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Volume I. Vorbemerkungen

Full text: Amtliches Fernsprechbuch für den Bezirk der Reichspostdirektion Berlin (Public Domain) Ausgabe 1939 (Public Domain)

Dias 
„. Fernsprechdienststellen 
La 
Zur Erledigung vor Wünschen und Anfragen i 
handle Di ‚gen in Fernsprechangele i x i 
Ann ee Ihre Rufnummern sind in den a mn hm 
C ichspost« angegeben. Bei Handämtern sind die A ee Dimotzg am An 
en ind die Dienststellen beim »Amt« zu 
|. Die Auskunft gibt Bescheid ü i 
Mn über Rufmunmern, die im Amtlichen Fernsprechbuch nicht ge- 
z. Die Anfsicht ist inAnspr x 
En ante U in Ka ch zu nehmen, wenn bei einer Verbindung Schwierigkeiten aufirete 
} Dre U elle nimmt Meldungen über Störungen des Anschlusses entge: " 
' ah nm en. 
P ir Mensen ist für Beschwerden über dienstliche U ]mäßigkei ni 
ın. Bei kleineren Ämtern wende man sich an die Aufsicht, Pie tk 
. CHE, 
5. Das Fernamt gibt Auskunft über Ferngespräche (Ausführungszei ä ühren 
nummern von Teilnehmern in andern Bezirken) zeit, Yarngesprärhnge Führen; Ral- 
3. Die Fernsprechanmeldesielle bı i 
ern! j earbeit| raum 
and Kündigung von N ES Anträge auf Herstellung, Änderung, Übert Y 
]. Die Fernsprei 3 gi 
l Die p' SEma ehe gibt Auskunft über Fernsprechrechnungen 
d Die ernspres buchstelle erledigt Anträge, die sich auf Einträge i ; 
oder auf die Lieferung von Fernsprechbüchern beziehen. Patröge Am Antlichen ernsprerb- 
B. Gesprächsdienst 
|. Ortsgespräche 
in Ortsneizen mit Wählvermittlung stellt der Teilnehmer die gewünschte Verbindung durch 
Wählen der Rufnummer selbst her. Bei Handvermittlung ist der gewünschte Anschluß unter 
Angabe der Rufnummer beim Amt zu verlangen. 
Allgemeines über Ferngespräche 
Ferngesprächsverbindungen und Verbindungen im Schnelldienst werden in der Regel vom Fern- 
amt oder Schnellamt hergestellt. 
Bei Schwierigkeiten während eines Ferngesprächs Fernhörer anhängen und so- 
gleich wieder Fernamt oder Schnellamt anrufen. Anträge auf Ermäßigung der Gebühren aus 
Anlaß von Schwierigkeiten können nur berücksichtigt werden. wenn sie sogleich nach Beendi- 
yung des Gesprächs gestellt werden, 
Ferngespräche 
2) Gespräche beim Fernamt anmelden. Die Rufnum j i 
hi am Kop der Teilnehmerliste aachen NS BARTH 
erbindungen, die täglich oder werktägli immter Zeit » 
EN gl g äglich zu bestimmter Zeit hergestellt werden sollen, ist 
b) Wenn der Teilnehmer — der Anrufende oder der Verlangte — ü 
wahlweise Ya werden pa kann durch den Zusatz DNure in decken dr Ce 
gummer verlangt werden, die Verbind it di i rum a 
ai indung nur mi£ dieser bestimmten Rulnummer her- 
e) Anmeldungen werden auf Wunsch nach einem bestimmten Zei 
eldungen 8 id Zeitpunkt i 
oder während einer bestimmten Zeit zurückgestellt Er en m 
zen Zeit ausgeführt (Fesizeitgespräch), (ner bestimm- 
j) Gespräche können auf Wunsch am Anmeldeort odi i 
Dt Ansohluß umgeleitet werden. rt oder am Bestimmungsort nach einem 
Schnellgespräche 
Gespräche beim Schnellamt anmelden, Die Ortsnetze, mit denen Schnelldienst besteht, 
DE der Tei a n aufgeführt. Hat ein Teilnehmer Sammelnummer, so darf & 
ei der Anmeldung nicht die Sammel: je Ha V . 
bei Ser Am melnummer angeben. sondern die Hauptanschlußleitung, über 
Besondere Gesprächsarien 
{Steis beim Fernamt anzumelden) 
ı) XP- und XPL-Gepräche: Die verlangte Person wird auf Wunsch des Anmelders an einen 
öffentlichen Fernsprecher gerufen. 
b) V-Zespräche: Der Anmelder bezeichnet die Person, mit der er sprechen will; die Ver- 
pindung wird erst hergestellt, wenn der Gewünschte sprechbereit ist. V-Gespräche können auch 
für Reisende auf Reichsautobahnen angemeldet werden. 
:) R-Gespräche: Die Gebühren werden der verlangten Sprechstelle angerechnet, wenn der 
dei der Sprechstelle sich Meidende damit einverstanden ist. 
4) Festzeitgespräche: Die Verbindung wird zu einer vorher bestimmten Zeit ausgeführt 
‘pur als dringende V-Gespräche zulässig). 
») N- und NL-Gespräche: Sie dienen zur Übermittlung kurzer Nachrichten an bestimmte 
Personen durch Inhaber öffentlicher Sprechstellen (im Ortsverzeichnis mit x gekennzeichnet). 
f) Monatsgespräche: Ausführung der Verbindung täglich zur gleichen Zeit. Anmeldung 
mindestens für einen Kalendermonat im voraus. 
