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Full text: Tonkünstler-Lexicon Berlin's / Ledebur, Karl, Freiherr von

Vogel. 615 Ferne: . 5. Gartenliedehen), o p. 2. Fra?kf~rt, a. 0., Kres~ner . (Be~lin, Esslinger). -· 4 do., v. Re1mck, Burns, Riickert (1 Jetzt we1ss 1ch s. 2. Das ßachlcm fhesst von dannen. 3. Mein Herz ist schwer. 4. Im Fliederbusch ein Vöglein sass), o p. 3. ßerlin, Trnutwein (Bahn). _ Lockenstricke sol~st rln wissen, a . . ?· Persischen des Hafis, iibc,rsetzt ",· Dan_mer, f. B. m. Pf. o p. 4. ebd. - Lieder des Hafis, ubers. v. Danmer, f. B. 111. I f. ( 1. Steh! 1ch m1ch aus der 111osche.e. 2. Fern sei die Ros'. .3. Sol~te mic_h in plötr;lichem Ruin. ~ Stehe fliichtiges Reh. :>. Ich hatte gestern Skrupel}, o p. <>. Berhn, Schlesmgcr. - 5 Gedichte, v. Pinten u. Moore, f. 1 Sgst. m. Pf. (1. An dich allein. 2. Nun duftet das Mahl, 3. Wenn du dich zur Quelle, 4. Nicht mehr zu uir. 5. Ach Elslein!), op. 7. Berlin, Schlesinger. - Cyclus .arab. Dichtungen, übers. v. Danmcr, f. 1 Sgst. m. Pf. (1. Die ßlicke deiner Augen. 2. 0 du mein theures Leben. 3. Wie brennt sie. ·!. 0 du, von der getrennt. 5. Allein bei diesen Augen) 0 p. 8. ebd. 1852. - Zech-Cantate v. Reinick: Die alten und die jungen Zecher, f. Männer: Chor m. Pf. op. 10. Cl.-A. St. Berlin, Trautwein (Balm) 1853. - 4 Gesänge f. S A. •r. B. ( 1. D. Schneeglöckchen. 2. Aus der Jugendzeit. il. Die ihr schwebet. 4. Wie rafft ich mich auf), op. 11. l\Iainz, Schott. - 5 Ged. v. Prutz, Heyse, Bars, f. 1 Sgst. w. Pf. (1. Komm' ruh. 2. Sei gegriisst. 3. Am Webstuhl steht. 4. l\Iein Hochlandsmärlchen. 5. 0 zum Wanken bringt), op 1 2. Berlin, Schlesinger 1853. -- 6 Ged. f. 1 Sgst. m. Pf, (1. Kalt und schnei- dend 2. Du weisst es. 3. Wo soll der Getreue rulm. 4. Dir gab ich Alles. 5. Tannhäuser. - 6. Weihnachtslied), o p. 13. Lpz. Kistner 185G. - Lieder des Hafis, a. d. Persischen von Daumer, 2te Folge, f, B. m. Pf. (1. In der Rose. 2. Wenn alles ewig vorbedacbt. 3, Spiele mir, 0 Spielmann. 4. Ungliiubige Macht. 5. Lindre es), op. 1 <>. Berlin Schlesinger 1856. - Hafislieder f. 4stimm. Männer-Chor (1. 'Venn Alles ewig Vorbedacht. 2: Ich bin ad ihrem Wege. 3 Wein, o Schenke. 4. 0, welche Treue), op. 18. Lpz. Br. u. H. 18fJ8. - 4 Ges. f. s. A. T. B. (1. Im Wald. 2. Zigeunerlied 3. Willkommne Ruh'. 4, Friede den Schlum- mernden), 0 p. 1 9. ebd. 1858. - Gretchens Beichte, v. Hoffmann v. Fallcrsl., f. S. u. A. m, Pf. op :?0. Breslau, Leuekart 1858, - 5 Ged f. eine tiefe St m. Pf. (1. \Venn etwas leise in dir spricl 1t 2. Mit schwarzen Segeln. 3. Zm· Freude will sich nicht r:estalten. 4. Der Reuige. 5. Winterbild), op, 21. ebd. 1859. - 4 Quartette f. gern. St. (1. Mag da draussen. 2. An den Mond. 3. Friihlingsgeflibl), op, 2 6. Part. u. St. ebd. 1860. - Lieben ohne Maass (Sängerhalle, 3. Lief) ebd. 1860. Instrumental-l\Insik. Ouv. zu Shakcspearc's Sturm, f. Orch. Part. u. St. op. 6. Tierlin, 'frautw. (Bahn). - Capriccio p ... Pf. op. 9. ebd. - Ouv. zum 'frltuerspiel ,.l~Iati~­ Stuart" f. Orch., 1854 in Berlin aufgefuhrt, o p. 14. Berlin, Schlesinger. - 3 Pieces ·cai·:{~t. p. Pf. 0 p. 16. Lpz. Kistner 1856. - Phant. f. Pf. u. Vlle. dem Dr. Bmns ded. o p. 17. Breslan, Leuekart 1857. - I~~hling, Ouv. f. Orch. o p. 2 4. Part. u. St. C!.-A. lt 4m. cbd. 1861. * vo.-el (Fe~·dlnRnd). Geboren d. 9. Sept. 1807 zu Havelberg, wo sein Vater Conrcktor der Stadtschule und Organist war. Er erhielt von dem Domkantor den ersten Unterricht im Violinspiel und brachte es bald so weit, dass er bei Ausfiihrung Haydn'- scher Symphonien mitwirken konnte. Zum Clavierspiel hatte er keine Nei<>tmg da.,.egen entstand in seinem 9ten Lebensjahre der "'unseh in ihm, die Orgel zu erlerne~ u~d er übte nun flcissig Choriile ganz für sich. eiu, bis er den Unterricht des Dom-O;ganisten erhielt, der fiir einen tüchtigen .Orgelspwler 9alt und unter dessen Anleitung er bald es dahin brachte, dass er von semem lOten bis .14tcn Jahre den Organistendienst seines Vaters versehen konnte; auch mach.te e1: bere1ts damals einige Compositions- V ersuche. Zur Theologie bestimmt. bezog er m semem 15ten Jahre das Gymuasium zu Stendal, in seinem 17ten Jahre das Joachirnsthal'sche Gymnasium zn Berlin. Am dritten Tage nach seiner Ankunft zu Berlin befand er sich mit Heinrich Birnbaum in einer Gesell- schaft. V. ward aufgefordert, etwas vorzutragen und spielte auf dem Plügel eine freie Phantasie die beifällig aufgenommen ward. Hirnbach, der hinter dem Spieler stand, sagte zu diesem: "Ich sehe, was Ihnen fehlt; wcun Sic's anch wissen wollen, so be- suchen Sie mich". - V. befolgte diesen Rath und genoss nun 5 Jahre hindurch den Unterricht Birnbach's in allen Theilen· der Composition, auch widmete er sich von sei- nem 19ten Jahre an ganz der l\Iusik. In seinem 24sten Jahre begann er seine Kunst- reisen durch Deutschland, Holland, die Schweiz, liess sich 183g in Harnburg nieder wo er bis 1841 verweilte, Gesangvereine errichtete und in der Garnposition unterrichtete~ Am 1, ?.Iai 1841 nahm er seinen \Vandcrstab wieder zur Hand, und in den nächsten Jahr~n verlebte er für gewöhnlich ~ l\Ion~te .. de.s Jah;·es in Copcnhagen, wo er Gesang- V creme leitete und Unterricht crthC!lte, dw .ubr1gen ,J- J\Ionate vcrwendrte er zu Reisen.
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