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Periodical volume

Full text: BER aktuell Issue 2014,5 Mai

Mai 2014 	

www.berlin-airport.de

Zeitung für die Nachbarn des Flughafens Berlin Brandenburg
SPRINT zum BER
Fortschritte bei der Entrauchung
Die Entrauchung im Fluggastterminal
wird wesentlich vereinfacht. Alle derzeit
nötigen Planungen sind dafür vergeben.	
	
Seiten 2 & 3

Nachbar Flughafen
Schallschutzprogramm BER
Wir haben für Sie die häufigsten Fragen
zu den schallschutzbezogenen Verkehrswertgutachten beantwortet.
	
Seite 7

Im Fokus
Die ILA startet im Mai
Alle nützlichen Tipps zur Luftfahrtmesse
im Süden des BER im Überblick. Gewinnen
Sie Eintrittskarten oder Flugtickets.
	
Seiten 10 & 11

Neues 3-Sterne-Hotel am BER

Zahl des Monats

57,2

Zuschlag geht an die Dietz-Gruppe

Millarden Euro trugen die Unternehmen der Luftverkehrswirtschaft
2012 zum Bruttoinlandsprodukt
(BIP) bei. Das entspricht 2,2 Prozent
der gesamten Wirtschaftsleistung in
Deutschland.
(Quelle: report 2013 Luftfahrt und
Wirtschaft, bdl.aero)
Kurzmeldungen

Foto: Dietz AG

→→ Bundesregierung gegen
längeres Nachtflugverbot

I

n der Airport City am Flughafen
Berlin Brandenburg entsteht ein
neues 3-Sterne-Hotel. Investor ist
die Dietz Airport Hotels Grundbesitz
GmbH, ein Tochterunternehmen der
Dietz AG, Bensheim. Betreiber ist die
Intercity Hotel GmbH. Geplant sind
359 Zimmer sowie ein Konferenzund Wellness-Bereich. Das Hotel soll

spätestens zwei Jahre nach Eröffnung
des BER seinen Betrieb aufnehmen.
Die Dietz-Gruppe ist bereits Investor
des Frachtzentrums am BER, das seit
August 2013 in Betrieb ist.
Das neue 3-Sterne-Hotel ergänzt
das Angebot des bereits errichteten
4-Sterne-Superior Hotels, das mit
Eröffnung des BER seinen Betrieb

Willy-Brandt-Platz 2
12529 Schönefeld
Ästhetische Zahnmedizin
Vollkeramische Restaurationen
Parodontologie
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Kieferorthopädie für Erwachsene
Implantologie
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Kosmetische und Plastische Operationen
Vollnarkosebehandlungen

Tel.: 030 609 176 260
www.zahnarztlive.de

aufnehmen wird. Bereits gestartet ist
der Betrieb im Büro- und Dienstleistungszentrum Berlin-Brandenburg
Airport Center (²BAC). Insgesamt verfügt die Airport City über 10 Hektar
Nettobauland und bietet noch ausreichend Freiraum um weitere Projekte
zu realisieren.

KEEP
SMILING.

Der Bundestag sprach sich am
3. April gegen eine Ausweitung des
Nachtflugverbots am zukünftigen
Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg aus. Die Fraktion Die Linke
hatte in ihrem Antrag eine Ausweitung der nächtlichen Ruhezeit
von fünf auf acht Stunden gefordert. Verkehrsminister Alexander
Dobrindt sagte darüber hinaus
am 10. April im Interview mit der
Frankfurter Allgemeinen Zeitung:
„Eine Ausweitung des bestehenden
Nachtflugverbots über die Zeit zwischen Mitternacht bis 5 Uhr hinaus
ist für den Bund nicht akzeptabel.“

→→ Klage von Wildau und Königs
Wusterhausen abgewiesen
Die Klage der Kommunen Wildau
und Königs Wusterhausen gegen
die Flugrouten des Flughafens Berlin Brandenburg wurde am 9. April
abgewiesen. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg
sieht bei den von der Deutschen
Flugsicherung festgesetzten Flugrouten keine übermäßige Fluglärmbelastung der Anwohner der beiden
Kommunen. Die von Wildau und
Königs Wusterhausen vorgeschlagene Alternativstrecke nach der
Hoffmann-Kurve bringt laut OVG
mehr Sicherheitsrisiken als Entlastung. Eine Revision wurde nicht
zugelassen.

→ 2 | BER aktuell

→ SPRINT zum BER

Liebe Nachbarn!

Editorial

SPRINT zum BER

Fortschritte
bei der Entrauchung
Alle aktuell erforderlichen Planungen
sind vergeben

Hartmut Mehdorn
Vorsitzender der Geschäftsführung
der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

Impressum
Herausgeber
Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
in Kooperation mit
ELRO Verlagsgesellschaft mbH
Eichenallee 8, 15711 Königs Wusterhausen
( +49 33 75 24 25 0 / www.elro-verlag.de
Chefredaktion
Ralf Kunkel, Vesa Elbe
( +49 30 6091-70100
V.i.S.d.P.: Ralf Kunkel, Vesa Elbe

Foto: Archiv Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

Foto: Günter Wicker/Flughafen
Berlin Brandenburg GmbH

Es vergeht kaum ein Tag, an dem die Medien nicht über den BER
berichten. Ein so lang anhaltendes Interesse haben nicht einmal
Ereignisse wie Eurokrise oder Tsunami gefunden. Über so viel öffentliche Anteilnahme könnte man sich freuen – wenn die Tendenz
nicht durchgängig negativ wäre.
Dass mit Planung und Bau des BER einiges schief gelaufen ist,
wissen wir seit langem. Es ist eine alte Volksweisheit, dass man die
Zukunft nicht ohne Kenntnis der Geschichte gestalten kann. Inzwischen habe ich jedoch Zweifel, ob das uns bei der Fertigstellung
dieses Großprojektes weiterhilft. Vor allem dann, wenn sich Ausschüsse in drei verschiedenen Parlamenten mit unterschiedlichen
politischen Konstellationen mit der Aufarbeitung der Vergangenheit beschäftigen.
Demokratisch gewählten Abgeordneten
gebührt Respekt. Zumal zu deren vornehmsten Aufgaben die Kontrolle über die
Verwendung von Steuergeldern gehört.
Dass gilt ohne Wenn und Aber auch für den
BER. Für die (nicht durch die Vorgänge in
der Vergangenheit belastete) Geschäftsführung der Flughafengesellschaft ist es eine
Selbstverständlichkeit, dafür alle Daten
und Fakten zu liefern. Schwierig wird es
jedoch, wenn es um Prognosen geht.
Politiker fordern die Flughafengesellschaft immer wieder auf, den
Endpreis für den BER zu nennen. Weil dieser Endpreis jedoch mit
dem noch unbekannten Fertigstellungstermin zusammenhängt,
können wir, wenn wir seriös bleiben wollen, bislang nur Hochrechnungen liefern. Die aber lassen dann Raum für Interpretationen
und Spekulationen. Mit der Folge, dass man nahezu täglich in den
Medien eine andere Summe lesen kann. Aus heißer Luft wird da
schnell mal ein „Skandal“. Was übrigens nicht nur für die Kosten,
sondern auch für den mutmaßlichen Fertigstellungstermin gilt.
Unabhängig davon wird nicht mit guten Ratschlägen gespart. Wie
etwa mit dem, die Baustelle BER, für die ja schon ein Milliardenbetrag ausgegeben wurde, still zu legen und daraus „irgendetwas“
anderes zu machen. Und dann den neuen Flughafen für Berlin und
Brandenburg in Sperenberg zu bauen. Dort hätte man dann auch
keinen Ärger mehr mit ruhebedürftigen Anwohnern, denn die gebe
es dort ja kaum. Das mag ja sein. In Sperenberg gibt es aber bestimmt viele Frösche und Käfer, deren Schutzwürdigkeit manche
Protagonisten noch höher einschätzen als die von Menschen.
Fazit: Mediales Interesse bliebe uns weiter erhalten.

Mai 2014

Am 8. April 2014 stellte Prof. Dr. Jochen Großmann, Leiter Technik SPRINT BER, den Medien vor,
welche Fortschritte es bei der Entrauchung am BER gibt.

Die Entrauchung des Fluggastterminals ist und bleibt der kritische Pfad für die
Gesamtinbetriebnahme des BER. Deshalb wurde im SPRINT-Projekt das Modul
Entrauchung aufgesetzt. In einem ersten Schritt wurde ein grundsätzliches
Lösungskonzept durch Experten, Planer, Sachverständige und übergeordneten Sachverständigen erarbeitet. Dieses sieht eine systematische Vereinfachung der Entrauchungsanlagen und eine Steuerung von Ventilatoren und
Nachströmöffnungen aus einer Hand vor. Gleichzeitig werden alle sonstigen
Mängel der bestehenden Entrauchungsanlage beseitigt. Das Bauordnungsamt
hat seine grundsätzliche Akzeptanz für das erarbeitete Lösungskonzept bekundet. Alle zum gegenwärtigen Zeitpunkt benötigten Planungen für den Umbau der Entrauchung sind vergeben. Dazu gehören im Einzelnen die Prüffähige übergeordnete Planung (PüP) für die Entrauchung des Flugastterminals,
die Ausführungsplanung für die Übergeordnete Steuerung (ÜSSPS) sowie die
Ausführungsplanung für die Optimierung der mechanischen Entrauchung.

