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Full text: Tonkünstler-Lexicon Berlin's / Ledebur, Karl, Freiherr von

Bredow. - Bri1sler. 75 und erhielt während dieser Zeit für die Composition eines 6 stimmigen Sanctus, am 23. Juni 1854 aufgeführt, einen Preis als Anerkennung. In demselben Jahre gründete er einen Gesangverein. Bredow, ( .) ,·on, ausgezeichneter Fagottbläser zu Berlin, Schüler Rit- ter's, war 1806 Mitglied des von Tausch sen. gegründeten Conservatoriums für Blech- instrumente und wird damals als Hauptmann genannt. Bredon·, (FPrdlnand) Ton, guter Clavierspieler und Componist zu Berlin. Geh. 1770, starb 1798. Uredo"'' (Geor~r) ,·on, Componist zu Berlin in den Jahren 1830-1834, war Anfangs Schüler Otto Nicolai's, später C. Böhmer's, soll im Jahre 1834 nach Italien ge- gangen sein. Lieder. Knospen, Samml. von Liedern u. Ges f. 1 Sgst. m. Pf. op. 1. Uerlin, Bethge, 1832. '\Ycinlieder f. 1 Bassst. m. Pf. op. 2, ehend. 1832. do. op. 3. ebcnd. Lieuer f. 1 Sgst. op. 4 ebend. Fiona's Lied a. d. Norwegischen v. 'l'romlitz, m. Pf. eLend. 6 Lieder f. 1 Sgst. m. Pf. op. 11. Berlin, Schlesinger. Breluner, (H.. ). K. Kammermus., Violinist und Ballet-Correpetiteur der Oper zu llerlin seit 1843. Dreltln=:, (llerr1nann). Geh. Augsburg 24. Oct. 1804, erhielt den Gesang- unterricht des .Musik- Direetors Häusler und betrat 1826 zu Mannheim zuerst die Biihne. Von Spontini, der ihn 1828 gehört, nach Bcrlin eingeladen, gastirtc er dort als Joh. von Paris, Titus, Georg (weisse Dame), Leon (t.Iaurer) und ward dann mit ansehnlichem Gehalt bei der K. Oper engagirt, worauf er am 31. Oct. 1828 als Licinius (Vestalin) debiitirte. Jedoch schon im 3. ~Ionatc seines Engagement, ward er wieder verabschieJet. Als Grund davon ward angegeben, dass er Jurch Krankheit seine Stimme verloren, wahr- scheinlich ist es jedoch, dass auch die damalige scharfe Kritik gegen seine Gesang- leistungen seine V crabschiedung veranlasste. Er war hierauf längere Zeit in 'Yien, Petcrsburg und endlich in Mannheim cngagirt, wo er jedoch in ncuester Zeit nur als llofmusik- Secretair beim dortigen Hof-Theater beschäftigt ist. H••endlcke, (U. ). K. Kammermusikus und Violinist der Opern-Kapelle zu Bcrlin; Schüler F. A. Henniug's, liess sich 1826 zuerst in Bcrlin hören, ward 1827 K. Kammermusikus und starb 1832 zu Berlin. Urennt'8"el, (F••a.nz). K. Kammermusikus und Harfenist der Opern- Kapelle zu Berlin seit 1766, ein ausgczeiclmctcr Virtuo;;c, componirte auch für Fein Instrument und übernahm 1770 eine grossc Kunstreise. Nach Schilling EOll er 1790 gestorben oein; wenn dies richtig ist, so muss noch ein zweiter Musikus dieses Namens in der K. Kapelle gewesen sein, denn im Berl. Adrcss-Kalender von 1806 wird ein solcher als l\Iitglicd der Kapelle und in Iffland's Theater-Almanach von 1812 unter den Pensionairs angegeben. Unter diesem Namen erschienen: Sou. f. Harfe mit Flöte Ddur, do in Gdur. Brenl!lke, (C. F.). K. Kammermusikus und Posaunist der Opcm-Kapelle zu Berlin seit 1817, starb 1834 zu llerlin. Er blies auch das Klappfliigelhoru. Dre11cr, (Dernltard). Geb. 1808 zu Cöln, wo er von seinem Grossvater, der Musik-Director war, den ersten Unterricht auf dem Violoneeil :und in der Theorie der Musik erhielt. Zur weitem Ausbildung begab er sich 1828 nach llerlin, wo er Jeu Un- terricht Zelter's, B. Klein's und A. W. Bach's genoss. Zu gleicher Zeit trat er 1828 in die Sing-Akademie und benutzte überhaupt seinen Aufenthalt in llcrlin, um durch Hören guter Musik sich weiter zu bilden. Auch auf dem Violoneeil vervollkommnete er r;ich dort unter Leitung des Concertmeisters l\I. Ganz und kehrte hierauf, nach Vollendung seiner musikalischen Studien, nach Cöln zurück, wo er beim Orchester des dortigen Theaterg angestellt ward und als Lehrer der Musik wirkte. Im Jahre 1839 reiste er nach Paris, wo er noch Cherubini's Unterricht erhielt. In demselben Jahre brachte er seine erste Oper: Die Rosenmädchen" zur Aufführung; ausserdcm schrieb er viele Kirchcnsti.icke, darunte~ die Oratorien: ,Lazarus" und "die Sendung des Geiste~," Psalme f. l\lst., ein Te Deum dem Könige Friedr. Wilh. Ill. ded., w?für .er di~ goiJene McJaillc fiir Kunst und Wissenschaft erhielt 3 Messen m. Orch., endheb v1ele L1eder und Instrurneutalsachcn. * Brl88ler, ( Fri'e dr. Ferdlnand). Musikle~uer zu Berlin. Gcb. Insterburg 13. Juni 1818, zeigte friih Neigung und Anlage zur l\Ius1k und liess sich schon im achten 10*
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