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Periodical volume

Full text: BER aktuell Issue 2014,7 Juli

Juli 2014 	

www.berlin-airport.de

Zeitung für die Nachbarn des Flughafens Berlin Brandenburg
Airports & Airlines
Ein Tag am Flughafen
Kinder können in den Sommerferien in
Schönefeld Flughafenluft schnuppern und
die Feuerwehr, die Bundespolizei oder den
Zoll besuchen. 	
Seite 5

Nachbar Flughafen
Schallschutzprogramm BER
Wir stellen Ihnen vor, wie sich die Anspruchsermittlung zusammensetzt, mit
der Sie die Schallschutzmaßnahmen an
Ihrem Haus beauftragen können. 	 Seite 7

Im Fokus
Fluglärmbericht 2013
Gute Nachrichten: Der neue Fluglärmbericht zeigt, dass die Flugzeuge in Schönefeld leiser geworden sind.
	
Seiten 8 & 9

Sommer, Sonne, Sonnenschein

Zahl des Monats

73

Ferienzeit an den Flughäfen Berlins

Meter in der Länge misst das längste Passagierflugzeug der Welt, die
Boeing 747-8 Intercontinental, die
auch auf der ILA 2014 zu sehen war.
Kurzmeldungen

Foto: Schmieding,Obst/Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

→→ Neuer Technikchef

I

n den Sommerferien haben die
Berliner und Brandenburger nur ein
Ziel: Ab in den Süden! Allein zum Ferienbeginn (10. bis 13. Juli 2014) werden
an den Flughäfen Schönefeld und Tegel rund 350.000 Passagiere erwartet,
ein Zuwachs von sieben Prozent im
Vergleich zum Ferienbeginn 2013. Die
Topreiseziele der Berliner und Brandenburger von den Flughäfen Berlins

aus sind Antalya (Türkei), Palma de
Mallorca (Spanien), Varna/Bourgas
(Bulgarien) und Balaton (Ungarn). Innerdeutsche Flüge gehen in dieser Zeit
dagegen stark zurück und die Airlines
werben hierfür mit deutlich reduzierten Angeboten.
Pünktlich zur Fußballweltmeisterschaft in Brasilien bieten die Flughäfen Schönefeld und Tegel einen ganz

besonderen Service: An beiden Standorten können Passagiere die WM-Spiele live auf Monitoren im öffentlichen
Bereich und Sicherheitsbereich verfolgen. Zusätzlich erfolgt bei Spielen
der deutschen Fußballnationalmannschaft sowie bei allen Spielen ab dem
Viertelfinale zeitnah eine Durchsage
des aktuellen Spiel- und Endstandes
über die Fluggastinformation.

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Jörg Marks verstärkt ab 1. August
2014 als Technikchef am BER das
Management-Team um Flughafenchef Hartmut Mehdorn. Die
zunächst wichtigste Aufgabe des
46-jährigen Ingenieurs und gelernten Nachrichtentechnikers ist die
zügige und sichere Fertigstellung
und Inbetriebnahme des Flughafens Berlin Brandenburg. Jörg Marks
arbeitete vor seinem Engagement
bei der FBB fast 25 Jahre lang im
Siemens-Konzern. Zuletzt war er
seit 2005 Leiter der Region Ost der
Building Technologies Division und
seit 2012 zusätzlich Leiter Business
Line BOS-Leitstellen Deutschland.
Der Flughafen Berlin Brandenburg ist ihm bereits seit längerem
vertraut: Marks verantwortete seit
2008 den Siemens-Auftrag für die
Gebäudeautomation am neuen
Hauptstadtflughafen.

→→ Passagierentwicklung
weiter positiv
2.523.851 Passagiere starteten und
landeten im Mai an den Berliner
Flughäfen Schönefeld und Tegel. Das
entspricht einem Zuwachs von
8,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In Schönefeld wurden
im Mai 642.195 Passagiere registriert
(+6,4%), in Tegel waren es 1.881.656
Fluggäste (+8,6%).
Die Zahl der Flugbewegungen stieg
im Mai auf insgesamt 23.930 Starts
und Landungen, ein Anstieg um 13,2
Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Tegel gab es im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg
um 7,1 Prozent. Insgesamt wurden
in Tegel im Mai 16.607 Flugbewegungen registriert.

→ 2 | BER aktuell

→ SPRINT zum BER

Liebe Nachbarn!

Editorial

Flughafen Berlin Brandenburg

Einigung erzielt
airberlin nimmt Klage zurück

Hartmut Mehdorn
Vorsitzender der Geschäftsführung FBB

Impressum
Herausgeber
Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
in Kooperation mit
ELRO Verlagsgesellschaft mbH
Eichenallee 8, 15711 Königs Wusterhausen
( +49 33 75 24 25 0 / www.elro-verlag.de
Chefredaktion
Ralf Kunkel, Vesa Elbe
( +49 30 6091-70100
V.i.S.d.P.: Ralf Kunkel, Vesa Elbe

Verantwortlich für Anzeigen
Jörg Kobs
( +49 175 167 43 38
j.kobs@elro-verlag.de
Redaktion
Jörg Kobs, Verena Heydenreich,
Friederike Herold, Aleksandra Rudnik,
Rosemarie Meichsner, Peter Lehmann,
Jochen Heimberg, Oliver Kossler, Peter
Hauptvogel, Christin Süß, Ralf Wagner,
Sandro Kupsch, Ismeta Mustafić-Hasifić
Manfred Tadra
( +49 33764 5059-61
m.tadra@elro-verlag.de

Foto: Günter Wicker

Foto: Günter Wicker/Flughafen
Berlin Brandenburg GmbH

Gerade ist ein von den Grünen bestelltes Gutachten veröffentlicht worden, in dem orakelt wird, dass der BER für alle Zeiten ein
Verlustbringer für den Steuerzahler bleiben wird. Und zwar nicht
nur, weil das Unternehmen außerstande sei, die aufgenommenen
Kredite zurückzuzahlen, sondern auch, weil Flughäfen als Wirtschaftsfaktoren generell überschätzt würden. Denn die Jobs, die
an einem neuen Airport entstünden, würden doch nur anderswo
wegfallen. Da der „Experte“, der das behauptet, früher auch schon
den heute boomenden Großflughäfen Frankfurt und München ihre
Zukunftsfähigkeit abgesprochen hatte, könnte man dieses Gutachten als „Schlechtachten“ einfach zu den Akten legen. Weil jedoch im
Computerzeitalter alles für ewige Zeiten gespeichert wird, darf man
solche Falschbehauptungen nicht einfach im Raum stehen lassen.
Um den Gegenbeweis anzutreten, muss ich
nicht in große theoretische Diskussionen
einsteigen. Es reicht schon, wenn man die
Gemeinde Schönefeld als Beispiel nimmt.
Hier gab es zwar schon zu DDR-Zeiten
einen Flughafen, doch gemessen an seinen
Passagierzahlen kam er nach internationalen Maßstäben nie über das Stadium eines
Regionalflughafens hinaus. Im Jahr 1991
zählte Schönefeld 5128 Einwohner. 2004,
also im Jahr der Planfeststellung für den BER, waren es immerhin
schon 11.993. Bereits die Perspektive brachte den ersten Schub für
die Gemeinde Schönefeld.
Inzwischen ist die Einwohnerzahl von Schönefeld auf 14.000 gewachsen, 1.900 Unternehmen haben sich angesiedelt. Trotz eines
niedrigen Hebesatzes sprudeln die Gewerbesteuer-Einnahmen. Den
größten Teil davon muss Schönefeld allerdings im Umlageverfahren
abgeben - auch an die Gemeinden, die sich mit Händen und Füßen
gegen einen Flugbetrieb am BER wehren – und die trotz steigender
Grundstückspreise wachsen.
Dass die Behauptung von der bloßen Umverteilung von Arbeitsplätzen falsch ist, beweist auch die Tatsache, dass die Hauptstadt Berlin,
die auf ihrem Gebiet demnächst keinen Flughafen mehr haben
wird, weiter an Einwohnern und Wirtschaftskraft gewinnt. Allein
der Schönefelder Nachbarbezirk Treptow-Köpenick ist in den letzten
zehn Jahren um 13.000 Einwohner gewachsen. In Erwartung der Eröffnung des BER boomt dort der Wohnungsbau wie nie zuvor. Selbst
auf Neukölln, das bisher vor allem wegen seiner sozialen Brennpunkte im Gespräch ist, strahlt die Eröffnung des BER bereits aus.
Mit freundlichem Gruß

