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Ergebnisprotokoll

Full text: Ergebnisprotokoll

Wettbewerb

Wohnen an der Michelangelostraße 
 Berlin Pankow-Prenzlauer Berg Ergebnisprotokoll

Wettbewerbskoordination Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Patrick Weiss, II D 2 Brückenstraße 6 10179 Berlin-Mitte Auslobung, Durchführung und Koordination der Vorprüfung Stadt • Land • Fluss Büro für Städtebau und Stadtplanung Mahlower Straße 24 12049 Berlin J. Miller Stevens Steffen Wörsdörfer Titelbild H.J. Wuthenow Druck Ahrensfeld & Wolf, Berlin

Wettbewerb

Wohnen an der Michelangelostraße 
 Berlin Pankow-Prenzlauer Berg Protokoll der Preisgerichtssitzung 2. Wettbewerbsphase

Wettbewerbskoordination Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Patrick Weiss, II D 2 Brückenstraße 6 10179 Berlin-Mitte Protokoll Stadt • Land • Fluss Büro für Städtebau und Stadtplanung Mahlower Straße 24 12049 Berlin Titelbild Panoramaaufnahme der Michelangelostraße (Quelle: Steffen Wörsdörfer)

Offener, zweiphasiger städtebaulicher Ideenwettbewerb Wohnen an der Michelangelostraße Berlin Pankow-Prenzlauer Berg

Protokoll der Sitzung des Preisgerichtes der 2. Wettbewerbsphase am 16. Dezember 2014

Berlin, 19. Dezember 2014


Wohnen an der Michelangelostraße / Ergebnisprotokoll Preisgerichtssitzung zur 2. Wettbewerbsphase

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Preisgerichtssitzung 2. Wettbewerbsphase Ergebnisprotokoll
Datum: Beginn: Ort: 16. Dezember 2014 09.15 Uhr Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Raum 560
 Württembergische Straße 6
 10707 Berlin-Wilmersdorf


1.

Begrüßung und Feststellung der Anwesenheit

Als Vertreterin des Auslobers begrüßt Frau Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin, alle Anwesenden und stellt die Anwesenheit und die Vollzähligkeit des Preisgerichts fest (siehe Anwesenheitsliste).

1.1

Konstituierung des Preisgerichts

Wie bereits in der Sitzung des Preisgerichtes zur ersten Wettbewerbsphase am 13. Oktober 2014 entschieden, nimmt Frau Tophof den Vorsitz des Preisgerichts wahr. Stimmberechtigte FachpreisrichterInnen ­	 Julia Tophof (Vorsitzende), Architektin, Berlin -	 Roland Kuhn, Architekt, Berlin ­	 Stefan Forster, Architekt, Frankfurt am Main -	 Ingrid Spengler, Architektin, Hamburg -	 Oliver Bormann, Stadtplaner, Berlin ­	 Regine Keller,Landschaftsarchitektin, München Stimmberechtigte SachpreisrichterInnen ­	 Regula Lüscher, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Senatsbaudirektorin -	 Jens-Holger Kirchner, Bezirkstadtrat Pankow, Abt. Stadtentwicklung ­	 Rainer Giedat, Liegenschaftsfonds Berlin ­	 Dirk Böttcher, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Wohnungsbauleitstelle Berlin -	 Mario Palm, Wohnungsbaugenossenschaft Zentrum eG Berlin

1.2

Eröffnung der Preisgerichtssitzung

Die Vorsitzende übernimmt die Leitung der Sitzung. Frau Tophof lässt sich von den Mitgliedern des Preisgerichts versichern, dass -	 sie keinen Meinungsaustausch mit Wettbewerbsteilnehmern über die Wettbewerbsaufgabe und deren Lösung seit dem Zwischenkolloquium geführt haben und während der Dauer des Preisgerichts führen werden, -	 sie seit der Sitzung des Preisgerichtes zur ersten Wettbewerbsphase keine Kenntnis von Wettbewerbsarbeiten erhalten haben, -	 sie die Beratungen im Preisgericht vertraulich behandeln werden.

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Die Vorsitzende bittet darum, die Leistungen aller Teilnehmer durch entsprechend intensive und konzentrierte Bewertung der Wettbewerbsbeiträge zu würdigen.

1.3

Bericht der Vorprüfung

Im Rahmen der vereinfachten Vorprüfung wurden die eingereichten Arbeiten nach folgenden formalen und inhaltlichen Kriterien geprüft: fristgemäße Einlieferung ­ Vollständigkeit der geforderten Leistungen ­ quantitative Daten (städtebauliche Kenndaten) ­ qualitative Daten. Die Vollständigkeit der Arbeiten wurde gemäß Punkt 1.11 Geforderte Leistungen zur zweiten Wettbewerbsphase der Auslobung und den Anpassungen dazu im Preisgerichtsprotokoll der ersten Phase geprüft. Eine Übersicht der formalen Prüfung ist auf Seite 9 des Vorprüfberichtes abgebildet. Arbeit 1680 hat keinen Lageplan 1:500 eingereicht. Die Arbeiten 1687 und 1697 weisen in den Vertiefungsplänen keine exemplarischen Erschließungsgrundrisse auf, bei Arbeit 1695 fehlen vertiefende Darstellungen zu den Freiräumen. Vier Arbeiten (1687, 1691, 1693, 1695) weisen nicht alle geforderten erläuternden Darstellung zu Nutzungskonzept, Verkehr und Freilächenkonzept nach. Die Arbeiten 1680, 1681, 1683 und 1697 weisen zwei bzw. drei photorealistische Darstellungen auf. Die überzähligen Abbildungen wurden durch die Vorprüfung auf den Präsentationsplänen abgedeckt. Die Arbeiten 1680, 1690 und 1694 zeigen anstelle eines oder mehrerer Schnitte Ansichten der Entwurfsgebäude, bei Arbeit 1688 fehlt ein zweiter Schnitt. Bei mehreren Arbeiten fehlen konkrete Stellplatzverortungen (siehe Kapitel 8 Einzelberichte). Alle Arbeiten waren insgesamt prüffähig. Die in der Auslobung genannte Frist zur Einlieferung der Beiträge wurde von Arbeit 1697 geringfügig überschritten. Diese geringfügige Überschreitung wird vom Preisgericht nicht als Ausschlusskriterium angesehen. Alle eingereichten Arbeiten werden zur weiteren Beurteilung zugelassen.

1.4

Informationsrundgang

09:45 Uhr

Die Arbeiten werden von den Vorprüferinnen in der Reihenfolge der Tarnzahlen 1680 bis 1698 ausführlich und wertungsfrei vorgestellt. Der Informationsrundgang endet um 11:15 Uhr.

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1.5

Erster Wertungsrundgang

11:15 Uhr

Die Vorsitzende weist darauf hin, dass im ersten Wertungsrundgang 
 Arbeiten nur einstimmig ausgeschieden werden können. 
 Im ersten Wertungsrundgang werden alle 19 Arbeit eingehend diskutiert. 
 Nach der Diskussion wird über den Verbleib im weiteren Wertungsverfahren 
 entschieden.
 Im ersten Wertungsrundgang scheiden einstimmig folgende Arbeiten aus:
 Arbeit 1683
 Arbeit 1686 
 Arbeit 1687 
 Arbeit 1692 
 Arbeit 1693 
 Arbeit 1697 


Es verbleiben 13 Arbeiten in der weiteren Bewertung:
 Arbeit 1680 
 Arbeit 1681 
 Arbeit 1682 
 Arbeit 1684 
 Arbeit 1685 
 Arbeit 1688 
 Arbeit 1689 
 Arbeit 1690 
 Arbeit 1691 
 Arbeit 1694 
 Arbeit 1695 
 Arbeit 1696 
 Arbeit 1698
 Ende des ersten Wertungsrundgangs: 11:30 Uhr Kaffeepause von 11:30 bis 11:50 Uhr

1.6

Zweiter Wertungsrundgang

11:50 Uhr

Im zweiten Wertungsrundgang werden alle 13 Arbeit eingehend diskutiert. In der Diskussion werden mit Bezug auf die in der Auslobung genannten Beurteilungskriterien folgende Aspekte genannt, die in der weiteren Beurteilung berücksichtigt werden sollen: • Behutsamer Umgang mit den Bestandsgebäuden • Schaffung einer angemessenen städtischen Dichte • Qualiizierte Freiräume (öffentlich und privat) • weitgehende Berücksichtigung der wichtigsten Restriktionen (Leitungs­ und Straßenverlauf Michelangelostraße) • Umgang mit Stellplatzproblematik

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Nach der Diskussion wird über den Verbleib im weiteren Verfahren entschieden: (für Verbleib) (gegen Verbleib) Arbeit 1680 2 : 9
 Arbeit 1681 9 : 2
 Arbeit 1682 5 : 6
 Arbeit 1684 11 : 0 Arbeit 1685 1 : 10
 Arbeit 1688 1 : 10
 Arbeit 1689 1 : 10
 Arbeit 1690 7 : 4
 Arbeit 1691 0 : 11
 Arbeit 1694 10 : 1
 Arbeit 1695 5 : 6
 Arbeit 1696 3 : 8
 Arbeit 1698 10 : 1


Es verbleiben 5 Arbeiten in der weiteren Bewertung:
 Arbeit 1681
 Arbeit 1684
 Arbeit 1690
 Arbeit 1694
 Arbeit 1698
 Mittagspause 13:20 bis 14:00 Uhr

1.7

Rückholanträge

14:00 Uhr

Auf Antrag aus dem Preisgericht wird die Rückholung von 3 Arbeiten diskutiert und anschließend individuell über jeden Antrag abgestimmt: (für Verbleib) (gegen Verbleib) 6 : 5
 7 : 4
 3 : 8


Arbeit 1682 Arbeit 1695 Arbeit 1696

Somit werden die Arbeiten 1682 und 1695 wieder zur weiteren Bewertung 
 zugelassen.
 Die 7 verbleibenden Arbeiten bilden zugleich die engere Wahl:
 Arbeit 1681
 Arbeit 1682 
 Arbeit 1684 
 Arbeit 1690
 Arbeit 1694
 Arbeit 1695 
 Arbeit 1698


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1.8

Engere Wahl 14:10 Uhr

Schriftliche Beurteilung durch das Preisgericht

Das Preisgericht beschließt, die Arbeiten der engeren Wahl schriftlich zu beurteilen. Die Beurteilung der einzelnen Arbeiten erfolgt durch jeweils eine Fach­ und eine SachpreisrichterIn gegebenenfalls unter Hinzuziehung der Sachverständigen.

1.9

Einzelbeurteilung durch das Preisgericht

14:50 Uhr

Die Einzelbeurteilungen werden vorgetragen, diskutiert, bei Bedarf ergänzt und in der nachfolgenden Fassung verabschiedet. Arbeit 1681 Was am stärksten an dieser Arbeit überzeugt, ist die Qualität der öffentlichen Räume. Die Michelangelostraße ist der zentrale öffentliche Raum, 
 der in Querschnitt und Ausgestaltung einer Stadtstraße mit „Ringfunktion“ 
 angemessen ist.
 Der Schwarzplan besticht durch eine große Klarheit, die Baumassen verdichten sich in Richtung der stadtstrukturell bedeutsamen Greifswalder 
 Straße. Hier entsteht eine torartige Situation. 
 Die Platzierung der Baumassen erfolgt sehr überlegt, die Arbeit geht differenziert auf unterschiedliche Situationen ein, ohne dabei an Klarheit zu 
 verlieren. 
 Dies geschieht allerdings zum Teil mittels Überbauung der Fernwärmeleitungen. Im wesentlichen Abschnitt verbleibt die Michelangelostraße in ihrem Verlauf, im östlichen Abschnitt wird sie auf einer Länge von ca. 250 Metern zugunsten der Klärung der städtebaulichen Situation im Übergang zur Ostseestraße verschwenkt. Es entsteht ein Eingangsplatz in das neue Quartier. Die gewünschte städtische Verzahnung zwischen den beiden nördlich und südlich der Michelangelostraße gelegenen Quartieren wird durch großzügige Fußgängerpromenaden erreicht. 
 Ein großes Angebot unterschiedlicher Freiräume und Aufenthaltsqualitäten 
 lässt lebenswerten Stadtraum im urbanen Kontext entstehen. Die Zeilen, die das Nordquartier entlang der Michelangelostraße arrondieren, sitzen in einem Abstand von ca. 3m vor den freistehenden Bestandsgebäuden. Hinsichtlich einer Realisierung sind geeignete Lösungen zu entwickeln. Insgesamt ist die Arbeit ein hoch interessanter Beitrag zur Entwicklung eines eigenständigen Stadtquartiers. Der Bestand wird in das Konzept integriert und erfährt eine Aufwertung. Arbeit 1682 Die Arbeit zeichnet sich durch eine klare und einprägsame städtebauliche Figur im Schwarzplan und im Lageplan 1:000 aus. Diese Klarheit erkauft sich der Verfasser mit dem Verzicht auf Planungen außerhalb der prägnanten Figur. Die neue städtebauliche Körnung der drei großen Hausblöcke vermittelt angemessen zwischen der Zeilen- und der Plattenbebauung. Eine Verbindung zwischen den Stadtteilen ist über die Vernetzung des Straßenraums gegeben.

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Die öffentlichen und privaten Freiräume sind hierarchisch gegliedert. Der große Parkplatz als Auftakt an der Kreuzung Greifswalder Straße / Ostseestraße wird als falsch und nicht angemessen bewertet. Die privaten Grünräume sind klar vom öffentlichen Raum getrennt und gut nutzbar. Die halböffentlichen Räume werden qualiiziert. Die robuste Blockstruktur lässt eine variable Nutzung zu, auch wenn dies im Detail nicht dargestellt ist. Eine Wohnnutzung ist nachgewiesen gut möglich. Die Schule und die Sporthalle liegen funktional und stadträumlich richtig und fassen den Sportplatz nach Norden. Die Erschließung der Blöcke ist ausreichend sichergestellt. Die Teilung der Michelangelostraße in zwei Einrichtungsfahrbahnen wird als sehr kritisch gesehen. Eine alternative Straßenführung wird empfohlen. Insbesondere die West-Ost-Richtung ist sehr umständlich und verbessert die verkehrliche Situation nach Auffassung des Preisgerichts nicht. Der Wunsch, die neuen Straßen als Alleen auszubilden, wird honoriert. Den Nachweis der Stellplätze erkaufen sich die Verfassenden mit großen Parkplatzanlagen an stadträumlich prominenten Lagen. Der Entwurf ist gut in Abschnitten realisierbar, auch von unterschiedlichen Bauherren und Architekten. Die BGF ist im Vergleich zu den anderen Wettbewerbsbeiträgen und in Bezug auf die Möglichkeiten, die der Standort bietet, deutlich nicht ausgeschöpft. Die Arbeit ist nur mit umfangreichen Arbeiten im Leitungsnetz realisierbar. Arbeit 1684 Der Entwurf besticht durch die konzeptionelle Klarheit seiner städtebaulichen Setzungen. Im Bereich nördlich der Michelangelostraße wird der Bestand der Wohnzeilen aus den 50er Jahren sensibel ergänzt. Dabei werden je zwei Zeilen durch eine straßenbegleitende Bebauung zu Höfen geschlossen. Auch die weiteren Ergänzungen im nördlichen Bereich sind nachvollziehbar und schaffen klar gegliederte Stadträume. Dabei entstehen gute, den Wohnungen zugeordnete, private und öffentliche Freiräume. Südlich der Michelangelostraße wird eine Bebauungsstruktur aus 10 bis 13 Stockwerke hohen Hochhäusern auf einem zweigeschossigen Sockel angeboten. Auf der einen Seite deiniert diese dominante Bebauungsstruktur den Straßenraum der Michelangelostraße. Auf der anderen Seite bleiben durch die möglichen Durchblicke zwischen den Hochpunkten die 11geschossigen Wohnscheiben des Mühlenkiezes Teil des Stadtraums der Michelangelostraße.
 Dies wird von der Jury als stadträumliche Qualität anerkannt, die dem 
 Maßstab der Großsiedlungsbauten gerecht wird. Leider wird der Entwurf dem nur auf konzeptioneller Ebene gerecht. Für die spätere Umsetzung ist die Verlegung der Michelangelostraße mit Kosten verbunden, denen kein wirklicher Nutzen gegenübersteht.
 Auch die Bebauungsstruktur der 18x18m großen Hochhäuser wird als unwirtschaftlich bewertet. Hier steht eine zu geringe Grundläche dem Aufwand eines Sicherheitstreppenhauses entsprechend der Hochhausrichtlinien gegenüber. Ebenso wird von Teilen der Jury der tatsächliche Nutzen der 26m tiefen zweigeschossigen Sockelgebäude angezweifelt. Ob sich die Sockel inanzieren lassen und sich später wirklich eine sinnvolle lexible Nutzung indet, bleibt unklar.

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Insgesamt ist die Arbeit gerade im nördlichen Bereich sowie im Bereich der Schule und des Sportstandorts sehr sorgfältig durchgearbeitet und liegt bei den städtebaulichen Kennzahlen im oberen Drittel. Allerdings wird die Bebauungsstruktur südlich der Michelangelostraße sehr kontrovers diskutiert und es bleiben Zweifel, ob sich am Ende der urbane Eindruck der stadträumlichen Perspektive wirklich einstellt. Arbeit 1690 Die Jury würdigt die klare städtebauliche Disposition der Arbeit. Der Entwurf reagiert dezidiert unterschiedlich auf die Bestände im Norden und im Süden und erzeugt bzw. verstärkt die „Asymmetrie“ in der Michelangelostraße. Die 50er Jahre Zeilen werden im Sinne einer Neuordnung zur Michelangelostraße und zur Gürtelstraße durch Querriegel (V-VI) zu U­förmigen Halbblöcken ergänzt, die sich teilweise leicht gegeneinander versetzen. Es ergibt sich eine Hierarchisierung und Differenzierung des Freiraums in aufeinander bezogene „Doppelhöfe“ und kleine Stichstraßen. Neu geschaffene Blockkanten bilden den östlichen und westlichen Abschluss. Das Gebiet wird als in sich ablesbares, aber permeables Quartier ausgebildet. Der Bereich südlich der Michelangelostraße wird als eigenständiger Baustreifen den Bauten der Großwohnsiedlung vorgelagert, der sich sich gut gegenüber der bestehenden Bebauung behaupten kann. 11-14-geschossige Punkthochhäuser stehen auf 2-geschossigen Sockeln, welche gemischte Nutzungen aufnehmen können. Während im Norden eine Neusortierung und Ergänzung der Siedlung erfolgt, wird im Süden eine urbanere, gemischt genutzte Struktur vorgeschlagen, die sich nicht als Stadtreparatur versucht, sondern sich als autarkes, städtisches Element versteht, welches sich gezielt an Vorbildern der (Nachkriegs)Moderne orientiert. Die erzielte Gesamtdichte/WE ist leicht unterdurchschnittlich; die Stellplätze annähernd nachgewiesen. Die Michelangelostraße wird leicht nach Süden verschoben; der Anschluss Greifswalder Straße bleibt bestehen. Teilweise erfolgt eine Überbauung des Mischwasserkanals im Süden. Insgesamt wird der Vorschlag als umsetzbar beurteilt.
 Es werden nur wenige direkte übergreifende Querverbindungen angeboten.
 Der nordwestliche Abschluss als kulissenhafter Blockrand (Zeile im Hof) 
 kann nicht überzeugen.
 Der neue südliche Baustreifen bewirkt durch den lachen Sockel keine entsprechende adäquate Raumbildung/ Randausbildung; Qualitäten der Außenräume werden nicht überzeugend dargestellt und die möglichen vorgeschlagenen (Misch-)Nutzungen sind in der Masse fraglich. Die Punkt-Hochhäuser erzielen nur eine mäßige Ausnutzung und werden in der dargestellten Form als nicht wirtschaftlich beurteilt. Arbeit 1694 Der Entwurf schafft durch 5-geschossige Querriegel plus Staffelgeschoss entlang der Bestandszeilen im Norden und U­förmigen Wohnhofgebäuden im Süden eine deutliche Fassung der Michelangelostraße. Der Versuch, das vorhandene städtebauliche Raster mit der Neubebauung aufzunehmen und damit die Quartiere im Norden und Süden miteinander zu vernetzen, funktioniert nur partiell. Insgesamt entstehen jedoch gut proportionierte Räume, kleine Plätze und Freilächen, die das Quartier angenehm durchsetzen.

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Die als Rambla mit Grüner Mitte ausgebildete Promenade formuliert einen gut gegliederten Straßenraum im Quartier, der jedoch in seiner Lage nur durch Trassenverlegungen erreicht werden kann. Auftakt und Ende der Michelangelostraße werden durch gekurvte Gebäuderiegel deiniert. Dies kann an dieser Stelle nicht überzeugen. Sehr kleine Stadtvillen ergänzen die Zeilen in Norden, dies wird kritisch beurteilt. Alternativ zur Promenade verläuft hinter den Bestandszeilen im Norden ein verkehrsfreier Gartenboulevard, der den kleinen, leider schwer aufindbaren Quartierspark erschließt. Ebenso in die zweite Reihe verlagert liegt der an sich sinnvolle Marktplatz, der im Süden hinter einem der Wohnhöfe angelagert ist. Hier sind auch die Schule und die Sporthallen geplant. Sie sind im Entwurf als östlicher Auftakt zum Areal sinnvoll situiert, die Schule ist allerdings überdimensioniert. Der ruhende Verkehr ist vor allem in Tiefgaragen untergebracht. Die Anordnung von oberirdischen Stellplätzen ist schwer ablesbar und in ihrer Zahl nicht ausreichend. Eine Angabe zu einer gesamtbaulichen Etappierung fehlt. Insgesamt stellt die Arbeit einen Beitrag dar, der mit seinem Wohnangebot über dem Durchschnitt liegt. Arbeit 1695 Der Verfasser ordnet den Raum durch eine auf sich selbst bezogene Großigur aus 5­geschossigen, sich gegenüberliegenden Gebäuden. Die Gesamtform wird durch jeweils 7-geschossige Kopfbauten an den Enden geschlossen. Es entsteht ein einprägsamer, unverwechselbarer Stadt- bzw. Straßenraum. Der Verfasser bezieht sich bewusst auf Analogien aus der Baugeschichte, so erinnern die Kopfbauten an Weinbrenner und die Zeilen an Terrace houses aus dem England des 19. Jahrhunderts. Die sich gegenüberliegenden Zeilen nehmen in ihrem Grundriss die Abmessungen der angrenzenden Plattenbauten auf. Hierdurch ist die Vernetzung der beiden Gebiete (Plattenbauten; 50er Jahre Zeilen) sichergestellt. Die Zeilen erhalten im Süden zweigeschossige Ergänzungsbauten mit Garagen im Erdgeschoss und Lofts im Obergeschoss. Der entstandene Stadtraum zwischen den Zeilen wird als großstädtischer Boulevard angelegt. Die Vorbereiche der Wohnungen werden schlüssig durch Vorgärten zoniert. Der Verfasser verzichtet auf tiefgreifendere Eingriffe im nördlichen Planungsgebiet. Die Jury würdigt die einprägsame starke Form des Konzeptes als Beitrag zur Diskussion um einen dem Standort angemessenen Stadtraum. Der Entwurf leidet jedoch an der zu geringen Höhe der Gebäude. Die Figur würde durch zwei weitere Geschosse gewinnen. Hierdurch ließe sich zudem die geringe BGF erhöhen. Die 2-geschossigen Anbauten im Süden werden als problematisch angesehen. Die vorgeschlagene Stapelung von Reihenhäusern auf der Nordseite ist nicht sehr realitätsnah und wird deswegen ebenso kritisch gesehen. Insgesamt wird eine robuste Form angeboten die auch durch verschiedene Architekturen belegt nicht von ihrer Kraft einbüßen müsste. Die Stärke dieser Arbeit liegt in der konzeptionellen Stadtigur, die sich in der dargestellten Form nur durch das Versetzten des Sportfeldes und Verlegen der Kanäle umsetzten ließe.

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Arbeit 1698 Die Arbeit nimmt pragmatisch den Verlauf der Michelangelostraße weitgehend in die Planung auf. Das Grundgerüst basiert auf mehreren Typologien: im Westen die signaturhaft angelegten, jedoch in der diffusen Höhenentwicklung nicht überzeugenden Eingangsbauten an der Greifswalder Straße im Süden kräftige blockhafte Körper, die stadträumliche Kraft entwickeln und gleichzeitig vernetzende Bezüge ins nördlich und südlich angrenzende Bestandsquartier entwickeln, jedoch im Blockinneren zum Teil zu engen und schlecht belichteten Wohnsituationen führen im nördlichen Bereich werden Lücken durch indifferent gesetzte Punkthäuser gefüllt, entlang der Michelangelostraße stellen die Verfasser einen „Blockrand“ her, der zwar den Schall abschirmt, aber gleichwohl durch die Höhe der vorgesetzten Schicht von bis zu acht Geschossen unmittelbar südlich des 5-geschossigen Bestandes diesen bei aller rückwärtig gewonnenen Freiraumqualität und Ruhe doch belastet. Dies gilt auch für die solitäre neue Zeile (8 Geschosse) vor der Bestandszeile mit 10 
 Geschossen. 
 Im Osten werden Schule und ein Hochpunkt als Auftakt schlüssig gesetzt. 
 Die Arbeit weist die höchste BGF des Teilnehmerfeldes auf. Sie erkauft diese – bei aller Nachvollziehbarkeit der städtebaulichen Setzungen -durch oft sehr tiefe Grundrisse und bedenkliche Lichtverhältnisse. Insgesamt ist die Arbeit differenziert durchgearbeitet bis in die das Quartier in Nord­Süd­Richtung strukturierenden „grünen“ Fugen hinein. Etwas weniger Dichte und etwas weniger hochbaulicher „Gestaltungswille“ hätten der Arbeit allerdings gut getan.

1.10 Festlegung der Rangfolge und Preise

16:05 Uhr

Nach Verabschiedung der schriftlichen Beurteilungen werden die Arbeiten der engeren Wahl erneut vergleichend diskutiert und bewertet. Das Preisgericht beschließt einstimmig, die vorgesehene Verteilung der Preisgelder und Rangfolgen zu ändern. Es soll eine Arbeit mit dem ersten Preis ausgezeichnet werden, darauf folgend sollen eine gleichwertige Preisgruppe von 3 Arbeiten und 3 Anerkennungen vergeben werden. Nach eingehender Diskussion wird die Arbeit 1681 mit folgenden ergänzenden Empfehlungen für den 1. Preis vorgeschlagen: Empfehlungen • Es ist zu prüfen, ob bei Sicherung der Qualitäten mehr Wohnungen ­ in Richtung Mittelwert aller Arbeiten - geschaffen werden können • Prüfen des Anschlusses an die Greifswalder Str. / Ausbildung des Kreuzungsbereichs • im Sinne einer zukünftigen Nutzungslexibilität sollen höhere Geschosshöhen in den Erdgeschossen vorgesehen werden

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Im Anschluss wird über die Verteilung der Preise wie folgt abgestimmt: (für) (gegen) 1. Preis Arbeit 1681 11 : 0 Preisgruppe ohne Rangfolge 3. Preis Arbeit 1682 3. Preis Arbeit 1684 3. Preis Arbeit 1695 Anerkennung Anerkennung Anerkennung

10 10 10

: : : : : :

1 1 1 0 0 0

Arbeit 1690 11 Arbeit 1694 11 Arbeit 1698 11

Die Verteilung der Preissummen wird im Vergleich zur Auslobung einstimmig durch das Preisgericht wie folgt angepasst: 1. Preis: 36.000 € Preisgruppe 3. Preis: je 17.000 € Anerkennungen: je 7.000 €

1.11 Empfehlung des Preisgerichts

16:20 Uhr

Das Preisgericht empiehlt dem Auslober einstimmig, den prämierten Entwurf städtebaulich zu vertiefen, mit dem Ziel ihn als Grundlage des anstehenden Bebauungsplanverfahrens zu nehmen, und den Verfasser bei nachfolgenden hochbaulichen und Freiraumwettbewerben einzuladen.

1.13 Öffnen der Verfassererklärungen

16:25 Uhr

In Beisein des Preisgerichtes werden die verschlossenen Verfassererklärungen in Reihenfolge des Ausscheidens aus der zweiten Wettbewerbsphase geöffnet und durch die Vorsitzende verlesen. Eine Aufstellung der Teilnehmer wird diesem Protokoll als Anhang beigefügt.

1.14 Abschluss der Sitzung des Preisgerichts

16:40 Uhr

Die Vorsitzende entlastet die Vorprüfung und dankt den zuständigen Mitarbeitern der Senatsverwaltung sowie dem koordinierenden Büro für die Vorbereitung und Durchführung des Verfahrens. Die Vorsitzende gibt die Leitung der Preisgerichtssitzung an den Auslober zurück. Als Vertreterin des Auslobers bedankt sich Frau Lüscher bei allen Beteiligten für ihr konstruktives Mitwirken im Wettbewerbsverfahren und während der Sitzung des Preisgerichts. Sie schließt die Preisgerichtssitzung um 16:40Uhr. Das Protokoll wurde von der Vorsitzenden des Preisgerichts gelesen und genehmigt. Protokoll: Julia Fitzner, Steffen Wörsdörfer, J. Miller Stevens

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1.15 Protokollfreigabe der PreisrichterInnen


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1.16 Anwesenheitsliste der Preisgerichtssitzung


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Verfasser der eingereichten Arbeiten der 2. Wettbewerbsphase

1. Preis Arbeit 1681 Frank Görge Architekt, Hamburg Verfasser: Frank Görge Landschaftsarchitektur: Breimann & Bruun, Hamburg Verfasser: Bertel Bruun

3. Preis Arbeit 1682

Bernd Albers Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin Verfasser: Prof. Bernd Albers Mitarbeiter: Anja Dix, Christopher Richter, Rosaria De Canditiis Landschaftsarchitektur: Vogt Landschaftsarchitekten AG, Berlin Verfasser: Günther Vogt Verkehrsplanung: Fuhrmann Consultants GmbH, Berlin Verfasser: Bodo Fuhrmann

3. Preis Arbeit 1684

Nils Meier Architekt, Berlin Verfasser: Nils Meier Mitarbeiter: Romy Werner Landschaftsarchitektur: HOLZWARTH Landschaftsarchitektur, Berlin Verfasser: Gerd Holzwarth Verkehrsplanung: Asphalta Ingenieursgesellschaft für Verkehrsbau mbH, Falkensee

3. Preis Arbeit 1695

ENS Architekten BDA, Berlin Verfasser: Eckert Negwer Suselbeek Mitarbeiter: Isabel Fischer, Albrecht Maaß Landschaftsarchitektur: Harms Wulf Freiraumplanungs GmbH, Berlin Verfasser: Harms Wulf Verkehrsplanung: LK Argus GmbH, Berlin Verfasser: Christiane Dumm

Anerkennung Arbeit 1690

Schindler Friede Architekten, Berlin Verfasser: Salomon Schindler Mitarbeiter: Susanne Friede und Axel Theman Landschaftsarchitektur: METTLER Landschaftsarchitektur, Berlin Verfasser: Rita Mettler Mitarbeiter: Katja Galkina Verkehrsplanung: Hoffmann­Leichter Ingenieurgesellschaft Verfasser: Siegmar Gumz

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Anerkennung Arbeit 1694

Frank Jakobczyk, Architektur und Städtebau, Berlin Verfasser: Frank Jakobczyk und Kathi Weber­Hoch Mitarbeiter: Evelyn Schetterer, Hendrik Schuhmann, Felix Demandt Landschaftsarchitektur: el:ch Landschaftsarchitekten, München/ Berlin Verfasser: Elisabeth Lesche Verkehrsplanung: M+O Berlin mbH, Berlin Verfasser: Andreas Franken,

Anerkennung Arbeit 1698

Max Nalleweg Architekten, Berlin Verfasser: Max Nalleweg und Kyung-Ae Kim-Nalleweg Landschaftsarchitektur: TDB Landschaftsarchitektur, Berlin Verfasser: Thomanek Duquesnoy Boemans Mitarbeit: Florian Feiertag

2. Rundgang
Arbeit 1680 Urmas Muru OÜ, Tallinn Mitarbeiter: Urmas Muru und Gert Sarv Landschaftsarchitektur: AKA Natura OÜ, Tallinn Verfasser: Andres Lindemann

Arbeit 1685

Tilmann Jarmer, Berlin Verfasser: Tilmann Jarmer Landschaftsarchitektur: plan drei Landschaftsarchitektur, Erfurt Verfasser: Stefan Dittrich, Matthias Luz

Arbeit 1688

ARGE GIESLER THIELE Gesellschaft von Architekten und Stadtplanern bR, Berlin Verfasser: Stefan Giesler, Stephan Thiele Mitarbeiter: Ahlke Schöler, Jana Kappel Landschaftsarchitektur: LEVIN MONSIGNY LANDSCHAFTSARCHITEKTEN, Berlin Verfasser: Luc Monsigny Mitarbeiter: Samuel Diedering und Laura Santoro

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Arbeit 1689 	

Markus Schlosser Architekten, Berlin Verfasser: Markus Schlosser Landschaftsarchitektur: bbz landschaftsarchitekten berlin gmbh, Berlin Verfasser: Timo Herrmann Verkehrsplanung: Fichter Water & Transportation GmbH, Freiburg Verfasser:Florian Krentel

Arbeit 1691 	

Kleihues + Kleihues Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin Verfasser: Jan Kleihues mit Johannes Kressner Mitarbeiter: Michel Jenny, Adrian Zydziak Landschaftsarchitektur: ST raum a., Berlin Verfasser: Stefan Jäckel Verkehrsplanung: Ingenieurbüro Richter, Berlin Verfasser: Matthias Richter

Arbeit 1696 	

Deimel Oelschläger Architekten Partnerschaft, Berlin Verfasser: Iris Oelschläger, Christoph Deimel Mitarbeiter: Jacek Jara, Francisca Perak, Maja Kevdzija Landschaftsarchitektur: gruppe F, Berlin Verfasser: Gabriele Pütz, Gerd Kleyhauer, Monikan Spoerhase, Rachel Subtil, Kendra Busche Verkehrsplanung: Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (INNOZ) GmbH, Berlin Verfasser: Dr. Tim Lehmann, Berlin

1. Rundgang
Arbeit 1683 	 2D + Architekten, Berlin Verfasser: Markus Bonauer und Michael Bölling Landschaftsarchitektur: capatti staubach, Berlin Verfasser: Tancredi Capatti, Anne Rohde Verkehrsplanung: EIBS GmbH Berli, Berlin Verfasser: Enno Schmitz und H. Ferber

Arbeit 1686 	

TRANSSTRUKTURA Architekten, Berlin Verfasser: Wiebke Lemme und Anna Tscherch Mitarbeiter: Natascha Sukhova und Michael Johl Landschaftsarchitektur: pukland, Berlin Verfasser: Maria Pegelow und Mario Zander Verkehrsplanung: Ingenieursbüro Abraham, Berlin Verfasser: Uwe Abraham

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Arbeit 1687 	

ABC Architektur Berlin Clarmann, Berlin Verfasser: Florian Clarmann Landschaftsarchitektur: KUULA, Berlin Verfasser: Ulrich Uphaus

Arbeit 1692 	

CanalsMoneo und GPSarchitecture, Madrid Verfasser: Valerio Canals, Clara Moneo (CanalsMoneo) Mitarbeiter: Miguel Sotos (CanalsMoneo) Verfasser: Mathias Schütte, Ramón González, Fernando Pancorbo (GPSarchitecture) Mitarbeiter: Iñaki Carcía (GPSarchitecture) Landschaftsarchitektur: CanalsMoneo, Madrid Verfasser: Clara Moneo und Valerio Canals Verkehrsplanung: stadtraum, Berlin Verfasser: Volker Müller

Arbeit 1693 	

Blase Kapici, Berlin Verfasser: Mivjam Blase und Osman Kapici Landschaftsarchitektur: bgmr Landschaftsarchitekten, Berlin Verfasser: Beatrix Mohren

Arbeit 1697 	

EMHZ - Architekten, Berlin Verfasser: Wolfgang Engel und Klaus Meier-Hartmann Mitarbeiter: Tibor Bartholomä, Marina Kiriakova, Max Lewark, Florian Lippe, Lion Langmark, Björn Witting Landschaftsarchitektur: Büro Hackenberg, Berlin Verfasser: Klaus-Peter Hackenberg

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 Berlin Pankow-Prenzlauer Berg Bericht der Vorprüfung 2. Wettbewerbsphase

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Offener, zweiphasiger städtebaulicher Ideenwettbewerb Wohnen an der Michelangelostraße Berlin Pankow-Prenzlauer Berg Bericht der Vorprüfung 2. Wettbewerbsphase

Berlin, 16. Dezember 2014


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Wettbewerbskoordination Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Patrick Weiss, II D 2 Brückenstraße 6 10179 Berlin-Mitte Auslobung, Durchführung und Koordination der Vorprüfung Stadt • Land • Fluss Büro für Städtebau und Stadtplanung Mahlower Straße 24 12049 Berlin J. Miller Stevens Steffen Wörsdörfer Vorprüfung Birgit Dietsch Ulrike Lickert Mitarbeiter der Vorprüfung Yvonne Fissel Jennifer Klähn Dennis Kraft Fanny Röger Modellfotos H.J. Wuthenow Druck Ahrensfeld & Wolf, Berlin

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5

Inhaltsverzeichnis

1 2 3 4 5 5.1 5.2 5.3 5.4 6 7 8 9 Vorlauf ........................................................................................7
 Einlieferung der Arbeiten .........................................................7
 Anonymisiserung ......................................................................8
 Vollständigkeit der Arbeiten .....................................................8
 Vorprüfung ...............................................................................10
 Verfahren ...................................................................................10
 Kriterien .....................................................................................10
 Vorprüfbericht ............................................................................12
 Sachverständige .......................................................................12
 Vergleichsdiagramme .............................................................14
 Zusammenstellung der Daten ................................................16
 Einzelberichte 1680 - 1698......................................................21
 Übersicht der Wettbewerbsarbeiten ......................................60


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Vorlauf

Art des Verfahrens Der Wettbewerb wurde als offener städtebaulicher Ideenwettbewerb für Architekten und Stadtplaner im zweiphasigen Verfahren gemäß § 3 der Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013) durchgeführt. In der 2. Phase des Wettbewerbs war eine Arbeitsgemeinschaft mit Land­ schaftsarchitekten zwingend erforderlich. Das gesamte Verfahren ist bis zum Abschluss anonym. Die Wettbewerbssprache ist Deutsch. Bekanntmachung Die Bekanntmachung des Wettbewerbs erfolgte am 08. September 2014 auf der Internetplattform www.wettbewerbe-aktuell.de. Die Kommunikation mit den Teilnehmern erfolgte ausschließlich über den Teilnehmerbereich dieser Plattform. Auswahl der Teilnehmer Die Arbeiten der 1. Wettbewerbsphase waren per Internetformular bis zum 07. Oktober 2014, 14.00 Uhr im Teilnehmerbereich des Wettbewerbs bei www.wettbewerbe-aktuell.de hochzuladen. Es wurden 111 Arbeiten eingereicht. Die Auswahl der 20 Teilnehmer für die 2. Wettbewerbsphase erfolgte in der 1. Preisgerichtssitzung am 13. Oktober 2014. Die ergänzenden Wettbewerbsunterlagen für die 2. Wettbewerbsphase sowie die Empfehlungen des Preisgerichts für die weitere Bearbeitung im Rahmen des Preisgerichtsprotokolls wurden zur 45. KW 2014 auf der Wettbewerbsplattform zur Verfügung gestellt. Die Rückfragen der Teilnehmer konnten bis zum 24. Oktober 2014 über die Wettbewerbsplattform gestellt werden und wurden binnen einer Woche in beantworteter Form allen Teilnehmern zur Verfügung gestellt.