Verantwortlich für Anzeigen
Jörg Kobs
( +49 175 167 43 38
j.kobs@elro-verlag.de
Redaktion
Jörg Kobs, Verena Heydenreich,
Friederike Herold, Aleksandra Rudnik,
Rosemarie Meichsner, Peter Lehmann,
Jochen Heimberg, Oliver Kossler, Peter
Hauptvogel, Christin Süß, Ralf Wagner,
Sandro Kupsch, Ismeta Mustafić-Hasifić
Manfred Tadra
( +49 33764 5059-61
m.tadra@elro-verlag.de

| www.akb-law.de

Arbeitsrecht | Baurecht | Immobilienrecht | Mietrecht
Potsdamer Platz 11
10785 Berlin
Tel.: 030/25 89 40 47

Bahnhofstraße 7c
15711 Königs Wusterhausen
Tel.: 03375/5 69 15 77

→ 3 | BER aktuell

→ SPRINT zum BER

Mai 2014

SPRINT zum BER

Foto: Archiv Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

Quelle: Archiv Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

Das „Monster“ wird zerteilt
Fehlgeplante Anlage 14 wird umgebaut

Die Anlage 14 musste vor dem Umbau ca. 50 Szenarien
beherrschen, nach dem Umbau sind es nur noch 30. Der maximaler (Unter-)Druck in der Anlage betrug vor dem Umbau:
ca. 2.200 Pa, nach dem Umbau nur noch 1.500 Pa. Als nächstes
stehen in der Anlage Leckagemessungen an, um zu testen,
wie dicht die Kanäle sind.

E

ntrauchungsanlagen sind dazu da, im Brandfall eine rauchfreie Schicht herzustellen
und so den Menschen die Flucht aus einem
Gebäude zu ermöglichen. Am BER sollte die Entrauchungsanlage 14 diese Aufgabe in großen Teilen
des Terminals übernehmen.
Heißgasrauchversuche Ende
2012/Anfang 2013 haben
allerdings gezeigt, dass die
Anlage nicht so funktioniert
wie gedacht. Die Hauptschwierigkeit besteht darin,
dass die Anlage sowohl in
sehr großen als auch sehr
kleinen Räumen Rauch absaugen sollte und dabei zum
Teil zusätzlich sehr lange
Wege überwunden werden
sollten. Aus heutiger Sicht
muss die Entrauchungsanlage als Planungsfehler bewertet werden. Intern wird sie
sogar das „Monster“ genannt,
da sie zu komplex und nicht
beherrschbar ist.
Die Experten haben nun
Wege gefunden, wie das
Problem behoben werden
kann. Die Anlage 14 wird
wesentlich vereinfacht und
Teile abgetrennt. Die oberen
Stockwerke werden mit ei-

Die technische Lösung der Anlage 17 sieht eine Abtrennung des oberen Kanalsystems und eine Rauchgasableitung von der Ebene 4 direkt über das Dach mit jeweils zwei unterschiedlichen Entrauchungsventilatoren im Nord- und Südbereich vor. Derzeit ist
die Entwurfsplanung in Bearbeitung.

ner eigenen Anlage entraucht und der Rauch so auf
kürzestem Weg direkt über das Dach abgesaugt.
Eine wesentliche Neuheit ist der nun möglich
gewordene Einsatz von Frequenzumformern.
Diese wurden erstmalig in Deutschland in einer

Entrauchungsanlage zugelassen und ermöglichen
eine flexiblere Steuerung der Ventilatoren. Nur
für kleinere Entrauchungsluftvolumenströme ist
weiterhin eine gesonderte Lösung notwendig.

→ 4 | BER aktuell

→ Airport & Airlines

Mai 2014

Neues aus der Luftfahrt

WM-Pokal in Berlin
Flughafen Tegel im Fußballfieber

Worte auf den Weg
Lieber Leser, liebe Leserin,
Am 23. April, ein paar Tage nach Ostern, haben wir William Shakespeares
450. Geburtstag gefeiert. Der große Dichter hat wohl zu jeder Lebenslage etwas
geschrieben, das heute noch genauso gültig ist wie zu seiner Lebenszeit. Ein
bekanntes Gedicht, das er in den Aufführungen seiner Stücke verwendet hat, ist
das „Now is the Month of Maying“, das von seinem Zeitgenossen Thomas Morley
stammt – es geht um die Stimmung, die uns im
Monat Mai überkommt:
Nun strahlt der Mai den Herzen, da muntre Knaben scherzen.
Auf lustig grünen Platz tanzt jeder mit dem Schatz.
Des Winters lacht in Wonne die goldne Frühlingssonne.
Schalmeienklänge ziehn die Mädchen her ins
Grün.
Wie? Wollet ihr noch säumen, die Jugendlust
verträumen?
O sagt, kommt ihr zum Tanz und schlingt den
Erntekranz?
Saugen Sie diese Bilder in sich auf, schmecken Sie, riechen Sie, hören Sie und
lassen Sie sich zu diesem Tanz verführen – das Gefühl dieser Frühlingszeit
haben die Dichter Shakespeare und Morley so gut getroffen, dass wir uns da
nur hineinfallen lassen brauchen und froh auf die nächsten Monate zugehen
können.
Now is the month of maying, When merry lads are playing,
Each with his bonny lass Upon the greeny grass.
The Spring, clad all in gladness, Doth laugh at Winter's sadness,
And to the bagpipe's sound The nymphs tread out their ground.
Fie then! Why sit we musing, Youth's sweet delight refusing?
Say, dainty nymphs, and speak, Shall we play barley-break?
Diese unbeschwerte Zuversicht für die Zukunft wünscht Ihnen
P. Wolfgang Felber
Flughafenseelsorger (kath.)

Foto: Günter Wicker

Am 12. Juni beginnt die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Im
Rahmen der FIFA World Cup ™ Trophy Tour powered by Coca Cola bereist der
originale WM-Pokal insgesamt 90 Länder in 267 Tagen. Am 29. März 2014 ist
der begehrte Pokal an Bord der gebrandeten CocaCola-Maschine vom Typ
McDonnell Douglas MD-83 am Flughafen Berlin-Tegel gelandet. Zahlreiche Vertreter aus Sport, Politik und Gesellschaft haben die goldene Trophäe feierlich
in Empfang genommen, darunter auch die drei ehemaligen Weltmeister Horst
Eckel (1954), Bernd Hölzenbein (1974) und Pierre Littbarski (1990). Die deutschen Fans feiern und sind sich beim Anblick des Pokals jetzt schon sicher:
„Du bist gekommen um zu bleiben!“
Neues aus der Luftfahrt

Premium Economy Class
Mit der Premium Economy Class bietet die Lufthansa zukünftig auf allen
Langstrecken mehr Beinfreiheit, mehr Komfort, mehr Unterhaltung und viele
Extras. Die Premium Economy Class kann ab Mai 2014 gebucht werden, die
ersten Flieger starten ab November. Die Umrüstung erfolgt teilflottenbezogen
und beginnt mit der Boeing 747-8. Innerhalb eines Jahres soll die gesamte
Langstreckenflotte der Lufthansa mit der neuen Premium Economy Class
ausgestattet sein.

Vueling ermöglicht Highspeed-Internet
Vueling Airlines wird ihren Passagieren künftig einen besonderen Service
anbieten: An Bord soll ein Highspeed-Internet mit 20 Mbit/s zur Verfügung
stehen, das entspricht der Schnelligkeit eines DSL-Anschlusses. Smartphones,
Tablets und Laptops können somit in der gleichen Art wie am Boden genutzt
werden. Bereits dieses Jahr sollen testweise vier Flugzeuge vom Typ
Airbus A320 mit den neuen Systemen ausgestattet werden.

Verkehrszahlen März
Im März 2014 starteten und landeten 2.141.783 Passagiere an den Berliner
Flughäfen Schönefeld und Tegel. Das ist ein Zuwachs von 2,8 Prozent gegenüber dem März 2013. In Schönefeld wurden 552.957 Passagiere registriert (+1,9
Prozent), in Tegel waren es 1.588.826 Fluggäste (+3,1 Prozent). Die Zahl der
Flugbewegungen stieg im März auf insgesamt 20.381 Starts und Landungen,
ein Anstieg um 6,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Was bedeutet eigentlich…?

LMC
ist die Abkürzung für „Last Minute Change“. Wenn der Check-in eines Fluges schließt, werden für die Flugzeugabfertigung alle Gewichtsangaben der
Beladung (Passagiere, Gepäck, Fracht, Post) auf dem so genannten „Loadsheet“ notiert und für weitere Berechnungen herangezogen. Wird später noch
eine „Änderung in letzter Minute“ erforderlich, z. B. weil ein eingecheckter
Passagier nicht zum Einstieg erscheint, wird diese als „LMC“ in das Loadsheet
eingetragen.

→ 5 | BER aktuell

→ Airport & Airlines

Mai 2014

Neues aus der Luftfahrt

Die italienische Fluggesellschaft AirOne hat drei neue Strecken aufgenommen: seit 2. April geht es zweimal wöchentlich nonstop von Berlin-Tegel nach Palermo, die Verbindung
Berlin-Pisa wird seit dem 1. April angeboten und seit dem 30.
März fliegt die Airline nach Catania. V.l.n.r.: Fabio Buzzoni
(Crew AirOne), Thamscanda Molepo (Crew AirOne), Alessandro Scipione (Captain AirOne) Patrick Zeuner (Referent
Airline Passage, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH),
Massimiliano Aprino (Pilot AirOne), Malisa dal Castello (Crew
AirOne), Ferdinando Ascone (Crew AirOne) sowie Salvatore
Stuppia vom Barletta Café.

Foto: Gün ter Wicker /
Flughafen Berlin Branden
burg

hafe
Foto: Gün ter Wicker / Flug

Foto: Günter Wicker /
Flughafen Berlin Brandenbur g

n Berlin Brandenburg

Jubiläen und Erstflüge
Viel zu feiern in SXF und TXL

Seit 30. März 2014 fliegt die neue EL AL Marke UP vom Flughafen Berlin-Schönefeld nach Tel Aviv.
V.l.n.r.: Ben-Zion Malka (General Manager Germany & Austria, EL AL Israel Airlines Ltd.), Dr. Till Bunse
(Geschäftsfeldleiter Marketing und Vertrieb, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH), Rabbiner Yitshak
Ehrenberg (Gemeinderabbiner der jüdischen Gemeinde zu Berlin), Ben David Hovav (Chief Pilot, EL AL
Israel Airlines Ltd.) und Gerhard Moran (Stationsleiter, EL AL Israel Airlines Ltd).

