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Full text: Tonkünstler-Lexicon Berlin's / Ledebur, Karl, Freiherr von

Richter. - Rieck. 459 Gone. 1. 2. p. il Cemb. c. acc. da 2 V. A. B. Ri_ga 1772. - 6 Flöten·Trios, Kö- nigsberg 1771. - 9 Clav.-Cone. Königsb. 1774-75. 4 Coneertos p. il Cemb. c. acc. da 2 violini, Violetta e B. Königsb. A. L. Hartung 1778. - Conc. p. I. Clav. av. 2 V. 2 cors, 2 Fl. V. B. Riga 1785. JUelater (Ednard), K. Kammermu~ikus und Bratschenspieler der Opern-Kapelle zu Berlin seit 1827, bethciligte sich 1835 bei den vom K. Kammermusikus Zimmermann veranstalteten Quartett-Versammlungen. Hlel1ter ( Gustan·), K. Kammermusikus uud Bratschenspieler der Opern-Kapelle zu Berlin seit 1842. Rlelater (Joluann Chri8tOilh), K. Kammermusikus und eontrebassist der Opern-Kapelle zu Berlin um 1754. Geh. zu Hausdorf bei Dresden. Hh•bter (Jola. Frleclr.), Fagottist der Kapelle des Prinzen und Markgrafen Carl :m Berlin. Geboren daselbst 1689, kam zuerst in die Kapelle der Königin-Mutter, dann in die des ~larkgrafen Carl um 17[)4 und galt für einen fertigen Concertbläser. Hlehft•r (Job. Gottt'rlecl), K. Kammermusikus und Bratschenspieler der Opern- Kapelle zu llerlin. Geh. um 1787 zu llCI lin, befand sich schon 1823 in der K. Kapelle, in der er damals die 2tc Violine, später die Bratsche spielte. Im J. 1851 ward er pen- sionirt und starb den 24. Januar 1852 zu Her !in. Seine Söhne, Eduard, Gustav und Theodor, spielen sämmtlich die Bratsche in der K Kapelle. Dieliter (Robert), K. Kammermusikus und Oboebläser der K. Kapelle seit 1845. Hlel•ter (Job. Tlleoclor), K. Kammermusikus und Bratschenspieler der Opern- Kapelle zu llerlin. Geh. d. 15. Jan. 1824, erhielt seine erste musikalische Ausbildung von seinem Vater Job. Gottfr., und später in der Theorie der l\Iusik und der Compo- sition den Unterricht des Kammermusikus C. Böhmer. Im J. 1846 ward er als K. Kam- mermusikus bei der K. Kapelle angestellt. In seinen Mussesfunden beschäftigt er sich auch mit Vorliebe mit dem Studium der Naturwissenschaften, insbesondere der Astrono- mie, und entdeckte am 6. Juni 1845 einen ncuen Kometen. Hierdurcl1 zog er die Auf. merksamkeit Alcxander v. Humholdt's auf sieh, der ihn dem Könige Friedr. Wilh. IV. in Potsdam vorstellte. - Von seinen Compositionen sind bekannt geworden: 2 Streich- Quartetts in Dmoll und Gdur. - 1 Quartett f. Pf. u. Streich-Instrumente, in Cdur. 1 Quintett f. Pf. u. Streich-Instrumente, in Cmoll. Hlehter (WIIIlelm), K, Kammermusikus und Violinist der Opern-Kapelle zu Bcrlin seit 1833. JUelater ( ), K. Kammermusikus und Oboebläser der Opern -Kapelle zu Brrlin. Geh. zu Dresden, kam um 1816 in die K. Kapelle und ward 1823 pensionirt. Rlel•ter ( ), Wahlhornist der Kapelle des K. National-Theaters zu Berlin von 1788 -1812. Rleek (Carl Frleclriell), Ober-Kapellmeister der Kapelle König Friedrich ~· von Preussen, ward bereits unter dem grossen Churfürstcn arn 20. Januar 1683 m1t 300 Thlrn. Gehalt als Kammermusikns bestallt wnrde hierauf am 14. Sept. 1698 zum Director der Churfürstlichen Kammermmik erna~nt und erhielt später den obengenannten Titel. Er war nicht allein Virtuose auf der Violine und dem Claviere, 110ndern hat sich auch als Cornponist bekannt gemacht. Er starb 1704. 0 p er n. 1. La Festa del Hymeneo, Ballet. Oper (mit Ariosti zusammen com- ponirt *J. Cantaten. 1. Der Strt!it des Alten und Neuen Saeculi, bei dem am 12. Juli 1701 Höchstglücklichen eingetretenen Geburtsfeste Sr. K. ~ajestä~ in Preussen etc., in ~iner Musique allerunterthänigst fm·gestell~t von .?arl Fr1edr. R1ecken, Ober-~apell~e1ster, Dircctore dero Königl. Cammer-Mus1que. Coln a. d. Spree, Druckt Ulnch L1ebpert, *) Siehe Ariosti ein Exemplar dieser Oper befindet sich in der K, Bibi. Rieck componirte dazu die Arien und die Ouverture, 58*
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