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Full text: Tonkünstler-Lexicon Berlin's / Ledebur, Karl, Freiherr von

Gabler. - Gabrielski. 175 die Form der Musica in Nuce gedruckt. Athen a. d. Pleisse. 36 S. enger Druck in 8. (ohne Datum). - IV. Gerechte Wag-Schal darin Tit. Herrn Joachim l\Ieyers soge- nannter anmasslich Hamburgischer Criticus sinc Crisi, u. dessen Suffragatoris Tit. Heru Hcinr. Phil. Gudcn, superlativ Suffragium, und Tit. Heru Joh. l\Iatthcson's Göttiugischer Ephorus, richtig aufgezogen, geuau abgewo~·cn, uud darauf der Calculus gezogen; dass der Ca pell l\Icister die 2 Doctorcs überwogen, und diese bcidc in die Luft geflogen, und weniger dcun nichts gewogen. Uml dass dies nicht erlogen, haben erwiesen in die- sen 3 Bogen, die 2 Colloquenten Laureutins und lnocentius. Gedruckt zu Altoua nach der Zuschrift 1728. 48 S. in 8., ohne Namen.- V. Das in unsern Opern-Thcatris und Comoedicn-Bühncn siechende Christenthum und siegende Heiden- t h um ctc. Gedruckt zu Canterbm-y nach dC1· Zuschrift an die Operisten. 1728. 32 S. 8. * ). - VI. Die an der Kirche Gottes gebauete Satanskapelle, darin dem Jehova Zebaoth zum Leid und Verdruss und Beelzebub zur Freude und Genuss 1) die Operisten und Comöuiantcn mancher Orten ihren Zuschauern eine Thcologiam gentilium aus den griechischen und lateinischen Fabclmiitzcu, und eine Moral aus des verlorneu Sohns Catechismo vorbringen, und 2) die menschliche welsche 'Vallachcn und Amadis- Sirenen aus dem Hohenliede Ovidii de arte amandi liebliche Venuslicder dabei singen, uud 3) die Jubalisten mit Geigen und Pfeifen nach des alten Adams Lust und ·wnst, dazu klingen, und 4) Sylvester mit seiner 1-Icrouias Schwester und Arlequin mit einem französischen Kälbertanz herumspringen; in einem 'Valddiseours über des Autori~ zwei letzte Traktätgen wider die Harnburgischen Opcristcn uud I-lern D. l\Icyern betrachtet, von Ca~par, Balzer, .Meleher, und allen christlieben Seelen zur Anschau und Ab~cheu vorgestellt von .Marco Hilario Frischmuth **)· Gedr. Cölln a. Hhein und verlegt von d. H. 3 Königen 1729. 8. ***). - VH. Die von den Pforten der Hölle bestürmte aber vom Himmel beschirmte evan- gelische Kirche, Text zur Kirehenmusik an dem 1730 gefeierten evangelischen Jubel- feste. 3 Bog. 8. G. Gal•ler c.\.'l. C. ), Hof-Blaseinstrumentenmacher zn Berliu um 1808, hatte da- mals einen ausgezeichneten Huf. Auch sciue Erben setzten das Geschäft mit Auszeich- nung fort; und in der Berl. Spencr'schcn Zeitung v. 26. April 1838, No. D7. wird durch ein Zeugniss der K. Kammermusiker F. Schick, Grawunder und Bagans, sowie der Herren A. und H. G. Neithardt öffentlich anerkannt, dass in der Fabrik von Gabler's Erben: "die V cntil- Trompete soweit vervollkommnet worden sei, dass mitte1st einer einzigen Mascllinc alle Töne von G. bis zum tiefen I3 rein und sicher ansprächen ete." Gn.briel (Pet ei•), Bass - Violist der Churf. Kapelle I3erlin um 1603; sein Ge- halt ward im J. 1612 auf 192 fl. festgesetzt. Gabrlellilki ( J o h. 'VIIhehu), K. Kammermusikus und Flötenbläser d. Opern. Kapelle zu Berlin. Geh. d.aselbst den d. 27. Mai 1791, wo sein Vater als Unt.e:-Officier bei der Artillerie stand. DJCser, der selbst. mehrere Instrumente spielte, erthC!lte dem Sohne als derticlbe 7 Jahre alt war, Unterricht auf der Violine und der Knabe machte auf di'escm Instrumente bald solche Fortschritte, dass er bei Tanzmusiken mitspielen konnte. In seinem Dtcn Jahre erhielt er von dem Vater den ersten Unterricht auf der Flöte, später erthcilte ihm solchen der Hauptmann Vogel von der Artillerie, unu endlich *) Nach Forkel's Literatur der Musik; dagegen nach L. Schneidcr's Geschichte der Oper p. 21: getruckt Cölln a. d. Spree 170-t; vielleicht die erste Ausgabe des 'Verkes. ' **) .Fuhrmann hat hier seine 3 Anfangsbuchstaben M. H. F. zur Umiinderung seines Na· mens benutzt. ***) Es ist jedoch nach Forke! zu ~gedruckt.
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