berlin Brandenburg, Deutscher Gewerkschaftsbund, Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband, Landesverband Berlin e. V., Deutsches Institut für Urbanistik (Difu) gGmbH, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V., Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V., Erzbistum Berlin, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, ExRotaprint gGmbH, Fahrgastverband pro Bahn – Landesverband Berlin/Brandenburg e. V., Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Frauenbeirat der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Gedenkstätte Berliner Mauer, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, GRÜNE LIGA Berlin e.V., Handelsverband Berlin-Brandenburg e.V., Handwerkskammer Berlin, Haus der Kulturen der Welt, Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB), Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Industrie- und Handelskammer zu Berlin, Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes, Investitionsbank Berlin, Kulturprojekte Berlin GmbH, Kulturstiftung der Länder, Landesastenkonferenz Berlin, LandesFrauenRat Berlin e.V., Landesjugendring Berlin e. V., Landeskriminalamt Berlin, LandesschülerInnenvertretung Berlin, Landesseniorenbeirat Berlin, Landesseniorenvertretung Berlin (LSVB), Landessportbund Berlin e. V., Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung, Landesverband Berlin der Gartenfreunde e.V., Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) Landesverband Berlin-Brandenburg e.V., LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Berlin, Mitglieder des Abgeordnetenhauses von Berlin, Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH, mieterstadt.de, Migrationsrat Berlin-Brandenburg e.V., NABU Landesverband Berlin e. V., Nomadisch Grün gemeinnützige GmbH, Olympiastadion Berlin GmbH, Otto Bock HealthCare GmbH, Potsdam Institut für Klimaforschung e. V., RADIALSYSTEM V GmbH, Regionalmanagement Berlin Schöneweide, S-Bahn Berlin GmbH, Sozialverband VdK BerlinBrandenburg e. V., SRL – Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung e. V., Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Stiftung Berliner Mauer, Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin, Stiftung Naturschutz Berlin, Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Stiftung Zukunft Berlin, Technische Universität Berlin, Tegel Projekt GmbH, TSB Technologiestiftung Berlin GmbH, Türkische Gemeinde zu Berlin e.V., Vattenfall Europe Sales GmbH, VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH, ver.di Bezirk Berlin, Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V., Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V., Verkehrsclub Deutschland e.V., Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH, Vertreterinnen und Vertreter der Bezirks- und Senatsverwaltungen, Vertreterinnen und Vertreter des Kommunalen Nachbarschaftsforums, Village Underground Berlin, Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg, weißensee kunsthochschule berlin, WISTA-MANAGEMENT GMBH

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Schuldenstand im Zeitverlauf

BEGRENZTE RESSOURCEN

Aktueller Stand

60.000

60.413 Mio. € – 0,8%

Schulden des öffentlichen Haushaltes beim nicht-öffentlichen Bereich

50.000

40.000

Veränderung gegenüber dem Vorjahr

30.000

17.799 €

Schulden je Einwohner

0 1990

10.000

20.000

1995

2000

2005

2010

2013

Berlin im Vergleich
Schulden der Länder je Einwohner in Tsd. € Länderdurchschnitt Bremen Berlin Saarland Hamburg Nordrhein-Westfalen Schleswig-Holstein Rheinland-Pfalz Sachsen-Anhalt Hessen Niedersachsen Thüringen Brandenburg Mecklenburg-Vorpommern Baden-Württemberg Bayern Sachsen 3,2 2,1 13,7 11,3 11,2 10,4 9,7 8,8 8,8
8,5

9,4 30,6 17,8 16,9 14,4

7,4 6,7

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BerlinStrategie — Strategien

In diesen Handlungsfeldern wird Berlin aktiv A
Eine partnerschaftliche Stadtentwicklung praktizieren Öffentliche Hand, Privatwirtschaft und Zivilgesellschaft forcieren die Entwicklung Ber­ lins gemeinsam und verantwortungsvoll. Dabei werden die Möglichkeiten, aber auch Pflichten der privatwirtschaftlichen Akteure weiter gestärkt. Den etablierten Stadtteilund Regionalmanagements kommt bei der Mobilisierung von lokalem Wissen und breit angelegten Partizipationsmöglichkeiten eine besondere Bedeutung zu. Verwaltungsübergreifende Zusammenarbeit konsequent voran bringen Haupt- und Bezirksverwaltungen sowie nachgeordnete Einrichtungen und weitere Beteiligte leben die Zusammenarbeit auf der Basis von Zielvereinbarungen, Bünd­ nissen und interdisziplinären Teams. Für diese ressort- und ebenenübergreifende Kooperation werden – vor dem Hintergrund der wachsenden Stadt – die Steuerungs­ kapazitäten angepasst. Den Mitteleinsatz konzentrieren Die strategischen Grundlagen der BerlinStrategie mit den thematischen und räumli­ chen Prioritäten und Posterioritäten sind Orientierung für den Einsatz finanzieller Mittel und Investitionen. Gleichzeitig muss die Umsetzung von Programmen und Maßnahmen mit der Schuldenregel des Grundgesetzes für Bund und Länder verein­ bar sein. Flächenmanagement nachhaltig entwickeln Auf der Grundlage des Konzeptes zur transparenten Liegenschaftspolitik des Senats orientiert sich die Entwicklung und Vermarktung landeseigener Grundstücke an stadtentwicklungs-, wohnungs-, wirtschafts-, kultur-, bildungs- und gesellschafts­ politischen Zielen. Die gezielte und langfristige Steuerung der Stadtentwicklung wird durch aktive Flächenvorsorge und strategisches Flächenmanagement sichergestellt.