2

Einlieferung der Arbeiten

Die Wettbewerbsarbeiten waren in der 2. Phase am 21.11.2014 bis 17 Uhr oder an einem davor liegenden Tag bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Referat Wettbewerbe und Auswahlverfahren, Brückenstraße 6, 10179 Berlin, direkt oder per Post / Kurierdienst einzureichen. Aufgrund einer möglicherweise missverständlichen Formulierung in der Auslobung wurde nach Konsultation des Justiziars der Architektenkammer Berlin eine Ergänzung der Einlieferungsfrist vorgenommen. Die Einlieferung bei der Post oder einem Kurierdienst konnte dadurch alternativ ebenfalls bis 17 Uhr erfolgen und war durch Einsendung eines entsprechenden Beleges nachzuweisen. Alle Teilnehmer wurden über diese Änderung durch die Administration der Wettbewerbsplattform informiert. Es gingen 19 Arbeiten ein, davon eine Arbeit (1697) bei nachweislich verspäteter Einlieferung.

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Einlieferungstermin für die Modelle war der 28.11.2014, 17.00 Uhr. Die Modelle aller 19 Teilnehmer gingen fristgerecht ein. Die Wettbewerbsarbeiten und Modelle wurden ungeöffnet in die Räume der Vorprüfung transportiert.

3

Anonymisierung 	

Die Wettbewerbsarbeiten wurden in allen Teilen mit einer vierstelligen Tarnzahl von 1680 bis 1698 versehen. Dabei wurden die Kennziffern der Entwurfsverfasser vollständig verdeckt. Die ebenfalls mit einer Tarnzahl versehenen Verfassererklärungen wurden unter Verschluss genommen.

4	

Vollständigkeit der Arbeiten Formale Vorprüfung

Die Vollständigkeit der Arbeiten wurde gemäß Punkt 1.11 Geforderte Leistungen zur zweiten Wettbewerbsphase der Auslobung und den Anpassungen dazu im Preisgerichtsprotokoll der ersten Phase geprüft. Eine Übesicht der formalen Prüfung ist auf Seite 9 abgebildet. Arbeit 1680 hat keinen Lageplan 1:500 eingereicht. Die Arbeiten 1687 und 1697 weisen in den Vertiefungsplänen keine exemplarischen Erschließungsgrundrisse auf, bei Arbeit 1695 fehlen vertiefende Darstellungen zu den Freiräumen. Vier Arbeiten (1687, 1691, 1693, 1695) weisen nicht alle geforderten erläuternden Darstellung zu Nutzungskonzept, Verkehr und Freilächenkonzept nach. Die Arbeiten 1680, 1681, 1683 und 1697 weisten zwei bzw. drei photorealistische Darstellungen auf. Die überzähligen Abbildungen wurde ndurch die Vorprüfung auf den Präsentationsplänen abgedeckt. Die Arbeiten 1680, 1690 und 1694 zeigen anstelle eines oder mehrerer Schnitte Ansichten der Entwurfsgebäude, bei Arbeit 1688 fehlt ein zweiter Schnitt. Bei mehreren Arbeiten fehlen konkrete Stellplatzverortungen (siehe Kapitel 8 Einzelberichte). Alle Arbeiten waren insgesamt prüffähig.

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Digitale Abgabe (CD)

Vertiefung Freiraum / Grundrisse 1:500

Nutzungsverteilung, Freilächen / Verkehr

Stadtstrukturelle Einbindung 1:2.500

Verschlossene Verfassererklärung                   

Berechnungsblatt

Schnitte N-S und O­W 1:500

Prüfplan 1:1.000

Erläuternde Skizzen / Piktos

Städtebauliches Konzept 1:1.000

Erläuterungstext

Perspektivische Darstellung

1680 1681 1682 1683 1684 1685 1686 1687 1688 1689 1690 1691 1692 1693 1694 1695 1696 1697 1698   %

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Anforderungen erfüllt
 Anforderungen teilweise erfüllt bzw. überschritten (s. texl. Erläuterungen S. 8)
 Anforderungen nicht erfüllt


Modell 1:1.000

Schwarzplan

Kennzahl

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5
5.1

Vorprüfung
Verfahren

Die Vorprüfung wurde vom 22.11.2014 bis zum 12.12.2014 in den Räumen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Württembergische Straße 6, Berlin, Raum 560 (Alte Kantine) durchgeführt. Die Vorprüfung erfolgte durch zwei Vorprüferinnen (Architektinnen) und vier weitere Mitarbeiter. Zu jeder Wettbewerbsarbeit wurde ein Einzelbericht angefertigt, der die Ergebnisse der Vorprüfung zusammenfasst. Vorprüfung und Protokollierung der Ergebnisse folgten den unter Punkt 1.12 der Auslobung genannten Beurteilungskriterien für die 2. Wettbewerbsphase. Diese wurden um die Anpassungen im Rahmen der 1. Preisgerichtssitzung sowie die Ergänzungen aus dem Rückfragenprotokoll zur zweiten Wettbewerbsphase ergänzt.

5.2

Kriterien

Städtebauliches Konzept - Einbindung in die umgebenden Baustrukturen - Gliederung der Baukörper - Berücksichtigung der Verbindungsfunktionen Nord-Süd und Ost-West - Einbindung des Entwurfes in die umgebenden Freiräume - Einbindung der Nachverdichtungsbauten in den Bestand (Nordteil) Freilächen - Qualiizierung der Freilächen im Bearbeitungsgebiet - Berücksichtigung der Bestandsbäume - Umgang mit bestehenden Freiraumstrukturen (Spiellächen, Gärten, etc.) - Zuordnung von Gärten oder Gemeinschaftslächen (Mietergärten, Nachbarschaftstreff, etc.) - Anbindung und Nutzbarkeit der Freilächen Nutzungskonzept - Verteilung von Wohnen und Gewerbe innerhalb der Bearbeitungsgebietes - Konformität der nachgewiesenen Wohnungstypen und ­Größen mit Vorgaben - Funktionalität und Variabilität der Systemgrundrisse - Integration ergänzender Nutzungen im Quartier - Berücksichtigung und Ergänzung der sozialen und öffentlichen Infrastruktur - Bezug zu veränderten Lebensweisen (Wohnen& Arbeiten unter einem Dach / lexible Erdgeschossgrundrisse) - Integration eines Grundschulstandortes mit drei Zügen 1,3-1,4 ha Grundstück) - Nachweis einer neuen Kindertagesstätte (freistehend / in Bebauung integriert) - Nachweis und städtebauliche Fassung des Sportplatzes Kniprodestraße an heutiger Position - Nachweis einer dreiteiligen Sporthalle (in Schulnähe)

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Erschließung und Stellplätze
 - Verbleib der Michelangelostraße an heutiger Position - Erhalt der Kreuzung Michelangelostraße / Greifswalder Straße wie im Bestand - Anpassung der Straßenquerschnitte der Quartiersstraßen an neue Planung - Funktionsfähigkeit der Erschließung der neuen Bebauung Verbesserung des Radwegenetzes im Gebiet und funktionaler Anschluss an die Umgebung Verbesserung des Fußwegenetzes Nachweis der geforderten Stellplätze im Wettbewerbsgebiet Vermeidung von großlächigen Stellplatzanlagen / Anlage von Tiefgaragen oder Parkpaletten Tiefgaragen unter Neubauten (nicht für Abdeckung der Bedarfe aus dem Bestand) Nachweis der Stellplätze laut Stellplatzschlüssel (0,4 Stp. / WE) für Neubau und Bestand Nachweis der Stellplätze (auch Behindertenstellplätze) an öffentlichen Einrichtungen laut AV Stellplätze 2007 Nachweis der Endhaltestelle der Buslinie 200 mit geforderter erforderlicher Infrastruktur Nachweis von drei durchfahrbaren Busstellplätzen (ohne Rangieraufwand bei Zu- und Ausfahrt, Gelenk- und Doppeldeckerbusse) Nachweis Wendemöglichkeit Bus (Gelenkbus, Doppeldeckerbus)

-

Flexibilität und Realisierbarkeit - Flexibilität hinsichtlich unterschiedlicher Bauherren - Berücksichtigung der Abstandslächen zu Bestandsgebäuden - Erhalt und Berücksichtigung der Fernwärmeleitung - weitgehende Berücksichtigung der bestehenden Medien / Leitungen Prüfung städtebaulicher Kennwerte - Nachprüfung der Angaben im Berechnungsblatt - Stellplatzzahlen (ggf. mit Zuordnung zu Bereich und Nutzung) - Aufschlüsselung Wohneinheiten Bestand / Planung - Aufschlüsselung BGF Wohnen / Gewerbe in Bestand und Planung

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5.3

Vorprüfbericht

Dem Preisgericht werden die Ergebnisse der Vorprüfung als Entscheidungshilfe in diesem Bericht zur Verfügung gestellt, die Beurteilung der Arbeiten bleibt dem Preisgericht vorbehalten. Aufbau des Berichts In den folgenden Teilen des Berichts der Vorprüfung werden zunächst alle Arbeiten anhand der durch die Vorprüfung errechneten und den durch die Verfasser angegebenen Kenndaten quantitativ in Diagrammform miteinander verglichen. An diese Vergleiche anschließend wird jede Arbeit in einem zweiseitigenEinzelbericht vorgestellt. Dieser zeigt auf der linken Seite zunächst ein Modellfoto sowie eine räumliche Darstellung der Arbeit. Darunter wurde der Lageplan M 1:1.000 angeordnet. Am unteren Abschluss der Seite ist eine zusammenfassende Tabelle mit Darstellung der wichtigsten Kennwerte der Arbeit dargestellt. Auf der rechten Seite des jeweiligen Einzelberichtes wierden textlich die Ergebnisse der Vorprüfung abgebildet, gegliedert nach den in Kapitel 5.1 genannten Kriterien. Kursiv dargestellte Textabschnitte sind als Zitate den Erläuterungsberichten der Verfasser entnommen.

5.4

Sachverständige

Den Sachverständigen wurde am 03. und 04. Dezember 2014, jeweils von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr, die Möglichkeit gegeben, die Arbeiten im Vorfeld der Preisgerichtssitzung zu begutachten und Hinweise für die Vorprüfung zu geben. Es wurden keine Hinweise durch die Sachverständigen formuliert.

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Gesamt BGF m²
450000


Vergleichsdiagramme
BGF gesamt

400000


350000


Ø -Wert 302.787 m²

300000


BGF Gesamt

250000


200000


150000


100000


50000


1680

1681

1682

1683

1684

1685

1686

1687

1688

1689

1690

1691

1692

1693

1694

1695

1696

1697 1697

Wohnen BGF m²
400000


BGF Wohnen gesamt

350000


300000


250000

BGF Wohnen

Ø -Wert 236.380 m²

200000


150000


100000


50000


1680

1681

1682

1683

1684

1685

1686

1687

1688

1689

1690

1691

1692

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1694

1695

1696

1698

1698

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Wohneinheiten
 gesamt

4500


4000


3500


3000


Ø -Wert 2.875 WE

2500


2000


1500


1000


500


1680

1681

1682

1683

1684

1685

1686

1687

1688

1689

1690

1691

1692

1693

1694

1695

1696

1697 1697

Stellplätze

3000


2500


2000


oberirdisch

Ø -Wert 1.637 Stellplätze

1500


1000


500


1680

Tiefgarage

1681

1682

1683

1684

1685

1686

1687

1688

1689

1690

1691

1692

1693

1694

1695

1696

1698

1698

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7

Zusammenstellung der Daten

Wettbewerb "Wohnen an der Michelangelostraße" Teilgebiet Nord
Grundfläche Gebäude (GR), gesamt in m² Bruttogeschossfläche (BGF), gesamt, in m² davon Wohnen davon Kita Wettbewerb "Wohnen an der Michelangelostraße" davon Seniorenstift davon sonstige Nutzungen Tiefgarage Stellplätze Wettbewerb "Wohnen an der Michelangelostraße" Anzahl Stellplätze Stellplätze benötigt gesamt Anzahl WE 1680 25.842 145.672 100.904 1.309 36.964 6.495 1680 1681 38.575 210.356 169.421 2.236 32.044 6.655 1681 1682 23.392 127.682 90.296 1.900 28.981 6.505 1682 1683 45.880 243.790 202.700 610 31.582 8.898 1683 546 1.328 1683 2.482 1684 46.533 238.038 198.927 2.770 28.981 7.360 1684 1.374 1.770 1.736 1684 2.340

2 2

1.285

0 509 850 1680

449 706 1.172 1681 2.091

1.160

0 654 800 1682

Wettbewerb "Wohnen an der Michelangelostraße" Teilgebiet Süd
Grundfläche Gebäude (GR), gesamt, in m² Bruttogeschossfläche ), gesamt, in m² (BGF davon Wohnen davon Grundschule davon Kita Wettbewerb "Wohnen an der Michelangelostraße" davon Turnhalle davon sonstige Nutzungen Tiefgarage Stellplätze Wettbewerbgesamt an der Michelangelostraße" Stellplätze "Wohnen Stellplätze benötigt Anzahl WE 1680 17.434 122.713 112.884 7.874 1.366 0 1.415 1680 1.400 1.660 1.027 1680 1.329 1681 22.63 3 85.672 3.335 5 8.228 0 2.526 364 5. 1681 544 652 746 1681 628 1682 20.828 38 3 87. 84.251 7.400 0 2.260 3.472 1682 257 920 891 1682 991 1683 21.884 81.608 40.104 15.258 1.626 33 4.1 16. 355 1683 371 1.029 684 1683 472 1684 376 24.

88.587 1 61.088 8.786 0 4.244 3.478 2 1684 470 840 783 1684 719

Wettbewerb "Wohnen an der Michelangelostraße" Gesamt
Grundfläche Gebäude (GR), gesamt, in m² Bruttogeschossfläche ), gesamt, in m² (BGF davon Wohnen davon Grundschule davon Kita davon Seniorenstift Wettbewerb "Wohnen an der Michelangelostraße" davon Turnhalle davon sonstige Nutzungen Anzahl Stellplätze gesamt Wettbewerb "Wohnen an der Michelangelostraße" Stellplätze TG gesamt Stellplätze ebenerdig gesamt Anzahl WE 1680 43.276 268. 385 213.888 7.974 2.675 36.964 0 7.910 1680 1681 61.208 296.028 222.759 9.228 2.236 32.044 2.526 12.019 1681 1.358 993 365 1681 2.718 1682 44.320 225.065 174.547 7.400 1.900 28.981 2.260 9.977 1682 1683 67.764 1684 70.909

2.169 1.400 769 1680 2.614

1.574 257 1.317 1682 2.151

1.575 371 1.204 1683 2.954

33 325.399 3 2 242.804 260.01 15.258 9.786 2.236 2.770 31.582 28.9 4.245 4.133 25.253 1683 1684 30.838 2.610 1.844 766 1684 3.059

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17

Wettbewerb "Wohnen an der Michelangelostraße" Teilgebiet Nord
 1681 1682 1683 1684 Grundfläche 23.392 (GR), gesamt in m²46.533 Gebäude 38.575 45.880
Bruttogeschossfläche (BGF), gesamt, in 238.038 m² 210.356 127.682 243.790 davon 169.421 Wohnen 90.296 202.700 198.927 davon 2.236 Kita 1.900 610 2.770 Wettbewerb "Wohnen davon 32.044 Seniorenstift an der Michelangelostraße" 28.981 31.582 28.981 davon 6.655 sonstige Nutzungen 8.898 6.505 7.360 1681 1682 1683 1684 1685 1680 45.304 25.842 246.367 145.672 205.521 100.904 610 1.309 32.233 36.964 11.255 6.495 1685 1680 1686 1681 39.874 38.575 209.265 210.356 163.083 169.421 1.426 2.236 28.981 32.044 19.922 6.655 1686 1681

Flächenvergleich Vorprüfung
1687 1682 33.952 23.392 1688 1683 37.036 45.880 1689 1684 32.155 46.533

Anzahl 2.091 WE

449 0 1.374 Tiefgarage Stellplätze Wettbewerb "Wohnen an der Michelangelostraße" 706 654 546 1.770 Anzahl Stellplätze 1.172 800 1.736 Stellplätze benötigt gesamt 1.328 1681 1682 1683 1684 1.160 2.482 2.340 Wettbewerb "Wohnen an der Michelangelostraße" Teilgebiet Süd

2.516 1.285

0 452 509 452 850 1.342 1685 1680

2.016 2.091

449 678 n.p. 706 1.027 1.172 1.143 1686 1681

182.102 203.228 166.287 127.682 243.790 238.038 139.496 162.343 126.061 90.296 202.700 198.927 610 1.426 610 1.900 610 2.770 28.981Flächenvergleich Vorprüfung 31.991 28.981 31.582 13.015 7.468 10.635 6.505 8.898 7.360 1687 1682 1688 1683 1689 1684

1.739 1.160

0 1.374 0 331 654 546 1.770 230Flächenvergleich Vorprüfung 648 429 800 1.328 1.736 1.031 1.564 968 1687 1682 1688 1683 1689 1684
1.910 2.482 1.581 2.340

Flächenvergleich Vorprüfung 1680 1685 17.434 26.504 122.713 117.642 88.825 112.884 7.874 15.765 1.366 1.058 0 1.262 1.415 10.732 1685 1680 1.400 686 972 1.660 1.027 863 1685 1680 1.329 921 1681 1686 22.63 3 26.331 85.672 116.730 66.180 3.335 5 8.228 9.624 0 2.526 2.143 364 5. 40.197 1686 1681 544 710 920 652 746 806 1686 1681 628 779 1682 1687 20.828 15.993 1683 1688 21.884 19.562 1684 1689 376 24. 17.165

1681 1682 1683 1684 22.633 21.884 24.376 Grundfläche 20.928 (GR), gesamt, in m² Gebäude 85.672 97.383 (BGF 81.609 Bruttogeschossfläche ), gesamt, in m² 98.597 53.338 Wohnen 84.251 40.104 61.088 davon davon 9.228 Grundschule 7.400 15.258 9.786 0 0 1.626 0 davon Kita Wettbewerb "Wohnen an der4.133 Michelangelostraße" 2.526 Turnhalle 2.260 4.245 davon davon 5.364 sonstige Nutzungen16.355 3.472 23.478 1681 1682 1683 1684 544 257 371 470 Tiefgarage Stellplätze Wettbewerbgesamt an der1.029 Michelangelostraße" 652 920 840 Stellplätze "Wohnen Stellplätze benötigt 746 891 684 783 1681 1682 1683 1684
Anzahl WE 628

38 3 87. 81.608 88.587 96.571 93.163 67.455 71.800 76.554 40.930 84.251 40.104 61.088 7.400 15.258 5.600 9.247 8.762 8.78 0 1.626 0 2.000 0 2.698 Seite 1 2.260 33 4.1 4.244 1.800Flächenvergleich Vorprüfung 4.383 2.878 3.472 16. 355 3.478 2 15.371 2.979 12.187 1687 1682 1688 1683 1689 1684 257 371 470 435 0 797 920 1.029 840 435Flächenvergleich Vorprüfung 504 1.218 891 684 783 833 855 863 1687 1682 1688 1683 1689 1684 991 845 472 901 Flächenvergleich Vorprüfung

991

472

719

Wettbewerb "Wohnen an der Michelangelostraße" Gesamt 1681 1682 1683 1684 Grundfläche 44.320 (GR), gesamt, in m² Gebäude 61.208 67.764 70.909
Bruttogeschossfläche ), 325.399 in m² 336.635 296.028 225.065 (BGF gesamt, davon 222.759 Wohnen 174.547 242.804 260.015 davon 9.228 Grundschule 7.400 15.258 9.786 davon 2.236 Kita 1.900 2.236 2.770 davon 32.044 Seniorenstift 28.981 31.582 28.981 Wettbewerb "Wohnen an der4.133 Michelangelostraße" davon 2.526 Turnhalle 2.260 4.245 davon 12.019 sonstige Nutzungen25.253 9.977 30.838 1681 1682 1683 1684 Anzahl 1.358 Stellplätze gesamt 1.575 1.574 2.610 Wettbewerb "Wohnen an der Michelangelostraße" Stellplätze TG gesamt 993 257 371 1.844 Stellplätze ebenerdig gesamt 1683 365 1.317 1.204 766 1681 1682 1684 Anzahl 2.718 WE

Seite 1

719 921

1680 1685 43.276 71.808 268. 385 364.009 213.888 294.346 7.974 15.765 2.675 1.668 36.964 32.233 0 1.262 7.910 21.987 1685 1680

1681 1686 61.208 66.205 296.028 325.995 222.759 229.263 9.228 9.624 2.236 1.426 32.044 28.981 2.526 2.143 12.019 60.119 1686 1681 1.358 1.947 993 1.388 365 559 1686 1681 2.718 2.795

1682 1687 44.320 49.945

1683 1688 Seite 1 67.764 56.598

1684 1689 70.909 49.320

2.151

2.954

3.059

2.169 1.424 1.400 1.138 769 286 1685 1680 2.614 3.437

225.065296.391 325.399 278.673 233.742 174.547238.897 242.804 211.296 166.991 260.0 7.400 15.258 5.600 9.247 8.762 9.78 Seite 1 1.900 2.236 2.610 1.426 3.308 2.770 28.981 28.981 31.991 31.58228.981 28 2.260 4.133 4.245 1.800Flächenvergleich Vorprüfung 4.383 2.878 9.977 25.253 22.822 30.83 28.386 10.447 1687 1682 1688 1683 1689 1684 1.574 1.575 2.610 665 1.152 1.647 Flächenvergleich Vorprüfung 257 371 1.844 435 0 1.128 1.317 1.204 766 230 1.152 519 1687 1682 1688 1683 1689 1684 2.954 2.811 1 Seite 3.059 2.502

2.151 2.584

Seite 1

Wohnen an der Michelangelostraße / Bericht der Vorprüfung - 2. Wettbewerbsphase

18

Wettbewerb "Wohnen an der Michelangelostraße" Teilgebiet Nord
 Flächenvergleich Vorprüfung 1686 1687 1688 1689 Grundfläche 33.952 (GR), gesamt in m²32.155 Gebäude 39.874 37.036
Bruttogeschossfläche (BGF), gesamt, in 166.287 m² 209.265 182.102 203.228 davon 163.083 Wohnen 139.496 162.343 126.061 davon 1.426 Kita 610 1.426 610 Wettbewerb "Wohnen davon 28.981 Seniorenstift an der Michelangelostraße" 28.981Flächenvergleich Vorprüfung 31.991 28.981 davon 19.922 sonstige Nutzungen 7.468 13.015 10.635 1686 1687 1688 1689 1690 1680 42.358 25.842 213.659 145.672 177.956 100.904 2.222 1.309 32.503 36.964 978 6.495 1690 1680 1691 1681 46.384 38.575 224.873 210.356 179.840 169.421 2.804 2.236 31.426 32.044 10.803 6.655 1691 1681 1692 1682 34.818 23.392 188.973 127.682 145.525 90.296 1.810 1.900 36.183 28.981 6.455 6.505 1692 1682 1693 1683 34.597 45.880 176.769 243.790 137.145 202.700 1.902 610 28.981 31.582 8.741 8.898 1693 1683 1694 1684 61.650 46.533 255.968 238.038 205.267 198.927 4.245 2.770 28.981 17.475 7.360 1694 1684

3

19 2 15 2

3

678 n.p. 0 331 Tiefgarage Stellplätze Wettbewerb "Wohnen an der Michelangelostraße" 1.027 Stellplätze Flächenvergleich Vorprüfung 230 648 429 Anzahl 1.143 1.031 968 Stellplätze benötigt gesamt 1.564 1686 1687 1688 1689
Anzahl 2.016 WE

1.739

1.910

1.581

0 116 509 1.339 850 1.638 1690 1680
2.094 1.285

449 706 325 1.172 1.221 1691 1681
2.213 2.091

0 109 654 1.016 800 1.060 1692 1682
1.810 1.160

546 472 1.328 1.020 1693 1683
1.711 2.482

1.374 973 1.770 1.240 1.736 1.738 1694 1684
2.415 2.340

Wettbewerb "Wohnen an der Michelangelostraße" Flächenvergleich Vorprüfung Teilgebiet Süd 1686 1687 1688 1689 26.331 19.562 17.165 Grundfläche 15.993 (GR), gesamt, in m² Gebäude 116.730 96.571 93.163 67.455 Bruttogeschossfläche (BGF), gesamt, in m² 66.180 Wohnen 71.800 76.554 40.930 davon davon 9.624 Grundschule 5.600 9.247 8.762 0 0 2.698 davon Kita 2.000 Seite Wettbewerb "Wohnen an der4.383 1 Michelangelostraße" 2.143 Turnhalle Flächenvergleich Vorprüfung 1.800 2.878 davon davon 40.197 sonstige Nutzungen 2.979 15.371 12.187 1686 1687 1688 1689 710 435 0 797 Tiefgarage Stellplätze WettbewerbgesamtFlächenvergleich Vorprüfung 920 435 504 1.218 Stellplätze "Wohnen an der Michelangelostraße" Stellplätze benötigt 806 833 855 863 1686 1687 1688 1689
Anzahl WE 779

1680 1690 17.434 28.370 122.713 100.457 50.520 112.984 7.974 9.332 1.366 0 2.127 0 1.415 38.478 1690 1680 1.400 0 841 1.660 1.027 733 1690 1680 1.329 594

1681 1691 22.633 25.046 85.672 93.365 73.293 53.338 9.228 5.772 0 3.061 2.526 5.364 11.239 1691 1681 544 696 652 746 840 1691 1681 628 862

1682 1692 20.928 22.090 97.383 108.683 88.244 84.251 7.400 7.956 0 2.260 3.340 3.472 10.557 1692 1682 257 150 920 944 891 910 1692 1682

1683 1693 21.884 24.061 81.609 92.101 78.332 40.104 15.258 10.934 1.626 0 4.133 0 16.355 2.835 1693 1683

1684 1694 24.376 24.647 98.597 83.675 58.722 61.088 9.786 12.492 0 4.245 4.208 23.478 8.253 1694 1684 470 346 840 465 783 771 1694 1684 719 691

2

18 6 1

845

901

Wettbewerb "Wohnen an der Michelangelostraße" Flächenvergleich Vorprüfung Gesamt 1686 1687 1688 1689 Seite 1 49.320 Grundfläche 49.945 (GR), gesamt, in m² Gebäude 66.205 56.598
Bruttogeschossfläche (BGF), gesamt, in 233.742 m² 325.995 278.673 296.391 davon 229.263 Wohnen 211.296 238.897 166.991 davon 9.624 Grundschule 5.600 9.247 8.762 Seite 1 davon 1.426 Kita 2.610 1.426 3.308 davon 28.981 Seniorenstift 28.981 31.991 28.981 Wettbewerb "Wohnen an der4.383 Michelangelostraße" davon 2.143 Turnhalle Flächenvergleich Vorprüfung 1.800 2.878 davon 60.119 sonstige Nutzungen 1688 28.386 10.447 22.822 1686 1687 1689 Anzahl 1.947 Stellplätze gesamt 1.152 665 1.647 Wettbewerb "Wohnen an der Michelangelostraße" Flächenvergleich Vorprüfung Stellplätze TG gesamt 1.388 435 0 1.128 Stellplätze ebenerdig gesamt 1688 559 230 1.152 519 1686 1687 1689 Anzahl 2.795 WE

Seite 1

921

991 1.038

371 1.029 241 684 863 1693 1683 472 921

1680 1690 43.276 70.728 268.385 314.116 213.888 228.476 7.974 9.332 2.675 2.222 36.964 32.503 0 2.127 7.910 39.456 1690 1680

1681 1691 61.208 71.430 296.028 318.238 222.759 253.133 9.228 5.772 2.236 2.804 32.044 31.426 2.526 3.061 12.019 22.042 1691 1681

1682 1692 44.320 56.908 225.065 297.656 174.547 233.769 7.400 7.956 1.900 1.810 28.981 36.183 2.260 3.340 9.977 17.012 1692 1682

1683 1693 67.764 58.658 325.399 268.870 242.804 215.477 15.258 10.934 2.236 1.902 31.582 28.981 4.133 0 25.253 11.576 1693 1683

1684 1694 70.909 86.297 336.635 339.643 260.015 263.989 9.786 12.492 2.770 4.245 28.981 4.245 4.208 30.838 25.728 1694 1684

5

27 3 21 2 1

3

2.584

2.811 1 Seite

2.502

2.169 2.180 1.400 116 769 2.064 1690 1680 2.614 2.688

1.358 1.021 993 0 365 1.021 1691 1681 2.718 3.076

1.574 1.960 257 259 1.317 1.701 1692 1682 2.151 2.848

2.954 2.632

1.575 713 371 0 1.204 713 1693 1683

2.610 1.705 1.844 1.319 766 386 1694 1684 3.059 3.106

Seite 1

Wohnen an der Michelangelostraße / Bericht der Vorprüfung - 2. Wettbewerbsphase

19

Wettbewerb "Wohnen an der Michelangelostraße" Teilgebiet Nord
 1691 1692 1693 1694 Grundfläche 34.818 (GR), gesamt in m²61.650 Gebäude 46.384 34.597
Bruttogeschossfläche (BGF), gesamt, in 255.968 m² 224.873 188.973 176.769 179.840 Wohnen 145.525 137.145 205.267 davon 2.804 Kita 1.810 1.902 4.245 davon Wettbewerb "Wohnen davon 31.426 Seniorenstift an der Michelangelostraße" 36.183 28.981 28.981 10.803 sonstige Nutzungen 8.741 6.455 17.475 davon 1691 1692 1693 1694

1680 1695 36.285 25.842
191.074 145.672 100.904 151.178 1.309 610 32.119 36.964 6.495 7.167 1695 1680

1681 1696 30.778 38.575
166.751 210.356 169.421 131.666 2.236 1.490 28.981 32.044 6.655 6.843 1696 1681

1682 1697 35.623 23.392
207.438 127.682 90.296 168.598 1.900 610 28.981 6.505 9.249 1697 1682

1683 1698 38.970 45.880
238.482 243.790 202.700 207.913 610 28.981 31.582 8.898 6.455 1698 1683 1.027 546 1.421 1.328 1.353 1698 1683

1684 46.533 238.038 198.927 2.770 28.981 7.360 1684 1.374 1.770 1.736 1684 2.340

109 973 Tiefgarage Stellplätze Wettbewerb "Wohnen an der Michelangelostraße" 325 1.016 472 1.240 Anzahl Stellplätze 1.221 1.060 1.738 Stellplätze benötigt gesamt 1.020 1691 1692 1693 1694 2.213 WE Anzahl 1.810 1.711 2.415 Wettbewerb "Wohnen an der Michelangelostraße" Teilgebiet Süd

0 509 786 850 1.086 1695 1680 1.285 1.876

2.091 1.647

449 706 725 1.172 995 1696 1681

0 408 654 502 800 1.168 1697 1682 1.160 2.081

2.482 2.544

1691 1692 1693 1694 Grundfläche 22.090 (GR), gesamt, in m² Gebäude 25.046 24.061 24.647
Bruttogeschossfläche (BGF), gesamt, in m² 93.365 108.683 92.101 83.675 davon 73.293 Wohnen 88.244 78.332 58.722 5.772 Grundschule 7.956 10.934 12.492 davon davon Kita 0 0 0 0 Wettbewerb "Wohnen an der Michelangelostraße" davon 3.061 Turnhalle 3.340 0 4.208 11.239 sonstige Nutzungen 2.835 10.557 8.253 davon 1691 1692 1693 1694

1680 1695 22.248 17.434
82.987 122.713 64.864 112.984 7.974 12.036 0 1.366 3.960 0 1.415 2.127 1695 1680

1681 1696 22.052 22.633
79.987 85.672 67.440 53.338 9.228 7.827 0 1.890 2.526 5.364 2.830 1696 1681

1682 1697 20.506 20.928
142.434 97.383 110.073 84.251 7.400 19.423 0 5.981 2.260 3.472 6.957 1697 1682

1683 1698 27.076 21.884
154.962 81.609 139.830 40.104 15.258 7.739 1.083 1.626 1.454 4.133 16.355 6.271 1698 1683

1684 24.376 98.597 61.088 9.786 0 4.245 23.478 1684 470 840 783 1684 719

150 346 Tiefgarage Stellplätze Wettbewerbgesamt an der Michelangelostraße" 696 944 241 465 Stellplätze "Wohnen 840 910 863 771 Stellplätze benötigt 1691 1692 1693 1694 862 Anzahl WE 1.038 921 691 Wettbewerb "Wohnen an der Michelangelostraße" Gesamt

1.400 96 1.660 506 1.027 800 1695 1680 1.329 763

544 150 652 644 746 812 1696 1681 628 793

257 1.221 920 1.455 891 1.013 1697 1682 991 1.295

371 1.080 1.029 1.365 684 1.153 1698 1683 472 1.645

1691 1692 1693 1694 Grundfläche 56.908 (GR), gesamt, in m² Gebäude 71.430 58.658 86.297
Bruttogeschossfläche (BGF), gesamt, in 339.643 m² 318.238 297.656 268.870 253.133 Wohnen 233.769 215.477 263.989 davon 5.772 Grundschule 7.956 10.934 12.492 davon davon 2.804 Kita 1.810 1.902 4.245 31.426 Seniorenstift 36.183 28.981 28.981 davon Wettbewerb "Wohnen an der Michelangelostraße" 3.061 Turnhalle 3.340 0 4.208 davon 22.042 sonstige Nutzungen 1693 17.012 11.576 25.728 davon 1691 1692 1694 Anzahl 1.021 Stellplätze gesamt 1.960 713 1.705 Wettbewerb "Wohnen an der Michelangelostraße" 0 259 0 1.319 Stellplätze TG gesamt Stellplätze ebenerdig gesamt 1693 1.021 1.701 713 386 1691 1692 1694

1680 1695 58.533 43.276
274.061 268.385 213.888 216.042 7.974 12.036 610 2.675 36.964 32.119 0 3.960 7.910 9.294 1695 1680

1681 1696 52.830 61.208
246.738 296.028 222.759 199.106 9.228 7.827 1.490 2.236 32.044 28.981 2.526 1.890 12.019 9.673 1696 1681

1682 1697 56.129 44.320
349.872 225.065 174.547 278.671 7.400 19.423 610 1.900 28.981 2.260 5.981 9.977 16.206 1697 1682

1683 1698 66.046 67.764
393.444 325.399 242.804 347.743 15.258 7.739 1.693 2.236 31.582 28.981 4.133 1.454 25.253 12.726 1698 1683

1684 70.909 336.635 260.015 9.786 2.770 28.981 4.245 30.838 1684

Anzahl 3.076 WE

2.848

2.632

3.106

1.292 2.169 1.400 96 1.196 769 1695 1680 2.639 2.614

1.369 1.358 993 150 1.219 365 1696 1681 2.440 2.718

3.376 2.151

1.957 1.574 257 1.629 328 1.317 1697 1682

4.189 2.954

2.786 1.575 371 2.107 679 1.204 1698 1683

2.610 1.844 766 1684 3.059

Wohnen an der Michelangelostraße / Bericht der Vorprüfung - 2. Wettbewerbsphase

20

Wohnen an der Michelangelostraße / Bericht der Vorprüfung - 2. Wettbewerbsphase

21

8

Einzelberichte der Arbeiten 1680 - 1698


Urmas Muru, Tallinn mit AKA Natura, Tallinn │ 2. Rundgang

1680

Teilgebiet Nord Grundläche Bebauung m² BGF Wohnen m² BGF Gewerbe+Soziales m² Wohneinheiten Stellplätze / davon in TG benötigte Stellplätze 25.842 100.904 44.768 1.285 509 / 0 850

Teilgebiet Süd 17.434 112.984 10.755 1.329 1.660 / 1.400 1.027

Gesamt 43.276 213.888 55.523 2.614 2.169 / 1.400 1.877

Wohnen an der Michelangelostraße / Bericht der Vorprüfung - 2. Wettbewerbsphase

23 1680

Städtebauliches Konzept - Punktuelle Nachverdichtung im Norden mittels Aufstockungen und Ergänzungen sowie Anordnen einer linearen Bebauungsstruktur südlich der Michelangelostraße - 5-geschossige Bestandsgebäuden im Teilgebiet Nord durchgängig um ein Staffelgeschoss aufgestockt - Lineare 6­ bzw. 7­geschossige Ergänzungen an beiden Seniorenheimen sowie Schließen zu U­Form mittels 2­geschossigen Verbindungsbau bei süd-östlichem Seniorenheim - Nordwest-Südost-gerichtetes Bebauungsband aus Solitären, parallel zu Hanns-Eisler-Straße im Teilgebiet Süd - Gleichförmige, zueinander versetzt angeordnete Gebäude (28 x 13,5 m) unterschiedlicher Höhenentwicklung - Im Nord­Westen und Süd­Osten Fassen der Bandstruktur mittels zweier L­förmiger Gebäude - Gebäude überwiegend 6-geschossig - Punkthochhäuser innerhalb der Bandstruktur mit 12 – 18 Geschossen - L­förmige Eingangsgebäude partiell bis zu 24 Geschossen - Schulstandort im räumlichen Zusammenhang mit Sportplatz zwischen südlicher Bebauungskante und Bebauung Hanns-Eisler-Straße verortet - Kompakter, quadratischer Baukörper integriert Schule und Sporthalle, 1- bis 4-geschossig - Lineares Kitagebäude, 2­geschossig, an der Kreuzung Kniprodestraße/Hanns-Eisler-Straße - Ergänzen des Kita-Bestandsgebäudes im Teilgebiet Nord Freilächen - Großlächige Fußgängerbrücke (53 x 175 m) verbindet die Teilgebiete über Michelangelostraße hinweg - Vielfältiges Nutzungsangebot mit Spielplatz, Grillläche, Sitztribüne auf der Brücke - Auf EG-Ebene Anordnen eines Marktplatzes an Lichtraum und zweier Bushaltestellen - Mittige Fußgängerzone parallel zu Bebauungs­ struktur mit Plasterung und Grünlächen - Überwiegend multifunktionale Rasenlächen - Dachgärten dargestellt - Michelangelostraße mit linearen Baumplanzun­ gen; im Brückenbereich Einfassen durch Eichen (Sumpfeiche und Armenische Eiche) - Freilächen im Teilgebiet Nord ohne Eingriffe

