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Periodical volume

Full text: Spotlights Issue 2012

Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB)

Spotlights 2012

www.zlb.de

Editorial
Liebe Leserinnen und Leser, „Spotlights 2012“ stellt Ihnen kurz zusammengefasst einige Höhepunkte, Zahlen und Bereiche aus der Zentral- und Landesbibliothek Berlin vor. Unsere Bibliothek lebt mit all ihren Angeboten vom großen Engagement aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und vom großen Interesse der Gäste, die täglich unsere Häuser nutzen. So unterschiedlich die beiden Orte, Amerika-Gedenkbibliothek und Berliner Stadtbibliothek, auf den ersten Blick wirken, sie gehören zusammen und bilden als Zentral- und Landesbibliothek eine der ersten Adressen für alle Berlinerinnen und Berliner, wenn es um selbstbestimmte Bildung geht. Dafür arbeiten wir mit großer Energie. Um dies künftig noch besser tun zu können, setzen wir uns für einen Neubau am Rand des Tempelhofer Feldes ein – vereint an ei-

Fotos: ZLB

nem Standort kann die ZLB ihr volles Potenzial als Metropolenbibliothek entfalten und ein wichtiges Zeichen für Kultur und Bildung in der Hauptstadt setzen. Wir freuen uns, wenn unsere Spotlights Ihr Interesse finden. Volker Heller, Vorstand der Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB)
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Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB)
Die Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) ist die größte öffentliche Bibliothek in Deutschland. In zwei Häusern stehen gut 3,4 Millionen Medien zur Verfügung. In der Amerika-Gedenkbibliothek in Kreuzberg finden sich die geisteswissenschaftlichen Fachgebiete und die „schönen“ Künste, Belletristik, Filme, Musik und die Artothek. Hier ist auch die Kinder- und Jugendbibliothek mit dem Berliner Lernzentrum angesiedelt. Die Berliner Stadtbibliothek in Mitte führt unter anderem die Fachgebiete Naturwissenschaften, Medizin und Wirtschaft sowie die Senatsbibliothek Berlin mit den Kommunalwissenschaften und dem Fachgebiet Recht. Die Berlin-Studien und die historischen Sammlungen der ZLB bieten hier mit eigenen Lesesälen umfangreiche Bestände zu Geschichte und Gegenwart Berlins. Als Berliner Landesbibliothek hat die ZLB den Auftrag, alle in Berlin erscheinenden Druckwerke, Daten und Tonträger zu sammeln, die sogenannten „Pflichtexemplare“. Die Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin entstand

Fotos: ZLB

1995 aus der Fusion der Berliner Stadtbibliothek am Schlossplatz im Ostteil und der AmerikaGedenkbibliothek am Halleschen Ufer im Westteil Berlins. Zusammen ist die ZLB die am besten besuchte Kultur- und Bildungseinrichtung Berlins. Wir wissen – die Aufteilung in die beiden Häuser ist für Sie umständlich und lästig. Daher planen und arbeiten wir für eine Zusammenführung der Bibliothek an einem Ort, dem Neubau am Rand des Tempelhofer Feldes.

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Unsere Höhepunkte 2012
Nach der Sanierung 2010/11 erweist sich die Kinder- und Jugendbibliothek mit dem neu eingerichteten Berliner Lernzentrum als Publikumsmagnet.
Für die fremdsprachige Belletristik für Erwachsene und in der Kinder- und Jugendbibliothek haben wir 2012 ein neues Konzept entwickelt – sichtbar in einer verbesserten Aufstellung. Leserinnen und Leser können nun viel einfacher Bücher in ihren Lieblingssprachen finden. In der KiJuBi werden Bücher und Hörbücher jetzt gemeinsam präsentiert.
Foto: ZLB

Am 1.10.2012 wurden die Öffnungszeiten auf 39 Wochenstunden erweitert. Die Kinder- und Jugendbibliothek hat nun an jedem Wochentag geöffnet und am Samstag sind die Öffnungszeiten an die der Amerika-Gedenkbibliothek anglichen worden. Wir freuen uns, dass die Entleihungen um 5 %, die Gruppenführungen am Vormittag um 65 %, die Teilnahme an Veranstaltungen um 3 % und die Website-Zugriffe auf die Seiten der KiJuBi um 18 % gestiegen sind.