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„Für mich sind die Menschen die größte Qualität dieser Stadt. Gemeinsam Zukunft gestalten meint die Bürgerinnen und Bürger Berlins und das ist die perfekte Klammer. Am Anfang steht die Partizipation als Strategie, um die Ziele zu erreichen.“
Jochen Sandig, Radialsystem V GmbH

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Räume
Wo Berlin Schwerpunkte setzt Die BerlinStrategie mit ihren Zielen und Handlungsfeldern hat einen gesamtstädtischen Anspruch und entfaltet Wirkung für die ganze Stadt. Mit zehn Transformationsräumen richtet sie den Blick auf ausgewählte Räume, die sich in besonderem Maße eignen, auf wesentliche Herausforderungen und Chancen Berlins Antworten zu geben. Die Transformationsräume sind in die polyzentrale Struktur Berlins eingebunden. Sie bündeln das gemeinsame Handeln, setzen räumliche Prioritäten, verorten die Strategien in der Stadt und machen sie dadurch greifbar. Mit Blick auf Bevölkerungswachstum, wirtschaftliche Profilierung, Hauptstadtfunktion, sozialen Zusammenhalt, Klimawandel und Energiewende setzt Berlin hier Schwerpunkte. Hier kann der Anspruch einer integrierten Stadtentwicklung beispielhaft und wirkungsvoll erfüllt werden. Kennzeichnend für die ausgewählten Räume sind spezifische Eigenschaften, die einzeln oder gemeinsam auftreten können. Flächenpotenziale eignen sich dafür, Berlin zukunftsfähig zu entwickeln, die Stadt wirtschaftlich weiter zu profilieren und ihre internationale Ausstrahlungskraft zu steigern. Defizite und Dringlichkeiten in der sozialen Ausgangslage, bei den sozio-ökonomischen Voraussetzungen oder bei der baulich-räumlichen Struktur können hier exemplarisch gelöst werden. Die Transformationsräume weisen gesellschaftliche und freiraumbezogene Entwicklungspotenziale aus, die für die ganze Stadt relevant sind. Darüber hinaus stehen in den Transformationsräumen durch öffentliche und private Investitionen heute oder in naher Zukunft deutliche Veränderungsprozesse an, die besonderen Handlungsbedarf erzeugen und einer Begleitung bedürfen.
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Spandau

Transformationsraum Impuls

Zentrentragender Stadtraum puls für karte leg (Übertrag aus Stadtentwicklungsplan Zentren 3) de

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BerlinStrategie — Räume

Buch

BerlinTXL Wedding Marzahn-Hellersdorf

Berlin Mitte

Stadtspree und Neukölln City West

Südwest

Schöneweide – Adlershof – BER

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Ch au e sse aß str e

IMPULS Hauptbahnhof/ Europacity
Alexanderplatz

Straße des 17. Juni

Unt

er den Linden

IMPULS Rathausforum
Friedrichstraße

Potsdamer Platz

Mehringplatz

IMPULS Südliche Friedrichstadt

Park am Gleisdreieck

Karten-Legende in der hinteren Umschlagklappe

Berlin Mitte – Pulsierendes Zentrum
„Für die Zukunft Berlins ist die Mitte stellvertretend für die Herausforderung der Poli­ tik, in den kommenden Jahren bei sich rasant ändernden Rahmenbedingungen ausge­ wogene Stadtstrukturen zu bewahren bzw. wieder herzu­ stellen.“
Bezirksstadtrat Carsten Spallek, Bezirk Mitte

Berlin Mitte erstreckt sich vom Alexanderplatz über das Brandenburger Tor bis zum Potsdamer Platz und von der Europacity über den Hauptbahnhof bis zur südlichen Friedrichstadt. Unterschiedliche Zeiten, Kulturen und Geschichte prägen die Mitte – im Zentrum der Hauptstadt verbinden sich Historie und Moderne. Hier treffen Einheimische auf Gäste aus aller Welt; BerlinMitte ist Ort für Begegnungen von internationalen Geschäftsleuten mit der Politik; Menschen aus vielen Nationen forschen und lernen im Zentrum und Kreative schaffen Kunst und Kultur. 2030 zeigt Berlin Mitte, welche Rolle ein Stadtzentrum im 21. Jahrhundert übernimmt und wel­ che Aufgaben es in einer Stadtregion erfüllt. Investitionen kennzeichnen die hohe Dynamik die­ ses funktional gemischten, pulsierenden Zentrums, das Berlin national und international profi­ liert. Mehr noch als heute wird dieser Transformationsraum ein vielfältiger und attraktiver Lebensort sein, der Grün- und Erholungsräume bietet – allen voran jene längs der Spree. Ber­ lin Mitte steht im Jahr 2030 im Fokus des wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Berlins und ist zugleich treibende Kraft für die Metropole. Der Raum ist Schaufenster und Labor für Innovationen der E-Mobilität und in vielfältiger Weise attraktiv: als Wohnort mit hohem Anteil bezahlbarer städtischer Wohnungen, als kreatives Kulturzentrum, als zukunftssichere Arbeitsstätte und als touristischer Anlaufpunkt sowohl für Gäste aus aller Welt als auch für Berlinerinnen und Berliner.

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City West – Modernes Zentrum der kurzen Wege
Die City West reicht vom Landwehrkanal, dem Nollendorfplatz und seinem Umfeld über die Tauent­ zienstraße und dem Kurfürstendamm bis zum Adenauerplatz. Über den Bahnhof Zoo und die Har­ denbergstraße erstreckt er sich bis zur Helmholtzstraße im Norden Charlottenburgs. Die City West ist schon heute ein multifunktionaler Ort, in dessen Stadtstruktur sich grün­ derzeitliche Gebäude und moderne Architektur mischen. Der Raum wirkt komplementär zu Berlin Mitte. Einzelhandel, Dienstleistung und touristische Attraktionen sind eng mit tradi­ tionellen Wohn- und Bildungsstandorten verzahnt. Der Reichtum an Wissens- und Kultur­ räumen wird geprägt durch die Technische Universität, die Universität der Künste sowie zahlreiche Museen und Theaterbühnen. Diese Vielfalt gibt der City West internationales Flair und weltweite Bedeutung. Die Verknüpfung von urbanem Leben mit Shopping und Kultur, Signalbauten wie die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, der Zoo und der Tiergarten machen die City West zu einem Ort, der bei Einheimischen und Gästen gleichermaßen beliebt ist. In diesem Transformationsraum sind Geschichte, Gegenwart und Zukunft zusammengeführt und im öffentlichen Raum erlebbar. 2030 ist die City West ein innerstädtischer Wachstumskern mit hoher Innovationskraft. Sie hat sich funktional weiterentwickelt und ist ein international renommierter Standort, an dem krea­ tive Ideen und technologische Entwicklungen in wirtschaftlichen Erfolg und hohe Wertschöpfung münden. Die City West ist 2030 städtebaulich aufgewertet und als Raum mit traditionellen und neuen bezahlbaren Wohnformen beliebt.

