Path:
Periodical volume

Full text: Newsletter "Grüne Beschaffung" Issue 8.2016

Newsletter „Grüne Beschaffung“
Nr. 8 / Juli 2016

Film zu Aufzügen
© fotolia

Thema: Dämmstoffe
Forschungsprojekt Urban Mining untersucht Recyclingfähigkeit von
Baustoffen

Im Rahmen der BBSR – Forschungsinitiative „Zukunft Bau“ untersucht die TU Berlin in
Kooperation mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt derzeit die
Recyclingfähigkeit von Baumaterialien und Baukonstruktionen. Im Zuge des bis Frühjahr 2017 laufenden Projekts sollen Kriterien entwickelt werden, um künftig bereits
bei der Planung den Anteil nicht recyclingfähiger Bauabfälle zu minimieren und die
Sortenreinheit der Bau‐ und Abbruchabfälle zu optimieren.
Wegen erhöhter energetischer Standards wird der Einsatz vorwiegend von Dämmmaterialien in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Dämmstoffdicken von 30 cm
und mehr werden dann keine Seltenheit mehr sein. Kritisch ist das schwierige Recycling von Verbindungen zwischen mineralischen und nichtmineralischen Baustoffen
bei der späteren Entsorgung von Wärmedämmstoffen zu sehen.
Die Ergebnisse der Studie sollen im kommenden Jahr in einen praxisorientierten Leitfaden münden und Empfehlungen für den Einsatz der Baumaterialien und Baukonstruktionen geben. Dieser Leitfaden soll die Aspekte zum recyclinggerechten Planen,
Bauen und Betreiben von Gebäuden bündeln und anschaulich darstellen.

Fachgebiet: Umweltverträgliche Beschaffung
E-Mail: umweltvertraegliche.beschaffung@senstadtum.berlin.de
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/beschaffung/index.shtml

Newsletter „Grüne Beschaffung“
Nr. 8 / Juli 2016

Alte Dämmstoffe mit HBCD verlieren ihre Zulassung

Ab Herbst 2017 dürfen alte Dämmstoffe, die das Flammschutzmittel HBCD enthalten,
nicht mehr verbaut werden. Das Flammschutzmittel HBCD wird als gefährlich eingestuft und darf bereit seit 2015 nur noch mit einer speziellen Zulassung verwendet
werden.
HBCD wird überwiegend in Polystyrol-Dämmstoffen verwendet. Im Falle eines Brandes sorgt HBCD dafür, dass sich der Brandherd langsamer entwickelt. Wegen ihrer
Umweltschädlichkeit hat die EU die Chemikalie bereits 2008 auf die Liste der besonders besorgniserregenden Stoffe gesetzt. 2013 wurde der Stoff weltweit als langlebiger organischer Schadstoff (POP) nach dem Stockholmer Übereinkommen eingestuft.
Seit November 2014 gilt weltweit ein Herstellungs- und Verwendungsverbot.
Ausnahmen gibt es ausgerechnet in der EU, wo bis August 2017 eine Übergangsregelung für den HBCD-Einsatz bei Dämmstoffen gilt. Inzwischen hat die Industrie einen
Ersatzstoff für HBCD entwickelt, der laut Umweltbundesamt günstigere Umwelteigenschaften hat.

Informationen zu HBCD hat das Umweltbundesamt in einer aktuellen
Broschüre zusammengefasst (pdf):
https://www.umweltbundesamt.de/
publikationen/haufig-gestelltefragen-antworten-zu

