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Full text: Tonkünstler-Lexicon Berlin's / Ledebur, Karl, Freiherr von

496 Sehäft'er. - Schärtlich. Lpz. Kistner. - Die Gardinenpredigt, od.: Die Frau von Anstand und Frau von Takt: Liebe Duster, ja, lcllliin-empör!, 'Korn. Duett m, Pf. op. 81. ßerlin, Trautwein 9. - 3 heitere Ges. f. 4 Mst. od. 1 8gst. m. Pf. (1. Lies~beth und Hoderich. 2. Halb Drei. 3. Da1 Lied von den Muckern), op. 8:1. Lpz. Siegel 1859. - Stossgebet, Lied f, 1 Sgst. m. Pf. op. 84. Berlin, Weiss. - Der Hausschliissel, kom. Duett m, Pf. o p. 8 5. ßreslau, Leuckart. - Der letzte V ersuch, od.: Das Lied von der Crinoline, f. 4 Mst. od. I Sgst. m. Pf. o p. 8 6. ebend. - 3 Lieder f. 4 Mst. od. 1 Sgst. m. Pf. (I. D. Pnckerpolka. 2. Bei'm Bier. 3. Trud- chcn am Scheidewege), op. 8 7. Lpz. Siegel. - Der Altmiinnerwalzer, f. 4 Mst, od. 1 Sgst, m. Pf. o p. 8 8. Lpz IGstner. - D. Testament, Lied f. I Sgst. m. Pf. op. 8 9. Bresl. Leuckart, -Die pudelnärriscbe Welt, f. 4 Mst. od. 1 Sgst. m. Pf. op. 90. Lpz. Kistner. -Die vor- sichtige alte Jungfer, f. do. o p. 91. Breslau, Leuckart. - Die lange Nase, f. do. o p. 9 2. Lpz Kistner 1860. Cln.vicr-Comp-Geistertanz, op. 16. Brrl. Schlesinger. - 3 Piecen (1. Bajadere. 2. Neapolitan. Glockcntanz. 3. Vcnctiennc). op. 19. cbend. - 6 Nationaltänze, ~p. 27. Lpz. Kistncr. - 7 Tänze, op. 29. Berlin, Trautw. (Bahn). - Rond. calabrais u. Roma- ncsca, op. 31. cbcnd. Die Meerfrau, o p. 3 5. Lpz. Kistner. - Die Jagd u. Savoyarden- Polka, o p. 40. Berlin, Trautwein (Bahn). - La petite Madeleine, Rond. o p. 4 7. Lpz. Kistner. - Geistertanz, o p. 7 8. Berlin, Schlesinger. SrlaAft'er (.lu.-.), Sänger bei der K. Oper zu Bcrlin, ward 1852 bei derselben engagirt.. SehAß'er (.Julh18), Grossherz. 1\Jecklcnburgiseher Musik-Director und Director des akademischen V crcins und der Sing-Akademie zu Breslau, erhielt ,;eine musikalische Bildung in Berlin, wo er in der Theorie den Unterricht des Prof. Dehn gcuos&en haben soll und hierauf als l\lusiklehrcr dort wirkte. Im J. 1855 ward er vom Grossherzoge von l\Iecklenburg nach Strelitz berufen, um dort nach dem Vorbilde des Berliner Dom- Chors einen ähnlichen Chor zu errichten und dessen Leitung zu übernehmen. Später ward er Grossh. Musik-Director, Im J. 1860 ward er an C. Reinecke's Stelle nach ßreslau berufen, und in demselben Jahre ward ihm die Stelle eines Musiklehrer an der Univer- sität und dem Institut für Kirchenmusik daselbst übertragen. Von seinen Compositionen kann ich folgende angeben: Lieder u. Gesänge. 4 deutsche Lieder f. 1 Sgst. m. Pf. (1. Kennst du das Land, v. Göthe, 2. Segnend sinkst du Abend. 3. Oft weint' ich als Knabe, 4. Schliif8t tief in deinem Kämmerlein), op. 1. Berlin, Challier. - Die drei Worte des Glaubens, v. Schiller, f. S. A. B. o p. 2. ebend. - Das Schifflein: Schifflein wiegt mich hin und wieder, f. 1 Sgst. m. Pf. op 3. ebend. - 3 Lieder f, gern. Chor (1. Zwei Röslein, 2. 0, jnhelvolle Friihlings- luft. 3. Die Iinden Lüfte), o p. 5. Part. u. St. ebend. (Bahn). - Der Wächter, Lied f. A. m. Pf. o p. 6. ebend. 1844. Clavier-Compositionen. 3 Lieder ohne Worte, op. 4. Berlin, Challier 1844. ~~laArtlleh (.Joh, Chrll!iltiRn). K. 1\lusik-Director und Organist bei der K. Hof- und Garnisonkirche zu Potadam, Hitter des rothen Adler· Ordens 4. Kl. Geboren d. 25. März 1789 zu Dresden*). Sein Vater war ein armer Holzmacher, machte es jedoch möglich, dass der Sohn die mit dem Schullehrer-Seminar verbundene Realschule zu Dresden besuchte, wo der Pädugog Gust. Friedr. Dinter sich seiner väterlich an- nahm. Im 7ten Jahre ward er Chorschiiler. kam in seinem 13ten Jahre in das Semi- nar und bereits 1806 w~rd er als Baccalaureus und vierter Schulkollege zu Neustadt a. J. Orla angestellt. Bis dahin waren seine musikalischen Fertigkeiten nur sehr ober- flächlich ausgebildet worden; in seiner neuen Stellung hatte er zwar nichts .mit Musik zu thun, doch suchte er die Gelegenheit, für den Organi~ten des Orts~. zuwe1len die Orgel zu spielen, und brachte es wenigstens dahin, Choriilc spielen zu konnen; auch erwarb er sich einige Fertigkeit auf der Violine. Im October des Jahres 1811. ward er bei dem Soldaten-Erzichungs-Insitut zu Annaburg angestellt, wo er G~sanguntt>mcht. ertheilen und die Orgel beim Gottesdienste spielen musste; in der Theone s?chte er s1ch hier durch fleissige Studien von Koch's "Anleitung znr Composition" auszu~1lde1! und machte damals einige Composisions-V ersuche, die in kleinen :Motetten und Smgsp1elen für Liebbabe1·· *) Schilling's Supplement-Bd.
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