BerlinStrategie — Räume

„Berlin 2030 setzt einen Schwerpunkt auf die City West, weil hier Wissenschaft, Kultur, Freizeit, Tourismus, Handel, Leben und Arbeiten zusammenkommen.“
Bezirksstadtrat Marc Schulte, Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf

City West

Bismarckstraße

IMPULS Hardenbergplatz/ Ernst-Reuter-Platz
Kantstraße

Zoologischer Garten

Kurfü

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Bülo

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Stadtspree und Neukölln – Vielfalt kreativ nutzen
„Im Transformationsraum Stadtspree und Neukölln geht es vor allem darum, den durch große Attraktivitätssteigerung und Nach­ rage beschleunigten f Veränderungsprozess sozialver­­ träglich zu gestalten und alle Bevölkerungsgruppen ‚mitzunehmen‘.“
Bezirksstadtrat Thomas Blesing, Bezirk Neukölln

adtspree und Neukölln

Stadtspree und Neukölln stellen eine Verbindung entlang der Spree her. Der Transformations­ raum reicht von der Karl-Marx-Straße und der Sonnenallee in Neukölln über den Treptower Park und das Ostkreuz bis zum Ostbahnhof. Hier sind die Orte der neuen Berliner Mischung, gekennzeichnet durch ein Miteinander verschie­ dener Nationalitäten, kreativer Szene, Kiezkultur, Gewerbebetrieben sowie Dienstleistungs- und Medienunternehmen. Die einzigartige Verknüpfung von industriellem Erbe, attraktiven Wasserla­ gen und vielfältiger Kultur und die hohe Kreativität der Menschen tragen zur Willkommenskultur sowie zur funktionalen und sozialen Mischung bei. Stadtspree und Neukölln sind Teil des grünen und blauen Netzes der Stadt und attraktive Wohn- und Erholungsorte am Wasser. Einzelne Quar­ tiere des Transformationsraumes in Neukölln weisen soziale Problemlagen auf, denn in Teilen des Gebietes führt die hohe Nachfrage nach Wohn-, kreativen Arbeits- und Dienstleistungsräumen zu Konkurrenzen um Flächen und Räume. 2030 sind Stadtspree und Neukölln internationale Vorzeigeprojekte für die gelungene Verbindung von Neuem und Altem, Wohnen und Arbeiten, Temporärem und Langfristigem. Planungen entlang des Spreeraums sind auch 2030 nicht unumstritten. Innovative Beteiligungsverfahren und Stadt­ entwicklung im Sinne der Selfmade City haben den Raum jedoch zur Referenz moderner Stadt- und Freiraumplanung gemacht. Im Transformationsraum haben sich die soziale Mischung und die Integration behutsam und innovativ weiterentwickelt, z.B. durch Pflege und Ausbau von bezahlbaren Wohnungen. Stadtspree und Neukölln sind Standorte einer starken und stabilen mittelständischen Wirtschaft. Das Potenzial der verlängerten A100 trägt: Unternehmen profitieren von der besseren Anbindung an die lokale und überregionale Infrastruktur. Die Flächen im Umfeld der A100 wurden so entwickelt, dass sie die angrenzenden Stadtquartiere verknüpfen und nicht trennen. Dafür haben neue Kooperationen zwischen öffentlichen, privaten und zivilgesellschaftlichen Akteuren gesorgt.

Ostbahnhof

IMPULS Stadtspree
Ostkreuz

Görlitzer Park

Treptower Park

So

A 100

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62

BerlinStrategie — Räume

Se

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Bornholm er Straße

Reinickendor fer Straße

IMPULS Müllerstraße

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IMPULS Gesundbrunnen

IMPULS Bayer-Schering-Areal

Wedding – Brücke und Wandel
Wedding erstreckt sich von Ost nach West, von der Bornholmer Straße über die Residenzstraße bis zum Charlottenburger Verbindungskanal in Moabit, und dehnt sich nördlich der Europacity über die Müllerstraße Richtung Tegel und Reinickendorf aus. Wedding, innerstädtisch gelegen und gut erreichbar, ist mit vielfältigen baulichen Strukturen und Wasserlagen ein attraktiver Wohnort, der aber soziale Problemlagen aufweist. Mehr als 120.000 Menschen leben in vielfältigen Kiezen, in denen die soziale Mischung und eine sozi­ alverträgliche Entwicklung durch Quartiersmanagement begleitet werden. Die vitale Bevölke­ rungsstruktur und die günstigen Gewerbe- und Wohnmieten führen dazu, dass Kultur und Kreativität sich entwickeln und Impulse geben. Gewachsene Industrie- und Gewerbestandorte befördern die Attraktivität in diesem Transformationsraum. Die Kompetenz des Standortes für Unternehmen, Wissen und Forschung zeigt sich beispielhaft an der etablierten Präsenz der Bayer Pharma AG, dem Campus Virchow-Klinikum der Charité und der Beuth-Hochschule für Technik Berlin. 2030 hat Wedding Bestehendes weiterentwickelt und ist ein Ort, der urbanes bezahlbares Wohnen, Dienstleistung, Bildung, Wissenschaft und Kultur vereint: lebendig, international und gefragt. Dabei bleibt Wedding ein Raum im Wandel, in dem sich immer wieder neue Optionen und krea­ tive Nischen eröffnen. 2030 ist es gelungen, den Zusammenhalt zwischen den Bevölkerungsmi­ lieus weiter zu stärken – dies ist ein wichtiger Anker für das Berliner Wachstum und die anhal­ tenden Veränderungen. Behutsame städtebauliche Aufwertungen haben die soziale Integration unterstützt und eine stabile Brücke zwischen innerer und äußerer Stadt geschaffen. Gesund­ brunnen ist 2030 ein regionaler Verkehrsknotenpunkt der post-fossilen Mobilität und ein wich­ tiges Eingangstor zur Innenstadt. Mit erfolgreichen Wirtschafts- und Forschungsunternehmen trägt Wedding 2030 zum internationalen Erfolg der Hauptstadt bei. „Im Transformationsraum Wedding geht es vor allem um die Bewahrung der ur­ sprünglichen Struktur und Charakteristik des Ortsteils, trotz der Nähe zum Haupt­ stadt- und Regierungssitz, ohne sich den bevorstehen­ den Veränderungen zu ver­ schließen.“
Bezirksstadtrat Carsten Spallek, Bezirk Mitte