Die Berliner Bezirkssieger des bundesdeutschen Vorlesewettbewerbs

stellten sich am 16. Mai dem Landesentscheid im Berlin-Saal der Berliner Stadtbibliothek. Sieger wurde ein Jugendlicher aus Tempelhof-Schöneberg.

Vier Bands präsentierten am 21. Juni im Innenhof und Foyer der Berliner Stadtbibliothek Jazz, Pop, Tango, Chanson, Swing und Klezmer zum Hören, Träumen und Tanzen.

Im 25. Jubiläumsjahr der Städtepartnerschaft Berlin - Paris nahm die ZLB erstmals an der Berliner „Fête da la Musique“ teil.

Die Berlin-Studien der Zentralund Landesbibliothek befinden sich seit Sommer 2011 in neuen, großzügigen Räumen im ersten Stock der Berliner Stadtbibliothek. Ein guter Anlass für eine neue Veranstaltungsreihe.

Schon 2012 wurde mit einem Pilotprojekt die Idee des Themenraums erprobt.

In lockerer Folge wurden an wurden an vier Sonntagen besondere Bestände in Matineen vorgestellt. Mit „Berlin in der Reiseliteratur“, den „Zwanziger

Das Sonderregal zur US-Präsidentschaftswahl kam gut an. Für den Themenraum, der dann ab Ende Januar 2013 mit monatlich wechselnden Schwerpunkten in der Amerika-Gedenkbibliothek zur Verfügung stand, konnte 2012 die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb als Kooperationspartner gewonnen werden.

widmete sich im Mai/Juni diesem Verleger und erinnerte an den führenden Kleinverlag „Rabenpresse“, der unter den Nationalsozialisten auf Ablehnung stieß. In der Literaturzeitschrift des Verlags „Der weiße Rabe“ publizierte unter anderem Hannah Höch.

Die Ausstellung „Victor Otto Stomps und die Rabenpresse 1926-1937“ in den Historischen Sammlungen

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Jahren in Berlin“, „Seit wann gibt es Berlin?“ und dem Krimimorgen zu „Mord, Totschlag und andere Verbrechen“ waren die Matineen gut besucht und beliebt.
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Foto: Ines Bartel/ZLB

Widmungen, Autogramme, Exlibris, Stempel, Eintragungen aller Art werden untersucht:

Seit mehr als zehn Jahren arbeitet die ZLB mit Büchern, die als „Raubgut“ in der Zeit des Nationalsozialismus ihren verfolgten und ermordeten, meist jüdischen Eigentümern weggenommen wurden. Ziel ist die Rückgabe der Bücher an ihre Eigentümer. Bisher konnten gut 200 Bücher an

Buchverkauf des Freundeskreises der ZLB

Plakatmotiv des Schreibwettbewerbs „Begegnung in Berlin“

Im Rahmen der 775-Jahr-Feier Berlins rief die ZLB zusammen mit den Kooperationspartnern DiViBib GmbH, Literaturhaus Berlin, dem Freundeskreis der ZLB und 775 Jahre Berlin einen großen Schreibwettbewerb aus. Unter dem Motto „Begegnung in Berlin“ waren Berlinerinnen und Berliner aufgerufen, bis Mitte September 2012 literarische Kurztexte einzureichen. Fast 200 echte und gefühlte Berlinerinnen und Berliner nahmen teil. Aus 24 Gewinnertexten entstand ein E-Book, das ein faszinierendes Potpourri von Gedichten und Kurzgeschichten, von Liebesgeschichten und Wahrnehmungen bietet – geschrieben von den Nutzerinnen und Nutzern der ZLB. „Begegnung in Berlin“ kann unter www. voebb24.de entliehen werden.

Medien aus den Bereichen Literatur, Kunst, Architektur, Religion, Medizin, Hobby, Sport und Noten wurden angeboten beim jährlichen Buchverkauf des Freundeskreises der ZLB am 24.11. in der Berliner Stadtbibliothek. Wie in jedem Jahr haben wir uns sehr über den guten Besuch und die Kauflust gefreut – die Gewinne kommen besonderen Projekten der ZLB zugute. Vielen Dank!

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Neues Layout / Corporate Design
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Institutionen und an Erben von Privatpersonen zurückgegeben werden. Mit der Ausstellung „Geraubte Bücher, verfolgte Menschen“ zeigte die ZLB ab 31.10. solche geraubten Bücher aus den letzten Wohnungen deportierter und ermordeter Berliner Juden. Die Idee: Besucher über Raubgut zu informieren und vielleicht auch so Eigentümer identifizieren zu können.

