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Appendix II. Geschichte der Bibliothek des Kgl. Ober-Tribunals

Full text: Geschichte des Königlichen Ober-Tribunals zu Berlin / Sonnenschmidt, Friedrich Hermann

IT. Gescb. d. Bibliothek. 479 wissenschaftlicher Katalog ausgearbeitet und durch Abdruck vervielfältigt werden. Bei der Anordnung der Materien werden die Systeme in den Katalogen des Königl. Ober- Tribunals von 1842, des Königl. Revisions- und Kassationshofes von 1843, des Königl. Justiz-Ministeriums von 1836 und des Königl. Appellations- Gerichtes zu Breslau von 18:>3 berücksichtigt werden. 7. Die Aufstellung der Bücher geschieht hauptsächlich nach den verschiedenen Disziplinen des Rechts, wie dieselben gesondert auf den preuss. Universitäten gelehrt zu werden pflegen, innerhalb dieser Disziplinen aber in alphabetischer Ordnung. Weitere Unter-Abtheilungen, welche der wissenschaftliche Katalog erfordert, . werden bei der Aufstellung nicht für ange- messen erachtet. 8. Die Anlegung eines alphabetischen Kataloges bleibt vorbehalten; vor der Hand wird er durch die alphabetisch geordneten Bücher-Titel und Zettel entbehrlich. 9. Die Dissertationen werden gesondert aufgestellt, ver- zeichnet und katalogisirt. 10. Doubletten, welche nicht häutig gebraucht werden, sind ebenfalls besonders aufzustellen. 11. Alle neu angeschafften Bücher sind unter fortlaufen- den Nummern, mit Angabe des Tages des Einganges und des Preises, und einem Vermerke, ob die Zahlung des Kaufpreises geschehen, in zwei Akzessions- oder Zugangs-Kataloge, von denen der eine für die aus dem Fonds des Ober-Tribunals, der andere für die aus dem Fonds des Kammer-Gerichtes erworbe- nen Bücher bestimmt ist, einzutragen. 1 2. Es werden zur Benutzung der Bibliothek ein Lese- zimmer und ein Journalzimmer für die Räthe , und ein Lese- zimmer für die ReferendarieD eingerichtet. I :::1. Die Ausarbeitung eines Reglements für die Benutzung der Bibliothek bleibt vorbehalten ; insbesondere soll folgendes darin bestimmt werden: a) Nur die Räthe erhalten Bücher in ihre Wohnung ver-
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