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Periodical volume

Full text: Geschäftsbericht, Beteiligungsbericht Issue 2014

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Geschäftsbericht 2014

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Impressum
Die Zukunft der Verwaltung

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde in diesem Dokument die Bezeichnung „Mitarbeiter“ geschlechterneutral gewählt. Sie stellt keine Form von Diskriminierung dar.

Herausgeber: ekom21 – KGRZ Hessen

Carlo-Mierendorff-Straße 11 35398 Gießen Telefon: 0641.9830-0 Telefax: 0641.9830-2020 www.ekom21.de eMail: ekom21@ekom21.de Konzept: Stefan Thomas, Nadine Schöner Redaktion: Stefan Thomas Layout: Claus Knobel Fotos: Anna Voelske, Fotolia: ankiro, Gabriele Rohde, imagIN photography, Warren Goldswain, Sunny studio, TobiasW Druck: DRACH Print Media GmbH 2015 © ekom21 – KGRZ Hessen

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Die Zukunft der Verwaltung

Inhalt
4 6 8 12 16 18 22 24 24 25 26 29 Vorwort der Geschäftsführung Organigramm Neukunden und Leistungsspektrum Kundenservice Veranstaltungen Updates und Erweiterungen Infrastruktur und Administration Betriebliche Kennzahlen Jahresergebnis 2014 Mitarbeiter (aktiv Beschäftigte) Gremien und Organe Beteiligungsbericht

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VORWORT DER GESCHÄF TSFÜHRUNG

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Die Zukunft der Verwaltung

Liebe Mitglieder und Kunden der ekom21, die Geschichte der Menschheit ist eng mit der Seefahrt verknüpft. Was in der Steinzeit mit einem Einbaum begann, entwickelte sich über die Jahrtausende zu den großen Seevölkern der Ägypter, Phönizier, Griechen und Wikinger. Heutzutage sind es oft riesige Containerschiffe und Luxuskreuzer, welche die Meere befahren. Hart am Wind segeln, das Ruder fest in der Hand halten und günstige Strömungen ausnutzen – all dies sind Sinnbilder aus der Seefahrt, die nicht nur in der ekom21, sondern auch bei unseren Kunden für deutliche Beschreibungen verwendet werden. Für diesen Geschäftsbericht haben wir uns von der Seefahrt inspirieren lassen und werden Sie mit entsprechenden Eindrücken durch den vorliegenden Bericht über das Jahr 2014 führen. Kompass und Sextant sorgten in der Seefahrt schon immer für die richtige Bestimmung des Kurses. Auf richtigem Kurs war die ekom21 auch im vergangenen Jahr. Wir konnten wichtige Neukunden gewinnen und unsere Leistungen bei den Bestandskunden weiter ausbauen. Strategische Partnerschaften rundeten das Geschäft ab, sodass wir auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurückblicken können. Neues zu entdecken heißt, den Anker zu lichten und volle Fahrt aufzunehmen. Die ekom21 hat ein modernes Softwareverfahren für Einwohnermeldeämter zusammen mit der HSH Softund Hardware Vertrieb GmbH entwickelt. Diese richtungsweisende Lösung namens emeld21 wird die Arbeit der Einwohnermeldeämter um ein Vielfaches fortschrittlicher und effektiver gestalten. Stiche und Bunde sorgen in der Seefahrt für die notwendige Verbindung von Leinen und Takelage. Wie bei einem Netzwerk sorgt die ekom21 dafür, dass alle Unternehmensbereiche optimal zusammenarbeiten. Gerade bei der Vorbereitung für die Umstellung auf emeld21 konnten wir hierbei auf jahrelang erprobte Arbeitsschritte zurückgreifen und diese noch verfeinern. Es sind alle Vorbereitungen für die Umstellung auf das neue Verfahren in 2015 getroffen und wir freuen uns auf einen reibungslosen Ablauf. Bei günstigem Wind müssen die Segel gehisst werden, damit das Schiff volle Fahrt aufnehmen kann. Dafür hat die komplette Mannschaft der ekom21 in 2014 sehr zielstrebig gearbeitet, um unseren kommunalen Kunden auch 2015 wieder bei allen Herausforderungen zur Seite zu stehen. Mit großer Motivation starten wir in das Jahr 2015 gemäß dem Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry, der einmal sagte: „Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen und Werkzeuge vorzubereiten oder die Arbeit einzuteilen und Aufgaben zu vergeben, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem endlosen Meer“.

Ulrich Künkel

Bertram Huke

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Organigramm
Stand: 31. Dezember 2014

ekom21 – KGRZ Hessen
Geschäftsführung L Bertram Huke Ulrich Künkel Stab Geschäftsführung LA Matthias Klose Strategische Geschäftsfeldentwicklung LB Armin Merle

Zentrale Dienste

IT-Operations

Kunden- und Produktmanagement 3 Detlev Folgmann Stab 3A Volker Steinbeck Stab 3B pm21 Projektbüro Kundenservice 31 Wolfgang Werner Personalwesen 32 Klaus-Peter Kreuder Einwohnerwesen, Wahlen 33 Werner Fritzsch Öffentliche Sicherheit und Ordnung 34 Thomas Kraft Agentursoftware, Soziales 35 Birgit Nölle eGovernment/Dokumentenmanagement 36 Uwe Pott

1 Ulrike Umland Stab 1A Simone Römer Verwaltung 11 Helmut Alex Finanzwirtschaft 12 Birgit Michel Personalwirtschaft 13 Henrik Schnabel Zentrales Auftragsmanagement 14 Ulrich Hartung Recht, Verträge 15 Olaf Orth

2 Gabriele Büsse Stab 2A Produktion 21 Klaus Engelhardt Print-Service 22 Heinz Lerche IT-Dienstleistungen 23 Jürgen Siemon IT-Governance 24 Ingo Radatz Command Center 25 Bastian Schäfer Netze und Security 26 Henry Giebenhain IT-Produkte 27 Hans-Jürgen Wieczorek

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Die Zukunft der Verwaltung

ekom21 GmbH
Geschäftsführung IT-Sicherheitsbeauftragter Innenrevision, Compliance, Datenschutz LD Almut Fuchs L Bertram Huke Ulrich Künkel

LC Maximilian Reinhardt

KPM Finanz- und Rechnungswesen 4 Andreas Schemel Stab 4A Finanzwesen NSK-Support 41 Christian Diste Produktmanagement und Fachunterstützung 42 Susanne Homuth Finanzwesen NSK-Technik 43 Armin Krippner

Software-Entwicklung

Vertrieb/Marketing V Gabi Göpfert Vertrieb V1 Detlef Broweleit Marketing V2 Nadine Schöner Consulting V3 Wilhelm Wecker

5 Hans-Joachim Wierschula Qualitätssicherung, Analyse 51 Matthias Martin Statistiken und Auswertungen 52 Friedrich Wagner Anwendungsentwicklung 53 Martin Rammenzweig

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Neukunden und Leistungsspektrum

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Vertrieb Die Zusatzmodule des Finanzwesens newsystem® kommunal wurden im Berichtszeitraum häufig nachgefragt, da fast alle Themenbereiche der Verwaltung abgedeckt werden. Das Interesse an den Produkten des Finanzwesens ist unverändert und diverse Neukunden konnten gewonnen werden. Exemplarisch hierfür steht die Business Intelligence Lösung kompass21, die den Forderungen der Kunden nach mehr Transparenz im Bereich der kommunalen Daten entgegenkommt. Zwei Neukunden konnten im Finanzwesen gewonnen werden, die vom Wettbewerber CIP nach newsystem® kommunal in den Rechenzentrumsbetrieb der ekom21 wechselten. Ebenso haben drei Kommunen entschieden, den autonomen Betrieb einzustellen und die Lösung newsystem® kommunal stattdessen im BSI-zertifizierten Rechenzentrum der ekom21 betreiben zu lassen. Als weiteres wichtiges Verfahren ist der Rechnungseingangsworkflow zu erwähnen, der ein komfortables Werkzeug für eine schnellere Rechnungsbearbeitung ohne Ablageaufwand darstellt. Die Kunden haben jederzeit einen Überblick über ihre im Hause befindlichen Rechnungen und besitzen dadurch sofortige Auskunftsmöglichkeit bei Anfragen. Der positive Trend für diese Lösung setzte sich auch in 2014 fort und wurde durch zahlreiche Neubeauftragungen bestätigt. Exemplarisch hierfür steht die Stadt Kassel, die sich im Mai 2014 für die Lösung entschieden hat. Der Erfolgstrend im Bereich der Beratungen und Schulungen zur Eröffnungsbilanz, zum Jahresabschluss und zu weiteren Dienstleistungen hat sich fortgesetzt und fest im Produktportfolio der ekom21 integriert. Zahlreiche Beratungen und Consulting-Dienstleistungen rund um das Thema „IKZ“ haben stattgefunden und stießen auf großes Interesse bei den Kunden. Im Bereich der Agentursoftware richteten sich die vertrieblichen Aktivitäten auf die gesamte Produktpalette des Fachbereiches, der z. B. mit migewa®, eKITA und efi21 bereits erfolgreich etablierte Verfahren zur Verfügung stellt. Der Erfolgstrend in der Vermarktung des Produktes SD.NET (Sitzungsdienst) hat sich weiter fortgesetzt und eine Vielzahl von neuen Aufträgen liegt der ekom21 vor. Das neue Produkt webKITA bietet einen innovativen Online-Service bei der Kindertagesstättenverwaltung, mit dem die Kommunen in Sachen Bürgerfreundlichkeit innerhalb ihres Internetauftrittes punkten können.

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Neukunden und Leistungsspektrum

Mit dieser Lösung wird den Bürgern die Online-Nutzung einer Warteliste zu unterschiedlichen Aufnahmedaten, mit Wunsch-Kita, Wunschbetreuung u.v.a.m. ermöglicht. Mehrere Städte und Gemeinden haben dies in 2014 beauftragt und werden damit dem Wunsch nach mehr Bürgerfreundlichkeit gerecht. Weitere Zuwächse konnten auch im Fachbereich „Dokumenten Management System“ verzeichnet werden. Mit den dms21-Modulen lassen sich die unterschiedlichsten Verfahren an eine Archivierung anbinden. Die Nutzung einer dauerhaften Langzeitspeicherung für die sachgemäße Ablage dieser wichtigen Dokumente wird somit gewährleistet. Neben dem Einsatz im Personal- und Finanzwesen, pass21 und ePR21 wird die Produktpalette um weitere Komponenten erweitert. Personalwesen Die Lahn-Dill-Kliniken haben sich mit ca. 2.400 Personalfällen für LOGA® entschieden und sind seit dem 01.04.2014 Kunde der ekom21. Weiterhin gingen der Landeswohlfahrtsverband Hessen (ca. 1.600 Fälle), die Stadt Bad Hersfeld (rund 600 Fälle), die Behindertenhilfe Wetteraukreis gGmbH (300 Fälle) und die Gemeinde Wutha-Farnroda in Thüringen (annähernd 100 Fälle) bei der ekom21 in Routine. Zusätzlich wurde LOGA®-Zeitwirtschaft/Mitarbeiterportal bei der AWO family GmbH, Gemeinde Otzberg, Stadt Riedstadt, Gemeinde Fuldabrück, Stadt Gedern, Gemeinde Rimbach, Gemeinde Weilrod, Stadt Bad Sooden-Allendorf, Stadt Waldkappel, Stadt Witzenhausen, Gemeinde Steffenberg, Gemeinde Meinhard, Gemeinde NeuEichenberg, Stadt Sontra, Dienstleistungsbetrieb Neu-Isenburg und Stadt Baunatal eingeführt. Die LOGA®-Reisekostenabrechnung ging bei der Gemeinde Otzberg, den Städten Groß-Umstadt, Friedberg, Herborn, Nidderau, Taunusstein und Homberg (Ohm),

