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Full text: Tonkünstler-Lexicon Berlin's / Ledebur, Karl, Freiherr von

164 Fredersdorf. - Freudenberg. ging 1833 nach Italien und später nach Bcrlin, wo er 1840 zum Professor ernannt ward. Er gab herans: De 1\Iusicis Graccis. Commentatio. Berolini cx Libraria Guil. Besseri 1840. 4. 23 s. FredeJ'I!ldort' (:TIIeiiRel GabJ•Iel) war der Sohn eines sogenannten Kunst- pfeifcrs zu Garz in der Neumark, und ward von demselben in der Musik unterrichtet. 'V eil das Stiidtchen zum Kanton des damaligen Schwerin'schen Hegiments zu Frank- furt a. d. 0. gehörte, .Fr. aber gross und gut gewachsen war, so musste er frühzeitig bei diesem Hegimcnte als Musketier eintreten. Als der Kronprinz Friedrich (li.) durch Frankfurt reiste und daselbst übernachtete, brachten ihm die Studenten eine Abendmusik, bei welcher Gelegenheit sich Fredersdorf auf der Flöte hören liess und dem Kronprinzen seines schönen Blasons wegen auffiel. Dieser liess ihn am andern l\Iorgen vor sich kommen und da ihm Fredersdorf's Person gefiel, bat er ihn sich von Schwerin aus*). Als König Priedr. Wilh. I. im J. 1734 mit dem Kronprinzen nach den Rheingegenden reist(', ward .Fredersdorf mitgenommen und benahm sich so gut, dass ihn uer Kronprinz nicht allein nach seiner Rückkehr zu seinem Kammerdiener machte, sondern ihm auch
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