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Full text: Tonkünstler-Lexicon Berlin's / Ledebur, Karl, Freiherr von

702 Schumann. - Taschner. in die Akustik 20. Jacob Stainer. 21. Der alte Quintenmacher. 22. Ist Luther auch Componist gewesen? 23. Ueber eine neue Art das Clavier zu stimmen, Broschüre, etc. SeltuDlann (Ciara), siehe Lexikon. Sie ist (nach Chwatal's Historischer Notiz- Kalender) zu Leipzig den 13. Sept. 1819 geboren. Sehunke (HerrDlann), siehe Lexikon (Schunke No. 4.). Chansons saus Parolcs p. Pf. Berliu, Päz. SerlnJ; (Frledr. Wllh.), siehe Lexikon. Ausführlicheres über ihn theile ich (nach Heindl's Galleric berühmter Pädagogen etc. München. Finsterlin. 2. Bd. 1859) mit: Er ward am 26. Nov. 1822 zu Finsterwalde (Nicder-Lausitz) geboren, genoss daselbst neben dem Schulunterricht Unterweisung auf dem Clavier, der Violine und Flöte, be- suchte hierauf die Realschule zu Alt-Döbern, dann das dortige Seminar und bestand dann dort sein Lehrer-Examen. Der hier genossene gute Unterricht in der Musik. regte ihn in dieser Kunst zu grosser Thätigkcit an, und schon in den letzten Jahren seiner Seminarzeit hatte er im Auftrage eine Abtheilung im Violinspiel und in der Compositions- lehre unterrichtet. Zu Ostern 1844 ging er nach Berlin, besuchte dort 2 Jahre das Königliche Institut für Kirchenmusik, erhielt im Orgelspiel und in der musikalischen Com- position den Unterricht A. W. Bach's und Ed. Grell's, und im Clavier6piel den Killitschgy's. Inzwischen neigte er sich den von A. B. Marx zur Geltung gebrachten Ansichten über Kunst und Kunstlehre zu, besuchte deshalb dessen Vorlesungen in der Universität und erhielt auch dessen Privatunterricht. Zu Michaelis 1851 ward er als Musiklehrer bei dem Seminar zu Köpenick (bei Berlin) angestellt, kam zu Michaelis 1853 als solcher zum Se- minar nach Franzburg, und trat zu Michaelis 1855 zu dem in Barby über. Bei Angabe seiner Compositionen im Lexikon muss noch nachgetragen und ver- bessert werden: Praeludium und Tripelfuge hat die Opus-Nummer 2.; Concert in Cmoll u. Fuge f Org. op 21. (nicht 26. ). Ferner gab er heraus: Volkslieder nach Fordernngen der dreiklassigeu Volksschulen geordnet und im hohen Auftrage der K. Regierung liU Stralsund herausgegeben. Heft I.: Unter- und Mittelklasse. Heft II.: Ober klasse. Gü- tersloh, C. Bertelsmann. -- Choralmelodien in gereinigter Lesart, mit Hinzufügung der ursprünglichen, theils zwei-, theils dreistimmig bearbeitet, und im hohen Auftrage der K. Regierung zu Stralsund herausgegeben, ebend. Sona01erla1t (Benecll~t), siehe Lexikon. Nicht Sommerblatt, wie sein Name irrthümlich im Lexikon geschrieben steht; auch soll sein Vorname nach andern Mittbei- lungen Bernhard sein. Er ist ein Schüler des K. Kammermusikus C. Böhmer zu Berlin. Zu seinen Werken sind noch folgende hinzuzufügen: Fest-Ouverture über "Heil dir im Siegerkranz" und "Roule britannia", sowie eine romantische Oper ,,Die Glasfee". Splittgerher (Enall), siehe Lexikon. Mu~s heissen: Splittgerher (Emil), von. Von seinen Clavicr- Compositionen sind noch nachzutragen: Impromptu melod. o p. 27. Potsdam, Tripeloury. - l\Iarien-Polka, op. 29. ebend. - Davida-Polka, op. 30. ebend. - Capriccio, o p. 3 2. ebend. - Von seinen Gesängen: Ständchen f. 1 Sgst. m. Pf. op. 31. ebend. Sporatlnl (Gaaparo), siehe Lexikon. Zu Reinen Gesängen ist noch nachzu- tragen: Romance traduite de Sapho, deutsch v. A. Böttcher, f. 1 Sgst. m. Pf. Harn- burg, Böhme. Steifrensand ('"l'lllt.), siehe Lexikon. Von seinen Compositionen ist narhzu. tragen: 4stimmige Männer-Chörc ( 1. Geistliches Abendlied. 2. Ich bin vom Berg. 3. Rhein- weinlied. 4. Die Grenadiere) op. 11. Berlin, Friedländer. Tesehner (Gustav "'lllteiDI), siehe Lexikon. Ueber sein Leben bin ich im Stande folgende sichere Nachrichten zn geben: Er ist den 26. December 1800 z1·
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