der KVK Kassel, dem Klinikum Darmstadt, dem Landkreis Gießen sowie den Gemeinden Groß-Zimmern, Rodenbach, Fuldabrück und Ranstadt in Produktion. Außerdem wurde LOGA®-BEM, das Betriebliche Eingliederungsmanagement, bei den Gemeinden Seeheim-Jugenheim und Biebesheim sowie bei der Stadt Darmstadt, dem Klinikum Kassel, den Praunheimer Werkstätten Frankfurt und im Kreis Bergstraße eingeführt. Agentursoftware Die Stadt Frankfurt am Main hat sich im Berichtszeitraum für webKITA entschieden. Insgesamt werden in diesem Online-Portal 770 Kitas abgebildet, die von rund 1.700 Anwendern gepflegt werden. Darüber hinaus konnten sechs weitere Kunden von webKITA und fünf von eKITA überzeugt werden. Das Gewerberegister migewa® haben die Kommunen Griesheim und Zwingenberg eingeführt. In den ASPBetrieb wurden Höchst im Odenwald, Kaufungen, Hattersheim, Münster und Liebenau übernommen. Für neue Module haben sich Groß-Umstadt, Geisenheim, Rodgau, Oberursel, Frankenberg, Melsungen, Hessisch-Lichtenau und Reinhardshagen entschieden. Den Sitzungsdienst setzten im Berichtszeitraum Felsberg, Erbach, Niederdorfelden, Eltville und Lahntal ein. Neue Module konnten in Aarbergen, Königstein, Hungen, beim Regionalverband FrankfurtRheinMain, Lampertheim, Baunatal und Erzhausen platziert werden. Außerdem ist die Stadt Rüsselsheim in den ASPBetrieb (Application Service Providing) übernommen worden. Püttlingen, Lich, Reinheim und Lollar arbeiten seit 2014 mit dem Friedhofsverfahren efi21. Das Jugendamt des Landkreises Waldeck-Frankenberg setzt zudem das Produkt OPEN/WebFM ein.

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Die Zukunft der Verwaltung

Finanzwesen Im Berichtszeitraum konnten für newsystem® kommunal zwei weitere Kunden für den ASP-Betrieb bei der ekom21 gewonnen werden. Sicherheit und Ordnung Zum 10-jährigen Jubiläum von owi21® stellte sich 2014 als sehr erfolgreiches Jahr dar. Die Anzahl der mit owi21® im ASP-Betrieb bearbeiteten und abgeschlossenen Fälle stieg im Vergleich zum Vorjahr um 593.000 Fälle und betrug im Berichtszeitraum 6.083.000 Fälle. Auch für owi21ToGo® war 2014 ein erfolgreiches Jahr. So wurde der Rollout bei der hessischen Polizei weiter vorangetrieben und alle geplanten Rollout-Termine und Schulungen pünktlich und erfolgreich abgeschlossen. Damit verfügen nun alle sieben Polizeipräsidien über derzeit insgesamt 91 owi21ToGo®-Smartphones. Bis Jahresende wurden 287 Polizeibedienstete in die owi21ToGo®-App eingewiesen und verwenden die Lösung seitdem im täglichen Einsatz. Am 02.06.2014 wurde die zentrale Bußgeldstelle Sachsen-Anhalt erfolgreich in den ASP-Betrieb von owi21® aufgenommen. Die Einführungsphase wurde von owi21®-Mitarbeitern der ekom21 und der Zentralen Bußgeldstelle Hessen vor Ort in Magdeburg begleitet. Im Jahr 2014 konnten in Hessen außerdem 14 weitere owi21ToGo®-Kunden gewonnen werden, was 24 zusätzlichen Lizenzen entspricht. Insgesamt verwenden damit 121 hessische Städte und Gemeinden die mobile Lösung (281 Lizenzen), die bis Jahresende zusammen über 370.000 Fälle an owi21® übermittelt haben.

Mit der ESO, einem Eigenbetrieb der Stadt Offenbach am Main, konnte ein Neukunde für einen Teilbereich von wgs21 (Überwachung wassergefährdender Stoffe) gewonnen werden. Das Interesse an der Schnittstelle zur graphischen Informationsverarbeitung (GIS) im Verfahren wgs21 ist ungebrochen. Insgesamt wird diese von 15 Wasserbehörden genutzt. Durch den Einsatz eines GIS wird eine deutlich höhere Transparenz der räumlichen Anlagenverteilung erreicht und die Zuordnung der Anlagen zu den Schutzgebieten erfolgt auf „Knopfdruck“. Die zeitaufwendige Suche in zum Teil veraltetem Kartenmaterial gehört für diese Wasserbehörden der Vergangenheit an. Im Kfz-Wesen standen Ende 2014 den hessischen Kunden acht WebServer für die tägliche Arbeit zur Verfügung. Die Daten von ca. 3,6 Millionen Aktiv- und rund 18 Millionen Archiv-Fahrzeugakten wurden auf einem Datenbankserver verwaltet. Die Freie und Hansestadt Hamburg verwaltete mit VIATO® Z annähernd 900.000 Aktiv- und knapp 1,1 Millionen Archiv-Fahrzeugakten. Im Bundesland Rheinland-Pfalz wurden bei 39 Zulassungsbehörden rund 3,5 Millionen Fahrzeugakten verwaltet. n

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Kundenser vice

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Die Zukunft der Verwaltung

Marketing Auch im Jahr 2014 lag ein Schwerpunkt im Fachbereich „Marketing“ in der Öffentlichkeitsarbeit. Rund 30 Pressemitteilungen und zwölf Fachberichte sowie Interviews wurden an die Vertreter der Presse beziehungsweise Medien versandt. Die Tendenz der Vorjahre, dass immer mehr Kunden bei der Erstellung und Herausgabe von Presseinformationen die Zusammenarbeit mit der ekom21 suchen, setzte sich auch im Berichtszeitraum fort. Die Resonanz der Medien auf diese redaktionellen Beiträge der ekom21, die in Tageszeitungen und Fachzeitschriften veröffentlicht wurden, war sehr erfreulich. Weiterer Schwerpunkt im Fachbereich Marketing war die regelmäßige Herausgabe der Kundenzeitschrift e-info21, die im Interesse der Lesbarkeit und um Kundenwünsche nachzukommen, nochmals redaktionell und gestalterisch überarbeitet wurde. Außerdem sind erneut eine Reihe von Produktbroschüren erstellt und im Bereich der Internetpräsentationen vielfältige Aktivitäten hinsichtlich Ausbau und Verbesserung durchgeführt worden. Dabei wurde wieder großer Wert auf die Aktualität und tägliche Pflege der Seiten gelegt.

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Kundenser vice

Im Bereich Neue Medien betrat der Fachbereich Marketing Neuland und erweiterte das Spektrum seiner Schwerpunkte in der Unternehmenskommunikation. Das erklärte Ziel hieß: Support einsparen und Lernerfolge optimieren. Die Nutzung des Bewegtbildes ist für alle Unternehmensbereiche von Vorteil, z. B. durch Lern-Videos. In enger, interdisziplinärer Zusammenarbeit mit den Fachbereichen wurden Konzepte für eine Reihe von Lern-Videos entwickelt. Für die Umstellung des neuen Einwohnermeldewesens emeld21 soll der Support-Ansturm nach der Umstellung in 2015 auf diese Weise verringert werden. Der Vorteil eines Lern-Videos liegt darin, dass es angehalten und wiederholt werden kann. So fördert es den Lernprozess und das Verständnis für neue Anwendungen und Features. Bereits bei der SEPA-Umstellung unterstützte ein ausführliches Lern-Video den Umstellungsprozess. Sowohl die Rückmeldungen unserer Kunden als auch die hohen Zugriffszahlen bestätigten Marketing darin, dieses Instrument weiter auszubauen. IT-Operations Mit einer Fülle neuer Services begegnet die ekom21 den Anforderungen ihrer Kunden, so zum Beispiel mit avisca21. Die neueste Dienstleistung des Unternehmensbereiches IT-Operations sorgt für die einfache, zentrale und sichere Integration und Verwaltung von Mobilgeräten. eXpand21 ist die Lösung für Kunden, die ihre Infrastruktur bei Interkommunaler Zusammenarbeit vor Ort betreiben, aber die Administration zentral in die Hände der ekom21 legen möchten. ViDeMa21 steht für Virtual Device Management und beinhaltet die Zurverfügungstellung von Arbeitsplätzen zentral über das Rechenzentrum. CIS21 ist der erste Cloud-Service der ekom21, wobei Qualitätssicherungssysteme im Finanzwesen nun über ein Selfservice-Portal vom Kunden direkt angefordert werden können. Weiterhin wurden im Berichtszeitraum 75 Kunden beim Wechsel auf ein aktuelles Betriebssystem unterstützt und eine nicht zu unterschätzende Sicherheitslücke geschlossen. Im Berichtszeitraum hat die ekom21 für die Jahre 2015 bis 2018 eine europaweite Ausschreibung für Hardware durchgeführt, deren Ziel es war, den Kunden qualitativ hochwertige Produkte mit gutem Service zu attraktiven Preisen anbieten zu können.

Dieses Ziel konnte auch erreicht werden. Außerdem sind im Software-Bereich neben Verlängerungen bestehender Lizenzverträge eine Vielzahl von neuen und zusätzlichen Enterprise-Agreement-Verträgen abgeschlossen worden, um den Kunden größtmögliche Sicherheit beim Thema „Lizenzrecht“ zu geben. Agentursoftware Für den Sitzungsdienst und das Gewerbeverfahren migewa® wurde eine neue Produktionsumgebung aufgebaut. Bei der Stadt Kassel sind neue Aufgaben mit dem Sozialhilfewesen PROSOZ 14plus abgedeckt und eine Kassenschnittstelle zum Finanzwesen newsystem® kommunal produktiv genommen worden. eGovernment/Dokumentenmanagement Neben der dauerhaften Dokumentenablage in den Anwendungsbereichen Standesamt mit Personenstandsregister und Sammelakte, Personalwesen, Finanzwesen mit der Steuerakte und Eingangsrechnungen sowie Passanträgen wird das Archivierungsangebot ständig um weitere Aufgabengebiete erweitert. So wurden mittlerweile auch die Archive für die elektronische Ausländerakte und für die Bescheide des Gewerbewesens in Betrieb genommen. Im Bereich des Content-Managements ist der angestrebte Umstieg auf das neue Produkt abgeschlossen. Alle Nutzer der Anwendung konnten auf die neue Lösung cm21 migriert werden. Dieses neue CMS ist exakt auf den Bedarf der Kommunalverwaltung zugeschnitten. Auch das Barkassensystem eCash21 wurde an die neuen Anforderungen der Kunden angepasst. In 2014 hat mit civento die Entwicklung im Bereich eGovernment große Fortschritte gemacht. Mit dieser Lösung nimmt die Vereinfachung und Durchführung von Prozessen zur Information, Kommunikation und Transaktion innerhalb und zwischen Behörden und Bürgern immer mehr Gestalt an. Durch die verwaltungs- und ämterübergreifende elektronische Vorgangsbearbeitung werden Prozesse automatisiert abgewickelt und Medienbrüche vermieden (so z. B. im Ordnungsamt, Standesamt und Meldewesen, in der Bauverwaltung sowie im Personal- und Steuerwesen). Finanzwesen Das Jahr 2014 stand ganz im Zeichen der Neuausrichtung des Supports, des Produktmanagements und der Technik. Eine Neuaufstellung des Produktmanagements Finanzwesen führte zur Steigerung der Qualität.