Nutzungskonzept - Im Teilgebiet Nord Nachverdichtung durch Wohnungen in den Staffelgeschossen sowie Wohnlächenerweiterung durch Balkone/Loggien - Ausweisung von Erweiterungslächen an den Seniorenheimen sowie der Kita - Mischnutzung im Teilgebiet Süd für Wohnen, Einzelhandel und Restaurants ohne exakte Verortung vorgeschlagen - Keine Angaben zu Wohnungsgrundrissen - Schulgebäude mit integrierter Sporthalle in räumlicher Nähe zu Sportplatz und Kita Erschließung und Stellplätze - Michelangelostraße insgesamt nach Norden verschoben, mit Mittelstreifen und jeweils 2 Fahrspuren ausgebildet - Einmündung Greifswalder Straße und Kniprodestraße mit verändertem Verlauf - Verlängerung Gürtelstraße nach Osten und Einmündung in Kniprodestraße - Fußläuige Wegeverbindung im Teilgebiet Süd über zentrale Fußgängerzone sowie bestehende Wegeverbindung im Teilgebiet Nord - Kreuzungsfreies Fuß­ und Radwegesystem über Verbindungsbrücke - Eingangsgebäude der Bandstruktur im Norden und Süden mit mehrgeschossigen Durchgänge - Erschließung der Baukörper von Michelangelostraße bzw. teils über Stichgänge von HannsEisler­Straße oder von Fußgängerzone - Ruhender Verkehr im Teilgebiet Süd größtenteils in Tiefgarage (47 x 800 m), in kleinerem Umfang auch straßenbegleitend - Je zwei getrennte Ein- und Ausfahrten zu TG - Im Teilgebiet Nord Stellplätze im Bestand übernommen - Bushaltestellen unter Brücke; keine Aussage zu Wendemöglichkeit und Endhaltestelle Flexibilität und Realisierbarkeit - Mittlere und südliche Fernwärmetrasse überbaut - OSZ-Sporthalle nicht nachgewiesen - Aufteilung in Baufelder mit annähernd gleicher Größe möglich - Keine Angaben zu Bauphasen - Abstandslächen bei den Punkthochhäusern sowohl seitlich als auch bei der gegenüberliegenden Bebauung unterschritten - Abstandsläche zwischen Schulgebäude und Wohnbebauung unterschritten - Abriss eines Gebäudes am Sportplatz

Frank Görge Architekt, Hamburg mit Breimann & Bruun, Hamburg │ 1. Preis

1681

Teilgebiet Nord Grundläche Bebauung m² BGF Wohnen m² BGF Gewerbe+Soziales m² Wohneinheiten Stellplätze / davon in TG benötigte Stellplätze 38.575 169.421 40.935 2.091 706 / 449 1.172

Teilgebiet Süd 22.633 53.338 17.118 628 652 / 544 746

Gesamt 61.208 222.759 58.053 2.719 1.358 / 993 1.918

Wohnen an der Michelangelostraße / Bericht der Vorprüfung - 2. Wettbewerbsphase

25 1681

Städtebauliches Konzept - Orthogonale, miteinander verzahnte Struktur aus variierenden Stadtbausteinen und Freiraumtypologien. Im Norden der Michelangelostraße Verdichtung durch Zeilen an den Rändern, im Süden Baufelder mit lang gestreckten städtischen Blöcken mit Bezugnahme auf die südlich angrenzenden Bebauungskanten - Ausbildung der Michelangelostraße als beidseitig gefasster Boulevard mit Baumsetzungen und Begradigung des Verlaufs im Westen - 6­ bis 10­geschossige Fassung und Auftakt / Tor an der Greifswalder Straße - 5-geschossige beidseitige Straßenfassung. Im Norden durch Zeilenbauten unterschiedlicher Längen (23 bis 78m), im Süden durch 4 lang gestreckte straßenbegleitende Blöcke (75 bis 150m, Breite ca. 60m). - Integration des Schulstandortes im Süd-Osten in die Abfolge der Bauiguren entlang der südlichen Straßenbegrenzung mit U-förmigem, nach Westen offenem Schulhof - Schul-Sporthalle in Schulbaustein integriert. Sporthalle für das OSZ als solitäre nördliche Fassung des Bestands­Sportplatzes, südlich Fassung des Sportplatzes durch 2­geschossige Zeile für Vereinsräume - Schulsportplatz südlich der Schule, leicht erhöht auf neuem Parkdeck. Im Westen daran angrenzend 3­geschossige Zeile für Kultur­ und Freizeit - Kita als Solitär zentral im Norden an neuer Promenade - Seniorenwohnheim achsensymmetrisch ergänzt, westlich davon Aufnahme / Spiegelung der vorhandenen Figur durch U­förmige 6­geschossige Bebauung - Ersatz des Ärztehauses durch zwei 6-geschossige parallele Zeilen als Fassung eines breiten Zwischenraums - Kaufhalle ersetzt durch baumbestandenen Quartiersplatz mit Café / Kiosk - Zeilenbestand des Teilgebietes Nord zum Teil ergänzt durch 5-geschossige Anbauten an den nördlich Brandwänden als ‚Stadthäuser’ Freilächen - Qualiizierung der Freilächen durch unterschiedliche Freiraumtypologien mit offenem und räumlich gefasstem Charakter: Marktplatz, urban gardening, Nachbarschaftsgärten, kleine Quartiersplätze, halb-öffentliche Wohnhöfe, bewaldete Hofräume in südlichen Blöcken - EG-Zonen im Norden mit zugeordneten Mietergärten, Terrassen

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Gartenvorzone entlang nördlichem Straßenraum Zentraler, großer Spielplatz, ergänzt durch kleine dezentrale Spielzonen Weitgehender Erhalt und Ergänzung des Baumbestands der Michelangelostraße, hainartige Neubeplanzung im westlichen Straßenverlauf

Nutzungskonzept - Wohnen mit Büronutzung in den EG-Zonen an der Greifswalder Straße. Wohnen mit Arbeiten, Gewerbe und Einzelhandel in den beiden geschlossenen Blöcken im Westen - Reines Wohnen in neuen und alten Zeilen und zentralen Blöcken der Teilgebiete Nord und Süd - Unterschiedliche Wohnungsgrößen und Typen (Geschosswohnen, Maisonetten, schmale Stadthäuser an den Brandwänden). Wintergärten, Loggien an der Straße, ebenerdige Erdgeschosse Erschließung und Stellplätze - Erhalt des Straßenproils und der Kreuzungspunkte der Michelangelostraße. Begradigung des Verlaufs im Westen - Orthogonales Wege- und Verbindungsnetz unterschiedlicher Qualitäten, Durchgänge in die Quartiere in unterschiedlichen Breiten, Abstufung von Stadtstraßen, Gassen und kleinen Plätzen, Trennung von Verkehrswegen und Fußwegenetz - Verzahnung der Quartiere durch kleine Alleen mit Doppelbaumreihen als Promenaden in Nord-SüdRichtung, zum Teil mit Platzcharakter - Zwei Stichstraßen von der Gürtelstraße und eine von Süden in das Teilgebiet Nord mit angelagerten Stellplätzen - Verkehrliche Querverbindungen in Verlängerung der vorhandenen Straßen im Teilgebiet Süd - Eingeschossiges Parkdeck unterhalb der SchulSportlächen (264 STP) - Neuordnung und Reduzierung der oberirdischen Stellplätze im Teilgebiet Nord an den Stichstraßen - Tiefgaragen unter allen Neubauten - Bushaltestellen vor dem neuen Schulstandort Flexibilität und Realisierbarkeit - 5 Bauetappen, plausibel aufgezeigt - Problematische Abstandslächen im Bereich der Zeilen im Teilgebiet Nord und den Bestandsbrandwänden (3,50m) - Überbauung der Fernwärmeleitung durch die Sporthalle nord-östlich des Sportplatzes und die Kita im Teilgebiet Nord

Bernd Albers Architekten, Berlin mit Vogt Landschaftsarchitekten, Berlin │ 3. Preis

1682

Teilgebiet Nord Grundläche Bebauung m² BGF Wohnen m² BGF Gewerbe+Soziales m² Wohneinheiten Stellplätze / davon in TG benötigte Stellplätze 23.392 90.296 37.386 1.160 654 / 0 800

Teilgebiet Süd 20.928 84.251 13.132 991 920 / 257 891

Gesamt 44.320 174.547 50.518 2.151 1.574 / 257 1691

Wohnen an der Michelangelostraße / Bericht der Vorprüfung - 2. Wettbewerbsphase

27 1682

Städtebauliches Konzept - Linear angeordnete städtische Wohnblöcke in Nordwest-Südost-Richtung als Bindeglied zwischen den vorhandenen Bebauungsstrukturen - Blöcke greifen Abmessungen der südlich angrenzenden Bebauung auf (l = 120 bzw. 130 x 60 m) - Akzentuierung des Kreuzungsbereichs Greifswalder Straße mit Kopfbau - Geänderter Straßenverlauf mit Aufsplittung Michelangelostraße sowie Wohnstraßen zwischen den Blöcken - Durchgängige Höhenentwicklung ca. 23,50 m (5 Geschosse plus 2 Staffelgeschosse); gegenüber Schulgebäude Abstufung auf 5 Geschosse - Im Südosten Solitärbauten für U-förmige Schule und Sporthalle unter Aufgreifen der Abmessungen der Bestandsbebauung Hanns-Eisler-Straße - Schulgebäude 3-4-geschossig mit Sockel; Höhe ca. 16,50 m - Sporthalle als Solitär linear angeordnet - Freistehende 3­fach­Sporthalle nordwestlich des Sportplatzes - Im Teilgebiet Nord Erhalt der vorhandenen Bebauung mit sehr geringer Nachverdichtung - Standort für 3-geschossige Kita im Teilgebiet Nord ausgewiesen Freilächen - Differenziertes Angebot an Grünlächen - Vorgartenzonen an den Blöcken - Zwischen den Blöcken private Erschließungsbereiche mit kleinen Plätzen und Stellplatzanlagen - In den Blockinnenbereichen Privatgärten sowie gemeinschaftlich genutzte Terrassen und Innenlächen auf unterschiedlichen Niveaus - Im Teilgebiet Nord Ausbilden einer Grünzone mit mäandernder Wegeverbindung an der Michelangelostraße - Begrenzung von Hausgemeinschaftslächen zwischen den Linearbauten mittels Hecken; zusätzliche Angebote wie Heckenlabyrinth, Sport­ und Spiellächen - Michaelangelostraße als städtische Allee mit straßenbegleitenden Baumplanzungen; Bäume partiell erhalten - Dichte Baumplanzungen im Kreuzungsbereich Greifswalder Straße Nutzungskonzept - In den orthogonalen Blöcken ausschließlich Geschosswohnungsbau - An den Schmalseiten hybride Nutzungen (genossenschaftliches Stadtleben)

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Gewerbe im durchgängigen Sockelgeschoss des Kopfbaus; darüberliegend Wohnen in Randbebauung Gebäudetiefe der Randbebauung 12 m; Staffelgeschosse 9 m Durchgängig 2-Spänner vorgeschlagen Kleinteilige Wohnungsstruktur EG der Wohnblöcke als Hochparterre ausgebildet; ein KG Zugang von Straßenseite; Nebeneingang vom Innenbereich Schule und Schulsporthalle im räumlichen Zusammenhang mit Sportplatz auf gemeinsamen Grundstück Externe Sporthalle (OSZ) auf separatem Grundstück

Erschließung und Stellplätze - Michelangelostraße ab Kopfbau aufgesplittet in nördliche und südliche Fahrbahnen mit je 2 Fahrspuren - Südliche Fahrbahn partiell im Verlauf der jetzigen Hanns-Eisler-Straße - Einmündung Greifswalder Straße bleibt erhalten - Kreuzung Kniprodestraße abgeändert - Private Wohn-Erschließungsstraßen zwischen den Blöcken in Verlängerung der Thomas-MannStraße - Mittige Fußgänger­Wegeverbindung durch die orthogonalen Blöcke mit Durchgängen an den Blockschmalseiten - Radwege in beiden Fahrtrichtungen an der Michelangelostraße - Straßenbegleitend Längs­ bzw. Senkrechtparken - Kopfbau mit 2-geschossiger Tiefgarage; an den privaten Erschließungsstraßen Senkrechtparken - Zwei zentrale Parkplätze an Kreuzung Greifswalder Straße bzw. an Sporthalle OSZ - Im Teilgebiet Nord Stellplätze im Bestand übernommen - Bushaltestellen nahe Schulstandort in beiden Fahrtrichtungen; 3 Endhaltestelle im Teilgebiet Nord; Wendemöglichkeit über Kniprodestraße Flexibilität und Realisierbarkeit - Fernwärmetrasse im Süden durch Sporthalle überbaut - Erschließung Hochparterre nicht dargestellt; Blockinnenbereiche (Terrassen) nicht barrierefrei - Aufteilung in 3 Baufelder mit gleicher Größe möglich; Sonderbaufeld für Kopfbau - 4 Bauphasen, beginnend mit Kopfbau im Nord-Westen vorgeschlagen; Errichtung der Infrastruktureinrichtungen unabhängig möglich - Abstandslächen ausreichend

2D+ Architekten, Berlin mit capatti staubach, Berlin │ 1. Rundgang

1683

Teilgebiet Nord Grundläche Bebauung m² BGF Wohnen m² BGF Gewerbe+Soziales m² Wohneinheiten Stellplätze / davon in TG benötigte Stellplätze 45.880 202.700 41.090 2.482 546 / n.p. 1328

Teilgebiet Süd 21.884 40.104 37.372 472 1.029 / 371 684

Gesamt 67.764 242.804 78.462 2.954 1.575 / 371 2.012

Wohnen an der Michelangelostraße / Bericht der Vorprüfung - 2. Wettbewerbsphase

29 1683

Städtebauliches Konzept - Rückbau und Ergänzung mit einer geordneten Struktur aus vielfältigen Bausteinen - Begradigung des südlichen Straßenverlaufs und Zusammenfassung der Fahrspuren der Michelangelostraße zu einer baumbestandenen Allee unter Beibehalt des Kreuzungspunktes im Westen und Modiizierung im Osten. Ausbildung einer durchgängigen, baulichen Straßenlucht - Südliche straßenrandbegleitende offene Bebauung aus einer rhythmisch höhengestaffelter Abfolge von 5- bis 6-geschossigen, solitären Stadthäusern mit unterschiedlichen Grundlächen unter Einhaltung einer beidseitigen Baulucht durch gleichbleibende Gebäudetiefen von 30 m - Fassung des nördlichen Straßenrandes durch 5-geschossige Zeilen. Offene Hofbildung mit Bestandszeilen, im Norden durch 2-geschossige, zwischen die Zeilen platzierte Baukörper gefasst - Abriss der beiden 10-geschossigen Zeilen an der Greifswalder Straße, der 5-geschossigen Zeile im Nord-Westen und der 10-geschossigen Zeile im Nord-Osten an der Michelangelostraße. Ersatz durch 5- bis 6-geschossige geschlossene Blöcke, Bezugnahme auf Proportionen der Blockstruktur des nördlich angrenzenden Komponistenviertels (Abriss von 410 WE) - Ausbildung einer Torsituation im Nord-Westen und Nord-Osten der Michelangelostraße durch Aufnahme der gegenüberliegenden Blockkanten - Schulstandort als baulicher Abschluss der südlichen Straßenlucht als 3­geschossiger, großlächiger, quadratischer Block mit Innenhof (ca. 15.250 m² BGF) - Sporthallen für Schule und OSZ in 2 Bauvolumen als Solitäre nördlich und westlich an Sportplatz angeordnet, zusätzlich 1-geschossige solitäre Zeile in Straßenlucht - Kita als 2-geschossiger südlicher Abschluss des Sportplatzes, Abriss des baulichen Bestandes - 1-geschossiger Kulturpavillon mit Gastronomie im Teilgebiet Nord, 1-geschossige Markthalle südwestlich der Gürtelstraße an jeweils angelagerten Plätzen - Seniorenwohnheim achsensymmetrisch ergänzt Freilächen - Qualiizierung der Freilächen durch ein strukturiertes Netz aus Plätzen, Wegen und unterschiedlichen Freiraumtypologien - Drei Quartiersplätze mit öffentlichen und gewerblichen Nutzungen - Lineare Parklandschaft im Süden der offenen Bebauung entlang der Hanns-Eisler-Straße, vielfältiger Aufenthalts- und Erlebnis-Charakter

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Gemeinschaftliche Gärten in den Bockinnenbereichen im Teilgebiet Nord, Aufenthalts­ und Spiellächen, urban gardening, Grillplätze, Heimtierzoo EG-Wohnungen mit privaten, höhergelegenen Terrassen, private Gärten an den Stadthäusern im Teilgebiet Süd Weitgehender Entfall der Bäume an der Michelangelostraße und Ersatz durch alleeartige, straßenrandbegleitende Neubeplanzung.

Nutzungskonzept - Wohnen als Schwerpunkt, gewerbliche Nutzungen im EG im Bereich der Schnittstellen mit den umgebenden Stadtgebieten mit kleinen Läden, Cafés und Gastronomie - Große Blöcke an der Greifswalder und im NordOsten der Michelangelostraße als Mischnutzung von Wohnen, Gewerbe und Gastronomie im EG, Segmentierung in Einzelhäuser gezeigt - Geschosswohnen in unterschiedliche Wohnungsgrößen im Teilgebiet Nord. Im Teilgebiet Süd Mehrfamilienhäuser mit privaten Höfen Erschließung und Stellplätze - Zusammenlegung der vier Fahrspuren ohne mittigen Grünstreifen - Optimierung der Hanns-Eisler-Straße, beidseitige Stellplätze - Neue Querverbindung zwischen Michelangelound Hanns-Eisler-Straße entlang der Schule im Nord-Osten und neue Verbindung im Nord-Westen an der Schnittstelle der neuen Blockstruktur und den Zeilenbauten bis zu Gürtelstraße - Breite Wegeachsen mit zum Teil angelagerten öffentlichen Plätzen, untergeordnetes Wegesystem zur Erschließung der Gebäude als reine Rad- und Fußwegverbindungen - Stellplätze straßenbegleitend als Längs­ und Senkrecht-Parken, öffentliche Tiefgaragen unter Platzanlagen, Tiefgaragen unter den NeubauBlöcken - Busendhaltstelle im Bereich der Sporthallen, Fahreraufenthalt in Sporthalle integriert Flexibilität und Realisierbarkeit - 5 Bauetappen plausibel aufgezeigt - Problematische Abstandslächen im Bereich der nördlichen Zeilen und der Bestandsbrandwände - Überbauung der Fernwärmeleitung im Nord­ Westen durch Neubaublöcke - Abriss von Bestandswohnungsbauten (insgesamt ca. 34.515 m² BGF) - Schulstandort mit ca. 15.250 m² BGF übererfüllt

Nils Meier Architekt, Berlin mit HOLZWARTH Landschaftsarchitektur, Berlin │ 3. Preis

1684

Teilgebiet Nord Grundläche Bebauung m² BGF Wohnen m² BGF Gewerbe+Soziales m² Wohneinheiten Stellplätze / davon in TG benötigte Stellplätze 46.533 198.927 39.111 2.340 1.770 / 1.374 1.736

Teilgebiet Süd 24.376 61.088 37.509 719 840 / 470 783

Gesamt 70.909 260.015 76.620 3.059 2.610 / 1.844 2.519

Wohnen an der Michelangelostraße / Bericht der Vorprüfung - 2. Wettbewerbsphase

31 1684

Städtebauliches Konzept - Durchgängige orthogonale Bebauungsstruktur durch Nachverdichtung der linearen Großstrukturen im Norden sowie Einfügen von linearen Sockelgebäuden mit Punkthochhäusern im Teilgebiet Süd - Durch Verlegung der Michelangelostraße Vergrößern des Teilgebiets Nord - Ergänzung der Zeilenbauten zu U-förmigen, nach Nordosten geöffneten Großformen an Michelangelostraße (ca. 60 x 120 m) - Im Nordwesten und Südosten Randbebauung, 5-6-geschossig - Bebauung entlang der Blockkanten 6-geschossig, im Blockinnern 5 Geschosse - Im Teilgebiet Süd lineare 2-geschossige Sockelbauten (26 x 60-170 m) mit regelmäßig gesetzten Punkthochhäusern (18 x 18 m) in der Höhe variierend von 10 bis 13 Geschosse - Schulstandort nordwestlich des Sportplatzes mit 3-geschossigem Schulgebäude und Solitärbau für Sporthalle - OSZ-Sporthalle südwestlich des Sportplatzes mit 1-geschossigem Sockelgebäude - Im Südosten Abschluss zu Kniprodestraße durch Gebäuderiegel mit Akzentuierung durch 13-geschossige Eckbereiche Freilächen - Einbindung der Freilächen in Struktur übergeordneter Naherholungsbereiche - Im Planungsbereich differenziertes Angebot an Grünlächen in Abstufungen von öffentlichen zu privaten Räumen - Vorgartenzonen im Teilgebiet Nord - Quartiersplätze entlang der Nord-Süd-Erschließungsstraße als Shared-Space im Übergang zu den Blockinnenbereichen - Gefasste Blockinnenbereiche mit quartiersbezogenen Nutzungen wie Nachbarschaftsgärten bzw. direkt zugeordneten Mietergärten - Regenwasserversickerung über Mulden-Rigolen - Sockelgebäude im Teilgebiet Süd mit intensiver Dachbegrünung; gemeinschaftliche Nutzung als Nachbarschaft Plus Bereiche bzw. auch direkt als Privatterrasse zugeordnet - Weiterführen der Grünachsen aus Teilgebiet Nord in Vertikale durch Fassadenbegrünung der Punkthochhäuser - Bestandsbäume Michelangelostraße partiell erhalten; Straßenbegleitende Baumplanzungen Nutzungskonzept - Ergänzungsbauten im Teilgebiet Nord überwiegend Wohnnutzung - Ausweisung eines Kita-Standortes an Planstraße A

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Wohnnutzung als Geschosswohnungsbau, Ausweisung von potentiellen Flächen für Bau­ gruppen Gebäudetiefe 10 – 12 m; Konzipierung als 2-3-Spänner mit Wohnungsgrößen 50 – 100 m² Punkthochhäuser im Süden reine Wohnnutzung als 3-Spänner mit Sicherheitstreppenhaus Sockelgebäude mit lexibler Rasterkonstruktion für hybride Nutzungen (potentielle Aneignungs­ räume) bzw. Nutzung für Ärztehaus und kleinteilige Gastronomie­ und Einzelhandelslächen Schulgebäude mit Sporthalle auf gemeinsamen Grundstück; OSZ-Sporthalle an Sportplatz Studentenwohnen in Riegel östlich des Sportplatzes

Erschließung und Stellplätze - Neuordnung des Erschließungssystems mit Michelangelostraße als übergeordnete Straße sowie neu geschaffenem orthogonalem Straßennetz in den Teilgebieten - Verlegung der Michelangelostraße nach Süden und Begradigung; Straßenproil mit je 2 Spuren und Rad- und Gehweg sowie Mittelstreifen; Breite Gehwege sowie Radwege beidseits - Einmündungen Greifswalder Straße und Kniprodestraße geändert - Verlängerung der Thomas-Mann-Straße bzw. Hanns-Eisler-Straße in Teilgebiet Nord hinein - Hanns-Eisler-Straße als Erschließungsstraße mit shared-space- und shared-use-Bereichen im Bereich der Wohnbebauung - Verlängerung Gürtelstraße nach Osten und Einmündung in Kniprodestraße - Eigenständiges Fußgänger­ und Radwegesystem in Nord-Süd-Richtung durch die Blöcke hindurch - Grundsätzlich Deckung des Stellplatzbedarfs durch Tiefgaragen sowie in geringem Maß oberirdisch - An den Erschließungsstraßen Teilgebiet Nord sowie an Hanns-Eisler-Straße Senkrecht- und Längsparken - Zentrale Stellplatzanlage an Schulstandort - Busendhaltestelle an Sportplatz Flexibilität und Realisierbarkeit - Nördliche und südliche Fernwärmetrasse überbaut - Aufteilung in Baufelder mit gleicher Größe möglich; Sonderbaufeld für Kopfbau - 3 Bauphasen vorgeschlagen; Nachverdichtung im Teilgebiet Nord unabhängig möglich - Abstandslächen ausreichend - Abriss Kaufhalle, Ärztehaus, Discounter, Gebäude Sportplatz, Teilabriss Vattenfall - Änderungen der Sportfreilächen

Tilmann Jarmer, Berlin mit plan drei Landschaftsarchitekten, Erfurt │ 2. Rundgang

1685

Teilgebiet Nord Grundläche Bebauung m² BGF Wohnen m² BGF Gewerbe+Soziales m² Wohneinheiten Stellplätze / davon in TG benötigte Stellplätze 45.304 205.521 44.098 2.516 452 / 452 1.342

Teilgebiet Süd 26.504 88.825 28.817 921 972 / 686 863

Gesamt 71.808 294.346 72.915 3.437 1.424 / 1.138 2.205

Wohnen an der Michelangelostraße / Bericht der Vorprüfung - 2. Wettbewerbsphase

33 1685

Städtebauliches Konzept - Verdichtung auf ein urbanes Maß unter Verwendung und Umwandlung bereits im Umfeld vorhandener Bausteine - Erhalt des Verlaufs und des Proils der Michelangelostraße, Ausbildung einer beidseitigen baulich luchtenden Straßenraumfassung, im Norden mit vorgelagertem öffentlichem Freiraum - Nördlich der Michelangelostraße höhengleiche Einfassung der vorhandenen Zeilen in 5-geschossige, geschlossene Blöcke durch lange, an die Bestandsbrandwände im Norden und Süden angebaute Zeilen mit zurückspringenden Staffelgeschossen. Länge der Häuserzeilen bis zu 260m, Abmessung der Innenhöfe: je ca. 40 x 62 bzw. 40 x 72 m - Südliche Fassung der Michelangelostraße durch 5-geschossige Kammstrukturen mit Staffelgeschossen und geschlossener Straßenlucht an der Michelangelostraße, zur Hanns-Eisler-Straße kammartige Ausbildung mit nach Süden offenen Höfen. Aufnahme der Längendimensionen der südlich angrenzenden Bestandsbauten. Weitere 5-geschossige Kammstruktur als süd­westliche Fassung des Sportplatzes - Ausbildung einer Quartierskante im Teilgebiet Nord an der Greifswalder Straße durch eine 5- bis 6-geschossige Block- bzw. Kammstruktur, den 10-geschossigen Bestandszeilen nach Westen vorgelagert - Zwei kompakte 6-geschossige Blöcke als Auftakt im Teilgebiet Süd an der Greifswalder Straße - Ersatz des Ärztehauses durch U-förmigen, 5-geschossigen Baukörper mit Staffelgeschoss - Seniorenwohnheim achsensymmetrisch ergänzt - 5-geschossiger, kompakter Schulstandort nördlich des bestehenden Sportplatzes, BGF ca. 15.700 m² - Sporthallen in mehrgeschossigem Schulbau im Sockel integriert, eingegrabene Hallenebenen - Kita im Süden des Sportplatzes in Form von zwei Solitären als Ersatz der vorhandenen Gebäude Freilächen - Vorgelagerter breiter baumbestandener öffentlicher Grünraum im Norden entlang der Michelangelostraße - Kleiner Quartiersplatz mit Wochenmarktnutzung / Überdachung westlich der Grundschule - Erdgeschosswohnungen mit höher gelegenen Mietergärten. Halbprivate Höfe

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Wenig Aussagen zur Qualiizierung der Freilächen Schulsportlächen auf Bestandslächen westlich des großen Sportplatzes Erhalt des Baumbestandes an der Michelangelostraße

Nutzungskonzept - Unterschiedliche Wohnungsgrößen zeichnerisch dargestellt: im Teilgebiet Nord kleinere Wohnungsgrößen, im Teilgebiet Süd in Kammstruktur größere Wohnungstypen. Alle Wohnungen mit Loggien bzw. Balkonen - Anordnung der Erdgeschosse als Hochparterre - Wohnen und Dienstleistungen an der Greifswalder Straße Erschließung und Stellplätze - Erhalt des bestehenden Straßen- und Wegenetzes, Ergänzung im Teilgebiet Süd durch 3 zusätzliche Stich-Verbindungen zwischen Hanns-Eisler-, Thomas-Mann- und Michelangelostraße in Verlängerung der bestehenden Straßen - Baulinien an der Michelangelostraße bewusst zurückgesetzt, um lt. Angabe der Verfasser den Ausbau des Straßenproils durch weitere Fahrspuren zu ermöglichen - Oberirdische Stellplätze als senkrechte Parkplätze am südlichen Straßenrand der Michelangelostraße, entlang der südlichen Kammstruktur und nördlich der Schule - Tiefgaragen unter den Neubauten - 3-geschossiges Parkhaus im Westen des Teilgebietes Süd (Grundläche ca. 70 x 34 m) - Bushaltestellen mit Wendeschleife am Quartiersplatz vor der Grundschule Flexibilität und Realisierbarkeit - Keine Bauetappen aufgezeigt - Geringer Abstand zwischen Sportplatz und Schulneubau - Überbauung der Fernwärmeleitung nördlich des Sportplatzes durch die Grundschule und durch die Querzeilen im Teilgebiet Nord - Unterschreitung der Abstandslächen im Bereich der 10-geschossigen Bestandszeile und des Neubaublockes an der Greifswalder Straße im Teilgebiet Nord - Kürzung bzw. Verlängerung der Bestandszeilen im Teilgebiet Nord zum Teil beidseitig um ca. 3 m. - Sporthalle OSZ in Schulbaukörper integriert

TRANSSTRUKTURA Architekten, Berlin mit pukland, Berlin│ 1. Rundgang

1686

Teilgebiet Nord Grundläche Bebauung m² BGF Wohnen m² BGF Gewerbe+Soziales m² Wohneinheiten Stellplätze / davon in TG benötigte Stellplätze 39.874 163.083 50.329 2.016 1.027 / 678 1.143

Teilgebiet Süd 26.331 66.180 51.964 779 920 / 710 806

Gesamt 66.205 229.263 102.293 2.795 1.947 / 1.388 1.949

Wohnen an der Michelangelostraße / Bericht der Vorprüfung - 2. Wettbewerbsphase

35 1686

Städtebauliches Konzept - Ausbilden von durchlässigen Blockstrukturen durch ergänzende Zeilen und Reihenhäuser im Teilgebiet Nord und Weiterführen der Bebauungsstruktur im Teilgebiet Süd - Ausbilden einer Großstruktur an Sportplatz für Schul- und Sportnutzung - Nördlich der Michelangelostraße 5-geschossige Zeilen - Reihenhäuser an Nordseite der Blockstrukturen 2-geschossig mit Staffelgeschoss - Südlich der Michelangelostraße sowie am Sportplatz 7-geschossige Zeilen, an Kreuzung Greifswalder Straße auf 10 Geschosse ansteigend - In den Zeilen senkrecht zur Michelangelostraße Abstufung auf 5 Geschosse - An Greifswalder Straße und Kniprodestraße Randbebauung; im Kreuzungsbereich Greifswalder Straße mittels vorgelagerter 2-geschossiger Flachbauten - Zentral angeordnetes Ärztehaus (6-geschossig) an Stadtplatz - Schulstandort (Schulgebäude und Sporthalle) sowie OSZ-Sporthalle um Sportplatz gruppiert und mittels partiell aufgeständerter, 2-geschossiger Bebauung zusammengefasst; oberhalb 5 weitere Geschosse als Randbebauung Freilächen - Strukturierung der Teilgebiete durch Erschließungssystem als Shared­Space - Differenzierte Freiraumangebote mit zentralem Stadtplatz, über Michelangeostraße hinweg in beiden Teilgebieten, und Quartiersplätzen mit unterschiedlichen Qualitäten und Nutzungsangeboten - Gefasste Blockinnenbereiche als geschützte Innenhöfe bzw. als durchwegte Innenhöfe mit quartiersbezogenen Gemeinschaftslächen bzw. auch direkt zugeordneten Mietergärten - Reihenhäuser mit individuellen Grundstückslächen in Süd­Ausrichtung - Im Teilgebiet Süd nur partiell Vorgartenzone; Blockinnenbereiche als durchwegte Innehöfe mit gemeinschaftlichen Nutzungen oder als Erschließungshöfe mit nachbarschaftlichen Nutzungsangebot - Lineare Baumplanzungen auf dem Mittelstreifen bei partiellem Erhalt vorhandener Bäume Nutzungskonzept - Ergänzungsbauten im Teilgebiet Nord überwiegend Wohnnutzung als Geschosswohnungsbau sowie Reihenhäuser

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Geschosswohnungsbau als 2-Spänner mit Wohnungsschlüssel gemäß Vorgabe Reihenhäuser mit nach Süden orientierten Gärten von Blockdurchwegung erschlossen Breitgefächertes Angebot sonstiger Nutzungen: Ärztehaus (als Ersatzbau) mit Mediathek und VHS am Stadtplatz, Nachbarschaftshaus im Norden Ausweisung eines gemeinsamen Kita- und HortStandortes an Bizetstraße Im Teilgebiet Süd Wohneinheiten mit größerer Bandbreite: townhouses, Maiso­
 nette, Laubengangerschließung sowie 
 Geschosswohnungsbau als 2-4-Spänner EG als Hochparterre + 1,00 m Nahversorgungslächen an Greifswalder Straße Büros für Start-ups an Greifswalder Straße Bürolächen oberhalb Schulstandort

Erschließung und Stellplätze - Großteils Beibehalten des Verlaufs der Michelangelostraße; partielle Begradigung; breite Gehwege sowie Radwege beidseits - Ausbilden eines Mittelstreifens mit Platzanmutung im Kreuzungsbereich Greifswalder Straße - Einmündungen Greifswalder Straße und Kniprodestraße bleiben erhalten - Verlängerung Gürtelstraße nach Osten und Einmündung in Kniprodestraße - Verlängerung der Thomas-Mann-Straße bzw. Hanns-Eisler-Straße bis Michelangelostraße - Quartiersinterne Straße als shared-space - Eigenständiges Fußgänger­ und Radwegesystem in Nordwest-Südost-Richtung durch die Blöcke - Deckung des Stellplatzbedarfs durch Tiefgaragen unter Stadtplatz und entlang der Straßen sowie in geringem Maß oberirdisch - Parkhaus der Zukunft an Kreuzung Greifswalder Straße 2-geschossig oberirdisch - Zentrale Stellplatzanlage an Schulstandort - Busendhaltestelle an Sportplatz Flexibilität und Realisierbarkeit - Nördliche, mittlere und südliche Fernwärmetras­ sen teilweise großlächig überbaut - Variable Aufteilung in Baufelder unterschiedlicher Größe möglich - 3 Bauphasen vorgeschlagen; 1. Phase: Errich­ tung der zentralen TG und Neuordnung Michelangelostraße; Straßenbegleitende Bebauung prioritär, zunächst von Stadtplatz ausgehend, dann in den nördlichen und südlichen Bereichen - Abstandslächen im Teilgebiet Nord und Teilgebiet Süd an diversen Stellen nicht eingehalten - Abriss Kaufhalle, Discounter, Ärztehaus, Gebäude Sportplatz

ABC Architektur Berlin Clarmann, Berlin mit KUULA, Berlin │ 1. Rundgang

1687

Teilgebiet Nord Grundläche Bebauung m² BGF Wohnen m² BGF Gewerbe+Soziales m² Wohneinheiten Stellplätze / davon in TG benötigte Stellplätze 33.952 139.496 42.606 1.739 230 / n.p. 1.031

Teilgebiet Süd 15.993 71.800 24.771 845 435 / 435 833

Gesamt 49.945 211.296 67.377 2.584 665 / 435 1.864

Wohnen an der Michelangelostraße / Bericht der Vorprüfung - 2. Wettbewerbsphase

37 1687

Städtebauliches Konzept - Don’t ight forces, use them. Erhalt des baulichen Bestands bis auf die Kaufhalle an der Gürtelstraße (Ersatz durch eine Stellplatzanlage) - Erhalt des Verlaufs und des Proils der Michelangelostraße - Verdichtung beidseitig entlang der Michelangelostraße durch Punkthäuser mit einer Grundläche von ca. 20 x 20 m, höhengestaffelt mit 8 bis 18 Geschossen - Wechselnde Bauluchten, Verengung und Aufweitung des Straßenraums durch Versatz der Punkthäuser - Nördlicher Straßenrand mit 8-geschossigen Türmen, an die Zeilen-Brandwände angebaut - Südlicher höhengestaffelter Straßenrand mit durchgehenden 2-geschossigen Sockeln mit jeweils 3 bzw. 2 Wohntürmen von 12 bis 18 Geschossen, Länge der Sockel nimmt Bezug auf die stadträumlichen Kanten des südlich angrenzenden Quartiers - Ausbildung einer durchlaufenden Kolonnade als Michelangelo-Promenade unter den TurmSockeln im Teilgebiet Süd, je Sockel verspringend, mal der Straße ab- bzw. mal zugewandt - Bildung einer Torsituation durch 12- bis 18-geschossige Türme im Westen und Osten beidseitig der Michelangelostraße - Platzierung von drei 8-geschossigen Punkthäuser an der Greifswalder Straße, der nord-westlichen 10-geschossigen Bestandszeile vorgelagert - 5-geschossige Würfel (15x15 m) im Teilgebiet Nord zwischen die Zeilen platziert, Zusammenfassung der Zeilen-Zwischenräume zu offenen Wohnhöfen - Schulstandort als große Fläche westlich des Sportplatzes. Schulneubau als Zeile entlang der Michelangelostraße in Fortführung der linearen Strukturen - Kita als solitärer Würfel in Baulucht mit der Schule an der Michelangelostraße - Sporthallen-Baukörper (30 x 45 m) mit angelagerter 1-geschossiger Nebenraumschiene als Solitär auf dem Schulstandort süd-westlich des Sportplatzes platziert - Nördliche Fassung des Sportplatzes durch einen durchgehenden Sockel mit 3 Wohntürmen Freilächen - Ausbildung von offenen, im Norden und Süden baulich gefassten Wohnhöfen im Teilgebiet Nord - Langgestreckte, gestaltete Platzanlagen, park­ ähnliche Freilächen, den Turm­Sockeln nach Süden vorgelagert und durch diese von der Straße geschützt. Platzartige Aufweitungen des Straßenraums beidseitig der Michelangelostraße

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Dachgärten auf den 2-geschossigen Sockeln Kein gesonderter Schulsportplatz Weitgehender Erhalt des Baumbestandes an der Michelangelostraße

Nutzungskonzept - Punkt- und Stadthäuser im Teilgebiet Nord laut Verfasser für Baugruppen - Geschosswohnen in den Wohntürmen im Teilgebiet Süd - 2-geschossige Sockelzone im Teilgebiet Süd für Gewerbe und Büros - Kein zeichnerischer Nachweis von Grundrisstypen Erschließung und Stellplätze - Minimaler Eingriff im Westen der Michelangelostraße bei Erhalt der Kreuzungspunkte - Erhalt des Wegenetzes im Teilgebiet Nord - Ergänzung im Teilgebiet Süd durch 3 zusätzliche Stich-Verbindungen zwischen Hanns-Eisler- und Michelangelostraße in Verlängerung der bestehenden südlichen Straßen - Fußweg als Kolonnaden unter den Sockelschienen des Teilgebietes Süd als Michelangelo-Promenade - Großlächiges Parkhaus an der Gürtelstraße östlich des Vattenfall-Gebäudes - Erhalt der Stellplatzanlagen im Westen des Teilgebiets Nord - Neue Stellplatzanlage auf dem Areal der Kaufhalle an der Gürtelstraße - Tiefgaragen unter den Sockeln an der Michelangelostraße - Bushaltestelle vor der Kita im Süd-Osten der Michelangelostraße Flexibilität und Realisierbarkeit - 3 nachvollziehbare Bauabschnitte, beginnend mit den Quartiers-Rändern - Überbauung der Fernwärmeleitung durch Gebäude nördlich des Sportplatzes sowie durch Punkthäuser zwischen den Bestandszeilen im Teilgebiet Nord - Unterschreitung der Abstandslächen im Bereich der 10-geschossigen Bestandszeile an der Greifswalder Straße und zum Teil im Bereich der Punkthäuser im Norden der Bestandzeilen - Geringer Abstand Neubauten zu bestehendem Sportplatz

ARGE GIESLER THIELE, Berlin mit LEVIN MONSIGNY LANDSCHAFTSARCHITEKTEN, Berlin │ 2. Rundgang