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Jungfernheide
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IMPULS Kurt-Schumacher-Platz
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Kurt-S

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IMPULS Flughafengebäude
Terminal Gebäude / Beuth Hochschule
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Berlin TXL – The Urban Tech Republic
„Berlin 2030 setzt einen Schwerpunkt auf den Raum Berlin TXL The Urban Tech Re­ public, weil sich hier For­ schung, Gewerbe und Indust­ rie auf Grund der immensen Abstandsflächen ohne Kon­ flikte mit anderen Nutzungen verwirklichen lassen. Damit wird auf der mehr als 230 ha großen Fläche das global üb­ liche Arbeiten und Forschen, 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr, real!“
Bezirksstadtrat Martin Lambert, Bezirk Reinickendorf

Berlin TXL umfasst Teile des Flughafengeländes, das derzeit noch genutzt wird, und reicht im Osten bis zum Quartier am Kurt-Schumacher-Platz. Der Transformationsraum besitzt ein Flächenpotenzial mit sehr guter Anbindung an das lokale und überörtliche Straßennetz, das mit einem strategisch relevanten Nachnutzungskonzept ein­ fach und rasch zu aktivieren ist. Im Jahr 2030 ist Berlin TXL ein Kompetenzstandort für urbane Technologien: Fahrzeugtechnik, Life Science, Energie(technik) sowie Informations- und Kommunikationstechnologie finden hier Platz. The Urban Tech Republic ist Experimentierfeld und Modellraum einer nachhaltigen, zu­ kunftsfähigen Stadt – ein Smart-City-Labor. An diesem innenstadtnahen Ort befinden sich die industriellen Arbeitsplätze der Zukunft; hier werden ökonomische Impulse im Berliner Norden gesetzt. Ein funktionierendes Netzwerk aus Hochschule, Forschungseinrichtungen und Indust­ rieunternehmen entwickelt Lösungsansätze einer Smart City. Tegel qualifiziert sich national und international als Standort für Forschung und Wirtschaft – hier werden innovative Ideen in loka­ le Wertschöpfung überführt. In seinem östlichen Bereich präsentiert sich Berlin TXL 2030 als ein sozial gemischter Wohnstandort mit attraktiven und bezahlbaren Wohnungen, die sich in das bestehende Stadtbild einfügen. Darüber hinaus ist der Transformationsraum ein Ort des ökolo­ gischen Ausgleichs und neuartiger Landschaftsbilder. Die Einbindung der Tegeler Heide, die Verknüpfung mit dem bestehenden (Wohn-)Quartier am Kurt-Schumacher-Platz und die verbes­ serte Erschließung mit dem ÖPNV sind 2030 gelungen.

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Spandau – Alter Kern, neue Urbanität
Von der Zitadelle Spandau kommend reicht der Transformationsraum im Westen bis zur Zeppelinstraße. Von Nord nach Süd erstreckt er sich von der Wasserstadt bis zur Heerstraße entlang der Havel. Die Spandauer Altstadt ist ein anziehendes, vielfältiges Zentrum. Sie ist Identifikations- und Ausstrahlungsort mit Einzelhandel, Freizeit und Kultur. Spree und Havel verleihen dem Trans­ formationsraum eine hohe Standort- und Aufenthaltsqualität. Herausforderungen für den Raum liegen in der sozialen Lage ebenso wie in städtebaulichen Aufgaben. 2030 ist Spandau für alle Bevölkerungsgruppen ein lebenswerter Stadtteil, dessen Alltag von In­ ternationalität geprägt ist. Die integrierte Entwicklungsarbeit hat dazu beigetragen, die Sozial­ struktur zu stabilisieren. Das Spandauer Zentrum als Ort mit Einzelhandel, Dienstleistung und Verwaltung hat sich qualitätsvoll weiterentwickelt und liefert, in Kombination mit vielfältigen kulturellen Angeboten, positive Impulse zur sozio-ökonomischen Stabilisierung angrenzender Räu­ me. Der alte Kern Spandaus gewinnt dank seiner hohen funktionalen Mischung neue, attraktive Urbanität und strahlt noch stärker ins Berliner Umland aus. Der Industrie- und Gewerbestandort Spandau ist weiter gestärkt und zeigt eine größere Außenwirkung. Neue Arbeitsplätze kommen der Bevölkerung vor Ort zugute und stabilisieren die soziale Lage. Die attraktiven Flächenpotenziale der Wasserstadt am Ufer der Havel sind nicht mehr wie einst durch Fluglärm belastet. Sie wurden mit dem Schwerpunkt Wohnnutzung entwickelt. So sind gut erreichbare Areale im Grünen entstanden, die mit der besonderen Standortqualität Wasser aufwarten können. 2030 ist Spandau auch für Gäste sehr attraktiv. Frei- und Grünräume, vor allem entlang der Gewässer, und ein brei­ tes Kulturangebot machen den Reiz des Transformationsraumes aus. Der qualitätsvolle Land­ schaftsraum bildet ein wichtiges verbindendes Element mit dem Umland Berlins.