Der Kuchen wird angeschnitten:
norwegian feierte am 1. April 2014
zehnjähriges Berlin-Jubiläum. Aktuell
bietet die Airline ab Berlin neun Direktverbindungen nach Skandinavien
und Spanien an. v.l.n.r.: Johan Bisgaard
Larsen (Marketing and Communication
Manager, Norwegian Air Shuttle ASA)
und Andreas Ley, Flughafen Berlin
Brandenburg GmbH).

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wir dringend Unterstützung!

Wechseln lohnt sich!

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→ 6 | BER aktuell

Hotelgeschichten

→ Nachbar Flughafen

Mai 2014

Partner aus der Region, Teil 2

Trommeln auf Cajons
aus Peru

Foto: Archiv Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

Die Grundschule Schulzendorf

HERR FRITZ, BILDEN SIE EIGENTLICH AUCH AUS?
Ja, wir bilden in den Bereichen Küche, Hotel- und Restaurantfach aus.

UND WAS LERNEN DIE AUSZUBILDENDEN BEI IHNEN?
Die Ausbildung richtet sich nach den Richtlinien der IHK und als besonderes Projekt planen die Azubis jedes Jahr ein Mitarbeiterevent. Hier
können Sie zeigen was Sie bereits gelernt haben.

WAS DÜRFEN SIE DIESES JAHR ORGANISIEREN?

DAS KLINGT INTERESSANT.
WIE VIELE AUSBILDUNGSPLÄTZE BIETEN SIE AN?
Was schätzen Sie?
a) 6 Auszubildende
b) 7 Auszubildende
c) 8 Auszubildende
Zu gewinnen gibt es Frühstücksgutschein für 2 Personen im InterCityHotel Berlin Brandenburg Airport. Senden Sie ihre Antwort unter dem
Stichwort „InterCityHotel“ an: meetings@berlin-airport.intercityhotel.de.
Einsendeschluss ist der: 16.05.2014
Gewinner des letzten Rätsels für ein 3-Gang Überraschungsmenü
inklusive korrespondierender Weine: Marion T.-B. aus Berlin
(richtige Antwort: Antwort b) das neue „C“ in der Leuchtwerbung
ist 100cm groß)

WIR HABEN NOCH AUSBILDUNGSPLÄTZE
AUSBILDUNGSBEGINN:
1. AUGUST 2014

Am Seegraben 2 ▶ 12529 Schönefeld
Tel.: 030 75 65 75 10 ▶ Fax: 030 7 56 57 51-356
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www.berlin-airport.intercityhotel.com

Kinder der Grundschule Schulzendorf mit den selbst bemalten Cajons

In der heutigen Ausgabe der BER
Aktuell steht die langjährige Zusammenarbeit mit der Grundschule Schulzendorf im Mittelpunkt.
Bereits seit 2009 unterstützt die
Flughafen Berlin Brandenburg
GmbH die musikbetonte Schule. In
Kooperation mit dem Förderverein
Musikklasse e. V. werden mit den
bereitgestellten Mitteln so zumeist
musikalische Projekte realisiert.
So konnten dadurch u. a. Geigen
und Pultlampen für Notenständer
Während des Frühlingskonzertes signierte Attila Weidemann eines der Cajons, das im Anschluss versteigert wurde.
gekauft werden, aber auch ein
Weihnachtskonzert für Eltern,
Lehrer und Schüler wurde damit auf die Beine gestellt.
Für das Jahr 2014 hatte Musiklehrerin Frau Grünes eine besondere Idee. Für das anstehende Frühlingskonzert wollte sie peruanische Klänge nach Schulzendorf holen.
Erzeugt werden die trommelähnlichen Töne über sogenannte Cajons, deren Schlagflächen aus Holzplatten bestehen. 55 Bausätze erreichten die Schule und warteten
darauf, von den Schülern zu einer fertigen Cajon zusammengebaut zu werden. Dabei
bewiesen alle Teamwork. Zunächst wurden die Einzelteile im WAT-Unterricht der
5. Klasse zusammengebaut. Lehrerin Irmgard Lefass leitete die kleinen Baumeister an.
Dabei halfen nicht nur der Hausmeister und Lehrer, sondern auch Eltern und Bekannte unterstützen die Schüler bei ihrem Vorhaben. Eine fertig zusammengesetzte Kiste
wurde dann weiter in die künstlerischen Hände der 6. Klasse gelegt. Die Schüler verzierten die Instrumente hier mit selbstgestalteten Mustern und verewigten auch den
Flughafen Berlin Brandenburg in Form des BER Logos auf den südamerikanischen
Trommeln. Lehrerin Annett Repmann hat ihren Schützlingen dafür eine besondere
Art der Übertragung von Papier auf Holz beigebracht, wodurch einzigartige Unikate
entstanden sind.
Waren diese beiden Schritte erledigt, ging es weiter in den Musikunterricht von Frau
Grünes, die fleißig mit den Schülern an dem Auftritt für das Frühlingskonzert arbeitete. Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH bedankt sich für die tolle Bemalung und
hofft die Lehrer, Eltern und Schüler auch in Zukunft bei so tollen Projekten unterstützen zu dürfen.
Foto: Manfred Tadra

Unser Sommerfest. Dafür muss Essen, Getränke, Musik etc. organisiert werden. Mehr wird nicht verraten, denn das wird eine Überraschung für unsere Mitarbeiter. Nur so viel, es hat etwas mit dem BER
zu tun. Die Azubis sind gespannt wie das bei den Mitarbeitern ankommen wird.

→ Nachbar Flughafen

Mai 2014

Umwelt

Mein Arbeitsplatz am Flughafen

Mobile Fluglärmmessung
Im Einsatz zur ILA und in Tegel
Die Flughafengesellschaft sieht im Mai Lärmmessungen an verschiedenen Standorten im Umfeld der
Internationalen Luftfahrtausstellung (ILA) rund um Schönefeld vor. Zusätzlich werden zur ILA alle
im Bereich der zukünftigen Südbahn geplanten Messstellen vorübergehend in Betrieb genommen.
Messungen zur ILA finden im Zeitraum vom 15. bis 25. Mai 2014 statt.
Im Juni werden die Messmobile in der Umgebung des Flughafens Tegel aufgestellt.
(Mehr zur ILA auf den S. 10 & 11)

Thomas
Krause

Quelle: Friederike Herold /
Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

→ 7 | BER aktuell

Diesmal: Thomas Krause,
Mitarbeiter Deutscher Wetterdienst (DWD)
Thomas Krause arbeitet als Mitarbeiter bei dem Deutschen Wetterdienst und ist in der Flugwetterwarte am
Flughafen Schönefeld im Einsatz. Nur einer von vielen
spannenden Arbeitsplätzen, an denen sich Flughafenluft
schnuppern lässt.

Umwelt

Mein Arbeitsalltag:

Während meinem 24-Stunden-Dienst gebe ich zweimal stündlich meine Wetterbeobachtungen und die
Ergebni sse der meteorologischen Messstellen an z. B.
die Airlines, die Deutsche Flugsicherung (DFS) und
die Vorfeldaufsicht weiter. Besonders bei schlechten
Wetterbedingungen dienen diese zur Gewährlei stung
der Flugsicherheit.“
Foto: Günter Wicker

Mein Weg in den Beruf:

Neues Grün fürs Flughafenumfeld: Die jungen Ulmen sind schon stattliche drei bis vier Meter hoch und haben einen Stammumfang von 14 bis 16 cm. Rechtzeitig vor dem Austreiben wurden sie im März in der Nähe der Ortschaft Telz gepflanzt.
Die Aktion gehört zu Ausgleichsmaßnahmen für den Bau des Flughafens Berlin Brandenburg: Für jeden Baum, der für den
neuen Flughafen weichen musste, werden im Umfeld neue Bäume gesetzt.

Airport Run

„Schon in der Schule interessierte ich mich für das
Wetter und die Natur. So wurde Wetterkunde erst zum
Hobby und später zum Berufswunsch. Mein Interesse
an Technik kombiniert mit meinem Wunschberuf
hat mir die Arbeit auf dem Flughafen ermöglicht, wo
ich gleich nach der Ausbildung meine berufliche
Laufbahn vor nunmehr 40 Jahren startete. Die praxi sbezogene Arbeit begei stert mich auch heute noch
immer wieder.“
Tätigkeit:
Unter anderem: Durchführung der Datenerfassung
für Mess- und Beobachtungsdaten sowie Sensor- und
Automatenwerten einschließlich Qualitätsüberwachung der meteorologischen Sensorik; bedarfsweise
Einleitung von Havarieverfahren bei technischen
Störungen; bedarfsweise direkte Versorgung der
sicherheitsrelevanten Bereiche des Flughafens mit
meteorologischen Informationen; Teilnahme an dem
Rufbereitschaftsdienst

Foto: Günter Wicker

Voraussetzungen:

Insgesamt 3856 Läuferinnen und Läufer sind beim Airport Night Run am 12. April 2014 an den Start gegangen. Bei schönem
Wetter haben sie den Lauf über das Gelände des Flughafens Berlin Brandenburg erfolgreich absolviert. Die Strecke führte
in den Abendstunden über die beleuchtete südliche Start- und Landebahn, vorbei am Tower der Deutschen Flugsicherung,
dem Terminal sowie dem Südpier des BER.

Unter anderem: Erfolgreich abgeschlossener wetterdienstinterner Facharbeiterabschluss zur Wetterdienstfachkraft oder Laufbahnausbildung, sichere
Englischkenntnisse in Wort und Schrift, Bereitschaft
zum Einsatz im 24-Stunden-Wechselschichtdienst und
zur Arbeit an anderen deutschen Flughäfen
→ Wer sich für einen Job bei dem DWD interessiert, findet
aktuellen Stellenausschreibungen des DWD unter www.
dwd.de und der Flughäfen Schönefeld, Tegel und am BER
unter www.berlin-airport.de > Unternehmen > Jobs &
Karriere.

