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Full text: Tonkünstler-Lexicon Berlin's / Ledebur, Karl, Freiherr von

526 Schnitz. - Schulz. Lieder u. Ge~änge. :J Lieder f. 1 Sgst. m. Pf. (1. Sehn~ucht. 2. 0, frage nicht. 3. Verlust), op. 1. Danzig, H:.rpf (Lpz. Lcede) 1851. - Maria, f. 1 f'gs!. m. Pf. op. 2. Bcrl. Challier 1851. -Wanderlied f. do. op. 3. ebcml. 185:3. - 2 Lieder f. 1 ~gst. m. Pf. (I. J(!age. 2. 0, stille dies Verlangen), o p. 4. Berlin, Schlesingcr 1854. - Mein Glück, f. 1 Sgst. m, Pf. o p. 5. Berlin, l'äz 1854. - 2 Lieder f. Mezzo-8. od. Bar. m, Pf. ( 1. Selmsncht, v. Geihcl. 2. Frühlingslictler, v. Lenan), ,Johanna Wagner dcd. op. 7. Bcrlin, Schlesinger 185!\. - 4 Lieder f. 4 Mst. (1. Serenade, v. Halm. Prcis-Comp. 2. Wider die !Jösen Geister. 3. Das grosse Fass zu Heiclclherg.l, o p. 8. Lpz. Hirsch 18ü5. - 'Varnm schlägt so laut mein Herz, Lied f. 1 Sgst. m. Pf. o p. 1 0. (wird llerlin bei Schlesinger erscheinen) .. - Fröhliches Wan- dern, f. 4 Mst. op. 11. Berliu, Bock 1856. - 5 Lieder f. 1 Sgst. m. Pf. ( 1. Bitte, v. Lenan. 2. Gedenkst dn mein? 3. Weil ich nicht vergessen kann. ·1. Die Zigeuncrin, 5. Frühlings- nahen), op. 12. ebend. 1856. - 5 do. (1. In meinen Augen. 2. Zigcnncrin, Poltcrabendlied. :3. Such' nicht den Frieden. 4. Dein gedenken, 5. Friihlingsnahen), o p. 1 :3. obend. 1857. - Wein- u. \\'andcrlied, Ged. v. Siebel: Glaubt ihr, es soll der frische Wein, f. 4 Mst. o p. 1 5. Berlin. Trautw. (Bahn) 1858. ·- Wie hat sie's doch angefangen, v. Niendorf, Lied f. 1 Sgst. m. Pf. op. 16. ebend, 1858. -- Der lustige Vogel, clo. op. 17. ebcnd. 1858. - 3 Lieder f. eine tiefe St. m. l'f. (1. Die Sonne geht zur Huh'. 2. D. Trauernde. :3. Ich stand in dunkeln Träumen), op. 18. Breslau. Leuekart 1859. - :l Duette f. 2 Sgst. m. Pf. (1. Ich will dich hegen und pflegen. 2. Friihling- Herbst. 3. Der schöne Abend), op. 20. ebend. 1850.- Die goldene Zeit, Preisquartctt, und: ;\1atroscnlicd, l\Hinnerquart. (Ernst u. ~cherz, 50. Hft.). Schleusingen, Glaser 1850. - Waldlicd, v. Heinick, f. doppelten Milnncrchor und Solo, er- scheint in der nlichsten Zeit in der deutschen Sängerhalle. Breslau, Leuckart. Clavier-Comp. 1\Iinka-Polon, op. 24. llcrlin, Weiss 1860. St!lnlltz (Frledr. '"lila.) • Hofmusikus der Königin Mutter von Preussen. Geb. um 1766, starb den 10. Mai 1789 zu llerlin. Er gab Lieder am Clavier heraus, und ist wahrscheinlich mit dem von Gerber angegebenen Gottfried S. eine Person. Seinlitze (A. F. ), Director einer musikalisch-theoretischen Lebr-Austalt zu Berlin, ist wahrscheinlich derselbe A. F. Sch., von dessen Composition 1828 eine Oper: "Das Gemälde des 'l'enier" im J{önigsstädter Theater zu Berlin aufgeführt ward. Selanleze (Jola. Clll'llldlon), K Kammermusikus uud Villlinist. in der K. Ka- pelle zu Berlin unter Friedrich I. von 1708-12 .. Selanltze (Jota. Clarlstopla), Musik-Direetor und Vorgeiger beim Orchester des Döbbelin'schen Theaters und später beim K. National-Theater zu Berlin, Geb. um 1733, befand sich schon um 1768 beim genannten Theater- Orchester und starb den 22. August 1R13 im 80sten Lebensjahre. In der K. Bibi. zu Bcrlin befinden sich von ihm folgende Werke; 1. Drama per musica. Uuterschiedene gründliche Nachrichten, od.: Einleitung, was cigeutlich zur l\lusik gehöret und verlanget wird, aus einigen Schriften entlehnt, theils selbst verfertigt und in Kürze verfasst und mit einigen eigenen Compo- sitionen als Beispiele. Manuscr. ·- 2. Musikalische Magie ponr Clavecin (darunter ein 4stimmiger Chor, der auch rückwärts gespielt, gesungen und den ·w orten nach gelesen werden kann), comp. di J. C. Schultesius *). Ferner: 3. ·wer wollte sich mit Grillen plagen, v. Hölty, Ariette, ebenfalls so componirt, dass es auch vor- und rückwärts ge- sungen und gespielt werden kann. Ferner erschien von ihm: 4. Musikalische Belustigung oder Badinage ( enth. ein .Menuett, eine Polonoise, Kosack, Steyersch, Angloise und franz. Tanz). Berlin, Hummel 1788 **). - 5. Musikalischer Luftballon für Cia.vier, ebend. 1791. §ehnlz (A.dolplt), K. Kammcrmusiku8 und Bratschenspieler der Opern-Kapelle zu Berlin. Geh. d. 7. Juli 1817, erhielt im Violinspiel und General-Bass den Unterricht des Kammermusikus C. Böhmer, auf dem Clavier den Neithardt's. Er. war auch einige Zeit Schüler det· K. Akademie der Künste und Iiese sich am 10. Jnm 1836 bei einer *) Auf d. Exemplar, das sich in der K. Bibi. befindet, steht von Zelter's Hand geschrieben: "Die gute Seele biess Schnitz. Er hat wich eine Zeitlang auf der Violine unterrichtet und ist bis an seinem Tode mein Freund geblieben. Berlin d. I. Juli 18Zl. Zelt er." ."'"') Auch dies Werk ist eine Art Kunststück; Gerber schreibt es irrthümlich dem Kapell· meister J. A. P. Schulz zu, mit der Jabrcszahl1792; ebenso No. 5.
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