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Full text: Tonkünstler-Lexicon Berlin's / Ledebur, Karl, Freiherr von

llarbieri. - Baron. 31 Hcichanl's Almanach von 17H2), w:ml 17R6 beim Natioualtheater zu Berliu als Siingerin und Schanspiclerin angestellt, und vcrhciratl.wtc ~ich mit dem Schau~picler Baranius, von dem sie 17H8 gc~ciJicden ward. Cntcr den von ihr ge>oHu~,;enen Hollen RiJHI folgc•nde zn HCllllen: 17~7: Ernestine (Schule e); 17D2: N:\llcttc (Cnsi fau tutte), Am:mda (Oberon) Henricttc (Hyer. Knicker); 1 7!)3: Höschen (,cJ,üJw l\Iiilll'r iu), Lamn rJulic und Homl'o, vo~ Ben da); l 7!14: _Pa~' (Zaubertlütc, I ste Auff.); 17D5: lJiaua (Iphigcnia in 'fauris, lste Auff.); 17!J6: Jennette (Talisman). Im Jahre 1797 verliess sie die K. Biihne und licss sich in Potsdam 11ieder, wo sie 1799 im Felmmr deu K. Kiimmerier Hietz heirathctc. Sie soll eine schöne Stimme, aus- drurks,·ollen Vortrag und gutes Spiel bt•H'ssen habeil, obgleich man tadelt, dass das Letztere affectirt und ihr Gesang o!llle Schule gewesen sei. ··Nach dem TodP ihres l\Ian- nes zog sie nach BerliJ,, wo sie noch 1844 bei dem 5Qjiihrigen ,Jubiläum der ZaubedWte gegenwärtig war. Sie starb zu Berlin deu 5. Juui 185:3 Iu hol1e01 Alter. Ihr Bihl er- schien Fricdr. Boldt ad viv. 1796 in punkt. l\Ian. als 1\.lctlaillon-Portr. 1 Femcr als Clam von Hoheneie he11. Berlin Schropp 1795. BnrJ•Ierl, (Unrlo Emanuel e), gehoren (uach Schubert's Handbuch) zu Genua 1822, studirte die ~lusik untt·r Mercadaute zu Xeapel, ward 1847 bei der italienischen Oper des Königsstädtischen Theaters zu B!:rlin :lllg< sll'llt. wo er bis 18[,0 l>lil·b, tlmm nach Harnburg und 1850 als Hof-Kapellmeister uaeh 'Yien berufen ward, welche Stelle er jedoch schon wieder aufgegeben haben soll. 0 p ern. 1. Christofero Colombo, gr. Op. 4 A. von Felice Uomaui, übersetzt von Emilic Seidel, 20. DccemLer 1848 Köuig~'tädt. Theater zu Bcrlin. 2. Nisida, die Perle von Procida, Op. 3 A. vou Krüger, 1851 fiir IIamlmrg comp. 3. Bac.eaualc zum Drama: der Lumpensammler von Paris. 1847 1\.i)nigsst. Theafl•r. 4. Carlo u. Carliu. 'Vicn 18&9. / *IIJRrl,l;lel, ('l.oltle•un••). gcboreu 3. Oktober 1828 zu Bcrlin, Sohn deR ver- / diensh"ollcn ~Imiklehrers Aug-. Adolph B., (gc,;torbcn 4. Februar 1841), be~nehtc die Diesterweg'~chc Schule und hierauf das Joacltimsthalsche GymuaRium zu lkrlin. Seiner Neigung zur .i\Iusik folgend, ging er auf den Hatlt ~eines Schwagers Hob. Sehum:nm nach Leipzig, und wart] in das dortige Con,crvatorinm durch l\lendel~~ohu 's V crmitttcltmg un- ter günstigen Bedingungpn aufj!cnommen. Nach ci11Cm Anfcntlwlte von4 .JahrPn, kehrte er nach Bcrlin zurück, wo er sich als Musiklehrer uicderliess, Im .Jahre 18&\) erhielt er von Bcrlin aus deu Ruf als Lclircr zum Conservatorium nach Cöln. Von seinen Com- positionen können genannt werden: 3 Charakterstücke f. Pf. op. 1, Lpz. Whistling. Nachtstücke f. Pf. op. 2. Lpz. Senff 1852. 3 Nottumos f. Pf. op. 3. Lpz. Kistucr. 6 Bagatellen f. Pf. op. 4. Lpz. Senff 1852. Fant, f. Pf. op. 5. Elbcrfeld Aruold. Trio f. Pf. V. Vllc. Roh. Sehnmann ded op. 6. Bresl. Leuekart 1855. 3 Charakterstücke f. Pf. op. · 8.-- Lpz. Breitkopf u. BärteL 3 Fautasiestücke f. Pf. u. V. op. 10. Elbc·rf. Arnold. Marsch- u. Festreigen f. Pf. op. 11. Breslau Leuekart 1856. Fant. f. Pf.. op. 12. Elberf. Arnold. Scherzo f. Pf. op. 13. Brcsl. Leuekart 1858. Suite f. Pf. u. V. op. 17. Wintertbur Hict•;r 1859. Darne"·Uz, (U. .), K. Kammermusikus u. Violinist der Opernkapelle zur Berlin. Geboren uaselbst 12. November 1800, kam um 1821 in die K. Kapelle, in der er sich jetzt (1869) befindet. Er soll ein gediegener Musiker und auch Cornponist sein. Baron (_ErntU Gottliel•), K. Kammermusikus und Theorbcuspicler der K. Kepelle zu ß~rlin. Geboren Brcslau 17. :Februar 1G9G, (nach Gerber u lloffmaun, wo- gegen Reicbardt 1G85 aug-iebt) Sohn chtes Posamentiers d:tRclbst, tlcr ihn auch für dies Geschäft bestimmte. Schon friih entwickelte sich sciu Talent zur Mn~ik, tllld wiihrend er das Elisabctheum bPsuchte, nahm er bei Kohott Uutcrrieht auf der damaiR allg-emein belieb- ten Laute. Im Jahre 1715 reiste er nach Leipzig, um sieh t1ort den philosophischen und juristischen Studien zu widmen, und 171\) nach Halle. - Seine groRsc Liebe zur l\Iusik veranlasste ihn sich später dieser Kunst ganz zu widmen. Er bereiste nun als Virtuose mehrere deuts;hc Höfe, und blieb von 1720-21 iu Jena. Im Jahre 1728 erhielt er den
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