→ 8 | BER aktuell

→ Aktuelles aus der Region

Mai 2014

Schallschutzprogramm BER

Schallschutzbezogene Verkehrswertermittlung
Wir beantworten Ihre Fragen
1. Warum werden Verkehrswertermittlungen durchgeführt?
Entsprechend den Maßgaben
des Planfeststellungsbeschlusses werden für Ihre
Immobilie zunächst eine
schalltechnische Objektbeurteilung (STOB) und ein
Leistungsverzeichnis (LV)
erstellt. Auf dieser Grundlage
können die Kosten für die

Schallschutzmaßnahmen am
Objekt bestimmt werden. Der
Planfeststellungsbeschluss
gibt vor, dass Schallschutzmaßnahmen nur bis zu einer
Höhe von 30% des Verkehrswertes von Grundstück und
Gebäuden mit zu schützenden Räumen erstattet werden
können. Wenn STOB und LV
ergeben, dass die Kosten für
die Schallschutzmaßnahmen

die 30%-Grenze übersteigen
könnten, muss eine schallschutzbezogene Verkehrswertermittlung durchgeführt
werden. Liegen die ermittelten Kosten der Schallschutzmaßnahmen dann über der
Höchstkostengrenze, steht
Ihnen nach den Vorgaben des
Planfeststellungsbeschlusses
eine finanzielle Entschädigung in Höhe dieser 30% zu.
2. Was ist eine schallschutzbezogene Verkehrswertermittlung (SVWE)?
Die schallschutzbezogene
Verkehrswertermittlung
unterscheidet sich im Regelfall nicht wesentlich von
der klassischen Verkehrswertermittlung, wie man
sie zur Bestimmung eines
Marktwertes für den Verkauf
benötigt. Es gelten jedoch bei
der schallschutzbezogenen
Verkehrswertermittlung
einige rechtliche Besonderheiten hinsichtlich des
Bewertungsgegenstands.
Die SVWE betrachtet das
Grundstück einschließlich
der Gebäude mit zu schützenden Räumen; nicht betrachtet werden jedoch Nebengebäude wie z. B. freistehende
Garagen oder Scheunen ohne
zu schützende Räume. Dar-

über hinaus wird es bei der
Ermittlung des schallschutzbezogenen Verkehrswertes
keine Beeinflussung durch
Rechte geben. Deswegen
haben z. B. Wegerechte oder
Erbbaurechte keine Auswirkungen. All dies ist explizit in
einem Leitfaden beschrieben,
den Sie in unserem Nachbarschaftsportal einsehen
und herunterladen können
(http://nachbarn.berlinairport.de).
3. Wozu gibt es einen Leitfaden?
Im Leitfaden werden die
speziellen Regeln und
besonderen Vorgaben für
die schallschutzbezogene
Verkehrswertermittlung
beschrieben. Diese Regeln
und Vorgaben ergeben sich,
insbesondere für die praktische Durchführung der
Wertermittlung, aus den
Auflagen des Planfeststellungsbeschlusses. Ziel ist es,
dass alle Sachverständigen
methodisch möglichst einheitlich vorgehen und somit
die Verfahren und Ergebnisse nachvollziehbar und
vergleichbar sind.
4. Wer erstellt die Verkehrswertermittlungen?

Wir haben dafür die Firma
Sprengnetter Immobilienbewertung gewinnen können.
5. Kann ich einen eigenen
Sachverständigen wählen?
Ja, grundsätzlich können
Sie einen eigenen Sachverständigen beauftragen. Bitte
beauftragen Sie den eigenen
Sachverständigen aber erst,
nachdem wir Sie schriftlich
darüber informiert haben,
dass für Ihr Objekt überhaupt
eine schallschutzbezogene
Verkehrswertermittlung
durchgeführt werden muss.
Sie erhalten dann auch
weitere Informationen zu
dem Leitfaden, der von Ihrem
Sachverständigen unbedingt zu beachten ist. Des
Weiteren möchten wir Sie
darüber informieren, dass
alle schallschutzbezogenen
Verkehrswertermittlungen
durch Sprengnetter plausibilisiert werden. Dafür ist eine
Besichtigung Ihrer Immobilie
notwendig.
6. Wer bezahlt die Verkehrswertermittlung?
Die FBB bezahlt grundsätzlich alle schallschutzbezogenen Verkehrswertermittlungen, die von der Sprengnetter
Immobilienbewertung
durchgeführt werden. Die
Sachverständigen der Sprengnetter Immobilienbewertung kennen den Leitfaden
genau und folgen den darin
enthaltenen Vorgaben.
Sollten Sie einen eigenen
Sachverständigen beauftragen, gilt es den Leitfaden zu
beachten. Für die Prüfung
der Ihnen beauftragten
Wertermittlung werden
die Sachverständigen der
Sprengnetter Immobilienbewertung mit Ihnen einen
Besichtigungstermin vereinbaren. Wenn die Wertermittlung inhaltlich und fachlich
den Vorgaben des Leitfadens
entspricht, können wir Ihnen
die Kosten bis max. 1.200,-€
brutto erstatten.

→ 9 | BER aktuell

→ Aktuelles aus der Region

Mai 2014

Schallschutzprogramm BER
7. Woher weiß ich, wann ich
besucht werde?
Wir als FBB informieren Sie
schriftlich, wenn für Ihr
Objekt eine schallschutzbezogene Verkehrswertermittlung durchgeführt werden
muss. Die Sprengnetter
Immobilienbewertung wird
sich anschließend ebenfalls
schriftlich ankündigen und
dann telefonisch bei Ihnen
melden, um einen Termin

zur Besichtigung Ihrer Immobilie zu vereinbaren. Wenn
Sie sich entscheiden, einen
eigenen Sachverständigen zu
beauftragen, stimmen Sie die
weiteren Termine eigenverantwortlich mit diesem ab.
8. Wie läuft die Verkehrswertermittlung ab?
Für die schallschutzbezogene Verkehrswertermittlung
ist eine Besichtigung bei

Ihnen vor Ort notwendig.
Dabei werden insbesondere
die Ausstattung sowie der
Zustand Ihres Gebäudes mit
zu schützenden Räumen
besichtigt und dokumentiert.
Der Besuch durch den Sachverständigen dauert voraussichtlich etwa 60 Minuten.
9. Kann ich über das Geld
frei verfügen?
Ja, das können Sie. Wir

Ausbildung

möchten Ihnen allerdings
empfehlen, das ausgezahlte
Geld für die Umsetzung von
baulichen Schallschutzmaßnahmen zu nutzen. Damit Sie
wissen, was Sie mit dem Geld
umsetzen lassen können,
werden wir Ihnen eine Beratung durch ein unabhängiges
Ingenieurbüro anbieten.
Den Auftrag haben wir nun
ausgeschrieben, ab Sommer
soll Ihnen die kostenfreie Beratung zur Verfügung stehen.
10. Wenn ich die Entschädigungszahlung erhalte, woher weiß ich dann, welche
Schallschutzmaßnahmen
bei mir erforderlich wären?
Mit Ihrer individuellen An-

bfw – Unternehmen
für Bildung

spruchsermittlung erhalten
Sie von uns immer auch eine
Auflistung der Kosten und
erforderlichen Schallschutzmaßnahmen. Diese gehen
aus der schalltechnischen
Objektbeurteilung (STOB)
und dem Leistungsverzeichnis (LV) hervor. Außerdem
erhalten Sie das Ergebnis der
schallschutzbezogenen Verkehrswertermittlung.
STOB und LV sollen Ihnen
auch bei der Beratung durch
das unabhängige Ingenieurbüro helfen. Anhand der
Unterlagen können Sie erkennen, welche Maßnahmen
Sie mithilfe Ihrer Entschädigungszahlung umsetzen
lassen können.

Ausbildung von Fachkräften für die Luftfahrt
Europas effizienteste Business Plattform
All in one Aerospace Messe
125.000 Fachbesucher

Foto: bfw

Die Luftfahrtindustrie gehört
weltweit zu den Wachstumsbranchen. Deshalb werden
besonders hier qualifizierte
Fachkräfte benötigt. Eines
der Bildungseinrichtungen,
die sich dieser Aufgabe widmen ist das „bfw-Unternehmen für Bildung“ an seinem
Standort in Berlin. So hat das
„bfw - Unternehmen für Bildung“ bundesweit zahlreiche
spezialisierte Bildungseinrichtungen, Schulungsstätten
und zertifizierte Programme zur Qualifizierung von
Fachkräften in der Luftfahrtindustrie geschaffen. Am
Standort Berlin werden u.a.
Fluggerätemechaniker in den
Fachrichtungen Triebwerkstechnik, Instandhaltungstechnik und Fertigungstechnik ausgebildet. Dazu steht
u.a. ein Ausbildungsflugzeug
HFB 320 bereit, für das es
die gesamte technische
Dokumentation gibt, erklärt
uns der Fachbereichsleiter
Luftfahrt, Uwe Günther. Am
Flugzeug kann alles originalgetreu nachempfunden
werden. Der Fluggerätemechaniker muss am realen
Objekt eine Befundung
durchführen, und dann alle
Schritte vom Bestellen der
Teile, der Reparatur bis zur
erforderlichen Dokumentation vornehmen.
Diese Ausbildung dauert 28
Monate. In die Ausbildung ist
ein 6-monatiges Praktikum

An einem Sternmotor mit 6 Zylindern werden typische Arbeiten in der
Fachrichtung Triebwerks- und Instandhaltungstechnik geübt.

integriert, das bundesweit
durchgeführt wird. Das kann
bei einem Flugzeugbauer,
einer Airline oder einem
Zulieferbetrieb sein.
Seit 2012 haben alle Teilnehmer, die zur IHK-Prüfung
zugelassen wurden, diese
bestanden. Die Vermittlungsquote liegt über 90 %.
So finden die neu ausgebildeten Fachkräfte ihre
berufliche Zukunft in der

Region bei MTU, Rolls Royce,
oder airberlin und Lufthansa-Technik. Aber auch in
Richtung Airbus Hamburg
und in andere Regionen wird
vermittelt. Eine entsprechende Bereitschaft muss von
den Auszubildenden natürlich vorliegen. Gegenwärtig
stehen 36 junge Leute in der
Ausbildung zum Fluggerätemechaniker.

