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Full text: Tonkünstler-Lexicon Berlin's / Ledebur, Karl, Freiherr von

Fink. - Fischer. 153 R Stricker n. J. D. Yolumicr zusammen romp.). 3. Hoxanc. Op. 170G*). - \Valtber und Gerber geben noch folgende seiner \V crke an: 12 Sou. (3 Sou. f. V. u. B.; 3 do. f. 2 V. u. B.; 3 do. f. 2 V. Vla u. B.; 3 do. f. 3 V. u. G. lls.) op. 1. Lond. Ro.,er. _ G Son. (3 it Fl. ~olo e D. cont. u. 3 iL V. solo e contin.) o p. 2. eLend. - 10 Son. a Fl. Solo con. B. coutiu. o p. 3. cuend. - Sonate it 2 V. e D. contin. o p. 5. ebend. Ein \Y erk Sonaten, gest. Loml. lGSS, \"Or dem auch sein Bildniss steht. I·' lnk ( Clleeilh•). geborue Bötticher, K. Siingerin der Oper zu Berlin, erhielt durch Stiimer Ge~anguntcrricht, trat 1831 in die Sing-Akademie und machte den 12. Febr. 1832 ilmm cr~tcn theatralischen Versuch als Jrma (:\laurcr), worauf sie bei der K. Oper als Siingcrin angestellt ward. Sie \"erhcirathcte sich 1834, starb aber schon 1835 den 15. April in Folge ihrer Entbimlung zu Berlin. Unter ihren Gesangparthicen bei der K. Oper sind zu nennen: D. Eh·ira (D .. Jnan, von 1832-3·:1: 1Grnal); Oberou (in der Op. v. \Y ebcr als Sopranparthie gesungen) ete. 1.•'il!!('lillmeh { ), llautboist der K. preuss. Garde zu Potsdam. Ihm ward durch Ka binets-Ordre im J. 1735 gestattet, aus dem Potsdam'schen l\Iilitair-Waisen· hause; "einen Chor Jungen s aus zu s n c h e n, n m dieselben in der l\1 u s i k aus- zu l er neu" (siehe Gesch. d. Potsd. ::\lil.-\Vaisenhauses, Berl. 1824). Dies scheint uer erste Anfang d. K. llautboistenschule da~clbst gewe:,;cn zu sein. l•'i!!!t•laea• ( ,9.llol(lh G n"'t&n· )• GeL. zu U cckermiinde, ging zu seiner musi- kalischen AusLilduug u:wh Bcrlin, wo er Schiilcr des K. Iustituts f. Kirchenmusik unter A. \V. Bach, uud der K. Akademie unter Huugcnhageu wurde. Schon als Schüler der K. Akademie ward er 184~ seines gntcn Orgelspiels wegen zum Organideu der Johannis- Kirche in l\loauit !Jci Bcrlin, und 1851 zum Kantor und Organisten der Kirche des grossen \Vai~cnh:wscg zn Berlin crnnunt. Am 5. Sept. 1861 erhielt er einen Preis der K. Akademie, und am 1G. Juli 1.'~52 die grosse akademigche silberne l\Icdaillc mit seinem Xamcn. Im ,T. 1853 ward er als Organist an die IIanptkirche zu Fraukfurt a. 0. be- rnfcu, um! hat sich seiillern dort uicht :dicht durch seiu gt1tes Orgelspiel, sondern auch durch Leitung eiues Gcsaugn~reins grosse Ancrkelllmng erworben. Von seinen Composi- tioueu kann ich nur die ßlotette: "\Yas hctriibst du dich meine Seele" augeben. J<'isl'laer (.-lu~ust), K. Kammermusikus zu Potsdam, kündigte 17!)5 eiue "Aus- wahl kleiner l{Javier-l'iecen, mit eingestreuten, nach dem besten Geschmack bearbeiteten \Valzern" an. Er ist vielleicht der K. 1\I. P., ller im Dienstl! der Königin (Gemalin Fr. Wilh. II.) als Flötcubläser stand, und sich 1700 als Concertblä~er hören liess. )o'lsl•her (A.nKnM')' K. Basssänger bei d. Oper zu Berlin. Geh. 17!.l8**) zu Oberbrobritzsch bei Freiberg im Erzgcbirge, wo er von seinem Onkel, der dort Con- rcctor war, unterrichtet ward. Im J. 1817 sah er zuerst eine Oper (Joscph v. l\Iehul), und beschloss nun sich der Biihne zu widmen. Er ging nach Dessau, wo er als Ober- priester (Axur) dehütirte. Nachdem er bei mehrenm audcrn Theatern gewesen, trat er 1823 als Sarastro (Zaubcrflöte) in "'ien auf, und ward hierauf mit 1800 PI. engagirt, auch erhielt er hier noch den Gc8anguutcrricht Cir.imarrus. Im J. 1827 nahm F. ein Engagement in Pesth an, kcln-te 1829 nach \\'ieu zuriick, und folgte 1830 e~nem Rufe zum Grossh. Th. in Darmdadt. Als d_ics Theuter geschloEsen ward, wandte SI~h F. zu- uiichst nach Paris, und sang dort bei der deutschen Oper den D. Juan, Lystart (Eu- ryanthe) und Hocco (Fidelio); dan~t ward er 1831 beim Köni~städter '~h. in Berlin cngagirt wo er als Gaseston (wcif'se Dame) dehiitirtc. Hier !Jhcb er Lis Ende d .• J. 1836, ~orauf er, uadtdcm er im Dez. d. J. als Sarastro, Figarro (Barbier), Telasko *) N. Gerber. 'Venn dies dieselbe Oper sein soll wie: Alexander's und Roxnnen's Heirath so w •. r n. Plümecke's Theatcrgeschichten, p. 99, ~~r Com!~onist ni~ht Finger, sondern Stricker: auch ward diese Oper erst 1708 in Berlin aufgefnhrt. (Siehe Stncker.) 't*) N. v. Kiistncr'~ Album. . 20
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