Neues Leitungsblatt zu Reifenentsorgung

Seit März 2016 gilt für öffentliche Ausschreibungen im Land Berlin ein neues Leistungsblatt „Verwertung von Altreifen“. Demnach sollen Altreifen vorrangig stofflich
verwertet werden. Bereits im Jahr 2009 haben das CRI Copenhagen Resource Institutes, der FORCE Technology und das IFEU Institut für Energie- und Umweltforschung
Heidelberg die Ökobilanz der unterschiedlichen Verwertungsmethoden von Altreifen
untersucht. Im Ergebnis schnitt die stoffliche Verwertung gegenüber der thermischen
Verwertung deutlich besser ab und erwies sich als die umweltverträglichere Variante.
In allen wichtigen Umweltwirkungskategorien – wie Treibhauseffekt, Einsparung fossiler Energieträger und Versauerungspotenzial – war die Differenz zwischen beiden
Varianten erheblich.
Bezogen auf die in Deutschland anfallenden Altreifenmengen wurden folgende Umweltvorteile der stofflichen Verwertung ermittelt:
„„Treibhauseffekt: 70.000 so genannte Einwohnerdurchschnittswerte (EDW)
„„fossilen kumulierten Energiebedarf: 103.000 EDW
„„Versauerungspotential: 96.000 EDW

© fotolia

Die ermittelte Treibhausentlastung resultiert u.a. daraus, dass durch die stoffliche
Verwertung von Altreifen gegenüber einer energetischen Verwertung eine hohe spezifische Klimagutschrift von rund - 1,1 Mg CO2-Äq pro Mg Altreifen erzielt werden
kann. Im Vergleich zu anderen Abfallstoffen (z.B. Verwertung der Leichtverpackungsfraktion mit rund - 0,500 Mg CO2-Äq pro Mg) liegt die spezifische klimawirksame Gutschrift für Altreifen mehr als doppelt so hoch.
Download Leistungsblatt (pdf):
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/
download/beschaffung/VwVBU_Anhang1.pdf

2

Newsletter „Grüne Beschaffung“
Nr. 8 / Juli 2016

Feinstaubbelastung durch Baumaschinen

Gerade in Großstädten wie Berlin sind Baumaschinen eine wichtige Quelle für Dieselpartikel, die in besonderem Maße zur Feinstaubbelastung beitragen. Baumaschinen
tragen inzwischen in der gleichen Größenordnung wie der Straßenverkehr zur Belastung mit Dieselpartikeln bei. Das Land Berlin stellt deshalb bei der Beauftragung
öffentlicher Bauleistungen an viele der eingesetzten Baumaschinen Umweltanforderungen, die in der Verwaltungsvorschrift Beschaffung und Umwelt (VwVBU) festgelegt sind. Zur Vereinfachung hat die Senatsumweltverwaltung ein farbiges Plakettensystem eingeführt.
Im Interview fragten wir Martin Schmied, Leiter Abteilung I 3 "Verkehr, Lärm und
räumliche Entwicklung" im Umweltbundesamt, nach Strategien zur Senkung der Feinstaubbelastung in deutschen Großstädten.
Herr Schmied, wie ist es aktuell um die Feinstaubbelastung in Großstädten wie Berlin
bestellt?
Nach wie vor werden die europäischen Luftqualitätsgrenzwerte für die Feinstaubbelastung an vielen städtischen Messstellen in Deutschland überschritten – obwohl die
europäische Luftqualitätsrichtlinie bereits seit dem 1.Januar 2005 die Einhaltung von
Immissionsgrenzwerten verpflichtend festschreibt. Mobile Maschinen, wie beispielsweise Baumaschinen, sind dabei eine wichtige Quelle für Luftschadstoffemissionen.
Sie tragen zwar nur wenig zur städtischen Hintergrundbelastung bei, können aber vor
allem lokal zu erheblichen Zusatzbelastungen führen. Die Partikelemissionen der mobilen Maschinen liegen in Deutschland heute etwa so hoch wie die des gesamten Straßenverkehrs. Insbesondere in urbanen Bereichen werden diese Anteile zukünftig weiter zunehmen.

Foto: Susanne Kambor, Umweltbundesamt

Weitere Informationen zu den Berliner Vergabeanforderungen unter
http://www.stadtentwicklung.berlin.
de/umwelt/luftqualitaet/de/baumaschinen/index.shtml