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Die Zukunft der Verwaltung

Außerdem wurden die Vorbereitungen für die Umstellung auf newsystem 7 vorangebracht. Sicherheit und Ordnung Im Fahrerlaubniswesen fe21/VIATO® F wurden die Bestandsabgleiche mit dem KBA und der Bundesdruckerei zur Vorbereitung der Auflösung von örtlichen Registern eingesetzt. Beim Verfahren wgs21 (Überwachung wassergefährdender Stoffe) wurden gemeinsam mit Kunden für die Zusatzmodule weitere standardisierte Mustertexte für die häufigsten Geschäftsvorfälle entworfen. Dadurch konnte der Mehrwert der Lösung noch einmal deutlich gesteigert werden. Diese Module erfreuen sich bei den Wasserbehörden weiterhin steigender Beliebtheit und wurden bisher insgesamt 110 Mal eingesetzt. Im Jahr 2014 hat sich auch der Hochtaunuskreis, die Stadt Offenbach und die ESO (Eigenbetrieb der Stadt Offenbach) den neuen Modulen angeschlossen, sodass viele anfallende Aufgaben in Zukunft über das Verfahren wgs21 abgewickelt werden. Auch 2014 wurde im Kfz-Zulassungsverfahren per 1. Januar die fristgerechte Verarbeitung von rund 138.000 Versicherungswechseln durchgeführt. Außerdem sind im Berichtszeitraum durch Anwendung moderner Entwicklungswerkzeuge die Wünsche und Anforderungen der zweitgrößten Zulassungsbehörde, der Freien und Hansestadt Hamburg, sowie hessischer Kunden umgesetzt worden. Im Januar 2014 wurden die Umstellungsvorbereitungen in RheinlandPfalz aufgenommen, sodass Anfang Februar der Rollout fortgesetzt werden konnte. Von Januar bis Oktober wurden rund 70 Schulungen für Sachbearbeiter und Leitbediener durchgeführt und ca. 800 Personen in 5.600 Stunden mit dem neuen Verfahren vertraut gemacht. Am 28.11.2014 konnte das Großprojekt, dank dem unermüdlichen Einsatz vieler Projektbeteiligter, fristgerecht und erfolgreich abgeschlossen werden. Kundenservice Der Arbeitsschwerpunkt des Fachbereichs „Kundenservice“ liegt in der hohen Erreichbarkeit dieser FirstLevel-Supportgruppe. Hier werden im Vorfeld zu den ekom21-Fachverfahren der Login und die Verbindung vom Sachbearbeiter zu den jeweiligen Programmen unterstützt, geprüft sowie im Bedarfsfall auch qualifiziert unterbrochen oder abgemeldet. Zusätzlich zu den Standardaufgaben wurde die Administration der User-Zugänge zur Online-Datenbank

des Standesamtes I in Berlin dem Fachbereich übertragen. Für die Suche in dem elektronischen Auskunftssystem wird die vom Land Berlin entwickelte OnlineDatenbank (ODiS I) verwendet. Das Land Hessen hat die ekom21 beauftragt, die Zugriffe für die hessischen Standesämter zu gewährleisten. Ein weiterer Tätigkeitsbereich ist die Auftragsdatenbearbeitung einfacher schriftlicher Melderegisteranfragen, die im Auftrag verschiedener Institutionen inzwischen bundesweit von der ekom21 ausgeführt werden. Auch diese Aufgabenstellung wird durch den Fachbereich „Kundenservice“ übernommen. Einwohnerwesen Aufgabenschwerpunkte im Fachbereich „Einwohnerwesen, Wahlen“ waren die Vorbereitungsarbeiten für die Einführung von emeld21. Die Einführung wird im Jahre 2015 erfolgen. Die Durchführung der Europawahl 2014 wurde vom Fachbereich erfolgreich unterstützt und verlief ohne Komplikationen. n

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Veranstaltungen

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Die Zukunft der Verwaltung

Marketing Die Direktkommunikation mit dem Kunden steht bei der ekom21 im Vordergrund. Dabei wird nicht unterschieden, ob es sich um Großmessen, Anwendertreffen, Infotage oder produktbezogene Workshops handelt. So wurde auch im Berichtszeitraum zu zahlreichen und vielfältigen Veranstaltungen eingeladen – kaum ein Fachthema wurde nicht berücksichtigt. Die Resonanz der Kunden gibt diesem Kommunikationskonzept der ekom21 Recht. Durch den Fachbereich Marketing wurden im Berichtszeitraum diese Veranstaltungen entweder mit eigener Standpräsenz oder aber in Form von Partnerschaften organisiert. Zu den besonders erwähnenswerten Events zählten auch im Jahr 2014 die weltgrößte Computerfachausstellung CeBIT sowie die hauseigene Messe eXPO. Bei der im März stattgefundenen CeBIT konnten abermals zahlreiche Interessenten in- und außerhalb Hessens auf den Gemeinschaftsstand mit dem Land Hessen gelockt werden; so wurden der ekom21 vielversprechende Kontakte beschert. Das Highlight im Berichtszeitraum bildete aber die ekom21-Hausmesse eXPO. Mehr als 400 Besucher kamen im Juni in den Congress Park Hanau, um ein buntes Portfolio an Keynotes, Messeständen und Workshops zu erleben. ekom21-Fachbereiche und -Partner waren gleichermaßen vertreten und sorgten für eine vollumfängliche Information der Besucher in Sachen moderner und effektiver IT. Der Fachbereich Marketing richtet diese Messe jedes Jahr aus und sorgt damit für eine effektive Kundenbindung. Die Resonanz auf diese – mittlerweile bei Kunden und Interessenten etablierte – Hausmesse war auch 2014 so positiv, dass sich alle Teilnehmer für eine Fortsetzung in 2015 aussprachen. Vom Marketing wurden außerdem wieder die Begleitveranstaltungen im Rahmen der Verbandsversammlungen organisiert. Vor und nach den Gremiensitzungen konnten sich die Mitglieder und Kunden über neue Lösungen und Produktinnovationen eingehend beraten lassen. Personalwesen Im Bereich Personalmanagement wurde das Schulungsangebot weiter ausgebaut. Insgesamt wurden 70 LOGA®-Schulungsveranstaltungen mit über 800 Teilnehmern durchgeführt. Des Weiteren wurden verstärkt Kundenworkshops zu SEPA und zu speziellen Personalwirtschaftsthemen (wie z.B. ELStAM) durchgeführt.

Agentursoftware Auch im Jahr 2014 wurde zu zahlreichen Anwendertreffen eingeladen. Im Mai 2014 sind Anwender der Sozialhilfeverfahren PROSOZ 14plus und OPEN/WebFM über neue Programmfunktionen informiert worden. Für OPEN PROSOZ fanden in 2014 zwei Anwendertreffen statt. Mit Hilfe von Workshops in Darmstadt und Kassel konnten die efi21-Kunden (Friedhofsverwaltung) aktiv ihre Erfahrungen, Ideen und Wünsche für die Weiterentwicklung einbringen. Zu einem Release-Wechsel auf die Version SD.NET 6 konnten sich die Sitzungsdienst-Anwender an allen drei Standorten austauschen. Über einen aufwendigen Versionswechsel wurden alle migewa®-Anwender in sechs Kundenveranstaltungen an allen drei Standorten informiert. Im Januar haben Workshops/Sammelschulungen für Neuerungen in AutiSta stattgefunden. Für webFLUR fand im Juni ein Anwendertreffen statt. Sicherheit und Ordnung Für owi21® wurden je Standort zwei Kundenworkshops durchgeführt, um die Anwender mit den aktuellsten Informationen rund um owi21® zu versorgen. Das Fahrerlaubniswesen fe21/VIATO® F wurde außerdem auf der CeBIT und der eXPO präsentiert. Am 25.11.2014 fand das mit 60 Teilnehmern gut besuchte gesamthessische Anwendertreffen wgs21 (Überwachung wassergefährdender Stoffe) in Gießen statt. Bei dieser Veranstaltung standen der allgemeine Erfahrungsaustausch und die Darstellung der GISFunktionalitäten auf der Tagesordnung. Das jährliche Anwendertreffen für das Kfz-Zulassungsverfahren kfz21 im Mai und auch die Sonderveranstaltung zum Thema i-Kfz im November waren gut besucht. Jeweils zirka 80 Personen besuchten die Veranstaltungen in Butzbach. Viele Fragen zu den Themen „bundesweite Kennzeichenmitnahme“, „neue Stempelplaketten“, „eID-Authentifizierung“ und „ePayment“ wurden dort erörtert. Finanzwesen Im Berichtszeitraum wurden erneut die nsk-Anwendertreffen in Heimbuchental (Spessart) und in der Hessenmühle bei Fulda durchgeführt. Außerdem fand die Veranstaltung „Interkommunale Zusammenarbeit im Finanzwesen“ in der ekom21-Geschäftsstelle Gießen statt, zu der das Kompetenzzentrum für Interkommunale Zusammenarbeit (KIKZ) und die ekom21 eingeladen hatten. n

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Updates und Er weiterungen

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Die Zukunft der Verwaltung

Agentursoftware Im Fachbereich „Agentursoftware, Soziales“ wurden bei allen Produkten regelmäßige Release-Wechsel durchgeführt. Für das Wohnungswesen domicil21 wird derzeit eine Erweiterung für die Verwaltung von Flüchtlings- und Asylbewerberunterkünften sowie Obdachlosenunterkünften entwickelt. Bei webFLUR wurden neue Schnittstellen umgesetzt. Finanzwesen Im Jahr 2014 wurde newsystem® kommunal auf den Softwarestand 12.2.5.4 umgestellt. Dazu sind an fünf Wochenenden insgesamt zwei Service-Packs, sechs Patches und vier Kundenanpassungen auf allen Datenbanken eingespielt worden. Außerdem wurde die Automation im Verfahren vorangetrieben. So konnten im Berichtszeitraum rund 3.000 Arbeitsaufträge bei insgesamt 268 Mandanten automatisiert umgesetzt werden. Bei 214 Mandanten lief die automatische Abbuchung und insgesamt wurden hierzu mehr als 1.700 Dateien verarbeitet. Im Berichtszeitraum ist es außerdem gelungen, das neue Produkt „Zählermanagement“ zm21in Betrieb zu nehmen. Dieses ermöglicht den Kommunen, ihren Bürgern eine Online-Eingabe für Zählerstände anzubieten. Die Pilotkunden, die Stadtwerke Michelstadt, die Stadt Heusenstamm und die Stadt Pfungstadt, zeigten sich mit dieser neuen Lösung sehr zufrieden.

