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Full text: Tonkünstler-Lexicon Berlin's / Ledebur, Karl, Freiherr von

Löbniann. - Löschhorn. 327 mehrere Opern- Arrangements für Clavier herausgegeben. Ferner sin«l wahrscheinlich folgende Vompositionen von ihm: Lieder. Der deutsche Hhein, \', N. ßecker, Marschgesang für 1 od. mehrere Sgst. m, Chor nd lib, o p. 2 2. llerlin, Lischke. Clavicrstücke. G Var. f. Fl. (Geisterinsel). ßerlin, Magaz, f. Kunst. - Alexan- drinc,n-"' alzer, cbcud. - Parapluie-'Valzer, cbeml. - Favorit-1\Iärschc, o p. 1 G. Berlin, Brautleuburg (Piiz). - Pol. fran~. et Contretlanz. Berliu beim Autor, Lübmann (Franz). Geb. *) zu Volschau (Nieder-Lausitz) 180n, verlebte seine Jugend in Mnskau, wo sein Vater als Stadtmusikus und Organist angestellt. ward. Nach- dem er von diesem den Unterricht auf mehreren Instrumenten erhalten untl denselben auch häufig als Organist vertreten hatte, wautltc er sich mit Vorliehe dem Violinspiel zu. Iu der Harmonie und dem Contrapunkt erhielt er den Unterricht Leop. Schefcr'A, eines :msgezcichnetcn Theoretikers untl Schülcr's i:ialieri's und M. llaydn's. In seinem 17ten Jahre kam er als Violinist zum Orchester des Königsstädter Theaters nach Bcrlin, setzte hier den Unterricht anf der Violine unter Leitung des Kammermusikus J)am und in der Harmouic unter Prof. Dehn fort. Um das Jahr 1833 ward er Acccs;;ist bei der K. Ka- pelle und sollte 1834 als K. KammcrmuRikus daselbst angestellt werden, doch veranlass- ten ihn mancherlei Kränkungen, die er Seitens des musikalischen Vorstandes derReiben erfahren, diese Anstellung abzulehnen und einem Rufe als Chor- Dircctor und Concert- meister beim Theater zu Uiga zu folgen. Nach Auflösung des Theaters hatte er dort die Gunst des Publikums in so hohem Grade gewonnen, dass er hinHingliche Beschäf- tigung als Musiklehrer fand, und auch, als das Theater von C, v. Holtcy wieder neu organisirt ward, und er bei demselben wieder eine Anstellung erhielt, gab er diese bald wieder auf, um sich ungestörter dem LchrfaclJC und der Composition widmen zu können. Alljährlich giebt er zu Higa ein besuchtes Conecrt, in welchem er sich mit seinen eigenen, sowie mit ncueren französischen Compositioncn hiircn Hisst. Sein Spiel soll sich dureh Kraft, gewaltigen Ton und geschmackvolle Auffassung auszeichnen. l\fit dem von ilnn geleiteten Gesang-V ercinc bringt er jiihrlich grösserc Gesangswerke zur Aufführung. Von seinen Compositioncn können ausser der komischen Oper: "Der Käfig" folgende an- gegeben werden: Lieder. 2 Lieder f. Mezzo-S. op. 13. Lpz. Whistling. Clavierstückc. Brillante Phant. zur Erinnerung der Schlacht bei Navarin. Bcrl. Gröbenschütz. - 2. Lieblings-Walzer d. Prager Studenten, cbend, - Cottillon (Th. a.: Ein Uhr),. ebend, - Polon. (Th. a.: "Die weisse Dame), cbentl. - Die lustigen Berliner, Walzer, op. 3. llerlin, Westphal (Bock).- Iris-Walzer, op. G. cbcnd.- Iris-Polon. op. 7. cbcnd. - Muskauer Badetänze. ßerl. Logier. - Vöglein, Lied ohne Worte, op. 10. Lpz. Wbistling. - Erinnerung an Venedig, Bare. op. 12. ebend.- Festmarsch zur Erinnerung des Prinzen Friedrich von Prcussen u. a. d. Musikfest in Düsseldorf, op. 13. ebend. 1856. Lfiel•ner (A.. I.. ), Lehrer am K. grossen 1\Iilitair-'Vaisenhause zu Potsdam, gab heraus: Patriotisches Volksgesangbuch der besten Königs-, Vaterlands-, Kriegs- und Soldatenlieder mit ihren Singwcisen in Noten, für Preussens Heer und Volk gesammelt und bearbeitet Potsdam im Selbstverlage des Herausgebers 1854. Lfihrk.e (F• ), Staatshautboist des Garde-Artillerie-Regiments zu Berlin seit 1850, war früher als solcher in Breslau angestellt.. Im Jahre 1854 erhielt er das All- gemeine Ehrenzeichen. · Tänze, Märsche etc. Cüstriner Polka. ßcrlin, Bote & Bock, - Stettiner Polka, ebend. - Der 19te Februar (Armeemarsch No. 170.), ebend. 1857. - Schmiegen und Biegen, Rheinländer-Polka, ebend. 1859. - Sirenen-Polka ebend. * t.ßseltltorn (&IJJert), Clavier-Lchrer beim K. Institut für Kirchenmusik und Clavicr-Virtuosc zu ßerlin, Geb. daselbst den 27. Juni 1819, erhielt schon im 5. Jahre den ersten Unterricht im Clavierspiel, doch erst, nachdem er den Unterricht r~. Berger's erbalten hatte, machte er schnelle Fortschritte darin. Nach dem Tode Berger's, der •) Nach Schilling's Lexikon. ~nppi.-Bu.
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