Welches sind die Ursachen für die zu hohen Emissionen von Baumaschinen?
Ein wichtiger Grund ist, dass die bisherigen Abgasgrenzwerte weniger streng sind als
im Straßenverkehr und teilweise auch noch viele ältere Maschinen mit Dieselmotoren
eingesetzt werden. Zwar gelten seit dem Jahr 2014 europaweit die neuen Emissionsgrenzwerte der Stufe IV für alle neu in Einsatz gebrachten, nicht straßengebundenen
Maschinen. Diese Emissionsgrenzwerte erfordern für Maschinen zwischen 56 kW und
560 kW im Vergleich zur Vorgängerstufe IIIB eine Reduzierung der Stickoxide zwischen 80 und 90 Prozent. Für Partikel wurden die Grenzwerte hingegen nicht verschärft. Die aktuelle Grenzwertgesetzgebung forciert damit nicht den Stand der Technik und erfordert nicht den Einsatz eines geschlossenen Dieselpartikelfilters. Dies
wird erst ab dem Jahr 2020 mit der gerade verabschiedeten Abgasstufe V erforderlich,
welche auch Partikelanzahlgrenzwerte vorschreiben wird. Daher werden heute noch
Baumaschinen neu beschafft, die oft keinen Partikelfilter haben, obwohl technisch
schon heute wirkungsvoll die Partikelfilter mit einem Filter reduziert werden könnten.

3

Newsletter „Grüne Beschaffung“
Nr. 8 / Juli 2016

Welche Umweltentlastungen können durch den Einsatz von emissionsarmen Baumaschinen erreicht werden?
Die Nachrüstung der Baumaschinen mit geschlossenen Partikelfiltern, die eine Filtereffizienz von über 99 Prozent haben, könnte nicht nur die Feinstaubmissionen insgesamt, sondern auch den Ausstoß der besonders gesundheitsgefährdenden feinen
Partikel und damit der Partikelanzahl deutlich senken. Untersuchungen des Umweltbundesamtes zeigen, dass die Nachrüstung von mobilen Maschinen im Bestand mit
geschlossenen Filtern eine wirksame Maßnahme ist, um schnell die Partikelemissionen zu senken und damit die Luftqualität gerade auch im Umfeld der Baustellen zu
verbessern. Die Nachrüstung von mobilen Maschinen im Bestand mit Technologien
zur Reduktion der Stickoxidemissionen ist heute demgegenüber deutlich schwieriger.
Aber auch an einer technischen Machbarkeit der Nachrüstung zur Stickoxid-Minderung müssen wir weiter arbeiten.
Wie beurteilen Sie die vom Berliner Senat beschlossenen Vorgaben zur Beschaffung
und zum Einsatz von emissionsarmen Baumaschinen bei öffentlichen Einrichtungen /
Unternehmen im Land Berlin?
Das Umweltbundesamt begrüßt diese Vorgaben des Landes Berlins ausdrücklich.
Denn sie werden dazu führen, dass die vielen alten, im Bestand befindlichen, aber
auch neue mobile Maschinen und Geräte mit Partikelfiltern aus- oder nachgerüstet
werden. Dies hilft der Umwelt und den Menschen, die in den Städten leben. Auch die
von Berlin entwickelte Kennzeichnung emissionsarmer Baumaschinen ist zu begrüßen. Das Umweltbundesamt hat in einer eigenen Studie ebenfalls ein Kennzeichnungsschema erarbeitet, das dem Berliner Modell mit den vier Plaketten inhaltlich
sehr nahekommt. Damit lässt sich die Einhaltung der Vorgaben in der Praxis besser
überwachen. Wünschenswert wäre eine bundesweit einheitliche Regelung zur Kennzeichnung von emissionsarmen Baumaschinen. Immerhin wurde das mit anderen
Bundesländern abgestimmte Berliner Kennzeichnungsschema soeben von der Umweltministerkonferenz als Grundlage für eine wirksame Umsetzung ähnlicher Beschaffungsanforderungen in anderen Städten, Kommunen und Bundesländern empfohlen.
Welche weiteren Maßnahmen zur Minimierung der Feinstaubbelastung halten Sie für
angebracht?
Der Straßenverkehr trägt immer noch stark zu Feinstaubbelastung in deutschen Städten bei – nicht nur durch die Abgase, sondern auch durch Aufwirbelungen und Reifenabrieb. Hauptverursacher für die Grenzwertüberschreitungen bei Stickoxiden ist
der Straßenverkehr – insbesondere Fahrzeuge mit Dieselmotoren. Wir kommen daher
nicht um die Diskussion herum, inwieweit der Straßenverkehr mit Verbrennungsmotoren in seiner heutigen Form in hochbelasteten Innenstädten noch zukunftsfähig ist.
Wir brauchen daher emissionsfreie Antriebe wie beispielsweise die Elektromobilität
gerade für die Innenstädte. Das Umweltbundesamt sieht es aber auch als zwingend
an, die seit Jahrzehnten diskutierte Verkehrswende nun umzusetzen, den Fuß-, Fahrrad- und Öffentlichen Verkehr schneller als bisher auszubauen und attraktiver zu gestalten, neue Angebote wie Carsharing einfacher zu ermöglichen und die unterschiedlichen Verkehrsmittel intelligent zu verknüpften.