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Updates und Er weiterungen

Sicherheit und Ordnung Beim Ordnungswidrigkeitenwesen owi21® wurden vier neue Versionen mit insgesamt 150 bundesweiten Programmanpassungen in Produktion genommen. Des Weiteren konnte das Verfahren erfolgreich und zeitgerecht auf den SEPA-Betrieb umgestellt werden. Ebenso intensiv wurde an dem neuen Bürgerservice „Online-Anhörung“ gearbeitet. Damit wird den Betroffenen die Möglichkeit gegeben, sich im Anhörungsverfahren über ein Online-Portal zum Sachverhalt zu äußern. Nach Ausfüllen des digitalen Fragebogens werden die angegebenen Daten elektronisch an die Ordnungsbehörde übermittelt und dort ohne Medienbrüche weiter bearbeitet. Außerdem ist owi21® zum 01.05.2014 problemlos auf das Fahreignungs-Bewertungssystem (neues Punktesystem für Verkehrsverstöße) umgestellt worden. Das Fahrerlaubniswesen fe21/VIATO® F zeichnete sich im Berichtszeitraum durch vielfältige Erweiterungen aus. So zum Beispiel mit den Bestandsabgleichen mit dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) und der Bundesdruckerei zur Vorbereitung der Auflösung von örtlichen Registern, der Umsetzung des neuen Punktesystems beim KBA, der Implementierung neuer Schnittstellentechnologien für die Bestellung und Verwaltung von Kontrollgerätkarten, der Einführung der elektronischen Datenübermittlung von Prüfaufträgen an den TÜV Hessen, der Integration der neuen webHD-Bundesdruckereikomponenten für die Bestellung von Führerscheinen, der Produktivsetzung der eAkten-Funktionalität beim LBV Hamburg und der Implementierung diverser Programmanpassungen zur Verbesserung der Produktqualität. Im Jahre 2014 wurden zwei umfangreiche Updates im Ausländerwesen LaDiVA durchgeführt. Zusätzlich erfolgten noch 20 weitere kleinere Updates. Zum 01.10.2014 wurde die neue Schnittstelle „xAusländer Integration“ in LaDiVA eingeführt. Zuvor fanden ausgiebige Tests mit der Ausländerbehörde der Stadt Frankfurt am Main statt, die für dieses Projekt als Pilot-Kunde gewonnen werden konnte.

Zum 01.11.2014 wurden zahlreiche gesetzliche Änderungen, insbesondere bei den zu erteilenden Rechtsgrundlagen bzgl. der Aufenthaltstitel, umgesetzt. Zusätzlich erfolgte die Funktionserweiterung des Anfrageverfahrens bei den Sicherheitsbehörden (SBH-Verfahren). Ebenfalls zum 01.11.2014 mussten aufgrund des DigantClient-Updates durch die Bundesdruckerei alle Arbeitsplätze bei den Ausländerbehörden aktualisiert werden. Nach wie vor ist die ekom21 außerdem die pflegende Stelle für das Bundesland Hessen im Deutschen Verwaltungsdiensteverzeichnis (DVDV), Kategorie Ausländerbehörde. Daher mussten die Dienste für xAusländer/xMeld/xBAMF/xPersonenstand sowie für die Bestellungen bei der Bundesdruckerei angepasst werden. Die Schwerpunkte der Entwicklung im Kfz-Zulassungswesen „kfz21/VIATO® Z“ lagen in der Einführung der bundesweiten Kennzeichenmitnahme, dem Einsatz der neuen Stempelplaketten und dem dezentralen Portal der ekom21 zur Online-Außerbetriebsetzung. Bis Mitte der ersten Jahreshälfte war in der Bundesrepublik Deutschland nur das zentrale Portal des Kraftfahrt-Bundesamtes für die neue eGovernment-Möglichkeit der elektronischen Außerbetriebsetzung zugelassen. Nachdem auch dezentralen Portalen gestattet war, diesen Service anzubieten, begann die ekom21 mit umfangreichen Entwicklungsarbeiten. Viele technische Klippen mussten umschifft, Berechtigungszertifikate bei der Bundesdruckerei beschafft und Absprachen mit ePayment-Providern getroffen werden, damit das Projekt zum erfolgreichen Abschluss geführt werden konnte. Seit Anfang Januar 2015 kann in allen Zulassungsbehörden Hessens eine OnlineAußerbetriebsetzung, mit elektronischer Bezahlung, durchgeführt werden. Softwareentwicklung Im Unternehmensbereich Softwareentwicklung standen im Berichtszeitraum wieder die thematischen Schwerpunkte Qualitätssicherung und Analyse, Statistiken und Auswertungen sowie Anwendungsentwicklung im Vordergrund.

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Die Zukunft der Verwaltung

2014 stand ganz im Zeichen des neuen Einwohnermeldewesens emeld21. Dabei erstreckten sich die Tätigkeiten von der Projekt- und Teilprojektleitung über die Qualitätssicherung bis hin zur Softwareentwicklung. Insbesondere bei der Qualitätssicherung und bei Software-Tests wurde umfangreiches Wissen im Unternehmen aufgebaut. Systematische Analysen der neuen Anwendung waren Grund für den Start eines Projektes für die Qualitätssicherung und den SoftwareTest. Ziel war es, nach einer Ist-Analyse Verbesserungspotentiale aufzuzeigen und letztlich einen Standardisierungs- und Optimierungsprozess einzuleiten. In den Bereichen Innovation und Forschung konnten neue Technologien für die Fachverfahren der ekom21 evaluiert werden, die in 2015 als Basis für die Entwicklung eines neuen Ordnungswidrigkeitenverfahrens zum Einsatz kommen. Die Software-Lösungsangebote konnten erfolgreich erweitert werden, wie zum Beispiel durch neue Services für die Nutzung der eID-Funktion des Personalausweises bzw. des elektronischen Aufenthaltstitels. Des Weiteren bietet die ekom21 nun einen ePayment-Service an, der verschiedene OnlineBezahlmöglichkeiten mit unterschiedlichen Service-Partnern zur Verfügung stellt. Neben diesen Erweiterungen wurde die Software VIATO® G für die Bearbeitung von Genehmigungen im Straßenverkehr in Produktion genommen. Im Bereich der Statistiken und Auswertungen konzentrierten sich die Aktivitäten auf das bisherige EWO-Verfahren PAMELA und verliefen außerordentlich erfolgreich. Beispiele dafür sind die Massendatenübertragungen an zentrale Verwaltungen und Institutionen, wie die Bundesagentur für Arbeit. Durch kontinuierliche Weiterentwicklung und Wartung ist PAMELA auch im Jahr 2014 den Anforderungen der Kunden gerecht geworden. Mit Hinblick auf das kommende, neue Verfahren emeld21 wurde die Umsetzung durch den Lieferanten begleitet. n

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Infrastr uktur und Administration

IT-Operations Der Bedarf an Plattenkapazität nahm auch im Berichtszeitraum kontinuierlich zu. Wurde vor zehn Jahren noch voll Respekt von Terrabyte gesprochen, so ist in der ekom21 nun die Petabyte-Grenze überschritten (eine Billiarde, also eine eins mit 15 Nullen). Diese Leistung gilt es dauerhaft zur Verfügung zu stellen und bedarf deshalb einer ständigen Erweiterung beziehungsweise einem Austausch von Komponenten. Im Berichtszeitraum wurde neben einem neuen Plattensystem (SAN) auch eine Erweiterung im Archivierungsumfeld (WORM) vorgenommen. Auch in den Ausbau der Datenautobahn (der Infrastruktur im Rechenzentrum) wurde investiert und die

Datenleitungen und Endpunkte (Router/Switche) im Rechenzentrum von einem Gigabyte auf zehn GBDurchsatz vorbereitet. Weiter sind Anpassungen in der Infrastruktur, der RZ-Räume und der RZ-Netzwerkinfrastrukturkomponenten vorgenommen worden. Gegen die rasant wachsenden Hackerangriffe wurden ebenfalls Vorkehrungen, in Form von Penetrationstests für einzelne Verfahren, aber auch für die DMZ- und RZ-Infrastruktur, durchgeführt. Weiterhin hat die ekom21 mit Investitionen in Drucksysteme, Nachbereitung und Kuvertieranlagen eines der modernsten Druckzentren im behördlichen Umfeld in Produktion genommen. Vielfältigste Anforderungen, wie Anschreiben mit farbigem Logo oder Briefe mit farblichen Ge-

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Die Zukunft der Verwaltung

staltungselementen, können jetzt umgesetzt werden. Kuvertierungen von den Formate DIN C6 lang bis DIN A4 – mit und ohne Beilagen – laufen mittlerweile vollautomatisiert über die Kuvertieranlagen der ekom21. Zentrale Dienste Im Berichtszeitraum wurde die systematische unternehmensweite Einführung eines standardisierten, einheitlichen Prozessmanagements weiter fortgeführt. Zur Umsetzung wurde ein Musterprozess „Angebotslegung für die Kunden der ekom21“ definiert, der von einer Projektgruppe in seine Einzelbestandteile zerlegt und kritisch auf Optimierungspotenzial überprüft wurde. Die Erfahrungen aus diesem Pilotprojekt bilden eine wesentliche Grundlage für die Festlegung einer standardisierten Vorgehensweise zum zukünftigen einheitlichen Prozessmanagement in der ekom21. Im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements wurden wichtige organisatorische Maßnahmen sowie die Einführung des Betrieblichen Eingliederungsmanagements auf den Weg gebracht. Darüber hinaus konnten altbewährte und neue Angebote, wie die Mini-Gesundheitstage und das Kursangebot „Gesund und Fit“ sowie Maßnahmen zur Stressreduktion durchgeführt werden. Des Weiteren konnten mehrere Bauprojekte abgeschlossen werden. In der Geschäftsstelle Gießen wurde das 2. Obergeschoss brandschutztechnisch saniert und renoviert. In Kassel wurde im Keller, Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss ebenfalls eine brandschutztechnische Sanierung und Renovierung des Altbaus umgesetzt. Im Neubau ist mit der Erneuerung der Kälteanlagen des Rechenzentrums begonnen worden und insgesamt wurden so die strengen Vorgaben im Rahmen der BSI-Rezertifizierung eingehalten. Im Berichtszeitraum konnte außerdem die von der Verbandsversammlung im Dezember 2013 beschlossene verwaltungs- und ebenenübergreifende Zusammenarbeit mit dem Land Hessen und der Goethe-Universität Frankfurt am Main vorangetrieben werden. Unter dem Namen KOPIT e. G. sollen bei der Beschaffung von ITProdukten Einkaufssynergien erschlossen und in allen Fragen der Informations- und Kommunikationstechnik enger zusammengearbeitet werden. Ein Schwerpunkt der vorbereitenden Tätigkeiten bestand darin, das Vorhaben gemäß § 39 Abs. 1 GWB anzumelden, was mit Bescheid des Bundeskartellamts vom 16.12.2014 positiv erfolgte.