1688

Teilgebiet Nord Grundläche Bebauung m² BGF Wohnen m² BGF Gewerbe+Soziales m² Wohneinheiten Stellplätze / davon in TG benötigte Stellplätze 37.036 162.343 40.885 1.910 648 / 0 1.564

Teilgebiet Süd 19.562 76.554 16.609 901 504 / 820 855

Gesamt 56.598 238.897 57.494 2.811 1.152 / 820 2.419

Wohnen an der Michelangelostraße / Bericht der Vorprüfung - 2. Wettbewerbsphase

39 1688

Städtebauliches Konzept - Ausbilden einer Torsituation an Greifswalder Straße sowie eines gefassten, städtischen Straßenraums an Michelangelostraße - Nachverdichtung im Norden mittels Punkthochhäusern und leicht zurückgesetzten Zeilenbauten an Michelangelostraße - Straßenrandbebauung im Übergang zum Komponistenviertel - 1-geschossiger Solitärbau für Kita an zentralem Quartiersplatz - Überbauung Vattenfall-Gebäude sowie Erweiterung Seniorenheim an der Gürtelstraße - U-förmige Blockstrukturen im Teilgebiet orientieren sich an Abmessungen der südlich angrenzenden Bebauung - Abschluss im Süden durch Punkthochhaus - Entlang der Michelangelostraße durchgängig 6-geschossig; Torbauten sowie Punkthochhäuser 10-geschossig - Schulstandort mit winkelförmigem Schulgebäude und integrierter, abgesenkter Sporthalle nordwestlich des Sportplatzes - Separate OSZ-Sporthalle südlich des Sportplatzes, partiell 4-geschossig Freilächen - Vernetzung der Freilächen mit übergeordneten Grünlächen - Michelangelostraße als grüner Boulevard - Differenziertes Freiraumangebot mit Nachbar­ schaftsplätzen, Gemeinschaftslächen und Privatgärten - Zenraler Quartiersplatz an Kita sowie Quartierseingang von Komponistenviertel als Pendant - Ausbilden von Vorgartenzonen - Privatgärten bzw. Gemeinschaftsgärten, an den Neubauten zum Straßenniveau erhöht - Umwandlung von Rasenlächen in ökologische Wiese - Dreireihige Baumplanzungen an Michelangelo­ straße; vorhandene Bäume nur vereinzelt erhalten - Baumgruppen in den Innenbereichen - Dachgarten auf Schulgebäude zur Flächenoptimierung

Nutzungskonzept - Ergänzungsbauten im Teilgebiet Nord überwiegend Wohnnutzung als Geschosswohnungsbau - Geschosswohnungsbau als 4-Spänner; Gebäudetiefe: 14,0 m - Torhäuser mit Mischnutzung von Gewerbe im EG, Büros und Wohnen. Optional Hotelnutzung - Kitastandort im Teilgebiet Nord - Im Teilgebiet Süd reine Wohnnutzung als Geschosswohnungsbau - Gebäudetiefe 14,0 m; Vier- und Mehrspänner Erschließung und Stellplätze - Michelangelostraße insgesamt nach Süden verschoben und begradigt - Straßenproil mit 2 Fahrspuren und Mittelstreifen sowie Fuß­ und Radweg und Längsparken - Einmündungen Greifswalder Straße und Kniprodestraße geändert - Verlängerung der Thomas-Mann-Straße bzw. Hanns-Eisler-Straße bis Michelangelostraße - Hanns-Eisler-Straße als verkehrsberuhigte Erschließungsstraße - Eigenständiges Fußgänger­ und Radwegesystem in N-S-Richtung im Teilgebiet Nord - Parkkonzept im Teilgebiet Nord oberirdisch zwischen den Neubauten bzw. mit mehreren Stellplatzanlagen - Im Teilgebiet Süd Mischkonzept von oberirdischen Stellplätzen und Tiefgaragen, über die Gebäude vorkragend, blockweise organisiert - An Hanns-Eisler-Straße zweireihig Senkrechtparken - Zentrale Stellplatzanlage für Schulstandort an Sportplatz - Busendhaltestelle mit 3 Plätzen an Sportplatz Flexibilität und Realisierbarkeit - Fernwärmetrasse im Süden tangiert - Variable Aufteilung in Baufelder unterschiedlicher Größe möglich; mögliche Nutzung von privaten Baugruppen, Wohnungsbaugesellschaften bzw. Genossenschaften - 4 Bauphasen beginnend an Torhäusern in NordSüd-Richtung vorgeschlagen - Abstandslächen im Teilgebiet Nord an Torhaus nicht eingehalten - Abriss Kaufhalle und Gebäude Sportplatz

Markus Schlosser Architekten, Berlin mit bbz landschaftsarchitekten, Berlin │ 2. Rundgang

1689

Teilgebiet Nord Grundläche Bebauung m² BGF Wohnen m² BGF Gewerbe+Soziales m² Wohneinheiten Stellplätze / davon in TG benötigte Stellplätze 32.155 126.061 40.226 1.581 429 / 331 968

Teilgebiet Süd 17.165 40.930 26.525 921 1.218 / 797 863

Gesamt 49.320 166.991 66.751 2.502 1.647 / 1.128 1.831

Wohnen an der Michelangelostraße / Bericht der Vorprüfung - 2. Wettbewerbsphase

41 1689

Städtebauliches Konzept - Großzügiger Boulevard mit mittigem, baumbestandenen, ca. 27 m breitem Grünstreifen als neue Identität. Verlegung und Begradigung der südlichen Fahrbahnen der Michelangelostraße. Durchlaufende bauliche Fassung der Straßenluchten im Norden und Süden - Im Süden Straßenrand deiniert durch straßenbegleitendes durchlässiges Band aus L­förmigen, zueinander gedrehten 6­geschossigen Baukörpern mit zeilenförmigen Schenkeln und tiefen Kopfbauten; Bildung von dreiseitig gefassten, zueinander versetzten Freiräumen und drei urbanen Plätzen - Fassung des nördlichen Straßenrandes aus 5-geschossigen Zeilen unterschiedlicher Längen (25 bis 83 m) und Durchlässigkeit, den Bestandszeilen in gleicher Gebäudehöhe jeweils 6,5 m vorgelagert - Ausbildung einer stadträumlichen Straßenrandbebauung an der Greifswalder Straße durch winkelförmige 5-geschossige Wohnbauten, die mit den Bestandsriegeln geschützte, halb-offene Höfe ausbilden - 6-geschossiger Sonderbau als Großform im Teilgebiet Süd an der Greifswalder Straße - Punktuelle 2-geschossige, zeilenförmige Nachverdichtung als Solitäre im Teilgebiet Nord: Ärztezentrum (als Ersatz des Bestandes), Nachbarschaftshaus und Spielhaus - Umnutzung der Kaufhalle an der Gürtelstraße zum Bürgertreff - Schulstandort als 2-geschossige Großform mit innenliegendem Schulhof westlich des Sportplatzes (Schule: 8.762 m² BGF) - Kita in westlichem Schullügel integriert - Gestapelte Sporthallen im Süden des Sportplatzes mit eingegrabener Hallenebene für Schule und OSZ, Abriss des Bestands - Sportplatz zur Michelangelostraße ohne bauliche Fassung Freilächen - Ausbildung von drei Quartiersplätzen durch aufgeweitete Straßenräume im Bereich der Stichstraßen im Teilgebiet Süd - Kleinteilige Mietergärten, Gemeinschaftsgärten, deinierte Aktivitäts­ und Ruhebereiche - Leicht erhöhte Gartenhöfe als Gemeinschaftsgärten den Wohnnutzungen zugeordnet - Boulevard mit Bäumen, Rasenlächen, wildwachsenden niedrigen Hecken - Vorgartenzone im Norden der Michelangelostraße

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Integration und Ergänzung des Baumbestandes durch alleeartige Neubeplanzung entlang der Michelangelostraße und des Wege- und Straßennetzes in beiden Teilgebieten

Nutzungskonzept - Mehrere Gebäudetypologien. Adressbildung zu den jeweiligen Straßen und Plätzen - Wohnen mit Hochparterre, optional als Kombi Wohnen / Arbeiten bzw. Maisonetten - Erdgeschoss an den Plätzen im Teilgebiet Süd mit Angeboten des täglichen Bedarfs - Greifswalder Straße mit Einzelhandel im EG, Dienstleistungen, weitere gewerbliche Nutzungen im EG an den jeweiligen Straßenseiten - Großlächiger Baustein an der Greifswalder Straße für mittelgroße Einzelhandels- und Gastronomielächen. Obergeschosse mit Mischnutzung, z. B. Hotel, Büros, City­ Apartments - Zeilen mit Wohnen im Hochparterre mit ebenerdigem Zugang, Kombination Wohnen / Arbeiten, Maisonetten, horizontal schaltbar - Städtische Mischung aus Einzelhandel, Dienstleitung im EG an der Greifswalder Straße Erschließung und Stellplätze - Michelangelostraße als Boulevard mit je 2 getrennten Richtungsfahrbahnen, im Bereich der Querungen ergänzt durch Abbiegerspuren; Erhalt des Knoten Greifswalder Straße - Erschließung der Zeilen von der Michelangelostraße - Erhalt des Wegenetzes im Teilgebiet Nord - Anbindung über den Boulevard ins Teilgebiet Süd mit Aufweitungen als Quartiersplätze in Verlängerung der vorhandenen Straßen - Straßenbegleitendes Parken entlang der Michelangelo- und Hanns-Eisler-Straße, Erhalt der Stellplätze im Teilgebiet Nord - Tiefgaragen unter den Neubauten in beiden Teilgebieten - Eingeschossige Tiefgarage für den südlichen Bedarf unter dem Schulgrundstück - Alle TG-Zufahrten von Nebenstraßen - Busendhaltestelle nord-östlich des Sportplatzes Flexibilität und Realisierbarkeit - 2 Entwicklungsetappen aufgeteilt nach Süden und Norden - Abstandslächen zwischen den Neubau­Zeilen und Bestandsbrandwänden z. Teil unterschritten - Eventuell Barrierefreiheit im Bereich der leicht erhöhten Gemeinschaftsgärten nicht gegeben

Schindler Friede Architekten, Berlin mit METTLER Landschaftsarchitektur, Berlin │ Anerkennung

1690

Teilgebiet Nord Grundläche Bebauung m² BGF Wohnen m² BGF Gewerbe+Soziales m² Wohneinheiten Stellplätze / davon in TG benötigte Stellplätze 42.358 177.956 35.703 2.094 1.339 / 116 1.638

Teilgebiet Süd 28.370 50.520 49.937 594 841 / 0 733

Gesamt 70.728 228.476 85.640 2.688 2.180 / 116 2.371

Wohnen an der Michelangelostraße / Bericht der Vorprüfung - 2. Wettbewerbsphase

43 1690

Städtebauliches Konzept - Ausbilden von U-förmigen Blockstrukturen im Teilgebiet Nord sowie linear angeordneten Sockelgebäuden mit Punkthochhäusern im Süden - Durch Verlegung der Michelangelostraße Vergrößern des Teilgebiets Nord - Ergänzung der Zeilenbauten zu U-förmigen, zum Innenbereich geöffneten Großformen nördlich der Michelangelostraße (ca. 60 x 100 m) - Bebauung entlang der Blockkanten 6-geschossig, im Blockinnern 5 Geschosse - Im Nord-Westen und Süd-Osten 5-6-geschossige Straßenrandbebauung - An Greifswalder Straße abgerundete Blockkanten mit 8-geschossigen Kopfbauten - 2-geschossige Zeile für Kita-Standort im NordWesten - Im Teilgebiet Süd lineare, 2-geschossige Sockelbauten (35 x 70-135 m) mit verzahnten Punkthochhäusern - Sockelgebäude greifen Abmessungen der südlich angrenzenden Bebauung auf - Punkthochhäuser (20 x 15 m), 11 bzw. 14 Geschosse - Lineares 1­3­geschossiges Schulgebäude mit Sporthalle sowie OSZ-Sporthalle nord-westlich des Sportplatzes auf gemeinsamen Grundstück Freilächen - Im Planungsbereich differenziertes Angebot an Grünlächen in Abstufungen von öffentlichen zu privaten Räumen - Asphaltierte, autofreie Querverbindung parallel zu Michelangelostraße im Innenbereich - Entlang der Querverbindung platzartige Aufweitungen an den Blockinnenhöfen mit wassergebundener Decke für diverse Nutzungsangebote (Spielen, Sitzplätze) - Gefasste Blockinnenbereiche mit quartiersbezogenen Nutzungen wie Nachbarschaftsgärten bzw. Gemeinschaftslächen - Ausbilden von Vorgartenzonen / Blumenbeeten - Dachbegrünung auf Sockelgebäuden; 2-geschossige, geschlossene Innenhöfe - Zweireihige Baumplanzungen an Mittelstreifen der Michelangelostraße; entlang Bebauung Bäume als Zweierplanzung - Mittelstreifen als multifunktionale Fläche für Wochenmarkt, Boule, Kioske - Lineare Baumplanzung an Erschließungs­ straßen; Baumgruppen an Plätzen

Nutzungskonzept - Ergänzungsbauten im Teilgebiet Nord überwiegend Wohnnutzung - Wohnnutzung als Geschosswohnungsbau - Gebäudetiefe 12 m; Konzipierung als 2-Spänner mit durchgesteckten Wohnungen - EG-Wohnungen als Hochparterre - An Greifswalder Straße Gewerbe- und Bürolächen im EG sowie den Kopfbauten - Punkthochhäuser im Süden reine Wohnnutzung - Hochhäuser als 6-8-Spänner für kleinere Wohnungen bzw. alternativ 6 Maisonettenwohnungen / Etage - In den Sockelbauten wohnungsnahe Dienstleistungen wie Handel, Praxen, Gastronomie Erschließung und Stellplätze - Weiterführung des Querschnitts der Ostseestraße; Einmündung Greifswalder Straße bleibt erhalten - Änderung des Proils der Michelangelostraße und Verlegung nach Süden unter Beibehaltung der Fahrspuren und des Mittelstreifens - Änderung Einmündung Kniprodestraße - Verlängerung der Thomas-Mann-Straße bzw. Hanns-Eisler-Straße über Mittelstreifen hinweg bis zu den nördlichen Fahrspuren - Von Michelangelostraße, Kniprodestraße und Gürtelstraße Stichstraßen als Erschließung für das Teilgebiet Nord - Eigenständiges Fußgänger­ und Radwegesystem in Nord-Süd-Richtung durch die Blöcke sowie an Querverbindung - KFZ­Stellplätze überwiegend oberirdisch in den seitlichen Erschließungsstraßen - Zwei mehrgeschossige oberirdische Parkdecks in Sockelgebäude (optional spätere Umnutzung) sowie Tiefgarage an der Gürtelstraße - Zentrale Stellplatzanlage am Schulstandort - Keine Angaben zur Busendhaltestelle Flexibilität und Realisierbarkeit - Sportplatz überbaut, soll mittelfristig um ca. 40 m verschoben werden - Sämtliche Fernwärmetrassen überbaut - Punkthochhäuser fallen unter Hochhausrichtlinie (Rettungsweg bei Maisonette-Aufteilung unklar) - Abstandslächen nicht ausreichend im Teilgebiet Nord bei Randbebauung im Norden und Süden (im Übergang zu Bestandsgebäuden) - Aufteilung in Baufelder mit ähnlicher Größe möglich - Keine Angaben zu Bauphasen - Abriss Vattenfall-Gebäude, Ärztehaus, Discounter sowie Gebäude am Sportplatz

Kleihues + Kleihues Architekten, Berlin mit ST raum a., Berlin │ 2. Rundgang

1691

Teilgebiet Nord Grundläche Bebauung m² BGF Wohnen m² BGF Gewerbe+Soziales m² Wohneinheiten Stellplätze / davon in TG benötigte Stellplätze 46.384 179.840 45.033 2.213 325 / 0 1.221

Teilgebiet Süd 25.046 73.293 20.072 862 696 / 0 840

Gesamt 71.430 253.133 65.105 3.075 1.021 2.061

Wohnen an der Michelangelostraße / Bericht der Vorprüfung - 2. Wettbewerbsphase

45 1691

Städtebauliches Konzept - Komposition von Einzelbaukörpern, basierend auf jeweils gleichem Gebäudetypus, variierend in der Anordnung und Lage, als Rechteckform auf Sockel oder als Zeile - Verlegung und Umgestaltung des Straßenraums unter Beibehalt der direkten Kreuzungspunkte im Westen und Osten; Ausbildung eines Eingangsplatzes an der Greifswalder Straße als Verlängerung der Aufweitung der Ostseestraße; Versatz des Straßenverlaufs im Westen; Erneuter Versatz im östlichen Bereich, Ausbildung eines städtischen Platzes und Zurückführung des Straßenverlaufs auf die alte Trasse im östlichen Bereich - Bauliche Fassung des neuen Straßenraums im Norden und Süden durch gleiche L­förmige höhengestaffelte Bausteine aus 5 und 8 Geschossen auf 1-geschossigem Gebäudesockel (43x35 m); Spiel der Volumina durch sich gegenüberliegenden 8­geschossigen Längs­ und 8-geschossige Stirnseiten; Vermittlung zwischen 5-geschossigen Zeilen im Norden und den hohen Bestandsbauten im Süden - Im Bereich der Greifswalder Straße und östlichem Abschnitt des nördlichen Randes der Michelangelostraße 5-geschossige Zeilen mit durchlässigem Blockrand - Torsituation durch 19-geschossige Hochhäuser an der Greifswalder Straße - Ausbildung einer städtischen Straßenlucht an der Greifswalder Straße durch 5-geschossige Baukörper mit Einbindung der Bestandszeilen zu einem durchlässigen Block - Nachverdichtung im Teilgebiet Nord durch einzelne 5-geschossige Zeilen, im Nord-Osten Platzierung einer U­Form mit Wohnnutzung - Ergänzung des Seniorenwohnheims durch achsensymmetrischen Flügel, Verlängerung der östlichen Bestandszeilen - Ersatz des Ärztehauses durch 2-geschossige Kita als Solitär (2.800 m² BGF) - Großes Baufeld westlich des Sportplatzes schiebt sich im Bereich des östlichen Straßenversatzes aus der Flucht heraus; Ausbildung einer Straßen­ Platzkante durch weiteren L­förmigen Baustein aus 5 und 8 Geschossen - Schule als 2-geschossiges Hofgebäude entsprechend geforderter BGF östlich an Sportplatz in großes Baufeld eingebettet zusammen mit den schulischen Sportanlagen und 4-geschossigem Parkhaus (Grundläche ca. 2.200 m²) - 1-geschossiger langgestreckter Sporthallenbaukörper (98 x 30 m) linear als nördliche Fassung des Sportplatzes angeordnet

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L­förmige, 5­geschossige südliche Fassung des Sportplatzes mit Wohnnutzung, Abriss des Bestands

Freilächen - Quartiersplatz im Osten der Michelangelostraße als städtischer Platz im Straßenraum - Spiel­ und Freilächen der Kita und Schule direkt zugeordnet - Großläche Dachgärten auf Gebäudesockeln und 5-geschossigen Baukörpern - Gartenartig gestaltete Außenräume, den nördlichen Bestandzeilen als Mietergärten angelagert Nutzungskonzept - Unterschiedliche Geschosswohnungstypen und Wohnungsgrößen, 3-Spänner mit unterschiedlichen Wohnungsgrößen je Etage; Balkone, Loggien - Ebenerdige Anordnung der Erdgeschosszonen im Teilgebiet Nord - Sockelzonen an der Michelangelostraße mit Tiefgaragen, Läden, Mieterkeller Erschließung und Stellplätze - Verlegung und Überbauung des bestehenden Straßenverlaufs im Westen, im Osten nach Quartiersplatz weitgehender Erhalt des Straßenproils - Orthogonales Wegenetz mit Trennung in Verkehrs­ und Fußwege, eingerahmt durch alleenartige Baumstrukturen; Ausbau, Begradigung und Vernetzung der West-Ost-Verbindung durch das Teilgebiet Nord - Ca. 400 Stellplätze in 4-geschossigem Parkhaus im Teilgebiet Süd - Stellplätze entlang der bestehenden Erschließungsstraße im Teilgebiet Süd - Garagen-Stellplätze in eingeschossigen Gebäudesockeln - Bushaltestelle mit Wendeschleife östlich des Sportplatzes an der Kniprodestraße Flexibilität und Realisierbarkeit - 7 Entwicklungsetappen nachvollziehbar dargestellt, beginnend mit dem Schul- und Sportstandort - Abstandslächen im Bereich des 10­geschossigen Bestandsgiebel und der neuen Hochhäuser an der Greifswalder Straße unterschritten - Fernwärmeleitung im Norden des Sportplatzes durch Sporthalle überbaut - teilweise Verlegung der Michelangelostraße und Überbauung des derzeitigen Straßenlandes

CanalsMoneo und GPSarchitecture, Madrid │ 1. Rundgang

1692

Teilgebiet Nord Grundläche Bebauung m² BGF Wohnen m² BGF Gewerbe+Soziales m² Wohneinheiten Stellplätze / davon in TG benötigte Stellplätze 34.818 145.525 44.448 1.810 1.016 / 109 1.060

Teilgebiet Süd 22.090 88.244 21.853 1.038 944 / 150 910

Gesamt 56.908 233.769 66.301 2.848 1.960 / 259 1.970

Wohnen an der Michelangelostraße / Bericht der Vorprüfung - 2. Wettbewerbsphase

47 1692

Städtebauliches Konzept - Partielle Nachverdichtung im Teilgebiet Nord durch angedockte Module (plug-ins) und straßenbegleitende Zeilen sowie Einfügen eines eigenständigen Quartiers als mittelnder Kontext im Teilgebiet Süd - Strukturierung der Zeilenzwischenräume im Teilgebiet Nord durch plug-ins - Zentraler, 2-geschossiger Solitär für Kita - An 10-geschossigen Bestandsbauten Vorsetzen von Wintergärten - Ergänzung der Seniorenheime durch Zeilen, 6bis 7-geschossig - 2-geschossige Zeilen, an Bestandsbauten L­förmig angedockt an Michelangelostraße - An Greifswalder Straße Ausbilden eines lesbaren Zugangs durch 3-10-geschossige Solitärbauten - Südlich der Michelangelostraße Baukörper unterschiedlicher Typologien und Höhenentwicklung in freier Setzung; orthogonale Baukörper 4- bis 11-geschossig, teils mit Innenhöfen - Um bestehenden Sportplatz herum Forum für Sport und Bildung - Schulgebäude, 3-geschossig mit Innenhöfen, und 2-fach-Sporthalle auf getrennten Grundstücken - OSZ-Sporthalle mit 2-geschossigem Sockelgebäude und Tribüne östlich des Sportplatzes - Im Süden 13-geschossiges Punkthochhaus als lesbarer Abschluss Freilächen - Freiraumkonzept als durchgrünte Stadtlandschaft - Im Planungsbereich Überlagerung von Nutzungsschichten mit öffentlichen, halböffentlichen und privaten Nutzungsangeboten - Im Teilgebiet Nord kleinmaßstäbliche Mietergärten, Spielplätze etc. - Ergänzung des Baumbestands durch Laubbäume - Südlich der Michelangelostraße Vielzahl kleinerer Platzaufweitungen und Sportfreilächen, mit Bebauung verwoben - Lineare Baumplanzung an Erschließungs­ straßen; Baumgruppen an Plätzen; Bestandsbäume an Michelangelostraße partiell erhalten Nutzungskonzept - Ergänzungsbauten im Teilgebiet Nord überwiegend Wohnnutzung sowie Kita und Erweiterung Seniorenwohnheime - plug-ins werden den Bestandsbauten als Modul mit Aufzug und Loggien vorgesetzt - An Michelangelostraße Atelierwohnungen für Wohnen und Arbeiten - Südlich der Michelangelostraße Wohnungen unterschiedlicher Größen von 50-150 m² als Geschosswohnungsbau in 4 Typen

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Gebäudetypen ohne Innenhof als 3­ bis 6-Spänner; Gebäudeabmessung 20 x 20 m bzw. 20 x 30 m Gebäudetypen mit Innenhof als 3­ bis 4­Spänner bzw. mit Laubengangerschließung; 6 – 16 WE/ Geschoss; Gebäudetiefe 11 m; Innenhof 12,5 x 12,5 m bzw. 12,5 x 27 m Solitäre an Greifswalderstraße und an Kniprodestraße reine Wohnnutzung Sporthalle Schule und OSZ-Sporthalle an Sportplatz

Erschließung und Stellplätze - Verlegung der Michelangelostraße nach Norden - Einmündung Greifswalder Straße bleibt bis erste Querstraße erhalten - Erhalt der Einmündung Kniprodestraße - Änderung des Proils der Michelangelostraße unter Beibehaltung der Fahrspuren plus Radwege - Ausbilden von zwei Klammern durch zusätzliche Erschließungsstraßen im Süden im Verlauf der Hanns-Eisler-Straße sowie mittig im Teilgebiet Nord - Verlängerung der Thomas-Mann-Straße bzw. Hanns-Eisler-Straße bis zu Michelangelostraße sowie Verlängerung Gürtelstraße bis Kniprodestraße - KFZ­Stellplätze im Teilgebiet Nord überwiegend oberirdisch (straßenbegleitend bzw. in Stellplatzanlagen) sowie 2 Tiefgaragen an Greifswalder Straße - Im Teilgebiet Süd Stellplätze teilweise straßenbegleitend sowie in 2 Parkpaletten (3- bzw. 4-geschossig) und 3 Tiefgaragen - Busendhaltestelle an Michelangelostraße Richtung Osten; Wendemöglichkeit durch Umfahrung des Süd-Ost-Blockes Flexibilität und Realisierbarkeit - Mittige und südliche Fernwärmetrasse überbaut - Tiefgaragen im Teilgebiet Süd gehen über vorgeschlagene Parzellen hinaus - Aufteilung in Baufelder mit ähnlicher Größe möglich; Baugruppen für plug-ins und Atelierwohnung vorgeschlagen; sonstige Baufelder für Entwickler und Genossenschaften - 3 BA vorgeschlagen; 1. BA: plug­ins und Solitäre an Greifswalder Straße sowie Forum für Sport und Bildung; 2. BA Bebauung an MA-Straße sowie im Süden; 3. BA verbleibende Maßnahmen - Abstandslächen bei plug-ins teilweise unterschritten - Abriss Kaufhalle sowie 2 Bestandsgebäude am Sportplatz

Blase Kapici, Berlin mit bgmr Landschaftsarchitekten, Berlin │ 1. Rundgang

1693

Teilgebiet Nord Grundläche Bebauung m² BGF Wohnen m² BGF Gewerbe+Soziales m² Wohneinheiten Stellplätze / davon in TG benötigte Stellplätze 34.597 137.145 39.624 1.711 472 / 0 1.020

Teilgebiet Süd 24.061 78.332 13.769 921 241 / 0 863

Gesamt 58.658 215.477 53.393 2.632 713 / 0 1.883

Wohnen an der Michelangelostraße / Bericht der Vorprüfung - 2. Wettbewerbsphase

49 1693

Städtebauliches Konzept - Erhalt und Ergänzung des Bestandes zu dreiseitig gefassten Freiräumen im Teilgebiet Nord und Einfügung langer halboffener, winkelförmiger Blockstrukturen im Teilgebiet Süd - Erhalt des Verlaufs und Ausbildung der Michelangelostraße, leichte Modiizierung im westlichen Straßenverlauf; Verspringende bauliche Fassung des Straßenraums im Norden und Süden, zum Teil tiefe straßenbegleitende Freiräume - 5-geschossige winkelförmige, langgestreckte Blöcke bilden eine südliche Flucht im östlichen Verlauf der Michelangelostraße, Bezugnahme auf die südlich angrenzenden Stadtkanten; Betonung der Blockecken durch drei 7-geschossige Zeilen an der Michelangelostraße. Westliche Fassung des Sportplatzes durch zwei gleiche langgestreckte Blockiguren auf dem ehemaligen Parkplatzgelände - Auftakt und Straßenaufweitung im Westen der Michelangelostraße durch zwei schmalere 5-geschossige Blöcke - Nachverdichtung im Teilgebiet Nord durch Anbau von 5-geschossigen Querriegeln an die Brandwände der Bestands-Zeilen und Bildung U­förmiger Figuren mit nach Westen geöffneten Höfen; Betonung an der Michelangelostraße durch 7­geschossige Querriegel gleicher Länge und Bezugnahme auf die nördlich gegenüberliegenden Neubauzeilen - Ausbildung einer Straßenrandbebauung an der Greifswalder Straße durch 5-geschossige Zeilen, Einbindung der südlichen 10-geschossigen Bestandszeile zu einem durchlässigen Block - Schulstandort als Fortführung der Neubaublock­ Volumina des Teilgebietes Süd und nördliche Fassung des Sportplatzes - Sporthallen für das OSZ und die Grundschule als 2-geschossiger Baukörper in den Schulgebäudehof eingestellt - Aufständerung der Zeilen im Norden des Teilgebietes Nord, Rücksicht auf die Fernwärmeleitung - Kita im Westen des Teilgebiets Nord mit vorgelagerten Freilächen Freilächen - Zentrale, parkähnliche langgestreckte Grünanlage im Teilgebiet Nord an der Michelangelostraße - Straßenrandbegleitendes öffentliches Grün unterschiedlicher Tiefe und den Blöcken zugeordnete Vorgartenzonen beidseitig der Michelangelostraße

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EG-Wohnungen mit privaten Mietergärten, durch Hecken abgetrennt Zentrale Hof-Gärten für Hausgemeinschaften Weitgehender Erhalt und Ergänzung des Baumbestands an der Michelangelostraße

Nutzungskonzept - Gewerbe in den Erdgeschosszonen des Teilgebietes Süd an der Greifswalder Straße - Zeichnerischer Nachweis der GeschossGrundrisse der südlichen Blöcke und der Neubauzeilen im Erdgeschoss und Obergeschoss - Unterschiedliche Geschosswohnungstypen und Größen, Drei- und Vierspänner; Balkone, Loggien, Wintergärten - Ebenerdige Anordnung der Erdgeschosszonen im Teilgebiet Nord mit Ausnahme der aufgeständerten Zeilen nördlich der Bestandszeilen Erschließung und Stellplätze - Erhalt des Straßenproils der Michelangelostraße, leichte Modiizierung im Westen unter Beibehalt der Kreuzungspunkte - Beibehalt des vorhandenen Wegenetzes, im Teilgebiet Süd Ergänzung durch Stichstraßen als Verbindung der Hanns-Eisler-, Thomas-Mann und Michelangelostraße - Öffnungen in den Blöcken im Teilgebiet Süd zur fußläuigen Durchlässigkeit in Ost­West­ und Nord-Süd-Richtung - Ebenerdige Parkplätze in Inneren der westlichen Blöcke an der Greifswalder Straße - Erhalt und Erweiterung der oberirdischen Stellplatzanlagen im Teilgebiet Nord - Senkrecht-Parken entlang der nördlichen Straßenkante der Michelangelostraße und entlang der Stichstraßen - Tiefgaragen im Teilgebiet Süd unter den Neubauten - Bushaltestelle süd-östlich an der Michelangelostraße Flexibilität und Realisierbarkeit - Keine Aussage zu den Entwicklungsetappen - Abstandslächen im Bereich des 10­geschossigen Bestandsgiebel und in den Innenhöfen der abgewinkelten Blöcke im Teilgebiet Süd unterschritten - Fernwärmeleitung nördlich des Sportplatzes durch Schulstandort überbaut - Sporthalle OSZ in Grundschule integriert - Verlegung der kompletten bestehenden Sportplatzanlage um 20 m nach Süden - BGF­Schule mit ca. 11.000 m² übererfüllt

Frank Jakobczyk Architektur und Städtebau, Berlin mit el:ch Landschaftsarchitekten, München/ Berlin │ Anerkennung

1694

Teilgebiet Nord Grundläche Bebauung m² BGF Wohnen m² BGF Gewerbe+Soziales m² Wohneinheiten Stellplätze / davon in TG benötigte Stellplätze 61.650 205.267 50.701 2.415 1.240 / 973 1.738

Teilgebiet Süd 24.647 58.722 24.953 691 465 / 346 771

Gesamt 86.297 263.989 75.654 3.106 1.705 / 1.319 2.509

Wohnen an der Michelangelostraße / Bericht der Vorprüfung - 2. Wettbewerbsphase

51 1694

Städtebauliches Konzept - Beidseitige Straßenrandbebauung mit U-förmigen Blockstrukturen - Blockabmessungen greifen Abmessungen der südlich angrenzenden Bebauung auf - Zusammenfassen dreier Zeilen zu U-förmigen, nach Norden geöffneten Blöcken nördlich der Michelangelostraße (ca. 110 x 110 m); ein Zeilenbau freistehend im Blockinnern - Im Norden Stadtvillen als Punkthäuser entlang Gartenboulevard - An Kreuzung Greifswalder Straße und Kniprodestraße Ausbilden einer Torsituation durch Randbebauung mit abgerundeten Blockkanten - Randbebauung durchgängig 5-geschossig plus Staffelgeschoss - Stadtvillen 3-geschossig plus Staffelgeschoss - U-förmiger, 4-geschossiger Solitär für Kita südlich der bestehenden Kita - Lineares, 4­geschossiges Schulgebäude mit integrierter OSZ-Sporthalle im Südosten, von der südlichen Straßenbegrenzung vorspringend - Schul­Sporthalle im Südwesten greift Baulucht am Bildungsweg auf; Höhenentwicklung wie Schulgebäude Freilächen - Ausbilden der Michelangelostraße als Boulevard mit großzügigem Mittelstreifen - Promenade aus wassergebundener Decke und begrünten Randstreifen mit Sitzgelegenheiten - Partieller Erhalt der Bestandsbäume - Teilgebiet Nord mit Nord-West-Süd-Ost-verlaufendem Gartenboulevard als Verbindungsweg der Wohnhöfe mit Quartiersplatz und -park - Im Teilgebiet Süd Ausbilden von Wohnhöfen, zu rückseitiger Spielestraße orientiert - Wohnhöfe gegliedert in direkt zugeordnete Mietergärten (Wohngärten) und Gemeinschaftslächen mit Spielplätzen und Sitznischen - Marktplatz sowie Schul- und Quartiersgarten im Südosten - Versickerung Niederschlagswasser über Grünlächen der Wohnhöfe sowie Grünlächen der Boulevards Nutzungskonzept - Ergänzungsbauten im Teilgebiet Nord und Randbebauung im Süden überwiegend mit Wohnnutzung - Entlang der Michelangelostraße und Greifswalder Straße im EG optional kleingewerbliche Nutzung - Gebäudetiefe 13,0 m; Konzeption als 2-Spänner mit durchgesteckten Wohnungen

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Hoher Anteil an großen Wohnungen Erschließung von Straßenseite Stadtvillen mit reiner Wohnnutzung als 2­Spänner; Grundläche 13 x 13 m

Erschließung und Stellplätze - Michelangelostraße als Boulevard mit Verlegung partiell nach Süden bzw. Norden - Im Süd­Osten Verengung des Straßenproils durch Verringerung Mittelstreifen - Pro Richtung zwei Fahrspuren, Längsparken sowie Rad- und Gehweg - Einmündung Greifswalder Straße bleibt erhalten - Kreuzung Kniprodestraße wird verlegt - Zusätzliches Erschließungssytem senkrecht zu Michelangelostraße über Wohnstraßen im Innenbereich bzw. zur Anbindung an umgebende Wohngebiete - Verlängerung der Thomas-Mann-Straße bzw. Hanns-Eisler-Straße als Wohnstraßen bis Michelangelostraße - Hanns-Eisler-Straße und Gartenboulevard als verkehrsberuhigte, interne Spielestraße - Eigenständiges Fußgänger­ und Radwegesystem in Nord-Süd-Richtung über Gartenboulevard bzw. Hanns-Eisler-Straße - KFZ­Stellplätze überwiegend in Tiefgaragen - Zufahrt über Schmalseiten der Blockstrukturen über Wohnstraßen - Zusätzlich oberirdische Stellplätze im Bereich der Wohnstraßen - Busendhaltestelle im Nord-Westen des Schulgebäudes - Wendemöglichkeit durch Umfahrung des Marktplatzes Flexibilität und Realisierbarkeit - Nördliche und südliche Fernwärmetrasse überbaut - Schulgebäude überdimensioniert - Aufteilung in Baufelder mit gleicher Größe möglich - Nutzung für frei inanzierte und öffentlich geförderte Wohnungen vorgeschlagen - Keine Angaben zu Bauphasen - Abstandslächen an Randbebauuung Greifs­ walder Straße und in Wohnhöfen geringfügig unterschritten - Abriss Wohngebäude Michelangelostraße 1-9, Kaufhalle, Vattenfall und Ärztehaus sowie Bebauung am Sportplatz

ENS Architekten BDA, Berlin mit Harms Wulf Freiraumplanung, Berlin │ 3. Preis

1695

Teilgebiet Nord Grundläche Bebauung m² BGF Wohnen m² BGF Gewerbe+Soziales m² Wohneinheiten Stellplätze / davon in TG benötigte Stellplätze 36.285 151.178 39.896 1.876 786 / 0 1.086

Teilgebiet Süd 22.248 64.864 18.123 763 506 / 96 800

Gesamt 58.533 216.042 58.019 2.639 1.292 / 96 1.886

Wohnen an der Michelangelostraße / Bericht der Vorprüfung - 2. Wettbewerbsphase	

53 1695

Städtebauliches Konzept - Lineare, auf sich bezogene Gesamtform aus fünf 5-geschossigen, sich gegenüberliegenden Gebäudezeilen als Zusammenfassung einzelner gestapelter Reihenhäuser und Fassung eines neu deinierten Straßenzuges -	 Bezugnahme laut Verfasser auf so genannte Terrace (aus dem engl.: terraced house; in den Industriegebieten Englands zwischen 1850 und 1900 mit Elementen der viktorianischen Architektur errichtete Häuserzeilen aus bis zu 50 Reihenhäuser aus Backsteinziegel) - Begradigung der Michelangelostraße zu einer durchgehenden Achse mit mittigem, baumbestandenem (Linden), leicht angehobenem Grünstreifen als Promenade unter Beibehalt des Kreuzungspunktes an der Greifswalder Straße - Beidseitiger Abschluss der Gesamtform durch 7-geschossige Kopfbauten mit kolonadenhaften Durchgängen - Je Zeile (terrace) 14 Reihenhäuser mit einem Achsmaß von 8,25 m; beidseitiger Abschluss durch tiefere Kopfbauten und Kolonnaden als Durchgänge von Nord nach Süd - Zeilen ergänzt im Süden durch so genannte Mews (aus dem englischen: Stallung) aus 2­geschossigen Garagen, im EG zum Parken, im OG zum Wohnen (Loft), U­förmig im Süden der Zeilen platziert; Ausbildung von geschlossenen Hofräumen - Bündelung von je 2 Geschossen durch Staffelung der Baukörper zweigeschossweise, Schaffung von Terrassen nach Norden und Süden -	 Schulstandort westlich des Sportplatzes als U­förmige Anlage; Fassung und Abschottung von der Straße durch eine vorgelagerte Reihenhausschiene; Größe der Schule ca. 12.000 m² BGF - Gestapelte Sporthallen im Süden des Sportplatzes für das OSZ und die Schule, 3.900 m² BGF - Rückbau der 5-geschossigen Zeile im NordWesten, des Vattenfall-Gebäudes und des Ärztehauses; neues Ärztehaus in direkter Nachbarschaft zum Seniorenwohnheim - Achsensymmetrische Ergänzung des Seniorenwohnheims -	 Kita im Westen des Teilgebietes Nord - Kleiner Quartiersplatz an Stelle der Kaufhalle an der Gürtelstraße Freilächen - Private Gärten, den Reihenhäusern beidseitig angelagert, zur Straße als tiefe Vorgartenzone - Durchlaufende Dachterrassen durch