Juli 2014

airberlin und die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH haben sich in der Schadenersatzfrage wegen der Verschiebung der Eröffnung des Flughafens Berlin
Brandenburg im Jahr 2012 außergerichtlich geeinigt. airberlin hat daher die
Klage vor dem Landgericht Potsdam zurückgenommen. Über Einzelheiten der
Einigung haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.
Flughafen Berlin Brandenburg

Taskforce gestartet
Umbau der Entrauchung geht weiter
Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat eine Taskforce eingesetzt, die
seit Anfang Juni sämtliche Vergaben unter die Lupe nimmt, an denen der
unter Korruptionsverdacht stehende ehemalige Technikchef beteiligt war. Zur
Taskforce gehören ein internes Aufklärungsteam, ein Vertreter von Transparency International, eine externe, auf Korruptionsbekämpfung spezialisierte
Rechtsanwältin sowie weitere externe Juristen. Flughafenchef Mehdorn
betonte, dass die Flughafengesellschaft eine Null-Toleranz-Linie bei Korruptionsvorfällen fährt.
Die Flughafengesellschaft betreibt schon seit vielen Jahren Korruptionspräventionsarbeit. Bereits seit 2005 wird Transparency International in die
Prozesse der FBB mit einbezogen. 2010 wurde die Prävention noch einmal
verschärft und durch eine externe Juristin als Ombudsfrau erweitert. Seitdem
kann jeder, auch anonym, Hinweise zu möglichen Korruptionsverdachtsfällen
melden. Erst vor kurzem hatte eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Einkaufsprozesse der FBB durchgecheckt und für korruptionsresistent befunden.
Die Flughafengesellschaft betont, dass trotz des Korruptionsverdachtsfalls der
Weg zur BER-Fertigstellung steht. Im August 2013 hat die Flughafengesellschaft
gemeinsam mit Planern, Gutachtern, dem TÜV und dem Bauordnungsamt die
wesentlichen Eckpunkte besprochen, wie der Brandschutz genehmigt werden
kann. Die Systeme müssen vereinfacht werden, die Anlagen besser beherrschbar gemacht werden. Dazu muss der Brandschutz umgebaut werden. Dies gilt
auch weiterhin.
Das ist das Verständnis aller Projektbeteiligten inklusive der Genehmigungsbehörde. Inzwischen verpflichtete die Flughafengesellschaft mit Jörg Marks
einen neuen Technikchef (siehe Seite 1).

→ 3 | BER aktuell

→ SPRINT zum BER

Juli 2014

Flughafen Schönefeld

Foto: Günter Wicker/
Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

Foto: Günter Wicker/Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

Austausch der Localizer
Neuer Standort an der späteren BER-Nordbahn

Die Kabelschächte für das System werden an ihrem neuen Standort an der Start- und Landebahn am Flughafen Schönefeld eingesetzt.

| www.akb-law.de

Ein Arbeiter montiert im Auftrag der Deutschen Flugsicherung die Antennen
der Landekurssender.

A

n der Start- und Landebahn des Flughafens Schönefeld, die spätere Nordbahn am BER, laufen seit März 2014 die Baumaßnahmen zur
Verlegung und Erneuerung der Localizer. Die Localizer, auch Landekurssender genannt, sind Teil des Instrumentenlandesystems (ILS) und
dienen der lateralen Führung landender Luftfahrzeuge. Die Arbeiten dienen
der Erneuerung der bereits seit den 90er Jahren in Betrieb stehenden Geräte.
Im Zuge des Austausches werden die Localizer gleichzeitig versetzt, um den
vorgeschriebenen Mindestabstand von 300 Metern zu
den jeweiligen Enden der
Start- und Landebahn einzuhalten. Eine Änderung
der Position ist durch die
bereits vorgenommene Verlängerung der Nordbahn
notwendig geworden. Für
die durch die Verlängerung
der Nordbahn unterschrittenen Mindestabstände der
Landekurssender zur Bahn
lag bislang eine Ausnahmegenehmigung vor.
Das Gemeinschaftsprojekt
der Deutschen Flugsicherung (DFS) und der Flughafengesellschaft soll baulich
im August abgeschlossen
werden. Nach ersten Flugvermessungen werden die
neu errichteten Localizer
für etwa 30 Tage kalibriert
und zertifiziert. Die betriebliche Freigabe ist für Mitte
Oktober geplant.

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→ 4 | BER aktuell

→ Airport & Airlines

Juli 2014

Neues aus der Luftfahrt

Neue Strecke nach Istanbul
Flugzeugdusche: Bei ihrer ersten Ankunft in Tegel vom Flughafen Istanbul-Sabiha Gökçen (SAW) wurde
die Boeing 737-800 von Turkish Airlines kurz nach der Landung mit einer Wasserfontäne der Flughafenfeuerwehr begrüßt. Seit dem 5. Juni 2014 wird die Strecke Berlin-Tegel (TXL) - Istanbul-Sabiha Gökçen
(SAW) täglich geflogen. Der internationale Flughafen Istanbul-Sabiha Gökçen liegt im asiatischen Teil Istanbuls, etwa 40 Kilometer östlich des Bosporus. Die neue Verbindung bietet Reisenden in den östlichen
Teil Istanbuls kürzere Anreisewege als bisher und wird zusätzlich zur etablierten Strecke TXL- IstanbulAtatürk (IST) geflogen.
Im Jahr 1973 startete zum ersten Mal eine Maschine der Turkish Airlines von Berlin in die Türkei. Heute
bietet die Airline insgesamt fünfmal täglich Flüge zwischen Berlin-Tegel und Istanbul an. Hinzukommen
Direktverbindungen nach Ankara, Izmir, Trabzon, Samsun und Adana. Damit stehen den Fluggästen von
Turkish Airlines 42 Flüge pro Woche ab Berlin zur Verfügung. Das weltweite Streckennetz von Turkish
Airlines ist für Reisende ab Berlin besonders wegen seiner Asienverbindungen interessant. Über den
Flughafen Istanbul-Atatürk (IST) geht es weiter zu allen wichtigen Metropolen Asiens.

Worte auf den Weg
Liebe Leserin, lieber Leser,
wenn Sie diese Ausgabe von BER aktuell in Ihren Händen halten, dann sind Sie
vielleicht schon im Urlaub, zumindest aber in Urlaubsstimmung.
Urlaub ist nicht nur „Urlaub von…“, sondern doch auch „Urlaub mit…“, mit dem
Partner, der Partnerin, mit der Familie, mit Freunden und Bekannten, auch mit
Unbekannten, die wir treffen im Hotel, auf dem
Campingplatz, im Zug oder Flugzeug. Für diejenigen, die an Gott glauben, ist es nicht „Urlaub
von Gott“, sondern „Urlaub mit Gott“ – aber eben
nicht in der gewohnten Umgebung, sondern
dort, wo wir Neues finden, wo wir Neuem begegn en und vielleicht auch Menschen und Gott
auf eine neue Weise erfahren.
Eine Schule in meiner Heimat, dem Allgäu im
Voralpenland, hat einmal dieses Gebet den SchülerInnen in die Ferien mitgegeben:
Gott schenke uns Zeit. Zeit zum Zuhören und Zeit
zum Nachdenken.
Gott schenke uns Zeit. Zeit, um mit anderen
Menschen wirklich ins Gespräch zu kommen.
Gott schenke uns Zeit. Zeit, um mit anderen das
Lachen oder die Tränen zu teilen.
Gott schenke uns Zeit. Zeit für mich selbst.
Gott schenke uns Zeit. Zeit für das Schöne dieser Welt.
Gott schenke uns Zeit. Eine erfüllte Zeit, keine leere, langweilige Zeit.
Gott schenke uns Zeit. Zeit für das Leben
Das wünsche ich auch Ihnen, sei es in Berlin oder Brandenburg, sei es weiter weg
oder ganz weit weg – diese Zeit, die – für mich – in Gottes Händen ist.
Ihr Wolfgang Felber
J Flughafenseelsorger

Foto: Turkish Ailines

Mit Turkish Airlines an den Bosporus

Neues aus der Luftfahrt

vueling nach Rom
Die spanische Low-Cost-Airline vueling fliegt seit dem 13. Juni 2014 von BerlinTegel neu nach Rom. Damit erweitert die Airline ihr Streckennetz ab Berlin.
Zunächst startet vueling viermal wöchentlich in die Ewige Stadt. Die Flugtage
sind Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag. Ab September 2014 fliegt die
spanische Fluggesellschaft täglich in die Hauptstadt Italiens.

