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Full text: Tonkünstler-Lexicon Berlin's / Ledebur, Karl, Freiherr von

Uhde. - Ulrich. 611 in der 1\Iusik, später in der Theorie der 1\fusik den Neugebauer's. Von seinen Compo- sitionen siml erschienen: Lieder 6 Lieder f. 1 Sgst. m. Pf. (1. Es lockte mich der Blüthenhain. 2. Jeden Abend hör' ich drüben. 3. Du Bild hast mir es angethan. 4. lch hab• auf meinem Pfad. 5. Ich SII>S im diimmernden Gemnch. 6. Begonnen hat die stille Nac!Jt), 1. Heft. Berlin Trautwein (Bahn) 18f>7. -- 6 do. 2. Heft ( l. Es ist, als wollt' sich's regen. 2. 0 lass dich halten gold'ne Stunde. a. Halt recht im Gemiithe. 4. Es sass ein Fink auf grünem Zweig. 5. Ach! an meines Gartens Rainen. 6. Es wiegt sich die Rose), ebd. 1858. u. Ul1de (.Job. Otto), K. Kammergerichtsrath, Criminalrath und Hofrichter zu Berlin. Geb. d. 12. Mai 1725 zu Insterburg (Ostprcussen), wo sein Vater Hofgerichts- rath war Schon in seinem 8ten Jahre begann et· uuter Leitung des Regiments-Hantboisten Gelncr Violiue zu spielen. uud erhielt später anch im Clavierspiel beim Stadt-Organisten Unterricht. Im Jahre 1739 ward sein Vater nach ßerlin versetzt, wo der Knabe das J oachimsthal'scbe Gymuasium besuchte, danebr.n aber fleissig Musik übt!l. Er erhielt Geleo-cuheit, die musikalischen Gesellschaften des Ministers v. Happe zu besuchen, wo er si~h auch als Solist auf der Violine mit Beifall hören liess, und auf den Rath des Ministers uoch den Unterricht Simonetti's auf der Violiue und den Schaffrath's auf dem Clavier nahm. Im J. 1i43 ging er zur Universitiit nach :Frankfurt a. 0., ward 1746 als Auskultator beim Kammergerichte zu ßerlin angestellt und 1748 zum Hof- und Kam- mergerichtsrath ernannt. Die l\lusik blieb dabei stets seine liebste Erholung, auch ver- suchte er sich in der Compositiou und ward darin so geübt, dass wenn zum Ausschrei- ben der Stimmen keine Zeit war, er die Hauptstimmen ohne Partltur gleich beim Com- poniren aufschrieb, ohne bedeutende Versehen dabei zu begehen. Er starb d. 22. De- eember 1766 zu Berlin. 0 p e rn. Temistocle, Op. di Metastasio (autogr. Part. K. Bibi.), daraus mehrere Arien im "Musik. Allerlei". Ca 11 taten. 1. Cant. auf den Sieg bei Torgau. - 2. Ital. Cant. auf den Geburts- tag Friedrich n., 1763 in Berlin aufgeführt. - 3. Die Grazien, Cant. v. Gersten- berg, m. Pf. Lieder. 1. An Doris, v. Haller. - 2. Einladung zum Tanz, v. Gleim. 3. Doris, v. Glcim. . Insrumental-Mus;ik. Sinfomen, Concerte, Solo und Trios f. V. (Jh•lch (tl.lbrr(), K. Kammermusikus und Violinist der Kapelle zu Berlin seit 1829· lJJriel• ( )• K. Kammermusikus und Bratschenspieler, befand sich bereits 1806 tn der Kapelle des K. National-Theaters. Er starb 1829. *Uiriclt (1111&"0), Componist zu Bcrlin. Geboren d. 26. Nov. 1827 zu Oppeln (Schlesien). wo sein Vater Gymn:tsial- Ober lehre:. war. Beide Eltern waren für Musik begeistert und der Vater uamentltch sehr geschatzt durch sein freico Phantasiren am Clavier Die im elterlichen Hause empfangenen ersten musikalischen Eindrücke waren nicht ohne Einfluss auf seine spätere Bestimmung. Nach dem Tode beider Eltern kam der jun"e U. auf das Gymnasium St. l\lathias zu Breslau, ward in das mit demselben verbundbenc Convict aufgenommen, wo arme Schüler, gegen Besorgung der nöthigen 1\Iusik in der Gymnasial-Kirche, freien Unterhalt und Schulbesuch erhielten. Sein :Musik- sinn erhielt hierdurch nur neue Nahrung. da er nicht allein als guter Altsänger bei vie- len Kirchenmusiken mitwirken, sondern auch beim Gymnasial- Gottesdienste das Orgel- spielen übernehmen musste, und auch den ersten regelmässigen Generalbass-Unterricht bei dem damaligen Dom-Organisten Br?sig erhielt. Nachdem er 1846. se!ne Gymnasial- bildung in Glogau vollendet hatte, ~mg er,. nac~ be~t-~nde~em Abltunenten·Examen, Ende des ~enannten Jahres nach ßerlm auf dte Umversttat, mit dem festen Entschlusse zur V ervoliständigung seiner Bildung ~war. seine Studien fortzus~tzen, als Lebensziei aber sich ganz den musikalischen Studten hmzugeben. Von Mosevms an ßlarx dringend 77 *
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