Seit 2012 tritt die ZLB mit einem neuen Corporate Design an die Öffentlichkeit. Maßgeblich geprägt wird das neue Design durch das Logo. Mit seinem in Kleinbuchstaben formulierten Schriftzug „zlb“ greift das neue Logo eine für die Neuen Medien stehende, zeitgemäße Typografie

Sitzung des Kulturausschusses im Berliner Abgeordnetenhaus

Im September hatte die ZLB Gelegenheit, ihren Bedarf für den Neubau der Zentral- und Landesbibliothek Berlin in einer Sitzung des Kulturausschusses im Berliner Abgeordnetenhaus vorzustellen. Alle Fraktionen sahen die dringende Notwendigkeit der Zusammenführung der beiden Häuser der ZLB an einen Ort.

Zum fünften Mal konnten im Winterhalbjahr die „Wortschätze“, wöchentliche Erzählstunden, in der Jurte der Kinderund Jugendbibliothek stattfinden.

Über 1.000 Kinder waren in diesem Jahr zu Gast in der Jurte.

auf. Die rechts vom Schriftzug angeordneten Bildelemente rufen Assoziationen zu Büchern, Notebooks oder Sitzgruppen hervor. Die Farben des Logos sind kraftvoll, dynamisch und freundlich. Sie signalisieren mit ihrer Leuchtkraft ein modernes Verständnis und Selbstbewusstsein der Institution. Die Entwicklung des neuen Corporate Designs ist Teil einer neuen Marketingstrategie. Zu dieser gehören u.a. auch der Relaunch des Internetauftritts und die Neukonzeption sämtlicher Printprodukte der ZLB.
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Foto: ZLB

Foto: ZLB

Zahlen 2012

Seit Jahren durchläuft die ZLB wegen der Infrastrukturmängel eine Phase der notwendigen baulichen Anpassungen, die teilweise noch nicht abgeschlossen sind. Diese Maßnahmen führen zu Einschränkungen in Besucherund Ausleihzahlen. Unter anderem wurden 2012 der Lesesaal und der Infobereich der Berliner Stadtbibliothek renoviert. Mit der Einführung der RFID-Verbuchungstechnologie und zur Herstellung von dadurch erforderlichen neuen Serviceinfrastrukturen waren weitere umfangreiche Baumaßnahmen in beiden Häusern erforderlich. Jahreszahlen im Vergleich
Ausleihzahlen Besucherzahlen Gesamtbestand aller Medien Neue Leserschaft Neue Medienzugänge
(ohne Erwerb v. Sondersammlungen)

Einführung von RFID

2012
3.454.442 1.195.432 3.473.250 9.310 76.215 64

2011
3.515.460 1.220.543 3.437.033 9.491 71.380 64

Ende Juni 2012 startete die ZLB an ihren beiden Standorten ein völlig neues Verbuchungsprojekt. RFID ermöglicht die Selbstausleihe und -rückgabe an insgesamt 18 Automaten und stärkt so die Autonomie der Leser und Leserinnen. Mit der Einführung von Außenschaltern können die Medien nun rund um die Uhr zurückgegeben werden. Die Privatheit der gefundenen Informationen kann mit der neuen Technologie besser gewahrt werden. Und last but not least bietet RFID die Chance, trotz knapper personeller Ressourcen den Service am Leser weiter zu verbessern. Die Selbstverbuchung entlastet Mitarbeiter von Routinetätigkeiten und schafft künftig Raum für erweiterte oder auch neue Angebote.

Öffnungsstunden (pro Woche)

Die Welt der Sprachen

Das Humboldt-Forum wird mitten in Berlin im wieder errichteten Stadtschloss verwirklicht. Dieses Zentrum für Kunst, Kultur, Wissenschaft und Bildung stellt den Dialog zwischen den Kulturen der Welt in den Mittelpunkt. Die ZLB ist einer der Projektpartner und entwickelt im ersten Stock des Humboldt-Forums einen neuartigen Bildungs- und Erlebnisort, die „Welt der Sprachen“. Für dieses spannende, innovative Projekt konnte die ZLB 2012 zusätzliche EU-Mittel einwerben. Auf 4.000

Quadratmetern wird die Welt der Sprachen allen Menschen offenstehen. Sie öffnet Augen und Ohren für Sprache als Grundbedingung von Kommunikation und Kultur, sei es als Wort, Schrift, Geste, Gebärde oder Zeichen. Hier lernen die Besucherinnen und Besucher spielerisch unterschiedliche Aspekte von Sprache und Sprachen verstehen und so Chancen und Hürden von Sprachenvielfalt, Mehrsprachigkeit und kulturübergreifender Kommunikation kennen. Ruhige Zonen laden ein zum Lesen, Vertiefen und Stöbern, Lounge-Bereiche zum Entspannen und zum anregenden Gespräch. Das Konzept für die „Welt der Sprachen“ wird stetig fortentwickelt und als Thema die Arbeit der ZLB von nun an regelmäßig begleiten.