BerlinStrategie — Räume

„Berlin 2030 setzt einen Schwerpunkt auf den Raum Spandau, weil „Berlin viele Orte ist“ und die Potenziale für die Zukunft auch in der äu­ ßeren Stadt liegen. In Spandau verbinden sich Tradition und Zukunft in der Stadtentwick­ lung in besonderer Art und Weise – gemäß dem Motto ‚Alter Kern , neue Urbanität‘.“
Bezirksstadtrat Carsten-Michael Röding, Bezirk Spandau

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IMPULS Wasserstadt am Ufer der Havel

Eiswerder

IMPULS Altstadt Spandau
Zitadelle Spandau

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Südhafen

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IMPULS Schöneweide

Wuhlheide

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Altstadt Köpenick

IMPULS Adlershof
„Im Transformationsraum Schöneweide – Adlershof – BER geht es vor allem darum, die neuen Möglichkeiten im Korridor zwischen Flughafen und Innenstadt aktiv für die schon derzeit positiven Ent­ wicklungen in Wirtschaft und Wissenschaft sowie für die weitere Gestaltung eines urbanen Lebensraums zu nutzen.“
Bezirksstadtrat Rainer Hölmer, Bezirksamt Treptow-Köpenick

IMPULS Flughafen BER
A 113

Schöneweide-Adlershof-BER – Wissenschaft und Innovation starten durch
Der Transformationsraum im Südosten Berlins reicht von Oberschöneweide über Adlershof und das nördliche Grünau bis zum Hauptstadtflughafen BER. Adlershof ist als Standort von Hochtechnologie und Medien etabliert, und stellt in vorbildlicher Weise seine Qualitäten als multifunktionaler Raum unter Beweis: Arbeiten, Studieren, Wohnen, Kultur und Freiräume sind eng miteinander verknüpft. Schöneweide und Adlershof sind attrak­ tive Standorte für Wissenschaft, Wirtschaft und Technologie. Hier wird wegweisend Neues mit Altem verbunden – das gilt sowohl für den Unternehmergeist als auch für Städtebau und Architektur. Der Flughafen Schönefeld fungiert als Entree für Geschäftsleute und Gäste aus dem In- und Ausland in die Metropole und Region. 66

BerlinStrategie — Räume 2030 ist der Transformationsraum Schöneweide-Adlershof-BER ein etablierter und gefragter Flughafenstandort von internationalem Rang, der für einen nachhaltigen und zukunftsweisen­ den Umgang mit dem Flugverkehr und seinen lokalen Komponenten steht. Der Hauptstadtflug­ hafen macht den Transformationsraum zum prosperierenden Standort für Logistik und flugha­ fenaffines Gewerbe. Auch mit seinen städtebaulichen Qualitäten setzt der Transformationsraum neue Maßstäbe und ist zum wirtschaftlichen Motor im Südosten Berlins geworden. 2030 stehen besonders Adlershof und der Campus Wilhelminenhof für Innovation, exzellente Forschung und (Aus-)Bildung. Die sehr gute Anbindung an den BER verbindet Wissenschaft, Innovation und Medien aus Schöneweide und Adlershof mit Europa und der Welt und gewährleistet internatio­ nalen Austausch und Wettbewerbsfähigkeit.

Südwest – Exzellenz schafft Werte
Südwest reicht vom Gelände der Freien Universität unweit der Podbielskiallee, über Dahlem Dorf bis zur B1 und zur Clayallee. Städtebaulich durch seine Villenlandschaft geprägt, ist der Transformationsraum schon heu­ te ein dynamischer und wissenschaftlich-kreativer Bereich Berlins. Junge Forscher und For­ scherinnen der Freien Universität Berlin arbeiten in einem anerkannt exzellenten Umfeld. Südwest ist auch ein Ort mit starker überregionaler und internationaler Vernetzung. Kluge Köpfe, darunter 6.000 ausländische Studierende, sorgen für internationales Flair und sind Multiplikatoren eines Wissensaustauschs und einer Netzwerkbildung, die weit über die Gren­ zen Berlins hinausstrahlen. Im Jahr 2030 ist Südwest ein Standort, an dem innovative Ideen in gewinnbringende Wertschöp­ fung umgesetzt werden. Neben dem universitätsinternen Gründerzentrum leistet auch das neue Technologie- und Gründungszentrum Südwest dazu einen wichtigen Beitrag. Die kreative und wirtschaftliche Nutzung leer stehender und frei werdender Gebäude befördert diesen Prozess. Der Transformationsraum ist ein international beachtetes Beispiel für die effiziente Verknüp­ fung von Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Politik, die gemeinsam den Standort stärken und entwickeln. Im Jahr 2030 ist Südwest ein zukunftsorientierter, internationaler und weltoffener Standort und eine Wohnadresse mit hoher städtebaulicher und naturräumlicher Qualität, die die Metropole Berlin im internationalen Wettbewerb weiter profiliert. „Berlin 2030 setzt einen Schwerpunkt auf den Raum Südwest, weil er ein Ort für kluge Köpfe aus aller Welt mit starker überregionaler und in­ ternationaler Vernetzung ist.“
Bezirksstadtrat Norbert Schmidt, Bezirk Steglitz-Zehlendorf

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Botanischer Garten

IMPULS Umnutzung Fabeckstraße Nachnutzung Museen

FU Berlin

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Marzahn-Hellersdorf – Green and Technology
„Berlin 2030 setzt einen Schwerpunkt auf den Raum Marzahn-Hellersdorf, weil mit dem Cleantech Business Park und der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2017 die großen Zukunftsprojekte Berlins entstehen.“
Bezirksstadtrat Christian Gräff, Bezirk Marzahn-Hellersdorf von Berlin