4

Newsletter „Grüne Beschaffung“
Nr. 8 / Juli 2016

Neues Vergabegesetz in Kraft getreten

Am 18. April 2016 ist die größte Reform des Vergaberechts seit über zehn Jahren in
Kraft getreten. Mit dem Gesetz und der Verordnung zur Modernisierung des Vergaberechts wird öffentlichen Auftraggebern ein neues übersichtliches und leichter handhabbares Regelwerk für die Vergabe von öffentlichen Aufträgen und Konzessionen an
die Hand gegeben.
Die Reform soll zudem für mehr Rechtssicherheit sorgen, wenn bei der Beschaffung
auch auf Umweltkriterien geachtet werden soll. So dürfen jetzt beispielsweise Umweltzeichen als Nachweis verlangt werden. Unternehmen, die bei öffentlichen Aufträgen schon einmal gegen Umweltrecht verstoßen haben, können künftig ausgeschlossen werden. Auch wurde mehr Rechtssicherheit geschaffen, wenn bei einer Vergabe
nicht nur der Anschaffungspreis, sondern auch die Kosten während und am Ende der
Nutzungsdauer von Produkten beachtet werden. Mit dem Vergaberechtsmodernisierungsgesetz und der das Gesetz konkretisierenden Vergaberechtsmodernisierungsverordnung (Mantelverordnung aus fünf Verordnungen) werden die EU-Vergaberichtlinien aus dem Jahr 2014 in deutsches Recht umgesetzt.
Mehr Informationen:
http://www.bmwi.de/DE/Themen/Wirtschaft/Oeffentliche-Auftraege-undVergabe/reform-des-vergaberechts.html

Erweiterte Fördermöglichkeiten der Kommunalrichtlinie

Ab 01. Juli 2016 bietet das Bundesumweltministerium erweiterte Fördermöglichkeiten
für Kommunen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative an. Das aktuelle Antragsfenster ist bis zum 30. September 2016 geöffnet.
Die Förderung für kommunale Unternehmen mit mindestens 50,1 Prozent kommunaler Beteiligung wurde ausgeweitet. Zudem werde erstmals Maßnahmen zur Erhöhung
der Energie- und Ressourceneffizienz von Rechenzentren gefördert. Neu ist auch die
Förderung des Austausches von Elektrogeräten in Schul- und Lehrküchen sowie Kindertagesstätten.

Originalmeldung:
http://www.bmub.bund.de/presse/pressemitteilungen/pm/artikel/
erweiterte-foerdermoeglichkeiten-der-kommunalrichtlinie-in-kraftgetreten/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=103&cHash=7fe2b37c0c59783370c14fd
cc1cf4b7b
Zum Förderprogramm:
http://www.klimaschutz.de/de/zielgruppen/kommunen/foerderung/
erweiterte-foerdermoeglichkeiten-der-kommunalrichtlinie

