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Full text: Tonkünstler-Lexicon Berlin's / Ledebur, Karl, Freiherr von

Schoberlechner. - Schön. 621 op. 8. ebend. 1808. - Gr. Marche ftlneb:e, o p. 9. ebend. - Gr. Phant. op.lO. ebend. - do. op. 12. cbend. - Var. (akad. Lteder), op. 13. Lpz. Peters. - Var. (Marsch a. d. W cihe der Kraft), o p. 14. Berlin, Knhn (Schlesinger). - Yar. (3 th. connus) o p. 15. cbend. - do. o p. 16. Lpz. Br. & H. - Var. (Menuei a la Vigano ), op. posth: Berlin, Kulm (Schlesinger). - Valse et Eccoss. Lpz. Peters. - Im musik. Taschenbuch der Gehr. Werden, Penig 1803: Walzer und Eccossaise. - Im musik. Taschenbuch von Mann. ebend. 1805: Marcia. Sehoberleehner (Franz), Sein Wirken gehört eigentlich nicht hierher, doch möge sein Leben in gedrängter Kürze hier angegeben werden, weil er es in Berlin be- schloss. Er ward am 21. Juli 1797 zu Wien*) geboren, erlernte bereits im 6ten Jahre das Clavierspiel, Anfangs beim Lehrer Grüner, später bei Hummel, und konnte sich im lOten Jahre mit einem von diesem für ihn componirten Concerte in Cdur öffentlich hören lassen. Im Generalbass und in der Composition war Aloys Förster sein Lehrer. Seit 1814 unternahm er Kunstreisen durch Deutschland, Italien, Russland, später mit seiner Gattin Sophie, geh. dali'Occa, einer ausgezeichneten Sängerin, zusammen, und das Künstler- paar fand überall glänzende Aufnahme, Er starb d. 7. Jan. 1843 zu Berlin und ruht dort auf dem katholischen Kirchhofe. Ausser den unten angegebenen vielen Clavier- Compositionen etc. sind mehrere Opern: "I virtuosi teatrali" und "Gli Arabi nelli Gallie" in Florenz; "Der junge Onkel" im Kärntner Thor-Theater zu Wien; "II Barone di Dolz- heim", die er für seine Gattin in Petcrsburg schrieb, dort aufgeführt. Ferner schrieb er ein Requiem, das er dem Grossherzoge v. Toscana dedicirte, Von seinen gedruckten Compositionen kann ich folgende angeben: Clavier-Compositionen. Var. (Ia Stitta de Trieste), op. 3. Mailand Riccordi. - Var. (Armida, di Rossini), op. 4. ebend. - Var. (la dolce Speranza, di Rossini), op. 8. Florenz, Lorenzi. - Son. in C, op. 25. Lpz. Probst, - Var. (Ballet Alfred), op. 30. Wien, Mecchetti. - Rond. capric. (Th. de Caraffa), op. 31. ebend. - Var, br, (Th. de Caraffa). op. 32. Wien, Artari~. - Valse br. en forme d'Exerc. op. 35. Wien, Diabelli. -- Rond. br. o p. 3 6. Lpz. Ktstner, - Rond. pastor. o p. 3 7. Wien, Mecchetti. - Ouv. a 4m. op. 37. Lpz. Hoffmcister. - Fant. ct Var. (Th. de Rossini) av. Quat. op. 38. Wien, Leidcsdorf. - Gr. Var. op. 39. ebend. - Var. (Th. de Zelmira), op. 40. Wien, Artaria. - Var. (Th. de Zelmira), op. 42. Florenz, Cipriani. - Gr. Var. br. o p. 4 5. Wien, Artaria. - Gr. Var. (Donna del Lago) in Es, o p. 4 6. Wien, Leidesdorf. - Gr. Rond. (Th. russe), op. 47. Wien, Artaria, - Var. br. (Semiramide), op. 48. Wien, Diabelli. - Var. (Mazurka), op. 50. Wien, Artaria, - Var. (Zelmira) in F o p. G 1. 1\Iailand, Riccordi. - Yar. (Yalse de Leidesdorf) in As, o p. 52. Lpz. Hoffmeister~ - V, a~. (Steh' nur a~f), o p. !J 5. O.ffenbach, Andre. - Var. (Ia Pastorella delli Alpi di Rosstm), op. 65. 1\Iailand, R1Ccord1. - Fant. e Fuga p. 2 Vlle8, Florenz, Cipriani, Selutdel ( ), Sängerin beim Königsstädter Theater zu Berlin kam vom K. K. Hof-Opern-Theater zu Wien dorthin und debütirte am 26. Juli 1833 'als Giulietta (Ca- puletti), ging jedoch bereits 1834 wieder ab. SeitÜll (Morltz), K. Musik-Direetor zu Breslau. Geb. zu Krönau (Mähren)**) im J. 1808, war zum Schulfache bestimmt, besuchte deshalb die Schulen zu Fürnau und Olmütz erhielt den ersten Clavier- und Violinunterricht von dem Organisten Schmidt, und entschied sich später fiir die Musik. In seinem 14ten Jahre ward er bereits als Kammermusikus der Fürstin Lynar zu Drehnau (bei Luckau) angestellt, gab diese Stelle nach V-jährigem Aufenthalte daselbst auf, um unter Leitung des Musik-Director Löbmaun zu Mu:kau sich auf der Violine noch zu vervollkommnen und zugleich andere Instru- mente zu erlernen. Im J. 1827 begab er sich nach Bcrlin, wo er vom Grafen Brühl als Violinist bei der K. Kapelle angestellt ward; auch erhielt er dort noch den Unterricht *) Nach seiner eigenen :Mittheilung: siehe Schilling's Lexikon, Supplement-Band p. 888 mau findet dort Ausführlicheres über sein Leben. ' **) N~c~ Kossmaly's und Carlo's "Schlcsi~ches Tonkünstler-Lexikon, lstes Hft. p. 79", wo- gegen Schilling Brünn als den Geburtsort aug1ebt. 66
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