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Full text: Tonkünstler-Lexicon Berlin's / Ledebur, Karl, Freiherr von

Schulenburg-Altenhausen. - Schnitz. 525 v. Strass. 2. Vöglein, Vöglein, du möcht ich sein, v. dcms.), op. 47. Hamburg, Nie- meyer 1856, Clavierstücke. Emilien-Wlzr. op. 1. Hamburg, Schuberth & Niemeyer 1836. _ .Mazurka elegante (in d. Opus-Zahl eingeschoben), op. 2. Berlin, J. H. Weiss 1857. _ Louisen-Wlzr. o p. 3. Hamburg, Schubertb & Niemeycr 1836. - Erinnerungs-Galopp, dem Grafen Luckner ded. op. 5. ebend. 1838. - Walzer, der Comtesse Tony v. Baudissin ded. op. 6. ebend. 1838. - do., dem Baron Roclms v. Lilienkron ded. op, 7. ebend. 1838. - Souv. d'Operas, Fant. br. (1. Le Prophete. 2. La Straniera. 3. Stradella), eingeschobene Opus-Zahl: op. 8. ebend. zum Druck angenommen 1859. - 'Walzer, der Fr. v. Buchwaldt (geh. Comt. Luckner) ded. o p. 9. cbend. 1839. - Souv. d'Operas, Fant. br. (1. Robcrt. 2. Lucia, 3. Norma), eingeschobene Opus-Nummer: op. 10. ebend, zum Druck angenommen 1859. - do. (1. Il Barbiere. 2. Das Nachtlager. 3. La muette de Portici), eingeschobene Opus-Nummer; op. 11. ebend. zum Druck angenommen 1859. - Apres souper-Galop f. Orch., Sr. Durc:hl, d. Fürsten Caradja ded. op. 55. Berlin, Bock 1851. S eh ul e n. Theoretisch· praktische Gesangschule für Gymnaeien und höhere Lehr- Anstalten. Mit Genehmigung des K. Schul-Collegiums beim K. Pro-Gymnasium zu Berlin als Lehrbuch eingeführt. Im Selbstverlag. Zinkdruck v. UHrich 1859. Sehulenburg-AUenl•aul!llen (Adolpb), Graf von. Zuletzt K. preuss. General-Major und Commandcur der 4. Infanterie- Brigade zu Danzig, Ritter des rothen Adler-Ordens, des eisernen Kreuzes, des Kais. russ. St. Georg- und Wlademir-, des Kais. österr. Eisernen Kronen-Ordens. Geh. d. 30. Dec. 1793, machte als Offieier des ersten Garde-Regiments die Feldzüge von 1813-15 mit Auszeichnung mit und stand nach dem Kriege in Potsdam, Anfangs beim ersten Garde-, später beim Garde-Reserve-Regimente in Garnison, ward hierauf Commandeur des letztgenannten Regiments, mit dem er nach Berlin versetzt ward, und ward 1855 zum Brigade-Commandeur der 4. Iufanterie-Brigade befördert. Er starb auf einer Dienstreise d. 2. Aug. 1855 zu Carthaus in Westpreussen an der Cholera. Er ist einer der Mitstifter der im J. 1826 gestiftcten Potsdamer Lieder- tafel. für die er auch mehrere Gesänge componirt hat. Ferner ward in Berlin von seiner Composition aufgeführt: Emanuel, Gott mit uns, Orat. n. d. Worten der heiligen Schrift, d. 7. Mai 1852 in der Matthäi-Kirche zu Berlin. Unter seinem Namen ist erschienen: Sterngebild der Tanzlust (Cassiopej-Galopp., Orion- und Plejaden-Contretänze). Dresden, Meser 1836. * Selaul~z (Ed~ln), Musiklehrer _und Compo?ist zu Berliri. Geh. d. 30. April 1827 zu Danz1g, wo sem Vater als Orgamst und l\lus1klehrer lebt. Edwin S, ward zur Handlung bestimmt, schlug jedoch nach Beendigung seiner Lehrzeit die musikalische Laufbahn ein, wozu er hauptsächlich dadurch veranlasst ward, dass er im Besitz einer sehr wohlklingenden Baritonstimme war. Nachdem er unter Leitung des damals dort sehr gesuchten Gesanglehrers Dr. Brandstätter gründliche Gesangstudien gemacht, sich nebenbei ,·iel mit Clavier-, Orgel-, Violin- und Bratschenspiel beschäftigt hatte, trat er fast in allen Concerten, die arrangirt wurden, mit glücklichem Erfolge auf, gab hierauf sowohl in Danzig, als Zoppot, Bromberg etc, auf eigene Hechnung mit gleichem Erfolge Concerte, und wirkte 1850 bei dem 2ten Preussischen Sängerfeste mit grossem Beifalle mit. In Folge ehrenvoller Einladungen unternahm er nun eine Kunstreise über Königs- berg, 1\lemel, Tilsit, Insterburg, Gumbinnen etc. - Im J. 1851 begab er sich nach Berlin, wo er die Bekanntschaft von 1\fännern wie Hungenhagen, Grell, Taubert, Neit- hardt, Mantins u. a. musikalischen Autoritäten machte, in die Sing-Akademie eintrat, und in der Theorie der Musik noch Rieb. Würst's, sowie im Clavierspiel Th. Kullack's Un_terricht genoss. Neben dies~n Stu~~en. nahm ei?-e grosse Anza~l von Schülern seine ~e1t i~ Anspruch, so dass er s1ch gen?th1gt ~ah, sie? als Concertsanger von der Oeffent- hchkeJt zurückzuziehen. Als Compomst erhielt er m den Jahren 1855 und 1858 die von der Neuen Berliner Liedertafel ausgesetzten ersten Preise, und im J. 1856 den z~eiten Preis für Männerquartette; ebenso ":ard sein_"Waldlied" bei dem 4ten Preuss. Sangerfeste iu Elbing 1855 mit ausserordenthchem Beifalle aufgenommen; zu seinen he· Hebtesten Liedern gehört ferner; "Der lustige Vogel". -
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