The focal
point of aerospace
20. bis 25. Mai 2014
Berlin ExpoCenter Airport
www.ila-berlin.de

Hosted by

→ 10 | BER aktuell

→ Im F

Faszination Luftfahrt
Besuchen Sie die ILA 2014
Vom 20. bis 25. Mai öffnet die Berlin Air Show ihre Tore für das Fachpublikum und
Besucher. Wir haben für Sie alle wichtigen Informationen zur Luftfahrtmesse in Ihrer
Nachbarschaft in Selchow zusammengestellt.
→ 	Alle Fakten im Überblick

		

	

	Anreise
Die Anreise ist sowohl mit dem Auto als auch mit Shuttle-Bussen möglich.
Die Shuttle-Busse fahren ab den S-Bahnhöfen Schönefeld und Schichauweg sowie dem U-Bahnhof Rudow im 15-Minuten-Takt.
Zwei Parkflächen befinden sich fußläufig zur ILA, eine Parkfläche ist im
Norden von Schönefeld. Von hier verkehrt ein Shuttle-Bus im 10-MinutenTakt. Alle Parkplätze sind kostenpflichtig: Bus/Caravan 10,00 Euro pro Tag,
PKW 5,00 Euro pro Tag, Motorrad 2,50 Euro pro Tag

Die ILA 2014 findet vom 20. bis 25. Mai auf dem Berlin ExpoCenter Airport
statt. Die drei ersten ILA-Tage (20.-22.5.) sind ausschließlich Fachbesuchern vorbehalten. Am Publikumswochenende (23.-25.5.) können sich
Privatbesucher vor Ort über Spitzentechnologie und High-Tech-Produkte
aus allen Geschäftsfeldern der deutschen und internationalen Luft- und
Raumfahrtindustrie informieren. Die ILA hat an allen Tagen von 10 bis 18
Uhr geöffnet.

	Eintrittspreise
Privatbesucher Tagesticket 	
22,00 Euro
Privatbesucher Tagesticket ermäßigt 	
14,00 Euro
Der Eintritt für Kinder bis 6 Jahre ist frei.
Tickets können vor Ort oder online gekauft werden. Das Mitführen von
Hunden ist auf dem Messegelände grundsätzlich untersagt.

	Kinderbetreuung
Während der ILA-Publikumstage wird eine professionelle und kostenlose
Betreuung von Kindern durch erfahrene Betreuer angeboten.
Die Plätze sind begrenzt. Ansprechpartner: ila@messe-berlin.de
	

	Adresse
Berlin ExpoCenter Airport,
Messestr.1,
12529 Schönefeld (Selchow)

Flughafengesellschaft auf der ILA
Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH ist auch 2014 mit einem Stand
auf der ILA vertreten (Halle 3). Alle Interessierten können sich über den
Flughafen Berlin Brandenburg, die beiden Flughäfen Schönefeld und
Tegel sowie Jobs und Investitionsmöglichkeiten am BER informieren.

→ 	Flu
	

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ILA im Web

Von

Tickets online gewinnen

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Die Flughafengesellschaft bietet umfangreiche Informationen rund um die ILA an. Unter http://ila.berlinairport.de wird es vor, während und nach der ILA
ständig aktuelle Fotos und Videos sowie weiterführende Infos geben. Auch Fotos und Twitter-Nachrichten
von den ILA-Besuchern sind hier zu finden.
Beim Facebook-Gewinnspiel gibt es nicht nur ILAEintrittskarten, sondern auch Flugtickets für Flüge mit
Germania nach Lanzarote sowie Hubschrauberrundflüge während der ILA zu gewinnen. Wer erfolgreich
beim Facebook-Spiel abschneiden will, sollte sich zumindest ein klein wenig mit der Luftfahrt auskennen:
www.facebook.de/berlinairport
Die Veranstalter der ILA, die Messe Berlin und der
BDLI, haben alle Fakten auf ihrer Internetseite übersichtlich aufbereitet. Hier sind auch Anfahrtspläne zu
finden: www.ila-berlin.de
Regelmäßige Smartphone-Nutzer sollten sich die
ILA-App herunterladen. So lässt sich der Messebesuch
optimal planen. Im Google Play Store sowie im
Apple App Store kostenfrei erhältlich.

ILA Static &
Bis zu 300 F
Kategorien u
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Fokus

Quelle: Messe Berlin GmbH

Mai 2014

Quelle: Messe Berlin GmbH

Quelle: Messe Berlin GmbH

Die Türkei ist das Partnerland der ILA 2014. Das Land an der
Schnittstelle Europa-Asien ist ein aufstrebender Markt für Unternehmen aus der Luft- und Raumfahrtindustrie. Die Türkei beteiligt
sich seit 2008 durchgehend an der alle zwei Jahre stattfinden
Berlin Air Show.

Einmal selbst im Cockpit sitzen? Bei der ILA kein Problem.

uglärmmessungen
Quelle: Messe Berlin GmbH

bei jeder ILA führt die Flughafengesellschaft Fluglärmmessungen durch, um die Einhaltung der in der ILA-Genehung festgesetzten Lärmgrenzwerte zu kontrollieren. Hier ist festgelegt, dass ein Maximalpegel von 94 dB(A) maximal
mal pro Tag überschritten werden darf. Als generelle Pegelobergrenze ist ein Wert von 111 dB(A) definiert. Auch die
imale Anstiegssteilheit des Schallpegels wird begrenzt (60 dB/Sekunde). Die Auswertung der Messergebnisse erfolgt
tinuierlich. Sollte sich im Laufe eines ILA-Tags eine Überschreitung des Maximalpegel-Häufigkeitskriteriums andeuso kann die Genehmigungsbehörde Änderungen am Flugprogramm verfügen. Ein Tagesbericht wird nach jedem
stag auf der FBB-Seite online gestellt.

Im ILA-Tower wird der Verkehr am Boden gelenkt. Auch der zur ILA
anfallende zusätzliche Fluglärm wird hier ausgewertet.

n der Space-Halle zum Flugprogramm

Die Flugshows begeistern die ganze Familie. Kinder tragen
am besten einen Schutz für die Ohren.

Quelle: Messe Berlin GmbH

& Flying Display
Fluggeräte aller Größen,
und aus allen Epochen
rtgeschichte werden
und in der Luft präsenussteller entscheiden,
welcher Zeit Flugzeuge
werden dürfen. Die
starten von der neuen
m BER. Am Boden steeigeländeflächen zur
für die Zivile Luftfahrt
ortluftfahrt, Hubdie Allgemeine Luftdie Militärluftfahrt.
llen erleben Sie das
ektrum der Luft- und
Besondere Publikumsnd jedes Jahr der Space
alle 4), das ILA-Career
e 5) und der Einsatzpaundeswehr.

Quelle: Messe Berlin GmbH

wartet Sie vor Ort

Das Publikum interessiert sich besonders für die Flugzeuge, die es nicht jeden Tag am Flughafen zu sehen
gibt, wie diesen Beluga von Airbus (A300-600ST)

EFFEKTE FÜR DIE GESAMTE REGION
REGIONALER WACHSTUMSKERN „SCHÖNEFELDER KREUZ“ UND AUCH
LANDKREIS DAHME-SPREEWALD PRÄSENTIEREN SICH AUF DER ILA 2014
Bereits zum vierten mal präsentiert sich der Regionale Wachstumskern Schönefelder Kreuz auf der ILA mit einem
Gemeinschaſtsstand. Abgerundet wird die Präsentation von Schönefeld, Wildau und Königs Wusterhausen durch die
hochwertigen Angebote des Landkreises Dahme-Spreewald mit WFG und TH Wildau. Gleichfalls am Stand vertreten
ist der WAWV mit seiner nachgefragten Wasser-Bar.
Die drei Partnerkommunen nutzen ihren Messeauſtritt besonders zur überregionalen Standortwerbung für Wirtschaſt
und Innovation sowie als idealer Wohn- und Lebensraum.
Neben der Außenwerbung wird der Gemeinschaſtsstand erneut ein wichtiger Treffpunkt für ausgewählte Unternehmen, Entscheider und Netzwerker aus dem RWK selbst. So gibt es einen Wirtschaſtsstammtisch und auch ein Treffen
der Stadtverordneten und Gemeindevertreter der 3 Kommunen des Wachstumskerns sowie Besuche hochrangiger
Politiker aus Land, Bund und dem Ausland.
Die Brandenburger Landesregierung hatte 2005 unter dem Motto „Stärken stärken“ 15 Regionale Wachstumskerne
(RWK) festgelegt. Einer ist der RWK „Schönefelder Kreuz“ mit der Gemeinde Schönefeld, der Stadt Königs Wusterhausen und der Stadt Wildau. Ziel der RWK ist es, Wachstumskräſte zu stärken, Beschäſtigung zu sichern und
Fördermittel effizient einzusetzen. Im Ergebnis ihrer Entwicklung sollen die Regionalen Wachstumskerne positive
Effekte für die gesamte Region sichern.