Marzahn-Hellersdorf

Marzahn-Hellersdorf reicht längs der Ahrensfelder Chaussee über die Poelchaustraße bis zur Stadtgrenze an der Landsberger Allee. Prägend für den Transformationsraum im Nordosten Berlins sind Großwohnsiedlungen, leben­ dige Nachbarschaften, seine Nähe zum grünen Umland, die Entwicklung des CleanTech Business Parks und die Freiräume rings um den Kienberg (Gärten der Welt und IGA 2017-Gelände). Das Zusammenspiel aus attraktiven Stadt- und Freiräumen und modernen Industrie- und Gewerbe­ flächen macht Marzahn-Hellersdorf zu einem grünen und familienfreundlichen Bezirk. Hier fin­ den verschiedene Generationen attraktive Wohnorte und es gibt gute Voraussetzungen für die Gründung von innovativen Clean-Tech-Unternehmen. 2030 hat Marzahn-Hellersdorf seine vielfältigen Vorteile genutzt – ein Vorzeigeort klimagerechter Stadtentwicklung, der sich als Smart City präsentiert. Der Transformationsraum ist ein überregi­ onal bekanntes Zentrum für Urban Technologies und Impulsgeber des industriell-gewerblichen Sektors in Berlin. Die Entwicklung der Wohnstandorte mit neuen, zukunftsfähigen und bedarfs­ gerechten Wohnformen hat sich erfolgreich verstetigt. Bezahlbare und städtische Wohnungen haben dabei eine herausgehobene Bedeutung. Gleichzeitig ist Marzahn-Hellersdorf 2030 ein zukunftsfähiger Bildungs-, Ausbildungs- und Arbeitsstandort. Der Transformationsraum bietet den Menschen Parkerlebnisse für Freizeit und Erholung sowie attraktive, multifunktionale Stadt­ zentren zum Einkaufen und Versorgen. Für Gäste und Einheimische ist Marzahn-Hellersdorf ein neues touristisches Ziel in Berlin. Die Weiterentwicklung der städtebaulichen Gegebenheiten hat das Prinzip der Stadt der kurzen Wege gestärkt und die funktionale Vielfalt für alle Altersgruppen erleb- und nutzbar gemacht. Die Fußgänger- und Radfahrerfreundlichkeit hat sich weiter ver­ bessert und alle Bevölkerungsgruppen können sich sicher und schnell fortbewegen. 2030 zieht Marzahn-Hellersdorf mit seinem positiven Image Menschen aus aller Welt an.

IMPULS CleanTech Business Park

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Blumenberger Damm

IMPULS IGA 2017

BerlinStrategie — Räume

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IMPULS Charité-Campus Buch und Max-Delbrück-Centrum

Buch – Lokal trifft global
Buch, der nördlichste Transformationsraum Berlins, erstreckt sich vom Campus Berlin Buch, der Charité und dem Max-Delbrück-Centrum bis zum ehemaligen Klinikgelände westlich der S-Bahnstation Buch. Buch präsentiert sich schon heute als Standort der biotechnologischen Forschung und Produktent­ wicklung von internationalem Niveau. Darüber hinaus ist der Transformationsraum ein Zentrum der medizinischen Versorgung von überregionalem Rang. Die Freiräume in und um Buch zeigen eine ausgeprägte Strukturvielfalt. Sie reicht vom Naherholungsgebiet Berliner Barnim über das Panketal und den Pankegrünzug bis zum Schlosspark und zur historischen Kulturlandschaft. Buch ist 2030 ein Musterbeispiel für die gelungene Entwicklung eines Wirtschafts-, Forschungsund Wohnstandortes von überregionaler Bedeutung. Der Transformationsraum prägt den Berli­ ner Norden als Standort für Wohnen und Arbeiten. Die Umnutzung der einst als Klinik genutzten Flächen nördlich der Wiltbergstraße bietet in alten und neuen Gebäuden Raum für Wohnen, Kultur, Bildung und Begegnung. Davon profitiert der gesamte Stadtteil. Buch ist ein Stadtteil mit eigener und erlebbarer Identität, einem vitalen Ortsteilzentrum und ein gefragter, attraktiver Wohnort.  „Für die Zukunft Berlins ist der Raum Buch einer der wichtigsten Wissenschaftsund Wirtschaftsstandorte und das Laboratorium für die Stadtentwicklung in der Peri­ pherie Berlins schlechthin, weil sich dort die Welt trifft.“
Bezirksstadtrat Jens-Holger Kirchner, Bezirk Pankow

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Gemeinsam Stadt machen

Mit der BerlinStrategie, dem Leitbild für die wachsende Stadt, ist die Basis für die Entwicklung als zukunftsfähige, europäische Metropole gelegt. Berlin ist eine Gemeinschaftsaufgabe! Miteinander Stadt zu gestalten, ist An­ pruch und Orientierung für die kooperative Umsetzung s und Weiterentwicklung der BerlinStrategie, die in einem partnerschaftlichen, kreativen und konstruktiven Dialog erarbeitet wurde. Für die Zukunft – Berlin 2030 – gilt: In Berlin wird eine neue Partizipationskultur gelebt.
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BerlinStrategie — Ausblick

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Impressum Herausgeber Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Kommunikation Würtembergische Straße 6 10707 Berlin Inhalt und Bearbeitung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Abteilung I Stadt- und Freiraumplanung Dr. Paul Hebes, Elke Plate, Thorsten Tonndorf In Zusammenarbeit mit Ernst Basler + Partner AG, Zürich Christof Abegg, Katrin Heinz, Matthias Thoma, Alain Thierstein, Le-Wan Tran Wissenschaftlicher Beirat Prof. Dr. Klaus J. Beckmann (Berlin), Prof. Dr. Rainer Danielzyk (Hannover), Dr. Ursula Flecken (Berlin), Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup (Berlin, bis 30. März 2014), Dr. Cordelia Polinna (Berlin) Visualisierung der Vision Urban Catalyst Studio, Berlin Prof. Klaus Overmeyer, Jörn Gertenbach Strategiekarten Urban Catalyst Studio und Polinna + Hauck, Berlin Prof. Klaus Overmeyer, Jörn Gertenbach, Dr. Cordelia Polinna Text büro frauns kommunikation | planung | marketing Elke Frauns Auf der Grundlage des Berichts zur Senatsvorlage (Senatsbeschluss: November 2014) erarbeitet durch Abteilung I Stadt- und Freiraumplanung. Redaktion und Konzept Infografiken IMORDE Projekt- und Kulturberatung GmbH Andreas Brüning, Ulrich Pappenberger Gestaltung, Satz und Umsetzung Infografiken, Strategiekarten Tom Unverzagt, Leipzig Druck druckhaus köthen Berlin, März 2015 ISBN 978-3-88961-105-5 Mehr Informationen zur BerlinStrategie | Stadtentwicklungskonzept Berlin 2030 finden Sie online unter www.berlin.de/2030.

