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Full text: Tonkünstler-Lexicon Berlin's / Ledebur, Karl, Freiherr von

Voitu~. - Vorreiter. G17 f. Pf. op. 9. ebd. - Wclcomc fair Rose of Englrmd, Polkn-1\[azurcck f. Pf. op. 10. ebd. (als Orchcstcrstück). Bcrlin, Bock. - Lustgarten-Polka f. Pf. o p. 12. Bcrlin, Trautwein (Halm). - Amnranth-Polka-1\Inz. f. Pf. op. 13. cbd. - Souv. dc llabelsberg-, Polka f. l'f. o p. 14. cbtl. - Der klciuc Hekrut, Marsch u. d. Liede v. Kiickcn, f. Pf o p. 1 r,_ ebd. - Valeskn-l\laz. o p. 16. Potsdam, Hiegcl (Stein). - Jlenrietten-Polkn-Maz. f. Pf. o p. 17. Bcrlin, Trautwein (Bahn). - Il Trovatorc, Pant. f. V. u. Pf. o p. 18. Potsdam Riegel. - Manoeuvre -Polka f. Pf. o p. 20. Berlin, Trautwein (Bahn). - Potsdame; Grenadier-Polka f. Pf. op. 22. ebd. - Trauermarsch, dem Andenken des hoclJscl. Königs Frictlr. Wilh. IV. f. Pf. o p. 27. ebd. 1861. ''oltus (Ernestlne), eine vortreffliche Siingcrin der Sing-Akademie zu Bcrlin, Tochter des General- Chirurgus V. In dem Hause ihrer Mutter Sidonic, Wilhclminc. Christinc, gcb. Pappritz, ·der Schwägerin Zelter~, versammelte sich zuerst am 24. Mai 17H1, der spiitcr unter dem Namen Sing-Akademie buriihmt geworden, von Fasch ge- stiftete Gesangverein. Schon uls Kind wohnte Ernc>tinc diesen V crsammlungcn bei und bewahrte bis zu ihrem Lebensende die grösstc Anbiinglichkcit zu diesem Institute, diP sie auch durc-h ein Vermilchtniss von 1000 Thlrn. bekriiftigtc. Im Gesange bildete sie sich hanpt~iichlich durch Vorbild und lbth ihrer Tante, der ausgezeichneten Sängerin Zcltcr, aus, und brachte es besonders im CoVor:lturgesange zu einer ungewöhnlichen Fertigkeit; auch drang ihr Huf nach ausscrhalb Berlin, und im J. 1S05 ward sie als Concertsiingeriu nach Leipzig berufen, von wo sie jedoch 1807 nach ßerliu zurückkehrte. Ihre Mutter, die als 1\Iitstiftcrin der Siug- Ak:ulemie angesehen wird starb den 7. Mai 18:)7, sie selbst am 11. Juui 185!) zu Bcrlin. ' Vollgoltl (Edllarcl), K. Kammermusikus und Violiuist zu Berlin. Geboren da- selbst d. 16. l\Iai 1810, erhielt den ersten Unterricht auf der Violine von seinem Bru- der, einem kunstgebildeten Dilettanten, spiitcr den des K. Kammermusikus C. Böhm('r und besuchte C. l\Iöser's Instrumcntalklassc.. Er ward 1829 Accessist der K. Knpc·llc und am 1. März 1838 als K Kammermusikus bei derReiben angestellt. Er ist ein griind- liehcr Violin- und Clavierlchrcr. ''ohtnller (.JeRil Dat•tlste), eigentlich Woulmycr, Maiire dc Concert de In musique, sowie Director. und I.nformator in de~ Tanz-Excrcitiis bei der K. .Fürst- und Ritter-Akademie zu llcrlm. Em gcborncr llelgJCr. ward d. 22. Nov. 1()~12 bCJ der Chnrf. Kapelle zu ßcrlin augestellt, erhielt 1705 die obeu genannte Stelle. Im J. 1709 ward er durch Spccial-Rcscript, d. ~l. I>_resclcn den 28 .• Tuni, als K. polnischer und Churfiirstl. Siichsischcr Conccrtmeistcr nut cmem Gehalt von 1200 Thlrn. nach Dresden berufen. Bereits in Berlin hatte er die Arien, Entreemusik und die Tänze zu der Oper Der Sieg der Schönheit über die. Hehlen:'· (I?it Fil~gcr und Stricker. zusammen) comp., 'i7oG zur Vcrmiihlung des Kronprmzcn Fnednch Wilhelm (I.) v. Pr. m Berlin aufgcfiihrt. In Dresden componirte er mehrere zu den Opern damaliger Zeit gebriiuchlichc Divertisse- ments, z. B. 1718 und 171!) zu den Opern: "Ascanio ovcro gli odi dclusi del sangue" und "Tcofanc" von A. Lotti, auch war seine 1\Iusik in Dresden sehr beliebt, und der Ceremouienmeistcr und Poet Ulrich v. König verherrlichte ihn uurch ein Sinngedicht. Als Musiker scheint er dennoch nicht bedeutend gewesen zu sein, da er bei einer Probe 1ler oben erwähnten Opern dem Slingcr Seucsino nicht gehörig accompagniren konnte, weshalb Pisendcl in der niicstcn Probe fiir ihn eintreten musste. V. starb den 7. Oct. 1728 zu Dresden. Voa•relter (Jielnrlcla), K. Kammermusikus und Contrcbassist der Opern-Ka- pelle zu ßerlin. Gcb. d. 12. l\Iai 17!)7 zu Zimmern bei Langcnsalza. Sohn eines Land- nJanns. Schon friih zeigte der Knabe eine sehr ernste Hichtnng und wünschte sich der Theologie zu widmen, wurd jedoch vom Vater zur Musik bestimmt, erlernte dieselbe zuerst bei einem Stadtmusikus in Wcrnigerode, und machte, ungeachtet er keine Neigung znr Musik hatte dennoch bcueutcll(le Fortschritte auf dem Fagott. Er trat nun in das Musikcorps des kaiser .Franz-Grenadicr-Hcgimcnts zu Bcrlin ein. Im .T. 1821 erkrankte er bedenklich der Arzt rieth ihm~ die Musik aufzugeben, und V. richtete abermals diP. Bitte an scindn Vater sich der Theologie widmen zu diirfcn, 1loch wic,Jcrum vergeblich. Nach abgeleisteter Mllitairuicnstzcit warJ er Aceessist und Contrebnssist der K. Kapelle 78
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