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Full text: Tonkünstler-Lexicon Berlin's / Ledebur, Karl, Freiherr von

Reichardt. 433 Auf die Anfrage Heichardt's, wie er sich bei dieser Vereinigung hinsichtlich der Rang- ordnung zu verhalten habe, erhielt er folgende Kabinets.Ordre: "Als meinen Ca pellmeister haben Sie die Direction über meine 1\Iusici, Ben da bleibt bei der ersten Violine, Duport beim ersten Violoncell, alle UeLrigen rangiren nach ihrem Talent. Bcrlin, d. 5. September 1i86. (gez.) Friedrich Wilhclm." Nach Aufführung der Trauermusik bezeigte ihm der König seinen Beifall und be- schenkte ihn mit 100 Frdr's. It reiste noch an demselben Tage nach Paris ab , zog sich aber auf der Reise eine Erkältung zu und musste daher nach Berlin zurückkehren. Nach seiner 'Vicdcrhcrstellung componirtc er ein Tedeum zur Huldigung Friedr. 'Vilh. II., wofür er eine goldene Dose mit ucm Bilunissc des Königs zum Geschenk erhielt. Eine neue Reise nach Paris war abermals vergeblich; dafür brachte er nach seiner Rückkehr seine erste grosse Oper "Andromeua" 1788 zur Aufführuug. und erhielt in Folge des Beifalls, den sie sich erwarb, eine Gehaltszulage von 800 Thlrn. Zum Geburtstage der Königin componirte er 1789 die Oper "Brennus", deren Dekorationen allein 15,
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