Mit norwegian nach London
Die skandinavische Fluggesellschaft norwegian startet ab dem 15. September
sechsmal wöchentlich (außer samstags) von Berlin-Schönefeld nach LondonGatwick. Damit baut die Airline ihr Streckennetz ab Berlin weiter aus. Auf
dieser Strecke kommen Flugzeuge vom Typ Boeing B737-800 zum Einsatz.
norwegian bietet ihren Passagieren an Bord kostenloses WLAN an.

easyJet fliegt neu nach Faro
Seit dem 21. Juni fliegt die Low-Cost-Airline neu nach Faro. Die Strecke wird
zweimal in der Woche geflogen, immer mittwochs und samstags. Die britische
Fluggesellschaft baut somit ihr Streckennetz ab Berlin-Schönefeld weiter aus.
Am 5. Mai feierte die Airline ihr zehnjähriges Jubiläum seiner ersten Deutschlandbasis in Berlin. Mehr als 30 Millionen Passagiere hat die Low-Cost-Fluggesellschaft bis heute von und nach Berlin befördert.

Was bedeutet eigentlich …?

UTC
steht für "Universal Time, Coordinated". Dahinter verbirgt sich die seit 1972
weltweit vereinheitliche Uhrzeit (Weltzeit), die von einem speziellen Komitee des
Internationalen Büros für Maß und Gewicht (BIPM) koordiniert wird. Schwankungen der Erdrotation werden durch Schaltsekunden berücksichtigt. Die UTC
wird aufgrund der Internationalität unter anderem in der Luft- und Seefahrt für
Zeitangaben verwendet. Aus der UTC lässt sich unter Berücksichtigung der Zeitzonen die jeweilige Lokalzeit (z. B. Mitteleuropäische Zeit MEZ) ableiten.

→ 5 | BER aktuell

→ Airport & Airlines

Juli 2014

Flughafentour SXF

Ferienprogramm für Kinder
Einen Tag am Flughafen erleben

→ Info
Anmeldung: Tel.: 030 6091-77770
E-Mail: besucherdienst@berlin-airport.de
Ganz wichtig: bei der Anmeldung halten Sie bitte die vollständigen Namen und Geburtsdaten aller Teilnehmer bereit. Ohne diese Angaben können Sie leider nicht für dieses
Erlebnis bei der Flughafensicherheit angemeldet werden.

Besuch des Sicherheitsbereiches am Flughafen. Bitte beachten Sie, dass das Mitführen
von spitzen und gefährlichen Gegenständen
nicht erlaubt ist. Getränke können Sie jedoch
gerne ohne Einschränkung transportieren.
Nach der Personenkontrolle erwartet die Gäste das Betreten des Lufthansa-Hangars, was
alle technischen Fragen rund um die Wartung eines Flugzeuges klären dürfte. Danach
steht die Flughafenfeuerwehr schon für viele
Fragen parat. Dabei gibt es Löschfahrzeuge
zum Ausprobieren und Erläuterungen der
Feuerwehrmänner. Nach einer Runde über
das Vorfeld Schönefelds endet die Tour beim
Mittagessen in der Kantine. Ein Eis sowie ein
Ausflug auf die Besucherterrasse runden diesen ereignisreichen Tag gegen 15:00 Uhr ab.

Kosten: 20,00 € pro Person inkl. Frühstück, Mittagessen
und Eis (5,00 € für Kinder von 0 bis 5 Jahren). Eine kleine
Überraschung zu Beginn der Führung gibt es zusätzlich für
jeden Teilnehmer. Bitte überlegen Sie, ob ein so langer Tag
mit vielen Eindrücken nicht zu anstrengend für ganz kleine
Kinder ist – dies liegt aber natürlich in Ihrem eigenen
Ermessen.
Treffpunkt: Die Tour startet und endet vor dem Terminal C
des Flughafens Berlin-Schönefeld.

Foto: Archiv Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

Die Sommerferien stehen vor der Tür und damit auch
die Frage, wie man den einen oder anderen freien Tag
spannend gestalten kann. Wie wäre es damit, hinter die
Kulissen in SXF zu schauen und echte Flughafenluft zu
schnuppern – nicht nur für Kinder ein wahres Erlebnis. Vom 11. Juli bis 22. August 2014 öffnet der Flughafen
Schönefeld seine Türen und bietet Familien wissenswerte Informationen und Luftverkehr zum Anfassen.
Zu entdecken gibt es viel. Los geht es um 9.00 Uhr mit
einem reichhaltigen Frühstück in der Betriebskantine.
Gestärkt kann die Tour beginnen. Erster Stopp ist die
Bundespolizei, die in Zusammenarbeit mit dem Zoll einen ausführlichen Einblick in ihre Arbeit am Flughafen
bietet. Dabei sind natürlich Fragen aller Art ausdrücklich erwünscht. Weiter geht es zum Infotower am BER,
von dem man aus 32 Meter Höhe einen tollen Ausblick
über das Areal geboten bekommt. Anschließend folgt der

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→ 6 | BER aktuell

→ Nachbar Flughafen

Juli 2014

Partner aus der Region, Teil 4

Kinder machen Zirkus
1992 startete die Erfolgsgeschichte von CABUWAZI
auf einem Kreuzberger
Hinterhof. Damals entdeckte eine Gruppe Kinder
und Jugendliche den Spaß
am Einrad fahren. Schnell
bekam das Projekt großen
Zulauf, so dass Mitgründer
Karl Köchenberger und die
gegründete Elterninitiative
"Kinder- und Jugendzirkus"
mehr Platz brauchten. Dieser
bot sich im April 1994 an. So
wurde das erste Zelt auf dem
ehemaligen Grenzstreifen
zwischen Ost- und Westberlin in Treptow errichtet. In
diesem Zeitraum entstand
auch der Name: CABUWAZI
– Chaotisch bunter Wander-

zirkus. Inzwischen können
die Kinder und Jugendliche
an fünf Standorten in Berlin
ihrer Kreativität und Begeisterung freien Lauf lassen.
Dabei steht das Projekt nicht
nur für Spaß, sondern verfolgt klare Ziele wie Einsatz
für eine engagierte, tolerante
Berliner Jugend, ein lebendiges und weltoffenes Berlin
und gesellschaftliche Integration. So ist das Training für
Kinder ab 9 Jahren grundsätzlich kostenlos. Egal, ob
arm oder reich, insbesondere
Kinder aus sozialen Brennpunkten sollen den Freiraum
für Ideen und dessen Realisierung bekommen.
Die Zusammenarbeit mit der

Flughafen Berlin Brandenburg GmbH und dem
Kinderzirkus CABUWAZI
Standort Altglienicke
befindet sich noch
in der Anfangsphase
und läuft seit Beginn
dieses Jahres. So konnte
neben einem laufenden Sponsoring auch
der Tag der offenen Tür
gerettet werden, indem
die Flughafen Berlin
Brandenburg GmbH die
Kosten für ein Sonnenund Regenschutzdach
übernahm, so dass nun bei
jedem Wind und Wetter trainiert und vorgeführt werden
kann. Falls auch Sie und
Ihre Kinder sich ein Bild von

Foto: Cabuwazi

CABUWAZI in Altglienicke

diesem großartigen Projekt
machen und ein wenig Zirkusluft schnuppern wollen,
kommen Sie einfach zum
offenen Training, melden Sie

sich zu den Ferienfahrten
und Ferienworkshops an
oder schauen Sie spontan
vorbei und lassen sich von
der Atmosphäre verzaubern.