Die Gemeinde Schönefeld ist in den letzten Jahren Heimat für viele Investoren aus dem Bereich
Hotel- und Gastgewerbe oder aus der Logistikbranche geworden.
So wurde u.a. auf einer Grundfläche von insgesamt 13.000 Quadratmetern direkt am neuen Flughafen
BER, das neue Mercedes-Benz Airportcenter eröffnet. Die UNITAX Pharmalogistik GmbH hat im vergangenen Jahr ihre bisherigen Standorte zu einem Standort in Schönefeld zusammengelegt. Im Ort selbst, unweit des
Rathauses im Dichterviertel, sind die ersten 12 von insgesamt 72 Wohneinheiten fertiggestellt. Die neue Schwimmhalle
hat in den letzten 3 Jahren 500.000 Besucher begrüßen können. Im Ortsteil Großziethen in der Lichtenrader Chaussee
entsteht ein evangelisches Gymnasium und eine neue Turnhalle. Beides wird noch in diesem Jahr eröffnet.
Einen besonderer Schwerpunktpunkt bildet, so Bürgermeister Dr. Udo Haase, der Radwegebau. Dafür werden mehrere
Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Besonders der Radweg um den Flughafen ist ein wichtiger Teil der Radwegekonzeption der Gemeinde. Er besitzt eine große verkehrliche und touristische Bedeutung. Und natürlich wird mit der Flughafeneröffnung auch die weitere Ansiedlung von Gewerbe voran schreiten. Hier gibt es auf Grund der aktuellen Lage
einige Verzögerungen. Potenzielle Gewerbeflächen sind in großem Maße überall in der Gemeinde Schönefeld zu finden.
Die Stadt Wildau entwickelt sich weiter zu einem Wirtschaſts-, Wissenschaſts- und Wohnstandort.
Mit der Verleihung des Titels „Stadt“ im vergangene Jahr wurde dieser Entwicklung Rechnung getragen. Nach langer und schwieriger Bauphase konnte die „Hauptmagistrale“, die Karl-Marx-Straße,
für den öffentlichen Verkehr frei gegeben werden. Und im Januar konnte der S-Bahnhof Wildau nach
umfangreichen Bauarbeiten am Bahnhof selbst und an den Gleisen fertiggestellt werden.
Im September 2013 wurde der neue Campusbereich II der Technischen Hochschule Wildau offiziell eingeweiht. Damit verbessern sich die Lehr-, Studien-, Forschungs- und Arbeitsbedingungen für die Studierenden, Professorinnen
und Professoren, wissenschaſtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Verwaltungsangestellten deutlich. Im
Dezember dann wurde dem Straßenzug um den Campus der Name „Hochschulring“ gegeben.
Mit den Baumaßnahmen wurde zugleich der Bereich vor dem S-Bahnhof Wildau zwischen Halle 10 und Haus 13 zu
einer attraktiven städtischen Freifläche umgestaltet.
In der Stadt Königs Wusterhausen sind in der letzten Woche die Mitarbeiter der Stadtverwaltung in
das neue Rathausgebäude umgezogen. Aufgrund ihrer Verkehrsanbindungen (direkter Anschluss an
zwei Autobahnen, Schienenanbindung, Hafen und die unmittelbare Nähe zum zukünſtigen Flughafen)
verfügt die Stadt auf dem Gebiet der Logistik über besondere Kompetenzen, die künſtig auch noch
weiter ausgebaut werden sollen. Bereits jetzt besitzt Königs Wusterhausen den größten Binnenhafen in Berlin und
Brandenburg. Im Innenstadtbereich und am Bahnhof werden umfangreiche Baumaßnahmen der weiteren wirtschaſtliche und touristischen Entwicklung einen neuen Schub geben. In Zernsdorf wird im Projekt „Wohnen am
See“ Wohnraum für mehr als 220 Familien in Einfamilien-und Mehrfamilienhäusern geschaffen. Um im Bereich der
touristischen Entwicklung weiter voran zu kommen, wurde ein gemeinsamer „Masterplan für die künſtige Tourismusentwicklung“ erstellt. Das Ziel diese Planes ist ein abgestimmtes Gesamtwerk und eine Antwort auf die Frage
zu finden, wie die Umlandgemeinden vom neuen Flughafen BER profitieren können.

Der Regionale Wachstumskern Schönefelder Kreuz hat
für die Messebesucher also eine Fülle von Informationen
parat, die die Entwicklung der Kommunen im Flughafenumfeld darstellt. Während der Messetage wird es in der
Halle 3 dazu u. a. folgende Veranstaltungen geben:

• Dienstag, 20. Mai: Rundgang der Bundeskanzlerin in Begleitung von Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar
Woidke. Am Nachmittag findet ein Unternehmertreffen
zum Thema „Witschaſtsentwicklung im Flughafenumfeld“
statt.
• Donnerstag, 22. Mai: Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Young Professionals Aerospace“ treffen sich
Studenten mit Unternehmensvertretern aus der Luſt- und
Raumfahrtbranche. Zum Thema „Mittelzentrum“ treffen
sich Vertreter der Gemeinde Schönefeld und der Stadt
Wildau.

• Freitag 23. Mai (Besuchertag): 11 Uhr Berufsorientierungsprojekt „START 2 FLY“ mit Workshopteilnehmern
des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums Königs Wusterhausen
• Samstag 24. Mai (Besuchertag): 10 Uhr Begrüßung
der Besucher aus dem Landkreis Wolsztyn durch Landrat
Stephan Loge

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am 3. Mai

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Schönefeld
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Sonntag 9 – 15 Uhr

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SAMSTAG, den 3. Mai:
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Town & Country Hausbau
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→ 14 | BER aktuell

→ Anzeigen

Mai 2014

Wohnen

Wohnen am See in Zernsdorf
Eine Region wächst, der Süden Berlins und der Wachstumskern um den Flughafen gewinnen an Attraktivität sowohl für den Arbeitsmarkt, die Wissenschaft, als auch für den Wohnungsmarkt.
Die Gesellschafter der “Wohnen am See Zernsdorf GmbH“ haben sich der Entwicklung von Wohnsiedlungsgebieten und Großprojekten in Berlin, Hamburg,
Dresden, Lübeck und anderen Projekten im Ausland verschrieben.
Der strategische Schritt an den südlichen Berliner Ring erfolgte 2007 mit dem
Erwerb von ca. 140.000 m² am nördlichen Ufer des Krüpelsees und der Dahme. Das alte Industriegebiet wurde und wird in einen hochmodernen, sehr
grünen Wohnpark umgewandelt. Der erste Bauabschnitt ist erschlossen und
wird sukzessive bebaut, nachdem ein Nahversorgungszentrum für Zernsdorf
errichtet wurde. Wir schaffen hier Wohnraum für über 220 Familien in Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern. Freizeit wird in einem Park und an einer
neuen Marina gepflegt. Auch ohne Flughafen wird das Gebiet angenommen,
lediglich ca. 30 Grundstücke sind noch verfügbar, die alle durch eine CO²- neutrale Heizzentrale versorgt werden.
Arnold Onnebrink, einer der Geschäftsführer informierte, dass der zweite
Bauabschnitt eine weitere Fläche von über 100.000 m² umfasst. Er schließt
endgültig die Lücke am Ufer zwischen schon bestehenden Villengebieten. Der
Bebauungsplan ist in der Aufstellung. Erschlossen von zwei Alleen werden
100 Einfamilienhäuser, mehrere Mehrfamilienhäuser und eine Freizeitanlage
mit Hotel um das historische Bootshaus herum entstehen können. Bei Bedarf

Foto: Jörg Kobs

Die Gewerbevereine von Königs Wusterhausen und Wildau informierten sich am 8. April

können sich an der Karl-Marx-Str. nichtstörendes Gewerbe und Büros ansiedeln. Ende 2014 soll das Gebiet so überplant sein, damit mit dem Abbruch und
dem Vertrieb begonnen werden kann.
Vom Stand der Entwicklung konnten sich die anwesenden Gewerbetreibenden bei einem Rundgang über das Gelände informieren (Foto).

Ausbildung

Ausbildung mit gutem Ruf
In bester Lage, in unmittelbarer Nähe zum Kurfürstendamm, dem Hotel Waldorf
Astoria und dem neu eröffneten Bikini-Haus befindet sich
die SFT Schule für Tourismus
Berlin GMBH (SFT). Die SFT
ist seit einigen Wochen ein
IATA Authorized Training

Center. Die Geschäftsführerin
der SFT Renate Erbert erklärt:
„Einen guten Ruf erwirbt
man sich nicht mit Dingen,
die man erst tun wird.“Sie
führt weiter aus: „Wir haben
es ganz einfach getan. Wir
haben lange verhandelt und
investiert, um in Berlin IATATrainingscenter zu werden.
Wir haben Lizenzen gekauft
und die technische Voraus-

setzungen geschaffen und
erstklassige Dozenten werden die Interessenten auf das
IATA-Zertifikat vorbereiten.“
Natürlich verfügt die SFT
auch über die technischen
Vorrausetzungen, um professionelle GDS-Systeme wie
AMADEUS, Sabre und Galileo
zu schulen. Viele namhafte
Unternehmen nutzen dies,
um in den Räumen der SFT
Schulungen durchzuführen.
Aber auch Menschen, die
sich aus persönlichen oder
gesundheitlichen Gründen
neu orientieren wollen oder
müssen, finden hier den
richtigen Kurs, um wieder
durchzustarten.
An der SFT werden Fachkräfte geschult, die den perfekten
Business-Trip planen, denn
der Geschäftsreiseverkehr
wird immer komplexer. Konzerne geben sich eigene Reiserichtlinien, achten auf Kosten,
wollen lange Umsteigezeiten
vermeiden; auch müssen Hierarchien beachtet werden. In

Foto: Schule für Tourismus

SFT Schule für Tourismus Berlin GmbH ist ein IATA Authorized Training Center

Renate Erbert, Geschäftsführerin der SFT Schule für Tourismus Berlin GmbH

jedem größeren Unternehmen
gibt es oder entstehen dafür
eigene Abteilungen oder aber
die Firmen geben die Organisation für Geschäftsreisen in
fremde Hände. In sogenannten Firmendiensten arbeiten
Fachkräfte mit fundierten,
speziellen Tarifkenntnissen,
beherrschen die Reservierungssysteme bis ins letzte
Detail und rechnen die ent-

standenen Kosten transparent ab.
Die SFT unterstützt Interessierte dieses Know-how in
die entsprechenden Unternehmen zu integrieren. Sie
finden die SFT in der Kleiststraße 23-26 in 10787 Berlin.
Christa Uhlig, seit über 20
Jahren im Unternehmen
unterbreitet ein individuelles
Angebot.