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Der Einsatz von RFID ist ein EFRE-gefördertes Projekt (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung), das berlinweit allen Öffentlichen Bibliotheken die Umsetzung der neuen Technologie ermöglicht. Die Zentral- und Landesbibliothek ist Träger des Projektes, in dem alle 12 Bezirksbibliotheken mit RFID ausgestattet werden.
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Eine neue Bibliothek für Berlin. Der Neubau der ZLB

Die ZLB arbeitet für einen Neubau, in dem die beiden jetzigen Standorte Amerika-Gedenkbibliothek und Berliner Stadtbibliothek sowie das Außenmagazin an einem Ort zusammengeführt werden. So schön sie sind, die jetzigen Standorte der ZLB sind überlastet, mit täglich bis zu 5.000 Besuchern platzt die ZLB in ihren heutigen Gebäuden aus allen Nähten. Dazu kommt: Berlin ist die einzige deutsche Großstadt ohne eine öffentliche Zentralbibliothek an einem Ort. Am Rand des Tempelhofer Feldes soll eine Metropolenbibliothek entstehen, die für demokratische Bildungsgerechtigkeit in Berlin steht und ein neuer Ort der Stadtgesellschaft wird. Beide Orte, das Tempelhofer Feld wie die neue Bibliothek, stehen für Weite und Individualität. So wird das Feld um 51.000 m² öffentlichen (Bibliotheks-)Raum erweitert, täglich da für alle. Wir wissen, dass Berlin diese Bibliothek am Park braucht und arbeiten intensiv dafür.

Vorgestellt: Die Berlin-Studien der ZLB

Der Bereich Berlin-Studien versteht sich als das zentrale kulturelle Gedächtnis unserer Metropole und Bundeshauptstadt. Er sammelt in fast alle Literatur und weitere Medien über Berlin, in Auswahl auch über

die Berliner Zeitungen, die in großer Vollständigkeit als Mikrofilm verfügbar sind. Verstärkt wird die Tiefe und Vielfältigkeit dieser Spezialsammlung durch antiquarische Ankäufe und das Pflichtexemplargesetz für das Land Berlin. Dieses verpflichtet sämtliche Berliner Verlage seit den 1960er Jahren zur Abgabe jeweils eines Exemplars ihrer Veröffentlichungen an die ZLB. Zahlreiche digitale Angebote über die Geschichte, Landeskunde und Kultur Berlins auf der Website der Berlin-Studien runden die Sammlung ab.

	 Höhepunkte 2012:
> Unterstützung der 775-Jahr-Feier: 	 Berlin-Quiz für Radio 1 > Neues regelmäßiges Veranstal-	 	 tungsformat: „Sonntags-Matinee“

Brandenburg. Der Bestand umfasst gegenwärtig mehr als 350.000 Publikationen, beginnend mit frühen Drucken vornehmlich aus dem 17. und 18. Jahrhundert bis zu den verschiedensten modernen Medien der Gegenwart. Dazu zählen auch

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Illustration: Anna von Zander

Vorgestellt: Der Freundeskreis der ZLB

Vorgestellt: Die Kinder- und Jugendbibliothek der ZLB

Die Kinder- und Jugendbibliothek (KiJuBi) der ZLB ist die größte Kinder- und Jugendbibliothek in Deutschland. Seit über 50 Jahren nutzen die jungen Generationen Berlins den großen, frei zugänglichen Bestand von Medien aller Art. Doch die KiJuBi ist viel mehr: ein Ort der Begegnung mit Literatur, Kunst und Musik. Kinder erleben hier Märchenstunden, Aufführungen eines Puppentheaters oder Lesungen von Kinderbuchautoren. Schülerinnen und Schüler bereiten sich im modernen Lernzentrum auf ihre Prüfungen vor oder holen sich Unterstützung bei der Hausaufgabenhilfe. Jugendliche finden bei uns die aktuellsten Informationen zu den verschiedensten