→ Premiere…

→ Info

… des neuen Jugendstücks im
CABUWAZI Festzelt in Altglienicke:
28.06.14 (16 Uhr), weitere
Vorstellungen: 29.06.14 (16
Uhr), 04.07.14 (19 Uhr), 05.07.14
(16 Uhr)

CABUWAZI Altglienicke
Venusstraße 90
12524 Berlin
Standortleitung: Anne Timm/ Tobias Lippek

http://www.cabuwazi.de/

→ Veranstaltungstipp
Besuchen Sie die Ausstellung „Zuhause am Flughafen – Gemeinsam in die Zukunft“ im DialogForum. Nach acht Jahren Zusammenarbeit für eine lebenswerte Flughafenregion, wird das
Dialogforum Airport Berlin Brandenburg im Beisein von Brandenburgs Infrastrukturminister
Jörg Vogelsänger die Ausstellung am 7. Juli feierlich eröffnen.
DIALOG-FORUM
Flughafenregion • Mittelstraße 11 • 12529 Schönefeld
http://www.dialogforum-ber.de

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→ 7 | BER aktuell

→ Nachbar Flughafen

Juli 2014

Information für Anwohner

Mein Arbeitsplatz am Flughafen

Foto: ???

Die Flughafengesellschaft hat
im Juni mit dem Versand erster
Anspruchsermittlungen (ASE) an
die Anwohner im Tagschutzgebiet
begonnen. Bis zum Sommer 2012
hatte die Flughafengesellschaft
noch Kostenerstattungsvereinbarungen (KEV) verschickt, den
Versand aber nach dem OVGUrteil und der damit einhergehenden Änderung des Schutzziels
im Tagschutzgebiet gestoppt. Das
Schutzziel im Nachtschutzgebiet
hat sich durch das OVG-Urteil
nicht verändert.
Die Anspruchsermittlung (ASE)
löst nun die Kostenerstattungsvereinbarung ab. In der ASE sind
Nach Erhalt der Anspruchsermittlung kann der Anwohner eine oder mehrere
Baufirmen mit der Umsetzung der erforderlichen Schallschutzmaßnahmen,
die erforderlichen Schallschutzz. B. dem Einbau von Schallschutzfenstern, beauftragen.
maßnahmen so berechnet, dass
ein Maximalpegel von 55dB(A)
in den sechs verkehrsreichsten Monaten weniger als einmal überschritten wird. Aufgrund dieses
strengeren Schutzziels werden die Schallschutzmaßnahmen deutlich umfangreicher ausfallen. Um
festzustellen, ob die Kosten für die Schallschutzmaßnahmen mehr als 30 Prozent des schallschutzbezogenen Verkehrswertes betragen, müssen in vielen Fällen auch Verkehrswertermittlungen durchgeführt werden.
Jeder anspruchsberechtigte Anwohner im Tagschutzgebiet wird eine individuelle ASE erhalten. Darin
steht, welcher Anspruch auf Schallschutz für sein Objekt besteht. Außerdem kann der Anwohner in
seiner individuellen ASE alle Informationen nachlesen, die für den Schallschutz an seinem Objekt
relevant sind. Die zentralen Unterlagen der ASE sind:
→→ eine schalltechnische Objektbeurteilung (STOB), in der alle Informationen über die vom
Ingenieurbüro durchgeführten schalltechnischen Untersuchungen vermerkt sind;
→→ das Leistungsverzeichnis (LV), in dem die erforderlichen Baumaßnahmen samt der
dazugehörigen Preise aufgelistet sind;
Anhand all dieser Informationen wird der Anwohner nachvollziehen und prüfen können, warum
die Flughafengesellschaft ihm entweder die Kosten für die Umsetzung baulicher Schallschutzmaßnahmen erstattet oder er eine Entschädigungszahlung erhält. Dafür
werden die im Leistungsverzeichnis berechneten Kosten für die erforderlichen baulichen Schallschutzmaßnahmen sowie das Ergebnis
der schallschutzbezogenen Verkehrswertermittlung gegenübergestellt. Wenn die Kosten für die Umsetzung baulicher Schallschutzmaßnahmen nicht mehr als 30 Prozent des schallschutzbezogenen
Verkehrswertes betragen, wird dem Anwohner die Umsetzung
erstattet. Liegen die Kosten darüber, erhält der Anwohner eine Entschädigungszahlung in Höhe eben jener 30 Prozent.
Beim Versand der ASE legt die Flughafengesellschaft den Fokus
zunächst auf die Teilvollzugsgebiete im Bereich der Südbahn. Hier
sollen alle Anwohner, die die Umsetzung baulicher Schallschutzmaßnahmen erstattet bekommen, bis Ende September mit den individuellen Anspruchsermittlungen ausgestattet sein. Auf Grundlage der
ASE kann der Anwohner dann eine oder mehrere Baufirmen mit
der Umsetzung der erforderlichen Schallschutzmaßnahmen beauftragen. Die Flughafengesellschaft empfiehlt allen Anwohnern die
Baufirmen möglichst schnell zu beauftragen.
Die Flughafengesellschaft empfiehlt auch all jenen Anwohnern, die
eine Entschädigungszahlung erhalten, das ausgezahlte Geld für die
Umsetzung von Schallschutzmaßnahmen zu verwenden. Dafür wird
die Flughafengesellschaft dem Anwohner eine kostenfreie Beratung
durch ein unabhängiges Ingenieurbüro zur Verfügung stellen.

Sabine
Kühn

Quelle: Privat

Schallschutzprogramm BER
Die Anspruchsermittlung

Diesmal: Sabine Kühn, Sachbearbeiterin VIP-Service
Sabine Kühn arbeitet bei der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH in der Abteilung VIP-Service. Nur einer von
vielen spanenden Arbeitsplätzen, an denen sich Flughafenluft schnuppern lässt.
Mein Arbeitsalltag:

"Mein Arbeitsplatz i st der VIP-Service am Flughafen
Berlin-Tegel. Dort bin ich verantwortlich für die
Organisation und Durchführung einer reibungslosen Abfertigung unserer VIP-Gäste. Die eingehenden
Anfragen und Buchungen werden aufgenommen,
anschließend informiere ich die beteiligten Behörden, die jeweilige Airline und deren Handling-Agent
sowie die internen Kollegen der Sicherheit und Verkehrsleitung.
Die VIP-Lounge wird für jeden Gast individuell vorbereitet. Unsere Passagiere werden von mir persönlich begrüßt, durch die Sicherheitskontrolle begleitet
und können, während ich die Abfertigungsformalitäten erledige, entspannt die Zeit bi s zum Abflug
genießen. Im Anschluss bringe ich die Gäste in einer
Limousine zu ihrem Flug.
Darüber hinaus betreue ich mit meinen Kolleginnen
und Kollegen das Tegel Sky Conference Center mit
sieben Konferenzräumen. Seit kurzem habe ich auch
die Aufgaben einer „Patin“ übernommen und stehe
neuen Kollegen bei der Einarbeitung und für alle
Fragen rund um unseren Flughafen zur Verfügung."
Mein Weg in den Beruf:

"Bereits seit meiner Jugend hatte ich immer Interesse
an Rei sen, fremden Ländern und anderen Kulturen.
Daher entschied ich mich für eine Ausbildung zur
Verkehrskauffrau am Flughafen Berlin-Schönefeld.
Nach langjähriger Erfahrung in der Arbeit der Passagierabfertigung, später in der Lounge und VIP-Betreuung entschied ich mich noch für ein Eventmanagement Studium."
Voraussetzungen:
Eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung im Bereich
Luftverkehr oder Tourismus ist auf jeden Fall ein
guter Start. Das wichtigste ist jedoch ein ausgeprägter
Servicegedanke und die Fähigkeit diskret und professionell unser Top-Kunden-Klientel zu betreuen. Ein
gewählter Umgang auch mit fremden Kulturen und
die Bereitschaft im Schichtdienst zu arbeiten, gehören
ebenso dazu.
→ Wer sich für einen Job am Flughafen interessiert, findet
alle aktuellen Stellenausschreibungen unter
www.berlin-airport.de > Unternehmen > Jobs & Karriere.

