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Full text: Tonkünstler-Lexicon Berlin's / Ledebur, Karl, Freiherr von

Gautier. - Georg V. 183 aufgerührt. - 4. Der 100. Psalm; "Auf dich Herr warten", 1808 in der Sing-Akademie gesungen ( autogr. Part. ebend,), ist vielleicht dasselbe Stück mit No. 2. - 5. Der 50. Psalm; "Jauchzet dem Herrn", f. 4 Solo- u. Chorst. (autogr. Part. ebend.). - 6. In der durch Sander herausgegebenen ,,Caecilie", Berlin 1818, deren erste Abtheilung Gat- termann selbst durchgesehen hat, sind folgende gedruckte Compositionen von ibm zu finden: a) Neujahrslied mit einem Chor, der auch an jedem Sonn- und Festtage gesungen werden kann, als Einleitung: "Ehre dir in deinem Heiligthum", f. 4 Sgst. m. Soli; b) Weihnachtslied: "Dies ist der Tag des Herrn"; e) Ergebung in Gottes Willen: "Immer müsse Gott dein Rath"; d) Gott eR Vorsehung: "Sollt' ich dir mein Gott nicht trauen?" für 3 Sgst.; e) Vertrauen auf Gott: "Gott lebet noch"; f) Sommerlied: "Singt mit. heiligem Entzücken", f. 4 Sgst. m. Solis; g) ,;Wir treten hier in's Leben", f. 4 Sgst.; h) Herbstlied: "Du Gott und Vater aller Welt", f. 4 Sgst. m. Solis; i) "Wird vom Glück dir viel beschieden", f. 4 Sgst; k) "Wie gross ist des Allmächt'gen Güte". - 7. In dem von Kühnau herausgegebenen Choralbuche ist von ihm der Choral No. 261.: "Wie gross ist des Allmächt'gcn Güte". Ge s U n g e. Die Stationen des Lebens, von Langbein: "Schon haben viele Dichter" (In "Melodie und Harmonie" von Rellstab). Gautier ( )• In den J. 1769 und 1770 l\Iaitre de Chapelle beim K. fran- zösischen Th. zu Berlin, übernahm auch damals Gesangrollen, als: Collin (le tonnelier); Toinon (Toinon et Toinette); Collas (Rose et Collas); l\laitre de musique, Op. gl. N. - Im J. 1770 scheint er abgegangen zu sein, denn in diesem Jahre wird ein anderer Ka- pellmeister genannt, Gelarer (Jol!lepla), Tenorist bei der K. Oper zu Berlin, ward, nachdem er im April 1842 als Nemorino (Liebestrank) gastirt hatte, bei der K. Oper zu Berlin engagirt, ging jedoch 1844 wieder ab. Vor seinem Engagement in Bcrlin war er von 1840 an beim Kärnthner Tbor-Theater zu Wien engagirt. Von Berlin ging er nach Pesth, wo er bis 1845 blieb. Gelase, (siebe Walcker.) Genee ( J oh. Frledt•l«!la). Geb. zu Königsberg i. Pr. 1795, ward 1824 bei Er- richtung des Königsst. Th. zu Berlin dasclb~t als Bassist angestellt, ging von dort 1829 zur deutschen Oper nach Paris, kehrte nach deren Auflösung 1830 in sein altes Enga- gement nach Berlin zurück und trat als Arpayo (Fiorello) dort wieder auf. Im J. 1841 verliess er das Königsst. Th. und übernahm die Direction des Stadt-Theaters zu Danzig, das am 10. October d. J. von ihm eröffnet ward. U ebermässige Anstrengung und pecu- mare Bedrängnisse führten 1855 eine Geisteskrankheit herbei, in der er den 4. Mai 1856 starb. Geor,; V. (Friedr. Alexander Carl Ernst August), König von Hannover, Prinz von Gross- Britannien. Geh, zu Berlin *) d. 27. Mai 1819, wo er auch als Prinz von Cumberland seine Erziehung genoss. Schon früh entwickelte sich bei dem Prinzen die Liebe zur Kunst, besonders zur Musik, in der er bald grosse Fortschritte machte. Den ersten Unterricht darin erhielt er durch den als Clavierspieler und Componisten rühmliehst bekannten C. \V. Greulich, später durch den jetzigen Kapellmeister in Stutt- gart Fr. \V. Kücken der sich damals in Berlin aufhielt. Im J. 1837 bestieg sein Vater, der 'König Ernst A~gust, den Thron Ilannover's und nahm nun mit seinem Sohne, dem Kronprinzen Georg, die Residenz. zu Hanno;er; im J. 1851 folgte Letzt~.re.r, nach dem Tode seines Vaters, demselben m der Regterung, hat aber auch als Komg nicht anf- *) In mehreren Schriften, ?.. B. J. Schuberth's "Mus.~k~I. Handbüchlein" und C. Gollmick's "Rand-Lexikon der Tonkunst" wird angegeben, dass Komg Georg V. zu London geboren sei· dies ist nicht richtig, der König ward in Berli~ gebo~en un~ von d~m l~önige Friedr. Wilb. In: daselbst am 6. Juli über die Taufe gehalten (stehe dte amtheben Mttthetlungen in der Spener'- schen Zeitung vom 29. Mai 1819 und 8. Juli).
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