→ 15 | BER aktuell

→ Freizeit

Mai 2014

Freizeit

Kanutouristisches Informationsportal online
Rechtzeitig vor Saisonbeginn ist das Internetportal
zum Kanurevier Spree-Spreewald in Unterstützung
der Energieregion Lausitz freigeschaltet worden.
In einem modernen Layout können Naturfreunde
und Wasserwanderer unter www.wasserweltspreewald.de touristische Angebote und Informationen entlang der Spree von Spremberg über
Cottbus, Peitz bis hin zum Ober- und Unterspreewald weiter an den Schwielochsee abrufen. Eine
interaktive Karte zeigt touristische Anlaufstellen.
Kanutouristen erhalten ein individuelles Angebot
aus knapp 40 zusammen gestellten Paddelrouten
und werden somit sicher entlang der Spree und
deren zahlreichen Nebenarme geführt. Touristische Dienstleister, Vertreter aus den Wassersportvereinen der Region sowie Ansprechpartner der
Kommunen haben innerhalb der Steuerungsgruppe mitgewirkt, so dass ein umfassendes Angebot
entstanden ist.
„Wir können nun ein einheitliches, kostenloses Informationssystem im Netz anbieten und damit den
modernen Nutzergewohnheiten entsprechen.“, erklärt Lutz Habermann, Projektleiter und Regional-

manager der Lokalen Aktionsgruppe Spreewald. „Mit Abschluss des
Projektes ist ein wichtiger Baustein
gesetzt, worauf schrittweise weitere
Projekte innerhalb des Masterplans
Naturverträglicher Wassertourismus
Spree-Spreewald umgesetzt werden
können.“, führt Norman Müller,
Geschäftsführer der Energieregion
Lausitz-Spreewald GmbH aus. Die
Gesellschaft beteiligt sich finanziell
an der Umsetzung des Masterplans
mit 10.000 Euro. Zu den weiter führenden Maßnahmen gehört die landund wasserseitige Beschilderung,
um Kanugäste sicher und naturverträglich durch die einzigartige Naturlandschaft zu führen. „Langfristiges Ziel ist es, die Aktivitäten von
Wasser- und Radtourismus zu vernetzen. Aktuell
ist die Erweiterung des Angebotes an „Landfenstern“ im Spreewald in Arbeit.“, so Norman Müller
weiter.

Foto: 123rf.com

Naturverträglicher Wassertourismus Spree-Spreewald

Weitere Informationen zum Thema erteilt Jeannine
Schadel von der Energieregion Lausitz-Spreewald
GmbH unter Telefon: 0355 28890404 und E-Mail:
schadel@energieregion-lausitz.de

Schöner leben in Schönefeld!
In Schönefeld bauen wir im ersten Verkaufsabschnitt 12 Reihenhäuser
in solider, wertbeständiger Massivbauweise. Sie haben die Wahl zwischen
zwei verschiedenen Haustypen mit oder ohne Dachterrasse. Die Wohnflächen
betragen 130 bzw. 140 m2 mit jeweils 4 bzw. 5 Zimmern.
Familien mit Kindern werden hier genau das Zuhause finden, das sie schon
immer suchten. Gemütliche Dachterrassen im Obergeschoss der Reihenhäuser
laden abends zum gemütlichen Abendessen ein. Und in der Umgebung hat sich
eine moderne Infrastruktur mit neuer Grund- und Gesamtschule und zwei Kitas

TELEFON: 0800 – 670 80 80 (kostenfrei)
www.nccd.de/schoenefeld

entwickelt. Die Freizeitanlagen „In den Gehren“ und „Zum Dörferblick“,
sowie viele neue Radwege laden zum Erholen ein.
PROJEKTADRESSE:
Rudower Chaussee · 12529 Schönefeld
INFORMATIONEN UND BERATUNG IM INFOBÜRO:
Sonntag: 11.00 – 13.00 Uhr
und jederzeit nach telefonischer Vereinbarung

→ 16 | BER aktuell

→ Freizeit

Mai 2014

Geschichte

Stolz auf das Erreichte
Der Rosinenbomber wird wieder fliegen

Foto: Jörg Kobs

Auf der 10. Mitgliederversammlung des Förderverein Rosinenbomber
e.V. am 09. April 2014 wurde Bilanz gezogen und die weiteren Schritte
für die Rettung des Rosinenbomber festgelegt.
Alle sind sich einig „der Rosinenbomber gehört in die Luft über Berlin“
so der Kapitän Frank Helwig in seinen Ausführungen zur weiteren
Strategie zum Aufbau des Rosinenbombers. 2013 war das erfolgreichste Jahr des Vereins. Dank allen Spendern und dem großen Einsatz
aller Mitglieder des Vereins konnte eine zweite Maschine aus England

geholt werden. Ein besonderer Dank gilt vor allem den Berliner Flughäfen, der Firma
Trainico aus Wildau und der Firma „Autoteile 24“. Jetzt braucht es weiter die Hilfe von
Förderern, um das Projekt zu vollenden und beide Maschinen zu „verheiraten“, um
dann den neuen, alten Rosinenbomber wieder an den Himmel von Berlin zu bringen.
Auf der ILA 2014 wird man diesmal einen kompletten Rosinenbomber bestaunen können und vor Ort erfahren, wie man zur Rettung beitragen kann.
—— Jörg Kobs

→ 17 | BER aktuell

→ Freizeit

Mai 2014

Ostrock-Legenden in der Region unterwegs

„Die fernen Inseln des Glücks“ Benefizkonzert
BurgSalon mit Dirk Zöllner für Reinhard
Fißler

Foto: Manfred Tadra

A

m Freitag, den 6. Mai um 19.30 Uhr liest der Musiker,
Komponist und Autor Dirk Zöllner aus seinem Buch
„Die fernen Inseln des Glücks“ im großen Saal der Burg
Storkow. Entwaffnend ehrlich, charmant und erfrischend
erzählt der sympathische Berliner über sein Rockerleben vor
und nach der Wende. Der erste Kuss – die erste Gitarre – der
erste Gig! 1987 wurden »Die Zöllner« gegründet, feierten 2012
ihr 25jähriges Bühnenjubiläum und beschenkten sich und
ihren Namensgeber - zum persönlichen 50jährigen Bestehen
- mit dem Bandalbum „UFERLOS“. Seine Biografie „Die fernen
Inseln des Glücks“, erschienen beim Verlag Neues Leben, ist
ein Stück Rock´n´Rollgeschichte: bunt, wild und echt! Dirk
Zöllner bestreitet den Abend als musikalische Lesung mit seinem langjährigen Compagnon und Pianisten André Gensicke.
Tickets sind für 16 € (zzgl. VVK-Gebühr) im Vorverkauf bei
www.tixoo.com oder an der Abendkasse für 18 € zu bekommen. Informationen sind in der Tourist-Information unter
033678-73108 erhältlich.

50 Jahre STERN-COMBO
MEISSEN
Die deutsche Artrock-Legende auf der Burg Storkow

Foto: Stern Combo (Promo)

Am Freitag, den 16. Mai
rockt die Band STERNCOMBO MEISSEN auf
der Burg Storkow. Jeder
Freund handgemachter Art-Rock-Musik
höchster Güte kann
sich darauf freuen und
sollte nicht versäumen,
dieses Konzert, bei
dem auch neue Stücke
zu hören sein werden,
dieser faszinierenden
Musiklegende zu besuchen. Seit 1964 ist die
im sächsischen Meißen
gegründete Band mit
ihrer Musik erfolgreich
unterwegs und begeistert nach wie vor das Publikum. Gründer, Bandchef, Sänger und Schlagzeuger Martin Schreier gelang
es trotz Höhen und Tiefen mit Manager Detlef Seidel, den Stil und den Inhalt der STERN-COMBO
MEISSEN maßgeblich zu prägen und sie über den Zeitraum von nunmehr 50 Jahren zu erhalten. Viele
Songs, wie beispielsweise „Der Kampf um den Südpol“, „Die Sage“ oder „Also was soll aus mir werden“
trug Martin Schreier zum umfangreichen Repertoire der Band bei.
Für einen kernigen Rhythmus sorgen Frank Schirmer am Schlagzeug sowie Axel Schäfer am Bass,
deren hervorragendes Zusammenspiel ein professionelles und stilprägendes Fundament garantiert.
Beide spielten bereits von 1986 bis 1989 bei STERN MEISSEN und stiegen im Jahr 2008 erneut in die
Band ein. Die STERN-COMBO MEISSEN veröffentlichte bisher elf Alben und ist aus der deutschen
Musikszene nicht wegzudenken. Die STERN-COMBO MEISSEN live auf Jubiläumstour - ein unvergessliches Konzerterlebnis!
Je nach Wetterlage findet das Konzert im Saal der Burg oder draußen auf der Freilichtbühne statt. Tickets sind für 23 € im Vorverkauf bei www.tixoo.com oder an der Abendkasse für 25 € zu bekommen.
Informationen sind in der Tourist-Information unter 033678-73108 erhältlich.

8. Mai, 18 Uhr Hotel &
Restaurant Neu Helgoland

Reinhard Fißler wurde 1972 von Martin Schreier zur
Stern-Combo Meißen, einer der erfolgreichsten Ost
Rock Bands, geholt. Er verwirklichte Soloprojekte und
arbeitete mit vielen Musikern zusammen.
Im Jahr 2000 erkrankte er an ALS. Trotzdem machte
er weiter Musik, bis 2005 die Krankheit so weit fortgeschritten war, dass keine Konzerte mehr möglich
waren. Sein vorletztes Konzert fand am 17. April 2005
im Hotel & Restaurant „Neu Helgoland“ in Müggelheim
statt.
Genau an dieser Stelle wird es nun am 8. Mai 2014
um 18 Uhr (Einlass ab 17 Uhr) ein Benefizkonzert für
Reinhard Fißler geben. Anfang des Jahres wurde er
65 Jahre alt. Ein guter Grund, alte Freunde und Weggefährten wiederzutreffen. Mit dabei sein werden an
diesem Abend Dirk Michaelis, Dirk Zöllner, Ferry Grott
(Modern Soul), Delle Kriese (Renft), Christiane Ufholz &
Eberhard Klunker, Hans die Geige, Timmi & Band, Axel
Stammberger, Unbekannt verzogen, Thomas Putensen,
Simone Kotowski, Tina Rogers und viele andere.
Karten für diese Veranstaltung gibt es zu einem
Preis von 15 € im Hotel & Restaurant „Neu Helgoland“ in Müggelheim. Telefon: 030/6598247.