→ 8 | BER aktuell

→ Im F

Besser schlafen rund um Sch

Fluglärmbericht 2013 zeigt Rückgang beim Max

V

iele positive Trends gab es im Hinblick auf die Entwicklung des Fluglärms für das Jahr 2013
für die Anwohner des Flughafens Schönefeld. Dies ist das Fazit des Fluglärmberichts 2013,
den die Flughafengesellschaft Mitte Juni veröffentlicht hat.
Obwohl grundsätzlich in Schönefeld keine Nachtflugbeschränkung besteht, halbierte
sich die Zahl der Nachtflüge in Schönefeld im Vergleich zu 2010. Für die Anwohner bedeutet
dies eine deutliche Entlastung. Mit Inbetriebnahme des BER tritt dann eine Nachtflugbeschränkung in Kraft.
Die meisten Menschen in Berlin und dessen Umland werden nachts durch Lärm von Autos
und Lastwagen gestört. 544.000 Einwohner sind in der Region nachts von Straßenlärm betroffen, der einen Wert von 55 dB(A) überschreitet. Auch durch Bahnlärm sind in und um Berlin
72.000 Einwohner beeinträchtigt. Lediglich rund 150 Einwohner wohnen im Einzugsbereich
des Flughafens Schönefeld mit einer Lärmbelastung, die 55 dB(A) nachts übersteigt. Zum Vergleich: Normales Sprechen in einem Meter Abstand erzeugt 60 dB.

Immer weniger laute Flieger
Die Zahl lauter Flugzeuge geht in Schönefeld seit Jahren kontinuierlich zurück. Dieser positive Trend hat sich auch 2013 fortgesetzt, denn die Airlines setzen immer mehr moderne und
leise Flugzeuge ein. Bewegten sich 2009 noch 2535 Flieger in Schönefeld in der relativ lauten
Lärmklasse 4 (77 bis 79,9 dB(A), so waren es 2013 nur noch 1356. Eine ebenso positive Entwicklung zeigte sich auf in der Lärmklasse 5 (80 bis 84,9 dB(A). Die Fluggesellschaften müssen ein
lärmbezogenes Landeentgelt entrichten. Besonders laute Flieger werden dabei deutlich stärker
zur Kasse gebeten.
Mit dem Einsatz leiserer Flugzeuge durch die Airlines misst die FBB auch deutlich weniger
besonders laute Maximalpegel. Dies ist besonders erfreulich, weil die Flughafennachbarn nun
seltener durch besonders laute Einzelereignisse gestört werden.
Fluglärm zeichnet sich dadurch aus, dass mit Starts und Landungen Lärm einher geht, der
unterschiedlich intensiv ist. Dies ist abhängig von Flughöhe, dem seitlichen Abstand, Flugzeugtyp, Geschwindigkeit (Schub) Windrichtung und anderen Wettereinflüssen. Dem Lärmereignis folgt dann eine Ruhepause. Um diese Belastung darzustellen, wurde der so genannte
„Dauerschallpegel“ entwickelt, bei dem das Lärmereignis und die Ruhephase in ein Dauergeräusch umgerechnet werden. Der errechnete Dauerschallpegel am Flughafen Schönefeld lag
tagsüber seit fünf Jahren relativ konstant zwischen 56,5 und 57,5 dB(A).

Mädchen auf der Besucherterrasse des Flughafens Schönefeld am Tag der Luftfah

Dauerschallpegel tagsüber Schönefe

Mobile Messungen fortgesetzt
Wie wird sich der Fluglärm im Umland des Flughafens Berlin Brandenburg nach dessen
Eröffnung entwickeln? Die Flughafengesellschaft hat dies ebenso wie die Deutsche Flugsicherung in verschiedenen Rechenmodellen dargestellt. Wichtig ist es, neben der Berechnung
des Lärms, auch die tatsächliche Lärmbelastung zu messen. Und das natürlich bereits, bevor
der BER eröffnet. Zu diesem Zweck setzt die FBB zwei Fluglärm-Messmobile ein, die über
vier Wochen lang an einem Standort jedes Lärmereignis erfassen. Entlang der zukünftigen
Flugrouten fanden 2013 elf Messungen statt. Alle Ergebnisse sind auch online abrufbar. Nach
Eröffnung des BER werden alle Messungen am gleichen Standort wiederholt, um die Veränderungen zu dokumentieren. Insgesamt wurde seit 2010 an 45 Standorten mobil der Fluglärm im
BER-Umland gemessen.

Neue Lärmmessstelle in Müggelheim
Westlich und östlich des Flughafens Schönefeld sind jeweils fünf stationäre Messstellen im
Dauerbetrieb, die den Lärm jedes Starts und jeder Landung aufzeichnen. 2013 ging die Messstelle Müggelheim neu ans Netz. Für jede dieser Messstellen bietet der Fluglärmjahresbericht
eine separate Auswertung. Anwohner können sich damit über die gemessenen Maximalpegel,
nächtlichen Fluglärm und den Dauerschallpegel der Messstelle in ihrer Nachbarschaft informieren.
Alle Messstellen werden so aufgestellt, dass der Einfluss anderer Lärmquellen wie Bahn- oder
Straßenlärm möglichst gering ist. Alle Messeinrichtungen entsprechen den neuesten Normen
und werden ständig geprüft und geeicht.

Dauerschallpegel nachts Schönefeld

Fokus

Juli 2014

hönefeld

Immer effizienter: Berlins Luftverkehr

ximalpegel
Flugbewegungen nach Lärmklassen
am Flughafen Schönefeld

Foto: Günter Wicker

Ein wirkungsvolles Lärmmanagement ist eine der
zentralen Herausforderungen
der Flughafengesellschaft

hrt 2013.

eld

Nachtflüge am Flughafen Schönefeld

d

→ 	Info
Den Fluglärm-Jahresbericht 2013 können Sie hier online abrufen:
http://nachbarn.berlin-airport.de > Fluglärm und Flugrouten

→ 10 | BER aktuell

→ Aktuelles aus der Region

Juli 2014

Event

Die Landeshauptstadt lädt ein
10. Potsdamer Erlebnisnacht am 26. Juli
dass Potsdam viel mehr als
Schlösser und Parks zu bieten
hat. Vielfalt ist das Prädikat:
Jeder Gast findet das für ihn
Passende. Modenschauen,
Musik, Tanz, Theater, Performances, Trendsportarten an
ungewöhnlichen Orten, auf
Höfen, Bühnen und Plätzen.
Potsdam mit allen Sinnen
– Seh`n Se mal zu! lautet
das Thema des Jahres. Licht
und Sehen akzentuieren die
Veranstaltung.

Foto: Manfred Tadra

Immer am letzten Samstag
im Juli feiern die Potsdamer
und ihre Gäste die Potsdamer
Erlebnisnacht. Im Jahr 2014
wird es die zehnte sein!
Potsdams Innenstadt mit der
charmanten Mischung aus
Barock und Moderne bietet
dabei die Kulisse für ein
einzigartiges Fest: Ansässige
Gastronomen, Händler und
Unternehmen aus der Region
und dem Land Brandenburg
präsentieren Kunst, Kultur
und Kulinaria. Sie alle zeigen
so immer wieder aufs Neue,