y) Wochengespräche: Wie bei Monatsgesprächen ; Anmeldung für 7 aufeinanderfolgende 
Fage oder ein Vielfaches davon, 
pn) Stundenverbindungen: Gesprächsdauer mindestens eine Stunde, 
i) Funkgespräche: Gespräche mit Reisenden auf Schiffen und Luftschiffen, 
k) Zugfunkgespräche: Gespräche mit Reisenden in FD- und D-Zügen der Strecke Berlin- 
Hamburg. 
|) Fernsehgespräche: Gespräche zwischen den Fernschsprechstellen Berlin, Leipzig, 
München und Nürnberg. 
Weitere Auskunft erteilt das Fernamt 
s 
Die häufigsten Gesprächsgebühren 
a) Ortsgespräche@ ................ 
Nicht angerechnet werden ; 
Verbindungen, die nicht zustande kommen (z. B. weil die angerufene Sprechstelle nicht ant- 
wortet, besetzt, gestört oder gesperrf ist), 
Anmeldungen von Ferngesprächen, 
Gespräche mit Störungsstellen, Auskunfts-, Beschwerde- und Aufsichtsstellen der Ämter in 
Angelegenheiten des Fernsprechdienstes, 
b) Ferngespräche im Inland 
Ein gewöhnliches Gespräch bis zu 3 Minuten Dauer kostet 
hei einer Entfernung 
bis 5km ..... GEHE ER 
von mehr als 5bis 15%M 0..000.0000000000000000 
+ >» 15» 25» vo.00. BER 
235 SS Sr CR HE RER KEREEE 
50» 75 8 ern bene 
5 Wr LOS rk RK FHEEE 
» 100 km für je 100 km mehr. ..... .. 
a OO RA 
in der Zeit von 
8 bis 19 Uhr | 19 bis 8 Uhr 
RA RM 
0,20 0,20 
0,30 0,20 
0,40 0,30 
0,60 0,40 
0,90 | 0,60 
1,20 0,80 
0,80 0,20 
4’ 
Die Gebühr auf Entfernungen von mehr als 600 km beträgt 3 AM. 
im Fernsprechdienst zwischen Ostpreußen und dem übrigen Reich wird die Gebühr nach der 
1ächstniedrigeren Stufe berechnet. Die Gebühr beträgt in der Zeit von 8 bis 19 Uhr bei 
Entfernungen von mehr als 600 bis 700 km 2,70 AA, über 700 km 3 AM. 
Jauern die Gespräche länger als 3 Minuten, so wird für jede weitere Minute ein Drittel der 
Dreiminutengebühr erhoben, 
Pfennigbeträge von 5 Arf und mehr werden auf volle 10 Aıf nach oben gerundet, Pfennin 
jeträge unter 5 A bleiben unberücksichtigt. 
Dringendes Gespräch. ........0.00.04- -.<-..+« doppelte Gebühr 
3litzgespräch ....0.000.000000001000000 :=,«.««« zehnfache Gebühr 
XP-Gespräch : Gebührenzuschlag im Orisdienst ..........0000000 0,40 AM 
im Ferndienst ..............,.. Drittelgebühr eines 
gewöhnlichen Drei- 
minutengesprächs, 
mindestens 0.40.72. 
V-Gespräch: Gebührenzuschlag wie bei XP-Gesprächen im Ferndienst 
R-Gespräch: desgl. 
N-Gespräch : Gebührenzuschlag .......... 
c) Gebührenansage: Nach Beendigung eines Ferngesprächs wird dem Anmelder die Ge- 
aprächsaebühr mitgeteilt, wenn er dies bei der Anmeldung beantragt hat. 
C. Besondere Einrichtungen 
1. Die Zeitansage gibt die genaue Zeit an. 
2. Der Fernsprechaultragsdienst nimmt Anrufe für abwesende oder verhinderte Teıt- 
aehmer oder Nichtteilnehmer entgegen und verständigt die Anrufer, 
er ruft bestimmie Personen an und übermittelt ihnen eine Nachricht, 
er weckt Fernsprechteilnehmer durch Fernsprecher, 
er übermittelt die amtliche Wettervorhersage (nur im Orisnetz Berlin}, 
er teilt auf Anfrage die Rufnummer der diensthabenden Ärzie, Tierärzte und Apo- 
theken (im Ortsnetz Berlin) mit. 
3. Die Telegrammaufnahme nimmt Telegramme durch Fernsprecher entgegen, sie gibt auch 
Auskunft über Telegraphengebühren, ; . 
Auf dem Lande besteht bei den ‘durch den Vermerk »Um« gekennzeichneten Dienststellen 
Unfallmeildedienst, der in Notfällen (Erkrankungen, Unglücksfälle, Brände usw.) zu Ge: 
sprächen und zur Telegrammaufgabe in Anspruch genommen werden kann, 
5, Rundiunkentstörungsmeldungen nehmen entgegen: Rundiunkentstörungsstellen, Fern 
sprechentstörungsstellen und alle Schalterstellen. 
D. Amtliches Fernsprechbuch 
Für jeden Hauptanschluß und für jeden Nebenanschluß eines Dritten wird ein Amtliches Fern- 
sprechbuch gebührenfrei geliefert. Weitere Fernsprechbücher, auch solche anderer Bezirke oder 
Jes Auslands, werden zur festgesetzten Gebühr vou den Postämtern abgegeben. 
E. Sperre und Aufhebung von 
Fernsprechanschlüssen 
Die Deutsche Reichspost kann die Fernsprechanschlüsse sperren oder fristlos kündigen, 
a) wenn der Teilnehmer mit-der Zahlung der Gebühren im Rückstand bleibt, 
b) wenn Fernsprecheinrichtungen mißbräuchlich benutzt, eigemnächtig geändert oder schuld- 
haft beschädigt werden. 
PEN Zu
	        
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