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Full text: Tonkünstler-Lexicon Berlin's / Ledebur, Karl, Freiherr von

532 Schutz. fand eine treffliche Kapelle und brave Sänger und Siiugcrinnen, eine reiche und schöne Sprache für die Musik, Dichter nach meinem Herzen*) und namentlich ein Anuitorium für Musik, dass ich auf allen mciucu Heisen nirgend so gefumku habe. Von Copenhagen kann man sagen, dass sowohl bei Hofe, als auf dem Theater und in den tlortigen Klub- Concerten in der Stadt, bei 1\lusikauffiihrungen, im buchstüblichen Verstande, kein Nöteben verloren geht. Bei meinem dortigen, beinahe 8jiihrigeu Aufenthalte, der mir von mehr als einer Seite unvergesslich ist und bis zum Tode bleiben wird, hatte ich das Glück, mit Leichtigkeit eine 'Vittwcnkassc fiir das dortige Orchester zu en·ichten, einen \Vcyse zu bilden, der später eine Zierde der Knust war und eomponirte folgende Werke**). _ - - - Bei der Ausarbeitung geben, aber aus dem unten folgenden Verzeichmsse zu ersehen, ***) Die Mitglieder der Kapelle hatten in ihrem Schreiben v. ?5. Februar 1795 einstimmig gebeten, Sch ulz mi'•ge an ihrer Spitze bleiben u111l erboten sich, diC Orchester- Proben in seiner Wohnung abzuhalten, um ihn vor Erkiiltung zu schiitzen. Scbnlz ~~ 118;~tc in ~einem Briefe ab- lehnend antworten. In beiden Briefen spricht ~ich ein schönes Verhaltmss zwischen der Kapelle nnd ihrem Führer aus. t) 8 eine Tochter, Frau Wilhelmine Betzien, lebt noch zu Berlin.
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