—— www.potsdamer-erlebnisnacht.de

Arbeitsmarkt

Fachkräfteinitiative des LDS
Steuerungsgruppe „Arbeitsmarkt und Soziales“
nimmt Arbeit auf
Der Landkreis Dahme-Spreewald gehört zu
den dynamischen Wirtschaftsregionen in
Brandenburg. Ausreichend Fachkräfte für
die hiesigen Unternehmen zu gewinnen, ist
eine der zentralen Herausforderungen der Zukunft. Aus diesem Grund traf sich am
15. Mai 2014 die Steuerungsgruppe „Arbeitsmarkt und Soziales“ des LDS zu einem ersten
Strategiegespräch im Zentrum für Luft- und
Raumfahrt in Wildau. Im Mittelpunkt des
Gesprächs stand vor allem der Austausch zu
bereits bestehenden Projekten zum Thema
„Fachkräftesicherung“ im Landkreis und die
Diskussion zur Entwicklung einer schlagkräftigen Fachkräfteinitiative.
„Die Ergebnisse des Regionalbudgets LDS
haben gezeigt, dass wir durch regionale Partnerschaften und lokale Lösungen eine hohe
Qualität in der Arbeitsmarktpolitik erreichen
können. Wir sollten die erfolgreiche gemeinsame Arbeit unbedingt im Rahmen einer
Fachkräfteinitiative des Landkreises DahmeSpreewald fortsetzen“, appellierte Sozialdezernent und Vorsitzende der Steuerungsgruppe
Carsten Saß in seiner Begrüßung. Die Steuerungsgruppe „Arbeitsmarkt und Soziales“
hat sich aus der EU-Steuerungsgruppe des
Regionalbudget LDS gebildet, das am 30. April
2014 ausgelaufen ist. Sie soll alle wichtigen
Akteure der Wirtschafts-, Arbeitsmarkt- und
Sozialpolitik im Landkreis Dahme-Spreewald

vernetzen, unter ihnen die Agentur für
Arbeit Cottbus, das Jobcenter Dahme-Spreewald, die IHK Cottbus, die HWK Cottbus, die
Technische Hochschule Wildau, der Landkreis Dahme-Spreewald, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dahme-Spreewald und
Vertreter des Regionalen Wachstumskerns
Schönefelder Kreuz.
„Wir können die Beschäftigungssituation im
Landkreis nur durch Bündelung der Kräfte
und auf Unternehmensbedarfe abgestimmte Projekte weiter verbessern“, fasst Wirtschaftsförderer Gerhard Janßen zusammen.
Wichtige Aufgabe sei es, für die hiesigen
Unternehmen lokalen Nachwuchs zu gewinnen, das regionale Arbeitskräftepotential
auszuschöpfen und überregionales Fachkräftepotential zu erschließen. „Im ersten
Schritt werden wir den Fokus unserer Arbeit
deshalb auf die Senkung der Schulabbrecherquote und der Ausbildungsabbrüche legen“,
so Carsten Saß. Ferner sollen die Arbeits- und
Ausbildungsangebote im Norden des Landkreises noch stärker im Süden des Landkreises bekannt gemacht werden. Verstärkte
Öffentlichkeitsarbeit soll Fachkräfte aus
anderen Regionen auf den Landkreis DahmeSpreewald aufmerksam machen.
—— WFG LDS

→ 11 | BER aktuell

→ Aktuelles aus der Region

Juli 2014

Event

Ausflugtipps

Unternehmerinnen
vernetzen sich

27. – 29. Juni
Titanen der Rennbahn

Foto: J. Kobs

Auftaktveranstaltung der Unternehmerinnen im UV BB e.V.

v.l.n.r. Birgit Rohde-Göhring (Flussweg Coaching für Lösungen), Dip.-Ök. Andrea Grandjean (EO AUDITA Unternehmensgruppe, Projektmanagement), Dipl. Psychologin Iris Friederici (Organisationsberatung)

nicht“ versichert Iris Friederici
und betont: „Wir schätzen es,
zusammen mit Männern im
Unternehmerverband gleiche
Interessen, nämlich die des

gesamte Gesellschaft zu bereichern und zu stärken.“
Interessante Gäste aus Politik
und Wirtschaft folgten dieser Einladung. Zu Gast waren

Mehr Informationen unter:
www.titanenderrennbahn.de.

28. Juni, 20 Uhr
Foto: J. Kobs

V

ielversprechend klang
die Einladung zur
Auftaktveranstaltung
der Interessengemeinschaft
der Unternehmerinnen am 19.
Juni 2014, die im Nordpier des
BER stattfand – eine bemerkenswerte, für die Öffentlichkeit bislang nicht zugängige
Location.
Die Freude bei den Initiatorinnen Iris Friederici, Andrea
Grandjean, Birgit RohdeGöhring und Ingrid Andres
war groß, nun nach relativ
kurzer Zeit und intensiven
Vorbereitungen die Interessengemeinschaft der Unternehmerinnen ins Leben zu
rufen. „Der Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e.V.
hat sich aktuell einige neue
Aufgaben gestellt. Das Thema
der Vernetzung mit und für
Unternehmerinnen und Frauen in Führungsverantwortung
ist eine davon“, erklärt Birgit
Rohde-Göhring.
Konkrete Themenvorschläge
und interessante Anregungen
hatte bereits eine Umfrage im
Vorfeld ergeben. So standen
beispielsweise Kommunikationsthemen an oberster Stelle
auf der Wunschliste. „Es gab
sehr viel positive Resonanz, Interesse und Neugier. Aber auch
die Nachfrage,´Ihr wollt doch
keinen Emanzenclub, oder?`
Nein, das wollten wir gerade

Das legendäre Kaltblutrennen „Titanen der
Rennbahn" in Brück zeigt, dass Kaltblutpferde,
die teils über 1000kg auf die Waage bringen
können und hierzulande schon fast vom Aussterben bedroht waren, nicht unbedingt nur
"Ackergäule" und "Brauereipferde" sein müssen. In Disziplinen, wie Wettreiten ohne Sattel,
Wagenrennen, Zugleistungsprüfungen und
Geschicklichkeitsfahren zeigen die Pferde, was
sie können. Zwischen den Prüfungen werden
die Zuschauer mit Schaubildern unterhalten.
Die Krönung am Samstagabend ist der große
Festumzug aller Reiter und Gespanne durch
die Stadt Brück. An allen Tagen, beginnend am
Freitag mit der Eröffnungsparty, gibt es Livemusik und für Speisen und Getränke ist bestens
gesorgt. Dazu kommen Markttreiben, Rummel
und Kinderbeschäftigungen, ein Abenteuerdorf
und die Tombola mit einem Kaltblutfohlen als
Hauptpreis an jedem Tag.

Dr. Burkhardt Greiff ( 1. Vizepräsident des UV Brandenburg Berlin e.V.) eröffnete
diese Auftaktveranstalltung

Unternehmertums zu verfolgen.“ Wobei Andrea Grandjean
ergänzt: „Sicher ticken Frauen manchmal anders, haben
andere Herangehensweisen
an Aufgaben und Problemstellungen. Der Austausch und die
Kommunikation darüber kämen nicht nur allen Unternehmern und Unternehmerinnen
im Verband zugute, sondern
tragen das Potenzial in sich, die

unter anderem Sabine Hübner
(Gleichstellungsbeauftragte
im Ministerium für Arbeit,
Soziales, Frauen und Familie
des Landes Brandenburg), Dr.
Udo Haase (Bürgermeister der
Gemeinde Schönefeld) und
Hartmut Mehdorn (Vorsitzender der Geschäftsführung der
Flughafen Berlin Brandenburg
GmbH).

Open-Air-Konzert mit Cash River
Cash River – A Tribute To The „Man In Black“. Die
Musik von Johnny Cash gehört zu den Meilensteinen amerikanischer Musik. Vier Musiker in
klassischer Besetzung präsentieren zahlreiche
Hits des bekannten Künstlers. Preis: Vorverkauf
10 Euro, Abendkasse 12 Euro, Sozialticket 8 Euro.
Infostelle/Buchung: Bürgerhaus Zernsdorf, Park,
Friedrich-Engels-Straße 35-41,
15712 Königs Wusterhausen, OT Zernsdorf,
Tel.: 03375-523763,
info@buergerhaus-zernsdorf.de,
www.buergerhaus-zernsdorf.de.

