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Dritte Periode. Das Geheime Ober-Tribunal. Von 1782-1853 Erster Abschnitt. Von 1782 bis zum Tode Königs Friedrich Wilhelm II. 1797

Full text: Geschichte des Königlichen Ober-Tribunals zu Berlin / Sonnenschmidt, Friedrich Hermann

140 I ,ritt e l'eriiJdC. \'un 17ti:!- 18.',3. uud werden Wir Euch dagegen mit 1\gl. Huld uud Gnade ge- wogen verbleiben. llcrlin, den 16. N OYembcr 1797. F r i c !I r i c h W i I h e Im. v. Finkcnstcin. , .. ~\henslehen . An das G. 0.-Tr. allhier" (G. t6. f. J) . Durch St. M.-R. YOm 1~. November 1797 wLude sodann !lem G. 0.-Tr. befohlen , zuvörderst in seinem Kollegio seihst, den Eid der Treue , wie solcher dem hoch sei. Könige gelci:-;tct worden, dem Könige abzulegen , demnächst solchen aber aueh llcn Subaltom en abzunehmen. Diese Eidesleistung hat demzufolge unter der Leitung des Präs. v. d. R eck am 24. November 1797 stattgefunden (G. 16. f. 2--..:5) und wurde das G. 0.-Tr. durch 1 :Mar::;chall und 4 De- putirtc aus deu Mitgliedern desselben beim Leichenbegünguis:-;e vertreten (f. 7). · Z w e i t e r A b s c h n i t t. ' 'om Jtegicrnngs-Antrittc Königs }'ric1lrich Wilhclm lll. (17!17) bis zum .Jahre 1816. § 143. Gleich nach seinem Regierung:-;antritte entliess Friedrich Wilh elm JIT. die beiden Günstlinge seines Vaters, den General v. Bi schofsw erd e r und den G. E.- und .T.-M. v. Wölln e r, welche auf diesen einen sehr bedeutenden Ein- flnss ausgeübt, und sprach er sich in der an das St.-M. erlas- senen Ordre vom 23. November 1797 des Näheren dariiber aus, was von Ihm wegen gehöriger Besetzung und pflichtmäs- siger Verwaltung der Staatsbedienungen, wegen der regelmä.s- sigen ununterbrochenen und rechtschaffenen Thätigkeit, womit j eder Offiziant vom Hüchsten zum Niederen sich die Erfüllung seiner Amtspflichten angelegen sein lassen müsse, n. s. w. rer- ordnet und festgesetzt worden (N. X. 17!:18. No. 2).
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