Rückstaffelung der Reihenhauszeilen - Ordnung der Freiräume durch orthogonales Wegenetz; keine speziizierten Aussagen zu den Freilächennutzungen - Je zwei Hauseingänge bilden kleinen Vorplatz vor den Häusern, eingebettet in eine Vorgartenzone, geschützt durch eine Hecke -	 Weitgehender Entfall und Ersatz des Baumbestandes durch boulevardartig geplanzte Linden an der Michelangelostraße Nutzungskonzept - Detaillierte zeichnerische Darstellung der Reihenhaus-Grundrisse -	 Nördliche Reihenhäuser mit einer Wohnung je Geschoss, südliche Zeile mit je drei Wohnungen pro Reihenhaus -	 Unterschiedlich Wohnungsgrößen und Typen , z. B. auch Maisonetten - Erdgeschosse durchgängig 4 m hoch, OGs 3 m - Kopfbauten in den EGs mit Ladennutzung Erschließung und Stellplätze - Michelangelostraße mit 2 Spuren je Fahrtrichtung; öffentlicher, leicht erhöhter mittiger Grünraum; Bürgersteige mit Baumreihen, Vorgarten; Veränderung der Kreuzung Kniprodestraße - Verlängerung der Thomas-Mann- und HannsEisler-Straße als Gliederung der Neubebauung im Teilgebiet Süd und Fortführung in das Teilgebiet Nord - Neue Erschließungsstraße parallel zur Michelangelostraße in West-Ost-Richtung durch das Teilgebiet Nord - Erhalt, Neuschaffung und Neuordnung oberirdischer Stellplatzanlagen im Teilgebiet Nord - Anordnung von Längs­ und Tiefparken grundsätzlich entlang den Erschließungsstraßen - Eingeschossige Garagen, den Zeilen im Süden vorgelagert - Zwei Stellplatzanlagen im Süden des Sportplatzes beidseitig der Sporthalle - Busendhaltestelle nicht dargestellt Flexibilität und Realisierbarkeit - Keine Aussage zu den Entwicklungsetappen - Abstandslächen im Bereich des 10­geschossigen Bestandsgiebels unterschritten - Geringer Abstand Wohnbebauung - Sportplatz - Überbauung der Fernwärmeleitung nördlich des Sportplatzes und im mittigen Bereich des Teilgebietes Nord - Mittiger Grünstreifen der Michelangelostraße nicht barrierefrei - BGF­Schule mit ca. 12.000 m² übererfüllt

Deimel Oelschläger Architekten, Berlin mit gruppe F, Berlin │ 2. Rundgang

1696

Teilgebiet Nord Grundläche Bebauung m² BGF Wohnen m² BGF Gewerbe+Soziales m² Wohneinheiten Stellplätze / davon in TG benötigte Stellplätze 30.778 131.666 37.314 1.647 725 / 0 995

Teilgebiet Süd 22.052 67.440 12.547 793 644 / 0 812

Gesamt 52.830 199.106 49.861 2.440 1.369 / 150 1.807

Wohnen an der Michelangelostraße / Bericht der Vorprüfung - 2. Wettbewerbsphase

55 1696

Städtebauliches Konzept - Fassen des Straßenraums Michelangelostraße durch Kammstruktur im Norden und Blockstruktur im Süden - Nachverdichtung im Teilgebiet Nord durch 5-geschossige, offene Zeilenbauten entlang der Michelangelostraße, zu den Bestandsbauten auf Lücke gesetzt (l = 38 m) - Partiell Einfügen weiterer Zeilen im Innenbereich - An Südseite der Michelangelostraße geschlossene, den Verlauf der Straße aufgreifende Blöcke (ca. 25 - 50 x 58 m) - Blöcke straßenseitig 6-geschossig, abstufend auf 4 Geschosse an Rückseite bzw. 2 Geschosse an Schmalseite - Nörd-westlich der Blockstrukturen zwei Solitärbauten - 11-geschossiger Gebäude als Eingang zum Quartier greift Flucht des 10­geschossigen Bestandsbaukörpers auf (18 x 30 m) - Südlich 6-geschossiger Baukörper (ca. 18 x 46 m) - 3-geschossiges Schulgebäude zurückgesetzt im Süd-Westen, die Blockabmessungen aufgreifend (45 x 58 m) - Sporthallen, gestapelt, in der Straßenluchtlinie an Nordseite des Sportplatzes Freilächen - Verknüpfung Teilgebiete Nord und Süd durch differenziertes Wegesystem und Plätze - Abstufung von öffentlichen, halböffentlichen und privaten Freilächen - Ausbilden zweier Grünbänder parallel zu Michelangelostraße im Innenbereich bzw. im Verlauf der Hanns-Eisler-Straße als öffentlicher Freiraum - Spiel­ und Aufenthaltslächen in den halböffentlichen Gemeinschaftslächen - Privatgärten, den EG-Wohnungen zugeordnet - Gartenparzellen entlang der nördlichen Grünachse - Versetzte Doppelplatzanlage an zentraler Stelle über Michelangelostraße hinweg - Großteils Erhalt des Baumbestandes an Michelangelostraße Nutzungskonzept - Zeilen im Teilgebiet Nord an Michelangelostraße als Laubenganghäuser mit durchgesteckten Wohnungen - 5 WE/Etage mit überwiegend kleineren Wohnungszuschnitten - Gebäudetiefe 9,50 bzw. 12 m, Zugang von Schmalseite

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U-förmige Gebäudeanordnungen nördlich und südlich der Grünachse mit Wohnnutzung (Baugruppen) Blöcke südlich der Michelangelostraße mit differenzierten Wohnangeboten 4-6-geschossige Gebäudeteile als Geschosswohnungsbau mit 2-, 3- und 4-Spännern Großteils durchgesteckte Wohnungen unterschiedlicher Größen 2-geschossige Bereiche als Maisonettewohnungen mit Dachgärten Gebäudetiefe 13 m; Maisonette 11,50 m Zugang von Block-Außenseite Nördlicher Solitär mit Büro- und Praxisnutzung (Ersatz für Abriss) sowie Wohnen Südlicher Solitär mit Gewerbe, Büros und Wohnen

Erschließung und Stellplätze - Michelangelostraße im derzeitigen Verlauf erhalten - Pro Richtung zwei Fahrspuren, Längsparken sowie Rad- und Gehweg; langfristig Umnutzung des südlichen Fahrstreifens in Fußgänger­ und Fahrradpromenade - Einmündungen Greifswalder Straße und Kniprodestraße bleiben erhalten - Verlängerung der Thomas-Mann-Straße bzw. Hanns-Eisler-Straße nördlich und südlich der Blockstrukturen bis Michelangelostraße - Eigenständiges Fußgänger­ und Radwegesystem in Nord-Süd-Richtung über Grünachsen - Verkehrskonzept beruht auf zunehmender Nutzung von sharing Systemen - Ausbau von car sharing-, e bike sharing- und Ride sharing-Punkten - Mobility Hub auf Mittelstreifen nahe Greifswalder Straße - Stellplatzschlüssel langfristig 1Stp/10-15 WE - Zentrale KFZ­Stellplatz­Anlagen am Zugang zum Quartier - 3 Tiefgaragen an südlichen Blöcken, Zufahrt von Hanns-Eisler-Straße - Busendhaltestelle an mobility hub - Wendemöglichkeit an Mittelstreifen Flexibilität und Realisierbarkeit - Mittige und nördliche Fernwärmetrasse überbaut - Aufteilung in Baufelder ähnlicher Größe möglich - 3 Entwicklungsschritte bis 2025 vorgeschlagen - 1. BA: Bebauung Michelangelostraße im nördlichen Bereich sowie Anlegen der Grünzüge; 2 BA: Nachverdichtung im Norden sowie Infrastruk­ tureinrichtungen; 3 BA: Bebauung im Süden - Abstandslächen ausreichend - Abriss Kaufhalle und Ärztehaus

EMHZ ­ Architekten, Berlin mit Büro Hackenberg, Berlin │ 1. Rundgang

1697

Teilgebiet Nord Grundläche Bebauung m² BGF Wohnen m² BGF Gewerbe+Soziales m² Wohneinheiten Stellplätze / davon in TG benötigte Stellplätze 35.623 168.598 38.840 2.081 502 / 408 1.168

Teilgebiet Süd 20.506 110.073 32.361 1.295 1.455 / 1.221 1.013

Gesamt 56.129 278.671 71.201 3.376 1.957 / 1.629 2.181

Wohnen an der Michelangelostraße / Bericht der Vorprüfung - 2. Wettbewerbsphase

57 1697

Städtebauliches Konzept - Nachverdichtung und Umgestaltung der Vorhaltelächen zu einem städtischen Wohnpark - Verdichtung im Teilgebiet Nord durch 5-geschossige Punkthäuser unterschiedlicher Grundlächen, nördlich zwischen die Bestandszeilen zur Aufwertung der internen Verbindungen an den Fußwegen platziert, im Osten entlang der Michelangelostraße zwischen die Zeilen gesetzt - Ausbildung einer durchgehenden Straßenlucht im Teilgebiet Süd durch 11-geschossige, lang gestreckte, winkelförmige Blockstrukturen als stark perforierte, brückenartige Volumina; Verfasser spricht von hybriden Baukörpern; Auftakt an der Greifswalder Straße durch 6- bis 12-geschossigen geschlossenen Block mit großlächigem Sockel - Beibehalt des Straßenverlaufs und der Ausbildung der Michelangelostraße mit Ausnahme einer Begradigung im westlichen Abschnitt - Abriss der nord-westlichen 10-geschossigen Hochhauszeile an der Greifswalder Straße - L­förmige, 5­geschossige Straßenrandbebauung an der Greifswalder Straße - Zwei verzahnte 13-geschossige Punkthochhäuser als Unterbrechung der neuen Straßenrandbebauung an der Greifswalder Straße, typologische Bezugnahme auf Bestands­ Punkthochhäuser im Nord-Osten - Überbauung des Vattenfall-Bestandes durch U-förmige Aufstockung, insgesamt 5 Geschosse - Abriss des Ärztehauses, Ersatz durch neue Zeile parallel zur Bestandszeile an der Michelangelostraße - Schulstandort westlich des Sportplatzes als Fortsetzung der neuen winkelförmigen Blockiguren südlich der Michelangelostraße - Sporthallen in 3-geschossigem Sockel des Schulneubaus; Überlagerung mit Schulnutzung; östlicher Kopfbau zum Sportplatz 11-geschossig - 21-geschossiges Punkthochhaus südlich des Sportplatzes mit Wohnnutzung; Fortsetzung der Verdichtung durch zwei weitere Punkthochhäuser im Süd-Osten außerhalb des Wettbewerbsgebietes - Abriss der Kaufhalle, Nutzung des Grundstückes als tiefergelegter Quartiersplatz Freilächen - Tiefe Vorgartenzone entlang der südlichen Blockstruktur an der Michelangelostraße - Breiter, begrünter Straßenrandbereich entlang des nördlichen Straßenraums der Michelangelostraße

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Differenzierung von wohnungsnahem Grün und punktuell gesetztem öffentlichem Grün bzw. baumbestandenen Quartiersplätzen Fassung des Sportplatzes im Norden durch eine Tribünenanlage mit integriertem Vereinsheim an der Michelangelostraße Weitgehender Erhalt des Baumbestands entlang der Michelangelostraße

Nutzungskonzept - Wohnfolgeeinrichtungen in den Erdgeschosszonen der Wohnblöcke im Teilgebiet Süd - Gewerbliche Nutzung an der Greifswalder Straße - Bestandszeilen im Teilgebiet Nord mit vorgestellten Loggien / Wintergärten im Nord­Westen - Keine zeichnerische Darstellung und textliche Aussagen zu Grundriss­Typen - Keine Aussage zur Unterbringung der Kita Erschließung und Stellplätze - Erhalt der Michelangelostraße, Begradigung im westlichen Straßenabschnitt - Umgestaltung der Erschließungsstraßen in Mischverkehrslächen - Erhalt und Umstrukturierung der oberirdischen Stellplätze im Teilgebiet Nord - Teilweise Erhalt der Stellplatzanlagen westlich des Sportplatzes - Tiefgaragen unter Neubauten im Teilgebiet Nord und unter begrüntem Straßenraum nördlich der Fahrspur der Michelangelostraße - Busendhaltestelle süd-westlich der Michelangelostraße Flexibilität und Realisierbarkeit - Drei Entwicklungsetappen dargestellt, 3. Etappe außerhalb des Wettbewerbsgebietes - Abstandslächen im Bereich der verzahnten Punkthochhäuser an der Greifswalder Straße zum Teil ünterschritten - Überbauung der Fernwärmeleitung durch Tribünenanlage im Nordwesten des Sportplatzes und durch Punkthäuser im Teilgebiet Nord - Schulstandort mit 19.400m² BGF und Turnhallen mit 5.900 m² BGF übererfüllt; Sporthalle OSZ in Grundschule integriert - Abweichende Angaben der Geschossigkeit in den Prüfplänen / Berechnungen und den Schnitten der Präsentationspläne; Lageplan ohne Angaben der Geschosse

Max Nalleweg Architekten, Berlin mit TDB Landschaftsarchitektur, Berlin │ Anerkennung

1698

Teilgebiet Nord Grundläche Bebauung m² BGF Wohnen m² BGF Gewerbe+Soziales m² Wohneinheiten Stellplätze / davon in TG benötigte Stellplätze 38.970 207.913 36.046 2.544 1.421 / 1.027 1.353

Teilgebiet Süd 27.076 139.830 16.547 1.645 1.365 / 1.080 1.153

Gesamt 66.046 347.743 52.593 4.189 2.786 / 2.107 2.506

Wohnen an der Michelangelostraße / Bericht der Vorprüfung - 2. Wettbewerbsphase

59 1698

Städtebauliches Konzept - Fassen des Straßenraums Michelangelostraße durch Kammstruktur im Norden und Blockstrukturen im Süden - Im Teilgebiet Nord Schließen der Bebauung mittels vorgesetzter Zeilen, jeweils 2 bis 3 Bestandszeilen zusammenfassend, an Michelangelostraße sowie an Gürtelstraße (l = 60 - 150 m) - Zeilen mit durchgängiger Sockelhöhe von 4 Geschossen und rhythmischer Staffelung des oberen Baukörperabschlusses, in der Höhe variierend von 6 - 8 Geschossen - Im Nordwesten orthogonal versetzt angeordnete Solitäre gleicher Grundläche (20 x 32 m), 5­geschossig plus Staffelgeschoss im Innenbereich - Auf Grundstück Kaufhalle Solitär (Baugruppen), 2- bis 6-geschossig - An Südseite der Michelangelostraße geschlossene, den Verlauf der Straße aufgreifende Blöcke - Blöcke greifen Abmessungen der südlich angrenzenden Bebauung auf (l = 95 -140 m) - Straßenseitig 8-geschossig, abstufend auf 6 Geschosse an Rückseite bzw. partiell 2-geschossig - Baulicher Abschluss zu Greifswalder Straße durch Randbebauung mit punktuellen Erhöhungen auf bis zu 15 Geschosse - Punkthochhaus an Kreuzung Kniprodestraße mit 12 Geschossen - Schulgebäude mit integrierter Sporthalle, im Nord-Westen durch 8-geschossiges Bauteil abgeschlossen - OSZ-Sporthalle im südlichen Grundstücksbereich des Sportplatzes Freilächen - Orthogonales Freiraumgerüst für öffentliche und halböffentliche Bereiche ermöglicht freiere Gestaltung in den privaten Blockinnenbereichen - Abstufung von öffentlichen, halböffentlichen und privaten Freilächen - Zentraler Quartiersplatz als städdtischer Platz mit Plasterung und linearen Baumplanzungen - Mittige Grünverbindung im Teilgebiet Nord in Nord-West-Süd-Ost-Richtung mit kleineren Versprüngen - An den Nahtstellen mit den Nord-Ost-SüdWest-Grünfugen Aufweitungen mit Sitz- und Aktionsbereichen - Blockinnenbereiche mit großlächigen Planz­ lächen als Gartenhof gestaltet - Vorhandener Baumbestand an Michelangelostraße zu geringem Teil erhalten Nutzungskonzept - Überwiegend Wohnnutzung als Geschosswohnungsbau

-

-

-

Im Teilgebiet Nord an Michelangelostraße 2-Spänner, in den Eckbereichen 3-Spänner Vorgelagerte Loggien zu Michelangelostraße Solitäre (Stadtvillen) als 6-Spänner; Wohnungen teilweise nur nach Nordwest bzw. Nordost orientiert Blöcke südlich der Michelangelostraße als 2- bis 3-Spänner Großteils durchgesteckte Wohnungen unterschiedlicher Größen Vorgelagerte Loggien zu Straße, Balkone zum Innenbereich Obere zwei Ebenen teilweise zu MaisonetteWohnungen zusammengefasst EG (außer Solitäre) als Hochparterre (+1 m) Mischnutzung von Wohnen und Gewerbe am Quartiersplatz Schule und Schulsporthalle auf gemeinsamen Grundstück; OSZ-Sporthalle getrennt an Sportplatz Kita im südlichen Block mit ausgewiesenem Grundstück nach Süd-Osten an Sportplatz

Erschließung und Stellplätze - Michelangelostraße im Wesentlichen im derzeitigen Verlauf erhalten - Verschieben der südlichen Fahrbahn auf einer Länge von ca. 200 m nach Norden - Pro Richtung zwei Fahrspuren, Längsparken sowie Rad- und Gehweg - Einmündungen Greifswalder Straße und Kniprodestraße bleiben erhalten - Verlängerung der Thomas-Mann-Straße bzw. Hanns-Eisler-Straße bis Michelangelostraße - Eigenständiges Fußgänger­ und Radwegesystem in Nord-Süd-Richtung mit differenzierten Trassen für Fußgänger, Radfahrer und Skater an Grün­ verbindung - Stellplätze großteils in Tiefgaragen in den Wohnblöcken; zentrale öffentliche Tiefgarage unter Quartiersplatz; zusätzlich straßenbegleitend Längs­ und Senkrechtparken - Busendhaltestelle an Quartiersplatz - Wendemöglichkeit über Mittelstreifen im Norden Flexibilität und Realisierbarkeit - Fernwärmetrasse im Norden und Süden überbaut - Umorganisation der Spielfelder an Sportplatz - Aufteilung in Baufelder ähnlicher Größe möglich - Diverse Entwicklungsetapen vorgeschlagen: Zunächst Schließen der Kammstrukturen, Randbebauung Greifswalder Straße, Nachverdichtung im Innenbereich Teilgebiet Nord, abschließend südliche Bebauung - Abstandslächen ausreichend - Abriss Kaufhalle, Ärztehaus sowie Bebauung am Sportplatz

1684
1. Rundgang 2. Rundgang 3. Rundgang Anerkennung Preis 3. 1. Rundgang 2. Rundgang 3. Rundgang Anerkennung Preis

1683
1. Rundgang 2. Rundgang 3. Rundgang Anerkennung Preis X

1682
1. Rundgang 2. Rundgang 3. Rundgang Anerkennung Preis 3.

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1. Rundgang 2. Rundgang 3. Rundgang Anerkennung Preis 1.

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X

9 Übersicht der Wettbewerbsarbeiten

Wohnen an der Michelangelostraße / Bericht der Vorprüfung - 2. Wettbewerbsphase 60

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1. Rundgang 2. Rundgang 3. Rundgang Anerkennung Preis X 1. Rundgang 2. Rundgang 3. Rundgang Anerkennung Preis

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1. Rundgang 2. Rundgang 3. Rundgang Anerkennung Preis X

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1. Rundgang 2. Rundgang 3. Rundgang Anerkennung Preis X

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1. Rundgang 2. Rundgang 3. Rundgang Anerkennung Preis X

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X

Wohnen an der Michelangelostraße / Bericht der Vorprüfung - 2. Wettbewerbsphase 61

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1. Rundgang 2. Rundgang 3. Rundgang Anerkennung Preis X 1. Rundgang 2. Rundgang 3. Rundgang Anerkennung Preis

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1. Rundgang 2. Rundgang 3. Rundgang Anerkennung Preis X

1692
1. Rundgang 2. Rundgang 3. Rundgang Anerkennung Preis X

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1. Rundgang 2. Rundgang 3. Rundgang Anerkennung Preis X

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X

Wohnen an der Michelangelostraße / Bericht der Vorprüfung - 2. Wettbewerbsphase 62

1698
1. Rundgang 2. Rundgang 3. Rundgang Anerkennung Preis X 1. Rundgang 2. Rundgang 3. Rundgang Anerkennung Preis

1697
1. Rundgang 2. Rundgang 3. Rundgang Anerkennung Preis X

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1. Rundgang 2. Rundgang 3. Rundgang Anerkennung Preis X

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3.

Wohnen an der Michelangelostraße / Bericht der Vorprüfung - 2. Wettbewerbsphase 63

Wohnen an der Michelangelostraße / Bericht der Vorprüfung - 2. Wettbewerbsphase

64

Wettbewerb

Wohnen an der Michelangelostraße 
 Berlin Pankow-Prenzlauer Berg Protokoll der Preisgerichtssitzung 1. Wettbewerbsphase

Wettbewerbskoordination Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Patrick Weiss, II D 2 Brückenstraße 6 10179 Berlin-Mitte Protokoll Stadt • Land • Fluss Büro für Städtebau und Stadtplanung Mahlower Straße 24 12049 Berlin Titelbild Panoramaaufnahme der Michelangelostraße (Quelle: Steffen Wörsdörfer)

Offener, zweiphasiger städtebaulicher Ideenwettbewerb Wohnen an der Michelangelostraße Berlin Pankow-Prenzlauer Berg

Protokoll der Sitzung des Preisgerichtes der 1. Wettbewerbsphase am 13. Oktober 2014

Berlin, 15. Oktober 2014


Wohnen an der Michelangelostraße / Ergebnisprotokoll Preisgerichtssitzung zur 1. Wettbewerbsphase

4

Preisgerichtssitzung 1. Wettbewerbsphase Ergebnisprotokoll
Datum: Beginn: Ort: 13. Oktober 2014 09.00 Uhr Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Dienstgebäude Am Köllnischen Park 3 10179 Berlin

1. 	

Begrüßung durch den Auslober (09:10 Uhr) Konstituierung des Preisgerichtes Wahl des/der Vorsitzenden

Frau 	 Lüscher begrüßt im Namen des Auslobers die anwesenden Preisrichter, Sachverständigen und Gäste und stellt die Anwesenheit anhand der Liste der Beteiligten in der Auslobung fest. Die stimmberechtigten Sach­ und Fachpreisrichter sind mit Ausnahme von Frau Reicher, die der Sitzung entschuldigt fern bleibt, anwesend. Ihr Stimmrecht geht an Herrn Bormann über, der diese Aufgabe somit auch in der Preisgerichtssitzung zur zweiten Wettbewerbsphase wahrnehmen wird. Für die WBG Zentrum rückt Herr Palm als Sachpreisrichter auf, da die Genossenschaft zur Zeit über keine sonstigen weisungsbefugten Vorstandsmitglieder verfügt. Außerdem vertritt Frau Pritzkuleit als Sachverständige Frau Renker. Herr Knoke fungiert im weiteren Verfahren als Vertreter der BVG und ersetzt Herrn Hofmann. Frau Lüscher stellt die Beschlussfähigkeit des Preisgerichtes fest, das sich mit den obigen personellen Änderungen konstituiert. Anschließend erläutert sie die wesentlichen Zielstellungen des Verfahrens anhand der Auslobung. Frau Tophof wird für den Vorsitz des Preisgerichtes vorgeschlagen und einstimmig bei eigener Enthaltung gewählt. Sie bedankt sich für das Vertrauen und übernimmt die Leitung der Sitzung. Die Anwesenden erklären, dass sie keinerlei Kenntnisse der Verfasserschaft zu den Wettbewerbsarbeiten haben und im Vorfeld kein Austausch mit teilnehmenden Büros oder Einzelpersonen stattgefunden hat. Alle Anwesenden werden von Frau Tophof über die Vertraulichkeit bezüglich der Inhalte der Sitzung aufgeklärt und erklären sich damit einverstanden. Zudem werden die Anwesenden darauf hingewiesen, die Vorprüfberichte mit Namen versehen nach dem Preisgericht an den Auslober zurückzugeben, der diese bis zur 2. Preisgerichtssitzung verwahren wird.

Wohnen an der Michelangelostraße / Ergebnisprotokoll Preisgerichtssitzung zur 1. Wettbewerbsphase

5

2.

Formaler Bericht der Vorprüfung (09:20 Uhr)

Herr Stevens fasst die Ergebnisse der formalen Vorprüfung zusammen, die im Vorfeld nach Eingang der Arbeiten und deren Anonymisierung durch wettbewerbe-aktuell.de stattgefunden hat. Insgesamt wurden 110 Arbeiten fristgerecht im Teilnehmerbereich unter wettbewerbe­aktuell.de eingereicht. Folgende Abweichungen von der Aufgabenstellung wurden festgestellt: • 	 Arbeit 0220 hat keine räumliche Darstellung eingereicht. • 	 Bei Arbeit 0174 wurde die zulässige Textlänge von 750 Zeichen deutlich überschritten. • 	 Arbeit 0100 wurde entgegen der Vorgaben der Auslobung im Hochformat erstellt. Das Preisgericht beschließt einstimmig die genannten Arbeiten dennoch zum ersten Wertungsrundgang zuzulassen.

3.

Erster Informations- und Wertungsrundgang (09:35 Uhr)

Herr Stevens präsentiert die eingereichten Arbeiten anhand einer Beamerprojektion des Lageplans und der zugehörigen perspektivischen Darstellung. Den Anwesenden liegen die Arbeiten zudem in Form eines gebundenen Berichts vor. Das Preisgericht beschließt einstimmig, den Informationsrundgang bereits als ersten Wertungsrundgang zu nutzen. In diesem Rundgang reicht eine einzelne Stimme für eine Arbeit aus, um den Beitrag für den zweiten Wertungsrundgang auszuwählen. Das Preisgericht diskutiert die Arbeiten in kompakter Form und stimmt anschließend über die jeweilige Arbeit ab. Die folgenden Arbeiten erhalten keine Preisrichterstimme und scheiden somit im ersten Rundgang aus: 0006, 0010, 0019, 0031, 0036, 0037, 0039, 0040, 0044, 0047, 0050, 0054, 0058, 0059, 0063, 0073, 0079, 0080, 0085, 0087, 0092, 0098, 0100, 0103, 0107, 0109, 0112, 0115, 0117, 0120, 0131, 0135, 0137, 0138, 0139, 0142, 0143, 0145, 0148, 0149, 0164, 0165, 0167, 0174, 0175, 0178, 0179, 0183, 0190, 0191, 0198, 0208, 0209, 0211, 0214, 0217, 0219, 0220 Nach Abschluss des Wertungsrundganges werden die verbliebenen 52 Arbeiten in 6 Gruppen nach ihrer jeweiligen Entwurfstypologie sortiert, um im nächsten Verfahrensschritt die Vergleichbarkeit zwischen den Arbeiten zu vereinfachen.

Wohnen an der Michelangelostraße / Ergebnisprotokoll Preisgerichtssitzung zur 1. Wettbewerbsphase

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4.

Diskussion der Arbeiten/ 2. Wertungsrundgang (11:20 Uhr)

Das Preisgericht diskutiert die in der Wertung verbliebenen Arbeiten innerhalb der zuvor gebildeten Gruppen vergleichend und stellt die jeweiligen Qualitäten und Schwächen der Arbeiten gegenüber. Anschließend wird über den Verbleib der Arbeiten abgestimmt. Um im weiteren Verfahren zu bleiben, benötigt die jeweilige Arbeit die einfache Stimmmehrheit der stimmberechtigten Sach­ und Fachpreisrichter. Folgende Arbeiten scheiden im Ergebnis im 2. Wertungsrundgang aus dem Verfahren aus (in Klammern ist das jeweilige Stimmverhältnis von Ja­ zu Neinstimmen wiedergegeben): • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • Arbeit 0013 (0:11) Arbeit 0014 (0:11) Arbeit 0016 (0:11) Arbeit 0021 (0:11) Arbeit 0041 (0:11) Arbeit 0042 (0:11) Arbeit 0046 (2:9) Arbeit 0070 (0:11) Arbeit 0077 (4:7) Arbeit 0081 (0:11) Arbeit 0089 (0:11) Arbeit 0091 (1:10) Arbeit 0094 (1:10) Arbeit 0097 (1:10) Arbeit 0101 (1:10) Arbeit 0104 (0:11) Arbeit 0116 (0:11) Arbeit 0119 (3:8) Arbeit 0122 (0:11) Arbeit 0125 (0:11) Arbeit 0126 (0:11) Arbeit 0127 (0:11) Arbeit 0129 (0:11) Arbeit 0133 (0:11) Arbeit 0136 (0:11) Arbeit 0140 (2:9) Arbeit 0141 (2:9) Arbeit 0152 (0:11) Arbeit 0161 (0:11) Arbeit 0163 (0:11) Arbeit 0171 (0:11) Arbeit 0197 (3:8) Arbeit 0201 (0:11) Arbeit 0202 (1:10) Arbeit 0213 (1:10) Arbeit 0216 (0:11) Arbeit 0218 (0:11)

Wohnen an der Michelangelostraße / Ergebnisprotokoll Preisgerichtssitzung zur 1. Wettbewerbsphase

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5.

Auswahl der Arbeiten für die 2. Wettbewerbsphase

Das Preisgericht beschließt einstimmig, die noch im Verfahren verbliebenen 15 Arbeiten für die 2. Phase des Wettbewerbs auszuwählen. Somit sind folgende Arbeiten für die weitere Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe zugelassen: 0003, 0007, 0025, 0028, 0056, 0061, 0076, 0084, 0093, 0128, 0134, 0151, 0188, 0196, 0221

6.

Rückholanträge

Die Preisrichter betrachten erneut die bereits ausgeschiedenen Arbeiten aus dem 1. und 2. Wertungsrundgang. Im Anschluss daran werden einzelne Arbeiten durch die Preisrichter vorgestellt um diese für die Zulassung zur 2. Wettbewerbsphase zur Abstimmung zu stellen. Für folgende Arbeiten werden Rückhol¬anträge gestellt und abgestimmt (in Klammern ist das jeweilige Stimmverhältnis von Ja­ zu Neinstimmen wiedergegeben): • • • • • • • • • Arbeit 0046 (10:1) Arbeit 0059 (10:1) Arbeit 0077 (8:3) Arbeit 0097 (10:1) Arbeit 0101 (8:3) Arbeit 0119 (5:6) Arbeit 0140 (2:9) Arbeit 0141 (1:10) Arbeit 0197 (3:8)

Somit werden die Arbeiten 0046, 0059, 0077, 0097 und 0101 in das Verfahren zurückgeholt und gemeinsam mit den in Abschnitt 5 genannten Arbeiten für die weitere Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe innerhalb der 2. Wettbewerbsphase ausgewählt.

7.

Hinweise des Preisgerichts für die weitere Bearbeitung

Auf der Grundlage der intensiven Diskussion des Preisgerichts werden für die weitere Bearbeitung unterschiedliche Punkte hervorgehoben und als Hinweise für die weitere Bearbeitung formuliert. Diese werden allgemein gefasst und sind nicht auf Einzelbeiträge bezogen. Die Hinweise werden und von den stimmberechtigten Preisrichtern einstimmig beschlossen. Die genannten Seitenzahlen beziehen sich auf die Auslobung. • Auch in der 2. Wettbewerbsphase gelten die Vorgaben der Auslobung. Die Konformität mit den zwingend nachzuweisenden und zu berücksichtigenden Vorgaben und Zielstellungen wird in der 2. Wettbewerbsphase wesentlich stärker gewichtet, als dies innerhalb der skizzenhaften Lösungsansätze der 1. Wettbewerbsphase der Fall war.

Wohnen an der Michelangelostraße / Ergebnisprotokoll Preisgerichtssitzung zur 1. Wettbewerbsphase

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• 	 Es wird ausdrücklich auf die in 1.4 der Auslobung verankerte Verplichtung zur Hinzuziehung eines Landschaftsarchitekten für die weitere Bearbeitung hingewiesen (S. 11). • 	 Bei den geforderten Leistungen laut 1.11 der Auslobung (S. 18) für die zweite Phase des Wettbewerbs wird Nr. 2 wie folgt geändert: Die Darstellung der freiraumplanerischen Vertiefung im Maßstab 1:200 entfällt und wird durch die folgenden Leistungen ersetzt: ◦ 	 freiraumplanerische Vertiefung im Nachverdichtungsbereich im Maßstab 1:500 ◦ 	 exemplarische Erschießungsgrundrisse für neu geplante Wohngebäude im Maßstab 1:500 • 	 Es wird auf die in der Auslobung enthaltene Empfehlung verwiesen, in der zweiten Wettbewerbsphase einen Verkehrsplaner beratend hinzuziehen (S. 11). • 	 Die Leistungsfähigkeit der Michelangelostraße ist weiterhin zu sichern, d.h. es kann keine Verkehrsberuhigung erfolgen. • 	 Die vorhandenen Leitungen der technischen Infrastruktur sind soweit wie möglich zu berücksichtigen (S. 51). • 	 Die Situation an der Greifswalder Straße, Ecke Michelangelostraße bedarf einer städtebaulichen Behandlung als lesbaren Eingang zum Quartier. Im Kreuzungsbereich ist der vorhandene Straßenquerschnitt der Michelangelostraße mit getrennten Fahrbahnen und einer Mittelinsel beizubehalten, um die Anbindung an die Greifswalder Straße und die Einmündung der gegenüberliegenden Ostseestraße zu sichern (S. 48). Gleiches gilt für den östlichen Endpunkt der Michelangelostraße im Übergang zur Kniprodestraße. • 	 Aufgrund der heute vorhandenen und der künftig zu erwartenden Belastung an der Michelangelostraße durch Lärmimmissionen werden städtebauliche Lösungsvorschläge zum Lärmschutz von den Wettbewerbsteilnehmern erwartet. • 	 Bezüglich des ruhenden Verkehrs wird auf die Ausführungen in der Auslobung hingewiesen (S. 49-50). • 	 Die Endhaltestelle der Buslinie 200 (derzeit im Bereich zwischen der Michelangelostraße und der Hanns-Eisler-Straße) ist ausreichend zu dimensionieren und auszustatten. Es wird auf die technischen Anforderungen der BVG verwiesen (S. 50). • 	 Es werden Vorschläge zur städtebaulichen Behandlung des ungedeckten Sportplatzes am östlichen Ende der Michelangelostraße, Ecke Kniprodestraße erwartet. • 	 Es sind keine großlächigen Angebote für Gewerbe­ bzw. Einzelhandelsnutzungen innerhalb des Wettbewerbsgebiets vorzusehen. Bei der Planung der Erdgeschosse sind lexible (hybride) Strukturen an geeigneten Lagen vorzusehen, die sowohl gewerbliche Nutzungen als auch Wohnungen ermöglichen. Grundsätzlich ist die Wohnqualität auch in den Erdgeschossen der geplanten Neubauten anzustreben. • 	 Das Verhältnis von privaten zu öffentlichen Freilächen ist hinsichtlich der Folgekosten für ihre Plege und Unterhaltung zu prüfen. Da die Plege großer öffentlicher Flächen inanziell nicht darstellbar ist, sollte eine verstärkte Zuordnung zu privaten oder halböffentlichen Nutzungen erfolgen.

Wohnen an der Michelangelostraße / Ergebnisprotokoll Preisgerichtssitzung zur 1. Wettbewerbsphase

9

•

Die städtebauliche Dichte soll mindestens in der Größenordnung wie in der Umgebung gewählt werden. Allgemein wird eine urbane Dichte erwartet, die ausreichende Möglichkeiten für Nachverdichtung und Neubau aufweißt.

8.