5

Newsletter „Grüne Beschaffung“
Nr. 8 / Juli 2016

Foto: BVG / Oliver Lang

BMUB will künftig Elektrobusse fördern

Das Bundesumweltministerium (BMUB) wird künftig die Anschaffung von Elektrobussen fördern. Da Elektrobusse inzwischen Serienreife erreicht haben, soll das BMUBAnschaffungsprogramm, das bisher für Hybrid- und Plug-In-Hybrid-Busse gilt, nun
auf Elektrobusse ausgeweitet werden. Die entsprechende Förderrichtlinie wird derzeit
erarbeitet und soll in Kürze veröffentlicht werden.
Originalmeldung:
http://www.bmub.bund.de/presse/pressemitteilungen/pm/artikel/
elektrobusse-sind-wichtig-fuer-nachhaltige-mobilitaet/
Zum Förderprogramm:
http://www.klimaschutz.de/de/programm/foerderprogramm-fuerhybridbusse

Onlineportal Kompass Nachhaltigkeit umfassend überarbeitet

Das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
geförderte Internetportal "Kompass Nachhaltigkeit" wurde umfassend überarbeitet.
Neu ist beispielsweise ein Analyseinstrument, mit dem Gütezeichen (Siegel) miteinander verglichen werden können. Öffentliche Einkäufer können so beurteilen, welche
sozialen und umweltbezogenen Aspekte ein Gütezeichen abdeckt, so dass sie einfacher in den Vergabeprozess integriert werden können.
Originalmeldung:
http://www.bmz.de/de/presse/aktuelleMeldungen/2016/juni/160623_
pm_059_Mit-gutem-Vorbild-voran-Nachhaltigkeit-in-der-oeffentlichenBeschaffung/index.jsp
zum Onlineportal:
www.kompass-nachhaltigkeit.de
6

Newsletter „Grüne Beschaffung“
Nr. 8 / Juli 2016

Kunststoffe auf CO2-Basis: Eröffnung der ersten Produktionsanlage

Am 17. Juni wurde in Dormagen die erste Produktionsanlage für CO2-basierte Kunststoffe eröffnet. Statt Erdöl wird hier CO2 als Rohstoff genutzt, um Polymere herzustellen. Gegenüber herkömmlichen Verfahren sinkt der Treibhausgas-Ausstoß bei dem
neuen Verfahren um rund 20 Prozent.
https://www.fona.de/de/20980

Foto: Covestro

Wettbewerbe und Auszeichnungen
Erster deutscher GPP-Award in Bonn verliehen

Am 1. Juni wurde der erste deutsche GPP-Award im Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern in Bonn verliehen. Die Jury wählte unter 14 Bewerbern aus verschiedenen Kommunen, Kommunalunternehmen und Verbänden die Gewinner, die
im Rahmen der Fachtagung „Durch Energieeffizienz zur nachhaltigen Kommune“ gekürt wurden. Belohnt wurden unter anderem Beschaffungen von energieeffizienten
Beleuchtungssystemen und nachhaltige Mobilitätskonzepte.
http://www.nachhaltige-beschaffung.info/SharedDocs/Kurzmeldungen/
DE/2016/160601%20GPP_Award.html?nn=3631298

Foto: Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung

Die Preisträger des GPP-Award 2016

Bundeswettbewerb HolzbauPlus: Jetzt bewerben!

Noch bis Anfang September können sich Bauherren mit Projekten in Sanierung und
Neubau, im Wohnungsbau, im öffentlichen und kommunalen Bauen für den Bundeswettbewerb HolzbauPlus bewerben. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vergibt Preisgelder in Höhe von 48.000 Euro für ganzheitliche Projekte mit nachwachsenden Rohstoffen in Konstruktion, Dämmung und Ausbau.
http://www.bmel.de/DE/Landwirtschaft/Nachwachsende-Rohstoffe/
BiobasiertesWirtschaften/_texte/HolzbauPlus.html

7

Newsletter „Grüne Beschaffung“
Nr. 8 / Juli 2016

Schulstart-Kampagne des Blauen Engel 2016

Unter dem Motto „Schulstart mit dem Blauen Engel“ startet jetzt wieder die Recyclingpapier-Kampagne des Umweltzeichens, die von Bundesumweltministerium, Umweltbundesamt, Jury Umweltzeichen und RAL gGmbH getragen wird.
Dabei setzt die Kampagne vor allem auf die Lehrerinnen und Lehrer als Wertevermittler. “Es wurde beobachtet, dass besonders die im schulischen Kontext durchgeführte
Bildung für nachhaltige Entwicklung zu einer Steigerung umweltfreundlichen Denkens und Handelns von Schülerinnen und Schülern führt“, so Volker Teichert von der
Jury Umweltzeichen. „Deshalb rufen wir neben Umwelt- und Verbraucherbänden insbesondere Bildungseinrichtungen dazu auf, über die Umweltvorteile von Recyclingpapier zu informieren und mit uns die Papierwende in Gang zu setzen.“

