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Full text: Tonkünstler-Lexicon Berlin's / Ledebur, Karl, Freiherr von

366 Metzenthin. - Meyerbecr. !erbrochen wurde, dass er in den \Vintermonatcn Subscriptions-Conccrte zu wohlthäti~cm Zwecke uuternahm. Seit jener Zeit fehlen die Nachrichteu. Er soll bereits längere Zeit gestorben sein. Opern. 1. Der Teufel ein IIydraulikus, kom. Sgsp. in 3 A. 1795.- 2. Die Er- hörung, musikal. Prolog zur hohen Geburtsfeier des Herzog Friedr. Aug. v. Braunschweig, d. 29. Oct. 1800 erschien Oels bei Ludwig. Ca n ta tcn. 1. Cant. zum Neujahrsfeste. - 2. Cantate zur Einweihung der grossen Concert~iile zu Oels und Sybilleuort. Instrumen ta 1-l\I u s i k. Var. p. Vlle. (Schöne l\linka). - Doppcl-Conc. p. 2 Vlies. -- Cone. p. Vllc. op. 3. 1800. - Violin-Conc. in Gdur, 1827. 1Ue1zen1hln (Joaelahta), Kantor an der 1\larien- Kirche zu Berlin, ward 1706 als solche!' bei der Dorotheeustiidter I\irehe dasclbst und 1715 an Kaltsclnnidt's Stelle bei der l\larienkirche angestellt. Seine Einführung in dies Amt geschah d. 26. August 1715, bei welcher Gelcgeuhcit der Rektor Bodenburg eine Oratio de Origine. officio et jurc cantonnn, l\Ietzcnthin selbst aber de harmonia docentium Eprach. Er starb den 8. l\Hirz 1740. lJie)'Cr (Erns1), K. Kammermusikus und Trompeter der Opern Kapelle zu Bcrlin. Geh. den 3. October 181R zu Liibben, trat den 12. Oetober 1835 in das l\lusik- Chor 1lcs K Alexander-Hegiments zu Bcrlin, schied 1839 aus und ward 1845 bei der K. Ka- pelle angestellt. Er war ein vorzüglicher Blliscr und liess sich 1846 mit grossem Bei- falle iifl'cntlich in einem Coucerte hiiren, wobei er Variationen (über ein 'l'hcma a. d. Piraten) eigener CompCJsition ltörcn liess. Er starb im Januar 1854 zu Bcrlin. Me,·er (Jenu)'), eine sehr beliebte Coneertsiingerin zu Bcrlin, geboren daselbst d. 26. 1\liirz 18~7, Tochter eines 1lortigen Banquiers. Hic erhielt zuerst durch die Ge- ~anglehrerin Friiul. Caroline Caspnri Uuterricht im Gesange und vervollkommnete sich spliter darin unter Leitung ihres Schwagers, des I\:. i\lusik-Virectors J. Stern, dessen Conscrvatorium sie als Schülerin ller Sologesangklasse 2!:i ,Jahr himlurch besuchte. Um das Jahr 1R5G trat sie zuerst in Leipzig im Gewandhause auf, wo sie noch jiihrlich singt. Seit jener Zeit hat sie fast in allen griisseren St1idtcn Nord-Deutschlands mit Beifall ge- sungen, wirkte mit grossem Erfolge bei dem Hhcinischen Musikfeste mit und besuchte mehrere 1\Ialc London, wo sie auch in dcu Hof- Concerten gro~se Anerkennung fand. Dieselbe ward ihr auch in Berlin in deu Ilof-Conccrten um! denen des Stern'schcn Ge- sangvereins in reichem l\Iaasse zu Thcil, auch wurden ihr von der 1\:. Gencrai-Intcnd:m- tur Anträge fiir die K. Oper in Bcrlin gemacht. die sie jedoch aus. Familicmiicksichten a?lc.hnte. Sie besitzt eine schöne, klangvolle 1\lezzo-Sopranstir_nme; 1hr Gesang zeichuet s1ch durch edle Auffassung aus und ist besonders für kirchliche und getragene 'V erke geeignet, obgleich sie sich auch beim Vortrage von Liedern grosse Anerkennung er- worben hat. JUe)·erbeer (Giaeollto), K preuss. Gcncral-l\Iusik-Director und erster Hof- . KapcJlmeister, ordentliches l\Iitglied der K. Akaucm!_c der.Künste zu Berlin_, der Aka- demien zu l'aris, London, Brüssel, Florenz;-;-;
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