Projektmanagement Einer der Hauptschwerpunkte war die strategische und operative Unterstützung im Projekt „Neues Einwohnerwesen emeld21“. Darüber hinaus wurden im Bereich der Prozessoptimierung die Fachbereiche des ITOperations unterstützt. Das Projektcontrolling konnte zusätzlich weiter verbessert und etabliert werden. Im Berichtszeitraum ist außerdem die Zusammenarbeit mit den Unternehmens- und Fachbereichen der ekom21 kontinuierlich verbessert worden. Durch die stetige Weiterentwicklung und Etablierung der Standards und Projektmanagement-Prozesse ist die ekom21 über alle Phasen eines Projektlebenszyklus hinweg (Initiierung, Planung, Durchführung und Abschluss) für die aktuell laufenden und in Zukunft startenden Projekte gut aufgestellt. Stab Im Jahr 2014 hat der Stab „Innenrevision, Compliance, Datenschutz“ (LD) das Unternehmen und die Unternehmensführung weiterhin in Fragen von Innenrevision, Datenschutz, Antikorruption und Risikomanagement unterstützt. Die Begleitung und strategische Prüfung des SEPA-Projektes haben zur Erreichung der Ziele beigetragen. Auch in wesentlichen Projekten, wie zum Beispiel der Einführung des neuen Einwohnermeldewesens emeld21, war und ist die Innenrevision eng eingebunden. Im Bereich des Stabes LD hat der behördliche Datenschutzbeauftragte wieder die jährliche Inventur der Vorabkontrollen und Verfahrensverzeichnisse durchgeführt und auch umfassend an der Sensibilisierung der Mitarbeiter gearbeitet. Die ekom21 zeigt durch diese Initiative, welchen hohen Stellenwert der Schutz personenbezogener und personenbeziehbarer Daten für das Unternehmen und seine Kunden hat. Wie in jedem Jahr fand auch 2014 der Hessische Kommunale Datenschutztag statt, an dem so viele Teilnehmer wie nie zuvor erschienen. Für die Tagung, die Themen und die Auswahl der Referenten wurden der ekom21 Bestnoten vergeben, was für eine Fortsetzung im nächsten Jahr sorgen wird. n

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Betriebliche Kennzahlen Jahresergebnis 2014

Jahresergebnis Gesamterträge Umsätze aus Datenverarbeitungsleistungen Umsätze aus Datenfernverarbeitungen Umsätze aus Vertrieb von Handelswaren Umsätze aus Dienstleistungen Umsätze aus Druck- und Kuvertierleistungen Sonstige Erträge

100 % 44,67 6,13 29,12 7,08 6,60 6,40 % % % % % %

90.215.822,14 € 40.297.704,03 5.529.657,13 26.269.774,26 6.388.313,77 5.956.556,33 5.773.816,62 € € € € € €

6,40 %

6,60 %

7,08 % 44,67 %

29,12 %

6,13 %

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Die Zukunft der Verwaltung

Jahresergebnis Gesamtaufwand Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige Aufwendungen Jahresergebnis Gesamt

100 % 46,00 % 36,98 % 3,92 % 13,10 %

90.004.882,14 € 41.400.323,07 33.282.556,72 3.527.899,82 11.794.102,53 € € € €

210.940,00 €

13,10 %

3,92 %

46,00%

36,98 %

Mitarbeiter (aktiv Beschäftigte) Die Anzahl der aktiv Beschäftigten (ohne Beurlaubungen und Mitarbeiter in der Freistellungsphase der Altersteilzeit, aber inkl. Auszubildende und geringfügig Beschäftigte) beträgt 455 Mitarbeiter. ekom21 – KGRZ Hessen: 442 ekom21 GmbH: 13

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Gremien und Organe

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Die Zukunft der Verwaltung

ekom21 – KGRZ Hessen Verbandsvorstand Vorsitzender Bürgermeister Gerhard Schultheiß, Nidderau Stellvertreter Bürgermeister Günter Jung, Wabern Finanzausschuss Vorsitzender Geschäftsführender Direktor Karl-Christian Schelzke, Hessischer Städte- und Gemeindebund Stellvertreter Geschäftsführender Direktor Christian Engelhardt, Hessischer Landkreistag Referatsleiter Jürgen Ullrich, Hessischer Städtetag Verbandsversammlung Vorsitzender Bürgermeister a. D. Harald Plünnecke, Vöhl/Landkreis Waldeck-Frankenberg Stellvertreter Stadtrat Jan Schneider, Frankfurt am Main Bürgermeister Werner Schuchmann, Ober-Ramstadt Geschäftsführer Direktor Bertram Huke Direktor Ulrich Künkel

ekom21 GmbH Aufsichtsrat Vorsitzender Bundestagsabgeordneter Oswin Veith Stellvertreter Bürgermeister Günter Jung, Wabern Gesellschafterversammlung Vertreter Bürgermeister Gerhard Schultheiß, Nidderau Stellvertreter Bürgermeister Günter Jung, Wabern Geschäftsführer Bertram Huke Ulrich Künkel

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Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde in diesem Dokument die Bezeichnung „Mitarbeiter“ geschlechterneutral gewählt. Sie stellt keine Form von Diskriminierung dar.

Herausgeber: ekom21 – KGRZ Hessen Carlo-Mierendorff-Straße 11 35398 Gießen Telefon: 0641.9830-0 Telefax: 0641.9830-2020 www.ekom21.de eMail: ekom21@ekom21.de Redaktion: Ulrike Umland, Birgit Michel Layout: Claus Knobel Foto: Anna Voelske Druck: DRACH Print Media GmbH 2015 © ekom21 – KGRZ Hessen

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Die Zukunft der Verwaltung

Inhalt
32 Vorwort 34 Beteiligung Voraussetzungen für eine Beteiligung der ekom21 – KGRZ Hessen 34 35 Beteiligungsbegriff, Rechnungslegung Erläuterungen der Kennzahlen und weiterer Fachbegriffe

37 Übersicht über die Beteiligungen 38 ekom21 GmbH 44 Softplan Informatik GmbH 50 KIV Thüringen GmbH 55 eOpinio GmbH

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Vorwort

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Die Zukunft der Verwaltung

Sehr geehrte Damen und Herren, die ekom21 – KGRZ Hessen wurde durch den Zusammenschluss des KGRZ KIV in Hessen und des KGRZ Kassel gemäß § 3 Satz 2 DV-VerbundG als Körperschaft des öffentlichen Rechts nach § 2 Abs. 1 Satz 1 DV-VerbundG gegründet. Der öffentliche Zweck der Körperschaft ekom21 – KGRZ Hessen besteht in der Aufgabe, für kommunale Kunden Datenverarbeitungsverfahren, Datenverarbeitungsleistungen und Datenübertragungsnetze sowie IT-Dienstleistungen aller Art zur Erledigung oder Vereinfachung von Verwaltungsaufgaben mit technikunterstützter Informationsverarbeitung zur Verfügung zu stellen und zu unterhalten. Zur Unterstützung bei der Erfüllung ihrer Verpflichtungen hat sich die ekom21 – KGRZ Hessen u.a. an privatrechtlich organisierten Unternehmen beteiligt. Um den Mitgliedern des Verbandsvorstandes und der Verbandsversammlung eine Übersicht der Geschäftstätigkeiten der Unternehmen, an denen eine wirtschaftliche Beteiligung besteht, zu geben, wird dieser Beteiligungsbericht vorgelegt.

Ulrich Künkel

Bertram Huke

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Beteiligung

1.1. Voraussetzungen für eine Beteiligung der ekom21 – KGRZ Hessen Die Hessische Gemeindeordnung eröffnet die Möglichkeiten, wirtschaftliche Unternehmen zu errichten, zu übernehmen oder wesentlich zu erweitern, wenn der öffentliche Zweck das Unternehmen rechtfertigt und dieser Zweck durch das Unternehmen wirtschaftlich erfüllt werden kann und das Unternehmen nach Art und Umfang in einem angemessenen Verhältnis zu der Leistungsfähigkeit des KGRZ und zum voraussichtlichen Bedarf steht. § 122 der Hessischen Gemeindeordnung bestimmt darüber hinaus, dass die Haftung und die Einzahlungsverpflichtung des KGRZ auf einen seiner Leistungsfähigkeit angemessenen Betrag begrenzt sein muss das KGRZ sich einen angemessenen Einfluss, insbesondere im Aufsichtsrat oder in einem entsprechenden Überwachungsorgan, sichern muss. Die gleichen Voraussetzungen sind für die Fälle sicherzustellen, in denen sich ein Unternehmen, an dem das KGRZ zu mehr als 50 % beteiligt ist, an einer anderen Gesellschaft beteiligen will. Die wirtschaftlichen Unternehmen sind so zu führen, dass der öffentliche Zweck nachhaltig erfüllt wird. Dabei sollen sie einen Ertrag für den kommunalen Haushalt abwerfen, soweit dadurch die Erfüllung des öffentlichen Zweckes nicht beeinträchtigt wird (Ertragsgebot). Beteiligungen unterliegen demnach konkreten rechtlichen Vorschriften. Sie müssen inhaltlich wie wirtschaftlich ihren Beitrag zur Aufgabenerfüllung des KGRZ leisten. 1.2. Beteiligungsbegriff Der rechtliche Beteiligungsbegriff nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften definiert diesen als „Anteile an anderen Unternehmen, die bestimmt sind, dem eigenen Geschäftsbetrieb durch Herstellung einer dauerhaften Verbindung zu jenen Unternehmen zu dienen“.

Die in diesem Beteiligungsbericht dargestellten Beteiligungen mit den jeweiligen Abschlussergebnissen beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2014. Die Beteiligungen werden alle als Gesellschaft mit beschränkter Haftung geführt. Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) ist eine juristische Person mit einem Stammkapital, das der Summe der Stammeinlagen der Gesellschafter entspricht. Das Privatvermögen der Gesellschafter haftet nicht für die Verbindlichkeiten der GmbH, es besteht eine auf das Geschäft beschränkte Haftung. Die GmbH kennt nur zwei notwendige Organe: die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung. Ein Aufsichtsrat ist für die GmbH nicht allgemein vorgeschrieben. Seine Errichtung ergibt sich jedoch aus § 122 Abs. 1 Nr. 3 HGO (Sicherung der Einflussnahme). 1.3. Rechnungslegung Die Rechnungslegung erfolgt auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches (HGB). Demnach besteht ein Jahresabschluss aus der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung, dem Anhang und dem Lagebericht. Die Bilanz ist die Gegenüberstellung von Vermögen (Aktiva) und Kapital (Passiva). Die Bilanz hat eine Gegenüberstellung der aktiven und passiven Vermögensgegenstände zu liefern. Aktiva sind demnach die der Leistungserstellung dienenden Wirtschaftsgüter, Passiva sind die hierfür verwendeten Finanzmittel. Die Aktivseite gliedert sich in Anlage- und Umlaufvermögen sowie die Rechnungsabgrenzungsposten. Das Anlagevermögen stellt die Vermögensgegenstände eines Unternehmens dar, die diesem langfristig dienen sollen (z. B. Gebäude, Maschinen usw.). Zum Umlaufvermögen zählen alle Vermögensposten, die nur kurzfristig im Unternehmen verbleiben, weil sie ständig umgesetzt werden (z. B. Vorräte, Bankguthaben usw.). Die Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite stellen eine Leistungsforderung dar, d. h. eine Leistung wurde bereits im Geschäftsjahr bezahlt, die Leistungserfüllung erfolgt jedoch erst im Folgejahr (z. B. Pflegerechnungen für Software). Auf der Passivseite werden die Bilanzpositionen Eigenkapital, Rückstellungen, Verbindlichkeiten sowie Rechnungsabgrenzungsposten dargestellt. Unter der Position Eigenkapital sind alle eigenen Mittel eines Unter-