Foto: Blauer Engel / MagicPhoton

https://www.blauer-engel.de/de/artikel/presse-echo/2016/schulstartkampagne-des-blauen-engel-2016

Publikationen
Umweltfreundliche Beschaffung in der Praxis

Die neue Broschüre „Umweltfreundliche Beschaffung in der Praxis“ gibt praxisbezogene Tipps für eine umweltfreundliche Beschaffung und stellt erfolgreiche Beispiele
umweltfreundlicher öffentlicher Beschaffung vor. Die Praxisbeispiele sollen als Leitlinie und Vorbild dienen.
Die von der Berliner Energieagentur (BEA), der Kommunalen Umwelt Aktion U.A.N.
sowie der Kommunalen Wirtschafts- und Leistungsgesellschaft mbH KWL gemeinsam
herausgegebene Broschüre steht zum kostenlosen Download bereit:
http://www.berliner-e-agentur.de/beratung-information/
umweltfreundliche-beschaffung-der-praxis

Gute Gründe für nachhaltige Beschaffung

Beschaffungsverantwortliche finden in der Broschüre „Gute Gründe für nachhaltige
Beschaffung“ Argumente, um auch Kolleg/innen von den Vorteilen nachhaltiger Produkte zu überzeugen.
Kostenloser Download der Broschüre (pdf) unter
http://www.weed-online.org/themen/8988509.html

8

Newsletter „Grüne Beschaffung“
Nr. 8 / Juli 2016

Termine
14. September 2016
Fachtagung "Narotec Spezial – Nachhaltige Beschaffung in Unternehmen und
öffentlichen Einrichtungen", Erfurt
http://www.agrarmarketing-thueringen.de/agrarkalender.html?tx_tamcal_
tamcal[event]=1391&tx_tamcal_tamcal[time]=1429&tx_tamcal_tamcal[action]=
show&cHash=38033a3a5389dd1358ff29fd5ea2610c
15.-16. September 2016
18. Beschaffungskonferenz, Berlin
http://wegweiser.de/de/18-beschaffungskonferenz-2016
22. September 2016
Schulung und Beratung zur nachhaltigen Holzbeschaffung im Land Berlin
Anmeldung: Umweltvertraegliche.Beschaffung@senstadtum.berlin.de
6.-7. Oktober 2016
3. Deutscher Vergabetag 2016, Berlin
http://www.deutscher-vergabetag.de
07. Oktober 2016
10. Ostdeutsches Holzbauforum
http://www.fg-bau.de/veranstaltungen.html
1.-2. November 2016
Öffentliche Beschaffung zukunftsfähig gestalten, Berlin
https://veranstaltungen.fnr.de/1/tagung-nawaro-im-einkauf-2016/programm/
8. November 2016
Internationaler Workshop “Decarbonisation and Resource Efficiency”, Berlin
https://www.umweltbundesamt.de/en/conference-decarbonisation-ressourceefficiency
9.-10. November 2016
3. Europäisches Ressourcen-Forum, Berlin
https://www.umweltbundesamt.de/en/node/26203
10. November2016
5. Kölner Vergabetreff, Köln
https://www.bundesanzeiger-verlag.de/vergabe/veranstaltungen/koelnervergabetreff.html
11. November 2016
3. Nationale Ressourcen-Forum, Berlin
https://www.umweltbundesamt.de/node/26143

Impressum
Herausgeber
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
und Umwelt
Fachgebiet: Umweltverträgliche
Beschaffung
Brückenstraße 6
10179 Berlin
E-Mail: umweltvertraegliche.beschaffung@senstadtum.berlin.de
Redaktion
Ute Czylwik
9
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.