Mit insgesamt 142.000 Medien verfügt die KiJuBi über ein vielseitiges, aktuelles, auf die Bedürfnisse ihrer Nutzer abgestimmtes Angebot. Mehr als 100.000 Besucher, rund 450.000

Der Freundeskreis der Zentralund Landesbibliothek Berlin e.V. tritt seit 2001 für die Stärkung der Bekanntheit der ZLB in der Öffentlichkeit ein, um Demokratie und Offenheit in der heutigen Wissensgesellschaft zu bewahren. Er sammelt Spenden und unterstützt die ZLB mit Förderungen von Projekten und Veranstaltungen. Mitglieder des Freundeskreises erhalten neben ermäßigten Leseausweisen das Privileg, an exklusiven Veranstaltungen teilnehmen und ein Blick hinter die Kulissen der ZLB werfen zu können. Neben Spenden und Mitgliedsbeiträgen erfolgt die Finanzierung in erheblichem Maße durch die vielbeachteten Buchverkaufstage in der ZLB, die einmal im Jahr stattfinden. Verkauft werden dort makulierte Bücher und andere Medien. Unterstützt wird der Freundeskreis dabei durch die eigenen Mitglieder sowie durch engagierte Mitarbeiter beider Häuser der ZLB.

Foto: ZLB Foto: ZLB

	 Beispiele geförderter 	 Projekte 2012:
>	 Plastiktüten im neuen Corporate 	 Design der ZLB für die ZLB > Unterstützung der Matineen 	 des Bereichs Berlin-Studien > Unterstützung des Schreibwett	 bewerbs der ZLB „Begegnungen 	 in Berlin“ für den VOeBB24

Entleihungen und über 130 gut besuchte Veranstaltungen jährlich sprechen für die große Beliebtheit der KiJuBi.

	 Höhepunkte 2012:
> Seit dem 1.10.2012 Ausweitung 	 der Öffnungszeiten auf alle 	 Wochentage außer Sonntag > Start neuer Comic-Präsentation: 	 „1.001 Comic, die du gelesen 	 haben musst, ehe es zu spät ist“ 	 stellt eine Vielzahl an Comics 	 und Graphic Novels aus der Zeit 	 ab 1920 vor und präsentiert 	 diesen Bestand nach Epochen 	 geordnet. Es entsteht eine 	 begehbare und ausleihbare 	 „Geschichte der Comics“.

Trends und Themen. Neben Bestsellern der Jugendliteratur stehen Musik und Filme sowie Games für Konsolen und PC aus den Topcharts zum kostenlosen Ausleihen bereit.

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Ausblicke
Nach der Kinder- und Jugendbibliothek wird ab Herbst 2013 nun auch die Renovierung der restlichen Amerika-Gedenkbibliothek angegangen. Ziel ist die zeitgemäße Neuordnung der Bestände und die Verbesserung der Aufenthaltsflächen und der Arbeitsplätze für Nutzerinnen und Nutzer. In den letzten Jahren wurde von der Kinder- und Jugendbibliothek ein repräsentativer Bestand an Comics und Graphic Novels aufgebaut. 2013 werden im Erwachsenenbereich ausgewählte Comics von den Anfängen bis in die Jetztzeit präsentiert – ausleihbar und nach Epochen gegliedert. Die vorbereitenden Arbeiten für das Projekt „Welt der Sprachen“ gehen weiter. 2013 wird eine Vorstudie entstehen, die zentra-

Foto: Tim Deussen

le Ideen für diesen Lern- und Erlebnisort entwickelt und die Umsetzbarkeit prüft. Der Architekturwettbewerb für das Neubauvorhaben ist 2013 ausgeschrieben worden, die Ergebnisse werden im Dezember des Jahres präsentiert.

Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) Postfach 610179 10922 Berlin Telefon: 030/90 226-0 www.zlb.de

Die Standorte: Amerika-Gedenkbibliothek der ZLB Blücherplatz 1 10961 Berlin mit Kinderbibliothek Jugendbibliothek Lernzentrum Cinemathek Musikbibliothek

Berliner Stadtbibliothek der ZLB Breite Str. 30 – 36 10178 Berlin mit Berlin-Studien Historische Sammlungen

Redaktion: Anna Jacobi (ViSdP), Texte: Boryano Rickum, Daniela Schoßau, Anna Jacobi Stand: Oktober 2013
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