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Die Zukunft der Verwaltung

nehmens zusammengefasst (Stammkapital, Rücklagen, Jahresgewinn oder Jahresverlust des Vorjahres). Rückstellungen sind Verbindlichkeiten für Aufwendungen, die am Bilanzstichtag zwar ihrem Grunde nach feststehen, aber in ihrer Höhe und dem Zeitpunkt der Fälligkeit (z. B. Rückstellung für Beihilfen, Urlaub usw.) noch ungewiss sind. Sie dienen der periodengerechten Ermittlung des Jahresergebnisses. Unter dem eigentlichen Begriff der Verbindlichkeiten werden alle bestehenden Zahlungsverpflichtungen zusammengefasst, deren Grund, Höhe und Fälligkeit bereits bekannt ist (z. B. Kreditorenrechnungen, Kredite). Zu den Rechnungsabgrenzungsposten auf der Passivseite gehören Erträge, die im abzuschließenden Geschäftsjahr bereits vereinnahmt wurden, wirtschaftlich aber erst dem neuen Jahr zuzurechnen sind (zum Beispiel im Voraus erhaltene Miete); sie stellen also Leistungsverbindlichkeiten dar. Die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) ermittelt den Unternehmenserfolg. Aus ihr sind die Zahlen aller Aufwendungen und Erträge, die aus der Buchführung gewonnen werden, ersichtlich. Im Finanzergebnis sind die Salden der Beteiligungs-, Zins- oder sonstigen Finanzanlagevermögen eines Unternehmens erfasst. Das gewöhnliche Geschäftsergebnis ergibt sich aus dem Betriebs- und Finanzergebnis, während das außergewöhnliche Ergebnis den Saldo von außerordentlichen Erträgen und Aufwendungen darstellt. Diese stehen zwar im Zusammenhang mit dem Betriebszweck, dürfen aber bei der Betriebsergebnisermittlung nicht berücksichtigt werden, da sie zufällig, einmalig und in der Regel ungewöhnlich hoch sind (z. B. Verluste und Gewinne aus dem Verkauf von Anlagen). Das Jahresergebnis ergibt sich aus dem Saldo des gewöhnlichen Geschäftsergebnisses und dem außergewöhnlichen Ergebnis nach Berücksichtigung von Steuern. 1.4. Erläuterung der Kennzahlen und weiterer Fachbegriffe Die Buchführung enthält Informationen über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Betriebes. Diese Informationen bilden eine wichtige Grundlage für die Entscheidung der Unternehmensleitung. Dafür ist es jedoch erforderlich, die Buchführungsdaten entsprechend aufzubereiten. Die Bildung von Kennzahlen ist eine Möglichkeit, die Informationen in verdichteter und konzentrierter Form zu erfassen.

Die dargestellten Kennzahlen im Einzelnen Anlagenintensität Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen ist von Branche zu Branche unterschiedlich. Anlageintensive Unternehmen müssen bei der Produktion mit hohem Fixkostenanteil rechnen, sie sind deshalb krisenempfindlicher als arbeitsintensive Betriebe.
Anlagevermögen X 100

Gesamtvermögen

= Anlagenintensität in %

Eigenkapitalanteil Ein hoher Eigenkapitalanteil wird als Zeichen eines gesunden Betriebes gewertet. Aus Rentabilitätsgesichtspunkten ist ein hoher Eigenkapitalanteil nicht unbedingt empfehlenswert, vor allem solange die Kosten für Fremdkapital geringer sind als der durch den Fremdkapitaleinsatz erzielte Gewinn. Der zusätzliche Fremdkapitaleinsatz bringt jedoch die Gefahr mit sich, dass bei rückläufigem Gewinn die fixen Kosten des Fremdkapitals zu einer verstärkten Abnahme der Rendite führen.
Eigenkapital X 100

Gesamtkapital

= Eigenkapitalanteil in %

Fremdkapitalanteil Der Anteil des Fremdkapitals am Gesamtkapital bringt den Grad der Verschuldung des Unternehmens zum Ausdruck.
Fremdkapital X 100

Gesamtkapital

= Fremdkapitalanteil in %

Verschuldungsgrad Grundsätzlich gilt, je höher der Verschuldungsgrad eines Unternehmens, desto abhängiger ist das Unternehmen von externen Gläubigern.
Fremdkapital X 100

Eigenkapital

= Verschuldungsgrad in %

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Beteiligung

Grad der Anlagendeckung Die Anlagendeckung spiegelt das Verhältnis zwischen Eigenkapital und Anlagevermögen wider. Die goldene Bilanzregel sagt aus, dass langfristig an das Unternehmen gebundene Anlagegüter durch langfristiges Kapital zu decken sind, während für das Umlaufvermögen eine kurzfristige Finanzierung genügt.
Eigenkapital X 100 Anlagevermögen = Anlagendeckung I in %
Anlagendeckung II in %

Cashflow Der Cashflow bezeichnet den Nettozugang an liquiden Mitteln. Mit ihm wurde eine weit verbreitete Rechnung entwickelt, die über die Erfolgssituation eines Betriebes Auskunft geben soll. Der errechnete Cashflow ist eine absolute Zahl. Die Grundformel für die Errechnung des Cashflow lautet:
Betriebsergebnis + Abschreibungen lt. Gewinn- und Verlustrechnung + Erhöhung langfristiger Rückstellungen Abnahme langfristiger Rückstellungen

Eigenkapital + langfristiges Fremdkapital X 100

=

Anlagevermögen

= Cashflow

Liquiditätskennzahlen Unter Liquidität versteht man die Fähigkeit eines Unternehmens, seinen bestehenden Zahlungsverpflichtungen termingerecht und betragsgenau nachzukommen. Der Liquiditätsgrad ist eine Kennzahl, die das Verhältnis von Zahlungsverpflichtungen zu den verfügbaren flüssigen Mitteln darstellt. Die Liquiditätslage ist umso besser, je höher die Kennzahl ist. Genaue Aussagen über die Zahlungsfähigkeit eines Betriebes kann jedoch nur ein Finanzplan liefern, in dem die genauen Fälligkeitstermine der einzelnen Posten aufgenommen werden.
Flüssige Mittel X 100 kurzfristige Verbindlichkeiten kurzfristiges Umlaufvermögen X 100 kurzfristige Verbindlichkeiten Gesamtes Umlaufvermögen X 100 kurzfristige Verbindlichkeiten Liquidität = 1. Grades = Liquidität 2. Grades Liquidität 3. Grades

Materialintensität Die Materialintensität ist eine wichtige Kennzahl, da der Materialaufwand in der Regel die zweitgrößte oder größte Aufwandsposition ist. Von besonderem Interesse ist die Entwicklung der Materialintensität im Lauf der Zeit.
Materialaufwand X 100 Materialintensität in % = des Umsatzes Umsatz

Personalintensität Diese Kennzahl zeigt auf, in welchem Umfang Löhne, Gehälter, soziale Aufwendungen sowie Aufwendungen für Altersversorgung im Verhältnis zu den Umsatzerlösen eingesetzt wurden. Eine hohe Personalaufwandsquote charakterisiert ein Unternehmen als arbeitsintensiv. Damit steigt die Anfälligkeit, z. B. im Falle von Personalkostensteigerungen.
Personalaufwand X 100 = Umsatz Personalintensität in % des Umsatzes

=

Umsatzrentabilität Diese Kennzahl liefert Informationen über die Ertragsstärke eines Betriebes.
Gewinn X 100 Umsatz = Umsatzrentabilität in %

Abschreibungsintensität Die Abschreibungsquote zeigt die Entwicklung des finanziellen Aufwandes aus Abschreibungen im Verhältnis zum Umsatz.
Abschreibungen X 100 Umsatz = Abschreibungsintensität in % des Umsatzes

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Die Zukunft der Verwaltung

2. Übersicht über die Beteiligungen

ekom21 – KGRZ Hessen

100,00% ekom21 GmbH

51,96% Ingrada Service GmbH 74,00% Softplan Informatik GmbH 85,00% Softplan Slovakia s.r.o.

10,00% eOpinio GmbH

48,80% KIV Thüringen GmbH

ekom21 – KGRZ Hessen ekom21 GmbH

Beteiligungen

Beteiligungen der Softplan Informatik GmbH

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ekom21 GmbH

Carlo-Mierendorff-Straße 11 35398 Gießen Telefon: 0641.9830-0 Telefax: 0641.9830-2020 eMail: ekom21@ekom21.de Unternehmenszweck Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung informations- und kommunikationstechnischer sowie beratender Dienstleistungen aller Art sowie die Entwicklung, der Handel mit Hard- und Software und die Schulung von ITAnwendungen. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben, die der Gesellschaftszweck mit sich bringt oder die diesem dienlich sind. Sie kann insbesondere weitere Gesellschaften gründen, sich an bestehenden Gesellschaften beteiligen oder deren Geschäfte führen. Organe des Unternehmens Geschäftsführung Geschäftsführer Bertram Huke, Gießen Geschäftsführer Ulrich Künkel, Kassel Auf die Angaben über die Höhe der Bezüge der Geschäftsführer wird nach § 286 (4) HGB verzichtet. Aufsichtrat Vorsitzender Bundestagsabgeordneter Oswin Veith, Bad Nauheim

Stellvertretender Vorsitzender Bürgermeister Günter Jung, Wabern Stadtkämmerer Dr. Jürgen Barthel, Kassel Bürgermeister Horst Burghardt, Friedrichsdorf Geschäftsführender Direktor Christian Engelhardt, Hessischer Landkreistag Geschäftsführender Direktor Stephan Gieseler, Hessischer Städtetag Bürgermeister Ulrich Künz, Kirtorf Bürgermeister Hartmut Linnekugel, Volkmarsen Landrat Stefan Reuß, Werra-Meißner-Kreis (bis 31.12.2014) Geschäftsführender Direktor Karl-Christian Schelzke, Hessischer Städte- und Gemeindebund Burkhard Schnorr, ekom21 – KGRZ Hessen (beratend) Bürgermeister Gerhard Schultheiß, Nidderau Friedrich Wagner, ekom21 – KGRZ Hessen (beratend) Die Aufwandsentschädigungen der Mitglieder des Aufsichtsrats betrugen im Geschäftsjahr 2014 8.458,60 Euro.

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Die Zukunft der Verwaltung

Gesellschafterversammlung Bürgermeister Gerhard Schultheiß, Nidderau, als Vorstandsvorsitzender der ekom21 – KGRZ Hessen Rechtliche und wirtschaftliche Daten Rechtsform Gesellschaft mit beschränkter Haftung Gründungsjahr Die KGRZ Starkenburg DV-Dienstleistungsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Darmstadt, wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 15.07.1994 gegründet. In 2001 wurde die Gesellschaft in ekom21 GmbH umbenannt und der Sitz der Gesellschaft nach Gießen verlegt. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 03.04.2001 unter Nr. 3661. Alleiniger Gesellschafter war das KGRZ Starkenburg, Körperschaft des öffentlichen Rechts. Mit dem Zusammenschluss am 01.01.1996 der KGRZ Starkenburg, Gießen und Frankfurt am Main zum KGRZ Kommunale Informationsverarbeitung in Hessen (KGRZ KIV in Hessen) wurde das KGRZ KIV in Hessen Rechtsnachfolger des KGRZ Starkenburg.

