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Dritte Periode. Das Geheime Ober-Tribunal. Von 1782-1853 Zweiter Abschnitt. Vom Regierungs-Antritte Königs Friedrich Wilhelm III. (1797) bis zum Jahre 1816

Full text: Geschichte des Königlichen Ober-Tribunals zu Berlin / Sonnenschmidt, Friedrich Hermann

7.weiter Abschnitt. Von 1797-1816. § 165-167. 159 Kabinets- und dhigirenden Minister Freiherm v. Hardenberg die wirkliche Leitung der Geschäfte jenes Departements über- tragen sei (G. · 22. f. 87). Durch R. des Gr. K. vom 5. November 1804 wurde daf' G. 0.-Tr. ferner davon benachrichtigt, dass nach dem Tode def' St.-M. von St.ruen see der bisherige Kammer-Präsident Freih. v. Stein zum W. G. St.-, Kriegs- und dirigirenden Minister im General- Direktorium ernannt, und demselben daR Akzise- und Zoll-, wie auch Fabriken- und Kommerzial- Departement beigelegt, desgleichen auch die Seehandlungs-Sozietät, und das General-Salz-Departement nebst dem Staats-Schulden-Amorti- f'ations-Fonds hinzugefügt worden (G. 22. f. 100.). § 167. Das Kgl. Z. vom 11. Januar 1805 hatte die nä- here Bestimmung der Restitution gegen ein Kontumazial-Urtel, ingl. das V erfahren bei De- und Rededuktionen in Rev isorio zum Gegenstande (G. 22. f. 107; V. R. vm. s. 233. N. XI. 1805. No. 1). Durch das Hofreskript vom 25. Febmar I 805 wurde das G. 0.-Tr. von dem an diesem Tage mfolgten Tode der Mutter des Königs, der Königin Friede r i k e Loui s e von Preussen, geb. Prinzessin von Hessen-Darmstadt., in KenntnisR gesetzt (G. 22, f. 111 ). Das R. des Gr. K. vom 2. März 1805 regulirte die Porto- freiheit: "Herschaftl. Justiz- Sache" (G. 22. f. 112) und das vom 23. Mai 180a ord~ete an, dass die Namen des Dezer- nenten, Referenten oder Instmenten, welcher zu dem Monitum wegen mangelhafter oder unrichtiger Instruktion der zum Re- visorio gelangenden Rechtssachen Veranlassung gegeben, dem Gr. K. anzuzeigen seien (G. ·22. f. 115). Am 12. März 1805 erging das Z. die Bestimmung der Landestrauer bei Zivil-Uniformen betr. (N. XI. 1805. No. 21) und bestimmte das R. des Gr. K. vom 20. März 1805 an das K.-G. , dass Referendarien, die Justiz-Beamten werden wollten, auch eine Zeitlang bei einer Kammer-Justiz-Deputation arbeiten sollten (ibid. 23). Das R. des Gr. K. vom 18. März 1806 benachrichtigte das G. 0.-Tr. von der Publikation der Kriminal-Ordnung vom
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