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Full text: Tonkünstler-Lexicon Berlin's / Ledebur, Karl, Freiherr von

508 Schmalz. -- Schmidt. bedeutender, aber auch als solche fand sie in der jüngern Mad. Schulz eine gefährliche Nebenbuhlerin. Sie ward daher von 1817 an wenig beschäftigt und war spätu· I.JiR 1830 nur als Gesanglehrerin bei d(·r K. Oper noch thätig, worauf sie pensionirt. ward. Sie starb zu Potsdam d. 28. November 1848. Ihr Bild in 8". v. Fr. Bolt 1811 ad viv.; ist in Ifffand's Almanach v. 1812 zu finden. S..-lunnlz (Jolt. DaniPI), Organist der Garni~oukirclw zu ßerlin Gcb. um 1734} trat Anfangs als Clavierspieler in die Dienste des Markgrafen Heinrich zu Berlin, ward nach dessen Tode 1762 Organist· der Fricdrichsstädtrr französicheu Kirche und um 1772 Organist bei drr Garnisonkirche uaselLst. Im J. 1818 ward er pcnsionirt und starb d, 20. Febr. 1822 zn Berlin im 89sten Lebensjahre. Er war unter dem Beinamen "der alte Schmalz" in Berlin bekannt, Sclnnalz (I,eopold Cbrll!ltlnn), Organist bei dtJr Garnisonkirche zu Berlin, bei der er im J. 1748 angestellt ward. Er war auch Orgelbauer und nach der Schrift: "Sammlung einiger Nachrichten von berühmten Orgelwerken in Deutschland. Breslau, C. G. Meyer 1757" hat er die Orgel der französischen Kirche ia der Friedrichsstadt zu Berlin mit 2 Clavieren, Pedal, Principalen 8 u. 4' erbaut. Er starb um 1771. Sclanlidt (illldrens). Geboren d. 2. Oct. 1672 zu Berlin "), wo sein Vater Brauer und Fischhändler war, besnchte das Cölnische und Berlinische Gymnasium, ging 1691 nach Leipzig, 1693 nach Jena, 1694 nach Blmnbcrg zu einem Hrn. v. Canitz, ward dann als Diaconus nach Wittstock und 1ß99 als Superintendent nach Brandenburg berufen. Im J. 17U5 ward er zur Nicolaikirche nach Bcrlin und 1726 als lnspector und Pastor primarius nach Perleberg berufen. Unter seinen vielen Schriften gehört hierher: Die lobwürdige Instrumental-l\lusic in einer Trauer- und Standrede \'Orgcstellet, als Hr. Joh. Christoph Körbcr, Stadtmusikus in ßerlin, den 2:3. Februar 1713 begraben ward. ßerlin fol. Sehnthit (f:t[nnrcl)~ Waldhornist im Orchester des Königsstädter Theaters zu Berlin. GeL da selbst 1804, trat den 16. Dcccmber 1821 in das Musikcorps des· Kaiser Alexander-Grenadier-Regiments und um 18:33 in das oben renannte Orchester. Von seiner Composition wurden bekannt: M ärs c h c. Festmarsch f. :\lilit.-l\Iusik zur l<'eicr der V crm;ihlung der Prinzes,;in Elisabeth v. Pr. und d. Prinzen v. Hessen-Darrnstadt, nrn ~~. Oct. 1836. Berl. Schiele. - do. zum Namenstage der Königin, d. 19. Nov. 1847 im Kiinigsst. Tb, gegeben. Scl•nthlt (l<'a•ledrll'lt), K. Kammermusikus uncl Violoncellist uer Opern-Kapelle zu Berlin, liess sich bereits 1807 in Concertt'n hören, w:ml um 1820 bei der Kapelle angestellt und 1844 pcnsionirt. Er ffurb den 9. October 18Ml im 75sten Lebensjahre zu Berlin. ~..-bnJldt (F. E.), Musik. Dirigent der Bcriiner Sel!iitzt•ngilde, gab Iw raus: Fcd- marsch zur silbernen Hochzeit des Prinzen vo11 Prensseu. Bcrlin, Schlcsingoor 1854. Schn1ldl (Franz), Gcsanc.:lehrer um Fricdrichs-Gvmnasiurn :lU Bcrlin, gab rnit C. Hartung heraus: Schnllicdcrhnch~ enthaltend: ein-, zwei- und dreistimmige Lieder in der Tonzciclmung von .J. C, F. Thomnscick **). Bcrli11, SclbstYcrlng der Verfasser. Dns 1ste Heft mit .Mclouicn versch. Componi~tCIJ. Von Fr. Schrnidt sin
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