Gezeichnetes Kapital 500.000,00 Euro (100%) Gesellschafter ekom21 – KGRZ Hessen mit einem Anteil von 500.000,00 Euro (100 %) Beteiligungen Softplan Informatik GmbH Stammkapital 51.129,19 Euro Beteiligung 74,00 % = 37.835,60 Euro eOpinio GmbH Stammkapital Beteiligung

10,00 % =

28.333,00 Euro 2.833,00 Euro

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ekom21 GmbH Bilanz des Unternehmens

Aktiva

2014 Euro 29.121 0 7.964

2013 Euro 232.712 0 5.893

2012 Euro 451.934 0 3. 414

2011 Euro 841.290 0 4.339

Computerprogramme und Lizenzen Geleistete Anzahlungen auf Computerprogramme Maschinen und maschinelle Anlagen Geleistete Anzahlungen auf Maschinen und maschinelle Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung Anteile an verbundenen Unternehmen Beteiligungen Wertpapiere des Anlagevermögens Anlagevermögen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen gegen verbundene Unternehmen Sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Bundesbank- und Postbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Summe Aktiva

0 898 326.852 207.000 0 571.835 261.442 250.244 85.759

0 0 326.852 207.000 1.500.000 2.272.457 166.272 0 84.917

0 301 326.852 207.000 0 989.501 311.573 772.647 85.989

0 1.929 326.852 207.000 0 1.381.410 297.236 0 42.500

3.034.118 3.631.563 130 4.203.528

2.739.725 2.990.914 125 5.263.496

2.982.505 4.152.714 1.174 5.143.389

3.467.825 3.807.561 100 5.189.071

40 | Beteiligungsbericht 2014

2014 28.04.2015 16:59 Seite 41

Die Zukunft der Verwaltung

Passiva

2014 Euro 500.000 2.400.000 304.587 52.134 3.256.721 517.810 34.110 0

2013 Euro 500.000 3.400.000 192.850 111.737 4.204.587 458.956 36.126 224.394 339.433 599.953 0 5.263.496

2012 Euro 500.000 3.400.000 103.876 88.974 4.092.850 494.799 75.622 0 480.117 555.740 0 5.143.389

2011 Euro 500.000 3.400.000 38. 414 65. 462 4.003.876 489.551 16.982 350.808 327.854 695.644 0 5.189.071

Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnvortrag/Verlustvortrag Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Sonstige Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Summe Passiva

394.887 428.997 0 4.203.528

Beteiligungsbericht 2014 | 41

2014 28.04.2015 16:59 Seite 42

ekom21 GmbH Bilanz des Unternehmens

Gewinn- und Verlustrechnung

2014 Euro 2.851.760 309.203 257.725 1.203.740 207.098 1.524.105 74.000 29.107 13.793 57.609 0 5.475 0 52.134

2013 Euro 1.694.158 362.599 379.524 1.049.299 222.705 378.417 74.000 36.461 14.435 122.838 0 11.101 0 111.737

2012 Euro 1.930.816 302.383 324.813 1.120.204 392.895 380.718 50.000 41.622 11.318 94.873 0 5.899 0 88.974

2011 Euro 2.207. 439 289.759 481.837 1.080.890 562.142 374.036 50.000 36.850 9.060 76.083 0 10.621 0 65. 462

Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Erträge aus Beteiligungen Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Zinsen und ähnliche Aufwendungen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentlicher Aufwand Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Sonstige Steuern Jahresergebnis

42 | Beteiligungsbericht 2014

2014 28.04.2015 16:59 Seite 43

Die Zukunft der Verwaltung

Kennzahlen

2014

2013

2012

2011

Kennzahl Anlagenintensität Eigenkapitalanteil Fremdkapitalanteil Verschuldungsgrad Anlagendeckung I Anlagendeckung II 13,60 % 77,48 % 22,52 % 29,07 % 569,52 % 632,50 % 43,17 % 79,88 % 20,12 % 25,18 % 185,02 % 198,30 % 19,24 % 79,57 % 20,43 % 25,67 % 413,63 % 439,73 % 26,62 % 77,16 % 22,84 % 29,60 % 289,84 % 305,38 %

Liquidität 1. Grades 2. Grades 3. Grades 517,17 % 561,75 % 619,02 % 361,84 % 383,82 % 395,04 % 376,34 % 415,91 % 524,28 % 357,34 % 387,97 % 392,35 %

Umsatzrentabilität Cashflow Materialintensität Personalintensität Abschreibungsintensität

1,83 % 317.602 9,04 % 42,21 % 7,26 %

6,60 % 377.956 22,40 % 58,96 % 13,15 %

4,61 % 525.383 16,82 % 58,02 % 20,35 %

2,97 % 671.118 21,83 % 48,97 % 25,47 %

Beteiligungsbericht 2014 | 43

2014 28.04.2015 16:59 Seite 44

Softplan Informatik GmbH

Herrngarten 14, 35435 Wettenberg Telefon: 0641.98246-0 Telefax: 0641.98246-20 eMail: info@softplan-informatik.de Unternehmenszweck Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung informationstechnischer und beratender Dienstleistungen aller Art sowie die Entwicklung, der Handel mit Software und die Schulung von IT-Anwendungen. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben, die der Gesellschaftszweck mit sich bringt oder die diesem dienlich sind. Sie kann insbesondere weitere Gesellschaften gründen, sich an bestehenden Gesellschaften beteiligen oder deren Geschäfte führen.

Organe des Unternehmens Geschäftsführung Bertram Huke, Oberursel Dipl.-Ingenieur Jörg Tieben, Biebertal Aufsichtsrat Bürgermeister a.D. Reinhold Ruhr, Michelstadt (Vorsitzender) Bürgermeister Gerhard Schultheiß, Nidderau Geschäftsführer Helmut Meyer (bis 06.06.2014), Kommunale Informationsverarbeitung Baden-Franken GmbH, Heilbronn Geschäftsführer William Schmitt (ab 06.06.2014), Kommunale Informationsverarbeitung Baden-Franken GmbH, Heilbronn Geschäftsführer Ulrich Künkel, ekom21 – KGRZ Hessen

44 | Beteiligungsbericht 2014

2014 28.04.2015 16:59 Seite 45

Die Zukunft der Verwaltung

Gesellschafterversammlung Bürgermeister Gerhard Schultheiß, Nidderau Dipl.-Ingenieur Jörg Tieben, Biebertal Geschäftsführer Bertram Huke, ekom21 GmbH Geschäftsführer Ulrich Künkel, ekom21 GmbH Die Angaben der Vergütung des Aufsichtsrates und der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 9 HGB.

Gezeichnetes Kapital Gesellschafter ekom21 GmbH Jörg Tieben Beteiligungen

51.129,19 Euro

37.835,60 Euro (74 %) 13.293,59 Euro (26 %)

Inland Ingrada Service GmbH, Mönchroth Stammkapital 25.600,00 Euro Beteiligung 51,96 % = 13.300,00 Euro Ausland Softplan Slovakia s.r.o., Bratislava Stammkapital 19.916,35 Euro Beteiligung 85,00 % = 16.928,90 Euro

Rechtliche und wirtschaftliche Daten Rechtsform Gesellschaft mit beschränkter Haftung Gründungsjahr 19.12.1991

Beteiligungsbericht 2014 | 45

2014 28.04.2015 16:59 Seite 46

Softplan Informatik GmbH Bilanz des Unternehmens

Aktiva

2014 Euro 50.828 35.507 24.899 111.234 7.330 160.948 235.528 90.597

2013 Euro 77.485 69.529 24.899 171.923 4.809 179.650 96.215 144.379

2012 Euro 4.486 97.745 24.899 127.130 24.897 169.304 262.045 77.833

2011 Euro 6.410 136.698 24.899 168.007 12.267 290.962 324.729 53.393

Immaterielle Wirtschaftsgüter Sachanlagen Finanzanlagen Anlagevermögen Vorräte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen gegen verbundene Unternehmen Sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Bundesbankund Postbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Summe Aktiva

1.713.946 2.208.349 41.639 2.361.222

1.747.648 2.172.701 42.819 2.387.443

1.669.001 2.203.080 100.504 2.430.714

1.459.634 2.140.985 106.944 2.415.936

46 | Beteiligungsbericht 2014

2014 28.04.2015 16:59 Seite 47

Die Zukunft der Verwaltung

Passiva

2014 Euro 51.129 1.650.384 224.817 1.926.330 0 129.186 129.186 0 10.830 142.380 0

2013 Euro 51.129 1.502.067 248.317 1.801.513 0 215.167 215.167 0 6.440 104.065 34.566 225.692 370.763 0 2.387.443

2012 Euro 51.129 1.267.924 334.143 1.653.196 112.049 202.626 314.675 0 43.585 123.455 45.443 250.360 452.843 0 2.420.714

2011 Euro 51.129 928.822 406.670 1.386.621 250.122 234.252 484.374 41.015 3.910 211.902 11.740 276.374 544.941 0 2.415.936

Gezeichnetes Kapital Gewinnvortrag Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag Eigenkapital Steuerrückstellungen Sonstige Rückstellungen Rückstellungen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Sonstige Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Summe Passiva

152.496 305.706 0 2.361.222

Beteiligungsbericht 2014 | 47

2014 28.04.2015 16:59 Seite 48

Softplan Informatik GmbH Bilanz des Unternehmens

Gewinn- und Verlustrechnung

2014 Euro 4.092.473

2013 Euro 4.243.092

2012 Euro 4.421.786

2011 Euro 5.089.419

Umsatzerlöse Erhöhung/Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen Sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Erträge aus Beteiligungen Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Zinsen und ähnliche Aufwendungen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentliche Erträge Außerordentliche Aufwendungen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Sonstige Steuern Jahresergebnis

2.800 87.019 1.592.623 1.490.807 75.371 755.507 25.014 7.915 2.144 298.769 1.711 915 72.157 2.591 224.817

-18.700 92.302 1.763.915 1.488.360 103.208 642.706 7 12.205 8.698 322.019 3.414 180 75.551 1.385 248.317

11.950 110.226 1.813.059 1.506.569 67.536 741.903 21.610 22.836 407 458.934 4.808 34 128.098 1.467 334.143

-188.050 331.741 2.209.902 1. 469.586 58.649 841.829 0 23.049 742 675.451 2.332 33.846 235.845 1. 422 406.670

48 | Beteiligungsbericht 2014

2014 28.04.2015 16:59 Seite 49

Die Zukunft der Verwaltung

Kennzahlen Kennzahl Anlagenintensität Eigenkapitalanteil Fremdkapitalanteil Verschuldungsgrad Anlagendeckung I Anlagendeckung II Liquidität 1. Grades 2. Grades 3. Grades Umsatzrentabilität Cashflow Materialintensität Personalintensität Abschreibungsintensität

2014

2013

2012

2011

4,71 % 81,58 % 18,42 % 22,58 %

7,20 % 75,46 % 24,54 % 32,52 %

5,23 % 68,01 % 31,99 % 47,03 %

6,95 % 57,39 % 42,61 % 74,23 % 825,34 % 825,34 %

1.731,78 % 1.047,86 % 1.300,40 % 1.731,78 % 1.047,86 % 1.300,40 %

394,11 % 440,69 % 517,37 % 5,49 % 300.188 38,92 % 36,43 % 1,84 %

298,27 % 336,24 % 378,12 % 5,85 % 351.525 41,57 % 35,08 % 2,43 %

214,66 % 249,36 % 296,27 % 7,56 % 401.679 41,00 % 34,07 % 1,53 %

141,81 % 180,46 % 218,39 % 7,99 % 465.319 43,42 % 28,88 % 1,15 %

Beteiligungsbericht 2014 | 49

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Kommunale Informationsverarbeitung Thüringen GmbH

Ekhofplatz 2a, 99867 Gotha Telefon: 03621. 4508-0 Telefax: 03621. 4508-88 eMail: info@kiv-thueringen.de Unternehmenszweck Entwicklung, Wartung, Beschaffung, Bereitstellung, Betreuung und betriebliche Abwicklung technikunterstützter Informationsverarbeitung einschließlich der Erbringung aller damit im Zusammenhang stehenden Beratungs- und Schulungsmaßnahmen. Organe des Unternehmens

Gesellschafterversammlung Geschäftsführendes Vorstandsmitglied Ralf Rusch, Gemeinde- und Städtebund Thüringen e.V. Bürgermeister Gerhard Schultheiß, Nidderau Geschäftsführer Bertram Huke, KIV Thüringen GmbH

Rechtliche und wirtschaftliche Daten Rechtsform Gesellschaft mit beschränkter Haftung Gründungsjahr 04.03.1993 25.800,00 Euro

Geschäftsführung Bertram Huke, Oberursel Auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Aufsichtsrat Bürgermeister Michael Brychcy, Waltershausen (Vorsitzender) Bürgermeister Horst Brandt, Langewiesen Bürgermeister Ulrich Künz, Kirtorf Bürgermeister Gerhard Schultheiß, Nidderau Die Aufsichtsratsmitglieder erhielten in 2014 Sitzungsgelder in Höhe von 2.000 Euro.