Bildnachweis und Datenquellen Fotos S. 4: © Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin/Marco Urban S. 5: © Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt S. 17, 20, 23: © Andreas Muhs/OSTKREUZ S. 18: © Thomas Meyer/OSTKREUZ Infografiken Alle eigene Darstellung. S. 27 o.: (Quelle) Senatsverwaltung für Wirtschaft, Tech­ nologie und Forschung Berlin; Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten Land Brandenburg (Hg.): Gemeinsame Innovationsstrategie der Länder Berlin und Brandenburg (InnoBB), Kurzbericht Monitoring, 2014; (Stand der Daten) 2011 S. 27 u.: (Q): Amt für Statistik Berlin-Brandenburg; S.28 o./m.: (Q) Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissen­ schaft; (S) 2014 S. 28 u.: (Q) TSB Technologiestiftung Berlin: Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in Berlin – Tätigkeitsprofil und regionalwirtschaftliche Bedeutung, 2013; (S) 2010 S. 31: (Q) Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung; Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten; Senatsver­ waltung für Stadtentwicklung und Umwelt (Hg.): Dritter Kreativwirtschaftsbericht, Entwicklung und Potenziale, 2014 sowie Datenquelle Kartengrundlage: IHK Handelsregister/TU Berlin; (S) 2012, außer Informationen zur stadträumlichen Verteilung der Unternehmen der Kreativwirtschaft: 2013 S. 32 o.: (Q) Amt für Statistik Berlin-Brandenburg; (S) 31. Dezember 2014 S. 32 u. l. /u. m.: (Q) Amt für Statistik Berlin-Brandenburg; (S) 2013 S. 32 u. r.: (Q) Senatsverwaltung für Inneres und Sport; (S) 2014 S. 35 o.: (Q) Amt für Statistik Berlin-Brandenburg S. 35 u.: Anzahl/Verteilung Bibliotheken: (Q) Senatsverwal­ tung für Stadtentwicklung und Umwelt; (S) 2011 S. 35 u.: Medienbestand: (Q) Verbund der Öffentlichen Biblio­ theken Berlins – VÖBB; (S) 2015 S. 36 o.: (Q) Berlin/Brandenburg: Amt für Statistik BerlinBrandenburg; Deutschland: Statistisches Bundesamt S. 36 u.: (Q) Statistisches Bundesamt; (S) 01. März 2014; S. 39 o.: (Q) Amt für Statistik Berlin-Brandenburg; (S) Pots­ dam: 31.12.2013 S. 39 u.: (Q) Amt für Statistik Berlin-Brandenburg; BBU Ver­ band Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e. V.; (S) 31. Dezember 2013 außer: Landeseigene Wohnungen: 31. Dezember 2014 S. 40 o.: (Q) Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt basierend auf Stadtentwicklungsplan Wohnen (S) März 2015 S. 40 u.: (Q) Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt: Stadtentwicklungsplan Zentren 3; (S) Januar 2011 Fortsetzung in der Umschlagklappe

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Am Köllnischen Park 3 10179 Berlin broschuerenstelle@senstadtum.berlin.de © 03/2015

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Legende Strategiekarten
Seite 60 – 69

Impuls

Buch
S. 43 o.: (Q) Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt: Strategie Stadtlandschaft Berlin, 2012; (S) 2012 S. 43 u.: (Q) Bestand Straßenbäume: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt: Grünflächeninformationssystem (GrIS); (S) 31.Dezember 2013; (Q) Neupflanzung Straßenbäume: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt: Kampagne „Stadtbäume für Berlin“ im Rahmen der 2011 beschlossenen „Strategie Stadtlandschaft Berlin – natürlich.urban.produktiv“; (S) 2014 S. 44 o.: (Q) Amt für Statistik Berlin Brandenburg; (S) 2011 S. 44 u.: (Q) Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt: Flächenentwicklung in Berlin 1991 – 2010 – 2030, 2011; S. 47 o. l.: (Q) Amt für Statistik Berlin-Brandenburg S. 47 o. r.: (Q) Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt: Klimaneutrales Berlin 2050 – Ergebnisse der Machbarkeitsstudie, 2014 S. 47 u.: (Q) Amt für Statistik Berlin-Brandenburg S. 48: (Q) Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt: Stadtentwicklungsplan Klima – Urbane Lebensqualität im Klimawandel sichern, 2011; (S) Textliche Angaben: 2011 S. 51: (Q) Technische Universität Dresden: Verkehrserhebung „Mobilität in Städten – SrV 2008“, 2009 (S) 2008 S. 52 o. / u.: (Q) Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt: Berliner Verkehr in Zahlen 2013, 2014; (S) 2012 S. 52 m.: (Q) BVG Berliner Verkehrsbetriebe AG; S-Bahn Berlin GmbH; VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH S. 55: (Q) Kartengrundlage und Daten: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg; (S) 31. Dezember 2013 S. 56: (Q) Statistisches Bundesamt; (S) o. r. / u.: 31.12.2013

Strategie 1 Wirtschaft mit smartem Wissen stärken Strategie 2 Mit Kreativität Kräfte freisetzen Strategie 3 Bildung und Qualifizierung sichern Arbeit Strategie 4 Die Vielfalt der Quartiere stärken

Hochschul­ und Forschungsstandort mit Ausstrahlungswirkung nutzen Industrie- und Gewerbeflächen (u.a. EpB) sichern und entwickeln Impuls für Kunst­ und Kulturproduktion Touristische Potenziale verstärkt erschließen

BerlinTXL Spandau

Bildungsstandort mit Ausstrahlungswirkung für die Stadtteilentwicklung

Wedding

Maßnahmen zum Umgang mit Aufwertungs­ und Verdrängungsprozessen Zentrentragende Stadträume zur Identitätsbildung nutzen Wohnflächenpotenziale aktivieren und erforderliche Folgeinfrastruktur entwickeln Entwicklungsdruck steuern

Marzahn-Hellersdorf

Berlin Mitte

Stadtspree und Neukölln City West

Strategie 5 Wo Stadt und Grün gemeinsam wachsen

Öffentlichen Raum städtebaulich und funktional qualifizieren Bedeutende Standorte mit internationaler Ausstrahlung städtebaulich profilieren Freiraumverknüpfungen stärken Verknüpfung zwischen Quartieren stärken