→ 12 | BER aktuell

→ Aktuelles aus der Region

Freizeit

Für Urlaub und Freizeit
Familienpass bietet 606 Freizeitangebote
Der Familienpass Brandenburg
2014/2015 ist erschienen. Mit 606
Ausflugsideen in Brandenburg und
Berlin zum vergünstigten Preis für
Familien ist diese neunte Ausgabe
der bisher umfangreichste Pass.
Der 390-Seiten (2013: 374) starke Pass
ist gültig vom 1. Juli 2014 bis zum
30. Juni 2015. Er ist ab sofort im Handel erhältlich und kostet 2,50 Euro
pro Stück. Im Vergleich zum Vorjahr
wurde die Auflage um 4.000 auf
38.000 Exemplare erhöht. Wie in den
Vorjahren wurde er in enger Kooperation von Familienministerium,
TMB und Freizeitanbietern erstellt.
Von Abenteuerpark bis Zoo – der Pass
gewährt Preisnachlässe von mindestens 20 Prozent auf den normalen
(Eintritts-)Preis bzw. 10 Prozent auf
vorhandene Familienrabatte. Dazu
enthält er über 180 Kinderfreikarten.

Auch der Infotower am BER ist mit
vergünstigten Preisen dabei. Nutzt
eine vierköpfige Familie mit Kindern
im Alter von 6 und 14 Jahren alle
Angebote, könnte sie mehr als 5.414
Euro sparen. 547 der Angebote sind in
Brandenburg, 59 in Berlin.
Alle Angebote lassen sich einfach
nach Thema und Ort suchen. Jeder
Eintrag enthält eine Kurzbeschreibung, die Angabe von Normalpreisen
und Familienpass-Rabatten, Hinweise zu Öffnungszeiten und Anfahrt
mit der Bahn sowie die Kontaktdaten
des Anbieters.
Für Menschen mit Behinderungen
sind barrierefreie Angebote mit
Piktogrammen gekennzeichnet,
darunter für Menschen mit Mobilitäts-, Seh- oder Höreinschränkungen.
Insgesamt wurden 351 Piktogramme
vergeben (Vorjahr: 336).

Der Pass lockt auch wieder mit einem
Gewinnspiel. Von Juli bis Dezember
findet jeden Monat eine Auslosung
statt. Verlost werden etwa 270 Preise
von 150 Rabattanbietern: von Eintrittskarten über eine Eselwanderung
bis zum Familienwochenende.
Hinweis: Erhältlich ist der Pass
überall im Land Brandenburg: im
Zeitschriftenhandel, in Touristeninformationen, bei den Lokalen
Bündnissen für Familie, in Buch- und
Spielzeughandlungen und bei allen
Filialen von Getränke Hoffmann. Neu
ist, dass er auch bei vielen Schulfördervereinen erworben werden kann.
Im Internet kann er unter
www.familienpass-brandenburg.de
bestellt werden.
—— TMB

Schöner leben in Schönefeld!
In Schönefeld bauen wir im ersten Verkaufsabschnitt 12 Reihenhäuser
in solider, wertbeständiger Massivbauweise. Sie haben die Wahl zwischen
zwei verschiedenen Haustypen mit oder ohne Dachterrasse. Die Wohnflächen
betragen 130 bzw. 140 m2 mit jeweils 4 bzw. 5 Zimmern.
Familien mit Kindern werden hier genau das Zuhause finden, das sie schon
immer suchten. Gemütliche Dachterrassen im Obergeschoss der Reihenhäuser
laden abends zum gemütlichen Abendessen ein. Und in der Umgebung hat sich
eine moderne Infrastruktur mit neuer Grund- und Gesamtschule und zwei Kitas

TELEFON: 0800 – 670 80 80 (kostenfrei)
www.nccd.de/schoenefeld

entwickelt. Die Freizeitanlagen „In den Gehren“ und „Zum Dörferblick“,
sowie viele neue Radwege laden zum Erholen ein.
PROJEKTADRESSE:
Rudower Chaussee · 12529 Schönefeld
INFORMATIONEN UND BERATUNG IM INFOBÜRO:
Sonntag: 11.00 – 13.00 Uhr
und jederzeit nach telefonischer Vereinbarung

Juli 2014

→ 13 | BER aktuell

→ Aktuelles aus der Region

Juli 2014

Veranstaltungen

Termine der Trödelmärkte
in Ludwigsfelde
20.07., 17.08., 14.09., 12.10., 02.11., 21.12.2014.
9.00 - 16.00 Uhr
Potsdamer Straße / Platz unter der A 10

Gemeinde Blankenfelde-Mahlow
05.07.2014, 15 Uhr
DORFFEST Groß Kienitz
05.07.2014, 20.30 Uhr
Sommerkonzert
Die Brüder Christian und Sören Kaufmann laden
zu einem kostenlosen Sommerkonzert unter der
Brücke (Unterführung der 96a Radweg zwischen
Mahlow und Lichtenrade) ein.
10.07.2014 bis 11.07.2014
Ferienspiele für Kinder
Die evangelischen Kirchengemeinden Mahlow und
Glasow
laden ein zu Ferienspiele für Kinder im Grundschulalter | 08.00 - 15.00 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum

Ferien

Ein Europa –
eine Nummer!
Notruf 112 gilt europaweit
Die Ferienzeit ist in Sicht. Für viele steht ein Auslandsurlaub auf dem Sommerprogramm.
Was tun, wenn im Ausland etwas passiert?
Die Notrufnummer 112 kann überall in Europa kostenlos und ohne Vorwahl vom Handy oder Festnetztelefon
gewählt werden und verbindet mit der zuständigen
Notrufzentrale.
Die hohe Mobilität der Bürger Europas zeigt, wie wichtig
die europaweit einheitliche Notrufnummer 112 ist. Bereits 1991 wurde die Einführung der 112 als europaweite
Notrufnummer von den EU-Mitgliedstaaten gemeinsam
beschlossen. Statt über mehr als 40 unterschiedliche
nationale Notrufnummern sind in der EU die Notrufzentralen heute über eine gemeinsame Nummer erreichbar:
112. Allerdings wissen nur etwa 20 Prozent der Deutschen, dass sie die 112 europaweit wählen können, im
EU-Durchschnitt sind es immerhin 26 %.
Wer über die 112 einen Notfall meldet, sollte vor allem
Ruhe bewahren und der Leitstelle die wichtigsten Informationen nennen. Eine Orientierung bieten dabei die so
genannten "W-Fragen", das heißt: Wo ist es passiert? Was
genau ist passiert? Wie viele Verletzte und welche Arten
von Verletzungen gibt es?
Nähere Informationen finden Sie unter: www.112.eu.

Gemeinde Schönefeld
Bürgerfest in Großziethen am 5. Juli 2014
Am Dorfanger in Großziethen findet am 5.7.2014 von 14.00 bis 20.00 Uhr
ein Bürgerfest statt.
17. Schönefelder Sommerfest am 5. Juli 2014
Am 5. Juli 2014 findet das 17. Schönefelder Sommerfest statt. Am Nachmittag treten der CVJM, die Kinder der Kitas, die Astrid-Lindgren-Grundschule, Pipo und Pipolino sowie der Akkordeonspieler Meier auf. Am Abend
moderiert Uwe Rumps, die Band "No Limit" spielt von 19.00 bis 1.00 Uhr.
Gegen 23.00 Uhr findet das traditionelle Feuerwerk statt.