Gezeichnetes Kapital

Gesellschafter ekom21 – KGRZ Hessen 12.600,00 Euro (48,8 %) Gemeinde- und Städtebund Thüringen e.V. 12.600,00 Euro (48,8 %) KIV Thüringen GmbH 600,00 Euro (2,4 %) Beteiligungen Weitere Beteiligungen bestehen nicht.

50 | Beteiligungsbericht 2014

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Die Zukunft der Verwaltung

Aktiva

2014 Euro 3.640 18.208 150.000 171.848 0 112.629

2013 Euro 7.575 23.744 150.000 181.319 0 174.590

2012 Euro 8.725 22.612 150.000 181.337 7.847 72.196

2011 Euro 13.164 27.772 300.000 340.936 13.463 31.994

Immaterielle Wirtschaftsgüter Sachanlagen Wertpapiere des Anlagevermögens Anlagevermögen Vorräte Forderungen aus Lieferungen u. Leistungen Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Sonstige Vermögensgegenstände Sonstige Wertpapiere Schecks, Kassenbestand, Bundesbank- und Postbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Aktive latente Steuern Summe Aktiva

864 39.446 132.419

0 7.750 132.105

880 6.366 131.665

4.106 8.478 130.666

765.174 1.050.532 37.942 0 1.260.322

640.231 954.676 45.660 2.784 1.184.439

606.042 824.996 43.206 41 1.049.580

372.146 560.853 38.816 0 940.605

Beteiligungsbericht 2014 | 51

2014 28.04.2015 16:59 Seite 52

Kommunale Informationsverarbeitung Thüringen GmbH Bilanz des Unternehmens

Passiva

2014 Euro 25.800 -511 0 858 710.563 138.773 875.483 0 201.564 201.564 25.605 138.606 5.328 12.658 182.197 0 1.078 1.260.322

2013 Euro 25.800 -511 0 858 619.516 182.095 827.758 25.696 231.248 256.944 13.555 25.432 5.239 23.199 67.425 32.312 0 1.184.439

2012 Euro 25.800 -511 0 858 554.901 129.230 710.278 800 217.315 218.115 34.297 61.687 1.692 23.511 121.187 0 0 1.049.580

2011 Euro 25.800 -511 0 858 490.680 128.442 645.269 11.617 166.957 178.574 25.903 65.020 1.855 23.334 116.112 0 650 940.605

Gezeichnetes Kapital Eigene Anteile Kapitalrücklage Gewinnrücklage Gewinnvortrag Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag Eigenkapital Steuerrückstellungen Sonstige Rückstellungen Rückstellungen Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Sonstige Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Passive latente Steuer Summe Passiva

52 | Beteiligungsbericht 2014

2014 28.04.2015 16:59 Seite 53

Die Zukunft der Verwaltung

Gewinn- und Verlustrechnung

2014 Euro 3.537.371 45.141 1.896.729 1.147.771 13.478 333.582

2013 Euro 3.266.303 53.050 1.670.367 1.052.825 18.736 320.542

2012 Euro 2.848.805 50.258 1.418.899 949.848 20.508 330.084

2011 Euro 2.671.294 88.650 1.411.432 865.201 17.231 288.611

Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Zinsen und ähnliche Aufwendungen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Außerordentliche Erträge Außerordentliche Aufwendungen Außerordentliches Ergebnis Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Sonstige Steuern Jahresergebnis

2.250 3.190 97 196.295 0 0 0 55.957 1.565 138.773

2.249 3.386 104 262.414 0 0 0 77.839 2.480 182.095

3.319 3.791 98 186.736 0 0 0 55.425 2.081 129.230

5.663 2.069 113 185.088 0 0 0 54.117 2.529 128.442

Beteiligungsbericht 2014 | 53

2014 28.04.2015 16:59 Seite 54

Kommunale Informationsverarbeitung Thüringen GmbH Bilanz des Unternehmens

Kennzahlen Kennzahl Anlagenintensität Eigenkapitalanteil Fremdkapitalanteil Verschuldungsgrad Anlagendeckung I Anlagendeckung II

2014

2013

2012

2011

13,64 % 69,46 % 30,54 % 43,96 % 509,45 % 509,45 %

15,31 % 69,89 % 27,39 % 39,19 % 456,52 % 456,52 %

17,28 % 67,67 % 32,33 % 47,77 % 391,69 % 391,69 %

36,25 % 68,60 % 31,40 % 45,77 % 189,26 % 189,26 %

Liquidität 1. Grades 2. Grades 3. Grades 198,83 % 238,18 % 282,84 % 197,38 % 265,28 % 308,39 % 178,61 % 212,89 % 255,88 % 126,01 % 151,37 % 203,05 %

Umsatzrentabilität Cashflow Materialintensität Personalintensität Abschreibungsintensität

3,92 % 152.251 53,62 % 32,45 % 0,38 %

5,57 % 200.831 51,14 % 32,23 % 0,57 %

4,54 % 149.738 49,81 % 33,34 % 0,72 %

4,81 % 145.673 52,84 % 32,39 % 0,65 %

54 | Beteiligungsbericht 2014

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eOpinio GmbH
Die Zukunft der Verwaltung

An der Automeile 18 35394 Gießen Telefon 0641.948 348 20 Telefax 0641.948 348 29 eMail: info@eopinio.de Unternehmenszweck

Rechtliche und wirtschaftliche Daten Rechtsform Gesellschaft mit beschränkter Haftung Gründungsjahr Gezeichnetes Kapital 13.05.2009 28.333,00 Euro

Dienstleistungen im Bereich der Marktforschung, insbesondere die Durchführung, Verwertung und Veröffentlichung von empirischer Meinungsforschung. Organe des Unternehmens Geschäftsführung Sebastian Vogt, Gießen Sascha Alexander Wagner, Gießen Patrick Weber, Freigericht Die Gesamtbezüge der Gesellschafter beliefen sich im Jahr 2014 auf 129.600 Euro. Aufsichtsrat nicht vorgesehen Gesellschafterversammlung Sebastian Vogt, Gießen Sascha Alexander Wagner, Gießen Patrick Weber, Freigericht Prof. Dr. Rüdiger Kabst, Oerlinghausen Bertram Huke, Geschäftsführer ekom21 GmbH Ulrich Künkel, Geschäftsführer ekom21 GmbH

Gesellschafter Sebastian Vogt, Gießen 7.500,00 Euro Sascha Alexander Wagner, Gießen 7.500,00 Euro Patrick Weber, Freigericht 7.500,00 Euro Prof. Dr. Rüdiger Kabst, Oerlinghausen 3.000,00 Euro ekom21 GmbH, Gießen 2.833,00 Euro Beteiligungen Weitere Beteiligungen bestehen nicht.

(26,47 %) (26,47 %) (26,47 %) (10,59 %) (10,00 %)

Beteiligungsbericht 2014 | 55

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eOpinio GmbH Bilanz des Unternehmens

Aktiva

2014 Euro 1.913 2.051 3.964 1.000 6.565 260

2013 Euro 4.119 1.505 5.624 0 15.871 1.485

2012 Euro 8.555 97 8.652 0 15.097 1.289

2011 Euro 14.348 147 14.495 0 13.233 1.044

Immaterielle Wirtschaftsgüter Sachanlagen Anlagevermögen Vorräte Forderungen aus Lieferungen u. Leistungen Sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Bundesbank- und Postbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Summe Aktiva

148.501 156.326 9.276 169.566

202.038 219.394 1.211 226.229

170.488 186.874 1.211 196.737

147.255 161.532 8.952 184.979

56 | Beteiligungsbericht 2014

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Die Zukunft der Verwaltung

Passiva

2014 Euro 28.333 204.167 -37.549 -48.500 146.451 0 7.860 7.860 6.460 0 0 8.795 15.255 0 169.566

2013 Euro 28.333 204.167 -61.257 23.708 194.951 0 10.300 10.300 0 4.614 0 16.364 20.978 0 226.229

2012 Euro 28.333 204.167 - 64.547 3.290 171.243 0 7.300 7.300 0 802 0 17.392 18.194 0 196.737

2011 Euro 28.333 204.167 -3.496 -61.051 167.953 0 7.250 7.250 0 1.127 0 8.649 9.776 0 184.979

Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnvortrag / Verlustvortrag Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag Eigenkapital Steuerrückstellungen Sonstige Rückstellungen Rückstellungen Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Sonstige Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Summe Passiva

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eOpinio GmbH Bilanz des Unternehmens

Gewinn- und Verlustrechnung

2014 Euro 222.716

2013 Euro 287.486

2012 Euro 209.743

2011 Euro 61.475

Umsatzerlöse Erhöhung/Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen Sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Zinsen und ähnliche Aufwendungen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Sonstige Steuern Jahresergebnis

1.000 10.223 25.904 210.906 3.986 41.856 213 0 -48.500 0 0 -48.500

0 12.051 32.813 190.582 5.819 47.075 460 0 23.708 0 0 23.708

0 36.962 24.180 174.246 6.061 39.857 929 0 3.290 0 0 3.290

0 35.542 1.378 117.000 4.982 36.115 1.406 0 -61.052 0 0 -61.052

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Die Zukunft der Verwaltung

Kennzahlen Kennzahl Anlagenintensität Eigenkapitalanteil Fremdkapitalanteil Verschuldungsgrad Anlagendeckung I Anlagendeckung II

2014

2013

2012

2011

2,34 % 86,37 % 13,63 % 15,78 %

2,49 % 86,17 % 13,83 % 16,04 %

4,40 % 87,04 % 12,96 % 14,89 %

7,84 % 90,80 % 9,20 % 10,14 %

3.694,98 % 3.466,73 % 1.979,35 % 1.158,74 % 3.694,98 % 3.466,73 % 1.979,35 % 1.158,74 %

Liquidität 1. Grades 2. Grades 3. Grades 642,43 % 710,96 % 716,42 % 645,95 % 700,57 % 705,31 % 668,74 % 732,71 % 864,91 % 995,21 %

737,77 % 1.001,34 %

Umsatzrentabilität Cashflow

-21,78 % -44.515

8,25 % 29.527

1,57 % 9.352

-99,31 % -56.069

Materialintensität Personalintensität Abschreibungsintensität

11,63 % 94,70 % 1,79 %

11,41 % 66,29 % 2,02 %

11,53 % 83,08 % 2,89 %

2,24 % 190,32 % 8,10 %

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– KGRZ Hessen Körperschaft des öffentlichen Rechts
Sitz Gießen Carlo-Mierendorff-Straße 11 35398 Gießen Telefon: 0641.9830-0 Telefax: 0641.9830-2020 Geschäftsstelle Darmstadt Robert-Bosch-Straße 13 64293 Darmstadt Telefon: 06151.704-0 Telefax: 06151.704-2030 Geschäftsstelle Kassel Knorrstraße 30 34134 Kassel Telefon: 0561.204-0 Telefax: 0561.204-2010 www.ekom21.de

Stand April 2015
        
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