Südwest

Schöneweide – Adlershof – BER

Stadteingänge aufwerten Wasserlagen zugänglich und attraktiv gestalten Strategie 6 Die Weichen zur klima­ gerechten Metropole stellen Strategie 7 Erreichbarkeit und stadtverträgliche Mobilität ausbauen Lokale Grünverbindungen optimieren und ausgestalten Grün- und Freiflächen qualifizieren und an Klimawandel anpassen ÖPNV stärken – Regionalbahnhöfe Leistungsfähige Verkehrsknotenpunkte lokal, regional und international einbinden Im Bau befindliche bzw. geplante U-Bahn, Straßenbahn, S-Bahn Planung Autobahn

Transformationsraum

weißer ImZentrentragender Stadtraum puls für tr karte legen(Übertrag aus Stadtentwicklungsplan Zentren 3) de

Impuls

Bestand

Öffentliche Grünflächen (Auswahl) Wasserfläche Öffentliche Verkehrserschließung (Auswahl)

Legende Strategiekarten
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Impuls

Buch
S. 43 o.: (Q) Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt: Strategie Stadtlandschaft Berlin, 2012; (S) 2012 S. 43 u.: (Q) Bestand Straßenbäume: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt: Grünflächeninformationssystem (GrIS); (S) 31.Dezember 2013; (Q) Neupflanzung Straßenbäume: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt: Kampagne „Stadtbäume für Berlin“ im Rahmen der 2011 beschlossenen „Strategie Stadtlandschaft Berlin – natürlich.urban.produktiv“; (S) 2014 S. 44 o.: (Q) Amt für Statistik Berlin Brandenburg; (S) 2011 S. 44 u.: (Q) Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt: Flächenentwicklung in Berlin 1991 – 2010 – 2030, 2011; S. 47 o. l.: (Q) Amt für Statistik Berlin-Brandenburg S. 47 o. r.: (Q) Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt: Klimaneutrales Berlin 2050 – Ergebnisse der Machbarkeitsstudie, 2014 S. 47 u.: (Q) Amt für Statistik Berlin-Brandenburg S. 48: (Q) Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt: Stadtentwicklungsplan Klima – Urbane Lebensqualität im Klimawandel sichern, 2011; (S) Textliche Angaben: 2011 S. 51: (Q) Technische Universität Dresden: Verkehrserhebung „Mobilität in Städten – SrV 2008“, 2009 (S) 2008 S. 52 o. / u.: (Q) Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt: Berliner Verkehr in Zahlen 2013, 2014; (S) 2012 S. 52 m.: (Q) BVG Berliner Verkehrsbetriebe AG; S-Bahn Berlin GmbH; VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH S. 55: (Q) Kartengrundlage und Daten: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg; (S) 31. Dezember 2013 S. 56: (Q) Statistisches Bundesamt; (S) o. r. / u.: 31.12.2013

Strategie 1 Wirtschaft mit smartem Wissen stärken Strategie 2 Mit Kreativität Kräfte freisetzen Strategie 3 Bildung und Qualifizierung sichern Arbeit Strategie 4 Die Vielfalt der Quartiere stärken

Hochschul­ und Forschungsstandort mit Ausstrahlungswirkung nutzen Industrie- und Gewerbeflächen (u.a. EpB) sichern und entwickeln Impuls für Kunst­ und Kulturproduktion Touristische Potenziale verstärkt erschließen

BerlinTXL Spandau

Bildungsstandort mit Ausstrahlungswirkung für die Stadtteilentwicklung

Wedding

Maßnahmen zum Umgang mit Aufwertungs­ und Verdrängungsprozessen Zentrentragende Stadträume zur Identitätsbildung nutzen Wohnflächenpotenziale aktivieren und erforderliche Folgeinfrastruktur entwickeln Entwicklungsdruck steuern

Marzahn-Hellersdorf

Berlin Mitte

Stadtspree und Neukölln City West

Strategie 5 Wo Stadt und Grün gemeinsam wachsen

Öffentlichen Raum städtebaulich und funktional qualifizieren Bedeutende Standorte mit internationaler Ausstrahlung städtebaulich profilieren Freiraumverknüpfungen stärken Verknüpfung zwischen Quartieren stärken

Südwest

Schöneweide – Adlershof – BER

Stadteingänge aufwerten Wasserlagen zugänglich und attraktiv gestalten Strategie 6 Die Weichen zur klima­ gerechten Metropole stellen Strategie 7 Erreichbarkeit und stadtverträgliche Mobilität ausbauen Lokale Grünverbindungen optimieren und ausgestalten Grün- und Freiflächen qualifizieren und an Klimawandel anpassen ÖPNV stärken – Regionalbahnhöfe Leistungsfähige Verkehrsknotenpunkte lokal, regional und international einbinden Im Bau befindliche bzw. geplante U-Bahn, Straßenbahn, S-Bahn Planung Autobahn

Transformationsraum

weißer ImZentrentragender Stadtraum puls für tr karte legen(Übertrag aus Stadtentwicklungsplan Zentren 3) de

Impuls

Bestand

Öffentliche Grünflächen (Auswahl) Wasserfläche Öffentliche Verkehrserschließung (Auswahl)

Legende für Strategiekarten in der Umschlagklappe

Zukunft

Karte Transformationsräume in der Umschlagklappe

Mit der BerlinStrategie | Stadtentwicklungskonzept Berlin 2030 liegt ein ressortübergreifendes Leitbild für die langfristige, zukunftsfähige Entwicklung der Hauptstadt vor. Die BerlinStrategie benennt mit Strategien, Zielen und Handlungsfeldern, wie sich die wachsende Stadt entwickeln soll. Sie zeigt Räume, in denen Berlin Schwerpunkte für die zukünftige Entwicklung setzt. Miteinander Stadt zu gestalten, ist dabei sowohl Kennzeichen des stadtgesellschaftlichen Dialogs, der den Erarbeitungsprozess zum Stadt­ ntwicklungskonzept Berlin 2030 begleitet hat, als e auch Anspruch für die Zukunft. Berlin 2030: Starke Stadt. Starke Zukunft.

Berlin Strategie
Stadtentwicklungskonzept Berlin 2030

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Am Köllnischen Park 3 10179 Berlin broschuerenstelle@senstadtum.berlin.de
        
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