Abschluss der Sitzung, Ausblick

Frau Tophof fasst die Ergebnisse der Sitzung zusammen und bedankt sich bei allen Beteiligten für die positive und konstruktive Zusammenarbeit. Sie weist auf den in der Auslobung unter 1.19 festgesetzten weiteren Terminrahmen, gibt ihr Amt an den Auslober zurück und verabschiedet die Anwesenden. Herr Weiss und Herr Stevens bedanken sich seitens der Wettbewerbskoordination bei allen Beteiligten und verweisen auf das weitere Vorgehen bis zur Preisgerichtssitzung zur 2. Wettbewerbsphase am 16.12.2014. Das Protokoll zur Sitzung wird mit der Vorsitzenden des Preisgerichtes abgestimmt und den Teilnehmern durch wettbewerbe­aktuell.de per Email zur Verfügung gestellt. Die Sitzung wird um 16:45 Uhr geschlossen.

aufgestellt St. Wörsdörfer / M. Stevens

Wohnen an der Michelangelostraße / Ergebnisprotokoll Preisgerichtssitzung zur 1. Wettbewerbsphase

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Protokollfreigabe der Preisrichter


Wohnen an der Michelangelostraße / Ergebnisprotokoll Preisgerichtssitzung zur 1. Wettbewerbsphase

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Wohnen an der Michelangelostraße / Ergebnisprotokoll Preisgerichtssitzung zur 1. Wettbewerbsphase

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Wohnen an der Michelangelostraße / Ergebnisprotokoll Preisgerichtssitzung zur 1. Wettbewerbsphase

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Wohnen an der Michelangelostraße / Ergebnisprotokoll Preisgerichtssitzung zur 1. Wettbewerbsphase

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Verfasser der ausgeschiedenen Arbeiten der 1. Wettbewerbsphase 1. Wertungsrundgang
Arbeit 0006 Arbeit 0010 Arbeit 0019 Arbeit 0031 Arbeit 0036 Arbeit 0037 Arbeit 0039 Arbeit 0040 Arbeit 0044 Arbeit 0047 Arbeit 0050 Arbeit 0054 Arbeit 0058 Arbeit 0063 Arbeit 0073 Arbeit 0079 Arbeit 0080 Arbeit 0085 Arbeit 0087 Arbeit 0092 Arbeit 0098 Arbeit 0100 Arbeit 0103 Arbeit 0107 Arbeit 0109 STUDIOBERLIN, Berlin Finner Keiner Architekten, Berlin ARGE URMANN RADLER ARCHITEKTEN, Berlin Mijaa Architektur, Essen eva | eckstein verhülsdonk architekten, Berlin P.GOOD Praschl­Goodarzi Architekten ZT GmbH, Wien Joachim Harms - Architekt, Berlin Thomas Kröger Architekt, Berlin Christoph Kohl | KK Architekten, Berlin Feddersen Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin KOPPERROTH & Dagmar Pelger, Berlin Büro Urbane Prozesse, Dickmann Richter Architekten, Berlin DMSW Partnerschaft von Architekten / Capatti Staubach Urbane Landschaften, Berlin matzke|architekten, Berlin GRAETZ Architekten Am Urban Gesellschaft v Architekten mbH, München Kränzle+Fischer­Wasels Architekten, Karlsruhe tafkaoo associates, Berlin ISSSresearch&architecture, Nyons Architekten Kauschke + Partner, Berlin Büro für Architektur und Städtebau Christine Edmaier, Berlin Atelier Murauer, Wien AK_Architekten, Berlin V­OLZ, Paris Gildo Eisenhart Architekt, Stuttgart Architekturbüro Miller, Neufelden

Wohnen an der Michelangelostraße / Ergebnisprotokoll Preisgerichtssitzung zur 1. Wettbewerbsphase

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Arbeit 0112 Arbeit 0115 Arbeit 0117 Arbeit 0120 Arbeit 0131 Arbeit 0135 Arbeit 0137 Arbeit 0138 Arbeit 0139 Arbeit 0142 Arbeit 0143 Arbeit 0145 Arbeit 0148 Arbeit 0149 Arbeit 0164 Arbeit 0165 Arbeit 0167 Arbeit 0174 Arbeit 0175 Arbeit 0178 Arbeit 0179 Arbeit 0183 Arbeit 0190 Arbeit 0191 Arbeit 0198

PEH architektur, Mettmann Gässler Architekten, Lübeck MARKUS FIEGL ARCHITEKT, Berlin Kubeneck Architekten, Berlin Murnaghan/Baneke Partnerschaft, Dublin L Architecture, Berlin Silke Volkert / Magnus Weightman, Rotterdam Bachmann Badie Architekten, Köln BOCK NEUHAUS PARTNER, Coesfeld roedig.schop architekten GbR, Berlin ARGE Strugar Wiegner, Berlin Architekturbüro Bernhard Mensen, Münster ARCHITECTURE MEETS YOU ­ Schöberl Schuh Morawietz GbR, Regensburg Enno Schneider Architekten / Prof. Dr. Schneider + Co. GmbH, Berlin White Arkitekter, Stockholm und Maximilian Wetzig Architekt, Berlin Faerber Architekten, Mainz GABU Heindl Architektur, Wien Blanco, Köln Burckhardt Fischer Architekten GmbH, Berlin Jägnefält Milton AB, Stockholm JWA, Berlin winkelmüller.architekten, Berlin OPAS, Rotterdam PSLA Architekten ZT KG, Wien LEYER ARCHITEKTEN BERLIN und ARCHITEKTURBÜRO BERTRAM THYSSEN, Berlin

Wohnen an der Michelangelostraße / Ergebnisprotokoll Preisgerichtssitzung zur 1. Wettbewerbsphase

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Arbeit 0208 Arbeit 0209 Arbeit 0211 Arbeit 0214 Arbeit 0217 Arbeit 0219 Arbeit 0220

Adelino Magalhaes, Madrid Koop Belvedere ­ Jochen Hoog, Leimen Merrtens Architektur + Stadtplanung, Kottgeisering ac.ka ­Architektur und Tom Wünschmann Architecture & Design, Berlin Volkmar Nickol Architekten, Berlin Felix Wetzstein und Stéphane Maupin & Partners, Paris Kentgens Architekten, Berlin

2. Wertungsrundgang
Arbeit 0013 	 Arbeit 0014 Arbeit 0016 Eingartner Khorrami Architekten, Berlin SUPERBLOCK ZT GmbH, Wien MARS Architekten und Ali Saad (Städtebau) und Treibhaus Berlin (Landschaftsarchitektur) und Lavaland (Landschaftsarchitektur), Berlin Finner Keiner Architekten, Hamburg Becker, Berlin URMANN RADLER ARCHITEKTEN, federführend URMANN ARCHITEKTEN ZT GmbH, Linz Schaltraum Architektur, Hamburg reset. und Christoph Dieck, Berlin 2D+ Architekten, Berlin Muck Petzet Architekten, München pos architekten Schneider ZT KG, Wien H2R Architekten BDA, München FORM SOCIETY, Wasserbillig Deimel Oelschläger Architekten Partnerschaft, Berlin emhz architekten und engel meier-hartmann zillich, Berlin

Arbeit 0021 Arbeit 0041 	 Arbeit 0042 	

Arbeit 0046 	 Arbeit 0070 	 Arbeit 0077 Arbeit 0081 Arbeit 0089 	 Arbeit 0091 	 Arbeit 0094 	 Arbeit 0097 Arbeit 0101

Wohnen an der Michelangelostraße / Ergebnisprotokoll Preisgerichtssitzung zur 1. Wettbewerbsphase

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Arbeit 0104 Arbeit 0116 Arbeit 0119 Arbeit 0122 Arbeit 0125 Arbeit 0126 Arbeit 0127 Arbeit 0129 Arbeit 0133 Arbeit 0136 Arbeit 0140 Arbeit 0141 Arbeit 0152 Arbeit 0161 Arbeit 0163 Arbeit 0171 Arbeit 0197 Arbeit 0201 Arbeit 0202 Arbeit 0213 Arbeit 0216 Arbeit 0218

schleicherheinemeyerbeck ARCHITEKTEN GmbH, Stuttgart Architekturbüro Behrendt mit AAMK92 F29 Architekten GmbH, Dresden Janser Castorina Architektur, Gleisdorf Klaus Theo Brenner ­ Stadtarchitektur Brenner · Krohm ·Architekten, PartG, Berlin Landherr / Architekten und Ingenieure GmbH, Hoppegarten (GT Waldesruh bei Berlin) Selle + Raithel Architekten, Berlin Amann Canovas Maruri und Temperaturas Extremas, Madrid Nyvo Up, Brussel Scarsato STP Architekten, Berlin ArchitekturConsult ZT GmbH, Graz STADLER PRENN Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin studioinges Architektur und Städtebau, Berlin a27, München Matuschewski Architekten, Berlin ff-Architekten, Berlin JWA, Berlin HEIDE & VON BECKERATH, Berlin Deubzer König Architekten GmbH, Berlin Kaminski Architekten, Berlin welparchitekten, Berlin nokaly, Berlin

Wettbewerb

Wohnen an der Michelangelostraße 
 Berlin Pankow-Prenzlauer Berg Bericht der Vorprüfung 1. Wettbewerbsphase

Wettbewerbskoordination Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Patrick Weiss, II D 2 Brückenstraße 6 10179 Berlin-Mitte Auslobung und Durchführung Stadt • Land • Fluss Büro für Städtebau und Stadtplanung Mahlower Straße 24 12049 Berlin Informationstechnik / Internet wettbewerbe aktuell Verlags GmbH Maximilianstraße 5 79100 Freiburg www.wettbewerbe-aktuell.de Titelbild Panoramaaufnahme der Michelangelostraße (Quelle: Steffen Wörsdörfer) Druck Ahrensfeld & Wolf, Berlin

Offener, zweiphasiger städtebaulicher Ideenwettbewerb Wohnen an der Michelangelostraße Berlin Pankow-Prenzlauer Berg

Bericht der Vorprüfung zur Sitzung des Preisgerichtes der 1. Wettbewerbsphase am 13. Oktober 2014


Inhaltsverzeichnis
Teil 1 Bericht der Vorprüfung .............................................................4
 Art des Verfahrens ......................................................................4
 Bekanntmachung .......................................................................4
 Einlieferung der Wettbewerbsarbeiten ........................................4
 Verfahren der Vorprüfung............................................................4
 Vollständigkeit der Wettbewerbsarbeiten ....................................5
 Geforderte Leistungen ................................................................5
 Beurteilungskriterien des Preisgerichtes .....................................5
 Gliederung der Einzelberichte .....................................................5
 Teil 2 Einzelberichte ............................................................................7


Berlin, 13. Oktober 2014


Wohnen an der Michelangelostraße / Bericht der Vorprüfung zur 1. Wettbewerbsphase

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Teil 1 Bericht der Vorprüfung
Art des Verfahrens Der Wettbewerb wird als offener städtebaulicher Ideenwettbewerb für Architekten und Stadtplaner im zweiphasigen Verfahren gemäß § 3 der Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013) durchgeführt. In der 2. Phase des Wettbewerbs ist eine Arbeitsgemeinschaft mit Land­ schaftsarchitekten zwingend erforderlich. Das gesamte Verfahren ist bis zum Abschluss anonym. Die Wettbewerbssprache ist Deutsch. Bekanntmachung Die Bekanntmachung des offenen, zweiphasigen Ideenwettbewerbs erfolgte ab dem 08. September 2014 auf der Internet-Plattform der wettbewerbe aktuell Verlags GmbH. Die Kommunikation mit den Teilnehmern erfolgt ausschließlich über den Teilnehmerbereich des Wettbewerbs unter www.wettbewerbe-aktuell.de Abgabe der Wettbewerbsarbeiten Die Wettbewerbsarbeiten der 1. Phase waren bis zum 07.10.2014 bis 14.00 Uhr ausschließlich per Internetformular im Teilnehmerbereich des Wettbewerbs bei www.wettbwerbe-aktuell.de hochzuladen. 110 Wettbewerbsbeiträge gingen bis zum 07.10.2014, 14.00 Uhr ein. Die Arbeiten wurden nach Eingang durch wettbewerbe-aktuell automatisch mit Kennzahlen versehen. Die Verfassererklärung war als Internetformular im Teilnehmerbereich auszufüllen und abzuspeichern. Die Verfasserdaten bleiben bis nach der Preisgerichtssitzung der 2. Phase unter Verschluss. Die Arbeiten wurden nach den in der Auslobung genannten formalen Anforderungen geprüft. Die formale Vorprüfung wurde vom 07. Oktober 2014 bis zum 08. Oktober 2014 durch wettbewerbe-aktuell durchgeführt. Geforderte Leistungen 1. 	 Abgabeblatt 1: Lageplan, M 1 : 2.000 Veranschaulichung der städtebaulich­freiräumlichen Leitidee mit der geplanten Verteilung der Baumassen als Dachaufsicht mit Angabe zur Anzahl der Geschosse, der Gliederung der Freiräume sowie der Erschließungssystematik und Wegeführung 2. 	 Abgabeblatt 2: eine perspektivische Darstellung des Gesamtkonzeptes aus der Vogellugperspektive 3. 	 Textliche Erläuterung des Konzeptes: einzureichen innerhalb des vorgegebenen Abgabeformulares im Teilnehmerbereich der Internetplattform (max. 750 Zeichen) 4. 	 erfassererklärung: V Die Verfassererklärung erfolgt ausschließlich im Teilnehmerbereich in einem Online­Formular.

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Die einzureichenden Unterlagen waren in einfacher, schematischer Form auszuarbeiten. Es wurden keine ausgearbeiteten Lösungen erwartet, sondern Lösungsansätze, die grundsätzliche Überlegungen als erste Annäherung an die Wettbewerbsaufgabe zeigen. Die Lösungsansätze waren prägnant und informativ unter Einhaltung des vorgegebenen Layout­ Formats darzustellen. Vollständigkeit der Wettbewerbsarbeiten Die Vollständigkeit der Wettbewerbsarbeiten wurde gemäß 1.11 der Auslobung geprüft. Folgende Abeichungen von den geforderten Wettbewerbsleistungen wurden festgestellt: •	 •	 •	 Bei der Arbeit 0220 fehlt die räumliche Darstellung Bei Arbeit 0174 wurde die zulässige Textlänge von 750 Zeichen deutlich überschritten. Die Arbeit 0100 wurde im Hochformat erstellt.

Beurteilungskriterien und -verfahren des Preisgerichts Beurteilungskriterien des Preisgerichtes in der 1. Wettbewerbsphase sind gem. 1.12 der Auslobung wie folgt (die Reihenfolge der Kriterien hat auf deren Wertigkeit keinen Einluss): Allgemeine Anforderungen • 	 Übereinstimmung mit formalen Kriterien • 	 Fristgerechte Einlieferung • 	 Vollständigkeit der Leistungen Beurteilungskriterien • 	 Qualität des städtebaulichen Konzeptes Städtebauliche und freiräumliche Verlechtung • 	 Qualität des Freilächenkonzeptes • 	 Qualität des Nutzungskonzeptes • 	 Qualität des Erschließungskonzeptes • 	 Berücksichtigung der nachbarlichen Bezüge • 	 Flexibilität und Realisierbarkeit Mit Hilfe der Beurteilungskriterien wählt das Preisgericht in Wertungsrundgängen ca. 25 Teilnehmer für die 2. Wettbewerbsphase aus. Gliederung der Einzelberichte Jede Arbeit wird auf 1 Seite DIN A4 dargestellt.

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Teil 2 Einzelberichte


Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Markus Schlosser Architekten / bbz landschaftsarchitekten Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0003 ­ Für die 2. Phase ausgewählt

Grundidee ist die Anlage eines großzügigen Boulevards als Fortführung der übergeordneten innerstädtischen Verbindung. Auf der Südseite definiert ein urbanes Wohnband sowohl die Straßenflucht als auch differenzierte Binnenräume. Schule und Kita sind dem Sportplatz vorgelagert, zwei Sporthallen schirmen nach Süden hin ab. Eine durchlässige Reihe von Wohnhäusern formuliert die Nordseite der Straße, fasst die Höfe und bildet zugleich eine Adresse für das Quartier aus. Die erforderlichen Stellplätze sind in eingeschossigen Tiefgaragen untergebracht, oberirdisch werden Stellplätze straßenbegleitend angeboten. Der Boulevard verleiht dem Gebiet eine neue Identität, schafft Aufenthaltsräume und stärkt die Querverbindung zwischen den Quartieren.

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STUDIOBERLIN, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0006 ­ 1. Rundgang

0006

Südlich der Michelangelostraße werden verdichtete Wohnformen in einer Kette von 6 Stadtstücken vorgeschlagen. Sie bilden einen rhytmisierten Raum zur Michelangelostraße und öffnen sich andererseits nach Süden zum autofreien Grünstreifen vor den bestehenden Plattenbauten. Eine Grundschule mit 2 3-Fachsporthallen bilden den östlichen Abschluss. Nördlich der Michelangelostraße werden die ehemals völlig unhierarchischen Außenräume zwischen den gereiten Q3A-Plattenriegel mittels ergänzender Bebauung zu 12 Wohn-Spangen & -Höfen zuzusammengefasst . Die Orientierung der Wohnungen auf gemeinschaftliche Grünflächen und private Mietergärten bilden an dem diesem Standort das Potential für -vornehmlich-genossenschaftliches Wohnen.

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Frank Görge Architekt, Hamburg Wettbewerbsbeitrag Nr. 0007 ­ Für die 2. Phase ausgewählt

0007

Der Bereich nördlich der Michelangelostraße wird an seinen Rändern mit neuen Wohnbebauungen räumlich gefasst. Im Inneren ist nur eine sehr geringe Nachverdichtung vorgesehen. Für die großzügigen Grünflächen werden vor allem gemeinschaftliche Nutzungen vorgeschlagen. Südlich der Michelangelostraße entstehen Baufelder für neue Stadtbausteine, die die Realisierung unterschiedlicher Wohnformen ermöglichen, vom großen Haus mit Flächen für Handel, Arbeiten und Wohnen über den städtischen Block mit Geschosswohnungen und gemeinsam genutzten grünen Hof bis hin zu parzellierten Bebauungen mit individuellen Freiräumen. Die Quartiere werden untereinander und mit dem im Süden liegenden Mühlenkiez durch zahlreiche Wegeverbindungen miteinander vernetzt.

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Finner Keiner Architekten, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0010 ­ 1. Rundgang

0010

Behutsame Nachverdichtung im Mühlenkiez unter Erhalt der großzügigen Freiräume, die eine besondere Qualität haben. Ergänzung der bestehenden Bauten mit differenzierten Wohnangeboten, Nahversorgung und Gemeinschaftseinrichtungen. Definition der Freiflächen und Umgestaltung für private und öffentliche Nutzungen. Aufwertung des inneren Wohnweges entlang von Gemeinschaftseinrichtungen und zentralem Spielplatz. Umgestaltung der Michelangelostraße zum städtischen Boulevard, mit Flächen für Einzelhandel und Versorgung, Wohnen und Arbeiten, soz. bzw. sportliche Einrichtungen wie Sport, Schule und KITA. Verbindung der Quartiere nördl. und südl. der Michelangelostraße, Fortführung der Wege vom Komponistenviertel bis hin zur Storkowerstraße.

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Eingartner Khorrami Architekten, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0013 ­ 2. Rundgang

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Die Michelangelostraße wird neu trassiert und bekommt einen neuen, differenzierten Querschnitt, welcher den schnellen Fahrverkehr vom langsamen Erschließungsverkehr durch dazwischen angeordnete Baumreihen trennt. Jeweils zwei Richtungsfahrspuren werden seitlich begleitet von langsamen Erschließungs-und Abbiegespuren (Vorbild: Klingerhöferstr., Heerstr., Großstädte Spaniens). So wird die breite Straße urban und der Fahrverkehr auf Distanz zur städtischen Adresse gehalten. Meyerbeer- und Bizetstr. werden verlängert und verklammern die Quartiere miteinander. Ein Platz im NW markiert den Auftakt zur Allee. An die bestehenden Zeilenbauten docken U-förmige Mietshäuser an, als Pendant gegenüber formulieren vier große Häuser die Stadtkante.

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SUPERBLOCK ZT GmbH, Wien Wettbewerbsbeitrag Nr. 0014 ­ 2. Rundgang

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SYSTEMISCHE VERNETZUNG Das neue Wohnquartier verbindet die im Norden und Süden an das Planungsgebiet anschließenden Kieze. Der Quartierplatz als Bindeglied zur Gründerzeitbebauung, der Quartierspark zur südlichen Siedlung der Moderne. LINARE VERNETZUNG Die radiale Abfolge von Platz/Park wird durch das Parkband Michelangelo gestärkt. Es erhält einen eigenen Charakter und markiert somit einen individuellen Ort für das Quartier. PARKIERUNG Die Parkierung wird am Quartiersrand organisiert. Die interne Erschließung bleibt Fußgängern vorbehalten. BLINDE WAND Die Brandwände der Zeilen werden als Anbauflächen genutzt. NEUE INNENHÖFE Die neuen Baukörper bilden individ. Freiräume zwischen den überformten Zeilen, die für die Bewohner nutzbar werden.

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MARS Architekten und Ali Saad (Städtebau) und Treibhaus Berlin (Landschaftsarchitektur) und Lavaland (Landschaftsarchitektur), Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0016 ­ 2. Rundgang

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Die spätmoderne Stadtstruktur wird behutsam ergänzt und durch Baukörper und öffentliche Räume vervollständigt. Der Straßenraum der Michelangelostrasse wird beidseitig neu artikuliert. Im Norden wird die offene Zeilenstruktur linear gefasst und akustisch geschützt. Das Innere der bestehenden Struktur wird durch kompakte Gebäude mit Mischnutzung leicht nachverdichtet. Im Süden öffnen sich durch die porös strukturierte Gebäudekette neue Plätze, Nischen und Grünräume. Hier wie auch im Norden ergänzen die baulichen und landschaftlichen Eingriffe den Bestand, so daß sie identitätsstiftende, halb-öffentliche Cluster bilden. Eine ringförmige Promenade verbindet die beiden Quartiersteile über räumliche Bezüge und öffentliche Aktivitäten.

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ARGE URMANN RADLER ARCHITEKTEN, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0019 ­ 1. Rundgang

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Leitthema:Wiese_neue Gebäude wie verwehte Samen_Adressenbildung an der Michelangelo_kräftige städtebauliche Kante an der Greifswalder_ Nahversorgung im EG der neuen Kopfbauten entlang der Michelangelo_Wiesenkonzept zur Steigerung der Aufenthaltsqualität im gesamten Wettwerbsgebiet_Schaffung von 4 Nord-Südverbindungen_Haupt- und Nebenwege wie sanft geschwungene Pfade in Wiesenlandschaft_Organisch geformete Bereiche für Spiel, Sport, Fitness und Kieztreffs_Gefaltete Topografie zur Lärmminimierung entlang der Michelangelo, diese taucht auch immer wieder im Gebiet auf _Ruhender Verkehr entlang der Hauptverkehrsstr._große TG unter Schulstandort. Ein städtebaulich prägnanter Eingriff mit einer verträglichen Verdichtung der das Bestehende stärkt

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Finner Keiner Architekten, Hamburg Wettbewerbsbeitrag Nr. 0021 ­ 2. Rundgang

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Die neue Bebauung nimmt Bezüge / Fluchten des Bestandes auf und ergänzt diesen, so dass neue, im Maßstab angenehme städtische Räume / Freiräume entstehen. Die nördl. der Michelangelostr. gelegene Bebauung wird punktuell ergänzt, die Zeilen verlängert. Wege und Straßen werden fortgeführt, ergänzt, im Profil neu geschaffen. Grünräume im Quartier werden erhalten, neue begrünte Plätze / Höfe ergänzt. Die Konzentration der öffentlichen Nutzungen (Schule, Kita, Sporthalle) bei der bestehenden Sportanlage nutzt Synergien und vermeidet störende Funktionsüberlagerungen. Die Kita ist als eigenständige Einheit in das Schulgebäude integriert, ein 'Bildungscampus' entsteht. Die neuen Wohnbauten sind mit starkem Bezug zu Grünräumen konzipiert.

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abc architektur berlin clarmann, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0025 ­ Für die 2. Phase ausgewählt

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small eco-footprints for tall houses Die unerbittlichen Plattenbauten im Süden spenden Schatten für die Erschließungsgasse und werden durch vorgestellte, vertikale Akzente rhythmisiert. Bis zu 18-geschossige Wohntürme markieren hier die besonderen Situationen der ansonsten 12-geschossigen Spuren. Der Auftakt des Ensembles und die mit Bedacht situierten Fluchten fassen so auch die Tiefe des Raumes; die Länge der Michelangelostraße wird räumlich gegliedert. Korrespondierend mit der Südbebauung erhalten die Zeilenbauten im Norden ihre Fassung durch 8-geschossige Fassaden zur Straße. So hoch wie die Zeilen selbst formen rückwärtige Stadtvillen die undefinierten Zeilenzwischenräume zu wohnlichen Gärten. Raum geben und Platz lassen.

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Schindler Friede Architekten, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0028 ­ Für die 2. Phase ausgewählt

0028

Das Profil der Ostseestraße wird weitergeführt. Der Verkehr wird verlangsamt und die Querung für Fussgänger verbessert. Die Neubauten schaffen einen erkennbaren Strassenraum. Nördlich der Straße werden die bestehenden Wohnbauten zu halboffenen Höfen ergänzt. Es entstehen jeweils im Wechsel ruhige Höfe und in Nord-Süd-Richtung durchlässige Bereiche. Hier stellen wir uns grössere Wohnungen für Familien vor. Im Süden wird auf einem Streifen von ca. 35 Meter Tiefe eine zweigeschossige Bebauung mit wohnungsnahen Dienstleistungen vorgeschlagen. Daraus wachsen Hochhäuser mit 10 bis 13 Geschossen empor, die sich jeweils nach Westen bzw. Osten orientieren. Hier entstehen kleinere Wohnungen für ältere Menschen, betreutes Wohnen oder Studenten.

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Mijaa Architektur, Essen Wettbewerbsbeitrag Nr. 0031 ­ 1. Rundgang

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Nord: Die Zeilen werden zu Blöcken geschlossen, sie entwickeln so eine ordnende Kraft gegenüber der fragmentierten Umgebung. Zusammen mit den Scheibenhäusern bilden sich nun öffentliche sowie private Freiräume. Das Quartier wird verdichtet, die den Hochhäusern vorgelagerten Freiflächen bleiben bestehen und unversiegelt. Süd: Den Wohnscheiben werden straßenbegleitend Kopf- und Zeilenbauten gegenübergestellt. Im Zwischenraum überführt ein Blätterdach die Maßstablosigkeit der Wohnscheiben auf das Erdgeschossniveau. Das Schul-/Bürgerzentrum am Ende des Freiraumbandes wird seiner Bedeutung angemessen positioniert. Die neuen Volumen fassen den Straßenraum, die Michelangelostr. wird als Stadtraum erlebbar und die Ostseestr. im Profil fortgeführt.

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eva | eckstein verhülsdonk architekten, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0036 ­ 1. Rundgang

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Die Ansatz sucht nicht nach einem gefassten Straßenraum entlang der Michelangelostr. Vielmehr bildet die straßenbegleitende Verdichtung in einem Wechsel von grünen und baulichen Volumen den Übergang zum östlich angrenzenden Grünraum. Die neuen Körper werden in Höhe und Orientierung vom Bestand her zur einem verträglichen Maße zur Straße hin entwickelt und brechen so die starren Zeilen des Bestands auf. Die Belegung der EGs mit allg. Infrastruktur soll die neuen Außenräume beleben. Dies wird mit angelagerten Außenzonen an den 5-geschossigen Bestandszeilen weitergedacht dient als Anregung zu Aktivierung der scheinbar wenig genutzten Gärten. Punktbauten füllen das parkähnliche Areal im Norden auf.

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P.GOOD Praschl-Goodarzi Architekten ZT GmbH, Wien Wettbewerbsbeitrag Nr. 0037 ­ 1. Rundgang

0037

Leitbild Diversität, Urbanität und Maßstäblichkeit Vielfältige, differenzierte, maßstäbliche Struktur als logische Ergänzung des Bestandes Implementieren von Urbanität in die bestehende, antiurbane Siedlungsstruktur Zentraler Quartiersplatz mit Nahversorgung, Gastronomie und Infrastruktur Quartiersmanagement zur Bürgerinformation und -beteiligung am zentralen Platz Hohe Qualität der öffentlichen Freiflächen anstatt bloßer Quantität Aufteilen der Michelangelostraße in zwei Quartiersstraßen mit Einbahnregelung Attraktive Querungsmöglichkeiten Anbindung des nördlich angrenzenden Quartiers durch Verlängerung der Gounodstraße Sport- und Schulzentrum mit urbanem Vorplatz bei Sportplatz Großteil der Stellplätze in unterirdischen Garagen

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Joachim Harms - Architekt, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0039 ­ 1. Rundgang

0039

Michelangelostr.:Brücke als Quartierseingang, beids. straßenbegl. 2-geschoss. Band mit Mischnutzung (Läden, Büro) aufgesetzte Wohntürme, Anbindung zu Wohnzeilen/-höfen. Quartiersplatz:Arrondierung mit Schule (Quartiersangebot Bibliothek etc.) KITA Wohnen Café Läden Umbau Bestandsplatz zu Quartiersplatz, Fortsetzung der Platzfolge an der Gürtelstraße als Nord-Süd-Band/Greifswalder- Gürtelstr.:Schließung Gebäudeflucht, Überbauung Fernwärme Station Promenade/Wege: Erhalt im Mittelbereich des nördl. Gebietes, Anbindung an Plätze und Grünzug am Friedhof (Feengarten), Straßenquerungen zum südl. Quartier Parken:Beids. Parkmöglichkeiten entlang der Straßen, Tiefgaragen unter der neuen Bebauung Bauabschnitte:Brücke/Zeilen/Bänder/Blöcke

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Thomas Kröger Architekt, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0040 ­ 1. Rundgang

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Der in West-Ost-Richtung verlaufende Straßenzug soll als zentrales städtisches Motiv der Michelangelostraße in seiner Erlebbarkeit und Öffentlichkeit ausgebaut werden und die rhythmische Abfolge von Blöcken und Plätzen weitergeführt werden. Hierfür findet eine räumliche Umkehrung unterschiedlich starker Verdichtungen und Fassungen statt. So wird die neue Stadtmitte wie eine Insel vom grünen Bestandsviertel umgeben. Dieser städtische Park wird punktuell zur Adressbildung nachverdichtet. Der zentrale dreigliedriger Block schafft eine räumlich-programmatische Zentralität, der die klassischen Stadtfunktionen versammelt und identitätsstiftend auf das umgebende Viertel wirkt.

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Becker, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0041 ­ 2. Rundgang

0041

Straße komplett überbaut, Abdeckelung gegen Schallemissionen. In einem Gerüst können sämtliche wünschenswerten Wohnungsgrößen realisiert und angepaßt werden, Maßgabe: mindestens die Hälfte der Geschoßfläche für Gärten auf der Etage vorhalten Mittelzonen Regenwasserzisternen für Grauwasser, generell Gründächer Erdgeschosse beidseitig der Fahrstraßen Läden, öffentliche Einrichtungen. 500 WEP im Bereich des ehemaligen Verkehrsgrün Ergänzung mit Punkthäusern, insg. min 600 WE. Großflächige Reduzierung versiegelter Fahr- und Parkflächen zu wassergebundenen Fußwegen Hoher Anteil an öffentlichen und privaten Grünflächen auf der Etage. Kindergarten in der Erdgeschoßzone

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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URMANN ARCHITEKTEN ZT GmbH mit URMANN RADLER ARCHITEKTEN, Linz Wettbewerbsbeitrag Nr. 0042 ­ 2. Rundgang

0042

Wohnen im Park Transformation der Nachkriegszeit Strukturen in ein neues Stadtquartier. Die Verdichtungsstrategie des Gebiets ist eine Synergie zwischen dem räumlichen Kontext und den hochwertigen Freiflächen. Nördlich kommt es zu einer Transformation der Zeilenbausteine in kompakte Blockrandbebauungen. Die aufgelösten Baublocks bilden kompakte Wohnhöfe als Inseln in der Parklandschaft. Südlich nutzt die Bebauung das Potenzial des schmalen Areals und entwickelt sich als Wirbelsäule entlang der Strasse. Die vertikal kombinierten Hybriden aus Punkthochhäuser und Baublocks setzen bauliche Akzente und lassen den Stadtraum transparent. Das übergeordnete Landschaftskonzept als Park verbindet das gesamte Areal und wirkt als grüner Katalysator.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Christoph Kohl | KK Architekten, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0044 ­ 1. Rundgang

0044

- Räumliche und funktionelle Zusammenführung der beiden Quartiere nördlich und südlich der Michelangelostraße durch bauliche Verdichtung. - Schaffung eines deutlich erkennbaren Stadtraumes entlang der Michelangelostraße unter Beibehaltung des heutigen Verlaufs und Breite der Fahrspuren. - Stärken der Wegebeziehung zum Volkspark Prenzlauer Berg durch eine vom Verkehr getrennte Wegeführung entlang der Michelangelostraße. - Gliederung und Differenzierung der Freiflächen in Quartiersplätze, Spielflächen, Gemeinschaftsgärten, Mietergärten, private Grünflächen etc. - Stärkung der durchlaufenden grünen Wegeverbindung nördlich der Michelangelostraße. Deutlich erkennbares Fuß- und Radwegenetzes als verbindendes Element der beiden Quartiere.

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Schaltraum Architektur, Hamburg Wettbewerbsbeitrag Nr. 0046 ­ Für die 2. Phase ausgewählt

0046

Die Michelangelostraße als übergeordneter Straßenzug wird in ihrer Lage und Führung beibehalten, die mittige Begrünung gestärkt. Im südlichen Bereich werden dem Straßenverlauf folgende, U-förmige, zur Großsiedlung der 70er Jahre geöffnete Baukörper vorgeschlagen. Diese definieren ein Quartier mit eigener Identität, optimierten Ausrichtungen der Wohnungen und differenzierten Freiräumen. An der Greifswalder Straße bildet ein Hochpunkt den Quartierseingang. Die Grundschule mitsamt Freiflächen und die zwei Doppelsporthallen besetzen ein gemeinsames Grundstück neben dem Sportplatz. Das nördliche Quartier wird behutsam ergänzt. Die QP55-Zeilen werden freigestellt, die dazwischen liegenden Freiräume mit linearer Gestaltung stärken deren Qualität.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Feddersen Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0047 ­ 1. Rundgang

0047

MICHELANGELOSTRASSE: Stadtlandschaft 2015 Die Weite entlang der Michelangelostraße ist Schwäche und Stärke zugleich. Der Entwurf qualifiziert Freiflächen, erhält Ausblicke und fasst ausufernde Räume. GLIEDERN Südlich der Michelangelostraße rhythmisieren 4 Punkthäuser die Vorzone der Scheiben ohne den Blick aus dem Bestand zu verstellen. RAHMEN Nördlich der Straße setzen Zeilen eine Raumkante, schirmen offene Zwischenräume ab und fassen die monotone Reihe zu Einheiten zusammen. Als auflockernder Kontrapunkt fügt sich eine versetzte Zeile in die Bestandsreihe ein. Um den Sportplatz verankern solitäre Wegmarken den Stadtraum. ERGÄNZEN Variantenreiche Quarrees füllen unmaßstäbliche Freiräume und schaffen Nachbarschaften mit eigener Identität.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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KOPPERROTH & Dagmar Pelger, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0050 ­ 1. Rundgang

0050

Die räumlichen Qualitäten des Areals - Aussenbezug der Bebauung, Zugänglichkeit der Grünflächen - stärkend, schlagen wir neben der Aufstockung der Zeilenbauten ein neues lineares Stück Stadt entlang der Ringpromenade vor. Die Neubauten fassen nach Norden den Strassenraum und spannen mit der Pappelreihe nach Süden ein Grasfeld als eigenständigen Grünraum auf. Grosszügige Öffnungen im Erdgeschoss ermöglichen Blickbeziehungen und Durchwegung. Zwischen Pappelreihe und bestehenden Wohnscheiben werden gemeinschaftliche Nutzungen wie Gärten, Werkstätten oder Spielplätze neben neuer Schule und Parkplatzkammern zu einer produktiven Freiraumtextur verdichtet. Die geringe Gebäudetiefe der Neubauten bevorteilt eine Diversifizierung der Wohnungstypen.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Büro Urbane Prozesse und Dickmann Richter Architekten, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0054 ­ 1. Rundgang

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Der vorliegende Entwurf entwickelt zwischen der offener Zeilenbebauung im Norden und den Großblöcken entlang der Michelangelostraße eine sowohl raumbildende als auch durch ihre Offenheit vernetzende bauliche Struktur. Die vorgeschlagene Gebäudehöhe vermittelt dabei zwischen den starken Höhenunterschieden der umgebenden Bebauung. An Greifswalder - sowie Kniprodestraße werden städtebauliche Akzente gesetzt. Der bestehende Schwung des südlichlichen Straßenverlaufs wird als gestalterisches Element in die städtebauliche Figur übernommen. Die Konfiguration von zwei Kopfgebäuden an der Michelangelostraße sowie eines Baukörpers an der Einmündung Gürtelrstraße arrondiert den gesamte Stadtraum im Kreuzungsbereich Greifswalder-und Michelangelostraße.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Frank Jakobczyk, Architektur und Städtebau, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0056 ­ Für die 2. Phase ausgewählt

0056

Das Areal Michelangelostraße bildet derzeit eine übergroße Stadtbrache, die danach schreit ihr Grenzen zu setzen - ihr ein Gesicht zu geben. Die Michelangelostraße wird durch die Ausbildung eines vielseitig begehbaren Boulevards betont und zum Mittelpunkt der anschließenden Quartiere. Städtische Strukturen aus Ostseestraße und Komponistenviertel sind maßgebend für die neue Bebauung. Die Anbindung an vorhandenen Verkehrswege bleibt erhalten und behält sich eine östliche Erweiterung vor. Beide Quartiere werden durch ergänzende Bebauung zu einem Ganzen verknüpft. Die innere städtebauliche Verbindung und Strukturierung erfolgt verstärkt durch untergeordnete neue Verkehrswege bzw. Freiflächen in nord-südlicher Richtung.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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DMSW Partnerschaft von Architekten und Capatti Staubach Urbane Landschaften, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0058 ­ 1. Rundgang

0058

Drei städtische Bandstrukturen mit individuell gestalteten Nachbarschaften gliedern das Areal. Ein platzartiger Stadtraum in Verlängerung der Ostseestraße formuliert das Entree in das Quartier. Die Bänder werden durch die Michelangelostraße und eine neue Grünachse formuliert. Erschließungsstraßen in Nord-Südrichtung verknüpfen die Bänder mit den umliegenden Quartieren. Die Struktur an der Gürtelstraße wird in ihrer Heterogenität ergänzt. Das mittlere Band wird auf der Südseite zur Michelangelostraße gefasst. Südlich der Michelangelostraße entsteht ein neuer linearer Stadtraum mit vielfältigen Bautypologien zum Wohnen, Arbeiten und Lernen als Puffer für die südlich anschließende Siedlung.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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TRANSSTRUKTURA, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0059 ­ 1. Rundgang

0059

Die neue Bebauung fügt sich in das orthogonale Bezugsraster der Bestandsbauten ein und bildet mit ihnen ein urbanes Gefüge aus halboffenen Blockstrukturen und Gartenhöfen. Das Wohngebiet wird durch die bestehenden und neu eingefügten Straßen gegliedert, um die Zugänglichkeit im Gebiet zu verbessern. Ein gitterartiges Wegenetz aus Fuß- und Radwegen erhöht zudem die Durchlässigkeit des Quartiers. Quartiersplätze mit unterschiedlichen Qualitäten tragen zur Identitätsbildung bei, der mittig liegende Stadtplatz erzeugt gebietsübergreifend eine neue Adresse. Die Quartiersränder werden durch Sonderbauten baulich und funktional gefasst.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Nils Meier freischaffender Architekt, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0061 ­ Für die 2. Phase ausgewählt

0061

Der Grundgedanke des vorliegenden Entwurfs besteht darin, aus den vorhandenen stadträumlichen Situationen eine neue positive Identität für das Quartier zu entwickeln, ohne den Bestand zu negieren. Dazu werden südlich der neugeordneten Michelangelostraße, auf Seite der 11-geschossigen Scheiben, durch Sockel gefasste Wohntürme angeordnet und die 5-geschossigen Zeilen nördlich der Michelangelostraße durch U-förmige Baukörper ergänzt. Dadurch ergibt sich ein neuer, gefasster Straßenraum, gleichzeitig entstehen neue, halböffentliche und ruhigere Freiflächen. Die Qualität der Grünflächen wird durch die schützenden Neubauten noch erhöht. Neue Erschließungen und punktuelle Ergänzungen binden Bestand und Neubauten in den umgebenden Stadtraum ein.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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matzke|architekten, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0063 ­ 1. Rundgang

0063

1. Nachverdichtung Bestand (+820 WE) - Kopfbauten an Michelangelostraße 11-91 (370 WE) - Aufstockung Michelangelostraße 11-123 (330 WE) - Neubau Stadthäuser (120 WE) 2. Straßenflucht Greifswalder Straße (+210 Wohneinheiten) - Blockrandschließung Greifswalder Str./Michelangelostraße Erweit. Gürtelstraße 38/39 (210 WE) - Abbruch Greifswalder Straße 118-121, Ersatzneubau 3. Neubauten (+440 Wohneinheiten) - Appartementhaus als Auftakt der Neubaufläche (140 WE) (EG mit Einzelhandel) - öffentl. Grünfläche mit lockerer Parkbebauung, Wohnen im Park (300 WE) (EG mit Dienstleistung, Gastro) - Entwicklung des Schul- und Sportzentrum Kniprodestraße (Übergang zu südlichen Bauten/Grün) - Sportplatz als Potenzial für Nachverdichtung - TG unter Wohnen

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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reset. und Christoph Dieck, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0070 ­ 2. Rundgang

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Der Kiez wird als urbanes, stark durchgrüntes Quartier entwickelt, welches sich zur Radialen (Greifsw.Str.) mit einer offenen Raumstruktur präsentiert. Primäres Ziel ist die Beibehaltung der morphologischen Eigenlogik der Nachkriegsbebauung und deren räumliche Qualifizierung entlang der Michelangelostr. Gleichzeitig werden die Einheiten und Nachbarschaften durch Nachverdichtung und Freiraumqualifizierung gestärkt, was vor allem die prägende "Mittelspange" und die Nord-Süd Vernetzer räumlich definiert. Im nördl. Teil wird mit Anbauten an die bestehenden Zeilen eine Adresse für das ganze Quartier generiert. Im südl. Teil der Straße wird die Feldstruktur des Mühlenkiezes aufgenommen und mit räumlich motivierten Zeilenstrukturen ergänzt.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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GRAETZ Architekten und Gesellschaft v Architekten mbH, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0073 ­ Für die 2. Phase ausgewählt