→ Weitere Infos unter:
www.neu-helgoland.de

→ 18 | BER aktuell

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Mai 2014

Historische Luftfahrtstätten rund um den BER (47) Teil 1

Die Flugmotorenwerke von Daimler-Benz

Serienfertigung von Flugmotoren in Fahr-Dreh-Gestellen im Werk Berlin-Marienfelde 1939

Daimler-Benz Werk in Berlin-Marienfelde 1933

motor für das Leichtflugzeug
Klemm L 20, welcher in kleinen
Stückzahlen in Marienfelde gebaut wurde. Der Motor verhalf
dem Flugzeug und seinen Nachfolgern zu einem bedeutenden
Erfolg. 1927 bis 1929 konstruierte und fertigte der begnadete
Ferdinand Porsche im geheimen Auftrag der Reichswehr
den „Leichten Allradschlepper“
LAS-100 und einen „Großtraktor“ (verdeckte PanzerentSport- und Schulflugzeug Klemm L 20 mit einem Daimler-Benz Motor 20 PS, der
erste Flugmotor der ab 1926 im Werk Berlin-Marienfelde gebaut wurde
wicklung), für die 100 und 300
PS-Flugmotore aus dem Kriege
Verwendung fanden.
man errichtete bis 1937 auf dem Marienfelder GeAm 27. Juli 1933 – nach dem Machtantritt Hitlers
lände auch das neue Flugmotorenwerk Nr. 9.
– beschlossen Vorstand und Aufsichtsrat, dass
„Marienfelde in bestimmtem Umfange wieder in
Gang gesetzt werden muss, will man künftig an
—— Jörn Lehweß-Litzmann
Behördenaufträgen beteiligt sein“. Mit „Behörden“
—— GBSL – Gesellschaft zur Bewahrung von Stätten deutscher Luftfahrtgeschichte e.V. Am Studio 2, 12489 Berlin-Adlershof waren neben dem verstärkten Panzer- und Miliwww.luftfahrtstaetten.de
tärfahrzeugbau für die
Reichswehr vor allem
das neue Reichsluftfahrtministerium (RLM)
gemeint, das DaimlerBenz dazu drängte,
den traditionsreichen
Ausgabe Deutschland Nord
Flugmotorenbau allseitig
Ausgabe Deutschland Süd
zu intensivieren. 1934
steckte DB 6,7 Mio. RM
Zwei Faltpläne mit ca.
in die Flugmotorenent750 eingetragenen
wicklung in UntertürLuft- und Raumfahrtstätten
keim und in den Ausbau
Set-Preis: 3 € (+ 2 € Versand)
des Werkes Marienfelde
sowie 1935 noch einHerausgeber u. Vertrieb:
mal 9,5 Mio. RM. Damit
Gesellsch. zur Bewahrung v. Stätten
wurde nicht nur im
dt.Luftfahrtgeschichte
alten Werk 4 die FahrAm Sudio 2, 12489 Berlin-Adlershof
zeugproduktion wieder
E-mail: gbsl@luftfahrtstaetten.de
aufgenommen, sondern
Foto: Privatarchiv LL, Wildau

H

eute ist kaum noch bekannt, dass der kleine
Ort Genshagen, südlich von Berlin am Autobahnring A10 gelegen, einst das größte und
modernste Flugmotorenwerk Europas beherbergte.
Natürlich ist dieses Genshagener Flugmotorenwerk
in besonderer Weise mit dem Daimler-Benz Werk in
Berlin-Marienfelde nur 10 km weiter nördlich verknüpft. 1898 richtete ein Konsortium in Marienfelde
(erst 1920 in Groß-Berlin eingemeindet) auf einer
„Grünen Wiese“ von 200.000 m² die Motorenfahrzeug- und Motorenfabrik Berlin AG (MMB) ein. Von
Anfang an war man hier bemüht, nach Lizenzen
der Daimler Motoren Gesellschaft (DMG) und ihrer
Mercedes-Fahrzeuge zu fertigen. Als 1902 das Werk
in Schwierigkeiten geriet, übernahm die DMG das
Marienfelder Werk als Zweigniederlassung.
Schon in den 1890er Jahren hatte man bei Daimler
begonnen, Flugmotore für Luftschiffe zu bauen. Am
Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte DMG in
Stuttgart auch Flugzeugmotore, die in den Werken
Mannheim und Sindelfingen gefertigt wurden.
Daimler gehörte damit von Anfang an zu den
führenden Flugmotorenbauern in Deutschland. Im
Werk Marienfelde bestimmten aber bis zum Ende
des 1. Weltkrieges die Kategorien Kraftfahrzeuge
und Tanks (Typ A7V) das Produktionsprofil. 1918
zählte man hier ca. 3.000 Beschäftigte.
Durch den Ausfall der kriegsbedingten Produktion
sank in den folgenden zwei Jahren die Mitarbeiterzahl um zwei Drittel. 1926 kam dann der Fahrzeugund Motorenbau im Werk Berlin-Marienfelde fast
ganz zum Erliegen, man sprach von „Stilllegung des
Werkes“. Trotzdem arbeiteten hier noch ca.
250 Beschäftigte auf dem Reparatursektor. 1926
fusionierten die Unternehmen DMG und Benz & Cie.
zur Daimler-Benz AG, welche wenig später ihren Sitz
aus steuerlichen Gründen zeitweilig nach Berlin
verlegte. Als Markenname für die Fahrzeugprodukte ließ man „Mercedes-Benz“ eintragen und als Logo
den schon seit 1910 verwendeten Mercedes-Stern.
In Untertürkeim entwickelte man jetzt sogenannte
„Mehrzweckmotore“, darunter einen 20 PS-Flug-

Foto: Archive Classic Daimler-Benz, Stuttgart

Foto: Archive Classic Daimler-Benz, Stuttgart

Historische Luftfahrtstätten rund um den BER (47)

→ Faltplan Stätten
deutscher Luft- und Raumfahrtgeschichte

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→ Verschiedenes

Haus- und Immobilienverwaltung
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Gewinnspiel

Abheben mit Musik
All Time Favourites am BER
Bereits vor der Eröffnung des
neuen Hauptstadtflughafens
wird sich die Terminalvorfahrt mit Leben füllen. Am 10.
August 2014 lädt die BigBand
der Deutschen Oper Berlin zum
Konzert am BER. Auf der 2006
gegründeten Konzertreihe
spielen die Orchestermusiker
der Deutschen Oper Berlin unter
der musikalischen Leitung von
Manfred Honetschläger originelle und kraftvolle Jazzstandards
von Count Basie bis Peter Herbolzheimer. Mit dabei ist diesmal der Sänger Marc Secara, ein herausragender Vertreter
der Jazz-Entertainmentszene. Mit bekannten Opernmelodien aus Werken von Richard
Wagner, Giuseppe Verdi und Giacomo Puccini in BigBand-Bearbeitungen und den „All
Time Favourites“ der Jazzgeschichte ist ein unterhaltsamer Konzertnachmittag garantiert. Die Konzertbesucher werden bereits ab 13.30 Uhr kulinarisch mit Kaffee, Kuchen
und herzhaften Gerichten versorgt, darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, am Nachmittag bei einer Flughafenführung das neue Terminal zu besichtigen.
Konzertkarten ab 16 Euro (zzgl. VVK-Gebühr) sowie Karten für die Beiprogramme erhalten Sie über www.brandenburgische-sommerkonzerte.de und das Kartentelefon 01806999 000 22 (Festnetzpreis 20 ct/Anruf; max. 60 ct/Anruf aus dem Mobilfunknetz).
Foto: Brandenburgische Sommerkonzerte

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Hier haben Sie die Chance 2 x 2 Karten für die 24. Brandenburgischen Sommerkonzerte zu gewinnen. Beantworten Sie einfach die folgende Frage:

Wann wurde die Reihe der Brandenburgischen
Sommerkonzerte begründet?
a. 1998
b. 2012
c. 2006

→ Teilnehmen
Wichtige Rufnummern
Besucherdienst am
Flughafen Berlin Brandenburg
Willy-Brandt-Platz, 12521 Berlin
+49 (0) 30 6091 - 77770
Buchung Mo. - Fr. von 10 bis 15 Uhr
Infotower
+49 (0) 30 6091 - 77777
Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 18 Uhr
Flughafeninfo
+49 (0) 30 6091 - 1150
Flughafenseelsorge
+49 (0) 30 6091- 5746
AOK Nordost - Die Gesundheitskasse
Flughafen Schönefeld , Terminal A, Erdg.
+49 (0) 800 2650800 (kostenfrei)
www.aok.de/nordost
Behindertenparkplätze (APCOA)
+49 (0) 30 6091-5582
Anwohnertelefon Schallschutz
+49 (0) 30 6091-73500
Dienstag bis Donnerstag,
9.00 bis 16.00 Uhr

Auch Sie wollen in der
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Infos unter:
j.kobs@elro-verlag.de
Tel. 0175 167 43 38

Bitte senden Sie Ihre Antwort per Postkarte oder E-Mail
unter dem Betreff „Gewinnspiel BER aktuell“ bis zum
18. Mai an : Flughafen Berlin Brandenburg GmbH •
Pressestelle • 12521 Berlin
oder pressestelle@berlin-airport.de

→ Gewinner
der Ausgabe BER aktuell
April 2014: Die Antwort vom
Gewinnspiel lautete b. Malteserkreuz. Zwei Tickets für Air
Malta nach Malta hat Kornelia G. aus Berlin gewonnen.
Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.
        
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