→ 14 | BER aktuell

→ Anzeigen

Juli 2014

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→ 15 | BER aktuell

→ Freizeit

Juli 2014

Ausflugtipp

Sie gehören nach Brandenburg wie die vielen Seen und Flüsse: Die Schlösser und Herrenhäuser. Im Seenland Oder-Spree,
östlich und südöstlich von Berlin, präsentieren sich auf engstem Raum so viele prachtvolle Adelssitze wie wohl nirgendwo
sonst in Deutschland. Diese lassen sich am besten während
einer gemütlichen Radtour erfahren. Die "Märkische Schlössertour" schlängelt sich 180 Kilometer in Form einer Acht, mit
einer Süd- und Nordschleife, zu den schönsten Schlössern
und Herrenhäusern der Region.
Elf ehemalige Adelssitze verbindet der Vier-Sterne Radweg,
aufgereiht wie an einer Perlenschnur. Dem Radler begegnenberühmte Namen wie von Hardenberg, Schinkel, PücklerMuskau oder Lenné. Die Märkische Schlössertour ist eine
Reise in die Glanzzeit Preußens.Auch imposante Schlossgärten und Parkanlagen sowie interessante Museen sind über
die Route verbunden und machen die Radtour zu einer Reise
durch die Geschichte.
In fünf Tagesetappen wird auf dem 4-Sterne Radweg "Märkische Schlössertour" geradelt, werden Kleinode entlang der
Tour besucht. Übernachtet wird in Gutshäusern und Schlosshotels.Im BRUNE BALANCE & SPA Gut Klostermühle können
sich müde Beine bei einer wohltuenden Massage erholen. Die

Foto: TMB-Fotoarchiv/Hahn

Adelssitze mit dem Rad entdecken
Kultur und Geschichte aktiv erleben

Das Schloss Steinhöfel ist eine Station auf der
Märkischen Schlössertour

→ 	Infos

"Brennerei" Neuhardenberg bietet regionale Spezialitäten zum Mitnehmen oder zum Genießen
vor Ort im windgeschützten Biergarten.

www.reiseland-brandenburg.de
www.seenland-os.de
www.maerkischeschloesser.de

Ausflugtipp

Vom Bergbau zum Seenland –
Glück auf und Ahoi!
Energiegewinnung ist das
bestimmende Thema in der
150-jährigen Industriegeschichte der Lausitz. Noch
heute wird hier Braunkohle
abgebaut. Bei einer Tour mit
dem Elektroauto oder dem
Rad entlang der ENERGIERoute kann man erfahren,
wie Kohle zu Energie wird
und wie die Bergleute arbeiteten, zum Beispiel in der
ehemals modernsten Brikettfabrik Deutschlands oder der
weltweit größten Abraumförderbrücke F60. Beide Orte
sind begehbar und erlebbar.
Die Landschaft dort hat sich
verändert. Durch Flutung der
stillgelegten Tagebaue entsteht das Lausitzer Seenland
- eine spektakuläre Wasserwelt mit 23 neuen Seen und
vielfältigen Wassersport- und
Erholungsangeboten. Aus
Bergbauland wird Seenland.

„Glück auf“ und „Ahoi“ mit
dem Elektroauto!
Die Lausitzer Industriekultur
lässt sich mit einem e-SolCar
ganz umweltbewusst und
mit viel Fahrspaßentecken.
Entlang der ENERGIE-Route
erfährt man einige Sehenswürdigkeiten des traditionsreichen Lausitzer Braunkohlereviers. Start ist in Welzow.
Von dort steuert man den
ersten Aussichtspunkt an,
den Tagebau Welzow Süd. Mit
rund 100 km Reichweite bewegt man sich mit dem Elektrofahrzeug sicher zwischen
den einzelnen Stationen.
Weitere Infos: www2.bergbautourismus.de/e-solcar/
Radreise auf der „Kohle-Wind
und Wasser-Tour“.
Die organisierte Kohle-Wind
& Wasser Radtour führt
durch die flache Landschaft
des Elbe-Elster-Landes. Im

Routenverlauf der Radreise gibt es 14 Stationen, die
Geschichten über das Leben
und die Arbeit der Menschen
in der Region erzählen. Im
Verlauf der 252 Kilometer
langen Strecke lernen Radler
funktionstüchtige Windmühlen und imposante
Industriedenkmäler wie die
ehemalige Förderbrücke F60,
die Brikettfabrik „Louise“
und das Kraftwerk Plessa
kennen.
Die Strecke ist flach bis
leicht hügelig und für geübte
wie auch ungeübte Radler
oder Familien mit Kindern
geeignet. Die Radtour führt
überwiegend auf gut ausgebauten Radwegen entlang,
teilweise werden straßenbegleitende Radwege und ruhige Nebenstraßen genutzt.
Sie ist durchgängig ausgeschildert und erkennbar an

Foto: eSolCar/Andreas Franke

Tour mit Elektroauto oder Rad auf der ENERGIE-Route in der Lausitz

Mit diesen Elektroauto geht es auf der Energieroute durch die Lausitz

dem Radwegelogo, das Mühle,
Schornstein und Wasser in
sich vereint.
Leistung: 7 x Ü/F in Hotels
und Pensionen der Region,
6 x Gepäcktransfer, Kartenund Informationsmaterial,
Preis pro Person im DZ:
435,00 €, im EZ: 535,00 €

Weitere Informationen: Tourismusverband Elbe-ElsterLand e.V., Markt 20, 04924
Bad Liebenwerda, Tel. 035341
30652, Fax: 035341 12672,
info@elbe-elster-land.de,
www.elbe-elster-land.de
www.reiseland-brandenburg.de

→ 16 | BER aktuell

→ Verschiedenes

Haus- und Immobilienverwaltung
Holger Schmidt
Wir suchen Grundstücke und Häuser
für Flughafenmitarbeiter
Fontaneallee 79 • 15732 Eichwalde
Telefon: Immobilien: 0177/312 14 17
Verwaltung: 030/675 31 06

Gewinnspiel

Berlin Skyline
Helikopterrundflug über der Hauptstadt
Erkunden Sie Berlin mal
ganz anders und starten
Sie mit dem Air Service
Berlin in den Berliner
Himmel. Pures Flugvergnügen erwartet Sie auf dieser
Reise. Gleich nach dem
Abheben der Maschine fliegen Sie rasend schnell über
den Flughafen Richtung
Berlins City. Sie erhalten
einen atemberaubenden
Blick auf die Skyline. Dabei
erscheinen Ihnen sogar der
Fernseh- und Funkturm
klein.
Die Gesamtdauer der Veranstaltung beträgt ca. 60 Minuten. Eine halbe Stunde vor Abflug findet der Check-in im Terminal C am Flughafen Schönefeld statt. Von dort werden
Sie in der Air Service Stretch-Limousine bei einem Glas Sekt direkt vor den knallroten
Helikopter gefahren, wo der Pilot Sie begrüßt. Der Flug inklusive An- und Abstellen des
Triebwerks dauert 15 Minuten. Der Preis beträgt 129 Euro pro Person.
Weitere Informationen zu Rundflügen über Berlin erhalten Sie auf der Website vom Air
Service Berlin: www.air-service-berlin.de

Foto: Günter Wicker/
Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

www.holger-schmidt-immobilien.de

Juli 2014

Gewinnen Sie 1x2 Tickets für den Helikopterrundflug „Berlin Skyline“.
Beantworten Sie einfach die folgende Frage:

Wie lange dauert der Rundflug?
a. 15 Minuten
b. 30 Minuten
c. 60 Minuten

→ Teilnehmen
Wichtige Rufnummern
Besucherdienst am
Flughafen Berlin Brandenburg
Willy-Brandt-Platz, 12521 Berlin
+49 (0) 30 6091 - 77770
Buchung Mo. - Fr. von 10 bis 15 Uhr
Infotower
+49 (0) 30 6091 - 77777
Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 18 Uhr
Flughafeninfo
+49 (0) 30 6091 - 1150
Flughafenseelsorge
+49 (0) 30 6091- 5746
AOK Nordost - Die Gesundheitskasse
Flughafen Schönefeld , Terminal A, Erdg.
+49 (0) 800 2650800 (kostenfrei)
www.aok.de/nordost
Behindertenparkplätze (APCOA)
+49 (0) 30 6091-5582
Anwohnertelefon Schallschutz
+49 (0) 30 6091-73500
Dienstag bis Donnerstag,
9.00 bis 16.00 Uhr

Auch Sie wollen
in der BER aktuell
werben?
Infos unter:
j.kobs@elro-verlag.de
Tel. 0175 167 43 38

Bitte senden Sie Ihre Antwort per Postkarte oder E-Mail
unter dem Betreff „Gewinnspiel BER aktuell“ bis zum 20.
Juli an Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Pressestelle, 12521 Berlin oder an pressestelle@berlin-airport.de.

→ Gewinner
der Ausgabe BER aktuell Juni
2014: Die Antwort vom Gewinnspiel lautete a. 4000 2x2
Tickets für die BER Tour on
Bike haben Ronny T. und Jens
A. gewonnen. Die Gewinner
werden schriftlich benachrichtigt.
        
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