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In behutsamer Verdichtung werden im nördlichen Wohngebiet Geschoßwohnungen in verschiedenen Gebäudetypen von größeren und kleineren Punkthäusern und Zeilen vorgesehen. Die bestehende Erschließungsund Freiraumstruktur wird dabei so gering wie möglich tangiert. Die entstehenden Außenräume gewinnen an Aufenthaltsqualität. Die Michelangelostraße wird in ihrer Ausdehnung zurückgebaut und als Quartiersstraße ausgebildet. Das Areal südlich der Michelangelostraße wird als parzelliertes Wohnquartier aus Punkthäusern entwickelt, die verschiedenste gestaltete Freiräume zum Aufenthalt anbieten. Für den ruhenden Verkehr werden Tiefgaragen vorgesehen. Schule, Kitas und Sportanlage werden "auf kurzen Wegen" im Quartier integriert.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Max Nalleweg Architekten, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0076 ­ Für die 2. Phase ausgewählt

0076

Es werden 3 differenzierte Verdichtungsmaßnahmen vorgeschlagen und eine Entreésituation für das Quartier geschaffen. Südlich der Michelangelostraße Blöcke mit ruhigen großen Innenhöfen, Erholungsflächen, Spielplätzen. Nördlich wird die bestehende Bebauung zu einem Ensemble zusammengefasst, mit Lärmgeschützten Innenhöfen. Punktuell gesetzte Stadtbaukörper verdichten die gegliederte aufgelockerte Stadt. Ein Stadtplatz schafft ein neues Zentrum. Die Realisierbarkeit des städtebaulichen Konzept ist in Etappen baubar. Eine Parzellierung der Blöcke und Zeilen möglich. Für den ruhenden Verkehr werden Tiefgaragenplätze und Stellplätze an der Straße geschaffen. Die Freiflächen in den Wohnblöcken sind begehbar mit einem ergänzenden Wegenetz.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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2D+ Architekten, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0077 ­ Für die 2. Phase ausgewählt

0077

Der Entwurf greift die verborgenen stadträumlichen und landschaftlichen Qualitäten des Gebietes auf und verleiht diesen durch bauliche Ergänzungen, ein strukturiertes System aus Plätzen, Wegen und Grünbereichen eine neue räumliche Fassung und Identität. Durch punktuelle Eingriffe in den Stadtraum, sinnfällige Ergänzungen des Vorhandenen und Rückbau stadtklimatisch problematischer Einzelgebäude entsteht auf der Blaupause des Bestehenden ein neuer, robuster und klar definierter Stadtkörper mit attraktiven und identitätsstiftenden Freiräumen. Der Entwurf bedient sich dabei der vorgefundenen spezifischen Qualitäten, Strukturen und Stärken des Ortes und verdichtet diese zu einem lebenswerten, durchmischten und lebendigen Stück Stadt mit Zukunft.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Kränzle+Fischer-Wasels Architekten, Karlsruhe Wettbewerbsbeitrag Nr. 0079 ­ 1. Rundgang

0079

* Einbindung der Nachverdichtung in den Bestand, Vermittlung zwischen den vorhandenen Maßstabssprüngen, Schaffung von Übergängen * Stärkung der vorhandenen Identitätsmerkmale * Schaffung von mehr Raumbildung (Vorne Hinten, Innen - Außen) * Stärkung der Grünräume und der in Nord-Süd- und in Ost-Westrichtung vorhandenen Wegebeziehungen * Punkthäuser als städtebaulicher Auftakt an der Greifswalder- und an der Kniprodestraße * Nordseite Michelangelostr.: Verdichtung an den Rändern, Auflockerung der Binnenbereiche * Südseite Michelangelostr.: der Großsiedlung mit respektvollem Abstand vorgelagerte Straßenrandbebauung an der Michelangelostr., Schaffung einer neuen Fuß-/Radwegeverbindung in Ost-West-Richtung im begrünten Zwischenraum

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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tafkaoo associates, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0080 ­ 1. Rundgang

0080

BÜRGERBETEILIGUNG:Informationsfolder_Veranstaltungen_Diskussionen_aktiv eBeiträge_FormulierungvonBedürfnissen_Rahmenbedingungen_Bürgerversamml ungen_Workshops GENDER MAINSTREAMING:Barrierefreiheit_Multifunktionalität_Monitoring STÄDTEBAULICHES KONZEPT:Erlebbarkeit des Stadtraums_neu interpretierte städtische Themen_verbindende Elemente_Identität_Blockstruktur_Förderung nichtmotorisierter Verkehr DIE STRUKTUR:Fünf MerkmaleDER EINGANG_Kreuzungsbereich Greifswalderstraße/Michelangelostraße DER ZENTRALE PARK_Erholungsraum mittleres BaufeldDER MICHELANGELO-BOULEVARD_ständiger Orientierungspunkt_Verteilungs- und VersorgungselementDER BILDUNGSCAMPUS_Prinzipien festgelegt_Spielräume offenDER GRÜN-UND FREIRAUM_zentrales Identifikationsmerkmal

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Muck Petzet Architekten, München Wettbewerbsbeitrag Nr. 0081 ­ 2. Rundgang

0081

Das Potential des weiten Grünraums nicht einengen sondern stärken! Maximale Verdichtung bei maximalem Freiraum:Die Straße und die vorhandenen Stellplätze werden überdeckelt. Der 'Parksockel' nimmt fließenden und ruhenden Autoverkehr auf. Zusätzlich können an den Sockelrändern neue Nutzungen etabliert werden:Geschäfte und Arbeitsräume bilden ein belebendes Element in den bisherigen 'Schlafsiedlungen'. Die Siedlungsränder zum Park sind klar definierte Straßenräume bzw Flaniermeilen.Die Bebauung ist aufgelockert durch Rampen und Aufgänge, die die Park-Ebene großzügig erschließen und mit der umgebenden Freiraumstruktur verbinden.Perforationen in der Ebene gewährleisten die natürliche Belüftung und Belichtung der darunterliegenden Infrastruktur.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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GPSarchitecture + Canalsmoneo, Madrid Wettbewerbsbeitrag Nr. 0084 ­ Für die 2. Phase ausgewählt

0084

Nördlich der Michelangelostraße wird behutsam im Bestand agiert. Plugins schaffen Barrierefreiheit und docken ein Funktionsmodul mit Aufzug und einer dritten Wohnung an die monotonen Zweispänner an. Symbiose schafft Akzeptanz der Altmieter und effiziente Verdichtung. Im Süden zeugt ein verdichtetes Quartier urbane Struktur und Leben. Solitäre variabler Größe werden durch dezentrale Gemeinschaftsflächen aufgelockert und in einen gemeinschaftlichen Raum gebunden. Die Freiräume der offenen und pluralen Stadt werden neu interpretiert und mit Leben erfüllt. Dies gibt einem breiten Spektrum von privaten und öffentlichen Akteuren Raum für Vielfältigkeit: Baugruppen in Plugins mit 5 Wohnungen ebenso wie Genossenschaften in Blöcken bis 60 Wohnungen.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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ISSSresearch&architecture, Nyons Wettbewerbsbeitrag Nr. 0085 ­ 1. Rundgang

0085

Aus einer Verkehrsinfrastruktur werden durch das Aufteilen der Michaelangelostraße zwei urbane Straßen. Ein neues Stück Stadt wird in den entstandenen Zwischenraum eingewoben und vernetzt sich mit seiner Umgebung zu einem lebendigen Stadtraum mit vielfältigen Freiraumqualitäten im öffentlichen Raum. Als städtebaulich strukturierende Elemente und aktive Zentren fungieren die neuen Parken+ Gebäude mit ihren belebten Erdgeschoßzonen, welche neben der Funktion als Hochgaragen einer Vielzahl anderer Nutzungen Raum bieten. Durch das Miteinander der bestehenden Strukturen, einer kleinteiligen Nachverdichtung und den vielfältigen Typologien der neuen Bebauung entsteht ein durchmischtes, lebendiges und urbanes Quartier für Jung und Alt.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Architekten Kauschke + Partner, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0087 ­ 1. Rundgang

0087

Als Auftakt werden die angrenzenden Fluchten durch einen Identität schaffenden Solitär aufgenommen, um die südliche verkehrliche Ödnis nach zu verdichten. Die Flucht der Ostseestr. wird durch einen parallel zur Straßenführung verlaufenden Wohnriegel fortgesetzt, der dann in neu zu schaffende Blockstrukturen mündet, die sich am östlichen Rand des neuen Quartiers zur Einfamilienhaussiedlung hin wieder durch Solitäre auflösen. Eine Blumenfeld- und eine Naturmarktspange über den unbebaubaren Versorgungstrassen zur Verbindung zu den nördlich nachverdichteten Riegeln mit Pavillonbauten für die Nahversorgung bilden an der hier verkehrsberuhigten Michelangelo Straße ein vitales "shared Space"-Herz des neuen Quartiers mit nahe liegender Kita/Schule.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Feddersen Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0089 ­ 2.. Rundgang

0089

Bebauung Die Typologie südlich der Michelangelostrasse besteht aus einer 2-3 geschossigen, flexiblen Sockelzone (EG) mit dichten Wohntürmen darüber. Sie wird an der Greifswalderstrasse bis in die Gürtelstrasse fortgesetzt. An der Nordseite der Michelangelostrasse schützen 3 geschossige, zum Hof orientierte Wohnstreifen die bestehende Bebauung. Schule und Sportzentrum wurden im Knoten Kniprodestraße - Michelangelostrasse situiert. Landschaft RÜCKGRAT: Aufwertung des Quartiers durch Neugestaltung der zentralen fussläufigen Erschliessung, Zonierung mit Bereichen unterschiedlicher Aktivitäten. Grüner PARCOURS als attraktiver Fußweg rund um das Quartier. QUERVERBINDUNGEN zwischen Nord und Süd in Kombination mit den Gebäudezugängen.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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H2R Architekten BDA, München Wettbewerbsbeitrag Nr. 0091 ­ 2. Rundgang

0091

Ökologischer und nachhaltiger Städtebau 1.Verschiebung der Michelangelostraße nach Süden bei verringertem Platzbedarf möglich, da "Ringschluß" utopisch 2.Keine Wohnbebauung im Schatten der Hochhauszeile Hanns-Eisler-Straße (Sonne, Aussicht)! 3.Zwei eigenständige Wohnquartiere mit grüner Mitte -nördlich der neuen Lärmschutzbebauung entlang des "Michelangelo-Boulevards (MB)" -Bestandsareal südlich Hanns-Eisler-Straße 4.Hybridhäuser südlich des MB als Parkpaletten mit darüberliegenden offenen Strukturen (z.B. Studentenwohnen, Arbeitsplätze...) 5.Hofbildungen als Grundlage für "Soziales Wohnen" > Bauabschnitte 6.Direkter Blick- und Wegebezug jeder Wohnung zum zentralen Grünzug 7.Mischung unterschiedlicher Wohnformen - auch verdichtete EFH

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Büro für Architektur und Städtebau Christine Edmaier, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0092­ 1. Rundgang

0092

Michelangelo-Quartier "In Between": Zwischen zwei in Charakter und Maßstab völlig unterschiedlichen Quartieren entsteht ein Drittes. Grünflächen, Wege und Straßenachsen werden von Norden und Süden miteinander verflochten und bilden ein zusammenhängendes Freiraumsystem mit Rundweg, dem Puccini-Park und großen Freiflächen an der Grundschule. Durch Verlegung der südlichen Spuren in die Hans-Eisler-Straße wird die Breite der Michelangelostraße verringert und das Mühlenviertel besser angebunden. Grünes und urbanes Wohnen, beides ist hier möglich. Bis zu 400 zusätzliche Wohneinheiten in der grünen Siedlung und bis zu 1.000 neue Wohnungen in großstädtischen gemischten Neubauten mit Einkaufen und Gewerbe im Sockelbereich.

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Urmas Muru OÜ, Tallinn Wettbewerbsbeitrag Nr. 0093 ­ Für die 2. Phase ausgewählt

0093

[Wohnen an der Michelangelostrasse] Projektbeschreibung Der nördliche Teil des Planungbereichs: Die bestehenden Gebäude sind saniert und modernisiert. Sie haben neue Dachaufstockungen und Erweiterungen. Der südliche Teil des Planungbereichs: Die neuen Wohngebäude sind um eine neue Fußgängerzone angeordnet. Der Bereich der neuen Gebäude ist durchlässig und transparent. Im Erdgeschoss der Gebäude befinden sich Geschäfte, Restaurants, Bars, Cafés, Büros, Studios, Jugendclubs usw. Gemeinsame Parkplätze für Bewohner und Besucher sind unter dem Neubaugebiet. Der Grundschulkomplex besteht aus Schulgebäude, Sporthalle, Sportfreiflächen und Feiflächen. Die Achse des Michelangelostrasse wird leicht nach Norden verschoben.

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FORM SOCIETY, Wasserbillig Wettbewerbsbeitrag Nr. 0094 ­ 2. Rundgang

0094

Anordnung und Form der neuen Gebäude nördlich der Michelangelostraße ergibt sich in der Flucht von Linien, die 30° verschwenkt vom Rand und Mitte der bestehenden Hauszeilen ausgehen. Durch punktuelle Verdichtungen werden die Baukörper nicht frontal verstellt, sondern die Beziehung zwischen den Gebäudereihen bleibt erhalten. Grün- und Freiräume werden gleichzeitig platzartig umschlossen und gewinnen so an Attraktivität. Südlich der Michelangelostraße entwickeln sich die neuen Baukörper organisch entlang der bestehenden, parallel laufenden Baumreihe, die in einen breiten Boulevard integriert wird, der das Gebiet barrierefrei erschließt. Die Struktur ermöglicht Freiräume, öffentliche Erdgeschossnutzungen und das Einbeziehen von Stellplätzen.

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Deimel Oelschläger Architekten Partnerschaft, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0097 ­ Für die 2. Phase ausgewählt

0097

Die Michelangelostraße wird im Norden durch eine Abfolge von 5-geschossigen Kopfbauten vor den Zeilenbauten und im Süden durch eine 2 bis 6-geschossige Blockstruktur gefasst. Zwei parallel durch die Quartiere verlaufende Grünbänder bieten Orientierung in den Quartieren und dienen der inneren Erschließung. Das Grünband durch das nördliche Quartier wird mit kleinen Plätzen und qualitativen Freiflächen aufgewertet. Das Grünband entlang der südlichen Neubaublöcke endet mit dem Schulbau und den Sporthallen. Die beiden Grünbänder werden durch ein organisiertes Wegenetz und neu gestalteten Quartiersplätzen über die Michelangelostraße miteinander verknüpft. Die beiden 10-geschossigen Türme an der Greifswalder Straße markieren den Quartierseingang.

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Atelier Murauer, Wien Wettbewerbsbeitrag Nr. 0098 ­ 1. Rundgang

0098

Leitidee: Verschwenkter Raster Der Freiraum und die Bebauung sind auf einen zur Nord-Süd Achse um 45 Grad verschwenkten Raster ausgerichtet. Dadurch ergeben sich optimale Bedingungen für die Sonneneinstrahlung, die Durchlüftung der Baukörper und der Freiflächen sowie der Beschattung. Die Bebauung, die Grünflächen und die Plätze vernetzen sich über die Michelangelostraße zu einem größeren zusammenhängenden Ensemble. Durch das verschwenkte Raster entsteht ein eigenständiger Stadtteil, der sich mit der bestehenden Bebauung verzahnt und in diesem Spannungsfeld abwechslungsreiche Raum-und Platzfolgen entstehen lässt.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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AK_Architekten, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0100 ­ 1. Rundgang

0100

Bauen: Gebäude als Hybride aus Kitas, Schulen und Gewerbe mit Wohnungen in den OG. Südlich der Michelangelostrasse folgen grosse Einzelgebäude dem Verlauf der Strasse. Damit liegen diese auch im Erdgeschoss ausserhalb der Verschattungszone. Sie bilden einen vom Verkehrslärm geschützten Raum. Die Schule mit dem Kindergarten stellt gegenüber dem öffentlichen Grün eine abschliessbare Einheit dar. Nördlich der Michelangelostrasse wird mit Aufstockungen und Verlängerungen kleinteilig nachverdichted. Der wenige Neubau orientiert sich an der bestehenden Struktur. Parkieren: Neben den zwei Hochgaragen werden die Neubauten mit Tiefgaragen ausgestattet. In der verbreiterten Randzone der Michaelisstr. verschiedene Muster von Stellplatzanordnungen.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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emhz architekten; Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0101 ­ Für die 2. Phase ausgewählt

0101

Wohnen an der Michelangelostrasse Planungsziele - Gestaltung der Vorhaltefläche für den Ausbau der Ringstrasse zu einem städtischen Infrastrukturpark, mit Einrichtungen für den Gemeinbedarf, den dazugehörenden Sportflächen, studentischem Wohnen und öffentlichen Grün- und Freizeitflächen; - Maßstäbliche Nachverdichtung der Zeilenbauten aus den 60ger Jahren nördlich der Michelangelostraße mit Mietwohnungsbau (350WE)und Aufwertung der internen Fußwegeverbindung durch zwei Quartiersplätze mit tertiären Nutzungen; - Punktuelle Ergänzung der Großsiedlung im Süden der Michelangelostraße mit Mietwohnungsbau (300WE) am bestehenden Sportplatz; Potenziale für Wohnen mit ökologisch nachhaltigen Wohnhochhäusern in den Höfen

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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V-OLZ, Paris Wettbewerbsbeitrag Nr. 0103 ­ 1. Rundgang

0103

Die Nachverdichtung bietet die Gelegenheit, mit einem frischen Vokabular städtischer Formen Verbindungen herzustellen wo vorherige Planungen eine Zäsur hinterlassen hatten. Aus der monotonen Michelangelostraße wird ein Boulevard, der durch Plätze mit Wohnhochhäusern rhythmisiert wird. Diese liegen an den Verbindungsachsen in den Mühlenkiez und bilden die Vernetzungspunkte des neuen Quartiers nach Süden und Norden. Nördlich der Straße schließen neue Baukörper die Höfe nach Süden. Die diskontinuierliche Bebauung ermöglicht Ost-/Westorientierungen, um eine Frontalität mit Straße oder den hohen Wohnriegeln zu vermeiden. Verglaste Balkone verbinden die neuen Baukörper und schirmen somit Wohnungen und Freiflächen vor den Lärmimmissionen ab.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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schleicherheinemeyerbeck ARCHITEKTEN GmbH, Stuttgart Wettbewerbsbeitrag Nr. 0104 ­ 2. Rundgang

0104

kippung/overturning--In der Spanne zwischen Kontinuität und Veränderung entwickelt sich in dem diversen Wohngebiet an der Michelangelostr. im südlichen Teilgebiet eine Fortentwicklung der übergreifenden städtebaulichen Anlage Berlins sowie im nördlichen Teilgebiet eine punktuelle Verdichtung der bestehenden Zeilenbebauung. In dieser Herausforderung verlangt es einen Fächer an Erkenntnis- und Reaktionsweisen über die städtebauliche Setzung hinaus bis in die differenzierte Neugestaltung der Freiräume. Hier wird es eine vielschichtige Gestaltung zwischen privaten, Hausgemeinschafts- und Quartiersplätzen bzw. Gärten geben. Vernetzt werden beide Teile durch ein Wegesystem, das aus Brücken, Pfaden, Straßen und Plätzen ein eigenes Geflecht bildet.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Gildo Eisenhart Architekt, Stuttgart Wettbewerbsbeitrag Nr. 0107 ­ 1. Rundgang

0107

Durch wenige typologische Vorgaben soll die Grundstruktur für eine Verdichtung geschaffen werden - stadträumlich integriert und flexibel für neue Konzepte. Nord- und Südseite der Michelangelostraße werden auf Höhe der bestehenden Parkanlage und im weiteren Verlauf über eine Fußgängerbrücke verbunden. Zur Michelangelostraße dient die Bebauung gleichzeig als Lärmschutz. Eine Durchmischung der Baufelder kann flexibel mit überwiegend 2-3 geschossigen Geschosswohnungen und Stadthäusern auf unterschiedlichen Parzellengrößen erfolgen, wobei die Dichte nach innen abnimmt. Jedes Baufeld erhält eine eigene zugeordnete Gemeinschaftsgarage. Der breite Wiesenstreifen auf der Südseite wird neu angelegt und dient für die Freizeit und der Gemeinschaft.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Architekturbüro Miller, Neufelden Wettbewerbsbeitrag Nr. 0109 ­ 1. Rundgang

0109

Städtebauliche Ziele Der Dialog zwischen beiden Seiten mittels maßstäblich differenzierter Baukörper schafft neue Durchblicke und Wegnetzverbindungen quer durch das neue Stadtquartier und vor allem weg von der Mühlkiezwand. Die 7-geschossigen Punkthäuser südlich der Michelangelostraße bewirken ein Durchfließen der Stadtlandschaft von der Greifswalder- Straße bis zur Kniprodestraße. Eine stadtverträgliche Nachverdichtung nördlich der Michelangelostraße unteranderem auch mit Punktbauten belebt das Quartier und vereint das Ganze zu einem neuen Quartier mit eigener Identität. Kindergarten, Schule, Halle sind im südwestlichen Bereich konzentriert. Handel und Gewerbe an der Greifswalder-Straße im Nahbereich der Wohnungen. Die Erschließung der Tiefgaragen erfolgt über die Hans-Elsner-Straße und die Gürtelstraße.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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PEH architektur, Mettmann Wettbewerbsbeitrag Nr. 0112 ­ 1. Rundgang

0112

Der kurze Weg# Das Bebauungsgebiet wird zusätzlich zu der bestehenden Erschließung durch neue Erschließungsachsen an die umgebende Bebauung angebunden, die sich durch den Gebäudebestand ergeben. Eine scheinbar diffuse Anordnung der Gebäude, welche in ein geordnetes Raster übergeht, entsteht. Das Zentrum des Areals bildet eine Verbindungsachse zwischen der Jugend und der älteren Generation. Ein Freiraum mit Bewegungszonen und Ruhezonen entsteht. Das Sportzentrum wird mit einer Halle und einem Fitnesspark erweitert. Entlang der Straßen werden Parkplätze angeboten sowie zwei Parkhäuser errichtet, eines wird als Teil des Fitnessparks mittels einer außenliegenden Fußgängerrampe erschlossen und von einer Laufbahn überwuchert.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Gässler Architekten, Lübeck Wettbewerbsbeitrag Nr. 0115 ­ 1. Rundgang

0115

TOPOGRAPHISCHER ERLEBNISRAUM___ Landschaftspark als GRÜNER BOULEVARD. Schnittflächen dieser Topographie bilden das Straßenprofil. Aus der Erde gewachsene Häuser mit vielfältiger Nutzerstruktur als Wohn-, und Geschäftshäuser, Schule und Sporthalle. Unterirdische Stellplätze, Lichtlinsen__ STRASSENNETZ ist leistungsfähiger und unterstützt die Entwicklung von Straßen-Räumen. Adreßbildung und Identifikation__ Zeilenbebauung durch STADTHÄUSER nachverdichtet. Stadt-Reihen-Häuser bilden Straßenprofil und Hofräume. Ergänzende, kleinteilige Parzellenstruktur fördert Aneignung der Bewohner, vielfältige Lebensformen, Engagement und Gestaltung der Freiräume__ BLOCKRANDBEBAUUNG Greifswalder Straße in räumlichem Spannungsverhältnis zu Zeilenbauten.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Architekturbüro Behrendt mit AAMK92, Forst Wettbewerbsbeitrag Nr. 0116 ­ 2. Rundgang

0116

Der prägnanten Eigenart der Nachkriegsplanung mit Zeilen und Scheiben werden 10-geschossige Wohntürme als 3. Element hinzugefügt. Vorgeschlagen werden Backsteintürme (wie ital.Geschlechtertürme) nach dem Motto: "Die Vielfalt ist das Vorspiel zur Monotonie: Willst du sie vermeiden, wiederhole dein Element!" (L.Snozzo), So entsteht ein neues Stadtquartier mit eigener Identität. Der Schulstandort mit Sportanlagen und Kita wird als großer 3-geschossiger Poché-Block mit eingeschnittenen Höfen weiterentwickelt. Nördlich wird die "Aufgelockerte Stadt" behutsam mit 2-geschossigen Ergänzungs-bauten für Versorgung, Praxen oder Gewerbe verdichtet, die im Lageplan als Chiffren erscheinen. Die Stellplätze werden als TG unter den Wohntürmen neu angeordn

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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MARKUS FIEGL ARCHITEKT, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0117 ­ 1. Rundgang

0117

STÄDTEBAU + FREIRAUM - 4 großformatige Wohnblocks auf südlicher Potenzialfläche. Abschirmung zu den Straßen - attraktive, offene, begrünte Wohnhöfe mit ausreichend Abstand zu den Hochhausscheiben - Arrondierung Sportfläche durch Einfassung mit Schul-, Kita- und Sporthallenneubauten - 3 straßenbegleitende Riegelbebauungen bilden nördlich abgeschirmte Wohnhöfe mit den Bestandszeilen, dreigeschossige Durchgänge zur Straße - Ergänzende Bebauungen im nördlichen Blockinnenbereich (Wohnblock, Ärztezentrum) ERSCHLIESSUNG + PARKEN - Querschnitt Michelangelostraße wird erhalten, leichte Anpassung im Westen - 3 Quartierstraßen nach Süden auf bestehende Erschließung Mühlenkiez, mehrere Quartiersplätze - Parken straßenbegleitend und in Tiefgaragen

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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F29 Architekten GmbH, Dresden Wettbewerbsbeitrag Nr. 0119 ­ 2. Rundgang

0119

Der Beitrag verbessert die Vernetzung d. Stadtquartiere Komponisten&Mühlenviertel. Zwei großzügige, autorfrei Fußgängerbereiche durchqueren die Siedlung nördlich der Michelangelostr. und schließen im Komponistenviertel an die Puccini/Bizetstr. und im Mühlenviertel an die Thomas-Mann/Hans-Eisler-Str. an. Dazwischen spannen sich Zonen mit öffentl. Nutzungen (Schul&Kitagebäude Thomas-Mann-Str., begrünte Parkzone und neuer Schul/Sportstandort südlich der Neubauten Michelangelostr. und eine "Grüne Mitte" zwischen den Zeilenbauten der 1950er Jahre dem Seniorenheim an der Gürtelstr.). Die Dimension der Michelangelostr. wird auf den Maßstab eines gewöhnlichen Berliner Straßenraumes mit traufständigen Gebäuden identischer Traufhöhe zurückgebaut.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Kubeneck Architekten, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0120 ­ 1. Rundgang

0120

Nachverdichtungen fassen, proportionieren, skalieren, strukturieren, beleben die öffentlichen Räume ohne den Charakter der Großsiedlung zu verwischen. 3 Maßnahmen verweben mit den angrenzenden Quartieren: Wohnscheiben (5-8 Geschosse) begrenzen die Michelangelostr. und schaffen eine Pufferzone aus Kleingärten zum Mühlenkiez. Die Zeilen der 60er werden schlangenförmig mit U-Segmenten ergänzt: 5 Geschosse Arbeiten/täglicher Bedarf an der Michelangelostr., im Norden 2 Geschosse Reihenwohnhäuser. Die verlängerte Meyerbeerstr. überlagert und verknüpft Block- und Zeilenstruktur und schafft mit Ärztehaus und Nahversorgung ein neues Scharnier der Quartiere. Die einfache Robustheit der Struktur erlaubt vielfältige Weiterentwicklungen im Detail.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Janser Castorina Architektur, Gleisdorf Wettbewerbsbeitrag Nr. 0122 ­ 2. Rundgang

0122

Die urbane flexible Sockelzone aktiviert das Erdgeschoß neu, und differenziert zwischen öffentl. und wohnungsbezogenen Freiflächen bzw. Privatem. Struktur und Identität des Bestandes werden erhalten, im neuen Teil ergänzen zeitgemäße Türme das eingeschoßige Band. Dieses beherbergt vorwiegend öffentliche Nutzungen (Cafes, Ateliers, Shops, Fahrrad, Müll, Wohnoption,...) und profitiert von der attraktiven, hoch frequentierten Lage am Übergang zwischen Michelangelostraße, Öffentlichen Funktionen und Wohnquartieren. Der Sockel bietet geschützte Innenhöfe, sie regen zur Bildung von nachbarschaftlich geprägten Milieus an (Kinderspielplatz, Mietergärten,...). Die Esplanade verbindet die öffentlichen Bestandsgebäude und bildet ein neues Zentrum.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Klaus Theo Brenner - Stadtarchitektur Brenner · Krohm Architekten, PartG, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0125 ­ 2. Rundgang

0125

MICHELANGELOHÖFE Hof und Zeile sind die signifikanten Typologien im gesamten Stadtteil um die Michelangelostraße zwischen Komponistenviertel im Norden und den Großblöcken im Süden. Das Zeilenbauensemble mit seinen offenen Höfen längs der Michelangelostrasse ist unser städtebauliches Leitmotiv. Der Bereich südlich davon wird in unserem Entwurf geprägt durch eine Blockfolge aus eher geschlossenen Höfen, die zum nachfolgendem Quartier mit seinen Großblöcken überleitet. Dazwischen liegen in lockerer Anordnung öffentliche Bauten, die ebenso einen Binnenraum ausbilden. Die starken Eckbauten des nördlich der Michelangelostrasse gelegenen Quartiers fassen die heterogenen Strukturen an dieser Stelle schließlich zum großen Hof zusammen.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Landherr / Architekten und Ingenieure GmbH, Hoppegarten (GT Waldesruh bei Berlin) Wettbewerbsbeitrag Nr. 0126 ­ 2. Rundgang

0126

Verstehen, vernetzen, verdichten: Das heterogene Umfeld wird in seinen Eigenarten und Voraussetzungen respektiert und mit einer robusten Kammstruktur (Wohnen, in Teilbereichen Gewerbe/ Parken) ebenso sinnvoll wie anpassungsfähig weiterentwickelt. Nach dem Auftakt zur Greifswalder Str. mit vier Punkthäusern zur Aufnahme von besonderen Nutzungen (u.a. Kita) erfolgt im mittleren Teil der deutlich reduzierten Michelangelostr. (jedoch mit mögl. Tram) eine prägende Quartierbildung (Pocket-Park, Fuß-/ Radverbindung) über die bisher trennende Verkehrslandschaft hinweg. Die weiterhin offene Situation im Bereich zwischen Sportplatz und Friedhof erhält mit dem neuen Schul- / Hallenstandort eine ebenso gezielte städtebauliche wie funktionale Ergänzung.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Selle + Raithel Architekten, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0127 ­ 2. Rundgang

0127

Der "MICHELANGELO-PARK" Er stärkt städtisches Grün Er entschleunigt den städtischen Verkehr und reduziert ihn auf ein Optimum Er schafft Lebensqualität für bisherige und neue Anwohner Die Verlegung der Michelangelostraße in den Schatten der 11-Geschosser ermöglicht ein Gebiet mit SÜDLAGE und den Anschluss an die vorh. Zeilenbebauung. Es entsteht ein verbindender PARK mit straßenbegleitenden SOLITÄREN. SICHTACHSEN sind gleichzeitig LICHTSCHNEISEN. Verzweigte Parkwege laden zum Flanieren und Verweilen ein. Parkende Autos sind in Tiefgaragen verbannt. Die neue Schule neben dem Sportplatz und das Seniorenheim bilden eine besondere ACHSE IM PARK. Es reihen sich Spielplätze, Parkbänke und Cafés auf. Der direkte Weg zwischen den GENERATIONEN

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Bernd Albers Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0128 ­ Für die 2. Phase ausgewählt

0128

Wohnen an der Michelangelostraße Hauptthema des Projektes stellt die mittige Bebauung der Michelangelostraße und damit die Herausbildung einer neuen Zentralität für die angrenzenden Wohnquartiere dar. Durch Teilung der Fahrbahnen gelingt es, die Mittelachse für eine städtische Wohnbebauung zu gewinnen. Das westliche Ende wird durch den gerundeten Kopfbau zur neuen Adresse, den östlichen Abschluss bildet die Schulanlage mit Sporthalle und Sportplatz im Übergang zu Kleingartensiedlung und Park. Die Kita soll zwischen den Zeilenbauten die soziale Infrastruktur ergänzen. Der neue Stadtplatz, von Wohnbauten im Norden und Süden gefaßt, wird den zentralen Ort für das Quartier und somit den urbanen Treffpunkt zum Verweilen und Einkaufen verkörpern.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Amann Canovas Maruri und Temperaturas Extremas, Madrid Wettbewerbsbeitrag Nr. 0129 ­ 2. Rundgang

0129

Ausgehend von der gewachsenen Stadt beseitigt der Entwurf raumstrukturelle Brüche. Die Michelangelostrasse wird aktiviert und zur Hauptachse mit differenzierten Stadträumen umgebaut. Der neue Grünzug multipliziert die Bäume, ihre Arten, Farben, Höhen und versteht sich als linearer Park aus der Summe verschiedener Räume und Nutzungen, Gärten, Spiel und Sportplätzen, Frucht und Schattenbäumen und Ruhezonen. Die Neuordnung kombiniert den kleinen Maßstab niedriger Blöcke, vor allem für Familien, mit einer grösseren Dimension von höheren Apartmentgebäuden die Kreuzungspunkte markieren und höhere Dichte und Urbanität erzeugen. Als dritter Maßstab werden Hochhäuser vorgeschlagen, die Referenz und Orientierung über das Viertel hinaus erzeugen.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Murnaghan/ Baneke Partnerschaft, Dublin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0131 ­ 1. Rundgang

0131

Kontrast zwischen Blockrandbebauung und Wohnen im Park entlang Michelangelostrasse Grün und Freiraum Wegebeziehungen- Promenade von Altersheim zu Michelangelostrasse Sondernutzung Einsatz im Erdgeshoss und 1. Obergeschoss z.B. medizinisches Zentrum, Kindergarten - Wohnen im Park, Erschliessung von Bäumenweg zu Michelangelostrasse Wassergestaltung zwischen Promenade und Michelangelostrasse Dichte Innenraum im Blockrandbebauung, Jeder Block ein kleines Schloss mit Toren Parkplätze entlang Michelangelostrasse, teils überirdisch teils unterirdisch - Freizeit unternehmen wie Basketball, Badminton und Tennis über den Parkplätzen Grundschule als figuratives Element entlang der Promenade. Kirschblütenbäumen in den verschiedenen Höfen .

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Nyvo Up, Brussel Wettbewerbsbeitrag Nr. 0133 ­ 2. Rundgang

0133

Die Baustelle befindet sich im nord-östlichen Teil von Berlin. Es ist eine ehemalige sozialistische Siedlung. Der Aufbau und die räumliche Konzept erfüllen nicht heutige Wohnbedürfnisse. Design-Vorschlag: 5. strategischen Steine 1. Verteilen der Site in regelmäßigen Raster 25 x 25m - Flexibilität und Lesbarkeit 2. Konzept TETRIS : räumliche Beziehung zwischen Wohnblocks und neue Grundschule 3. Konzept Verkehr: Koncentration der Parkplätze in der Mitte der Michelangelostrasse _ Überbrückung der Michelangelostrasse met Pfade für Fußgänger und Radfahrer_Autofreie Wohnzone 4. Integration von anderen publike Funktionen in der Wohngegend 5. Nachhaltigkeit und unterstützen die grüne Infrastruktur

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Arge Giesler Thiele, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0134 ­ Für die 2. Phase ausgewählt

0134

Durch die Fortschreibung der Michelangelostraße als Teil der historischen Ringstraßen entsteht ein neuer Binnenraum, gefasst von Torsituationen, die den Maßstab der Umgebung aufnehmen. Der Straßenraum, der die funktional geprägten Räume zwischen den Bestandsbauten ausfüllt und in der Maßstäblichkeit der westlich gelegenen Bebauung am Ostseeplatz verbleibt, bildet einen Boulevard aus, in dem Adressen und Nachbarschaften entstehen. Die Zielgruppen sind durch die unterschiedlichen Haustypen vielfältig. Wechselspiel von öffentlichem und privatem Grün, die übergeordnete Achse in den Volkspark und angrenzende Sportflächen sind Kern des Grünordnungsplans. Die Aufnahme von Baumbestand in den rückwärtigen Bereichen, vermittelt zwischen Neu und Alt.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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L Architecture, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0135 ­ 1. Rundgang

0135

Ein starkes Quartier im sozialen Miteinander! Die Nachfrage nach Eigentum ist ungebrochen. Familien wollen im Zentrum mit ihren Kindern sicher leben. Alt eingesessene Senioren sind mit ihrem Kiez verbunden und wollen bleiben. Das neue Quartier bietet eine Entwicklung in sozialer Ausgewogenheit Mit bis zu 5-geschossigen Townhouses und weiteren Mietshäusern wird das bestehende Ensemble ergänzt. Die hohe Verdichtung wird dem zentrumsnahen Standort gerecht. In kleinen Gassen, Mischverkehrsflächen, entsteht ein mediterranes Ambiente. Das Zusammenleben findet am zentralen Quartiersplatz statt. Gründächer und Dachgärten verbessern das innerstädtische Klima. Offene Stellplätze im Erdgeschoss nehmen die PKW auf.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Scarsato STP Architekten, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0136 ­ 2. Rundgang

0136

Das neue Wohnquartier vermittelt zwischen den vorh. Zeilenbauten und den großmaßstäblichen Wohngebäuden. Südlich der Michelangelostraße entwickelt sich eine Abfolge differenzierter Blockstrukturen auf einem gemeinsamen grünen Rückgrat. Der Grünzug stellt die Basis für vielfältige Block- und Zeilenbauten dar. Unterschiedlichste Gebäudetypologien können auf kleinteiligen Parzellen sukzessive realisiert werden. Die klare städtebauliche Struktur schafft einen starken Rahmen für eine eigenständige Identität des neuen Stadtquartiers und bindet die bestehenden Gebäude selbstverständlich in das Gesamtkonzept mit ein. Nördlich der Michelangelostraße wird die Qualität der vorh. Bebauung an strategisch sinnvollen Stellen behutsam nachverdichtet

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Silke Volkert / Magnus Weightman, Rotterdam Wettbewerbsbeitrag Nr. 0137 ­ 1. Rundgang

0137

Nördlich der Michelangelostr. bilden neue Baukörper mit den bestehenden Zeilenbauten Wohnhöfe. Die 13 Höfe sind unter der Einbindung der Bewohner unterschiedlich gestaltet, jeder Hof hat seine eigene Identität. Eine zentrale Fußgängerallee erschließt die Höfe. Zugleich werden die bestehenden Grünräume beibehalten und zur einer Parklandschaft zusammengeführt. Diese neue Parklandschaft mit einem Wegenetz ist das verbindende Element zwischen den Quartieren beidseitig der Michelangelostr. Ein Streifen aus markanten Baublöcken mit den Nutzungen, Wohnen, Arbeiten, Bildung und Freizeit, schafft einen neuen städtbaulichen Schwerpunkt, der sowohl auf städtischer Ebene die Verkehrsachse definiert als auch die Stadtteile auf lokaler Ebene verbindet.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Bachmann Badie Architekten, Köln Wettbewerbsbeitrag Nr. 0138 ­ 1. Rundgang

0138

Nördlich der Michelangelostraße: Ergänzung der städtebaulichen Struktur mit neuer Wohnbebauung. Verlegung des ruhenden Verkehrs an den Quartiersrand. Verbesserung der Fusswegbeziehungen innerhalb des Quartiers und zum südlichen Teil. Erhalt der bestehenden Grünstrukturen und Ausbildung eines zentralen Quartiersweges für Fussgänger mit gemeinschaftlichen Funktionen. Neues Wohnquartier südlich der Michelangelostraße: Wohnblöcke mit großzügigen Wohnhöfen und flexiblen Grundrisstypologien. Verlegung des ruhenden Verkehrs in Parktürme und Tiefgaragen unter den Neubauten. Hanns-Eisler-Straße als Verbindungsachse zum neuen Quartierszentrum mit Nahversorgungseinrichtungen, Grundschule und Kita sowie Sportanlage mit neuer Doppelsporthalle.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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BOCK NEUHAUS PARTNER, Coesfeld Wettbewerbsbeitrag Nr. 0139 ­ 1. Rundgang

0139

Die 5-geschossigen Zeilenbauten nördlich der Michelangelostr. werden mit 3-geschossigen Riegeln für Mehrgenerationenwohnen ergänzt, die über die vorhandene Zuwegung erschlossen werden. Bisher öffentlich zugängige Grünflächen werden von jeweils einem alten und einem neuen Riegel umschlossen und den Wohnungen zugeordnet. Im gesamten Planungsgebiet werden Stellplätze im Tiefparterre angeboten. Die geplanten Büro- und Geschäftshäuser entlang der Greifswalder Str. führen die Struktur des Komponistenviertels fort und markieren den Eingang zur Michelangelostraße. Südlich der Michelangelostr. erfolgt eine Verdichtung durch eine 6 8-geschossige Blockrandbebauung mit Wohn- und Geschäftsnutzung, welche mit einem Schul- und Sportzentrum abschließt.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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ArchitekturConsult ZT GmbH, Graz Wettbewerbsbeitrag Nr. 0140 ­ 2. Rundgang

0140

Die neue Struktur ist geprägt von einer Abfolge von Plätzen und differenzierten Freiräumen, die sich zum Straßenraum öffnen, über diesen hinübergreifen und die beiden Quartiere miteinander verweben. Subtile Übergänge von öffentlich zu privat werden einerseits durch den Einsatz unterschiedlicher Wohntypologien und andererseits durch die Überlagerung von Platz-, Weg- und Grünraumstrukturen erreicht. Es entsteht ein abwechslungsreicher Quartierspark, in dem die neue heterogene Struktur eingebettet wird. Die Michelangelostraße wird beruhigt, bleibt aber weiterhin als Achse erhalten. Die neuen Quartiere selbst werden weitgehend autofrei ausgebildet, die öffentlichen Flächen bleiben vorrangig Fußgängern und Radfahrern vorbehalten.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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STADLER PRENN Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0141 ­ 2. Rundgang

0141

 Der Leitgedanke unseres Entwurfes basiert auf der Erkenntnis, dass die Michelangelostraße auch in ferner Zukunft keine Verlängerung in östlicher Richtung erfahren wird. Daher behandeln wir den Stadtraum als eine Übergangssituation. Der Durchgangsverkehr wird über die Greifswalder Straße abgeführt, die Michelangelostraße wird auf eine Spur reduziert und verkehrsberuhigt. Der neue Stadtraum wird durch solitäre Gebäude gebildet, die zwischen den vorhandenen Stadtstrukturen vermitteln. Das Konzept eines modernen Städtebaus bleibt erhalten und wird durch die 6 bis 12 geschossigen Punktgebäude spannungsvoll überlagert. Parkraum für PKWs wird in das Konzept integriert. Ein Spazierweg schlängelt sich durch das neue Wohngebiet.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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roedig.schop architekten GbR, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0142 ­ 1. Rundgang

0142

Das neue "Wohnen an der Michelangelostraße" verleiht dem Quartier eine eigene Qualität. Eine nahezu durchgängige, Zeilenbebauung nördlich sowie freistehende Bebauung südlich der Straße definiert den Raum neu. Der Verkehr wird durch eine Fortführung der vorhandenen Straßenbreite am Quartierseingang aufgefangen und geregelt, bevor sich die Straße zu einer einem Wohngebiet gerechten Breite verschmälert. Südlich bilden sich zwischen den Innenhöfen der Bebauung und dem Bestand spannende Freiräume, welche in der Quartiersmitte in einen Park übergehen. Dieser ist durch raffinierte Öffnungen in der Bebauung und ein Fortführen der vorhandenen Straßenachsen von überall gut erreichbar. Das östliche Ende des Quartiers wird durch Sonderbauten definiert

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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ARGE Strugar Wiegner, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0143 ­ 1. Rundgang

0143

Die Form der Bestandsstruktur ist ein wichtiger Teil der Identität Berlins. Deshalb: Erhalt und Ergänzung, nicht Überformung. Neu und Alt ergeben ein Ganzes. Solitäre in offenen Grünanlagen prägen das Bild. Maßnahmen: Äußere Anbindung schafft Erschließung, Erschließung definiert Felder, Felder fassen Körperstruktur, Körperstruktur wird verdichtet. Nordgebiet: Bauliche und programmatische Ergänzungen der Struktur. Vielfältige Grünräume und interne Aktivierungspunkte beleben das Quartier. Michelangelostraße: Neuer urbaner Boulevard. Südgebiet: Kompakte Stadtblöcke aus unterschiedlichen Gebäudetypen, gegliedert durch Plätze als urbane Mittelpunkte. Verkehr: shared space. Parken: in Straßenräumen und in Sockel unter Neubauten.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Architekturbüro Bernhard Mensen, Münster Wettbewerbsbeitrag Nr. 0145 ­ 1. Rundgang

0145

Nachverdichtung als Aufstockung, ohne die Identität der Zeilen zu verlieren. Konstruktionen tragen die Aufstockung und Balkone. Gärten beleben die direkten Außenräume und bekommen Anerkennung. Ein Forum mit Einrichtungen und Partizipationsflächen eröffnet die Pappelallee. Komprimierte Blöcke spiegeln die Nutzervielfalt wider. Klar definierte Freiräume dienen den verschiedenen Nutzern Familien, Singles, Rentnern, Kreativen. Schule, Kita und Sporthalle bilden den Abschluss. Öffentliche Zonen als Verbindung zwischen partiellen Magneten Spielplatz, Stadtplatz, Sportplatz nehmen Themen wie Fitness, Boggia oder Verweilen auf. Halböffentlichkeiten schaffen Respekt vor der bestehenden Bebauung. Autos stapeln sich in Automaten entlang der Straße.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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ARCHITECTURE MEETS YOU - Schöberl Schuh Morawietz GbR, Regensburg Wettbewerbsbeitrag Nr. 0148 ­ 1. Rundgang

0148

Leitideen -REDUZIERT NACHVERDICHTEN (Mögl. für 2-gesch. Town-Reihenh. & 3-gesch. Wohnbau an der Mich.-Str.) -NÖRDLICHE STRASSENKANTE MICHALEANGELO-STR. AUSBILDEN (Schallschutzbeb. für kompl. Quartier) -SPORT & BILDUNG KONZENTRIEREN (Mich.-Str. Ecke Kniprode-Str.) -GRÜNGÜRTEL DURCH PUNKTHÄUSER OFFENEN CHARAKTER GEBEN (Südl. Reihe von Westen (Mischbebauung) nach Osten (Wohnen) füllen und in erster Reihe durch öffentl. Gebäude (z.B. Bürgerbüro, Kinderg. ...) ergänzen) -STRASSENRAUM STÄRKEN (Typologiererhaltung an der Greifswalder Str.) -QUARTIER "RÜCKSEITIG" (GÜRTELSTR.) GRÜNER & OFFENER BELASSEN (nur kl. Eingriffe wie z.B. attraktiverer & stadträuml. def. Neubau des Vattenfallgeb., Sanierungen unter Mitbest. der Anwohner (identitätsstiftend)

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Enno Schneider Architekten und Prof. Dr. Schneider + Co. GmbH, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0149 ­ 1. Rundgang

0149

Konzept: Der Bestand wird durch ein Band urbaner Stadträume ergänzt. Nachverdichtung: Südl. d. MA-Str. n. Süden hin offene Blockbebauung; an der GW-Str. fassen solitäre Baukörper d. Straßenraum; Erweiterungsbauten auf untergenutzten Flächen zw. MA- + Gürtelst. Adresse: Plätze als "Link" zw. Neubau + Bestand. Loft-Türme rhythmisieren MA-Str. + makieren Plätze. Nutzung: EG + 1.OG d. Platzbauten variable Zonen: Gewerbe, Wohnen + Arbeiten od. Duplex-Wohnungen m. Gartenanschluss. Übrige OG Wohnen, a. d. GW-Str. Gewerbe. Verkehr: MA-Str. verbleibt auf jetziger Trasse, im westl. Einmündungsbereich verändert, in Teilen begradigt + erneuert. Längsparkplätze f. Besucher, Stellplätze im EG d. südl. Neubauten, Parktaschen f. Bestandsbauten im Norden.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Blase Kapici Architekten, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0151 ­ Für die 2. Phase ausgewählt

0151

Eine markante Blockstruktur wird südlich der Michelangelostr. errichtet. In der Längserstreckung nimmt sie die Maßstäblichkeit der angrenzenden hohen Zeilen auf, bleibt jedoch in der Höhenentwicklung gemäßigt. Drei die Blockecken an der Straße betonende höhere Scheiben (7 Etg) setzen klare Akzente. Die fünf-geschossigen Wohnblöcke sind durchlässig gestaltet. Zwei westlich an die Greifswalder Str. anschließende schmalere Blöcke erhalten im erhöhten EG gewerbliche Nutzungen. Schule und Sporthallen schließen die Struktur nach Osten ab. Nördlich der Michelangelostr. wird die vorhandene Zeilenbebauung zu offenen Blöcken ergänzt, zur Straße hin wieder erhöht (s.o.). Im Westen wird die Greifswalder baulich gefasst, die dortige Freifläche privat.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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studioinges Architektur und Städtebau, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0152 ­ 2. Rundgang

0152

Zentrum des Entwurfes ist die Fortsetzung des grünen Straßenrings. Prägend für den neuen Abschnitt ist dabei die Interpretation des Stadtgrüns als "Stadtwald". In diesem urbanen Wald befinden sich Sportflächen, Rad- und Gehwege. Die Bebauung südlich der Michelangelostraße verschmilzt die Höhen der Berliner Traufe und der angrenzenden Plattenbauten und fügt diese zu einem Baukörperensemble. Die intensiv begrünten Hochhäuser stellen einen direkten Bezug zum Stadtwald her. Die arrondierende Bebauung der nördlichen Zeilen stärkt deren Raumbildung ohne die ursprüngliche bauliche Eigenart (geringe Dichte, grüne Höfe) zu verlieren. Nord-Süd-Verbindungen schaffen neue stadträumliche Bezüge vom Komponistenviertel bis ins südliche Plattenbauviertel.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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a27, München Wettbewerbsbeitrag Nr. 0161 ­ 2. Rundgang

0161

Der Durchgangsverkehr wird in den Verschatteten Bereich nach Süden gelegt. Die neue Michaelangelostrasse fasst mehrer Strassen zusammen. Der entstehenden Zwischenräume werden für die Neubauten verwendet. Ein geschwungener Riegel grenzt den Verkehr zum Wohnen ab. Hier findet in den unteren Geschossen Gewerbe statt. Das Parken wird ist Tiefgeschoss der Neubauten verlegt. Im Rückbereich entstehen ruhige Zonen für Wohnen. Die Neubauriegel nehmen die alte Ordnung auf, so wird die Verschattung minimiert. Die Wohntürme bieten Raum für Hochwertige Wohnungen mit Aussicht. Der Bestand wir womöglich verdichtet. Die Ränder des Baugebiets werden geglättet. Als Puffer zwischen Hochhausbauten und Altbaubestand entstehen Gebäude im Zwischenraum.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Matuschewski Architekten, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0163 ­ 2. Rundgang

0163

Der städtebauliche Entwurf ist geprägt von dem Gedanken einer urbanen Stadtstruktur in Berliner Blockbauweise. Die zu bebauende Fläche wird verdichtet und schafft dadurch maximale Kapazitäten für dringend gesuchten Wohnraum. Die entstehenden Höfe werden durch z.T. Gärten und öffentlichen Grünraum gestaltet. Im südlichen Bereich sind Sporthallen am Sportplatz sowie Schulen und Kindergarten geplant.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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White Arkitekter, Stockholm und Maximilian Wetzig Architekt, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0164 ­ 1. Rundgang

0164

Die Stadt wächst zusammen, Menschen ziehen ein. Der homogene Bestand wird durch eine Vielfalt von Mehrfamilienhäusern und Wohntürmen zu einer städtischen Blockrandbebauung mit attraktiven Freiräumen ergänzt, die Qualität der Bestandsgebäude wird durch Anbauten erhöht. Die Michelangelostraße wird zu einer urbanen Zone, belebt durch Gastronomie und Handel, die durch kreuzende Straßenzüge strukturiert und gleichzeitig mit der Umgebung vernetzt wird. Eine Grünachse im Gebietsinneren verbindet die anliegenden halböffentlichen Gärten miteinander. Aktive Freiflächen für Jung und Alt werden den Bedürfnissen der Bewohner gerecht. Darüber hinaus schaffen Rückzugsmöglichkeiten und öffentliche Treffpunkte die Voraussetzungen für soziale Vielfalt.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Faerber Architekten, Mainz Wettbewerbsbeitrag Nr. 0165 ­ 1. Rundgang

0165

Der städtebauliche Entwurf verdichtet behutsam nach und schafft so einen klar gefassten Straßenraum und eine Differenzierung des Freiraums. Nördlich der Michelangelostraße ergänzen Kopfbauten die Gebäudezeilen. Diese schaffen Hofstrukturen und gliedern die Freiflächen in öffentlich, halböffentlich und privat. Im südlichen Teil des Wettbewerbsgebietes entsteht ein neues Stück Stadt. Den 11geschossigen Plattenbauten vorgelagert, reduzieren Gebäudegruppen den überdimensionierten Straßenraum und schaffen neue Raumkanten. Der mittig gelegene Quartiersplatz und neu gestaltete Wege verbinden über die Michelangelostraße hinweg, erhöhen die Qualität des Außenraums und vereinen neue Nutzungen, Urbanität und Nachbarschaft.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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GABU Heindl Architektur, Wien Wettbewerbsbeitrag Nr. 0167 ­ 1. Rundgang

0167

Michelangelo-Höfe am Wohnpark: Das Potenzial des Areals liegt im Freiraum. Aus Abstandsgrün sollen Plätze, Spielparks, Spaziergärten, Liegewiesen oder Naturräume werden: ein "Wohnpark" für BewohnerInnen und die weitere Umgebung. Gezielte Rand- und Anbauten an die Wohnzeilen formen dafür neue, morphologisch unterschiedliche Freiräume. Die "Michelangelo-Höfe", konzipiert als "mat buildings" mit punktuellen Türmen bringen programmatische Erneuerung (kombinierte Arbeits- und Wohnräume mit Läden, Workshops und Lagerflächen) und auch neuen Maßstab in Form von klein strukturierten Höfen. Urbane Plätze als "Entrées" verbinden die Michelangelo-Höfe mit der Großwohnsiedlung Mühlenkiez, sowie das gründerzeitliche Komponistenviertel mit dem Wohnpark.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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ff-Architekten, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0171 ­ 2. Rundgang

0171

Die bestehende Bebauung beidseits der Michelangelostr. wird durch eine städtebauliche Setzung zentriert: Mit einem eingeschossigen ringförmigen Baukörper werden nach innen öffentliche und halböffentliche Räume geschaffen, die gleichzeitig für das Umfeld neue Qualitäten und ein hohes Identifikationspotential generieren. Der Ring nimmt Wohnergänzungseinrichtungen auf und ist durchlässig zum Umfeld. Auf den Ring werden in Bauabschnitten Wohnbaukörper verschiedener Typologien gesetzt, deren Anordnung und Ausrichtung im Zusammenspiel mit der umgebenden Bebauung erfolgt. Die Schule wird als Erweiterung des Rings im Südosten konzipiert. Die Wohnzeilen nördlich der Michelangelostr. werden baulich erweitert oder punktuell durch Baukörper verdichtet.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Blanco, Köln Wettbewerbsbeitrag Nr. 0174 ­ 1. Rundgang

0174

Erkennen von existierenden Elementen in der bestehenden Stadtstruktur - und neue Interpretation I - Nachverdichtung des bestehenden Wohnquartiers BGF ca 80200m2 Die Nordseite der Michelangelostraße ist geprägt von freistehenden Blöcken, die auf einer halböffentlichen, begrünten Fläche stehen. Wir schaffen eine neue Identität mit drei Typologien: *C-Blöcke (Baufelder 12,13,15,16)* Zu jedem bestehenden Block werden zwei Elemente addiert. - südlich ein blockschließendes Element mit zwei Geschossen: mit gewerblicher Nutzung (Medien, Kreative aber auch kleine Geschäfte wie Bäckerei, Cafe, Blumenladen, Reinigung, Kiosk, Kneipe..) Das viertel lebt! - nördlich ein höherer Wohnblock mit sechs Geschossen, nach Süden zum Blockinneren orientiert und ruhig, abseits der Michelangelo Strasse und ausgestattet mit einer Tiefgarage Der neu "gerahmte" Freiraum wird organisiert, erdgeschossige Wohnungen bekommen eine Freifläche mit Sondernutzungsrecht und die Gemeinschaft eine begrenzte Fläche für Mietergärten. Dazu in jedem Block ein Spielplatz und Rasenflächen mit

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Burckhardt Fischer Architekten GmbH, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0175 ­ 1. Rundgang

0175

Die angestrebte Verdichtung konzentriert sich auf die Bereiche mit bislang geringer Aufenthaltsqualität und entwickelt dort neue, städtische Orte. Bislang lediglich weitgehend leere, isolierte Räume werden eingebunden in ein vielfältiges Beziehungsgeflecht mit variablen Nutzungs- und Wegemöglichkeiten. Entschleunigung der Durchfahrtsstraße; Entwicklung zur städtischen Magistrale -vielfältige Wegeverbindungen unterschiedlicher Qualitäten auf mehreren Geschossebenen -Anreicherung städtischer Räume mit unterschiedlichen Aufenthalts- und Nutzungsangeboten: Markt, Passage -Bewahrung durchgrünter Wohnbereiche -Ergänzung vorhandener Wohn-Stapelung mit variablen Plug-Ins. Schule, KiTa, Sportanlage nicht insulär, sondern Teil des Beziehungssystems

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Jägnefält Milton AB, Stockholm Wettbewerbsbeitrag Nr. 0178 ­ 1. Rundgang

0178

Unser Konzept zielt auf ein vielfältiges, flexibles Gebiet mit divergentem nachhaltigen Wohnen. Nördlich der Michelangelostraße werden Strukturen platziert ohne die existierenden Gebäude zu verändern. Die neue Typologie erzeugt eine klarere Grenze zwischen Gärten und öffentlichen Freiräumen. Südlich entstehen städtische Blocks, die die Typologie der Gebäude nördlich und dessen Grundstrukturen aufnehmen. Basierend auf einem Sockel können flexibel verschiedene Funktionen, wie Schulen und Parken in den unteren Geschossen aufgenommen werden. Beide Bereiche tragen dazu bei, dass die Michelangelostraße als öffentlicher Bereich gestärkt wird und dass eine Reihe von grünen Freiräumen entstehen, die das Gebiet in Nord-Süd-Richtung verbinden.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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JWA, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0179 ­ 1. Rundgang

0179

Die unmaßstäbliche Weite des Straßenraums wird zunächst durch eine starke, bauliche Kante neu begrenzt. Solitärbauten ergänzen in der Logik des modernen Städtebaus die Zeilenbauten im Norden. So werden aus fließendem Grün gefasste, aneigenbare Räume. Auch südlich der Michelangelostraße geben zeilenartige Neubauten dem Straßenraum ein Gesicht und bilden ihre eigene Adresse aus. Unterschiedliche Volumen zeigen die Varianz der Wohnformen, die monotone Höhenstruktur wird aufeglockert. Eine starke bauliche Kante zur Straßenseite bietet gleichsam Schutz vor Straßenlärm, was eine neue Qualität für die Grünflächen im Süden bedeutet. Pixelartig verweben sich hier Baukörper mit dem neuem Park und enden in einem offen Schul- und Sportcampus.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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winkelmüller.architekten, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0183 ­ 1. Rundgang

0183

Der Bereich entlang der Michelangelostr. wird geprägt aus Bauten der sozialistischen Nachkreigszeit. Eine überdimensionierte Freiraumachse ist zur Zeit das Hauptcharakteristikum des Quartiers. Entlang dieser Achse werden spielerisch Hochpunkte gesetzt, die die überdimensionierten Zeilenbauten zurücktreten lassen. Nach Westen zur Greifswalder Str. bilden die Hochpunkte eine markante Torsituation. Der Freiraum, der die Hochpunkte zusammenhält, wird als nutzbare Landschaft begriffen, die mit dem Komplex der Schulnutzung den Abschluss nach Osten bildet wird. Das Quartier im Norden wird behutsam mit Zeilenbauten verdichtet, ohne die gewachsenen Durchquerungen zu stören.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Tilmann Jarmer, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0188 ­ Für die 2. Phase ausgewählt

0188

Folgendes wir angestrebt: - auf ein urbanes Maß verdichten - intakte Straßen nutzen - profil der Hauptachsen besetzen - grünbereiche durch klare Zugehörigkeit aktivieren - Ruhige Zonen für die soziale Infrastruktur ausbilden mit den Spielregeln der Parzelle alle Akteure zusammenbringen. ------ Erläuterung zur perspektivischen Darstellung: Es wurde die Darstellungsform der Kollage gewählt. Die Volumen der vorgeschlagenen Neubauten wurden - ähnlich eines Blindtextes im Zeitungslayout - mit Platzhaltern aufgefüllt. Hierfür wurden Fotoschnipsel bestehender Gebäude aus der direkten Umgebung verwendet.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

100

OPAS, Rotterdam Wettbewerbsbeitrag Nr. 0190 ­ 1. Rundgang

0190

Die Bebauung südlich der Michelangelostrasse folgt dem vorherrschenden modernistischen Prizip freistehender Gebäude im Grünen in der Form von Punkthäusern. Es entsteht ein lichtdurchflutetes und offenes Feld. Durch die Ausbildung der Punkthäuser in unterschiedlichen Höhen entsteht ein spannender Kontrast zu den geradlinigen Plattenbauten. Flexibel nutzbare Erdgeschosszonen und Grundrisse erlauben neue Wohnformen von Wohnen- und Arbeiten. Die Zeilenbauten im Norden werden in der gleichen Bauart zu halboffenen Blöcken ausgeblidet. Die interne Erschliessung wird zu einem Raum für gemeinschaftliche Aktivitäten und Interaktion umgestaltet (gärtnern, spielen, sport, flanieren...).

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

101

PSLA Architekten ZT KG, Wien Wettbewerbsbeitrag Nr. 0191 ­ 1. Rundgang

0191

Die Michelangelostraße soll nicht allein als Hauptverkehrsader, sondern auch als städtebauliche Kristallisationsachse mit zukunftsweisender "Adresse" im Stadtteil fungieren, um nachhaltig demographische, soziale und stadträumliche Heterogenität zu sichern. Die Nachverdichtungsmaßnahmen konzentrieren sich in Form von 6-16 geschossigen Anbauten nördlich und in Form von 4-15 geschossigen höhengestaffelt-artikulierten Baukörpern südlich der Michelangelostraße. Die Blockrandbebauung wird zur Mitte hin zu ruhigen Höfen differenziert, das ermöglicht das Realisieren neuer Modelle zeitgenössischen Wohnen&Arbeitens. Unmittelbar erschließbare privat-ruhige Freiräume werden geschaffen und die KFZ-Stellplätze in Sammelgaragen untergebracht.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Kleihues + Kleihues Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0196 ­ Für die 2. Phase ausgewählt

0196

Die nördlich und südlich der Michelangelostraße liegenden Siedlungsbereiche existieren in räumlicher Isolation ohne erkennbare Bindung zueinander. Durch die Verlegung der Michelangelostraße entsteht eine neue Mitte, an der sich beidseitig Wohngebäude anlagern. Die Komposition der Volumina, nach der Längsseiten jeweils Schmalseiten gegenüber liegen, erlaubt eine optimale Belichtung aller Wohnungen. Durch die Gliederung der Baukörper in jeweils 5und 8-geschossige Gebäudeflügel (OKFF 7.OG < +22m) wird zwischen den unterschiedlichen Höhen der Bestandsbauten vermittelt. Ein Gebäudesockel mit je zwei Garagenebenen auf Souterrain- und Hochparterreniveau schafft die gewünschte Distanz zwischen öffentlichen Straßenraum und privaten Wohnräumen.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Arge Architekturbüro Füssler und Thilo Folkerts 100Landschaftsarchitektur, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0197 ­ 2. Rundgang

0197

Die Michelangelostraße wird als Parkcorso übergeordnetes Stadtelement. Die raumfassenden Randbebauungen bilden prägnante städtebauliche Segmente. Diese orientieren Landschaft und Park. Die Bauvolumen und ein feinmaschiges Straßen- und Wegenetz verknüpfen die heterogenen Quartiere: Komponistenviertel - Gürtelkiez - Mühlenkiez. Hierbei gilt: stadtgerechte Straßen statt autogerechter Stadt. Erhalten, als Qualität erschlossen und fortgeführt werden dabei: großzügige Dimension - Straße als zentrales urbanes Element und städtischer Lebensraum - Landschaft als übergeordneter Raum - Erhalt und Entwicklung der unterschiedlichen Charaktere. Der Corso als eigenständige, jedoch offene Stadtfigur katalysiert Vorhandenes zu neuer Wohnqualität.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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LEYER ARCHITEKTEN und ARCHITEKTURBÜRO BERTRAM THYSSEN, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0198 ­ 1. Rundgang

0198

Gebäuderiegel auf transparenten Sockeln gliedern Stadträume und werden im EG vom Grünzug durchflossen. Durch Schrägstellung werden Plätze mit Verweilqualität am Grünzug und als Verbindung von Alt und Neu gebildet. Die M.-Str. wird nicht verlegt, aktuelle Verknüpfungspunkte verbleiben. Der Grünzug entlang der M.-Str. wird gestärkt und ergänzt, das Bestandsgrün wird aufgewertet. Ergänzungsbauten parallel zur M.-Str. als Schallschutz für nördl. Bestandsgebäude. Nörd. der M.-Str. behutsame Bestandsverdichtung. An der M.-Str. im Sockelgeschoss Kleingewerbe, Gastro, Nahversorgung, Kita. Im OG Wohnen. Nordwesten: Gewerbe, Büro Südosten: Schule, Sporthalle STP Gewerbe-Kurzp. und Bestandwohnungen obrirdisch. In TG STP für Bestandsund Neubauten.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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HEIDE & VON BECKERATH, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0201 ­ 2. Rundgang

0201

Die Quartiere an der Michelangelostraße entwickeln einen jeweils eigenen räumlichen Charakter. Beide Strategien reagieren auf die vorhandene Bebaung, erzeugen jedoch unterschiedliche Perspektiven hinsichtlich der künftigen Nutzungsstruktur und der Gebäudekörper. Angeboten werden gemischte Wohntypologien und Folgeeinrichtungen, sowie eine sorgfältige Verknüpfung von Erdgeschossnutzung und Freiraum. 1. Kopfbauten mit Wohnungen, Gebäudetiefe 16,5 m, 2. Doppelsolitär (Ärztehaus, Dienstleistungen), 3. Schirmbauten mit Wohnungen, Gebäudetiefe 10 m, 4. Zwei Doppelsporthallen, 5. Schule mit Sporthalle, Bibliothek und Volkshochschule, Wohnturm mit 20 Geschossen, Tiefgarage, 6. Gemeinschaftliche Wohnformen, Wohnen & Arbeiten, Gebäudetiefe 17-22 m.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Deubzer König Architekten GmbH, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0202 ­ 2. Rundgang

0202

Neuer Wohnraum in einer städtischen Situation die zunächst geprägt ist von unterschiedlichen Vorstellungen angemessener Wohnformen: dem offenen Zeilenbau im Norden, den Mega-Blöcken im Süden. Ziele: Qualität durch klare Orientierung, keine neuen informellen Stadträume, dennoch ein offenes System. Maßnahmen : Verschmälerung des Straßenprofils der Michelangelostrasse, Ausformulierung eines neuen 35 m breiten Erschließungsraumes vor den Mega-Blöcken, der ein städtisches und wohnungsnahes Grün (Alleen) leistet und der den bestehenden Gebäuden einen lebenswerten öffentlichen Raum bietet, Schließung der offenen Höfe im Norden, Klärung des Straßenbildes durch eine Spiegelung dieser Gebäude auf die südliche Baulinie, punktförmige Türme im Süden

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Adelino Magalhaes, Madrid Wettbewerbsbeitrag Nr. 0208 ­ 1. Rundgang

0208

STADT ALS KONTINUUM; 1 QUERVERBINDUNGEN 2 Die Verknüpfung der Viertel wird druch die Strassenverbindungen verbessert 3 STADTBILD: die städtebauliche Kontinuität wird verstärkt 4 DICHTE: erhöhte Aktivität 5 PUFFERZONEN: Dichte wird mit den Parks ausgeglichen 6 ZUSÄTZLICHE ÖFFENTLICHE RÄUME: durch neue Stadträume in den Vierteln werden die Querverbindungen ergänzt den Anwohnern neue Möglichkeiten gegeben 7 Die Verteilung der Türme erzeugt Blickbeziehungen 8 Die Gebäudetiefe ist auf durchgesteckte Wohnungen ausgerichtet 9 Die Stellung der Gebäude erzeugt Identität, ein GESAMTBILD 10 Der neue Stadtgrundriss wirkt als Lärmschutz 11 Die Parkplätze befinden sich grossteils unterirdisch und erzeugen KONTINUITÄT in der Abfolge der Grünflächen

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Koop Belvedere - Jochen Hoog, Leimen Wettbewerbsbeitrag Nr. 0209 ­ 1. Rundgang

0209

"A Place in the Sun for Everyone" Das vorhandene städtebauliche Raster wird aufgenommen und weitergedacht. Unterschiedlich bespielbare Zeilen ergänzen die bestehende Bebauung, sodass sich eine Abfolge von Innen- und Sraßenhöfen ergibt. Trotz hoher Dichte werden Grünräume, Belichtung und bestehende Ausblicke erhalten. Ausnehmungen in der Kubatur unterbrechen die Linearität und bilden höhergelegene Stadtterrassen als erweiterten Grünraum für die Bewohner. Die Michelangeleo Straße sowie die Parkplatzflächen werden neu mittig geführt und mit einer Grünraumachse (Highrise) überplattet. So umgibt ein naturnah gestalteter Grünraum die Bebauung und das Schallproblem wird Rechnung getragen.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Merrtens Architektur + Stadtplanung, Kottgeisering Wettbewerbsbeitrag Nr. 0211 ­ 1. Rundgang

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DIE VORH. GEBÄUDESTRUKTUR WIRD DURCH GEBÄUDE ENTLANG DER MICHELANGELOSTR. ERGÄNZT. HIERDURCH ENTSTEHEN GESCHÜTZTE WOHNBEREICHE. SCHULE, SPORTHALLE + KINDERTAGESSTÄTTE SIND BEIM VORHAND. SPORTGELÄNDE ANGEORDNET. IM NORDEN ENTSTEHT EIN NEUER QUARTIERSPLATZ. DIE NEUEN GEBÄUDE SIND VORWIEGEND ALS 5 GESCHOSSIGE WOHNGEBÄUDE GEPLANT. IN DEN ERDGESCHOSSEN SIND AUCH SOZIALE EINRICHTUNGEN UND GEWERBLICHE NUTZUNGEN. DIE VORHANDENE ERSCHLIEßUNG BLEIBT ERHALTEN. GEPARKT WIRD ENTLANG DER STRASSEN + IN TIEFGARGEN. ENTFALLENE PARKPLÄTZE WERDEN IM NEU IM BEREICH DES SÜDLICHEN MÜHLENKIEZES GESTELLT. DIE VORHAND. GRÜNZÜGE WERDEN GESTÄRKT. EIN GRÜNZUG AUS DEM MÜHLENKIEZ WIRD ÜBER DIE THOMASMANNSTR. + MICHELANGELOSTR. ALS VERBINDENDE GRÜNACHSE GEFÜHRT.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Kaminski Architekten, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0213 ­ 2. Rundgang

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Das städtebauliche Konzept folgt dem Leitgedanken der Europäischen Stadt (Dichte & Komplexität) und fügt sich wie selbstverständlich in die vorhandene städtebauliche Struktur ein. Die neue Blockrandbebauung nimmt zum einen vorhanden Straßen- und Achsen auf und integriert zum anderen die vorhandenen Gebäude des Areals. Bis auf einen Verbrauchermarkt im nordwestlichen Teil des Areals müssen keine Gebäude rückgebaut werden. Die neue Blockrandbebauung ist abwechslungsreich gegliedert /parzelliert und lässt unterschiedlichste Nutzungsmöglichkeiten zu. Die Gebäudehöhen und die Anzahl der Geschosse orientieren sich dabei an den umgebenen Bestandsbauten.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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ac.ka -Architektur und Tom Wünschmann Architecture & Design, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0214 ­ 1. Rundgang

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GEBÄUDE UND LANDSCHAFT:Ziel des städtebaulichen Entwurfs ist es, den bestehenden Charakter des Viertels mit seinen Gebäuden, die von Grünraum umgeben sind, aufzunehmen und das Thema der in der Landschaft eingebetteten Gebäude zeitgemäß weiterzuentwickeln.Die auf dem Wettbewerbsgebiet vorhandenen drei Gebäudetypologien, Zeile, Block und Punkt werden in veränderter Maßstäblichkeit übernommen und als verbindendes Element zwischen dem Bestand und der zu ergänzenden Wohnbebauung eingesetzt. Ebenerdige, überdachte Parkplatzanlage werden durch eine Modulation des Erdreichs in die Landschaft integriert.Es entsteht eine leichte Hügellandschaft die zugleich als schalltechnische Abschirmung für das Quartier gegenüber der Michelangelostr. dient.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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welparchitekten, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0216 ­ 2. Rundgang

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Die Michelangelostr. ist die Mitte des neuen Quartiers. Sie wird im Quartiersmassstab beidseitig neu gefasst. Zwei Punkthochhäuser fassen den Raum in seiner Länge und markieren das Quartier im Stadtraum: Stadtbild Quartier- Identität. An der Hans-Eisler-Str. kontrastiert die fünfgeschossige Blockbebauung mit den vorhandenen elfgeschossigen Zeilenbauten: ein neues Stück Stadt. Zur Gürtelstr. hin werden die vorhandenen Bauten durch verdichtende Neubauten ergänzt. Hier werden Freiräume akzentuiert, Gebäudetypen gemischt: Zeilen, Punkthäuser, Reihenhäuser. Der Sportplatz im Südosten wird zusammen mit Grundschule und Sporthalle Teil des Kiezes. Die Parkplätze sind in dezentralen Tiefgaragen jeweils unter den Wohnhäusern angeordnet.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Volkmar Nickol Architekten, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0217 ­ 1. Rundgang

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Die Michelangelostrasse wird urbaner Boulevard: Auf der nördlichen Seite eine straßenbegleitende, die bestehenden Wohngebäude abschirmende Wohn- und Geschäftshauszeile. Auf der südlichen Seite urbane Blöcke in der Fortführung des vorhandenen Straßenrasters. Alle neuen Gebäude im Erdgeschoss - an der Michelangelostraße auch im ersten Obergeschoss - mit gewerblicher Nutzung. An der Einmündung an der Greifswalder Straße und an der Kniprodestraße platzartige Erweiterungen des Straßenraumes, der vorhandene Sportplatz wird durch die Schul- und Sportbauten gefasst. Das nördliche Quartier mit seiner starken Durchgrünung wird nur behutsam verdichtet. Das südliche Quartier ist stärker verdichtet, im südöstlichen Bereich ein kleiner Stadtplatz.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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nokaly, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0218 ­ 2. Rundgang

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An "Kahlstellen" der bestehenden Struktur werden durch Verdichtung neue Orte eingefügt. Entlang der Michelangelostrasse soll durch Komprimierung des Straßenraums ein urbanerer Stadtraum entstehen und die durchgrünten Freiräume in zweiter Reihe besser vernetzt werde. Die neue Struktur greift die Durchlässigkeit der sozialistischen Planung auf und legt sich als poröses Band vor die bestehende Bebauung an die Straße. Der Straßenraum wird gefasst und gleichzeitig der Grundcharakter der bestehenden offenen Struktur affirmiert. In das Grundgerüst aus Wohnen werden Gewerbe, Infrastrukturen und Bildungseinrichtungen eingeflochten. Schlüsselstellen innerhalb der Struktur werden räumlich neu geordnet und das Repertoire an Typologien erweitert.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Felix Wetzstein und Stéphane Maupin & Partners, Paris Wettbewerbsbeitrag Nr. 0219 ­ 1. Rundgang

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Flux & Flex 1 - Flux Zunächst werden die räumlichen Verbindungen des Untersuchungsgebietes verbessert. Dies vereinfacht die programmatische Erweiterung der Quartiere und die Optimierung bestehender Nutzungen. 2 - Flex Die Parzellen lassen sich, bei zeitlich versetzten Realisationszeiträumen, einfach an die programmatischen Anforderungen anpassen. Die temporäre Nutzung unbesetzter Freiflächen ist Bestandteil der Planung. Die Gestaltung der Quartiere lehnt sich an die bestehende städtebauliche Struktur an und variiert den Maßstab. Die Qualität der Freiflächen steigt mit der baulichen Dichte. Die räumliche Verdichtung führt zur Differenzierung zwischen öffentlichen, halböffentlichen und privaten Flächen.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Kentgens Architekten, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0220 ­ 1. Rundgang

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gartenstadt gürtelstrasse verdichtung des viertels. bestand aufwerten, ergänzen. vielfältige wohnformen: 1. grossstädtische bauten, urbane bewohner, gewerberäume greifswalder str. 2. 10-gesch. zeilen, parkgrundstücke. 3. 5-gesch. zeilen, private gärten im eg, dazu terrassenbauten, familienwohnen. 4. zeilen verkürzt auf 4 gesch., dazu `gegenüber´ an spielgassen. 5. torhäuser michelangelostr., urban, akustische wand, wintergärten. keine neubebauung neben d. 11-gesch. scheiben. abstand, charakter grünflächen bleibt, offene felder, die grenze, markiert d. eine lichtinstallation. michelangelostr. wird allee, schmaler, urbaner, mit grünstreifen u. tram. am sportpl. grundschule,3-feldsporth. u. randbebauung f. sport, fitness, jugend, gewerbe.

Wohnen an der Michelangelostraße / Wettbewerbsarbeiten 1. Phase

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Eckert Negwer Suselbeek Architekten, Berlin Wettbewerbsbeitrag Nr. 0221 ­ Für die 2. Phase ausgewählt

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Gebaute Straße Bornholmer-, Wisbyer-, Ostsee- und Michelangelostr. sind Abbild der Berliner Wohnungsbaugeschichte: Hochverdichtete parzellierte Blöcke (Bornholmer), reformierte Wohnhöfe im Blockformat (Wisbyer) und Ablösung der geschlossenenen Blockstruktur durch lineare Gebäudefiguren, die jedoch durch ihre Mäanderform private von öffentlichen Räumen trennen. Immer aber hat die Ringstrasse das gleiche Raumprofil. Und die Michelangelostr.? Sie führt mitten durch einen überdimensionalen Block und hebt die Trennung von öffentlichem und privatem Raum, das Wesen der Stadt, auf. Das heisst, man muss den Raum der Straße bauen. Im Profil der alten Ringstraße und als Gegenstück zum weitläufigen privaten "Hof" zwischen den bestehenden Wohnbauten.
        
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